Beiträge von Feuerdrache

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    Nachdem Jan-Friedrich sich vorgestellt und berichtet hatte, was er von den legendären Pokemon wusste, die gestern Abend über der Stadt miteinander gekämpft hatten, meldete sich Melchior Balthasar von Mendel zu Wort und erklärte, dass er in seiner Kindheit tatsächlich von einem dritten legendären Pokemon gehört hatte, aber dass ihm gerade dessen Name nicht mehr einfiel. Anschließend schlug er vor, für die Behandlung der Verletzungen der jungen Frau, die vorhin in Noé hineingelaufen war, ein Pokemoncenter oder das Labor des ortsansässigen Professors aufzusuchen. Zum Schluss wandte er sich noch an den Vogelforscher und entschuldigte sich dafür, dass er ihn zuerst falsch eingeschätzt und gedacht hatte, dass er und John die Pokemon stehlen wollten.

    Bevor der Brillenträger darauf allerdings eingehen konnte, meldete sich Leon zu Wort und ergänzte, dass er gestern ein grünes Licht gesehen hatte und dass das Pokémon Center am südlichen Ring noch intakt, aber komplett überlaufen wäre. „Von dem Labor des Professors weiß ich allerdings nichts“, fügte er noch hinzu, „nicht mal wo es sich befindet. Ich weiß nur, dass die meisten äußeren Gebäude noch recht intakt sind in Anbetracht der letzten Nacht.“


    „Also, wenn wir akut irgendwelche Verletzungen behandeln müssen, kann John vielleicht weiter helfen“, meinte Jan-Friedrich. „Wir sind auf dem Weg hierher an einer Apotheke vorbei gekommen, und da hat er sich mit Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und Mitteln gegen Insektenbisse eingedeckt.“

    „Plinfa, plinfa pli plinfa pli“, mischte sich Mankell an dieser Stelle in das Gespräch ein.

    „Ich denke, dass muss er selbst am besten wissen“, beschwichtigte der Mentalist sein Wasserpokemon. Aber irgendwie hatte es ja auch recht damit, dass John die Sachen ohne zu bezahlen mitgehen lassen hatte.

    „Wo der Professor wohnt, weiß ich leider auch nicht. Ich bin erst seit ein paar Tagen hier in der Stadt und hatte noch keine Veranlassung, um ihn aufzusuchen.“ Anschließend wandte er sich an den Herrn von Mendel: „Nein, wir hatten definitiv nicht vor, die Pokemon zu stehlen. Aber wenn ein Pokemon seinen Trainer verloren hat, bin ich mir sicher, dass man sich darum kümmern sollte? Also gut, dass wir das Missverständnis jetzt beseitigt haben. Ach ja, Darf ich Sie duzen und Sie Melchior nennen? Oder ist Ihnen Balthasar lieber? Wie ich eben schon den anderen gegenüber erwähnt habe, ist mein Vorname Jan-Friedrich, aber mit Jan möchte ich im Moment eigentlich nicht so gerne angesprochen werden.“


    Off Topic:

    Ich hätte zwar eigentlich die Erlaubnis den Chara von Weltenbummler Johnson zu steuern, aber ich möchte ihm ungern Worte in den Mund legen - weil ich nicht weiß, ob der Chara das auch so sagen würde, wenn sein eigener Spieler ihn steuern würde. Falls ihr auf das Angebot mit dem in der Apotheke geklauten Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial eingehen wollt und Weltenbummler Johnson dann noch nicht zurück ist, lasse ich den Chara aber gerne das benötigte Material heraus geben.

    Ich denke, es wird auch für mich Zeit, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen

    An den ersten November-Tagen habe ich noch nichts gemacht, weil ich da noch verreist war (ich hatte den Feiertag am 31. Oktober mit ein paar Urlaubstagen kombiniert), aber weil ich spontan doch schon etwas eher zurück gekommen bin, konnte ich dann am Sonntag mit de Schreiben anfangen, und auch an drei Werktagen habe ich mich nach Feierabend noch hingesetzt und jeweils ein brauchbares Stück weiter gemacht, so dass ich im Moment bei rund 5000 Wörtern stehe. Ich weiß zwar, dass ich auch an den nächsten Wochenenden auch noch ein paar andere Dinge erledigen muss als nur an meiner Fanfiction zu schreiben, aber trotzdem denke ich, dass die 10k für mich zu niedrig angesetzt werden. Im Moment gehe ich davon aus, dass ich bis zum Ende des Monats 20k Wörter schaffen werde.


    Auch ich möchte einmal die Gelegenheit ergreifen und als Leseprobe einen Abschnitt veröffentlichen, mit dem ich die Sammlung der Ezählungen einleite. Um Verwirrungen zu vermeiden möchte ich einmal erwähnen, dass das „ich“ in diesem Abschnitt nicht ich selber bin, sondern eine Person aus der Welt, in der die Erzählungen spielen und dass diese sich auch an Personen aus der gleichen Welt wendet.

    Eigentlich hatte ich aufgrund meines Urlaubs gedacht, dass ich bei einem „Halloweenevent“ nicht mitmachen kann, weil ich erst zu spät zurück komme. Aber anscheinend herrscht gerade eins so große Flaute in dem Bereich, dass ich es sogar schaffe, die erste Anmeldung zu schreiben. Das Halloweenevent werde ich übrigens in meiner Prioritätenliste nicht so hoch ansetzen, weil mir andere Dinge - auch hier im BisaBoard - durchaus wichtiger sind.


    Name: Georg

    Alter: 30 Jahre

    Geschlecht: Männlich


    Aussehen:

    Georg ist ein mittelgroßer Mann mit blonden Haaren, blauen Augen und einer Hornbrille. Seine Statur ist leicht untersetzt, und er trägt bevorzugt schwarze, strapazierfähige Hosen, helle Polohemden und farbige Pullover. An dem Tag, an dem er im Herrenhaus aufwacht, trägt er einen dunkelblauen Pullover und ein hellgelbes Polohemd. Ansonsten ist nicht viel über ihn zu sagen, außer dass er stark kurzsichtig ist und ohne seine Brille nur sehr verschwommene Bilder wahrnimmt. Falls er bei Regenwetter im Freien unterwegs ist, kann es aber dennoch sein, dass er seine Brille abnimmt, denn mit einer Brille, dessen Gläser durch die Regentropfen das Licht nur sehr ungleichmäßig durchlassen, kann er noch weniger sehen als die stark verschwommenen Bilder, die er ohne die Brille sieht.

    Nachdem ich jetzt aus meinem Urlaub zurück bin, möchte ich einmal nachfragen, wann und wie es hier weiter geht. Wenn ich das richtig sehe, ist die Prüfung, die wir vor meinem Urlaub begonnen haben, noch immer nicht beendet - oder hat Impergator nur vergessen, eine Zusammenfassung davon zu veröffentlichen?

    Tatsächlich musste Dracomon nicht mehr weiter kämpfen. Alexa richtete eine Schimpftirade an die Gruppenmitglieder und forderte in diesem Zuge den verbliebenen Gegner auf, den Kampf aufzugeben. Nachdem dieser allerdings keine Anstalten machte, dieser Bitte zu folgen, griff ihr eigener kleiner Digmonpartner den Gegner mit einer schwachen Seifenblasenattacke an, und das schien bereits zu reichen, um den Gegner zu besiegen.

    Allerdings hatten die Gruppenmitglieder keine Zeit, um sich über ihren Sieg zu freuen, denn in diesem Moment tauchte ein weiteres Wesen auf, welches wie ein Grundschulkind in einem schwarzen Teufelskostüm aussah. In seinen Händen hielt es etwas, das wie ein Osternest aussah, und aus diesem holte es irgend einen kleinen grauen Gegenstand und machte eine Handbewegung - in etwa so, als ob es einen Knopf drücken würde und ließ das graue Teil dann fallen. Offensichtlich musste das eine Art Rauchbombe sein, jedenfalls tauchte - während er graue Gegenstand noch herunter fiel - eine Art Rauchwolke auf, die den Kameraden die Sicht raubte und in den Hälsen brannte. Einige von Fredriks Gefährten schienen sogar einen Hustanfall zu bekommen.

    Als sich der Rauch wieder verzogen hatte, war das Teufelchen nur noch in etlicher Entfernung am Horizont zu sehen. Die beiden Schachfiguren lagen allerdings immer noch bewusstlos auf dem Boden. Einer der Kameraden erkundigte sich, was das Teufelchen gewesen wäre, und als seine Digimonpartner antwortete, dass es keine Ahnung hätte, schlug er vor, die beiden Schachfiguren zu fesseln, und sein Digimon trat zur weißen Schachfigur und fragte: Ey kann mir jemand helfen?

    Bevor Fredrik darauf allerdings eingehen konnte, stolperte ein weiteres Mädchen - welches bisher wohl noch nicht bei der Gruppe gewesen war oder Fredrik ansonsten bisher nur nicht aufgefallen war - auf die Gruppe zu. „Menschen wie schön … ich brauche auch Hilfe“, rief sie, bevor sie zusammenklappte.

    Erst auf den zweiten Blick bemerkte der junge Informatiker, dass das Mädchen gar keinen Digimonpartner bei sich hatte. Dafür schien sie allerdings irgend etwas Eierförmiges in den Händen zu halten.


    Ist das ein Digitama, was sie da in ihren Händen hält?“, fragte Fredrik seinen Partner.

    Ich denke schon, antwortete Dracomon.

    Also gut“, wandte sich der Tamer nun an seine Kameraden. „Ich werde mal sehen, wie ich dem Mädchen da helfen kann. Es wäre gut, wenn sich jemand anderes um die Digitama kümmert, wegen denen wir her gekommen sind. Findet heraus, ob das kleine Teufelchen die alle mitgenommen hat oder ob die noch hier sind.“ Im Moment war ihm der Platz irgendwie etwas zu unübersichtlich als dass er auf die Schnelle sehen könnte, ob die Digimoneier noch da waren. „Außerdem wäre es gut, wenn jemand das Teufelchen im Auge behält bis wir entschieden haben, ob wir ihm folgen wollen. Was die beiden Schachfiguren da angeht, bin ich mir übrigens nicht sicher, ob wir die wirklich fesseln sollten. Ich denke, wir werden hier eh nicht mehr lange bleiben, und ich weiß nicht, ob wir sie mitschleppen wollen. Falls wir sie hier lassen, ist es wohl menschlicher, wenn wir sie nicht vorher noch extra fesseln.

    Nach dieser Ansprache ging er zu dem am Boden liegenden Mädchen. Der kleine grüne Drache wollte schon mitkommen und sie beschnuppern, aber der Brillenträger ließ das nicht zu: „Ich denke, es ist besser, wenn du dich erst einmal nicht zu weit näherst, Dracomon. Wer weiß, vielleicht hat sie ja Angst vor Drachen.

    Angst vor Drachen? Die sollten wir austreiben, denn sonst wird sie hier nicht lange überleben

    Fredrik ignorierte diese Bemerkung und wandte sich statt dessen an das Mädchen. „Wie geht es dir?“, fragte er, bevor er sich bückte, um ihr aufzuhelfen.



    Off Topic:

    Da es nicht dabei stand gehe ich einfach einmal davon aus, dass der Chara von Destiny Moon noch bei Bewusstsein ist. Falls nicht, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis, damit ich den letzten Satz etwas anpassen kann. (Fredrik würde ihr dann nicht aufhelfen, weil das bei einer bewusstlosen Person wohl nicht so viel bringen würde.)

    Bevor der fremde Mann auf Jan-Friedrichs Frage antworten konnte, tauchten zwei weitere Personen auf, und eine davon war tatsächlich die Besitzerin der beiden Pokemon, die vor der Bibliothek auf sie gewartet hatten. Die Neuankömmlinge stellten sich größtenteils mit ihren Vornamen vor, und John brachte das entstehende Gespräch auf die Frage, ob die beiden Trainer, die gerade aus der Bibliothek gekommen waren, bei ihren Recherchen irgendeinen Erfolg gehabt hatten. Leider stellte sich dabei heraus, dass irgend jemand bei den Büchern ausgerechnet die Seiten über die legendären Pokemon der Region herausgerissen und entwendet hatte. Bevor Jan-Friedrich sich an dieser Stelle einmischen und zumindest sein Halbwissen anbringen konnte, unterbrach der Mann, der vorhin Jan-Friedrich und John so vorwurfsvoll angesprochen und auf die Bitte des Vogelforschers, sich vorzustellen, bisher nicht eingegangen war, das Gespräch und stellte sich Noé gegenüber als Melchior Balthasar von Mendel vor, Sohn von einem Doktoren-Ehepaar und Enthomologe und Wissenschaftler. „Wenn der die Enthomologie genauso studiert hat wie ich die Ornithologie, sollte der eigentlich besser wissen, wie man sich höflich benimmt“, dachte sich der Vogelwissenschaftler daraufhin.

    Aber dann tauchte noch ein weiteres Mädchen auf, welches Noé zu kennen schien, jedenfalls redeten sie ganz vertraut miteinander ohne dass sich das Mädchen den anderen Anwesenden vorstellte, und schließlich kam noch der junge Mann hinzu, dem Louis und Jan-Friedrich gestern abend bei dem Lichtfestival begegnet waren und fragte, ob es hier etwas umsonst geben würde oder ob er durch Zufall einen Evakuierungssammelpunkt gefunden hätte. Noé entgegnete daraufhin, dass es im Moment alles umsonst geben würde, zumindest solange niemand was dagegen hatte. „Willkommen im Club der Lebenden“, fügte sie noch hinzu.


    „Also, um ehrlich zu sein, wüsste ich nicht, dass das hier ein Evakuierungssammelpunkt sein soll“, fügte Jan-Friedrich noch hinzu. „Wir haben uns hier eigentlich nur so durch Zufall getroffen. Und was die Sache mit dem ‚umsonst‘ angeht, möchte ich mir solche Plündereien doch gerne verbitten. Die Bevölkerung der Stadt hat schon genug Probleme, da brauchen wir nicht noch zusätzlich Diebstahl zu begehen.“ Er schwieg einen Moment und wechselte dann das Thema: „Aber um auf das Gesprächsthema von vorhin zurück zu kommen, gestern Abend haben drei große Pokemon über der Stadt miteinander gekämpft und dabei das Chaos hier verursacht. Eines davon war auf jeden Fall Yvetal, ein anderes könnte Xerneas gewesen sein. Falls Kalos noch über ein drittes legendäres Pokemon verfügt, könnte das das dritte von den dreien gewesen sein, aber leider habe ich bei meinem Studium der Ornithologie nicht genug aufgepasst als wir die legendären Vögel und ihre Nicht-Vogel-Kameraden besprochen haben. Ach ja, mein bevorzugter Vorname ist übrigens Friedrich.“

    Nachdem der Vogelforscher und sein Gast mit dem Frühstück fertig waren, machten sie sich auf den Weg zur Bibliothek. Unterwegs kamen sie zufällig an einer Apotheke vorbei, und auf Johns spontane Entscheidung hin betraten sie diese, um für den Fall, dass sie auf ihrem weiteren Weg verletzte Menschen finden würden, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und Mittel gegen Insektenbisse zu besorgen. Anschließend gingen sie weiter zur Bibliothek, vor der sie schon im Näherkommen zwei Pokemon entdeckten, die auf irgend etwas zu warten schienen. Nachdem Danny sich die Situation unauffällig aus der Nähe angesehen und Doyle seinen Bericht für Jan-Friedrich wiederholt hatte, traten die beiden Trainer zu den beiden fremden Pokemon, und John sprach die beiden an.

    Bevor die beiden Pokemon reagieren konnte, tauchte allerdings ein weiterer Trainer auf und fragte in einem vorwurfsvollen Tonfall: „Guten Tag die Herren. Was haben Sie da gerade vor? Gehören die Pokemon zu ihnen?“


    „Nun, diese drei Pokemon“ - der Mentalist deutete auf Doyle, Christie und Mankell - „gehören zu mir, die drei“ - er deutete auf Johns Pokemon und dann auf John - „gehören ihm. Wir waren eigentlich auf dem Weg zur Bibliothek, um dort etwas zu recherchieren, aber dann haben wir diese beiden Schönheiten hier entdeckt.“ Er deutete auf die beiden fremden Pokemon und fügte dann noch hinzu: „Ich nehme nicht an, dass die beiden Ihnen gehören?“ Nach kurzem Zögern fügte er noch hinzu: „Ach ja, mit wem haben wir es eigentlich zu tun? Mein Name ist Vogel und ich bin von Beruf ein Vogelforscher.“


    Off Topic:

    Da ich eigentlich noch im Urlaub bin und jetzt nur zwischendurch mal ins BisaBoard gesehen habe, habe ich jetzt mal den ganzen Inhalt von dem Beitrag, bei dem Weltenbummler Johnson meinen Mentalisten mitgezogen hat, nur kurz zusammengefasst statt für die Ereignisse noch einmal die Sicht meines Charas zu ergänzen.

    Während die beiden Trainer noch bei der Wohnungstür standen, meinte John zunächst einmal, dass er die Sache mit dem Anschluss an die Klassengemeinschaft kennen würde, worauf er sehr kurz auf seine eigene Vergangenheit einging. Anschließend erwähnte er noch, dass er vor dem Aufbruch neben Yveltal noch von einem anderen Pokémon mit dem Namen Xerneas gelesen hatte, welches vielleicht Jan-Friedrichs versteinerte Eltern wieder zurück verwandeln könnte. „Dafür aber müssen wir nachhin noch zur Bibliothek“, fügte er noch hinzu und ermunterte den Mentalisten anschließend noch, die Wohnung ganz in Rohe zu ordnen und zusamenzupacken, was er brauchen würde. Schließlich zog er sich mit den Worten „Ich werde draußen vor der Tür auf dich warten“ aus der Wohnung zurück.


    Dem Vogelforscher war es zwar nicht so recht, seinen Gesprächspartner im Treppenhaus stehen zu lassen, aber irgendwie hatte dieser auch irgendwie recht damit, dass es vielleicht sinnvoll war, wenn Jan-Friedrich sich die Zeit nahm, um die Wohnung in Ordnung zu bringen und seine Sachen zu packen. Nicht, dass es hier viel Unordnung gab, aber er konnte ja zumindest einmal durchgucken und leicht verderbliche Lebensmittel oder so etwas entweder verbrauchen, mitnehmen oder wegwerfen. Also ging der Brillenträger als erstes in die Küche und füllte die Näpfe für seine kleinen Freunde mit Pokemonfutter. Anschließend suchte er sich drei kleinere Schüsseln, füllte diese ebenfalls mit Pokemonfutter und brachte sie schließlich nach draußen zu John.

    Als nächstes betrat er das Gästezimmer, in dem er selbst in den letzten Tagen geschlafen hatte. Kurz überlegte er, ob er das Fenster irgendwie reparieren konnte, aber dann sagte er sich, dass er ja sowieso vorgehabt hatte, eine Pokemonreise anzutreten. Wieso sollte er sich also vorher noch lange in einer kaputten Wohnung aufhalten? Also begann er, seine Kleidung und seine anderen Habseligkeiten in seinen Wanderrucksack hinein zu stopfen. Als er damit fertig war, ging er noch einmal in die Küche und begann, die zumindest halbwegs haltbaren Lebensmittel - also Brot, Käse, Wurst und Obst - in eine Jutetasche zu packen. Die etwas empfindlicheren Lebenmittel aus dem Kühlschrank stellte er auf den Tisch und legte dann noch zwei Teller und Messer, Gabeln und Löffel daneben. Weil seine kleinen Vogelfreunde mit ihrer Mahlzeit inzwischen fertig waren, packte er schließlich noch das restliche Pokemonfutter und die Näpfe in seinen Wanderrucksack.

    Zu guter Letzt ging er wieder zu der Wohnungstür und bat John wieder in die Wohnung. Mit den Worten „Ich habe da ein paar leicht verderbliche Lebensmittel, die unbedingt vernichtet werden müssen. Du hast doch nichts dagegen, mir dabei zu helfen?“ führte er ihn in die Küche an den frisch gedeckten Tisch.


    Off Topic:

    Da ich heute irgendwie nicht ganz so gut aus dem Bett gekommen bin und sich meine Abfahrt in den Urlaub damit noch etwas verzögert, habe ich einfach einmal einen RPG-Beitrag verfasst. Ob ich Jan-Friedrich (und wegen der Abwesenheit von Weltenbummler Johnson auch John) irgendwann während meines Urlaubs zur Bibliothek führe, weiß ich noch nicht. Falls nicht, werde ich mich darum kümmern, wenn ich aus meinem Urlaub zurück bin - also am Anfang der ersten Novemberwoche (ab dem 4. November).

    „Ja, natürlich“, ging Jan-Friedrich auf den Vorschlag seines Gesprächspartners ein. „Kannst du den beiden zeigen, wo es lang geht Doyle?“

    Während sich die drei Pokemon auf den Weg machten, ging der Mentalist nun auch auf die anderen Fragen ein: „Nun, warum ich meine kleinen Freunde verstehen und wie ich auf das Interesse für Vogelpokemon gekommen bin, hängen irgendwie aneinander, würde ich mal so vermuten. Ich musste in meiner Grundschulzeit von meiner damaligen Heimat nach Hoenn umziehen und habe dann dort den Rest meiner Schulzeit bei meinem Großvater gelebt, und der ist ein Vogelforscher von Beruf. Weil die Klassenkameraden es mir schwer gemacht haben, einen Anschluss an ihre Freundschaften zu finden, habe ich mich in meiner Freizeit irgendwie mit den Vögeln meines Großvaters beschäftigt, und irgendwie - keine Ahnung, wie genau - habe ich so mit der Zeit die Fähigkeit entwickelt, die Emotionen jener Vögel zu erkennen. Auch dass ich das, was meine drei kleinen Freunde sagen, verstehen kann, hat sich so nach und nach entwickelt.“

    An dieser Stelle kam der Bauz wieder durch das Treppenhaus zurück geflogen. „Bau bau bauz, bau, bauz bau bauz bauz bau“, berichtete es.

    „Also wenn du es genau wissen willst, habe ich gehört, dass Doyle jetzt gerade haufenweise ‚Bau‘ und ‚Bauz‘ gesagt hat, aber ich weiß trotzdem, dass er mir damit ausrichten wollte, dass er mit deinen beiden Pokemon zusammen das Treppenhaus bis in das dritte Obergeschoss untersucht hat. Es scheint alles soweit stabil zu sein, und die Schäden beginnen im Treppenhaus erst zwei Etagen höher als da, wo wir hin wollen.“

    Nachdem er das so wiederholt hatte, benutzte er die Treppe, um zur Wohnung seiner Eltern zu kommen. Unterwegs wandte er sich erneut an seinen Gesprächspartner: „Du hast mich ich jetzt ein paar Mal mit ‚Jan‘ angesprochen. Macht es dir etwas aus, mich ‚Jan-Friedrich‘ oder ‚Friedrich‘ zu nennen? Mit ‚Jan‘ haben mich bisher eigentlich nur meine Eltern angesprochen, und ich denke, du verstehst, dass das im Moment nicht ganz so schöne Assoziationen weckt?“

    Anschließend schloss er die Wohnungstür auf, und sie standen in einem kleinen Flur mit Türen rechts und links, die rechts zur Küche und zum Wohnzimmer und links zum Schlafzimmer seiner Eltern, dem Badezimmer und dem Gästezimmer führten. Die Türen zur Küche und zum Gästezimmer standen offen, und wenn der Bauz vom Hinterhof aus durch ein kaputtes Fenster hinein gekommen war, musste er wohl durch das Gästezimmer geflogen sein, auch wenn man das kaputte Fenster von der Eingangstür aus natürlich nicht sehen konnte. Das Schlüsselbrett hing jedenfalls im Flur direkt neben der Eingangstür, und der junge Vogelforscher nutzte die Gelegenheit und hängte den Schlüssel zurück an seinen Platz.


    Off Topic:

    Um etwas weiter zu kommen, habe ich jetzt einfach einmal angenommen, dass Sandy und Spirit mit Doyle mitkommen. Ich hoffe, das war in Ordnung, Weltenbummler Johnson ? Ob die beiden nach der Untersuchung mit ins Erdgeschoss gekommen sind oder zum Beispiel vor der Wohnungstür gewartet haben, habe ich bewusst offen gelassen. Das kannst du entscheiden.

    Bei mir ist das ein kleines Bisschen Auslegungssache. Die Geschichten, die ich für die NaNoWriMo-Aktion hier im BisaBoard schreiben werde, spielen in einem Universum ähnlich dem bei meinem neuen RPG. „Ähnlich“, damit ich mir an ein paar Stellen vielleicht ein paar Freiheiten nehmen und Dinge einbauen kann, die in der richtigen Welt des RPGs so vielleicht nicht gehen würden.

    Für die menschiche Gesellschaft in der Welt des RPGs haben Saveria und ich uns an den Gesellschaftsstrukturen der in den von Anne McCaffrey geschriebenen Pern-Büchern orientiert, aber wir haben auch ein paar wesentliche Teile in der Welt für das RPG abgeändert, so dass das RPG und mein Projekt hier zwar in einer teilweise ähnlichen Welt, aber definitiv nicht in der Welt der Pern-Bücher spielen.


    Also wenn man es so sehen will, könnte man mein Projekt hier als eine Fanfiction in Bezug auf das RPG ansehen. Die Beziehung zu den Pern-Büchern ist zwar vielleicht erwähnenswert, aber für mich kein Grund als das Projekt als eine Fanfiction in Bezug darauf zu bezeichnen.


    Nebenbei bemerkt werde ich mir für mein Projekt hier keinen offiziellen NaNoWriMo-Account zulegen - weil ich die dort offiziell geforderten 50k Wörter ja sowieso nicht anstrebe.

    Ich werde nächste Woche wieder einmal verreisen - oder um genau zu sein von Samstag, 26. Oktober bis Sonntag, 3. November. Unterwegs werde ich einen Internetzugang haben und wohl auch ab und zu in das BisaBoard hinein gucken, aber ob ich in der Zeit RPG-Beiträge schreibe oder mich bei dem Drachenreiter-RPG um die Bewertung von neuen Anmeldungen kümmere, weiß ich noch nicht.


    Betroffene RPGs:


    Hoenn

    Sinnoh

    Kalos

    Digimon

    Drachenreiter-RPG

    John war mit Jan-Friedrichs Vorschlag einverstanden, und so machten sie sich auf den Weg. Nach den ersten paar Schritten wollte der Mentalist schon auf die vorhin gestellte Frage eingehen, woher sein Interesse an den Vogelpokemon gekommen war, aber sein Weggefährte schien irgendwie in Gedanken zu sein, so dass er das Thema dann doch nicht ansprach.

    Als die beiden Trainer vor dem Mehrfamilienhaus angekommen waren, blieb der Brillenträger erst einmal stehen. Genau wie bei seinem letzten Abstecher hier her standen noch die unteren drei Etagen, die zwei Etagen darüber waren allerdings eingestürzt. Viel Zeit, um den Schaden von der Straße aus zu beobachten blieb allerdings nicht, denn in diesem Moment kam Doyle auch schon über die Ruine hinweg angeflogen, wobei er erstaunlicherweise einen Schlüssel im Schnabel hielt.

    „Wo hast du den denn her?“, fragte Jan-Friedrich und nahm den Schlüssel entgegen.

    „Bauz, bau bauz bau bau bauz bau, bauz.“

    „Ach so. Na wenn das nur eine Fensterscheibe zum Hinterhof ist, sollte das auf Einbrecher wohl nicht zu einladend aussehen.“ Anschließend wandte er sich an den anderen Trainer: „Kommst du?“

    Danach ging der Vogelforscher direkt auf die Eingangstür zu und öffnete sie dann auch. Das Treppenhaus sah eigentlich ganz normal aus - wobei man von hier unten wohl auch nur das Erdgeschoss und einen Teil des ersten Obergeschosses sehen konnte.


    Off Topic:

    Ich habe auch mal offen gelassen, was mit dem Laden los ist. Falls jemand Lust hat, dort „einzukaufen“, kann man sich ja auch noch begegnen, wenn John und Jan-Friedrich wieder aus der Wohnung von Jan-Friedrichs Eltern heraus kommen.

    „Mankell hat vorgeschlagen, dass wir in der Wohnung meiner Eltern etwas zu Essen bekommen könnten“, antwortete Jan-Friedrich auf die Frage, wo er hinein wollte. „Die befindet sich nicht weit von hier im ersten Obergeschoss eines halb zerstörten Mehrfamilienhauses. Doyle ist wohl unterwegs, um da irgendwie einen Eingang für uns zu finden. Gegenüber befindet sich übrigens ein kleiner Laden, der zumindest vorhin - als ich da vorbei gekommen bin - noch nicht so aussah, als ob den jemand ausgeplündert hätte. Und ganz nebenbei bemerkt liegt das sogar auf dem Weg von hier zur Bibliothek.“ Er atmete einmal durch und fügte dann hinzu: „Also, wenn du nichts dagegen hast, können wir schon einmal in die Richtung laufen. Doyle wird uns auch finden, wenn wir etwas näher dran sind.“


    Off Topic:

    Ich hätte nichts dagegen, wenn inzwischen jemand den erwähnten Laden besucht hat und wir ihn dann auf dem Weg zur Wohnung von Jan-Friedrichs Eltern auf frischer Tat ertappen, aber vermutlich passt das bei den meisten Mitspielern nicht so gut zu den bisherigen Beiträgen. Ich stelle mir den Laden entweder als einen Tante-Emma-Laden, als einen sehr kleinen Supermarkt oder als ein anderes kleineres Geschäft vor, welches nur das Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses einnimmt, in dem sich auf den darüber liegenden Etagen jeweils nur eine Wohnung befindet. Also kein großer Supermarkt und schon gar kein Einkaufszentrum.

    Ich habe schon vor einiger Zeit angefangen, mit dem Gedanken zu spielen, eine Reihe von Kurzgeschichten zu schreiben, die in einer Welt ähnlich der Vergangenheit von der Welt aus meinem neuen Foren-RPG spielen. Das Ganze würde dann als eine Art virtuelles Geschichtsbuch in einen übergeordneten Rahmen gesteckt, und ich könnte mir vorstellen, das im November einmal anzugehen. Wie viel Zeit ich dafür finden werde, weiß ich aber noch nicht.

    Der Arbeitstitel wäre dementsprechend „Drachenreiter-Erzählungen – Geschichten aus den Dämonenkriegen“, und als Wortziel nehme ich erst einmal bescheidene 10k.

    Ich denke schon, dass John das Gespräch zwischen dem Mentalisten und seinen Pokemon mitbekommen haben kann - auch, wenn er die Sprache der Pokemon natürlich nicht versteht. Ob er die gemurmelten Worte vor dem Gespräch mitbekommt, kannst du selbst entscheiden. Die hatte mein Chara zwar mehr zu sich selbst gemurmelt, aber das heißt nicht, dass es deshalb gleich unhörbar gewesen wäre.

    Welche Schlussfolgerungen dein Chara aus dem (für ihn) nur zur Hälfte verstandenen Gespräch zieht oder ob er sich überhaupt dabei etwas denkt, möchte ich dir natürlich nicht vorschreiben.


    Eine Möglichkeit, wie wir Raichu-chan einbinden und trotzdem die Wohnung besuchen können (falls der Bauz irgendwie erfolgreich ist), wäre, dass wir zuerst zur Bibliothek gehen und danach an das Beschaffen der Vorräte gehen. Je nachdem, wie schnell Kuraudo seinen Einstiegsbeitrag schreibt, wäre es auch denkbar, dass wir seinen Chara unterwegs treffen. Und schließlich wäre es auch möglich, unsere Gruppe erst einmal nicht zu vergrößern, sondern statt dessen abzuwarten, bis sich bei den anderen Mitspielern auch Gruppen gebildet haben.


    Nebenbei bemerkt: Herzlich willkommen im RPG, Kuraudo  

    „Flemmli“, meinte Christie als sie die ausgestreckte Hand des fremden Trainers erblickte, „flemmli flemm.“ Anschließend blickte sie für einen kurzen Moment etwas unschlüssig auf dessen drei Pokemon und wandte seine Aufmerksamkeit schließlich auf ihren eigenen Trainer.

    Aber Jan-Friedrich hatte andere Dinge im Kopf als das Feuerpokemon dazu zu ermuntern, mit den drei fremden Pokemon Freundschaft zu schließen. „Ja, ich denke, du hast recht”, antwortete er auf Johns Vorschlag. „Wir sollten zusehen, dass wir nach Überlebenden Ausschau halten und vielleicht auch unsere Vorräte auffüllen. Bei der Gelegenheit könnten wir vielleicht auch frühstücken - oder hast du schon was gegessen?“ Mehr zu sich selbst als zu seinem Gesprächspartner fügte er noch hinzu: „Fragt sich nur, wo wir hier Lebensmittel und andere Vorräte her bekommen ...“

    „Plinfa, plinfa pli?“, schlug Mankell vor.

    „Das ist eine sehr gute Idee“, meinte der Mentalist mit einem sarkastischen Tonfall. „Kannst du mir auch verraten, wie wir da rein kommen? Meine Eltern werden uns wohl kaum die Tür aufmachen“, fügte er noch hinzu, wobei er auf die beiden Statuen deutete, die ganz in der Nähe herum standen.

    „Pli?! Plinfa pli pli plinfa pli!“, versetzte das Wasserpokemon schockiert.

    „Bau bauz bau bau bauz“, meinte Doyle, und ohne auf eine Reaktion seines Trainers zu warten flog er davon. Anscheinend wollte er sich einmal aus der Nähe ansehen, ob es irgendwie eine Möglichkeit gab, in die Wohnung hinein zu kommen.



    Off Topic:

    Die Frage nach der Faszination für Vogelpokemon habe ich nicht vergessen, aber die aktuelle Situation ist erst einmal wichtiger. Vielleicht können wir später noch einmal darauf zurück kommen.

    Ich habe übrigens vor, den Bauz in meinem nächsten oder übernächsten Beitrag zurück kommen zu lassen - oder vielleicht noch etwas später, falls die Beiträge dazwischen kurz ausfallen.

    „Yvetal? Das könnte sogar eines davon gewesen sein“, meinte der Vogelforscher. Aber bei den anderen beiden Pokemon hatte er keine Ahnung - irgendwie hatte er bei seinem Studium nicht so gut aufgepasst als die legendären Vögel und ihre Nicht-Vogel-Kameraden besprochen wurden. „Aber Arceus war nicht dabei, da bin ich mir sicher. Wobei ...“ Er zögerte. „Hat Kalos nicht drei legendäre Pokemon?“ Irgendwie war ihm zumindest so als ob die legendären Pokemon in den meisten Regionen zu dritt waren.



    Off Topic:

    Heute nur ein kurzer Beitrag. Gestern und vorgestern Abend konnte ich durch die Pen&Paper-Chatktion keinen Beitrag schreiben und bis heute Abend wollte ich dann doch nicht mehr warten. Ich hoffe, du kannst damit was anfangen, Weltenbummler Johnson  

    Wird es eigentlich später noch Zeit geben, damit sich die Trainer reisefertig machen können, oder wäre es besser, wenn - wo ein paar Mitspieler gerade auf „Einkaufstour“ sind - mein Mentalist sich innerhalb der nächsten Beiträge den in meiner Anmeldung erwähnten Wanderrucksack beschafft?

    Ich habe zwar noch nie an einem regulären Chatabend teilgenommen - die Pen&Paper-RPG-Chatabende und die vor der Gründung des Pen&Paper-Bereichs veranstalteten RPG-Chatabende zähle ich mal nicht dazu, weil die offensichtlich anders aufgebaut sind bzw. waren -, aber das Studio Ghibli klingt als Thema durchaus interessant. Ob ich teilnehme, hängt sicher auch davon ab, wann genau der Chatabend statt findet, aber die Terminfindung steht derzeit ja noch nicht an.

    Nachdem Christie für ihn die Beschreibung des Sandans von dessen Trainer zusammengefasst hatte, guckte sich Jan-Friedrich einmal um, ob er irgendwo in der Luft den Bauz entdecken konnte, aber der Vogel war nicht mehr zu sehen. „Vielleicht ist er um eine Häuserecke gebogen weil er so direkt niemanden gefunden hat, der auf die Beschreibung passt“, überlegte sich der Vogelforscher. Die Tatsache, dass sich Doyle doch in Sichtweite befand und sich gerade mit den Pokemon eines fremden Trainers unterhielt, übersah er, weil er irgendwie nur in der Luft, aber nicht am Boden nach seinem Pokemon suchte. Tatsächlich nahm er zwar wahr, dass sich in der Nähe ein Trainer mit mehreren Pokemon befand, aber irgendwie sagte er sich, dass das Sandan ihn wahrscheinlich nicht um Hilfe gebeten hätte, wenn das sein Trainer gewesen wäre.

    „Was meint ihr, wollen wir uns auch auf die Suche machen oder erst einmal abwarten, bis Doyle zurück kommt?“, fragte er Christie und das Sandan.

    „Flemmli flemm flemm flemli li“, merkte das Feuerpokemon an. Tatsächlich hatte es irgendwie recht mit der Bemerkung, dass Doyle sie vielleicht nicht wieder finden könnte, wenn sie sich jetzt auch auf den Weg machten. Also blieben sie erst einmal an Ort und Stelle, und um sich etwas die Zeit zu vertreiben, beobachtete er den anderen Trainer und seine drei Pokemon. Wenn er es richtig erkennen konnte, dann hatte der wohl auch ein Pokemon, welches auf die Entfernung durchaus einem Bauz ähnlich sah. Aber wahrscheinlich war das nur irgend ein anderes Pflanzenpokemon, so genau kannte sich der Brillenträger mit den Pokemon in der Kalos-Region nicht aus.

    Als aber dann eines der drei Pokemon des fremden Trainers im Boden verschwand und das runde, grüne Pokemon abhob und direkt auf ihn zu flog, merkte der Vogelforscher, dass er sich da getäuscht hatte. In der Luft war Doyle eindeutig zu erkennen. Aber sollte das wirklich der Trainer sein, den dass Sandan vermisste?

    Kurze Zeit später tauchte das im Boden verschwundene Pokemon direkt neben dem Sandan auf, und noch einmal ein paar Sekunden später schien letzteres seinen Trainer zu erkennen und in dessen Richtung zu fliegen.

    Doyle begann auf den letzten Metern, bevor er bei seinem Trainer angekommen war, einen kurzen Bericht über seinen erfolgreichen Erkundungsflug. Mit den Worten „Bauz bau bau, bau bauz“, berichtete er, dass er den vermissten Trainer tatsächlich gefunden hatte. Mehr konnte der kleine Vogel aber nicht erklären, denn nun ergriff der fremde Trainer das Wort: „Hallo, ich bin der John. Vielen Dank, dass du dich um meine kleine Freundin gekümmert hast. Wer bist du, wenn ich fragen darf und was um Arceus Willen ist hier geschehen?“


    „Wie du sehen kannst, ist die Stadt zerstört worden“, ging Jan-Friedrich zuerst auf die zweite Frage ein. „Gestern Abend sind wohl zwei, nein, drei sehr große Pokemon aufgetaucht und haben im Luftraum über der Stadt miteinander gekämpft, und die Beschädigungen sind wohl ein Nebeneffekt davon, weil die wohl nicht auf ihre Umgebung geachtet haben. Wie es genau zu diesem Kampf gekommen ist, kann ich dir aber nicht sagen, weil ich die drei am Anfang noch nicht gleich entdeckt hatte, sondern erst durch flackernde Beleuchtung, versteinerte Menschen und Pokemon und einstürzende Häuser auf die Ereignisse aufmerksam geworden bin. Ach ja, ich heiße Jan-Friedrich Vogel, und meine kleinen Vogelfreunde sind Christie, Doyle und ... Habe ich Mankell noch gar nicht wieder hervor gerufen?!“

    Kurz entschlossen griff der Mentalist zu einem seiner Pokebälle, und mit den Worten „Komm heraus, Mankell“ ließ er sein Wasserpokemon erscheinen.