Beiträge von Holmes

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Nach Adventure tri. und Frontier mein dritter Rewatch. c:


    Tamers ist leider so für mich so die unspannenste Staffel, da insgesamt nicht wirklich so viel passiert. Aber mal der Reihe nach. Zu den Charakteren: Takato, Henry und Rika sind solide und im Großen und Ganzen sehr ausgebaut. Rika geht mir allerdings halt zu Beginn schon sehr auf die nerven, deswegen bin ich nicht sooo ein Fan von ihr, weil ich mit ihrer Art einfach nicht klarkomme, später wird sie ja ein wenig erträglicher. Takato ist sehr sympathisch, hat teilweise seine komischen Züge, aber insgesamt mag ich ihn schon sehr, vor allem, weil er sich viele Gedanken bezüglich der Digitationen von Guilmon macht und sich teilweise vor diesen fürchtet - sowas gab es vorher eher weniger (außer bei Skullgreymon). Henry verblasst ein wenig hinter Takato und Rika, ich bin ihm sehr neutral eingestellt. Dass er ständig Terriermon am anfang verbietet zu digitieren hat aber arg genervt, aber klar, es gehörte zum Konzept.


    Die Digimon Guilmon, Renamon und Terriermon finde ich sehr schön gestaltet und wirken schon divers und bisschen ausgearbeitet als frühere Digimon. Vor allem Renamon gefällt mir sehr gut, weils sehr schön gezeichnet ist. Aber wenn ich mich für eins der drei entscheiden müsste, wärs wohl Guilmon, weils auf jeden Fall ausgearbeiteter als Agumon aussieht (ich sehe Guilmon so als Agumon 2.0).

    Auch die darauffolgenden Digitationen Kyubimon und Growlmon finde ich gut. Nur Gargomon gefällt mir leider gar nicht, weil es irgendwie sehr unförmig wirkt, wobei Terriermon halt extrem süß ist. Also Gargomon sieht einfach wie ein extrem großes Terriermon aus. Schade finde ich auch, dass Renamon bei den Digitationen keine 3D-Animationen bekommen hat, hätte einfach mit Guilmon und Terriermon zusammen einheitlicher ausgesehen. Die Matrixdigitationen finde ich okay, aber jetzt nicht zu spektakulär, ich bin nicht so ein Fan von Verschmelzungen von Menschen und Digimon. Die Digivices gefallen mir in Tamers allerdings am besten, also vom Design her. In Adventure wirken sie noch sehr retro, in Adventure 02 sind sie mir zu unförmig und auch in Frontier gefallen sie mir nicht so recht, aber in Tamers haben sie ein sehr schlankes Format und auch der Anhänger gefällt mehr. Das Prinzip mit den Karten ist okay, aber mich hätte es auch nicht gestört, wenn man auf dieses Kartenprinzip komplett verzichtet hätte.


    Gut finde ich vor allem an Tamers, dass es neben den Core-Tamers (Takato, Henry und Rika) aber eben noch andere wichtige Nebencharakter gibt, darunter eben zahlreiche Erwachsene, aber auch Kinder wie Jen, Kazu und Kenta gibt, die in einigen Folgen eine wichtige Rolle einnehmen. Bei den davorigen Staffeln waren ja die Digiritter stets im Fokus. Insgesamt wirkt Tamers relativ offen gestaltet, auch dass es zum großen Teil in der realen Welt spielt und eben nicht so isoliert wie zum Beispiel Frontier.


    Nun zur Story: die finde ich leider nicht so gut. Am Anfang weiß man nicht so recht, worum es in Tamers überhaupt genau geht, man dümpelt wirklich von Folge zu Folge, ohne genau das Ziel der Serie zu kennen - sowas mag ich gar nicht. Die Folgen sind alle so in sich abgeschlossen, hier und da taucht ein Digiwarp-Feld aus, die Tamers kommen und besiegen das feindliche Digimon. Es wird nicht wirklich erklärt woher diese Digiwarpfelder kommen und sie scheinen auch vollkommen natürlich zu sein. Nebenbei bekommen Guilmon, Renamon und Terriermon halt ihre erste Champion-Digitation. Also, in den ersten 10-12 Folgen passiert glaube ich fast nichts Gravierendes oder Storyrelevantes, bis die Devas endlich erscheinen. Die finde ich in ihrer Gesamtheit wirklich interessant, auch die einzelnen Designs gefallen mir - auch die Idee mit den chinesischen Sternzeichen finde ich gut, ebenso dass die Devas ja eigentlich gute Wesen sind, es hier aber umgedreht wird. Die Devas sind ja so die ersten richtigen Hauptgegner, werden aber teilweise einfach abgefrühstückt und werden schon nach einer Folge besiegt. Natürlich, bei 12 Devas bleibt nicht viel Zeit, schließlich müssen alle gezeigt werden, aber für mich sind einige echt schwache Gegner, was ich schade finde. Dabei finde ich deren Art und Arroganz echt sehr anziehend, dass sie sich für Götter und etwas Höheres sehen - vor allem bei dem Deva Indramon kam das gut rüber, aber die Devas hatten eigentlich keine richtige Hintergrundgeschichte und wurden halt Folge für Folge vorgestellt und besiegt. Auch Makuramon hätte ich gerne mehr im Kampf gesehen und ihm eine größere Rolle zugeteilt. Caturamon war ja so der letzte lebende Deva soweit ich weiß, auch dieser wurde ja dann einfach ausgeschaltet, im Prinzip waren das alles 0815-Gegner.


    Nach dem Großteil der besiegten Deva geht es ja in die Digiwelt, um Calumon zu retten. Hier gefällt mir halt nicht, dass die Digiwelt halt echt zu kurz kommt. Hier und da tauchen paar Digimon auf, aber man kriegt seehr wenig zu sehen. Die Folge "Tal der Stürme" ist ein Filler ja, aber ich finde nicht, dass sie stört, sie lockert Tamers auf jeden Fall auf.

    Danach kam ja der Kampf gegen Beelzemon, wo Leomon stirbt. Das fand ich schon traurig, vor allem weil Jen und Leomon sich erst getroffen haben und Leomon allgemein ein cooles Digimon ist.

    Die vier Digimongötter fand ich auch interessant und hier hat meiner Meinung nach auch alles gestimmt. Hier war es gut, dass Zhuqiaomon zuerst eben gegen die Tamer war und sich dann doch noch hat beeinflussen lassen.


    Dieser D-Reaper im Anschluss wird aber viel zu schnell eingeführt, plötzlich gibt es eine ganz große Gefahr und schon ist der D-Reaper da. Den letzten D-Reaper-Arc fand ich auch leider am schlechtesten. D-Reaper war für mich einfach nur so eine zähe Masse und ich konnte die als großen Endgegner leider nicht so ernst nehmen und im Kombination mit einer nervenden und beeinflussten Jen war das noch umso schlimmer. D-Reaper war einfach für mich nicht spannend genug, weder gruselig noch sonst was. Lediglich wo D-Reaper dann diese "Götterstatuen" geformt hat, da fand ich, ja das könnte jetzt interessant werden. Aber D-Reaper wird ja dann auch einfach nur besiegt, indem Galantmon nur den Strudel umdreht, war jetzt nicht ganz so der Kracher.^^


    Ich hab jetzt schon sehr viel geschrieben, will auch dann langsam zum Abschluss kommen. Ich hab auch sehr viel vergessen: Bei Tamers gibt eine große Hintergrundgeschichte und ich finde es interessant, dass die Erwachsenen auch eine größere Rolle spielen, darunter auch die Eltern der Tamer. Auch Impmon hat eine Geschichte für sich, die ich jetzt hier gar nicht erwähnt habe, ebenso Jens Depressionsphase nach Leomons Tod. Und dann natürlich die einzelnen Charakterentwicklungen der Tamer, die es in anderen Staffeln so nicht gibt. Auch die Animationen und das Design und Setting von Tamers gefallen mir sehr gut.

    Dennoch bleibt Tamers mir persönlich nicht so gut in Erinnerung wie andere Staffeln. Besonders der Beginn ist sehr zäh und man bekommt dass Gefühl, dass Tamers keine richtige Handlung besitzt.

    Ich kann dich da sehr gut verstehen, vor allem, da man in guten Phasen seine Probleme verharmlost und dann wieder nicht geht. Und weil ich es halt gewohnt bin mit einigen Dingen zurechtzukommen und mich zusammenzureißen, wenn ich es muss.

    Ja, ganz genau.^^ Bei Phasen, wo es besser läuft, war mir das Thema Zukunft, Partner etc. eigentlich nie so wichtig. Aber es kommt halt dann einfach irgendwann trotzdem wie ein Boomerang zurück.

    Ich schau halt auch viele Serien oder Filme und verlier mich darin, um bisschen meinem Alltag zu entfliehen und denk dann "Ja, die haben dort auch alle Probleme" - dabei ist es halt gespielt, oftmals wünschte ich dann, es wäre echt. xD


    Ich hab auch aufgrund schlechter Erfahrungen mit Therapeutinnen, also tatsächlich nur Frauen, in der Kindheit (das soll dich aber nicht verschrecken ^^") eine irrsinnige Panik VOR Therapeut*innen gehabt.

    In der Kindheit war ich tatsächlich auch in Therapie, kann mich aber auch leider nicht mehr so dran erinnern. Ich weiß nur, dass ich relativ lebhabft früher war und dann Ritalin verschrieben bekommen habe, lol - vielleicht hat mich das so verkorkst.

    Aber die Panik verstehe ich, weil du dich halt vollkommen offenbarst und dich sehr verletztlich machst und du eigentlich erst dann mitkriegst, was für ein "Opfer" man eigentlich ist. :/ Die Chemie aber zueinander - also zwischen Patient und Psychiater - muss natürlich stimmen, hab schon oft gehört, dass es einfach nicht gepasst hat.


    Ansonsten denkst du dir "das geht schon noch", weil man halt sonst auch noch halbwegs oder eben wie gewöhnlich "funktioniert"

    Ja, man schleppt die Sachen halt mit sich rum. Ich offenbare mich halt nicht so, fresse es in mich hinein - aber genau das sollte man ja nicht.


    Edit: wollte noch kurz das mit den Dating Apps reinbringen, weil du ja auch schon eniges drüber geschrieben hast, glaube ich. ^^ Also ob da irgendwelche Tipps, Erfahrungen hast. Ich bin fast soweit alles zu löschen, aber es ist halt echt frustrierend. Weil es melden sich halt immer die Falschen. Ich habe gehört, dass Tinder da bisschen "seriöser" ist unter diesen ganzen Apps. Ich hab zwar keine biologische Uhr, aber bei bestimmten Leuten in diversen Apps gilst du halt ab 30 als aussortiert, weil uhm... zu alt. xd



    Mir gehts jetzt tatsächlich schon ein wenig besser, werde versuchen wieder mehr unter Leute etc. zu gehen vllt auch wieder Sport zu machen (in nem Verein, wenn möglich, um eben mehr "Social Life" zu bekommen) und nach dem Sommersemester nochmal genauer evaluieren, ob das Fach wirklich das richtige ist.^^

    Danke auch nochmal an Arrior und Cassandra

    Ich wüsste halt nicht, ob ich sowas schaffe. Ich habe noch nie mit solchen Einrichtungen zu tun gehabt. Ich verdränge sehr gern und denke dann wieder zu rational und denke dann, dass es mir nichts bringen wird und ich am Ende vor dem selben Problem stehe.

    Aber ich werd wohl mal über die Krankenkasse versuchen, Termine auszumachen. Diese Überwindung ist halt ein großer Schritt. Ich bin relativ verschlossen und habe davon bisher nur zwei Freundinnen so erzählt, was auch schon viel Kraft gekostet hat.

    Ich glaube ich poste hier das erste mal - weiß auch gar nicht wo es wirklich hingehört, weil auch dieses "Kinder, Ja, Nein?"-Topic, das "Introviertiert"-Topic und "Was wirklich wichtig ist"-Topic (vor allem der letzte Beitrag) gehören irgendwie dazu.


    Begonnen hat das so im April 2020, war dann wieder abgeschwächt und jetzt wieder stärker da - ich tippe auf Depressionen. Ich fühl mich schlapp, antriebslos und hab ständig leichte Bauchschmerzen und könnte wirklich die ganze Zeit schlafen. Ich weiß gar nicht, wo ich genau anfangen soll. Ich glaub die größte Angst von mir, ist irgendwie allein zu bleiben und diese Angst davor schiebt einen dermaßen in ein Loch.

    Ich hatte es noch nie so krass erlebt, wie bisher - ich glaub das letzte Mal mit 18 oder 19. Jetzt geh ich auf die 30 zu und ich merke langsam, dass wirklich nichts voran geht, weder familienmäßig noch berufsmäßig - ich tingle so von einer Sache zur nächsten, ohne wirklich einen Plan zu haben. Dazwischen hatte ich diese Angst nicht bzw. konnte sie gut verdrängen, weil ich eben eine Ausbildung gemacht habe, anschließend mein Abi nachgeholt habe usw. Jetzt sitze ich im Studium - was jetzt coronabedingt - auch noch online ist und langsam fällt mir die Decke auf den Kopf, dazu kommt, dass ich meinen Studentenjob verloren habe - okay, das ist nicht so schlimm, weil sowas kriegt man leicht wieder hin. Aber da ist der nächste Punkt: ich hänge bei meinem Studium dermaßen hinterher, dass ich ich wahrscheinlich gar nicht alle ECTS Punkte zusammenbekomme. Ich kann mich für nichts motivieren und würde am liebsten alles hinschmeißen.

    In dem Kinder-Topic gabs ja diese Diskussion, ob Leben Sinn macht etc. warum man nicht gefragt wird, geboren zu werden usw. Ich war nie so, dass ich mir darüber gedanken gemacht habe, aber langsam wirkt das Leben echt wie eine Last und Qual und ich frag mich - wofür lebe ich. Hatte jetzt seit ungefähr 2-3 Jahren den Wunsch mir ein Auto zu kaufen, weil ich Autofahren geliebt habe - inzwischen ist es mir irgendwie egal geworden ... wie alles eigentlich. Also ich sehe keinen Sinn in gar nichts.

    Ich bin oft auf Facebook oder Instagram und seh dann halt Leute, die wirklich so ein schönes Leben haben, mit Familie, Freunde, ein erfülltes Leben. Mit der Zeit merke ich, wie das irgendwie immer in weitere Ferne rückt bzw. niemals eintreten würde.

    Ich habe Angst, niemals den richtigen Menschen zu finden, der zu mir passt. Ich würde irgendwie alles dafür hergeben, dass es doch noch dazu kommt. Aber selbst wenn ich jemanden date, denke ich mir nur "für was? - es wird eh nichts festes daraus".

    Ich wollte Kinder, jetzt bin ich auch skeptisch darüber. Ich dachte Kinder würden meinem Leben Sinn verleihen. Aber wenn ich extra sowas dafür brauche, ist das nicht irgendwie traurig? Vor allem dann erstmal einen Mann finden, der Kinder mit mir adoptieren würde was schon für "normale" Paare relativ schwierig ist bzw. mit vielen Hürden verbunden ist. Sollte ich ihn niemals finden, ist die Chance Kinder alleine zu adoptieren relativ schwierig bis unmöglich. Ich glaub in den USA gibts diese Form der Leihmutter, was aber natürlich viel Geld kostet - aber es wär dann mein leibliches Kind - aber dann denk ich, wozu? Und ich will ich dem Kind dann vielleicht die Chance auf eine normale Familie nehmen? Ich müsste alles alleine stämmen, ich habe leider nicht so eine dermaßen große Familie und vor allem in den Coronazeit merkt man, wieviele Freunde wirklich für einen da sind (auch das ist eine große Baustelle) - es wirkt alles so episodenhaft für mich ohne Ziel ... eine endlose Odysee und ich weiß nicht wohin.

    Ich bin wahrscheinlich schon etwas introvertiert, aber auch nicht so, dass ich nicht den Mund aufmache. Ich habe über diese ganzen Standard-Dating Apps viele Dates gehabt etc. aber ich bins irgendwie langsam wirklich leid, weil es zu nix führt. Ich hab seit Tagen keinen Appetit mehr, krieg nichts runter (obwohl ich sonst einen gesegneten Hunger habe) - weil es mich dermaßen belastet wie noch nie bisher. An eine Therapie habe ich gedacht, aber ich weiß nicht, ob ich mich sowas traue. Wüsste auch nicht, ob es wirklich helfen könnte.

    Mein Plan war eventuell, dass Studium abzubrechen und in meine Ausbildung zurückzugehen - damit ich wenigstens da schon mal meine Ruhe habe. Aber wie ich mich kenne, werde ich sofort danach im Anschluss wieder ein Studum wollen.


    Ich weiß, hier ist keine Selbsthilfegruppe und es gibt sicherlich bessere Foren dazu. Aber ich wollte es jetzt einfach mal niederschreiben und hoffe, dass es nach Corona irgendwie besser wird...



    Genre: Drama
    Episodenanzahl: 187 in 9 Staffeln
    Dauer pro Folge: 45 Minuten
    Produktionsland: USA
    Erscheinungsjahr: 2003 – 2012



    »One Tree Hill« spielt in der fiktiven US-amerikanischen Stadt Tree Hill, North Carolina, und handelt hauptsächlich von den beiden Halbbrüdern Lucas Scott und Nathan Scott, die zu Beginn der Serie ständig im Konkurrenzkampf zueinander stehen und sich als ewige Rivalen sehen. Ihre Wege kreuzen sich, als Lucas im Highschool-Basketballteam von Nathan aufgenommen wird.


    Die anfängliche Feindseeligkeit zwischen den Brüdern, angeheizt durch ihre Eltern, löst eine Auseinandersetzung aus, die dreimal so heftig wird, als drei hübsche Mädchen immer stärker in ihr Leben involviert werden. Lucas beste Freundin Haley James fängt langsam an sich in Nathan zu verlieben, nachdem sie sein Badboy-Image durchbricht. Peyton Sawyer kämpft damit, sich zwischen ihrem Herzen und ihrem Kopf zu entscheiden, wenn es um Lucas geht – umso mehr, als ihre beste Freundin, das Partygirl Brooke Davis, endlich ihre Fassade ablegt und sich kurzzeitig als Außenseiterin fühlt.



    Die Hauptcharaktere: Peyton Sawyer, Lucas Scott, Brooke Davis, Nathan Scott und Haley James


    »One Tree Hill« ist eine meiner Lieblings-Drama-Serien überhaupt, weil es so viele verschiedene Charakter-Konstellationen sowie spannende Storylines gibt. Während die Serie zu Beginn allerdings noch etwas zäh verläuft, weil sich vieles um Basketball dreht, ändert sich dies in zweiten Staffel gravierend und es folgen viele dramatische Ereignisse hintereinander.

    Man fiebert bei »One Tree Hill« richtig mit und dieses typische amerikanische Highschool-Feeling kommt auf jeden Fall auf, sodass man am liebsten direk in die Welt von OTH eintauchen möchte.


    Es gibt sehr, sehr, sehr viel Drama, schlimme Schicksalsschläge, verschiedenste Liebesbeziehung aber natürlich auch erfreuliche Ereignisse. Man lernt die einzelnen Charaktere über diesen langen Zeitraum einfach lieben und man sieht halt wirklich deren Entwicklung - von den Anfängen der letzten Highschool-Jahre bis hin zur Familiengründung und der Erfüllung der beruflichen Karriere.

    OTH richtet sich vor allem an diejenigen, die klassische (Teen)-Drama mögen und auch einen langem Atmen besitzen, denn mit insgesamt neun Staffeln ist OTH eine der längsten Serien des Senders The CW.


    Als ich das erste Mal OTH geschaut, war ich auf jeden Fall sofort gefesselt. Es gibt zahlreiche spannende Storylines sowie Cliffhanger. Einer der spannensten Cliffhanger ist meiner Meinung nach am Ende der Folge »Prom Night at Hater High« aus Staffel 4, wo sich Peyton auf den Abschlussball vorbereitet, Lucas erwartet und dann von ihrem Stalker verschleppt wird. Es passiert aber in den knapp 190 Folgen einfach dermaßen viel, sodass man wirklich nur kleine Bruchstücke hier anreißen kann.


    Bei OTH spielt außerdem Musik eine ganz wichtige Rolle. Die meisten Episodennamen stammen von bekannten Musikalben oder Musikstücken, die immer etwas mit der entsprechenden Episode zu tun haben. Durch OTH habe ich wirklich zahlreiche schöne Tracks kennengelernt (u.a. »Life is Beautiful« von Vega4), die damals natürlich relativ zeitgemäß waren und es auch heute noch sind. Es sind vor allem Pop-Punk- oder Alternative-Rock-Lieder, die in OTH hauptsächlich gespielt werden, es lohnt sich also auch für Fans dieser Genres.


    OTH sticht vor allem auch mit seinen Zeitsprüngen hervor, sodass man die Entwicklung der Charaktere noch besser nachvollziehen kann. Es ist quasi eine richtige Coming of Age-Serie, die das Heranwachsen der Hauptcharaktere beschreibt. Und ... Chad Michael Murray ist einfach heiß, ok?



    Die Stammbesetzung: Sophia Bush, Hilarie Burton, Chad Michael Murray, James Lafferty und Bethany Joy Lenz


    Chad Michael Murray und Sophia Bush verliebten sich am Set und heirateten im April 2005. Obwohl sich die beiden schon fünf Monate später wieder trennten, arbeiteten sie nach wie vor zusammen. Die Scheidung erfolgte schließlich Ende 2006.


    Von Moira Kelly ist im ersten Teil der ersten Staffel immer nur der Oberkörper zu sehen, und der Bauch ist immer bedeckt, da sie zu Beginn der Dreharbeiten hochschwanger war.


    Nach der vierten Staffel erfolgt ein Zeitsprung. Die Handlung der fünften Staffel beginnt viereinhalb Jahre nach dem Finale der vierten Staffel. Ein weiterer Zeitsprung von einem Jahr erfolgt jeweils nach der sechsten und achten Staffel.

    Chad Michael Murray und Hilarie Burton verließen beide die Serie nach der sechtsten Staffel. Für die siebte Episode der neunten Staffel trat Chad Michael Murray wieder in seiner Rolle als Lucas Scott auf.


    WARNER BROS. TELEVISION PRESENTS
    A TOLLIN/ROBBINS AND MASTERMIND LABORATORIES PRODUCTION »ONE TREE HILL« CHAD MICHAEL MURRAY JAMES LAFFERTY HILARIE BURTON BETHANY JOY LENZ PAUL JOHANSSON SOPHIA BUSH WITH BARRY CORBIN AND MOIRA KELLY
    STARRING CRAIG SHEFFER BARBARA ALYN WOODS LEE NORRIS ANTWON TANNER DANNEEL HARRIS JACKSON BRUNDAGE LISA GOLDSTEIN AUSTIN NICHOLS ROBERT BUCKLEY SHANTEL VANSANTEN JANA KRAMER STEPHEN COLLETTI TYLER HILTON CREATED BY MARK SCHWAHN
    EXECUTIVE PRODUCERS MARK SCHWAHN MICHAEL TOLLIN BRIAN ROBBINS JOE DAVOLA GREG PRANGE MARK B. PERRY

    Uff, Charmed ist schon so eine kleine Liebe von mir. Damals lief das noch auf Pro Sieben und ich war da echt noch klein, so 12 oder 13, und da hat mich das dann nicht mehr losgelassen - und dann hieß es jeden Mittwoch Charmed-Abend. :analoges tv: Jetzt läuft es ja inzwischen auf Sixx.


    Warum mögt ihr die Serie (nicht)?


    Damals habe ich Charmed wirklich geliebt, ich fand es unheimlich spannend und habe mich jede Woche auf eine neue Folge gefreut. Die große Handlung drumherum habe ich damals glaube ich nicht so verstanden, aber ich fand halt diesen "Dämon der Woche" immer sehr faszinierend und habe immer mitgefiebert.

    Heute seh ich Charmed natürlich etwas anders, insgesamt finde ich, dass die Serie so mittelmäßig gealtert ist. Die Dämonen zu Beginn waren glaub ich noch relativ aufwendig dargestellt und teilweise echt gruselig, also auf keinen Fall was für kleine Kiddies. Später sind es aber dann - wie bereits erwähnt - dann eher normalere Dämonen-Menschen.

    Die Effekte so an sich bei Kampfszenen oder wenn Magie im Spiel war sind schon okay für die damalige Zeit, aber wirklich gute CGI-Effekte hätte man dann schon auch ab 2004 hinbekommen können. Manches wirkt dann schon etwas billig, vor allem zum Ende hin.

    Die Handlung an sich wirkt mir heute aber ein wenig zu zweidimensional. Ich finde nämlich, dass bei Charmed die normalen Probleme sogar relativ zu kurz kommen und so zwischenmenschliche Gespräche immer nur mal kurz da sind, weils gefordert wird - wirkliche tiefe Gespräche oder traurige Szenen, wo die drei Hexen wirklich mal weinen gibt es wirklich fast gar nicht. Auch vermisse ich mal Cliffhanger zwischen den Folgen - ja es gibt ein, zwei Cliffhanger (auch mit Doppelfolgen), insgesamt aber ist ja jede Folge insich abgeschlossen, das finde ich ein wenig schade.

    So ansich ist aber nichts übertrieben, ich finde es gut, dass die Drei auch ein normales Leben haben und das relativ gut dargestellt wird. Piper mit ihrem P3 als Geschäftsführerin, Phoebe als Kolumnistin. Prues Arbeit im Auktionshaus kam mir allerdings immer ein wenig alibimäßig vor, damit sie auch etwas hat. Dass Paige ihre Arbeit als Sozialarbeiterin abbricht fand ich nicht so gut, danach hat sie ja glaube ich keinen normalen Beruf mehr.


    Ich bin vor allem ein Fan der Serie ab Staffel 4 (also mit Paige), denn ich finde, ab da wirds dann wirklich spannend und actionreich - davor fand ichs immer relativ langweilig, bin auch nicht so ein Prue-Fan. Vorher wars sogar noch vemehrt episodenhaft, danach gibt es ja dann wirklich größere Gegner (Avatare, die Quelle, Titanen usw), die auch auch in zahlreichen Folgen auftauchen.

    Bei den Avataren fand ich nur schade, dass sie am Ende einfach zugestimmt haben und alles auf Anfang gesetzt haben. Im Prinzip waren das die nettesten Gegner aller Zeiten, haha. Die Story rund um die Avatare und deren Mid-Season Finale fand ich insgesamt am interessantesten, auch weil Leo eine sehr wichtige Rolle einnimmt.

    Die letzte Staffel fand ich leider zu sehr gerusht und mit Billy und Christie wurden gleich zwei größere Charaktere eingeführt, was meiner Meinung nach nicht ganz funktioniert hat. Das Finale an sich fand ich aber sehr schön.


    Wer ist euer Lieblings/Hasscharakter?


    Meine Lieblingshexe ist Paige, damals als kleiner Junge war ich wirklich verliebt in sie bzw. deren Schauspielerin. Aber auch an sich ist Paige ein sehr toller Charakter, weil er eben nicht so streng wie Piper ist, aber auch nicht so ein Chaos/-Liebesmensch wie Phoebe. Paige war irgendwie meist die einzige, die wirklich den Durchblick hatte und sowohl eben Hexe als auch Wächterin des Lichts war - das muss man auch erstmal leisten.


    Lieblingsszenen und Folgen?


    Eine der Folgen, die mir in Erinnerung bleibt und wohl auch eine der spannensten ist, ist "Gute und böse Welt Teil 1 & 2" (Staffel 6) (hallo, Gucky) . Es ist wirklich mal was anderes und Idee, dass alle nur noch nett zueinander sind wurde gut umgesetzt. Auch diese fast schon drakonische Vorgehensweise, jemanden zu verstümmeln, sollte er auch nur minimal etwas böses machen fand ich als krassen Kontrast mega spannend für diese Doppelfolge. Auch dieser langsame Wandel, dass die drei Hexen erst alles gut finden und nach und nach merken, dass diese Welt falsch ist, genauso solche Sinneswandel lassen Charmed dann hier und da doch nicht so zweidimensional wirken.


    Ansonsten mag ich noch den Zweiteiler "Utopia erwacht" und "Charmageddon" (Staffel 7), wo die Avatare die alte Welt in Schlaf versetzen und quasi alles Böse auslöschen.


    Die spannenste Folge aber überhaupt für mich ist, mit dem passenden Titel, "Das Ende" (Staffel 3), welche das Staffelfinale darstellt. Die Folge war dermaßen dramatisch und actiongeladen und wirklich sehr emotional, vor allem durch Prue eben, die wirklich verzweifelt aber auch extrem aggressiv in dieser Folge ist. Obwohl ich ja nicht so ein Fan der Anfangsfolgen bin (okay, ist ja dann doch schon die dritte Staffel), diese Cliffhangerfolge ist für mich die spannenste der ganzen Serie. Die Szene am Ende, wo Shax aus dem Haus verschwindet, die Haustür zuschlägt und dann die Glasscheiben zersprengen, die Kamera hinausfährt und dann bei dramtischer Musik die Credits erscheinen (ja, ich hab diese Szene genau im Kopf, haha) - ich fand das extrem cinetastisch.

    Ich will auch mal. c: Leider habe ich nicht diese große Auswahl an Anime und Manga (da noch weniger), weil ich wirklich seeehr wenig schaue bzw. lese. Meine wirklich große Anime/Manga-Zeit war so zwischen 2009 bis 2012, wo ich auch die aktuellen Seasons verfolgt habe und mir wirklich einen Anime nach dem anderen reingezogen habe, haha. Ich vergess auch relativ schnell, was ich gesehen habe, vielleicht kennt das ja jemand. Ich schau quasi immer dieselben Animes nach ner gewissen Zeit, weil ich schon gar nicht mehr weiß, was da passiert ist. Deswegen lösch ich die dann wieder aus meiner MAL-Liste raus und setze die auf "Plan to watch", weil ich sonst denke, ich schummel, obwohl ich sie wirklich gesehen habe, haha. Ich könnte also z.B. One Piece ständig in Dauerschleife schauen. :unsure:

    Ist aber nicht nur bei Anime so, z.B. bei Sex Education auf Netflix wusste ich beim Schauen der zweiten Staffel auch nicht mehr was davor war in der ersten Staffel war. :x


    Die Reihenfolge ist jetzt willkürlich gesetzt. Aber das Ganze hat mich dann jetzt doch ein wenig angespornt, eventuell auch mal neuere Anime anzuschauen (2012 bis heute), lol. :biggrin:



    top anime.


    top manga.

    Beziehst du dich damit nur auf die Filme, oder auch die Bücher? Weil Ginny in den Büchern wesentlich weniger schlaftablettig ist als in den Filmen und Ron und Hermione fand ich in den Büchern persönlich super nachvollziehbar aufgebaut, während sie in den Filmen eher HarryxHermione pushen (warum auch immer) und es deshalb recht unnachvollziehbar wirkt, dass die beiden nicht als Paar enden.

    Das stimmt halt leider wirklich, ich glaube in den Büchern haben Ginny und Harry schon einige Momente miteinander, in den Filmen kommt das ein wenig zu kurz.

    Für mich passen aber halt Harry und Hermine einfach 100 mal besser zusammen, vor allem weil sie wirklich so viele Einzelmomente miteinander hatten, sowohl in den Büchern als auch in den Filmen.

    In den Filmen wirds glaub ich wirklich bisschen mehr gepusht, aber die Filme bleiben einem halt letztlich mehr in Erinnerung. Die Szene im siebten Film, wo Harry und Hermine im Zelt tanzen gibt es so glaube ich gar nicht im Buch - aber DAS ist halt wirklich Shippingmaterial, ich weiß gar nicht, wieviele tumblr-Gifs es von dieser Szene damals gab. Aber auch im vierten Film merkt man, wie sehr sich Hermine um Harry sorgt.

    Für mich passen Ron und Hermine halt null zusammen, weil die beiden nie diese special momentshatten.

    2014 war mein letzter großer Digimon-Rewatch und ich hatte irgendwie auf einmal Lust mit "Frontier" wieder anzufangen. "Frontier" ist auch bei mir eigentlich die letzte Staffel von Digimon, "Data Squad" habe ich nur teilweise gesehen, die neuen Ableger leider bisher gar nicht.


    "Frontier" ist irgendwie so eine Staffel, die ein wenig für sich steht. Das Konzept wurde nach drei Staffeln erheblich umgekrempelt, sodass die Digiritter nun selber zu Digimon digitieren, dazu halt noch die verschiedenen Spirits. Auch spielt diese Staffel fast ausnahmslos in der Digiwelt, die Eltern oder andere Freunde der Kinder kommen im Prinzip gar nicht vor. Man fühlt sich bei "Frontier" schon ein wenig isoliert von der Außenwelt, da wirklich alles sehr in sich geschlossen ist. Genau deswegen finde ich aber "Frontier" um einiges gruseliger als die davorigen Staffeln, eben weil die Kinder vollkommen auf sich allein gestellt haben und nicht ständig die Möglichkeit haben in die reale Welt zurückzukehren. Durch den Wegfall der Digipartner fällt der Fokus vermehrt natürlich auf die Kinder, aber hier hätte man auf jeden Fall noch mehr Charakter-Folgen einbringen können. Vergangenheitsgeschichten gabs zwar schon, wurden aber halt immer nur grob angeschnitten, z.B. Tommies Streit mit seinem Bruder oder dass Zoe nach ihrem Italienaufenthalt wieder neu anfangen muss. Dass alles kam bisschen zu kurz, vor allem weil es keine Digimon an ihrer Seite gibt, hätte man da mehr draus machen können.


    Die Story an sich gefällt mir schon sehr gut, auch wenn es sehr geradlinig. Gut ist auch, dass es quasi mehrere große Endgegner gibt und man ja zuerst dachte, Cherubimon wäre der große Antagonist. Mercurymon und sein Gefolge fand ich auch sehr gut, vor allem er Teil mit der Slide-Digitation zu Sephirothmon war sehr interessant. Dass z.B. Lanamon nicht sofort besiegt wurde, sondern dann quasi 10 Folgen später noch einmal auftaucht, um gegen Zoe zu kämpfen, finde ich auch gut - bin kein Fan davon, wenn Gegner sofort besiegt werden und es dann zum Nächsten geht. Die Endfolgen mit Mercurymon hätten aber noch spannender sein können. Ich fand seinen Aktaufbau zur Zerstörung von Agunimon zwar echt gut, aber Mercurymon hat sich dann schon recht leicht besiegen können - ok, danach kommt ja dann immerhin noch Sephirothmon.

    Der Teil mit den Königlichen Rittern war so lala. Es war halt echt schlechtes Pacing und extrem in die Länge gezogen. Königliche Ritter tauchen auf, kämpfen gegen die Digiritter, gewinnen, stehlen die Codes - das geht halt echt über 10 Folgen, nur um dann am Ende einfach so besiegt zu werden. Es wär halt echt besser gewesen, wenn einer der beiden schon während dieser Zeit besiegt worden wäre und der andere dann halt irgendwie plötzlich stärker geworden wäre oder so. Aber es war halt echt immer das Gleiche.

    Lucemon ansich find ich echt interessant - ich bin sehr ein Fan von menschlichen Digimon, die noch dazu sehr harmlos aussehen, aber eine extreme Power haben. Ich hätte von Lucemon im normalen Modus gerne etwas mehr gesehen, es verwandelt sich ja relativ schnell. Auch hätte Lucemon die Königlichen Ritter eventuell selbst killen können. Lucemon im Falldown Mode hat mir dagegen gar nicht gefallen, hat einfach null anmutig gewirkt. Lucemon als Engel, der sadistische Züge hat - davon hätte ich gern mehr gesehen. Lucemon im Satan Mode war okay, aber der Drache war einfach unnötig und dumm, diese Drauhauf-Dinger sind nichts für mich. Die Kombination aber, dass der Drache den schwachen, schutzlosen Kokon von Lucemon beschützt, ist dann schon wieder schmackhaft für mich, haha. Ich kanns nicht so beschreiben, aber es ist ja der letzte hilflose Versuch von Lucemon in die reale Welt zu gelangen und dieses Ängstliche, Hilflose gefällt mir sehr an sonst einem extrem starken göttlichen Digimon.


    Von der Digiwelt bekommt man natürlich extrem viel zu sehen, gab einige interessante Folgen - viele waren natürlich auch leider Filler. Die Spirits an sich fand ich aber zu leicht versteckt bzw. die Kinder haben sie ja praktisch eigentlich immer sofort bekommen - ohne irgendwas zu machen ... Zum Ende natürlich waren Koji und Takuya die großen Helden, die anderen nur Begleitwerk - fand ich dann schon etwas schade, Zoe, J.P. und Tommy hätte man da bestimmt noch besser einbringen können. Die Digitationen der Digiritter waren aber sehr gut gemacht, aber halt auch immer seeehr lange - bis da immer alle mal fertig waren, haha.

    Die Sache mit Kojis Bruder hat mich aber dann bisschen gewurmt, dass man es schon recht schnell gecheckt hat, dass Koichi der Bruder von Koji ist. Und die Sache, dass er ins Koma fällt, weil er eine Treppe runterfällt fand ich ein wenig ... random. Also, ich fands zu emotionslos, er hätte ja auch irgendeine Krankheit oder so haben können - aber einfach nur wegen einem Treppensturz.


    Obwohl "Frontier" fast nur in der Digiwelt spielt, find ich, dass die Digimon allgemein dennoch etwas zu kurz vorkommen. Viele Folgen hätte man besser aufbauen können, den Markt von Akiba zum Beispiel noch viel besser präsentieren können usw. Also, die einzelnen Facetten der Digiwelt werden echt grob angeschnitten. Es wirkt alles so fillerhaft und nach "schnell weiter".


    Wie gesagt, "Frontier" steht für mich so ein bisschen für sich. Die Handlung ist an sich spannend, aber vor allem zu Beginn und am Ende ist es schon sehr zäh. Vor allem die größeren Endgegner aber haben es echt in sich und machen "Frontier" halt vor allem im Mittelteil sehr spannend.

    Ich dachte, dass beide von ihm wären, spielt aber auch keine Rolle. Ob es was Besonderes für mich ist, ist meine subjektive Meinung, das kann jeder anders sehen. Ich fand es jedenfalls schön, diese beiden Songs nach ca. 15 Jahren noch einmal neu in einer anderen Variante zu hören.


    Damit es nicht zu Off Topic wird: nachdem ich Frontier und dann Tamers rewatched habe (Reviews folgen), ist nun Adventure dran und bin gerade bei der Folge Verschollen in Eis und Schnee. Obwohl ich Adventure schon einige Male geschaut hab, wirkt es trotzdem noch ein wenig zeitlos bzw. relativ gut gealtert im Vergleich zu den damaligen Pokémon-Folgen, die schon sehr altbacken wirken.

    Digimon Adventure tri. (2015 - 2018)


    Ich konnte endlich alle sechs Filme von Digimon Adventure tri. nacheinander anschauen und bin nun fertig. Reichlich spät, nachdem ich sogar die damilige Klick-auf-das-Ei-Aktion von 2014 verfolgt habe. Ich weiß noch, dass ich damals sehr gehyped war und ich es kaum abwarten konnte, nach so langer Zeit endlich eine direkte Fortsetzung zu bekommen. Danke schon mal an dieser Stelle an Toei Animation und allen Verantwortlichen.


    Zunächst was zum Nostalgie-Faktor: der war auf jeden Fall da. Ich habe die deutsche Synchronisation geschaut und ich war begeistert, dass fast sämtliche deutsche Sprecher der Digi-Ritter (außer Izzy) sowie deren Digimon wieder mit dabei waren - sowas ist keine Selbstverständlichkeit, vor allem nicht nach knapp 14-15 Jahren Unterbrechung. Schade nur, dass Marie-Luise Schramm als Kari ab dem vierten Film ausgetauscht wurde. Die neue deutsche Version von Leb' deinen Traum war interessant, aber nicht ganz meins und kommt nicht wirklich ans Original heran. Dass Toei Animation den leider inzwischen verstorbenen Koji Wada für die Songs Butter-Fly und Brave Heart erneut engagieren konnte war großartig - vor allem die neue Version von Brave Heart ist einfach wunderschön und höre sie ich auch noch heute mehrmals im Monat (befindet sich auf meiner SoundCloud-Playlist).


    Zu der Filmreihe: Ja, ich finde es großartig, dass es diese Film-Fortsetzung gibt, aber man hätte es meiner Meinung nach anders aufziehen können. Die Idee mit dem Virus als Aufhänger, der andere Digimon infiziert war einfach nicht sehr spannend und auch nicht sehr originell, ich denke, sowas gab es bereits in zahlreichen anderen Filmen und Serien. Auch, dass die Mehrheit der Filme in der realen Welt gespielt hat, fand ich nicht so gut - ich bin ein Fan davon, wenn der Großteil in der Digiwelt passiert. Ich glaube, lediglich der dritte Film spielte komplett in der Digiwelt, der Rest in der wirklichen Welt. Dadurch wirkte es halt weniger nach Digimon irgendwie.

    Auch verstehe nicht, warum man extra Meiko und ihren Partner Meicoomon (diese Ähnlichkeit?) in dieses sehr ehrgezige Projekt als neue Charaktere eingeführt hat und diese relativ viel Screentime bekommen. Ein Digimon Adventure tri. hätte sicherlich mit einer komplett anderen Story auch ohne sie geklappt. Die Story rund um Meiko und Meicoomon hat mich auch nicht sehr mitgenommen, einfach weil ich die beiden davor nicht kannte. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass Meicoomon stirbt, sondern die Digiritter halt es irgendwie schaffen werden, es zu retten - das war dann schon ein wenig traurig. Die Zeit war einfach zu knapp, um die beiden Charaktere den Zuschauern näher zu bringen. Das Zeitfenster allgemein (durchschnittlich 90 Minuten pro Film) fand ich dagegen sehr ausreichend und das hat man auch einigen Stellen gemerkt, da es sich hier und da doch extrem gezogen hat - auch wenn sich dadurch die Digiritter mehr entfalten konnten. Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass die Autoren relativ viele Freiheiten innerhalb dieser 90 Minuten hatten.

    Der teilweise Fokus auf einzelne Charaktere fand ich dagegen sehr gut, derart detalliert würde es sowas wahrscheinlich nicht in einer Digimon-Serie geben: Tais Hingerissenheit und Selbstzweifel, ob Kämpfe wirklich das richtige Mittel sind, Joes Angst vor dem Schicksal als Digiritter und der zerbrechenden Freundschaft zu Gomamon, Mimis egozentrische Lebensweise und wie sie versucht dies zu ändern sowie Soras und Biyomons Distanzierung, nachdem sie in die Digiwelt reisen. Matt stellt den Gegenpart von der Tai und hatte auch einige größere Momente, vor allem wenn er Tai zum Kämpfen bewegen will. Izzy und T.K. fallen ein wenig weg, haben aber auch hier und da einige wichtige Parts (zum Beispiel die Szene, wo T.K. Patamon zu sich - trotz des Virus - nach Hause holt).

    Animationstechnisch kann ich leider nicht viel sagen: es wirkt schon recht starr und leblos, ich weiß aber nicht, ob das der Stil sein soll. Die Animationen von den Digitationen finde ich jedoch sehr schön und passen besser zum Erscheinungsbild des Anime als früher. In den späteren Filmen merkt man aber, dass die Zeichnungen ein wenig dynamischer werden.


    Insgesamt finde ich Digimon Adventure tri. gut. Aber man hätte viel mehr drauß machen können und den Fokus der Story anders legen können. Auch die Sache mit dem Gennai-Klon wurde nicht richtig aufgelöst, der ja eine Art Antagonist war. Die einzelnen Digiretter wurden relativ gut in Szene gestellt - dass aber in relativ kurzer alle aufs Megalevel digitieren konnten, fand ich dann doch ein wenig komisch.

    Ich bin dennoch froh, dass Digimon Adventure tri. gibt, auch wenn eine etwas mehr Digiwelt-lastige Story sowie mehr Action und Dynamik innerhalb der Digiritter-Gruppe nicht geschadet hätte (außer Tai vs. Matt).

    Ich frag mich nur, warum jetzt diese "Demos" kommen, wo doch jetzt sowieso die Lockerungen vereinbart wurde und jetzt quasi bereits alle Läden und Geschäfte wieder öffnen - macht das diese Demos nicht obsolet? Ich mein, wenn es echt um die einschränkenden Maßnahmen ginge, hätte man auch zur Hauptzeit im März "illegale" Demos oder Veranstaltungen machen können - wenn einem das so wichtig wäre, hätten einen diese Corona-Regeln auch da nicht gejuckt. Dass aber jetzt zu veranstalten, wo wieder größere Veranstaltungen erlaubt sind und sowieso das Leben wieder hochfährt, finde ich irgendwie unnötig.

    Sooo... Inu Yasha kriegt also einen neuen Anime namens "Yashahime: Princess Half-Demon".

    Danke für die Info. c:


    Ich hatte von ca. Oktober 2018 bis Februar 2019 tatsächlich einen Rewatch von Inuyasha und Inuyasha: The Final Act sowie den vier Kinofilmen gemacht und dachte daher das Kapitel Inuyasha ist erstmal abgeschlossen, haha.

    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wobei ich eher auf eine direkte Fortsetzung gefreut hätte, auch wenn ich nicht genau wüsste, wie diese aussehen würde. Außerdem bin nicht so ein Freund von Spin-Offs und von der Mache Kinder der ehemaligen Protagonisten sind jetzt dran erinnert es sehr an Boruto: The Next Generation. Es sieht auch ganz so aus, dass Kagome und Inuyasha wohl eher nur Cameo-Auftritte bekommen.


    Zu dem Kind von Kagome und Inuyasha: in dem Steckbrief steht, dass Moroha keinen Kontakt zu ihren Eltern hat. Ich frage mich warum, schließlich ist Kagome in Inuyashas Welt geblieben und ich würde sowohl Inuyasha als auch Kagome so einschätzen, dass sie ihr Kind gemeinsam erziehen würden.

    Zum Thema Corona in Deutschland will ich eigentlich nicht viel schreiben, außer dass jetzt scheinbar auch bei uns (Bayern) nach und nach die Geschäfte, Restaurants etc. bis Ende Mai schrittweise geöffnet werden. Finde ich gut, wobei ich natürlich nicht gleich vor habe mich ins nächstbeste Restaurant oder die naheliegende Bar zu setzen.


    Auf der Johns Hopkins-Seite ist mir aber schon seit Längerem das United Kingdom (UK) ins Auge gesprungen, also bzgl. der Zahl der Infizierten (ca. 192.000), Toten (ca. 30.000) & Genesenen (ca. 800). Vielleicht kann mir jemand darüber etwas näher erklären, warum genau dort die Zahl der Infizierten sowie Toten dermaßen hoch ist. Gab es zu wenig Maßnahmen oder wurden diese zu spät eingeführt etc.? Auch die Zahl der Genesenen ist extrem niedrig, auch wenn das Virus evtl. später UK erreicht hat, dürfte doch die Genesung nicht so lange dauern bzw. dass es wenigstens über 1000 schon sein müssten

    Für mich ist das UK (HDI Platz 15) halt ein wirklich hoch entwickeltetes Land und vielleicht zusammen mit Deutschland die einzigen Länder, die in kulturellen, ökonomischen & technischen Sachverhalten innerhalb der EU/Europa die höchste Qualität bieten können.

    Vielleicht habe ich ein zu verklärtes Bild von der UK (auch wegen dem früheren British Empire) und dort läufts gar nicht so gut, aber für mich war die UK wirklich die Top-Industrienation mit dem entsprechenden Know-how und der Ausrüstung.

    Ich glaub, viele "feiern" den neuen Controller, mir gefällt er jetzt ehrlich gesagt nicht so. Für mich wirkt er extrem billig, als wäre es ein Controller von einem Dritthersteller - also das Design und dann in Kombination mit Weiß sieht einfach nicht hochwertig aus. Was mir besonders nicht gefällt ist, dass die Griffe so weit unten herausragen, es sieht so unförmig aus. Bei mir spielt Design immer eine ganz große Rolle und sowas ist bei mir dann schon fast ein Grund die PS5 nicht zu kaufen. :/

    Vergleich zu xBox One: ja, sieht auf den ersten Blick vergleichbar aus, finde aber den xBox-Controller tausend mal besser/schöner, weil die Griffe unten nicht so weit herausragen. Der xBox-Controller wirkt wie eine gesamte Einheit (wie aus einem Guss) und ist imo einer der schönsten Controller überhaupt.

    Ingesamt fand ich die 2010er wirklich ein seeehr gutes Filmjahrzehnt und ich finde es krass, wie schnell die Zeit vergangen ist, vor allem, wenn ich daran denke, dass ich mit einigen BisaBoardlern (u.a. Nortia :herz:) ab 2014 die neuesten Horrorfilme (The Conjuring-Reihe, Insidious-Reihe, The Purge usw.) auf Skype immer geschaut habe.

    Ich muss auch sagen, dass wir irgendwo an einem Punkt angekommen ist, wo ich denke, dass man die Cinematografie nicht mehr krass verändern oder revolutionieren kann ... ich hoffe man versteht was ich meine, aber man kann heute aus meiner Sicht teilweise nicht mehr wirklich erkennen, ob ein Blockbuster-Film 2010 oder 2020 erschienen ist, weil z.B. die CGI-Effekte, Kameraführung etc. schon so weit entwickelt sind, was aber auch z.B. bei Filmen aus den späten 00er-Jahren ebenfalls schon der Fall ist (z.B. Fluch der Karibik - Am Ende der Welt), zumindest bei den AAA-Titeln. Früher hat man halt gesehen, "Hey, das ist ein 80er- oder 90er-Film ...", deswegen bin ich gespannt inwieweit man sich noch weiter entwickeln kann ... Für mich sind ja so an Qualität von Effekten, Bildqualiät usw. echt so Marvel- oder Harry Potter-Filme das Maß aller Dinge.


    Die 2010er habe ich sehr divers geschaut, praktisch ist kein Genre vor mir sicher, haha. Ich denke aber allerdings, dass vor allem fantasy-angehauchte Filme (Harry Potter, Fluch der Karibik, Zauberer von Oz, Maleficent, Hobbit, Frozen, Noah, Snow White & the Huntsman, Cinderella ...) dominierten. Ich konnte tatsächlich herausfinden - weil ich bei sowas echt ein Geek bin - bei welchem welchen Filmen ich tatsächlich im Kino war. Ich bin insgesamt kein großer Kinogänger (extrem teuer, lol), ich glaube andere gehen wirklich öfters als ich. Hier mal die Liste (müsste relativ akkurat sein) von meinen Kinobesuchen:


    2010: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1 | Stichtag | Prince of Persia - Der Sand der Zeit

    2011: World Invasion: Battle Los Angeles | Rango | Der gestiefelte Kater | Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 | Fast 5 | Freundschaft Plus | Planet der Affen: Prevolution | Ich bin Nummer Vier | Meine erfundene Frau

    2012: Battleship

    2014: Sex Tape | The Hunger Games: Mockingjay – Teil 1 | Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    2015: Fifty Shades of Grey | The Hunger Games: Mockingjay – Teil 2 | Furious 7 | Star Wars - The Force Awakens | Fack ju Göthe 2

    2016: Mike and Dave Need Wedding Dates

    2017: Fifty Shades Darker | Ich - Einfach unverbesserlich 3 | Fack ju Göthe 3

    2018: Fifty Shades Freed | The First Purge

    2019: Detektiv Pikachu


    Welche Filme habt ihr in den letzten zehn Jahren besonders gemocht, welche haben euch besonders beeinflusst, überrascht? Aber auch: Welche haben euch enttäuscht? Welche mochtet ihr nicht?


    Wie bereits in den kompletten 00er-Jahren, haben mich vor allem die letzten beiden Harry Potter-Filme (2010 und 2011) extrem geprägt und ich komme nicht drauf klar, dass das bald auch wieder 10 bzw. 9 Jahre her ist. Diese beiden finalen Filme sind so extrem gut gemacht und bilden einen der besten Abschlüsse einer Filmreihe und führen quasi das Aufsplitten eines Buches für kommende Reihen ein (Twilight, Hunger Games, Divergent, ...) An dieser Filmreihe finde ich vor allem interessant, dass praktisch jeder Film ein Box Office-Erfolg war und das schon von Beginn an und das sich quasi immer weiter gesteigert hat, was bei anderen Franchises nicht immer der Fall ist. Es ist auch die Reihe, bei der ich bei jedem Release durchweg im Kino war (seit 2001).


    Mit Fast 5 (2011) beginnt mein Eintritt in die Welt von The Fast & the Furious (2001 bis heute) und der Film hat mich dermaßen gefesselt, ich finde ihn tatsächlich besser als seine Nachfolger. Es ist der perfekte Film, um in die Serie einzusteigen (die davor habe ich bis heute noch nicht gesehen), da sehr viel Hintergrundwissen geliefert wird, man bekommt schönes brasilianisches Flair (insgesamt ein guter Sommer-Blockbuster) und jede Menge Action.


    Auch die Hobbit-Trilogie (2012 bis 2014) ist auf einem extrem technisch hohen Niveau produziert worden und ist daher besonders hervorzuheben, inhaltlich leider nicht ganz sooo stark. Ich habe sie leztens mal wieder angeschaut und doch leicht gemerkt wie zäh die Handlung ist. Dennoch ist es eigentlich ein Muss, die Reihe mal so alle 2-3 Jahre anzuschauen, besonders zur Weihnachtszeit.


    Mit The Dark Knight Rises (2012) endet Christopher Nolans The Dark Knight-Trilogie (2005 bis 2012) und bildet einen sehr würdigen Abschluss. Meiner Meinung nicht ganz so stark wie sein Vorgänger von 2008, dennoch einer der besten Filme des Jahrzehnts (alleine schon wegen dem Batman-Theme von Hans Zimmer).


    Besonders das Drama The Help (2011) möchte ich hervorheben, welches sehr rührend, aber auch witzig gestaltet ist. Die Geschichte um mehrere schwarze Hausmädchen aus den Südstaaten in den 60er-Jahren erzählt eine emotionale Geschichte, die man auf jeden Fall auch mehrmals schauen kann. Ich mag solche Filme sehr, auch wenn ich denke, dass die Realität vielleicht doch nicht ganz so rosig war. Ergänzend zu diesem Film gerne auch Der Butler (2013) oder 12 Years a Slave (2013).


    Noch ein Neueinstieg war Star Wars - The Force Awakens (2015). Ich habe bis dahin keinen anderen Star Wars-Film gesehen (lediglich Die dunkle Bedrohung (1999), aber da war ich mit 4 oder 5 im Kino, lol), war also null vertraut mit dem Universum. Auch hier habe ich aber irgendwie alles gecheckt, weil der Film quasi für Einsteiger gemacht ist und eine neue Handlung erzählt, natürlich mit vielen Easter Eggs. Danach habe ich mich schließlich den anderen Star Wars-Filmen gewidmet, sowohl den Prequels, als auch den zwei neuen Teilen Die letzten Jedi (2017) und Der Aufstieg Skywalkers (2019). The Force Awakens ist vor allem eins - spannend aufgebaut. Auf jeden Fall einer der Filme, der technisch aber auch storymäßig gesehen das Jahrzehnt mitgeprägt hat.


    Mehr Filme möchte ich jetzt auch gar nicht aufzählen, weils einfach zu viele sind. Manchmal habe ich auch nur ganz banale Komödien geschaut z.B. 21 Jump Street (2012) oder Der Kaufhaus Cop 2 (2016). Es waren insgesamt sehr viele Filme, diese wollte ich halt jetzt hervorheben.


    Welche Schauspieler*innen und/oder Regisseur*innen haben für euch das Jahrzehnt in Filmen beeinflusst?


    Also, mich persönlich eher weniger - wenn halt für die Industrie oder vielleicht insgesamt für die Gesellschaft.


    Emma Watson ist wirklich eine der wenigen Person, die ich bewundere - diese Frau ist wunderschön, elegant, schlau, skandallos - ganz im Sinne von Hermine, haha. Vor allem finde ich ihren Weg nach Harry Potter wirklich begeisternd. Nachdem ihre Co-Stars ja eher in kleineren Rollen verschwunden sind, hat sie danach erst richtig Karriere gemacht u.a. mit Box Office-Erfolgen Die Schöne und das Biest (2017) mit über 1,2 Milliarden US-Dollar und dem Bibel-Epos Noah (2014). Daneben aber halt auch immer kontinuierlich andere Filme das komplette Jahrzehnt hinweg (My Week with Marylin, Colonia, Regression, The Circle) und dazu noch Frauenbotschafterin der UN mit ihrer eigenen Kampagne.


    Rebel Wilson wäre so die zweite, die ich hier nennen würde. Sie spielt in sehr vielen Filmen mit, vor allem im Comedy-Bereich (u.a. Pitch Perfect) und kommt mit ihrer Art sehr gut an finde ich. Natürlich sind viele ihrer Filme auch sehr extrem und teilweise unnötig, aber insgesamt ist Rebel Wilson eine sehr lustige Schauspielerin und ich glaube jeder kennt bestimmt mindestens einen Film, wo sie mal mitgespielt hat. Rebel Wilson steht quasi für Comedy und gute Laune.


    Männliche Kollegen oder noch weitere Schauspielerinnen wüsste ich jetzt nicht mehr. Robert Downey Jr. hat natürlich mit den Marvel-Filmen ein ganzes Jahrzehnt geprägt wie kein anderer, er war quasi omnipräsent. Auch Emma Stone war über das Jahrzehnt sehr präsent und konnte sich zu einer erfolgreichen Schauspielerin entwickeln (über Easy A bis hin zu La La Land). Edit: Sie habe ich jetzt ganz vergessen: Jennifer Lawrence. Ich bin jetzt keiner großer Tribute von Panem-Fan, aber durch diese Filme ist sie groß geworden, Oscar-Preisträgerin, eine der gefragtesten Schauspielerinnen überhaupt usw. Eine Frau, die auf jeden Fall was bewegt hat im vergangenen Kino-Jahrzehnt.


    Was würdet ihr euch in der Zukunft von der Industrie wünschen? Gibt es Filme, auf die ihr euch konkret freut?


    Ich würde gerne wünschen, dass Warner Bros. das Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind-Franchise bitte einstampfen. Ich war damals so extrem gehyped, dass es mit Harry Potter weitergeht, aber durch diese Filme wird das komplette Universum einfach versaut.



    Zum Schluss: Ich muss ehrlich sagen, dass die Marvel-Saga KOMPLETT an mir vorbei gegangen ist. Ich weiß nicht, mich hat das wirklich null gecatcht. Ich habe die Iron Man-Trilogie (2008 bis 2013) gesehen und The Avengers (2012). Danach nichts mehr. Ich werde sie mir sicherlich mal ansehen, aber für ca. 20 Filme muss ich mir dann extra mal Zeit nehmen. Aber so während des Jahrzehnts hat mich diese Reihe null gejuckt. Es war dann irgendwann too much, ständig neue Filme, vor allem die The Avengers-Reihe war dann einfach krass unnötig.

    Menschen achten bei Preisen fast immer nur auf die 1. Zahl, der Cent-Betrag nach dem Komma wird meist gar nicht beachtet (in der Psychologie)

    Vor allem der Preis hinter dem Komma wird beachtet. Ein gebrochener Preis soll disproportional kleiner wirken, selbst wenn die Differenz nur einen Cent ausmacht, wie etwa bei 19,99 € statt 20 €.

    Die Nanny (1993 - 1999) | Staffel 3 von 6


    Habe es ehrlich gesagt nie wirklich geschaut, vor einigen Jahren mal ein oder zwei Folgen, als es noch im Fernsehen auf VOX lief - und hab mich jetzt spontan entschlossen die Serie komplett zu schauen, bin jetzt bei Staffel 3 angekommen. Weiß gar nicht, wo ich anfangen soll: Fran Drescher als Nanny passt einfach wie die Faust aufs Auge, ich habe einige Folgen auf Englisch geschaut, wo die Stimme noch viel extremer und schriller ist, was einfach genial ist - in der deutschen Synchronisation habe ich leider immer Bibi Blocksberg vor Augen. :S Die Serie ist extrem witzig, vor allem wegen Frans Sprüchen/Anspielungen, ihren kuriosen Outfits oder Geschichten von Verwandten sowie ihren alltäglichen Vergleichen zu zeitgenössischen Trends (genauso wie ihre Tipps fürs Sparen, im Umgang mit Menschen usw.) ... Die Serie repräsentiert meiner Meinung nach die 90er sehr, sehr gut - weil eben damals aktuelle Themen angesprochen werden und auch damals prominente Personen entweder vorkommen oder zumindest erwähnt werden. Dass neben Fran, Maxwell und Niles auch die Kinder relativ gut eingearbeitet sind, ist keine Selbstverständlichkeit - bei vielen Serien sind die Kinder nur Deko. Hier allerdings hat man versucht auch den Kindern eine gewisse Charaktertiefe zu geben - und das schon in den 90ern. Die Serie beginnt zunächst relativ bieder (erste Staffel), mit der Zeit lockert sich das allerdings auf und hier und da wird es auch etwas schlüpfriger und provokanter. Obwohl die Serie schon einige Jahre auf dem Buckel hat, würde ich sie fast als zeitlos einstufen, da Frans Witze auch heute noch sehr gut zünden. Lediglich die erste Folge hätte ich anders gestaltet, da Fran schon quasi nach 5 Minuten Sendezeit ihre Anstellung gefunden hat, ich hätte ihre Jobsuche über die gesamte Folge ausgedehnt. Und Frans "Ohhh, Mr. Sheffield" ist quasi mein neuer Ohrwurm.


    American Horror Story (2011 - heute) | Staffel 9 von unbekannt


    Bin mit der aktuellen Staffel "1984" nun fertig und bin nicht sooo begeistert. Ja, es war relativ blutig und ja, es gab einige Plottwists, aber insgesamt wars wohl die schlechteste Staffel überhaupt. Zunächste dachte ich ja, dass "1984" ganz anders dargestellt wird, nämlich, dass die ganzen Morde etc. dann im Camp passieren, wenn die Kinder schon da sind und nicht alles in einer Nacht davor. Ab Folge 5/6 gibt es ja den Cut, wo dann erzählt wird was danach passiert ist (ähnlich wie "Roanoke", wo die Staffel quasi auch aus 2 Teilen besteht), was mir auch nicht sehr gut gefallen hat. Also, insgesamt die Story und der Verlauf der Geschichte sind sehr schwach - und in keinsterweise mit früheren Staffeln - allen voran Staffel 1, 2 und 3 - zu vergleichen.


    Dynasty (2017 - heute) | Staffel 3 von unbekannt


    Interessantes und fürs 21. Jahrhundert modern gemachtes Remake des berühmten 80er-Klassikers. Find die Serie eigentlich ganz gut, obwohls natürlich Trash ist, aber ich mag Serien dieser Art - "Dynasty" ist ein Mix aus "Gossip Girl" und "The Royals" irgendwie. Ich mag Elizabeth Gillies sehr gerne, sie ist eine gute Schauspielerin (bekannt aus "Victorious") und bringt die Rolle sehr gut rüber - erinnert aber sehr an Blair Waldorf aus "Gossip Girl", die auch immer neue Lektionen im Leben lernen muss und letztlich Schritt für Schritt ein besserer Mensch wird. Insgesamt ist aber "Dynasty" extrem spannend und es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man auf spannende Cliffhanger steht.


    Fuller House (2016 - heute) | Staffel 5 von 5


    Ersten Teil der fünften Staffel komplett fertig geschaut, Teil zwei kommt ja irgendwann 2020. Bin mit "Fuller House" ingesamt sehr unzufrieden, freue mich, wenn es dieses Jahr zu Ende geht. Mir ist es insgesamt zu langweilig, zu viel rosarote Welt - null Konflikte, Charakterentwicklung ... also, ich weiß, dass alles soll die Serie gar nicht haben, ich bin mit dem Sinn der Serie vertraut. :D Aber irgendwas fehlt einfach. Ich find vor allem die Gags auch so extrem schlecht - ich schaus halt auf deutsch, vielleicht liegts daran, aber in englisch dürften die auch nicht viel besser sein. Ich musste halt ehrlich noch nie lachen, es wirkt alles so billig. Bei der Serie merkt man auch, wie schlecht die ganzen Kinder eingearbeitet sind und quasi immer zu kurz kommen im Gegensatz zu den anderen Darstellern.