Beiträge von Feuerdrache

    Qurtel gegen Flunkifer sollte es also sein. Max nickte seinem Gegenüber nach der Bestätigung zu und beugte sich dann zu Boden und sprach Flunkifer in leiser Tonlage an: „Tut mir leid, du wirst wohl in einem Nachteil sein. Ich habe aber schon eine Idee. Da Kassiopeia sicherlich mindestens eine offensive Feuertattacke beherrscht solltest du versuchen soweit es geht die Distanz zu wahren um ausweichen zu können. Wenn die Feuerschildkröte im Kampf ihr Tempo nicht allzu sehr steigert solltest du in Sachen Geschwindigkeit im Vorteil sein. Na dann legen wir mal los.“ Mit einem „Flun“, stimmte das Flunkifer seinem Trainer mit der Taktik zu und ging einige Schritte nach vorne. Es blickte vorsichtig auf das Gesicht des Qurtels um kommende Feuerattacken ausweichen zu können. Der Blondschopf stand wieder auf und richtete sich an den Hornbrillenträger: „Wir wären dann soweit.“


    „Also gut“, meinte der Schildkrötentrainer und wandte sich an seine Wasserschildkröte: „Morla, übernimmst du das Startzeichen?“

    „Schiggy“, sagte das angesprochene Pokemon und setzte wieder eine Aquaknarre ein.

    „Also gut, Kassiopeia, dann versuch als erstes eine Glut-Attacke.“

    „Qurtel!“, antwortete das Feuerpokémon und begann auch gleich, diesen Angriff in die Tat umzusetzen.


    Die Eröffnungsattacke war tatsächlich eine Feuerattacke. „Versuche nach rechts auszuweichen und lauf hinter Qurtel um es dann mit Erstauner zu erschrecken! Nutze danach Feenbrise um wieder sicher Distanz zu gewinnen.“, rief Max Flunkifer zu.

    Dieses vernahm den Befehl auch und wollte ihn sofort umsetzen. Leider war es nach links ausgerichtet und brauchte zu lange um nach rechts auszuweichen, sodass die Glut-Attacke seinen Riesenkiefer noch streifte. Dies schmerzte aber immer noch durch die doppelte Effektivität. Flunkifer fing sich nach einigen Momenten wieder ein und begann um das Qurtel zu rennen. Nachdem es einen anderthalben Kreis um seinen Trainingsgegner gelaufen war stürmte es auf seine Rückseite zu und schlug mit seinem Riesenkiefer auf die Feuerschildkröte im Einsatz von Erstauner. Danach öffnete es seinen Riesenkiefer und schoss eine Feenbrise daraus. Währenddessen entfernte es sich schnellstmöglich.


    Das Feuerpokémon landete mit der ersten Attacke zwar nur einen Streifschuss, aber auch das schien dem gegnerischen Pokémon ein paar kurze Schmerzen zu bereiten. Anschließend begann das Flunkifer, um Kassiopeia herum zu laufen.

    „Behalte den Gegner im Blick“, rief Uschaurischuum seiner Schildkröte zu.

    Aber das Qurtel reagierte etwas träge auf diese Aufforderung, und musste sich dann beeilen, um sich umzudrehen und das Stahl-Fee-Pokémon im Blick zu behalten. Um die verlorene Zeit aufzuholen, begann es sich etwas schneller zu drehen und merkte erst einen Moment zu spät, dass das Flunkifer die Richtung geändert hatte und sich nun hinter ihm befand. Und dann musste es auch noch zwei Volltreffer einstecken.

    „Schick ihm eine Attacke hinterher“, befahl Uschaurischuum, „und anschließend Panzerschutz!“

    Die Feuerschildkröte tat sein Bestes, um dieser Aufforderung nachzukommen, aber weil sie durch die sich plötzlich überschlagenden Ereignisse etwas durcheinander gekommen war, setzte sie dieses mal nicht Glut, sondern die Smog-Attacke ein.


    Flunkifer war erleichtert sein misslungenes Ausweichen mit zwei Treffern etwas wiedergutzumachen. Jedoch musste es sich wappnen für die kommende Smog-Attacke. „Wehr sie mit deinem Riesenkiefer ab. Gift-Attacken sind bei dir ja wirkungslos“, ermutigte Max seine langjährige Partnerin.

    Ohne lange zu zögern schützte es sich mit seinem Riesenkiefer wie befohlen und nahm keinen Schaden von der wirkungslosen Attacke. Max kam eine ausgefallenere Angriffsstrategie währenddessen in den Sinn und der Blondschopf teilte sie direkt mit: „Lauf jetzt wieder um Qurtel umher und setze dabei Feenbrise vor es ein um den Sand aufzuwirbeln. Sobald es dich aus dem Blick verloren hat springst du nach oben und versuchst es wieder mit Erstauner zu treffen!“

    Daraufhin lief Flunkifer wieder um die Feuerschildkröte umher, setzte diesmal nur parallel mit seinem Riesenkiefer Feenbrise auf den Sand vor der Schildkröte ein um diesen aufzuwirbeln. Schließlich als es dachte, Kassiopeia würde geblendet genug sein und es nicht mehr im Blick haben, sprang das Stahl-Pokémon in die Luft in Richtung Kassiopeia. Dabei zielte es diesmal mit seinem Riesenkiefer auf die ungefähre Position von Qurtels Kopf um dort mit Erstauner zu treffen.


    Der Mentalist hörte natürlich, was sein Gegner dem Flunkifer zu rief und machte nun seinerseits einen Plan: „Sobald du mit dem Panzerschutz fertig ist, machst du dich bereit für eine Glutattacke. Versuch es zu treffen, wenn es von oben auf dich zu kommt.“

    Anschließend beobachtete er, wann das Flunkifer absprang und sagte dann sofort „Jetzt!“

    Kassiopeia hörte, was ihr Trainer verlangte, und auch wenn sie sich nicht sicher war, was dieser Plan bezwecken sollte, setzte sie im passenden Moment die genannte Attacke ein. Da sie nicht wirklich sehen konnte, wo ihr Gegner her kam, richtete sie diese einfach nach oben.


    Die Glut-Attacke wurde dank Uschaurischuums Ansage in einem guten Zeitpunkt eingesetzt und kam während sich Flunkifer im 'Sturzflug' befand. Sie traf leider diesmal den Riesenkiefer vollkommen und löste stärkere Schmerzen bei dem Stahl-Pokémon aus. Flunkifer biss sich trotz des Schmerzens die Zähne zusammen und konnte, mit unter anderem dank der Schwerkraft, Erstauner erfolgreich beenden. Durch die Glut-Attacke konnte es den Kopf auch gut anvisieren und glaubte diesen getroffen zu haben.

    Nach der Attacke sprang Flunkifer in kleinen Schritten auf Abstand und wartete den nächsten Zug seines Gegenüber ab. Max war erleichtert, dass Flunkifer die Attacke des Gegenüber scheinbar noch halbwegs überstanden hatte. Jedoch müsste er nach einem weiteren Treffer den Rückzug antreten, sonst würde es Flunkifer zu stark mitnehmen.


    Kurz nachdem es die Glutattacke eingesetzt hatte, konnte das Qurtel erkennen, wo sein Gegner her kam, und im letzten Moment versuchte es noch auszuweichen. Das gelang zumindest so weit als dass es einen weiteren Volltreffer vermeiden konnte. „Qur qurtel?“, fragte es, als das gegnerische Pokémon sich zurück zog.

    „Geh erst einmal ein bisschen zur Seite - aus dem aufgewirbelten Sand heraus“, antwortete der Mentalist auf die Frage, was das Feuerpokémon als nächstes machen sollte. Als er sah, dass dieses darauf reagierte und auch so aussah, als ob es noch weiter kämpfen könnte, aber das Flunkifer wohl schon arg mitgenommen aussah, sagte er sich, dass er dem gegnerischen Pokémon vielleicht noch etwas mehr Zeit zum verschnaufen geben wollte. „Setz noch einmal Panzerschutz ein“, schlug er deshalb vor. „Und halte deinen Gegner im Blick.“


    Wenn Kassiopeia noch einmal Panzerschutz einsetzen würde, wäre der Schaden von Erstauner wieder geringer, dies mussten sie verhindern. In der Hoffnung das zu tun gab Maximilian den nächsten Befehl: „Feuer konstant eine Feenbrise ab um Panzerschutz abzubrechen!“

    Flunkifer richtete wieder seinen Riesenkiefer aus und schoss die Brise gen Qurtel.


    „Weich aus!“, rief Uschaurischuum als er hörte, um was Max sein Flunkifer bat.

    Aber für die Feuerschildkröte ging das wieder einmal viel zu schnell. Erst sollte sie Panzerschutz einsetzen, und noch bevor sie damit fertig war auch noch ausweichen? Etwas ratlos darüber, ob das wirklich ernst gemeint sein konnte, blieb sie erst einmal stehen und wartete ab. Das sie dadurch für die Feenbrise ein einfaches Ziel bildete, merkte sie erst, als es zu spät war. Der Schmerz, den sie dabei einstecken musste, war unangenehm - vor Allem, da sie schon zuvor ein paar Volltreffer eingesteckt hatte. Um ihrem Frust über diesen viel zu schnell verlaufenden Kampf Ausdruck zu verleihen, setzte sie einfach einmal eine Glut-Attacke ein, ohne allerdings darauf zu achten, wo sie damit hin zielte.


    Der erneute Angriff schien Hektik bei ihrem Gegenüber hervorzurufen. Die Glut-Attacke flog auf den ersten Blick geradewegs auf Flunkifer zu und es wich der Attacke gerade so noch aus. Max sah seinem Pokémon jedoch an, dass ihm die Puste knapp wurde und entschied sich diesen Kampf erstmal zu beenden. „Ich denke das ist erstmal genug, die Runde geht an dich und Kassiopeia“, sagte der Grauäugige zu seinem Gegenüber und gab Flunkifer ein Handzeichen zu ihm zu kommen. „Du hast gut gekämpft, jetzt kannst du Hydropi zuschauen und dich etwas ausruhen.“

    Unzufrieden stellte sich Flunkifer neben seinen Trainer und nickte begrüßend Hydropi zu, dass Max einige Momente danach herausließ. „Du wirst gleich in einem Trainingskampf gegen Morla, das Schiggy dort, antreten. Bereit?“ Das Wasserpokémon stimmte fröhlich mit einem „Hy-Hydro!“, zu.


    Damit hatte das Qurtel also den Kampf gewonnen. Ob er darüber glücklich sein sollte, war sich der Schildkrötentrainer nicht so sicher. Die Feuerschildkröte hatte auch ordentlich was einstecken müssen, und wenn sie nicht den Typenvorteil auf ihrer Seite gehabt hätte, wäre der Kampf wahrscheinlich anders ausgegangen. Aber jetzt war nicht die Zeit, um sich lange über den vergangenen Kampf Gedanken zu machen. Morla war als nächstes dran. Die stand noch immer dort, wo sie in den beiden ersten Trainingsrunden jeweils das Startzeichen gegeben hatte.

    „Bist du bereit für den Kampf, Morla?“, fragte Uschaurischuum deshalb.

    „Schiggy. Schi schiggy schiggy ggy?“, bekam er zur Antwort.

    „Das Startzeichen?“, wiederholte der Mentalist. Aber dann kam ihm ein Gedanke. „Kassiopeia, bist du noch fit genug, um das zu übernehmen? Wenn du dich dort hinstellst, wo Morla jetzt steht, bist du an der richtigen Position.“

    „Qurtel“, antwortete die Feuerschildkröte und lief zu der Wasserschildkröte. Als sie dort angekommen war, machte das Schiggy sich auf, um für den Kampf eine passende Ausgangsposition einzunehmen.

    „OK, ich denke, wir sind dann auch soweit“, meinte der Brillenträger, als alle Pokemon an ihren Positionen standen. Er wandte sich noch einmal an das Qurtel: „Kassiopeia?“

    „Qur“, antwortete die Schildkröte. Weil sie sich noch daran erinnerte, dass Max gerne etwas Rauch sehen wollte, richtete sie als Startzeichen eine Smog-Attacke auf ein nicht vorhandenes Ziel über ihr. Anschließend drehte sie sich von dem Kampfgeschehen ab und begann, in einem weiten Bogen zu Uschaurischuum zurück zu laufen. Sie wollte auf jeden Fall vermeiden, dass sie unterwegs von irgendwelchen Wasserattacken getroffen wurde.


    Off Topic:

    Dritter Teil der Interaktion mit Marc27

    Fortsetzung folgt.

    Nachdem ihre Pokemon besiegt waren, setzten die grau gekleideten Herren zur Flucht an, wobei sie allerdings das Ei mitnehmen wollten. Allerdings ergriffen zwei von Heinrichs Pokemon die Initiative und griffen die Herren an, so dass sie das Ei los ließen und dieses in einem hohen Bogen geradewegs auf Jan-Friedrich drauf zu flog. „Pass Auf, Kumpel!“, schrie Heinrich, während die grau gekleideten Männer tatsächlich verschwanden.


    Aber der mittelblonde Brillenträger hätte diese Aufforderung gar nicht gebraucht. Er hatte ja auch selbst mit bekommen, was da vor sich gegangen war, und als er merkte, dass das Ei geradewegs auf ihn zu kam, streckte er seine Hände aus und fing das Teil kurz bevor es auf dem Boden aufschlagen würde, auf.

    „So, ich denke, das erste Ei hätten wir damit schon einmal“, merkte er anschließend an. „Aber ich denke, dass es sich vielleicht dennoch lohnt, die Augen weiterhin aufzuhalten um vielleicht noch weitere einsammeln zu können.“ Er zögerte einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Oder wollen wir vorher noch einen Moment ausruhen?“

    „Li flemmli flemm, flemmli flemm flemmli?“, merkte Christie an.

    Und auch Doyle schien einen ähnlichen Gedanken zu haben: „Bauz bau bauz bau bau“, verkündete er, bevor er sich in die Luft erhob und begann, in der Nähe der beiden Trainer immer größer werdende Kreise zu fliegen.

    „Die beiden sind der Meinung, dass wir lieber gleich weiter suchen sollten, weil sonst die Typen vielleicht die Eier vor uns finden könnten“, übersetzte der Mentalist die Aussagen der beiden Vogelpokemon.


    Off Topic:

    Ich lasse die nächsten grau gekleideten Männer mal noch nicht sofort auftauchen. Meiner Meinung nach wäre es realistischer, wenn wir uns erst einmal wieder auf den Weg machen und dann später erneut einem Paar von Gegnern begegnen.

    Während Heinrich sich um seine Pokemon kümmerte, indem er sie für den Teilerfolg lobte und aufforderte, den Pokemon seines Kameraden zu helfen, waren die Gegner natürlich nicht untätig. Der Trainer des Zobiris gab diesem den Auftrag, das Flemmli mit einem Schattenstoß anzugreifen, während sich der andere darüber beschwerte, dass ein Kampf mit mehreren Pokemon gleichzeitig unfair wäre.


    „Weich aus!“, rief der Vogeltrainer und ging anschließend auf den Vorwurf ein: „Ihr hättet ja nicht unbedingt eure Pokemon rufen und uns angreifen müssen. Wir wollen nur den Stein da.“

    Während Jan-Friedrich sich so mit den Gegnern unterhielt, hatte Christie versucht, dem Schattenstoß auszuweichen. Aber weil der Schattenstoß recht schnell erfolgte, war ihr nur wenig Zeit dafür geblieben, und so hatte diese Attacke sie immer noch gestreift. Das ärgerte sie, und so setzte sie umgehend eine weitere Nitroladung ein.

    Aber auch Doyle ließ es sich nicht nehmen, sich weiter an dem Kampf zu beteiligen. Ihm war es mehr oder weniger egal, ob der Kampf nun fair war oder nicht. Und weil das Flemmli vorhin nach einem Angriff auf ihn in den Kampf eingegriffen hatte, revanchierte er sich nun, indem er Blattwerk auf das Unlicht-Geist-Pokemon schleuderte.

    Diese Kombination reichte aus, um das Zobiris zu besiegen.


    Off Topic:

    Ich lasse erst einmal offen, wie die grau gekleideten Herren auf die Niederlage ihrer Pokemon reagieren. Wie ich bereits im Discord angemerkt habe, könnte ich mir vorstellen, dass wir es mit noch einem gegnerischen Team zu tun bekommen.

    Mission: Die Tauros sind los!


    Nachdem er aus dem Aufzug gestiegen war, ließ Elmar zunächst einmal seinen Blick über den kleinen Hafen schweifen. Soweit er es erkennen konnte, waren die einzelnen Boote über Stege erreichbar, und sie schienen alle gleich groß zu sein. Bei dem Steg zu zweiten Boot sah der Mentalist Karl, der ja als aufsichtsführender Guardian für die Tauros-Mission eingeteilt war. Also ging er kurzerhand zu diesem hin.

    Nachdem auch die anderen Teilnehmer der Mission eingetroffen waren, wurden sie von Karl begrüßt, der sie anschließend bat, in das Boot einzusteigen. Unterwegs wies er sie auf einen Sack mit Geschenken hin, den die frischgebackenen Guardians bei ihrer ersten Mission bekamen.


    Während Karl anfing, den Teilnehmern ein paar genauere Informationen über die Mission zu geben, griff Elmar zu dem Sack, in dem die erwähnten Geschenke zu finden waren. Er reichte Zaveid, Kaliko und der/den restlichen Teilnehmerin(nen) die mit ihren Namen beschrifteten Päckchen und behielt seines erst einmal in der Hand. Statt sofort sein Geschenk auszupacken, hörte er zunächst einmal weiter zu, was Karl über die Misson berichtete. Anscheinend waren die Tauros auf der Farm zwar zahm, aber sich dennoch leicht zu reizen, so dass sie wohl sehr schnell aggressiv werden konnten.

    Nach den Ausführungen fragte Karl, ob es noch Fragen gab.

    „Ja“, antwortete Elmar. „Sind die Tauros einfach so ausgebrochen oder gab es irgend einen Anlass dafür? Oder sollten wir uns diesbezüglich bei den Leuten bei der Farm erkundigen?“ Er schwieg einen Moment und wandte sich dann an seine Kameraden: „Je nachdem, warum die ausgebrochen sind, könnte sich unter Umständen unser Auftrag leichter oder schwieriger gestalten.“

    Nachdem alle Fragen geklärt waren, packte Elmar sein Päckchen aus. Wie sich heraus stellte, war darin ein Taschenbuch über die „Psychologie von Pokemon“. Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, fing der Brillenträger an, in dem Buch etwas zu blättern, und wie er dabei bemerkte, waren die Pokemon nicht auf einzelne Spezies herunter gebrochen, sondern wurden in relativ grobe Klassen eingeteilt: Knorpelfische, Knochenfische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere und entsprechende Klassen bei den Nicht-Wirbeltieren. Weil er jedoch im Moment nicht zu viel Zeit mit Lesen verbringen wollte, legte er das Buch neben sich und genoss die restliche Fahrt bis zu der Akala-Insel.


    Nachdem sie bei der Farm angekommen waren, sprach Karl Malik, den Verwalter der Ohana-Farm, an und begrüßte ihn. Nachdem er auch die frischgebackenen neuen Guardians vorgestellt hatte, meinte er noch: „So der Moment der Wahrheit ist gekommen. Ihr habt nun weitestgehend frei Hand.“

    Zaveid machte auch gleich einen Vorschlag, wie man die Sache angehen könnte: „Sollen wir uns zuerst die Durchbruchsstelle am Zaun ansehen?“, fragte er.

    „Ja, macht vielleicht Sinn.“ antwortete Elmar.


    Off Topic:

    1. Bei der Stelle mit dem Verteilen der Geschenke lasse ich erst einmal offen, wie viele Charas davon betroffen sind - weil ich es schlicht und einfach noch nicht weiß. Immerhin sind (stand jetzt) beide Charas, die vielleicht noch dazu kommen könnten, weiblich. Wobei sich auch das noch ändern könnte, wenn kurzfristig weitere Spieler in das RPG einsteigen.

    2. Falls Karl auf Elmars Frage keine direkte Antwort geben kann, würde es sich vielleicht anbieten, wenn Elmar die entsprechende Frage auch Malik stellt. Aber das kann ich erst einbauen, wenn ich weiß, wie die Antwort von Karl ausfällt.

    Max hatte nichts gegen Uschaurischuums Vorschlag einzuwenden, dass das Qurtel das Tempo vorgeben sollte. Anschließend ging er auch noch auf die Bemerkung ein, dass der Schildkröten-Trainer vor dem Training noch etwas zu Essen organisieren wollte: „Ach und eine kleiner Snack wäre für mich OK. Etwas größeres schaffe ich aber nicht da ich kurz vor meiner Ankunft auf dem Schiff noch zu Mittag gegessen habe.“


    „Also ich habe heute früh zwar gefrühstückt“, antwortete der Schildkröten-Trainer, „aber ein Mittagessen habe ich noch nicht gehabt. Zuerst war es noch zu früh dazu, und später hat sich dann nicht mehr die Gelegenheit dazu ergeben.“


    Anschließend verließen sie das Pokémoncenter und machten sich auf den Weg. Weil Kyle den Fast-Food-Stand wohl auf dem Weg vom Strand zum Pokémoncenter gesehen hatte, gingen sie diesen Weg nun zunächst einmal in die umgekehrte Richtung. Allerdings kamen sie nur langsam vorwärts, weil Kassiopeia das Tempo vorgab und sie nun einmal nicht das schnellste Pokémon war.

    „Ich glaube, da bekomme ich mein Mittagessen“, sagte Uschaurischuum, als sie sich dem Fast-Food-Stand näherten.


    Max kannte das Pokémon Qurtel zwar schon zuvor, hatte bisher aber nicht allzu oft eines gesehen. Die Frage wie die Ausdauer des Pokémons ist kam ihm während dem gemütlichen Voranschreiten in den Kopf. Als Uschaurischuum dann den Fast-Food-Stand erblickte wandte sich Max an ihn während sie die letzten Meter zum Stand gingen: „Ich hätte eine Frage zu deinem Qurtel, wenn dies okay wäre. Und zwar weißt du wie es um seine Ausdauer steht? Kann es im Vergleich zu deinen anderen Pokémon eine längere Strecke ohne Pause zurücklegen oder eher eine Kürzere?


    „Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Ich bin erst seit heute auf der Trainerreise und bis jetzt sind wir nie wirklich lange Strecken am Stück gelaufen. Bei den paar mal, wo ich es eilig hatte oder wusste, dass ich eine größere Entfernung bewältigen muss, habe ich die drei zu Hause gelassen oder sie in ihren Pokebällen mitgenommen.“


    Kurz darauf erreichten sie auch schon den Fast-Food-Stand. Dieser bestand aus einem kleinen Verkaufsstand, bei dem unterschiedliche Speisen zubereitet und auf Papptellern oder auf die Hand verkauft wurden. Und für den Fall, dass die Kunden das Essen lieber vor Ort verzehren wollten, standen vor dem Verkaufsstand auch noch ein paar Holztische und Holzbänke.


    Bei der Ankunft am Fast-Food-Stand blickte der Grauäugige kurz das Angebot durch. Es gab viele warme Mahlzeiten und ein paar Naschereien. Für etwas Süßes hatte man ja immer noch Platz und er wurde schnell fündig. Das karamellisierte Knapfel sah interessant aus, jedoch entschied sich Max schlussendlich für die Waaty-Watte.


    Uschaurischuum entschied sich für einen Teller mit frittiertem Schmerbefilet und einer Portion Pommes Frites.

    „Lest chel chelast?“, erkundigte sich A’Turin als der Verkäufer dem Mentalisten den Teller überreichte.

    „Nein, ich denke, ihr bekommt nachher etwas.“ Tatsächlich hatte er gesehen, dass bei dem Verkaufsstand auch Pokémonfutter portionsweise angeboten wurde, aber für den Preis, den die hier verlangten, hätte er sich woanders eine ganze Dose voll von Pokémonfutter kaufen können, und das war ihm dann doch etwas zu teuer.


    Nach dem Erhalt ihrer Gerichte ließen sie sich an einer der nahe liegenden Holzbänke nieder und vertilgten ihre Gerichte. Flunkifer setzte sich währenddessen neben seinen Trainer und balancierte seinen Riesenkiefer so aus, dass das schlafende Wablu nicht runterfallen würde, und die drei Schildkröten machten es sich bei Uschaurischuums Füßen gemütlich.


    Maximilian genoss die süße Watte enorm und ging, nachdem Uschaurischuum mit ebenfalls sein Gericht gegessen hatte, wieder auf das vorherige Thema ein:„Ich bin dann mal gespannt Qurtel und natürlich auch deine anderen zwei Partner in Aktion zu sehen. Hättest du einen Ort dafür bereits im Sinn oder sollen wir uns umschauen? Ich habe nur bei meiner Ankunft den Strand gesehen, dieser könnte passen.“


    „Also wir sind vorhin auch von der Fähre aus über den Strand zur Stadt und dann direkt zum Pokémoncenter gelaufen“, antwortete der Schildkrötentrainer. „Insofern habe ich denke ich mal auch noch nicht mehr vom Ort gesehen als du. Aber der Strand sollte passen.“ Anschließend wandte er sich an seine drei kleinen Freunde: „Oder was meint ihr?“

    „Schiggy schi schiggy“, „Chelast“ und „Tel. Qur qurtel tel qur?“, bekam er zur Antwort.

    „Sieht so aus, als ob die drei auch einverstanden sind“, meinte Uschaurischuum daraufhin zu Max, bevor er sich wieder an sein Feuerpokémon wandte: „Und ja, Kassiopeia, ich denke, dass du wieder das Tempo vorgibst.“ Schließlich fügte er an alle gerichtet noch hinzu: „Also, wollen wir dann?“


    Max nickte beim Bereitschaftscheck und stand wieder auf. Der Weg zum Strand war glücklicherweise nicht allzu weit und der Blondschopf beobachte währenddessen das Qurtel und den Rauch den es aus seinem Panzer stieß.

    Bei der Ankunft am Strand überblickte Max diesen schnell. In der Nähe des Ortes waren durchaus ein paar Personen anzutreffen, und außerdem standen hier auch Strandkörbe. Aber vielleicht so hundert Meter in Richtung Fähranleger hörten die Strandkörbe auf, und dort waren auch kaum noch Leute, so dass die Gefahr, Passanten zu stören, dort minimal war. Das Meerwasser sah auch sehr hübsch aus, jedoch war es noch bei Weitem nicht so schön wie in Hoenn.

    Als die zwei Trainer und ihre Pokémon dann bei einer Stelle waren, wo auch keine Sonnenschirme, Liegem oder Strandkörbe in Mitleidenschaft gezogen werden konnten, drehte sich der Grauäugige zu Uschaurischuum und ergriff das Wort: „Dieser Fleck erscheint mir perfekt, ist er für dich ebenfalls okay? Ach und wie würdest am Liebsten trainieren? Drei Trainingsmatches, die wir abbrechen bevor eines unserer Pokémon verletzt wird?“


    „Ja, aufzuhören, bevor die Pokémon verletzt werden, klingt gut“, stimmte der Schildkrötentrainer dem zu. „Viel besser als das, was wir heute früh bei dem ‚Kampf‘ gegen die Jugendlichen erlebt haben.“ Kurz wandte er sich an A’Turin: „Wie sieht es aus, bist du bereit für einen richtigen Trainingskampf? Oder willst du dich erst noch etwas weiter von deiner Niederlage heute früh erholen?“

    „Schiggy?! Schi schiggy ggy schiggy!“, entfuhr es dem Morla. Das Pflanzenpokémon antwortete jedoch: „Chel chelast last chel chelast.“

    „Also gut“, sagte Uschaurischuum daraufhin und wandte sich dann an Max: „Also, Morla meint, dass das heute früh keine Niederlage, sondern eine Demütigung war. Aber A’Turin ist durchaus bereit für einen fairen Trainingskampf.“


    Die Zustimmung des Hornbrillenträgers erfreute Max. Ein Kampf bis zum K.O. wäre ihm aktuell noch etwas zu viel, gerade da Wablu auch noch recht neu in seinem Team war. Das Gespräch von Uschaurischuum und zwei seiner Schildkrötenpokémon war durchaus interessant mitanzusehen. Der Grauäugige war auch neugierig über den Kampf den er erwähnte, aber dies war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Frage. A’Turin machte also den Anfang für die Schildkröten. Es gehört dem Typ Pflanze an und wenn meine vorherige Vermutung stimmt, sollte es bei der Initiative leicht im Nachteil sein... Nach einigen Überlegungen kniete der Blondschopf vor Flunkifer hin und stupste mit dem rechten Zeigefinger den schlafenden Wolkenvogel an. Ein fragendes „Wa?“ ertönte und aus 'der weißen Watte' auf Flunkifers Riesenkiefer war der Wolkenvogel in voller Pracht nun zu erkennen. „Ich weiß du hattest vorhin bereits trainiert, aber du bist doch sicher nach dem großen Nickerchen wieder bereit für ein kleines Training?“

    Das Wablu neigte seinen Kopf kurz zur Seite und entschied sich nach einigen Sekunden wohl zuzustimmen. Es flog vom Riesenkiefer bis vor das Chelast. Max stand wieder auf und wand sich dann wieder an Uschaurischuum: „Wir wären dann soweit.“


    „Also gut“, meinte der Angesprochene und wandte sich dann an seine drei kleinen Freunde: „Wer von euch will als erstes?“

    „Chel chelast chel last?“, antwortete A’Turin mit einer Gegenfrage.

    „Ja“, bestätigte der Mentalist, „aber da wollte ich doch nur nachfragen, ob du einverstanden bist, dass wir drei Trainingsmatches machen.“ Er zögerte einen Moment und fuhr dann fort: „Also willst du dann gleich jetzt antreten?“

    „Chelast. Last chel Chelast?“

    „Ja, das klingt nach einem Plan, aber warte damit noch bis wir anfangen“, antwortete der Schildkrötentrainer auf den Vorschlag, als erstes den Panzerschutz einzusetzen. Anschließend wandte er sich an Max: „Also A’Turin ist auch bereit. Wie machen wir das mit dem Startzeichen für den Trainingskampf?“


    A’Turin würde also gegen Wablu antreten und erschien Max auch motiviert. Bei der Frage nach dem Startzeichen fiel dem Grauäugigen zuerst nichts ein. „Ich denke wir könnten von 3 herunter zählen, da wir keinen anderen Trainer hier haben der ein Signal geben kann?“ Plötzlich kam dem Blondschopf eine alternative Idee und er teilte sie seinem Gegenüber direkt mit: „Oder vielleicht könnte dein Qurtel ein Signal für uns abgeben? Mithilfe des Rauchs den es ausstößt meine ich.“


    „Ja, das könnte man machen“, meinte der Mentalist und wandte sich dann an Kassiopeia: „Ich denke, dafür müsstest du erst einmal eine Position finden, in der du von Max und mir genauso weit entfernt bist und in der wir dich auch gut sehen können.“

    „Qurtel“, antwortete die Feuerschildkröte und ging dann schnurgeradeaus einige Schritte auf Max zu. Sobald sie das Gefühl hatte, ungefähr in der Mitte der beiden Trainer zu sein, blieb sie erst einmal stehen und drehte sich dann in Richtung des Brillenträgers um. „Qur qurtel?“, fragte sie.

    „Nein, etwas weiter zur Seite. Dort wo du jetzt stehst, werden A’Turin und der Vogel da doch gleich gegeneinander antreten. Oder willst du, nachdem du das Startsignal gegeben hast, von dort weg rennen?“

    „Tel! Qurtel qur qurtel“, entgegnete das Pokémon leicht verärgert und begann, wieder zu Uschaurischuum zurück zu kehren. Als sie angekommen war, fügte sie noch hinzu: „Qurtel qur qurtel tel?“

    „Tja, es sieht wohl so aus, als ob Kassiopeia nicht die richtige für so etwas ist“, wandte sich der Mentalist an sein Gegenüber. „Sie will sich nicht hetzen lassen, und von der Seitenlinie aus ein Startzeichen zu geben ist ihr zu unsicher, weil sie sich nicht sicher ist, wie viel Platz für den Kampf gebraucht wird.“

    „Schi schiggy“, mischte sich Morla an dieser Stelle ein. Ohne eine Antwort einer der beiden Trainer abzuwarten, lief sie diagonal auf die Mitte einer erdachten Seitenlinie drauf zu. Und als sie dort angekommen war, richtete sie eine Aquaknarre auf ein nicht vorhandenes Ziel direkt über ihr.



    Off Topic:

    Erster Teil der gemeinsamen Interaktion mit Marc27

    Fortsetzung folgt.

    Bevor Sandrine auf Elmars Frage eingehen konnte, erklang erst ein Glockenton und dann eine Lautsprecherdurchsage: „Guardians, die Boote legen in zehn Minuten ab“, hieß es dort. „Bitte begeben sie sich in den Hafen. Die aufsichtsführenden Guardians erwarten ihre Ankunft. Die Boote legen in 9 Minuten 30 Sekunden ab.“

    Irgendwie hatte der Mentalist das Gefühl, dass mit den in der Durchsagen angegebenen Zeiten etwas nicht stimmen konnte. „Hat die Durchsage wirklich eine ganze halbe Minute gedauert?“, fragte er deshalb. „Ich hätte die als kürzer eingeschätzt.“ Er zögerte kurz und meinte dann: „Na ja, ist ja auch nicht so wichtig. Ich habe mich jedenfalls schon für die Tauros-Mission angemeldet und werde jetzt mal zusehen, dass ich das Boot nicht verpasse.“

    Anschließend ging er geradewegs auf die Tür zum Aufzug zu und betrat diesen dann auch.


    Off Topic:

    Damit ist die Möglichkeit zur weiteren Interaktion erst einmal abgewürgt. Aber das heißt ja nicht, dass man während der Mission oder danach nicht noch mit einander interagieren könnte.

    Elmar ging zusammen mit Zaveid zu den beiden Guardians bei der Missionstafel - Eleonora hatte sich inzwischen zurück gezogen - und sprach die beiden an, um sie zu fragen, ob sie die beiden Cousins einmal kurz an die Missionstafel lassen würden, damit sie sich für die Tauros-Mission anmelden konnten. Roxas ließ eine schnippische Bemerkung fallen, die Elmar nicht wirklich passend fand. Wenn die Mission gefährlich werden könnte, hätte sie doch sicher nicht die Kategorie F bekommen. Aber bevor Elmar darauf eingehen konnte, zog der Archäologe sich zurück.

    Als nächstes drängte sich Arcona an den drei vor der Missionstafel stehenden Personen vorbei, um sich für eine Mission einzutragen, und Kaliko machte es ihr nach, bevor Zaveid dann dazu kam, sich für die Tauros-Mission einzuloggen. Anschließend versuchte er, Kalypso dazu zu überreden, dass sie sich auch noch für die Tauros-Mission anmeldete.


    Elmar wartete nicht ab, wie das Gespräch zwischen seinem Cousin und der Köchin weiter verlaufen würde, sondern er wandte sich der Missionstafel zu und loggte sich dort ein. Soweit er es sehen konnte, war er der dritte Guardian, der sich für diese Mission entschieden hatte. Um nicht im Wege zu stehen, falls sich noch andere Leute für eine Mission eintragen wollten, wandte er sich ab - und bemerkte, dass Sandrine etwas abseits auf einem Stuhl saß. Kurzerhand ging er zu ihr und sprach sie an: „Ich nehme an, du hast dich noch nicht für eine Mission angemeldet?“, fragte er.


    Off Topic:

    Evoluna  Destiny Moon

    Ja, ich weiß, dass ich mit dem „vorbeidrängen“ vielleicht etwas hinein interpretiert habe, was gar nicht eurer Intentation entspricht, aber aus der Sicht meines Charas ist es halt so, dass da bereits drei Personen vor der Missionstafel standen, von denen zwei sich direkt anmelden wollten. Ist von meiner Seite nicht böse gemeint.


    Shiralya

    Ich hoffe, es ist OK, dass ich deinen Chara angespielt habe. Ich hatte überlegt, ob ich Elmar noch die beiden Missionen aufzählen lasse, aber das hätte dann doch etwas übereifrig gewirkt.

    Zaveid äußerte die Vermutung, dass die aufsichtsführenden Guardians nicht bei der Teilnehmerzahl mitgezählt wurden, weil sie die Mission hauptsächlich beobachten und nur im Notfall eingreifen würden. Und auf Elmars Hinweis mit den drei anderen Guardians sagte er: „Dann sollten wir uns schleunigst für die Tauros Mission anmelden bevor sie uns zuvorkommen!“


    „Ja, vielleicht hast du recht, dass wir nicht zu lange zögern sollten”, meinte Elmar. „Aber wäre es nicht unhöflich, wenn wir uns jetzt an den dreien vorbei drängen, um die Mission einzuloggen? Vor Allem, weil sich vorhin als ich mir die Aufträge angesehen hatte, noch keiner für einen davon eingetragen hatte und seitdem noch nicht so viel Zeit vergangen ist.“

    „Plinfa pli fa pli plinfa“, wandte das Wasserpokemon ein.

    „Ja, da hast du recht“, antwortete der Mentalist auf diesen Vorschlag und wandte sich dann wieder an seinen Cousin: „Tux meint, dass wir die drei ja auch höflich bitten können, uns an die Missionstafel zu lassen. Und bei der Gelegenheit könnten wir sie meiner Meinung nach auch einfach fragen, für welche Mission sie sich entschieden haben.“

    Mit den Worten „Also, wollen wir dann?“ hob er das Plinfa wieder von dem Tisch und setzte ihn wieder auf seine Schulter.

    Nachdem er Elmars Worte vernommen hatte, ging Zaveid zunächst einmal darauf ein, dass er sich sicher war, dass sie zusammen mit ihren Pokémon den Tauros-Auftrag schaffen können - vor Allem, wenn sich noch ein weiterer Guardian hinzu gesellen würde. „Nach der Mission stehen wir natürlich stets für ein Training zur Verfügung“, fügte er grinsend noch hinzu, bevor er wieder auf den Auftrag zu sprechen kam: „Gerade wenn der Tauros Auftrag etwas Merkwürdiges an sich hat, sind wir dort gut aufgehoben. Also was sagt ihr, auf zur Ohana-Farm?“


    „Nun also, ganz so sicher bin ich mir nicht, dass der Auftrag tatsächlich etwas merkwürdiges an sich hat“, wandte Elmar ein. „Theoretisch könnte es ja auch einfach Zufall sein, dass die Tauros gerade jetzt ausgebrochen sind. Aber trotzdem kann es nicht schaden, wenn wir dort die Augen offen halten.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Hast du zufällig mitbekommen, ob die aufsichtsführenden Guardians bei der Anzahl der Teilnehmer für die Mission mitgezählt werden? Ich könnte mir zumindest gut vorstellen, dass die drei da“, er deutete auf Roxas, Eleonora und Kalypso, die gerade recht eng beieinander standen, „gerade mit einander ausmachen, welchen Auftrag sie gemeinsam übernehmen wollen. Wenn der aufsichtsführende Guardian mitgezählt wird hätten die dann schon vier Teilnehmer, so dass dann nur noch einer fehlt. Und ich habe leider keine Ahnung, welchen Auftrag die bevorzugen.“

    Nachdem Elmar ihn auf den Tisch gesetzt hatte, schaute Tux sich erst einmal nach anderen Kameraden um, die sich vielleicht hinzu gesellen und gemeinsam besprechen wollten, welchen Auftrag man annehmen wollte. Bevor er sich aber lange orientiert hatte, rief jemand „WIE BITTE?“, und als der kleine Pinguin in die Richtung schaute, aus der diese Worte gekommen waren, bemerkte er, dass einer der Trainer, die in der Ausbildung eher einzelgängerisch aufgetreten waren, nun etwas entgeistert auf die Anzeigetafel starrte, bei der Elmar ihm vorhin die beiden möglichen Aufträge vorgelesen hatte.

    Aber bevor das Plinfa die Situation noch weiter beobachten konnte, traten auch schon Zaveid und sein Jungglut an den Tisch. Der junge Mann ergriff auch das Wort und schlug vor, dass man vielleicht den Auftrag mit den Tauros übernehmen könnte, und das Jungglut wandte sich dann auch gleich noch an Tux. „Jung. Jungglut!“ [„Genau. Diese Mission klingt gut und wir könnten dort sicher zeigen wie stark wir sind!“], sagte es.


    „Pli plinfa pli. Plinfa pli, fa pli plinfa pli“ [„Ich weiß nicht so recht. Tauros können stark sein, und ich bin nicht so recht in Form“], gab das Wasserpokemon zu bedenken.

    „Das wird schon, Tux“, mischte sich Elmar in das Gespräch zwischen den beiden Pokemon ein und wandte sich dann erst einmal an seinen Cousin: „Mein Plinfa hat anscheinend Bedenken, weil es seit unserer Abreise aus Graphitport City nur noch selten gegen die Pokemon anderer Trainer gekämpft hat. Aber an sich sollte der Tauros-Auftrag machbar sein, schließlich haben Tux und ich solche Situationen auch schon bei meinen Großeltern auf der Störtebeker-Farm erlebt.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Andererseits klingt mir der andere Auftrag eher so, als ob dort ein Mentalist hilfreich sein könnte.“

    „Pli plinfa, plinfa pli pli fa plinfa?“ [„Und was ist mit der Frage, warum die Tauros ausgebrochen sind?“], mischte sich Tux an dieser Stelle in das Gespräch zwischen den beiden Menschen ein.

    „Ja, da hast du recht, Tux“, antwortete Elmar und wandte sich dann erneut an seinen Cousin: „Der kleine Schlaumeier hier hat vorhin bei der Missionstafel eine nicht ganz unberechtigte Bemerkung gemacht: In den ganzen fünfeinhalb Jahren, die ich auf der Farm meiner Großeltern gelebt habe, ist so etwas wie jetzt auf der Ohana-Farm nur ein oder zwei Mal passiert. Dass wir genau jetzt diesen Auftrag hier haben ist daher schon irgendwie merkwürdig.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Vielleicht kann es also auch bei dem Tauros-Auftrag Sinn machen, wenn da ein Mentalist mit dabei ist.“


    Off Topic:

    Da zumindest ein Teil des Beitrags ein Gespräch zwischen Pokemon darstellt, habe ich hier einfach einmal Übersetzungen für das, was das Plinfa sagt, mit eingefügt. Ansonsten lasse ich erst noch einmal offen, für welchen Auftrag Elmar sich entscheiden wird.

    Nachdem Elmar den Vorbereitungsraum betreten hatte, sah er sich dort erst einmal etwas um. Mit den Sofas, Tischen und den Stühlen sah der Raum recht gemütlich aus. Aber statt es sich gleich auf einem der Sofas gemütlich zu machen, ging der Mentalist mit der Hornbrille erst einmal zu dem Korkbrett, in dessen oberen Bereich jemand mit bunten Buchstaben die Worte „Herzlichen Glückwunsch“ angepinnt hatte.

    Aber soweit der frischgebackene Guardian es bei genauerem Betrachten erkennen konnte, waren darunter nur Fotos und kurze Steckbriefe von Elmar und seinen Kameraden befestigt. Kurz überflog er die Ansammlung der Steckbriefe, aber im Wesentlichen waren ihm die Informationen davon schon bekannt, da er ja mit genau jenen Kameraden zusammen die Ausbildung absolviert hatte. Also ging er nach kurzem Zögern weiter zu dem Touchscreen.

    „Wenn ich das richtig sehe, können wir uns zwischen zwei Aufträgen entscheiden“, sagte er in einem leisen Ton, so dass das auf seiner Schulter sitzende Plinfa ihn hören konnte. „Zum Einen wären da ein paar Tauros wieder zur Ohana-Farm zurück zu treiben, die wohl irgendwie durch den Zaun gebrochen sind.“

    „Plinfa-pli? Pli plinfa plinfa pli. Fa pli plinfa plin“, kommentierte Tux den Auftrag.

    „Nun, meine Großeltern haben sich ja auch regelmäßig die Zäune angesehen um sie auszubessern, bevor so etwas passiert. Aber vielleicht hat dieses Malheur ja auch irgend eine andere Ursache, oder es kann auch Zufall sein, dass das auf der Farm gerade jetzt passiert ist“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Oder Tauros verhalten sich anders als Miltank. Du weißt ja, dass meine Großeltern auf der Störtebeker-Farm nur wenige Tauros haben.“

    „Pli plinfa pli?“

    „Der andere Auftrag?“ Elmar sah sich kurz den zweiten Auftrag an. „Da müssen wir uns wohl um irgend ein nicht näher benanntes Pokemon kümmern, welches sich im Hafen vom Seevolk niedergelassen hat und den Schiffsverkehr blockiert.“ Erneut schwieg er einen Moment. „Vielleicht sollten wir es uns erst einmal gemütlich machen und überlegen, welchen Auftrag wir überlegen wollen - oder vielleicht warten wir auch erst einmal ab, wie sich die anderen entscheiden. Immerhin sollen da jeweils so drei bis fünf Guardians gemeinsam antreten.“

    Der Mentalist trat also von dem Touchscreen weg und ging dann zu einem der Sofas. Sein Plinfa nahm er dann von seiner Schulter und setzte es auf einen vor dem Sofa stehenden Tisch.


    Off Topic:

    Nach dem, was ich von anderer Seite gehört habe, war es von den Leitern wohl so gedacht, dass unsere Charas alle gemeinsam die Ausbildung gemacht haben und einander daher bereits kennen. Insofern habe ich das jetzt einfach einmal mit in den Beitrag rein genommen.

    Ansonsten lasse ich erst einmal offen, für welche Mission sich mein Chara entscheidet.

    Ich werde von Freitag (1. Oktober) bis Montag (4. Oktober) Besuch bekommen. Ob ich in der Zeit in das BisaBoard hinein gucke, weiß ich noch nicht, aber sicher werde ich mich an den Tagen nicht um die RPGs kümmern. Ich gehe zwar davon aus, dass das bei der derzeitigen Aktivität in den RPGs nichts ausmacht, aber für den Fall, dass ich für das Alola-RPG vor dem Start am Montag noch Dinge bei meiner Anmeldung korrigieren muss, wollte ich das einmal bekannt geben.


    Betroffene RPGs:

    - Hoenn

    - Kalos

    - Johto

    - Alola (falls vor dem Start noch Dinge zu besprechen sind oder so)


    Das Digimon-RPG und das Drachenreiter-RPG zähle ich jetzt nicht zu den betroffenen RPGs, da die beiden ja derzeit pausieren.

    Name: Elmar Störtebeker

    Geschlecht: Männlich

    Alter: 30 Jahre

    Spezialisierung: Mentalist


    Passfoto:

    Elmar ist ein mittelgroßer Mann mit blauen Augen, dunkelblonden Haaren und einer Hornbrille. Für seine Kleidung kombiniert er oft eine strapazierfähige Jeanshose mit einem grünen Polohemd und einem ebenfalls grünen Pullunder, und bei Regenwetter kommt noch eine schwarze Regenjacke hinzu.


    Charaktereigenschaften:

    Elmar ist eher ruhig und redet nicht viel. Schüchtern ist er allerdings nicht, er sagt halt nur etwas, wenn er wirklich etwas zu Sagen hat. Fremden gegenüber verhält er sich oft erst einmal freundlich, aber distanziert, während er sich Freunden gegenüber deutlich offener zeigt. Fremden Pokémon gegenüber verhält er sich offenherzig, aber gleichzeitig auch respektvoll.

    Durch seinen langen Kontakt zu seinem Plinfa ist er in der Lage, bei Aussagen des Wasserpokémon zu verstehen, was es ihm mitteilen möchte.


    Herkunft (Kurzfassung):

    Weil Elmars Eltern beruflich viel umziehen mussten, lebte der Junge in seinen ersten Jahren in wechselnden Regionen. Mit zwölf Jahren zog er jedoch zu einer Tante nach Graphitport in die Hoenn-Region, wo er auch seinen Cousin Zaveid kennen lernte. Nach seinem Schulabschluss verließ er Hoenn, um ein paar Jahre bei seinen Großeltern väterlicherseits auf der Akala-Insel zu leben und auf deren Farm zu arbeiten. Vor sechseinhalb Jahren zog er weiter in die Kalos-Region, um dort eine andere berufliche Ausrichtung kennen zu lernen. Dort blieb er, bis sein Cousin ihm vor gut einem Jahr per Brief von der Möglichkeit einer Ausbildung zum Guardian of Alola berichtete, was für den jungen Mann durchaus interessant klang. Also machte er sich kurzerhand wieder auf den Weg nach Alola um dort ein weiteres Mal eine neue berufliche Richtung einzuschlagen.



    1. Pokémon:

    Plinfa

    Pokémon: Wasser Plinfa

    Spitzname: Tux

    Geschlecht: männlich

    Level: 16

    Attacken: Heuler, Blubber, Nassmacher, Schnabel

    Fähigkeit: Sturzbach


    Wesen:

    Vom Charakter her kann man das Plinfa durchaus als stolz und erhaben bezeichnen. Es verlangt von anderen Pokémon einen gewissen Respekt ihm gegenüber und scheut sich auch nicht, sie verbal zurechtzuweisen, wenn sie sich in irgendeiner Weise schlecht benehmen. An Pokémonkämpfen beteiligt es sich allerdings nicht so gerne, da es sich nicht sicher ist, wie stark seine Kräfte sind und weil es die Stärke anderer Pokémon manchmal etwas überschätzt.


    Herkunft:

    Das Plinfa stammt aus der Sinnoh-Region. Elmar hat es kurz vor seinem Umzug von dort zu der Familie seiner Tante als reguläres Starterpokémon bekommen. Solange er in Hoenn zur Schule ging, hat er es auch regelmäßig an Käpfen gegen die Pokémon seiner Mitschüler teilnehmen lassen, aber danach hatte er andere Sachen im Kopf und weitere Pokémonkämpfe haben sich dann auch nicht mehr ergeben. Bedingt durch die tiefe Freundschaft, die im Laufe der Zeit zwischen Elmar und Tux entstanden ist, ist Elmar inzwischen in der Lage, bei Wortmeldungen des Wasserpokémon zu verstehen, was dieses damit aussagen will.



    2. Pokémon:

    Pokémon: ???

    Spitzname: ???

    Geschlecht: ???

    Level: 20 (falls ich das festlegen darf)

    Attacken: ???

    Fähigkeit: ???

    Wesen: ???


    Herkunft:

    Dieses Pokémon bekommt Elmar aus der Schutzzone, weil er mit seinem Plinfa viele Jahre lang nicht mehr an Pokémonkämpfen teilgenommen hat und weder er noch das Plinfa sich sicher sind, ob es alleine den Anforderungen für die Begleitung eines Guardian of Alola gerecht werden kann.




    Anmerkungen:

    • Ich lasse einfach einmal offen, ob die Farm der Großeltern väterlicherseits genau die aus den Spielen bekannte Ohana-Farm ist oder ob die auf der gleichen Insel noch eine andere Farm betreiben.
    • Ich bin mir sicher, dass meine Hintergrundgeschichte viel umfangreicher geworden ist, als es für eine Anmeldung erforderlich ist. Lasst euch durch den Umfang also bitte nicht abschrecken, wenn ihr selbst vorhabt, euch für das RPG anzumelden.

    Bei mir ist die Sache recht eindeutig „ich spiele die Hauptspiele nicht (mehr)“, weil ich gar keine Spielekonsole besitze und mich auch noch nie mit den Pokemonspielen beschäftigt habe und das auch gar nicht vor habe. Ich habe gelegentlich eine Pokemon-Animefolge gesehen, und ich bin im RPG-Bereich auch bei den Pokemon-RPGs aktiv, aber das war es in Bezug auf Pokemon auch schon.


    Wenn ich die Frage einmal umdeute und überlege, was ich wohl machen würde, wenn ich die Hauptspiele spielen würde, dann wäre meine Antwort wahrscheinlich „Nein, ich nehme immer den Partner, der mir am besten gefällt“. Aber danach wurde in der Umfrage ja nicht gefragt.