Beiträge von Holmes


    Der dritte Film bei "Phantastische Tierwesen" soll "Dumbledores Geheimnisse" heißen und im April 2022 in die Kinos kommen, nachdem er wegen der Corona-Pandemie und Johnny Depps Ausstieg mehrfach verschoben wurde.


    Zur Story: "Several years after the events of Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald, the story takes place partly in Rio de Janeiro, Brazil, and partly in Berlin, Germany and leads up to the Wizarding World's involvement in World War II." (Quelle: Wikipedia)


    Mir persönlich gefällt diese ganze Reihe einfach nicht mehr und kann das ganze nicht zum Kanon zählen, ich will jetzt nichts über Dumbledore mehr wissen, was jetzt irgendwie dazu erfunden wird, nur damit neue Filme entstehen. Zu Beginn war ich noch gehypet beim ersten Film, aber dieser Versuch Fanservice zu betreiben geht einfach zu weit. Und um die magischen Tierwesen ging es eigentlich noch nie wirklich, obwohl der Haupttitel etwas anderes suggeriert. Anstatt dieser nutzlosen Filmreihe, hätte Rowling lieber noch ein richtiges achtes Harry Potter-Buch schreiben sollen, das wär besser angekommen.

    American Crime Story, Staffel 1 & 2 (2016 - heute)


    Gerade noch bei Staffel eins "The People v. O.J. Simpson", die zweite Staffel "Der Mord an Gianni Versace" allerdings schon komplett durchgeschaut, da mich diese Staffel mehr interessiert hat. Ich fand die zweite Staffel sehr gelungen und spannend umgesetzt, durch die wohl fiktionalen Elemente wars wohl teilweise noch spannender. Allerdings verliert sich die Staffel auch ein wenig auf Grund der zahlreichen Zeitsprünge, sodass man auf jeden Fall immer am Ball bleiben sollte. Und durch die wenigen Treffen zwischen Versace und Cunanan fehlt ein wenig der Bezug zwischen den Charakteren. Mit Darren Criss als Mörder Andrew Cunanan erhält man einen Schauspieler, der bereits in Ryan Murphys Serie "Glee" mitgespielt hat, Cuba Gooding Jr. (O.J. Simpson) widerrum in "American Horror Story: Roanoke".


    American Horror Stories, Staffel 1 (2021 - heute)


    Der neueste Ableger des "American Story"-Franchises. Zunächst immer nur beiläufig mitbekommen, inzwischen komplett geschaut - zumindest die erste Staffel, eine zweite soll folgen. Relativ erfrischend im Gegensatz zu den episodenübergreifenden Folgen von "American Horror Story". Sind halt einfach One Shot-Folgen, die allerdings qualitativ (Darsteller, Kameraführung, Post-Production usw.) mit der Mutterserie auf jeden Fall mithalten können. Meine Lieblingsfolge war "BA'AL", in der eine zunächst unfruchtbare Frau einen Dämonen anbetet und der sie nach erfolgreicher Schwangerschaft im Anschluss heimsucht. Wer es gern kürzer mag, aber dennoch gruselig, für den ist "AH Stories" genau das Richtige.


    American Horror Story, Staffel 10 (2011 - heute)


    Nach der Corona-Pause geht es nun endlich mit "AHS" weiter, eine Serie, die ich inzwischen seit 2013 schaue und damit eine meiner am längsten verfolgten Serien.

    Die neue Staffel "Double Feature" ist ja in zwei Parts aufgeteilt: "Red Tide" und "Death Valley". Der erste Teil ist relativ gut, vor allem die mystische Landschaft gefällt mir. Auch, dass es nicht zu übernatürlich zugeht wie in anderen Staffeln finde ich gut. Die Handlung geht im Prinzip zügig voran, weil man eben weniger Episoden zur Verfügung hat. Was mir allerdings nicht so gefällt ist wieder dieses Vampir-Thema, welches es ja schon in "Hotel" gab, also darauf bezogen, dass Menschen dass Blut ausgesaugt wird. Viele altbekannte Gesichter, darunter Peter Evans, Sarah Paulson und Frances Conroy.


    The Walking Dead, Staffel 11 (2010 - heute)


    Der Beginn der elften Staffel ist vielversprechend, nachdem die letzten Beiden Staffeln wirklich langatmig waren. Schön, dass Maggie wieder am Start ist, ich habe sie wirklich vermisst. Der Doppelfolgen-Einstieg war sehr spannend, vor allem die ständige Eskalation zwischen Maggie und Negan. Allerdings finde ich es ein wenig schade, dass nur die beiden quasi die Erkundungstour überleben und der Rest stirbt, und Maggie im Prinzip alle in den Tod getrieben hat. Und auch der Szenenwechsel zu Princess, Eugene, Yumiko und Ezekiel war immer sehr spannend, da man immer noch nicht genau weiß, wo sich die vier eigentlich befinden; vor

    allem Princess ist mir sehr ans Herz gewachsen.


    Dynasty, Staffel 4 (2017 - heute)


    Inzwischen in der vierten Staffel angekommen. Wird einfach nebenbei geschaut, weil die Serie einfach storytechnisch nicht weiterkommt. Also, man dreht sich halt ständig im Kreis - es ist einfach eine dauerschleifenlaufende Seifenoper. Ich hoffe ja immer, dass "Dynasty" noch die Wende kriegt, eben weil die Serie eigentlich recht aufwändig und ordentlich produziert ist.

    Habs mir auch mal angesehen. Ich dachte immer, dass es einen extra Nintendo Vergnügungspark geben wird und nicht innerhalb der Universal Studios.

    Es sieht echt seeehr schön aus, vor allem richtig hochwertig und detailgetreu. Aber ich kann die Relationen schwer einschätzen, wie groß die ganzen Attraktionen wirklich sind. Aber schön sieht es wirklich aus. Nur wurde bissl zu wenig gezeigt und zwei Sachen waren einfach ein Restaurant und ein Merchandise-Shop. :D Und wirklich zum Selbermachen gabs auch nichts, okay die Sache mit dem Armbändern ist ganz nett ... ich glaube eher, dass es halt einfach nur schön zum Anschauen ist.

    Breaking Bad (2008 - 2013) | Staffel 5 von 5


    Bereits zum dritten Mal geschaut (zuerst 2013, danach 2015) und immer noch eine meiner Lieblingsserien. Ich liebe einfach dieses spannende Feeling (Neo-Western) der Serie, die komplette Atmosphäre. Auch wenn ich finde, dass es am Anfang ein wenig zu schnell voran geht mit der Handlung, nach und nach pendelt es sich ein. Vor allem die Folgen mit Gustavo Fring und seiner "Los Pollos Hermanos"-Kette sind der Höhepunkt von Breaking Bad. Nur die letzte Staffel finde ich ein wenig komisch, vor allem auch wegen dem Charakter Todd. Und ich hätte mir gewünscht, dass Jesse und Walter noch ein wenig besser zueinander gefunden hätten. Das Staffelfinale hingegen ist wirklich gelungen und spannend.



    Better Call Saul (2015 - heute) | Staffel 5 von 6


    Das Prequel zu Breaking Bad. Wer dachte, dass Breaking Bad ausführlich erzählt wurde, der kennt Better Call Saul nicht. Die Folgen sind teilweise seeehr in die Länge gezogen und einzelne Szenen sind dermaßen ausführlich dargestellt, sowas habe ich echt noch nie gesehen. Die ersten beiden Staffeln haben auch gar nichts von dem bekannten Breaking Bad-Feeling, sondern wirken eher wie ein Suits-Abklatsch. Also, man kommt sich teilweise echt vor wie in einer typischen Anwaltsserie. Erst ab der vierten Staffel erahnt man langsam die Zusammengehörigkeit und richtig spannend wird es erst ab Staffel fünf. Lob verdient die Serie aber wirklich für ihre Detailtreue (damit meine ich vor allem die Darstellung der 2000er, inklusiver aller Requisiten), Kameraführung sowie die Qualität der Aufnahmen, also für Cineasten wahrlich ein Fest. Man merkt allerdings, dass einige Schauspieler halt auch sichtbar gealtert sind und jetzt in Better Call Saul nicht jünger aussehen (inzwischen liegen teilweise mehr als 10 Jahre zwischen den einzelnen Prequel- und Sequelepisoden), obwohl es ja das Prequel ist, bei den Hauptdarstellern Bob Odenkirk und Jonathan Banks merkt man das allerdings nicht.

    Vor ab: für dieses Jahr find ichs total in Ordnung Silvester an sich zu verbieten, eben um Krankenhäuser etc. zu entlasten, damit man sich um die Corona-Opfer kümmert. Das tut es auf jeden Fall. Aber mindert es auch wirklich erheblich das Infektionsrisiko? Also, das Schießen an sich. Ich kenn es halt so, dass man kurz raus geht (der eigene Haushalt oder halt mit den Nachbarn), kurz schießt und böllert und dann wieder reingeht. Klar, größere Silvesterfeiern- oder galas oder was auch immer es gibt, da gäbe es Probleme und sollten nicht erlaubt sein. Aber das einzelne private Schießen ... da denke ich nicht, dass dadurch Infektionen drastisch steigen werden (zumindest nicht über die aktuellen Zahlen hinaus).

    Und wie (schon öfters) gesagt: Es geht mir nur um Privatfeuerwerke. Es kann zum Jahreswechsel immer noch Großfeuerwerke, die den Himmel erleuchten, geben, nur eben nicht mehr bei Privatpersonen.

    Mir geht es persönlich so, dass es zwar ganz nett ist mal so ein Großfeuerwerk anzuschauen (kenne ich selbst vom "Sommernachtstraum" aus unserer Stadt), aber mir macht es halt mehr Spaß selber was anzuzünden, weniger Raketen, sondern Böller oder sowas wie Fontänen etc. Also, das Selbermachen ist bei mir der Reiz - da hilft ein Großfeuerwerk der Gemeinde/Stadt nicht viel.

    Das Problem bei dem Dark Kingdom-Arc ist einfach, dass er ewig lang ist. Dadurch wirkt die erste Staffel so arg in die Länge gezogen.

    Ich fand halt, dass in dem Arc Nullkommanull was passiert ist. Ich glaube auch, heute würde man sowas ganz anders aufziehen.

    S1 ging da noch, S2 das Fiasko mit dem Baum was Rajani angesprochen hat fand ich schlimmer :wacko:

    Bei der Stelle bin ich inzwischen, wusste aber nicht dass ein typischer Filler ist, da ich den Manga nicht kenne. Dachte einfach es gehört zur normalen Storyline, haha. Aber es ist auch ziemlich schrecklich. :s

    Wenn dir das Tempo aber generell zu langsam ist wäre eventuell Crysral etwas für dich. Da ist die Handlung wesentlich straffer und 1:1 dem Manga entnommen.

    Ja, "Crystal" nehme ich mir danach mal vor. Obwohl mir der Zeichenstil vom normalen "Sailor Moon" besser gefällt, da er typischer nach Anime aussieht. "Crystal" sieht sehr steif aus und die Animationen mag ich nicht.

    LadyEndivie Ich glaub einige, verstehen deine Situation nicht so ganz oder spielen es ein wenig herunter, da du es ja bereits mehrmals gepostet hast. Es geht halt wirklich nicht nur um ein wenig Kinderlärm, sondern ständige Ruhestörung und ich kann das echt nachvollziehen, wenn man z.B. nach der Arbeit seine Ruhe haben will und dann unten (wie bei uns beispielsweise) die Kinder rumschreien. Gut, im Winter jetzt weniger das Thema, aber im Sommer geht das hier dann gut und gerne bis 22 Uhr nachts, lol - von 14 Uhr an. Und irgendwann wird man dann teilweise wahnsinnig, wenn man lernen muss, whatever, und dann gezwungen ist im Hochsommer die Fenster zu schließen. Bei uns sind es halt auch Eltern, die ihre Kinder einfach im Hof abladen, weil das für sie natürlich bequemer ist, als mit ihnen zum nächsten Spielplatz zu gehen oder generell was mit ihnen zu unternehmen.


    Du hast ja auch mehrmals anscheinend schon das Gespräch gesucht, was nicht funktioniert hat. Und ich denke auch, dass ein Rat von einem Psychologen ganz hilfreich sein kann, ohne gleich Medikamente verschrieben zu bekommen. Aber geh auf jeden Fall irgendwo hin, damit es dir wieder besser geht. Weil natürlich hilft ein Spaziergang kurzzeitig, aber irgendwann musst du ja auch wieder nach Hause. Auf jeden Fall solltest du was tun, denn anscheinend kannst du dort echt nur noch sehr schwer leben. Was sagt denn dein Freund dazu?

    Durch Langeweile einfach plötzlich angefangen Sailor Moon zu schauen. Vorab: ich hatte davor nie etwas mit dem Anime oder dem Franchise zu tun, ich kannte nur die deutschen und japanischen Intros. Aktuell bin ich bei Folge 22 der ersten Staffel (Dark Kingdom-Arc). Und weil ich angefangen habe, werde ich auch bis zur 200. Folge schauen (inkl. Filme).


    Also, ich wusste schon auf was ich mich einlasse und dass es ein 90er-Anime ist, aber trotzdem hätte ich mehr erwartet. Ich meine, ich feier Pokémon, Inuyasha und andere gängige Animes mit "Monster of the Week"-Episoden, aber bei Sailor Moon wirkt das einfach unterirdisch lahm. Ich bin bei Folge 22 und einfach noch nichts ist passiert, wirklich gar nichts; die Folgen sind nur ermüdend. Am Anfang dachte ich "Ja, ok das pendelt sich noch ein", aber die Folgen sind halt echt alle total gleich, von Handlung keine Spur. Die Themen sind halt auch alle sehr skurril, vom Fotomodell zur Abmagerungskur und so weiter ... alles sehr klischeehaft. Interessant finde ich auch, dass die Monster halt bisher eigentlich nur weibliche Gegner waren. Das Konzept kann man schon einige Zeit machen, aber nicht eine komplette Staffel. Die Kämpfe wiederholen sich halt auch immer - und ja, es ist halt ein 90er-Anime. Auch typisch halt, dass jeder sofort seine Sailor Krieger-Bestimmung annimmt, ohne nur überhaupt etwas zu hinterfragen ... Ich frage mich halt, wie der Anime so lang überleben konnte. Ursprünglich war der ja nur für 6 Monate angelehnt, aber mit dem Pacing wäre man ja nie zum Ende gekommen.


    Gut finde ich allerdings, dass die Freunde von Bunny (z.B. Naru und der Freund mit der komischen Brille) immer mit eingebunden werden und sogar zentralere Rollen spielen und nicht immer nur Beiwerk sind (z.B. wie bei bei Kagome in Inuyasha).


    Da ich ja noch relativ weit am Anfang bin, weiß ich, dass sich da noch seeehr viel entwickeln wird und storytechnisch noch sehr viel passiert; aber der Anfang ist halt wirklich sehr mühselig.


    Das wars fürs Erste.

    Nach Adventure tri. und Frontier mein dritter Rewatch. c:


    Tamers ist leider so für mich so die unspannenste Staffel, da insgesamt nicht wirklich so viel passiert. Aber mal der Reihe nach. Zu den Charakteren: Takato, Henry und Rika sind solide und im Großen und Ganzen sehr ausgebaut. Rika geht mir allerdings halt zu Beginn schon sehr auf die nerven, deswegen bin ich nicht sooo ein Fan von ihr, weil ich mit ihrer Art einfach nicht klarkomme, später wird sie ja ein wenig erträglicher. Takato ist sehr sympathisch, hat teilweise seine komischen Züge, aber insgesamt mag ich ihn schon sehr, vor allem, weil er sich viele Gedanken bezüglich der Digitationen von Guilmon macht und sich teilweise vor diesen fürchtet - sowas gab es vorher eher weniger (außer bei Skullgreymon). Henry verblasst ein wenig hinter Takato und Rika, ich bin ihm sehr neutral eingestellt. Dass er ständig Terriermon am anfang verbietet zu digitieren hat aber arg genervt, aber klar, es gehörte zum Konzept.


    Die Digimon Guilmon, Renamon und Terriermon finde ich sehr schön gestaltet und wirken schon divers und bisschen ausgearbeitet als frühere Digimon. Vor allem Renamon gefällt mir sehr gut, weils sehr schön gezeichnet ist. Aber wenn ich mich für eins der drei entscheiden müsste, wärs wohl Guilmon, weils auf jeden Fall ausgearbeiteter als Agumon aussieht (ich sehe Guilmon so als Agumon 2.0).

    Auch die darauffolgenden Digitationen Kyubimon und Growlmon finde ich gut. Nur Gargomon gefällt mir leider gar nicht, weil es irgendwie sehr unförmig wirkt, wobei Terriermon halt extrem süß ist. Also Gargomon sieht einfach wie ein extrem großes Terriermon aus. Schade finde ich auch, dass Renamon bei den Digitationen keine 3D-Animationen bekommen hat, hätte einfach mit Guilmon und Terriermon zusammen einheitlicher ausgesehen. Die Matrixdigitationen finde ich okay, aber jetzt nicht zu spektakulär, ich bin nicht so ein Fan von Verschmelzungen von Menschen und Digimon. Die Digivices gefallen mir in Tamers allerdings am besten, also vom Design her. In Adventure wirken sie noch sehr retro, in Adventure 02 sind sie mir zu unförmig und auch in Frontier gefallen sie mir nicht so recht, aber in Tamers haben sie ein sehr schlankes Format und auch der Anhänger gefällt mehr. Das Prinzip mit den Karten ist okay, aber mich hätte es auch nicht gestört, wenn man auf dieses Kartenprinzip komplett verzichtet hätte.


    Gut finde ich vor allem an Tamers, dass es neben den Core-Tamers (Takato, Henry und Rika) aber eben noch andere wichtige Nebencharakter gibt, darunter eben zahlreiche Erwachsene, aber auch Kinder wie Jen, Kazu und Kenta gibt, die in einigen Folgen eine wichtige Rolle einnehmen. Bei den davorigen Staffeln waren ja die Digiritter stets im Fokus. Insgesamt wirkt Tamers relativ offen gestaltet, auch dass es zum großen Teil in der realen Welt spielt und eben nicht so isoliert wie zum Beispiel Frontier.


    Nun zur Story: die finde ich leider nicht so gut. Am Anfang weiß man nicht so recht, worum es in Tamers überhaupt genau geht, man dümpelt wirklich von Folge zu Folge, ohne genau das Ziel der Serie zu kennen - sowas mag ich gar nicht. Die Folgen sind alle so in sich abgeschlossen, hier und da taucht ein Digiwarp-Feld aus, die Tamers kommen und besiegen das feindliche Digimon. Es wird nicht wirklich erklärt woher diese Digiwarpfelder kommen und sie scheinen auch vollkommen natürlich zu sein. Nebenbei bekommen Guilmon, Renamon und Terriermon halt ihre erste Champion-Digitation. Also, in den ersten 10-12 Folgen passiert glaube ich fast nichts Gravierendes oder Storyrelevantes, bis die Devas endlich erscheinen. Die finde ich in ihrer Gesamtheit wirklich interessant, auch die einzelnen Designs gefallen mir - auch die Idee mit den chinesischen Sternzeichen finde ich gut, ebenso dass die Devas ja eigentlich gute Wesen sind, es hier aber umgedreht wird. Die Devas sind ja so die ersten richtigen Hauptgegner, werden aber teilweise einfach abgefrühstückt und werden schon nach einer Folge besiegt. Natürlich, bei 12 Devas bleibt nicht viel Zeit, schließlich müssen alle gezeigt werden, aber für mich sind einige echt schwache Gegner, was ich schade finde. Dabei finde ich deren Art und Arroganz echt sehr anziehend, dass sie sich für Götter und etwas Höheres sehen - vor allem bei dem Deva Indramon kam das gut rüber, aber die Devas hatten eigentlich keine richtige Hintergrundgeschichte und wurden halt Folge für Folge vorgestellt und besiegt. Auch Makuramon hätte ich gerne mehr im Kampf gesehen und ihm eine größere Rolle zugeteilt. Caturamon war ja so der letzte lebende Deva soweit ich weiß, auch dieser wurde ja dann einfach ausgeschaltet, im Prinzip waren das alles 0815-Gegner.


    Nach dem Großteil der besiegten Deva geht es ja in die Digiwelt, um Calumon zu retten. Hier gefällt mir halt nicht, dass die Digiwelt halt echt zu kurz kommt. Hier und da tauchen paar Digimon auf, aber man kriegt seehr wenig zu sehen. Die Folge "Tal der Stürme" ist ein Filler ja, aber ich finde nicht, dass sie stört, sie lockert Tamers auf jeden Fall auf.

    Danach kam ja der Kampf gegen Beelzemon, wo Leomon stirbt. Das fand ich schon traurig, vor allem weil Jen und Leomon sich erst getroffen haben und Leomon allgemein ein cooles Digimon ist.

    Die vier Digimongötter fand ich auch interessant und hier hat meiner Meinung nach auch alles gestimmt. Hier war es gut, dass Zhuqiaomon zuerst eben gegen die Tamer war und sich dann doch noch hat beeinflussen lassen.


    Dieser D-Reaper im Anschluss wird aber viel zu schnell eingeführt, plötzlich gibt es eine ganz große Gefahr und schon ist der D-Reaper da. Den letzten D-Reaper-Arc fand ich auch leider am schlechtesten. D-Reaper war für mich einfach nur so eine zähe Masse und ich konnte die als großen Endgegner leider nicht so ernst nehmen und im Kombination mit einer nervenden und beeinflussten Jen war das noch umso schlimmer. D-Reaper war einfach für mich nicht spannend genug, weder gruselig noch sonst was. Lediglich wo D-Reaper dann diese "Götterstatuen" geformt hat, da fand ich, ja das könnte jetzt interessant werden. Aber D-Reaper wird ja dann auch einfach nur besiegt, indem Galantmon nur den Strudel umdreht, war jetzt nicht ganz so der Kracher.^^


    Ich hab jetzt schon sehr viel geschrieben, will auch dann langsam zum Abschluss kommen. Ich hab auch sehr viel vergessen: Bei Tamers gibt eine große Hintergrundgeschichte und ich finde es interessant, dass die Erwachsenen auch eine größere Rolle spielen, darunter auch die Eltern der Tamer. Auch Impmon hat eine Geschichte für sich, die ich jetzt hier gar nicht erwähnt habe, ebenso Jens Depressionsphase nach Leomons Tod. Und dann natürlich die einzelnen Charakterentwicklungen der Tamer, die es in anderen Staffeln so nicht gibt. Auch die Animationen und das Design und Setting von Tamers gefallen mir sehr gut.

    Dennoch bleibt Tamers mir persönlich nicht so gut in Erinnerung wie andere Staffeln. Besonders der Beginn ist sehr zäh und man bekommt dass Gefühl, dass Tamers keine richtige Handlung besitzt.

    Ich kann dich da sehr gut verstehen, vor allem, da man in guten Phasen seine Probleme verharmlost und dann wieder nicht geht. Und weil ich es halt gewohnt bin mit einigen Dingen zurechtzukommen und mich zusammenzureißen, wenn ich es muss.

    Ja, ganz genau.^^ Bei Phasen, wo es besser läuft, war mir das Thema Zukunft, Partner etc. eigentlich nie so wichtig. Aber es kommt halt dann einfach irgendwann trotzdem wie ein Boomerang zurück.

    Ich schau halt auch viele Serien oder Filme und verlier mich darin, um bisschen meinem Alltag zu entfliehen und denk dann "Ja, die haben dort auch alle Probleme" - dabei ist es halt gespielt, oftmals wünschte ich dann, es wäre echt. xD


    Ich hab auch aufgrund schlechter Erfahrungen mit Therapeutinnen, also tatsächlich nur Frauen, in der Kindheit (das soll dich aber nicht verschrecken ^^") eine irrsinnige Panik VOR Therapeut*innen gehabt.

    In der Kindheit war ich tatsächlich auch in Therapie, kann mich aber auch leider nicht mehr so dran erinnern. Ich weiß nur, dass ich relativ lebhabft früher war und dann Ritalin verschrieben bekommen habe, lol - vielleicht hat mich das so verkorkst.

    Aber die Panik verstehe ich, weil du dich halt vollkommen offenbarst und dich sehr verletztlich machst und du eigentlich erst dann mitkriegst, was für ein "Opfer" man eigentlich ist. :/ Die Chemie aber zueinander - also zwischen Patient und Psychiater - muss natürlich stimmen, hab schon oft gehört, dass es einfach nicht gepasst hat.


    Ansonsten denkst du dir "das geht schon noch", weil man halt sonst auch noch halbwegs oder eben wie gewöhnlich "funktioniert"

    Ja, man schleppt die Sachen halt mit sich rum. Ich offenbare mich halt nicht so, fresse es in mich hinein - aber genau das sollte man ja nicht.


    Edit: wollte noch kurz das mit den Dating Apps reinbringen, weil du ja auch schon eniges drüber geschrieben hast, glaube ich. ^^ Also ob da irgendwelche Tipps, Erfahrungen hast. Ich bin fast soweit alles zu löschen, aber es ist halt echt frustrierend. Weil es melden sich halt immer die Falschen. Ich habe gehört, dass Tinder da bisschen "seriöser" ist unter diesen ganzen Apps. Ich hab zwar keine biologische Uhr, aber bei bestimmten Leuten in diversen Apps gilst du halt ab 30 als aussortiert, weil uhm... zu alt. xd



    Mir gehts jetzt tatsächlich schon ein wenig besser, werde versuchen wieder mehr unter Leute etc. zu gehen vllt auch wieder Sport zu machen (in nem Verein, wenn möglich, um eben mehr "Social Life" zu bekommen) und nach dem Sommersemester nochmal genauer evaluieren, ob das Fach wirklich das richtige ist.^^

    Danke auch nochmal an Arrior und Cassandra

    Ich wüsste halt nicht, ob ich sowas schaffe. Ich habe noch nie mit solchen Einrichtungen zu tun gehabt. Ich verdränge sehr gern und denke dann wieder zu rational und denke dann, dass es mir nichts bringen wird und ich am Ende vor dem selben Problem stehe.

    Aber ich werd wohl mal über die Krankenkasse versuchen, Termine auszumachen. Diese Überwindung ist halt ein großer Schritt. Ich bin relativ verschlossen und habe davon bisher nur zwei Freundinnen so erzählt, was auch schon viel Kraft gekostet hat.

    Ich glaube ich poste hier das erste mal - weiß auch gar nicht wo es wirklich hingehört, weil auch dieses "Kinder, Ja, Nein?"-Topic, das "Introviertiert"-Topic und "Was wirklich wichtig ist"-Topic (vor allem der letzte Beitrag) gehören irgendwie dazu.


    Begonnen hat das so im April 2020, war dann wieder abgeschwächt und jetzt wieder stärker da - ich tippe auf Depressionen. Ich fühl mich schlapp, antriebslos und hab ständig leichte Bauchschmerzen und könnte wirklich die ganze Zeit schlafen. Ich weiß gar nicht, wo ich genau anfangen soll. Ich glaub die größte Angst von mir, ist irgendwie allein zu bleiben und diese Angst davor schiebt einen dermaßen in ein Loch.

    Ich hatte es noch nie so krass erlebt, wie bisher - ich glaub das letzte Mal mit 18 oder 19. Jetzt geh ich auf die 30 zu und ich merke langsam, dass wirklich nichts voran geht, weder familienmäßig noch berufsmäßig - ich tingle so von einer Sache zur nächsten, ohne wirklich einen Plan zu haben. Dazwischen hatte ich diese Angst nicht bzw. konnte sie gut verdrängen, weil ich eben eine Ausbildung gemacht habe, anschließend mein Abi nachgeholt habe usw. Jetzt sitze ich im Studium - was jetzt coronabedingt - auch noch online ist und langsam fällt mir die Decke auf den Kopf, dazu kommt, dass ich meinen Studentenjob verloren habe - okay, das ist nicht so schlimm, weil sowas kriegt man leicht wieder hin. Aber da ist der nächste Punkt: ich hänge bei meinem Studium dermaßen hinterher, dass ich ich wahrscheinlich gar nicht alle ECTS Punkte zusammenbekomme. Ich kann mich für nichts motivieren und würde am liebsten alles hinschmeißen.

    In dem Kinder-Topic gabs ja diese Diskussion, ob Leben Sinn macht etc. warum man nicht gefragt wird, geboren zu werden usw. Ich war nie so, dass ich mir darüber gedanken gemacht habe, aber langsam wirkt das Leben echt wie eine Last und Qual und ich frag mich - wofür lebe ich. Hatte jetzt seit ungefähr 2-3 Jahren den Wunsch mir ein Auto zu kaufen, weil ich Autofahren geliebt habe - inzwischen ist es mir irgendwie egal geworden ... wie alles eigentlich. Also ich sehe keinen Sinn in gar nichts.

    Ich bin oft auf Facebook oder Instagram und seh dann halt Leute, die wirklich so ein schönes Leben haben, mit Familie, Freunde, ein erfülltes Leben. Mit der Zeit merke ich, wie das irgendwie immer in weitere Ferne rückt bzw. niemals eintreten würde.

    Ich habe Angst, niemals den richtigen Menschen zu finden, der zu mir passt. Ich würde irgendwie alles dafür hergeben, dass es doch noch dazu kommt. Aber selbst wenn ich jemanden date, denke ich mir nur "für was? - es wird eh nichts festes daraus".

    Ich wollte Kinder, jetzt bin ich auch skeptisch darüber. Ich dachte Kinder würden meinem Leben Sinn verleihen. Aber wenn ich extra sowas dafür brauche, ist das nicht irgendwie traurig? Vor allem dann erstmal einen Mann finden, der Kinder mit mir adoptieren würde was schon für "normale" Paare relativ schwierig ist bzw. mit vielen Hürden verbunden ist. Sollte ich ihn niemals finden, ist die Chance Kinder alleine zu adoptieren relativ schwierig bis unmöglich. Ich glaub in den USA gibts diese Form der Leihmutter, was aber natürlich viel Geld kostet - aber es wär dann mein leibliches Kind - aber dann denk ich, wozu? Und ich will ich dem Kind dann vielleicht die Chance auf eine normale Familie nehmen? Ich müsste alles alleine stämmen, ich habe leider nicht so eine dermaßen große Familie und vor allem in den Coronazeit merkt man, wieviele Freunde wirklich für einen da sind (auch das ist eine große Baustelle) - es wirkt alles so episodenhaft für mich ohne Ziel ... eine endlose Odysee und ich weiß nicht wohin.

    Ich bin wahrscheinlich schon etwas introvertiert, aber auch nicht so, dass ich nicht den Mund aufmache. Ich habe über diese ganzen Standard-Dating Apps viele Dates gehabt etc. aber ich bins irgendwie langsam wirklich leid, weil es zu nix führt. Ich hab seit Tagen keinen Appetit mehr, krieg nichts runter (obwohl ich sonst einen gesegneten Hunger habe) - weil es mich dermaßen belastet wie noch nie bisher. An eine Therapie habe ich gedacht, aber ich weiß nicht, ob ich mich sowas traue. Wüsste auch nicht, ob es wirklich helfen könnte.

    Mein Plan war eventuell, dass Studium abzubrechen und in meine Ausbildung zurückzugehen - damit ich wenigstens da schon mal meine Ruhe habe. Aber wie ich mich kenne, werde ich sofort danach im Anschluss wieder ein Studum wollen.


    Ich weiß, hier ist keine Selbsthilfegruppe und es gibt sicherlich bessere Foren dazu. Aber ich wollte es jetzt einfach mal niederschreiben und hoffe, dass es nach Corona irgendwie besser wird...



    Genre: Drama
    Episodenanzahl: 187 in 9 Staffeln
    Dauer pro Folge: 45 Minuten
    Produktionsland: USA
    Erscheinungsjahr: 2003 – 2012



    »One Tree Hill« spielt in der fiktiven US-amerikanischen Stadt Tree Hill, North Carolina, und handelt hauptsächlich von den beiden Halbbrüdern Lucas Scott und Nathan Scott, die zu Beginn der Serie ständig im Konkurrenzkampf zueinander stehen und sich als ewige Rivalen sehen. Ihre Wege kreuzen sich, als Lucas im Highschool-Basketballteam von Nathan aufgenommen wird.


    Die anfängliche Feindseeligkeit zwischen den Brüdern, angeheizt durch ihre Eltern, löst eine Auseinandersetzung aus, die dreimal so heftig wird, als drei hübsche Mädchen immer stärker in ihr Leben involviert werden. Lucas beste Freundin Haley James fängt langsam an sich in Nathan zu verlieben, nachdem sie sein Badboy-Image durchbricht. Peyton Sawyer kämpft damit, sich zwischen ihrem Herzen und ihrem Kopf zu entscheiden, wenn es um Lucas geht – umso mehr, als ihre beste Freundin, das Partygirl Brooke Davis, endlich ihre Fassade ablegt und sich sowohl Peyton als auch Haley in den Weg stellt.



    Die Hauptcharaktere: Peyton Sawyer, Lucas Scott, Brooke Davis, Nathan Scott und Haley James


    »One Tree Hill« ist eine meiner Lieblings-Drama-Serien überhaupt, weil es so viele verschiedene Charakter-Konstellationen sowie spannende Storylines gibt. Während die Serie zu Beginn allerdings noch etwas zäh verläuft, weil sich vieles um Basketball dreht, ändert sich dies in zweiten Staffel gravierend und es folgen viele dramatische Ereignisse hintereinander.

    Man fiebert bei »One Tree Hill« richtig mit und dieses typische amerikanische Highschool-Feeling kommt auf jeden Fall auf, sodass man am liebsten direkt in die Welt von OTH eintauchen möchte.


    Es gibt sehr, sehr, sehr viel Drama, schlimme Schicksalsschläge, verschiedenste Liebesbeziehungen, aber natürlich auch erfreuliche Ereignisse. Man lernt die einzelnen Charaktere über diesen langen Zeitraum einfach lieben und man sieht halt wirklich deren Entwicklung - von den Anfängen der letzten Highschool-Jahre bis hin zur Familiengründung und der Erfüllung der beruflichen Karriere.

    OTH richtet sich vor allem an diejenigen, die klassische (Teen)-Drama mögen und auch einen langem Atem besitzen, denn mit insgesamt neun Staffeln ist OTH eine der längsten Serien des Senders The CW.


    Als ich das erste Mal OTH geschaut, war ich auf jeden Fall sofort gefesselt. Es gibt zahlreiche spannende Storylines sowie Cliffhanger. Einer der spannensten Cliffhanger ist meiner Meinung nach am Ende der Folge »Prom Night at Hater High« aus Staffel 4, wo sich Peyton auf den Abschlussball vorbereitet, Lucas erwartet und dann von ihrem Stalker verschleppt wird. Es passiert in den knapp 190 Folgen einfach dermaßen viel, sodass man hier wirklich nur kleine Bruchstücke anreißen kann.


    Bei OTH spielt außerdem Musik eine ganz wichtige Rolle. Die meisten Episodennamen stammen von bekannten Musikalben oder Musikstücken, die immer etwas mit der entsprechenden Episode zu tun haben. Durch OTH habe ich wirklich zahlreiche schöne Tracks kennengelernt (u.a. »Life is Beautiful« von Vega4), die damals natürlich relativ zeitgemäß waren und es auch heute noch sind. Es sind vor allem Pop-Punk- oder Alternative-Rock-Lieder, die in OTH hauptsächlich gespielt werden, es lohnt sich also für Fans dieser Genres.


    OTH sticht vor allem auch mit seinen Zeitsprüngen hervor, sodass man die Entwicklung der Charaktere noch besser nachvollziehen kann. Es ist quasi eine richtige Coming of Age-Serie, die das Heranwachsen der Charaktere beschreibt. Und ... Chad Michael Murray ist einfach heiß, ok?



    Die Stammbesetzung: Sophia Bush, Hilarie Burton, Chad Michael Murray, James Lafferty und Bethany Joy Lenz


    Chad Michael Murray und Sophia Bush verliebten sich am Set und heirateten im April 2005. Obwohl sich die beiden schon fünf Monate später wieder trennten, arbeiteten sie nach wie vor zusammen. Die Scheidung erfolgte schließlich Ende 2006.


    Von Moira Kelly ist im ersten Teil der ersten Staffel immer nur der Oberkörper zu sehen, da sie zu Beginn der Dreharbeiten hochschwanger war.


    Nach der vierten Staffel erfolgt ein Zeitsprung. Die Handlung der fünften Staffel beginnt viereinhalb Jahre nach dem Finale der vierten Staffel. Ein weiterer Zeitsprung von einem Jahr erfolgt jeweils nach der sechsten und achten Staffel.

    Chad Michael Murray und Hilarie Burton verließen beide die Serie nach der sechtsten Staffel. Um die Lücken zu füllen, wurden neue Hauptcharaktere eingeführt. Für die siebte Episode der neunten Staffel trat Chad Michael Murray wieder in seiner Rolle als Lucas Scott auf.


    WARNER BROS. TELEVISION PRESENTS
    A TOLLIN/ROBBINS AND MASTERMIND LABORATORIES PRODUCTION »ONE TREE HILL« CHAD MICHAEL MURRAY JAMES LAFFERTY HILARIE BURTON BETHANY JOY LENZ SOPHIA BUSH WITH BARRY CORBIN MOIRA KELLY AND PAUL JOHANSSON
    STARRING CRAIG SHEFFER BARBARA ALYN WOODS LEE NORRIS ANTWON TANNER DANNEEL HARRIS JACKSON BRUNDAGE LISA GOLDSTEIN AUSTIN NICHOLS ROBERT BUCKLEY SHANTEL VANSANTEN JANA KRAMER STEPHEN COLLETTI TYLER HILTON CREATED BY MARK SCHWAHN
    EXECUTIVE PRODUCERS MARK SCHWAHN MICHAEL TOLLIN BRIAN ROBBINS JOE DAVOLA GREG PRANGE MARK B. PERRY

    Uff, Charmed ist schon so eine kleine Liebe von mir. Damals lief das noch auf Pro Sieben und ich war da echt noch klein, so 12 oder 13, und da hat mich das dann nicht mehr losgelassen - und dann hieß es jeden Mittwoch Charmed-Abend. :analoges tv: Jetzt läuft es ja inzwischen auf Sixx.


    Warum mögt ihr die Serie (nicht)?


    Damals habe ich Charmed wirklich geliebt, ich fand es unheimlich spannend und habe mich jede Woche auf eine neue Folge gefreut. Die große Handlung drumherum habe ich damals glaube ich nicht so verstanden, aber ich fand halt diesen "Dämon der Woche" immer sehr faszinierend und habe immer mitgefiebert.

    Heute seh ich Charmed natürlich etwas anders, insgesamt finde ich, dass die Serie so mittelmäßig gealtert ist. Die Dämonen zu Beginn waren glaub ich noch relativ aufwendig dargestellt und teilweise echt gruselig, also auf keinen Fall was für kleine Kiddies. Später sind es aber dann - wie bereits erwähnt - dann eher normalere Dämonen-Menschen.

    Die Effekte so an sich bei Kampfszenen oder wenn Magie im Spiel war sind schon okay für die damalige Zeit, aber wirklich gute CGI-Effekte hätte man dann schon auch ab 2004 hinbekommen können. Manches wirkt dann schon etwas billig, vor allem zum Ende hin.

    Die Handlung an sich wirkt mir heute aber ein wenig zu zweidimensional. Ich finde nämlich, dass bei Charmed die normalen Probleme sogar relativ zu kurz kommen und so zwischenmenschliche Gespräche immer nur mal kurz da sind, weils gefordert wird - wirkliche tiefe Gespräche oder traurige Szenen, wo die drei Hexen wirklich mal weinen gibt es wirklich fast gar nicht. Auch vermisse ich mal Cliffhanger zwischen den Folgen - ja es gibt ein, zwei Cliffhanger (auch mit Doppelfolgen), insgesamt aber ist ja jede Folge insich abgeschlossen, das finde ich ein wenig schade.

    So ansich ist aber nichts übertrieben, ich finde es gut, dass die Drei auch ein normales Leben haben und das relativ gut dargestellt wird. Piper mit ihrem P3 als Geschäftsführerin, Phoebe als Kolumnistin. Prues Arbeit im Auktionshaus kam mir allerdings immer ein wenig alibimäßig vor, damit sie auch etwas hat. Dass Paige ihre Arbeit als Sozialarbeiterin abbricht fand ich nicht so gut, danach hat sie ja glaube ich keinen normalen Beruf mehr.


    Ich bin vor allem ein Fan der Serie ab Staffel 4 (also mit Paige), denn ich finde, ab da wirds dann wirklich spannend und actionreich - davor fand ichs immer relativ langweilig, bin auch nicht so ein Prue-Fan. Vorher wars sogar noch vemehrt episodenhaft, danach gibt es ja dann wirklich größere Gegner (Avatare, die Quelle, Titanen usw), die auch auch in zahlreichen Folgen auftauchen.

    Bei den Avataren fand ich nur schade, dass sie am Ende einfach zugestimmt haben und alles auf Anfang gesetzt haben. Im Prinzip waren das die nettesten Gegner aller Zeiten, haha. Die Story rund um die Avatare und deren Mid-Season Finale fand ich insgesamt am interessantesten, auch weil Leo eine sehr wichtige Rolle einnimmt.

    Die letzte Staffel fand ich leider zu sehr gerusht und mit Billy und Christie wurden gleich zwei größere Charaktere eingeführt, was meiner Meinung nach nicht ganz funktioniert hat. Das Finale an sich fand ich aber sehr schön.


    Wer ist euer Lieblings/Hasscharakter?


    Meine Lieblingshexe ist Paige, damals als kleiner Junge war ich wirklich verliebt in sie bzw. deren Schauspielerin. Aber auch an sich ist Paige ein sehr toller Charakter, weil er eben nicht so streng wie Piper ist, aber auch nicht so ein Chaos/-Liebesmensch wie Phoebe. Paige war irgendwie meist die einzige, die wirklich den Durchblick hatte und sowohl eben Hexe als auch Wächterin des Lichts war - das muss man auch erstmal leisten.


    Lieblingsszenen und Folgen?


    Eine der Folgen, die mir in Erinnerung bleibt und wohl auch eine der spannensten ist, ist "Gute und böse Welt Teil 1 & 2" (Staffel 6) (hallo, Gucky) . Es ist wirklich mal was anderes und Idee, dass alle nur noch nett zueinander sind wurde gut umgesetzt. Auch diese fast schon drakonische Vorgehensweise, jemanden zu verstümmeln, sollte er auch nur minimal etwas böses machen fand ich als krassen Kontrast mega spannend für diese Doppelfolge. Auch dieser langsame Wandel, dass die drei Hexen erst alles gut finden und nach und nach merken, dass diese Welt falsch ist, genauso solche Sinneswandel lassen Charmed dann hier und da doch nicht so zweidimensional wirken.


    Ansonsten mag ich noch den Zweiteiler "Utopia erwacht" und "Charmageddon" (Staffel 7), wo die Avatare die alte Welt in Schlaf versetzen und quasi alles Böse auslöschen.


    Die spannenste Folge aber überhaupt für mich ist, mit dem passenden Titel, "Das Ende" (Staffel 3), welche das Staffelfinale darstellt. Die Folge war dermaßen dramatisch und actiongeladen und wirklich sehr emotional, vor allem durch Prue eben, die wirklich verzweifelt aber auch extrem aggressiv in dieser Folge ist. Obwohl ich ja nicht so ein Fan der Anfangsfolgen bin (okay, ist ja dann doch schon die dritte Staffel), diese Cliffhangerfolge ist für mich die spannenste der ganzen Serie. Die Szene am Ende, wo Shax aus dem Haus verschwindet, die Haustür zuschlägt und dann die Glasscheiben zersprengen, die Kamera hinausfährt und dann bei dramtischer Musik die Credits erscheinen (ja, ich hab diese Szene genau im Kopf, haha) - ich fand das extrem cinetastisch.

    Ich will auch mal. c: Leider habe ich nicht diese große Auswahl an Anime und Manga (da noch weniger), weil ich wirklich seeehr wenig schaue bzw. lese. Meine wirklich große Anime/Manga-Zeit war so zwischen 2009 bis 2012, wo ich auch die aktuellen Seasons verfolgt habe und mir wirklich einen Anime nach dem anderen reingezogen habe, haha. Ich vergess auch relativ schnell, was ich gesehen habe, vielleicht kennt das ja jemand. Ich schau quasi immer dieselben Animes nach ner gewissen Zeit, weil ich schon gar nicht mehr weiß, was da passiert ist. Deswegen lösch ich die dann wieder aus meiner MAL-Liste raus und setze die auf "Plan to watch", weil ich sonst denke, ich schummel, obwohl ich sie wirklich gesehen habe, haha. Ich könnte also z.B. One Piece ständig in Dauerschleife schauen. :unsure:

    Ist aber nicht nur bei Anime so, z.B. bei Sex Education auf Netflix wusste ich beim Schauen der zweiten Staffel auch nicht mehr was davor war in der ersten Staffel war. :x


    Die Reihenfolge ist jetzt willkürlich gesetzt. Aber das Ganze hat mich dann jetzt doch ein wenig angespornt, eventuell auch mal neuere Anime anzuschauen (2012 bis heute), lol. :biggrin:



    top anime.


    top manga.

    Beziehst du dich damit nur auf die Filme, oder auch die Bücher? Weil Ginny in den Büchern wesentlich weniger schlaftablettig ist als in den Filmen und Ron und Hermione fand ich in den Büchern persönlich super nachvollziehbar aufgebaut, während sie in den Filmen eher HarryxHermione pushen (warum auch immer) und es deshalb recht unnachvollziehbar wirkt, dass die beiden nicht als Paar enden.

    Das stimmt halt leider wirklich, ich glaube in den Büchern haben Ginny und Harry schon einige Momente miteinander, in den Filmen kommt das ein wenig zu kurz.

    Für mich passen aber halt Harry und Hermine einfach 100 mal besser zusammen, vor allem weil sie wirklich so viele Einzelmomente miteinander hatten, sowohl in den Büchern als auch in den Filmen.

    In den Filmen wirds glaub ich wirklich bisschen mehr gepusht, aber die Filme bleiben einem halt letztlich mehr in Erinnerung. Die Szene im siebten Film, wo Harry und Hermine im Zelt tanzen gibt es so glaube ich gar nicht im Buch - aber DAS ist halt wirklich Shippingmaterial, ich weiß gar nicht, wieviele tumblr-Gifs es von dieser Szene damals gab. Aber auch im vierten Film merkt man, wie sehr sich Hermine um Harry sorgt.

    Für mich passen Ron und Hermine halt null zusammen, weil die beiden nie diese special moments hatten.

    2014 war mein letzter großer Digimon-Rewatch und ich hatte irgendwie auf einmal Lust mit "Frontier" wieder anzufangen. "Frontier" ist auch bei mir eigentlich die letzte Staffel von Digimon, "Data Squad" habe ich nur teilweise gesehen, die neuen Ableger leider bisher gar nicht.


    "Frontier" ist irgendwie so eine Staffel, die ein wenig für sich steht. Das Konzept wurde nach drei Staffeln erheblich umgekrempelt, sodass die Digiritter nun selber zu Digimon digitieren, dazu halt noch die verschiedenen Spirits. Auch spielt diese Staffel fast ausnahmslos in der Digiwelt, die Eltern oder andere Freunde der Kinder kommen im Prinzip gar nicht vor. Man fühlt sich bei "Frontier" schon ein wenig isoliert von der Außenwelt, da wirklich alles sehr in sich geschlossen ist. Genau deswegen finde ich aber "Frontier" um einiges gruseliger als die davorigen Staffeln, eben weil die Kinder vollkommen auf sich allein gestellt haben und nicht ständig die Möglichkeit haben in die reale Welt zurückzukehren. Durch den Wegfall der Digipartner fällt der Fokus vermehrt natürlich auf die Kinder, aber hier hätte man auf jeden Fall noch mehr Charakter-Folgen einbringen können. Vergangenheitsgeschichten gabs zwar schon, wurden aber halt immer nur grob angeschnitten, z.B. Tommies Streit mit seinem Bruder oder dass Zoe nach ihrem Italienaufenthalt wieder neu anfangen muss. Dass alles kam bisschen zu kurz, vor allem weil es keine Digimon an ihrer Seite gibt, hätte man da mehr draus machen können.


    Die Story an sich gefällt mir schon sehr gut, auch wenn sie sehr geradlinig ist. Gut ist auch, dass es quasi mehrere große Endgegner gibt und man ja zuerst dachte, Cherubimon wäre der große Antagonist. Mercurymon und sein Gefolge fand ich auch sehr gut, vor allem der Teil mit der Slide-Digitation zu Sephirothmon war sehr interessant. Dass z.B. Lanamon nicht sofort besiegt wurde, sondern dann quasi 10 Folgen später noch einmal auftaucht, um gegen Zoe zu kämpfen, finde ich auch gut - bin kein Fan davon, wenn Gegner sofort besiegt werden und es dann zum Nächsten geht. Die Endfolgen mit Mercurymon hätten aber noch spannender sein können. Ich fand seinen Aktaufbau zur Zerstörung von Agunimon zwar echt gut, aber Mercurymon hat sich dann schon recht leicht besiegen können - ok, danach kommt ja dann immerhin noch Sephirothmon.

    Der Teil mit den Königlichen Rittern war so lala. Es war halt echt schlechtes Pacing und extrem in die Länge gezogen. Königliche Ritter tauchen auf, kämpfen gegen die Digiritter, gewinnen, stehlen die Codes - das geht halt echt über 10 Folgen, nur um dann am Ende einfach so besiegt zu werden. Es wär halt echt besser gewesen, wenn einer der beiden schon während dieser Zeit besiegt worden wäre und der andere dann halt irgendwie plötzlich stärker geworden wäre oder so. Aber es war halt echt immer das Gleiche.

    Lucemon ansich finde ich echt interessant - ich bin sehr ein Fan von menschlichen Digimon, die noch dazu sehr harmlos aussehen, aber eine extreme Power haben. Ich hätte von Lucemon im normalen Modus gerne etwas mehr gesehen, es verwandelt sich ja relativ schnell. Auch hätte Lucemon die Königlichen Ritter eventuell selbst killen können. Lucemon im Falldown Mode hat mir dagegen gar nicht gefallen, hat einfach null anmutig gewirkt. Lucemon als Engel, der sadistische Züge hat - davon hätte ich gern mehr gesehen. Lucemon im Satan Mode war okay, aber der Drache war einfach unnötig und dumm, diese Drauhauf-Dinger sind nichts für mich. Die Kombination aber, dass der Drache den schwachen, schutzlosen Kokon von Lucemon beschützt, ist dann schon wieder schmackhaft für mich, haha. Ich kanns nicht so beschreiben, aber es ist ja der letzte hilflose Versuch von Lucemon in die reale Welt zu gelangen und dieses Ängstliche, Hilflose gefällt mir sehr an sonst einem extrem starken göttlichen Digimon.


    Von der Digiwelt bekommt man natürlich extrem viel zu sehen, gab einige interessante Folgen - viele waren natürlich auch leider Filler. Die Spirits an sich fand ich aber zu leicht versteckt bzw. die Kinder haben sie ja praktisch eigentlich immer sofort bekommen - ohne irgendwas zu machen ... Zum Ende natürlich waren Koji und Takuya die großen Helden, die anderen nur Begleitwerk - fand ich dann schon etwas schade, Zoe, J.P. und Tommy hätte man da bestimmt noch besser einbringen können. Die Digitationen der Digiritter waren aber sehr gut gemacht, aber halt auch immer seeehr lange - bis da immer alle mal fertig waren, haha.

    Die Sache mit Kojis Bruder hat mich aber dann bisschen gewurmt, dass man es schon recht schnell gecheckt hat, dass Koichi der Bruder von Koji ist. Und die Sache, dass er ins Koma fällt, weil er eine Treppe runterfällt fand ich ein wenig ... random. Also, ich fands zu emotionslos, er hätte ja auch irgendeine Krankheit oder so haben können - aber einfach nur wegen einem Treppensturz.


    Obwohl "Frontier" fast nur in der Digiwelt spielt, find ich, dass die Digimon allgemein dennoch etwas zu kurz vorkommen. Viele Folgen hätte man besser aufbauen können, den Markt von Akiba zum Beispiel noch viel besser präsentieren können usw. Also, die einzelnen Facetten der Digiwelt werden echt grob angeschnitten. Es wirkt alles so fillerhaft und nach "schnell weiter".


    Wie gesagt, "Frontier" steht für mich so ein bisschen für sich. Die Handlung ist an sich spannend, aber vor allem zu Beginn und am Ende ist es schon sehr zäh. Vor allem die größeren Endgegner aber haben es echt in sich und machen "Frontier" halt vor allem im Mittelteil sehr spannend.