Beiträge von Bastet

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Violet Evergarden war wundervoll. :bigheart:

    Mal davon abgesehen, dass der Anime optisch einfach nur Liebe ist, mochte ich das Drama wirklich sehr gerne. War auch wundervoll, dass sich der Anime eine ehemalige (Kinder)Soldatin zum Thema macht, die nach dem Krieg den Sinn ihres Lebens verliert und auf der Suche nach der Frage ist, was Liebe bedeutet. :bigheart:


    Vinland Saga hab ich versucht, aber es sagt mir einfach nicht zu. Ich tu jetzt einfach mal als wäre das ein Adjektiv und sag: Es war mir zu seinen. Das beschreibt es am besten, denke ich und abgesehen von manchen Cute Girls- und Slice of Life-Seinen, find ich viele eher furchtbar. ^^"


    Vampire Knight hab ich als Jugendliche versucht zu mögen, aber so richtig mochte ich nie die Charaktere oder das Love Triangle ging mir auch auf die Nerven. :/ ABER das Opening ist toll lol


    Meine Nominierung daher: Violet Evergarden

    Tiefschwarzer Humor und Satire sind sowieso die besten Arten von Humor, erst recht wenn man sie beide zusammenimmt. ^^

    Die heute show ist dafür schon ganz nett und hatte bisher auch einige gute Beiträge zu bieten, kommt aber imo nicht an extra 3 ran.


    Was mich wohl am meisten stört ist beispielsweise, dass sich die heute show manchmal über das Aussehen von Personen lustigmacht, die sie parodieren möchte. Mach ich auch bei manchen, ist geschenkt (like Trump und co.), aber in einer Satireshow kommt das dann doch recht schwach daher.


    Insgesamt mag ich die Beiträge aber doch ganz gerne.

    Mich stört das eigentlich überhaupt nicht, solang es nicht komplett den Verlauf der Geschichte beeinflusst (und selbst dann denk ich bei dem ein oder anderen Fehler, dass Autor*innen auch nur Menschen sind und Fehler machen).


    Meistens fallen mir so Kleinigkeiten auch gar nicht auf, von Fehlern in Büchern abgesehen. Allerdings bin ich es seit Jahren auch eher gewohnt nicht offiziell, veröffentlichte Geschichten online zu lesen und ohne Lektorat ist es normal, dass sich so manche Fehlerchen einschleichen. Solang der Großteils des Textes gut lesbar ist, geb ich darauf auch nichts.


    Ich weiß selbst sehr gut, dass sich schnell mal Fehler einschleichen können und ich persönlich mag es auch nicht das Ganze erst einer*m Beta vorzulegen. Kann die Wartezeit nicht ab lol und ich mag die Person gleichzeitig auch nicht hetzen.


    Hatte schon Bücher, da habe ich auch hinterfragt, ob die Korrektur gelesen wurden. ^^" Bei meiner Lieblingsreihe "Eragon" ist mir kein einziger Fehler innerhalb 3 Bändern vorgekommen, dafür nur einer im 4. Band. Das ist Korrektur gelesen. ^^"

    Manche tatsächlich nicht, oder nicht gar so intensiv wie die Bücher eines (Groß)Verlags.

    Dafür hat man im Selbstverlag inhaltlich vollkommen freie Hand und muss es niemanden Recht machen außer sich selbst. Dafür nehme ich gerne ein paar Fehler hin. 😅

    Wir sind ja keine Insel wie Neuseeland und so. Bei unseren Warenverkehr und Publikumsverkehr..kaum Chancen eine Einschleppung des Virus zu verhindern. Bei uns in Deutschland zumindest sind zu 95% aller Virusfälle auf die britische Variante zurückzuführen und es gibt keine Steigerungen bei der brasilanischen Variante und bei den anderen Varianten. Also ich würde jetzt wegen der indischen Variante nicht verrückt werden. Die britische Variante ist die wahrscheinlich ansteckendste Virusvariante und verdrängt deshalb andere Virusvarianten.

    Das ist keine Ausrede. Andere Länder, die keine Inselstaaten sind, schaffen's auch.


    Ansonsten wird speziell in Europa eben viel zu langsam geimpft. Dadurch entstehen eben Fluchtmutationen des Virus.

    Woran arbeitest du gerade?


    Our Future in Steam , mein Herzblutprojekt mit Charakteren an denen ich wirklich sehr hänge. :bigheart:

    Lustig dass diese alle aus einer Pokemon-Fanfiction stammen. Dann jedoch hatte ich Lust etwas wirklich Eigenes zu schreiben. ^^



    Worum geht es?


    Die Welt geht einer Zeit der Neuerungen entgegen. Doch die kürzlich erfunde Dampfmaschine bringt bald ihre Schattenseiten zum Vorschein, denn die Industrialisierung Engernias hat kürzlich Einzug gehalten und verpestet die sich rasch entwickelnden Großstädte; hüllt einige Gebiete in dichte, schwarze Schwaden ein.


    Währenddessen wird in Sares, einer Kolonie, eine komplett neuartige Energiequelle entdeckt: Kristalle, in denen scheinbar unendliche und saubere Energie schlummert.

    Sares möchte seinen wertvollsten Bodenschatz jedoch nicht widerstandslos an die Kolonialsherren abtreten und die Energie, die in den Kristallen gespeichert ist, kann bloß durch einige, wenige Menschen freigesetzt werden.


    Eine saresische Familie gerät in die Mitte dieses politischen Konflikts und zu allem Überdruss stellt sich ihr ältester Sohn als einer jener Begabten heraus, der die Energie der Kristalle freisetzen könnte ...



    Wann hast du es begonnen?


    Ooh, lange, lange ist's her lol

    Es hat lange gedauert bis vor allem das Setting und das Magiesystem standen, aber auch der Plot weit genug war, und weit genug ausgearbeitet waren, dass ich darin schreiben konnte.



    Wie geht es voran?


    An sich sehr gut. Es sind zwar noch einige Fragen bezüglich des Settings offen, aber ich denke, dass die Entwicklung des Settings nie abgeschlossen sein wird. 😅


    Plottechnisch geht es gut voran, wobei ich allgemein kein Mensch bin, der alles aufs Kleinste durchplant. Ich hab diverse Plotpunkte und hangel mich dort irgendwie hin haha Dafür habe ich sehr detailliert ausgearbeitete Charaktere und ich setze mehr auf eine character-driven Erzählweise.



    Gibt es Probleme?


    Meine wichtigste Frage ist momentan die Zeitrechnung und so ein bisschen die Historie der Länder. Für die Zeitrechnung hab ich an sich die Idee, dass sie zumindest in Engernia von der Entdeckung der Energiekristalle abhängt.

    In Sares erfolgt die Zeitrechnung ab der (mythologischen) Erschaffung der Welt.


    Ansonsten überdenke ich natürlich so einige Plotpunkte, die mir Kopfzerbrechen bereiten.

    Ich hab's so gar nicht mit Hörbüchern, weil ich nicht wirklich eine auditive Person bin. Bei gelesenen Creepypastas, die vielleicht zehn, fünfzehn Minuten dauerten, ging's, aber bei allem, was länger dauert, verlier ich die Geduld tbh. Mir fehlt es einfach, dass ich keinen visuellen Eindruck dazu bekomme, nichtmal einen Text, und es fühlt sich an wie error 404, visuals not found lol

    Wenn ich einen Text selbst lese, kann ich mir die gesamten Szenen, die Charaktere und Umgebungen auch besser vorstellen, als wenn ich denselben Text höre. Außerdem stell ich mir dann eben auch gerne selbst vor in welcher Stimmlage die Charaktere sprechen.

    Jop, davon spreche ich. Ob Leute in Indien traditionelle / religiöse Feste feiern, ist mir persönlich auch egal, tbh.


    Was mir nicht egal ist, ist wie einfach Einreisende diese Mutationen aus allen Ecken der Welt einschleppen können und man nach über einem Jahr es nicht geschafft hat strenge Einreisebestimmungen einzuführen.


    Das ärgert mich wohl am allermeisten. Solang man neue Varianten so leicht einbringen kann, sind alle anderen Maßnahmen auf Dauer sinnlos.

    Die Impfungen müssen nunmal auch regelmäßig aufgefrischt werden, sowie es nun ausieht, und wirken nicht gegen jede Variante gleich effektiv.

    Ich versteh gar nichts mehr ...? Jetzt heißt es plötzlich, dass man wieder Angst vor der indischen Variante hat, like wtf...? Nach über einem Jahr Pandemie müsste man doch meinen, dass an Flughäfen und co. besser kontrolliert werden würde. Wie kommt es dazu, dass sich immer noch neue Mutationen bei uns wie ein Lauffeuer ausbreiten und man nie gelernt hat? :unsure:

    Hi Bastet! Glumanda

    Hi Emerald:bigheart:


    So beginnt die Geschichte also. Die Geschichte von Sinan und Chris, die vor so vielen Jahren in einer anderen Welt begonnen hat. Es war wirklich ein erhebendes und nostalgisches Gefühl, als ich bemerkt hatte, dass du deinen Prolog hier gepostet hast, das muss ich schon sagen. :saint:


    Zu allererst (aber das ist keine Kritik, ich fand es nur witzig): Mit guten 2600 Wörtern ist dein Prolog schonmal länger als jedes meiner Kapitel bei Star Quest es war! :biggrin: Aber dafür hat man gleich genug zum Lesen! Wobei ich persönlich bei einem Prolog immer an etwas kürzeres denke.

    Danke, das ist wundervoll zu hören! :bigheart:


    Weißt du, damals waren die noch viel länger. xD Ich versuche mich nun etwa bei der 3.000-Grenze zu halten haha


    I

    ch habe absichtlich außer dem Klappentext im Startpost noch nichts gelesen, damit ich besser abschätzen kann, wie die Geschichte selbst bestimmte Inhalte einführt.

    Ist vollkommen okay. ^^

    Steckbriefe und co sehe ich nur als ganz netten, optionalen Zusatz an, die ich den Leser*innen bereitstellen möchte... und weil ich gerne alles, was ich zu meinen Hauptstories schreibe, share haha


    Ansonsten sind da meine allgemeinen Gedanken, aber auch Triggerwarnungen und so, die ich unbedingt im Startpost drinnen haben wollte.


    Ja, das freut mich, wenn es so rüberkommt. ^^

    Und durchaus ja, hat er. Am Ende ist Sinan sehr traumatisiert und zu dem Zeitpunkt ist es auch nicht so lange her, dass er sich Chris und anderen Personen geöffnet hat. Gut, vielleicht ein dreiviertel Jahr oder so, aber wie wir wissen, fasst man nicht von einem Tag auf den anderen bedinungsloses Vertrauen; erst recht nicht jemand, der tief traumatisiert ist und davor einige Jahre für sich selbst kämpfen musste.


    Genau das hatte ich vor. :evil:

    Die beiden haben diese Art von Beziehung, in der sie sich zwar wirklich lieben und sehr gut miteinander auskommen ... oder auskämen, wenn nicht dauernd solche existentiellen Fragen von außen deren Beziehung zueinander aufrütteln würden.



    Den längsten Text zum Schluss:


    Wenn du eine Geschichte schreibst, vermute ich nämlich, dass er nicht einfach nur ein Bösewicht ist, sondern seine ganz eigenen spannenden Motivationen hat! :blink: Ich bin tatsächlich schon ziemlich hyped darauf, haha.

    Dazu muss ich noch was sagen ...

    Ich glaube, da werde ich dich etwas enttäuschen; das muss ich dir jetzt schon sagen. ^^" (obwohl es auch drauf ankommt, was du unter "spannender Motivation" verstehst.)


    Ich kann oft mit den Villains nichts anfangen, die es in Wahrheit ja nur gut gemeint haben oder ach so missverstanden wurden, weil es in vielen Geschichten auch entschuldigend klingt das so zu schreiben und gerade wenn ich aus der Sicht eines PoC Jungen schreibe, dessen Land kolonialisiert wurde, tanz ich da echt auf heißen Kohlen rum, wenn ich dem Kerl noch irgendwie eine ganz spannende und vielleicht sogar tragische, und daher vielleicht fast entschuldigende, Motivation gäbe.


    Und ich hab's auch gern in dieser Hinsicht realistischer... auf eine etwas zynischere Weise haha.


    Also ...



    Es freut mich sehr, dass du den Prolog gelesen hast. ^^



    Ansonsten, weil ich ehrlich gesagt grad nicht große Lust auf große Posts habe:


    Tsubasa (Reservoir) Chronicle



    That's the post.


    ... Naja, ein bisschen was sag ich schon dazu: Ich bin seit diesem (und Ende letzten) Jahr(es) im CLAMP-Fieber und habe begonnen den Manga zu lesen und auch zu sammeln. Der Anime ist schon eine Weile her, könnte ich aber wieder mal gucken. ^^

    Wahnsinnig tolle Abenteuer-Fantasy-Story mit sehr sympathischen Charakteren und einer tollen Welt und Feeling. Die Romanze ist auch ganz knuddelig.

    Außerdem verdient und braucht Fai einen ganz langen, ausgiebigen Hug. Hugged ihn bitte. x3



    Außerdem:


    - Tokyo Magnitude 8.0 (tolles Drama)

    - The Promised Neverland (es existiert nur eine Staffel. Period.)

    Btw ich zeig jetzt jedes Mal, wenn mich jemand fragt, weshalb ich keine großere Gamerin bim bzw vor allem von westlichen Games nicht (von den Genres abgesehen) dieses Bild oben


    Ich weiss schon, dass dein Punkt ein ganz anderer ist und die Collage sich auf das ähnliche Aussehen bezieht, aber ausgerechnet einen Charakter, dessen gesamter Arc im Spiel darin besteht, dass er einen Sohn verliert, von der Familie dafür verantwortlich gemacht und deswegen verlassen wird und anschliessend mit Depression und Suizidgedanken zu kämpfen hat in einem Post über Macho Powerfantasien zu sehen, fand ich irgendwie ziemlich witzig lol.

    Mag sein. Ich weiß auch nicht von wem du sprichst, weil ich die meisten dieser nicht kenne, aber mir geht's drum, dass man dauernd den weißen (cis) Typen vorgesetzt bekommt, die alle ähnlich aussehen und gebaut sind.

    Und auch wenn der ein oder andere mal mehr Persönlichkeit hat, so sind die meisten davon halt trotdem vom Schlag "stoische Actionhelden". Ich meine ja, manche sind davon vielleicht etwas menschlicher geschrieben, aber "Frau und / oder Kind werden entführt, getötet oder sonstwas" ist dann halt auch ziemlicher Standard für diese Art von Protagonisten.


    Allgemein ging es mir auch eher darum, dass so einige Männer sagen, Frauen würden männliche Charaktere generell nicht schreiben können, weil diese "zu weiblich geraten" und dir dann eine Erklärung vorlegen, die eben dem typischen Protagonistentypen für Männer entsprechen, wenn sie dir erklären, wie ein männlicher Charakter nun geschrieben sein soll lel.

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    Edgy. 🤷🏼‍♀️


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    Wenn wir schon mal wieder (leider) beim Thema Sexismus sind... langsam versteh ich, wieso manche nach Schreibgruppen online suchen, in denen vor allem queere Personen, oder zumindest keine straight macho dudes, drinnen sind.

    Ich find's immer so lächerlich, wenn ein Straight Dude viele Werke, die von Frauen stammen als irgendwie niedlich empfindet oder auf andere Weise herabwertet, oder qualitativ minder betrachtet als so stereotypische Männerwerke.


    Und wenn man dann nachfragt wieso (was eigentlich Zeit- und Energieverschwendung ist), kommt sowas wie: "Wenn Frauen Männer schreiben, wirken die oft zu weiblich und unglaubwürdig."

    Dann kommt, wie denn sonst, die Erklärung wie man nun Männer darstellen soll, die sehr gut erklärt, wieso in westlichen Videospielen 90 % der Protagonisten so aussehen lel:



    Alles andere als diese Macho Powerfantasy ist für die dann entweder "unrealistisch" oder die sind einfach schlappe Milchbubis, die eh keiner sehen will uä. So ziemlich O-Ton, was ich mal gelesen habe.


    Ich weiß nicht, ob es von diesen Typen zu viel verlangt ist sich vorzustellen, dass auch in der Realität viele Männer nicht "typisch maskulin" sind und diese "realistisch" sind, weil zum Glück genügend von denen existieren, but okay...


    Btw ich zeig jetzt jedes Mal, wenn mich jemand fragt, weshalb ich keine großere Gamerin bim bzw vor allem von westlichen Games nicht (von den Genres abgesehen) dieses Bild oben. xD ich hab's so satt diese Visagen zu sehen. X.x

    Es sind ja auch nicht nur Videospiele.

    Vorwort


    Ich habe mich dazu entschlossen in der Gegenwart zu beginnen und im Arc 1 der Story zu beschreiben, was zuvor passiert ist. ^^


    Dadurch möchte ich zumindest mal einen Einblick geben, worum es in der Story geht ... ich hoffe, als Leser*in kennt man sich aus.

    Schließlich weiß ich, was ich erzählen möchte, aber ich möchte auch weder infodumpen noch alle verwirrt zurücklassen.

    Also wäre ich dankbar drum, wenn man mir mitteilt, wo Unklarheiten sind. Ich habe zumindest versucht die wichtigsten Fragen zu klären, denke ich, und nicht infozudumpen. Der Grat ist eben ziemlich schmal. ^^"

    Außerdem mochte ich den Gedanken, dass man die Charakterentwicklung zwischen dem nun (fast) achtzehnjährigen Sinan und dem damals sechzehnjährigen Sinan, vergleichen kann, weshalb ich an dieser Stelle der Geschichte beginnen und im ersten Buch die Vorgeschichte dazu erzählen möchte, wie beide an diese Stelle kamen.


    Uuund ich shippe die beiden wirklich sehr lol. Ist vielleicht seltsam das über seine eigenen Charas zu sagen, aber ich tu es. xD


    Würde mich wirklich sehr auf Rückmeldungen aller Art freuen: sprich eure Gedanken zum Geschehen, zu den Charakteren, zu deren Beziehung zueinander, zu meinen Beschreibungen, zu meinen (etwas eingerosteten(?)) Schreibstil, etc...




    Prolog - Ratlos


    „Ich werde endlich etwas tun. Ich bin nicht mit einer magischen Begabung geboren worden, um tatenlos immer nur zuzusehen.“ Sinans Stimme war fest und bestimmend. Er presste seine Lippen aufeinander und sah seinen Freund fast feindselig an. Diese Wut war unfair, denn sie galt nicht ihm. Sie galt der gesamten Welt, dieser Situationen, der Politik, diesem gottverfluchten Land und alledem, was ihm je zugestoßen war. „Und ich werde mit dieser Begabung nicht zulassen, dass meinem Heimatland noch größeren Schaden angetan wird als in den Jahrzehnten zuvor.“

    „Und ich werde dich nicht daran hindern und ich verstehe dich, denke ich, aber…“ Beherzt griff Chris nach seinen Unterarmen und sicherlich spürte er wie angespannt seine Muskeln waren. Sinan wollte seinen Griff loswerden, entschied sich aber dazu zumindest zuzuhören. Irgendwie war er es ihm als sein Freund schuldig, dass er ihm zumindest zuhörte. „wir wissen alle nicht, was wir tun sollen. Wir sind alle mit unserem Latein am Ende. Es ist nicht so, als würde es mir oder unseren Freunden gefallen nichts zu tun. Ich bin auch nicht so naiv, wie du mich anfangs gehalten hast. Mir ist auch klar, dass sich durch Gespräche alleine in unserer Lage nichts verändern wird, aber ich denke genauso, dass gewalttätige Lösungen keine Lösungen sind. Sie werden nur noch mehr Leid erzeugen und davon gibt es schon mehr als genügend auf dieser Welt. Ich will das nicht mehr.“ Der Griff lockerte sich, seine Hände wanderten an seinen Armen hinunter und schließlich ließ er ihn los.

    Sinan atmete die Abendluft ein. Normalerweise half das. Diesmal jedoch nicht. „Dieses Monster möchte meinem Land den Krieg erklären und mit diesen Waffen angreifen, die…“ Plötzlich schlug sein Herz schneller; schlug ihm bis zum Hals. Er versuchte es mit Worten zu beschreiben, dann mit seinen Händen zu zeigen, aber im Moment konnte er sich nicht ausdrücken, egal wie. Wenn er daran dachte, dass dieser monströse Warlord, der Verteidigungsminister von Engernia, noch letztens in seinem nagelneuen Anzug und mit seiner glattgeleckten Frisur an einem Podium stand und in dieser neutralen Tonlage erklärte, weshalb Sares, seinem Heimatland, der Krieg erklärte wurde, wurde ihm speiübel. Und er wollte so gerne gegen etwas treten, schlagen und schreien, weil er nichts dagegen tun konnte. Angeblich konnte er das nicht.

    „Ich…“ Es kamen ihm die Tränen und er hasste sich dafür. Jedenfalls standen sie bereits in seinen Augenwinkeln und er konnte sie wegblinzeln. „Er muss weg“, entschied Sinan schließlich kalt, als wäre das bereits eine beschlossene Sache, die er alleine durchziehen konnte. Natürlich wusste er, dass es so gut wie unmöglich war. Das Leben war nicht wie in einem Roman. Ein Jugendlicher im Alleingang konnte nichts ausrichten, nicht einmal mit Magie. Auch jemand mittleren Alters nicht; niemand, außer er besaß großen Einfluss und Macht.

    „Sinan“, sagte Chris hilflos.

    „Er muss weg“, wiederholte Sinan. „Engernia darf nicht und er darf nicht…“

    „Ich weiß!“ Sein Freund schnitt ihm schließlich das Wort ab.

    „Das tust du nicht!“, polterte es aus Sinan heraus. „Weil es nicht dein Land ist und du hast es nicht schon einmal miterlebt, dass deine Familie…“ nach all den Jahren fiel es immer noch schwer das Wort auszusprechen, aber er würde nicht schon wieder seiner Schwäche nachgeben. „ermordet wurde. Mein Onkel lebt aber immer noch und ich sehe es immer wieder vor mir, wie er und seine Familie bei einem Luftangriff umkommen. Du hast ja dafür immer ziemlich wohlbehüt-“

    „Hey!“, stoppte Chris ihn. „Es ist echt nicht gerecht das mir so vorzuhalten. Das hab ich dir schon einmal gesagt.“ Seine Worte waren nicht streitsüchtig oder aggressiv, aber sie waren ebenso bestimmt wie Sinan es war. Sie zeigten ihm bloß auf, dass hier Chris Grenze erreicht war.

    Das überraschte ihn immer noch. Als er Chris kennengelernt hatte, hatte er ihn für einen gutmütigen jungen Mann gehalten, der etwas zu feminin - oder eher: nicht männlich genug - gekleidet war mit seinen modischen Schals und Tüchern, und überhaupt; all diesen modischen Klamotten, seinen Ohrringen und seiner ziemlich sanften Art zu sprechen, sich zu bewegen und die Beine beim Sitzen wie ein Mädchen übereinanderzuschlagen. Er hatte ihn für schwach gehalten, für jemanden, der sich unter keinen Umständen durchsetzen und für etwas einsetzen konnte, und ihm damit Unrecht getan.

    Und es brachte ihn ein wenig runter. „Ist es nicht, das stimmt. Du verstehst es trotzdem nicht“, beharrte Sinan. Das erste Mal, als er Chris die gesamte Wahrheit erzählt hatte, hatte ihn dieser bemitleidet und Sinan hatte ihm zu verstehen gegeben, dass ihm Mitleid zuwider war. Normalerweise. Bei Chris jedoch hatte es sich bloß so angefühlt, als wollte er ihn verstehen und ihn tatsächlich kennenlernen.

    Andererseits war Chris eben zu gut, ganz einfach. Das hatte Sinan seit dem ersten Tag an über ihn gedacht; der fühlte doch mit jedem Dahergelaufenen mit. Mit allem und jedem.

    „Stimmt, aber unterstützen kann ich dich dennoch. Auf eine Weise, die ich ebenfalls gutheißen kann. Ich werde keine Gewalt anwenden und jemanden etwas antun. Auch dann nicht, wenn ich mit meiner Magie könnte. Ich… ich weiß eben auch nicht. Ich will aber, egal was geschieht, Anteil an deiner Sache nehmen.“

    „Und wenn es nicht anders ginge?“, fragte Sinan provokant und bereute es gleich daraufhin. „Ignorier das.“ Irgendwo musste seine Wut hin und ab und an traf sie Chris, der sie abbekam, selbst wenn es nicht so sein sollte. Momentan war er ungerecht und bissig zu ihm und er wusste das.

    „Hatte ich vor“, erwiderte Chris ungewohnt barsch.


    Sichtlich stand ihm ein Kloß im Hals und so gingen sie für einige Minuten schweigend nebeneinander her. Sinan versuchte seine ewig kreisenden Gedanken loszuwerden, indem er sich auf das Geräusch des plätschernden Nebenarms der Leyra neben ihnen konzentrierte und sich in dem verlor, was seine Sinne aus der Natur aufnahmen. Der Wind peitschte den Fluss ab und zu auf und trieb kleine Wellen stromabwärts. Die Wassermassen des Kanals sahen nachts pechschwarz aus. Und der kühle Wind, der um seine Nase wehte, wirkte befreiend. Er brachte frische Luft und frische Gedanken mit sich.

    Chris hatte seine Hände in den Taschen seines violetten Mantels vergraben, natürlich ein sehr Modischer, wie könnte es anders sein, mit einer schicken Zierknopfreihe und ziemlich enganliegend. Kein violett, sondern lavendel, hatte Chris mal darauf bestanden.

    Gedankenverloren sah sein Freund der kühlen Nachtluft zu, die Wölkchen vor seinem Gesicht bildete. Er schob den Schal über seine Nase, sah ab und an zu Sinan hinüber, sagte aber im Moment nichts mehr. Einmal hob er die Augenbrauen und war bereits in Versuchung den Schal wieder beiseitezuschieben, um etwas zu sagen und die Diskussion fortzusetzen, aber er ließ es dann sein.


    Wenigstens befand sich niemand mehr so spät auf einer solch abgelegenen Straße wie dieser, die an einem Seitenarm der Leyra lag. Der Nebenfluss führte aus der Stadt hinaus und lag an der Stadtgrenze der Metropole, sodass sie hier ungestört waren. Ein solches Gespräch war ohnehin nicht für aller Ohren gedacht, und hier rief ihnen auch niemand angeekelt etwas nach, sobald er sah, dass die beiden, jungen Männer zu vertraut miteinander umgingen. Dazu noch ein gut gekleideter Engernier mit einem Saresen. Einmal hatte ein alter, gehässiger Mann angenommen, dass Chris einen Stricher mitnahm und so hatte er einen Kommentar über „seinen exotischen Lustknaben; widerlich“ abgelassen, bei dem Sinan sehr gerne die Faust ins Gesicht geschlagen hätte.

    Sinan wollte es gerne vergessen, dass ihn so einige selbst dann noch einen dreckigen Saresen genannt hatten, als er nicht mehr auf der Straße saß, als er sauber und gut gekleidet war, aber es war schwierig so etwas vollkommen von sich wegzuschieben. Erst recht nicht, wenn er ein dreckiger Sarese für diese Menschen war, dessen Land man kolonialisieren und den Krieg erklären konnte, weil es ja offensichtlich nicht schade um diese Menschenleben war.


    Ja, wenigstens waren sie hier alleine. Er musste sich hier mit keinen dieser Leute rumschlagen.

    Er sah zur Seite und war versucht Chris Hand zu nehmen, doch dieser hatte seine Hände immer noch in seiner Manteltasche vergraben. Was Chris wohl momentan dachte?

    „Vergiss es“, sagte Sinan schließlich. „Das von vorhin.“ Es hatte auch einfach gut getan zu hören, dass Chris Anteil an seiner Sache nehmen wollte, egal was weiters geschah. Daher sollte er ihn nicht so unfair behandeln.

    „Ja.“ Ein simples Wort, das von einem etwas gequälten Lächeln begleitet war, als Chris den Schal doch hinunterschob. „Weißt du, ich sehe es bloß wie folgt; selbst wenn Winslow diese Macht nicht mehr besitzen würde, wird jemand anderes an seine Stelle treten und er wird wohl kaum so viel besser sein als er es ist. Wir werden etwas tun, aber es muss etwas Größeres sein und weitreichender als einem einzigen Warlord seine Macht zu nehmen.“

    Leider klang das vernünftig. Selbst in einem Streit war es für Chris kaum denkbar wütend zu werden. Vielleicht ein wenig aufgebracht und ja doch, manchmal auch etwas wütend, aber sicherlich nicht so zornentbrannt wie Sinan es manchmal war.

    Chris Worte und Begründungen waren der Spiegel von alledem, was Chris im Kern war und das, was er war, veranlasste Sinan dazu bei ihm sein zu wollen. Selbst wenn sich Sinans zynische Ader manchmal darüber lustig machen wollte, so konnte er es nicht. Im Gegenteil, mit alledem sorgte Chris nur dafür, dass Sinan bei ihm sein wollte, weil er die Wut in seinem Bauch abflachte. Denn Sinan wusste wieder einmal nicht wohin mit all seinem Zorn, wenn sein Freund kein Öl ins Feuer goss, sondern versuchte es zu löschen. Und wenn Chris doch mal Öl nachgoss, dann wusste er, dass er zu weit gegangen war.

    Oft blieb diese Wut in seinem Magen und es fühlte sich an, als würde sie von dort aus seit Jahren seinen Körper und seinen Geist allmählich vergiften. Vielleicht war es doch ganz gut so, dass es jemanden gab, der ihn ein wenig entgiftete.


    Chris setzte sich auf eine niedrige, aber relativ breite, Steinmauer des Flusses, die vor einer Brücke erbaut war, und hielt sich etwas ängstlich an den Seiten fest. Vorsichtig ließ er die Beine von der Mauer baumeln und sah zu, dass er das Gleichgewicht nicht verlor. Das war genauso typisch für ihn. Das wusste er nach den zwei Jahren bereits, in denen er ihn kannte. Erst recht nach den drei Monaten, in denen sie zueinander gefunden hatten.

    Sinan war gerade danach, vielleicht wollte er sich auch einfach nur ablenken, und so stieß er Chris schelmisch, aber sehr schwach, mit der Schulter an und ließ sich gegen ihn fallen. Dieser riss erschrocken die Augen auf und hielt sich so angespannt an dem Stein an, auf dem er saß, dass seine Knöcheln an den Fingern hervortraten, obwohl er gar nicht aus dem Gleichgewicht geriet. „Du!“, begann er und sah zu Sinan auf, der mit der Schulter an ihm lehnte und etwas provozierend seinen Blick erwiderte. „Versuch mich nicht gleich zu ermordern, weil wir eine Meinungsverschiedenheit haben.“

    „Das würde anders aussehen.“

    „Aber das würdest du mir nicht demonstrieren wollen, oder?“

    „Zumindest nicht an dir.“ Er konnte es nicht lassen ihn ein wenig zu provozieren. Entschuldige, Chris.

    Zuerst musste Chris wohl verarbeiten, was Sinan da eben gesagt hatte, ehe er kurz auflachte und seinen Zynismus als das hinnahm, was er war. „Du bist schon unmöglich.“ Dann klopfte er neben sich.

    Leichtfüßig sprang Sinan auf die Mauer, stieg ebenfalls kurz in das Lachen mit ein und gesellte sich zu ihm.

    Diesmal war es sein Freund, der näher an ihn heranrückte und seinen Kopf an seine Schulter legte. Viel zu schnell kehrte der Ernst wieder ein. „Ich weiß nichts mehr. Früher war ich vielleicht wirklich ein wenig naiv. Da dachte ich, ich wüsste, was richtig und falsch sei. Jetzt weiß ich nichts mehr. Ich weiß bloß, was ich nicht tun möchte … oder nicht zustande bringen könnte und was ich, für mich, für falsch halte.“ Chris vergrub sich in seiner Halsbeuge und Sinan hörte gedämpft, wie er tief durchatmete.

    „Hm.“ Etwas Besseres wusste Sinan im Moment nicht und wünschte sich, dass Chris Lachen nicht so schnell verklungen wäre. Er hätte ihm so gerne eine Antwort gegeben.

    „Genau das“, bestätigte Chris. „Hm.“

    „Ich hab auch keine Antworten.“

    „Du musst momentan keine haben. Ich möchte im Augenblick alles vergessen.“

    „Geht mir nicht anders.“

    „Übermorgen feiern wir deinen Achtzehnten und danach diskutieren wir weiter. Bis dahin tun wir mal so, als wäre die Welt in Ordnung. In Ordnung?“

    „Da werd‘ ich nicht protestieren.“


    Generell hörte er ihn in den letzten Monaten seltener lachen als zu der Zeit, als sie sich kennengelernt hatten, und er fragte sich, ob es genauso sein würde, wenn Sinan ihm nicht über den Weg gelaufen wäre. Er wusste, dass Chris vor ihm von einer schlechten Beziehung in die Nächste geschlittert war und es war fraglich, ob er selbst so viel besser für ihn war.

    Diesen Gedanken wollte er für sich behalten. Soweit war er lange noch nicht, dass er diese Gedanken teilte; die waren etwas zu prekär … und seit wann kannte er eigentlich solche Wörter wie „prekär“?

    Er war kein Dieb mehr, lebte auch nicht auf der Straße, sondern hatte ein Dach über dem Kopf, regelmäßig etwas zu essen, frische Klamotten und eine Bibliothek, zu der er Zugang hatte. Hin und wieder - oder besser gesagt immer öfters – lies er tatsächlich Fachbücher, begleitete Chris in die Vorlesungen der Universität, selbst wenn er vielen Dingen immer noch nicht folgen konnte, und bildete sich weiter, weil seine Eltern Ärzte gewesen waren. Er war in eine gebildete Familie hineingeboren worden und seine Eltern wären stolz auf ihn, wären sie noch am Leben. Sinan hatte auch seit vielen Monaten nichts mehr gestohlen und niemanden mehr überfallen. Weshalb auch. Es war nicht so, als hätte er aus Bösartigkeit heraus so gehandelt.

    Bekniffen biss er sich auf die Lippen, als er wieder diesen Zorn und diese Bitterkeit auf fast alles und fast jeden in sich spürte. Er wusste gar nicht mehr, wie es ohne ihr war zu leben. Nun saß er hier seit Jahren in Engernia fest, nachdem sehr viel geschehen war, was ihn hierhergeführt hatte; weit weg von seinem Heimatland und alledem, mit dem er aufgewachsen war.

    Selbst wenn er durch einen Zufall Menschen kennengelernt hatte, die ihm nun etwas bedeuteten und denen er sich nach längerer Zeit geöffnet hatte, zumindest in mancher Hinsicht, würde wohl dieses Gefühl, hier nicht zu Hause zu sein, nie vergehen. Viele Menschen sahen ihn aufgrund seiner Herkunft und Hautfarbe ja ohnehin nur als eine niedrigere Spezies von Mensch an, und ohnehin würde er diesem Land wohl all das, was es Sares angetan hatte, nie vergeben können.

    Einmal hatte er in einem Buch der Bibliothek von einer Rassentheorie eines engernischen Anthropologen gelesen, der die Menschen Sares und Triastras für ein evolutionäres Bindeglied zwischen Mensch und Affe hielt. Viele, andere Anthropologen, selbsternannte Völkerkundler, waren sich in ihrem wissenschaftlichen Konsens einig, dass diese Menschen den Engerniern zumindest intellektuell unterlegen seien.* Sinan konnte dieses Gefühl nicht genau benennen, aber dieser Angriff auf den Kern seines Menschseins machte etwas so Grundlegendes mit einem, dass er dieses Land als Gesamtes in gewissen Aspekten bloß noch hasste.

    Seine neue Heimat waren eine Hand voll Menschen hier - kein Ort -, das stimmte, aber damit war seine Alte längst nicht vergessen.


    Chris spürte wohl, dass er erneut in dunklen Gedanken versunken war und so recht wusste er auch nichts zu sagen, oder wie er ihm helfen sollte. So schmiegte er sich enger an ihn; wieder eine dieser Angewohnheiten, die Sinan vor kurzem noch, zu feminin, zu mädchenhaft erschienen war - zumindest in der Theorie -, bei dieser Sanftheit und Bedürftigkeit nach Nähe, mit der Chris es tat. Sinan wusste gar nicht, weshalb ihn bei Chris all das gar nicht störte, aber er nahm die Geste, die ausdrückte für ihn da sein zu wollen, dankbar an.

    „Chris“, sagte er schließlich nach einiger Zeit.

    „Hm?“

    „Du bohrst mir das Kinn in den Nacken. Setz dich um.“

    Sein Freund suchte eine andere Position und war schließlich dabei sich auf der Mauer hinzulegen, natürlich ganz behutsam, weil er wohl Angst hatte sonst in den Fluss zu fallen, und seinen Kopf auf Sinans Schoß abzulegen.

    Dann nahm er einen blau-grünlich schimmernden Kristall aus seiner Manteltasche. Im Gegensatz zu vielen anderen Kristallen war dieser feingeschliffen und ließ den Glanz im Inneren schimmern. Es sah so aus, als wirbelten grüne und blaue Schwaden durch das Innere. Chris hatte einmal erzählt, dass er seit langem im Familienbesitz der Bennetts war.

    Sein Freund schloss kurz die Augen und konzentrierte sich, ehe er den Kristall antippte und sich eine warme, einhüllende Energie um die beiden herum ausbreitete. Das war seine Art Magie zu wirken und sie hatte etwas an sich, das Sinan all diese Wut und diese Bitterkeit für einige Zeit nahm.

    Sinan strich ihm durch das blonde Haar und spielte mit einer einzelnen Strähne. Er hätte sich nie gedacht, dass er sich einmal so verliebt fühlen würde, dass er sich in dem Anblick der freundlichen, weichen Gesichtszüge seines Freundes derart verlor. Seine Züge hatten sich ebenfalls entspannt und er lächelte zufrieden, als Sinan mit der Haarsträhne spielte. Und das war irgendwie süß.

    Ach verdammt, Chris Kitschigkeit färbte schon auf ihn ab.

    Irgendwann rang sich Sinan zu einem Wort hindurch, das ihm immer noch schwer über die Lippen kam. „Danke.“ Er beugte sich zu einem kurzen Kuss hinunter.

    Ach verdammt, das auch noch.

    Sein Freund erwiderte nur den Kuss, aber antwortete nicht. Sicherlich wusste er, wofür er sich bedankt hatte.

    Chris‘ Magie war wundervoll.


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    * Das beruht auf der Rassentheorie, die in dieser Zeit (sprich ca. 1800 bis fast Mitte 20. Jahrhundert) sehr weit in der westlichen Welt vertreten war.

    Ich frag mich grad wie viel Wahrheit dahintersteckt? Wer bedroht zwei Leute, nur weil sie ein dämliches Produkt auf den Markt bringen?

    Wenn ich sehe, was einem schon hier an Empörung entgegenkommt, nur wenn man das Produkt nicht als unverschämten Angriff auf die Frau sieht, kann ich mir das sogar sehr gut vorstellen. Leider.

    Das ist ein ordentlicher Strohmann, oder? Nur weil man etwas oder jemanden kritisiert, kann man das nicht mit anderen Personen vergleichen, oder irgendwie in den Kontext setzen, die jemanden bedrohen.

    Allgemeines


    Bevor ich morgen den Prolog posten werde, möchte ich hier sehrwohl sehr detailliert ausgearbeitete Steckbriefe posten, weil ich diese einfach wirklich sehr gerne mit meinen Leser*innen teile. ^^


    Diese enthalten natürlich diverse Spoiler, vorrangig was die Persönlichkeiten und Vorgeschichten meiner Charaktere betrifft und kaum Spoiler bezüglich des Plots. Dennoch möchte ich diese Steckbriefe gerne hochladen für all jene, die sie gerne lesen würden und mir Feedback geben würden; etwa darüber wie ich meine Charaktere entwerfe und ich höre gerne Gedanken über deren Persönlichkeiten, Vorgeschichten... alles, was euch so durch den Kopf geht. ^^


    Ebenfalls möchte ich im zweiten Teil dieses Posts meine Gedanken zu meinem Setting und meiner Welt teilen. Auch diese enthalten insofern Spoiler, als dass sie die Informationen vorwegnehmen. Wen das nicht stört, der kann diese Informationen gerne lesen. ^^



    Update-Liste


    19.04.2021: Ausgearbeitete Steckbriefe für Jenny und Vincent



    Ausgearbeitete Steckbriefe





    Informationen über das Setting


    Ich frag mich grad wie viel Wahrheit dahintersteckt? Wer bedroht zwei Leute, nur weil sie ein dämliches Produkt auf den Markt bringen? Natürlich will ich das nicht ausschließen, weil da draußen genügend Leute herumrennen, die ordentlich ein Rad abhaben, aber das klingt doch sehr ... dramatisiert. Weiß nicht, ob ich denen das abnehme, dass sie nun gar so oft attackiert und bedroht wurden.

    Ich sehe zunächst eigentlich keinen Anlass das anzuzweifeln. Schaut man sich die Kommentare auf manchen ihrer Kanäle an, dann sind dort durchaus einige sehr bissige Kommentare bei, das Thema ist allgemein sehr präsent gewesen und sicher auch für einige recht emotional, besonders wenn man sich ohnehin regelmäßig mit ähnlich bevormundenden Kommentaren von Männern herumschlagen muss. Und du findest in einer größeren Masse angesprochener Leute eigentlich immer welche, die radikal genug drauf sind, so etwas zumindest erst einmal anzudrohen. Daher kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, dass das auch passiert ist.

    Naja, aber bissige Kommentare und emotionale Diskussionen oder Streitigkeiten sind halt immer nochmal eben eine ganz andere Nummer als tatsächliche Morddrohungen.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das passiert ist, aber die lassen das klingen als hätten sie dutzende von bekommen, sowie das formuliert ist, und eeh... zweifle ich irgendwie an? ^^"

    Ich frag mich grad wie viel Wahrheit dahintersteckt? Wer bedroht zwei Leute, nur weil sie ein dämliches Produkt auf den Markt bringen? Natürlich will ich das nicht ausschließen, weil da draußen genügend Leute herumrennen, die ordentlich ein Rad abhaben, aber das klingt doch sehr ... dramatisiert. Weiß nicht, ob ich denen das abnehme, dass sie nun gar so oft attackiert und bedroht wurden.

    Kein Mensch mit Periode denkt (von dem ein oder anderen Ferkel abgesehen), dass man das nun so schnell entsorgen muss, dass man es in der Wildnis oder sonstwo täte lol.

    Raststättenklos und anliegende Grünflächen an der Autobahn (vor allem bei langen Autofahrten). Mehr sage ich an der Stelle mal nicht, weil mich das Thema eigentlich absolut nicht juckt.

    Wie gesagt, bis auf den ein oder anderen Ferkel abgesehen, was ich deshalb schon vorsorglich in Klammer geschrieben habe, weil du die überall und bei jedem Thema haben wirst.

    Ansonsten nein ... ich sehe nicht regelmäßig Tampons in der Wildnis, in Parks oder sosntwo rumliegen. Alle, gefühlte zehn Meter eine Maske und anderen Müll, ja leider, weil manche eben Ferkel sind, aber das wäre mir neu lel nichtmal auf Festivals oder sonstwo wäre das mir in solcher Regelmäßigkeit begegnet, als dass man extra Plastikhandschuhe dafür bräuchte.


    Ich frage mich halt nur, wie viele Leute das Teil am Ende kaufen werden. Ich wette jetzt mal, dass es nicht annähernd genügend Leute sein werden um dieses Teil für die Entwickler wirklich rentabel werden zu lassen, und ich finde es sehr bezeichnend, dass von den Investoren ausgerechnet ein älterer Dude darin investiert. xD

    Meeh


    School Days - die Prämisse an sich ... ja okay, aber extrem billig gemacht imo. Auch von den Visuals und der Musik her.


    Super Lovers (dropped) - Please, kill it with fire.


    Sekai Ichi Hatsukoi: World's Greatest First Love - same, same.


    Shimometa (dropped) - Die Prämisse ist interessant, aber der Humor ist ziemlich pubertär dafür, dass die Prämisse sogar ziemlich politisch ist. Wow, eine Frau mit Unterhose am Kopf. Much funny. Peak sexual comedy lol



    Mittelmäßig


    Say I Love You - für mich ein uninteressanter Shoujo. Ich kann einfach mit den Charakteren nicht so sehr mitfiebern wie ich gerne würde und mir war am Ende egal, ob sie zusammenkommen.


    Skip Beat (dropped) - ich wollte es so gerne mögen, aber ich kann mit den männlichen Leads leider gar nichts anfangen.


    Serial Experiments Lain - wirkt extrem trocken auf mich und ich hatte wirklich Mühe um den Anime zu beenden.


    Sword Art Online - wenn ich an einen mittelmäßigen Anime denke, ist Sword Art Online das erste, an das ich denke.


    Sarazanmai - ich mag den Director einfach nicht. Er kann mich einfach nicht mitnehmen. ^^"


    Steins;Gate - ich finde das Haremfeeling furchtbar und die allgemeine Atmosphäre des Animes ist meeh? Einfach nur seltsam? Okabe mag ich dafür recht gerne, auch im Pairing mit Kurisu und der Mittelteil hat mich berührt, aber irgendwie konnte mich der gesamte Anime nie so sehr mitreißen ...


    Sakura Trick - ich meine, ich wollte Yuri sehen. Ich habe Yuri bekommen, aber es ist halt eines der billigen Sorte und bis auf Fanservice hat es imo nicht zu viel bieten; erst recht keine Charaktertiefe oder sonstwas. ^^"



    Hat mir gut gefallen


    Spice and Wolf - einer der besten und erwachsensten Romance-Anime, die ich kenne. Ich liebe auch das Feeling, Holo ist ein sehr toller female Lead und die Romanze ist wundervoll. ^^


    Somali and the Forest Spirit - Wunderbarer Iyashikei / Adventure-Anime in einer tollen Fantasywelt. Hat mich in vielerlei Hinsicht sehr bezaubert und ich finde es sehr schön wie der Golem Vatergefühle für die Kleine entwickelt. ^^


    Shigofumi - hatte ein paar Momente, die imo übertrieben oder edgy waren, aber insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und mich berührt.


    Saint Oniisan - einfach nur ein guter Comedy. ^^


    Super Gals - bin erstaunt, dass den noch jemand kennt Cassandra lol Ich fand es hier vor allem toll, dass die Protagonistinnen keine typischen schüchternen Shoujo-Mädels sind, auch wenn der Anime nicht so großartig ist, aber irgendwie liegt er mir doch (nostalgich) am Herzen ^^


    Scum's Wish - sehr realistische Romanze, vor allem Ecchan hat mich sehr berührt und es ist erfrischend mal was Realistischeres zu sehen. Das ist so ein Anime, wo man es nicht zugeben will, aber in gewisser Weise kennt man ähnliche Situationen und / oder versteht sie, obwohl man es sich nicht ganz eingestehen will.


    Summer Wars - sehr schöner Film von Hosoda


    Shigatsu wa Kimi no Uso - Sekunden in Moll (der deutsche Titel ist belämmert lel) - manchmal etwas melodramatisch, aber es hat mich dennoch berührt. Besonders eben Kouseis Vorgeschichte und Trauma, das seine Mutter ihm zugefügt hat.



    Nominierungen


    Seraph of the End



    Ich verweise nur auf meinen Blogeintrag, da steht ALLES, was ich daran liebe. x3


    Kurzfassung: Ich liebe einfach alles daran, auch wenn es natürlich so einige Fehler hat. Das Setting und die gesamte Atmosphäre davon nimmt mich einfach mit, aber vor allem die Charaktere haben es mir so angetan und dann sind natürlich Mika und Yuu mein OTP, wie man vielleicht schon mitbekommen hat lol


    Auch hat mich selten ein Charakter so sehr berührt wie Mika, weil er eben im Kern einfach ein traumatisiertes und missbrauchtes Kind / Jugendlicher ist, der auch einfach nur Angst hat, weil er sich in ein fucking Monster verwandelt, von Ferid missbraucht wird und da ein Krieg herrscht und er den Einzigen verloren hat, der ihm was bedeutet, und ich selten Charaktere gesehen habe, die darin so gut dargestellt wurden. Es ist aber halt auch nicht sein... wie drück ich das auf Deutsch aus lol, defining trait. Viele Anime stellen solche Charaktere dann irgendwann so dar, als würden sie an irgendeinem Punkt einfach nur insane werden, aber hier ist das sehr viel mehr ... down to earth.

    Und ich hab sehr selten einen männlichen (anscheinend selbst hetero) Autor gesehen, der es schafft schwule Charaktere mit viel Dignity zu schreiben.


    Ansonsten Jimboom : Ob du es magst oder nicht ist egal, aber dennoch, nicht alle queeren Charaktere / schwulen Paare sind Fujobaits. Die beiden sind ganz sicher keine. ^^" Sorry, aber das ist ein Pet Peeve von mir, obwohl ... es stimmt, dass der Anime bisschen mehr als Fujobait rüberkommt als der Manga, imo.



    School Live



    Das hat mich ehrlich überrascht lol. Ist sehr clever geschrieben und viel mehr als nur ein süßer Moe oder Cute Girls-Anime, wie er oberflächlich erscheint. Er ist auch die beste Zombieapokalypse, die ich gelesen habe, eben weil der Fokus wirklich darauf liegt, dass die Mädchen überleben und sane bleiben (oder werden lol) und nicht auf Shock Value.

    Ansonsten mag ich auch die Dynamik der Mädchen untereinander und es ist interessant wie sie erst die Kleine in ihrer Delusion belassen, weil sie ihnen einfach auch ein Gefühl von Normalität damit vermittelt und quasi eine Aufgabe gibt.



    Snow White With The Red Hair



    Wunderbarer Shoujo mit sehr sympathischen Charakteren und einer wunderbaren Romanze. x3 Außerdem gefällt mir auch hier der Stil gut und ja, ich mag den einfach sehr gerne, auch wenn er manchmal vielleicht zu viel Zucker ist. ^^

    Insgesamt ist er sehr wholesome und der gesamte Anime drückt aus, dass man mit Compassion zu Mitmenschen auch sein eigenes Glück findet und Snow White ist einfach so einer meiner Wohlfühl-Anime x3