Beiträge von Bastet

    Zitat von Alaiya

    Dem stimme ich so auch zu. Wir kommen im Umgang mit psychischen Erkrankungen und Neurodiversität nur weiter, wenn wir es genau so behandeln. Was zum einen heißt, es genau so fachlich, anstatt irgendwie esotherisch anzusehen, zum anderen aber auch, allgemein über den Umgang mit diesen Dingen nachzudenken.

    Weil du esoterisch ansprichst: All die freiberuflichen Lebens- und Ernährungsberater sollten auch viel strenger überprüft werden, vor allem, weil sie sich oft auf Menschen stürzen, die von psychischen Problemen belastet oder geistig eingeschränkt sind. Da hab ich schon Dinge gehört, seitdem stehen diese Begriffe für: Bekam keine Zulassung, also benenn ich mich um und red seitdem den Menschen meinen Unsinn auf diese Weise ein.


    Gilt allerdings auch für offiziell praktizierenden Ärzte. Dabei halt ich einigen Fällen wenig davon dem Arzt gleich das Leben zu "zerstören", indem man ihm die Zulassung entzieht, da sie das, was sie tun, unter Umständen im besten Gewissen machen. Auch eine ehemalige (aber sehr seltsame...) Soziologielehrerin von mir steif und fest der Ansicht, dass Autismus "anerzogen" ist, weil sie es Ende der 70er so gelernt hat. Sie hatte selbst mit anderen Lehrern öfter Streitigkeiten darüber, dass so einige psychische Krankheiten und Resilienz genetische Komponente hätten und am Ende waren bei ihr sowieso "alles Nazis, die Eugenik befürworten", wenn man ihr es aufgezeigt hat. Als würde ein neutrales "da gibt es einen Zusammenhang" gleich negativ bewertet werden.

    (Aber irgendwie auch, dass ALLE naturwissenschaftlich und technisch auch nur irgendwie interessierten Menschen sozial totale Krüppel sind und ich kann mich erinnern, wie eine Schulfreundin erzählt hat von ihren Eltern Assassin's Creed und Call of Duty zu Weihnachten geschenkt bekommen und mit ihrem Bruder angespielt zu haben und sie kam gerade zur Tür rein und hat die Stunde damit verschwendet zu zeigen, dass sie deswegen gewalttätig UND asozial sei. SO WAYNE.)


    Viele ältere Ärzte sollten verpflichtete Fortbildungen zu manchen Thematiken erhalten und danach praktizieren müssen. In der Praxis kann man sowas eben eher schlecht als recht umsetzen. Schließlich kann und darf man Privatgespräche auch selbstverständlich nicht aufzeichnen und Therapeuten nicht ständig kontrollieren.

    Ich weiß, ohne Kopfschmerzen hatte ich um die 135 erreicht. xD

    Mit eben den normalen Durchschnitt.


    Ansonsten macht es eben keinen Sinn, dass jemand bei (Hausnummer) 30 Matrizenaufgaben oder Zahlenreihen 3 richtig ankreuzt und diese angeblich versteht, die anderen 27 jedoch nicht - und dieses Ergebnis in jedem Aufgabenbereich wiederholt auftritt. Ob da nun 30 oder 50 als IQ-Wert dasteht, macht praktisch gesehen keinen Unterschied und widerspricht auch jeder Logik. Man kann viel eher davon ausgehen, dass derjenige kaum etwas von dem, was er da getan hat, verstanden hat.

    *isst ein Ei, wird von Katzen belagert*

    Katzen: "EI, SUPER, WILL AUCH!" :love:

    "Ich will doch nur in Ruhe ein Ei essen."


    *macht den Katzen ein Ei, wird nach dem Fressen danach wieder belagert*

    "Ich will doch nur in Ruhe mein Ei essen." :mellow:


    *isst irgendwas*

    Katzen: "WaS haST dU Da!!??" :ahahaha:

    Zitat von Smaarty

    Eine geistige Behinderung beginnt mit einem IQ ab 69, eine schwerer Intelligenzminderung liegt bei 20-34.

    Diese Werte stammen eben noch aus vorigen Jahrzehnten. Wenn jemand unter einer schweren, geistigen Beeinträchtigung leidet, macht es ohnehin keinen Sinn ihm denselben Test, Matrizen und co., vorzusetzen. Das ist ein Witz, in etwa, als würdest du einen Vierjährigen in eine Vorlesung setzen wollen. Auch die meisten Menschen, die unter einer schweren Behinderung leiden, bekommen noch weitaus mehr als genug mit, um zu verstehen, dass der Test in ihrem "Bereich" eher eine Demütigung darstellt.


    Du musst darüber nachdenken, wie diese 0-50 Punkte überhaupt zusammenkommen. Je nach Testform kann man sagen: Wenn derjenige keine oder nur wenige der Aufgaben versteht, wie sollen die entstanden sein? Da könnten einige der zustandekommenden Punkte genausogut Zufallstreffer gewesen sein. Deswegen rechnet man ja eine Abweichung von +/- 10 (oder 15?) mit ein. Bei einem IQ von 20, nun ja...


    Und wenn du mit Psychologen gesprochen hast, dann sind viele von ihnen 40, 50+ und geben eben das wider, was damals zu ihrer Studienzeit gelehrt wurde.


    Zitat von Smaarty

    Lernbehinderung werden aber über einen IQ gemessen, anders kann sie nicht festgestellt werden.

    Menschen mit Lernbehinderung haben große Schwierigkeiten im lernen.

    Werden sie nicht. Schau dir den Auszug an, den Alaiya gepostet hat.


    Zitat von Smaarty

    Und auch wenn die Lehrer etwas erklären, ist es oft so, nach der Schule, sind die Kinder Mittags alleine, weil eben doch keiner zu Besuch kommt oder sie nicht ohne Hilfe Freunde besuchen können.

    Mag sein, das Kinder dabei sind, aber irgendwann wollen die Älteren eben andere Dinge machen, als ihre Klassenkameraden, die auf dem Stand eines Grundschülers sind.

    Da hilft auch keine Fachkraft, du kannst niemanden zwingen, dann mit den Kindern zu spielen.

    Eben.

    Menschen, die geistig stark zurückgeblieben sind, haben es sicherlich im Allgemeinen schwer und mit viel Einsamkeit zu kämpfen. Die Sechsjährigen und deren Eltern finden es unter Umständen unheimlich, wenn ein fast Erwachsener sich so wie sie benimmt und die Gleichaltrigen laden denjenigen vielleicht ab und zu bei ihren Aktivitäten ein, aber bauen zu anderen dennoch eine engere Beziehung auf, da sie nichts mit dem anzufangen wissen.


    Dass diese Leute oft einsam sind, weist man deswegen nicht gleich von der Hand, aber da interessiert es mich wirklich, ob es ihnen auf einer Schule für beinträchtigte Kinder so viel anders ergeht. Sie können sich eventuell besser mit den Kindern anfreunden, die so sind wie sie, aber die meisten Kinder auf solchen Schulen werden doch auch geistig ihrem biologischen Alter entsprechen und verschiedendste, andere Behinderungen aufweisen.


    Ansonsten, ohne dir zu nahe zu treten, versteh ich nicht, wieso Menschen, die bloß körperlich beeinträchtigt sind, in eine Schule mit Sonderform gehen. Die meisten / recht viele Schulen haben schon Rampen, Behinderten-WCs und Aufzüge.

    Im Kindes- und Jugendalter ist es nunmal so, dass man durch gegenseitigen Austausch reifer wird und während sie auch den Umgang mit Menschen lernen sollen, die geistig und psychisch eben anders sind als sie selbst, sollte IMO der Haupteil der Klasse auf einer Ebene sein. Das ist schließlich auch der Grund, wieso man nicht mehr alle Kinder aus einem Dorf in eine Klasse packt, sondern nach Alters- und Schulstufen einteilt. Da sollte es genauso wenig passieren, dass sich ein Kind, das zB. zwölf Jahre alt ist, hauptsächlich mit Kindern umgibt, die geistig viel jünger sind.


    Zudem sind Inklusionsklassen in einigen Fällen auch eine gute Idee, um Lehrer zu entlasten, da die anderen Kinder, blöd gesagt, weniger von der zusätzlichen Zuwendung benötigen. Außerdem stell ich mir fünf Kinder, die unter ADHS leiden, auf einem Fleck Horror vor. ^^"


    Zitat von Smaarty

    Ich werde weder auf dich noch auf Bastet weiter eingehen, es hat keinen Sinn.

    Es macht bei deiner andauernden Klugscheißerei nun wirklich keinen Sinn, wenn man schon Auszüge aus dem ICD-10 zitiert.

    Eine Frage: ich hab meine Heftchen mit den Codes der Sims 3 Spiele verloren. Bei den Haustieren hab ich online vielleicht nicht so legal einen anderen Code gefunden, für die anderen aber nicht, sodass ich die Jahreszeiten nicht mehr installieren kann. :/

    Bei meinem Sims-Konto in Origin sind die Jahreszeiten noch von damals eingetragen, sodass ich wahrscheinlich denselben Code benutzen müsste oder nicht?

    Außerdem kann ich die Luxus-Accessoires nicht mehr installieren. Ich glaube, da hatte ich nie Heftchen, da ich sie gebraucht gekauft habe.

    Und da müsste ich ja Simspoints bekommen. Hab vier Zusatzpacks, aber nur 1500 Punkte bekommen. Die hätte ich ja gerne für die Midnight Hollow-Welt.

    Keine Ahnung ob das hier schon genannt wurde, weniger die Anime sondern eher die Fans.

    Wer schonmal Dokus gesehen hat über Anime, ggf. wo auch deutsche Fans vorkamen, glaubt nicht dass das beschämend ist, wie die sich aufführen.

    Viel schlimmer sind die Fans, die ich in den Social Media sehen/lesen darf, kein wunder dass man uns für bescheuert hält, wenn ich lese wie sich manche Fans artikulieren und welche Ansichten Sie vertreten, ja da kann auch nur ich den Kopf schütteln.

    Weebs/Elitisten die einem sagen wollen welche Anime tiefgründig waren und unterschwellig einem dann noch sagen wie dumm man ist sich nur Anime X reinzuziehen, Leute die sich nicht richtig ausdrücken können.

    Wer auf Facebook unterwegs ist und ggf. diversen Fanseiten beigetreten ist oder die Posts von Leuten verfolgt die sich unter Publishern und/oder Animenews Seiten tummeln, weiß was ich meine.

    Die hast du allerdings überall. "Also ICH lese nur Klassiker und bedeutende Literatur", "also mir sind die meisten Filme ja zu flach", "Casualgamer sind ja keine richtigen Gamer" kriegst du auch schnell mit und noch schneller bekommt man mit, dass diese Leute oft nicht so intelligent sind, wie sie sich darstellen wollen und auch sehr gerne Gatekeeping betreiben.

    Oft gehen Fans gerne mit ihren Interessen hausieren und teilen ihre Umwelt nach "für oder gegen Animefans / Gamer" etc. ein und wenn man manchen zuhört, glaubt man, dass sie von der Gesellschaft stark diskriminiert werden, während diese denkt, dass Rassismus, Sexismus oder Homo- und Transphobie ein ernstzunehmendes Thema ist. Dabei verdient sowohl die Gaming (die noch viel, viel mehr) - wie auch die Animeindustrie Milliarden und die verdient man nicht an einer verhältnismäßig kleinen Gruppe von Nerds.

    Es gibt eben Fans, die nicht einsehen wollen, dass ihr Interesse im letzten Jahrzehnt "Mainstream" geworden ist und dann muss man eben innerhalb von diesem Medium etwas finden, das einen immer noch abhebt.

    Da geht es weniger um den Spaß am Hobby und die Kunst an sich.

    Das Ding ist eben auch, dass man versucht Kinder in Regulärschulen unterzubringen, die man nicht mit einer normalen Schulklasse vereinbaren kann. In der einen Klasse hatten wir einen Autisten mit hohem Schweregrad, der um sich schrie und schlug, wenn man ihn bloß im Vorbeigehen anstreifte oder wenn der Geräuschpegel der Klasse auf normale Klassenstärke stieg. Der Junge kam mit seiner gesamten Umwelt nicht zurecht, die Kinder spielten natürlich in der Pause auf normaler Lautstärke und man konnte das Kind bei der Überforderung an ständigen Sinneseindrücken kaum beruhigen.

    Dennoch hat man ihn in der Inklusionsklasse gelassen, weil man denkt, es gäbe den einzig richtigen Weg für alle Bedürfnisse, egal wie stark diese ausgeprägt sind oder wie stark sich diese von denen anderer unterscheiden. Es gab eine zusätzliche Lehrkraft, obwohl es stadtlichen Schulen dennoch an einigen fehlt, und die Klasse war klein; dennoch funktioniert sowas eben nicht für alle und da kommt der Verdacht, dass man sich auf städtischer Ebene mit Inklusionsklassen rühmen möchte, obwohl manche Kinder mit ihrer Situation nicht zurechtkommen.


    Was psychische Erkrankungen betrifft: wir hatten in der Oberstufe einen Kerl, der aufgrund einer psychischen Erkrankung auch noch tatsächlich von ein paar Lehrern verteidigt worden wäre, obwohl er ein Mädel mit Drohbriefen belästigte. Von der Schule geflogen ist er nach solchen Sachen dennoch, weil eine psychische Erkrankung dieses Verhalten nicht entschuldigt.

    Und auch privat wissen Leute, die nicht gerade mit "angenehmeren" Menschen mit psychischer Erkrankung zu tun haben, dass man von manchen einem gewissen Abstand nimmt, um nicht selbst mitgenommen und total zermürbt zu werden.

    Gerade bei psychischen Erkrankungen (und schweren Ausprägungen bestimmter Behindungen und Besonderheiten) ist der Umgang schwierig und vor allem sehr individuell. Man kann kein gesamtgesellschaftliches "jetzt versteht euch doch endlich / seid nett und tolerant"-Statement abgeben, wenn psychisch Gesunde (oder Gesündere) unter der Krankheit sehr stark mitleiden müssen und die Krankheit oft als Begründung für Fehlverhalten vorgeschoben wird.


    Davon abgesehen: Ansonsten hatten ich noch mit drei anderen, autistischen Kindern zu tun. Mit diesen Kindern jedenfalls konnte man Wege finden, wie man ihnen arbeitet. So hab ich beispielsweise für ein Kind, das keine Emotionen an anderen lesen oder selbst ausdrücken konnte, Smileykarten gebastelt, mit denen es besser ging.

    Auch musste man lernen jeglichen Sarkasmus in deren Nähe runterzuschlucken, was recht schwierig ist, wenn man es eben so gewöhnt ist - und auch daran, dass genau der im Umgang mit 10-12jährigen gut ankommt und man sie zurechtweisen kann ohne oberlehrerhaft zu wirken. Damit schafft man bei manchen wirklich, dass sie darüber lachen und mit dem, was sie da gerade tun, aufhören. So hab ich zwei Jungs in dem Alter in etwa gesagt: "Ich find, es ist wirklich eine tolle Lösung sich dafür an die Gurgel zu gehen, anstatt es einfach zu teilen. ;)" Der autistische Junge kam in den Raum und war... recht verwundert. Ein solcher Umgang funktioniert sehr gut, wenn das Umfeld bestimmte Verhaltensweisen erlernt und sich nach diesen richten kann.


    Und ich will darauf hinweisen, dass der gesamte Startpost von Smaarty wohl auf den Stand der 70er ist.

    Eine einfache Lernbehinderung/schwäche sagt nichts über den IQ aus, der btw. ebenfalls in der modernen Forschung immer mehr angekreidet und kritisiert wird. Das hab ich anderswo schon erläutert. Jedenfalls wurde der um die 1900 entworfen und dann verwendet, um sozialdarwinistische Ideen zu verbreiten und die Überlegenheit reicher, weißer Kinder hervorzuheben.

    Ansonsten spricht man schon lange nicht mehr bei einer Intelligenzminderung von geistiger Behinderung, sondern eben davon oder einer Minderbegabung. Zudem wäre ein IQ unter 55 nach eben dem klassischen Modell, die eben nur bei sehr niedrigem IQ aussagekräftig sind, bereits eine schwerere Intelligenzminderung.

    Das mit dem Walfang habe ich auch einige Tage lang auf Twitter gesehen. Twitter ist momentan auch quasi meine einzige Bezugsquelle zu Nachrichten. Und da hat man eigentlich schon recht viel zu dem Thema gelesen, gerade weil da man Twitter international so gut nutzen kann.

    Obwohl das wirklich nicht zu empfehlen ist. Auf Seiten wie Twitter, Tumblr und co kommt gefühlt jede Woche ein neuer Shitstorm auf und für neutrale Nachrichten sind Seiten, auf denen jeder dem jeweils anderen seine (oft sehr dramatisierten) Meiungen in den Rachen schieben und sich möglichst hervortun will, kaum geeignet. ^^"

    Wirklich Kommentare lesen sollte man da nicht, das stimmt. Aber für allgemeine News ist es ganz in Ordnung, da ich da einfach mehr mitbekomme, als würde ich mich nur auf deutsche Nachrichten verlassen. ^^

    Das Problem ist da dennoch die Zeichenbegrenzung. Wenn es keinen Link zu ausführlicheren Artikeln gibt, ist die gesamte Nachricht ziemlich "wertlos".


    Durch die ganze Anime- und Manga-Kultur haben wohl nicht wenige einen eher... verklärten und teils wohl auch romantisierten Eindruck des Landes.

    Wobei ich sagen muss, das sehe ich eher bei den kleinen Kids heutzutage die Anime gucken, in der Regel kommen dann genau diese Aussagen noch bei raus.

    In unserem Alter denke ich mal hat man sich da schon fern ab von Anime mehrere Gedanken gemacht, die außerhalb von Akihabara liegen. xD


    Aber wie du schon sagtest, würden wir das alles politisch sehen und uns über alles aufregen, dann könnten wir sogar in meinen Augen auch gleich in der Wohnung bleiben und uns in unseren 4 Wänden einbilden wie schön die Welt doch sein könnte.

    This, das kommt eher von noch jüngeren Fans und festeingesessenen Weebs. xD


    Zumal ich denke, dass Menschen, die nicht in dem dementsprechenden Land leben, zwar eine Meinung zu den Dingen haben können, aber am Ende braucht man nicht so zu tun, als ginge einen die Arbeitsmoral und sonstige japanische, gesellschaftliche Verhältnisse etwas an.

    Ist aber imo eben ein typisch europäisches / amerikanisches Unding: Anderen Menschen im Allgemeinen, aber vor allem anderen Kulturen aufzuzwingen, was man für sich selbst richtig oder falsch hält. Natürlich hat man Meinungen zu den Geschehnissen, aber schlussendlich hat man nicht das Recht seine eigenen Ansichten als Zentrum darzustellen. Wenn die japanische Arbeitsmoral nun so aussieht, dann liegt es an den Japanern damit "umzugehen".

    Das mit dem Walfang habe ich auch einige Tage lang auf Twitter gesehen. Twitter ist momentan auch quasi meine einzige Bezugsquelle zu Nachrichten. Und da hat man eigentlich schon recht viel zu dem Thema gelesen, gerade weil da man Twitter international so gut nutzen kann.

    Obwohl das wirklich nicht zu empfehlen ist. Auf Seiten wie Twitter, Tumblr und co kommt gefühlt jede Woche ein neuer Shitstorm auf und für neutrale Nachrichten sind Seiten, auf denen jeder dem jeweils anderen seine (oft sehr dramatisierten) Meiungen in den Rachen schieben und sich möglichst hervortun will, kaum geeignet. ^^"

    Und das auf ein paar Zeichen. Selbst die offiziellen Nachrichtenseiten müssen ihre Informationen stark komprimieren. Wenn ich keinen ganzen Artikel bekomme, brauch ich nunmal auf die Art gar keine Nachrichten.

    Auf manchen Verkaufsseiten und in Facebookguppen muss man dieses Feld ausfüllen und wenn du mehr zu verkaufen hast, schreibst du halt irgendwas hin.

    Ich benutze keine sozialen Medien, aber wenn ich doch etwas verkaufen möchte und dann 1234567890 hinschreibe, dann nehmen mich die Leute doch nicht ernst.

    Wenn ich solche Preise sehe, würde ich nie mit dem Verkäufer schreiben, da ich denke, er will die Leute reinlegen und denke daran, viele Menschen haben keine Ahnung, wenn sie jemanden etwas schenken wollen, dann schrecken sie solche Angebote ab und es ist ohne Sinn und Verstand solche Zahlen dort einzutragen, wie schon geschrieben, etwas Recherche im Netz hilft.

    Die meisten wissen eben, dass sie das Feld ausfüllen müssen, weshalb sie das Angebot dann auch ernstnehmen. Wahrscheinlich liegt das bloß daran, dass du den Umgang mit sozialen Medien nicht gewöhnt bist.

    Vergisst es, ich les gerade, sie bekommen nur eines von beiden. Keine beißenden Stechmücken-Feen. :(

    Obwohl die Feen hier auch normale Simsgröße haben, schade. xD

    Ich wollte gerade vorschlagen, Autospeichern und so auszuschalten und dann einfach mal zu versuchen. ^^

    Wobei ich das selber mal total verhunzt habe mit dem Autospeichern x.x

    Ich wollte eine Familie ganz normal spielen, also ohne Cheats. Die Frau wurde schwanger, bekam einen Jungen. Ok, wollte auch gerne ein Mädchen haben. Sie wurde wieder schwanger und bekam noch einen Jungen. Hmmm ja gut, wird zwar eng in der Bude und Geld wird knapp, aber egal. Noch einen Versuch! Sie wurde wieder schwanger und bekam.... 3 Mädchen D:

    Sie wollte es ja so, muss es nicht gleich übertreiben. xD


    Urgh eigentlich will ich sie eine Weile noch gar keine Kinder haben lassen. xD

    Das eintönige Spiel geht mir ziemlich am Nerv. Man ist sonst, überhaupt wenn man's ganz ohne Cheats macht, oft damit beschäftigt nur die Bedürfnisse der Sims zu erfüllen und dann auch noch der Kinder und Tiere.

    Für den Haushalt allerdings hab ich nun die Bone Hilda (:yeah:). Die Arme will sich ständig mit meinen Katzen anfreunden, aber die wollen sie nicht und ohmann, die säuft ordentlich haha.


    Natürlich cheat ich mich da oft dumm und dämlich haha. Auch finanziell. Wenn du die Grundstücke der Stadt kaufst, kannst du sie bearbeiten, aka die Clubs, Parks etc... find manche Standardeinrichtungen und auch Vorhallen von Clubs etc. sehen ziemlich schäbig aus. Hatte mich ihrer angenommen. xD


    Aber Sims aus der Stadt rausgehauen hab ich noch keine.

    Find viele davon eigentlich ziemlich interessant und du siehst auch, wie sie sich im Laufe der Zeit verändern. Füg allerdings immer nur ein paar Eigene hinzu, da in Bridgeport von Haus aus mal nur Vampire und keine anderen leben. Allerdings kommen da auch ein paar von selbst hinzu, wenn du von jeder "Art" einen hineinsezt und wartest, bis die NPCs umwandeln.


    Obwohl die Feen hier auch normale Simsgröße haben, schade. xD

    Also wenn Feen in ihren Häusern spielen, verwandeln sie sich zu ganz kleinen Lichtern. Sollte es jedoch in Sims 4 irgendwann Feen geben, würde ich mir wünschen, dass sie sich wie Aliens oder Vampire als ganz normale Sims tarnen können, und sich dann verwandeln können.

    Stimmt. xD


    Ich fand immer dass die Feen wie schlechtes Cosplay aussehen^^

    Mit normalen Klamotten leider ja und vor allem mit menschlicher Haut- und natürlichen Haarfarben.

    Btw mein Vampir hat nun eine Fee (mit grüner Haut und grünen Flügeln) geheiratet und eigentlich hatte ich nicht vor Kinder zu bekommen, aber ich wäre schon neugierig wie die aussehen würden. :'D

    Hmm, klein, mit Flügel und blutsaugend... hört sich nach einer Stechmücke an^^

    Vergisst es, ich les gerade, sie bekommen nur eines von beiden. Keine beißenden Stechmücken-Feen. :(

    Obwohl die Feen hier auch normale Simsgröße haben, schade. xD


    Zuerst sind mir die Zimmer immer zu groß geworden

    Das war auch jahrelang mein Problem in Sims... ich hab die Zimmer (und Häuser) immer viel zu groß gemacht, wodurch sie immer total leer waren...

    Ja, sieht nicht schön aus. Mittlerweile hab ich einen größeren Vorraum mit offener Küche und kleineren Zimmern.


    Was total gut und so richtig antik aussieht, ist die Bibliothek mit Leseraum in einem der Türme. Zuerst wusste ich nicht, was ich mit dem Turm anfangen sollte, aber dann hab ich dort eine Wendeltreppe eingebaut. :haha:

    Hab leider noch nicht gefunden, ob und wie man runde Räume machen kann. Hab die Türme dann achteckig gemacht, sodass sie nicht allzu sehr nach Lego aussehen. xD

    Ich hab mir angeschaut, wie die anderen Häuser aufgebaut sind und dann einige Zeit mit den Teilen rumprobiert etc. xD

    Also abgerundete, schräge Ecken, sechs- und achteckige Räume, Türme oder abgerundete, vorstehende Fensterschrägen vor dem Haus.

    Zuerst sind mir die Zimmer immer zu groß geworden, was dann auch nicht schön und praktisch war, aber joa ... ich hab von anderen Häuser gesehen, die um einiges besser waren, bin aber doch recht zufrieden.


    Btw mein Vampir hat nun eine Fee (mit grüner Haut und grünen Flügeln) geheiratet und eigentlich hatte ich nicht vor Kinder zu bekommen, aber ich wäre schon neugierig wie die aussehen würden. :'D

    Man wird kein Land auf der Welt finden bei dem man mit allem einverstanden ist, was es da tut. Die Welt funktioniert nunmal nicht nach "was ich nicht zu 100 % liebe, hasse ich". Gilt für Menschen, Länder, Medien, alles. Norwegen betreibt übrigens auch Walfang und das Land ist absolut schön.

    Zitat von Aprikose

    Na klar ist das mein Ernst. Und ja, das hast du gut erfasst, viele Lebensmittel - und auch ganz viele andere Dinge, die wir täglich benutzen - sind Luxusgüter, bzw. sollten welche sein. Vele umweltbewusste Menschen kaufen eben gezielt lokale Produkte aus lokalen Läden. Das schließt Lebensmittel mit ein.


    In der modernen Welt werden wir (Erste-Welt-)Menschen dazu verwöhnt, gar dazu erzogen, dass immer alles verfügbar sein muss, und wir alles jederzeit haben können müssen, egal wo wir sind. Obst im Winter, Obst und Gemüse aus fernen Ländern, Klamotten usw. von der ganzen Welt, das müssen wir alles jederzeit greifbar haben, und wenn nicht, dann regt man sich aber gehörig auf.


    Nun ist der Umstand, dass wir uns in diesem Zustand befinden, aber nicht (nur) aufgrund der Modernisierung der Gesellschaft gegeben. Wir können uns das eben nur leisten, weil wir ständig während der Produktionsketten alle möglichen Ressourcen mehrmals um den Globus transportieren, in Flugzeugen oder Schiffen, und damit die Umwelt massiv belasten. Dass wir hier immer alles haben können macht uns den Planeten kaputt, und jedes Mal, wenn nicht-lokale Lebensmittel oder Konsumgüter kauft, beteiligt man sich daran.

    Sicher, ist wahr, deswegen werden aber in der Praxis die meisten Leute ihren Konsum nicht einstellen. Das Ding ist, dass der persönliche Konsum nur wenig Zwängen unterliegen darf. Wenn man eine Kluft schafft, indem sich bloß sehr gut verdienende Menschen weiterhin tierische Produkte und einen großen Teil des Obsts leisten können, von dem vieles eben nicht lokal angebaut wird, schafft am Ende einfach nur ein Klassendenken.


    Zitat von Nachtgestalt

    Ich glaube, wenn dich so ein kleiner Satz einer einzelnen Person schon so aufregt, hattest du noch nie wirklich mit Veganern zu tun, die wirklich meinen, missionarisch unterwegs sein zu müssen.

    Nur weil andere schlimmer sind, heißt es doch nicht, dass die Aussagen, die dastehen, nicht ankreiden darf? Wenn man im realen Leben zwar nicht missionarisch ist, weil man sich beispielsweise schlicht und ergreifend nicht traut oder aus anderen Gründen, kann man es dennoch zwischen den Zeilen fett durchscheinen lassen oder vielleicht im Internet offensiver sein.

    Ebenfalls kommt hinzu, dass Menschen, die sich sehr auf ein Thema eingefahren, aber dafür hauptsächlich emotionale Argumente haben, sich unter Umständen selbst in Opferrollen drängen, da ihr Wille nicht durchgebockt wird, und diese womöglich auch selbst glauben - oder den Eindruck erwecken, als wäre jedes Infragestellen, Kritik und co. eben eine "Anfeindung" und dabei wird so getan, als seien gesamte Gruppen betroffen.

    Ich hab noch die Sims 3 und in der Zeit recht viele Zusatzpacks angesammelt, von denen ich aktuell leider zwei deinstalliert habe, da es so besser läuft. Eigentlich hol ich sie so einmal im Monat oder alle paar Monate mal heraus und dann für einige Tage, die ich gemütlich daheim verbringen will.


    Hat mich überrascht, dass ich gerade das Supernaturalpack nicht hatte. Wahrscheinlich, weil ich die Vampire ohnehin in der Late Night hatte, aber dann hab ich doch Lust einen Haushalt voller Supernaturals zu erstellen. Wird also noch zugelegt. ^^

    Das kann bloß keiner nachprüfen. Menschen bilden sich viel nunmal viel ein, was dann wie ein Placeboeffekt wird, und davor ist wirklich keiner gefreit. Ansonsten darf man auch nicht davon ausgehen, dass eine Behauptung geglaubt wird (aka als Fakt angesehen wird).

    Was soll eigentlich immer diese Anti-Haltung von dir? Natürlich geht es nur um seine persönliche Erfahrung, da spielt "Nachprüfen" und "Placebo" überhaupt keine Rolle. Mir kommt es eher vor, als würdest du mit allen Mitteln versuchen, das, was andere sagen, als "Einbildung" oder "unwahr" abzustempeln oder sie eines besseren belehren wollen. Als würde sich jeder, der sich nach einem Essen unwohl fühlt, Gedanken darüber machen, ob er vielleicht eine Intoleranz hat oder ob es am Fettgehalt liegt. Ehrlich, manchmal kann und muss man die Dinge auch einfach mal so stehenlassen. :rolleyes:

    Nur weil sich jeder Gedanken drum macht, heißt das immer noch nicht, dass man damit richtig liegt.

    Zudem sagt ich, dass sich JEDER rasch etwas einbilden kann und bin dann drauf eingegangen, da sie ihre Erfahrungen und die ihres Freundes als Argument darstellt. Wenn man dann eben noch die anderen, erwähnten Aussagen dazu addiert (Humbug wie "Studien sind auch nicht wissenschaftlich" und eine Aussage wie, wenn man Mischkost zu sich nimmt, ist man voreingenommen (ALLE Veganer wären dann auch voreingenommen, was bei Studien nicht zutreffen muss, aber wenn, dann wohl auf eine Weise, die gefällt)), dann sehe ich da eben keine Argumentationsgrundlage.


    Das Leben ist auf der Stadt anders als auf dem Dorf, und es wäre Irrsinn zu fordern dass es nicht so sein soll. Ich sehe halt überhaupt keinen Grund, warum jemand, nur weil er in der Stadt wohnt, trotzdem ein Recht auf tierische Produkte haben sollte, weil das eben Luxus ist.

    Sehe ich eigentlich auch so. Ich war z.B. auch schon immer der Meinung, dass man auf dem Dorf kein Internet braucht, der Aufwand dafür ist schlicht unverhältnismäßig, aber gut, ist ein anderes Thema...

    :biggrin:


    Nein ehrlich: So käme es bloß dazu, dass man Ärmeren die Wahl lässt, wie sich diese ernähren wollen. Bloß weil Landwirte fair entlohnt werden sollen, auch um das Tierleid zu verringen, heißt es nicht, dass der Preis von Tierprodukten, auch Milch und Eier, nicht mehr in normalen, gewohnten Mengen für die Menschen leistbar sein darf. Milch ist btw hier immer noch ein Grundnahrungsmittel und wenn gleichzeitig die alternativen Milchformen, die eben nicht jeder mag, immer noch, noch teurer sind, aber Obst und Gemüse auch, ist es so, als ob man ärmeren Menschen einfach nur ganz fett den Stinkefinger zeigen würde.

    Btw was brauchen Städtler überhaupt was zu essen, wenn in ihrer Gegend nichts wächst. xD

    Für andere zu bestimmen wer auf was angeblich ein Recht hat, da nimmt man sich etwas heraus und setzt sich auf ein sehr hohes Ross, das einem einfach nicht zusteht.

    Zu Zoos und Tierparks kann ich nur sagen, dass die nützlich sind. Die meisten leisten einen sehr großen Beitrag zur Arterhaltung. Außerdem finanziert man auch viel Geld für die Tiere in der Heimat, damit diese dort besser leben können. Ohne Zoos und Tierparks könnten wir viele Tiere nur in ihrer Heimat sehen. Jetzt stell ich mir grad vor, wie dann die Touristenzahlen in Afrika explodieren um Elefanten, Nashörner usw.. zu sehen..so werden diese Tiere in ihrer Heimat nur noch mehr gestresst. Es ist für die Tiere einfach besser wenn wir in Zoos und Tierparks es sehen und nicht in ihrer Heimat.

    Darum geht's dabei nicht. Zoos sind wichtige universitäre Einrichtungen, haben eben auch einen allgemeinen Bildungsauftrag und sind in erster Linie für den Arterhalt zuständig.


    Das Problem ist eben, dass Tiere sehr stark romantisiert und vermenschlicht werden. Bloß weil Säugetiere und Vögel viele Emotionen mit dem Menschen teilen, was vor allem bei Säugetieren einfach nur logisch ist, wenn man sich den Aufbau ihres und unseren Gehirns anschaut, heißt es nicht, dass sie deshalb menschlich denken und empfinden. Da ist man eben bei der Problematik, dass man nicht von sich auf andere schließen sollte. Nur weil man selbst nicht sein gesamtes Leben lang in einem Gehege sitzen wollen würde, heißt es nicht, dass es den Tiger stört. Gerade bei sehr territorialen Tieren ist dann auch die Argumentation von "Aber in der Wildnis können sie hingehen, wohin sie wollen" Humbug. Und wenn es sich nicht gerade um Delfine und Wale handelt, ist es sehr fragwürdig, ob Tiere Freiheitskonzepte kennen. Tun die meisten wahrscheinlich nicht. Viele der extremeren Tierschützer sind bloß in all diesen Angelegenheiten übersentimental und ignorieren oder verbiegen die wissenschaftliche Sicht dazu.

    Um aus den Gitterstäben rauszuschauen und zu schmachten "hach, wäre ich doch nur frei", bräuchte es eben menschliche Gedanken und Konzepte wie zB. von Freiheit und was diese überhaupt sein soll.

    Zudem breitet sich der Mensch aus und drängt die Wildtiere weg. Da wurde dann von vielen die Frage aufgeworfen "ist unser Leben etwa weniger wert als ein Löwe?", woran man denn eigentlich auch selbst merkt wie beschränkt auch die eigene Sicht auf den Artenschutz ist. WIR in Europa können ja gerne wollen, dass Tiere in anderen Ländern geschützt werden und leicht verlangen "ja, dann breitet euch eben nicht in den Regenwald aus. Was, dein Feld und deine Lebensgrundlage als Landwirt? Was, du willst nicht aufgefressen werden? Mir doch wurst, ich bin für Tierschutz." Während die Tiere wiederrum tatsächlich schon unter PTSD leiden und einen Horror vor den Menschen haben, haben die Nicht-Wilderer/normale Anrainer genauso auch einen Horror vor ihnen. Und Wilderer selbst sind oftmals auch nicht der Teufel höchstpersönlich, sondern versuchen ebenfalls nur an etwas Geld und an eine Lebensgrundlage zu gelangen.

    Ich glaub, das kam sogar von Jane Goodall selbst: es gab dann ein Programm ins Leben gerufen, der ehemaligen Wildereren Jobs im Naturschutzparks gibt, von denen sie ebenfalls leben können.

    Der extremere Tierschützer und auch viele andere, die eigentlich sonst gemäßigtere Meinungen habeb, hierzulande, sind aber bloß der Ansicht: "Ich finde die ganz dolle böse!"


    Zu den Haustieren: Natürlich wurden die immer schon aus egoistischen Gründen gehalten, aber zunächst einmal ist alles, was wir tun, zu Teilen egoistisch und das ist nunmal grundsätzlich nicht schlimm. Liebe ist egoistisch, Freundschaften sind es, Kinder kriegen... die Kinder kann man nunmal auch nicht fragen, ob sie in die Welt gesetzt werden möchten, es ist eben so der Lauf, dass man sich eines wünscht und im Zuge dessen eines bekommt.

    Nun wurden viele Haustiere über Jahrhunderte und Jahrtausende nunmal so gezüchtet, um uns ein guter Begleiter zu sein und wurden charakterlich dementsprechend gezüchtet. Kaum einer wünscht sich wohl von Haus aus einen aggressiven Hund und auch Katzen, selbst viele Bauernhofkatzen, sind bereits genetisch auf Anhänglichkeit und Freundlichkeit geprägt. Diese Tiere können also nunmal nichts anderes als Haustiere sein.

    Das trifft auch auf viele Vögel zu, die ich durchaus in einer Voliere halten würde, allerdings nicht in geschlossenen Räumen. Ein Verhaltensprof von mir hatte ca. 25 Raben (also auf dem Privatgrundstück, kein Institut per se, aber eben Forschungstiere) und genauso viele Papageien. So eine große Voliere wäre schon schön. *hust* xDD


    Zitat von Gucky

    Ähh... nein. Das würde doch bedeuten, dass einem nichts schmeckt, das man nicht gewohnt ist.

    Dazu hab ich bereits eigentlich oben schon gesagt, aber sowas ist halt auch immer ein Totschlagargument.

    Zitat von Moi

    ... in Wirklichkeit kann man die Sinnesempfindungen anderer vom eigenen Sitz aus gar nicht beurteilen, weil 1. genetische Faktoren da sehr stark mitspielen, auf die man kaum Einfluss hat und 2. man es eben nicht für fremde Personen beurteilen kann. Das kann man als Einziges sagen.

    Es wäre schon toll, wenn die Unsitte generell abnehmen würde, in der man so tut, als wüsste man, wie der andere seine Umgebung wahrnimmt.

    Egal, was du auch erwiderst, der andere glaubt es besser zu wissen, als du selbst, obwohl es sich um subjektiv empfundene Gefühle und Empfindungen handelt, die eben auch genauso wie unser Geruchssinn oder wie wir Farben wahrnehmen stark genetisch geprägt ist. Nur weil wir alle wissen, was gelb oder eben präziser Bananengelb ist, heißt es nicht, dass jeder die Banane im exakt denselben Farbton sieht.

    Mal davon abgesehen krieg ich immer einen Rappel, wenn jemand für mich etwas bestimmen, für mich entscheidet, was mir angeblich WIRKLICH schmeckt und mich ungefragt in eine Gruppe hineinstecken möchte etc ...


    Edit Aprikose

    sorry editier ich gleich://

    Zitat

    Die Idee, Fleisch zu essen, würde ohne die Gewöhnung daran von vielen Leuten eklig gefunden werden. Weil Leute zB (ungekochtes) Fleisch bzw. Gedärme etc. halt von Natur aus eklig finden.

    Zitat

    Das ist dann nicht von Natur aus oder in "Wirklichkeit", wie du mich in deinem Beitrag wiedergegeben hast, sondern auf Basis dieser Moralvorstellungen.

    Das mag natürlich sein. Ich bin auch überzeugt, dass zB Katzen- und Hundefleisch nicht viel anders schmecken würde. Natürlich tun wir das nicht, weil wir mit diesen Tieren aufgewachsen sind, während im Vergleich dazu nur Wenige mit Kühen aufwachsen und selbst wenn, sind das eben Stall- und Nutztiere und viele Landwirte entwickeln ja ihrem Hund gegenüber dennoch mehr Gefühle als ihren hunderten Kühen.

    Es mag vielleicht an meinem Alter liegen, aber ich habe ein ganz großes Problem mit der Amerikanisierung der deutschen Sprache. Ich habe zwar nichts dagegen, wenn englische Wörter im Alltag in die deutsche Sprache integriert werden, aber dann sollte doch wenigstens die korrekte ursprüngliche Schreibweise übernommen werden und nicht der Einfachheit halber eingedeutscht werden.

    Wörter wie Hobby, Lady, Baby, etc. wurden aus dem englischen eingedeutscht und das gleiche gilt für die Pluralformen: Hobbys, Ladys, Babys. Das nervt mich tierisch, denn im Englisch-Unterricht habe ich was anderes gelernt: Hobbies, Ladies, Babies.

    Und ich finde es schade, dass man nur noch "Ladys" anstatt "Damen" benutzt. So altbacken ist das Wort nun auch wieder nicht.

    Mit dem Wort Dame assoziere ich eine ältere, gut gesittete Frau. Unter einer Lady verstehe ich eine elegante, jüngere Frau.