Beiträge von Feuerdrache


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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    Teambuilding - Elmar


    Tatsächlich konnten die Guardians nicht mehr lange darüber weiter diskutieren, welchen Weg sie einschlagen wollten, denn als auf einmal ein wildes und offensichtlich etwas verärgertes Stolloss auftauchte, blieb ihnen keine andere Wahl als durch einen der beiden Tunnel zu fliehen. Das Glurak blieb zurück, um das Stolloss aufzuhalten, während das Nasgnet und die beiden Glumanda-Schwestern die Guardians begleiteten.

    Unterwegs begann Kalypso, an jeden ihrer Kameraden jeweils eine Tüte mit ein paar Knurpsen zu verteilen, und schließlich erreichten sie dann auch das Ende des Tunnels - und landeten in einer weiteren Höhle, mit einem See, in dem ein Lanturn und einige Lampis schwammen und so viel Licht abgaben, dass die Höhle damit beleuchtet wurde. Das Nasgnet und die beiden Glumanda kehrten nun auch unmittelbar in die vorherige Höhle zurück - vermutlich, um das Glurak bei der Auseinandersetzung mit dem Stolloss zu unterstützen.

    In der zweiten Höhle, in der sie nun also gelandet waren, schien im Moment erst einmal alles ruhig zu sein. Soweit Elmar es erkennen konnte, hatten sie auch hier wieder die Wahl zwischen zwei weiter führenden Wegen: Sie könnten sie nach links gehen und einem Flussweg folgen, oder sie konnten nach rechts gehen und einen Tunnel nehmen, der mit rosafarbenem Licht erhellt war. Jenseits des Sees befand sich schließlich noch ein Jugong, welches nach seinem Halsband zu urteilen ebenfalls zur Foundation gehörte.


    Elmar holte ein paar Mal tief Luft, um sich erst einmal etwas von der Aufregung zu erholen. Andere Guardians waren da schon etwas schneller: Rachel merkte an, dass man den Flussweg wohl nicht so leicht betreten könne ohne dabei gleich Wasserpokemon anzulocken. Roxas schien kurz zu überlegen, aber dann holte er ein Seil und eine Pokepuppe hervor, knotete die Puppe an ein Ende des Seils und begann, damit herum zu wirbeln. Kurz darauf schleuderte er die Puppe in Richtung des Eispokemon in den See. Rachel schien zu verstehen, was das bezwecken sollte, denn sie wandte sich an Eunice: „kennst du … eine Melodie, die Pokémon anlockt?“, fragte sie. „Vielleicht würde das das Jugong zusätzlich zur Puppe interessieren.“


    Elmar beobachtete weiter, wie sich seine Kameraden verhielten. Er selbst hatte keine wirklich guten Ideen, wie man hier weiter voran kommen könnte. Wenn er Tux und Fracki dabei gehabt hätte, hätte er zum Beispiel das Vogelpokemon bitten können, zu dem Jugong zu fliegen und dieses zu fragen, ob es der Gruppe helfen würde. Aber seine Pokemon waren ja gerade nicht da. Theoretisch könnte man zwar die Aufmerksamkeit der Wasserpokemon erregen und sie bitten, das Jugong zu fragen, ob es der Gruppe helfen will, aber irgendwie war der Mentalist sich nicht sicher, wie gut er die Bitte vortragen konnte ohne dass irgendwelche Rückfragen zu beantworten wären - eine Sache, bei der Tux sicher gut geholfen hätte, aber der war ja gerade auch nicht da. Und ob das Jugong auf die Wasserpokemon achtete, konnte er von hier aus auch nicht so leicht erkennen.

    Tatsächlich machten sich die Kameraden wieder auf den Weg, aber anscheinend waren die Höhlen hier nicht nur dunkel und von wilden Pokemon bewohnt, sondern es stellte sich heraus, dass der Boden an einigen Stellen nicht ganz so fest war. Der Boden unter Sarahs Füßen brach ein, und auch wenn ein paar der Kameraden ihr zunächst einmal wieder hoch helfen konnten, aber dann brach der Boden auf größerer Fläche ein, und alle Mitglieder der Gruppe stürzten in die Tiefe - bis sich der Fall wie von Zauberhand verlangsamte und sie dann sanft in einer tieferen Ebene auf dem Boden ankamen. Wie sich heraus stellte, hatte ein junger Mann bemerkt, dass die Kameraden herabstürzten und die Telekinesekräfte eines seiner Pokemon verwendet, um zu helfen. Er hieß Troy Trumm und war wohl in der Höhle, um seltene Steine zu suchen.

    Wie sich im folgenden kurzen Gespräch heraus stellte, hatte Troy auch die Gruppe der Schurken bemerkt, und man einigte sich darauf, dass er die Kameraden aus der Höhle hinaus führen würde - möglichst ohne den anderen zu begegnen.

    Aber ganz so einfach war das dann doch nicht. Sie folgten einem Gang bis sie Stimmen bemerkten, und wie sich heraus stellte, gehörten diese Stimmen zu genau den Leuten der anderen Gruppe. Als Troy zu denen trat und ihnen seine Hilfe anbot, zückten sie ihre Pokebälle und forderten ihn und die Kameraden zu einem Pokemonkampf heraus - trotz Troys Warnung, dass genau das die wilden Pokemon aufbringen würde. „Bitte versucht nicht zu kämpfen oder euch zu beeilen“, wandte Troy sich den Kameraden zu. „Wenn ihr zu viel Lärm macht kann es sein, dass die Pokémon hier es euch übel nehmen“

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    Jan war es ganz recht, wenn man erst einmal versuchte, einen Kampf zu vermeiden. Von seinen Pokemon waren ja im Moment nur Feurigel und Taubsi so einigermaßen bei Kräften - selbst wenn er das temporär eingefangene Stollunior und das Fiffyen, welches sich ihm einfach so angeschlossen hatte mitzählte. Aber was konnte man schon tun, um einen Kampf zu vermeiden? Irgendwie konnte er sich nicht vorstellen, dass die Typen ihn und seine Kameraden einfach so ohne einen Kampf weiter laufen ließen. Oder konnte man versuchen, sie vielleicht mit Argumenten zu überzeugen? Das war schwierig, weil er keine Ahnung hatte, was sie hier genau machten und für welche Art von Argumenten sie empfänglich waren - falls überhaupt. Also blieb er erst einmal leise und wartete ab, was weiter passieren würde.


    Off Topic:

    Erst einmal nur ein Beitrag, um zur aktuellen Situation aufzuschließen.

    Nachdem Kyle vorgeschlagen hatte, dass man sich in zwei bis zweieinhalb Stunden beim Ortsausgant wieder treffen könne, trennten sich die Gruppenmitglieder, und jeder vertrieb die Zeit bis dahin auf seine eigene Art und Weise. Uschaurischuum ging zunächst einmal auch mit in Richtung Markt, wobei er sich für den Weg dorthin durchaus mehr Zeit nahm als Aleena, weil er seinen drei kleinen Freunden so viel Zeit geben wollte wie sie brauchten. Aber anscheinend warn alle drei Schildkröten interessiert zu sehen, was es auf dem Markt so alles zu sehen geben würde, und so kamen sie dann doch nicht so langsam voran wie der Mentalist das beim Aufbruch gedacht hatte.


    Nachdem der Schildkrötentrainer mit seien drei Pokemon bei dem Markt angekommen waren, schlenderten sie zunächst einmal an ein paar Ständen vorbei, aber bei vielen Ständen hatte er kaum Interesse an den angebotenen Waren, oder er war sich sicher, dass er die Dinge nicht gerade jetzt besorgen musste.

    „Qur qurtel?“, meldete sich schließlich Kassiopeia zu Wort. Auch wenn sie es nicht mochte, wenn man sie zur Eile antrieb, war sie ein paar Schritte voraus gelaufen und hatte anscheinend zwischen den Beinen von ein paar Passanten hindurch etwas entdeckt. „Tel qur qurtel qurtel tel qurtel“, fügte sie noch hinzu.

    „Na ja, ein paar unserer Kameraden wollten ja auch den Markt besuchen“, meinte der Schildkrötentrainer daraufhin. Es war also sehr gut möglich, dass sie tatsächlich ein paar Kameraden aus der Gruppe entdeckt hatte.

    „Qurtel!“, antwortete die Feuerschildkröte daraufhin und begann, sich zwischen den Marktbesuchern zu den beiden Personen hindurch zu drängeln, die sie eben entdeckt hatte.

    Uschaurischuum blickte kurz zu Morla und A’Turin. „Kommt, ihr beiden“, sagte er - und begann anschließend, für das Schiggy, das Chelast und sich selbst einen Weg durch die Besucher des Marktes zu bahnen und so seiner Feuerschildkröte zu folgen.


    Kassiopeia brauchte sich nicht so viele Gedanken über ihre direkten Kameraden zu machen. Sie bahnte sich für sich selbst einen Weg und war sich sicher, dass Uschaurischuum, Morla und A’Turin ihr folgen würden. Allerdings konnte sie sich alleine auch durch kleinere Lücken zwischen den Menschen hindurch bewegen, und so kam sie etwas schneller bei den beiden Personen an, die sie vorhin nur kurz zwischen den Beine der Passanten hindurch erspäht hatte. Es waren tatsächlich ein junger Mann und eine junge Frau aus der Gruppe. Die Feuerschildkröte ging zu den beiden hin und sprach die beiden an: „Qur qurtel“, sagte sie und deutete hinter sich, wo Uschaurischuum gerade dabei war, sich einen Weg zu bahnen. „Qurtel tel qur qurtel qu.tel.“

    Plinfa Schwalbini


    Tux und Fracki fanden es natürlich auch schlecht, dass die menschlichen Partner der Gruppe plötzlich verschwunden waren. Der Vogel hatte durchaus gesehen, dass das Xatu einen von Elmars Kollegen genau zu dem Zeitpunkt des Verschwindens der Menschen berührt hatte, und gerade wollte er das dem Plinfa gegenüber ansprechen als das Altaria einen beruhigenden Gesang ertönen ließ und die anderen Pokemon damit zur Ruhe brachte. Also konnten sie sich erst einmal anhören, was einer der älteren Guardians für das Verschwinden der menschlichen Partner eine Erklärung ablieferte. Das zur Verfügung gestellte Pokemon-Spielzeug interessierte ihn nicht, und er war sich auch nicht sicher, ob es dem Angebot für die Beeren und anderen Snacks trauen konnte.

    Sobald er das Gefühl hatte, dass man die Gespräche mit seinen Pokemon-Partnern wieder aufnehmen konnte, wandte sich Fracki dann allerdings an Tux: „Meinst du, wir können dem Xatu und den älteren Menschen hier vertrauen?“ Das Normal-Flug-Pokemon war schließlich erst seit gut einem Tag mit im Team, und selbst wenn es den Guardian, der die Erklärungen abgegeben hatte, schon vorher ein paar mal in der Schutzzone gesehen hatte, hatte es nie so viel Kontakt mit ihm gehabt, dass es sagen konnte, was der für einen Charakter hatte.


    „Also, ich wüsste jetzt keinen Grund, warum wir denen misstrauen sollten“, antwortete Tux dazu. „Karl - also der Guardian, der eben die Erklärung gemacht hat - hat unsere allererste richtige Mission vorgestern geleitet, und das Xatu hat mich auf genau dieser Mission aus einer brenzligen Situation in Sicherheit gebracht.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Und falls dich das beruhigt, habe ich beobachtet, dass Menschen Pokemon gegenüber manchmal ehrlicher sind als anderen Menschen gegen über. Keine Ahnung, warum das so ist, vielleicht nehmen die Menschen, die sich so verhalten an, dass die Pokemon nicht so eine Beziehung zu ihren menschlichen Partner haben wie ich zu Elmar und insofern das Gesagte nicht an ihre Menschen weiter geben können - wobei wir das hier und jetzt ja auch nicht können, da unsere menschlichen Partner ja gerade nicht da sind.“


    „Ach, so ist das“, meinte Fracki dazu. Er fing an zu beobachten, wie sich die anderen der versammelten Pokemon so verhielten. So nahm er zur Kenntnis, dass das Krabbox anfing, irgend ein Lied oder so zu trommeln. Er brauchte eine Weile bis er erkannte, dass es sich dabei um ein Schlaflied handelte. Kurz entschlossen breitete er seine Flügel aus und flog die paar Meter bis zu dem Musiker hin. „Es ist schön, dass du so fröhlich Musik machst”, sprach er es an, „aber sag mal, muss das ausgerechnet ein Schlaflied sein? Ich denke, du würdest dem Wufels und dem Mampfaxo vielleicht helfen, wenn du statt dessen etwas aufmunterndes spielst.“ Dabei deutete er auf die beiden zu dem Guardian mit dem Namen Roxas gehörenden Pokemon, bei denen das Mampfaxo offensichtlich gerade dabei war, einzuschlafen. Es war leicht zu sehen, dass das Wuffels alle Mühe hatte, seinen Kollegen wach zu halten.

    Teambuilding


    Belaine fing tatsächlich an zu überlegen, ob man vielleicht am Luftzug heraus finden könne, welcher der beiden Wege aus der Höhle hinaus führen würde. Aber Rachel schien dennoch den Plan, zu gucken, ob man das Glurak für die Gruppe gewinnen konnte, nicht aufgegeben zu haben. „Bei Bedarf könnte ich prüfen, wie uns Glurak gesinnt ist“, sagte sie und fügte dann noch hinzu, dass sie dafür eine Menge an Pokemonfutter brauchen würde - wahrscheinlich mehr als sie in ihrer Lunchbox dabei hatte. „Andernfalls könnte vielleicht Elmar versuchen, mit ihm direkt zu sprechen“, schlug sie als Alternative vor.


    „Nun ja“, wiegelte der Mentalist ab. „Ich kann zwar verstehen, was Tux so sagt, aber der ist im Moment leider nicht da und kann mir daher nicht übersetzen. Und bei anderen Pokemon hatte ich bisher nur manchmal das Gefühl gehabt, dass ich deren Gefühle erahnen kann, aber das auch erst, nachdem ich lange mit denen zu tun gehabt habe - wie zum Beispiel die Pokemon auf der Farm meiner Großeltern, nachdem ich dort ein paar Jahre lang ausgeholfen habe.“ Er schwieg einen Moment und murmelte dann: „Na ja, bei Fracki entwickelt sich das gerade deutlich schneller, aber der ist auch nicht da, und außerdem würde ich ungern von ihm auf andere Pokemon schließen. Vielleicht zeigt der einfach nur seine Gefühle besonders deutlich, weil er will, dass ich ihn auch verstehen kann.“


    Roxas gab unterdessen noch etwas weiteres Pokemonfutter an Rachel, schlug dann vor, dass er mit etwas Abstand in die beleuchtete Höhle voraus gehen könne und merkte schließlich an, dass Nasgnets immer nach Norden guckten. „Weiß jmd noch in welcher Richtung der Strand war?“, fragte er deshalb.

    Belaine gab ihm zu Verstehen, dass es eine schlechte Idee war, alleine voraus zu gehen. Anschließend ging sie erst zu dem einen Tunnel und dann zu dem anderen. Vor beiden ging sie ein Wenig auf- und ab, bis sie schließlich verkünden konnte, dass sie bei dem dunklen Tunnel einen leichten Windzug spüren konnte. „Ich schätze, damit haben wir unsere Fluchtroute“, verkündete sie.


    Elmar hatte nicht darauf geachtet, in welche Richtung vom Strand aus eine Höhle versteckt sein konnte - zumal es ja auch sein konnte, dass sie sich in einer unterirdischen Höhle befanden und sie für den Weg nach draußen nicht den direkten Weg nehmen konnten. Aber es war schon einmal gut zu wissen, welcher Weg wohl der bessere war - auch wenn man dafür tatsächlich das Glurak bitten musste, dass es der Gruppe mit Licht aushalf.

    Teambuilding


    Aufgrund der vielen Teilnehmer war es abzusehen, dass es in dem Boot etwas eng werden könnte. Also begannen die ersten Guardians bereits, ihre kleinen Freunde in die Pokebälle zurück zu rufen. Auch Elmar wandte sich an Tux und Fracki: „Ich denke, ihr solltet euch auch in eure Pokebälle begeben.“

    „Plinfa pli fa pli plinfa plin“, wandte das Wasserpokemon daraufhin ein, dass es doch niemanden stören würde, wenn es sich wie üblich auf Elmars Schulter gemütlich machte. Und auch Fracki schien etwas einwenden zu wollen, wobei Elmar sich bei dessen Aussage „Schwalbini schwal ni bini schwalbi schwal“ nicht ganz sicher war, ob der Vogel eher auf der anderen Schulter Platz nehmen oder neben dem Boot her fliegen wollte.

    „Ich kann durchaus verstehen, dass ihr nicht so gerne in die Bälle wollt, aber bei der Menge an Passagieren möchte ich nicht riskieren, dass ihr von meiner Schulter herunter fallt, falls das Boot mal etwas unerwartet die Richtung ändert oder so.“

    „Plinfa pli fa plin plinfa“, begann Tux einzuwenden, dass Fracki mitten im Flug wohl kaum herunter fallen würde.

    „Ich habe keine Ahnung, wie weit es bis zu unserem Training ist und wie schnell wir bis dahin fahren werden. Was ist, wenn du nicht mithalten kannst?“

    Elmar konnte merkte deutlich spüren, dass seine Entscheidung beiden Pokemon immer noch nicht so recht gefiel, aber sie ließen sich dann doch dazu überreden, für die Überfahrt in den Pokebällen zu verweilen.

    Und wie sich herausstellte, war Elmars Entscheidung genau richtig. Selbst die Wingul, die es eigentlich gewohnt waren, mit Booten mitzufliegen, hatten ihre Schwierigkeiten, bei dem angeschlagenen Tempo mitzuhalten.

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    Nachdem sie bei sie Insel erreicht hatten, auf der sie gemeinsam trainieren würden, wurden sie noch während des Anlegens von Wibke, einer Arenaleiterin aus Hoenn begrüßt. Anscheinend war sie extra nach Alola gekommen, um den noch einigermaßen unerfahrenen Guardians bei dem gemeinschaftsbildenden Training zu helfen.

    Und die erste Aktion bei diesem gemeinsamen Training klang recht ungewöhnlich: Die versammelten Guardians sollten all ihre Pokemon aus den Pokebällen rufen und anschließend um diese herum einen Kreis bilden, wobei die Pokemon den Kreis nicht berühren durften. „Wunderbar“, meinte Wibke als die Guardians das geschafft hatten. „Und jetzt schließt eure Augen und atmet tief durch, aber bloß nicht loslassen! Genießt die saubere Luft und“ - ihre Stimme verstummte mitten im Satz.


    Elmar konnte deutlich spüren, wie sich plötzlich die Luft veränderte. Statt einer sauberen Seeluft hing ihm nun der Geruch von Moos und feuchtem Gestein in der Nase, und auch die Wärme der Mittagssonne war verschwunden.

    Bevor er sich daraufhin einen Reim machen konnte, merkte er, wie einer seiner Nachbarn seine Hand los lies, und kurz darauf fragte Kalypso: „Wo sind wir?“


    Etwas unsicher, was das alles zu bedeuten hatte, öffnete nun auch Elmar seine Augen. Anscheinend waren sie irgendwie in eine Höhle gelangt, nur wo genau diese war, konnte er nicht beurteilen. Aber wenig später bemerkte er mitten im Kreis zwischen den Guardians ein Nasgnet, und als er seinen Blick nur wenig später in eine andere Richtung lenkte, sah er an einem Ende der Höhle ein Glurak, welches sich dort zusammen gerollt hatte und die Gruppe mit seinem Blick die Guardians fixierte.

    Bevor der Mentalist sich darüber viele Gedanken machen konnte, meinte Roxas, dass die Mission wohl doch noch interessant werden würde, aber dann holte der Archäologe ein paar Beeren hervor und lockte das Gesteinspokemon damit an. Anscheinend hatte er bei diesem einen Zettel entdeckt, welchen er nun an sich nahm und kurz betrachtete, bevor er vorlas, was darauf geschrieben stand.

    Dementsprechend befanden sie sich in einer Höhle ganz in der Nähe des Strandes, und sie hatten die Aufgabe, zusammen zu bleiben und gemeinsam einen Weg aus der Höhle zu finden. Natürlich gab es hier wohl wild lebende Pokemon, die die Guardians als Eindringlinge ansehen würden, aber zum Schutz der Neulinge hatten die aufsichtführenden Guardians wohl auch ein paar Foundation-Pokemon in der Höhle platziert.

    Schließlich sprach Roxas den Anwesenden etwas Mut zu, schließlich war dies für die meisten von ihnen nicht die erste Mission. Und Zaveid stimmte dem zu, warf aber dann noch die Frage auf, in welche Richtung man vielleicht gehen sollte.

    Elmar machte sich unterdessen seine eigenen Gedanken. Aber bevor er seine Gedanken äußern konnte, meldete sich Rachel zu Wort. Sie argumentierte, dass das Glurak ziemlich sicher zur Foundation gehörte und schlug vor, es darum zu bitten, für die Gruppe den Weg zu erleuchten.


    „Das klingt nach einer guten Idee“, stimmte der Mentalist dem zu. „Aber ich denke, wir sollten trotzdem vorsichtig vorgehen. Es kann ja auch auch sein, dass es nur deshalb über Geschirr und Sattel verfügt, weil es irgendwann einmal einem Trainer gehört hat und Geschirr und Sattel nicht alleine los geworden ist. Wenn dem so sein sollte, könnte es auch verwildert sein.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Aber es muss an Menschen gewöhnt sein, so viel ist sicher.“

    Ich werde von Donnerstag (27. April) bis zum darauffolgenden Dienstag (2. Mai) Besuch bekommen und in der Zeit höchstwahrscheinlich nicht ins BisaBoard hinein gucken.


    Betroffene RPGs:

    - Alola

    - Hoenn

    - Johto

    - Kanto


    Auch die Komiteearbeit ist davon betroffen.

    Nach dem Training gingen Elmar, Tux und Fracki noch einmal in den Vorbereitungsraum, um dort an dem Touchdisplay nachzusehen, ob dort bereits die nächsten Missionen angezeigt wurden. Dies war noch nicht der Fall, und so ging der Guardian zusammen mit seinen beiden kleinen Freunden für das Abendessen zur Cafeteria, und den Rest des Abends verbrachten sie oben auf der Dachterrasse.


    Am nächsten Morgen wurde Elmar wie schon am Tag zuvor von Fracki geweckt. „Schwalbi schwalbini bini schwal?“, fragte das Flugpokemon, und irgendwie hatte der Mentalist, dass der Vogel voller Tatendrang war. Aber er brauchte nicht zu raten, was die genauen Worte zu bedeuten hatten, denn Tux schien die Frage mitbekommen zu haben. „Plinfa pli fa pli plin plinfa. Fa plin pli plinfa pli? Plinfa plin fa pli.“

    „Nun, ich denke, Fracki und ich können ja erst einmal nachsehen, ob die nächsten Missionen angezeigt werden“, entschied Elmar daraufhin, „während du noch weiter schläfst, Tux.“


    Und so machten sie es dann auch. Elmar stand auf, zog sich an und ging dann zusammen mit Fracki in den Vormereitungsraum - nur um zu sehen, dass dort immer noch keine weitere Missionen vorhanden waren. „Was meinst du, Fracki, sollen wir erst einmal frühstücken? Vielleicht sind die Missionen ja danach da, und Tux können wir sicher etwas aus der Cafeteria mitbringen.“

    „Schwalbi“, antwortete der Vogel.

    Aber noch bevor die beiden den Vorbereitungsraum verlassen hatten, erklang eine Durchsage: „Guten Morgen... Es findet eine obligatorische Pflichtübung statt an der alle Guardian-Neulinge teilnehmen müssen. Seid in einer Stunde am Pier, Verspätungen ziehen Konsequenzen nach sich.“

    „Ich denke, das ändert unseren Plan“, bemerkte Elmar. Er verließ den Vorbereitungsraum und machte auf dem Weg zur Cafeteria noch einen Abstecher bei seinem Zimmer vorbei, um Tux von dort abzuholen.


    Nach dem Frühstück ging der Mentalist zum Pier, wo er tatsächlich als einer der ersten Neulinge eintraf.


    Off Topic:

    Ich lasse einfach einmal offen, ob Elmar sich am Abend auf der Dachterrasse mit anderen Guardians unterhalten hat. Falls dort Teilnehmer der Steinesammler-Mission waren, könnte ich mir gut vorstellen, dass er von der Kräuter-Eskorte berichtet und im Gegenzug einem Bericht über die Steinesammler-Mission zugehört hat. Falls dort Neulinge waren, die bisher noch nicht an Missionen teilgenommen haben und diese daran interessiert sind, könnte er genauso von beiden bisherigen Missionen (Tauros-Mission und Kräuter-Eskorte) berichtet haben.

    Ich habe diese Woche meinen Charakter, den ich bei der Neuauflage der Bislingen-Missionen als D&D-Oneshot verwendet, im Charakter-Vorstellungs-Topic vorgestellt.


    Hierfür hätte ich für die Kalenderwoche 14/2023 gerne ein Viscargot. (Ich weiß, dass das kein Gesteins-, sondern ein Drachenpokemon ist, aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist die Typenbindung diese und nächste Woche ja aufgehoben.)


    ~ erledigt Il Dottore aka Kaios

    Für die Neuauflage der Bislingen-Missionen als D&D-Oneshot habe ich einen neuen Charakter erstellt, der zwar nicht aus Bislingen oder dessen Umgebung kommt, der aber dennoch eine Verbindung zu dem Ort besitzt. Nachdem wir die erste Mission in unserer ersten Sitzung noch nicht abgeschlossen haben, möchte ich den Charakter hier einmal vorstellen:


    Name:Arnor Rasse:Mensch Klasse:Paladin
    Alter:

    42 Jahre

    Haarfarbe:

    Rot

    Kleidung:

    Normale Alltagskleidung
    Priestergewand
    Größe:

    175 cm

    Hautfarbe:

    Hell

    Waffen:

    Langschwert
    Speere
    Gewicht:


    88 kg


    Augenfarbe:


    Braun


    Rüstung:


    Kettenpanzer
    Schild (mit eingraviertem
    heiligen Symbol)


    Biographie:

    In den ersten Jahren wuchs Arnor in der Abtei von Kirchfurt auf. Seine Eltern betrieben am Rande des Dorfes für notleidende Reisende (Lifestyle: squalid oder poor) eine extrem günstige Herberge mit integrierter Kapelle, und weil sie dort nicht viel verdienten und die wirklich armen Gäste wohl auch keine gute Gesellschaft für einen heranwachsenden Jungen waren, hatten sie im Einvernehmen mit dem Abt entschieden, dass es sinnvoller wäre, wenn er nicht bei ihnen, sondern bei den Klerikern der Abtei aufwuchs. Die Abtei befand sich in der Mitte des Dorfes direkt neben dem Marktplatz, und weil Kirchfurt nicht groß war, war es auch zur Herberge seiner Eltern nicht weit - auch wenn er für einen Besuch dort eine der beiden Furten des Dorfes überqueren musste.


    Als Arnor zehn Jahre alt war, kam eine Gruppe von zwei oder drei Dutzend mittelloser Reisenden in den Ort, die aus einem anderen Land geflohen waren, nachdem dort irgend eine Art von „Dämonenkrieg“ ausgebrochen war - was das aber genau war, erzählten sie damals nicht so genau. Anscheinend waren sie am Anfang ihrer Reise noch nicht mittellos gewesen, aber durch die nötigen Ausgaben für Herbergen, Reisemittel und Verpflegung war ihnen nun nichts mehr übrig geblieben.


    Allerdings war die Herberge von Arnors Eltern für so eine große Gruppe von Gästen nicht ausgelegt, und weil sich die Flüchtlinge die Kosten für eine Unterkunft in der anderen - für einen moderaten Lebensstil geeigneten - Herberge nicht leisten konnten, wandte sich Arnors Vater an den Abt und besprach die Angelegenheit mit ihm. Gemeinsam entschied man, dass die Flüchtlinge auf die beiden Herbergen und auf freie Klosterzellen in der Abtei aufgeteilt werden sollten, wobei die Abtei zunächst einmal für die Kosten der Unterkunft aufkommen würde. Aber der Abt ging noch weiter: Er traf sich mit wichtigen Personen aus den umlegenden Dörfern, und gemeinsam entschied man, den Flüchtlingen südöstlich von Kirchfurt eine Lichtung im Wald zur Verfügung zu stellen, dort ein paar Hütten für sie zu errichten und sie in den ersten Jahren in ihrer neuen Siedlung auch mit der Lieferung von Nahrungsmitteln und falls erforderlich auch mit der ein oder anderen Dienstleistung zu unterstützen. Für die Zeit bis die neue Siedlung fertig war, würden die Neuankömmlinge weiter in den beiden Herbergen und der Abtei leben.


    Tatsächlich lernte Arnor auf diese Weise einige der Flüchtlinge kennen, und wie sich heraus stellte, war darunter auch ein schon recht alter Priester, der dem Jungen bereitwillig von dem Gott und den Heiligen in seiner Heimat erzählte. Arnor verglich diese Schilderungen mit der Religion in Kirchfurt und Umgebung und kam dabei zu dem Schluss, dass es große Parallelen gab: Die Fremden kannten nur den guten Gott und nicht den bösen Satan, aber genau wie der lokale Gott und der lokale Satan hatte sich deren Gott nie wirklich in der Welt gezeigt. Wenn es göttlicher Einmischung bedurfte, wurde dies in beiden Religionen von den Heiligen übernommen, und in dem Kaiserreich, zu dem Kirchfurt gehörte, gab es sowieso schon lokal sehr unterschiedliche Auffassungen, welche Heiligen es im Laufe der Geschichte gegeben hatte.


    Als die Hütten ein Jahr später in der neuen Siedlung fertig waren, zogen die ehemaligen Flüchtlinge dorthin und nannten ihre neue Siedlung - in Anlehnung an eine Stadt aus ihrer Heimat - Neufilbstadt. Um Platz für Felder zu schaffen, fällten sie Bäume in der unmittelbaren Umgebung ihrer Siedlung.

    Die Leute aus den Nachbardörfern hatten indes ein Problem damit, die neue Siedlung als Stadt zu bezeichnen. Sie argumentierten, dass Kirchfurt größer war, und auch wenn man nach der Bedeutung der Dörfer ging, war Kirchfurt wichtiger. Ein Jahr nach der Gründung der neuen Siedlung trafen sich daher die wichtigsten Personen aus Neufilbstadt, Kirchfurt und anderen Dörfern in der Umgebung und versuchten, einen offiziellen Namen für die neue Siedlung zu finden. Aufgrund der Tatsache, dass das neue Dorf in einem Wald lag und für das Anlegen der Felder ein Teil des Waldes gerodet worden war, entschied man sich letzten Endes für den Namen Neufilbstädterrode.


    Arnor wohnte weiter in der Abtei von Kirchfurt, und ungefähr einmal in der Woche nahm er den sieben Kilometer langen Fußweg zu der neuen Siedlung auf sich und besuchte den Priester dort. Mit der Zeit konnte er so beobachten, wie die Leute dort das durch den Verkauf der gefällten Bäume erworbene Geld einsetzten, um nach und nach die Hütten durch ordentliche Häuser zu ersetzen. Als der Junge alt genug war, begannen die in der Abtei lebenden Kleriker, ihn zu einem Priester auszubilden. Es gelang ihm zwar nicht, die göttliche Macht für Zaubereien zu verwenden, aber das war für einen einfachen Priester auch nicht unbedingt erforderlich.


    Nachdem er die Priesterweihe empfangen hatte, zog er dann aber nach Neufilbstädterrode. Mit der Gesundheit des alten Priesters dort ging es bergab, und so machte es für ihn Sinn, ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen. Auf diese Weise lernte der junge Priester die Religion der Neufilbstädter noch besser kennen als es ihm damals in der Abtei gelungen war, und als der alte Priester schließlich an Altersschwäche verstarb, übernahm er gänzlich dessen Aufgaben. Allerdings gefiel dies wohl nicht allen Bewohnern des Ortes, und einer von ihnen verfasste zwei Briefe, die er einigen Händlern mitgab und die an die Kathedrale von Filbstadt einerseits und die Abtei von Bislingen andererseits gerichtet waren.


    Welcher dieser Briefe letzten Endes ankam, wissen wir nicht, aber zwei Jahre später kam ein Reisender nach Neufilbstädterrode, der von sich behauptete, ein Kleriker zu sein, der bisher in der Abtei von Bislingen gelebt hatte. Er hieß Eberhard und hatte wohl den Auftrag, in Neufilbstädterrode als Priester zu arbeiten. Arnor unterhielt sich mit diesem Kleriker, und soweit er es mit seinem Wissen über die Religion in der Gegend dort erkennen konnte, schien er tatsächlich mit dieser Religion vertraut zu sein. Aber Eberhard hatte in dem Gespräch ebenfalls erkannt, dass eine Anpassung an die Religion des Kaiserreiches hilfreich war und dass Arnor dabei helfen konnte. Deshalb entschieden sie sich, das Priesteramt zu teilen.


    Natürlich behielt der Abt von Kirchfurt die Entwicklung in Neufilbstädterrode im Blick, und vor vier Jahren war er zu der Erkenntnis gelangt, dass Eberhard sich inzwischen ebensogut mit der Religion des Kaiserreiches auskannte wie mit der örtlichen Religion, und so sorgte er dafür, dass dieser nun auch die offizielle Priesterweihe für die Religion des Kaiserreiches erhielt. Dies führte dazu, dass Eberhard nun doppelt zum Priester geweiht war und Arnor nur einmal. Um das auszugleichen, schlug er zweifache Priester seinem Kollegen vor, dass er zum Kloster von Bislingen reien, dort die Religion um Quandur und Erya in Reinform kennen lernen und dann dort vielleicht ebenfalls eine zweite Priesterweihe empfangen könne.


    Natürlich war das leichter gesagt als getan, denn keiner von ihnen wusste, welchen Gefahren Arnor auf so einer Reise begegnen würde. Arnor begann zwar, sich für den Fall der Fälle den Umgang mit diversen Waffen anzueignen, aber weil ihm ein erfahrener Lehrmeister fehlte, hatte er nicht das Gefühl, damit besonders weit zu kommen.

    Vor einem Jahr kam schließlich ein Reisender in die Gegend, und als dieser den Namen des Dorfes Neufilbstädterrode hörte, kamen er und die beiden Priester ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass der Fremde ein Paladin war und ihm Filbstadt durchaus bekannt war. Es war sogar abzusehen, dass er in den nächsten Monaten irgendwann wieder dorthin reisen würde, und so fragte Eberhard ihn, ob Arnor ihn dorthin begleiten dürfe. Der Fremde war zunächst etwas unsicher, weil er keinen Pazifisten an seiner Seite haben wollte. Aber als er erfuhr, dass Arnor bereits angefangen hatte, den Umgang mit Waffen zu erlernen, sagte er schließlich zu.


    So kam es, dass Arnor in Begleitung des Paladins bis nach Filbstadt reiste und unterwegs nicht nur den Umgang mit diversen Waffen vertiefte, sondern seinerseits den Beruf des Paladins schätzen lernte. Vor wenigen Tagen kamen die beiden schließlich in Filbstadt an, und Arnor machte sich alleine auf den Weg nach Bislingen, um sich dort nach dem Kloster umzuschauen. Er könnte ja immer noch eine Weile bei den Klerikern dort wohnen und dann irgendwann entscheiden, ob er noch immer eine zweite Priesterweihe anstreben und nach Neufilbstädterrode zurückkehren oder fortan doch lieber irgendwo als Paladin leben will.


    Anmerkung:

    Mit dem Wunsch, dass Arnor in dem Kloster von Bislingen die lokale Religion etwas besser kennen lernen und möglicherweise eine zweite Priesterweihe empfangen möchte, habe ich mir bereits einen möglichen Grund überlegt, wieso er sich nach den ersten beiden Missionen von der Gruppe trennen könnte. Ich hatte ja vor ein paar Jahren bereits bei einem Großteil der dritten und bei der vierten Chatmission teilgenommen, so dass ich die beiden nicht unbedingt noch ein zweites Mal durchspielen muss. Ob wir allerdings mehr als eine Mission durchspielen und falls ja, ob es auch wirklich dazu kommt, dass Arnor sich zum Kloster begibt und die Kameraden damit bei der dritten und vierten Mission alleine lässt, werden wir sehen, wenn es soweit ist.

    Nach einer kurzen Zeit des Schweigens ergriff Kyle erneut das Wort und warf die Frage auf, wohin man als nächstes gehen solle. Nachdem sonst keiner das Wort ergriff schien er erneut das Thema zu wechseln, indem er die Beobachtung in den Raum warf, dass an bisher noch keine wirklichen Anhaltspunkte hätte, wo und wie sich die erkrankten Pokemon angesteckt hatten. "Ich weiß nur, dass es westlich in Richtung Anemonia, wo wir kürzlich waren, eher wenige Fälle gab“, fügte er dann hinzu, „zumindest weitaus weniger als in den anderen Orten. Es könnte also sein, dass die Ursache eher auf das Festland begrenzt ist." Schließlich schlug er vor, sich erst einmal nach Teak City zu begeben. Vielleicht würde man ja unterwegs weitere Informationen herausfinden. Schließlich fragte er in die Runde, ob noch jemand irgend etwas in Oliviana zu erledigen hätte. „Der Weg ist weit und heute werden wir wohl ohnehin noch nicht in Teak City ankommen, es sei denn, wir würden den ganzen Weg sprinten.“

    Amelia antwortete daraufhin, dass die Arena sie nicht interessierte, aber dann erkundigte sie sich, ob es hier einen Markt oder ein Geschäft mit Lebensmitteln oder so gab. „Ich wollte noch eine Kleinigkeit besorgen bevor wir dieses schöne Städtchen Teak City besuchen“, begründete sie diese Frage.

    Und Nick meinte, dass er bei seiner Arbeit kündigen und ein paar andere Vorbereitungen treffen müsse. „Sobald also geklärt wäre was ihr noch vorhabt könnten wir ja einen Treffpunkt ausmachen?“, fügte er noch hinzu. „Sofern es euch nichts ausmacht etwas zu warten?“


    „Also ich habe nichts, was ich unbedingt noch erledigen müsste. Für einen Besuch in der Arena sind meine drei kleinen Freunde glaube ich noch nicht stark genug, und irgend etwas einkaufen, muss ich auch nicht unbedingt. Falls ihr noch etwas Zeit braucht, würde ich vielleicht noch etwas Zeit am Strand verbringen - oder mit über den Markt laufen, wenn es hier einen solchen gibt.“


    Off Topic:

    Ist zwar nicht viel, aber wenigstens etwas.

    „Mit diesen Attacken lässt sich arbeiten“, bemerkte Zaveid, nachdem Fracki seine Attacken vorgeführt hatte. Einer Bemerkung Roxas folgend schlug er dann auch einen kombinierten Angriff von dem Plinfa und dem Schwalbini vor: „Eine Möglichkeit die mir da einfällt wäre, dass Tux dem Gegner mit einer Fernkampf-Attacke wie Blubbstrahl angreift und Fracki direkt hinterher mit Ruckzuckhieb folgt. Wenn ihr etwas Risiko-bereit seid kann Fracki dem Pfad des Blubbstrahl folgen um den Gegner zu überraschen. Danach könnte man, wenn der Gegner keine fatalen Gegenangriffe starten kann, mit Flügelschlag einen draufsetzen und unter der Deckung eines erneuten Blubbstrahls wieder Distanz gewinnen.“ Anschließend holte er ein paar für das Training gedachte Holzpuppen und wandte sich dann wieder an Elmar: „Also wie klingt der Vorschlag für die Kombi-Übung von Plinfa und Schwalbini? Für Vulpix habe ich schon eine Individualübung im Kopf und für Jungglut gibt es auch einige Möglichkeiten.“


    „Ich denke, wir können die Attacken zumindest so in der Kombination einmal trainieren“, antworte Elmar daraufhin.

    „Plinfa pli fa plinfa plin“, merkte Tux daraufhin an.

    „Ja, natürlich müssen wir bei möglichen Kämpfen bei den Missionen auf die jeweilige Situation eingehen“, entgegnete der Mentalist, „aber ich denke, es schadet nicht, wenn ihr trotzdem gemeinsam trainiert und dann im Zweifelsfall eure Kräfte auch sinnvoll kombinieren könnt.“

    „Bini schwal schwalbini“, merkte Fracki an, und auch wenn Tux das dieses mal nicht übersetzte, hatte Elmar das Gefühl, dass Fracki seiner Aussage einfach nur zugestimmt hatte.


    Also begannen das Wasserpokemon und das Normal-Flug-Pokemon, gemeinsam eine der Holzpuppen anzugreifen. Elmar sah dabei zu, wie der Ablauf zunächst einmal noch etwas unsicher verlief und die Koordination zwischen den beiden im Laufe des Trainings immer besser funktionierte.

    Sowohl Zaveid als auch Roxas waren mit Frackis Vorschlag einverstanden, dass er erst einmal zeigen würde, welche Attacken er so beherrschte. Also wandte Elmar sich an ihn: „Na, dann zeig mal, was du so kannst, Fracki.“


    „Schwalbi“, antwortete das Vogelpokemon und begann zunächst einmal, indem es zunächst einmal einen Flügelschlag auf einen immaginären Gegner anwandte und diesen direkt anschließend mit einem Ruckzuckhieb angriff. Anschließend wandte sich der Vogel an den Mentalisten: „Bini schwal schwalbini schwal schwalbi bini. Schwalbini schwal schwalbi bini shwalbi schwal?“


    Irgendwie hatte Elmar das Gefühl, dass das Normal-Flug-Pokemon mit diesen Worten irgendwie gesagt hätte, dass diese beiden Attacken alle waren, die es beherrschte, nur um dann zu fragen, ob es noch irgendwelche anderen Attacken zeigen sollte, die es ebenfalls beherrschte. So ganz klar war ihm nicht, was das zu bedeuten hatte, aber weil er es ja erst seit gestern Abend in seinem Team hatte und es heute Vormittag auf der Mission die meiste Zeit im Pokeball gewesen war, war es eher erwähnenswert, dass er überhaupt schon so halbwegs etwas verstanden hatte. Und darüber, was Fracki genau gesagt hatte, klärte Tux ihn auf: „Plinfa pli fa plinfa pli plinfa plinfa plin.“ Ja, so machte das auch Sinn.

    „Natürlich kannst du auch Statusattacken zeigen, die du auf dich selbst einsetzt“, antwortete Elmar daraufhin auf die Frage des Schwalbinis.


    „Schwalbi“, meinte Fracki und wandte direkt einen Energiefokus ein. Anschließend erklärte der Vogel mit den Worten „Bini schwal schwalbi“, dass er noch eine zweite Statusattacke beherrschte und setzte zum Doppelteam an. Mit den Worten „Schwalbini schalbi bini“ erklärte er schließlich, dass dies auch wirklich alle Attacken waren, die er derzeit beherrschte.