Beiträge von Feuerdrache

    Nachdem der Vogelforscher die traurige Nachricht von dem zweiten Opfer verkündet hatte, meldete sich einer der Anwesenden jungen Leute zu Wort. „Jan-freilich“, sprach dieser den Mentalisten an, „gab es drinnen denn noch versteinerte Personen? Wenn wir das rückgängig machen könnten, wäre es nicht so gut, wenn diese durch einen Einsturz Schaden nehmen.“


    „Nein, ich habe da drin keine weiteren Personen gesehen - egal ob versteinert oder nicht. Aber ich bin auch nur im Erdgeschoss gewesen und habe auch dort nicht in alle Räume hinein geguckt.“ Er schwieg einen Moment und meinte dann: „Aber da ich mir nicht sicher bin, wie lange unsere notdürftige Konstruktion mit den Fäden das Gebäude zusammen hält, möchte ich da nicht noch einmal rein gehen um lange nach weiteren Opfern zu suchen. Die Gefahr, am Ende selbst verschüttet zu werden, ist mir dafür ehrlich gesagt zu groß.“ Um diesen Worten noch etwas Nachdruck zu verleihen, ging er noch ein paar Meter weiter weg von dem Gebäude. Anschließend wandte er sich aber noch ein weiteres Mal an den Jungen: „Ach ja, ich heiße Jan-Friedrich und nicht Jan-Freilich. Darf ich wissen, wie du heißt?“


    Off Topic:

    Olynien Ich hoffe, es ist OK für dich, dass ich die in deinem Beitrag angedeuteten Reaktionen meines Charas etwas umsortiert habe. Dein Beitrag liest sich zwischen den Zeilen irgendwie so, als ob mein Vogelforscher deinen Chara einfach so mitten im Satz unterbrochen hätte, und so unhöflich soll mein Chara eigentlich nicht sein.

    Ziemlich genau eine Woche nach meinen letzten beiden RPG-Beiträgen habe ich auch heute wieder zwei Beiträge geschrieben - wenn auch in anderen RPGs:


    Beitrag #625 von heute, 16:07 im Hoenn-RPG

    Beitrag #203 von heute, 16:37 im Digimon-RPG


    Dafür hätte ich gerne für die aktuelle Woche - ich glaube, das müsste die KW 53/2020 sein? - ein Kleinstein.

    Kleinstein

    Mal sehen, ob ich nächste Woche Beiträge in Johto und bei den Drachenreitern schreiben kann - dafür müssen vorher allerdings noch Beiträge kommen, auf die ich reagieren kann.

    Fassungslos beobachtete der Informatiker, wie dieser große, grüne Drache gegen die Gruppe kämpfte. Obwohl es rein äußerlich durchaus Ähnlichkeiten zu Dracomon hatte, schien es sich komplett anders zu verhalten, und tatsächlich hatte es ja auch nicht wirklich auf seine Frage, ob es die Weiterentwicklung war, geantwortet. Nur, wenn dieses Digimon nicht Dracomon war, wo war Fredriks Digimon denn dann?

    Tatsächlich verschwand die von der Kerze erzeugte Wachsfessel bei dem Einsatz eines weiteren Flammenatems, und im Gegenzug setzte das Tapirmon noch einen weiteren heiligen Blitz ein. Die Kerze wandte sich statt dessen an die anderen Digimon und forderte sie auf, sich nun auch einmal an dem Kampf zu beteiligen. Auch das Kudamon schien eine weitere Attacke bereits vorzubereiten, aber mit der Ausführung noch etwas auf die Kameraden warten zu wollen.


    Tatsächlich hatte auch das Coredramon mitbekommen, dass seine Gegner kurz zögerten. Anscheinend hatte es aber keine Lust, abzuwarten bis die alle fertig mit ihren Vorbereitungen waren. Ohne lange zu zögern, rief es noch einmal: Flammenatem!. Aber das, was daraufhin geschah, überraschte den Informatiker. Es kam kein weiterer grüner Flammenatem aus dem Mund des Drachen. Stattdessen fing dieser an zu leuchten. Und das Leuchten änderte seine Form und wurde deutlich kleiner. Als sich das Digimon rematerialisierte, stand da auf einmal ein offensichtlich verwirrtes Babydmon vor der Gruppe. Was ist den hier los?, fragte es.

    Während Daniel und Jan das Wailord streichelten, schloss dieses kurz die Augen und schien diese scheinbar unerwartete Freundschaftsgeste zu genießen. Nachdem Anastasia beerkt hatte, dass es ganz so aussah, als ob die Gruppe tatsächlich mit dem Wailord reisen würde, öffnete das riesengroße Wasserpokemon wieder seine Augen und betrachtete Jan und seine Kameraden. Schon bald konnte der Mentalist allerdings ein dumpfes Grollen vernehmen, und der Wal meinte „Wa Wai Wailord.“


    Jetzt erst einmal seine kleinen Freunde zu bitten, diese Aussage für ihn zu übersetzen hielt der Brillenträger irgendwie für unangemessen - denn das könnte das Wailord vielleicht falsch auffassen. Und für das in dem Pokemon zu hörende Knurren konnte es eigentlich sowieso nur zwei Ursachen geben: Entweder, es hatte eine Magenverstimmung, oder es hatte kräftigen Hunger. Irgendwie konnte er sich aber nicht vorstellen, dass Schwester Joy bei der Behandlung eine Magenverstimmung übersehen hatte, und das war erst gestern gewesen. Also hielt der Mentalist es für deutlich wahrscheinlicher, dass sich da einfach nur ein leerer Magen meldete.

    Ich bin mir zwar nicht sicher“, wandte er sich an die Gruppe, während er das Pokemon weiter streichelte, „aber ich glaube, es hat Hunger. Hat irgend jemand von euch Erfahrungen, welche Nahrung so ein Wailord braucht - und wie viel davon? Ich habe bisher nur meine kleinen Freunde hier versorgt“ - er deutete auf Plinfa, Feurigel und Taubsi - „aber die sind bei weitem nicht so groß wie unser Wailord hier.

    Nachdem sie das bewusstlose Mädchen aus dem Gebäude heraus getragen und sie auf den Boden gesetzt hatten, meinte Melchior: „Sie ist stabil. John, bitte wasche die Wunde aus und achte auf ihre Vitalfunktionen. Friedrich komm bitte erneut mit rein. Ich hab da noch eine zweite Person gesehen.“


    Der Brillenträger folgte ihm daraufhin erneut in das Gebäude, aber der Mann, den Melchior bemerkt hatte, sah nicht so aus, als ob man ihm noch helfen konnte: Abgesehen von den großen Gesteinsbrocken, die direkt auf dem Körper lagen, war der Mann teilweise versteinert, und die nicht versteinerten Körperteile sahen kreidebleich aus. Irgendwie konnte der Vogelforscher sich nicht vorstellen, dass man - von möglichen von den Gesteinsbrocken verursachten Verletzungen einmal abgesehen - mit einem derart teilweise versteinerten Körper lange überlegen konnte. Und tatsächlich schob Melchior nach einer kurzen Untersuchung die Augen des Opfers zu.

    Vollkommen unsicher, wie er darauf reagieren sollte, blieb Jan-Friedrich erst einmal eine Weile stehen und betrachtete den ihm unbekannten Mann. Schließlich wandte sich Melchior zum Gehen, und auch der Brillenträger hielt es nun doch für besser, nicht zu lange in dem möglicherweise einsturzgefährdeten Gebäude zu bleiben.


    Draußen wandte sich Melchior zunächst einmal an Z und erkundigte sich, ob der Gegenstand, den er zusammen mit dem Mädchen geborgen hatte, das Teil war, welches das schleimartige Wesen suchte.

    Jan-Friedrich schwieg noch einen weiteren Moment und wandte sich dann an die anwesenden Trainer: „Wir haben da drin zwar tatsächlich noch jemanden gefunden, aber dem ist nicht mehr zu helfen. Der liegt unter ein paar dicken Felsbrocken und lebt schon nicht mehr.“ Natürlich könnte man den Mann theoretisch noch aus dem Gebäude holen und ordentlich begraben, aber das hielt der Vogelforscher nicht für ratsam, da er nicht wusste, ob das Gebäude sicher war oder jeden Moment einstürzen konnte, und so behielt er diesen Gedanken für sich.

    Nachdem das Sniebel und das Glumanda sich gemeldet und auf das Angebot eingegangen waren, meldete sich nun auch Uschaurischuum wieder zu Wort. „Ich denke, ich möchte es auch noch einmal probieren“, meinte er. „Ich sehe zwar nicht so gerne Bilder aus so eine Höhe, aber jetzt weiß ich ja vorher, worauf ich mich da einlasse. Vielleicht ist es ja einfacher zu ertragen, wenn man sich darauf vorbereiten kann, und es ist sicher hilfreich, wenn noch eine Person mehr die Informationen hat.“


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag, aber immerhin mehr als nichts. Da Weihnachten bereits vorbei ist, wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Bevor Yoyce auf Uschaurischuums Frage antworten konnte, meldete sich erst einmal Sabriel zu Wort und faselte wieder irgendwelche religiösen Sachen oder so. Aber schließlich wechselte er dann noch das Thema und dankte dem Schildkrötentrainer, dass er sich so für die Gruppe eingesetzt hatte. Anscheinend hatte Schwester Joy auch ihm die Gruppe empfohlen.

    Aber dann mischte sich auch Kyle in das Gespräch ein. Er widersprach Yoyces Bemerkung und stellte die Vermutung an, dass sie irgendwelche „Gesprächsfetzen von einer theoretischen Überlegung zu Zeitparadoxen“ mitbekommen hatte und daraus dann falsche Schlussfolgerungen gezogen hatte. „Wir können das entweder jetzt kurz durchkauen“, schlug er vor, „oder gehen erst mal zum nächsten Pokecenter um die Kräutermedizin bei Schwester Joy abzugeben. Die paar Minuten haben wir notfalls noch.“


    „Also, so wie sich das Gespräch entwickelt hat, wäre ich durchaus daran interessiert, dass wir die Angelegenheit und all die damit verbundenen Missverständnisse ein für alle Mal aus der Welt schaffen“, bemerkte der Schildkrötentrainer. „Aber müssen wir dafür unbedingt das Ausliefern der Medizin heraus zögern? Wir können das ja denke ich auch auf dem Weg besprechen - oder uns nachdem wir die abgeliefert haben irgendwo hinsetzen um das zu besprechen.“

    Nachdem er im Gebäude angekommen war, sah Jan-Friedrich sich erst einmal die am Boden liegende Frau an. Tatsächlich hatte diese eine Platzwunde am Kopf, aber wenn Melchior sagte, dass sie stabil war, rechnete er irgendwie damit, dass er sich schon untersucht und keine weiteren Verletzungen gefunden hatte. Und eingeklemmt oder von Trümmern begraben war sie auch nicht - was die Sache sicherlich einfacher machte. „Was meinst du, soll einer bei den Armen und einer bei den Beinen anfassen?“, fragte der Vogelforscher.


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag, aber irgendwie müssen wir ja mal weiter kommen. Falls Melchior dem Vorschlag zustimmt, kannst du von mir aus gerne schreiben, dass wir das Mädchen so heraus tragen, Kuraudo

    Bei der gestrigen Sitzung von Gruppe 8 (mit Jacqueline  Fenrir Kuroōkami  @Creon unter der Leitung von Impergator ) sind wir nun auch endlich aus der Vampirfestung wieder heraus gekommen, und wir haben am Ende der Sitzung auch schon jemanden gefunden, der - wenn wir vorher einen Diamant beschaffen und für die Leistung zudem noch 200 Gold bezahlen - Jas für uns wieder ins Leben zurück holen könnte.

    Für die Kalenderwoche 50 hätte ich daher gerne ein Viscora. Viscora

    Außerdem arbeiten 1 Viertel der Deutschen von Zuhause aus und bei denen sollte es kein Problem sein auch ihr Kind Zuhause mitzupflegen. Dabei arbeiten Leute von Zuhause nicht nur abstrakt, sondern erledigen auch während ihrer Arbeitszeit andere Dinge wie Wäsche waschen, frühstücken, Haushaltskram halt..

    Was hast du eigentlich für eine Vorstellung vom Homeoffice? Ich gehe davon aus, dass viele von denjenigen, die derzeit im Homeoffice arbeiten, sehr genau zwischen „Arbeitszeit“ und „Freizeit“ unterscheiden. Während der Arbeitszeit sollte nur gearbeitet werden. Dinge wie Wäsche waschen, frühstücken, Haushaltskram erledigen gehören in der Regel nicht zur Arbeit und müssen in der Freizeit gemacht werden - wenn man die Arbeit dafür unterbricht, muss man am Abend eben entsprechend länger arbeiten.


    Wenn man dann noch Kinder hat, die man betreuen muss, geht noch einmal ein großer Teil der Aufmerksamkeit von der Arbeit weg - was nicht im Sinne des Erfinders von dem Homeoffice sein kann.

    Der fremde Mann entschuldigte sich zunächst einmal dafür, dass sein Pokemon Uschaurischuum umgeworfen hatte und fing dann an zu erklären, dass Lord Helix der Erlöser der Welt und der Menschheit war. Er fügte noch weitere Erläuterungen hinzu, aber irgendwie konnte der Schildkrötentrainer dem nicht wirklich folgen. Vielleicht lag das aber auch einfach nur daran, dass er seit seiner Abreise von seiner Heimatinsel nicht wirklich mit dem in dem unterschiedlichen Gegenden vorherrschenden Glauben auseinandergesetzt hatte.

    Nachdem eines seiner Pokemon ihn unterbrochen hatte, merkte der Fremde erst einmal an, dass er Sabriel hieß und begann dann seine drei Pokemon vorzustellen - wobei er diese um zu beschreiben, welches er gerade meinte, zusätzlich noch mit irgendwelchen seltsam klingenden Beinamen bezeichnete.


    Noch während Uschaurischuum sich diese Ereignisse durch den Kopf gehen ließ, meldete sich Joyce zu Wort. Sie belehrte Sabriel, dass er sich wohl getäuscht hatte und dass die Gruppenmitglieder keine Angehörigen von Lord Helix, sondern vielmehr Giratinisten waren, die wohl irgendwelchen Ritualen nachgingen. Anschließend begann sie, seine Aussagen über Lord Helix und so mithilfe ihrer aus ihren Biologiekenntnissen auseinander zu rupfen.


    „Also, ich bin garantiert kein Girati-dingsbums. Und falls du nicht irgend etwas beobachtet hast, was mir entfallen ist, wüsste ich auch nicht, wie du darauf kommst, dass die bei irgendwelchen Ritualen einfach so Pokemon opfern würden. Hast du die bei so etwas beobachtet?“ Er zögerte einen Moment und fügte dann noch hinzu: „Bitte versteh mich nicht falsch. Leute, die einfach so Pokemon opfern, sind bestimmt keine passende Gesellschaft für mich. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mir Schwester Joy so eine Gruppe empfehlen würde, und auch wenn ich danach gehe, wie liebevoll die bisher in meiner Gegenwart auf ihre kleinen Freunde eingegangen sind, kann ich mir so etwas nicht vorstellen.“


    Off Topic:

    Johny Peony Entschuldige bitte, dass ich das Thema „Religion“ noch etwas weiter treibe, aber bei derartigen Anschuldigungen muss mein Chara einfach widersprechen und sich nach genaueren Informationen erkundigen.

    Täusche ich mich oder ist der Unterschied zwischen gelesenen und noch nicht gelesenen Beiträgen - zumindest mit Firefox unter Linux - tatsächlich deutlich schlechter zu sehen als vor dem Update? Ich verwende den Stil „Neutral“, falls das wichtig ist.

    Wenn mein Computer richtig gezählt hat, ist der Beitrag, den ich eben gerade im Kalos-RPG geschrieben habe ganze 604 Wörter lang - das sind also auf jeden Fall mehr als 500 Wörter. Deshalb hätte ich für die Kalenderwoche 49 gerne ein Bithora.


    Bithora


    R0ß50N Es macht nichts, dass du deine Anmeldung schon am 20.11. geschrieben hast. Was für die Medaille zählt, ist das Datum, wann du den Einstiegsbeitrag veröffentlichst. Und selbst wenn das kein Einstiegsbeitrag wäre, ist der Beitrag immer noch mehr als 500 Wörter lang - wodurch du streng genommen noch eine zweite Berechtigung für deine Medaille vorweisen kannst.

    Inzwischen waren bereits zwei von den drei kleinen Freunden des Vogelforschers an der Bergungsaktion beteiligt. Während er weiter dabei mithalf, das locker sitzende Gestein abzutragen, überlegte Jan-Friedrich also, ob Christie nicht vielleicht doch irgendwie hilfreich sein konnte. Aber was sollte ein kleines Feuerpokemon in dieser Situation schon groß bewirken können? Feuer würde hier wohl eher schaden, große Kräfte hatte das Flemmli auch nicht, und viel Luftzug konnte es mit den kleinen Flügeln auch nicht erzeugen.

    „Flemm flemmli!“, rief das kleine Feuerküken und riss seinen Trainer damit aus seinen Gedanken.

    Aber es war bereits zu spät. Anscheinend war durch das Entfernen des Steins, den der Mentalist gerade in der Hand hielt, die Geröllmasse ins Rutschen geraten, und nun stürzte alles in sich zusammen.

    Hilfe! Was habe ich da nur angerichtet?, schoss es dem Brillenträger durch den Kopf, während er vor lauter Staub nichts mehr sehen konnte und auch kräftig husten musste. Etwas unsicher darüber, was jetzt die beste Reaktion war, blieb ihm nichts anderes übrig als abzuwarten bis sich der Staub gelegt hatte und er wieder etwas sehen konnte. Blind einfach in irgend eine Richtung zu stolpern hielt er für keine gute Idee - auch wenn er so das Risiko einging, dass er von Trümmern des direkt neben ihm einstürzenden Gebäudes getroffen wurde.


    „Nicht erschrecken“, erklang auf einmal eine Stimme mitten in Jan-Friedrichs Kopf. Anschließend begann die Stimme zu erzählen, dass sich hinter dem Mädchen in dem Trümmerfeld irgend etwas befand, was diese Stimme wohl unbedingt brauchte. Anscheinend bestand wohl die Möglichkeit, dass dieses Teil dabei helfen konnte, die versteinerten Mitmenschen zu retten - oder meinte die Stimme etwas anderes, als sie von „euren liebsten Mitmenschen“ sprach?

    Als nächstes erkundigte sich Mo, ob die anderen das auch gehört hatten und schlug dann vor, zuerst das Mädchen zu retten. Anschließend meldete sich Melchior zu Wort und antwortete auf die Bitte der seltsamen Stimme, dass er den Gegenstand gerne holen würde, aber vor einer Übergabe desselben gerne ein paar Antworten haben würde. Irgendwie passte das zwar zu diesem hochnäsigen jungen Mann, aber dennoch wunderte sich der Brillenträger, wie die anderen so tun konnten, als ob sich der Staub schon längst verzogen hätte.

    Als dann irgend eine Person an Jan-Friedrich vorbei stürmte, begann er schon etwas an seinem Verstand zu zweifeln, aber dann griff er doch einmal mit seiner linken Hand zu seiner Brille - in der rechten hatte er immer noch den verhängnisvollen Stein - und nahm diese einmal ab. Sofort sah er die Umgebung unscharf, aber doch offensichtlich ohne eine Staubwolke dazwischen. Da es nicht so aussah, als ob ein zusätzlicher Stein bei den ganzen Geröllmassen einen großen Unterschied machen würde. ließ er seinen Stein fallen und fing an, seine Brille zu putzen. Während er damit beschäftigt war, hörte er aus dem Inneren des größtenteils immer noch stehenden Gebäudes Melchiors Stimme. Anscheinend war das Mädchen soweit stabil, aber der Junge brauchte wohl noch jemanden, der ihm tragen half.


    „Ja, ich bin gleich da“, rief Jan-Friedrich. Bevor er sich aber dann tatsächlich auf den Weg machte, setzte er erst einmal seine frisch geputzte Brille wieder auf die Nase und sah sich dann einmal einen Moment lang um. Die ins Rutschen geratenen Geröllmassen hatten tatsächlich einen etwas größeren Durchgang in das Gebäude freigegeben, und die noch stehenden Teile des Gebäudes wirkten nach dem Schreck des soeben erlebten Ereignisses auch irgendwie nicht so, als ob sie jeden Moment einstürzen würden - aber zu lange wollte Jan-Friedrich dennoch nicht abwarten. Also sagte er kurz „Ihr bleibt hier“ zu seinen drei kleinen Freunden und ging dann in das Innere des Gebäudes, um Melchior bei dem Herausholen des Mädchens zu helfen.

    Während Uschaurischuum weiter darauf achtete, mit seiner Rute die Schweifspitze des Glumandas von dem feuchten Fußboden fern zu halten, beobachtete er, was sich so bei den anderen Mitgliedern der Gruppe entwickelte. Zunächst einmal verstauten sie die Äpfel und einige Items auf dem Rückenblatt des Loturzels. Dabei sah es einen Moment lang so aus, als ob es zwischen dem Yanma und dem Sniebel zu einem Streit kommen würde, aber tatsächlich beruhigte sich die Lage wieder etwas, und Melody setzte sich auf Kylas Rücken, um noch einmal einen zweiten Erkundungsflug zu machen und dabei genauer nach einer Höhle Ausschau zu halten, die das Plinfa in den übermittelten Bildern des ersten Rundflugs entdeckt hatte.


    Der in ein Schiggy verwandelte Schildkrötentrainer wandte seine Aufmerksamkeit nun wieder dem Glumanda zu. „Geht es wieder?“, fragte er. „So langsam wird es nämlich etwas anstrengend, wenn ich deinen Schweif die ganze Zeit über dem Wasser halten muss.“


    Off Topic:

    Das ist zwar nun ein kurzer Beitrag, in dem nicht viel passiert, aber da ich heute noch einen zweiten RPG-Beitrag schreiben wollte und ich in den anderen RPGs derzeit definitiv nicht weiter machen kann, ging das leider nicht besser.

    Noch bevor Joyce antworten konnte, trat ein weiterer junger Mann auf die Gruppe zu, der wohl zufällig auf dem Strand gewesen und die Gruppe beobachtet haben musste, denn Uschaurischuum hatte ihn weder in Anemonia City noch auf dem Schiff gesehen. „Ich grüße euch, meine Brüder und Schwestern. Möge Lord Helix euch wohlgesonnen sein“, sagte dieser.

    Uschaurischuum sagte der Name dieses Adligen überhaupt nichts. Aber er kam nicht dazu, sich über die Bedeutung der restlichen Aussage Gedanken zu machen, weil in diesem Moment ein vielleicht so einen halben Meter großes blaues Pokemon in ihn rein rannte. Da ihm auf diese Weise die Knie unter seinem Körper weg gestoßen wurden, blieb dem Schildkrötentrainer nichts anderes übrig als sich ungewollt hinzusetzen.


    Statt gleich wieder aufzustehen, wandte sich Uschaurischuum nun erst einmal an den fremden jungen Mann: „Äh, entschuldige bitte meine Frage, aber wer genau ist eigentlich dieser Lord Helix, von dem du da sprichst? Ist das irgend eine wichtige Person in der Gegend? Vielleicht irgend so ein König oder so? Von solchen Leuten habe ich zumindest schon in ein paar Büchern gelesen.“ Er schwieg einen Moment, um jetzt erst einmal aufzustehen. Anschließend fügte er noch hinzu: „Und warum nennst du uns deine Brüder und Schwestern? Meines Wissens nach sind wir doch gar nicht mit einander verwandt?“


    Off Topic:

    Kuraudo Nein, Uschaurischuum erkennt nicht, dass dein Chara ein gläubiger Mensch ist.

    Johny Peony Bitte entschuldige, dass ich nicht auf eine Antwort von dir gewartet habe, aber da ich in den anderen RPGs derzeit nicht so viel machen kann, wollte ich zumindest auf die Sache mit dem „Lord Helix“ eingehen.

    Ich bin inzwischen mit den ersten drei Teilen der dritten Drachenreiter-Erzählung im Rohbau fertig. Zusammen umfassen die ganze 11050 Wörter, und selbst wenn ich die Wörter abziehe, die ich bereits vor Anfang November geschrieben hatte, bleiben immer noch mehr als die 10k Wörter übrig, die ich mir dieses Jahr als Wortziel gesetzt hatte.

    Mit diesen drei Teilen ist die dritte Drachenreiter-Erzählung allerdings noch nicht abgeschlossen. Inhaltlich fühlt es sich tatsächlich so an, als ob da noch einiges kommen muss, aber das werde ich dann wohl nicht mehr diesen Monat machen. Auch mit der Veröffentlichung des ersten Teils davon warte ich noch etwas ab, da es durchaus sein kann, dass mir da im weiteren Verlauf der Erzählung noch Sachen auffallen, die in den ersten Teilen noch ergänzt oder angepasst werden können.