Beiträge von Feuerdrache

    Also mir haben die beiden Einstiegsmissionen - also die Tauros-Mission und das, was ich zwischendurch von der anderen Mission so gelesen habe - durchaus gefallen. Das Tempo war im Großen und Ganzen OK so, auch wenn ich bei den Handlungsschritten der Tauros-Mission teilweise das Gefühl hatte, dass nachdem ich auf den Handlungsschritt als erster reagiert hatte nicht mehr viel Material für die anderen Mitspieler übrig geblieben ist. Hier hätte ich mir ein aufmerksameres Auge der Leitung und bei Bedarf auch mal einen kleineren Zwischen-Handlungsschritt gewünscht.


    Da ich sowieso regelmäßig in den RPGs aktiv bin, habe ich mit Deadlines übrigens kein Problem, vorausgesetzt, dass immer genügend Material da ist, auf das die Mitspieler reagieren können. Andererseits ist es meiner Meinung nach auch OK, wenn es zwei oder drei aktive Mitspieler gibt, die ein oder zwei weitere, nicht ganz so aktive Mitspieler mitziehen. Das wäre dann vielleicht eher ein Argument gegen feste Deadlines.

    Mission: Die Tauros sind los!


    Tatsächlich konnten Tux und Elmar zwar die Aussage des Siberio übersetzen, aber daraufhin überschlugen sich die Ereignisse. Malik kam herbei und warf den Guardians vor, ihren Auftrag nicht richtig erledigt zu haben, und Ikai widersprach ihm. Darüber kam es zu einem Streit, in dem klar wurde, dass Malik die Sache mit dem Zaun angezettelt hatte, weil er offensichtlich der Meinung war, dass die Guardians gegen den Willen der Schutzpatronen handelten und sie entsprechend beschäftigen wollte. Bevor der Streit eskalieren konnte, trat Officer Rocky hervor und verhaftete den alten Farmer. Anschließend stellte sich heraus, dass Ikai die Tauros absolut im Griff hatte und sie mit einem Pfiff herbei rufen konnte. Die Guardians brauchten also nicht mehr zur Lichtung zurück zu kehren, um ihnen zu berichten, dass sie ihren Teil des ausgehandelten Kompromisses erledigt hatten. Karl fragte daraufhin, warum der jüngere Farmer die Tauros nicht schon vorher auf diese Weise zurück gerufen hatte, und dieser antwortete ausweichend, dass er nicht gewusst hatte, ob die in Hörweite waren und dass Malik es ihm verboten hatte. Karl wandte sich daraufhin an die jüngeren Guardians. „Habt ihr noch Fragen, oder wollt ihr zurück kehren?“, fragte er.


    „Also, ehrlich gesagt, muss ich das, was hier heute passiert ist, erst einmal verarbeiten“, entgegnete Elmar daraufhin. „Vielleicht habe ich später noch Fragen, aber jetzt will ich erst einmal zurück zur Basis.“

    „Pli plinfa“, stimmte Tux dieser Einschätzung zu.


    Als die Guardians mit dem Boot los fahren wollten, hörten sie ein helles „Rikiiii“, und fünf gelbe Aprikokos fielen vom Himmel herunter und landeten vor den Füßen von Elmar und seinen Kameraden. Während Karl sich dafür bedankte und die Vermutung aufstellte, dass das bedeuten musste, dass die Guardians alles richtig gemacht hatten, hob Elmar zunächst einmal seine Frucht auf und sah sich anschließend um, ob er erkennen konnte, wer diese Aprikokos fallen lassen hatte. Aber alles was er über der Gruppe erkennen konnte, war ein strahlend blauer Himmel mit einer einzigen kleinen, weißen Wolke. „Wenn das wirklich bedeutet, dass wir alles richtig gemacht haben, sollten wir dann wohl auch davon ausgehen, dass Malik mit seiner Ansicht, dass wir Guardians gegen den Willen der Schutzpatronen handeln, falsch liegt?“, schlussfolgerte er. „Ich meine, selbstverständlich handeln wir sicher nicht mit allen unseren Aktionen immer genau in deren Sinne, aber wenn ich das richtig verstehe, scheinen die ja ganz zufrieden zu sein, dass wir Maliks Machenschaften aufgedeckt und dafür gesorgt haben, dass er verhaftet wurde.“

    Irgendwie gelang es den Kameraden, die ursprünglich von den Gegnern eingesetzten Pokemon zu besiegen, so dass nur noch das Ditto-Ampharos übrig blieb und der Kampf damit deutlich übersichtlicher wurde. Dieses Mal riefen die Gegner kein weiteres Pokemon zu Hilfe, wahrscheinlich bedeutete das, dass sie keine weiteren Pokemon mehr besaßen. Aber auch so war wohl noch einiges zu tun, um auch das Ditto-Ampharos zu besiegen.

    Max erkundigte sich angesichts der Lage, ob irgend jemand der Kameraden ein Pokemon mit einer Typen-Vorteiligen Attacke hätte. „Eine Boden-Attacke wäre jetzt Gold wert“, fügte er noch hinzu, „meine Pokémon beherrschen leider noch keine.“


    „Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob meine kleinen Freunde überhaupt in der Lage sind, Boden-Attacken zu erlernen“, antwortete der Schildkrötentrainer daraufhin. Anschließend wandte er sich an Morla, Kassiopeia und A’Turin: „Ihr macht das gut. Macht weiter so und kümmert euch um das Ditto-Ampharos!“

    Aber die drei Schildkröten hatten sich auch ohne diese Anfeuerung entschieden, das noch verbleibende Pokemon anzugreifen, wobei alle drei Attacken einsetzten, bei denen sie nicht zu nahe an ihren Gegner heran mussten: Das Chelast setzte eine Blattwerk-Attacke ein, das Schiggy entschied sich für eine Aquaknarre, und das Qurtel verwendete noch einmal eine Glutattacke.

    Als Uschaurischuum diese Kombination von Attacken sah, kam ihm irgendwie die Frage in den Kopf, ob Attacken einander auch auslöschen konnten, weil zum Beispiel die Blätter des Blattwerks durch die Glutattacke verbrannt wurden, bevor diese bei dem Gegner Schaden anrichteten. Falls ja, dann wäre es vielleicht sinnvoll, die drei Schildkröten irgendwann einmal im Training darauf aufmerksam zu machen.

    Plaudagei Käpt‘n Flint, Normal Flug Plaudagei, Level 36, Mentalist (und Agatha, 35 Jahre, Köchin)


    Die Gruppe besprach, wie sie nach dem Frühstück erneut auf Nahrungssuche gehen wollten, und bei der Gelegenheit erwähnte Sandra, dass ihr eines ihrer Pokemon entwischt war und irgendwo auf der Insel herum lief. „Chompers stromert seit gestern irgendwo in dem teil der Insel dort vorne herum“, fügte sie noch hinzu, „und ich habe nicht vor die Insel zu verlassen bis er wieder bei mir ist. Wer weiß was für langfristige Auswirkungen seine Anwesenheit hier anrichten könnte, zumal er vor seiner Entwicklung sehr zutraulich und loyal war und ich ihn deswegen auch nicht einfach hier lassen möchte.“

    Alex fragte noch einmal nach, ob er das richtig verstanden hatte und erkundigte sich dann bei der Köchin, ob die Gruppe, die aufbrechen würde, um die Insel zu erkunden, Nahrung zu beschaffen und den Dino einzufangen, noch etwas Proviant mitnehmen könne.

    „Nun, wenn nach dem Frühstück etwas übrig bleibt, könnt ihr gerne die Reste mitnehmen“, meinte Agatha daraufhin. Aber so wie Käpt‘n Flint es einschätzte, sah es nicht so aus als ob besonders viel übrig bleiben würde.


    Das Tauboga meldete sich schließend ebenfalls zu Wort. Es meinte, dass es von hoch oben am Himmel vielleicht das gesuchte Pokemon entdecken könnte. Anschließend erwähnte es noch, dass man vielleicht noch nebenher nach einer Möglichkeit suchen könne, wie man die Insel verlassen könnte.

    „Na ja, was das Verlassen der Insel angeht, haben wir ja mindestens eines dieser Rettungsboote“, wandte Käpt‘n Flint daraufhin ein. „Ich glaube nicht, dass es über Nacht verschwunden sein sollte, und seetüchtig sollte es auch noch sein. Aber bevor wir damit los fahren, sollten wir wissen, wo wir damit hin wollen und dann auch ausreichend Nahrung mitnehmen. Also ist es denke ich am sinnvollsten, wenn wir uns auch nach Nachbarinseln umsehen und auf jeden Fall viel Nahrung herbei schaffen.“

    Soweit Uschaurischuum es trotz der Unübersichtlichkeit des Kampfes sehen konnte, schlugen sich seine drei Schildkröten nicht schlecht, und den Pokemon der Kameraden gelang es sogar, eines der gegnerischen Pokemon auszuschalten. Leider rief einer der Kartenspieler ein weiteres Pokemon in den Kampf: Ein Ditto, welches sich umgehend in ein Ampharos verwanndelte und dann mit einem einzigen Angriff eines der Pokemon der Kameraden ausschaltete - wobei es irgendwie so aussah, als ob das Phanpy genauso wenig Chance gehabt hatte, wie A’Turin bei dem allerersten Pokemonkamp heute früh, bevor Uschaurischuum und seine drei kleinen Freunde auf diese Gruppe getroffen waren. Oder war das wirklich erst heute früh gewesen? Irgendwie war an dem einen Tag so viel passiert, dass es dem Schildkrötentrainer so vorkam, als ob das schon länger her sein musste.

    Aber jetzt war nicht die Zeit, um sich lange Gedanken zu machen, und so rief er einfach ein „Macht weiter so!“ zu seinen drei kleinen Freunden, sah aber im selben Moment, dass die drei Schildkröten bereits dabei waren, ihre Gegner erneut anzugreifen:


    Morla hatte durchaus bemerkt, dass ihr Gegner trotz ihres Angriffs noch recht fit war. Aber nachdem sich bisher nur recht wenig Gegner um das Wiesor gekümmert hatten, war das ja auch irgendwie zu erwarten gewesen. Um bei dem Kampf nicht nachzulassen, wollte das Schiggy gerade eine weitere Aquaknarre einsetzen als sie bemerkte, dass sich ein Tanhel mit einer Tackleattacke in den Kampf einmischte. Also verzögerte sie ihre Attacke noch einen Moment, um sicher zu sein, dass sie das Wiesor und nicht das Tanhel traf.

    Kassiopeia hatte bemerkt, dass ihre Tackleattacke nicht sehr wirkungsvoll gewesen war, und so setzte sie direkt mit einer Blattwerk-Attacke nach, die sie auf das Tragosso schleuderte.

    A’Turin setzte seinen eigentlichen Angriff erst einen Moment später ein. Er hatte aus seinen Augenwinkeln mitbekommen, wie das Ditto sich in ein Ampharos verwandelte und dann das Phanpy ausschaltete. Da das Qurtel durchaus Respekt vor so einem Angriff hatte und nicht wusste, wen das Ditto-Amparos als nächstes angreifen würde, setzte er zunächst einmal einen Panzerschutz und direkt anschließend erneut eine Glutattacke ein, die er wie zuvor auf das Bibor richtete.

    Plaudagei Käpt‘n Flint, Normal Flug Plaudagei, Level 36, Mentalist (und Agatha, 35 Jahre, Köchin)


    Das Nachtara antwortete auf Käpt’n Flints Frage, dass man das Drachenpokemon lieber nicht verfolgen solle, da Drachenpokemon im Endstadium sehr gefährlich sein konnten. Statt dessen bat es das Psiana, ihre gemeinsame Trainerin zu wecken.

    Das Tauboga hatte dieses kurze Gespräch wohl im Schlaf mitbekommen, jedenfalls wachte es auf und meinte ebenfalls, dass das Drachenpokemon zu groß und stark für eine Auseinandersetzung wäre. „Zum Glück hat es uns nicht bemerkt“, fügte die Taube noch hinzu - eine Einschätzung, bei der Plaudagei nicht sicher war, ob diese wirklich den Tatsachen entsprach.

    Währenddessen wachten auch ein paar der Menschen auf. Agatha begann auch gleich, aus den am Vorabend übrig gebliebenen Zutaten ein Frühstück zuzubereiten. Während Sandra die Köchin beobachtete und sich erkundigte, ob das wirklich ein Beerenmüsli mit Kokosmilch wurde, hatte das Tauboga ebenfalls eine Frage an die Köchin. „Was meinst du Agatha, brauchen wir noch etwas Nahrung, damit du einige Mahlzeiten kochen kannst oder reicht es noch für heute?“, sagte es, bevor es Käpt‘n Flint darum bat, die Frage zu übersetzen. Anschließend fügte es noch hinzu: „Sollten wir noch etwas Nahrung benötigen, würde ich mich dazu bereit erklären, wieder danach zu suchen. Nebenbei könnte ich Ausschau nach Feinden halten. Man könnte beides auf einmal erledigen. Wer würde mich denn unterstützen wollen, sollten wir noch Nahrung benötigen?“


    „Gei plauda, plauda plaudagei“ [Ich glaube, du warst wohl eben etwas zu sehr abgelenkt], antwortete Käpt‘n Flint auf die erste Frage, „plau plauda, gei plau gei plaudagei, plauda plauda gei plau plaudagei.“ [Agatha hat doch eben gesagt, dass die Zutaten für das Frühstück reichen, wir aber für das Mittagessen wieder auf Nahrungssuche gehen müssen.] Anschließend wechselte er in die Menschensprache: „Also, das Tauboga hat gerade angeboten, dass es nachher bei der Nahrungssuche mithelfen und gleichzeitig nach Feinden Ausschau halten könnte. Und es fragt, wer es dabei unterstützen würde.“


    Die Köchin hatte unterdessen auf Sandras Frage mit dem Beerenmüsli und der Kokosmilch geantwortet, dass das wohl eher ein Beerenmüsli mit Kokosraspeln und ein Wenig Kokoswasser war, weil es mit den vorhandenen Werkzeugen nicht wirklich möglich war, das Fruchtfleisch der Kokosnuss und das Wasser zu Kokosmilch zu verarbeiten. Auf die von dem Plaudagei übersetzten Bemerkungen antwortete sie: „Ich denke, wir sollten erst einmal alle hier bleiben und frühstücken. Dabei können wir ja besprechen, wie wir uns dann am Vormittag aufteilen, um nicht nur nach weiten Nahrungsmitteln zu suchen, sondern auch nach einer Möglichkeit, wie wir von dieser Insel wieder herunter kommen. Vielleicht würde es Sinn machen, wenn ihr beiden“ - sie wandte sich an den Plaudagei und das Tauboga - „einmal um die Insel herum auf’s Meer hinaus fliegt und nachseht, ob ihr vielleicht Schiffe oder bewohnte Inseln entdecken könnt, die wir mit einem der Rettungsboote erreichen können.“

    Nachdem die drei Schildkröten oben bei dem Kampfgeschehen angekommen waren, orientierten sie sich kurz um zu sehen, wer von den Pokemon Freund und wer Feind war, und nachdem sie den Kampf einen Augenblick lang beobachtet hatten, ergriff Morla gleich als erstes die Initiative. Sie hatte bemerkt, dass sich im Moment recht wenig Pokemon um das Wiesor kümmerten. Vorsichtig, um nicht in den Bereich des von dem Cottini erzeugten Gesangs zu geraten und trotzdem nahe genug heran zu kommen, machte das Schiggy daher ein paar Schritte und setzte dann umgehend eine Aquaknarre auf das Normalpokemon ein.

    A’Turin reagierte nur unwesentlich langsamer. Er ließ sich zwar nicht so gerne hetzen, aber irgendwie hatte er noch mitbekommen, wie das Bibor versucht hatte, drei auf es gerichteten Attacken auszuweichen und dabei nur von einer getroffen wurde. Wenn man es also besiegen wollte, musste man es wohl oder übel mit noch mehr Attacken beschäftigen und hoffen, dass das ausreichte, und deshalb schleuderte das Qurtel eine Glutattacke auf die flinke Biene.

    Kassiopeia ging am langsamsten zum Angriff über, aber das lag vor Allem daran, dass sie die Zeit, in der sie sich erst einmal orientieren musste, genutzt hatte, um einen Panzerschutz auf sich selbst anzuwenden. Als das Chelast dann bereit für einen Angriff war, hatte es irgendwie den Eindruck, als ob eigentlich alle gegnerischen Pokemon schon gut beschäftigt waren. Ohne lange zu überlegen, setzte es daher zu einer Tackleattacke auf das Tragosso an.


    Uschaurischuum hatte sich unterdessen etwas zurück gehalten. Seine drei kleinen Freunde konnten eigenmächtig entscheiden, was aus ihrer Sicht in dem Kampf erforderlich war, und er selbst würde in in dem Kampfgetümmel nur im Wege stehen, wenn er sich zu sehr näherte. Aber er blieb an einer Stelle auf der Treppe stehen, an der er den Kampf beobachten und seinen drei Schildkröten falls nötig Hinweise zurufen konnte.

    Mission: Die Tauros sind los!


    Ikai war erstaunt darüber, dass die Guardians mit den Tauros verhandelt hatten. „Die letzten Guardians haben sie einfach teleportiert oder mit essen zurück gelockt“, berichtete er, bevor er sich erkundigte, welche Bedingungen die Tauros genau gestellt hatten. Als er erfuhr, dass der Zaun von jemand Anderem als den Tauros zerstört wurde, hatte Elmar zunächst einmal den Eindruck, als ob Ikais Blick kurz zu dem Haus wanderte. Aber bevor sich der Mentalist groß Gedanken darüber machen konnte, ob das etwas zu bedeuten hatte, erkundigte sich der Farmer, ob die jungen Trainer schon eine Vermutung hatten, wer oder was den Zaun zerstört hatte.


    Elmar war sich im ersten Moment nicht ganz sicher, wie er darauf antworten sollte. Wenn sie nicht die ersten Guardians waren, die so einen Auftrag übernommen hatten, musste das wohl bedeuten, dass die Tauros nicht zum ersten Mal das Feld verlassen hatten. Und irgendwie hatte er auch den Eindruck, als ob Ikai irgend etwas zu verbergen versuchte. Aber vielleicht täuschte er sich da auch.

    „Nun, was die Forderungen angeht, möchte ich zunächst einmal erwähnen, dass das Alphatauros der Meinung ist, dass die Wiese hier zu sehr abgegrast ist. Es verlangt nach einer Weidefläche mit frischerem Gras und würde gerne ab und zu mit seiner Herde auf der Lichtung dort im Wald grasen dürfen.“ Elmar deutete auf den Wald, in dem sich die Tauros derzeit befanden. „Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob sich Letzteres für euch vom Aufwand her machen lässt“, fügte er noch hinzu. Auf die Frage, ob sie schon eine Vermutung hatten, wer den Zaun zerstört haben könnte, ging er erst einmal nicht ein.


    Nachdem Agatha bis jetzt meistens in einem Bett geschlafen hatte, war eine Übernachtung am Strand doch etwas ungewohnt, und so dauerte es etwas, bis die Köchin eingeschlafen war. Aber nach einiger Zeit fiel sie dann doch in den Schlaf und träumte von einer so gut gefüllten Vorratskammer wie sie es noch nie erlebt hatte. Mitten in ihren Traum hinein gähnte jemand und fragte dann: „Wer macht Pancakes?“ Die Köchin wollte schon anfangen, denjenigen auszuschimpfen, weil man bei einer so gut gefüllten Speisekammer mit Sicherheit allerhand viel leckerere Speisen als einfache Pancakes zubereiten konnte, aber dann meldete sich eine zweite Stimme. „Guten Morgen“, sagte diese. Als Agatha daraufhin ihre Augen aufschlug, befand sie sich nicht mehr bei der gut gefüllten Speisekammer, sondern auf dem Strand einer Insel, auf die sie sich zusammen mit einigen anderen Überlebenden des gestrigen Schiffsunglücks gerettet hatte.

    „Guten Morgen“, antwortete sie auf den Morgengruß der Frau mit den halblangen roten Haaren. Anschließend sah sie sich einmal an, was an Lebensmitteln so von gestern Abend noch so übrig geblieben war. Tatsächlich hatte sie gestern nur etwa die Hälfte der Beeren und einen Anteil der Kokosnuss für den Eintopf verwendet, aber Flegmonruten waren nicht mehr da. „Ich denke, ich kümmere mich jetzt erst einmal um unser Frühstück“, verkündete sie. „Aber für unser Mittagessen werden wir nachher wohl erneut auf Nahrungssuche gehen müssen.“

    Anschließend begann sie, die vorhandenen Zutaten zu einer Mahlzeit zu verarbeiten.

    Nach einigen Stunden Schlaf wurde die Vogeldame durch ein lautes Gekreische von Plaudagei geweckt.

    Ich denke nicht, dass der Plaudagei bei dem Anblick des Brutalandas laut herum gekreischt hat. In meinem Beitrag steht auch nur, dass der Vogel zu dem Psiana und dem Nachtara fliegt und die beiden mit seiner Frage anspricht - worunter ich mir aber kein Gekreische, sondern eine ganz normale Sprechlautstärke vorstelle.

    Plaudagei Käpt‘n Flint, Normal Flug Plaudagei, Level 36, Mentalist (und Agatha, 35 Jahre, Köchin)


    Nachdem die Köchin das Essen zubereitet hatte, bedienten sich die Anwesenden von dem Eintopf, und das Tauboga wandte sich dann sogar an die Köchin. „Du kannst wirklich sehr gut kochen. Vielen Dank für das leckere Essen“, sagte es und bat dann den Plaudagei, diese Bemerkung für die Köchin zu übersetzen.


    Käpt’n Flint folgte der Bitte und übersetzte diese Aussage für die Menschen, auch wenn er selbst der Meinung war, dass er von Agatha schon leckerere Mahlzeiten bekommen hatte. Vielleicht lag das aber auch daran, dass die Köchin hier auf der Insel improvisieren musste und er in den letzten Jahren ab und zu mal von ihr ein perfekt zubereitetes Essen bekommen hatte und infolgedessen etwas verwöhnt war.

    Nachdem der Plaudagei sich gestärkt hatte, suchte er sich etwas abseits des Lagerfeuers einen geeigneten Platz für die Nacht.


    Als Käpt‘n Flint am nächsten Morgen aufwachte, war die Sonne gerade eben dabei aufzugehen. Weil er gestern versprochen hatte, dass er sich ab dem Sonnenaufgang mit an der Wache beteiligte, nickte er zunächst einmal dem Psiana und dem Nachtara zu und begann dann, rund um den Lagerplatz einen Kreis zu fliegen, so dass er beurteilen konnte, ob in der Umgebung alles in Ordnung war. So wie er es erkennen konnte, war es das, aber als er schon zum Lagerfeuer zurück kehren wollte, bemerkte er ein Brutalanda, welches in einiger Höhe flog, aber von der Richtung her über das Lager hinweg fliegen würde.

    Kurzerhand flog der Plaudagei zu den dem Psiana und dem Nachtara und sprach die beiden an: „Was haltet ihr von diesem großen Pokemon da oben?“ Er deutete auf das Drachenpokemon, welches tatsächlich über das Lager hinweg flog. „Meint ihr, das es sinnvoll ist, wenn ich da einmal hinterher fliege und nachsehe, wo es hin will, nachdem es jetzt unseren Lagerplatz entdeckt hat?“


    Off Topic:

    Für den Fall, dass ihr den Beitrag oben schon vor dem Edit gelesen habt, möchte ich einmal darauf hinweisen, dass Loun das Manaphy jetzt durch ein Quaxo ersetzt hat.

    Wir haben uns zu dem Wunsch, das Event zu verlängern, kurz im Komitee abgestimmt. Tatsächlich haben wir entschieden, dass die Rettung - wie ihr im Handlungstopic lesen könnt - wie geplant unterwegs ist, aber es wird noch dauern, bis die tatsächlich auf der Insel ankommt. Das Ende der Aktion wird aber jetzt nicht mehr fix auf dem 31. Mai liegen. Statt dessen werden wir beobachten, wie die Handlung verläuft und dementsprechend entscheiden, wann das Rettungsschiff bei der Insel ankommt.

    Charlie Smith, 45 Jahre, Kapitän an Bord der „MS Suicune“


    „Käpt’n, wir nähern uns jetzt den letzten bekannten Koordinaten“, meinte der erste nautische Offizier kurz nach dem Sonnenaufgang.

    „Gut. Dann sollten ab jetzt alle Mann die Augen offen halten. Bis wir die Stelle erreichen, an der das Schiff gesunken ist, dauert es zwar noch etwas, aber ich will nicht, das wir etwas übersehen.“

    „Wird gemacht“, antwortete der Offizier und gab den Befehl weiter an die anderen Besatzungsmitglieder.

    Tatsächlich ging der Kapitän davon aus, dass sie schon etwas Glück brauchten, um einen Hinweis auf das untergegangene Schiff oder auf dessen Besatzung oder Passagiere zu finden. Die Aussagen, wo das Schiffsunglück passiert war, waren dafür einfach viel zu ungenau.

    Angefangen hatte das Ganze, als die Seeüberwachung gestern einen Funkspruch erhalten hatte, nach dem das Kreuzfahrtschiff in Seenot geraten war und anfing zu sinken. Leider war zuvor schon das Navigationssystem an Bord ausgefallen, so dass in dem Notruf die letzten bekannten Koordinaten und eine Richtung angegeben war, in der sich das Schiff ein paar Stunden lang von dort bewegt hatte. Eine Aussage, mit welchem Tempo die unterwegs waren, fehlte allerdings. Aber auch schon so war die angegebene Position derart fernab sämtlicher üblicher Seefahrtsrouten, dass gerade kein anderes Schiff in der Nähe war, und als die Seenotrettung schließlich die MS Suicune auf den Weg geschickt hatte, hatte sich dann noch ein Unwetter zusammen gebraut, so dass sie gestern bis in die späten Abendstunden nur langsam voran gekommen waren.

    Jetzt konnte man eigentlich nur noch hoffen, dass die in dem Notruf angegebene Richtung stimmte und sie mögliche Überlebende schnell finden würden. Aber so, wie die Rettungsmission bisher verlaufen war, würde es den Kapitän nicht wundern, wenn das in Seenot geratene Schiff von dem angedachten Kurs abgewichen war.

    „Halten sie mögliche Strömungen im Auge“, wandte er sich deshalb erneut an den ersten nautischen Offizier. „Wenn die zu stark sind oder ihre Richtung ändern, will ich das wissen, damit wir das bei unserer Suche berücksichtigen können.“


    Off Topic:

    Damit ist die Nacht jetzt vorbei. Wenn ihr noch etwas in der Nacht machen wollt, könnt ihr das in einer Rückblende erwähnen.

    Möchte noch irgendjemand was in der Nacht machen, sonst würde ich mit meinem nächsten Post im Laufe des Nachmittags mal einen neuen Tag einleiten

    Normalerweise gehören die Tageszeiten zu den Dingen die von der RPG-Leitung - also im Falle der RPG-Aktion von den Mitgliedern des RPG-Komitees - vorgegeben werden und die normale Mitspieler nicht so ohne Weiteres ändern dürfen. Aber tatsächlich überlegen wir im Komitee auch gerade, wann wir den Übergang zum Tag stattfinden lassen.

    Irgendwie habe ich es bis jetzt versäumt, für letzte Woche eine Medaille zu beantragen. Aber da der Montag noch nicht vorbei ist, kann ich das ja noch nachholen. Insofern würde ich mir heute gerne zwei Medaillen auf einmal holen:


    Letzte Woche habe ich vier RPG-Beiträge geschrieben:


    Beitrag #81 von Montag, 22:04 bei der offenen RPG-Aktion

    Beitrag #85 von Dienstag, 22:13 bei der offenen RPG-Aktion

    Beitrag #95 von gestern (Sonntag), 9:11 bei der offenen RPG-Aktion

    Beitrag #299 von gestern (Sonntag), 10:16 im Kalos-RPG


    Rameidon


    Heute habe ich für die neue Kalenderwoche bereits zwei RPG-Beiträge geschrieben:


    Beitrag #1043 von heute (Montag), 19:30 im Johto-RPG

    Beitrag #688 von heute (Montag), 20:51 im Hoenn-RPG mit mehr als 500 Wörtern Länge.


    Voluminas


    Für diese RPG-Beiträge hätte ich gerne für die Kalenderwoche 20/2022 ein Rameidon und für die Kalenderwoche 21/2022 ein Voluminas.

    Nachdem Jan das Fiffyen eine Weile lang betrachtet hatte, fiel ihm auf einmal ein, dass dieses ja eigentlich genauso viel abbekommen haben musste wie das Stollunior. Oder war die letzte Attacke auf das Stahl-Gesteins-Pokemon heftiger gewesen als die finale Glutattacke von Feurigel? Auf jeden Fall konnte es nicht schaden, wenn er einmal nachsah, ob sich das Stollunior schon etwas von dem KO erholt hatte, und deshalb griff er zu dem Pokeball und rief dieses wieder hervor.

    „Stoll“, stöhnte dieses, „stollunior?“

    Der Mentalist war sich nicht ganz sicher, was das zu bedeuten hatte, aber irgendwie spürte er zumindest, dass das Pokemon irgendwie von der Situation irgendwie etwas verwirrt war. Aber irgendwie hatte er den Eindruck, als ob er sich zunächst einmal bei dem kleinen Wesen entschuldigen musste: „Es tut mir Leid, dass ich nicht aufgepasst und dich nicht vor dem letzten Angriff aus dem Kampf heraus gerufen habe“, sagte er ihm deshalb. „Akzeptierst du dafür eine Entschuldigung?

    Das Pokemon sah den Trainer erst einmal mit verblüfften Augen an, aber wenig später machte das Fiffyen eine Bewegung, und als das Stollunior dieses bemerkte, sagte es: „Unior?! Stoll stollun stolluninior?“

    „Feu feurigel“, begann das Feuerpokemon zu erklären, wie die Pokebälle der gegnerischen Pokemon zerstört worden waren. Es erläuterte, dass die jungen Trainer anscheinend der Meinung waren, dass die ehemals gegnerischen Pokemon nichts dafür konnten, für was ihre Trainer sie eingesetzt hatten.

    Als die Erklärungen soweit beendet waren, wandte sich der Mentalist sowohl an das Fiffyen als auch an das Stollunior: „So wie es aussieht, seid ihr im Moment beide schwach auf den Beinen“, erklärte er. „Ich möchte euch daher nicht so einfach hier zurück lassen - aber genauso möchte ich auch nicht zwangsweise in mein Team aufnehmen, wenn ihr das gar nicht wollt. Also habe ich drei Vorschläge für euch: Wenn ihr wollt, könnt ihr euch jetzt gleich auf den Weg machen, wohin ihr wollt. Oder ihr kommt mit mir mit, bis wir die Höhle verlassen und geht dann eure Wege. Die dritte Möglichkeit, wäre dass ich euch bis zu einem Pokemoncenter mitnehme und euch dann dort heilen lasse. Danach könnt ihr immer noch entscheiden, ob ihr bei mir bleiben oder euren eigenen Weg beschreiten wollt. Na, was sagt ihr dazu?

    „Fiff fiffyen“, antwortete das Unlicht-Pokemon, und das Stahl-Gesteins-Pokemon meinte: „Unior stoll stolluninior stollu stolluninior.“

    Der Mentalist konnte spüren, wie ihm gegenüber beide Pokemon wohlgesonnen waren, aber ihm war nicht klar, für welche Variante sie sich entschieden hatten. Also wandte er sich an sein Feuerpokemon: „Kannst du mir übersetzen, was die beiden gesagt haben?

    „Feurigel feu feuri feu rigel gel feu“, antwortete dieses. Dementsprechend hatten sich wohl beide Pokemon entschieden, erst einmal bis zum Ausgang der Höhle mitzukommen, sich aber wohl noch nicht festgelegt, was sie danach machen wollten.

    „Taub taubsi taub?“, erkundigte sich anschließend das Normal-Flug-Pokemon. „Taubsi taub?“

    Nein, ich denke, nicht, dass es unbedingt im Pokeball bleiben muss“, antwortete der Mentalist daraufhin. Wenn sowohl das Fiffyen und das Stollunior sich soweit erholt hatten, dass sie wieder bei Bewusstsein sind und von selbst laufen können, dann konnte genau das vielleicht auch auf das Plinfa zutreffen - auch wenn dessen Verletzungen etwas anders entstanden waren. Also griff er nach einem zweiten Pokeball und rief sein Wasserpokemon wieder hervor. „Wie geht es dir?“, fragte er es anschließend.

    „Plinfa plin fa pli plinfa pli“, antwortete dieses.

    Bei dieser Antwort musste der Mentalist schmunzeln. Hatte er es etwa zu sehr verwöhnt, so dass es auf seiner Schulter sitzen wollte, um nicht selbst laufen zu müssen? Dennoch bückte er sich, hob den kleinen Pinguin hoch und setzte ihn auch den gewünschten Platz.