Beiträge von Feuerdrache

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

Zu den Rüstungsinsel-Infoseiten | Pokédex | Routendex

    Wenn Goldenar gehofft hatte, durch Keevan Antwort zu seiner Heimat einen Hinweis zu bekommen, wo er die kurzzeitig unfokussierten Augen schon einmal gesehen hatte, wurde er enttäuscht. Der Junge ging auf die Heimat seiner Großmutter und seines Vaters ein, wich aber der eigentlichen Frage erfolgreich aus. Und weder bei Ruatha noch bei Benden fand der Kurierläufer eine Assoziation mit dem Augeneffekt.

    Unterdessen antworteten Rose und der am Tischende sitzende Mann auf Keevans Rückfrage nach ihrer Antwort.


    „Retallek“, meinte Keevan daraufhin. „dann kommen wir ja immerhin aus der gleichen Gegend - zumindest, wenn man die Grenzen der Fürstentümer nicht ganz so genau nimmt. Aber mit Retallek selbst hatte ich bisher noch nicht so viel zu tun. Vielleicht könnte man sich ja irgendwann mal treffen, wenn wir wieder zurück sind?“ Erneut verloren seine Augen die Fokussierung, und nach einem kurzen Moment murmelte er: „Ich weiß nicht so recht, wie ich damit anfangen soll“ - wobei das irgendwie so klang, als ob er eher mit sich selbst sprach als mit den anderen Leuten an dem Tisch. Wieder ein paar Augenblicke später fokussierten sich seine Augen wieder auf den Gesprächspartner am Ende vom Tisch. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte er.

    Ich habe dich nicht um deine Hilfe gebeten, schnappte Dracomon als aus der Rauchwolke der Gegner auftauchte und das Candlemon direkt vor ihm auf einmal eine Wachsmauer erschuf, nur um zu verhindern, dass dieser den Drachen angreifen konnte. Darauf, jetzt dessen Befehl, das Tokumon wegzubringen, folge zu leisten, konnte es überaus gerne verzichten - zumal es durch so eine Aktion aus dem Kampf heraus geraten wäre. Allerdings fing die Wand auch schon an zu bröckeln, und so wandte es sich nun erst noch einmal an Candlemon: Wenn du so erpicht darauf bis, dass jemand das Tokumon hier raus bringt, dann mach es gefälligst selbst! Als dann in der Wachswand ein weiterer Riss entstand und ein Wachsklumpen herunter fiel und eine passende Lücke entstand, zögerte es nicht mehr lange. Feueratem!, rief es und blies einen Flammenstrahl durch ebendiese Lücke auf das gegnerische Argomon zu.


    Unterdessen antwortete Fredrik auf Kains Vorschlag, den Gegner aus dem Wald heraus zu locken: „Ja, das sollten wir machen.“ Anschließend rief er kurz zu seinem kleinen, grünen Drachen: „Komm jetzt her, Dracomon. Und sieh zu, dass du den Gegner mitbringst!“ Schließlich wandte er sich schon zum Gehen, als auf einmal irgendwo ein altmodisches Mobiltelefon klingelte - oder war das nicht das akustische Signal, welches ertönte, wenn eines der Digimon digitierte?


    Off Topic:

    Das Loch in der Wachsmauer für den Angriff und das akustische Signal für die Digitation sind selbstverständlich mit der RPG-Leitung abgesprochen.

    Nach der gut acht Stunden langen Sitzung (von gestern 17:00 bis 1:20 heute früh) von Gruppe 8 hätte ich gerne ein Kaumalat. Kaumalat

    Immerhin haben Jacqueline  Fenrir Kuroōkami  Creon und ich ja noch die Ausrede, dass wir da in eine Höhle rein geraten sind, deren mögliche Encounter Impergator eigentlich für fünf Charaktere erstellt und nicht dahin gehend angepasst hat, dass unser Druide nicht dabei war.


    Edit:

    Für den Fall, dass die Vergabe der Medaille sich hinzieht, möchte ich erwähnen, dass das eine Medaille für Kalenderwoche 31 sein soll.

    Auch wenn die Aktivität in den RPGs derzeit nicht so hoch ist wie sie sein könnte, habe ich vorhin meinen zweiten Beitrag für diese Woche geschrieben:


    Beitrag #870 von Montag, 19:13 im Johto-RPG

    Beitrag #615 von heute, 16:08 im Hoenn-RPG


    Dafür hätte ich gerne ein Wuffels Wuffels


    Zudem möchte ich einmal anmerken, dass die Auswahl eines geeigneten Pokemon etwas leichter wäre, wenn die Liste der Gesteins-Pokemon im Start-Post dieses Themas verlinkt wäre. So wie es derzeit ist, muss ich mich dafür irgendwie in Bereichen nach dem Link suchen, in denen ich nicht so oft unterwegs bin.

    Tatsächlich meldete sich noch eine zweite Stimme zu Wort, die die erste zur Vernunft brachte, und anschließend betrat der Besitzer dieser zweiten Stimme den Raum und bat die reisenden Trainer, Dr. Frost zu entschuldigen, weil er manche Dinge wohl zu frostig nahm. Anschließend stellte er sich als Professor Hail, der Leiter dieser Einrichtung vor. Er gab ihnen als Dankeschön für die Hilfe bei dem Einsammeln der Formeos jeweils einen Tauchball - den Jan auch dankend annahm - und lud sie dann ein, ihm weiter ins Innere der Wetterstation zu folgen.

    Sarah wandte sich nun erst einmal an die anderen Trainer. „Was meint ihr? Sollen wir ihm folgen?“, fragte sie.

    Daniel sprach sich durchaus dafür aus, sich ‚hier‘ nicht länger als nötig aufzuhalten, da die Wetterforscher unhöflich zu sein schienen und die Gruppe noch ein paar andere ungeklärte Dinge zu regeln hatte.


    Also, wenn wir schon so direkt eingeladen werden, mit ihm zu kommen, sollten wir dem Professor denke ich auch folgen“, ging der Brillenträger mit der Brandnarbe im Gesicht auf Sarahs Frage ein. „Er scheint netter zu sein, als dieser Dr. Frost, und irgendwie habe ich das Gefühl, dass er uns noch irgend etwas erklären oder zeigen will - oder dass er sonst irgend etwas mit uns vor hat.“ Danach wandte er sich aber auch noch einmal an Daniel: „Aber ich denke auch, dass wir hier nicht zu lange herum trödeln sollten. So wie es hier aussieht, haben die Wetterforscher hier wohl wirklich ein Problem, und da sollten wir unseren Besuch nicht länger ausdehnen als nötig. Also, wollen wir dann?“, fragte er und machte einen Schritt auf die offen stehende Tür zu.

    „Plinfa pli!“, stimmte ihm das Wasserpokemon zu und begann, neben ihm her zu watscheln. Das Feurigel saß immer noch auf seiner Schulter, und da es schon seit Beginn des Gespräches hell war und es nicht so aussah, als ob sein Licht noch gebraucht wurde, ließ es die Flammen auf seinem Rücken verschwinden. Und auch das Taubsi flog nun auf die offen stehende Tür zu.


    Es dauerte nicht mehr lang, bis Kyle das Zeichen zum Aufbruch gab - wobei er die neuen Kameraden in der Gruppe willkommen hieß und anmerkte, dass man Vorstellungsrunden auch auf der Überfahrt machen könne. Uschaurischuum ging nun also zusammen mit seinen neuen Kameraden zur Bootsanlegestelle, wo auch tatsächlich das Boot gerade darauf wartete, die letzten Passagiere an Bord zu nehmen.

    Als der Schildkrötentrainer gerade auf der Gangway war, geriet er irgendwie ins Rutschen, und einen Moment lang hatte er das Gefühl, dass die Planke unter ihm nachgeben und er durch sie hindurch ins Wasser fallen würde, aber dann rief Morla „Schi schiggy!“, und er konnte sich am Geländer festhalten und so wieder zu einem sicheren Stand kommen. „Was war das denn gerade?“, fragte er sich. Tatsächlich hatte er schon ein paar Reisen mit Booten und Schiffen erlebt, und dass er beim Einsteigen ins Rutschen geriet, war ihm bisher noch nie passiert.

    Morla, Kassiopeia und A’Turin hatten jedenfalls keine Probleme an der rutschigen Stelle - falls das überhaupt eine solche war und ihn irgend etwas anderes für den kurzen Schwächeanfall gesorgt hatte.


    Als das Boot einige Minuten später schon unterwegs war und Kyle gerade mit einem der Mädchen aus der Gruppe ins Gespräch kam, wandte sich auch der Trainer mit dem Schildkrötenrucksack an einen seiner neuen Kameraden. „Hallo, ich heiße Uschaurischuum, aber du kannst mich auch ‚Schildnöck‘ nennen - oder wenn es noch kürzer sein muss, von mir aus auch ‚Nöck‘. Ich denke, ich werde einige Zeit mit euch zusammen unterwegs sein.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann hinzu; „Bist du schon lange bei der Gruppe?“


    Off Topic:

    Ich lasse erst einmal offen, wen mein Chara angesprochen hat. Das könnte sicher der Chara von #TotallyFelix sein oder auch ein Neuzugang, falls Uschaurischuum noch nicht bemerkt hat, dass der auch neu dabei ist.

    Das Ausrutschen bei Einsteigen in das Boot ist übrigens genau der Zeitpunkt, an dem eine Kopie meines Trainers ins PMD-Event geholt wurde.

    Für die Teilnahme an einer Sitzung von Gruppe 10 gestern (unter der Leitung von Saraide und die Teilnahme an der jetzt beginnenden Sitzung von Gruppe 8 (unter der Leitung von Impergator) hätte ich gerne ein Brutalanda Brutalanda.


    Edit:

    Da Mitternacht jetzt schon durch ist und letzte Woche um den Wochenwechsel herum anscheinend Medaillen der falschen Woche zugeordnet wurden, möchte ich einmal erwähnen, dass das eine für die vergangene Woche (KW 29'20) sein soll.

    Jan wurde aus seinen an das Buch gefesselten Gedanken gerissen, als auf eine laute Stimme in dem Raum herum brüllte. Als er sich umsah, bemerkte er, dass der Raum auf einmal hell erleuchtet war. Die Stimme forderte die Gruppenmitglieder einerseits dazu auf, alles wieder an seine Ursprungsort zurück zu legen und zu erklären, was sie hier machten, aber andererseits ließ sie Sarah - die die Angelegenheit erklären wollte - nicht ausreden. Irgendwie hatte der Mentalist das Gefühl, dass der Besitzer der Stimme davon ausging, dass er es mit jemand Anderem als einer Gruppe junger Pokemontrainer zu tun hatte und von diesem nun einfach nur ein Geständnis haben wollte - was immer auch der erwartete Inhalt des Geständnisses war.

    Daniel antwortete auch auf die Stimme, wobei er sich anders als Sarah nicht unterbrechen ließ und gleich ein paar Gegenfragen stellte.


    Mein Name ist Jan“, antwortete der ehemalige Matrose daraufhin, „oder mit vollem Namen Friedrich-Johannes Freiherr von und zu Oberberg, um genau zu sein. Eigentlich haben wir hier so direkt nichts zu suchen, aber wir wurden hier in die Wetterstation eingeladen und haben dann dieses Chaos hier entdeckt.“ Anschließend stellte er das Buch, in dem er bis gerade eben noch gelesen hatte, wieder zurück in das Bücherregal. Darauf, dass die Gruppe den Auftrag hatte, nach Informationen über ein legendäres Pokemon zu suchen, ging er erst einmal nicht ein. Hier im Wetterinstitut würden sie sicher nur Informationen finden, die die Wetterforscher bereits an Professor Sommer weiter gegeben hatten, also war das wohl kein Grund, hier herumzuschnüffeln.

    Anders als Dracomon es sich wohl vorgestellt hatte, folgten die anderen Digimon ihm nicht sofort. Kudamon war zwar bereit, dem kleinen, weißen Digimon zu helfen, aber es sagte auch, dass man vorsichtig sein müsse. Und Candlemon beriet sich zunächst einmal mit seinem Partner, bevor es Dracomon folgte. Der Junge machte daraufhin ein paar Schritte in den Wald rein und rief dann: „Warte! Das ist zu gefährlich!


    Aber der kleine grüne Drache hörte nicht auf den Ruf. Er rannte bis zu dem kleinen weißen Digimon und versuchte dann, dieses mit seinem Körper vor dem noch nicht sichtbaren Gegner zu beschützen.


    Was wird das, Dracomon?“, rief Fredrik daraufhin dem Drachen zu. Er war seinem Digimon ein paar Schritte in den Wald gefolgt, aber als er bemerkt hatte, dass die anderen nicht gleich mitkamen, war er erst einmal stehen geblieben, um auf sie zu warten. „Meinst du, du kannst das kleine Wesen beschützen, indem du jetzt alleine los stürmst und Zielscheibe spielst?

    Das ‚kleine Wesen‘, wie du es nennst, kann einen Treffer deutlich weniger einstecken als ich es kann, erhielt er daraufhin zur Antwort. Ich bleibe hier - zwischen dem Schwächling und der Gefahr bis ihr auch hier seid und mir helft, gegen den Gegner anzutreten.

    Ich glaube, es ist sinnvoller, wenn ihr jetzt beide - also dein Schützling da und du - hier her zurück kommt und wir dann außerhalb des Waldes kämpfen“, rief der junge Informatiker. „In sofern muss ich dem Partner des Candlemon schon Recht geben.“

    Ich bleibe hier, erwiderte Dracomon. Du kannst ja da bleiben, wenn du dich nicht traust, hier her zu kommen. Ich komme auch ohne dich zurecht.


    Off Topic:

    Wer sagt eigentlich, dass das Digimon und der menschliche Partner immer einer Meinung sein müssen - oder dass der Mensch automatisch mit kommt, wenn das Digimon voran stürmt?

    Nachdem Uschaurischuum noch eine Weile nachgedacht hatte, fiel ihm auf einmal wieder ein, wie vor etlichen Jahren das zweite Schiggy - welches er damals noch gehabt hatte - dem damals frisch bei einem befreundeten Mädchen vorhandenen Chelast helfen wollte, ein paar einfache Attacken zu erlernen. Natürlich hatte die Wasserschildkröte keine Erfahrungen mit den Basisattacken eines Pflanzenpokemon, aber es hatte lang und breit versucht, dass das Chelast sich bitte auf seinen „inneren Kern“ konzentrieren sollte - oder irgend etwas in der Art. Tatsächlich hatte er später im Einvernehmen mit dem Mädchen und den beteiligten Pokemon das Schiggy gegen das Chelast getauscht, und außerdem waren seine kleinen Freunde auch gerade nicht da, um ihn zu unterstützen aber er konnte dennoch einmal ausprobieren, ob dieser Ratschlag auch ihm weiterhelfen konnte. So begann er, in sich zu gehen und zu versuchen, ob er irgend etwas finden konnte, was das Schiggy damals wohl mit dem „inneren Kern“ gemeint haben könnte. Tatsächlich gelang ihm das auch nach einigen Minuten.

    Aber bevor er ausprobieren konnte, ob er auf dem richtigen Weg war oder ob ihn dieses „auf den inneren Kern konzentrieren“ zu unaufmerksam machte, versammelten sich plötzlich einige Meter weiter einige der Gruppenmitglieder, und als er genauer hin sah, bemerkte er ein Tengulist, gegen das einige von ihnen wohl gerade zu kämpfen schienen. Irgendwie war er also wohl tatsächlich zu unaufmerksam gewesen, denn ihm war offensichtlich entgangen, wie es zu diesem Kampf gekommen war.

    Etwas unsicher darüber, ob er sich an dem Kampf beteiligen sollte, oder ob es sinnvoller war, die Kameraden zur Vernunft zu bringen oder vielleicht sogar zu fliehen, unterbrach er erst einmal sein Training und fing an zu beobachten, wie sich die Situation dort weiter entwickelte. Nach einigen Sekunden fiel ihm dann aber auf, dass er vielleicht auch die Umgebung im Blick behalten sollte - nicht, dass sich noch reguläre Bewohner der Insel durch den Kampf gestört fühlten. Also begann er, auch darauf zu achten, ob von der Umgebung weitere Pokemon die Lichtung betraten.


    Off Topic:

    Irgendwie fürchte ich, dass das Tengulist für ein Schiggy, welches erst einmal lernen muss, überhaupt irgendwelche Attacken einzusetzen, ein viel zu starker Gegner ist. Es kommt ja zur Unsicherheit bei dem Einsatz der Attacken noch ein Typen-Nachteil hinzu.

    Nachdem Arrior den Jungen gebeten hatte, doch Platz zu nehmen, setzte dieser sich und stellte sich - offensichtlich etwas unsicher - als Keevan vor. Goldenar bemerkte, dass die Augen des Jugendlichen danach kurz die Fokussierung verloren, und irgendwie war das wohl auch dem Soldaten aufgefallen, denn dieser fragte: „Ist alles in Ordnung?


    „J- Ja“, stammelte Keevan, „es ist alles in Ordnung. Sogar mehr als in Ordnung.“


    Goldenar überlegte derweil, woher ihm dieser Effekt mit den kurzzeitig unfokussierten Augen bekannt vorkam. Er war sich sicher, dass er genau so etwas schon einmal gesehen hatte, nur fiel ihm gerade nicht ein, wann und wo. Um seinem Gedächtnis etwas auf die Sprünge zu helfen, fragte er erst einmal: „Darf ich fragen, wo du her kommst, Keevan? Ich bin als Kurierläufer im ganzen Land unterwegs, aber ursprünglich komme ich aus Honshu in Ruatha.


    „Ruatha?“, fragte der Junge. „Meine Großmutter mütterlicherseits kam ursprünglich auch von dort, ist dann aber aus beruflichen Gründen umgezogen. Und mein Vater kommt glaube ich aus Benden. Aber ich habe beide Fürstentümer noch nicht oft gesehen - und wenn, dann immer nur für sehr kurze Zeit.“ Anschließend verstummte er. Nach einigen Sekunden ergriff er aber erneut das Wort: „Und woher kommt ihr?“, fragte er Arrior, Rose und den etwas abseits am Tischende sitzenden jungen Mann.

    Drachenreiter

    – Teil 6 –


    In den folgenden Monaten hatten die trainierenden Drachen genügend Zeit, um sowohl das Feuerspeien als auch für den Fall, dass auf die Schnelle gerade keine Feuersteine griffbereit waren, den Kampf mit Klauen, Zähnen und Schwanz von Grund auf zu erlernen. Auch ihre Drachenpartner trainierten weiter, um ihre Fähigkeiten beim Kampf mit Pfeil und Bogen, Schleuder oder Schwert zu perfektionieren.

    __Natürlich beteiligten sich Kindan und seine Kameraden immer noch von der Steinmauer aus an den Kämpfen gegen die Dämonen, aber spätestens als ihre Drachen das Feuer gut genug beherrschten, um praktische Erfahrungen im Kampf gegen die Dämonen zu sammeln, konnte die versammelte Drachenarmee es sich leisten, die Dämonen schon in einer Entfernung von der Festung anzugreifen, für die ein Mensch zu Fuß mehrere Stunden gebraucht hätte, und das führte dazu, dass plötzlich gar keine Dämonen mehr in der Nähe der Siedlung auftauchten

    __Einige Wochen später rief Kaylek alle voll ausgebildeten Drachenpartner kurz nach dem Mittagessen in den Besprechungsraum.

    __„Mir ist zu Ohren gekommen, dass einige von euch sich darüber beklagen, dass sie die Fähigkeiten im Umgang mit den Waffen ganz umsonst gelernt haben“, begann er die Besprechung. „Natürlich ist es gut, wenn wir hier genügend Drachen haben, um unsere Umgebung wirkungsvoll zu beschützen. Aber ich denke, den Schutz für unsere Felder können wir auch mit weniger Drachen sicherstellen, und andere Gegenden des Drachenlandes würden von eurer Hilfe sicher mehr profitieren als wir.“

    __„Ja, das hatten wir ja schon bei Faranths letztem Paarungsflug besprochen“, fiel ihm Lorana ins Wort. „Worauf willst du hinaus?“

    __„Ich denke, es ist langsam an der Zeit, dass wir diesen Plan in die Tat umsetzen. Ich denke, Faranth, Carenath, Ruath, und Ruaths Nachwuchs sollten ausreichen, um unsere Festung zu beschützen, eure Generation von Drachen könnten wir also auf die Reise schicken.“

    __„Müssen wir jetzt sofort los?“, fragte einer der Drachenpartner.

    __„Nein. Faranth wird wohl so in etwa drei Wochen ihre Eier legen, und einen Monat später werden die neuen Drachen schlüpfen. Ich denke, dass wir wie bei den letzten Malen an dem Tag ein Fest feiern werden und möchte euch dieses auch nicht vorenthalten. Also würde ich sagen, dass ihr euch am Tag nach der nächsten Drachenprägung auf den Weg macht.“

    __„Zufällig würden so auch unsere Wohnungen für die nächste Generation von Drachenpartnern frei“, stellte Kindan fest.

    __„Ja, daran hatte Natalon auch schon gedacht als Wenser, er und ich besprochen haben, ob wir euch diesen Zeitpunkt vorschlagen wollen.“ Er schwieg einen Moment, aber dann fuhr er fort: „Ich denke, dass wir jeweils zwei, drei oder vier Drachenpartner gemeinsam an einen Ort schicken werden. Habt ihr eigentlich schon Wünsche, in welchen Gegenden des Drachenlandes ihr gegen die Dämonen kämpfen wollt?“

    __„Ja“, meldete sich Lorana sofort. „Ich würde gerne in meine Heimatfestung Fort zurück kehren. Die haben dort bisher ja nur wild lebende Drachen.“

    __„Das ist eine sehr gute Idee von dir“, meinte Sorka daraufhin. „Weist du auch schon, wen du dorthin mitnehmen willst?“

    __„Also, wenn ich es mir aussuchen darf, hätte ich gerne Kindan und Lurenth als Begleitung. Wir kommen eigentlich sehr gut mit einander zurecht. Weil die Burg bereits über Festungsmauern und wild lebende Drachen verfügt, sollten denke ich zwei Drachenpartner reichen?“

    __„Ja, das denke ich auch“, meinte Sean. „Und, Kindan? Hättest du Lust sie zu begleiten?“

    __„Durchaus. In den Wochen, in denen ich mich gerade von meinem Vater getrennt hatte und alleine unterwegs war, hatte ich mir die Burg Fort immer als ein mögliches Ziel meiner Reise vorgestellt. Aber dass ich jetzt auf diese Weise tatsächlich dort ankommen werde, hätte ich natürlich nie zu träumen gewagt.“

    __„Gut, dann ist es entschieden“, meinte Kaylek. „Ihr beide geht zur Burg Fort. Gibt es weitere Wünsche?“

    __Bevor sich irgend einer der Anwesenden melden konnte, betraten Jofri und ein Mann den Besprechungsraum, den Kindan in der Festung noch nie gesehen hatte. Aber Lorana schien ihn zu kennen. „Der kommt aus der Burg Fort“, flüsterte sie dem Jungen zu.

    __„Bitte entschuldigt meine Unterbrechung“, meinte der Harfner, „aber der Herr hier ist soeben hier in der Stadt angekommen, und er meint, dass er dringend unsere Hilfe braucht.“

    __„Worum geht es denn?“, fragte Kaylek.

    __„Ihr müsst die wild lebenden Drachen davon überzeugen, wieder in die Nähe der Burg Fort zurück zu kehren. Aus irgend einem Grund haben die nämlich ihre Reviere verlagert und beschützen uns dort nicht mehr.“

    __„Burg Fort?“, fragte Kaylek. „Aber die Menschen dort sind doch immer sehr gut mit den Drachen ausgekommen?“

    __„In letzter Zeit leider nicht mehr. Zuerst haben die seit ein paar Jahren regelmäßig unsere Steinmauer zerstört, und jetzt sind sie ganz weg geblieben.“ Nach kurzem Zögern fügte er noch hinzu: „Leider kann ich euch nicht sagen, wie sich die Lage in den letzten Tagen weiter entwickelt hat. Ich war nämlich ganze drei Wochen unterwegs, weil ich mich immer wieder verstecken musste. Ihr wisst schon, wegen Dämonen und so.“

    __„Ich denke, das werden wir uns wohl aus der Nähe ansehen müssen“, mischte sich Kindan in das Gespräch ein. „Spricht etwas dagegen, dass wir uns mit Arith und Lurenth sofort auf den Weg machen?“

    __Während Kaylek Lorana ansah, fragte der junge Drachenpartner seinen Drachen: Hast du mitbekommen, worum es geht? Und bist du bereit?

    __Ja, hab ich und bin ich, antwortete Lurenth.

    __Auch das Mädchen schien kurz mit ihrem Drachen gesprochen zu haben. „Arith und ich sind bereit“, verkündete sie.

    __„Gut“, entschied Kaylek. „Ihr könnt euch sofort auf den Weg machen. Nehmt nur das Nötigste mit. Wenn ihr dort nach dem Rechten gesehen habt, könnt ihr entweder für die Zeit bis zur Drachenprägung zurück kommen, oder eure Sachen abholen lassen.“


    Die beiden verließen also den Besprechungsraum und holten die Drachen und - für den Fall, dass sie in Kämpfe verwickelt wurden - auch ihre Waffen aus den Wohnungen.

    __„Ich gehe davon aus, dass du den Weg kennst?“, fragte Kindan anschließend.

    __„Ich denke, wie gehen einfach in Richtung Süden. Das müsste so ungefähr hinkommen.“

    __„Wäre es nicht sinnvoller, der Bergkette zu folgen, also wenn ich das richtig im Kopf habe, erst einmal nach Westen? So sollten wir auf der Reise über den größtmöglichen Schutz durch die wild lebenden Drachen verfügen.“

    __„Wild lebende Drachen?! Wir sind Drachenpartner, Kindan. Arith und Lurenth können uns beschützen. Außerdem ist der Weg an der Bergkette entlang drei mal so lang. Also denke ich, dass wir den direkten Weg nehmen sollten.“

    __Traust du dir zu, uns auf freiem Feld vor Dämonen zu beschützen?, fragte Kindan überhaupt nicht überzeugt seinen Drachen.

    __Wenn es sein muss, ja. Aber es wäre ungefährlicher und schneller, wenn wir fliegen würden.

    __„‚Fliegen‘? Was meinst du damit?“, fragte Kindan.

    __„Hast du gerade mich gemeint?“, erkundigte sich das Mädchen.

    __„Nein, Lurenth. Hab nur nicht daran gedacht, dass er meine Gedanken versteht.“

    __Wenn du auf meinen Rücken steigst, kann ich dich mitnehmen, erklärte der Drache. Vorausgesetzt natürlich, jemand zeigt mir den Weg.

    __„Also Lurenth meint, dass ich auf seinen Rücken steigen soll und er mich dann durch die Luft mitnimmt.“

    __„Keine schlechte Idee.“ Loranas Augen verloren kurz die Fokussierung, und dann fügte sie noch hinzu: „Und Arith lässt mich auch auf ihm reiten. Also, machen wir uns dann auf den Weg?“

    __Tatsächlich verließen in diesem Moment Jofri und der Gesandte von der Burg Fort den Besprechungsraum. Als sie sahen, dass die beiden jungen Leute auf die Drachen stiegen und davon flogen, bemerkte Letzterer: „Ich habe gar nicht gewusst, dass ihr hier in dieser Festung sogar auf euren Drachen reitet.“

    __„Das sehe ich auch gerade zum ersten Mal“, gestand der Harfner.


    Auf dem Rücken eines Drachen zu fliegen war im ersten Moment ungewohnt, aber nachdem Kindan sich an die Flughöhe gewöhnt hatte, genoss er sowohl den Wind, der ihm um die Ohren pustete als auch die Aussicht, die er von Lurenths Rücken aus hatte. Tatsächlich war Kindan erstaunt, dass er den ganzen Flug über rechts in einiger Entfernung die Bergkette sehen konnte, die von ihrer Festung aus zunächst einmal nach Westen verlief, dann aber in einiger Entfernung von ihnen hinter einem weit ausgebreiteten Wald einen Bogen nach Süden und weiter nach Südosten machte und sich ihnen dann wieder näherte. Ziemlich genau vor ihnen schienen die Berge allerdings vollkommen abrupt ins Flachland überzugehen. Ein Fußgänger, der an der Bergkette entlang gewandert wäre, hätte ohne Unterbrechungen durch die Dämonen sicher auch noch rund zwei Wochen für den Weg gebraucht, und für den direkten Weg über die Ebene hätte man wohl auch mit mehreren Tagen rechnen müssen.

    __Aber die beiden Drachen flogen deutlich schneller als ein Mensch laufen konnte - vielleicht sogar schneller als ein Renner rannte. Tatsächlich waren sie erst am frühen Nachmittag los geflogen, und trotzdem stand die Sonne noch eine Handbreit über dem Horizont, als sie bei den näher kommenden Bergen vor ihnen bereits Details ausmachen konnten.

    __„Es sieht so aus, als ob wir gleich da sind“, rief Lorana von ihrem Drachen herüber. „Das Gebirge ändert vor uns die Richtung und geht dann nach Südwesten weiter, und die Burg Fort befindet sich nicht weit hinter dem Richtungswechsel.“

    __„Sag mal, sind das da Dämonen auf der Ebene neben den Bergen?“, fragte Kindan. Tatsächlich waren sie noch etwas weit zu weg um Details zu erkennen und der Schatten der Berge erschwerte zudem noch die Sicht, aber er hatte irgendwie das Gefühl, als ob sich da auf der Ebene irgend etwas bewegte.

    __„Arith meint, dass du wahrscheinlich recht hast. Sollen wir landen und irgendwo Feuersteine suchen?“

    __„Wir können uns auch erst einmal nähern und uns die Sache aus der Luft ansehen. Vielleicht haben die ja in der Burg Feuersteine für uns, und zur Not können unsere Drachen auch mit ihren Klauen und ihren Zähnen kämpfen.“

    __„Aber dann würde ich vorher lieber absteigen“, rief Lorana herüber.

    __Besteht die Festungsmauer der Burg nicht aus Feuersteinen?, erkundigte sich Lurenth.

    __Kindan musste lachen als er das hörte. „Selbst wenn, solltest du davon lieber nichts fressen. Die Steinmauer dient zum Schutz der Burg, und den möchte ich in der Anwesenheit lebender Dämonen lieber nicht zerstören.“

    __Na, wenn du meinst, meldete sich der Drache. Aber dann müssen wir uns die Feuersteine wohl doch woanders besorgen, oder du und Lorana müsst absteigen, damit Arith und ich mit Klauen und Zähnen kämpfen können.


    Nicht einmal eine halbe Stunde später waren die beiden Drachen schon so nahe an die Dämonen heran geflogen, dass sie diese problemlos hätten angreifen können.

    __Wenn ich es richtig sehe, sind die Berge hier in der Gegend nicht unbedingt zum Landen geeignet, meinte Lurenth. Entweder sind die möglichen Landeplätze so hoch, dass Lorana und du nichts erkennen könnt, oder sie sind von unten zu leicht zu erreichen und bieten keinen Schutz für euch.

    __„Kannst du mich zur Burg bringen?“, schlug Kindan vor.

    __Ja, ich denke, das müsste gehen. Aber dann bemerken die Dämonen auf jeden Fall, dass wir da sind.

    __In diesem Moment fielen die Dämonen in der Nähe völlig überraschend in Ohnmacht.

    __„Was war das?“, fragte Kindan nicht nur seinen Drachen, sondern auch die andere Drachenreiterin. “Sind die so überrascht darüber, dass doch noch zwei Drachen angeflogen kommen?“

    __„Nein, aber Arith hat irgendetwas bewirkt, um die unschädlich zu machen“, rief Lorana zurück. „Ich denke, wir fliegen erst einmal zur Burg und besprechen dann mit den Söldnern dort, wie wir die Dämonen endgültig erledigen.“

    __Offensichtlich hatten die Söldner aber schon selbst bemerkt, dass die Dämonen gerade nicht in der Lage waren zu kämpfen. Sie öffneten die Tore in der Festungsmauer und strömten mit gezogenen Schwertern aus, anscheinend um aus der glücklichen Wendung einen Sieg heraus zu holen.

    __„Kannst du in der Nähe der Söldner landen, damit ich dort absteigen und mit ihnen reden kann?“, fragte Kindan.

    __Aber sicher doch.

    __Lurenth und Arith landeten in einigen Metern Entfernung von den Söldnern, und noch während die beiden Drachenreiter abstiegen, begannen die beiden Drachen die für sie erreichbaren bewusstlosen Dämonen mit ihren Zähnen und Klauen zu erledigen.

    __Kindan zog sein Schwert, und während er sich damit auch um einige Däonen kümmerte, begann er ein Gespräch mit den Söldnern. „Uns ist zu Ohren gekommen, dass ihr hier ein paar zuverlässige Drachen gebrauchen könnt“, sagte er.

    __„Nur, wenn sie unsere Festungsmauern in Ruhe lassen“, meinte einer der Söldner. „Aber wäre es nicht effektiver, wenn eure Drachen die Dämonen mit ihrem Feuer bekämpfen?“

    __„Das würden sie sicher gerne machen, aber leider haben sie gerade keines parat. Und bevor wir lange nach Feuersteinen suchen ist es denke ich sinnvoller, möglichst viele von den Dämonen gleich so zu erledigen.

    __Der Söldner hörte für einen Moment auf, sich um die Dämonen zu kümmern. „Feuersteine? Was soll das sein?“

    __„Das ist eine bestimmte Sorte Gestein“, antwortete Lorana. „Die Drachen fressen dieses und erzeugen aus irgendwelchen Bestandteilen davon ihr Feuer. Wenn ich mich richtig erinnere, bestand die steinerne Festungsmauer der Burg vor einigen Jahren aus Feuersteinen. Ob das aber immer noch so ist, weiß ich nicht. Mein Vater hat mich vor ein paar Jahren zur Drachenfestung geschickt, und meine Rückreise hat sich verzögert, weil ich Partner eines Drachens geworden bin.“

    __„Also meines Wissens nach wurde die Mauer in den letzten Jahren mehrfach repariert, weil die Drachen ständig begonnen haben, die aufzufressen. Erst als wir auf Befehl von Fürst Mendin angefangen haben, alle Drachen mit Pfeil und Bogen anzugreifen, die der Mauer zu nahe kamen, haben die zuerst seltener die Mauer angegriffen und sind dann irgendwann von hier verschwunden.“

    __Nun mischte sich auch noch ein zweiter Söldner ein: „Eigentlich müsstet ihr bei der Drachenfestung doch das gleiche Problem haben?“, fragte er. Aber dann wandte er sich auch gleich sofort an den ersten: „Verzeiht mir, Kommandant, dass ich mich eingemischt habe.“

    __„Nein, schon gut, es ist ja nicht unwichtig, ob die dort ihre Drachen im Griff haben“, meinte der Kommandant zu seinem Untergebenen und wandte sich dann wieder an die beiden Drachenreiter: „Ihr habt die Frage gehört. Oder sind wir falsch informiert, und es gibt in der Drachenfestung doch keine steinerne Festungsmauer?“

    __„Doch, die gibt es“, antwortete Kindan. „Aber die besteht nicht aus Feuersteinen, sondern aus einer anderen Gesteinssorte, an der die Drachen kein Interesse haben. Und nach dem, was ihr da erzählt habt, weiß ich denke ich auch, wieso die wild lebenden Drachen euch verlassen haben. Sie waren einfach unzufrieden damit, dass ihr ihnen die am einfachsten erreichbare Quelle für die Feuersteine vorenthaltet. Aber vielleicht sollten wir das nachher direkt mit Fürst Mendin besprechen.“

    __„Ich kann euch nachher zu ihm bringen“, meinte der Kommandant. „Aber vielleicht wäre es besser, wenn ihr euren Drachen zu Verstehen gebt, dass die sich erst einmal nicht noch weiter der Burg nähern sollen, denn sonst werden meine Kameraden sie wahrscheinlich von der Festungsmauer aus angreifen.“


    Ein paar Stunden später saßen die beiden Drachenpartner und der Kommandant in einem kleinen Besprechungsraum in der Burg und unterhielten sich mit Fürst Mendin. Außer ihnen waren noch der Meisterharfner und ein paar andere Berater des Fürsten im Raum und folgten dem Gespräch.

    __„Vielen Dank, dass ihr uns geholfen habt, die Dämonen heute zu besiegen“, sagte der Fürst. nachdem der Kommandant ihm erklärt hatte, wer die beiden Fremden waren und dass die unverhofft eingetretene Wendung bei dem Kampf gegen die Dämonen im Wesentlichen auf die beiden und ihre Drachen zurückzuführen war. „Vielleicht kommt meine Frage jetzt etwas überraschend, aber würdet ihr euch zutrauen, die wild lebenden Drachen wieder hier in unserer Gegend anzusiedeln und sie dazu zu bringen, die Burg zu beschützen? Ich habe vor drei Wochen einen Boten mit der Bitte zu eurer Drachenfestung losgeschickt, aber wenn ihr jetzt schon hier seid, müssen sich eure Wege wohl überschnitten haben.“

    __„Also, was das angeht“, antwortete Lorana, „hatten wir eigentlich geplant, uns erst in ein paar Monaten auf den Weg zu machen, aber nachdem der Bote in der Festung angekommen ist, sind wir zwei sofort aufgebrochen. Und was das Wiederansiedeln der wild lebenden Drachen angeht, denke ich nicht, dass wir bei so etwas Erfolg haben werden. So wie ich die Situation einschätze, haben die sich wohl eine Gegend gesucht, wo sie nicht ständig mit Pfeilen beschossen werden.“

    __„Wenn das so ist“, meinte der Fürst, „müssen wir die Burg wohl aufgeben. Die Dämonen sind in den letzten Wochen von Tag zu Tag mehr geworden, und ohne Drachen ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie beide Festungsmauern überwinden und uns hier vernichten.“

    __„Verzeiht mir, aber wer sagt denn eigentlich, dass wir euch gar keinen Schutz durch Drachen anbieten können?“, mischte sich Kindan in das Gespräch ein.

    __„Lorana hat doch gerade eben gesagt, ...“, begann der Fürst, aber dann zögerte er.

    __„Sie hat gesagt, dass wir euch wohl nicht helfen können, wild lebende Drachen hier anzusiedeln. Aber wir können euch die Hilfe von unseren eigenen Drachen anbieten. Das einzige, was wir dafür brauchen, ist eine Wohnung für Lurenth, Arith, Lorana und mich, Verpflegung für uns beide - die Drachen jagen sich ihre Beute selbst - und ausreichend Feuersteine, damit unsere Drachen Feuer speien können. Ach ja, und vielleicht auch Nachbarn, die damit klar kommen, dass in ihrer Nähe zwei Drachen leben, denn das hat bei Besuchern in unserer Festung immer mal wieder zu kleineren Problemen geführt.“

    __„Also die Verpflegung sollte kein Problem sein“, meinte der Fürst. „Bei der Wohnung kommt es darauf an, wie groß die sein muss, und bei den Feuersteinen habe ich keine Ahnung, wie leicht man an solche heran kommen kann.“

    __„Feuersteine ist genau die Gesteinssorte, aus der unsere Steinmauer besteht“, erklärte der Kommandant. „Für die erste Zeit könnten wir die eigentlich für mögliche Reparaturen der Festungsmauer gedachten Steine verwenden, und langfristig könnten wir überlegen, ob wir die Mauer nicht durch eine aus einer anderen Gesteinssorte austauschen können. Dadurch werden Feuersteine frei, und wenn wir damit fertig sind, ist die Mauer auch keine Mahlzeit für wild lebende Drachen mehr.“

    __„Ja, das klingt nach einem Plan.“ Er wandte sich wieder an die beiden Drachenpartner: „Wie groß muss die Wohnung für euch und eure Drachen sein?“

    __„Was das angeht, sind wir nicht wählerisch“, meinte Kindan. „Der Raum für einen Drachen muss natürlich groß genug sein, dass er sich darin umdrehen und sich auch zum Schlafen hinlegen kann. Und für jeden von uns reicht ein einfach eingerichtetes Zimmer mit einem Bett, einem Tisch und einer Kommode oder so. Aber auf jeden Fall sollte die Eingangstür zur Wohnung groß genug sein, dass der Drache da durch passt.“

    __„Ich denke, damit fallen die meisten Wohnungen hier schon einmal weg“, meldete sich der Harfner zu Wort. „Wohnungen mit großen Türen gibt es hier nämlich nur sehr wenige, und die sind dann meistens so groß, dass es sich um ganze Häuser handelt, wo der Drache dann oftmals von der Eingangshalle nicht weiter kommt.“

    __„Ja, das stimmt allerdings“, meinte der Fürst nachdenklich. „Wir könnten vielleicht irgend eine Wohnung umbauen, und in der Zwischenzeit könnt ihr die Drachen im Stall bei den Rennern unserer Söldner unterbringen - vorausgesetzt, natürlich, dass die Drachen sich daran nicht stören?“

    __„Verzeiht mir, aber das ist keine gute Idee“, meinte Lorana. „Selbst wenn Arith und Lurenth damit einverstanden wären, würden wir so die Renner verschrecken. Die haben nämlich in der Regel eine natürliche Angst vor Drachen.“

    __„Bei so etwas würde ich ganz entschieden mein Veto einlegen“, verkündete der Kommandant.

    __Eine Zeit lang schwiegen die Anwesenden einander an. Aber schließlich hatte Kindan eine Idee: „Müssen wir eigentlich direkt hier in der Burg wohnen? Ich meine, wenn Arith und Lurenth uns tragen, können wir uns doch irgendwo in den Bergen eine Höhle suchen und entweder für die Mahlzeiten zur Burg kommen oder ab und zu genügend Lebensmittel für ein paar Tage in unsere Höhle mitnehmen.“

    __„Das ist ein interessanter Gedanke“, meinte der Fürst. „Aber was macht ihr, bis ihr eine passende Höhle gefunden habt?“

    __„Bis dahin können wir in einer unpassenden Höhle wohnen“, schlug Lorana vor. „Ich bin mir sicher, dass es im Weyr eine Höhle gibt, die groß genug für uns ist. Die Kommunikation zwischen uns und der Burg könnte dort zwar vielleicht ein kleines Problem sein, aber für den Anfang dürfte es wohl trotzdem gehen.“

    __„Im Weyr?“, erkundigte sich Kindan.

    __„Der Weyr ist einer der Berge hinter der Burg“, erklärte der Harfner. „Von der Form her ist es wahrscheinlich ein erloschener Vulkan, auf jeden Fall gibt es dort einen Krater, und im Inneren des Kraters gibt es zahlreiche unterschiedlich große Höhlen. Also wenn ihr eine passende Höhle für euch sucht, werdet ihr dort bestimmt fündig.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Und für die Kommunikation hätte ich da vielleicht auch eine Idee. Wir haben hier in der Burg ein paar große Trommeln, mit denen wir die Leute in der Umgebung warnen, wenn wir wieder einmal Dämonen entdeckt haben, und die kann man ziemlich weit hören. Vielleicht sogar im Weyr, aber das müssten wir natürlich einmal ausprobieren.“

    __Das klang nach einem Plan, und so entschied man sich, dass Kindan, Lorana, Arith und Lurenth fortan im Weyr wohnen und von dort aus regelmäßig zu ihren Einsätzen aufbrechen sollten, um die Burg Fort bei dem Kampf gegen die Dämonen zu unterstützen.


    Der Vorschlag des Harfners musste tatsächlich nur leicht abgeändert werden. Weil man die Trommelsignale zwar oben auf dem Rand des Kraters, aber nicht im Weyr selbst hören konnte, bauten die Zimmerleute der Burg auf dem Rand des Kraters eine kleine Hütte, in der ein Untergebener des Harfners die Aufgabe hatte, die von der Burg kommenden Trommelsignale zu wiederholen und so für die Drachenreiter hörbar zu machen.

    Bevor ich in dem nächsten Beitrag den abschließenden Teil der zweiten Erzählung veröffentliche, möchte ich noch einmal kurz auf deinen Kommentar eingehen.


    Womit du überraschst, ist die sehr detailreiche und aufwändig erzählte Aufzucht der Drachen, was ich in der Form noch nicht gelesen habe. Es ist beinahe so umfangreich, dass die Geschichte gut und gerne nur darauf ausgelegt sein könnte und die Dämonenkriege dabei nur eine Randerscheinung sind. Ganz so, als wäre das hier mehr ein Fachbuch zur Drachenaufzucht und welche Umstände dabei auftreten können.

    Die ausführliche Beschreibung der Aufzucht der Drachen ist tatsächlich ein zentraler Bestandteil der zweiten Erzählung. Ich hatte diese hauptsächlich deshalb hier aufgenommen, um zu zeigen, wie die Aufzucht der Drachen zu einer Zeit ablief, als man noch keine Erfahrungen darüber hatte. Ab der dritten Erzählung - die ich im Moment zwar in meinen Gedanken geplant habe, bei der ich aber bis jetzt noch nicht dazu gekommen bin, die auszuformulieren - werden wieder andere Aspekte im Vordergrund stehen.


    Womit ich allerdings meine Probleme habe, sind die Charaktere selbst. Du versuchst zwar, ihnen teilweise etwas Leben einzuhauchen, aber mir fällt es unter den mittlerweile doch schon vielen Namen schwer, mir zu merken, wer nochmal was gemacht hat, weil nur die wenigsten hervorstechen. Hier ist also noch Luft nach oben vorhanden.

    Ich denke, da sprichst du etwas an, was mir durchaus auch selbst schon bewusst ist. Mir fällt es schwer, Gefühle und Charaktereigenschaften in Worte zu fassen, und ich denke, das hat irgendwie dazu geführt, dass ich bei den Erzählungen mit der Handlung etwas schneller voran gehe als andere Autoren das vielleicht machen würden. Natürlich soll das nicht dazu führen, dass die Charaktere alle zu wenig hervorstechen. Ich werde mir für die nächsten Erzählungen mal Gedanken machen, wie ich das zumindest bei den wichtigsten Charakteren der jeweiligen Erzählung besser umsetzen kann.


    Mir hat übrigens der bisher letzte Kapitelpart gefallen. Dort wird nicht nur eine nachvollziehbare Art erklärt, wie Drachen Feuer spucken können, sondern auch die Jungdrachen selbst werden wegen des Trainings etwas mehr in den Vordergrund gerückt. Besonders bei Fantasy-Kreaturen wird sowas gern vernachlässigt und daher begrüße ich es, dass du dich damit auseinandersetzt.

    Tatsächlich hatte ich die Art, wie die Drachen Feuer speien können, aus den Pern-Büchern übernommen, aber dort gibt es - bei den Büchern, die ich aus der Reihe bisher gelesen habe - keine Geschichte, in der die Aufzucht der Drachen so kompakt beschrieben wird, wie ich das in der zweiten Erzählung gemacht habe. Aber es freut mich, wenn es dir gefällt, wenn ich versuche, die Drachen als eigenständige Persönlichkeiten auch mit in die Geschichte einzubeziehen.

    Ich werde mich gleich auch auf deiner Pinnwand melden, aber für die Leute, die nur hier mitlesen, möchte ich zumindest erwähnen, dass ich dir ein Brutalanda (Drache, Pen&Paper) oder ein Silembrim (Fee, Fanfiction) besorgen könnte. Welches ich dir davon besorge, hängt denke ich davon ab, welche Medaille du von mir haben willst - oder vielleicht auch wofür sich andere Tauschpartner finden lassen.

    Ich war nur kurz irritiert, dass die Themen im Spielbereich automatisch nach Datum angeordnet werden statt nach der letzten Antwort, wie überall sonst im Forum. Ist das Absicht?

    Ich erlaub mir mal darauf zu antworten da ich ahne worauf du anspielst. Da wir nebenbei auch sämtliche Labels umändern gabs es leider das Problem das dadurch die Post nach der Zeit sortiert werden in der die Labels für den jeweiligen beitrag editiert wurden. sobald in jeden Thema wieder was gepostet wurde sollte sich dies hoffentlich normalisiert haben und wir wissen nun das wir beim Label ausbessern wohl besser mit den ältesten Themen anfangen.

    Ich denke, das Problem ist tatsächlich etwas anders gelagert. In dem RPG-Bereich sind die Beiträge standardmäßig nach „Datum“ sortiert - zumindest sofern man nicht eine andere Sortierreihenfolge auswählt. In anderen Bereichen - wahrscheinlich in allen anderen Bereichen, aber das habe ich nicht überprüft - sind die nach „Letzte Antwort“ sortiert. Dementsprechend sind meine heutigen Beiträge auch alle irgendwie zwischen den Themen verstreut und nicht alle ganz oben.


    Die geänderte Sortierreihenfolge haben wir in dem Bereich übrigens nicht erst seit der Umstellung, sondern mir ist sie auch schon vorher aufgefallen. Ich denke, dass dürfte seit ein paar Wochen - vielleicht auch ein oder zwei Monate - so sein, aber sicher bin ich mir nicht, seit wann das so ist. Eine Sortierung nach den neuesten Beiträgen wäre meiner Meinung nach aber viel sinnvoller als eine nach dem Datum, wann die Themen erstellt wurden.

    Das Sniebel sprach sich auch dafür aus, zunächst einmal planvoll vorzugehen und etwas Zeit in das Sammeln von Beeren und ein parallel statt findendes Training zu stecken - wobei es sich anbot, bei dem Suchen der Beeren mitzuhelfen. Aber dann meldete sich das Picochilla zu Wort und meinte, dass man sofort los müsse, um keine Zeit zu verlieren. Allerdings meldete sich sofort anschließend das Loturzel zu Wort und ermahnte die Gruppe einen kühlen Kopf zu bewahren. Melody unterhielt sich unterdessen mit Kyla, welches bereits einen Erkundungsflug gemacht hatte und fragte es, ob es sie bei einem zweiten Erkundungsflug mitnehmen könne - und tatsächlich schienen die beiden das auch in die Tat umsetzen zu wollen.


    „Ich denke auch, dass wir keine Zeit vertrödeln sollen - aber genauso sollten wir auch nicht überstürzt handeln“, mischte sich Uschaurischuum jetzt in das Gespräch ein. „Während die beiden“ - er deutete auf das Trasla und das Yanma - „sich noch einmal die Insel von oben ansehen, können wir tatsächlich kurz nach Beeren gucken oder ein Wenig trainieren.“ Er wandte sich an Melchior und das Sniebel: „Wenn ihr Beeren holen wollt, solltet ihr also jetzt los.“

    Anschließend sah er sich etwas um, wählte sich einen Platz, bei dem er niemanden mit einer Attacke treffen konnte und begann erst einmal noch etwas genauer zu überlegen, ob Morla nicht vielleicht doch irgendwann einmal etwas gesagt hatte, was ihm jetzt bei seinem kurzen Training helfen konnte.

    Als Uschaurischuum wieder bei dem Pokemoncenter ankam, sah er, wie gerade eine Person darin verschwand. Und obwohl Kyle gesagt hatte, dass die Gruppenmitglieder sich vor dem Gebäude versammeln wollten, war noch niemand da. „Na ja, vielleicht dauert es nur noch ein Bisschen bis Schwester Joy mit den Behandlungen fertig ist“, überlegte er sich und betrat kurzerhand erneut das Center. Genau wie erwartet befanden sich Kyle, Noah und das Mädchen noch im Inneren. Die junge Frau, die er eben flüchtig gesehen hatte, hatte sich anscheinend erst einmal etwas umgesehen, nun ging sie gerade auf Kyle zu und fragte: „Hi es kommt dir vielleicht seltsam vor aber ist dein Name Kyle? Eine Frau namens Serena hatte mir einen Mann beschrieben und du passt darauf.“


    „Ja, das ist er“, meinte Uschaurischuum daraufhin, „zumindest wenn er mir vorhin nicht den Namen von jemand Anderem genannt hat - aber wieso sollte er so etwas tun?“

    Anschließend wandte er sich nun auch einmal an den Jungen: „„Also ich bin dann wieder da.“ Kurzerhand hob er seine drei kleinen Schildkröten wieder auf den Tisch. „Dauert es noch lange, bis wir uns auf den Weg machen?“, fragte er dann - und blieb erst einmal stehen. Wenn es sowieso gleich weiter ging, konnte er seinen Rucksack in der Form eines Schildkrötenpanzers auch gleich auf dem Rücken lassen.



    Off Topic:

    Ich hoffe, es macht nichts, dass ich mich kurzerhand in das Gespräch einmische.

    Irgendwie schien das eF-eM des Jungen irgend etwas misszuverstehen, denn es kreischte ihn einfach so an. Bevor der Bauz darauf eingehen und nachfragen konnte, warum es etwas dagegen hatte, dass er sich mit dem eF-eM des Mädchens unterhielt und nach eine Lösung des Problems suchte, hörte er eine telepathische Stimme: „Was soll das denn? Wer bist du überhaupt? Wieso schleimst du mich voll, ich kenne dich doch gar nicht. Sowas mache ich erst beim zweiten oder dritten Treffen! Unerhört, die Pokémon von heute!“ Als das Bauz sich umdrehte, bemerkte er, dass das kleine grüne Wesen wohl gerade dabei war, eine zu dem Team des Mädchens gehörende Schnecke auszuschimpfen. Und schließlich versetzte das Rotom dem Jungen einen elektrischen Schlag - was allerdings dazu führte, dass dieser aufschreckte und dabe nebenbei wieder zu Bewusstsein kam. Der Junge schien im ersten Moment verwirrt zu sein, aber dann bedankte er sich bei dem Mädchen für seine Hilfe.


    Doyle zögerte erst einmal etwas - immerhin hatten sich die Ereignisse ja irgendwie etwas überschlagen, und irgendwie schien das Mädchen dem Jungen ja vielleicht auch helfen zu können, so dass der Vogel die beiden vielleicht auch alleine lassen und zu seinem Trainer zurück kehren könnte. Aber so ganz ohne etwas zu sagen wollte er sich dann doch nicht auf den Weg machen, und so wandte er sich einfach einmal an das kleine, grüne Pokemon: „Ich habe zwar keine Ahnung, was du genau für ein Pokemon bist, aber irgendwie scheinst du dich telepathisch bemerkbar machen zu können. Kannst du den beiden Menschen mitteilen, dass ich gerne zu meinem Trainer zurück kehren möchte? Wenn sie wollen, können sie mir dabei folgen - immerhin hat mein Trainer schon einige andere Überlebende gefunden, und in einer größeren Gruppe kommt man in der aktuellen Situation doch wohl besser klar als alleine oder zu zweit?“


    Jan-Friedrich half unterdessen weiter mit, den Schutt abzutragen. Irgendwann begannen die anderen Trainer, sich darüber zu unterhalten, wie sie die Sache mit ihren kleinen Freunden beschleunigen konnten, indem sie diese die Verletzten heraus holen ließen. „Meine beiden kleinen Freunde hier“, merkte der Vogelforscher an und deutete auf das Flemmli und das Plinfa, „werden wohl nicht helfen können - es sei denn, wir müssen eine Verletzung wärmen oder kühlen - was ja mit Feuer- oder Wasserattacken machbar sein sollte. Und der dritte Vogel ist ja gerade nicht hier.“ Irgendwie begann er, sich Gedanken darüber zu machen, wo der Bauz abgeblieben war, zumal Johns Pokemon bereits wieder zurück gekehrt waren.

    Tatsächlich verzog sich auch der Rauch der vom Kerzendigimon ausgelösten Rauchbombe wieder, aber viel Zeit zum Verschnaufen und um weitere Pläne zu machen blieb der Gruppe dennoch nicht. Die Rufe aus dem Wald kamen näher, und schon bald konnte Fredrik zusätzlich noch einige leisere Stimmen hören, die irgendwie nach Hilfe riefen. Auch diese kamen näher, aber irgendwie schien es so, als ob die Stimmen immer weniger wurden. Aber dann explodierte mitten im Wald eine weitere Rauchbombe, und zwei kleine Digimon versuchten, genau das zur Flucht zu nutzen. Leider gelang dies nur einem der beiden, denn das andere wurde von einem dornenbesetzten grünen Ball erwischt, der aus der Rauchwolke heraus geschossen kam, worauf es sich in Luftpartikel auflöste.


    Was war das denn gerade?“, fragte der Informatiker, während er sah, wie die Dornenkugel wieder in der Rauchwolke verschwand.

    Da wurde ein Digimon angegriffen und getötet, erklärte Dracomon daraufhin und wandte sich dann an die versammelten Gruppenmitglieder: „Kommt Leute, wir haben jetzt keine Zeit, um einen Weg hinein zu suchen. Wir müssen dem Digimon dort helfen!“ Kurz zögerte es, aber dann wandte es sich an die anderen Digimon der Gruppe: Am besten wäre es natürlich, wenn wir gemeinsam los stürmen, um uns gegenseitig helfen zu können. Ohne lange abzuwarten, lief es auch schon in den Wald hinein - geradewegs auf das übrig gebliebene kleine Digimon und die Rauchwolke zu.


    Off Topic:

    Einen Angriff mache ich jetzt mal noch nicht. Aber ich denke, dass es - falls die Handlung so verläuft wie ich im Moment vermute - in einem der nächsten Beiträge dazu kommen wird.