Beiträge von Bastet

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    Man sucht sich das Studium oder eine Ausbildung dennoch selbst aus und hat für gewöhnlich auch mehr eigene Autonomie daheim, um zu entschließen wo und wann man lernen möchte.

    Kinder werden hingesetzt "da interessier dich mal für Physik / Geschichte / Latein" und es wird ihnen aufgezwungen, egal wie ihr weiterer Lebensweg aussieht. Und ehrlich "das kannst du später brauchen" ist meistens eine Lüge. Später kann man höchstens nur noch ein paar Brocken Latein und erinnert sich an sonst nichts mehr.



    Gäbe ja auch Systeme, in denen es beispielsweise drei, vier Stunden Frontalunterricht am Tag abgehalten wird, und der Rest auf freies Lernen ausgelegt ist.

    Vier Stunden Frontalunterricht klingt aber auch nicht wirklich schüler:innenzentriert bzw. ist guter Unterricht in der Hinsicht abwechslungsreich hinsichtlich Methoden, Sozialformen und Themen - was auch theoretisch an einer staatlichen Schule möglich ist. Habe z.B. mal an einer HAK eine Unterrichtsintervention gestaltet, bei der es auch Pilotprojekte und Workshops zum selbstgesteuerten Lernen gab.

    Auch eine Mittelschule an der ich mal war hat für neurodivergente Schüler:innen extra Hörschutz oder eigene Arbeitsflächen zur Verfügung gestellt und der einzige Leistungsdruck lag im Abschluss der letzten Klasse - wie gesagt, halt sehr komplexes System, wo jede Schule unterschiedlich rangeht.

    Im Allgemeinen geht dir Idee in den Fachdidaktiken ziemlich von reinem Frontalunterricht weg und hin zu Differenzierung. Ist natürlich alleine durch die fehlenden Ressourcen (Geld, Zeit, Personal) nicht leicht, das gut umzusetzen und mit den diversen Klassenzimmern, immer wachsenderen Aufgaben und fehlender Unterstützung stehen viele Lehrkräfte dem leider auch eher resignierend gegenüber.

    An sich hab ich schon, abhängig vom Lehrenden, aus manchem Frontalunterricht mehr mitgenommen als aus der fünftausendsten Gruppenarbeit. Da sollte sehr viel mehr Fokus drauf gelegt werden alleine arbeiten zu können.

    Die Menge macht halt das Gift und von 8-3 und später Nachmittag mit Informationen überhäuft zu werden, bleibt natürlich kaum was hängen.


    Von den Sportstunden abgesehen, die für viele eher wöchentlicher Schreck als Erholung waren lol. Irgendwann ist man auch in diesem Trott gefangen, wenn jede Woche ziemlich gleich verläuft und jeden Mittwoch um 11 Uhr eine Deutschstunde abgehalten werden muss, anstatt sich dann dran zu setzen, wenn man es von sich selbst aus möchte.

    Die Sache ist halt: spätestens an der Uni muss man "Hausaufgaben" machen, sonst geht man gnadenlos unter. Und wenn man die ganze Schulzeit über nichts alleine zuhause machen musste, gibt das ein böses Erwachen.

    Im Studium selber fokussiert man sich allerdings erstens auf eine Sache, die man wirklich mag und lernen will und das gesamte System ist darauf ausgelegt sich Dinge selbst zu Hause beizubringen. Es ist ein komplett anderes Konzept. Wie Vix über mir bereits schreibt, das motiviert einen ja auch, zu lernen. Außerdem hat man meistens auch eher das passende Equipment, weil man einfach älter ist generell.

    Leider suffert es trotzdem von dem steifen, unflexiblem Lernstil. Eine Person mit der ich befreundet bin, die ADHS hat, hatte zum Beispiel extreme Probleme eine Hausarbeit zu schreiben letztens, auch wenn das Thema natürlich interessant war, weil es einfach absolut keine Methode war etwas stumpf mehrere Stunden zu recherchieren und aufzuschreiben. Ich hab da die letzten Wochen schon sehr viel Support gegeben, oder hab in calls mitgesessen und was gesagt, wenn es wieder irgendwie vom Thema abging. Damit die Person fokussiert bleibt.

    Na gut, im Studium ist es nochmal eine ganz andere Geschichte, aber das sucht man sich auch selbst aus. Normalerweise, sag ich mal als ADHS-Person, ist der Fokus dann sogar besser, als von neurotypischen Personen, daher liegt's vielleicht doch am Thema? Selbstständige Recherchearbeit ist zumindest sehr viel freier als viele andere Methoden.


    Jedenfalls stimm ich vollkommen zu, dass das Bildungssystem klassistisch und auch auf neurotypische Personen ausgelegt ist, und wenn du nicht neurotypisch bist, sollst du hineingepresst werden es zu sei, oder so zu tun ... obwohl auch viele von denen mit dem scheiß System und unbeweglichen "das hamma immer schon so gmacht, vielleicht san die Jungen heute halt alle deppat/unerzogen/frech"-Lehrern strugglen lol.


    Würde jedenfalls nie freiwillig ein Kind in eine normale Schule gehen lassen wollen. Die stiehlt nicht nur die Lebenszeit des Kindes, und das selbst nach der Schule, sondern presst das Kind auch in ein vorgesehenes System, damit es schonmal lernt wie ein Uhrwerk zu funktionieren und zu tun, was ihm aufgetragen wird.


    Gäbe ja auch Systeme, in denen es beispielsweise drei, vier Stunden Frontalunterricht am Tag abgehalten wird, und der Rest auf freies Lernen ausgelegt ist.

    Was auch noch dazu kommt: In den letzten Jahren wurden die Schüler deutlich "unbeschulbarer" (bekomme ich aus dem Freundeskreis mit). Während der Schulzeit muss deutlich mehr Erziehungsarbeit gemacht werden, als es noch von 10 Jahren der Fall war (bis hin zur Oberstufe). Ein Freund von mir, der am Gymnasium Geschichte und Latein lehrt, ist dazu übergegangen, keine verpflichtenden Hausaufgaben mehr zu stellen (weil die von denen, die es nötig hätten, eh nicht gemacht werden), sondern bietet freiwillige umfangreichere Hausaufgaben an, die die interessierten Schüler machen können. O-Ton: man kann niemandem helfen, der sich nicht helfen lassen will. Klassenversetzung als sozialen Gründen ist auch ein Riesenfehler...

    Kommt aus der Ecke "das hamma aber immer schon so gmacht!"

    Wieso sollten Schüler acht Stunden am Tag Information in ihren Schädel klopfen und den ganzen Tag über sowohl von der Schule wie auch privat und im Internet von Informationen überflutet zu werden, die sie aus Desinteresse nach dem letzten Test wieder vergessen haben. Dann kommt man natürlich mit Vokabeln wie "unbeschulbar" um die Ecke, wenn bestimmte Fächer halt nicht die Stärken und Interessen eines Schülers abdecken und Schüler beginnen eine eigene Meinung zu entwickeln.

    Zudem werden verpflichtende Hausaufgaben, auf die Schüler keinen Bock haben, ohnehin mit ChatGPT gemacht werden.


    Außerdem ist Hausaufgaben im Geschichtsunterricht ohnehin weird. Hatte nie Hausaufgaben im Geschichtsunterricht und es gibt nur eine Möglichkeit um irgendetwas aus Geschichte mitzunehmen: Der Lehrende muss den Unterricht interessant gestalten.


    Wenn Schüler beginnen selbstständig zu denken und zu hinterfragen weshalb sie all diese Inhalte auswendig lernen und bei einem Test auskotzen sollen, hat die Schule ironischerweise gute und ungewollte Erziehungsarbeit geleistet. Weil eigentlich ist sie dazu da gute Arbeitnehmer auszubilden, wenn jedoch dann das System in dem man lernt hinterfragt wird, trägt die Schule mehr zur Persönlichkeitsentwicklung bei, als wenn alle brav tun was von ihnen verlangt wird.

    Ich find's so witzig, dass Facebook hauptsächlich noch von Bots und alten Omis genutzt wird und die Bots für andere Bots (und die alten Omis) AI Jesus-Bilder generieren. Wenn sich das ein Science Fiction-Autor ausgedacht hätte, hätten's Reviews wahrscheinlich als unglaubwürdig bezeichnet... but here we are. Ist auch witzig zu sehen wie Bilder immer obskurer werden, je mehr die AI aus anderen AI-Bildern stiehlt und nicht von echten Künstlern und Fotografen.

    The Dead Internet-Theory bezieht sich daweil wohl nur auf Facebook und teilweise Twitter, maybe. Wir leben halt in einer seltsamen Welt. xD (Shrimp-Jesus - suchen auf eigene Gefahr - hat aber schon was, schaut aus, als hätte Lovecraft ihn geschaffen xD)


    Sonst die letzten Tage auch gelesen, dass bei Jugendlichen und Millenials das erste Mal ein Rückgang in Social Media-Nutzung zu verzeichnen ist... ich versteh's, Leben ist sehr viel chilliger mit weniger Kontakt zum Internet.

    Ich hatte letztens darüber eine Diskussion, dass Bücher in den UK sehr viel leistbarer sind. Im deutschen Raum hingegen könnte man glauben, wenn man sich die Neupreise ansieht, dass Bücher Luxusprodukte seien. 25€+ legt man schon gut und gerne für ein normales, gebundenes Buch hin. Von den Hardcovern gar nicht zu reden.

    Jep ich hatte das Thema neulich auch. Find ich persönlich wirklich sehr schade, weil mich hat das mittlerweile fast ausschließlich zu digitalen Käufen getrieben. Ich lese mittlerweile unglaublich viel und wenn ich für jedes Buch 16-25€ blechen müsste hätte ich da wirklich nicht die mIttel für. Bücher die mich besonders überzeugt haben hole ich mir zwar immernoch als Hardcover, aber auf keinen Fall mehr alles was ich lese. Da sind mir die 7,99€ - 9,99€ pro Kindle Buch doch lieber, plus ich habs easy überall dabei ohne Schleppen. Schade finde ich es dennoch weil mir physische Bücher immer am liebsten sein werden.

    Ja, meine Augen ermüden am Bildschirm ziemlich schnell, wenn ich zusammenhängenden Fließtext über einige Seiten lese und ich denke das trägt auch dazu bei, dass man sich dann nicht so gut auf das gekaufte Buch konzentrieren kann.


    Zum zweiten Punkt kann ich mir vorstellen, dass durch den vielen Konsum von Videos, besonders eher die kurzen bei Tiktok, auch bei vielen Leuten gar nicht mehr die Aufmerksamkeit mehr da ist, sich mehr als fünf Minuten mit etwas zu beschäftigen. Und manchmal werden Bücher auch einfach zu Unrecht gehyped und andere Perlen gehen unter.

    Erinnert mich an das Ergebnis einer Statistik die ich neulich gesehen habe, dass sich viele Menschen nur noch rund 8 Minuten auf etwas konzentrieren können xD

    Hab bei meinen Büchern eher das Problem dass ich sie einfach nicht weglegen kann weil ich wissen muss wie es weitergeht. Kommt aber sicher auch auf den jeweiligen Schreibstil an.

    Ich werd hier noch zum Boomer. xD

    Hab dann letztens gesagt "viele moderne Bücher und Filme sind wie Marvelfilme gepaced und geschrieben (inklusive dummen One Linern während Kämpfen und ernsten Situationen etc)", und meine Schreibgruppe und andere "omg ja, stimmt..."


    Kennt ihr diesen Trend bei dem neue Bücher nur noch mit beliebten Tropes wie "Enemies to Lovers", "Found Family" und Schlagwörtern wie "spannend" vermarktet werden? Also das geht manchmal nichtmal von den Schreibenden selbst aus, sondern vom Marketing-Team. Weil viele Leute tatsächlich keine Geduld oder Aufmerksamkeitsspanne haben, um einfach nur den Klappentext zu lesen, und nicht gewillt sind sich auf etwas Neues einzulassen.


    Hatte gestern einige interessante Gespräche, dass es das Epitome davon ist Kunst nur noch als Produkt für den Konsumenten zu betrachten, und nicht mehr als Kunst und als etwas Persönliches, in das sich der Schreibende eingebracht hat.

    Manche Schreibende machen dann auch extra Umfragen und verfolgen akribisch Trends, um ja das zu schreiben, was gerade beliebt ist, nicht das, was sie gerne schreiben würden. Und urghs...

    Kennt ihr diese geteilte, deutsche Erinnerung?


    "Wir basteln etwas mit den Dingen, die ihr alle daheim habt... DER WEISSE BASTELKLEBER..."

    Keiner hatte den anscheinend je daheim, gibt's den überhaupt? Weiß man etwas davon?

    Ich hatte mit meiner Mutter diskutiert "was hast du überhaupt, wenn du nichtmal weißen Bastelkleber hast?" :hmmmm:


    Edit: Fühl mich jetzt doof xD


    Ja, das mit den Buchpreisen ist manchmal schon echt hart. Ich weiß aber nicht, ob ich die Buchpreisbindung per se schlecht finde, weil ich zu wenig darüber weiß, was bei wem in welcher Tasche landet und in meinem idealistischen Bild zumindest etwas mehr beim Autor hängenbleibt, als wenn Bücher mega günstig verkauft werden, aber wie gesagt, keine Ahnung. Die meisten Bücher, die ich mir in letzter Zeit gekauft habe, waren sowieso englische LN zu Anime, die dann zwar zum happigen Vollpreis drinstanden, aber wo ich immerhin die 20% von Thalia nutzen konnte (zu irgendwas müssen diese nervigen Newsletter ja gut sein). Leider zirkulieren die zu wenig, als dass ich sie mir über Gebrauchtwarenplattformen hätte kaufen können, von Büchereien hier ganz zu schweigen. Bin ja selber Schuld, wenn ich sie lieber als physisches Exemplar im Regal stehen haben will als für gefühlt halb so teuer als eBook (von Piraterie reden wir hier nicht, in den Fällen liebe ich das Original zu sehr^^°).

    Ich hab mich nun in den letzten Jahren mit ein paar Autor*innen unterhalten, und die deutschsprachige Buchbranche kommt da selten gut bei weg. Davon alleine leben können da auch wirklich wenige von, egal ob nun bei Klein- oder Großverlagen unter Vertrag. Daher weiß ich nicht wem die Buchpreisbindung wirklich zu Gute kommen soll - außer vor allem beim Verkauf und dem Verlag.



    Beim Output stimme ich zu. Als ich vor wenigen Wochen auf der Leipziger Buchmesse war, wurdest du allein schon im Fantasybereich von der Masse an kleinen Verlagen und Büchern erschlagen. Ich habe nur Programme und Leseproben eingesammelt, das muss in Ruhe zu Hause gesichtet werden. Bei den Manga (inkl. Webtoons etc.) werden jeden Monat gefühlt 100+ Bände auf den Markt geworfen.

    Obwohl ich es sehr gut finde, dass die Selbstveröffentlichung und das Inkontakttreten mit Kleinverlagen nun mit etwas weniger Hürden zu verbunden scheint. Ist zwar dann immer noch nischig und alles, aber es gibt ja auch da kleinere Verlage und auf Cons kann man da manche antreffen.


    Was ich toll finde ist mich bisschen mit Autor*innen selbst etwas zu unterhalten. Hab heute von Eleanor Bardilac Knochenblumen Welken Nicht und die Fortsetzung (signiert ^^) gekauft und mit ihr und Nora Bendzko etwas getratscht. Zu dem ersten Roman, den ich von ihr gelesen habe, hatte ich ja gemischte Gefühle, aber vielleicht les ich noch in einen anderen hinein.


    Jedenfalls meinte die Autorin von Knochenblumen Welken Nicht noch bei dem Talk vor bei der Lesung, dass man als Schreibender quasi auch am laufenden Fließband produzieren sollte, und die letzte Veröffentlichung kaum genießen kann. Kaum ist das letzte Buch raus, wird eben gefragt wann mit dem Nächsten begonnen wird.

    Dadurch erscheint halt immer mehr und mehr auf den Markt, während man als Lesender das letzte Buch kaum sacken lässt. Was ich definitiv auch so von Leserseite aus bestätigen kann und es war interessant da auch die andere Seite zu hören.

    Fand ich jedenfalls interessant das so zu hören und sich da mal am Stand und bei der Lesung darüber unterhalten wird.



    Aber für 200-300 Seiten fänd ich 10 Euro optimal. Absolute Schmerzgrenze 15 - wenn ich sehr scharf drauf wäre. Hab leider auch - da das mit andern Hobbies konkurriert (und das Internet Lesen/Schreiben für mich ausreichend abdeckt, Diskussionen in Foren und News) - fürs Lesen nicht wirklich Zeit. Wenn man lange sich erst reinlesen muss bis es gut wird ... ist halt das Risiko ... dass es doch nicht gut wird bzw. einem nich so gefällt. Da kann ich verstehen, dass es von Anfang an packen muss. Notfalls durch guten Schreibstil oder fürh anteasern von interessanten Sachen. Is nich anders wie in nem 2-cour-Anime der auch nicht erst in zweiter Hälfte den Status "einschläfernd" verlassen soll sondern von Anfang an einem packen sollte.

    Aber was soll einschläfernd bedeuten? Meist bedeutet es von Leserseite, dass man nicht die benötigte Konzentration und Interesse aufbringen möchte.

    Hab da auch über Frieren so einige Male schon in Episode 1 oder 2 gelesen, dass es langweilig sei, nicht nur von Jugendlichen, und hab das früher auch über Herr der Ringe (Buch) gesagt. Das Ding ist, dass sich diese Medien nunmal vorzugsweise an Erwachsene Mitte Zwanzig-Dreißig plus richten, aber wenn die eigentliche Zielgruppe immer noch keine langsameren Romane, wenn's nicht dauernd einen Knall gibt etc... etwas fragwürdige Medienkonsum.

    Man könnte auch Scooter speziell für Menschen, die einen solchen benötigen, finanzieren, und die halt nicht beliebig für jeden rumstehen lassen.

    Jedes Mal, wenn irgendjemand meint, fremdzubestimmen, wer ein bestimmtes Hilfsmittel braucht oder nicht, bleiben eine Menge Leute auf der Strecke. Solche Regelungen sind inhärent fremdbestimmend und ableistisch.


    Und erneut: Warum will man die Scooter reglementieren, aber nicht Fahrräder oder Autos?

    Mir ist eigentlich wurst ob die im Weg rumstehen oder nicht, aber ich versteh das nicht ganz? Wenn das Teil nicht dir gehört, ist man doch drauf angewiesen, ob's gerade verfügbar ist und ob's der Vorgänger richtig abgestellt hat.

    Sonst ist halt die Antragstellung bei Ämtern immer nervig.



    Hab heute eine tolle Künstlerin auf einer Con gefunden und ich liebe ihre Fanarts!


    Also ja, Tian Guan Ci Fu Babys ... und ähm, Chibi Legolas. :heart:


    Edit Yuki

    Look :heart:

    Mein Wecker... ähm Smartphone liegt natürlich griffbereit und am Strom.

    Allerdings ist es immer stumm gestellt, aber das ist es auch tagsüber. Die Einzigen, die anrufen, sind Spammer und meine Mutter. Wer ruft im Jahr 2024 sonst noch Leute an. Urgh, telefonieren. ><

    Ich fühle das zu sehr, mein Handy ist auch stumm und wenn ich es wegen irgendwas mal auf vibrieren stelle, erschrecke ich mich immer fast zu Tode und immer, wenn meine Familie mich grundlos anruft, denke ich, dass wer gestorben ist^^°

    Same, wieso sollte man sonst jemanden anrufen, wenn nicht für Todesnachrichten?


    Krass, so viele Händisuchtis hier.


    Tatsächlich pack ich meins immer in nen andern Raum, meistens mit Alarm scharf. Hilft mir leider trotzdem nicht dabei, ordentlich aus dem Bett zu kommen, weil ich dann halt nur aufstehe, um das Ding leise zu machen, aber mich dann wieder hinlege... :skull: Na ja, nix zu machen, bin halt Nachteule und/oder noch nicht alt genug, um auch ohne ausreichend starke Motivation widerstandslos früh aufstehen zu können.

    Scharfer Alarm ruiniert einem doch den ganzen Morgen? :wacko:

    Ich hab ein Windspiel mit sanfter, langsam ansteigender Musik zum Aufwachen und eine App mit Nieselregengeräuschen zum Einschlafen.

    Was haltet ihr eigentlich von den deutschen Buchpreisen?


    Ich hatte letztens darüber eine Diskussion, dass Bücher in den UK sehr viel leistbarer sind. Im deutschen Raum hingegen könnte man glauben, wenn man sich die Neupreise ansieht, dass Bücher Luxusprodukte seien. 25€+ legt man schon gut und gerne für ein normales, gebundenes Buch hin. Von den Hardcovern gar nicht zu reden.


    Es gibt auch in Österreich immer wieder Bemühungen zumindest die Mehrwertsteuer auf Bücher zu senken, da diese bei 10 % liegt. Erfolg ist leider nicht in Aussicht.




    Eine andere Sache, die mich beschäftigt ist, dass Medien und Kunst immer mehr als Massenware geahndet werden. Man liest in vielen Posts und Kommentaren in Social Medias wie Tiktok oder Youtube, dass das Buch nach drei Seiten weggelegt wurde, weil "nichts passiert".

    Dabei meint "nichts passiert", dass es keine actionreiche Szene gab, oder dass es "zu viele Beschreibungen" gab und dann handelt es sich vielleicht zwei Paragraphen.

    Und bei den populären Büchern, die für ihr Pacing gelobt werden, und die ich gelesen habe... die haben imo oft das Pacing eines Marvelfilms lol.


    Dazu kommt noch das Überangebot und FOMO.

    Hell, ich hab auch über 300 Bücher auf meiner Plan to Read-Liste auf Goodreads, bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie leider nie alle lesen werde. ^^'

    Geh heute Mittag mit zwei Freunden das erste Mal in diesem Jahr auf eine kleine Wandertour am Rand von Wien / NÖ. ^^

    Fühl mich schon absolut fit, war in den letzten drei Wochen fünfmal wandern / hiken mit Freundes/Bekanntenkreis. :glasses:


    Hab einen davon auch für Rollenspiele begeistern können, es ist immer so schön zu sehen wie die Anfänger ihren ersten DnD-Charakter erstellen. Sie lernen so schnell. :grin:

    Polizei einzuschalten halte ich meist für eine schlechte Idee. Im besten Fall tun sie gar nichts außer "dann wechseln Sie halt ihre Nummer" zu empfehlen, im schlimmsten Fall regt es ihn noch mehr auf ...

    Polizei kann Gefahreneinschätzung vornehmen, ein temporäres Annährungsverbot aussprechen, beraten und es ist bekannt, dass viele Stalker aufhören, wenn sich Behörden einmischen. Dadurch, dass der Herr auch noch unkontrollierte temper tantrums (Schreien ist eine Form von Gewalt) hat, ist er schon ein Stückchen gefährlicher als jemand, der "nur" stalkt, weil er offenkundig auch noch emotional labil ist.

    Das ist das Ding... eben nicht. Ich würde sagen, das Niederschreien ist sehr kontrolliert. Überall anders hat er sich perfekt unter Kontrolle, nur wenn Frauen, an denen er Interesse hätte, nein sagen oder irgendwie widersprechen, und das eben mehrmals ausdrücken, nicht.

    Also er war Teil ihrer Freundesgruppe / des Teils, den ich kaum kenne, und sie hat ihn in etwa gefragt, als er sie wegen Kleinigkeiten angebrüllt hat "schreist du deinen Boss auch immer so wegen einer Kleinigkeit an?" (da ging es mal um ... Tee, ein andern Mal um einen Charakter aus einem Fandom, ein Buch oder so, weswegen er sie regelrecht angeschrien hat) - "Natürlich nicht." :rolleyes:


    Vix und Hydro

    Ich werd ihr das nochmals so vermitteln, bzw. ihr vorschlagen, danke für eure Beiträge. ^^

    Hydro und Vix


    Ich hoffe sie nimmt es sich zu Herzen, hatte auchmal so jemanden, der sich ein Dutzend Accounts und Nummern gemacht hat, um zwischen "wieso mag mich armer Tropf denn keiner? :/" und Rage hin- und her zu wechseln.

    Hab da ebenfalls erst versucht vernünftig zu reden, dann klare Ansagen zu machen. Das Einzige, was wirklich hilft, ist gar nicht mehr darauf einzugehen.


    Polizei einzuschalten halte ich meist für eine schlechte Idee. Im besten Fall tun sie gar nichts außer "dann wechseln Sie halt ihre Nummer" zu empfehlen, im schlimmsten Fall regt es ihn noch mehr auf ... abgesehen davon, dass wir alle nur in Ausnahmefällen Polizei und Ordnungsämter hinziehen, weil wir nichts von halten uns an "höhere Stellen" zu wenden. ^^' aber ja, Polizei tut in solchen Fällen auch nie was.



    Und wir haben das Recht darüber zu urteilen, wenn wir nicht diejenigen sind, die ein Problem mit diesen Tieren hat?

    Die Einzigen, die ein Problem damit haben, sind Bauern und Botswanas Kasse, welche keine Einnahmen durch Jagdtrophäen mehr macht. Das Problem mit den Bauern wäre viel kostengünstiger gelöst, indem man das Schutzgebiet der Elefanten mit z. B. Zäunen vor Ausbruch schützt, was Botswana obvi bisher nicht macht. Überpopulationen regulieren sich ohne den Menschen von selbst durch Nahrungsmangel, Krankheiten, Revierverhalten etc. ist in unzähligen Naturparks seit Jahrzehnten zu beobachten, während die „Regulierung“ durch Abschuss fast immer nur dafür sorgt, dass natürliche Ökosysteme, Herden, Stabilisierungsphase uvm. einer Population zerstört werden, was wiederum zu unkontrollierter Vermehrung führt. Unter anderem sogar von mehreren Tierarten als zuvor, da der Mensch i. d. R. Jagd auf die stärksten und robustesten Tiere macht, während die Natur schwache und kranke Individuen selektiert.

    Das glaub ich alles schon, aber viele Wildjäger in Afrika sind nunmal Wildjäger, weil sie sonst kaum an einen normalen Lebensstandard kommen.

    Da gab es ein interessantes Projekt von Jane Goodall, die ehemalige Wild- und Trophäenjäger bei sich angestellt hatte, anstatt diese mit aller Macht zu bekämpfen.


    Außerdem wie Medeia sagt, Menschen als Unkraut zu bezeichnen, ist eine Phrase von Ökofaschisten.

    Ich denke viele von euch haben die Sache mit den Elefanten aus Botswana mitbekommen. (DE soll 20k Elefanten aufnehmen wegen dem Einfuhrverbot von Jagdtrophäen)

    Die Elefanten sind dort wohl ein Problem für die Bevölkerung.

    Und was ist der logische Schritt den due Menschen immer treffen? Natürlich abknallen

    Wir dürfen uns natürlich wie Unkraut vermehren und den Planeten immer weiter bebauen und somit Lebensraum nehmen.

    Aber wehe irgendeine andere Spezies vermehrt sich und besteht auf ihr Recht, auch auf diesem Planeten zu leben und ihren Platzein zu fordern. Holt die Flinten raus.

    Und wir haben das Recht darüber zu urteilen, wenn wir nicht diejenigen sind, die ein Problem mit diesen Tieren hat?

    Find ich auch icky und dehumanisierend zu sagen Menschen vermehren sich wie Unkraut und ist BB-Core on Brand, dass es gleich 8 Likes drauf gibt. :dos:




    Zu dem Text, den ich oben geschrieben habe:


    Zitat

    Kurz OT:

    Gerade bei neurodivergenten männlich sozialisierten Kindern und später Erwachsenen hab ich die Erfahrung gemacht, dass manche von denen immer mit "mein armer Sohn ist autistisch :(" verhätschelt wurden, und deren Mütter denken im Freundeskreis ginge das so auf ewig so weiter.

    Hab das letzten bei einer Freundin gesehen. Sie wurde von diesem Mann gestalked mit dem sie auf einigen Dates war, man kann das nicht mehr anders sagen, er hat sie angerufen, obwohl sie das nicht wollte und elendlange Nachrichten geschrieben, ist mal vorbeigekommen, etc. und dann hatte er einen Wutanfall von "ich bin autistisch, ich versteh das nicht". Du verstehst "lass mich in Ruhe" nicht oder was? Einmal hat er sie nicht angeschrien, sondern niedergebrüllt und war fast handgreiflich, nur wegen unterschiedlichen Meinungen, die sie wegen alltäglichen Dingen wie den falschen Tee, den sie gekauft hat, und Fandoms(!!) hatten.

    Wir reden hier btw von einem Mann, der einen ziemlich guten Job in der IT hält und sich gegenüber Chef und Kollegen durchaus sehr gut kontrollieren kann. Obviously. Wenn er seinen Chef niederbrüllen würde, weil ihm die Teesorte in der Betriebsküche nicht passt, wäre das sein letzter Tag dort lol.

    Online hab ich auch so einen getroffen, urghs.

    Der Kerl lässt jene Freundin immer noch nicht in Frieden; typisches Vorgehen, macht sich einen neuen Account, schickt ihr schmalzige Nachrichten, warum sie sich nicht mehr meldet (you serious??), und wenn sie nicht reagiert, kommt wieder ein Temper Tantrum nach. :rolleyes:

    Bloß geklingelt hat er damals nur einmal und ich hoffe, er bleibt ihr fern.

    Vorwort


    Schreibbuddies und jemand in einem Fantasyforum hat mich dazu animiert das Flashback auszubauen und länger zu schreiben und im nächsten Teil auch ein wenig von deren Unterricht zu zeigen.

    Ich wollte zuvor schon mein Flashback verlängern und dachte, es würde zu lang werden. Aber ich möchte sehr gerne Ruvins Alltagsleben ein wenig mehr etablieren und dey vorstellen. :D


    Das Ende hab ich ein wenig abgeändert und "Direktor, die Schule wird angegriffen" findet in einer etwas späteren Szene statt.




    Kapitel 2: Das verlorene Leben (Teil 2) (Ruvin)



    Ruvin konnte spüren, wie Yakovs Neugierde Überhand gewann, und solange er das Umfeld im Auge behielt, erlaubte es dey, dass er etwas in den Vordergrund trat und sich in deren Haus um. Es gab einen wundervollen Ausblick auf die naheliegende Gebirgskette. Deren Haus lag eingebettet in das Gebirge. Auf dem Ritt auf einem der Greife - oder wenn man sich selbst in einen verwandelte - erreichte man in einer menschlichen Stunde Valien und in einem halben Tagesflug die Hauptstadt. Hier hatte Ruvin mit deren Gefährten bereits gelebt, als dey über Jahrzehnte hinweg ein Lehrender in Valien gewesen war. Für Medizin, Elixiere, Heil- und Naturkunde. Seitdem dey nach dem Tod deren Vorgängers zum Schulleiter gewählt worden war, war kein Jahrzehnt vergangen.

    Yakov trat auf das Rundfenster vor der Fensterbank zu und berührte das dunkle Hartholz, fuhr über die feine Täfelung, die sich wie ein feines Geäst über den Rahmen zogen. Das Fenster nahm beinahe die gesamte Front des Raumes ein und ließ helles Tageslicht durch den inneren Ring in den Raum einfallen. Der äußere Ring war in mehrere, runde Fenster unterteilt, deren buntes Glas von Gravuren übersehen war. Jede erzählte eine kleine Geschichte aus Ruvins Leben.

    „Berühr eines der Bilder“, sagte dey und er kam deren Aufforderung nach. Er legte eine Hand auf jenes Bild, das Ruvin mit einem Neugeborenen auf dem Arm darstellte. Neben denen stand ein menschlicher Mann Ende seiner Vierziger, Beginn seiner Fünfziger, der seine Arme um sie beide schlang. Die Personen lösten sich aus dem bunten Fensterglas und wogen sich in dem einfallenden Licht, spielten eine kleine Szene von damals nach. Der Mann kommentierte mit einer neckischen Bemerkung die spitzen Ohren seines Sohnes, sie waren kleiner und unauffälliger als die eines Elfen, küsste dey und drückte seinen Gefährten und das gemeinsame Kind an seine Brust. Dey legte deren Stirn an seine und ein warmes Lächeln erreichte deren Lippen.

    „Was für ein schöner Zauber. Ich bin es gewöhnt, dass Magie zum Überleben genutzt wird. Oder du schadest jemanden mit Magie, oder heilst jemanden, dem geschadet wurde. Nicht als Selbstzweck.“ Yakov wandte sich an denen. „Dein Mann und dein Sohn? Wie alt ist er nun?“

    „Ja, er ist über drei Jahrzehnte alt und lebt mit seiner menschlichen Frau zusammen. Er führt eine kleine Schmiede wie sein Vater. Sein Vater ist allerdings schon verstorben.“ Während die Szene der Reverie stillstand, strich dey über die Wange des Zaubers, die eine Silhouette deren Sohnes erschuf, dann über jene seines Vaters. Wenn sich Ruvin den bewegten Bildern gegenübersah, konnte dey beinahe wieder das Gewicht des Säuglings in deren Armen und Kellans Umarmung fühlen. Kellan war so unheimlich stolz auf seinen Sohn und seinen Gefährten, auf seine kleine Familie, gewesen. „Das Bild habe ich aus meiner Erinnerung mit einem Zauber auf das Fenster gelegt. Das war wenige Tage nach Lynndels Geburt.“

    Allmählich löste sich der Nebel in deren Kopf auf und dey fand sich wieder in der Wirklichkeit ein. Das war deren Leben, und dey fühlte sich nicht länger so, als würde dey jemand anderen beobachten, sowie man ein Theaterstück von außen betrachtete. Es war ein wundervolles Leben gewesen und Ruvin wollte es zurückgewinnen.

    Dey glaubte einen Anflug von Schmerz in Yakovs Augen zu sehen, wollte jedoch nicht nachfragen. „Verstehe“, sagte er bloß und wandte sich ab.


    Yakov näherte sich den Topfpflanzen in den Ecken des Wohnraumes und neben der Schlafstätte an der Fensterbank, die es dem Druiden erlaubten in deren eigenen Heim von Natur umgeben zu sein, ohne auf Komfort zu verzichten. Einige Pflanzen hatte dey mit einem Zauber belegt, sodass sie weniger Pflege bedarfen. Dichte Weinranken im immerwährenden Grün bewuchsen die Rückwand und den Plafond des Wohnraumes, und erzeugten das malerische Bild eines wilden Gartens.

    Bei einem Regal auf dem sich Bücher und Schriftrollen stapelten, darunter einige Schriften, die von einem festen Ledereinband zusammengehalten wurden, blieb der Besuch stehen. Er nahm das Buch an, das ihm angeboten wurde, und blätterte durch das ihm fremde Schriftbild, das ineinander verschlungene Schriftzeichen darstellte, die von dem oberen Rand des Papiers hinabwuchsen. Andere Rassen beschrieben die Schrift als Wurzeln, selbst andere Elfen, die mit der Schrift nicht vertraut waren. „Elfisch? Ich dachte, es sieht anders aus.“

    „Elfische Schrift aus meiner Heimat. Wir schreiben von oben nach unten.“ Er folgte Ruvins Fingerzeig. „Das ist ein Verzeichnis der Namen aller Schüler Valiens, die die Schule besuchen, seitdem ich Direktor geworden war. Die alten Verzeichnisse habe ich bereits archiviert.“ Dey blätterte für ihn mehrere Male um, und die Seiten wollten nie enden. Auf ein sanftes Tippen hin sprach das Buch die Namen aus und projizierte das Portrait eines jugendlichen Menschenmädchens über den Seiten. „Ich konnte Monia beim Angriff auf Valien retten. Acht andere Schüler, die ich verloren habe jedoch...“

    Als die Worte ausgesprochen waren, wusste Ruvin, weshalb dey die Szene aus deren eigenen Erinnerungen nicht fortlaufen lassen wollte. Dey hatte Yakov jedoch versprochen, dass er die gesamte Wahrheit erfahren würde, genauso wie sich dey selbst zwingen würde ihm von der Drow zu erzählen, sobald sie geflohen waren. Vorausgesetzt, die Flucht gelang. Wenn Ruvin bei der Flucht starb, wurde deren Seele zwar wiedergeboren werden, doch all deren Erinnerungen wären ausgelöscht. Wer wusste, ob sich deren neuen Reinkarnation nicht dafür schämen würde, dass dey acht Schüler sterben hatte lassen. Dey war noch nichtmal selbst alt genug, um die Erinnerungen an deren früheren Leben zu empfangen.

    „Ich bin kein Kämpfer, ich lehre seit vielen Jahrzehnten“, begann Ruvin sich zu erklären. „Halte mich nicht für eingebildet, doch ich setze große Stücke in mein Können und in meine Magie. Und nichts auf dieser Welt ist wundervoller, als Kinder zu begeistern, wenn sie ihre ersten Zauber sprechen und selbst über das Gewebe der Magie und dessen Wunder staunen können, und wenn sie dieses tiefliegende Interesse für die Welt entwickeln, in die sie hineingeboren wurden. Früher, vor mehr als einem Jahrhundert, hab ich in meiner Jugend einige kleine Abenteuer erlebt und etwas von der Welt gesehen, aber... ich bin kein Kämpfer, mir fehlt die Übung, gemessen an meinem Alter. Doch wir, meine Lehrenden und ich, haben die Schule mit unserem Leben verteidigt.“

    Deren Besuch sah von dem Zauber auf. „Ich brauch keine Rechtfertigung.“

    Ruvin hatte erst keine Antwort darauf, nahm sich einen Moment um seine Worte zu reflektieren und entgegnete schließlich. „Ich rechtfertige mich vor mir selbst.“


    Yakov besaß den Anstand denen nicht in deren privates Bad und Umkleide zu folgen, als sich dey wusch, deren Haar pflegte – sich mit allen Sinnen daran erinnerte, wie wundervoll ein solches Bad war –, und in eine smaragdgrüne, für die kühlere Jahreszeit gefütterte, Robe wechselte, die aus den edlen Stoffen Horias gewoben und reich bestickt war. Dey zog den Kajalstrich neu, trug Parfum aus Sandelholz auf und legte deren Schmuck an. Jedes Schmuckstück war ein Geschenk von verstorbenen Gefährten, von deren gegenwärtigen Gefährtin, von deren Sohn, deren Vater und Freunden.
    Ein jedes von ihnen war mit Schutzzaubern versehen und die Armschienen ließen sich zu Schilden entfalten. Vater hatte sie denen bei seinem letzten Besuch geschenkt.

    Als dey in den Wohnraum zurücktrat, traf Ruvin der verwunderter Blick des Besuchers. Yakov betrachtete den edlen Stoff, die edelsteinbesetzten und goldenen Ringe an deren Händen, Ohrringe und die Armschienen, und das nackenlange Haar in der Farbe von Kupfer, nicht von Blut und Dreck verklebt, einen Teil davon zu einem Haarknoten gebunden. Der Duft von Seife und einem Parfum mit einer warmen, holzigen Note hing um Ruvin. Der Anblick des gepflegten Schulleiters im Vergleich zu dem ungewaschenen Gefangenen auf dem Steinboden, war ein Unterschied wie zwischen den Reichen an der Oberwelt und der Unterwelt.

    Es war ein Unterschied, an den Ruvin nicht in deren Reverie erinnert werden wollte. „Ich möchte noch meine Trance genießen. Erinnere mich nicht daran, dass ich nun so armselig aussehe“, schalt dey ihn. Das war Yakov gegenüber ungerecht, gestand sich dey sogleich ein und wusste nicht was über denen gekommen war. Der Angriff auf die Schule, die Gefangenschaft, das Gift, der Übergriff, hatte dey ... verändert. „Entschuldigung, ich sollte mich nicht an dir auslassen.“

    „Ich kann nichts für deine Lage. Behalt dir aber diese Energie morgen bei.“

    „Natürlich kannst du das nicht und das werde ich, glaub mir.“

    „Das hoffe ich. Genieß noch deine Trance. Und ich hab das Umfeld im Blick.“

    Dey glaubte ihm, dass er dies hatte. „Danke.“



    Die Szene der Reverie lief weiter und Ruvin wusste, weshalb dey ausgerechnet diesen Tag gewählt hatte. Es war der Tag, an dem die Stadt und Valien angegriffen worden war. Deren Herzschlag beschleunigte sich. Nein, dey wollte die Szene nicht zu dem Angriff wechseln. Nur für den einen Moment noch wollte dey das alltägliche, lockere Gespräch mit deren Freunden und die Sicherheit deren Heims genießen. Den Duft von gedünstetem Gemüse und Gewürzen, der sich in deren Wohnräumen ausbreitete, als Masha entschied eine warme Mahlzeit für ihre Freunde und ihre Frau zu kochen.

    „Erzähl mir beim Essen mehr über deine Elixiere.“ Agatha hatte kaum etwas mit Magie zu schaffen, erst recht nicht mit Elixieren, und dennoch hatte das Buch ihre Neugierde geweckt. Entweder das, oder sie war höflich genug nachzufragen.

    Sie lehnte sich an die Wand an und begann zu lesen. Diese war mit einem dick geknüpften Teppich ausgekleidet. „Langsam verstehe ich, was ihr daran bequem findet.“

    Masha stellte vielfältige Speisen, Fladenbrote, Hummus, verschiedenes Gemüse, auf dem niedrigen Esstisch auf und füllte eine Suppe in die Senke. Sie nahm sich eines der Kissen vom Stapel und setzte sich. „Ruvin, ich hab mich ein wenig von dem Ingwer aus deinem Garten bedient.“

    „Immer gerne. Ich mach euch gerne Ingwertee.“ Deren Gäste waren in den ersten Tagen skeptisch gewesen, dann neugierig und schließlich begeistert.

    In deren Kammer und Garten fand sich so viel, das sie bloß von den exotischen Marktständen, die Ware aus dem Süden brachten, kannten. Die Wege der Karawanen waren lang, sie waren mehrere Monde unterwegs, und nie vor den Angriffen von Monster und Banditen gefeit. Deshalb waren die Produkte auf dem Markt dementsprechend kostspielig, und dey baute gerne in deren eigenem Garten all das an, das dey aus der Kindheit und Jugend vermisste.

    Und dann waren da noch die Pflanzen mit berauschender Wirkung, die man eventuell nicht jedem beliebigen Gast zeigte, doch Ruvin hatte gestern, ehe sich dey wieder an die Arbeit gemacht hatte, mit Garresh einen angenehmen Abend im Garten verbracht. Über die Götter und die Welten geredet, während sie Silbergras rauchten. „Der Druide meines Vertrauens baut ausgezeichnetes Silbergras an. Das hätte mir klar sein müssen.“

    „Hm, und ich kann dir auch erklären wie die Substanz in deinem Körper ...“

    Der Zwerg lachte. „Das muss nicht sein, mein Guter.“


    Eben hatte dey noch die Greife in deren Gehege gefüttert, den Ingwertee für deren Gäste zubereitet, das frische Fladenbrotes und Hummus gegessen, da wurde denen bewusst, dass die Sonne einen höheren Stand erreicht hatte und sich dey zum Unterricht beeilen musste.

    Ruvin sah sich selbst zu, wie dey noch kurz an der Tür stehenblieb, mit deren Freunden über etwas witzelte und sie verabschiedete. Dann verließ dey deren, um sich auf dem Weg zu deren Unterricht zu machen. Dieser Augenblick war das letzte Mal gewesen, dass dey Masha, ihre Frau und deren gemeinsamen Zwergenfreund lachen hatte sehen. Wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte sich selbst zu warnen und die Vergangenheit zu ändern, hätte dey sie genutzt. Das konnte kein denen bekannter, oder unbekannter, Zauber bewerkstelligen.

    Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber hier handelt es sich um eine Neuauflage, oder?

    Ja, ist so weit ich weiß ein Reboot. Bin darauf sehr gespannt, weil ich von Spice & Wolf auch ein paar der LNs besitze. Hab die Reihe noch nicht ganz fertiggelesen, aber sie ist fantastisch. Der vorherige Anime war eigentlich auch nicht schlecht, hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie den einfach fortgesetzt hätten. Aber war wohl zu lange her, sodass sie eine Neuauflage für besser hielten.

    Hast du die erste Episode schon gesehen? Werd sie mir abends oder morgen anschauen und bin ziemlich gespannt. ^^

    Momentan hab ich drei fixe Schreibbuddies, mit denen ich mich zwei- dreimal wöchentlich unterhalte und paar Leute mit denen ich mich manchmal / so ein-zweimal monatlich gerne über's Schreiben unterhalte.

    Betaleser hingegen hatte ich in dem Sinne nie, weil mir einfach die Gegenseitigkeit fehlt.


    Es motiviert auch sehr, wenn man sich von gegenseitigen Fortschritten berichtet, weil ich sonst wenig Grund habe meine Geschichten auch tatsächlich niederzuschreiben. xD

    Hab zwar auf Fanfiktion.de letztens wieder einen lieben Kommentar erhalten, aber es braucht schon etwas mehr externe Motivation, damit ich mich wieder an mein Dokument setze.


    Schließlich existiert die Geschichte ohnehin in meinem Kopf und wird dort regelmäßig weitergesponnen, und auch wenn ich sie inhaltlich so niederschreibe wie ich sie mir vorstelle, hätte ich wenig Grund das Ganze auch niederzuschreiben und in eine angenehme Form und Stil zu bringen.


    Hatte auch zwei, drei diverse Schreibgruppen bisher und mit zweien hat es nicht so geklappt. Eine ist auseinandergebrochen, weil es eine feministische Schreibgruppe war, die Alice Schwarzer-Ideen von Feminismus hatten lol, inklusive "urgh, wieso ist dein weiblicher Hauptcharakter (damals Raelynn) ... weiblich, wir mögen nur strong female characters(tm)" (hab deren Texte im Gegenzug auch gar nicht gerne gelesen und mich durchgekämpft, weil ich die "strong female characters" in ihrem Verhalten unausstehlich fand ^^'), "du bist nicht nicht-binär, du magst nur Frauen nicht" etc.


    Die zweite Gruppe besteht aus anderen Gründen nicht mehr.


    Meine dritte Gruppe ist eigentlich eine bei der ich die meisten daraus in real kenne und alle paar Wochen / Monate auch kleine Treffen haben, also eher eine Discord/WA-Gruppe aus Bekannten und Freunden, die gerne DnD spielen und Fantasy schreiben.

    Also ja, ich bin dann auch immer sehr gespannt was andere in der Zwischenzeit geschrieben haben und was sie planen etc... Bro hat mir dreißig Seiten ausgedruckt und die lese ich nun. xD