Beiträge von Feuerdrache

    Meiner Meinung nach kann eine Regel, wie lange es etwa bis zum nächsten kleinen Handlungsschritt dauert, durchaus sinnvoll sein - vorausgesetzt, dass es genügend Mitspieler gibt, die dann auch wirklich bei den Handlungsschritten mitziehen.

    Allerdings wäre es dann sinnvoll, das ganze nicht als starre Regel zu betrachten. Wenn es das Geschehen im Handlungstopic auch so schon gut läuft, kann der Handlungsschritt meiner Meinung nach auch etwas später kommen. Immerhin wäre es auch nicht gut, wenn man bei möglichen Interaktionen hetzen muss, um das ganze vor dem nächsten Handlungsschritt durchzuziehen. (Natürlich ist mir klar, dass solche Interaktionen im Moment nicht statt finden, aber vielleicht ändert sich das ja noch.)

    Die rote Schildkröte ist natürlich richtig - und mein Tipp bezog sich darauf, dass das Studio-Ghibli-Logo im Vorspann zu diesem Film nicht wie sonst üblich auf einem blauen, sondern auf einem roten Hintergrund zu sehen ist.


    Ultra ist also damit dran.

    Ich denke, dann machen wir mal hiermit weiter:



    Edit:

    Anscheinend habe ich ein zu schwieriges Bild ausgesucht - oder es hat doch keiner mehr Lust zum Raten. Auf jeden Fall gibt es jetzt einen Tipp (ich hoffe, dass der trotz Edit wahrgenommen wird):

    Mit einem Bild aus dem Vorspann desselben Filmes hätte ich testen können, ob man einen Film auch an einer Farbe erkennen kann. Aber weil auf dem Bild dann das Logo eines sehr bekannten Anime-Studios zu sehen gewesen wäre, wäre das vermutlich zu leicht gewesen.

    Ich glaube es war strategisch unklug, das neue Bild in meinen vorherigen Beitrag zu editieren.

    Und ich glaube, mit der Vermutung liegst du richtig. Obwohl ich kaum einen hier gezeigten Anime kenne, gucke ich durchaus gelegentlich schon einmal hier rein - aber nur, wenn ich sehe dass es hier neue Beiträge gibt. Deinen Edit hatte ich übersehen.


    Wenn ich mich nicht täusche, handelt es sich bei dem neben dem Blumentopf liegenden Teil entweder um die Spieluhr aus „Noir“ - den Tipp hätte ich dafür übrigens nicht gebraucht.

    Nachdem Fredrik die ersten paar Schritte auf den Baum zu gemacht hatte, setzte sich tatsächlich auch der Rest der Gruppe in Bewegung. Aber dann erwies sich der Weg zum Ziel als deutlich weiter als der Informatiker zunächst einmal angenommen hatte - was wohl auch damit zu tun hatte, dass das von Weitem an einen Baum erinnernde Ding extrem hoch war. Als die Gruppe schon ein gutes Stück voran gekommen und der Baum auf die Größe eines Wolkenkratzers gewachsen war, fragte Fredrik: „Ist in der Digiwelt alles so riesengroß?

    Als Antwort bekam er allerdings nur eine Gegenfrage: Woher soll ich das wissen?, erkundigte sich Babydmon. Ich war bisher immer nur in der Forschungseinrichtung. Und was meinst du überhaupt mit ‚riesengroß‘?

    Na ganz einfach, in der Menschenwelt sind Bäume vielleicht so bis zu zwanzig Meter hoch, und das Ding da vor uns scheint mir jetzt schon mehr als fünfmal so hoch zu sein.


    Tatsächlich wuchs das Gebilde noch weiter. Als die Gruppe fast bei ihrem Ziel angekommen war, hatte allein der Baumstamm die Ausmaße eines mehrere hundert Meter hohen Wolkenkratzers, und die in dessen Umgebung liegenden Würfel waren ähnlich überdimensioniert und hatten die Größe von Häusern. Dieses Mal fing der kleine, grüne Babydrache einen Wortwechsel an: Seht mal, da sind zwei Typen, die da irgend etwas wegtragen. Sollen wir die mal fragen, ob die wissen wo unsere Digitama sind?

    Tatsächlich befanden sich in der Nähe des Stammes zwei Gestalten, von denen eine schwarz und die andere weiß gekleidet war. Soweit Fredrik es erkennen konnte, waren die beiden gerade dabei, irgendwelche an Osternester erinnernde Teile wegzutragen. „Ich bin mir nicht sicher, ob das vielleicht die ‚wilden Digimon‘ sind, von denen Datamon gesprochen hat. Wenn ich richtig vermute, könnten die Osternester vielleicht Körbe mit den Digimoneiern sein?



    Off Topic:

    Ich weiß, dass Mammutbäume höher sind als zwanzig Meter, aber weil mein Chara aus Europa stammt, kann er den „Baum“ nur mit normalen europäischen Baumarten vergleichen.

    Ansonsten möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich auf die Frage, wer noch dabei ist, bisher noch nicht gemeldet habe. Ich wollte dafür nicht extra einen Beitrag im Diskussionstopic erstellen und musste daher abwarten, bis ich hier im Handlungstopic meinen nächsten Beitrag erstellen kann. Irgendwie hatten „die paar Schritte meines Charas“ in meinem letzten Beitrag nämlich nicht zu der erhofften höheren Aktivität im RPG geführt.

    Kaum war der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht im oberen Stockwerk angekommen, als ihm im Flur auch schon ein Kälteschwall entgegen strömte. Erst einen Moment später bemerkte er eines der Mädchen der Gruppe, die er bis jetzt allerdings noch nicht genauer kennen gelernt hatte. „"Verdammte Sch....“, murmelte sie und rief mit zitternder Stimme nach ihren Pokemon. Hinter ihr folgte ein gereizt wirkendes, offensichtlich noch nicht unter Kontrolle gebrachtes Formeo, welchem es wohl für den Kälteeinbruch verantwortlich war und eine Wolke aus Pulverschnee zum Angreifen bereit hielt.


    Kannst du etwas gegen diese Kälte machen?“, fragte Jan sein Feuerpokemon.

    „Feu!“, rief das Feurigel und setzte nun seinerseits eine Glut-Attacke ein, die es an dem Mädchen vorbei direkt auf das Formeo richtete.

    Aber auch Plinfa und Taubsi machten sich bereit, bei Bedarf in den Kampf einzugreifen.


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag, aber wenn wir etwas mehr Aktivität haben wollen, sind eine Reihe kurzer Beiträge vielleicht sinnvoller als ein über eine längere Zeit ausgearbeiteter Partnerpost.

    Nerubina Ich hoffe, es ist für dich OK, dass ich das Feurigel gleich eine wärmende Feuer-Attacke einsetzen lasse.

    Ich werde demnächst zwei Mal für jeweils einige Tage nicht um die RPGs kümmern können. Konkret werde ich von Freitag (19. Oktober) bis nächste Woche Montag oder Dienstag (22. oder 23. Oktober) Besuch bekommen und von Dienstag, 30. Oktober oder Mittwoch, 31. Oktober bis Sonntag, 4. November verreisen.


    Betroffene RPGs:


    Hoenn

    Sinnoh

    Kanto (falls das noch als aktiv gelten kann)

    Digimon

    Warrier Cats (falls das noch als aktiv gelten kann)

    Tatsächlich ließ sich das kleine Wetterwesen durch Jans Worte beruhigen. Vorsichtig näherte sich der Mentalist dem Formeo, und es gelang ihm, das kleine Wesen zu ergreifen. „Kommt, Plinfa, Feurigel und Taubsi“, sagte er und machte sich wieder auf den Weg in den Frühstücksraum. Dort angekommen bemerkte er eine Reihe von Boxen, und Sarah erklärte auch gerade, dass die eingefangenen Formeos dort nur in geschwächter Verfassung hinein sollten.

    „Wenn ich richtig zähle, hat dieses Formeo hier einen Windstoß, eine Schnabelattacke und eine Glut-Attacke einstecken müssen. Feurigels als Konter eingesetzte zweite Glut-Attacke sollte ich da wohl nicht mitzählen“, überlegte der Mentalist. Auf jeden Fall war das kleine Wesen damit auf jeden Fall schon geschwächt. Jan ging also zu den Transportkisten, und nachdem Daniel eines dieser kleinen Wesen in eine der Transportkisten gepackt hatte, sperrte der Brillenträger mit der Brandnarbe im Gesicht nun seinerseits auch das von ihm eingefangene Wesen in eine der Boxen.

    Als er sich umsah, bemerkte er, dass sich die meisten der kleinen Wesen wohl inzwischen irgendwo im Pokemoncenter verteilt hatten. Weil die hinter dem Tresen erreichbaren Räume alle abgeschlossen waren, konnte er wohl davon ausgehen, dass die meisten Formeos wohl oben bei den Schlafräumen zu finden waren. Kurz entschlossen wandte er sich an die anwesenden Gruppenmitglieder. „Ich denke, ich gehe noch einmal nach oben und sehe dort noch einmal nach dem Rechten“, verkündete er.


    Off Topic:

    Eigentlich habe ich zwar vor, dass mein Mentalist noch ein zweites Formeo einfängt, aber weil ich dieses Wochenende irgendwie zu spät dazu gekommen bin, mich um den nächsten Beitrag zu kümmern, kommt erst einmal nur das bereits geschwächte Wetterwesen in eine Transportkiste.

    Damit sind zwei Formeos verstaut - oder drei, falls ich das Formeo in Coras Rucksack mitzähle.

    Der Professor antwortete auf die Frage einer jungen Frau mit der Bemerkung, dass er mit der Gruppe gleich einen Ausflug zur Erforschung der Pokémon in der Gegend starten würde. Diese netten Leute haben sich bereiterklärt, mir dabei zu helfen und die wilden Pokémon in Kämpfe zu verwickeln, fügte er noch hinzu bevor er der jungen Frau anbot, sich der Gruppe ebenfalls anzuschließen.


    Bevor wir aufbrechen, muss ich aber gleich noch einmal ins Pokemoncenter“, wandte der Flötist an dieser Stelle ein. „Meine drei kleinen Freunde sind im Moment bei Schwester Joy, und es soll wohl noch so zwanzig Minuten oder so dauern bis ich die wieder abholen kann.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Ach ja, ich glaube, wir haben uns vorhin noch gar nicht einander vorgestellt. Ich heiße Jean-Louis und bin hauptberuflich Flötenspieler, und ...“ Er zögerte. Irgendwie konnte er Andrea nirgendwo entdecken. Also fuhr er kurz entschlossen fort: „Wenn ich es richtig sehe, ist meine Trainingspartnerin von vorhin noch nicht hier her gekommen. Vielleicht sind wir an einander vorbei gelaufen, und sie wartet irgendwo im Pokemoncenter darauf, dass ihre Pokemon fertig werden.

    Auf Fredriks Vorschlag in die Richtung des Baumes zu gehen, meinte Alexa zustimmend, dass Datamon wohl davon ausging, dass es offensichtlich war, wo die Menschen und die kleinen Digimon hingehen mussten. Bevor irgend jemand weiteres sich dazu äußern konnte, tauchte noch ein weiterer junger Mann auf und rief: „He, Hallo ihr da! Wurdet ihr auch von diesem Datading losgeschickt?!“ Tatsächlich war es Alexa, die darauf einen Schritt auf ihn zu machte und dabei meinte: „Tag auch! Wo kommst du denn noch her, oder haben sie noch jemanden in einen entlegenen Lagerraum landen lassen? Und ja wir haben uns auch von Datamon zu diesem Abenteuer überreden lassen.


    Auch Fredrik trat nun zu dem Nachzügler. „Willkommen in der Gruppe“, fügte er noch hinzu.

    An genau dieser Stelle mischte sich jedoch Babydmon in das Gespräch ein. Wollen wir nicht langsam mal los gehen?, fragte der kleine, grüne Babydrache. Oder warten wir noch auf irgend etwas?

    Nein, du hast Recht, Babydmon. Wir sollten uns auf den Weg machen. Uns gegenseitig etwas näher mit einander Bekannt machen können wir auch unterwegs noch.“ Im Losgehen fügte er zu dem jungen Mann mit den pinkhaarigen Haaren noch hinzu: „Ich heiße übrigens Fredrik Müller und komme aus Hamburg. Und das hier neben mir ist Babydmon - aber ich denke, das hast du schon mitbekommen.


    OFF Topic:

    Von mir aus können wir uns auch gerne auf den Weg machen - und ich hoffe, dass die paar Schritte meines Charas ausreichen, um die Gruppe in Bewegung zu setzen.

    Während sich Andrea schon einmal auf den direkten Weg zum Pokemoncenter machte, wandte sich Jean-Louis zunächst einmal an sein Pokemon. „Bist du noch kräftig genug oder soll ich dich auch erst einmal in deinen Pokeball rufen?“, fragte er.

    „Peppeck?! Peck peppeck peck! Pepp peppeck peck peck“, bemerkte Haydn daraufhin.

    Na, wie du meinst. Ich gehe aber davon aus, dass du Mozart und Beethoven trotzdem nicht viel erzählen kannst. Auf dem Weg zu Schwester Joy wird wohl nicht viel passieren, und wenn wir dort sind werde ich dich zusammen mit den beiden abgeben, damit sie euch drei wieder heilt.

    „Peck peppeck?“

    Ja, das ist nötig“, bekräftigte der Mentalist. Anschließend ging er noch einmal zum Rand des Kampffeldes und hob von dort die drei Futternäpfe und die Dose mit dem Pokemonfutter auf. Schließlich machte er sich auf den Weg zum Pokemoncenter. Der kleine Specht flog zunächst einmal neben ihm her, aber sobald der Mentalist die Eingangstür erreicht hatte, landete der Vogel auf der Schulter des jungen Mannes.


    Im Pokemoncenter angekommen ging Jean-Louis allerdings nicht gleich zum Tresen. Statt dessen kehrte er erst einmal zu seinem Zimmer zurück und verstaute die Futternäpfe und das Pokemonfutter in seinem Wanderrucksack. Erst danach ging er zu Schwester Joy und übergab ihr die drei Pokebälle von seinen kleinen Freunden - Haydn rief er bei der Gelegenheit auch in den Pokeball, weil die Krankenschwester angedeutet hatte, dass es wohl etwas dauern könnte, bis die drei an der Reihe wären.

    Wie lange wird es voraussichtlich dauern, bis ich meine drei kleinen Freunde wieder abholen kann?“, erkundigte sich der Mentalist.

    „Das kommt ganz darauf an, wie wir mit der Behandlung der anderen Pokemon voran kommen und ob wir uns in der Zwischenzeit um Notfälle kümmern müssen“, antwortete Schwester Joy. „Brauchst du deine Pokemon schnell zurück oder kannst du bei Bedarf auch etwas länger warten?“

    Na ja, bei dem Trainingskampf hat uns vorhin ein Mann angesprochen und uns gefragt, ob wir Lust hätten, ihn bei einem Forschungstrip über die Insel zu begleiten.

    „Das wird mit Sicherheit Professor Borkenfels von der Universität nahe Ewigenau gewesen sein. Ich nehme an, du willst ihm helfen?“

    Ich denke schon“, antwortete der Brillenträger. Wenn Schwester Joy den Mann kannte und er ihrer Aussage nach sogar ein Professor war, dann brauchte er bei dem Angebot keine Bedenken zu haben.

    „In Ordnung. Ich denke, dass deine Pokemon in zwanzig bis dreißig Minuten fertig sind“, meinte Schwester Joy daraufhin.


    Um die zwanzig bis dreißig Minuten zu überbrücken, sah sich der Flötenspieler zunächst einmal nach dem Professor um. Es konnte nicht schaden, wenn er ihm seinen Entschluss mitteilte. Weil er ihn im Pokemoncenter nirgendwo sah, ging er zunächst einmal wieder nach draußen und bemerkte eine kleine Gruppe von Leuten, zwischen denen - wenn er es richtig sah, auch der Professor stand.

    Kurz entschlossen ging er zu der Gruppe. Weil er das Gefühl hatte, dass sich die Anwesenden gerade unterhielten, warf er nur ganz allgemein ein „Moin“ in die Runde, mischte sich aber sonst erst einmal nicht weiter in das Gespräch ein.



    Off Topic:

    Ich hoffe, dass das, was ich Schwester Joy in den Mund gelegt habe, inhaltlich so in Ordnung ist. Falls nicht, ändere ich es selbstverständlich noch einmal ab.

    Glut? Also eine Feuerattacke? Dagegen hat Haydn keine gute Konterattacke, schoss es dem Mentalisten durch den Kopf. Also rief er kurzerhand: „Weich aus!“ Tatsächlich war er sich nicht sicher, ob Lärmattacken viel gegen Feuerattacken ausrichten konnten, und bei physischen Attacken sah er die Gefahr, dass sich Haydn dafür dem gegnerischen Pokemon nähern musste und so womöglich die Chance für einen Volltreffer bei der Feuerattacke sogar noch erhöht wurde. Aber ob das wirklich so war, wusste er nicht - dafür hatte er bisher einfach noch zu wenig Kampferfahrungen.

    Für Haydn kam die Anweisung des Trainers allerdings etwas zu spät. Sobald die gegnerische Trainerin ausgeredet hatte, hatte es einen Heuler angestimmt, und bevor es danach ausweichen konnte, wurde das Flugpokemon bereits von den heran fliegenden Funken getroffen. Der dabei entstehende Schaden fiel sogar noch einmal etwas größer aus, weil es dem Feuerpokemon gelungen war, einen Volltreffer zu landen. Aber noch konnte der kleine Specht problemlos weiter kämpfen.

    „Das sieht nicht gut aus“, dachte sich der Mentalist. Aber dann fiel ihm auf, dass das Fukano durch die wiederholten Widerhall-Attacken bereits deutlich stärker geschwächt war als Haydn. „Wir sollten aber trotzdem vorsichtig sein. Wer weiß, was das Fukano sonst noch so alles drauf hat“, dachte er sich. Weil die bisherigen Attacken des Peppecks gut funktionierten, ordnete er erneut Heuler und Widerhall an.


    Fukano hatte mit viel Glück einen Volltreffer gelandet, wurde jedoch hart von Peppecks Widerhall getroffen.

    Nun war es der jungen Trainerin klar, dass die Attacke mit aufeinanderfolgenden Einsätzen an Stärke zunahm, da die Attacke merklichen Schaden bei Fukano anrichtete. Der kleine Feuerhund war mit seinen Kräften am Ende, einen weiteren Angriff würde es nicht mehr einstecken können.

    Durch den Heuler hatte auch stark der Angriff des Hundes gelitten, jedoch blieb Andrea keine andere Wahl übrig, da sie quasi nicht mehr viel ausrichten konnte.

    Mit viel Glück genügt der Gegenschlag um das ebenfalls angeschlagene Peppeck zu besiegen. Versuchen wir es, dachte sich die Trainerin und rief ihrem Fukano die Attacke zu.

    Fukano, es ist soweit. Setz Gegenschlag ein und versuche Haydn zu besiegen.

    Der stark geschwächte Feuerhund machte sich bereit und führte einen gewaltigen Gegenschlag auf seinem Gegner aus.

    Ich hoffe es genügt, hoffte Andrea mit einem gespannten Blick und drückte ihren Pokemon die Daumen.


    Dieses Mal verzichtete das Mädchen darauf, Haydns Angriff mit einem Silberblick zu schwächen, sondern sie ließ ihr Fukano gleich einen „Gegenschlag“ einsetzen. Von dieser Attacke hatte Jean-Louis bisher noch nichts gehört, und so konnte er sie nicht einschätzen. Also rief er erst einmal: „Weich aus!

    Das Peppeck hatte sich nach den vorherigen Runden auch erst einmal auf einen Silberblick eingestellt. Die Tatsache, dass die gegnerische Trainerin diesen aber weg ließ, irritierte den kleinen Specht, so dass dieser dem Befehl seines eigenen Trainers zu langsam nachkam und einen deutlichen Schaden einstecken musste. Aber verglichen mit dem Fukano ging es ihm trotzdem noch sehr gut.

    Irgendwie werden die unterschiedlichen Attacken des Fukanos immer stärker, dachte sich der Mentalist. Vielleicht sollte er Haydn jetzt erst einmal Ruheort einsetzen lassen, damit das Peppeck auch die nächste - vielleicht noch stärkere - Attacke des Fukanos überstehen konnte? Nein, dachte er sich, das Fukano sieht so aus, als wäre es am Ende der Kräfte. Also sagte er nach kurzem Zögern: „Setz noch einmal Widerhall ein.

    Genau wie angeordnet stimmte das Peppeck ein letztes Mal eine Lärmattacke an.


    Der Gegenschlag traf das Vogelpokemon zwar, dennoch reichte der enorme Schaden nicht aus, da Fukanos Angriff durch die Heuler - Attacken geschwächt wurde und Haydn natürlich auswich, da es nicht getroffen werden wollte.

    Fukano hatte nun keine Chance mehr, es versuchte der erneuten Widerhall-Attacke auszuweichen, doch es war einfach zu sehr geschwächt. Wie vor einigen Runden hielt es sich seine Ohren mit den Pfoten zu, sank dabei aber langsam zu Boden.

    Das genügt. Fukano kann nicht mehr kämpfen“, rief die Trainerin, rannte auf das Kampffeld und nahm ihr Pokemon in den Arm. Sie streichelte es über den Kopf und lobte es für seine gute Leistung. Fukano schleckte Andrea mit seiner Zunge über die Hand und schaute glücklich und zufrieden.

    Du hast sehr gut gekämpft, doch Haydn war einfach etwas besser als du. Dennoch bist du in meinen Augen auch ein Gewinner. Ruhe dich jetzt erst mal aus.“ Das Mädchen nahm Fukanos Pokeball und rief es zurück.

    Sie wandte sich dem Gewinner des Kampfes zu und beglückwünschte ihn für den atemberaubenden Kampf.

    Du hast wirklich gut gekämpft Jean-Louis. Deine Pokemon sind wirklich stark. Ich denke sie werden zukünftig auch noch viel stärker werden, da bin ich mir sicher. Dafür haben Mozart, Haydn und Beethoven großes Potential.

    Eines Tages würde ich mich über einen weiteren Freundschaftskampf freuen, mal sehen wie dieser ausgehen wird. Bis dahin werden meine Pokemon und ich weiterhin trainieren um ebenfalls stärker zu werden.“

    Die junge Trainerin blickte in die Richtung des Pokemon Centers, überlegte eine kurze Zeit und fügte hinzu: „Der Professor ging in Richtung des Pokemon Centers, wollen wir dort auch hingehen? Er hatte dieses Anliegen an uns und nach wie vor möchte ich ihn unterstützen, dennoch brauchen meine Pokemon vorerst eine kleine Pause. Es würde nicht schaden, wenn sich Schwester Joy und ihr Chaneira im sie kümmern und sie anschließend etwas leckeres zu essen bekommen würden. Ich denke, dass sie von dem tollen Kampf ziemlich hungrig sind.


    Auch Jean-Louis ging - nachdem das Mädchen verkündet hatte, dass ihr Fukano nicht mehr weiter kämpfen konnte - auf das Kampffeld und lobte erst einmal sein Peppeck: „Du hast gut gekämpft. Besser sogar als ich es erhofft hatte.

    Andrea beglückwünschte ihm zu seinem Sieg und merkte dabei an, dass seine drei Pokemon wirklich stark waren und sogar das Potentiel hatten, noch stärker zu werden.

    Danke“, merkte der Mentalist daraufhin an. „Ehrlich gesagt hatte ich überhaupt keine Ahnung, wie stark die drei sind. In den letzten Jahren haben wir wirklich nicht trainiert. Aber vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück bei der Auswahl der Attacken“, überlegte er.

    Nachdem die Trainerin gemeint hatte, dass „der Professor“ wohl in die Richtung des Pokemoncenters gegangen war, antwortete er: „Dann war das also ein Professor? Kennst du ihn vielleicht sogar?“ Nach kurzem Zögern fügte er aber noch hinzu: „Aber ich denke, dass wir wirklich zum Pokemoncenter und dort unsere kleinen Freunde heilen lassen können. Der Mann hatte das ja auch schon vorgeschlagen - und irgendwie stimme ich ihm da auch zu. So erschöpft, wie unsere Pokemon gerade sind, haben wir in einem Kampf gegen wilde Pokemon nicht den Hauch einer Chance.



    Off Topic:

    Zweiter Teil des Kampfes zwischen dem Fukano und dem Peppeck. Natürlich in Zusammenarbeit mit Shiny Endivie entstanden.

    Damit ist dann auch der Trainingskampf zwischen Andrea und Jean-Louis beendet.

    Weich aus!“, rief Jean-Louis seinem Pokemon zu. Etwas anderes konnte das Plinfa gerade sowieso nicht machen, weil es kurz zuvor mit dem Sammeln eines Schadens für die Geduldattacke angefangen hatte. Natürlich hätte das Wasserpokemon auch stehen bleiben und den Schaden einfach einstecken können, aber das wäre eine unglaubwürdige Kampfhandlung und würde Andrea vielleicht zu deutlich zeigen, welchen Plan Mozart sich ausgedacht hatte.

    Tatsächlich machte das Wasserpokemon auch ein paar Schritte zur Seite. Ob es dabei bewusst etwas langsamer watschelte um noch etwas mehr von dem Schaden einzustecken oder ob es tatsächlich nicht schneller ausweichen konnte, war schwer zu erkennen, aber auf jeden Fall wurde es trotz des Ausweichversuchs von den Rasierblättern getroffen. Und so wie das Plinfa nach dem Treffer keuchte, befürchtete der Mentalist, dass das Pokemon keinen weiteren Treffer aushalten würde. „Kannst du noch weiterkämpfen?“, fragte er deshalb einmal nach. „Oder sollen wir doch lieber aufgeben?

    „Plinfa! Plinfa plinfa pli!“, widersprach Mozart diesem Vorschlag. Tatsächlich war es doch nicht so stark von der Rasierblattattacke getroffen worden wie sein Trainer es vermutete, aber weil es sich überlegt hatte, dass es nicht schaden konnte, wenn der Gegner es bis zum Ende der Geduldattacke für schwächer hielt als es war, hatte es angefangen, so zu tun, als ob es stärker getroffen worden wäre als es wirklich der Fall war.


    Da die Rasierblatt-Attacke offensichtlich viel Schaden zugefügt hatte und Plinfa am Ende seiner Kräfte war, zumindest wirkte es sehr angeschlagen und geschwächt, wollte Andrea es so schnell wie möglich beenden und ließ ihr Endivie diese Attacke ein weiteres mal einsetzen.

    Beende den Kampf mit Rasierblatt, ich denke das sollte ausreichen“, rief sie ihrem Pflanzenpokemon zu.

    Endivie wirbelte ein weiteres Mal die scharfen Blätter in Richtung von Mozart.

    Ich frage mich wieso Plinfa nur ausgewichen ist und nicht angegriffen hat. Ist es tatsächlich so stark geschwächt oder steckt mehr dahinter? Ich bin mir überhaupt nicht sicher was Jean-Louis und Mozart vorhaben. Abwarten..., dachte sich das Mädchen verunsichert, ließ sich aber nichts anmerken.


    Dieses Mal versuchte der kleine Pinguin gar nicht erst, den Rasierblättern auszuweichen, sondern er blieb einfach an der Stelle stehen und ließ die Attacke einfach so auf sich wirken. Erstaunlicherweise wirkte er hinterher aber deutlich fitter als es vor der Attacke den Anschein gehabt hatte. „Hat Mozart uns also nur etwas vorgespielt?“, überlegte Jean-Louis. Aber der Plan war offenbar aufgegangen. Andrea hatte wohl immer noch nicht mitbekommen, dass das Plinfa die Geduldattacke vorbereitete und gedacht, eine einfache Rasierblattattacke könnte den Kampf entscheiden. „Wenn wir Glück haben, war das soeben die Entscheidung“, überlegte sich der Mentalist. Aber so richtig wollte er noch nicht davon ausgehen. Er wusste schließlich nicht, wie viel Schaden das Endivie verkraften konnte. „Was meinst du, hast du nun genügend Schaden eingesteckt?“, fragte er nun erst einmal sein Wasserpokemon.

    „Plinfa pli“, antwortete das Pokemon.

    Na, dann greif an!

    Plinfa stürmte also nun auf das Endivie zu um diesem das Doppelte von dem, was es selbst durch die beiden Rasierblattattacken eingesteckt hatte, an Schaden zuzufügen.


    Plinfa bewegte sich plötzlich wieder sehr agil, es war offenbar nicht so sehr geschwächt wie gedacht. Es rannte auf Endivie zu und attackierte es mit einer gewaltigen Geduld-Attacke. Da Endivie durch seine Attacken viel Schaden bei Mozart zugefügt hatte, war die Geduld - Attacke so stark, dass Endivie zu Boden fiel und besiegt war.

    Du hast dein bestes gegeben, komm zurück.“ Andrea nahm ihren Pokeball und rief ihr Pokemon zurück. Im selben Moment sagte sie mit begeisterter Stimme zu Jean-Louis: „Eine echt gute Taktik habt ihr beiden euch ausgedacht. Ich hatte so das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, aber wusste nicht, dass ihr mit so einer echt tollen Attacke angreifen werdet. Und auch Mozart war echt klasse, er hat sehr gut geschauspielert, ich dachte tatsächlich anfangs, dass es durch Endivies Attacken extrem stark geschwächt sein muss.

    Die junge Trainerin schaute in Richtung ihres Feuerhundes, welcher immer noch am Rande des Kampffeldes saß und gespannt zuschaute. Fukano stand auf, sprang mit einem Satz auf das Feld und blickte Mozart tief in die Augen. Der sonst so freundliche sowie putzige Hund wirkte plötzlich nicht mehr freundlich, es sah ziemlich kampflustig aus. Man konnte seine Freunde am Kampf in seinen Augen erkennen. Dieser Blick bewirkte bisher meistens, dass Fukano seine Gegner einschüchterte. Es handelte sich hierbei um eine Fähigkeit, die allerdings nicht jedes Fukano besaß.

    Das ist mein letztes Pokemon, mal sehen wie sich Mozart gegen es schlägt. Ich bin zwar klar im Nachteil, aber mal sehen wie unser Kampf enden wird“, fügte Andrea hinzu.

    Fukano, pass auf Mozarts Attacken auf. Es ist zwar durch Endivie geschwächt, aber nicht zu unterschätzen. Greif am besten sofort an und setze Biss ein.

    Fukano stürmte auf seinem Gegenüber zu und versuchte seinen Biss effektiv auszuführen.


    Tatsächlich reichte die Geduldattacke aus, um das Endivie zu besiegen, und Andrea schickte dementsprechend ihr Fukano in den Kampf. Erstaunlicherweise wirkte dieses gleich deutlich einschüchternder als zuvor, und bevor Jean-Louis sich überlegt hatte, ob er Mozart schon jetzt durch Haydn austauschen wollte, ließ die Trainerin ihr Feuerpokemon mit einer Bissattacke angreifen - und weil Jean-Louis nicht mit so einem schnellen Angriff gerechnet hatte, konnte er nur noch im letzten Moment „Weich aus!“ rufen.

    Mozart hatte hingegen das dritte gegnerische Pokemon im Blick behalten. Durch die einschüchternden Blicke etwas verunsichert hatte es sich dennoch bereit gemacht, auf Zuruf durch seinen Trainer eine Konterattacke auszuführen, aber als dieser auf einmal befahl, dass das Wasserpokemon ausweichen sollte, zögerte es einen Moment. Wäre eine Wasserattacke als Konter nicht vielleicht doch effektiver gegen einen Angriff durch ein Feuerpokemon?

    So kam es, dass das Fukano mit der Bissattacke einen Volltreffer landete. „Das sieht nicht gut aus“, dachte sich der Mentalist als er sah, wie der kleine Pingiuin anfing zu keuchen. Um dem Gegner keine Möglichkeit zu einem erneuten Angriff zu geben, rief er nun erst einmal: „Setz den Blubbstrahl ein!


    Off Topic:

    Fortsetzung des Kampfes Endivie vs. Plinfa mit Übergang zu Fukano vs. Plinfa. Natürlich in Zusamenarbeit mit Shiny Endivie entstanden.

    Nachdem hier schon länger nichts mehr passiert ist und es realistisch betrachtet nicht sehr wahrscheinlich ist, dass ein RPG mit (von den Leitern einmal abgesehen) nur zwei interessierten Mitspielern lange überlebt, haben Akicchi und ich uns einmal angesehen, woran es (neben allgemein wenigen Bereichsnutzern) vielleicht gelegen haben kann, dass wir weniger Interessierte Mitspieler haben als im optimalen Fall vielleicht möglich gewesen wären.


    Wir sind dabei zu folgenden Ergebnissen gekommen:

    - Die Pern-Saga ist hier im BisaBoard wohl recht unbekannt. Das könnte vielleicht ein paar Leute abgeschreckt haben, die die Bücher nicht kennen. Wir haben zwar explizit hinzu geschrieben, dass das für eine Teilnahme an dem RPG nicht erforderlich ist, aber ich kann verstehen, wenn manche Leute bei einem RPG zu einer einem unbekannten Welt noch nicht einmal in das Vorschlagstopic hinein gucken.

    - Der Fädenfall könnte trotz der im Vorschlag enthaltenen Beschreibungen zu abstrakt gewesen sein und durch die Unklarheit ein paar vielleicht interessierte Mitspieler abgeschreckt haben.

    - Das feste Namensschema für die Drachenreiter haben wir zwar erst nachträglich hier hinzugefügt, aber ich denke auch hier, dass es die Freiheiten der Mitspieler bei der Charaerstellung unnötig einschränkt.


    Wir haben inzwischen damit angefangen, den RPG-Vorschlag zu überarbeiten, um diese drei Punkte zu vermeiden. Weil sich dabei fast zwangsläufig doch etwas mehr am Konzept ändert, werden wir den überarbeiteten Vorschlag zu gegebener Zeit neu einstellen. Von meiner Seite aus kann das Thema hier also geschlossen und in das Archiv verschoben werden.


    Dracorex und Sanguine :

    Es würde mich freuen, wenn ihr bei dem überarbeiteten RPG-Vorschlag auch wieder dabei seid. Darf ich euch informieren, sobald wir den neuen RPG-Vorschlag fertig haben?

    Bevor Andrea sich zu Jean-Louis‘ Frage geäußert hatte, ob sie bei dem Trainingskampf gleich mit den nächsten Pokemon weiter machen wollte, wurden sie von einem fremden Mann angesprochen und gefragt, ob sie Lust hätten, ihn bei einem Forschungstrip über die Insel zu begleiten und währenddessen wilde Pokémon in Kämpfe zu verwickeln und zu analysieren. Andrea ging darauf ein, indem sie zunächst einmal erwähnte, dass sie zusammen mit dem Mentalisten sich gerade in einem Trainingsmatch befunden hatte, aber sie selbst ihm auf jeden Fall helfen würde.

    Also, Lust zu so etwas hätte ich schon“, ging der Flötist nun seinerseits auf das Angebot des Mannes ein, „aber ob ich der richtige für Sie bin, bin ich mir nicht so sicher. Ich bin erst gestern in der Region angekommen und in den letzten Jahren habe ich mich mehr mit dem Musizieren als mit Pokemonkämpfen beschäftigt.

    „Plinfa pli? Plinfa pinfa pli?“, mischte sich Mozart in das Gespräch ein. Und Haydn fügte noch hinzu: „Peck peppeck peck.“

    Ihr beide wollt also, dass wir dem Mann helfen? Wir kennen ihn doch überhaupt noch nicht“, wandte der Mentalist ein.

    „Peck peppeck pepp peppeck“ und „Plinfa pli“, bekam er daraufhin zu hören.

    Jean-Louis ließ sich dieses Argument einmal durch den Kopf gehen. Natürlich hatten seine Pokemon recht, dass er den Mann auf der Reise genauer kennen lernen würde. Aber reichte ihm das? Um sich nicht sofort entscheiden zu müssen, wandte er sich erst einmal an den Fremden: „Wie lange würde der Forschungstrip eigentlich so ungefähr dauern? Und mit welcher Stärke bei den wilden Pokemon müssen wir ungefähr rechnen? Sie haben ja selbst gesehen, dass mein Beethoven gerade einen Kampf hinter sich hat, und Mozart und Haydn haben sich noch nicht weiterentwickelt.“ Während er dies sagte deutete er auf die beiden Pokemon, mit denen er sich gerade unterhalten hatte.

    Weil es den Rückstoß der Bodycheck-Attacke doch etwas unterschätzt hatte, machte das Terribark nun doch erst einmal eine kleine Verschnaufpause. Aber auch sein Trainer schien irgendwie der Meinung zu sein, dass es eine kleine Pause verdient hatte, zumindest gab er keine Konteranweisung gegen die nächste Attacke des Taubogas. Tatsächlich hatte Beethoven zwar mitbekommen, dass die Trainerin irgend etwas von „Tackle“ gerufen hatte, aber woher sollte es bitteschön wissen, worum es sich bei dieser Attacke handelte? So kam es, dass es vollkommen unvorbereitet von dieser Attacke getroffen wurde.

    Jean-Louis hatte indes ganz andere Gründe gehabt, um dieses eine Mal nichts zu sagen. Auch er hatte vernommen, dass Andrea die Tackle-Attacke angeordnet hatte, aber weil es sich dabei um eine Attacke handelt, die viele Pokemon schon früh erlernen können, hatte er gedacht, dass der Hund selbst entscheiden konnte, wie er damit umgehen wollte. Aber anscheinend hatte er sich in diesem Punkt getäuscht. Um dem Tauboga nicht die Chance für einen sofort folgenden weiteren Angriff zu geben, rief er kurz entschlossen: „Setz noch einmal die Bissattacke ein. Du weißt schon, das ist die Attacke, die du vorhin als zweites verwendet hast.

    Diese Erklärung war zwar gut gemeint, aber sie half dem Terribark nur bedingt weiter. Nach dem einschüchternden Blick auf den Gegner hatte es doch den Bodycheck angewandt? Oder war es schon zu schwach, um bis zwei zu zählen? In seiner Verlegenheit konzentrierte es sich zunächst einmal, um seine eigenen Kräfte zu mobilisieren.

    Aber auch das Peppeck hatte wohl mitbekommen, dass sein Trainer sich verzählt hatte. Mit den Worten „Peppeck, peck peppeck. Peppeck peck pepp peppeck“ wies es gleichzeitig Jean-Louis auf den von ihm übersehenen Silberblick als auch Beethoven auf die Tatsache hin, dass der Trainer die Attacke nach dem Bodycheck gemeint hatte.

    Der durch diese Erklärung etwas schlauer gewordene Beethoven nutzte daraufhin seine gerade fertig mobilisierte Energie, um eine weitere Bissattacke gegen das Tauboga auszuführen.


    Der Kampf wurde langsam für Tauboga gefährlich, da sich sein Gegner offenbar mit einem Kraftschub aufpowerte. Da sich das Vogelpokemon momentan mit keiner Statusattacke aufpowern konnte, schien es fast aussichtslos, dennoch wollte Andrea nicht aufgeben. Selbst Tauboga sah noch kein Ende, es wollte nicht tatenlos verlieren. Zwar akzeptierte es, dass sein Gegner offenbar momentan stärker war, doch aufgeben gehörte einfach nicht zu ihm.

    Es blickte hoffnungsvoll in Richtung Andrea, wartete auf eine Attacke. Nach kurzem Überlegen dachte sich Andrea, dass man es nochmal mit Sandwirbel und Ruckzuckhieb versuchen könne. Schließlich gab es nichts zu verlieren. „Tauboga, versuche es nochmal mit Sandwirbel und anschließend mit Ruckzuckhieb.

    Erneut wirbelte es Sand mit schnellen Flügelschlägen auf, schleuderte es in Richtung Terribark und flog blitzschnell auf es zu um den kraftvollen Biss eventuell verhindern zu können.


    Durch den erneuten Sandwirbel verlor Beethoven an Zielgenauigkeit, so dass er mit seiner Bissattacke gerade einmal einen Flügel des Flugpokemons erfassen konnte. Der von Tauboga als Konterattacke eingesetzte Ruckzuckhieb traf da schon deutlich besser. Soweit Jean-Louis es einschätzen konnte, sah sein Terribark nach dem Aufeinanderprallen der Attacken schon deutlich angeschlagen aus. Natürlich sollte es im Moment durch den Kraftschub stärker sein als das - wenn Haydn Recht hatte - durch den Silberblick in der Verteidigung geschwächte Tauboga. Aber was nutzte schon die Stärke, wenn nur das Vogelpokemon es hin bekam, seinen Gegner mit voller Wucht zu treffen? Nein, so sollte ich nicht denken, dachte sich der Mentalist. Es war immer noch besser, gleich die nächste Attacke zu versuchen als gleich aufzugeben. Selbst wenn eine Attacke nicht gut traf hieß das ja noch nicht, dass der Gegner davon keinen Schaden nahm. „Setz noch einen Bodycheck ein, bevor dein Gegner wieder aus deiner Reichweite heraus fliegt“, rief der Brillenträger deshalb zu dem Hundepokemon.


    Terribark wurde von Tauboga zwar getroffen, konnte dennoch eine weitere Attacke einsetzen, da es noch genügend Kraft besaß. Andrea hatte noch etwas Hoffnung, da der Hund immer noch von dem Sand in seinen Augen beeinträchtigt war. Es führte auf Befehl von Jean-Louis einen Bodycheck aus, welcher Tauboga verheerend traf. Seine Trainerin bat es einen erneuten Ruckzuckhieb einzusetzen um der Attacke entkommen zu können, doch als Andrea die Attacke kaum ausgesprochen hatte, prallten beide Pokemon zusammen. Ihr Vogelpokemon lag besiegt am Boden, es konnte nicht mehr weiterkämpfen. Auch Beethoven blieb nicht verschont, es taumelte noch eine Weile durch die Gegend und fiel ebenso zu Boden. Es nahm durch den Bodycheck ebenfalls starken Schaden.

    Andrea ging zu ihrem Vogelpokemon, nahm es in den Arm und lobte es für den spannenden und tollen Kampf.

    Du hast sehr gut gekämpft Tauboga, ruhe dich jetzt erstmal etwas aus.

    Sie rief ihr Pokemon zurück in den Pokeball und wandte sich Jean-Louis zu. „Der Kampf war echt atemberaubend, dein Beethoven ist ganz schön stark. Und selbst Tauboga ist seit seiner Entwicklung ordentlich gewachsen“, sagte sie zum Brillenträger.


    Auch Jean-Louis wandte sich zunächst einmal seinem am Boden liegenden Pokemon zu und streichelte es. „Du hast sehr gut gekämpft“, sagte er bevor er es in seinen Pokeball rief. Nachdem seine Gegnerin Beethovens Stärke gelobt und gemeint hatte, dass das ein atemberaubender Kampf gewesen war, erwiderte er: „Ja, da stimme ich dir zu. Wollen wir dann mit den nächsten beiden Pokemon weiter machen?

    Kurz entschlossen ging er zurück zu seinem Trainerplatz, und dort wandte er sich an Mozart und Haydn: „Wer von euch will als nächstes antreten?

    „Pli!“ und „Peck peppeck peck“, bekam er als Antwort.



    Off Topic:

    Zweiter Teil des Partnerposts von Shiny Endivie und mir.

    Statt auf Jean-Louis‘ Frage zu antworten, räumte Andrea zunächst einmal die Futternäpfe ihrer Pokemon weg. Danach deutete sie auf eine benachbarte Rasenfläche und meinte, dass dort ein geeigneter Kampfplatz wäre. So wie sich ihre kleinen Begleiter neben ihr versammelten war es irgendwie klar, dass diese genau wie Andrea selbst wohl gleich jetzt mit dem Trainingskampf anfangen wollten.


    Ja, die Wiese scheint mir geeignet“, antwortete der blonde Brillenträger auf die Bemerkung seiner Trainingspartnerin. Anschließend wandte er sich an seine drei kleinen Freunde: „Kommt, Beethoven, Mozart und Haydn!“ und ging dann diagonal über den Rasen an eine der beiden Stellen, die ihm für die Trainer der kämpfenden Pokemon geeignet schienen. Wenn Andrea zu der anderen Stelle lief, konnten die vor dem Pokemoncenter beim Frühstück sitzenden Leute dem Kampf ganz bequem von der Seite aus zusehen.

    An der geeigneten Stelle legte der Mentalist als erstes den Stapel mit den drei Futternäpfen neben sich in das Gras. Hier würde er sie zwar nicht brauchen, aber in seine Umhängetasche hatten sie nicht rein gepasst - zumal sich dort auch schon seine Querflöte und die Pokebälle befanden - und weil Andrea sofort mit dem Trainingskampf anfangen wollte, hatte er darauf verzichtet, erst noch in das Pokemoncenter zu gehen und die Näpfe in den Wanderrucksack zu stecken.


    Nachdem Mozart und Haydn es sich neben ihrem Trainer gemütlich gemacht hatten und Beethoven nach etwas Zureden ein paar Schritte auf den Kampfplatz hinaus gemacht hatte, mochte es für Außenstehende vielleicht schon so aussehen, als ob der Trainer mit der Hornbrille und das Terribark bereits für den Kampf bereit waren. Aber genau in diesem Moment fiel Jean-Louis ein, dass er etwas wichtiges vergessen hatte. „Einen Moment noch“, rief er deswegen Andrea zu, bevor er sich in einem deutlich leiseren Ton an sein Pokemon wandte: „Was kannst du eigentlich für Attacken, Beethoven?

    Tatsächlich hatten Mozart, Haydn und der Flötenspieler das Terribark ihrer Vermieter in Illumina City während der letzten Jahre zwar schon oft auf die täglichen Spaziergänge mitgenommen, aber Trainingskämpfe hatten sie dabei nicht veranstaltet - abgesehen davon, dass der Musiker damals andere Sachen im Kopf hatte, hätte er niemals ein fremdes Pokemon in einen Kampf geschickt. Und in den wenigen Wochen seit die Vermieter ihm den Hund geschenkt hatten, hatte er irgendwie auch nicht an Pokemonkämpfe gedacht. Zunächst einmal hatte er ja gedacht, dass er in der Sinnoh-Region bei einer Kammermusikorchestergründung beteiligt wäre, und nachdem die Sache geplatzt war, hatte er sich zwar spontan für die Pokemonreise entschieden. Aber um die antreten zu können, hatte er zunächst einmal noch einige Sachen umorganisieren müssen. In der ganzen Zeit war er nicht dazu gekommen, irgend einen seiner drei kleinen Freunde trainieren zu lassen.

    „Terribark? Terri terribark ...“, winselte das Hundepokemon.

    „Plinfa pli, plinfa plinfa pli pli plinfa“, schlug Mozart vor.

    Na, ob das wohl gut geht?“, murmelte der Mentalist. Tatsächlich hatte er durchaus verstanden, dass das bereits entwickelte Normalpokemon selbst nicht so genau wusste, was es so alles drauf hatte, und das Wasserpokemon hatte ihm geraten, zunächst einmal ein paar Sachen auszuprobieren und dann hinterher zu gucken, was das für Attacken gewesen waren. Aber deswegen den Trainingskampf einfach so abbrechen wollte auch wiederum nicht. Also wandte er sich kurz entschlossen noch einmal an seine Trainingsgegnerin: „Wir sind jetzt bereit.“ Murmelnd fügte er so leise, dass nur Mozart, Haydn und Beethoven das hören konnten noch hinzu: „Hoffe ich zumindest.

    Irgendwie fällt es mir schwer, davon jemanden zu töten, aber eine der drei muss ja dran glauben.


    Kiss: Sheeta

    Mary: Shizuku

    Kill: Sophie


    Kann man auch Personen ohne Namen vorschlagen?


    Der Mann, die Frau, der Sohn aus: Die rote Schildkröte