Beiträge von Bastet

    Ich muss auch mal wieder was reinschreiben. Ich muss sagen, dass ich es mega toll finde, dass man hier quasi anonym reinschreibt und von meist netten Leuten nette Texte zurückbekommt oder Reaktionen :heart:

    Ich habe in weniger als zwei Wochen meine Hochzeit. Und ich freue mich mittlerweile sehr. Wir werden feiern mit fast 50 Leuten in einem Saal und alles. Wird ne große Party mit Musik, Catering, Hochzeitstorte und was das Herz so begehrt. Aber in meinem Kopf gehen ständig irgendwelche Horror-Szenarios durch den Kopf. Was ist wenn das Catering doch nicht schmeckt? Was ist, wenn ich den Hochzeitstanz verkacke? Was ist, wenn die Kellner, die wir angeheuert haben, trotz viel Erfahrung überfordert sind? Oder der Fotograf aus irgendwelchen Gründen nicht kommen kann? Ich habe das Gefühl, dass mich das alles so unfassbar stresst. Das stresst mich sogar mehr als meine Klausurenphase, die ich momentan auch noch habe ^^' Ich versuche mir immer selbst zu sagen, dass alles gut wird aber vor allem abends im Bett vorm Schlafen komm ich schlecht zur Ruhe. Mein Verlobter ist da viel entspannter als ich und versucht mich auch immer zu beruhigen, aber ich mache mir immer so viele Gedanken. Das versalzt mir etwas die ganze Vorfreude...

    Sagen wir so... was soll denn geschehen, wenn die Kellner mal überfordert sind, außer dass die Leute dann ein paar Minuten länger warten müssen, oder was soll passieren, wenn du den Hochzeitstanz tatsächlich verhaust? Dann ist dir das für ein paar Sekunden peinlich und das war's dann auch. Und wenn das Catering doch nicht schmeckt... ich meine, das besteht ja immer aus mehreren Gängen oder Möglichkeiten. Irgendwas davon werden die Leute schon mögen.


    Das ist dein Tag und von deinem zukünftigen Mann. Die anderen Leute sind halt wirklich nur als Gäste da und du musst für diese keine Show aufziehen oder alles perfekt machen. Solange es euch beiden gefällt, ist es eine gute Hochzeit.

    Ich meine auch dann... es ist einfach immer theatralisch in Szene gesetzt, mit sehr vielen Tränen und mitleidigen und pseudo-deepen Sprüchen und co. Da macht es auch keinen Unterschied mehr wie sehr es für Tanjiros Charakter von Bedeutung ist, weil die Reaktion an sich halt too much aussieht.

    Ich weiß, dass es bei Tanjirou in text als "echtes Mitgefühl" dargestellt und nicht zur Profilierung sein soll, aber in der Realität hab ich halt die Erfahrung gemacht, dass sich solche Leute bloß profilieren und als Heilige darstellen wollen.


    Btw muss nicht jeder einzelne Charakterzug bzw in dem Fall eine jede Reaktion irgendwohin führen. Die meisten Menschen haben nunmal Mitgefühl und ist halt eine natürliche Reaktion, und so einige deiner Charakzerzüge bzw. normalen Reaktionen, die du so an den Tag legst (wenn's halt nicht so übertrieben dargestellt ist), führen dich ja wahrscheinlich auch nirgendwo hin.


    Ist halt am wichtigsten, dass ein Charakter insgesamt real wirkt. Das Problem bei manchen von solchen (Shounen)Anime ist, dass viele der Charaktere eher weniger bis gar nicht wie reale Menschen reagieren. Kommt halt immer auf das Gesamtpaket so an.

    Davon nehm ich natürlich so manche Comedyszene und Gagszene raus, obwohl die halt auch nicht zu viel und aufdringlich werden und die Persönlichkeit eines Charakters dominieren sollten. Zenitsu und so haben halt sonst sehr wenig Charakter. xD

    Jein, also das nicht.

    Selbst wenn du Mitgefühl mit jemanden hast, verteidigst du dich, wenn es sein muss. Du kannst sagen "ja, ich verstehe warum du das getan hast, aber du hörst nicht auf anderen Schaden zuzufügen."

    Das ist mir echt lieber als No Kill-Regeln, weil ehrlich... so "pazifistisch" kann ein Mensch fast nicht sein, dass er in keine Verteidigungs- oder Ausnahme-Situation gebracht werden kann, in der man nicht dazu gebracht werden kann jemanden zu töten.

    Ich fand bloß, dass das Verständnis, das er für die Dämonen hat, zu theatralisch bei Tanjirou dargestellt wird.

    Tbh ich mag manche Elemente der Welt und co und die Animation sieht natürlich visuell großartig aus, und ich mochte Rengoku auch recht gerne, aber wtf... wie kommt man auf die Idee die ersten zwei(? Oder drei) Folgen so gut zu machen und dann sowas wie Zenitsu und Inosuke einzubauen. Das Problem ist halt nicht nur, dass sie in den Comedy-Szenen einfach nur nervig sind, sondern außerhalb dessen auch kaum Charakter haben.


    Tanjirou an sich ist sowas wie ein Comfort Charakter, in dem Sinne dass er halt ein Golden Retriever ist btw, aber an manchen Stellen geht mir der starke Fokus auf seine "Empathie" auch auf die Nerven. Like... Menschen, die tatsächlich Mitgefühl für andere haben, stellen dieses Mitgefühl nicht so furchtbar theatralisch dar. Es ist so übertrieben dargestellt und daher wirkt es wieder aufgesetzt.


    Finde diese dauerkreischenden Charaktere im Anime aber auch in 99 von 100 Fällen füchterlich, tatsächlich hatte es bisher nur Mako aus Kill la Kill geschafft mich da irgendwie zu "überzeugen" und mir sogar ein bisschen "an's Herz zu wachsen", aber der Anime ist eh so "drüber" von vorne bis hinten, dass es für mich da irgendwie gepasst hat^^

    Bakugo eh... gibt nichts Nervigeres als Bakugo. Hat der überhaupt EINE normale Line zwischendrinnen? Ich kann mich nicht erinnern. xD

    Urgh, ist das scheiße. Ich meine ja, ihr habt einen Pflichtanspruch, aber dass er euch einfach ins Gesicht gelogen hat, das ist einfach eine arschige Aktion und unterste Schublade.

    Wenn man seine Kinder enterbt sollte es halt auch trifte Gründe für geben, aber ihnen nicht zuerst noch ins Gesicht lügen und so tun als wäre beziehungstechnisch alles in Ordnung.

    Ich konnte auf einigen Social Media Plattformen noch nie verstehen, wie manche diese "Fuck love :thumbdown: " Einstellung vertreten können. Im Leben gibt es immer schwarze Schafe, die die Liebe von anderen ausnutzen und Hass verbreiten. Ich habe schon mehr als genug dieser schwarzen Schafe in der Vergangenheit in mein Leben gelassen, aber habe mir davon nicht meine positive Einstellung zur Liebe nehmen lassen (ich kling bisschen wie ein Hippie, hupps).

    Ich werde eher skeptisch, wenn ich sowas lese. Klar, wenn man gerade eine böse Trennung hinter sich hat oder so, kann einem so ein Spruch schonmal entkommen, aber bei denen ist das ja die Grundhaltung von "alle sind so gemein zu mir und Fuck Love (halt auch inklusive Freundschaften und co.)!"

    Meiner Erfahrung mit diesen Leuten nach liegt's dann meist an den Personen selbst. Ist ziemlich unmöglich, dass (fast) alle in der Umgebung, oder die man kennt, scheiße sind. Oder eben, dass Beziehungen, die man hatte, ausschließlich negativ waren.

    Entweder das, oder man hat ein sehr ungesundes Bindungsverhalten, aber auch dann bin ich skeptisch, wenn angeblich alle Leute um die Person herum scheiße sein sollen.

    Das ist genau das, was ich nicht möchte, ich kann nicht in einem Forum bleiben, indem die alte deutsche Sprache so verschandelt wird!

    Du willst die schöne, ALTE deutsche Sprache?


    Dann viel Spaß damit:


    Was soll "verschandeln" überhaupt bedeuten? Darf ich meinen Dialekt (was ebenfalls die Klangfarbe miteinbezieht, nicht nur regional benutzte Worte und Grammatik) nun auch nicht mehr sprechen, oder findet der feine Herr das zwar noch grenzwertig, aber gerade noch so in Ordnung?

    Oder soll ich einen Kurs aufsuchen, um deutsch-deutsch sprechen zu lernen, inklusive der Betonung und Klangfarbe? Aber welches "Hochdeutsch" ist dann das Richtige? Selbst wenn man sich auf eine einheitliche Schriftsprache einigt, ist die Aussprache regional unterschiedlich. Sehr unterschiedlich.


    Dein pretentious Rant ('tschuldige: ich meinte deine prätentiöse Triade), zeigt nämlich, dass du eines nicht hast und das ist Ahnung von der deutschen Sprache. Sonst wüsstest du wie viele Lehnwörter es auch aus dem Französischen gibt und wie viele Worte ursprünglich von Latein stammen. Zumindest der Wortstamm in abgeänderter Form.


    Sprache ist nunmal da, um sie zu benutzen und Informationen zu vermitteln, und wenn sich eine Sprache nicht weiterentwickelt, ist sie tot. Wie alles, das sich über einen längeren Zeitraum nicht weiterentwickelt.


    Hätte ich jetzt Abitur, hätte ich mich längst für Germanistik eingeschrieben, aber leider hab ich keins.

    Wenn du Germanistik studieren würdest, würdest du erkennen, dass du hier keine Ahnung hast wovon du überhaupt sprichst.

    Allgemein hätte man dort keine Freude mit deiner Einstellung, da vergangene und moderne Sprachgeschichte und die Erforschung regionaler Dialekte auch ein Teil der Germanistik sind.


    Das andere Ding ist: Deutsch ist nichtmal deine Muttersprache und könntest du bitte aufhören mir meine bzw. uns unsere Muttersprache und täglichen Sprachgebrauch vorschreiben zu wollen.

    Ich erklär dir auch nicht, dass du in deiner Muttersprache keine Dialekte sprechen sollst, keine Worte anderer Sprache integrieren* darfst oä.


    * Btw integrieren ist ebenso kein ursprünglich deutsches Wort. Genauso wie andere Worte, die ich benutzt habe, zb. regional.



    Weil ein Krankenhaus in Österreich ein Spital ist und auch als solches benannt werden darf. Da wir User im Bereich haben die in Österreich leben ist das absolut okay.

    Ich wusste bisher nichtmal (oder hatte es vergessen), dass ihr das Wort Spital nicht nutzt lol.



    Leute wie die AfD welche sich über den Verfall der Sprache aufregen, propagieren damit immer einen versteckten kulturellen Isolatismus, Idealisieren die Vergangenheit als grundlos edler und geordneter und qualitativ hochwertiger und suggerieren man solle Kindern nicht die Wahl lassen, oder sie Indoktrinieren.

    Damit sie mit ihrer Sprache und von da aus auch weitere Sachen, auf eine bestimmten Verhaltenslinie fallen.

    Und wenn die moderne Sprache so verfallen ist, fühlt man sich gleich besser. Man hat mehr Disziplin, ist ordentlicher.

    Fall nicht auf so nen Mist rein, du hast keinen Grund wegen der Redensart anderer Leute sauer zu sein. Es ist so of no Consequenz für dich. Es kann dir egal sein, weil es dein Leben null beeinflusst.

    Eben das.

    https://vm.tiktok.com/ZMNM95q49/?k=1





    Ich weiß nicht, ob ich heulen oder lachen will. :')



    Bin ja aus Prinzip dafür, dass Menschen, die keinen Uterus haben und nicht schwanger werden können, einfach mal die Klappe halten könnten anstatt über den Uterus anderer zu entscheiden.

    Das Ganze ist halt auch scheinheilig af. Erst recht in den USA, da noch mehr als in Europa. Sobald das Kind auf der Welt ist, interessiert es keinen mehr und wenn es tatsächlich um Vermeidung von Abtreibungen ginge, würden Verhütungsmittel für alle zugänglicher gemacht werden.


    Aber bloß nicht zugeben, dass es einzig und allein darum geht cis Frauen und Menschen, die als solche wahrgenommen werden, kontrollieren zu wollen. Nääh, es geht ofc um den Schutz des Lebens!

    Ich meine, man muss sich bloß den Stuss von konservativen Männern durchlesen. Die wollen in die 50er Jahre zurück und ein ekliger Incel meinte in einer Diskussion zu mir "ich würde ja meine Frau gut behandeln, wenn sie mir folgt, deswegen macht es nichts, wenn ich das Sagen über sie hätte. Frauen wollen das und Feminismus und Bildung(!!1) hat sie alle verdorben und zu Schlampen gemacht!!1" ... dann schaff dir halt einen gottverdammten Hund an, wenn du ein Wesen haben willst über das du das Sagen hast, und lass Frauen zufrieden. Irks.

    Mindestmaß an Rücksicht zeigen, sowas wie Maske tragen, impfen und einfach fucking Hygiene.

    Uff, da muss ich an die nette Dame von neulich in der U-Bahn denken, die sich einmal die Maske runtergezogen hat um in ihre Hand zu niesen, nur um mit dieser dann die nächste Stange anzutatschen. xD Jetzt mal unabhängig von Corona (das gab ja vorher auch schon), mich hats gegraust. xD

    Fühle ich. Es gibt auch immer die Spezialisten, die die Maske, selbst wenn sie in den Öffis noch eine tragen sollten, zum Niesen und Husten extra runterschieben, oder dir an einer Schlange in den Nacken atmen ... wie ein Monster aus einem Horrorfilm, das plötzlich hinter dir steht. :eeeek:

    One Punch Man hatte Gore? ^^'

    Schon, also im Anime wirst du öfters Gedärme und Blut gezeigt bekommen. Im Manga gab es auch eine Stelle, wo das Gesicht eines Charakters durch eine Faust geplättet(?) wird und dann wird er auseinandergerissen und Zombieman wird auch öfters zerstückelt. Ich nehme solche Darstellungen jetzt aber auch nicht so ernst, weil sie das in dem Manga auch nicht sein wollen und ich finde das dann eher spannend/unterhaltsam.

    True. Ich hab das nie als Gore gesehen, halt auch weil's eine Parodie von diesen übertrieben blutigen Szenen ist und wahrscheinlich liegt's auch am Zeichenstil, und deswegen hat mich es bloß gewundert, dass er es als Gore bezeichnet hat. ^^'


    Aber kA, solcher Splatter wie bei Elfen Lied fand ich fast schon... witzig? Das lag vor allem daran, dass ich Lucy eher lächerlich fand. Sie wurde von Menschen misshandelt und hat irgendwann mal gesehen, wie ein Puppy ermordert wurde, und seitdem metzelt sich die eine Persona durch die Gegend und die andere Person ist ein Moe-Mädchen mit einem gefühlten IQ von 40, das "Nyyuuu" sagt. ^^'

    NYUUUU! Ja, deswegen sind manche Horrormovies auch witzig, weil sie so völlig überzogen sind. Ich muss sagen, diese übermäßige Form von Brutalität macht manche trashigen Games halt auch witzig, während sie vielleicht dann nicht ihrem Horror-Genre entsprechen, sind sie zumindest zum Zuschauen ganz amüsant. Ich mag es tatsächlich auch irgendwie gar nicht, wenn Charaktere auf einer Seite Cuteness ausstrahlen und dann völlig plötzlich so snappen und total brutal werden, das turnt mich dann auch ab irgendwie. Finde ich slashen mit einem Lächeln irgendwie total off bei den meisten, gibt sicherlich Ausnahmen. Attack on Titen ist ja auch eher brutal und dramatisch an manchen Stellen, da macht es dann die Story und Charaktere spannend genug, dass ich nicht scared wegschaue, haha. Habe jetzt zwar Elfenlied nie gesehen, aber die Anfangszene mal gesehen und ja, das hat mich leider dann auch gleich abschalten lassen, weil mich dieses krasse Metzeln nicht so kriegt. Ich brauche da meistens sozusagen "Gründe" und je mehr man vielleicht von bösen Charakteren sieht und was für Taten sie begehen, desto mehr rechtfertigt es dann das "Du verdienst dieses brutale Schicksal" und dann kann es losgehen mit Gewalt. Wenn random etliche Polizisten einfach weggeschnäzelt werden, dann fühl ich da auch nichts Schönes bei irgendwie. Manche mögen es, ich eher nicht so.^^'

    Ja und es sind viele verwundert, wenn ich sage, ich mag Horror und Dark Fantasy sehr und dann zählen sie die bekannten Horrorfilm-Reihe und Figuren daraus auf und ich konnte mit denen nichts anfangen.


    Bei Supernatural Horror ist es fast immer eins zu eins dieselbe Familie, die ein neues Haus bezieht lol, und es endet auch immer nur in sinnlosem Splatter und Titel wie Saw sind einfach halt... etwas primitiv. Ich meine, wenn man Splatter mag, no offense, aber ich seh da keinen Sinn darin mich für zwei Stunden hinzusetzen und Folter anzuschauen. ^^'


    Bei den meisten hab ich mir nichtmal die Titel und Namen gemerkt, und ich meine, ich kenne sie, aber sie sind nicht so präsent. Und ein Bekannter von mir entsetzt so: "Der heißt nicht Stabby Guy! Der heißt Michael Myers!" xD


    Hab dann mehr asiatischen Horror und Dark Fantasy gefunden, das mir gefallen hat, weil diese halt auch Charaktere haben und Stuff, das mich mehr interessiert.

    Aber vielen der gefühlt 95 % anderen Leute, die keine Maske mehr tragen, ergeht es nicht so wie dir. Natürlich ist es zu verstehen, wenn es dir dabei tatsächlich schlecht geht, aber die allermeisten Leute behaupten bloß sie könnten so schwer damit atmen, oder sie haben ganz ohne Ausrede in der Sekunde, in der von der Regierung die Erlaubnis kam die Maske abzunehmen, sich vom Gesicht gerissen.


    Wie hoch ist die Lethalitätsrate und die Rate sehr schwerer Verläufe bei vulnerablen Gruppen? Soweit meine Anekdoten reichen, hatten Bekannte mit einem ebenfalls schwächerem Immunsystem (z.B. infolge einer Immunsuppressionstherapie wegen Autoimmunerkrankung) einige Symptome und 1-2 Tage höheres Fieber, hier bis zu 39 Grad, es wurde sich aber auch schnell wieder erholt. Mir liegen jetzt keine Zahlen vor, die aufzeigen, bei welchen Risikogruppen (von denen es ja unterschiedliche gibt) die Verläufe wie schwer und die Todesfolge wie hoch ist.

    Nur ist halt bekannt, dass es nicht bloß um die Letalitätsrate geht. Es will auch keiner Long Covid bekommen.


    Ich hab das absichtlich so geschrieben, damit man sieht woher das Gedankengut von "trifft eh nur 'schwächere Menschen'" stammt.

    Bloß streuen viele Leute in der Art, wie sich ausdrücken, einfach Puderzucker drüber, indem sie sagen "da kann man ja leider nichts machen, so ist halt das Leben. :(" Das hab ich so oft gelesen.


    Dabei müsste man nur ein absolutes Mindestmaß an Maßnahmen einhalten und selbst dazu sind die meisten nicht fähig.

    Niemand muss sich für immer einschließen, sie müssten bloß ein Mindestmaß an Rücksicht zeigen, sowas wie Maske tragen, impfen und einfach fucking Hygiene.

    Aber wenn du mal auf einer öffentlichen Toilette bist, siehst du, dass sich viele Ferkel nichtmal Händewaschen können. Entweder sie machen's gar nicht, oder sie klatschen drei Sekunden unter laufendem Wasser. Ja, I dunno ... man darf von vielen nichtmal das Mindeste erwarten.

    Ein gewisses Risikomanagement und Vorbereitung auf Krisenzeiten ist sinnvoll, aber das hier ist ja quasi schon ein Zustand erlernter Hilfslosigkeit.

    Woher hast du das? Von einem dieser oberflächlichen Motivationstrainer? Es gibt sehr viele Leute, die mit sehr realen Erkrankungen zu kämpfen haben, aber sure... ist erlernte Hilflosigkeit.

    Elize Thorne hatte vorher von ihrer Kollegin gesprochen, die eine sehr reale Immunschwäche hat. Wie kommst du dann auf "erlernte Hilflosigkeit"?


    Und was "gratis Tests" angeht, ist das Ding, es ist nicht gratis. Das Geld, um diese Tests Bundesweit anzubieten, muss zur Verfügung gestellt werden. Ebenso das Personal, das die Tests durchführt. Und dass durch Betrüger Schaden in Milliardenhöhe verursacht wurde, wissen wir mittlerweile. [1] Eine strengere Kontrolle von Testzentren wären wiederum Kosten und Bürokratie. Geld, das vielleicht an anderer Stelle des Gesundheitssystems besser angelegt wäre.

    Man misst nicht an Steuergeldern, wie viel einem das Leben von seinem Umfeld Wert ist, die darauf angewiesen sind, dass sich andere regelmäßig testen.

    Mir ist halt auch scheißegal, wie viel es kostet, um vll. Betrug aufzuspüren oder gar nicht erst zuzulassen, solange Menschen die Möglichkeit dazu gegeben ist.


    Es ist einfach immer dieses "Hier und jetzt" was mir auf die Nerven geht. Jetzt gerade ist die Variante harmlos und das bedeutet für viele Das Thema ist jetzt abgehackt

    Ja, und? Nach 2 Jahren Pandemie, die uns egoistische Gesellschaft ganz schön viel Kraft gekostet hat, haben wir endlich wieder die Möglichkeit, durchzuatmen, wo ist das Problem? Wichtig ist wie gesagt, sich adäquat auf zukünftige Krisen vorzubereiten, um für den Fall effektiv operieren zu können. D.h., Impfangebote, Testangebote und Hygienekonzepte müssen stehen und sofort einsatzbereit sein, vielleicht sogar wieder in Form von 3G, aber dass es dich nervt, dass Leute in ruhigeren Zeiten die Gunst der Stunde nutzen, versteh ich nicht? Das heißt ja wie gesagt nicht, dass man das Potential weiterer Krisen nicht ernst nimmt und deshalb, wie gesagt, keine Mechanismen etablieren sollte, die in Krisensituationen greifen.

    Menschen, die auch im Sommer krank werden bei den hohen Infektionszahlen derzeit, sind das Problem und die sind nicht weniger schützenswert, weil viele den ableistischen Scheiß von sich geben, dass es "eh hauptsächlich nur Immunkranke / Vorerkrankte trifft".


    Ich weiß eh, dass viele Menschen sich auch noch in ihrem Egoismus suhlen, man liest es leider extrem oft, aber ja geil, wie stolz die Leute auf sich noch sind, wenn sie keinerlei Anstand besitzen und kaum müssten sie auch nur ein Mindestmaß an Rücksicht zeigen, zeigt sich, dass einfach nur sehr viel eugenisches Gedankengut von "trifft meist eh nur Kranke", das man immer wieder hört, in vielen dieser Menschen vorher auch schon vor sich hergeschlummert hat. Was will man sonst damit sagen außer "if they die, they die. 🤷🏻‍♀️"


    Btw was bedeutet für dich "die Gunst der Stunde nutzen?" Beinträchtigt es dich so sehr, wenn du in einer Menschenmasse, und bei Events, die keine Eintrittstests verlangen, oder in einem Bahn oder einem Geschäft eine Maske aufsetzen sollst?

    Beinträchtigt es dich so sehr, wenn du zwei-dreimal wöchentlich einen Test machst, speziell wenn du jemanden im Umfeld hast, für den es nötig ist?


    Andere fürchten ganz real um deren Gesundheit und Leben, und dann gibt es die "wääh, I can't breath!! :("-Wappler. Und weißt du was, ich hab Asthma und werde mit Maske tatsächlich schnell kurzatmig, aber ich trage sie auf vollen Straßen, in Geschäften und Öffis dennoch.

    Aber wenn eine Person ganz real um ihre Gesundheit fürchtet, wird sie lächerlich gemacht, und währenddessen wird Egoist*innen und Drama Queens, die denken, man würde sie ihrer Freiheit und Autonomie berauben, Verständnis entgegengebracht. Einfach nur eine verkehrte Clown-Welt.

    Vielleicht sehe ich auch böse zu gerne sterben...ich würde mir auch kein Death Note anvertrauen, merke ich gerade. :eeeek:

    Ich meine, ich wüsste da vor allem Diktatoren, gewisse Milliard*innen, die armen Menschen jeder Lebensgrundlage berauben, Leute von Nestle und co, etc... you know. Wenn man schon eines hätte, könnte man das Ganze systematischer angehen, als sich random Bankräuber oder Mörder rauszusuchen. :unsure:

    Daher denk ich, es hat ihm bloß Spaß gemacht, dass andere durch seine Hand sterben können. Sonst wäre er systematischer vorgegangen.


    Btw...

    Ich glaube, Gewalt ist eines der seltenen Aspekte, die mir Anime unabhängig von der Story oder den Charakteren ruinieren können. Ich hatte damals auch One Punch Man wegen der Gewalt abgebrochen, später dann aber doch angeschaut. Das Problem war wohl eher der Gore-Aspekt. Ich kann Gore überhaupt nicht ausstehen und wenn mir die Art und Häufigkeit der körperlichen Gewalt nicht zusagt, ist das wie bei manchen mit dem Grafikstil: no fun. Mir ist der Stil meistens völlig egal in Sachen Grafik, aber Gore und übermäßige Brutalität bringen mich dann raus, weswegen ich auch Splatter überhaupt nicht mag. Deswegen habe ich Elfenlief und ähnliche Serien auch nie gestartet. Ansonsten kommt es wirklich auf den Anime an, mich stören Kämpfe nicht, es sei denn, sie sind wirklich forced. Bei Shounen sind sie sowieso Pflicht und da sie auf dem Prinzip vom stärker werden basieren, mache ich mir da auch keinen Kopf bei, schließlich weiß ich, was mich erwartet.^^'

    One Punch Man hatte Gore? ^^'

    Aber kA, solcher Splatter wie bei Elfen Lied fand ich fast schon... witzig? Das lag vor allem daran, dass ich Lucy eher lächerlich fand. Sie wurde von Menschen misshandelt und hat irgendwann mal gesehen, wie ein Puppy ermordert wurde, und seitdem metzelt sich die eine Persona durch die Gegend und die andere Person ist ein Moe-Mädchen mit einem gefühlten IQ von 40, das "Nyyuuu" sagt. ^^'


    I dunno... ich erwarte das nicht in einem so großen Ausmaß. Zumindest verzichte ich gerne auf Kämpfe, die halt keinen Sinn ergeben und nur da sind, einfach weil. Muss aber sagen, dass diese Serien *hust* Dragonball etc auch nie wirklich spannende und gut animierte Kämpfe hatten.

    Und *schauder* ... Turnier-Arcs. >< Ziehen sich wie ein Kaugummi.

    Man muss aber auch irgendwo eine Grenze ziehen. Die vulnerablen Gruppen sind generell deutlich anfälliger für schwere Krankheitsverläufe, bei jeder Infektionskrankheit. Es existiert halt nicht nur Corona, sondern auch noch andere Krankheiten, die sich auf alte und immunschwache Menschen deutlich schwerer auswirken und eine Menge Todesopfer fordern. Und so kalt das klingt, irgendwo gehört das einfach zur Lebensrealität dazu, dass man an Krankheiten sterben kann. Wir haben ja zum Glück einen medizinischen Fortschritt, der da helfen kann und generell die Todesrate an Krankheiten extrem senkt, aber das wird niemals 0 sein. Wollen wir jetzt also für jede einzelne Krankheit große Infektionsschutzmaßnahmen auffahren? Wollen wir jeden Winter in Pandemiemodus gehen, weil die nächste Grippewelle potentiell wieder eine schwere werden könnte?

    Ja. Es gibt asiatische Länder, da schaffen die Menschen es von sich aus jeden Winter Maske zu tragen, aber anscheinend kriegt man es da hin nicht derart ichbezogen zu sein wie es in unserer Gesellschaft normal ist.


    Es ist einfach eklig, was Leute von sich geben, und ich nehm den ableistischen Mist hier in diesem Absatz nicht aus. "Uh ja, gibt auch andere Krankheiten und wenn Menschen an eigentlich vermeidbaren Krankheiten sterben, ist das halt Lebensrealität." - dann könnten wir gleich im Allgemeinen aufhören Rücksicht auf andere zu nehmen und alle möglichen Maßnahmen kicken, nur weil sie im Entferntesten unbequem sein könnten.


    Wenn du das mit Ja beantwortest, was ist dann mit all den negativen Auswirkungen, die sich durch all die Maßnahmen auf andere Bevölkerungsgruppen gezeigt haben? Grade bei Jugendlichen, aber auch in allen anderen Altersgruppen gehen psychische Belastungen durch die Decke, was mehr Depressionen und SVV bis zu Suizid mit sich bringt. Kleine Kinder sind in den ersten Lebensjahren extrem für die eigene Gehirnentwicklung drauf angewiesen, Gesichter und Mimik beobachten zu können, was durch die teilweise sehr umfangreichen Maskenpflichten eingeschränkt war. Junge Kinder insbesondere, aber auch hier eigentlich alle Altersgruppen, sind auf soziale Kontakte vor Ort und nicht nur online angewiesen. Grundschüler, grade die ersten beiden Klassen, wo Lesen und Schreiben gelernt wird, brauchen die pädagogischen Kompetenzen von ausgebildeten Grundschullehrkräften und können das nicht im gleichen Umfang von Zuhause aus und den Eltern lernen, was große Probleme langfristig mit sich bringt, wenn es schon an den Grundlagen hapert.

    Die Liste an negativen Auswirkungen kann man noch lange genug weiter führen und insbesondere Kinder und Jugendliche leiden extrem darunter. Und da frage ich doch ganz direkt: Sind die Bevölkerungsgruppen nicht schützenswert vor all den Auswirkungen, die die Maßnahmen mit sich bringen?

    Ich hab nie davon geredet, dass niemand mehr irgendjemand anderen sehen soll und ich denke, das weißt du selbst auch sehr gut.


    Es ging darum, dass

    1. Tests für die Allgemeinbevölkerung abgeschafft werden, zumindest wohl mal in Deutschland, und

    2. recht viele Menschen nur Maske tragen, wenn sie gesetzlich vorgeschrieben ist, nicht etwa, weil sie den Sinn darin sehen andere zu schützen, und auch in großen Massen, in denen es keinen Eintritt durch Tests gibt, so tun, als gäbe es keine Pandemie mehr.


    Wenn man sie darauf hinweist, kommen sie mit der Ausrede an "aber wenn eine betroffene Person will, kann sie doch eine Maske tragen", obwohl den meisten nur zu gut bewusst sein wird, dass es nicht ausreicht, wenn nur die betroffene Person eine Maske trägt.

    Ist halt dann auch ein Phänomen wie sehr viele solcher Leute dann protestieren, wenn man sie dann outcalled. Die wollen bloß nach Belieben egozentrisch handeln können, aber nie so genannt werden, damit deren Selbstbild nicht zerstört wird.

    Zitat von Musicmelon

    Ich finde, Light ergibt schon Sinn wie er dargestellt wurde. Er will die Welt von Verbrechen säubern, tötet sie und entwickelt eben diesen Gott-Komplex. Alles in Allem fand ich ihn weder unnötig edgy noch unrealistisch oder als würde er Gewalt befürworten, auch wenn die Serie jetzt nicht unbedingt eine Steigung ist, sondern zum Ende hin mehr nach unten geht. ._. Ich sollte mir vielleicht mal Black Lagoon ansehen :thinking:

    Naja, in seinem Falle und für seine Persönlichkeit ergibt es insofern schon Sinn, aber er erinnert mich trotzdem sehr an einen dieser Teenager Edgelords, wie man sie zu Hauf online so findet und die ohne Grund zu viel von sich halten, you know. Ich glaube, da gehen unsere Interpretationen von Light weit auseinander. ^^'

    Fand halt sehr schade, dass man nicht mehr oder etwas anderes aus der Serie und vor allem der Prämisse herausgeholt hat. Ich hätte gerne gesehen wie eine interessantere Person als ein 17jähriger edgy Boi und kleiner Psychopath ein Death Note findet.


    Es war ja nicht erst als er das Death Note gefunden hat, dass er den Gottkomplex entwickelt hat. Er war immer schon ein Psychopath und wollte in Wahrheit nie Verbrechen bekämpfen. Sonst hätte er das Ganze auch systematischer gemacht und wäre viele Probleme auch an der Wurzel von Verbrechen angegangen.


    Light war sein gesamtes Leben über gelangweilt von allem um ihm herum und hängt in seinem gesamten Leben an keiner einzigen Person richtig, an seiner Familie nicht, an Misa nicht oder jemanden anderen; für ihn sind andere Menschen langweilig, belanglos und seine Schachfiguren, wie man ab der ersten Folge an sieht, ... und das sind halt dunkelrote Red Flags von einem Psychopathen.

    Wieso sollte jemand, der andere als so belanglos ansieht, aus einer ehrlichen Absicht heraus Verbrechen bekämpfen?

    Es ist nicht so, als hätte das Death Note ihn erst zu dem, der er ist, gemacht. Selbst sein eigener Vater erkennt dann, was er für ein Monster großgezogen hat und ich meine, als er dann bei seinem Vater am Bett weint... sure, er will ja noch was aus ihm rauskriegen und ich glaube, zugesehen hat ihm auch jemand. Wäre komisch, wenn er nicht so täte als ob.

    Er fand halt vom ersten Moment an Freude daran Gott zu spielen, weil es für ihn wirklich ein Spiel war, um seine Langeweile im Leben zu besiegen und sich großartig zu fühlen.


    Und ich kann ihn einfach insgesamt nicht so ernstnehmen, wie die Serie gerne würde, dass ich ihn ernstnehme. ^^'

    Ich meine, man kann es schon so machen, dass der Hauptcharakter ein Villain Protagonist ist, aber ich mochte hier auch kaum jemanden von den Nebencharakteren so richtig, und ich persönlich sehe auch keinen Mehrwert in einem richtigen Villain Protagonisten, der zb. ein Death Note benutzt, weil er von Grund auf ein Psychopath ist, der sich groß fühlen will und seiner Langeweile heraus, weil er an niemanden hängt und andere Menschen belanglos findet. Fände da gäbe es sehr viel interessantere Gründe.

    Ja und vor einiger Zeit wurde wenigstens noch von Seite der Regierung aus so getan, als nehme man auf "vulnerable Gruppen" Rücksicht, was nun auch völlig den Bach runtergegangen ist, indem eben alle Maskenpflichten außer in den Öffis fallen gelassen wurden und es abgetan wird mit "wenn du willst, dann trag du doch eine", als wäre das alleine schützend. Man weiß nur zu gut, dass dem in Wahrheit nicht so ist und hat einfach nur einen billigen Spruch, um die ganze Diskussion zu beenden. Oder es wird so getan, als könnten Leute öffentliche Räume meiden.


    Wenn der Großteil der Bevölkerung, oder zu Großteil gesunde Menschen, nicht in demselben Ausmaß wie zu anfangs noch, betroffen sind, ist es in Wahrheit halt scheißegal. Es ist immer so, dass die Gesellschaft quasi schon empathieloses, oder rücksichtsloses, Verhalten belohnt wird und bei Leuten deren Einstellung das ohnehin entspricht, geht das auch sofort rein.

    Ich find all den Egozentrismus von vielen Leuten so zum Kotzen.

    Die Impfpflicht war übrigens sehrwohl auf Faktem aufgebaut, aber genauso wie andere Impfpflichten wie Masern etc., wurde diese wieder ausgesetzt, weil "besorgte Bürger*innen" so großen Druck ausgeübt haben und die Politik voll von Konservativen ist. Diese verstehen Wissenschaft entweder nicht, oder selbst wenn sie in einem solchen Bereich arbeiten, sind sie aus voller Absicht heraus Fakten gegenüber ignorant.


    ... außerdem ist es in manchen Situationen richtig zu einer "moralischen Überlegenheit" zu stehen, wenn das bedeutet, dass man nicht so egozentrisch handelt wie viele andere es tun.


    Ich habe das vor zwei Wochen schon mal geschrieben, aber nicht jeder der eine andere Meinung als du hat ist ein Idiot, Clown oder „Schwurbler“ und liegt auch nicht notwendigerweise falsch. Wenn du es also nicht schaffst ohne Beleidigungen zu diskutieren, dann lass es doch bitte einfach bleiben.

    Diese Menschen ignorieren jedoch auch allmögliche Fakten und wenn man diese ignoriert, sehe ich diese Menschen genauso wie etwa auch Flat Earther an.

    Meine ganzen Geschichten drehen sich fast nur um das Thema Romance. Ich liebe es, wenn ich Liebe und Gefühle auf meine eigene Art und Weise in meine Charaktere packen kann. Besonders das Beschreiben vom Verhalten der einzelnen Charaktere, wenn sie sich ineinander verlieben, macht mir unendlich viel Spaß. Gerne werfe ich auch diesen einen hinterhältigen Rivalen in meine Geschichten hinein, der die Beziehung zu zerstören versucht, eifersüchtig wird, ect...

    Als ich vor Jahren meine ersten Geschichten geschrieben habe, habe ich mich meistens nur auf Smut und Softporn fixiert. Jetzt lege ich viel mehr Wert auf die emotionalen Aspekte einer Liebesgeschichte. Ist für mich irgendwie angenehmer, als einen 18+ Oneshot zu schreiben. RomCom ist leider nicht so mein Gebiet, ich hab's gerne tragisch und herzzerreißend.

    Ich meine, Rival*innen mag ich persönlich nicht, aber befürworte ich absolut, wenn sich jemand so sehr in sein Genre hineinkniet. 👌🏻

    Speziell wenn es Romance ist. Oder Smut. Oder uhm, beides. Beides ist gut.



    Wenn es ums Thema Liebe geht war ich eigentlich immer ziemlich "einfach" gestrickt. :)

    Obwohl ich aktuell nicht schreibe und weiterhin fleißig am Planen bin habe ich in eigentlich all meinen Geschichten die ich mir so zusammen denke Romanzen oder Beziehungen, die langsam aufgebaut werden und auch viel Drama besitzen. Das Drama wird eigentlich durch verschiedene äußere Faktoren geschaffen und die Charaktere bewältigen das zusammen, was sie sehr zusammen schweißt. Soetwas finde ich eigentlich ganz schön, denn durch extreme Situationen weiß man - finde ich -, ob man sich auf seinen Partner verlassen kann und wer zu einem hält.

    Meistens kennen sich die Charaktere über einen gewissen Zeitraum schon, zwischendurch gibts dann so einige Hints, aber so richtig zu einer Romanze wirds dann erst gegen Ende oder im Mittelteil.

    Ja, das habe ich auch gerne und sehe es genauso.

    Drama, das mehr von den Charakteren aus selbst stammt, kann sie mit der Zeit sehr unreif und Dramaqueen-like wirken lassen, wenn man es damit übertreibt, finde ich. Natürlich wird es immer auch persönliche Struggles geben, die von den Charakteren selbst ausgehen, aber ich bevorzuge es auch, wenn das Drama zu großen Teilen von außen kommt. Sonst kommt es öfters so rüber wie klischeehafte Teenager, die rumkitschen.


    Btw früher war ich auch zu well, gehemmt, gewisse Tropes zu schreiben, die ich sehr gerne mag, weil ich dachte, manche davon wären zu klischeehaft. Heute ist es mir eher egal wie klischeehaft etwas ist und ich schreibe und konsumiere, was mir gefällt. Am Ende kommt es auch am Ende immer am meisten darauf an wie etwas geschrieben ist ... und hey, selbst wenn man es schon oft gesehen hat, gibt kaum etwas Besseres, als "Gruppe oder zwei, drei Personen befindet sich auf einem Roadtrip / Flucht / whatever und sind vielleicht auch mal in einer Hütte in einem Schneesturm eingeschlossen." Ich steh zu diesem Trope! Solang es gut geschrieben ist, kann ich es hundert Mal lesen. xD



    Außerdem:


    - Friends to Lovers

    - Slow Burn

    - Established Relationships

    - Battle Couples

    - Hurt/Comfort

    - Why not both? (Upgrade von einem Love Triangle lol)

    - We found this kid and now we are stucked with it

    - Domestic Fluff

    - Interclass Relationships


    Könnte ich wie gesagt auch hundert Mal lesen und wäre immer noch begeistert, wenn es gut gemacht ist. :heart:




    Geht weg damit ...


    - ABO

    - Non-Con / Dub-Con

    - Fake Relationships etc.

    - Love Rivals / echte Love Triangles (zumindest so wie sie oft geschrieben sind)

    - Domestic Abuse

    - Abduction is Love

    - Alles mit Guardian / Parent Figures

    - Jealousy


    Der typische Toxic Shit halt.

    Ich hab fliegende Inseln und hab keine Ahnung wie ich das realistischerweise erklären soll außer mit Magie in der Hintergrundgeschichte dazu, die ein großer Teil der Story ist.


    Aber hey, es ist Fantasy. Yes, deal with it. xD Und weil fliegende Inseln fucking cool sind ... und weil sie sowohl den Einsatz von Drachen als Transporttiere sinnvoll machen, wie auch die Menschen dazu bringen Fluggeräte zu entwickeln.

    Ich hab es bloß bisschen als Running Gag, dass sich meine Wissenschafterin darüber wundert und hinterfragt wie konsistent die Welt ist, in der sie lebt. xD


    Finde es für mich ohnehin wichtig, dass es in sich geschlossen so konsistent wie möglich ist und die Menschen entsprechend auf ihre Umgebung reagieren. Wenn man keine Schiffe bauen kann, um einen Ozean zu übersegeln, baut man Luftschiffe, um den Himmel zu übersegeln und benutzt Tiere dazu.

    Den Menschen sollte man halt auch ein Mindestmaß an Selbstverantwortung zugestehen.

    Sagte er, und davor nennte er Maskenpflicht in Bus und Bahn sinnlos. Okay?

    Ja, und? Ich sehe momenan keine Variante, die besonders gefährlich ist. Aber da sind wir halt wieder bei Selbstverantwortung; setz doch eine auf und schütze dich. Ich fahre Auto und schütze mich dadurch bzw. wars mir letztens in der Bahn egal, dass ich einer der wenigen war, die sich ans Gesetz halten. Ich mach das nur, um Diskussionen und Strafen aus dem Weg zu gehen.

    Dann bist du vielleicht blind.

    Bekannterweise geht es nicht nur darum, dass man sterben könnte, sondern in den meisten Fällen um Langzeitfolgen.


    Man könnte ja meinen, dass man auch an andere Leute denken könnte, aber okay, manche fühlen sich unglaublich cool und selbstgerecht darin, wenn ihnen das Leben von anderen am Arsch vorbeigeht. Es ist halt eine sehr unreife und egoistische Einstellung.

    Ich kann mich zu Anfang der Pandemie erinnern, wie Drosten sagte, dann könnten wir als Gesellschaft gleich aufgeben, wenn nicht aufeinander geachtet wird und joa, he's not wrong, you know.


    https://taz.de/Nachrichten-in-der-Coronapandemie/!5862836/


    Karl Lauterbach will jetzt auch noch, dass Schnelltests nur noch für "ausgewählte Personenkreise" kostenlos bleiben sein sollen. Völlig zurecht wird dies von den Ländern und der Opposition kritisiert, aber mit so einem Vorstoß kann man natürlich schön weiter Geld in Gesundheitsversorgung einsparen und pretenden, dass diese Pandemie nicht mehr existiert.

    Ich teste mich immer noch zumindest zweimal wöchentlich mit Wohnungstests für mein Umfeld und bei Veranstaltungen ist ein PCR-Test gefordert und es sollte natürlich so bleiben.