Beiträge von Feuerdrache

    Ich spiele aus der Sicht von Gunnar, einem in eine nicht näher bestimmte Verbrecherorganisation eingeschleusten V-Mann. Gunnar ist vierundvierzig Jahre alt, hat blonde Haare und trägt eine Brille.


    Leider war das Pummeluff zu hoch als dass der Brillenträger es bei seinem Sprung erwischen konnte. Aber irgendwie schien das rosane Pokemon nur wenig später aus eigener Kraft die Kontrolle über seinen Flug zu erlangen. Nicht nur das, es ging gleich über zu einem Angriff auf ein hinterher fliegendes Emolga.


    Gunnar betrachtete die beiden Pokemon einen Moment lang, aber dann sagte er sich, dass die beiden wohl auch ohne ihn klar kommen würden. Und er musste ja noch an seinen Auftrag denken - was nur leider bei dem ganzen Trubel auf der Lichtung nicht ganz so einfach werden würde. Natürlich konnte er versuchen, wieder in die Nähe der Lichtung zu schleichen, sich in seinem alten Versteck zu verstecken und die Ereignisse zu beobachten. Aber vielleicht waren durch die beiden davon fliegenden Pokemon jetzt Leute auf diese Richtung aufmerksam geworden? Ja, dass könnte durchaus sein. Da er lieber nicht zu früh entdeckt werden wollte, entschied er sich, erst einmal in einem weiteren Bogen um die Lichtung herum zu schleichen und sich dann aus einer anderen Richtung zu nähern.

    Während er sich also in nicht zu kleiner Distanz um die Lichtung herum bewegte, entdeckte er ein Mädchen, welches vielleicht so Anfang Zwanzig sein mochte und sich ebenfalls durch das Dickicht schlich. Kurz entschlossen schlich er zu ihr, und um sie vorzuwarnen, was sie auf der Lichtung finden würde, sprach er sie an: „Ganz schön viel los hier heute Nacht, findest du nicht?“



    Off Topic:

    Mit dem „Mädchen, welches vielleicht so Anfang Zwanzig sein mochte“ meine ich den Chara von Mipha

    Ich spiele aus der Sicht von Gunnar, einem in eine nicht näher bestimmte Verbrecherorganisation eingeschleusten V-Mann. Gunnar ist vierundvierzig Jahre alt, hat blonde Haare und trägt eine Brille.


    Während Gunnar abwartete, was auf der Lichtung passieren würde, überschlugen sich dort die Ereignisse: Das Pikachu setzte auf den Befehl seines Trainers hin einen Donnerblitz ein, ein paar weitere Pokemon tauchten auf und dann tauchten auch noch weitere Pokemon auf. Weil zu viel auf einmal passierte, verlor der Brillenträger kurz die Übersicht, aber als er wieder in die Richtung des gelben Elektropokemon guckte, war dieses verschwunden. Die Frau, die die Ruhe der Nacht durcheinander gebracht hatte, schien nun an einem Pummeluff interessiert zu sein, dieses blies sich auf - anscheinend um dann davon rollen zu können. Aber dann kam ein leichter Windzug und blies das rosane Pokemon von der Lichtung herunter - und zwar geradewegs an Gunnars Versteck vorbei.

    „Hab keine Angst, ich rette dich“, rief der V-Mann mit einem leisen Ton dem vorbei fliegenden Pokemon zu als dieses gerade so schräg über ihm war. Anschließend lief er hinterher und versuchte, in einem passenden Moment in die Höhe zu springen und das Normal-Fee-Pokemon an einem seiner kurzen Füße zu packen. Auf diese Weise musste er sich zwar etwas von der Lichtung entfernen, aber da er dort ja im Moment sowieso nichts machen konnte, war das kein Problem.


    Off Topic:

    Cassandra Ich habe mir mal die Freiheit genommen, die Richtung, in der das Pummeluff geweht wird, etwas genauer zu bestimmen.


    Edit:

    Explorerkid John Irgendwie sehe ich gerade, dass wir hier wohl gleichzeitig einen ähnlichen Gedanken hatten.

    Ich spiele aus der Sicht von Gunnar, einem in eine nicht näher bestimmte Verbrecherorganisation eingeschleusten V-Mann. Gunnar ist vierundvierzig Jahre alt, hat blonde Haare und trägt eine Brille.


    Eigentlich widerstrebte es dem Brillenträger, einfach so fremde Pokemon zu stehlen. Aber in diesem Fall konnte er das wohl nicht vermeiden. Der Boss hatte letzte Woche den Verdacht geäußert, dass sich irgend so ein Maulwurf in die die Organisation eingeschlichen hatte, und Gunnar wollte auf keinen Fall riskieren, dass dieser Verdacht auf ihn fiel. Heute Nachmittag hatte der Boss ihm dann mitgeteilt, dass er sich bitte in diesen Wald begeben und ein bestimmtes Elektropokemon stehlen sollte. Der Brillenträger hatte kurz gemeckert, dass für so etwas doch eigentlich die jüngeren Kollegen zuständig waren - es wäre unglaubwürdig, wenn er nicht gemeckert hätte -, aber dann die Aufgabe doch akzeptiert.


    So schlich er nun durch den Wald. Bei dem mickrigen Mondlicht war durch das Blätterdach zwar nicht viel zu sehen, aber angeblich schliefen sein Ziel - und dessen Trainer - auf einer Lichtung, so dass man dort immerhin etwas erkennen konnte. Gunnar näherte sich gerade eben dieser Lichtung, als er plötzlich einen markerschütternden Schrei vernahm. Als er zwischen den Bäumen auf die Lichtung spähte, konnte er eine Frau sehen, die von einem Kosturso verfolgt wurde.

    „Hoffentlich haben der Trainer und das Pikachu einen tiefen schlaf“, schoss es Gunnar in seinen Gedanken durch den Kopf. Natürlich war jetzt nicht daran zu denken, das Elektropokemon zu entführen, also blieb er im Schatten der Bäume und beobachtete, was weiter auf der Lichtung geschehen würde.

    Es dauerte allerdings nicht lange, bis die Frau in ihrer Panik genau auf den Jungen drauf trampelte. Irgend jemand musste sie stoppen, aber jetzt die Lichtung zu betreten war sicher der denkbar ungünstigste Zeitpunkt - denn der Junge würde jetzt wohl sicher aufwachen, und wenn Gunnar Pech hatte, würde der Trainer alle Personen, die dann auf der Lichtung waren, in einen Topf werfen.

    (Immer noch der Kurierläufer Goldenar)


    „Das Feuer hat dir echt zugesetzt, dass du sogar Pokémon vergisst“, meinte Maverick auf Goldenars im Nebensatz versteckte Bemerkung, dass der Kurierläufer mit dem Begriff ‚Pokémon‘ nichts anfangen konnte. Ansonsten führte der Junge die Kameraden aber aus dem Wald heraus, und zwar ziemlich genau auf dem Weg, den Goldenar vorhin in den Wald hinein gelaufen war.


    Der Kurierläufer bedankte sich einmal bei Maverik und verabschiedete sich noch von seinen beiden Kameraden. Anschließend begann er bis zu der nächsten Wegeskreuzung zu laufen, und weil er keine Ahnung hatte, in welcher Richtung der Weg um den Wald kürzer war, bog er dort ohne lange zu überlegen in irgend eine Richtung ab. Anschließend begann er, um den Wald herum zu laufen - wobei er bereits deutlich merkte, dass er schon länger unterwegs war als üblich. Aber er wollte die Briefe abliefern, und so setzte er seinen Weg dennoch fort. Einige Male kam er an weitere Weggabelungen, und dort entschied er sich in der Regel für den Weg, der näher zum Wald führte. Mehrmals musste er allerdings umkehren, weil er entweder in eine Sackgasse gelaufen war oder weil ihn der Weg wieder in den Wald hinein führen wollte - wobei er deutlich sehen konnte, dass der Waldbrand tatsächlich wieder aufgeflammt war und nun auch bei Tageslicht deutlich zu sehen war. Auf diese Weise irrte er eine Weile durch die Gegend, bis er schließlich am Abend eine Ortschaft erreichte, und nachdem er dort einige hundert Meter der Straße gefolgt war, kam er an eine ihm deutlich bekannte Straßenkreuzung. Er bog einmal ab und lief an zwei Häusern vorbei, bevor er die Straße verließ und die in dem dritten Haus eingerichtete Kurierläuferstation betrat.

    Als erstes wandte er sich nun an den Verwalter der Station. Er nannte den Ort, von dem er gekommen war und überreichte die Briefe. „Wenn es möglich ist, hätte ich jetzt gerne ein Bett. Ich bin fast einen ganzen Tag lang unterwegs gewesen“, fügte er noch hinzu.

    „Wegen des Feuers?“, fragte der Verwalter. „Das glaube ich gerne. Zimmer 2 ist frei.“ Mit diesen Worten überreichte er Goldenar den Zimmerschlüssel.

    Der Kurierläufer ging zu dem Zimmer, legte sich ins Bett und schlief dann auch sofort ein.


    Off Topic:

    Ich habe einfach einmal einen Abschlussbeitrag aus der Sicht meines Charas erstellt. In der Welt, aus der Goldenar stammt, ist es üblich, dass die Kurierläuferstationen entsprechend Zimmer und Verpflegung für die Kurierläufer zur Verfügung stellen.

    Happily Ich hoffe, es macht nichts, dass ich den zweiten Zeil deines Beitrags - also die Wendung mit dem Traum - einfach ignoriere.

    (Immer noch der Kurierläufer Goldenar im Gespräch mit den Charas von Happily und Mipha )


    Auf Goldenars Bemerkung mit dem Qualm gaben sowohl Josie als auch Maverick zu verstehen, dass sie diesen ebenfalls bemerkt hatten, und auch wenn die drei sich im Wesentlichen einig waren, dass das vielleicht bedeuten könnte, dass der Waldbrand dort wieder aufflammte, konnten sie das nicht mit Sicherheit sagen.


    Der Kurierläufer überschlug einmal schnell in seinen Gedanken die Möglichkeiten und wandte sich dann an seine Kameraden: „Ich denke, wir sollten lieber umkehren. Es gibt sicherlich auch einen anderen Weg um den Wald herum. Ich muss den zwar erst einmal finden, und wahrscheinlich ist das auch ein nicht zu unterschätzender Umweg, aber die Stelle dort ist mir einfach zu suspekt. Und wenn ihr einfach nur aus dem Wald heraus kommen wollt, ist es in die andere Richtung sowieso näher.“

    Er drehte sich um und machte schon einmal ein paar zögerliche Schritte in die Richtung, aus der er vorhin gekommen war. Kurz wartete er ab, ob sich die anderen ihm anschließen würden, und dann wandte er sich wieder an Maverick: „Ich habe zwar keine Ahnung, warum du davon ausgehst, dass Postboten immer ein Pokémon dabei haben - was immer das auch ist -, aber ich habe jedenfalls kein solches Teil bei mir. Allerdings würde ich mich selbst auch nicht als Postbote bezeichnen, und ich bin auch nicht von hier aus der Gegend. Als Kurierläufer bringe ich die Briefe übrigens nicht zu den individuellen Empfängern, sondern ich laufe von Kurierläuferstation zu Kurierläuferstation und nehme dabei jeweils die Briefe mit, die in meine Richtung transportiert werden müssen. Für das Zustellen innerhalb der Orte sind dann die Postboten zuständig.“


    Off Topic:

    Da mein Chara nicht aus der Pokemon-Welt stammt, hat er natürlich keine Ahnung, was Pokémon sind. Ansonsten habe ich nichts dagegen, wenn wir das Zusammenspiel unserer Charas noch etwas fortsetzen.

    4. Sitzung

    Jas, Sebek und Nessy mussten einige Zeit warten, bevor der dritte Gegner in der Gladiatorenhalle auftauchte. Dieses mal hatten sie es mit einem deutlich stärkeren Gegner zu tun, und Jas und Sebek gingen dabei auch mehrfach zu Boden, konnten von Nessy aber immer wieder mit einem Heilungszauber geheilt werden. Bei dem Gegner schien keiner irgendwelche Heilungszauber zu beherrschen, und nachdem von denen nach einem längeren Kampf nur noch eine Person übrig war, gab diese schließlich den Kampf auf. Die Mitglieder des Teams Schmetterling entschieden sich, nicht noch weiter auf einen vierten Gegner zu warten und gingen statt dessen wieder zu der Herberge, in der sie schon in der Nacht zuvor übernachtet hatten. Dieses Mal gab ihnen der Pförtner aufgrund ihrer unterhaltsamen Darbietungen in den Wettbewerben ihnen ein Doppel- und ein Einzelzimmer zu dem Preis für zwei Einzelzimmer. Nessy, Sebek und Jas ruhten sich nun bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Turniertages etwas in ihren Zimmern aus.

    Gegen neun Uhr abends versammelten sich alle Teams noch einmal im Rundtheater. Bevor die Kampfrichter verrieten, wer es in die Finalrunden geschafft hatte, erklärte einer von ihnen die Regeln der für die folgenden zwei Tage angesetzten Kämpfe: Es würden acht Teams weiter kommen, von denen am nächsten Tag vormittags jeweils zwei davon in einem Viertelfinale gegeneinander antreten mussten. Am Nachmittag sollte dann das Halbfinale statt finden, und das Finale würde dann wieder einen Tag später am Vormittag ausgetragen werden. Für jeden dieser Kämpfe würde eine Wettbewerbsart ausgelost, aber wenn sich die Gegner auf eine andere einigen konnten, konnten sie sich auch für einen anderen Wettbewerb entscheiden. Als nächstes trug ein zweites Mitglied der Kampfrichter darauf ein, welches Team jeweils die einzelnen Wettbewerbe gewonnen hatte. Anders als in den vorherigen Jahren hatte ein Team gleich fünf Wettbewerbe für sich entscheiden können, und das war das Team Schmetterling. Nur bei den Wettbewerben im Rathaus, im Haus der Gemeinde und in der Gladiatorenhalle hatten andere Teams jeweils die meisten Punkte geholt. Schließlich wurden die Teams genannt, die es in das Viertelfinale geschafft hatten, und wie erwartet war das Team Schmetterling eines davon.

    Für die Nacht gingen die beiden Barden und der Paladin wieder zurück zu der Herberge. Dort holten sie sich noch ein Abendessen, anschließend gingen sie ins Bett.


    Am nächsten Tag war das Team Schmetterling bereits in der zweiten Viertelfinalbegegnung dran. Da sich die Gegner aus der ersten Begegnung allerdings für einen Kampf in der Gladiatorenhalle entschieden und die Fernkämpfe sicherheitshalber nicht im Rundtheater statt fanden, konnten sie dann gleich parallel zu der ersten Viertelfinalbegegnung antreten. Das Los fiel in diesem Fall auf den Wettbewerb des Rundtheaters, aber der Gegner hatte anscheinend bei der Bekanntgabe der einzelnen Sieger der Einzelwettbewerbe aufgepasst und schlug statt dessen den Wettbewerb von dem großen Saal im Rathaus vor. Nessy, Jas und Sebek hatten nichts dagegen, und so traten die beidem Teams zu einem freien Unterhaltungswettbewerb an. Den Kampfrichtern gefiel die Darbietung des Teams Schmetterling deutlich besser als die des anderen Teams.

    Für die Zeit bis zum Halbfinale gingen die beiden Barden und der Paladin an einen der Seen der Stadt, um dort die Zeit zu verbringen.

    Im Halbfinale wurde der Wettbewerb von dem Marktplatz ausgelost, und diese Wahl schien beiden Teams zu gefallen, und so trugen erst die Gegner und dann die beiden Barden und der Paladin eine Geschichte vor. Mit der überzeugenderen Darbietung erreichte das Team Schmetterling das Halbfinale.

    Da es jetzt noch nicht so spät am Nachmittag war, gingen Sebek, Nessy und Jas wieder zu dem See und setzten sich dort ans Ufer. Dort vergnügten sie sich so sehr mit dem Zeitvertreib, dass es erst Abend, dann Nacht, dann Morgen und schließlich Zeit wurde, dass sie sich auf den Weg zum Finale machten.

    Für das Finale wurde erneut der Wettbewerb aus dem Rundtheater ausgelost. Dies schien den Mitgliedern des gegnerischen Teams nicht zu gefallen, und diese versuchten, die beiden Barden und den Paladin davon zu überzeugen, irgend einen anderen Wettbewerb, aber keinen, bei dem man kämpfen musste, zu akzeptieren. Sebek, Jas und Nessy fühlten sich allerdings nach der durchgemachten Nacht etwas erschöpft, und so versuchten sie, den Gegner davon zu überzeugen, doch den Nahkampf zu akzeptieren. Trotz ihrer Müdigkeit waren ihre Argumente wohl überzeugender, und so akzeptierte der Gegner dann doch den Nahkampfwettbewerb, und wie erwartet konnte das Team Schildkröte diesen mit Leichtigkeit für sich entscheiden und damit den Sieg des Turniers erringen.

    Für die Preisverleihung riefen die Kampfrichter einen Dschinn herbei, und dieser bot den drei Mitgliedern des Siegerteams an, einen einzigen beliebigen Wunsch zu erfüllen. Jas, Sebek und Nessy unterhielten sich schließlich miteinander, und schließlich einigten sie sich darauf, dass sie sich wünschen wollten, dass die Bewohner der Stadt von dem Fluch befreit würden. Wie sich heraus stellte, hatten sie damit genau die Bedingung getroffen, die in dem Fluch als Möglichkeit vorgesehen war, den Fluch zu brechen - denn diese verlangte eigentlich nur, dass der Gewinner des Turniers einen selbstlosen Wunsch aussprach. Der Dschinn hatte damit nichts mehr zu erfüllen, und so zog er sich wieder zurück.

    Als nächstes kam ein weiterer Herr in das Rundtheater, um sich bei den zwei Barden und dem Paladin zu bedanken. Wie sich herausstellte, hieß dieser Herr mit Nachname Frostbite, und ihm gehörte die Frostbite-Villa. Als er hörte, dass die beiden Barden und der Paladin müde waren und irgendwo schlafen wollten, bot er ihnen ein Zimmer in seiner Villa an.


    Nachdem die drei Mitglieder von dem Team Schildkröte den Tag über geschlafen hatten, beteiligten sie sich am Abend an dem Fest, dass die Stadtbewohner veranstalteten, um die Befreiung von dem Fluch zu feiern. Sie feierten die ganze Nacht hindurch, und am nächsten Morgen trafen sie auf einen der Kampfrichter, der ihnen anbot, sie wieder in ihre Heimat zurück zu schicken. Jas, Nessy und Sebek nahmen das Angebot ein, und so brachte er sie zu der Akademie der magischen Künste, und die Magier dort bewirkten einen Zauber, der sie zunächst einmal einschlafen und anschließend dort, wo sie vor dem ganzen Abenteuer eingeschlafen waren, wieder aufwachen ließ. Da seit ihrem Verschwinden aus der ihnen jeweils bekannten Umgebung nicht viel Zeit vergangen war, hielten sie das ganze Abenteuer für einen Traum.




    Damit ist das Barden-Kurzabenteuer beendet.

    (Immer noch der Kurierläufer Goldenar im Gespräch mit den Charas von Happily und Mipha )


    Der Junge sorgte zunächst einmal dafür, dass sein tierischer Begleiter ebenfalls eine Art Atemmaske bekam, bevor er sich wieder an Josie und Goldenar wandte. Zunächst einmal stellte er sich als Maverick vor und erklärte sich dann bereit, Josie aus dem Wald heraus zu führen. Bevor er das jedoch in die Tat umsetzte, brachte er sein Gefühl zur Sprache, dass hier irgend etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Schließlich wandte er sich noch einmal direkt an Goldenar: „Willst du wirklich wieder zurück durch den matschigen Wald gehen? Nachher kommt noch eine Welle. Oder was noch schlimmeres, ein Gewitter oder so.“

    „Ja, ich habe tatsächlich vor, meinen Weg fortzusetzen“, ging der Kurierläufer darauf ein. „Aber das ist nicht die Richtung, aus der ich gekommen bin. Wie gesagt, ich bin beruflich unterwegs und muss in dem Ort hinter dem Wald ein paar Briefe abliefern.“

    „Wenn du wirklich in die Richtung willst”, fügte Maverick zögernd hinzu, „dann gehen wir auf jeden Fall noch ein bisschen zusammen.“ Anschließend setzte er sich auch schon in Bewegung.


    Goldenar setzte sich nun auch in Bewegung. „Danke“, meinte er dabei, „aber meinetwegen müsst ihr das nicht unbedingt machen, wenn ihr gar nicht in meine Richtung wollt. Ich denke, ich komme auch ohne euch zurecht, und wenn wirklich noch eine weitere Wasserwelle auftauchen sollte, wärt ihr glaube ich in die andere Richtung weniger gefährdet. Zumindest wenn das dann auch wieder viel Wasser auf einmal ist, was sich dann in alle Richtungen verteilt.“ Er schwieg einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Und zumindest, was ein Gewitter angeht, kann ich dich glaube ich beruhigen. Bevor ich in den Wald unterwegs gewesen bin, sah der Himmel nicht nach einem bevorstehenden Gewitter aus. Wir hatten heute eine sternenklare Nacht, und ich glaube kaum, dass Gewitterwolken in der Zeit der Dämmerung einfach so aus dem Nichts entstehen.“

    Während er das sagte, betrachtete er etwas aufmerksamer den Wald vor sich in der Richtung, in der er eigentlich gehen wollte. Täuschte er sich, oder kam der Qualm aus dem Gestrüpp dort vor Allem von den Pflanzenteilen knapp oberhalb der von dem Wasser betroffenen Höhe? Etwas unsicher blieb er erst einmal wieder stehen und wandte sich dann an seine Kameraden: „Irgendwie misstraue ich diesem Rauch dort.“ Er deutete auf die Gebüsche, aus denen der Qualm heraus kam. „Was ist, wenn dort gerade ein erneuter Waldbrand entsteht?“


    Off Topic:

    Happily

    Ich hoffe, es ist für dich OK, dass ich die erste Aussage meines Charas zwischen die Bemerkungen deines Charas platziert habe. Das hat sich so einfach runder angefühlt.

    (Immer noch der Kurierläufer Goldenar)


    „Damit... hat sich das Feuer wohl gelöscht?“, erkundigte sich der Junge, während er sichtbar versuchte, mithilfe seines Schals den vorherrschenden Qualm aus der Atemluft heraus zu filtern.

    Etwas gegen den Qualm zu unternehmen schien auch für Goldenar eine sinnvolle Idee zu sein, und so fing er nun erst einmal an, seinen Pullover auszuziehen. Währenddessen hörte er, wie Josie auf die Frage des Jungen antwortete: „Hm naja...es scheint nicht geregnet zu haben, das hätten wir bemerkt, aber *hust hust* aus dem Nichts kann so viel Wasser, dass es den Brand löscht auch nicht hergekommen sein.“ Auch sie versuchte, den Qualm fernzuhalten, indem sie ihre Jacke über die Nase zog. Anschließend wandte sie sich an den Kurierläufer: „Du Goldenar, du wolltest ja auch weiter, da könnte uns vielleicht...“ Sie zögerte etwas und wandte sich dann erst einmal an den Jungen: „Wie heißt du eigentlich?“


    Goldenar band sich nun erst einmal seinen Pullover vor seine Nase. Als er damit fertig war, wandte er sich wieder an das Mädchen: „Ja, ich würde gerne weiter laufen. Ich weiß zwar nicht wie gut ich durch das Wasser durchkomme, aber im Moment scheint das Feuer ja wirklich kein Problem zu sein. Aber ich weiß nicht, ob du auch zu meinem Ziel willst oder ob es für dich besser wäre, wenn du dich an den jungen Herrn hier wendest.“ Er deutete auf den Jungen. „Er scheint ja einen kürzeren Weg aus dem Wald heraus zu kennen.“ Nach kurzem Zögern kam er dann aber doch noch auf ein vorheriges Thema zurück: „Ach ja, was das Wasser angeht, habe ich nur gesehen, dass das Wasser dort in der Richtung“ (er deutete in die Richtung, wo vorhin das Feuer gewesen war) „auf einmal da war und sich dann über eine ganz große Fläche verteilt hat. Wahrscheinlich hat irgend jemand einen riesengroßen Behälter mit Wasser gefüllt und über dem Feuer ausgekippt.“


    Off Topic:

    Damit geht die Interaktion mit den Charas von Mipha und Happily weiter.

    (Immer noch der Kurierläufer Goldenar)


    „Ähm h-hallo, noch jemand, der sich verirrt hat?“, meinte das Mädchen auf Goldenars Frage, „ähm du meinst mein Handy, also mit dem ist alles in Ordnung. Leider gibt es hier kein Netz, ich wollte eigentlich den Notruf anrufen und von dem Brand berichten und dass ich...“ Sie stammelte noch weiter, dass sie sich verlaufen hätte und vor Feuer Angst hätte. „I-ich bin Josie und wer seid ihr beiden?“, fügte sie schließlich noch hinzu. „Was könnten wir gegen das Feuer unternehmen?“


    Der Kurierläufer hatte zwar keine Ahnung, was sie mit Handy meinte oder wie ein Netz in dieser Situation helfen konnte, aber auf die anderen Informationen konnte er wenigstens eingehen. „Also ich heiße Goldenar und bin beruflich unterwegs. Gegen das Feuer können wir drei wohl nur wenig unternehmen - außer dass wir uns von ihm weit genug fern halten und im Idealfall in einem benachbarten Ort Bescheid sagen, damit die dann die Feuerwehr informieren. Und wenn du dich verlaufen hast, kannst du gerne mit mir kommen. Ich habe mich im Moment noch nicht verlaufen, muss aber mal sehen, wie ich meinen Weg fortsetze. Dort, wo ich eigentlich entlang wollte, kommt ja im Moment keiner durch.“

    Er deutete geradeaus in die Richtung, in der die Flammen zu sehen waren. Aber als er noch einmal genauer in die Richtung blickte, bemerkte er etwas, womit er nicht gerechnet hatte: Von dort kam eine große Wasserwelle - ganz so, als ob jemand etliche Kubikmeter Wasser über dem brennenden Wald ausgeschüttet hätte. Kurz entschlossen rief er einmal kurz „Vorsicht!“, aber dann war das Wasser auch schon bei den drei Personen angekommen - aber da es sich schon weit verteilt hatte, war die Welle nur noch wenige Zentimeter hoch.


    Off Topic:

    Das ist natürlich eine Fortsetzung des Gespräches mit den Charas von Mipha und Happily
    Ich habe mir einmal die Freiheit genommen, den Löschvorgang von Wattmacks in den Beitrag einzubauen - auch wenn das Löschen des Waldbrandes meiner Meinung darin als viel zu einfach dargestellt ist. Mal sehen, vielleicht lasse in einem meiner nächsten Beiträge Nachbrände entstehen - vor Allem, da das bisschen auf den Wald verteilte Wasser wohl kaum ausreichen dürfte, um das durch das Feuer heiß gewordene Holz herunter zu kühlen.

    Ich werde für meine Beiträge einen Charakter verwenden, den ich eigentlich für das Drachenreiter-RPG erstellt hatte. Ich denke allerdings, dass eine Erläuterung sämtlicher Besonderheiten des Charas und der Welt, aus der er stammt, hier viel zu weit führen würde, und so möchte ich an dieser Stelle vorweg eine auf das Wesentliche konzentrierte Beschreibung voranstellen:



    „Nur noch durch den Wald und dann bin ich da“, dachte sich der Kurierläufer, als die Nacht so langsam in den Tag überging. Wie schon oft hatte er für die zurückgelegte Strecke eine Nachtschicht eingelegt, da er es einfach schön fand, unterwegs nur wenigen Leuten zu begegnen und zudem bei klarem Sternenhimmel den wohlriechenden Duft der Nacht genießen zu können. Aber die Nacht war inzwischen vorbei, und so bog er nun auf einen Weg ein, der ihn quer durch den Wald führen sollte.

    Wenig später bemerkte er, dass hier in dem Wald doch nicht alles so idyllisch war, wie er es sonst um diese Uhrzeit erleben konnte. Ganz im Gegenteil: Schon recht bald kamen ihm einige Tiere entgegen, und dann bemerkte er auch, dass das orangene Leuchten weiter vorne nicht der Sonnenaufgang, sondern ein waschechter Waldbrand war. Ohne anzuhalten überschlug er seine Möglichkeiten. Sollte er umkehren und um den Wald herum laufen? Nein, das würde viel zu lange dauern. Aber quer durch den Wald würde er vielleicht auch nicht hindurch kommen.

    Noch bevor er zu einer Entscheidung gekommen war, bemerkte er einen Jungen, der vor ihm in den Wald lief, aber natürlich etwas langsamer als der durchtrainierte Kurierläufer. Kurz bevor Goldenar ihn eingeholt hatte, kam ihnen ein vielleicht zwanzig Jahre altes Mädchen entgegen. Im Laufen starrte auf einen für den Fünfundzwanzigjährigen bisher unbekannten Gegenstand und stieß dann zwischen ihren Atemzügen ein „Typisch, uff“ hervor. Der Junge blieb kurz vor dem Mädchen stehen und rief dabei „Pass auf!“

    Auch der blonde Brillenträger blieb nun bei den beiden stehen. „Guten Morgen“, begann er, und nach kurzem Zögern deutete er auf das Gerät, welches das Mädchen in ihrer Hand hielt, und fragte: „Stimmt etwas nicht damit?“


    Off Topic:

    Gerade als ich den Beitrag abschicken wollte, habe ich gesehen, dass mir Happily da zuvor gekommen ist. Also habe ich den letzten Teil etwas angepasst. Die beiden erwähnten Personen sind natürlich die Charas von Happily und Mipha