Beiträge von Lacrima

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    @Lacrima


    Nun, wenn du aufgrund von starken Magenschmerzen auch nicht essen KANNST, geht das wohl. Ich hatte etwa 14 Seiten an Lebensmitteln, die ich deshalb nicht essen durfte/sollte und wenn du wirklich nur von Weißbrot, Bananen, Suppen, Tee und Zwieback lebst... Zumal ja auch jeder einen anderen Stoffwechsel hat und sich das dementsprechend bei den Leuten unterscheidet. Es ist mir auch relativ egal, ob du es mir nun glaubst oder nicht, aber wenn ich was anderes erzählte, würde ich lügen ¯\_(ツ)_/¯

    Okay, dann kann ich das schon eher nachvollziehen (scheinst aber dennoch wohl nen krassen Stoffwechsel dann zu haben), aber in deinem 1. Post hat das so geklungen, als hättest du mit einer relativ "normalen" gesünderen Essumstellung allein (plus evtl weniger Appetit wegen deinen erwähnten Magenschmerzen) so viel Gewicht in solch kurzer Zeit verloren, was schlichtweg fast unmöglich ist. Da hab ich dann wohl deinen Post falsch aufgefasst/falsch interpretiert, tut mir leid. Weil das wäre ja dann schon echt eine Märchengeschichte gewesen - trotz weiterem Naschen hier und da und nur mal statt ner Pommes ne Avocado essen, trotzdem >20kg in drei Monaten, wenn es so einfach wäre, nh? :D

    Habe auch keinen Sport gemacht, außer meinen typischen Spaziergängen, und trotzdem bin ich von 80 auf 57 runter. Und das innerhalb von zweieinhalb, drei Monaten.

    topkek, wers glaubt xd
    Ich hab selber damals mit 15/16 rum ne Trenddiät gemacht, die deutlich eingeschränkte Parameter hatte (low-carb, low-fat obv, du darfst nur diese und jene sachen essen etc), die hat die Kalorien auf ~1200 runtergeschraubt und ich hab das rigoros, diszipliniert durchgezogen - in 6 Monaten hatte ich wirklich nur so um die 3-4 "Ausreißer", in denen ich aber auch nie was total "Krasses" oder so gegessen hatte, sondern eher dann sowas wie mal ein Käsebrötchen vom Bäcker, statt jetzt gar einer Pizza oÄ. Startgewicht war ebenfalls 80 und mein Endgewicht war 56, und das hat, wie gesagt, 6 Monate gedauert. War auch ziemlich ungesund, vor allem da ich dadurch auch lowkey ne kleine Essstörung entwickelt hatte und am Ende sogar teilweise die Kalorien auf ~500 oder so runtergeschraubt habe, trotz Sport und an manchen Tagen sogar eher einen Minuswert an Kalorien zu mir genommen hatte.


    Will jetzt auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich bezweifle einfach wirklich stark, dass du innerhalb von 3 Monaten >20kg verloren haben solltest, indem du "normal" gegessen haben sollst, plus kaum Sport. Zumal die Faustregel ja auch ist, dass 1kg pro Woche das absolute Maximum ist, dass man realistisch normal bzw. gesund verlieren kann/soll. Würde in dem Sinne auch gerne die anderen, die von Abnehmerfolgen erzählt hatten, fragen, wie lange die gebraucht haben, besonders @Feliciá, da du ja auch meintest, du hast hauptsächlich durch eine gesündere Ernährungsumstellung Gewicht verloren (mit Sport allerdings).

    Aber dann kam die Überraschung: Teen Wolf ist verdammt gut geschrieben, hat erstaunlich gute Darsteller und ist alles in allem eigentlich das, was ich mir generell von einer Serie wünsche.

    Ich trauere immer noch um diese absolut missratene letzte Staffel 6, Teen Wolf war sonst auch immer meine absolute Lieblingsserie. Aber diese Finalstaffel hat mir jeglichen Spaß an der Serie genommen. :( Naja rip, hoffe auf jeden Fall dass du noch ein paar Staffeln Spaß an der Serie findest. :D


    The Bold Type (Staffel 1)
    So eine comfort Serie, bei der man sich einfach super gut fühlt. Ich weiß nicht, hab auf jeden Fall immer super Laune bekommen sobald ich ne neue Folge angefangen hab und jede Folge hat mir ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert — so eine enorm gute Serie einfach. Behandelt ernste und wichtige Themen, besonders eben im Bereich (intersectional) feminism und geht mit diesen auch sehr behutsam und super um. Gerade das Finale hat eine extrem treffende, emotionale Szene, bei der ich Rotz und Wasser geheult hab. Einfach eine so so so so unfassbar tolle Serie, mit sympathischen Protagonistinnen, super Charakteren insgesamt, interessanten Dynamiken und Beziehungen und generell einem richtig tollem Cast. Ich hoffe sehr, dass es eine zweite Staffel geben wird!


    American Gods (Staffel 1)
    Alles in allem ist die Serie sehr, sehr komisch und ich muss auch sagen, dass ich das Buch nicht gelesen hatte und auch absolut null Ahnung hatte, worum es in der Serie überhaupt geht. Leider wurde das auch irgendwie so gar nicht aufgelöst bis irgendwie Folge 5 oder so, weshalb eben auch vor allem die ersten paar Folgen einfach nur abstrus und verwirrend waren, haha. Aber ich finde die Serie unheimlich atmosphärisch und sehr gut gemacht, vor allem auch die Szenendarstellung und aesthetic im Allgemeinen. Die Darsteller sind auch talentiert und machen echt gute Sache, und wenns dann auch endlich mal so richtig mit der eigentlichen Story losgeht und das Vorgeplänkel vorbei ist, ists auch sehr spannend und interessant. Werde mir auf jeden Fall auch Staffel zwei ansehen.


    Game of Thrones (Staffel 7)
    Gähn. Eine absolute Fillerstaffel, und dabei dachte ich, dass wir damit eigentlich mal endlich fertig wären und der Spaß so richtig anfängt. Plus das writing war einfach suuuper daneben meiner Meinung nach, nichts in der Staffel hat Sinn gemacht, plot holes hier und da, welche widerum einfach mit tausend CGI Drachenszenen versucht wurden, zu überspielen. Hoffentlich wird Staffel 8 wieder deutlich besser, ich hatte auf jeden Fall nicht allzu viel Spaß mit dieser Staffel, muss ich ehrlich zugeben. Die einzige storyline, die ich einigermaßen okay fande, war die Winterfell plot line und das war's. Es gab ein paar coole Momente und Szenen, aber im Allgemeinen kann ich sonst echt nicht allzu viel Positives über die Staffel sagen.

    Aber es war doch von Vornherein absehbar, dass sie in diese Richtung abzielen und trotzdem hat sie so viel Zuspruch erhalten.

    Ich fürchte, da bist du etwas zu gutgläubig dabei. Ich gehe fest davon aus, dass zumindest ein sehr starker Anteil der Wähler genau weiß, was sie da wählt und das von Anfang an bzw. jetzt erst recht.

    Gewiss, das habe ich auch niemals in Frage gestellt. Kenne selbst auch hier und da ein paar Leute, die selber Nazis/sehr rechtsextrem sind und die AfD stolz und gerne gewählt haben, weil sie das Parteiprogramm und die Politiker selbst super schnieke fanden. Aber ich kenne auch einige, bei denen ich mir relativ sicher bin, dass sie keine krass bösen Absichten hatten, als sie überlegt haben, evtl die AfD zu wählen. Denen ist es nämlich absolut nicht schwer gefallen, das nicht zutun, sobald ich mal mit denen das Parteiprogramm ähnlich wie hier auseinander genommen habe. Und wenn die Nazikeulen Diskussion nicht wäre und die AfD von Anfang an als Nazis abgetan worden wäre, hätte es eben auch nicht so viele Leute gegeben, die dann angefangen hätten, zu zweifeln, ob es denn jetzt wirklich Nazis sind. Diese Leute haben dann auch teilweise das Parteiprogramm nicht sehr aufmerksam gelesen, oder es anders aufgefasst, oder einfach viele der Reden und Interviews der Politiker gesehen/gehört. Aber wie gesagt, wenn von Anfang an deutlich klar gewesen wäre, dass es sich um Nazis gehandelt hätte, hätten sicherlich viele Leute sich erst gar nicht auch nur für eine Sekunde Gedanken darüber gemacht, die eventuell zu wählen, dafür leg ich meine Hand ins Feuer. Und das ist eben auch sehr bedauerlich.


    Ich will dich überhaupt nicht verarschen, du musst nur genauer lesen. Ich habe doch gesagt, dass du behauptet hast, die Punkte seien in der "Zusammenschau" rechtsextrem, also in der Summe. Genau das ist doch deine Behauptung?

    Okay, sorry, dann hab ichs falsch gelesen, pardon. :X Ansonsten müssen wir wohl agree to disagree, weil ich trotzdem immer noch der Meinung bin, dass auf jeden Fall einige der Punkte zusammen für mich rechtsextrem in der Summe ergeben, vor allem so Aussagen wie "Der Islam gehört nicht zu Deutschland", "Gender-Ideologie ist verfassungsfeindlich" und "Familie = Vater, Mutter, Kind" zusammen.


    Mich überrascht gerade etwas, dass Frauke Petry allgemein als "gemäßigter" angesehen wurde? XD Die Frau, die meinte, man könnte das Wort völkisch positiv aufladen und auf unbewaffnete Flüchtlinge schießen?

    Ja, hab ich mich auch schon gerade gefragt. xD Petry war zu Glanzzeiten mit eine der Schlimmsten in der Partei.

    Sie haben das Programm nicht "darauf" auseinandergenommen. Da wurden einerseits Punkte aufgezählt und einfach behauptet, dass sie in der Zusammenschau "rechtsextrem" sind, ohne diese Behauptung zu begründen. Und diese Punkte sind schlicht und ergreifend nicht rechtsextrem.

    Willst du mich eigentlich verarschen? Ich hab doch jetzt schon zweimal gesagt, dass ich keinen der aufgezählten Punkte allein als rechtsextrem einstufen würde. Sieh hier:

    Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass ich keinen dieser Punkte allein als rechtsextrem abstufen würde, sondern insgesamt - alle (bzw viele) Parteipunkte nun mal zusammen in der Summe für mich eine offensichtlich rechtsextreme Partei ergeben.

    Aber ich sags gerne noch ein drittes Mal: Keiner der aufgezählten Punkte ist einzig und allein für und an sich nicht zwangsläufig rechtsextrem. Aber für mich macht die Masse der Punkte sowie die Formulierung der Punkte dann im Endeffekt insgesamt ein rechtsextremes Parteiprogramm aus. Wenn du findest, dass keine der Punkte - auch nicht in der Summe - rechtsextrem sind, dann ist das deine Prärogative, aber ich seh das definitiv anders. Dazu kommen halt natürlich auch noch die öffentliche Reden, Interviews und das generelle Auftreten der Partei, besonders im Hinblick auf Spitzenkandidaten und Vorsitzende der Partei, und dann ist es für mich glasklar, dass es sich um eine rechtsextreme Partei, gar sogar eine Nazi Partei handelt. Bzw. um eine rechtsextreme Partei mit vielen Nazis als Mitglieder, besonders in hohen Positionen. Und das, obwohl angeblich vor ein paar Jahren ja schonmal eine "Säuberung" der Partei stattgefunden haben soll, in der Nazis rausgekickt wurden. Scheint aber nicht der Fall zu sein.


    Sorry, aber für mich persönlich ergibt sich eben das Weltbild, dass sich zurzeit übermäßig viele Nazis in der Weltgeschichte rumtummeln. Und da find ich es einfach echt gut, dass diese auch mal endlich als solche bezeichnet werden, von den Medien und der Öffentlichkeit im Allgemeinen. Es ist nämlich echt schlimm, dauernd Artikel o.Ä. zu lesen, in denen dauernd um den heißen Brei rumgeredet wird á la "manche glauben, es könnte vielleicht Homophobie/Rassismus/Islamophobie gewesen sein..." obwohl es eigentlich ein ganz klarer Fall war.
    Der Begriff "Nazikeule" schien mir schon immer als ein Wort, dass sich diese Beschuldigten aus dem Arsch gezogen haben, um sich dahinter zu verstecken und den Sachverhalt zu verharmlosen. "Seht nur, unsere (politischen) Gegner betiteln uns sofort als Nazis, aber wir sind doch eigentlich gar keine!!1 Wir sind eigentlich nur die unschuldigen Lämmer!" so wie sich ja auch oft rausgeredet wird, dass krasseste Islamophobie ja nur "Islamkritik" sei und "heutzutage darf man ja gar nix mehr sagen." Einem wird sofort von der Lügenpresse den Medien der Mund verboten und Meinungsfreiheit würde nicht mehr herrschen, etc pp was die halt sonst noch so immer sagen. Und dass sich dann Leute immer noch immer wieder auf die Diskussion einlassen, obs denn jetzt Nazis seien oder nicht, ist halt einfach wirklich nervig, weil sie den Leuten damit ja auch unglaublich in die Hände spielen. Wenn die AfD sofort als Nazipartei abgetan worden wäre, und niemand auf die "Nazikeulen" Diskussion eingegangen wäre, hätten wir das jetzige Problem nicht, weil dann hoffentlich viel mehr Leute die Finger von der Partei gelassen hätten.

    Als Verfechter der EU hat mich die Brexit-Entscheidung echt aufgeregt. Ich finde es sehr schade, dass Europa wieder auseinander driftet und Nationalisten wiedererstarken (aktuell vor allem in Katalonien). Von Rechtsextremismus ist das aber weit entfernt. Du kannst doch nicht mit irgendwelchen Begriffen um dich werfen, dich dann der Diskussion entziehen, weil "jeder wie er will" und hinterher aufregen, wenn sich manche über die Nazikeule beschweren.

    Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich mir nicht das Parteiprogramm von Britain First durchgelesen habe, habe allerdings damals in der 12 im Englischunterricht ne relativ lange Doku der Partei gesehen, in der u.a. auch viele öffentliche Reden und Interviews gerade der Parteivorsitzende gezeigt wurden, und deren gesamtes Gefasel und Auftreten erinnert halt stark an die AfD, daher die Schlussfolgerung, dass ich die beiden auch so ein bisschen über einen Kamm schere. Und dass Europa im Großen und Ganzen momentan ein Wiederaufblühen der rechtsextremen Parteien sieht, ist auch nicht abzustreiten.
    Ich tu mich hier halt daran schwer, dass viele nicht Sachen einfach beim Namen nennen. Ein Schwarzer wird fast bis zum Tode geschlagen, wird gelyncht, während er "n*****" genannt wird und die Täter Swastika Armbänder tragen. Reaktion: "Hmmm es könnte, eventuell, ganz vielleicht Rassismus gewesen sein." Nein, nicht nur könnte, sowas nennt sich hate crime und war rassistisch motiviert. Und so ein mindset tragen momentan meiner Meinung nach eben ganz, ganz viele, die sich nicht trauen, Nazis als solche auch abzustempeln und zu betiteln (oder es evtl. nicht wollen, warum auch immer). Und das find ich halt unerträglich. Sich dann so nen Begriff wie "Nazikeule" ausm Ärmel zu ziehen, obwohl endlich mal etwas auch tatsächlich als das betitelt wird, das es ist, find ich halt extrem schrottig.


    Nicht für sich allein und nicht in der Zusammenschau. Der demokratische Nationalstaat widerspricht dem rechtsextremen Gedankengut. Hätte daher in der Auflistung gar nicht dabei sein dürfen.
    Ja, ich glaube der AfD auch nicht, dass sie einen demokratischen Staat will. Das kann man aber auch so sagen, anstatt diese Position als rechtsextrem hinzustellen.

    Es ging auch eher darum, dass die AfD fordert, dass Deutschland souverän wird und aus der EU austreten soll, etc pp, was eben zum Teil dämlich ist, weil Deutschland trotz EU trotzdem natürlich noch in gewisser Weise souverän ist und zum einen eben auch in die rechte Ecke geht, da der Faschismus sich nicht gerne von anderen in die Suppe spucken lässt. Daher habe ich es auch in meiner Liste aufgezählt. Die, im Übrigen, eben dafür da war, mehrere Punkte, die für mich definitiv in die rechte Richtung gehen, zu highlighten. Und dann, wie gesagt, machts eben die Summe und Masse aus.


    Rechtsextrem und Nazi sind nicht gleich nationalistisch.

    "Nazi" ist Kurzform für Nationalsozialist. Die Definition von Nationalismus ist laut Duden ein "übersteigertes Nationalbewusstsein," das Nazis ja wohl auf den Tisch bringen. Eine Schlussfolgerung, auf die ich mich einigen würde, wäre eventuell, dass Nazis immer Nationalisten sind, aber nicht zwangsläufig auch alle Nationalisten Nazis sind. Aber ich würd schon einfach mal, dreist wie ich bin, behaupten, dass ein nicht unerheblicher Teil von Nationalisten auch Nazis sind. (Und dass Nazis immer rechtsextrem sind, brauchen wir ja hoffentlich nicht durchzukauen)

    Würden Begriffe wie "Nazi" oder "rechtsextrem" nicht inflationär benutzt werden, würdest du "Nazikeule" auch nicht so oft zu hören bekommen und eine inflationäre Verwendung dieser Begriffe lässt sich kaum leugnen. Die Nazikeule wird oft ausgepackt, um einen politischen Gegner auf einfachem Weg zu denunzieren, ohne sich in eine Sachdiskussion einzulassen. Da reicht es schon, wenn dieser politische Gegner eine rechte Gesinnung hat.

    Das ist gerade mein Punkt. Meiner Meinung nach wird der Begriff nicht "inflationär" benutzt, sondern in den meisten Fällen (markant wären hier AfD, Trump, Britain First, etc) durchaus begründet und angebracht ist. Aber gut, das kann ja jeder selber meinen, wie er will.


    Es ist nicht jede Position rechtsextrem, die von Rechtsextremen vertreten wird. Wer das annimmt, und das tun auch hier scheinbar einige, kommen solche Absurditäten dabei heraus, Aussagen wie "Wir wollen den souveränen, demokratischen Nationalstaat erhalten." (von dir als Punkt 1 zitiert) mit Rechtsextremismus in Verbindung zu bringen. Rechtsextremismus ist antidemokratisch und verträgt sich nicht mit einem "demokratischen Nationalstaat". Wenn solche und ähnliche Positionen als rechtsextrem gebrandmarkt werden, darf man sich auch nicht wundern, dass viele Wähler Nazi-Vorwürfe gar nicht mehr ernst nehmen. Daher erreicht mal auch viele Leute nicht mehr, wenn man - zu Recht - darauf hinweist, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist.

    Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass ich keinen dieser Punkte allein als rechtsextrem abstufen würde, sondern insgesamt - alle (bzw viele) Parteipunkte nun mal zusammen in der Summe für mich eine offensichtlich rechtsextreme Partei ergeben. Und ja, die AfD kann sich noch sooft damit rausreden, dass sie den "demokratischen" Nationalstaat anerkennt und die Demokratie stützen will, aber das glaub ich ihr trotzdem nicht aus gegebenem Anlass.

    Wenn es ein Musterbeispiel ist, dann müsste es ein leichtes sein das an konkreten Punkten zu zeigen. Andernfalls tust du nämlich genau das, was die AfD so stark gemacht hat: Die Nazikeule auspacken.

    Ich kann den Begriff Nazikeule echt nicht mehr hören. Da bekomm ich Pickel von, ich sags euch.


    Niemand in Deutschland wird einfach so for the lulz mit dem Begriff "Nazi" um sich hauen. Das hörst du nicht auf dem Kindergarten Spielplatz, deutsche Medien machen das nicht, und schon gar nicht öffentlich-rechtliche Staatsmedien. Dafür ist die Ehrfurcht vor dem Begriff, und der riesige Rattenschwanz den dieser mit sich zieht, viel zu groß. WW2 ist eben gerade für Deutschland eine immer blutende Wunde. Daher find ich das absolut dreist andauernd zu hinterfragen "aber sind das denn wirklich Nazis?" sobald der Begriff schon tausendmal gefallen ist, denn eigentlich sollte sich da schon keine große Frage mehr stellen. Selbst wenn die Betitelung nicht stimmt, warum muss man so auf Teufel komm raus drauf rumpochen? Wenn ich höre, dass irgendetwas - egal was - mit dem Begriff Nazi/Nationalsozialismus in Verbindung gebracht wurde - etliche Male - dann würde ich schon partout auf Abstand gehen, um diese Assoziation von vorneherein zu vermeiden.
    Natürlich kann man immer noch eigenständig denken und das hinterfragen und selber nachforschen, aber schon alleine ein Blick auf die Wahlplakate der AfD sagt eigentlich dem gesunden Menschenverstand genug aus, dass da an der Betitelung definitiv was dran ist, ganz zu schweigen vom Blick ins Parteiprogramm (mehr dazu unten).


    Der Begriff "Nazikeule" trivialisiert und spielt eine Partei herunter, die aktiv den Holocaust schönreden will und Nazirhetorik verwendet; er ist absolut respektlos allen gegenüber, die unter den Nazis im zweiten Weltkrieg gelitten haben und gestorben sind; ist respektlos gegenüber allen, die auch heute noch unter Neo-Nazis und deren Gleichgesinnten leiden und geschlagen und getötet werden. Denn wir sollten mittlerweile wirklich sagen, was Sache ist, und nicht versuchen, Rechtextreme irgendeine Verharmlosung zuzusprechen, die sie nicht verdient haben. Denn nur aufgrund diesem ganzen sinnlosen Discourse "Sind das denn wirklich Nazis?" haben sie es überhaupt so weit geschafft. Sie sind Nazis. Fertig. Aus. Trump ist ein Rassist und Sexist. Fertig. Aus. Da gibt es wirklich nicht viel zu diskutieren, Leute. Wenn man demokratiefeindliche und rechtsextreme Taten und Rhetorik nicht als das anerkannt, was sie sind, und stattdessen gar versucht, zu verharmlosen und herunterzuspielen, tut niemandem einen Gefallen.


    Ansonsten:
    Wahlplakat 1: Komisch, gab's unter Hitler nicht auch ein Mutterkreuz? Aber natürlich nur für die Mütter, die auch deutsche/arische Kinder geboren haben. Zumal man mit dieser Masche "arisches deutsches Volk = weiß" auf einem Europaideal pocht, das es so in der Geschichte niemals gab. In Europa gab es schon immer people of color, sowohl in der Steinzeit, als auch im antiken Rom, als auch im Mittelalter, als auch in der Industrialisierung. Und diese Wertsteigerung der deutschen, also weißen, Kindern, ist ja wohl ganz klar ein krasser Fall von Rassismus, reden wir nicht groß um den Brei herum.
    Wahlplakat 2: Von Quellenangaben und nachvollziehbaren/richtigen Zahlen hält die AfD nicht viel, aber gut, den Fake News Aspekt haben wir ja auch schon zum Teil durchgekaut.
    Wahlplakat 3: Dieses Plakat zeigt uns nicht nur, dass deren Englischkenntnisse zu wünschen übrig lassen, erinnert mich aber auch stark an eine gewisse andere Partei und eines deren Wahlplakate....
    Wahlplakat 4: Respekt vor anderen Religionen, vor allem vor dem Islam? Gibt's nicht!


    Aus dem Parteiprogramm:
    Punkt 1: "Wir wollen den souveränen, demokratischen Nationalstaat erhalten." Ja, nicht dass uns da noch irgendjemand sonst eingreift und uns die braune Suppe versalzt.
    Punkt 4.1: "Wegen der immer früher einsetzenden kriminellen Entwicklung muss das Strafmündigkeitsalter auf zwölf Jahre abgesenkt werden und mit dem Erreichen der Volljährigkeit auch das Erwachsenenstrafrecht Anwendungfinden." Damit wir bloß alle schnell und schmerzlos einsperren können. Und scheiß auf alle die, die psychische Probleme haben. Ab in den Knast.
    Punkt 4.3: "Da die Mehrzahl der Täter im Bereich der Organisierten KriminalitätAusländer sind, soll bei begründetem Verdacht die Zugehörigkeit zu einerderartigen Organisation als Ausweisungsgrund eingeführt werden." Ne Quellenangabe für diese Behauptung gibt's mal wieder nicht, aber hier haben wir ein super Beispiel dafür, dass die AfD Ausländer sehr wohl als Sündenbock für alles benutzt, und das sehr wohl auch im Parteiprogramm. :)  
    Punkt 4.4: "Der Erwerb des Waffenscheins für gesetzestreue Bürger ist zu erleichtern." Ja, man sieht doch in den USA, wie gut das klappt, wenn jeder mit ner Knarre rumrennt!!1 Polizeistaaten sind was ganz Cooles.
    Punkt 5.1: "Die individuellen Schutz- und Asylgarantien im Grundgesetz wurden 1949 für verfolgte Einzelpersonen geschaffen. Sie versprechen unter den heutigen Bedingungen der massenhaften, globalisierten Wanderungsbewegungen Unmögliches. Sie können nicht aufrechterhalten werden." Asyl ist ein Menschenrecht? Auf Menschenrechte scheißen wir aber. Weg damit!
    Punkt 5.3: "Wir fordern strenge Kontrollen an den deutschen Grenzübergängen unddie Bewachung der grünen Grenze durch integrierte Sicherungssysteme,zu denen auch Zäune gehören können." Zäune und Mauern haben ja schon immer so viel Positives gebracht, das können alle aus Ostdeutschland bestätigen.
    Der gesamte Punkt 5.8: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland." Scheiß auf Religionsfreiheit! Wie schon gesagt, geben wir keinen Fick auf Menschenrechte.
    Punkt 6.4: "Wir lehnen alle Bestrebungen ab, die Tötung Ungeborener zu einem Menschenrechtzu erklären." Haben wir schonmal erwähnt, dass wir Menschenrechte echt scheiße finden? Und LOL, Autonomie der Frau? Was ist das???
    Punkt 6.6: "Für ein klares Familienbild – Gender-Ideologie ist verfassungsfeindlich." Man, was fällt denen auch einfach ein, ihr Gender einfach so frei auszuleben?! Ein Skandal! Das geht eindeutig gegen das Grundgesetz, für dessen Schutz wir uns doch sonst eigentlich so bemühen, damit es genauso wie es ist weiter existieren kann!
    Aus demselben Punkt: "Wir lehnen alle Versuche ab, den Sinn der Wörter „Familie“ und „Ehe“ in Art. 6 Abs. 1 Grundgesetz auf andere Gemeinschaften auszudehnen und der Familie auf diesem Wege den besonderen staatlichen Schutz zu entziehen. " Ist klar, was das für LGBTQ+ Mitglieder oder generell alle Familien, die nicht dem traditionellen "(weiße/s/r) Vater, Mutter, Kind" entspricht, heißt.
    Punkt 7.4: "Das Klassenzimmer darf kein Ort der politischen Indoktrination sein." Außer, die Indoktrination spielt uns in die Hände, und keinem anderen!
    Punkt 8.1: "Die AfD wird nicht zulassen, dass Deutschland aus falsch verstandener Toleranz sein kulturelles Gesicht verliert." Was fällt diesen dreisten Ausländern auch nur ein, sich nicht jeden Tag 100 Weißwürste auf drölf Liter Bier reinzuziehen, während sie Schlagerlieder hören! MAN UNSERE SCHÖNE DEUTSCHE KULTUR GEHT DOCH VERLOREN!!! Los, backt schnell alle zehntausend Schwarzwälderkirschtorten!
    Punkt 8.2: "„Politisch korrekte“ Sprachvorgaben lehnen wir entschieden ab, weil sie einer natürlichen Sprachentwicklung entgegenstehen und die Meinungsfreiheit einengen." Deutsche Version von "why can't white people say the n-word." Und damit wir auch schön weiterhin unsere Nazi Rhetorik durchziehen können, ohne, dass uns sofort der Mund von der bösen Lügenpresse verboten wird! (Zumal Fremdenhass und Rassismus schon längst keine "Meinungen" mehr sind aber hey)
    Punkt 11.4: "Ärzte und Therapeuten, die in Gesundheitsberufen arbeiten, sollen nach Möglichkeit in Deutschland ausgebildet sein oder über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen." HAUPTSACHE DEUTSCH!!!11
    Punkt 12.1. "Wir wollen das Projekt der Dekarbonisierung über die „Große Transformation“ beenden und den „Klimaschutzplan 2050“ der Bundesregierung aufheben" und Punkt 12.2. "Deshalb fordern wir die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), mit Übergangsregelungen, der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)" sowie "Die Aussagen des Weltklimarats, dass Klimaänderungen vorwiegend menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert. Sie basieren allein auf Rechenmodellen, die weder das vergangene noch das aktuelle Klima korrekt beschreiben können." — dazu kann und will ich einfach nix sagen. Als Wissenschaftler mit nen Hauch von Ahnung bluten einem einfach nur Herz und Seele. Aber, wir sehen: Wissenschaft ist ganz ganz böse, und stimmt nie!


    Kaum einer dieser Punkte allein macht die Partei komplett rechtsextrem. Einige dieser Punkte werden auch von anderen Parteien ähnlich vertreten. Aber die Formulierung, die Gesamtmasse und die Rhetorik, die von fast allen Vorsitzenden der Partei verwendet wird — das macht nachher echt den Pott voll. Klar, hier und da hat die AfD sogar auch paar gute Punkte im Programm, aber alles andere, v.a. eben das oben genannte, ist für mich Grund genug, so weit wie möglich von dieser Partei fernzubleiben. Und wer sich solche Parteiprogramme durchliest, solche Wahlplakate ansieht, und keinen Fehler findet, dem kann ich auch echt nicht mehr weiterhelfen.
    Das ist für mich eine Nazipartei, ohne großes Wenn und Aber. Das hat sich in den letzten Jahren ziemlich klar herauskristallisiert, und dann immer noch auf der Diskussion zu pochen, ob es sich denn jetzt um Nazis handele oder nicht, ist überflüssig und trivialisiert den sehr echten Nationalsozialismus, den die Leute da betreiben. Und für mich sind alle Leute, die AfD mit offenen Augen gewählt haben - die klar das Parteiprogramm und deren Werbung verstanden haben - Nazis oder im "besten" Falle Nazi Sympathisanten, und das zieh ich auch schmerzlos und skrupellos durch. Das mag nicht für alle so offensichtlich sein, andere finden diese Abstufung vielleicht zu hart und zu extrem, aber so steh ich dazu.

    Game of Thrones (Staffeln 5 & 6)
    Mit Anfang der neuen, siebten Staffel wurde ich wieder so zurück in den Hype gesogen, dass ich neulich die versäumte fünfte sowie sechste Staffel endlich mal nachgeholt hatte. Ich bin damals nach Staffel 4 ausgestiegen zum einen aus fehlender Motivation, aber auch weil ich einige Spoiler mitbekommen hatte die mir absolut nicht zugesagt haben (zB dass die Dorne/Sand Snake story line in der Serie so wahnsinnig abgeändert wurde und Arianne Martell bspw. nie nen Auftritt in der Serie gemacht hat/machen wird, leider). Naja, hab mich nun dann doch wieder überreden lassen quasi, und es war doch recht amüsant, trotz allem. Game of Thrones halt. Ich fand vor allem gut, dass in Staffel 5 Bran gar nicht dran kam, da ich seine Storyline sowohl in den Büchern als auch im TV definitiv am langweiligsten finde, lmao. Bin auf jeden Fall sehr gespannt auf alle folgenden Episoden und vor allem gespannt wie alles enden wird, da es ja jetzt eindeutig in den Endspurt geht. Macht auf jeden Fall auch viel Spaß, jetzt mitzurätseln und Clues zu finden, die auf das Ende hinweisen, da die Serie den Büchern ja mittlerweile auch voraus geeilt ist.


    Still Star-Crossed (Staffel 1)
    Ich bin so salty dass diese Serie einfach jetzt schon gecancelled wurde, da hier wirklich noch enorm viel Potential rauszuholen war. :/ Klar, es war jetzt nicht die action-bepackteste Serie oder die beste, v.a. da sie nunmal noch in der ersten Staffel ist/war, die ja bekanntlich bei den meisten Serien nicht die Creme de la Creme ist. Echt schade, hat mir nämlich trotz allem Spaß gemacht, zu schauen. Ich liebe Shakespeare bekanntlich extremst und das akkurate Portrayal mit vielen POC im main cast anstatt 10 weißen Leuten war auch mal sehr erfrischend. RIP.


    Ich bin mal so dreist und adde auch noch ein paar Serien, die zwar noch laufen, aber bei denen nur noch 2-3 Folgen kommen bis Staffelende:


    Shadowhunters (Staffel 2b)
    Ohne Witz, diese Serie wird einfach immer besser und besser mit jeder Folge, meiner Meinung nach zumindest. Ich find es super, dass sie auch über die Bücher hinausgeht und andere Beziehungen/Dynamiken eforscht neben den bereits etablierten. Das bringt einfach nochmal einen frischen Atemzug hinein, vor allem eben wenn man schon weiß, wo ungefähr die Storyline an sich hingeht. Die Schauspieler machen wie immer einen großartigen Job und ich bin super happy, dass es eine dritte Staffel geben wird. Ich freu mich schon sehr auf die letzten paar Folgen.


    Wynonna Earp (Staffel 2)
    Auch hier bin ich enormst erfreut, dass es eine dritte Staffel geben wird, ich hab schon die ganze Zeit gebangt bis das announcement kam. Der Humor dieser Serie ist einfach nicht zu schlagen, jede Folge kombiniert Lachflash-Szenen so perfekt mit den ernsten, dunklen Szenen/Themen. Und natürlich lebe ich für Wayhaught. <3

    1) Wie gefällt euch ein 2. Teil oder hätte es lieber eine Zusatzedition werden sollen?
    Ehrlich gesagt hätte ich fast schon besser gefanden, wenn es wieder eine Dritt-/Zusatzedition geworden wäre, da es jetzt mit Platin fast schon 10 Jahre her ist, seit es das letzte Mal wirklich ne Zusatzedition gegeben hat und es daher schön wäre, so etwas mal wieder zu haben. Ansonsten bin ich der Idee von diesen "Fortsetzungs"teilen aber auch nicht abgeneigt, per se, vor allem bin ich ja mal gespannt, wie die Geschehnisse der Vorgänger dieses mal in den Spielen präsentiert und mit eingebunden werden.


    2) Welche Pokemon verdienen eine Aloa-Form und wer wird eine bekommen?
    Wenn wir mal weiterhin nur von Kanto Pokémon ausgehen, dann würde ich mir auf jeden Fall noch Alola-Formen für Nidoking/Nidoqueen wünschen, ich könnte mir da echt gute Sachen vorstellen. Und natürlich will ich, wie viele andere auch, eine Wasser-Form von Arkani. Ich könnte mir aber ehrlich gesagt auch sehr gut vorstellen, dass es gar keine neuen Alola-Formen geben wird.


    3) Welche Pokemon sollen eine eigene Z-Attacke erhalten?
    Ich bin mir fast schon sicher, dass man in diesen Spielen zusätzlich noch ein anderes Starterpokémon aus einer anderen Generation bekommen wird (vielleicht sogar die 5., würde passen) und diese drei würden dementsprechend definitiv auch ihre eigenen Z-Attacken erhalten. Ansonsten würde ich mir für mehr "normalsterbliche", non-legendäre Pokémon eigene Z-Attacken wünschen.


    4) Welchen Starter wählt ihr aus?
    Da ich absolut die Finger von Flamiau lasse und nun schon sowohl mit Bauz als auch Robball gespielt hab, werd ich wohl erneut auf Robball zurückgreifen. Damit hab ich eben Mond das erste Mal durchgespielt und würde somit gerne die "Tradition" beibehalten, dass ich das Spiel das erste Mal mit Robball anfange; außerdem ist Primarene einfach mein Favorit unter den 3 Startern.


    5) US oder UM oder beides Spiele, welche Version kauft ihr euch?
    Voraussichtlich werde ich mir nur Ultramond kaufen, es sei denn, das Spiel haut mich wirklich so sehr um, dass ich auch noch die andere Edition haben will. Ich bin noch skeptisch, dass das der Fall sein wird, aber man weiß ja nie. Aber jo, da ich wie schon gesagt auch damals mit Mond angefangen hab, wird es dieses Mal natürlich auch wieder Mond/Lunala.


    6) Welche Änderungen wünscht ihr euch für den neuen Teil?
    Ganz ehrlich, ich hoffe bloß, dass es mehr bzw. vor allem bessere Outfit Optionen gibt, und dass die besten Haarfarben/Frisuren nicht erst nach Ende der Hauptstory verfügbar sind, lol. Ansonsten hab ich wenig an den Originalspielen auszusetzen. Ich hoffe auch, dass die Inseltrials erhalten bleiben und es nicht plötzlich doch wieder Arenen geben wird, so wie die Gerüchte es besagen. Oder dass man zumindest die Option hat, vielleicht nach der Hauptstory optional die Trials nochmal durchzuspielen? Allerdings diesmal natürlich ein wenig abgewandelt.


    7) Hättet ihr die Spiele lieber auf dem 3DS oder der Switch?
    Auf dem 3DS, weil ich ehrlich gesagt wenig Lust habe, mir nur für zwei Spiele die Switch zu kaufen, mit dem Wissen, dass ich niemals wieder etwas anderes darauf spielen werden, weil mir alle anderen Titel wenig zusagen.


    8) Sollten noch mehr Pokemon mit verschmelzen oder ist die Idee nicht gut?
    Ich bin nicht der größte Fan von Fusionen und ich find auch, Solgaleo und Lunala's fusionierte Designs sind ... nicht gerade das Beste, von daher reicht mir das völlig mit den Box-Legendären.


    9) Könnte es neue Mega-Entwicklungen geben?
    Nein, ich glaube nicht. Mega-Entwicklung wurde ja schon in S/M sehr in den Hintergrund geschoben, da bezweifle ich, dass sie das jetzt plötzlich wieder ausgraben werden. Eigentlich sehr schade, vor allem da Mega-Entwicklung generell eigentlich richtig gut angekommen ist und auch weiterhin beliebt bleibt, aber whatever.


    10) Erscheint 2018 ein D/P Remake?
    Na, ich wills doch sehr hoffen, Freundchen.

    Wollte es ja nicht, es kam aber immer wieder auf. Und ich wollte nicht den Eindruck stehen lassen, ich hätte etwas gegen den Einsatz fürr die Sache an sich. [...] Und ich hatte bereits zu Beginn gesagt, dass es mir darum geht ein Ideal nicht damit zu verwechseln was dieses Ideal hervorgerufen hat.

    Okay, aber verzeih mir, dass ich da dann eben auch etwas nachgehakt und diese Erklärung nicht direkt als Nennwert genommen hab. Gibt schließlich auch genug Leute, die bspw. homophoben Scheiß faseln und dann trotzdem meinen "Hööööh aber ich hab das doch gar nicht so gemeint, ich bin nicht homophob!!11" und teilweise ist das ja sogar wirklich aufrichtig so gemeint und die bemerken nicht einmal, dass das, was sie gesagt haben, lowkey homophob/whatever war. Das war dann halt auch mein Ziel; ich wollte nicht, dass du eventuell etwas homophobes abgelassen hast ohne das sogar als solches zu bemerken. Aber war ja dann auch dementsprechend nicht der Fall, sorry fürs Missverständnis.


    Nein, weil es wie du selbst gesagt hast den starken Eindruck vermittelt, als würdest du alle alternativen Sexualitäten in einen Hut stecken und deshalb auf andere herabsehen. die nicht das selbe durchlebt haben.

    Aber ... wo? Nein, weißt du was, es ist egal. Der Käse ist gegessen. Wenn du das so aufgenommen hast, dann ist das absolut valide und es war mein Fehler, weil ich mich dann offensichtlich nicht gut genug ausgedrückt habe. Ich werde mich drum bemühen, das in Zukunft noch besser zu disclaimern, dass ich nicht alles auf einen Haufen werfen und verallgemeinern will.


    Nein, aber ich hatte etwas Sorge dass man meine Beiträge etwas missinterpretieren könnte und denken könnte ich hätte etwas gegen die Szenen an sich, oder eher gegen gewisse Aspekte. Mir hingegen geht es nur darum dass etwas was einem Menschen ausmacht nicht angeboren sein DARF. Etwas was der Mensch für sich selbst entscheiden musste, das was ihn antreibt das zählt, das definiert ihn.

    Ich muss trotzdem nochmal ein letztes Mal die Bitch raushängen lassen, sorry. Das ist dann deine Meinung, dass sich Menschen über so etwas nicht identifizieren sollen/"dürfen." Wenn sich aber jemand von mir aus durch deren Schönheit (die ja sehr wohl angeboren ist) identifiziert, ist das doch trotzdem okay. Letztendlich ist das halt jedermanns eigenes Bier, was einem bei der Selbst-Identifikation wichtig ist. Du persönlich willst dich hauptsächlich durch deine Leidenschaften und Errungenschaften identifizieren, was auch legitim ist, aber lass doch jeden selbst entscheiden, wie er das selbst für sich definieren will. Da brauchst du dann auch keine "Sorge" zu haben, dass diese Person eventuell "in die falsche Bahn gerät" oder was auch immer. Kümmer dich um dich selbst. Gib Leuten, die sich deiner Meinung nach falsch identifizieren ein side-eye und denk von mir aus negative Dinge über sie, aber sowas zu kommentieren und gar zu sagen, das sei "falsch" sich über angeborene Sachen o.Ä. zu identifizieren, ist extrem herablassend.


    So, und damit ist das Thema jetzt auch für mich gegessen, ich glaube, alles wurde gesagt, was gesagt werden muss. Gute Nacht, Freunde der Sonne.

    Nimmst du das als echtes Argument, wirklich?

    Äh, ja? Wenn man sagt, dass einem ein Thema wichtig ist, wird man doch wohl Zeit haben, sich die korrekten Fachtermini, die mit diesem Feld einhergehen, einzuprägen?


    Identifiziere dich nicht mit dem Lesbisch sein, sondern mit all den Dingen die das Lesbisch sein mit sich bringt. Klingt komisch, macht aber viel mehr Sinn.

    Also ist der Teufelskern von dieser gesamten Diskussion nur die Formulierung?! Es ging wirklich nur um die angewandte Sprache? Ernsthaft? Es ist eben einfacher zu sagen, dass man stolz darauf ist, bi/whatever zu sein und sich damit zu identifizieren, als extra ausholen und spezifizieren zu müssen. Das kann man nicht so gut in einem Atemzug sagen, wie das Erste.
    Allerdings kommen wir trotzdem wieder zurück auf.... es ist nicht dein Job, anderen vorzukauen, welche Sprache sie benutzen dürfen. Gerade was eben LGBT+ angeht, ist Sprache bzw. sind Label etwas extrem Sensibles, und das zu kontrollieren ist ... fragwürdig. Natürlich ist das nochmal ein ganz anderes Kaliber, aber ich will es angesprochen haben.


    Nicht zu krass. Ich wiederhole es noch mal. Nicht zu krass, aber in die falsche Richtung. Zumindest aus meiner Sicht, wie gesagt am ende bleibt es an dir.

    Okay, das ist angekommen. Mittlerweile. Aber ich hatte dir auch schon von Anfang an versichert, dass ich mich iRL nicht nur auf meine Sexualität reduziere, vielen Dank. Warum du dann weiterhin da nachgehakt hast, ist mir schleierhaft. Vor allem äußere ich meine Sexualität in diesem Topic natürlich auch mehr als andere Aspekte meiner Persönlichkeit, durch die ich mich identifiziere, die aber hier eben nichts verloren haben, weil sie nichts mit dem Thema zutun haben. Dass du dann einfach davon ausgehst, ich wäre zu verbissen, was meine Sexualität angeht, ist vielleicht auch etwas, worüber du nachdenken solltest, vor allem, da die Diskussion definitiv niemals so weit ins Persönliche (v.a. ins persönliche Off-Topic) gehen sollte.


    Ich wollte konsequent klingen und wollte meine Meinung vortragen, auch wenn ich mich nicht beliebt mache.

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wieder hinter meinem "Ich bin Minderheit, niemand darf was gegen mich sagen!!!1" Schutzschild verstecke: Man sollte dennoch vorsichtig sein, was man wem wo vordiktiert. Weil es eben in diesem Thema geschrieben wurde und es um Sexualität ging, habe ich es ja auch überhaupt erst so aufgefasst, als ob du etwas gegen mein Ausleben meiner Sexualität hättest.


    Du sollst dich mehr auf das große Ganze konzentrieren. Denk in großen Maßstäben. Es ist nicht die Bombe die man stoppen muss, um Tote zu verhindern, sondern das Land, das sie zündet. So etwa.

    Bei was genau sollte ich in größeren Maßstäben denken? LGBT+-Rechten weltweit oder was? Außerdem blöde Analogie, kein Land zündet eine Bombe, es wird trotzdem immer eine einzige Person sein. Und auch wenn du auf so etwas wie "die Regierung wars" hinaus willst, stecken dahinter trotzdem im besten (oder schlimmsten, je nachdem wen du fragst) Falle nur ne Handvoll von Menschen. Ein Land ist eine neutrale Instanz, die über keinerlei Intelligenz verfügt.


    Ich möchte das die Menschen versuchen in großen Maßstäben zu denken. Das ist mein eigener egoistischer Wunsch, deshalb das ganze unnötig komplizierte Theater hier.

    Aber wir sind hier in diesem Thema in einem kleinen Maßstab, in dem es nur und ausschließlich um LGBT+ geht?


    Das ist aber hoch toxisch, da es völlig falsch rüber kommt.

    Lol, inwiefern? Weil ich irgendwelchen potentiellen Leuten etwas aufzwinge? Wenn jemand eine andere Erfahrung gemacht hat und diese preisgeben will, ist ihm definitiv gestattet, eine Antwort in diesem Thema zu verfassen und darüber zu berichten und dadurch wird diese Person ja auch automatisch nicht (mehr) in meiner bösen Verallgemeinerung aufgeführt. Aber wie schon gesagt, wenn ich von einer Mehrheit bzw. einem "wir" spreche, dann habe ich meistens guten Grund dafür, weil es eben genug Leute gibt, um eine besagte "Mehrheit" zu bilden.


    Weißt du was, ein Schwarzer der eine Firma leitet und die Toten nicht kannte, dem könnte das auch scheiß egal sein.

    Stimmt natürlich, aber es hat halt auch einfach mit dem Zusammenhängigkeitsgefühl innerhalb der community zutun. Viele Schwarze, die selbst noch nie von police brutality betroffen waren und auch (noch) keinen kennen, sind trotzdem in Aufruhr und Rage, weil es eben um die community geht. Das haben wir ja auch schon in diesem Thema festgestellt, dass diese Zusammenhängigkeit für die einen eben ausgeprägter ist als für die anderen, das gilt natürlich auch für LGBT+. Ich persönlich hänge schon an der community und bin deshalb auch wütend, wenn Diskriminierungen vorfallen, sogar dann, wenn sie mich nicht persönlich betreffen. Ich werde so verdammt sauer, wenn ich manch transmisogynistischen Scheiß lesen muss, auch wenn ich nicht selbst trans bin. Und ich hab damals, als in Miami das Massenshooting in der Gay Bar stattfand, auch ein wenig geweint und getrauert, obwohl ich niemanden dort kannte. Ich kannte auch niemanden, der jemanden kannte. Aber weil eben 50+ Mitglieder der community in einem Schlag ihr Leben gelassen haben, hat mich das dementsprechend berührt. So blöd es klingt, da kann man schon tatsächlich von "Brüdern und Schwestern" reden.
    Es gibt jetzt im Übrigen eine neue Show auf Netflix namens Dear White People. Da geht es um die schwarze community an einem Ivy League College, und da wird das Ganze ziemlich gut dargestellt. Auch da gibt es Unstimmigkeiten innerhalb der black community auf dem Campus, aber die halten trotzdem zusammen. Und dasselbe gilt halt auch für viele — nicht alle, aber viele, genug — LGBT+ Mitglieder. Kann dir die Serie auf jeden Fall nur empfehlen.


    Aber auch der Weiße fühlt sich vielleicht betroffen, denn er ist ja auch ein Mensch.

    Definitiv. Wann immer ich höre, dass ein weiterer Schwarzer ohne Wenn und Aber von der Polizei einfach kalt abgeknallt wird, kocht bei mir auch das Blut. Und da kann man dann auch definitiv als Weißer gegen protestieren, und man kann auch definitiv als Weißer zu einer Black Lives Matter Demo gehen. Aber wenn schwarze Leute gerade über das Thema reden, dann ist man in dem Moment halt einfach mal still. Deren Stimme ist bei dem Thema einfach wichtiger und sollte eher gehört werden; und wenn man dann auch noch diese Stimmen invalidiert o.Ä., ist man echt einfach nur noch arschig.


    Pardon, ich will dir jetzt auch nicht zu nahe treten, aber für mich kommt diese ganze Diskussion so rüber, als würdest du dich... ausgeschlossen fühlen? Als würde man dich nicht ernst genug nehmen?
    Als ob du dich in diesem Thema aufgrund deiner Heterosexualität ausgegrenzt und diskriminiert fühlst (vor allem von mir).
    Und, so leid es mir tut, aber das musst du an dieser Stelle dann auch herunterschlucken können. Nicht alles dreht sich um dich, und manche Stimmen sind was dieses Thema angeht eben wichtiger als deine. Das heißt nicht, dass du hier nicht deine Meinung posten darfst oder dass wir das nicht zu schätzen wissen oder sonstwas, aber es geht hier einfach nicht um dich, auch wenn du eventuell denkst, du kannst dich noch so gut in das Thema hineinversetzen und es nachvollziehen. Ich/Wir weiß/wissen das auch zu schätzen, dass du quasi ein so guter "ally" bist, aber das gibt dir nicht das Recht, mich anzukeifen, dass ich dir zu viel generalisiere wenn du quasi noch weniger """Recht""" darauf hast, von/über die LGBT+ community zu reden, als ich (mal ganz davon abgesehen, dass ich es wie gesagt ja auch versuche tunlichst zu vermeiden, mich als das Sprachrohr für die gesamte community abzugeben).


    Und am Ende des Tages kannst du auch nicht erwarten, dass Minderheiten wie wir dich dann bemitleiden, nur weil du dich in diesem einen Topic in einem Pokémon Forum aufgrund deiner Heterosexualität ausgeschlossen oder whatever fühlst, wenn manche von uns täglich im echten Leben wegen unserer nicht-heterosexuellen Sexualität diskriminiert wurden(/werden).

    Ich denke der einzige der Probleme hat den anderen zu verstehen bist du.

    Okay, mag sein. Tut mir dann auch sehr leid, dass ich so schwer von Begriff bin. Aber deshalb würde ich es eben umso mehr zu schätzen wissen, wenn du es in deinem Herzen finden könntest, dich darauf hinabzulassen, mir noch einmal genau zu erklären, was deine Absicht war.


    Ich habe dann zusätzlich erzählt, warum ich nicht die L... ich kann mir die Buchstabenkombi einfach nicht merken.

    Sorry, aber du kannst mir nicht erzählen, dass dir LGBT+ Themen wichtig sind und im selben Atemzug anmerken, dass du dir dieses simple Akronym nicht einmal merken kannst, vor allem, wenn es sogar noch "kompliziertere" Akronymen gibt, die aber eben das Spektrum noch besser eingrenzen, wie: LGBTQIA+


    Ich sagte aber auch, dass das Thema Definition mir sehr wichtig ist, weil es mir nicht so einfach in den Schoß viel, gerade so wie bei dir, oder?

    Dementsprechend fällt es mir noch schwerer, nachzuvollziehen, wieso du mir dann quasi eine Definition, die ich ablehne, aufbrummen willst/wolltest. Wie du schon richtig entnommen hast, hab ich Jahre mit Labels gerungen und erst seit Kurzem wirklich dazu gestanden, bisexuell zu sein und angefangen, mich mit diesem Begriff zu identifizieren. Eventuell ist es eben auch gerade deshalb, weil es noch relativ neu ist und es ein langwieriger Prozess war, für mich etwas so Tolles dass ich es quasi "jedem erzähle" bzw. mich darüber (deiner Meinung nach) "zu krass" identifiziere. Aber das ist doch jetzt echt nichts schlimmes?


    Deshalb ist es mir egal, ob es bevormundend rüber kommt, oder ob es dich stört, oder sogar beleidigt.

    Okay, legitim, aber bei aller Liebe — dir sollte klar sein, dass dieses Verhalten, bei dem man keinen Fick auf die Gefühle anderer gibt, meist unter die Kategorie des... nun ja, Arschlochs fällt. Wie gesagt, heißt nicht sofort, dass du eines bist, aber das sollte dir bewusst sein.


    Du benutzt aber sehr häufig das "uns" und "wir".

    Ja, der Einfachheit halber. Sorry, aber irgendwo muss man eben auch Abstufungen finden. Wenn ich jetzt über Feminismus rede und sowas sage wie "Kein Mann kann kochen/waschen," dann meine ich damit natürlich nicht alle Männer auf dieser Erde. Aber genug. Sorry, das ist ein blödes Beispiel, das ist auch definitiv kein Statement, das ich unterstütze, deshalb anders ausgedrückt: Es gibt genug Mitglieder der LGBT+ community, die ähnliche oder gar evtl. sogar dieselbe Diskriminierung wie ich durchgemacht haben, daher hab ich definitiv Präzedenz, in dem Fall von einem "wir" auszugehen.


    Aber als jemand klügeres. Und indem du es so formulierst glaubst du jemand der nicht in der selben Lage ist, könnte nichts mehr zum Thema beitrage, was du nicht selbst schon wüsstest.

    Wenn das der Fall ist und du das so aufnimmst, dann tut mir das leid, aber ist definitiv nicht meine Absicht. Wenn ich das denken würde, dann hätte ich auch schon längst aufgehört, dieses Thema zu verfolgen und ständig hier reinzuposten. Und auch wenn es manchmal so rüberkommt, als würde ich bspw. @Bastet oder so auch "anfeinden" oder so, ist das definitiv nicht, worauf ich hinauswill! Im Gegenteil, ich bin froh, dass sie eine so verdammt gute Diskussionspartnerin ist, die sowohl gute Argumente und food for thought liefert als auch im Gegenzug dem zuhört, was ich zu sagen habe.


    [...] aber deine Art suggeriert, dass du anderen den Mund verbietest, indem du z.B. immer wieder erwähnst das ich hetero bin. Ob du das bewusst tust, oder nicht, das tust du. Aber anhand von Bastet erkennt man, dass nicht jeder das selbe Leben hatte wie du und demnach andere Erfahrungen gemacht hat, also auch andere Sichtweisen pflegt. Und jemand der Bastet persönlich kennt, kann wiederum mehr über ihre Erfahrungen wissen als du. Obwohl er nicht mehr weiß als sie.Verstehst du?

    Ich will niemandem den Mund verbieten, aber an manchen Stellen sollte man als "Außenstehender" allerdings auch genug Takt haben, zu wissen, wann man an einer Diskussion keine große Stimme hat. Wenn schwarze Leute über black lives matter und über deren Trauer um all die Opfer von police brutality reden, halt ich als weiße Person auch das Maul, weil es nicht mein Platz ist, da reinzureden. Auch wenn ich dann ankomm mit "Oh das ist eine Tragödie, das tut mir so leid" das ist denen in der Situation doch scheiß egal und das will niemand hören.
    Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern, dass es eine ähnliche Situation schon in diesem Topic gab. Klar, ich werte die Erfahrungsberichte von Leuten, die tatsächlich ebenfalls bisexuell/LGBT+ sind, höher an, weil das eben "meine Brüder und Schwestern sind, yo" — nee, Spaß beiseite, weil diese Leute Sachen wie Diskriminierung eben besser verstehen als non-LGBT+. Das soll auch kein Dig gegen dich/"euch" persönlich sein, aber ist an der Stelle nun einfach Fakt, dass ihr sowas in der Form noch nie erlebt habt und wahrscheinlich auch nie werdet (solange man sich zumindest unter dem heterosexuellen Label selbst-identifiziert). Da kannst du mir eben mit noch so viel Empathie und Einfühlvermögen kommen wie du willst, du wirst einfach nie in der Situation drin stecken, daran ändert sich nichts. Ist ja auch eher was Positives, sei froh drum.


    Wenn jemand meiner Ansicht nach einen Denkfehler macht, weiße ich ihn darauf hin und begründe das entsprechend.

    Ja, aber was war denn jetzt bitte mein Denkfehler?!

    Was mich so daran gestört hat war, dass auf einmal jeder einzelne weibliche Charakter ein Love Interest hatte - selbst die Charaktere, die es vorher nicht notwendig gehabt hatten. [...] Weil wir können ja keine weiblichen Charaktere haben, deren Leben sich nicht zumindest zum Teil um einen Kerl dreht, oder? -.-"

    Ja tru, das ist echt ein nerviges Trope, das einen immer wieder in den Arsch beißt, allerdings bin ich dennoch überzeugt, dass AOS das besser im Griff hat als manch andere Serien oder gar Filme. Ja, jeder (weibliche) Charakter wird auf Teufel komm raus quasi "unter die Haube gebracht" (natürlich mit einem Mann), dennoch haben sie immer noch ihre eigenen persönlichen Arcs, die auch nicht unbedingt mit dem Mann in Frage zusammenhängen.


    Aber ja ... manche Dynamiken waren halt auch einfach besser geschrieben als andere. May/Andrew war für mich auch eher so lau, Bobbi und Hunters Geplänkel fand ich eher nervig als alles andere und Lincoln/Daisy kam so unerwartet plötzlich dass ich erstmal whiplash bekommen hab. Aber naja. ¯\_(ツ)_/¯


    Ich habe übrigens immer Simmons mit Bobby geshippt.

    Ja, die waren echt super und hatten so viel Potential, vor allem wie Simmons ja auch so begeistert von ihr war nach der ganzen Undercover Missions-Sache. Ich mag auch Daisy/Elena sehr...

    Dann hast du offensichtlich überhaupt nicht zugehört was ich geschrieben habe. Deshalb antworte ich mal nicht auf die Antwort zum ersten Zitat.

    Pardon, aber ich hab auch teilweise das Gefühl, dass mir Leute in diesem Thema "nicht richtig" zuhören o.Ä. und ich mich 1000x wiederholen muss, aber du siehst dennoch nicht, wie ich mich dann bockig weigere, eine genauere Erklärung zu liefern. Vor allem habe ich jetzt wirklich aus neutralem Interesse nachgehakt, da es ziemlich offensichtlich ist, dass wir hier eine enorme Miskommunikation haben und uns anscheinend ziemlich falsch verstanden haben. Ich hab dich auch nie als bösen Homophob oder Sonstiges bezeichnet, ich hab dich nur darauf hingewiesen, dass ich persönlich deinen Kommentar bezüglich meiner Identifikation unangebracht fand. Ich hab dabei niemals mitschwingen lassen, dass ich deshalb jetzt finde, dass du das Böse in Person bist oder was weiß ich; das war auch nie meine Absicht an der Stelle. Im Gegenteil, mir war klar, dass du keinerlei Böswilligkeit intendiert hast, dementsprechend wollte ich dich aber darauf hinweisen, dass von manchen dein vermeintlich gut gemeinter Ratschlag eben negativ aufgenommen werden könnte. Unter anderem eben von mir.


    Du kannst eine starke Frauenrechtlerin sein, aber du kannst nicht das Wort für andere Ergreifen, zumindest nicht immer. Man kann sich als Frauenrechtlerin, oder eben als Kämpferin für alternative Sexualitäten ansehen, weil man selbst dazu gehört. Das kann man so stark betreiben wie man will, man darf sich nur nicht von anderen isolieren, weil diese einem ja eh nicht verstehen.

    Da hast du auch Recht, und ich hab mich nach meinem besten Willen auch eigentlich immer selbst korrigiert, wenn ich quasi von "allen" ausgegangen bin. Ich habe auch immer extra versucht, in meinen Formulierungen Phrasen wie "einige", "viele" oder "die meisten" zu benutzen anstatt "alle" oder "jeder." Wenn du ca. 4 Posts hoch scrollst, wirst du sogar das hier sehen:

    Stimmt, da hast du Recht, mein Fehler.

    Aber für diesen Meinungs-/Erfahrungsaustausch ist dieses Thema ja auch da, und das ist auch, was wir hier betreiben. Man sieht ja auch schon, dass z.B. Alaiya andere Meinungen hat als Bastet, die wiederum andere Meinungen als ich hat, und und und. Das ist ja auch positiv, dass wir uns hier so darüber austauschen (können). Das hab ich auch nie verpöhnt.


    vanity.

    Das hat nichts mit Hochnäsigkeit oder Eitelkeit zutun. Ich will mich damit auch nicht als etwas "Besseres" separatieren. Das ist Fakt, dass ich mich besser mit Bisexualität und die einhergehenden Probleme auskenne, als ein Heterosexueller. Das macht mich jetzt nicht zur allwissenden Autorität was Bisexualität angeht, heißt auch nicht, dass meine Erfahrungen universell sind und für jede bisexuelle Person gelten, aber damn straight heißt es, dass ich mich besser damit auskenne als irgendein dahergelaufener Heterosexueller.

    Ich ja ehrlich gesagt nicht. Die ersten eineinhalb Staffeln habe ich noch gerne geschaut, aber als es dann mehr und mehr zu - wie MovieBob es so schön ausgedrückt hat - "The Agents of SHIPS" wurde hat es mir irgendwann gereicht. Aka: Als es überall nur noch um Pairings ging und die Charakterentwicklungen gefühlt allesamt auf "Will they, won't they" reduziert wurden. Auf einmal hatte JEDER mindestens ein Love Interest. Das habe ich mir dann noch acht Folgen angetan, die Serie dann aber sehr wütend und frustriert gedropt. Zumal de facto alle Hauptcharakter-Pairings so nervig Klischee und heteronormativ waren <___<

    Findest du? Also ja, es gab schon definitiv nen größeren Schwerpunkt auf Ships/Beziehungen seit Staffel 2 und aufsteigend, aber ich finde, dass es immer noch "genug" Hauptstory dazu gab und das eher ne Sache war, die im Hintergrund ablief — kann allerdings auch daran liegen, dass ich sowieso schon viel zu verhunzt von all meinen anderen Serien bin, die noch viel mehr Zeit und Screentime in das Entwickeln der Beziehungen investieren. Aber ich muss auch ehrlich zugeben, dass "shipping" für mich definitiv ein großer Aspekt einer Serie ist und dementsprechend auch viel daran ausmacht, ob mir eine Serie nun gefällt oder nicht. Wenn es gar keine Beziehung gibt, die ich wirklich mag (dabei muss es nicht einmal zwingend um romantische Liebe gehen), dann mag ich die Serie an sich meistens auch nicht so doll. Also ich tapp in solche Beziehungsdramen-Fallen immer rein.
    Das mit der Heteronormativität stimmt allerdings definitiv, ist eben auch einer der Aspekte, die mich stören. :/ Aber immerhin gibt's einige interracial Beziehungen (Phil/Melinda, *hust* Skye|Daisy/Ward das ich insofern shippe dass ich deren Dynamik in s1 und quasi das Potential, das sie hätten, wenn einige... Dinge nicht passiert wären, liebe, und mein Lieblingsship in AOS Mack und Elena, wo sogar keiner von beiden weiß ist, juhu!) Und ich bin definitiv Team Give-Daisy-A-Girlfriend.

    Ja, das war Absicht. Nennt sich Humor.

    Ich hab aber nicht gelacht. Und mir ist immer noch schleierhaft, worauf du damit jetzt überhaupt hinaus wolltest und würde es daher sehr begrüßen, wenn du mir das mal erklären könntest — ohne Witze.


    Wenn ich einem schwarzen ins Gesicht spucke weil er meint alle Juden gehören vergast ist das kein Rassismus, weil mein Problem mit ihm nicht mit seiner Hautfarbe zu tun hat.

    WOAH. Wie zur Hölle kommst du jetzt darauf, lmao? In meiner Aussage ging es offensichtlich um Rassismus des Rassismus willen; dass man Minderheiten verachtet, weil sie eben Minderheiten sind. Natürlich ist man nicht sofort homophob, wenn man jemanden, der LGBT+ ist aus nachvollziehbaren Gründen nicht mag. Das hat auch niemand abgestritten. Daher weiß ich auch nicht, wieso du das jetzt als ... Ausrede heranziehst.
    Deine Aussage kam für mich so rüber, als ob du wollen würdest, dass ich meinen "Eifer" für meine Sexualität/LGBT+ Rechte generell runterschrauben soll. Als ob es dir unangenehm wäre, dass ich "aggressiv" bisexuell bin, salopp gesagt. Heißt, für mich kam es definitiv so rüber, als ob es um meine Sexualität ging, und darum, dass ich mich (deiner Meinung nach) zu sehr damit bzw. dadurch identifiziere. Es ging nach meiner Auffassung definitiv um (meine nicht-heterosexuelle) Sexualität. Und in dem Moment hab ich mich damit von dir eben lowkey angegriffen gefühlt, aufgrund meiner Sexualität.


    Und mein Rat an dich stand nicht in Verbindung mit deiner Sexualität, sondern nur mit der Art wie du versuchst dich selbst wahr zu nehmen. Das es zufällig, um LGTB ging macht nichts aus, das würde ich dir auch als Schwarze, oder BDSMfan sagen.

    Okay, aber auch wenn man mein "Minderheitsschutzschild" wegnimmt, ist es trotzdem eine scheiß Sache, mir irgendetwas an mir selbst vorschreiben zu wollen, lol. Wie und woran ich mich identifiziere und in welchem Grad ist meine eigene persönliche Sache, Ende.


    Nicht das ich nach dem etwas negativem Ton etwas gegen dich hätte, aber das Thema ist mir wichtig, einerseits weil ich lange danach gesucht hatte und andererseits weil ich gesehen habe wie es den Menschen geschadet hat, indem manche sich auf falsche Art identifiziert haben.

    Welches Thema ist dir wichtig? LGBT+? Dann würde ich eventuell besonders auf die Stimme derer Acht geben, die tatsächlich auch dieser Gruppe angehören. Soll nicht heißen, dass du jetzt allem zustimmen musst, was ich sage oder dass ich immer 100% in allem Recht habe, aber ich würde schon sagen, dass ich "mehr Ahnung" von einigen Aspekten wie bspw. Diskriminierung habe, weil ich tagtäglich damit zutun habe. Zumindest definitiv mehr Ahnung als jemand Heterosexuelles, scheiß egal ob diese Person jetzt die Empathie des Jahrhunderts hat. Das ist meine Realität. Du musst mich noch nicht einmal als Person mögen, aber versuch nicht, meine Erfahrungen, meine Meinungen als jemand, der den shit teilweise tatsächlich schon erlebt hat, zu invalidieren oder abzulächeln.

    Ich will euch nichts vorschreiben, sondern dir. Und dir will ich auch nichts vorschreiben.

    Diese zwei Sätze widersprechen sich aber enorm? Lol. Du willst "uns" nichts vorschreiben, nur mir. Aber dann plötzlich doch nicht. Entscheid dich mal. Und es ist trotzdem inappropriate, ob du jetzt einer "ganzen" Minderheit etwas "vorschreiben" (oder auch nicht?) willst, oder nur einem einzigen Mitglied... lmao. Es bleibt Rassismus, egal ob man jetzt einem einzigen Schwarzen ins Gesicht spuckt oder gar drei, oder metaphorisch allen.


    Das müsste nicht zwingend stimmen. Ich würde nicht zwangsweise behaupten, dass es keine milderen Zeiten gab.Die Griechen waren sehr dekadent, insbesondere die Lehrer, wobei das wiederum nicht mit richtiger Homosexualität verglichen werden kann. Ich denke auch, dass auch ohne Internet schon immer eine gewisse Form von Widerstand vorherrschte. Man kann das bloße ausüben und weitererzählen an Leidensgenossen schon als "Einsatz" ansehen.

    Es war im antiken Griechenland erlaubt, "Lustknaben" zu haben und same-sex attraction auszuüben (vor allem Männern, bei Frauen auch nur bedingt), aber auch nur dann, wenn man dennoch verheiratet war und Kinder erzeugt, ergo seine "Pflicht" getan hat. Generell wird man sich schwer tun, eine Gesellschaft in der Vergangenheit zu finden, in der LGBT+ gleiche Rechte wie non-LGBT+ hatten.
    Und ja, eventuell gab es damals auch Leute, die sich für diese Rechte eingesetzt haben. Nur echt schade, dass wir davon gar keine Übertragungen oÄ haben, weil diese sofort im Keim erstickt wurden.

    Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. (Staffeln 1 - 4)
    Ich war noch nie großer Marvel Fan (ich hab, gezwungenermaßen den ersten Avengers und den ersten Thor Film mal mit ner Freundin schauen müssen; und hatte dann letztens erst wegen ebendieser Serie den ersten Captain America Film geschaut, von dem ich aber auch ziemlich enttäuscht war), aber ich hab über die Jahre ziemlich viel Gutes über diese Serie gehört. Dementsprechend war sie schon immer auf meiner Watchlist und ich hatte auch schon vor knapp nem halben Jahr das Bedürfnis gehabt, endlich mal anzufangen, die Serie zu gucken, aber leider gab's die Serie auf keiner der beiden Streaming Websites, auf denen ich Accounts habe und ich hatte ehrlich gesagt keine Lust, mir sie online in schlechter Qualität anzuschauen, vor allem nicht, wenn es noch genug andere Serien gab/gibt, die ich gucken will und die es eben auf Netflix/Amazon gibt. Naja, auf jeden Fall habe ich dann vor ein paar Wochen Zugriff aufs amerikanische Netflix Angebot bekommen, und siehe da: Es gab dort die ersten drei Staffeln AOS. Ich hab' mir sofort mal die ersten paar Folgen angeschaut und war sofort begeistert. Ich hab dementsprechend auch die erste Staffel quasi in einem Tag geschaut (zumindest mal 18 von 22 Folgen). Und die gesamten restlichen verfügbaren Folgen ebenfalls in knapp einer Woche aufgesogen, unter anderem die (zu dem Zeitpunkt) noch laufende Staffel 4, deren Staffelfinale leider diesen Mittwoch läuft. Und ich bin immer noch begeistert. Zwar muss ich sagen, dass ich persönlich definitiv immer noch die erste Staffel als die Beste empfinde, haben mich die darauffolgenden Staffeln nicht enttäuscht; ich mag vor allem eben die Charaktere und deren Dynamiken enorm gerne. Zwar gibt es auch einige Aspekte an der Serie, die mich stören, kann ich AOS dennoch nur jedem empfehlen.


    Riverdale (Staffel 1)
    Die ersten ~5 Folgen fand ich noch absolut klasse, allerdings hat die Qualität dann irgendwie mit jeder Folge abgenommen und, naja, letztendlich gucke ich die Serie eigentlich nur noch, weil ich mittlerweile dann irgendwie doch zu investiert bin. :$ Würde ich die Serie empfehlen? Eh...


    Dear White People (Staffel 1)
    Da die Folgen sowieso nur 20-30 Minuten gehen, war dies eine recht schnell geschaute Serie. Hab sie innerhalb eines Wochenendes zuende geschaut und ich muss echt sagen, dass sie ein einziger Segen ist. Augenöffnend, berührend und klasse geschrieben, ich kann DWP echt nur jedem empfehlen.


    The 100 (Staffel 4)
    Theoretisch kommen noch zwei Folgen, bevor die Staffel wirklich vorbei ist, aber dreist wie ich bin erwähne ich sie trotzdem ebenfalls hier. The 100 ist einfach eine meiner Lieblingsserien und ich bin wirklich begeistert von dieser Staffel, natürlich hatte sie hier und da ihre Probleme und Ärgernisse, aber alles in allem war sie in meinen Augen dennoch herausragend. Ich hatte ehrlich gesagt keinen Plan, in welche Richtung die Writer diese Staffel gehen würden mit dem ganzen Post-Apokalyptische Story, die sich aber eigentlich gerade in einer Prä-Apokalyptischen Situation befindet... aber ich bin positiv überrascht. Es gab einige Plot Twists (bzw. wird geben; ich hab auch (gewollt) schon einige Spoiler gesehen), die diese Geschichte echt interessant gemacht haben, obwohl ich mir unsicher war, ob diese Geschichte überhaupt Potential hat, interessant zu sein, lol. Außerdem wurde ich von einigen Charakteren ebenfalls sehr positiv überrascht (hach, Murphy, ich hätte wirklich niemals gedacht, ich würde dich jemals so sehr mögen), es gab dennoch auch einige Charaktertode über die ich ziemlich traurig bin und viele Charakter Arcs und Beziehungs Developments, die mich ebenfalls sehr gefreut haben (Jackson und Miller. Wer hätte das gedacht). Definitiv eine gelungene Staffel, die die Wunden der ... mittelmäßigen dritten Staffel geheilt hat. Ich freue mich auch enorm, dass es weiterhin eine fünfte Staffel geben wird (weniger allerdings, dass ich jetzt wieder ein Jahr darauf warten muss).