Beiträge von Bastet

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, blöd gesagt.

    Richtig. Ich würde das gern mal mit meiner Situation vergleichen, die ich mit einem sehr guten Freund habe. Aus beruflichen Gründen herrscht auch eine gewisse räumliche Distanz momentan, persönlich sehen wir uns auch alle paar Wochen mal, ansonsten existiert der Kontakt über's chatten und Telefonie. Wir haben auch viel zutun, besonders er schiebt viele Zusatzschichten, hat auch seinen eigenen Haushalt und einen Hund. Es herrscht auch mal tagelang Funkstille, war auch schon mal wochenlang so, eben weil wir viel zutun haben. Aber wir nehmen uns bewusst Zeit für einander und planen fest, in den nächsten Jahren 'ne WG zu zweit zu gründen. Weil wir trotz der Funkstille und Distanz wissen, wir sind gute Freunde, wir lieben uns und wissen, auf einander ist Verlass. Da gibt es kein "auseinander leben", weil man halt grad mal weniger von einander hört. Weil man nichts desto trotz weiß, das ist der Mensch, den ich in meinem Leben haben will. Und ich finde die Zeit, um in diese Freundschaft zu commiten.

    Aber vielleicht hast du so einige andere Probleme nicht, die andere Menschen beschäftigen, die nicht du sind. Ich kann dir von mir persönlich sagen, dass sich zB. Mental Health-Stuff öfter mal wie ein Teilzeitjob anfühlt, in den man extra Energie invested.

    Ich freue mich ja, dass es für dich anscheinend recht einfach von der Hand geht, aber ich muss mir auch dazu in den Arsch treten, um manche Freund*innen regelmäßiger zu kontaktieren und zu fragen, wann machma was oder drauf zu antworten.


    Rajani

    Punkto schreiben... ich schreib dir dann später. ^^

    Ich habe auch zum Glück meine Geschwister und einige Freunde, mit denen ich immer mal was unternehmen kann. Man braucht definitiv nicht unbedingt einen festen Partner, um glücklich zu sein, finde ich.

    Kommt halt auch auf deine Lebenspläne an. Ich hör schon die biologische Uhr ein bisschen ticken, um ehrlich zu sein. ^^' Aber gut, eine Adoption kommt für mich definitiv auch in Frage, aber irgendwie würde ich dennoch gerne ein eigenes Kind bekommen.

    ... ähm und um es so zu sagen: Ich bin viel zu sehr eine Mom & Waifu, um mein ganzes Leben sonst einfach auf eine Karriere oder so zu konzentrieren haha


    Ich genieße es auch sehr mit jemanden zusammenzuleben, solange man selbst noch etwas Freiraum hat, freundschaftlich oder in einer Beziehung, aber in einer Beziehung ist halt doch mehr an täglichen, körperlichen Kontakt auch drinnen.


    Den meisten Stress macht man sich eben leider nur selber, ja. Ich finde es aber wirklich gut, dass du das nicht komplett von einer anderen Person abhängig machst, weil eine sehr weise Konditorin hat zu mir gesagt, dass jeder Mensch eine mehr oder weniger perfekte komplette Torte ist, und der Partner lediglich das Topping darstellen sollte. Den:Die Partner:in zur eigenen Torte machen zu wollen, mit der das Leben dann erst perfekt ist, klingt auch einfach ungesund.

    Finde nun auch nicht, dass man eine Beziehung, oder allgemein eine sehr wichtige Person in deinem Leben, nur als Topping sehen sollte und ich glaube, diese Einstellung wird einem heutzutage von allen Seiten eingetrichtert, richtet sich aber komplett gegen die menschliche Psyche / die Psyche sozialer Tiere.

    Ich sehe es schon so, dass solche Menschen auch ein wichtiger Teil deiner selbst werden, einfach weil die menschliche Psyche nur auf diese Weise funktioniert, und damit nicht nur ein Topping, sondern eine wichtige Grundzutat für deine eigene Torte sind.


    Menschen ab dem Kleinkindes/Kindesalter entwickeln noch nichtmal eine tatsächliche Persönlichkeit, wenn sie keine engen Beziehungen eingehen. Abgesehen von ein paar determinierten Grundeigenschaften in Rohform.

    Und die Erwachsenen, die ich so kenne, die nie enge Beziehungen hatten, wirken teilweise noch recht... wie Schulkinder, um es so zu sagen?


    Oder um anders zu sagen: Du kannst erst gar keine vollwertige Torte werden, wenn du keine bedeutenden, zwischenmenschlichen Beziehungen hast.


    Viele Leute, die ich kenne (nicht nur hier) berichten eben davon, dass sie ihren Partner erst dann getroffen haben, als sie nicht verkrampft danach gesucht haben und ich denke in gewisser Weise hängt das eben damit zusammen, dass es sich dann nicht um eine erzwungene Beziehung "um der Beziehung Willen" handelt, sondern die Leute eine tiefere Verbindung haben, die sich zB aus einer Freundschaft oder einem anderen Hobby herauskristallisiert hat.

    Das sowieso, ich versteh auch nicht wie solche Paare es anders miteinander aushalten. xD

    Ich werd's auf persönlicher Ebene nie verstehen, wieso Menschen andere in den Tod mitreißen müssen, vor allem vollkommen unbeteiligte Personen, bevor sie Suizid begehen.

    Das Recht darauf sich das Leben zu nehmen, steht natürlich jedem frei, aber mein Mitgefühl liegt in etwa am Gefrierpunkt, wenn man sich dazu entscheidet andere mitreißen zu müssen.


    Und lass mich raten, kommt sicher wieder raus, dass es ein reiches Bubi aus der Mittel/Oberschicht war, dessen Leben für ihn mal nicht wie ein Wunschkonzert verlief. Ist meistens so. :rolleyes:

    Kennt ihr das, wenn euer Haustier das Süßeste von allen ist? Mein Kater bringt mir immer Spielzeug, um mir zu zeigen, dass er spielen will, und das ist das niedlichste Anblick, den man sich vorstellen kann. 🥺

    An sich gebe ich natürlich Trinkgeld und ich find's auch arschig es nicht zu tun. Andererseits nutzen viele Betriebe unsere Trinkgeld-Kultur auch aus, um ihre Angestellten als Wage Slaves zu behandeln, so ähm ja... schwierig.

    Ich seh momentan leider auch kaum jemanden, aber online kann sich trotzdem mal umsehen, finde ich. Also jemand in deiner relativen Nähe, keine 1.000, 2.000 km entfernt. xD

    Da bin ich zwar auch an einige seltsame Persönlichkeiten geraten, die von Anfang an Red Flags nur so ausgestrahlt haben (vor allem eben sehr viel Eifersucht von Anfang an, extreme Anhänglichkeit etc..), aber da kann man den Kontakt auch wieder schnell abbrechen. Ansonsten muss man mal offen sein wen man kennenlernt, solange man trotzdem seinen gesunden Menschenverstand bewahrt und bisschen skeptisch bleibt bzw es langsam angeht.


    Ich war auch lange Zeit recht verbissen dabei, einen Partner zu finden. Jeder schien das „Glück“ gefunden zu haben außer mir und ich konnte nicht verstehen wieso es einfach nicht klappen mag.

    Same. xD

    Ich vergönne es meinen Freund*innen vom ganzen Herzen, aber irgendwie scheint's für mich nicht zu klappen und wenn jemand Interesse an mir hatte, war es ein Mann. ^^"


    Vor allem jene Freundin, mit der ich unbedingt zusammen sein wollte und die mich eigentlich auch total lieb hat, hat nun einen Freund. Und sie wollte ein bisschen mein Approval haben. Also, sie hätte ihn nicht ohne in den Wind geschossen, aber es ging ihr besser damit. Sie: "Ich liebe ihn so! Aber ich will, dass du ihn auch magst" ... und ich nach zwei, drei Treffen so: "Aww, verdammt. Ich "liebe" deinen Freund auch!" xD

    Und ich bin nicht so ein Arschloch und nicht so kindisch, dass ich etwas gegen ihn habe, nur weil's für mich nicht geklappt hat und sie Dreistigkeit besitzt hetero zu sein.


    Trotzdem ist es irgendwie einsam, weil meine besten Freund*innen eben drei Paare sind. Ich freu mich für sie, aber trotzdem hätte ich für mich auch gerne jemanden, aber ich will mich auch nicht auf die Nächstbeste einlassen mit der ich zwei Wochen schreibe und die mir schon fast einen Heiratsantrag machen wollen würde und eifersüchtig ist, wenn ich drei Stunden nicht zurückschreibe. Da bin ich mir zu wichtig und zu stolz dafür haha

    Ist halt natürlich nicht das, was ich mir vorstelle und unter einer Beziehung verstehe und wenn man mal eine tolle Beziehung(en) hatte, weiß man, wie eine solche und Liebe im Allgemeinen aussehen kann. Also "tolle Beziehungen" zumindest auf zwischenmenschlicher und emotionaler Ebene bezogen.

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    Woher stammen die zusätzlichen Szenen ab der Mitte, diese sind mir unbekannt.

    Auf Crunchyroll kam da nichts drin vor

    Für mich sieht der ganze Trailer nach ein und demselben Anime aus tbh. ^^' Am besten du schreibst die Minute und Sekunde auf, die du meinst.

    Also wenn ich so auf meine Lieblingsanime schau ... nein, ich glaub, ich hab im Großen und Ganzen kein Problem damit. xD


    Ich muss aber sowohl bei manchen Horrorfilmen, speziell bei Splattern, wie auch bei manchen Anime echt die Augen verdrehen und bei einigen musste ich ziemlich lachen, weil die Szenen sehr überzogen waren. Sagt das was über mich aus? Ich hoffe nicht xD Jedenfalls kann ich Splatter um des Splatters Willen wirklich nicht ernstnehmen.

    Es kommt halt insgesamt auch drauf an wie passend die Gewalt gerade in dieser Szene ist und was sie bewirken will.


    Eine der für mich schlimmsten Szenen kam aus Barefoot Gen, einem alten Animefilm, der sich um Hiroshima und Nagasaki dreht. Ich verlink euch die Szene hier mal nicht, ihr könnt sie selbst auf Youtube suchen, wenn ihr sie sehen wollt.

    Jedenfalls versteh ich hier sehr gut, weshalb das derart grafisch dargestellt werden sollte. Ein Film um den Bombenabwurf in Hiroshima soll in Gedächtnis bleiben und Schrecken hervorrufen. Das ist bei mir auch sehr gut gelungen. ^^'


    Auch natürlich in anderen Anime, die sich nicht um reale Ereignisse drehen, kommt es am meisten drauf an, wie passend die Gewalt ist, wie die Charaktere damit umgehen, in welchem Kontext sie geschieht und was sie darstellen will.


    Das absolute Fehlen von Gewalt oder Darstellung von Blut wirkt halt auch nicht gut, wenn es natürlich wäre, oder auch der fehlende Wille von Hauptcharakteren sich zur Wehr zu setzen. Pazifismus wird eben dann an der Stelle dumm und naiv, an der man als Fußabtreter hinhält und das immer und immer wieder.


    Bei Kämpfen und in Kriegen, fließt nunmal Blut und es existieren nunmal verschiedene Formen der Gewalt, die wie bekannt ist auch ein großer Teil der menschlichen Geschichte sind, egal auf welchen Kontinenten man blickt.

    Frage ist nur: gewinnt man den Eindruck, dass der Mangaka einfach nur besonders erwachsen und cool wirken wollte, oder macht das so Sinn, wie es dargestellt ist?


    Nervig find ich es aber auch, wenn die Story dir den Eindruck vermitteln will, dass Menschen in Wahrheit ausnahmslos alle reißende Bestien seien, die bloß durch ein paar Gesetze zurückgehalten werden sich einander an die Gurgel zu gehen.

    Besonders gerne werden da pseudomittelalterliche Welten hergenommen, in denen das gemeine Volk und viele Charaktere eigentlich sowohl zu brutal wie auch zu dumm zu überleben wären, "weil das realistisch ist". *hust* Game of Thrones xD



    Allerdings werde ich, weil ich das auf der ersten Seite gelesen habe, Elfenlied nicht erwähnen, also es ist natürlich schon hier und da etwas extremer, was man sieht, ich vermute mal, der Grund warum mich der Gewaltanteil weniger schockiert in dem Anime, ist dass zu den getöteten Charaktern nicht wirklich eine große Bindung aufgebaut werden kann und ich den Anime allgemein als blutigen Splatter sehe, wenn ich den Anime sehe, denke ich nicht daran, dass liebevolle Menschen die Welt retten wollen, hier hat man halt ne Person die krankhaft morden kann und es ist fast schon Standard, dass überall wo die Person auftaucht Menschen sterben werden, Hauptsache Böut spritzt überalle rum.^^"

    Ich würde Elfen Lied sogar um einiges lieber mögen als ich es tatsächlich tu, wenn die Umsetzung besser wäre. Glaube das hat mich auch bei Gantz geärgert, dass ich die Prämisse ganz gut fand, aber die Umsetzung nicht.

    In der Theorie ist Elfen Lied wirklich ein Anime für mich, aber das Endprodukt ist viel zu sehr damit beschäftigt sehr viel Gore und Splatter einzubringen, einfach zwanghaft "erwachsen" sein zu wollen, dass ich es am Ende nicht so ernstnehmen konnte wie ich wollte.


    Bei mir kommt's bei den meisten gewalttätigen Anime drauf an, ob ich die Hauptcharaktere gerne mag oder nicht, wie diese mit Gewalt umgehen und wie viel Integrität diese selbst haben. Davon hängt bei mir tatsächlich sehr vieles ab.


    Zum Beispiel sind weder die Kids aus The Promised Neverland noch aus Mady in Abyss edgy, die meisten Hauptcharaktere aus Attack on Titan sind nicht edgy, Ash aus Banana Fish ist nicht edgy etc ... einfach deshalb weil er zwar ein Gangleader ist, aber nur schießt, wenn er muss, enge Bindungen zu anderen hat und eigentlich eine ziemlich empathische Person ist. Als Anime ist Banana Fish aber einer der schlimmsten (auf die vorhandene Gewalt bezogen), die ich gesehen habe, aber es ist einfach... passend.


    Andere Hauptcharaktere wie Lucy, Revy oder Light sind *muahaha killing is so fun!* Ab dem Punkt kann ich solche Anime nicht mehr so sehr mögen und ernstnehmen wie ich möchte, einfach weil Gewalt als etwas Cooles dargestellt. Zwar werden Lucy und Light als Villain Protagonists in der Story selbst geschrieben, aber so wie sie dargestellt und geframed werden, finden halt trotzdem vor allem viele edgy Teenager solche Charaktere cool. xD


    Es gibt aber auch andere Charaktere wie Mireille aus Noir, die zwar auch eine Auftragskillerin ist, aber ich find sie weit nicht so überzogen und durchgedreht / soziopathisch wie zB Revy, weil sie weit nicht so gun-crazy ist und nicht wild um sich schießt.


    Außerdem... auch rein logisch betrachtet und rational gesehen ist es dumm viel mehr Leichen als nötig zu hinterlassen.

    Und nachdem ich damals mal mit einer Schulkollegin Assassin's Creed gespielt habe, hat das mir direkt vor Augen geführt, wie strategisch dumm es tatsächlich ist wild um sich zu schießen oder zu metzeln. Ich mag so Games vom Prinzip her, in denen man zwar kämpfen kann, aber man nicht für "Muahaha! Gun goes phew phew phew!" belohnt wird und man sich nur Probleme macht, wenn man in Meuten reinstürzt und so. xD

    Wie man sieht, besteht mein Animebereich (und das würde bei den nächsten 5 Plätzen genauso aussehen) hauptsächlich aus, Niedlichkeit, Alltagsleben, Liebe und Comedy und das in einer normalen Welt, alles was seicht ist und/oder mich zum lachen bringt, ist das was mir meine Animezeit so versüßt. :bear:

    Ich hab ein paar für dich, wenn du magst. ^^



    My Roommate is a Cat - der Name ist Programm. ^^ Der Anime dreht sich um einen Autor mit Soziophobie, der eine Katze findet und sich daraufhin anderen Leuten mehr öffnet.


    A Place further than the Universe - da muss ich dich warnen, dass es gegen Ende etwas Drama gibt, aber ich würde ihn dir dennoch sehr empfehlen.


    Laid Back Camp - das ist über Mädels, die campen gehen. Uhm ja... das war's. xD


    Sound Euphonium - sehr toller Musik-Anime :heart:


    Carole & Tuesday - ebenfalls ein schöner Musikanime


    Aria - das ist ein schöner, ruhiger Anime, episodisch und ich denke einfach, dass er dir sehr gefallen könnte


    Azumanga Daioh & Nichijou - beide sehr witzige Slice of Life-Anime


    Seiyuu's Life - Hier dreht sich's um angehende Synchronsprecherinnen. Ist nicht nur süß, sondern auch sehr interessant. ^^

    Wäre es dann nicht sogar rasisstisch zu sagen er gehöre nicht dazu?

    Da muss ich einlenken, weil ich mich nicht erinnern kann das je gesagt oder irgendwie angedeutet zu haben? :wtf:

    Ich hab gesagt, dass man keine Religion theologisch und geschichtlich so richtig voneinander trennen kann und daher eigentlich kein Teil deiner eigenen Kultur sind; nicht dass sie nicht dazugehören aka nicht ins Land gehören würden.


    Es macht zb doch auch einen Unterschied, ob du denkst "heute mach ich mir mal wieder Sushi", so für dich privat, oder ob du ein asiatisches Restaurant eröffnest, obwohl diese Speisen nicht zu deiner eigenen Kultur gehören, oder findest du nicht?

    Na gut, irre Fans hast du überall und westliche Stars haben es nicht besser ... wer war das... John Lennon(?) wurde zB von einem "Fan" erschossen und Morddrohungen und andere Grenzüberschreitungen von psychisch labilen Fans gibt es in jeder Branche, sobald jemand ein bestimmtes Maß an Berühmtheit erlangt hat.


    Hingegen finde ich es echt cute Fanarts von den Künstler*innen zu zeichnen und hochzuladen. ^^

    Bei Anime ist das btw nicht anders. Nachdem neue offizielle Artworks auftauchen, nach neuen Folgen etc gibt es dann auch sehr viele neue Fanarts und Fanfiction.

    Solange das so harmlos bleibt (bleiben würde) und sogar als Inspiration dienen selbst Kunst zu schaffen, sehe ich das eigentlich sehr positiv - von Fanfiction über und "Shippings" zwischen reale Personen abgesehen. Sowas find ich unglaublich respektlos und grenzüberschreitend.


    Von solchen Fanworks abgesehen, die zu weit gehen, nimmt es für mich erst richtig nervige und toxische Züge an, wenn sich Fans untereinander bekriegen oder sogar reale Menschen wie die Künstler*innen selbst, belästigen, stalken und bedrohen.


    Was K-Pop wohl wirklich von westlichen Künstler*innen abhebt, ist diese Fantasie, die um die Sänger*innen herum erschaffen wird. Die gibt es im Westen auch, aber nicht in einer derart übergriffigen Weise, dass es Idols von Vertragswegen aus sogar verboten ist zu daten, damit die einsamen, realitätsfremden Mädels (bzw sind das oft sogar schon erwachsene Frauen, was noch um einiges schlimmer ist...) weiterhin in ihrer Traumblase leben und sich vorstellen können, dass irgendein süßer Idol-Typ irgendwann mal doch ihnen gehören könnte.

    Ich glaube in keiner anderen Industrie wird der Fanatismus mancher Fans noch so extrem angestachelt und gefördert, wie im K/C/J-Pop.

    Mir sind schon diese Unterschiede der abrahamistischen Religionen bewusst, aber da stünde ich lieber ganz ohne Bekenntnis da und hätte dennoch mein eigenes Glaubenssystem, als dass man sich als Mitteleuropäerin irgendeiner "fremden" Religion zuordnet.

    Direkte Frage - wenn ein Oguzhan zum Christentum konvertieren würde, oder eine chinesische Frau zum Judentum, käme da von deiner Seite aus wirklich genau dieselbe Skepsis?

    Ja, es hat schon etwas sehr Befremdliches an sich, es sei denn Oguzhan ist mit einer*m christlichen Partner*in zusammen.

    Vor allem, wenn es um's Judentum geht, würde ich es besonders kritisch sehen, da gerade dessen Anhänger*innen sehr viel Leid aufgrund ihrer Religion (oder die als Vorwand genommen wurde, um sie zu verteufeln) erlitten haben. Ich denke nicht, dass man die Geschichte wirklich vom Glauben selbst so sehr trennen kann.

    Weshalb sollte man überhaupt dazu übertreten wollen, es sei denn eben, du lernst jemanden kennen und lebst deshalb von fortan täglich darin / damit.


    Ich seh aber auch die ganzen Eso-Mädels genauso kritisch. Deren gesamte Art damit umzugehen schreit einfach nur nach Orientalismus und ist im schlimmsten Fall rassistisch und im besten Fall bisschen ignorant.

    Ich hätte es von solchen tbh noch nie anders erlebt, um ehrlich zu sein, weshalb ich da auch sehr vorsichtig bin wie ich mit anderen Religionen oder Glaubens- und Wertegrundsätze auseinandersetze, wenn ich etwas für mich übernehmen wollen würde / möchte. Manches kann einem durchaus in der Theorie zusagen, aber es ist trotzdem nicht, wie soll ich sagen, nicht deins. Ich sehe mich nicht im Recht dazu es zu meinem machen.

    In welcher Weise du persönlich an Gott glaubst, geht ohnehin nur dich etwas an, aber ist halt trotzdem Fakt, dass jede Religionen jahrhunderte und jahrtausende Geschichte und Kultur hinter sich haben und ich glaube deswegen beißt sich das für mich so sehr.


    Mir sind schon diese Unterschiede der abrahamistischen Religionen bewusst, aber da stünde ich lieber ganz ohne Bekenntnis da und hätte dennoch mein eigenes Glaubenssystem, als dass man sich als Mitteleuropäerin irgendeiner "fremden" Religion zuordnet.


    Du kannst klarerweise glauben was du willst und dass der Islam es begrüßt, wenn Leute konvertieren (was allerdings für mich immer sehr ... befremdlich bzw shady af ist, wenn sich eine Religion für die einzige Wahre hält, der Menschen beitreten sollen), aber wirklich trennen kann man Religionen von der langen Geschichte hinter ihnen imo nicht wirklich und als Deutsche / Österreicherin sehe ich da ehrlich gesagt keinen Platz, wenn du da nicht gerade einheiratest.


    Zitat von Elize Thorne

    Bastet ich find das Statement, auch wenn’s deine Meinung du diesem Thema widerspiegelt, recht gewagt. Jeder hat das Recht, sich einer bestimmten Kultur oder Religion zuzuordnen bzw. zugehörig zu fühlen und das sollte keinem abgesprochen werden. Ich selbst stufe mich als Atheist ein und glaube an keine der existierenden Glaubensschriften oder Religionen aber wenn jemand sich eingehend damit beschäftigt und sich angesprochen fühlt, sich damit total identifizieren kann, dann hat derjenige absolut das Recht, nach diesem Glauben zu leben und sich offen dieser Religion zuzuordnen und das unabhängig davon, wo und unter welchen Bedingungen man aufgewachsen ist.

    Ich finde nun überhaupt nicht, dass man das Recht hat sich einer anderen Kultur zuzuordnen, wenn man nicht in dieser aufgewachsen ist oder nicht zukünftig in dieser leben wird.

    Ich meine gut, das "Recht" hast du natürlich schon, aber andere haben das Recht dem nicht gerade positiv gegenüberzustehen und ich finde nicht, dass man das anrühren sollte ohne Teil davon zu sein.


    Persönlich denke ich mir, dass man in einer Beziehung wenigstens einen Grund hat zu einer anderen Religion zu konvertieren. Als Deutsche ohne solche äußeren Einflüsse zu konvertieren hat für mich schon sehr viel... Cultural Appropriation und erinnert mich etwas an den Weeb, die meinte mit Herz und Seele Shintoistin zu sein und ähnliche Leute.

    Sehe ich generell nicht so verbissen. Ich meine selbst in Koran steht ja, dass prinzipiell jeder Mensch zum Islam konvertieren kann und in vielen muslimischen Kreisen wird auch empfohlen zum Islam konvertieren, wenn man sich zu Allah bekennen will. So wie du es beschreibst, klingt es halt nach ziemlichen Gatekeeping und ich kenne ehrlich gesagt keine muslimische Person die sowas gutheißen würde.

    Mir geht's jetzt nicht ausschließlich um den Islam, sondern im Allgemeinen um Kulturen und Religionen, in / mit denen man nicht aufgewachsen ist oder einheiratet.

    Raito

    Das kann schon sein, aber all solche Leute, die ich je kennengelernt habe, waren vielleicht ganz nett, aber in der Art, wie sie einem das nähergebracht haben, auch sehr Cringe. ^^'

    Die eine österreichische Shintoistin nahm das auch extrem ernst und hat sich sogar überlegt einen Schrein in den Garten zu bauen. Ist schön für sie, aber trotzdem cringey, wenn man etwas aus anderen Kulturen so sehr übernimmt imo.

    Es kann genauso gut sein, dass Leuten Namen aus anderen Kulturen sehr gefallen und sie sich damit auseinandersetzen, aber ich finde es trotzdem Tabu sein Kind so zu nennen.

    Hast du die Religion für deine Freundin/deinen Freund angenommen, oder hat es sich irgendwann einfach ergeben?

    Nicht falsch verstehen bitte, ich weiß, dass du die Frage harmlos meinst, ich würde dich trotzdem gerne drauf hinweisen, dass es für viele Muslimas, die konvertiert sind, ne Frage ist, die sie quasi sooft bekommen, dass man sich fast schon invalidisiert fühlt. Anzunehmen, ich würde für einen Mann mein Verhältnis zu Gott ändern, ist bisschen schwierig, weißt du was ich meine? Aber wie gesagt, ist okay, ich weiß, dass du es nicht böse meinst.

    Persönlich denke ich mir, dass man in einer Beziehung wenigstens einen Grund hat zu einer anderen Religion zu konvertieren. Als Deutsche ohne solche äußeren Einflüsse zu konvertieren hat für mich schon sehr viel... Cultural Appropriation und erinnert mich etwas an den Weeb, die meinte mit Herz und Seele Shintoistin zu sein und ähnliche Leute.


    Es ist egal wie sehr du von deiner Einstellung und Religionszugehörigkeit selbst überzeugt bist, Fakt ist, es ist keine Religion und kein Modell an Wertevorstellungen je vom Himmel gefallen.

    Mich interessieren manch andere Religionen auch, vor allem Buddhismus, aber ich würde nie behaupten, dass ich Buddhistin sei oä.


    Wie gesagt, in einer Beziehung versteh ich das. In einer Beziehung versteh ich es auch, wenn man dem Kind einen türkischen / indischen / japanischen / insert 'exotic' country here Namen gibst, weil der Vater aus diesem Land stammt, aber nicht, wenn die gesamte Familie Deutsch und käseweiß ist.


    Du kannst jetzt zornig auf mich sein oder wasauchimmer, ist mir dann auch recht egal, aber das klingt immer sehr nach Cultural Appropriation und 'Orientalismus', wenn Deutsche ohne äußere Einflüsse zu komplett anderen, ihnen fremden Religionen konvertieren.

    Ich bin zwiegespalten, weil ich einerseits nicht viel von Pokemonspielen erwarte (aka: ich bin mir bewusst, dass ich nicht die Zielgruppe bin und das ist absolut okay), aber manches fühlt sich liebloser gestaltet an als früher.


    Es gibt weniger Pokemon pro Generation, was mich nicht so stören würde, wenn ich nicht die Hälfte davon bescheiden finden würde, und die Routen nicht gar so linear wären. Ich meine, das waren sie immer schon, aber nun gibt es abseits der Routen weniger zu entdecken.


    An sich machen die Spiele aber dennoch Spaß, bloß würde ich für manche wie zB. Arceus Legenden ua nicht mehr den Vollpreis zahlen.

    Für die Main Games würde ich an sich schon den Vollpreis zahlen, aber ich find dennoch, dass es an manchen Stellen etwas an Mühe fehlt.

    Jujutsu Kaisen


    Manga: 2018 - ... in bisher 18 Bänden

    Mangaka: Gege Akutami

    Anime: 2020 -

    Studio: Mappa

    Genres: Fantasy, Supernatural, Action

    Demographics: Shounen



    Worum geht's?


    In seiner Oberschule in Sendai meidet Yuji Itadori den Leichtathletik-Klub und geht lieber in den Okkultismus-Klub. Denn dort kann der eigentlich sportliche Schüler sich mit den beiden anderen Mitgliedern Sasaki und Iguchi entspannen und früh die Schule verlassen, um seinen kranken Großvater zu besuchen. Als der bald darauf stirbt, gibt er seinem Enkel noch auf, allen Menschen zu helfen und nicht allein zu sterben.

    Daraufhin wird Yuji von Megumi Fushiguro, Schüler der Städtische Fachoberschule für Magie, aufgesucht. Der ist auf der Suche nach einem Amulett, auf dem ein Fluch liegt. Doch Sasaki und Iguchi haben den Finger aus dem Amulett genommen und das Siegel des Fluchs gebrochen. Im Innern des Amuletts liegt ein verdorrter Finger, dessen Magie Flüche und Dämonen an die Schule lockt und die beiden Schüler in Gefahr bringt. Megumi versucht ihnen zu helfen, kommt gegen die Magie jedoch nicht an. Schließlich schluckt Yuji den Finger herunter, um dessen Macht zu erwerben, und kann seine Freunde retten. Doch nun versucht der Fluch von ihm Besitz zu ergreifen und Megumis Lehrer Satoru Gojo will den Fluch austreiben und Yuji dabei töten. Glücklicherweise kann der Schüler die Magie in sich beherrschen und erhält so vom Lehrer und der Schule für Magie noch eine Gnadenfrist.




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    Wie findet ihr die Adaption des Manga?

    Welche Charaktere mögt ihr bisher (nicht)?

    Lieblingsszenen?

    Was erwartet ihr von der zweiten Staffel?

    The Promised Neverland


    Manga: 2016 - 2020, abegeschlossen in 20 Bänden

    Autor: Shirai Kaiu

    Art: Posuka Demizu

    Anime: 2019 -

    Studio: CloverWorks

    Genres: Horror, Mystery, Fantasy, Drama

    Demographics: Shounen



    Worum geht's?


    In der Zukunft des Jahres 2045 leben die Kinder Emma, Norman und Ray im Waisenhaus „Grace Field House“. Es ist ihnen verboten, das weitläufige Grundstück zu verlassen, doch sind sie hier glücklich und wollen daher gar nicht hinaus. Die Lerntests, die sie jeden Tag erfüllen sollen, meistert Emma mit Leichtigkeit, das Grundstück ist groß und voller Abwechslung. Auch ihre Pflegemutter Isabella ist nett und bei allen Kindern beliebt.


    Als eines Tages das Mädchen Conny zu Adoptiveltern gehen soll, verlassen Emma und Norman das Heim und gehen zum Tor des Anwesens, um Conny ihr vergessenes Plüschtier zu bringen. Draußen entdecken sie, dass ihre Freundin tot ist und von Monstern gefressen werden soll. Aus dem Gespräch hören sie heraus, dass sie alle im Heim als hochwertige Delikatesse für Monster gedacht sind und nur zu diesem Zweck von Isabella aufgezogen werden. Bald sollen auch Emma und Norman an der Reihe sein.


    Die drei Freunde beschließen, das Heim zu verlassen und auch alle anderen Kinder herauszuholen. Doch bald bemerken sie, dass das Waisenheim besser gesichert ist, als sie dachten. Währenddessen bemerkt Isabella, dass einige Kinder ihr Geheimnis aufgedeckt haben. Es entbrennt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Kindern und der Pflegemutter, bei dem die Freunde noch immer nicht wissen, was sie in der Welt außerhalb erwartet.



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    Was gefällt euch an dem Anime / Manga?

    Wie findet ihr die Adaption des Manga?

    Die zweite Staffel stand sehr in der Kritik. Mochtet ihr die zweite Staffel ebenfalls nicht?

    Welche Charaktere mögt ihr (nicht)?

    Lieblingsszenen?