Beiträge von Feuerdrache

    Neben dem kleinen Drachen beteiligten sich noch drei weitere Digimon an dem erneuten Angriff - wobei eines davon genau wie Fredriks Digimonpartner kurz zuvor seine Form verändert und größer geworden war. Das reichte anscheinend aus, um den gegnerischen Schachfiguren ordentlich zuzusetzen. Auch wenn der Informatiker sich nicht so gut bei Digimonkämpfen auskannte, hatte er irgendwie den Eindruck, als ob die beiden im Moment nicht sofort erneut angreifen, sondern sich dafür zuerst wieder in Stellung bringen mussten.

    Bevor er sich jedoch an seine Kameraden wenden und sie auffordern konnte, diesen Moment nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, meinte einer von ihnen „Sehr gut gemacht! Weiter so!“, und unmittelbar darauf erklang erneut ein Piepen, und der Digimonpartner des Kameraden verwandelte seine Form und wurde dabei auch größer. Anschließend verkündete es, dass digitiert wäre und jetzt Candlemon heißen würde.

    Also war Babydmon vorhin auch digitiert und war deshalb größer und stärker geworden? Aber jetzt war wohl wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, um sich darüber lange Gedanken zu machen. Kurzerhand wandte Fredrik sich an den Drachen: „Babydmon, kannst du die beiden Gegner noch einmal mit deinem Feuer angreifen?

    Ich heiße Dracomon, und ja, kann ich, erwiderte das Digimon. Mit einem Feueratem! schickte es erneut Flammen in die Richtung der beiden Chessmon.

    Da ich erfahren habe, dass nach dieser Runde das Kampfsystem komplett gewechselt wird, verzichte ich der Einfachheit darauf, die Punkteverteilung anzupassen. Allerdings habe ich die Spezialtechniken geändert und im Inventar noch ein kleines, sehr scharfes Messer hinzugefügt. Nachdem mein Chara am Ende der letzten Runde einen - vergleichsweise stumpfen und damit eigentlich ungeeigneten - Dolch verwenden musste, um den orangenen Schleim aus Alaras Körper zu bekommen, könnte er es sich in den Tagen danach besorgt haben.


    Falls ich nicht gleichzeitig bei den Waffen (3 von 2-3) und den Spezialtechniken (2+1 von „1-2“+1) die höhere Zahl ausnutzen darf, würde ich bei den Spezialtechniken den Giftdolch weglassen - obwohl der bei der vorherigen Mission ja doch zum Einsatz kam.

    Jeder Charakter kann mit 2 verschiedenen Waffen umgehen und diese bei sich haben. Offensive Magie zählt dabei auch als "Waffe".

    Wenn ich das richtig verstehe, muss ich mir bei meinem Chara also aussuchen, ob ich den Dolch, die Schleuder oder die Heilmagie weg lasse? In der letzten Runde hatten wir noch die Regel „Jeder Charakter kann mit 2-3 verschiedene Waffen umgehen und diese bei sich haben“, und ich gehe davon aus, dass Heilmagie auch als offensive Magie zählt.


    Solange du generell eine Heilfähigkeit auf ausreichend hohem Niveau mit Punkten versehen hast und keine anderen Zauber beherrschst, musst du Heilmagie nicht extra skillen, außer du willst sie auch außerhalb eines Kampfes verwenden.

    Weil ich höchstwahrscheinlich auch außerhalb eines Kampfes Wunden effektiv behandeln will, ist das zwar nur eine theoretische Frage, aber was genau meinst du in dem Zusammenhang mit „eine Heilfähigkeit“? Wäre es theoretisch ausreichend, nur die Anatomiekenntnisse mit Punkten zu versehen?
    Und was genau meinst du mit „auf ausreichend hohem Niveau“? Wenn ich es richtig verstehe, muss man bei normalen Waffen ja nicht darauf achten, dass der Chara von seinen Begabungen her mit seinen Waffen umgehen kann.

    Bei den neuen Vorschlägen sind auch Spezialfähigkeiten für Heiler dabei. Eventuell wird auch Heilung selbst innerhalb des Kampfes als "Angriff" definiert, aber genaueres dazu dann im Kampfsystem.

    Gibt es dazu eigentlich schon endgültige Informationen - damit ich mich an das Anpassen meines Charas machen kann? Du hattest uns zwar schon ein paar vorläufige Entwürfe für mögliche Spezialtechniken gezeigt, aber wenn die Heilung als "Waffe" gewertet wird, fallen mir meinen Chara betreffend noch ein paar Fragen ein, die ein Blick auf das neue Kampfsystem vielleicht beantworten könnte:

    - Muss ich die Heilmagie weiterhin als Begabung mit Punkten versehen? Oder kann ich diese Begabungspunkte auf andere Begabungen verteilen?
    - Ich hatte meinem Chara als dritte „Waffe“ die sonst nur für Magier verfügbare Abwehrtechnik der Phasenverschiebung gegeben, wobei man mit dem alten Kampfsystem auch argumentieren kann, dass er ja aufgrund der Heilmagie ein Magier ist und ich ansonsten nur zwei Waffen ausgewählt hatte. Wenn ich jetzt mit Heilen, Dolch und Schleuder drei Waffen habe, vermute ich, dass mein Chara die Phasenverschiebung nicht mehr einsetzen kann. Oder wird diese dann auch für Heiler verfügbar sein?

    Ich werde demnächst noch einmal verreisen, und zwar von Freitag, 6. September bis Sonntag, 22. September. Ich weiß noch nicht, ob ich unterwegs einen Internetanschluss haben werde, aber auf jeden Fall werde ich in der Zeit keine RPG-Beiträge schreiben.


    Betroffene RPGs:


    Hoenn

    Sinnoh

    Kalos

    Digimon


    Falls wir bis dahin das OK vom RPG-Komitee haben, kann auch das Drachenreiter-RPG betroffen sein.

    Ich habe jetzt noch ein paar Anpassungen vorgenommen, die Saveria und ich in den letzten Tagen besprochen hatten. Im Wesentlichen haben wir die Magie der menschlichen Magier noch etwas stärker begrenzt und die Geschichte entsprechend so angepasst, dass die Urdrachen ganz wesentlich bei der Erschaffung der Drachen, Where und Feuerechsen aus den Urdrachen mitgeholfen haben.


    Am Sonntag, 1. September hätte ich Zeit. Allerdings werde ich dann - wenn wir an dem Termin mit der Mission anfangen und ihr dann zügig weiter machen wollt - bei den darauf folgenden Sitzungen wohl aussetzen müssen, denn vom 6. bis zum 22. September werde ich verreisen - und mich in der Zeit definitiv nicht an einer Pen&Paper-Chataktion beteiligen.

    Das Haus seiner Eltern wieder zu finden war einfacher gesagt als getan, denn der Vogelforscher kannte sich noch nicht so gut in der Stadt aus, um anhand der wenigen Häuser, die nach der Katastrophe noch standen, den Weg zu finden - und zusätzlich lagen überall Trümmer herum, so dass man zusehen musste, wo man den Trümmern hindurch kommen konnte. Dementsprechend irrte Jan-Friedrich eine gefühlte Ewigkeit durch die vollkommen zerstörte Straßen, bis er schließlich ein Haus wiedererkannte. Den Laden im Erdgeschoss hatte er sich besonders eingeprägt, weil dieser gleich gegenüber dem Haus waren, in dem seine Eltern wohnten. Als er sich umdrehte, sah er, dass das von dem Haus, in dem seine Eltern wohnten, noch die unteren drei Stockwerke standen. Die Wohnung seiner Eltern befand sich im ersten Obergeschoss, aber irgendwie war er sich nicht sicher, ob die Runine stabil war oder ob sie jederzeit einstürze konnte.

    „Vielleicht sollte ich erst einmal nachsehen, ob Mutti und Vati zu Hause sind“, überlegte sich der junge Mann, ging zur Haustür und drückte den entsprechenden Klingelknopf. Aber niemand antwortete ihm. Vielleicht war immer noch der Strom ausgefallen, oder vielleicht waren seine Eltern auch gar nicht zu Hause oder sie schliefen gerade - immerhin war es trotz seines Weges hier hin ja immer noch früh am Morgen. Hier kam er auf jeden Fall erst einmal nicht weiter. Aber vielleicht konnte er einmal in der Gaststätte nachsehen, in der sein Vater tagsüber als Koch arbeitete. Tatsächlich half seine Mutter dort manchmal als Bedienung aus, und gestern hatten seine Eltern erwähnt, dass das Lokal wegen des Lichtfestivals wohl länger als gewöhnlich geöffnet haben würde - so dass er in der Gaststätte vorbei kommen sollte, falls er eher nach Hause käme als sie. Also machte er sich erneut auf den Weg.

    Tatsächlich war es von dem Wohnhaus bis zu der Gaststätte nicht weit, aber schon von weitem konnte er sehen, dass dort wohl alles zu war. Anscheinend hatten sie doch noch vor der Katastrophe Feierabend gemacht oder nach dem Eintreten der Katastrophe genügend Zeit gehabt, um alle Gäste nach Hause zu schicken und das Lokal ordentlich abzuschließen.

    Als Jan-Friedrich sich schon von der Gaststätte abwenden wollte, fiel sein Blick auf die vor der Gaststätte zu Stein erstarrten Passanten. Wenn er sich nicht täuschte, waren zwei von ihnen niemand anderes als seine Eltern. Der Mantalist trat näher, aber es bestand kein Zweifel. Im ersten Moment stand er wie versteinert da, aber als ihm einige Momente später klar wurde, dass er jetzt vollkommen allein in einer zerstörten, fremden Stadt war und selbst zusehen musste, wie er zurecht kommen würde, sank er zu Boden und fing an zu weinen.


    Off Topic:

    Hat jemand Lust, den Vogelforscher zu trösten?

    Ich habe jetzt den RPG-Vorschlag noch einmal an ein paar Stellen überarbeitet, an denen mir dies mir aufgrund der von Arrior gestellten Fragen sinnvoll schien. Ein paar Fragen habe ich dabei allerdings auch ignoriert, weil ich der Meinung bin, dass der Vorschlagsbeitrag etwas speziellere Fragen nicht unbedingt direkt beantworten muss.

    Ich habe durchaus Lust, meinen Goldenar auch bei der nächsten Mission antreten zu lassen. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Verteilung der Punkte auf die Begabungen noch einmal abändern werde. Auf jeden Fall werde ich die Spezialfähigkeiten noch einmal überarbeiten, weil der Backstab nicht zum Charakter meines Charas passt.


    Normalerweise kann ich mich an Werktagen erst nach Feierabend an der Aktion beteiligen, am Samstag und am Sonntag aber auch schon eher. Wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss, will ich auch nicht zu spät ins Bett kommen. Im September werde ich zudem zwei Wochen (inklusive der Wochenenden davor und danach) verreisen, so dass ich mich in der Zeit auch nicht an der Aktion beteiligen kann.

    Jemand anderes darf weiter machen. Ich habe gerade nichts parat, und wahrscheinlich werde ich heute Abend auch nicht dazu kommen, einen Screenshot von einem Anime anzufertigen.

    In dem Abschnitt über die Prägung haben wir dazu folgendes erwähnt:

    Goldene Drachen wählen grundsätzlich nur weibliche Drachenreiter aus, und bronzene Drachen wählen männliche Drachenreiter mit Anführerqualitäten. Die Drachen der anderen Farben sind nicht auf ein bestimmtes Geschlecht ihrer Reiter festgelegt.

    Dementsprechend wählen metallische Drachen immer einen Reiter ihres eigenen Geschlechts, während es bei den nichtmetallischen Drachen auch Paarungen von einem weiblichen Drachen mit einem männlichen Drachenreiter und umgekehrt gibt.

    Ich würde nicht sagen, dass die Weyrherrin die Führungsrolle übernimmt und der Weyrführer dagegen nur den Vizerang einnimmt. Tatsächlich übernehmen die beiden unterschiedliche Aufgabenbereiche bei der Leitung des Weyrs - wobei wir vielleicht die Aufgaben des Weyrführers in der Beschreibung etwas zu knapp dargestellt haben. Entscheidungen, die den ganzen Weyr betreffen, werden (je nachdem, wie gut sich die Weyrherrin und der Weyrführer mit einander verstehen) entweder von beiden gemeinsam oder - auch das fehlt derzeit bei der Beschreibung - von dem Weyrführer getroffen.

    Ich denke, dass ich die Beschreibung in den nächsten Tagen - oder spätestens nächstes Wochenende - noch einmal entsprechend überarbeiten werde.

    Zur Frage 1: a) Wie viele "Hauptcharaktere" wird es geben?


    Die Anzahl der Hauptcharaktere hängt sicher davon ab, was man unter einem Hauptcharakter versteht. Wenn wir nur die Charas der Mitspieler zählen, werden es bis zu dreißig Hauptcharaktere (15 Drachenreiter + 15 Drachen) werden. Natürlich könnte man auch die NPCs mitzählen, die in der Gesellschaft entweder eine wichtige Rolle spielen (z.B. der Weyrleiter und die Weyrherrin, die Fürsten und die Gildenmeister) oder mit denen unsere Gruppe häufig zu tun hat (wie zum Beispiel in der Zeit der Ausbildung den Wyrlingmeister und später den Geschwaderführer). Allerdings haben wir die Geschichte für das RPG noch nicht so genau voraus geplant, dass ich jetzt sagen könnte, welche NPCs für unsere Gruppe wichtig werden und mit welchen wir regelmäßig zu tun haben werden. Wahrscheinlich werden wir das auch erst im Laufe des RPGs festlegen - oder für die am Anfang benötigten NPCs kurz vor dem Start des RPGs.



    Zur Frage 1: b) Wird es eine Heldengruppe geben, die sich bunt aus Söldnern und Drachenreitern zusammensetzt?


    Nein. Man könnte das von den Mitspielern gespielte Geschwader zwar als Heldengruppe bezeichnen, aber das wird nur aus Drachenreitern bestehen. Ich gehe im Moment davon aus, dass alle Mitspieler einen Drachenreiter spielen wollen, und eine Mischung aus Drachenreitern und Söldnern würde die Möglichkeiten der RPG-Handlung in Bezug auf die Aufgaben, die das RPG-Geschwader bekommen wird, auch deutlich einschränken.



    Zur Frage 2: Wenn Drachenreiter später auch Schwerter tragen dürfen, gibt es eine "Begrenzung"? Also kann ein Drachenreiter auch mit zwei Schwertern kämpfen? Selbige Frage für die Söldner


    Ich denke mal, dass für den Schwertkampf bei den Drachenreitern ein Schwert ausreichen sollte. Bei den Söldnern kann ich mir zwar durchaus vorstellen, dass es da welche gibt, die zwei Schwerter gleichzeitig einsetzen, aber die meisten werden ebenfalls nur ein Schwert verwenden.



    Zur Frage 3: Wie sieht der Dämonen-Kontinent aus? Und liegt er östlich/südlich/westlich/nördlich des Drachenlandes?

    Am Anfang des RPGs wird für die Bewohner des Drachenlandes nicht viel über den Dämonenkontinent bekannt sein - weil eben die meisten Informationen darüber in Vergessenheit geraten sind. Wie der zweite Kontinent aussieht und wo er in Bezug auf das Drachenland liegt werden wir daher erst zu gegebener Zeit in der RPG-Handlung erwähnen.



    Zur Frage 4: aus persönlichem Interesse: Kann es auch einen Drachen mit silberner Farbe für einen der Charakter (also kein NPC) geben? Oder zählt das schon als Metallischer Drache und ist den NPCs vorbehalten?


    Silberne Drachen würden - wenn es solche geben würde - genauso wie goldene und bronzene Drachen und solche mit anderen metallischen Farben (wie zum Beispiel Messing oder Kupfer) zu den metallischen Drachen zählen. Allerdings ist Silber genauso wie weiß, grau und schwarz eine ungesättigte Farbe und daher keine normale Drachenfarbe.



    Zur Frage 5: Drachenreiter sind ja, bevor sie zu solchen werden, normale Menschen. Entwickeln sie dann "übermenschliche" Kräfte (also höhere Körperkraft, Sprungkraft etc), müssen diese trainiert werden oder können solche "Zustände" auch mithilfe von Magie erreicht werden?


    Drachenreiter bleiben - abgesehen von der Fähigkeit, per Telepathie mit ihren Drachen zu reden und ihre Gefühle zu spüren - ganz normale Menschen. Übernatürliche Kräfte bei Drachenreitern können also - wenn überhaupt - nur durch einen Zauber entstehen, bei dem als Ausgleich ein anderer Mensch entsprechend in seiner Bewegungsfreiheit oder seiner Körperkraft eingeschränkt wird. Aber die wenigen noch im Drachenland vorhandenen Magier werden so etwas sicher nicht bewirken wollen.



    Zur Frage 6: Gibt es auch klassische Angriffszauber? (also Blitze werfen, Feuerbälle etc)


    Solche Arten von Angriffszaubern kann ich mir gut bei den Elementardämonen vorstellen. Die menschlichen Zauberer werden keine Angriffszauber einsetzen können - und die drei beim Start des RPGs existierenden Magier werden sich auch sicher nicht an den Kampfhandlungen beteiligen.



    Zur Frage 7: Wer ist die aktuelle Weyrherrin und der Weyrführer von Ista Weyr?


    Wir haben noch keine Namen für die Weyrherrin, den Weyrführer und die Gildenmeister ausgesucht. Wer diese Positionen beim Start des RPGs einnimmt, werdet ihr spätestens im Laufe der RPG-Handlung erfahren.



    Zur Frage 8: Diese Frage bitte nicht falsch verstehen, aber die Frage kam mir beim lesen doch auf: Ist die zivile menschliche Gesellschaft Matriarchalisch aufgebaut?

    Nein, die Gesellschaft ist nicht matriarchalisch aufgebaut. In den Geschichten der Pern-Saga, auf deren Grundlage wir die Gesellschaft des Drachenlandes erstellt haben, sind die Fürsten und die meisten Mitglieder der Gilden sogar männlich, aber das haben wir für das RPG insoweit geändert, dass es sowohl weibliche als auch männliche Fürsten und bei den Mitgliedern auch beide Geschlechter geben kann. Vielleicht sind wir dabei aber etwas über das Ziel hinaus geschossen. Darf ich daher einmal fragen, wie du darauf kommst, dass es eine matriarchalische Gesellschaft sein könnte?

    Der Junge auf dem Stein schien nicht sehr gesprächig zu sein, und weil das Gespräch zwischen Louis und Jan-Friedrich erst einmal unterbrochen war und es nachdem der Vogelforscher seine Galettes aufgegessen hatte, irgendwie keinen direkten Ansatz für ein fortgesetztes Gespräch gab, blieben die drei Trainer erst einmal schweigend auf den Steinen sitzen. Henry kam allerdings mit seinem dem anderen Jungen gehörenden Artgenossen ins Gespräch, allerdings konnte der Mentalist nicht verstehen, was die beiden einander erzählten - das konnte er ja nur bei seinen eigenen Pokemon und bei den Vögeln seines Großvaters.

    Nachdem er eine Weile fiel sein Blick zufällig auf den Prismaturm, und er fing an zu überlegen, ob er sich mit seinen Pokemon vielleicht auf den Weg dorthin machen sollte um die dortigen Ereignisse aus der Nähe betrachten zu können. Gerade als er das mit seinen drei kleinen Freunden besprechen wollte, fiel ihm auf, dass die Beleuchtung des Turmes zu flackern anfing, und anscheinend war das Flackern ansteckend, denn auch die anderen Lichtquellen in der Umgebung schienen anfangen zu flackern. Konnte es sein, dass die Veranstalter den Strombedarf für die ganze Beleuchtung nicht mit den Elektrizitätswerken abgesprochen hatten? Aber würde der Strom dann nicht einfach für längere Zeit komplett ausfallen?

    Jan-Friedrich wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Louis auf einmal ganz aufgeregt rief: „Tout de suite! Ruft eure Pokémon zurück und bringt euch in Sicherheit!“ Und tatsächlich schienen auch gerade die Gebäude in der Umgebung einzustürzen. „Das ist ganz sicher keine normale Überbelastung des Stromnetzes“, murmelte der Brillenträger und griff auch gleich nach seinen Pokebällen. Bevor er seine drei kleinen Freunde dazu auffordern konnte, sich dort hinein zu begeben, hatte Mankell einen Einwand: „Plinfa pli? Plinfa plinfa pli?“, fragte es.

    „Ich bin größer als ihr es seid, also werde ich doch wohl mehr aushalten können als ihr“, entgegnete der Mentalist diesem Einwand und fügte dann noch hinzu: „Keine Angst, mir wird schon nichts passieren, ich passe auf mich auf.“

    Nachdem er seine drei kleinen Freunde auf diese Art beruhigt hatte, kehrten Christie und Mankell mit jeweils einem roten Energieblitz in ihre Pokebälle zurück. Nur der Bauz schien die Aufforderung irgendwie zu ignorieren.

    „Was ist mit dir, Doyle?“, fragte der Vogelforscher, und direkt danach lief es ihm kalt über den Rücken. Irgendwie war der kleine Vogel versteinert worden. Bevor er sich jedoch Gedanken darüber machen konnte, wie er seinem kleinen Freund helfen konnte, wurde er von einer Masse an panisch vor den einstürzenden Häusern weglaufenden Menschen mitgerissen, und bei dem Versuch, in der Menge nicht umzufallen und dann am Ende totgetrampelt zu werden, verlor er irgendwie das Gefühl für die Zeit. Irgendwann erkannte er, dass inmitten der Stadt zwei extrem starke Pokemon gegeneinander kämpften - nur hatte er leider keine Ahnung um was für Pokemon es sich dabei handelte. Die anderen Menschen schienen sich indes nicht groß für den Kampf zu interessieren, sondern sich mehr vor dessen Auswirkungen in Sicherheit bringen zu wollen. Jedenfalls fingen sie an, sich irgendwie zwischen den Trümmern zu verstecken.


    Weil die beiden kämpfenden Pokemon offensichtlich keine Rücksicht auf die Stadt und ihre Bewohner nahmen, hielt Jan-Friedrich es ebenfalls für eine gute Idee, nicht zu offen auf der Straße herum zu stehen, sondern sich irgendwo vor möglichen fehlgeleiteten Attacken zu verstecken. Aber dann hörte er in der Ferne ein schwaches „Bauz! Bau ... bauz ... bau bauz?“

    „Doyle!“, rief er daraufhin seinem kleinen Vogel zu, „Hier bin ich!“ Außerdem begann er, seinem kleinen Freund entgegen zu laufen. Weil er dabei aber sicherheitshalber versuchte, sich außerhalb der direkten Flugbahn der von den kämpfenden Pokemon verwendeten Attacken zu bewegen, dauerte es eine Weile, bis sich der Trainer und der kleine Vogel wieder gefunden hatten. „Ach wie schön“, meinte Jan-Friedrich nun erst einmal. „Ich hatte schon befürchtet, dass ich dich für immer verloren hatte.“

    „Bauz bau bauz“, wante Doyle ein.

    „Ja, stimmt“, meinte der Mentalist und rief den kleinen Vogel nun erst einmal in den Pokeball zurück. Als er sich danach nach den kämpfenden Pokemon umsah, hatte er einen Moment lang den Eindruck, dass dort inzwischen drei extrem starke Pokemon mit einander kämpften, aber dann verschwanden zwei davon in einer blendend hellen Lichtkugel.

    Aufgrund der vielen anstrengenden Erlebnisse an diesem Abend - und auch, weil er nach dem Langstreckenflug von Sinnoh nach Kalos vor ein paar Tagen noch nicht so ganz an die hiesige Zeitzone gewöhnt und am Morgen entsprechend früh aufgestanden war -, schlief er nun, wo die Gefahr zumindest halbwegs vorüber zu sein schien an Ort und Stelle ein.

    Als er wieder aufwachte, war die Sonne gerade eben aufgegangen. Um sich herum konnte er eine zerstörte Stadt, aber nur sehr wenige wache Menschen sehen - und dann fielen ihm wieder die Erlebnisse vom vorigen Tag ein. „Vielleicht sollte ich einmal nachsehen, was aus dem Haus meiner Eltern geworden ist?“, fragte sich der Vogelforscher und machte sich dann auch gleich auf den Weg.

    Nachdem Jan seine Frage richtig beantwortet hatte, antworteten der Reihe nach noch einige weitere Gruppenmitglieder auf die Quizfragen - wobei fast alle die richtige Antwort gaben, nur Siegfried schien absichtlich eine falsche Antwort zu geben, dafür war er bei dem anstehenden Pokemonkampf erfolgreich. Schließlich tauchte noch ein weiteres Mädchen auf, welches schon länger zusammen mit der Gruppe gereist war, sich aber anscheinend irgendwie verspätet hatte. Sie unterhielt sich kurz mit Sarah und ging dann zu dem Mitarbeiter der Wetterstation. Diesem gegenüber behauptete sie, nicht zu der Gruppe zu gehören und nach einem Job fragen zu wollen, danach beantwortete sie aber auch die aktuelle Quizfrage.

    Bevor Jan sich viele Gedanken darüber machen konnte, was diese Aussagen zu bedeuten hatten, meinte der Mitarbeiter der Wetterstation, dass ihm das Quiz langsam langweilig werden würde und er auch so schon davon überzeugt war, dass die Gruppenmitglieder genügend Ahnung vom Wetter hatten. Zudem bat er der Gruppe als Gegenleistung für die Teilnahme am Quiz das Item „Zauberwasser“ an, welches wohl Wasserattacken verstärken konnte.

    Anschließend tauchte noch ein weiterer Mitarbeiter der Wetterstation auf. Er schien mehr sagen zu haben als der Typ mit dem Wetterquiz, jedenfalls ließ er sich zunächst einmal darüber aus, dass es anscheinend schwierig war, gute Mitarbeiter zu finden und bot den Gruppenmitgliedern an, in der Wetterstation zu arbeiten - worauf das Mädchen, welches sich anscheinend nicht mehr zu der Gruppe zählte, auch einging. Anschließend meinte der Mitarbeiter zu den restlichen Gruppenmitgliedern, dass sie einfach in das Gebäude gehen sollten, weil Foggs die Gruppe schon lange genug aufgehalten habe - wobei er mit dem Namen wohl den Mitarbeiter mit dem Wetterquiz gemeint hatte.


    Jan wartete erst einen kurzen Moment ab, ob irgend jemand anders auf das Angebot mit dem Item eingehen würde, aber als das nicht der Fall war, sagte er: „Wenn sonst keiner will, nehme ich das Item gerne.“ Nachdem Foggs ihm das Zauberwasser überreicht hatte, wandte der Mentalist sich noch einmal an seine Kameraden: „Ich wollte mich wirklich nicht vordrängeln“, erklärte er. „Aber ich empfand es als unhöflich, die Leute warten zu lassen. Wenn einer von euch das Item gerne haben will, habe ich nichts dagegen, es weiterzugeben.“ Anschließend wandte er sich in Richtung der Eingangstür, um auch die Leute, die im Inneren auf die Gruppe warteten, nicht weiter warten zu lassen.



    Off Topic:

    Da ich in diesem RPG als Co-Leiter eingetragen bin, will ich mich wirklich nicht vordrängeln. Allerdings haben wir - wenn ich es richtig sehe - nur drei Personen mit einem Wasserpokemon im Team - das sind das Froxy von Steve, das Karnimani von Siegfried und Jans Plinfa. Weil ich nicht die Handlung aufhalten wollte bis sich Dracorex oder Siegfried Wilder zu Wort gemeldet haben, habe ich das Item jetzt erst einmal übergangsweise entgegen genommen bis wir wissen, wer es letzten Endes bekommen soll.

    Ich habe jetzt eine Rohfassung für meinen Beitrag geschrieben, bin mir bei dem Ende aber noch etwas unsicher und möchte daher noch einmal genauer nachfragen:
    Zu welchem Zeitpunkt sollen wir nach dem Handlungsschritt und einer Zusammenfassung der nächtlichen Erlebnisse aus der Sicht unserer Charas wieder mit der Handlung weiter machen? Der Beitrag von Dracorex scheint irgendwo nach dem Auftauchen von Zygarde, aber - wenn ich es richtig zwischen den Zeilen lese - noch mitten in der Nacht zu enden, aber im Handlungsschritt wurde schon etwas von dem Morgen des nächsten Tages erwähnt.

    Bevor ich anfange, mir passend zu dem Handlungsschritt einen Beitrag zu überlegen, habe ich erst einmal ein paar Fragen:


    - Müssen wir dafür sorgen, dass unsere Charas und ihre Pokemon nicht versteinert werden oder wird es zu gegebener Zeit eine Möglichkeit geben, um versteinerte Pokemon unserer Trainer wieder normal werden zu lassen?

    - Kann (auf den Beitrag von Dracorex bezogen) nur Louis die telepathische Stimme hören oder könnte das Pokemon auch zu einigen wenigen anderen Trainern reden? Ich vermute mal, dass es nicht zu den Charas von allen Mitspielern reden wird?