Beiträge von Feuerdrache

    Heinrich schien auch der Meinung zu sein, dass man sich beeilen sollte. Er beschleunigte sein Tempo und rief währenddessen ein weiteres Pokemon. „Wenn ich einen Vorschlag unterbreiten dürfte und du wirst ihn sicherlich gerne hören, solltest auch du ein weiteres Pokemon heraus rufen“, merkte er dabei an. „Diese geschmacklos gekleideten Damen und Herren könnten uns mit einem Messer auflauern und überfallen wollen. Und das hinter jeder Ecke.“


    „Ich denke, das Risiko müssen wir eingehen“, antwortete der Vogeltrainer, der sein Tempo auch schon erhöht hatte. „Und ein weiteres Pokemon kann ich nicht rufen. Ich habe nur die drei.“ Während er weiter lief spürte er, wie Christie und Mankel sich mit ihren Füßen fester an seinen Schultern festklammerten.

    Aber als sie kurze Zeit später um eine Ecke bogen, konnten sie die beiden grau gekleideten Typen gar nicht übersehen. Einer der beiden war gerade dabei, eines der Eier einzustecken, während der andere währenddessen versuchte, diesen lauten Vogel weg zu scheuchen: „Kusch, kusch! Hau endlich ab!“, rief er.

    „Ich glaube, das bringt nichts“, meinte der Typ mit dem Ei. „Vielleicht hast du mehr Erfolg, wenn dein Zobiris einen Schattenstoß einsetzt.“

    Aber das Zobiris war gerade noch nicht zu sehen. Jedenfalls schienen die beiden Männer gerade durch den Bauz abgelenkt zu sein und nicht weiter auf ihre Umgebung zu achten.

    Ich würde für den Buchstaben L habe ich nicht viele Animes gesehen. Tatsächlich fallen mir da nur zwei Serien ein, von denen eine bereits erwähnt wurde:

    • Last Exile
      Falls die von Bastet erwänten zwei Staffeln tatsächlich nichts mit einander zu tun haben, wäre das dann wahrscheinlich eine Nominierung wahrscheinlich für die erste Staffel und nicht für die von ihr nominierte zweite.
    • L/R Licensed by Royalty
      Dieser Anime ist bei Wikipedia wohl unter dem falschen Titel „Im Dienste Ihrer Majestät - Licensed by Royalty“ aufgelistet, aber ich kenne die Serie unter dem oben angegebenen Titel - und der steht so auch auf meinen DVDs der Serie.

    Animes, die nach dem einleitenden Artikel mit einem L weiter gehen - wie zum Beispiel „Die letzten Glühwürmchen“ werde ich hier nicht nominieren, da die bereits unter dem Buchstaben D dran gewesen wären.

    Wie gebeten flog Doyle ein Stück nach Norden, um schon einmal nach den Eiern Ausschau zu halten. zunächst schien es nicht so, als ob die Dinger einfach so aus der Luft heraus zu finden wären, aber nachdem der Vogel etwa fünfzig Meter weit geflogen war, entdeckte er etwas, was aus der Entfernung betrachtet vielleicht ein Ei sein könnte. Der Bauz setzte zu einem Sinkflug auf das Teil an - und wie er kurze Zeit später bemerkte, hatte er tatsächlich das erste Ei gefunden.

    Leider bemerkte er einen Moment später die beiden grau gekleideten Typen, die das Teil anscheinend auch schon bemerkt hatten. Wenn es kleiner gewesen wäre, hätte Doyle vielleicht überlegt, ob er es vielleicht schnappen und davon fliegen sollte. Aber dafür war das Teil einfach viel zu groß, und außerdem waren die Typen schon recht nahe, und der Vogel wollte nicht riskieren, dass die beiden ein Pokemon riefen und ihn in einen Kampf mit diesem verwickelten. Sicher war es da besser, wenn er dafür sorgte, wenn Jan-Friedrich und dessen Begleitung ihn bemerkten und sich beeilten, um die beiden Typen ein für alle Mal auszuschalten.

    Das Pflanzen-Flug-Pokemon fing also kurzentschlossen an, wieder in die Höhe zu steigen und sich nach seinem Trainer umzusehen. Als er diesen sah, begann er, laut „Bauz bau bauz bau bauz!“ zu rufen, wobei er versuchte, im Flug irgendwie auf die beiden grau gekleideten Männer zu deuten.


    Es dauerte nicht lange, bis der Vogel-Trainer auf diese Rufe aufmerksam wurde. Auf die Entfernung konnte er zwar die genauen Worte nicht verstehen, aber dennoch war er sich sicher, dass sein Pokemon irgend etwas bemerkt hatte. „Ich denke, wir sollten uns beeilen“, meinte er deshalb zu Heinrich. „Doyle scheint da irgend etwas gefunden zu haben, und so wie er sich verhält, vermute ich mal, dass die Sache eilig ist.“

    Auch wenn es mehr Animes mit dem Anfangsbuchstaben K gibt, möchte ich auch hier nur einen Film nominieren: Kikis kleiner Lieferservice. Ich habe zwar noch ein paar Animes mehr mit diesem Anfangsbuchstaben gesehen, aber verglichen mit dem Studio-Ghibli-Film sehe ich die nicht als Kandidaten für eine Nominierung.

    Da mir nicht wirklich viele Anime mit dem Anfangsbuchstaben J einfallen, habe ich einmal bei Wikipedia nachgesehen, welche Animes dort unter diesem Buchstaben aufgezählt werden. Davon kenne ich ehrlich gesagt nur drei Einträge, bei denen ich mir bei einem nicht sicher bin, ob der wirklich unter J einsortiert werden soll - ich glaube, der wurde bereits unter D genannt - und einen weiteren Anime werde ich garantiert nicht nominieren:


    Jeanne, die Kamokaze-Diebin - Ist zwar kein Meisterwerk, aber kann man sich dennoch gut ansehen. In Ermangelung anderer Alternativen werde ich diese Serie nominieren,


    Jin Roh - Diesen Anime habe ich einmal gesehen und mache seither einen Bogen darum. Das werde ich definitiv nicht nominieren.


    Der Junge und das Biest - Definitiv wert, nominiert zu werden, aber ich glaube, wir sehen den eher bei den vielen Animes mit dem Anfangsbuchstaben D?

    Animes mit dem Anfangsbuchstaben I sind auch bei mir nur recht spärlich vorhanden. Falls ich nichts übersehen habe, habe ich aber immerhin eine Serie und einen Film gesehen, die auf dieses Kriterium passen. Davon könnte die Serie vielleicht schon recht alt sein - so dass sich Leute, die sich nur nach den aktuellen Serien orientieren die vielleicht nicht unbedingt kennen - und der Film ist recht neu - so dass ihn vielleicht noch nicht viele Leute gesehen haben. Dennoch denke ich, dass ich beides einmal nominieren möchte:

    1. Inu Yasha (TV-Serie, 167 Episoden, von denen ich aber nicht alle gesehen habe)
    2. I want to eat your pancreas (Film)


    Edit:

    Nachdem ich mir die Liste der Animes mit I bei Wikipedia angesehen habe, habe ich noch eine weitere Serie und einen weiteren Film entdeckt, von denen ich die Serie auch noch nominieren möchte - in der Hoffnung, dass der bei Wikipedia genannte Titel gültig ist:


    Im Dienste Ihrer Majestät - Licensed by Royalty (als DVD habe ich die unter dem Namen „L/R Licensed by Royalty“ bei mir im Regal stehen, so dass ich die ursprünglich nicht dem Anfangsbuchstaben I zugeordnet hatte.)

    Amelia antwortete auf Uschaurischuums Vorstellung, dass sie ihn wohl auch mit „Schildnöck“ anreden würde, da Uschaurischuum ihr zu kompliziert wäre. „Hat dein Name eine Bedeutung?“, fügte sie noch hinzu. „Du kommst sicher nicht von der Region oder? Entschuldige meine Neugierde. Ich bin aus Galar.“

    „Das sind ja gleich mehrere Fragen auf einmal”, stellte der junge Mann fest, „und auch welche, für die ich etwas ausholen muss, um die umfassend zu beantworten.“

    Anschließend stellten sich Joanna und Robin der Neuen gegenüber vor.


    Während Kyle und Robin schnell zum Pokemoncenter gingen, nutzte Uschaurischuum Kyles Angebot, gemütlich hinterher zu schlendern, und unterwegs wandte er sich wieder an Amelia: „Hast du eigentlich den Zeichentrickfilm ‚Das rote Turtok‘ gesehen? Auf der Insel bin ich aufgewachsen. Da ich das einzige Menschenkind dort war, haben meine Eltern irgendwie vergessen, mir einen richtigen Namen zu geben. Als ich mich dann auf den Weg in die Welt gemacht habe, habe ich mich eine Zeit lang ‚Nobody‘ genannt, aber ein paar Jahre später haben mir ein paar Nachbarskinder geholfen, Namen für meine kleinen Freunde zu suchen. Ach ja“, meinte er und griff zu seinen Pokebällen und ließ seine Wasserschildkröte erscheinen, „Morla stammt auch von der Insel und ist mir gefolgt als ich dort aufgebrochen bin.“

    Morla stellte sich mit einem höflichen „Schiggy“ der fremden Trainerin und ihren Pokemon gegenüber vor, blieb danach aber erst einmal in Uschaurischuums Nähe.

    „Kassiopeia habe ich irgendwann verletzt auf der Straße gefunden und es nicht übers Herz gebracht, sie weiter leiden zu lassen“ Er rief die Feuerschildkröte hervor. „Also habe ich sie erst einmal mitgenommen, und ein junges Mädchen hat mir gezeigt, wo ich sie heilen lassen kann.“

    Kassiopeia ging ein paar Schritte auf Amelias Floink zu. „Qurtel“, stellte sie sich diesem gegenüber erst einmal vor.

    „Und Klein A’Turin habe ich dann später gegen ein weiteres Schiggy eingetauscht, welches mir auch von der Insel aus gefolgt ist.“ Er griff zu dem dritten Pokeball, und wieder erschien eine kleine Schildkröte. A’Turin sah die fremde Trainerin und versteckte sich erst einmal hinter den Beinen des Schildkrötentrainers. „Er ist fremden Trainern gegenüber immer erst etwas schüchtern“, erklärte Uschaurischuum. „Ach ja, alle drei Namen stammen von Schildkröten aus der Literatur, und der Schriftsteller, von dem ich die Namen von Morla und Kassiopeia entnommen habe, hat auch über einen Mann geschrieben, der irgendwie eine Mischung aus Schildkröte und Mensch ist und Uschaurischuum heißt. Ein paar Nachbarskinder haben das mitbekommen und mich dann immer so genannt, und irgendwie ist der Name dann hängen geblieben.“


    Als sie sich kurze Zeit später dem Pokemoncenter näherten, verließ gerade eine Frau, die irgendwie genauso wie Schwester Joy aussah, das Gebäude und lief eilig davon. „Sag mal“, wandte sich der Schildkrötentrainer daraufhin erneut an Amelia, „kann es sein, dass die Frau irgendwie mit Schwester Joy verwandt ist? Die beiden sehen einander zum Verwechseln ähnlich. Oder ist Schwester Joy irgendwie von Anemonia City hier her gekommen ohne dass wir davon etwas mitbekommen haben? Dann hätte sie die Medizin doch einfach mitnehmen können.“


    Off Topic:

    Destiny Moon Ich hoffe, es ist OK, wenn ich einmal annehme, dass Amelia gemeinsam mit Uschaurischuum hinter den anderen her schlendert?

    Was die Verwirrung mit Schwester Joy angeht, sollte ich vielleicht erwähnen, dass mein Trainer bisher erst in zwei Pokemoncentern war - und davon ist eines schon viele Jahre her. Insofern weiß er noch nicht, dass in jedem Pokemoncenter eine Schwester Joy arbeitet.

    Ich denke, ich werde ich auch einmal für den Häuserkampf anmelden. Von den als relevant angegebenen Bereichen bin ich eigentlich nur am Fanfiction-Bereich interessiert, und da würde ich mich selbst eher als mittelmäßig einschätzen. Weitaus aktiver als im Fanfiction-Bereich bin ich übrigens in den PnP- und RPG-Bereichen, aber die scheinen für die Anmeldung wohl nicht weiter wichtig zu sein.


    Nutzer-Name: Feuerdrache

    Interessierte Bereiche: Fanfiction

    Nachdem Uschaurischuum sich der Gruppe vorgestellt hatte, bekam Noah irgend eine Nachricht und verabschiedete sich dann recht schnell von der Gruppe. Wenig später kam ein verspieltes Pokemon mit einem kleinen Ball zu der Gruppe und fragte „Floink?“. Anschließend kam eine junge, schwarzhaarige Frau zu der Gruppe und entschuldigte sich für das Verhalten ihres kleinen Freundes. „Der Kleine ist noch jung und verspielt“, erklärte sie. „Wie ihr seht liebt er den Ball sehr. Es würde ihn freuen wenn ihn auch mal werfen würdet ...“ Nach kurzem Zögern fügte sie noch hinzu: „Nur wenn ihr wollt. Ich bin manchmal ein wenig voreilig. Mein Name ist Amelia. Freut mich sehr euch kennen zu lernen.“

    Tatsächlich bückte sich Kyle, um den Ball auf eine nicht allzu weit entfernte freie Stelle in dem Sand zu werfen. Er stellte sich noch einmal ihr gegenüber vor und erkundigte sich dann, ob sie kürzlich im Pokemoncenter war und wie die Situation dort aussah.

    Die Schwarzhaarige schien im ersten Moment etwas unsicher zu sein, was er mit der Frage gemeint hatte, aber dann erzählte sie, dass sie gestern tatsächlich im Pokemoncenter gewesen war und dass Schwester Joy wohl im Zusammenhang mit irgend einer Medizin besorgt geklungen hätte. „War es das was du meinst?“, erkundigte sie sich. „Wenn ja dann habe ich gerne geholfen.“ Anschließend fragte sie, ob sie sich der Gruppe anschließen könne.


    „Ich denke, es ging vermutlich um die Medizin, die ihr aus Anemonia City geholt habt“, schlussfolgerte der junge Mann mit dem schildkrötenpanzerförmigen Rucksack. „Also sollten wir uns vielleicht etwas mehr beeilen, um die abzuliefern.“ Anschließend wandte er sich an die Fremde: „Ich bin erst seit heute Vormittag bei der Gruppe, aber längst nicht mehr das neueste Gruppenmitglied. Wenn wir dir sympathisch sind, denke ich also nicht dass es Probleme gibt, wenn du dich uns anschließt. Ach ja, ich heiße Uschaurischuum, aber du kannst mich auch Schildnöck nennen.“

    Sarah antwortete auf Jans Frage, indem sie zunächst einmal vorschlug, dem Wailord ein paar Beeren zu geben, dann aber anmerkte, dass man ihm auch Beeren und etwas Futter geben und versprechen könne, dass er später mehr bekommen würde. Jan hielt dies für eine gute Idee, und so holte er aus seinem Gepäck eine der beiden Papiertüten, die er am vorherigen Abend mit Pokemonfutter gefüllt hatte. Verglichen mit der Größe des Pokemon war darin zwar nur eine kleine Portion, aber es war zumindest etwas.

    Bevor er das Futter allerdings an das Pokemon übergeben konnte, näherte sich ein weiterer junger Mann. „Huch, du hast Hunger?“, meinte er und bot dem Wasserpokemon ein angebissenes Baguette an. „Wie wäre es wir beide gegen den Rest der Welt? Darauf schenke ich dir das Baguette. Und dann können wir so lächerliche Knirpse locker fertig machen.


    „Plinfa pli? Pli plinfa plinfa plin!“, meinte Jans Wasserpokemon daraufhin. Der blonde Mentalist konnte durchaus nachvollziehen, dass es das Baguette nicht unbedingt als eine geeignete Nahrung für ein Wailord ansah. Aber er hielt es für besser, die genauen Worte dieses Vorwurfs nicht zu übersetzen. Statt dessen wandte sich der zweiundzwanzig Jahre alte Brillenträger mit der Brandnarbe im Gesicht an den femden Mann: „Ich wäre da lieber vorsichtig mit solchen Angeboten. Das ist ein wildes Pokemon, welches wohl schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben muss, bevor wir ihm gestern geholfen und von ein paar Harpunen befreit haben. Es würde mich nicht wundern, wenn das Wailord keine Lust hat, dir bei deinen Problemen mit irgendwelchen Knirpsen zu helfen.“ Anschließend bot er dem Wailord das Futter aus der Papiertüte an: „Hier, bitte, damit du auch passendes Futter bekommst. Wenn du noch mehr brauchst, denke ich, dass wir später irgendwie noch mehr auftreiben können.

    Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Wie gesagt wäre es schön, wenn du uns mitnehmen könntest. Aber es ist deine Entscheidung.


    Off Topic:

    Die Papiertüten mit dem Pokemonfutter hatte ich tatsächlich damals hier im Handlungsthema erwähnt (Beitrag #464 vom 15. Oktober 2017). Da das Futter eigentlich aus dem Pokemoncenter stammt ist es denke ich kein Problem, wenn das Wailord es bekommt.

    Nachdem es hier im Pen&Paper-Bereich schon ein paar Themen mit Zusammenfassungen der Sitzungen einzelner Kampagnen gibt, aber in dem Bereich sonst nicht viel los ist, habe ich mir in den letzten Wochen überlegt, dass ich auch einmal eine Zusammenfassung für das Kurzabenteuer veröffentlichen könnte, bei dem ich die Leitung übernommen habe. Ursprünglich war dieses Kurzabenteuer unter der Leitung eines anderen DMs als Oneshot geplant, aber nachdem der ursprüngliche DM über eine längere Zeit hinweg nicht dazu gekommen ist, eine Handlung dafür auszuarbeiten, haben die drei Teilnehmer mit dessen Einverständnis schließlich einen neuen DM gesucht, und ich habe die Gelegenheit ergriffen, um mich einmal an der Rolle eines Game-Masters zu versuchen.

    Zwei der drei Teilnehmer spielen jeweils einen Changeling-Barden (Jas, gespielt von @Creon und Nessy, gespielt von mortiferus93 ) , der dritte Chara (Sebek, gespielt von Fenrir Kuroōkami ) ist ein Dragonborn-Paladin. Ferner habe ich die Karte der Stadt und die Karten von zwei Tavernen von dem ursprünglich angedachten DM übernommen.


    1. Sitzung

    Jas, Sebek und Nessy wachten in einer ihnen unbekannten Taverne in einer Stadt auf, in der sie noch nie zuvor gewesen sind. Alle drei hatten keine Ahnung, warum sie nicht dort aufwachten, wo sie am Abend zuvor ins Bett gegangen waren. Tatsächlich stammten sie auch aus unterschiedlichen Gegenden und kannten einander nicht.

    Ein edel aussehender Herr bemerkte, dass die drei aufgewacht waren und klärte sie darüber auf, dass sie leider keine Auswahl mehr hätten und notgedrungen miteinander ein Team bilden müssten. Er bewirkte einen Zauber, woraufhin ein Schmetterling erschien, der sich mit den drei Fremden auch gleich anzufreunden schien. Als der Mann dies sah, gratulierte er den beiden Barden und dem Paladin zur erfolgreichen Qualifikation und verkündete, dass sie ab sofort das Team „Schmetterling“ seien. Auf Nachfrage erklärte er noch, dass in der Stadt das „Rapta-Wunsch-Turnier“ statt fand und dass hierfür an unterschiedlichen Stellen in der Stadt Wettbewerbe statt finden würden. Weitere Details mussten die Teilnehmer allerdings selbst heraus finden.

    Statt gleich loszuziehen, entschieden sich die drei Teilnehmer allerdings, erst einmal eine Art Brunch zu sich zu nehmen.


    Das Team Schildkröte machte sich also gegen Mittag auf den Weg. Da sie keine Ahnung hatten, wo genau die einzelnen Wettbewerbe statt fanden, gingen sie zunächst einmal in irgend eine Richtung und näherten sich wenig später einem ziemlich großen Gebäude, welches nach einer großen Kirche aussah. Jas war zwar nicht begeistert darüber, ein kirchliches Gebäude zu betreten, aber die anderen beiden überredeten ihn, dennoch dazu. Wie sich heraus stellte, hatten sie hiermit den ersten Wettbewerb gefunden, denn in der Kathedrale fand gerade ein Gesangswettbewerb statt. Die beiden Barden und der Paladin nahmen daran teil und bekamen für ihre Darbietung eine Punktewertung von 54 Punkten. Da dies der erste Wettbewerb war, an dem das Team Schildkröte teilgenommen hatte, bekamen sie zusätzlich einen Handzettel überreicht:



    Die drei Teilnehmer entschieden sich, es als nächstes bei dem Wettbewerb in der Philharmonie zu versuchen. Aber als sie sich bei dem für den Gesangswettbewerb Verantwortlichen Geistlichen nach dem Weg erkundigten, teilte er ihnen mit, dass er ihnen darauf leider keine Antwort geben dürfe. Nach etwas Überreden ließ er sich immerhin zur Aussage bringen, dass auf dem Marktplatz Stadtpläne verkauft würden. Aber sobald die drei die Kathedrale verlassen hatten, erkundigten sie sich bei einem zufälligerweise vorbei kommenden Passanten, und der gab ihnen eine Wegbeschreibung.

    Unterwegs zur Philharmonie kamen sie zufälligerweise bei dem Rathaus vorbei, und obwohl Nessy schlechte Erfahrungen mit Rathäusern gemacht hatte, betraten sie dieses und nahmen an dem dort stattfindenden freien Unterhaltungswettbewerb teil. Dieses Mal erwischten sie allerdings einen schlechten Moment und kamen nur auf eine Wertung von 35 Punkten.

    Danach gingen sie wie geplant zur Philharmonie. Dort mussten sie zunächst einmal etwas warten, weil die vorherigen Teilnehmer noch nicht fertig waren, aber nach ein paar Minuten konnten sie sich an dem in dem Gebäude stattfindenden Instrumentalmusikwettbewerb teilnehmen. Auch hier bekamen sie ordentliche 54 Punkte für ihre Darbietung.

    Nachdem sie in der Philharmonie fertig waren, entschieden sie, dass sie es als nächstes bei dem Theater versuchen wollten. Also erkundigten sie sich erneut nach dem Weg und liefen dann zu dem Rundtheater. Wie sich heraus stellte, war dieses allerdings kein richtiges Theater, sondern eher ein mit einem Amphittheater vergleichbares Stadion, dessen Veranstaltungsfläche aus einem einfachen Sandboden bestand. Hier fand ein Nahkampfturnier statt, bei dem Projektilwaffen und alle Arten von Zaubern, die - falls sie ihr Ziel verfehlten - das Publikum gefährden konnten, verboten waren. Außerdem war es nicht erlaubt, das gegnerische Wappentier anzugreifen, und falls ein Wappentier sich in den Kampf einmischte, hatte das entsprechende Team automatisch verloren. Wie sich ferner heraus stellte, hatten die Wappentiere alle eine besondere Fähigkeit: Sie konnten einen bewusstlosen Kamerad stabilisieren, und das auch dann, wenn dieser gerade dabei war, an seinen Verletzungen zu sterben.

    Sebek, Nessy und Jas entschieden sich, an dem Nahkampfturnier teilzunehmen, und da der erste Gegner bereits geschwächt in den Kampf gezogen war hatten sie ihn recht schnell besiegt. Als sie dann gefragt wurden, ob sie es noch mit weiteren Gegnern aufnehmen wollten, entschieden sie sich, es noch weiter zu versuchen, und auch die nachfolgenden Gegner waren keine große Herausforderung. Nachdem sie fünf Kämpfe erfolgreich hinter sich gebracht hatten, beendete der Kampfrichter das Turnier, da es inzwischen schon acht Uhr abends geworden war und die einzelnen Wettbewerbe damit schließen mussten.




    2. Sitzung

    Um in der Zeit bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse zumindest noch eine Kleinigkeit in den Magen zu bekommen, gingen die beiden Barden und der Paladin zunächst einmal zurück zur Taverne „Zum Rollenden Würfel“. Dort ließen sie sich ein paar belegte Brote geben, und nachdem sie diese aufgegessen hatten, gingen sie wieder zurück zum Rundtheater. Dort hatten sich auf der Kampffläche bereits sehr viele Teams eingefunden, und tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis Organisatoren des Turniers bekannt gaben, welches Team wie viele Punkte bekommen hatte. Die 208 Punkte, die das Team Schildkröte bekommen hatte, reichten dabei locker aus, um in die zweite Runde zu kommen.

    Anschließend erläuterten die Verantwortlichen, dass die zweite Runde am nächsten Tag statt finden würde und dort die Wettbewerbe aus der ersten Runde fortgesetzt wurden. Die einzelnen Teams konnten also am zweiten Turniertag an den Wettbewerben teilnehmen, bei denen sie am ersten Turniertag noch nicht gewesen waren. Für den Einzug in die Finalrunden würden schließlich die Punkte aus der ersten und der zweiten Runde zusammen gezählt.

    Aus Gesprächen, die Jas, Sebek und Nessy von anderen Teilnehmern mitbekamen, konnten sie entnehmen, dass die Schlafplätze in den beiden Tavernen leider schon komplett reserviert waren und dass die Abenteurergilde wohl nur größere Schlafsäle zur Verfügung stellte. Kurzerhand erkundigten sie sich, ob es in der Nähe auch noch andere Herbergen gab, und ein anderer Teilnehmer hatte an dem Tag zufällig die Herberge „bei der Kathedrale“ gesehen. Die beiden Barden und der Paladin überlegten nicht lange und machten sich auf den Weg dorthin.

    Wie sich heraus stellte, hatte diese Herberge einen gehobenen Zimmerstandard, so dass die drei Mitglieder des Teams Schildkröte für eine Übernachtung in einem Doppel- und einem Einzelzimmer zusammen 5 Gold bezahlten. Beim Frühstück unterhielten sie sich kurz mit eine der Angestellten der Herberge, und diese verriet ihnen, dass sie aufgrund ihrer Leistungen in der ersten Runde als eines der Favoriten für den Sieg des Turniers angesehen wurden. Jas gelang es kurze Zeit später, die Angestellte zu einem etwas umfangreichen Gespräch außerhalb des Frühstücksraumes zu bewegen, und in dessen Verlauf erfuhr er, dass die Stadt von einem Fluch betroffen war, nach dem die Bewohner der Stadt aufgrund eines Fluchs jeweils ein paar Tage nach dem Ende eines Turniers einschliefen und erst ein paar Tage vor dem nächsten Turnier aufwachten. Dieser Fluch war wohl nicht so leicht zu brechen, selbst der in der Stadt anwesende Djinn konnte da wohl nichts ausrichten. In Bezug auf den Wettbewerb erfuhr Jas, dass die Geheimniskrämerei nur auf die Organisatoren bezogen war, die sich bewusst entschieden hatten, dass dies eines der Merkmale des Turniers sein sollte. Alle anderen Bewohner der Stadt durften frei heraus über das Turnier reden.

    Nachdem Jas wieder zum Frühstück zurück gekehrt war und den anderen von diesen Informationen berichtet hatte, machte sich das Team Schildkröte wieder auf den Weg. Da sie als Willkommensgeschenk in der Herberge einen Stadtplan bekommen hatten, gingen sie zunächst einmal zur Stadthalle und beteiligten sich dort an einem Tanzwettbewerb. Anschließend gingen sie weiter zu dem Marktplatz, auf dem ein Geschichten-Vortrags-Wettbewerb statt fand. Schließlich liefen sie noch zu dem Haus der Gemeinde. Dieses erreichten sie am späten Vormitag, und sie erfuhren, dass hier ein Diskussionswettbewerb statt finden würde. Da gerade kein gegnerisches Team da war, mussten sie allerdings zunächst einmal etwas abwarten.

    Nachdem Jas in unserer letzten Sitzung am Strand mit einem kleinen Strandwurm herum gespielt hat, hat sich in der heutigen Sitzung von Gruppe 8 (unter der Leitung von Impergator ) ein Leerenwurm mit Scarlet ( Jacqueline ), Emilia ( Fenrir Kuroōkami ) und Goldenar (meinem Chara) angelegt. Nachdem wir den Wurm besiegt hatten, haben wir in der Strandbar den Abend verbracht und uns schließlich auf den Weg zur Herberge gemacht.

    Für die Kalenderwoche 11/2021 hätte ich dafür gerne ein Tandrak. Tandrak

    Tatsächlich machte sich die Gruppe nun auf den Weg, und Kyle nutzte die Gelegenheit, um denjenigen, die erst heute dazu gekommen waren, ein paar Dinge zu erklären. Das was er da erzählte, klang für den Schildkrötentrainer durchaus plausibel, und als der junge Mann mit seinem Bericht fertig war, hatten sie auch schon einen großen Teil des Weges hinter sich gebracht.

    Anschließend stellte sich ein Junge vor, der erst am Strand dazu gekommen war. Er hieß Robin, und seine Pokemon waren Leilani und Luca. Joy kommentierte dies mit der Bemerkung, dass die Gruppe „schneller Anhänger findet als ein Wadribie Honig sammeln kann“. Aber dann wandte sie sich Bobins blauem Pokemon zu und erkundigte sich, was das für ein Pokemon war.“


    „Ich glaube, ich habe mich noch nicht allen gegenüber vorgestellt. Ich heiße Uschaurischuum, aber wenn euch das zu kompliziert ist, könnt ihr mich auch gerne ‚Schildnöck‘ nennen. Meine drei kleinen Freunde stelle ich euch vielleicht später vor, die sind im Moment in den Pokebällen, und dort sollen die auch bleiben bis wir die Medizin abgeliefert haben.“ Er schwieg einen Moment und fügte schließlich noch hinzu: „Ach ja, wenn ich manchmal bei ein paar Dingen nachfragen muss, dann wundert euch bitte nicht darüber. Ich bin auf einer einsamen Insel aufgewachsen, auf der neben meinen Eltern nur Wasserschildkröten und Krebscorps gelebt haben. Ich bin zwar schon einige Zeit in der Menschenwelt unterwegs, aber anscheinend gibt es doch noch so einige Dinge, die mir nicht so geläufig sind.“

    „Sag erinnerst du dich was eben passiert ist?“, fragte ToyAgumon den kleinen, grünen Drachen.

    Nein, antworte dieser daraufhin, nur, dass ich in den Wald gerannt bin, um dem kleinen Digimon zur Hilfe zu kommen und dass Candlemon mir seine Hilfe aufgedrängt hat. Was danach passiert ist – keine Ahnung. Auf jeden Fall bin ich irgendwie auf das Ausbildungslevel zurück digitiert und war dann hier bei euch und nicht mehr da im Wald. Dabei will ich doch stärker werden und nicht schwächer!


    Anschließend ertönte erneut ein bestialisches Gebrüll aus dem Wald. ToyAgumon schlug daraufhin vor, den Wald zu einem Sicherheitsrisiko zu erklären und sich auf den Weg zum Depot zu machen - um vielleicht dort den Dieb zu finden. Ohne auf eine Antwort zu warten, lief er los - wobei er ein durchaus zügiges Tempo an den Tag legte.

    Kannst du mit uns mithalten? Oder soll ich dich besser in die Hand nehmen und tragen?“, erkundigte sich Fredrik.

    Ich kann’s versuchen, antwortete das grüne Ausbildungsdigimon und begann, hinter dem voraus geeilten Digimon hinterher zu fliegen.

    Schon bald meinte der Brillenträger, dass Babydmon doch nicht so schnell schweben konnte, und so nahm er es in die Hand und trug es, während er sich beeilte, um das ToyAgumon nicht aus den Augen zu verlieren.


    Unterwegs wandte er sich noch einmal an seinen kleinen Digimonfreund: „Vielleicht ist es besser, wenn du dich nicht an die Einzelheiten erinnern kannst. Du warst auf einmal zu einem deutlich stärkeren Drachen digitiert und hast erst unseren vermeintlichen Gegner und danach auch uns angegriffen. Und weil du dich dabei zu sehr verausgabt hast, bist du dann letzten Endes wieder zurück zu Babydmon digitiert.

    Wie bitte? Ich habe euch angegriffen?, versetzte das Digimon und versuchte, sich aus dem Griff seines Partners zu befreien.

    Leider ja“, antwortete der Informatiker und verstärkte seinen Griff, um das Digimon nicht zu verlieren. „Es sah ganz so aus, als ob du nur noch von irgendwelchen bösartigen Instinkten geleitet worden bist - oder so ähnlich. Kann natürlich auch anders sein, ich kenne mich mit Digimon nicht so gut aus.“ Er schnappte ein paar Mal nach Luft und fügte dann noch hinzu: „Aber ich mache dir keinen Vorwurf. Du kannst sicher nichts dafür.

    Das Ausbildungsdigimon schwieg einen Moment. Passiert das jedes Mal, wenn einer von uns über das Rookielevel hinaus digitiert?, fragte es.

    Ich will es nicht hoffen.


    Schließlich kamen die beiden bei dem ToyAgumon und den anderen Kameraden an, die bei einer großen grauen Kuppel mit Metalltoren stehen geblieben waren.


    Off Topic:

    Ich stelle mir mal so vor, dass ein paar der anderen Mitspieler vor Fredrik und Babydmon ankommen - vor Allem, weil mein junger Mann ja das Digimon tragen muss und die beiden am Anfang etwas Zeit verschwendet haben. Ihr könnt in euren Beiträgen also gerne schreiben, dass ihr vor meinen Charas ankommt.