Beiträge von Sheewa

    Der nächste Hagel an Attacken traf und veranlasste nun auch das zweite Menki, sich geschlagen und fauchend in die Büsche zu flüchten. Die drei Wuffels zeigten sich sichtlich erfreut darüber und jenes, das die Gruppe geholt hatte, lief zu seinen Geschwistern, um seine Nase gegen ihre zu stupsen. Die Geste wurde freudig grüßend erwidert. Dann wandten sich die Steinhündchen um und liefen zu ihren Rettern. Das Wuffels mit Donnerzahn tollte zwischen den Beinen der Menschen hindurch, sprang an dem ein oder anderen hoch und forderte verspielt bellend nach Streicheleinheiten. Hände die in seine Reichweite kamen wurden mit der Nase bestubst oder abgeschleckt. Das kleinste der drei tappte zögerlich zu seiner Helferin von zuvor, warf ihr schüchterne Blicke zu und schmiegte sich an ihre Beine. Das größte der drei, welches mit Feuerzahn angegriffen hatte, setzte sich hingegen direkt vor Willi und blickte ihn stolz an, als erwartete es Lob für seine rasche Umsetzung der Kommandos. Ein kurzes Bellen sollte vermutlich Nachdruck auf den Trainer vermitteln.


    Serena war in die Hocke gegangen und empfing ihre Pokémon, die stolz zu ihr zurückkehrten. Dabei beobachtete sie schmunzelnd, wie die drei Wuffels mit ihren Kameraden interagierten.


    „Gut gemacht", meldete sich Celebi in den Köpfen der Menschen, während es plötzlich über ihnen erschien, „Zur Information, hättet ihr hier nicht eingegriffen, wären nach einer Weile diese zwei Raufbolde unruhig geworden, vor dem Bau herum gehüpft und dann hätte ein Rempler dazu geführt, dass beide kreischend auf einander losgegangen wären. Fetzen wären geflogen und am Ende wären beide ohne einen Sieger zu ermitteln in den Büschen verschwunden. Der Ausgang wäre also exakt der Gleiche gewesen. Ihr hab jetzt aber dadurch das Vertrauen und die Dankbarkeit unserer kleinen Hauptakteure, sowie für euch etwas Zeit gewonnen.“


    Sie blickte ungewöhnlich ernst über die Szenerie unter ihr und lies sich schließlich auf den dünnen Ästen eines Strauches nieder, als würde sie nicht mehr als eine Feder wiegen.


    „Lasst mich euch erzählen, wie die Geschichte dieser Kinder und ganz Anemonia weitergeht", fuhr sie fort und zuckte mit den Fühlern, „Ich hab euch schon von dem reichen Idioten erzählt, der sich entschied hier auf dem bescheidenem Anemonia seinen Herrschaftssitz zu errichten und diese Insel für sich zu beanspruchen. Wir befinden uns gerade in einem weitläufigen Bereich hinter dem Herrenhaus, wo er Pokémon aus aller Welt sammelt und mehr oder weniger hausen lässt. Ihm geht es darum zu besitzen, nicht sich vernünftig zu kümmern.


    Da er der Meinung ist, einfache Menschen seien geistig minderbemittelter als jene mit Geld, hat er sich die schlaue Idee ausgedacht, sich ein Pokémon aus einer besonders weit entfernten Region zu holen und den Bewohnern hier zu präsentieren. Seine Überzeugung war, dass die Fischer der Insel sich bei diesem Anblick vor ihm zu Boden werfen und ihn verehren würden. Wie ihr euch vorstellen könnt, haben sie ihn eher für einen weltfremden Bekloppten gehalten und ihn einfach sein lassen. Ihr Leben war geregelt, ihre Welt klein und damit waren sie zufrieden.


    Das Pokémon, welches der reiche Mann wählte, war ein Wolverock – die Weiterentwicklung von Wuffels. Wolverock gibt es in einer aggressiven Nachtform und einer treuen und edelmütigen Tagform. Das hiesige gehörte der Tagform an und war ein Weibchen. Da sie die Leute beeindrucken sollte, war es ihr erlaubt sich frei auf der Insel zu bewegen und den Kontakt zu den Einheimischen zu suchen. Nun begab es sich aber, dass in dem Fischerdorf an der Küste, welches später Anemonia City heißt, ein stattliches Hundemon lebte. Die beiden verstanden sich direkt ausgezeichnet und das Ergebnis seht ihr ja.“ Sie nickte zu den unerschrockenen und Aufmerksamkeit einfordernden Steinhündchen. „Damit sind wir an dem Punkt jetzt angekommen. Der Mann hat von der Existenz dieser drei hier erfahren und ist fuchsteufelswild, dass sein wertvolles Vorzeigepokèmon sich mit einem ‚niederen Straßenköter' eingelassen hat. So wird er hier her kommen, nachdem er die Mutter im Herrenhaus eingesperrt hat, die Welpen suchen und sie in seiner Rage mit einem Knüpel erschlagen!


    Mit den toten Welpen geht er ins Dorf, sucht Hundemon und wirft ihm die Leiber seiner Kinder vor die Füße. Dieser hat bisher nie in seinem Leben echte Grausamkeit durch Menschen kennengelernt und kann nicht fassen was geschieht. Doch so sehr er sie anstupst und winselnd ruft, die Kleinen wachen nicht wieder auf. Vor Entsetzen wie gelähmt, leistet Hundemon keinerlei Gegenwehr, als der Mann auch ihn in blinder Wut mit dem Knüppel zusammendrischt. Auch die anwesenden Dorfbewohner sind vor Fassungslosigkeit nicht imstande einzugreifen. Der Geldsack hört auch dann nicht auf zu prügeln, als Hundemon sich längst nicht mehr regt. Erst, als ein verzweifeltes Jaulen erklingt, wendet sich der Mann von seinem Opfer ab. Wolverock, die irgendwie aus dem Herrenhaus entkommen ist, rennt zu ihrer ermordeten Familie, doch ihr Besitzer hält sie zurück, brüllt den Dörflern zu, den ‚Abfall' zu entsorgen und zerrt ‚sein Eigentum ‚ hinter sich her nach Hause.


    Im Dorf herrscht Entsetzen, aber schon am nächsten Tag tauchen Bedienstete des Mannes im Dorf auf. Diese nehmen gewaltsam die alte Kräuterfrau in Gewahrsam und bringen sie zum Herrenhaus. Wolverock ist seit der Szene im Dorf lethargisch und verweigert sowohl Nahrung, Wasser und jede Form von Bewegung. Die alte Dame soll sie heilen. Doch schon ein Blick reicht und die Frau kann dem Mann ins Gesicht sagen, dass es für ein gebrochenes Herz keine Medizin gibt und keine Macht der Welt dieses Pokémon mehr heilen kann. Sie habe sich entschieden ihrer Familie zu folgen. Das einzige, was sie tun könne, wäre dem Wesen mit einem Mittel einen schnellen, schmerzlosen Tod zu ermöglichen. Dies ist nicht, was der Mann hören will, ist er doch der Meinung alles müsse ihm gehorchen. So prügelt er auf die Alte ein.


    Am Abend ist die Kräuterfrau noch immer nicht zurück. Aus Sorge stürmen die Dörfler bewaffnet das Anwesen. Sie finden die Frau in erbärmlichen Zustand und Wolverock , welche sich inzwischen selbst das Leben genommen hat.


    Damit ist das Maß der Inselbewohner voll und an diesem Abend endet die Geschichte des reichen Mannes und aller seiner bediensteten spurlos. Das Vermögen des Mannes aber wird von den Menschen verwendet.


    Die Enkelin der Kräuterfrau erlernt deren Wissen und gründet die weltberühmte Apotheke. Sie pflegt ihre Großmutter, bis zu deren Tod. Die Pokémonsammlung des Mannes erweist sich als weitestgehend verwildert. Die Wesen haben sich arrangiert und in das künstlich geschaffene Ökosystem integriert. Es wird beschlossen Parkwächter zu bestimmen, die dieses Gebiet mit so wenig Eingriffen wie möglich überwachen. Außerdem gründen die Inselbewohner im Dorf eine Ausbildungsstätte für Mensch und Pokémon, um zukünftig gemeinsam die Heimat vor Gierhälsen verteidigen zu können. Erst viele Jahre später werden in Johto und Kanto weitere solche Kampfstätten gegründet, welche später die ersten Arenen werden.“


    Celebi schwieg nach dieser Erzählung und beobachtete die Trainer. Nur am Rande registrierte Serena, dass kein anderes Pokémon von der Geschichte betroffen schien, sondern allgemeine Irritation über die Regungen der Menschen herrschte. Der tränennasse Blick der Blauhaarigen lag auf den drei Welpen, welche so freundlich und aufgeschlossen den Kontakt zu der Gruppe gesucht hatten, jetzt versuchten ihre neuen Freunde aufzumuntern und schon bald nicht mehr als eine blutige und namenlose Erinnerung sein sollten.


    „Aber…!“, setzte sie an, doch Celebi unterbrach sie sofort streng: „Als Zeitreisende dürft ihr die Vergangenheit nichtändern! So sehr es euch auch zerreißt, wenn ihr hier diese sinnlose Grausamkeit verhindert, verändert ihr die Zukunft massiv und löscht euch im Zweifel vielleicht selbst aus, was zu einem gefährlichem Paradoxon im Raumzeitkontinuum führt. Ihr werdet zusehen müssen, oder ihr kehrt mit dem Wissen was passiert zurück in eure Zeit. So oder so, eure neuen Freunde müssen sterben. Dies ist das Dilemma des Zeitreisenden!“


    Es ließ den Trainern etwas Zeit, die zu verarbeiten und noch einmal die Wuffels zu kraulen oder an sich zu drücken.


    „Jedoch gibt es in der Geschichte oft Hintertüren.“ Celebis Gedankenstimme war sanft, doch ein schalkhafter Unterton schwang in ihr mit, als würde auch sie selbst ihre ihr auferlegte Unfähigkeit nicht zu 100% akzeptieren. „Ihr solltet besser zuhören. Ich habe genau die Geschichte wiedergegeben – haargenau. Als ich das erzählt habe, was ab jetzt in dieser Zeit passiert, wie habe ich eure Freunde genannt? ‚Die Welpen' das ist das wie die Geschichte sich an sie erinnert: Wolverocks Welpen. Mehrzahl. Nicht drei, nicht vier, nicht zwei, sondern einfach nur Mehrzahl!“ erneut ließ sie den Menschen Zeit zu realisieren. „Mit anderen Worten, solange mehrere Wuffels sterben, verändert sich nichts. Daher erlaube ich euch, wenn ihr euch darum kümmert, EINES dieser drei aus dieser Zeitlinie zu entfernen und mit euch in die Zukunft zu nehmen. Hier jedoch muss seine Existenz enden.


    Das bedeutet, ich lasse euch die Wahl, welches dieser drei leben und welche beiden sterben werden. Denkt daran – solange das Endergebnis dasselbe wie in der Geschichte ist, werde ich eure Entscheidung akzeptieren. Entscheidet selbst. Ich werde euch Zeit geben, um euch zu beraten. Aber bedenkt, dass der Geldsack bereits jetzt in diesem Moment von ihrer Existenz weiß und sich auf die Suche nach ihnen macht. Und ein wiederkehren oder eine zweite Chance für euch wird es nicht geben!“


    OT: Kampf beendet, alle teilgenommen Pokémon erhalten ein Level Up, alle Pokémon, die vor dem Kampf unter Level 6 waren, steigen 2 Level wegen Anschluss.


    Tja, ihr habt jetzt die Qual der Wahl, welches der drei Wuffels wollt ihr als Bonuspoki und vor allem, wer adoptiert es. Denkt daran, wenn keiner ein Wuffels haben will kommt die Gruppe zu keinem Ergebnis und alle drei sterben!


    Viel Spaß!

    Erst, als sie alle gegen die Palisade geschleudert wurden, begriff Lexa, dass dies mit nichts in ihrer Welt zu vergleichen war. Die Wesen dieser Welt kämpften bis aufs Blut und warfen nicht weniger als ihr Leben schon in einfache Konflikte. Auch schienen sowohl die Gegner, als auch die kleinen Partner der Gruppe Schmerzen empfinden zu können, ihren Regungen nach.


    Warum aber Peti Meramon so völlig aufgelöst vor ihrem Kopf herumhüfte und aussah, als würde es jederzeit anfangen zu weinen, war ihr nicht klar. Es war interessant, wie einige der Kleinen sich veränderten, auch, wenn alles fern und dumpf wirkte, Worte, Töne, der Kampflärm und der pochende Schmerz in ihrem Kopf.

    Moment, Schmerz? Langsam hob sie die bleischwere Hand und tastete ihren Hinterkopf ab. Als ihre Finger die dicke Beule an ihrem Hinterkopf berührten, durchzuckte die Pein sie wie ein Blitz und riss sie aus der Benommenheit zurück in die Wirklichkeit. Verdammt, offenbar war sie mit der Rübe hart gegen das Holz geschlagen, was sie ausgenockt hatte.


    Nun aber schüttelte sie den Kopf und versicherte ihrer kleinen Flamme, dass alles wieder in Ordnung wäre, während sie sich aufrichtete und wieder auf die Beine kam.


    „Ihr Bastarde habt meinem Partner weh getan! Das werdet ihr bereuen!“, versprach der Flammengeist bemüht taff, wirkte dabei aber noch immer sichtlich aufgelöst. Schon schickte er sich an, seinen Worten Seifenblasen folgen zu lassen, aber Lexa schnappte ihn gerade noch rechtzeitig aus der Luft. Überrascht strampelte er in ihren Armen. Doch die Skaterin dachte gar nicht daran, ihn frei zu geben und trat stattdessen aus der Gruppe nach vorn und wandte den „Feinden" den Rücken zu, um den anderen Tamern und ihren Partnern in die Gesichter sehen zu können.


    „Sagt mal, habt ihr alle den Verstand verloren?“, blaffte sie lautstark die anderen an, „Ihr redet, als wäre dies ein Computerspiel. Habt ihr allen ernstes gerade in Erwägung gezogen, Wesen, die offensichtlich wie wir sprechen, denken und fühlen können, einfach zu töten? Was hat euch verdammt noch mal ins Hirn geschissen?“ Dies war überwiegend an die anderen Menschen gerichtet, auch, wenn ihr bewusst war, dass sie einige Problemkinder dabei hatten, die wohl bisher hatten lernen müssen, dass nur der grausamste überlebt. Nun aber wandte sie sich an die Digimon. „Und was ist mit euch? Habt ihr nicht gerade noch in dieser Forschungseinrichtung behauptet, ihr bräuchtet unsere Hilfe, um eure Welt zu retten? Pah, schönes Weltretten! Und so große Töne, aber das erste, was ihr macht und wofür ihr unsre Hilfe nutzen wollt, ist andern eurer Art den Arsch aufzureißen und sie abmurksen zu wollen, weil ihr blöd angemacht wurdet? Selbstverteidigung ist klar, aber was soll diese verdammte Kacke mit sofort nach dem Leben trachten? Seid ihr nun Hoffnung oder einfach nur kleine Grobiane, sobald ihr an Stärke gelangt? Ich frage mich, was habt ihr uns noch so alles über euch verheimlicht.“


    Peti Meramon, welchen Lex irgendwann losgelassen hatte, starrte seinen Menschen mit offenstehendem Mund beschämt an. Nein, er wollte kein Fiesling sein, das war nur alles aus dem Ruder gelaufen. Er hatte doch nur sein Orgamon beeindrucken wollen. Seine Augen huschten über den Boden, auf der Suche nach einem Mauseloch, indem er sich verkriechen könnte. Dann aber riss er sich zusammen und beobachtete die verbliebene Schachfigur. Nicht, dass diese einfach feige Lexas Rücken angreifen würde. Auch machte sich das Flämmchen bereit jederzeit Seifenblasen zu spucken, sollte ein Angriff erfolgen.


    „Du ebenso!“, sprach die Skaterin ihren Partner an, noch immer sichtlich geladen, „Solltest du dich als Mörder herausstellen, bin ich schneller dabei, Datamons Angebot von einer Heimreise anzunehmen, als dir lieb ist. Und ich nehme selbstverständlich meine Familie mit. Erneut machte sich Peti Meramon klein und war sich sicher, dass er sich wirklich ein Drachentyp Orgamon war. Zumindest konnte sie wie ein Drache brüllen.


    Aber Lexa, welche furchtbare Kopfschmerzen nach ihrer Kollision mit der Holzwand hatte, war noch immer noch nicht fertig. So wandte sie sich zu der verbliebenen Blechbüchse zu: „Und was ist mit euch falsch? Gilt es bei euch als besonders dolle, kleine Kinder grundlos anzugreifen und zu schikanieren oder hat euch einfach nur wer richtig übel ins Hirn geschissen? Lasst euch gesagt sein, Leute, die sich nur trauen auf schwächere loszugehen, haben keinen Arsch in der Hose und nichts als feige Schwanzlutscher! Was zur Hölle stimmt mit euch allen nicht? Ist euch in dieser Digiwelt so langweilig, dass ihr alle nur daran denken könnt, andere umzubringen? Hat euch eure Mutter nie vernünftig beigebracht, Respekt vor dem Leben und euren Mit…digimon? Zu haben?“


    OT: Ähm… ich muss mich für Lex Wortwahl entschuldigen, sie hat Kopfaua… nein, das ist kein guter Grund… sie bekommt beim Ehrenamt verrottete Sprache von Problemkids mit? … … nicht gut. *verzieht sich in die Ecke und geht sich schämen*


    Flämmchen wird übrigens das noch stehende Schwarze mit Seifenblasen angreifen, wenn es irgendetwas anderes, als spontane Aufgabe macht. OHNE TÖTUNGSABSICHT!


    Bin am Handy, deswegen keine Farben, ergänz ich heut Abend.

    Leoni bedachte den Pinkschopf mit einem langen Blick. „Prinz!“, machte sie ihr unruhiges Glumanda auf sich aufmerksam und vollführte eine wischende Handbewegung zur Seite. Prinz knurrte grimmig und die blauen Flammen verschwanden.


    „In Ordnung, ich nehme deine Entschuldigung an", verkündete die Rothaarige und strich ihrem Dratini über den Kopf, welches entspannt summte und den Kopf gegen die Hand ihrer Trainerin drückte. Von dem Wutausbruch der jungen Frau vor wenigen Momenten war nichts mehr zu spüren.


    „Ich bin nebenbei Leoni und das sind meine Begleiter Lady und Prinz“, stellte Leoni sich und ihre beiden Echsen in Richtung des anderen Mädchens vor. Anschließend ging sie in die Hocke. „ Freut mich dich kennen zu lernen Hope. Weil du so süß bist, verzeihe ich diesmal deinem Menschen. Aber tu mir den Gefallenen und pass etwas besser auf ihn auf – er scheint zu Dummheiten zu neigen.“


    Währenddessen hielt Prinz sich wie so oft hinter seinem Frauchen versteckt und schnappte misstrauisch in die Luft. Lady aber löste ihr Schweifende von der Hüfte der Rothaarigen und hielt ihn wie eine Hand zum Gruß, dem Trasla hin. Den pinken Plüschi hatte sie noch immer mit sich verschlungen.


    OT: Sag doch, "in einem Moment bis aufs Blut streiten, im nächsten vertragen"

    Bis gerade hatten Leonis Hände nur locker auf den Oberarmen des Pinkhaarigen gelegen und ihr Überfall war nicht mehr als ein Spaß gewesen. Doch von einer Sekunde auf die andere war für die junge Frau die Sache todernst. So verpasste sie ihm einen leichten Stoß und trat vor ihn, wobei sie die ihm angebotene Hand der anderen zur Seite schob. Der Blick, mit dem sie ihn bedachte brannte vor Wut.


    „Verdammter Flegel, willst du behaupten, ich wäre fett?“, ging sie ihn verbal an, „ Und ja, wer zu einem Stand geht und so offensichtlich zur Schau stellt, das er von Anfang an vorhat, nichts für ausgestellte Schmuckstücke zu bezahlen, sich aber dennoch diesen bemächtigt, ist schlicht und ergreifend ein dreckiger Dieb. Deine Masche übrigens war exakt die gleiche Art, mit der schmierige Typen alte Omis an der Haustüre überwältigen und sie so lange in Grund und Boden reden, bis diese nicht mehr wissen, wo oben und unten ist und ihnen jeden Scheiß abkaufen!“ Mit Schwung wandte sie sich zu den anderen Frau um. „Entschuldige bitte, aber du bist viel zu stilisch, um dich von so einem unverschämten Abschaum kontaminieren zu lassen!“, entschuldigte sie sich bitter und linste den Typen am Boden vernichtend an.
    „Weißt du, ich wollte dir eigentlich nur einen Schreck einjagen und dich mit diesem Denkzettel davonkommen lassen, aber das war, bevor du mich ein fettes Hippopotas genannt hast! Mylady, erwache!“ Mit diesen Worten tippte sie dem komatösen Drachen auf ihrer Schulter, leicht auf die Schnauze. Unter normalen Umständen wäre sie nun erstaunt gewesen, denn Lady öffnete tatsächlich die Augen und hob ihren Kopf. Sie musste wohl spüren, wie wütend ihre Trainerin war, oder hatte schon lange genug geflauscht.


    Prinz hingegen stand schon vor dem männlichen Mensch, fletschte die Zähne und stierte ihn drohend an, während ein seltsames Geräusch aus seiner Kehle tönte, welches an eine Mischung aus Knurren und rasselndem Fauchen erinnerte. Durch den Stress bedingt dadurch dass sich die kleine Feuerrechse über den vermeintlichen Angriff auf sein Frauchen so aufregte, setzten seine Ticks ein und ließen ihn unkontrollierbar mit dem Kopf rucken und die Augen verdrehen. Dies sorgte dafür, dass das Glumanda recht irre wirkte.


    „Ein Dreckskerl wie du, der arme, minderbemittelte Leute betrügt und hübsche Mädchen gemein beleidigt, hat absolut keinen Stile. Dafür, dass du mich ein fettes Hippopotas genannt hast, kann es nur die Höchststrafe geben: vollständiges Inflammenaufgehen deines ach so geliebten Outfits und dich nur mit Unterwäsche bekleidet durch die vollen Straßen nach hause zu Mami rennen lassen!
    Prinz, bereite Irrlicht vor!“, schleuderte sie Pinky entgegen und deutete mit dem Finger auf ihn. Ihr Glumanda stieß einen scharfen Ton aus, schloss für einen Moment die Augen und leuchtete kurz blau auf. Im nächsten Augenblick lösten sich aus ihm mehrere kleine, blaue Flammen, die in der Luft schwebten und nur auf den Befehl zum Angriff warteten.


    „Irgendwelche letzten Worte?“, wollte die Rothaarige von dem ungehobeltem Kerl wissen.



    OT: ächts wenn man direkt beim lesen eine Idee im Kopf hat, aber nie den Kopf zum schreiben findet… Arbeitsstress ist so was schönes.
    Egal.


    Lieber Mo, Frauen mögen es gar nicht, Nilpferd genannt zu werden – ich bin mir sicher, deine Spielerin kann dir das bestätigen (wenn sie dir nicht das Gegenteil erzählt, um dich in Bredouille zu bringen :woot:)


    Destiny Moon , du willst Drama? Kannst du gern haben. XD (Wer ist jetzt die Dramaqueen? XD Aber keine Sorge, zum Anecken hat Mo die Richtige gefunden, Leoni ist nicht nachtragend. Schafft ers die Sache aus der Welt zu kriegen, wird sie ihm das nicht nachtragen.


    Und ja, Leoni stellt den Händler mit einer tattrigen, alten Omi gleich. ^^


    Hier im OT kann ichs ja sagen, Glumanda hat ein paar unkontrollierte Zuckungen, also keine Sorge, das wirkt nur etwas irre – was Mo wohl eher nicht weiß.
    Die Attacke hab ich selbstverständlich noch nicht losgelassen. Irrlicht ist vorbereitet aber noch nicht abgefeuert. Verzeih, Leo neigt zu Selbstjustiz, wie ich dank dem letzen Post von Moon erfahren hab.

    Der schwebende Tintenfisch schoss aus der Luft herab auf das Menki zu, welches den Angriff im letzten Moment bemerkte. Es konnte zwar nicht mehr rechtzeitig reagieren, um den Treffer zu verhindern, doch entging es so einem direkten Volltreffer und schaffte es, dem kleinen Angreifer selbst noch einen zornigen Hieb mitzugeben. Der Schmerz durch die Attacke steigerte seine Wut und seine Raserei sorgte dafür, dass sich seine Stärke erhöhte. Nicht mehr lange und der zuvor erlittene Malus dieser würde komplett vergessen sein. Aus der Bahn hatte die Attacke es hingegen kaum und in nun mehr blinder Wut stürmte es weiter auf sein Ziel zu.


    „Pass auf!“, ertönte Serenas Warnruf und im nächsten Augenblick erhielt Kyle einen Stoß, der ihn von den Füßen riss. Vermutlich weil dieser aus einer eher unerwarteten Richtung kam. Serena war der Verursacher dieses und hatte den anderen Trainer kurzerhand umgetackelt, um ihn vor dem Angriff zu bewahren. Noch in der Luft rollte das Stuntgirl sich ab um möglichst unverletzt auf dem federnden Waldboden auf der Seite zu landen.


    Das rasende Kampfpokémon verfehlte sie beide durch diese Aktion und blickte sich irritiert um. Dies nutzte das kleine Wuffels, das von Aleena ermutigt worden war, um den langen Schwanz des Menkis mit den Zähnen zu packen und festzuhalten. Dieses kreischte vor Schmerz auf und auf seinem Fell um die Kiefer des Steinhundes bildete sich eine dünne Eisschicht.


    „Rocky, noch einmal Konfusion!“, gab Serena vom Boden aus das Kommando und ihr kleines Psykind folgte diesmal sogar mit weniger zögern. Die Psychoattacke schleuderte Menki ein wenig zurück, wodurch aber das Wuffels an seinem Schwanz abgeschüttelt wurde.


    Das andere Steinhündchen, welches zuvor mit Feuerzahn angegriffen hatte, sprang zwischen die Pokémon der Trainer und baute sich in deren Kampfreihe auf. Mit einigen kurzen bellenden Lauten, rief es seine Geschwister hinzu und wandte sich an die Menschen hinter sich. Erneut bellte es aufmunternd, hob mutig den Kopf und spante schweifwedelnd den Körper an, bereit zu kämpfen.


    Der Gegner indes war nah und griff schon die nächste Person an.


    OT: Ich hab die Erlaubnis Kyle umzutackeln. Aber sorry Cy, Bauchtreffer ist bei Renis Größe etwas schwierig. :p
    An alle: das Menki braucht noch ein paar Treffer, haltet euch ran.
    Die drei Wuffels haben sich temporär dem Team angeschlossen und können von euch kommandiert werden. Ich werde sie ohne euer Kommando nicht mehr angreifen lassen.


    Im Team:

    3x
    Wuffels
    Lv. 6
    Fähigkeit: Tempomacher
    Bonusattacke: Fuerzahn/Donnerzahn/Eiszahn

    Durch die geschmückten Straßen Illumina Citys schlenderte eine junge Frau mit kupferrotem Haar, das im Licht der vielen Buden und Linien schimmerte. Beinahe tänzelnd bewegte sich die Trainerin und haschte im Vorbeigehen an einem der Kübel nach einem schwirrenden Flabébé welches sie am Stängel zwischen Zeigefinger und Mittelfinger erwischte. Vorsichtig schon sie die andere Hand unter die winzige Fee und hob das Pokémon mit der blauen Blüte auf ihrer Handfläche sitzend näher an ihr Gesicht. Schnell hauchte sie der Fee einen Kuss entgegen und zwinkerte ihr zu, ehe sie sie wieder entließ. Das kleine Wesen kicherte und ließ sich von der guten Laune des Menschenmädchens anstecken. Es flitzte davon und hinter die nächste Linie, nur, um sogleich mit einigen seiner Freunde zurück zu kommen. Der blütentragende Schwarm umkreiste die Rothaarige spielerisch. Helles Lachen schallte plätschern durch die Gasse. Einige Passanten beobachteten das Schauspiel und nur die wenigsten konnten ein Lächeln verbergen.


    Noch einmal drehte sich die junge Frau im Spiel mit den Pokémon um die eigene Achse, ehe sich der Schwarm kichernd zerstreute und sie glücklich mit funkelnden Augen, welche von warmer, goldroter Bernsteinfarbe waren, den Kleinen kurz hinterher winkte. Wirklich, Illumina City war mit Abstand der wundervollste Ort der Welt. Wo bitte fand man den sonst so eine Schönheit? Um nichts in der Welt hätte sie irgendwo anders als hier aufwachsen wollen.


    Ein Grummeln und leichtes Fauchen hinter ihr, veranlasste dazu sich umzudrehen und ihre Aufmerksamkeit ihrer Feuerechse zu schenken. Das Glumanda fühlte sich offensichtlich unwohl und knackte tadelnd mit den Zähnen, während es seine Trainerin anblitzte, als habe sie gerade Hochverrat begangen. Vermutlich dachte es wirklich so, denn die spontan veranlagte Leoni hatte vor dem Spiel schließlich nicht seine Erlaubnis eingeholt. Allerdings war sie gerade viel zu gut gelaunt, um auf die vereinnahmenden Gefühle ihres Problemkindes Rücksicht zu nehmen. Stattdessen beugte sie sich blitzschnell zu ihm herunter, dass er gar nicht mehr zurückweichen konnte und schnappte ihn an den Seiten, um ihn an sich zu ziehen. Schon wirbelte sie das kräckelnde und halbherzig strampelnde Glumanda herum, und behielt ihn schließlich auf dem Arm. So begann sie seine Schuppen zu kraulen und hob sein Köpfchen an, worraufhin er schnaubend und grummelnd aufgab und im Gegenzug für die Liebkosung ihr großmütig ihren Alleingang verzieh.


    Ein Blick auf das Smartphone bestätigte dem sommersprossigen Wirbelwind, dass noch etwas Zeit bis zu den interessanten Hauptevents des Festes war. Sie könnte sich also noch einige der vielen Stände anschauen – alle zu besichtigen war ihrer Erfahrung nach ein Ding der Unmöglichkeit. So schlenderte die mit Prinz, ihrer bestimmerischen Echse auf dem Arm weiter durch prunkvoll geschmückten Straßen und Gassen Illuminas.


    Köstliche Gerüche liebkosen lockende ihre Nase und auch Prinz schien interessiert zu sein, doch vorerst wollte sie die Futterstände ignorieren und sich die anderen Buden anzusehen. Es gab wie immer so viel zu sehen und zu entdecken. Schnell erblickte Leoni einen Stand, der verschiedene modische Schals und Tücher verkaufte. Dies war zwar nicht unbedingt die bevorzugte Beute der Rothaarigen doch sie hatte ein Objekt von Interesse entdeckt. Ein langer Schal aus hellrosanem Kunstfell, der ihr über die Schultern gelegt sicher auf beiden Seiten bis zum Bauchnabel reichen und so absolut gar nicht in irgendeiner, ihr erdenklichen Weise zu ihrem heutigen Outfit in dunkelblau und gelb passen würde. Aber das hatte sie auch nicht im Sinn. Die Frau, welche ihre Pokedollar entgegen nahm, blickte sehr zweifelnd zu diesem vermeintlichen modischen Fehlgriff, aber sie schien eher am Geldverdienen als an der stilsicheren Beratung ihrer Kunden interessiert zu sein.


    Das Beutestück nun in Händen und Prinz inzwischen wieder an ihrer Seite zu ihren Füßen, trat sie ein paar Schritte von der Auslage zurück, um Niemanden im Weg zu stehen, auch, wenn gerade an diesem hier wenig Kunden stöberten. Den Puschel hinter dem Rücken verborgen, zog sie einen Schwarz-orangenen Ball hervor und in einem Lichtblitz erschien die schlanke Gestalt des pastellblauen Schlangendrachen. Stolz richtete das Dratini den Kopf auf, blickte seine Trainerin mit treuem Blick in die Augen und senkte kurz adrett den Kopf zur Begrüßung.



    „Nein, was für ein hinreißendes Kerlchen und so gut erzogen!“, schwärmte die Verkäuferin, welche Leoni nicht einmal eine Minute zuvor noch mit Blicken eines Stileverbrechens bezichtigen wollte. Selbige ignorierte sie nun auch geflissentlich.


    „Mylady, meine Hübsche, alles in Ordnung bei dir?“, begrüßte Leoni das Drachenmädchen und strich ihr über den Kopf. Wie wunderbar sich ihre Schuppen wieder anfühlten. Ganz glatt aber kein bisschen trocken oder gar glitschig, wie viele Leute glaubten – warum, war der Rothaarigen gänzlich unklar. Sie hatte die Vermutung, dass Lady ihre Schuppen in der Zeit, die sie im Pokéball verbrachte, stets pflegte und sauber hielt. Was man von den beiden männlichen Teamkameraden nicht sagen konnte. Vor allem Prinz hatte oft stumpfe Schuppen oder scheuerte sich irgendwo Hautreste ab, die Leoni am Ende von ihm abzupfen musste, damit die neue Haut sauber nachwachsen konnte.


    Lady bestätigte mit einem singenden Ton, dass es ihr gut ging und begann damit, die geschmückte Stadt um sich zu bestaunen. Prinz hingegen linste zu seiner Trainerin, sah sich bestätigt und brachte schnell einige Schritte zwischen sich und sie. Nur zur Sicherheit. Dies veranlasste die Rothaarige dazu, zu kichern.


    „Schau, ich habe etwas für dich“, eröffnete sie dem Dratini und verlagerte ihr Gewicht leicht, sodass sie einen sicheren Stand hatte, ehe sie den Puschel hinter dem Rücken hervorzog. Die gerade noch neugierige Miene ihres Drachen verwandelte sich schlagartig in blankes Entzücken und ihre Augen begannen zu leuchten. Schneller, als man es einem beinlosen Wesen wohl zugetraut hätte, raste sie über den Boden und schnellte vor ihrer Trainerin in die Höhe, um sich sofort mit dem von deren Hand herabhängenden Plüschteil zu umwickeln. Schmunzelnd ließ diese die nun farblich ziemlich gut passende Kordel aus zartem Rosa und Hellblau zu Boden sinken, wo Lady sich sofort einkugelte und als adrettes Bündel purer Glückseligkeit. Sie schmiegte sich an das weiche Kunstfell und gab ein Geräusch von sich, das sich wie ein feines Summen anhörte und dem Schnurren eines Charmians nicht unähnlich war. Schließlich vergrub sie ihre Wange in den Stoff und gab ein tiefes Seufzen purer Zufriedenheit von sich, ehe sie die Augen schloss und alles an ihr sich entspannte.


    Leoni kicherte erneut und ging neben dem Drachenbündel in die Hocke und nahm den schlanken Körper in die Hand. Mit einem geübten Griff legte sie sich Ladys Kopf auf ihr Schlüsselbein und ließ den restlichen Teil des langen Wesens über ihre Schulter und Rücken zu ihrer Hüfte laufen. Völlig im Automodus schlang das Dratini ihre Schwanzspitze um die junge Frau und hielt sich fest, ehe sie erneut summend wieder völlig zur Ruhe kam. Aus ihrer Erfahrung wusste Leoni, dass sie diese lebende Schärpe nun eine ganze Weile so mit sich herumtragen würde, ehe das Wesen wieder aus seiner Glücksstarre erwachen würde. Prinz kam nun auch wieder näher, der „Angriff“ des Dratinis war wohl weniger heftig ausgefallen, als das misstrauische Kerlchen erwartet hatte.


    „Entschuldigen Sie, aber darf ich ein Foto machen? Dieses Dratini ist einfach viel zu entzückend.“, schwärmte die Verkäuferin und war nun offensichtlich sehr zufrieden mit der Farbwahl des Schals – den im Gegensatz zu der in kräftigen Farben gekleideten Frau passte das zarte Rose zu den weichen Blau des Schlangendrachens und war so lang, dass er in lockeren Spiralen mit dem Drachen verschlungen, nicht kürzer als sie war.


    Leoni ließ die Frau ihr Foto schießen und poste etwas, um selbst nicht zu sehr von dem Drachenmädchen ausgestochen zu werden, welches selbst im Flauschkoma noch eine erschreckend gute Figur machte. Wenn sie selbst ein niedliches Pokémon sah, wollte sie schließlich auch gern Fotos machen und war dann dankbar, wenn die Trainer nicht das Bild versauten. Irgendwie hatte sie aber die Situation unterschätzt, denn nicht nur die Verkäuferin, sondern auch mehrere mittlerweile stehen gebliebene Passanten zückten ihre Smartphones und knipsten den lebendigen Schal ausgiebig. Dabei kamen einige der Schaulustigen näher. Nicht, dass dies die Rothaarige gestört hätte, sie selbst hätte vermutlich einfach abgewartet, bis es vorbei war, aber Prinz geriet in Stress. Es presste sich gegen die Beine seiner Trainerin und aus Nervosität setzten mal wieder seine Ticks ein. So zuckte es den Kopf unruhig hin und her, klackte mit den Zähnen und schnappte schließlich unkontrolliert in die Luft ohne eine feste Richtung anzupeilen und stieß fauchende und gurgelnde Laute aus, wobei er die Augen verdrehte.


    Schnell brach Leoni die Aktion ab und stellte sich vor ihre Feuerechse. „Das reicht, bitte haben Sie Verständnis. Dieses junge Glumanda hatte eine schlimme Vergangenheit und wird aktuell vom Pokéschutz noch betreut. Ich würde Sie bitten, darauf Rücksicht zu nehmen, und ihm nicht unnötigen Stress zu verursachen – das könnte sich negativ auf seine Gesundheit auswirken und glauben sie mir, die letzten drei Jahre hat dieser Kerl mehr Kliniken von innen gesehen, als viele von Ihnen in ihrem bisherigen Leben.“, erklärte sie den Leuten und ging in die Hocke um den rechten Arm um Prinz zu legen. Offensichtlich verstanden die Leute, denn die Smartphones wurden gesenkt und viele traten zurück, um dem ängstlichen Glumanda nicht auf die Pelle zu rücken. Viele blickten bestürzt und Mitleidig und Leoni seufzte innerlich. Niedliche Pokémonkinder mit trauriger Vergangenheit war wohl immer noch das Beste, um viele Menschen zu erreichen und ein überniedliches Dratini tat dazu auch seinen Teil.


    Ein Mädchen brachte tatsächlich den Mut auf, nach Prinz Vergangenheit zu fragen und Leoni wandelte den kleinen Aufruhr den sie verursacht hatte, spontan zu einer Informationsrunde über illegale Pokémonvermehrung und die Zustände unter denen die Wesen dieser kriminellen Menschen litten. Ebenso zeigte sie auf ihrem Smartphone Bilder von „ausgedienten“ Elternpokis und Unterbringungen der Wesen. Sie selbst war bei dieser Aktion nicht dabei gewesen, jedoch hatten ihr andere Vereinsmitglieder detailliert alles auf Bildern festgehalten. Auch von einigen jungen Yorkkleffs, welche vor kurzem gerettet worden waren, aber eingeschläfert werden mussten, weil sie zu krank gewesen waren, erzählte sie.


    Die Natürlichkeit und eigene emotionale Ergriffenheit der jungen Frau zog schnell die Leute in seinen Bann und sie begannen eifrig Fragen zu stellen, die Leoni gerne beantwortete. Am Ende erkundigte sich sogar ein Herr, ob man die Aktionen der Pokéschützer in Illumina unterstützen könne und die Rothaarige erklärte ihm, dass öfters von ihrem Verein angesetzte Käufe stattfanden, um die Jungpokémoon und deren Zustand schnell versorgen und dokumentieren zu können und natürlich würden immer auch Paten und Spenden willkommen. Zuletzt legte sie den Leuten nahe, sich im nächsten Pokéheim doch einmal zu erkundigen, da dort auch Vorträge zu dem Thema abgehalten würden und auch die Polizei bei Interesse gerne weiterhelfen würde. Damit verabschiedete sie sich und machte sich erneut auf den Weg durch die Stadt – länger hätte sie Prinz das auch nicht mehr zumuten wollen, auch, wenn die Leute nach der Geschichte seines Leidensweges sehr Rücksichtsvoll gewesen waren.



    Das Trio schlenderte weiter durch die erleuchteten Gassen und während die Rothaarige die Stände und das Angebot inspizierte, stolperte sie mehr als einmal über die Feuerechse, die extrem dicht an ihren Beinen klebte. Wie oft hatte sie ihn die letzten Jahre schon versehentlich getreten? Mehr als sie zählen könnte. Trotzdem schien er ihr dies nie lange übel zu nehmen. Und wenn sie ehrlich war, lies es sich bei einem Pokémon, welches sich ständig beim Laufen an ihre Waden drückte, leider auch kaum vermeiden.


    An einem Stand weiter vorne schien Aufregung zu herrschen und einige Schaulustige hatten sich versammelt. Leoni trat zu diesen und konnte beobachten, wie ein junger Kerl mit rosa Haaren den armen Verkäufer des Schmuckstandes mit einem wahren Wasserfall und geradezu überschäumender Selbstverliebtheit in Grund und Boden redete. Der Mann konnte einem ja nur leidtun. Vermutlich hatte ihn niemand darüber aufgeklärt und vorgewarnt, dass Illuminas Bewohner oft genauso schrill und blendend, wie die Stadt selbst waren.


    Nachdem er also den Verkäufer so gewaltig überfordert hatte, nutze der Bengel dies und offenbarte, dass er kostenlos ein Armband wollte, was ihm der Mann auch tatsächlich gab. Entweder wollte er den Jungen loswerden, oder er konnte sich nicht gegen diesen wehren, so aus der Fassung gebracht.


    Mit der Beute in der Hand stolzierte der Pinky davon und die Rothaarige wandte sich an ihre orangene Echse. „Was meinst du Prinz, ist es genehm, diesem Typen eine kleine Lektion zu erteilen?“, erkundigte sie sich leise und folgte dem pinken Schopf in einiger Entfernung. Da er gefragt worden war, nickte Prinz gönnerhaft und klackte mit den Zähnen.


    Da rannte der Kerl auch direkt in ein Mädchen, dessen Stile Leoni gefiel. Das war ihre Gelegenheit, denn die angebotene Hand würde sie den Typen nicht greifen lassen. Schon trat sie hinter ihn beugte sich herunter und legte die Hände rechts und links auf seine Oberarme, um ihn daran zu hindern sich erschrocken über die unerwartete Berührung zu wehren oder gar reflexartig zu schlagen, sowie ihr Kinn auf seine linke Schulter, dass sich ihre Wangen beinahe berührten.


    „Weißt du, dass auch ein charmanter Langfinger, immer noch nur ein Dieb ist?“, erkundigte sie sich gut gelaunt bei Pinky und lehnte sich mit einem verspielten Glitzern in den Augen an seinen Rücken, wobei sie ihren Kopf ließ, wo er war. Nun blickte sie von unten zu der Blondine auf und strahlte sie freundlich an. „Kann ich so bestätigen – echt stilisch.“


    Vermutlich gab es für ihn schlechtere Situationen, als plötzlich von einer hübschen Rothaarigen mit dem Gesicht voller Sommersprossen so konfrontiert zu werden und Leoni verheimlichte absolut nicht, dass sie keinerlei fragwürde Absichten verfolgte. Berührungsängste waren auch schon immer ein Fremdwort für sie gewesen.



    OT: So Mo eingekreist von gleich zwei Hübschen. Dann schaun wir mal, was er macht wenn ihm jemand charmant die Schau stiehlt.

    ich stimme meinen Vorrednern zu: kein Problem, wenns gewünscht ist, aber jeder von usn sollte eigentlcih in der Lage sein einen Text so zu schreiben, dass man erkennt, wer was sagt. (Der aktuelle Editor ist echt ein Grunddagegen ^^")

    Reflexartig riss Lex die Arme hoch und packte die schwebede Flamme über ihrem Kopf. Mit einer schnellen Bewegung zug sie ihn zu sich und hielt ihn fest, während nur ein paar Schritte neben ihr Frederik und sein grüner Drache von dem unsichtbaren Hieb getroffen wurden und zu Boden stürzten.


    "Ist alles be euch in Ordnung?", erkundigte sich die Skaterin und trat an den Mann heran, um ihm aufhelfen zu können, doch er hatte sich bereits selbst aufgerappelt.


    Peti Meramon hingegen flitzte zu dem Drachen. "Babydmon, Kumpel, alles ok? Ist dir oder deinem Menschenpartner etwas passiert?", wollte die kleine Fackel wissen und loderte sichtlich erbost auf, ehe er sich, ohne eine Antwort abzuwarten, herumdrehte, nebem den Drachen schwebte udn die beiden Pawnchessmon böse anblitzte, "Hey ihr verdammten Blechdosen! Was fällt euch eigentlich ein, einen von uns und einen unserer Partner anzugreifen? Wagt das bloß nicht nochmal oder wir machen euch Feuer unterm Hintern! Jawohl! Nicht wahr Babydmon?"


    Lexa vernahm inzwischen die Stimme ihrer kleinen Schwester, konnte diese aber auf den ersten Blick nciht sehen, also rief sie: "Rachel? Ich bin hier vorne, alles bei dir in Ordnung?"


    OT: Ich habe spontan beschlossen, dass mein Feuergeist Babydmon für einen Freund hält. Die Kleinen kannten sich ja wohl, wenn sei alle in der Einrichtung aufgewachsen sind, oder? Ob diese Freudnschaft auf Gegenseitigkeit beruht, muss Feuerdrache entscheiden ^^

    Während Kyles kleine Spinne einen Abstecher in luftige Höhen unternahm, steuerte das erste Menki direkt auf Aleena zu. Doch die Grauhaarige rief ihr weißes Vulpix und ließ dieses ein kleines Schneegestöber dem Angreifer entgegen pusten. Das wilde Kampfpokémon hatte damit offenbar nicht gerechnet und fuchtelte wild mit den Händen, um die vielen Flocken abzuwehren. Dadurch kam es so aus dem Tackt, dass es sein Ziel verfehlte und in einem Busch landete. Sein Fell war zerzaust und voller Schnee, aber nun war es den Menschen viel näher, als zuvor und offensichtlich ziemlich sauer.


    Sein Kamerad war ein wenig hin und her gerissen, ob es ebenfalls die Menschlein angreifen, oder doch lieber seine Beute bewachen sollte. Offenbar entschied es sich auf die Gruppe loszugehen, da die Wuffels hinter ihm still waren, doch dieser Moment des Zögerns reichte, um von der Donnerwelle des Wattzapf getroffen zu werden. Ein Schrei der Empöhrung entwich dem Kampfpokemon, als sich seine Muskeln unter der Stromladung verkrampften.


    Die Beute, die geduckt in dem erdloch gewartet hatte, nutzte das und flitzte in Form von zwei weiteren Wuffels auf ihr Geschwisterchen zu. Es gab eine kurze aber Freudige Begrüßung und schon wandten sich das Wuffels, welches die Trainer hergebracht hatte und das größte der drei knurrend um, bereit selbst in den Kampf einzusteigen, während das Kleinste sich etwas hinter beide drückte, es schien etwas vorsichtiger zu sein.


    Das Menki bei der Gruppe hatte ebenfalls keine Zeit, sich neu zu sortieren, denn ein stechender, glühender Blick bohre sich in seinen Rücken und ließ es herum fahren. Wutschnaubend blickte es das Machollo, welches gerade Silberblick gegen es eingesetzt hatte an, als es etwas Schwebendes wahrnahm und sich sogleich grüne, leuchtende Tropfen aus ihm lösten und von dem rosa Quabbel aufgesogen wurden.


    Auch Willi war nicht untätig und seine beiden Begleiter ließen einen ohrenbetäubenden Heuler los.


    Nun sah auch Serena ihre Gelegenheit und warf zwei Bälle aus denen sich schon gleich Daisy und Rocky materialisierten. Das kleine Affenmädchen brauchte gar nciht aufgefordert werden, mit einem Satz war es dem bereits geschwächten Menki auf den Rücken gehüpft und bearbeitete diesen mit Kratzer - nicht, dass dies bei dem borstigen Fell des aggressiven Rüpels irgendetwas großartig ausgemacht hätte. Wenigstens konnte das kleine Feuerpokémon so Kampferfahrung sammeln.


    "Rocky, ich habe verstanden, dass du gerne Hiebe austeilen würdest, aber um stärker zu werden, und dich in ein cooles Glagladi entwickeln zu können, musst du Kampferfahrung sammeln und bis dahin auch Attacken einsetzen, die du vielleicht nciht magst. Denk daran, sobald du dich entwickelt hast, brauchst du diese nciht mehr, aber ohne kannst du aktuell nciht stärker werden. Und die kleine Daisy könnte arge Probleme bekommen, wennd ieses Menki sie auch nru einmal erwischt, das wollen wir nicht, oder?", ermahnte sie ihr zahrt beseitetes Trasla. Dieses überlegte kurz, blickte sich zu dem Gegner um und schluckte ängstlich, schüttelte dann aber bemüht entschiden den Kopf. Nein es wollte nciht,d ass dem Affenkind etwas geschah. "Gut, dann setze Konfusion gegen dieses Menki ein!", wies das stuntgirl ihn an. Tatsächlich onzentrierte er sich und hob beide Ärmchen gegen den Gegner, der gerade versuchte Daisy auf seinem Rücken zu packen, während das Babypoémon sich in den Borsten festkrallte und laut nach Hilfe rief. "Daisy, aus der Bahn!", brüllte Reni und das Feuerpokémon ließ auf der Stelle los und sich fallen.


    Bevor das Menki sich umdrehen udn nach ihr greifen konnte, wurde es von der glitzernden Energiewelle getroffen. Schwer atmend erkannte es nun, dass es wohl nciht die Beste Idee gewesen war, sich in die Mitte der Gegner zu werfen und sich von ihnen umzingeln zu lassen, und versuchte auf Abstand zu gehen. Doch das Wuffels, das die Gruppe geführt hate, stürmte auf es zu. Blitze zuckten aus seinem Maul und verliehen seinem Biss eine elektrische Ladung. Direkt neben ihm griff das etwas größere Wuffels an, aus dessen Maul Flamme bleckten. die beiden Hundepokémon packten Schweif und ein Bein des Kampfpokémon und dieses schrie auf, als Donner- und Feuerzahn es trafen. Wutschnaubend schüttelte es die beiden Steinhündchen ab. Doch offensichtlich war es damit bedient, denn es verschwand angeschlagen in den Büschen und ward nciht mehr gesehen.


    Das zurückgebliebene Menki, noch immer gelähmt, stieß einen erbosten Schrei aus und schaffte es, die Paralyse von sich abzuschütteln - wenn auch nicht vollständig, wie es schien, denn noch immer zuckten einzelne Blitze über es und seine Bewegungen waren schwerfällig. Dennoch setze es nun zum Angriff an und nahm das gegnerische, graue Kampfpokémon ins Visier.


    Das dritte Wuffels hatte sich zwischen die Menschen geflüchtet und schin nun zwischen den Beinen dieser auf eine Gelegenehit zum eigenen Angriff zu warten, blickte aber immer wieder etwas unsicher die Beine der um ihn stehenden hinauf, als erwartete es von diesen langen Wesen Führung.



    OT: Ein Menki besiegt, die Wuffels gerettet und das zweite Menki stark geschwächt und allein. Kommt, das machen wir auch noch mal eben fertig! Dank Willis Pokis ist von diesem auch der Angriff ziemlich am Boden, sprich ihr könnt auch die Attacke einfach fressen.

    Energiegeladenes, Sommersprossiges Kanllbonbon möchte gerne nach Kalos heimgeholt werden.


    Name: Leoni
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 24
    Spezialisierung: Tutor
    Kann beibringen: Irrlicht


    Aussehen: Leoni ist 1,76 Meter groß und schlank. Gesund schlank bitte! Keine Größe 34, keine 36 und erst recht keine 32 sondern eine gesunde, frauliche 38. Und dazu eine 80C! So sieht’s aus. Wer will schon einen Hungerhacken.


    … Ähm Danke. Also Leoni ist schlank aber kein mageres Brett, wir hams alle verstanden. Sie selbst sieht ihre Figur offensichtlich als gut an, aber sind wir ehrlich, sie könnte einen Tick sportlicher sein – nicht, weil sie irgendwo Fettpolster hätte, sondern weil ihr etwas mehr Körperspannung nicht schaden würde.


    Zwei bernsteinfarbene, große Augen sitzen in einem frechen Gesicht voller Sommersprossen über einer schmalen Stupsnase. Dies verleiht der jungen Frau ein jugendliches Aussehen und sorgt dafür, dass sie - sehr zu ihrem Leider den- immer für deutlich jünger gehalten wird, als sie eigentlich ist. Mal ehrlich, sie kann ja noch nicht einmal Pralinen mit Alkohol kaufen ohne nach ihrem Ausweis gefragt zu werden. Wer genauer hinsieht, bemerkt jedoch die vollen Lippen und die langen, dunklen Wimpern. Meist ziert ein entspanntes oder aufgeregtes Grinsen ihr Gesicht und ihre Augen leuchten vor Lebenslust.


    Sie hat glattes, kupferrotes Haar und Augenbrauen, sowie helle Haut.

    Leoni trägt gerne ausgefallene und auffällige Kleidung, was aber keine Überaschung sein sollte, angesichts der Tatsache, dass sie aus Illumina City stammt und in dieser Hauptstadt der Mode aufgewachsen ist. In dieser Stadt muss man „stylisch" sein, um etwas zu sein, wobei stylisch aber nicht bedeutet jedem Modetrend blind hinterherzurennen, sondern oft auch dass jemand seinen ganz eigenen Stile trägt und zu diesem steht.


    Im RPG wird sie ein sonnenblumengelbes Top mit Wasserfallausschnitt tragen, bei dem auf Brusthöhe der Schriftzug „burn Baby!“ prangt.


    Dazu trägt sie eine enge Leggins in derselben Farbe, die ihre schlanken Beine gut in Szene setzen.


    Auf ihrer Hüfte sitzt ein ausgestellter Jeansrock in einem dunklen Blau mit hohem, breitem Bund, einer Ziehrleiste aus Knöpfen.

    Dazu trägt sie bequeme, schwarze Stiefeletten mit zehn Zentimetern hohen Absatz. Und dazu eine schwarze Damenjacke aus Bisofank- Veloursleder.


    Ihre Haare trägt sie in keiner festen Frisur.


    Eigenschaften: Die junge Frau ist sehr aufgeweckt und lebendig. Zumindest könnte man so ihr Wesen freundlich beschreiben. Andere würden sie vermutlich aufgedreht und chaotisch sowie unruhig und manchmal auch nervig bezeichnen. Kur sie hat ein sehr hemmungsloses Gemüt und nahezu unerschöpfliche Energie, zumindest könnte man das denken.


    Ihr Sternzeichen erfüllt sie ziemlich klischeehaft, denn es heißt ja, eine Waage sei schwer ins perfekte Gleichgewicht zu bringen. Schon ein Funke mehr Gewicht auf der einen Seite und sie kippt. Daher sollen Menschen mit diesem Sternzeichen selten voll ausgeglichen sein. „Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt – dazwischen kaum etwas!“ Nun gut ganz sooooo extrem ist die Rothaarige vielleicht nicht, aber es genügt wirklich schon teils eine Kleinigkeit und ihre Stimmung schlägt um 180 Grad um. Das hat zumindest den einen Vorteil, dass sie schnell vergibt und Leuten nicht lange böse sein kann. Sie ist allgemein kein nachtragender Mensch, aber trotzdem sollte man es sich zweimal überlegen, ob man sie ausnutzen will. Auch wenn sich ihr Temperament selten lange vor sich hin schwelend verehrt, der Moment, wenn man ihre Wut auf sich zieht, explodiert nicht selten mit einem gewaltigen Knall. Denn an Temperament mangelt es ihr überhaupt nicht. Ihre Freunde meinen, Leoni wäre eine Person, mit der man sich heute wunderbar bis aufs Blut streiten könne, aber schon am nächsten Tag wieder beste Freunde ist.


    Allgemein ist sie jedoch häufiger gut gelaunt, als niedergeschlagen und versucht das Leben in vollen Zügen zu genießen. Und dabei lässt sie sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen.


    Die Rothaarige ist sehr offen und aufgeschlossen und akzeptiert andere Kulturen und Gesinnungen -solange niemand gegen seinen Willen zu etwas gezwungen wird- nahezu problemlos. Sie selbst findet zwar einiges davon befremdlich und würde es eher nicht ausprobieren, aber wenn es ändern Spaß macht, sollen sie doch. Im Gegensatz dazu kann sie sehr, sehr biestig werden, wenn jemand versucht ihr etwas vorzuschreiben oder zu befehlen.


    So wenig Leoni auch sonst still hält, so konzentriert und aufmerksam kann sie sein, wenn es zu etwas kommt, dass sie sehr liebt. Wie zum Beispiel Video-/PC-/Konsolenspiele oder Pokémonkämpfe. Dabei ist sie allerdings lieber Zuschauer und „Co-Pilot", sprich sie spielt gern die Person, die die Karte, Status, Umgebung und dergleichen im Blick behält und dem Spieler im entscheidenden Moment kurze, hilfreiche Hinweise gibt. Sie analysiert die Gegner, deren Bewegungen und deren Angriffsmuster. Ebenso bei Pokémonkämpfen. Sie kann sich auf die Bewegungen und Attacken der Akteure so sehr konzentrieren, dass sie ganz still wird und nichts mehr um sich sonst wahrnimmt. Ganz entgegen ihrer sonstigen Art könnte man meinen, doch es ebenso zu ihr wie ihre sonst so quirlige Art. Wobei man sagen muss, dass sie mittlerweile echte Kämpfe dem digitalen weit vorziehen würde. Keine noch so gute Graphik kann das Spiel der Muskeln und Atmung so perfekt und wundervoll wiedergeben, wie die Natur es geschaffen hat.


    In den Spielen ist Leoni zu ihrem Leider den selbst alles andere als gut. Vor allem mit der WASD-Steuerung hat sie leichte Koordinationsprobleme. Vor allem wenn dann noch First-Person-Perspektive dazukommt, ist sie hoffnungslos überfordert und hat das Gefühl, ihre Finger würden sich verknoten. Zu ihrem Glück war ihr älterer Bruder ein begeisterter Zocker, ehe er vor einigen Jahren sein erstes Pokémon bekam und mit den Kämpfen begann und hatte kein Problem damit, seine kleine Schwester zusehen zu lassen. Außerdem kam sie immer besser mit Jungs klar, als mit gleichaltrigen Mädchen.


    Pokémonkämpfen hat sie sich aufgrund ihrer Probleme bei den Pc-Spiele nie wirklich zugetraut, aber sie weiß vom Zuschauen eine ganze Menge darüber. Es fiel ihr immer leicht, den Jungen, mit denen sie unterwegs war, Tipps zu geben oder ihnen nach dem Kampf diesen zu analysieren.


    Sie liebt Pokémon, die eine geschuppte Haut besitzen, wie Schlangen oder echsenartige. Sie findet es einfach angenehm wie glatt sich die Schuppen an den Händen anfühlen und faszinierend, wie man die Muskelstränge der Wesen durch diese spüren kann. Zudem hat sie einen leichten Faible für Drachen und Feuertypen entwickelt.


    Und wie jedes Mädchen aus Illumona City hat auch sie Spaß an Mode und ihren ganz eigenen Kleidungsstile.


    Geschichte:
    Leoni ist in einer ganz normalen, glücklichen Familie in Illumina City aufgewachsen. Einzig, dass zu dieser Familie keine Pokémon, sondern nur 4 Menschen gehören – neben der Rothaarigen und ihren Eltern auch ihr großer Bruder.


    Schon in jungen Jahren war die Rothaarige öfters mit Jungen unterwegs, als mit Mädchen, da sie dies einfach von zu Hause aus kannte. Ihren großen Bruder sich zum Vorbild nehmend, war sie eher burschikos in ihrem Verhalten. Auch mit den Freunden ihres Bruders kam sie meistens super klar, bis sie diesen irgendwann auf die Nerven ging und die Älteren sich kurzzeitig zurück zogen.


    Ihr Verhältnis zu ihren Freunden änderte sich erst, als Leoni in die Pubertät kam und den Knaben langsam klar würde, dass ihr Kumpel wirklich ein Mädchen war. Ab da begannen ihre Freunde eine Art stillen Wettkampf um ihre Aufmerksamkeit und brachten ihren Vater mehrfach zur Weißglut.


    Vor fünf Jahren bekam ihr Bruder sein erstes Pokémon, was für die Geschwister ein großer Sieg war, hatten sie doch schon seit Kindheit darum gekämpft, selbst Pokémon haben zu dürfen. Ihre Mutter hatte schlicht kein Interesse sich um eines der Wesen kümmern zu müssen und fand den Gedanken daran, dass ein verspieltes Pokémon mit ihrer sauberen Wäsche oder mit dem Haus durch seine Kräfte anstellen könnte, wenig attraktiv. Der Vater der Rothaarigen hingegen war noch städtischer und möchte einfach diese Wesen nicht.


    Schon als Leoni fünfzehn war, hatte sie ihre Kumpel zu Kämpfen begleitet und diesen begeistert beigewohnt. Doch nach und nach beschlossen immer mehr von ihnen, auf Reise zu gehen, auch wenn zum Glück nie die ganze Clique fort war. Es gab immer die Spezialisten die neben Berufsplanung oder chillen keine Zeit oder Lust für dieses Abenteuer ohne Komfort hatten.


    Es traf die Rothaarige hart, als nach ihren besten Freunden, auch ihr Bruder sich dazu entschloss, das Elternhaus für eine Zeit zu verlassen um fremde Regionen zu erkunden. Ihr war schlicht langweilig und zudem wären mit ihren Trainern natürlich auch die befreundeten Pokémon verschwunden, denen sie so gern beim Kampf zugesehen hatte.


    Zu jener Zeit stieß sie im Internet auf Anzeigen für junge Pokémon, die abgegeben werden sollten. Ob Scheidungskinder oder Züchter, sogar Pokémonheime entdeckte sie und die Idee sich selbst ohne fremde Hilfe und ohne jemanden anbetteln zu müssen, würde zum festen Vorhaben. Selbstverständlich wollte sie die Suche nach ihrem zukünftigen Partner vernünftig und wohl überlegt angehen – jedoch war sie schon immer schlecht im Einhalten ihrer eigenen Pläne. Und dann landete sie per Zufall bei den Kleinanzeigen einer großen Seite und auf einer, welche junge, in Kalos nicht selbst beheimatete Pokémon zum Verkauf anbot. Eines der Angebote zierte ein unendlich niedliches Bild einem Babyglumanda und ganz spontan rief die Junge Frau bei der angegebenen Nummer an. Natürlich fiel ihr auf, dass es etwas zu schnell ging und der Mann am anderen Ende der Leitung ihr das kleine Wesen sehr stark aufschwatzen wollte, aber seine Geschichte ergab Sinn, als sie darauf einging und nachfragte. Angeblich handelte es sich bei dem Verkäufer um eine Privatperson, der durch einen Schicksalsschlag die Pokémon seiner Kinder abgeben müsste, da sein neuer Vermieter sie sonst aus der Wohnung werfen würde. Da sie trotz des süßen Bildes und dem eigentlich netten Erstkontakt „vernünftig" bleiben wollte, verabredete sie sich mit dem Mann zu einem ersten Treffen, um die kleine Feuerechse zu treffen.


    Leoni war schon etwas irritiert und verunsichert als sich der Treffpunkt als Parkplatz unter einer Bahnbrücke heraus stellte und es auch schon dunkel war. Der Mann, der dort mit dem Auto vorfuhr, sie kaum grüßte und schon zum Kofferraum eilte, das wirklich winzige Glumanda aus einem Pappkarton angelte und es ihr in die Arme drückte. Auf den ersten Blick erkannte sie, dass das Kerlchen in keiner guten Verfassung war. Aber ebenfalls auf den ersten Blick traf der ihre auf die des Glumandas, welches sich zitternd und ängstlich sich an sie drückte. Sie bemerkte sehr wohl seine matten Schuppen, die verschmierten Nüstern und auch die etwas seltsam wirkenden Hinterbeinchen, aber genauso wusste sie in diesem Moment bereits, dass sie dieses Pokémon dem seltsamen Typen nicht wieder zurück geben würde. Sie musste den Kleinen einfach mitnehmen und in Sicherheit bringen.


    Nachdem sie die Feuerechse bezahlt hatte, war die junge Frau fluchtartig mit ihrem Wagen von dem Parkplatz verschwunden und hatte das nächste Pokémoncenter angesteuert. Die dort stationierten Mitarbeiter hatten erst einmal nach in Empfang nehmen des kleinen Patienten, alle Hände voll damit zu tun, die aufgelöste Rothaarige zu beruhigen und ließen sie erzählen, was passiert war. Nachdem sie allerdings ihre Geschichte gehört hatten, bekam Leoni eine Standpauke, die sich gewaschen hatte, ehe ihr erklärt wurde, dass Nachfrage das Angebot durch diese Vermehrungsbetriebe erhöhen würde. Sie war sehr erschüttert, zu hören dass auf jedes gerettete Babypokémon, zehn neue in einer sogenannten „Qualzucht" nachproduziert werden würden. Am gleichen Abend fand sie sich auch auf der nächsten Polizeidienststelle und erfuhr, dass da sie nie die Herkunft der Feuerechse gesehen und keine weiteren Informationen besaß, sie nichts als Vermutungen hatte, man nichts tun könnte.


    Die nächsten Jahre waren für die junge Frau sehr kräftezehrend, da Prinz, wie ihr kleines Glumanda mittlerweile genannt wurde, viel Zeit in Behandlung und bei Spezialisten verbrachte. Doch wie kräftezehrend der weg auch war, Leoni stand zu ihrer Entscheidung die Feuerechse zu sich zu nehmen und dieser beizustehen. Erst nach und nach kam das ganze Ausmaß des Elends zum Vorschein, denn neben körperlichen und gesundheitlichen Problemen hatte das Pokémon auch psychische Narben von der Vernachlässigung und seinem unschönen Start ins Leben davongetragen. Leoni hat viel Zeit und Energie darauf verwendet, langsam das Vertrauen zu dem Feuerwesen aufzubauen und ihm Selbstvertrauen zu geben. Dadurch wurde das Verhältnis zwischen ihnen beiden sehr eng, auch wenn Prinz sich sehr auf seine Trainerin fokussiert hat und unsicher wird, wenn sie nicht in der Nähe ist. Vermutlich waren die Pokémon in der Vermehrungsanlage in engen Käfigen oder dergleichen gehalten, denn er leidet sehr unter Platzangst. Auch Pokébälle bereiten ihm arge Probleme – wenn er nicht gerade K.O. ist, ist er nahezu unmöglich in den Ball zu bekommen, eher zerlegt er die Bude.


    Leoni hat sich seit ihrem Treffen mit Prinz sehr mit dem Thema illegale Massenvermehrung von Pokémon beschäftigt und unterstützt nun auch Pokémonschützer, die sich bei der Bekämpfung dessen beschäftigten. Auch schreibt sie online Berichte über ihr Zusammenleben und ihre Erfahrungen mit ihrem eigenen Problemkind und was für Ängste und Probleme sie wegen seiner Herkunft zu bewältigen hat.


    Beinahe drei Jahre hat es gedauert, bis Prinz von seinen behandelnden Ärzten endlich das erlösende OK bekommen hat. Es war für seine Trainerin eine Erleichterung, letztlich die Erlaubnis kam, nun auch mit Training und Kämpfen beginnen zu können. Die Fehlstellung in den Hinterbeinen konnte zum Glück dank seines jungen Alters noch korrigiert und mittlerweile auch stabilisiert werden. Leoni hat in dieser Zeit sich oft bei ihrer Familie ausgeweint und war mehrfach kurz davor, aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken, weil sie einfach nicht mehr konnte.


    Aufgrund dessen haben sich die beiden menschlichen Männer ihrer Familie unabhängig voneinander entschlossen, ihr zweites Pokémon solle eines sein, das Prinz Halt und Sicherheit geben kann und an dem „ihr Mädchen“ auch Spaß hat. Allerdings gingen beide sehr unterschiedlich an dies heran. Leonis Vater durchforstete das Internet nach vertrauenswürdigen Züchter, las dutzende Berichte, besuchte diese persönlich, prüfte die dortigen Zustände und verbrachte ein halbes Jahr damit, das perfekte Pokémon für sein Töchterchen auszusuchen.


    Ihr Bruder hingegen besuchte spontan eine kleine Privatzucht in Sinnoh wo sich mehrere junge und gesunde Pokémonkinder auf einem großen Gelände tummelten. Unter diesen war ein Magby, welches sich von dem Gewusel und Chaos um sich nicht beeinflussen ließ und selbst dann entspannt blieb, als zwei Rattfratz beim Fangen spielen es glatt über den Haufen rannten. Spontan und Entscheidungsfreudig wie seine Schwester fackelte er gar nicht lange und entschied, dieser Salamander musste es sein. Die Betreiber der Zucht gaben aber nicht einfach so jedem dahergelaufenen Reisenden eines ihrer Zöglinge und so musste er erst die Familie überzeugen, was ihm allerdings einen guten Eindruck vermittelte. Die Züchter hatten bei diesem Magby schon etwas Sorge gehabt, dass mit ihm etwas nicht stimmen könnte, aufgrund seiner wenig emotionalen Art.

    Beide Pokémon bekam Leoni am gleichen Tag an ihrem Geburtstag überreicht. Beide haben deutlich mehr Kampferfahrung und sind gemäßigter als das Glumanda und haben diesem schon in der kurzen Zeit, die sie bei ihrer neuen Trainerin sind, viel Sicherheit gegeben. Mit diesem Team als Unterstützung kribbelt es nun die Rothaarige richtig, endlich selbst auf Reise zu gehen.



    Items:
    ultimatives Drachenbändiger Item „Fellball-Quietsch".
    Wechselkleidung, Verpflegung, Pokémonfutter, Müsliriegel,



    Pokémon:
    Glumanda
    Name: Prinz
    Level: 9
    Männlich
    Die kleine Feuerechse wurde von Leonie über eine Internetanzeige gekauft. Es stammt offensichtlich aus einer schlechten Zucht und hat dadurch bedingt schon viele Aufenthalte in einer Pokémonklinik hinter sich. Neben einem Schuppenpilz, Atemerkrankungen und einer Fehlstellung des linken Hinterlaufs hatte es noch ein paar kleinere Zipperlein. Zu seinem Glück konnten die Krankheiten behandelt werden und haben keine Chronischen Schäden hinterlassen. Auch die Fehlstellung des Laufes ist nach frühzeitiger Behandlung und zwei Jahren mit einer stützenden Schiene kaum mehr zu erkennen und der kleine Kerl nach nunmehr drei Jahren endlich soweit genesen, dass Leoni endlich damit beginnen kann, ihn zu trainieren. Sein Entwicklungszustand hängt dementsprechend auch Jahre hinter gleichaltrigen Pokémon zurück.


    Vielleicht ist es, weil er schon so viel erlebt hat, vielleicht weil er so veranlagt ist, aber er hat ein sehr unruhiges Temperament und mit den Jahren geradezu einen Kontrolltick gegenüber seiner Trainerin entwickelt. Er verfolgt sie auf Schritt und Tritt und wird schnell rüpelhaft, wenn sie etwas macht, das ihm gerade nicht gefällt und bei dem sie ihn nicht um Erlaubnis gebeten hat. Auch gegenüber anderen Personen, die ihr zu nahe kommen, wird das Glumanda zur Giftechse und fängt schnell an, diese zu Maßregeln. Er hat eine schrecklich niedrige Frustrationsgrenze, extreme Verlusstängste (welche vermutlich der Grund für seinen Kontrolltick sind) und bekommt geradezu Panikattacken wenn er alleine bleiben soll. Leonie hat diesbezüglich schon viel mit ihm gearbeitet und kann zumindest inzwischen alleine das Badezimmer aufsuchen, ohne dass ihr Schützling durchdreht. Außerdem scheint diesem Nervenbündel sein neuer Teamkamerad Magby gut zu tun. Der entspannte Feuersalamander scheint zeitweise eine beruhigende Wirkung auf zu haben.


    Besondere Attacken: Irrlicht (noch nicht vollständig erlernt)



    Magby
    Name: Socke
    Level 10
    Männlich

    Dieses Magby stammt aus einer privaten Hobyzucht in Sinnoh und war ein Geschenk von Leonis älterem Bruder, welcher aktuell auf Reise ist zu ihrem letzten Geburtstag.
    Socke ist immer tiefenentspannt und kaum aus der Ruhe zu bringen. Dabei hat er immer ein bedröppeltes Grinsen auf dem Gesicht und dazu die Augen nur halb geöffnet. Dieser Schlafzimmerblick mit dem manchmal dümmlich wirkendem Dauergrinsen und seiner geradezu unnatürlichen Entspanntheit, hat Leoni schon öfters die Frage eingebracht, mit was sie ihr armes Magby ruhiggestellt habe – und das, obwohl sie ihn erst seit kurzem besitzt. Sie selbst weiß es auch nicht. Sie muss allerdings zustimmen, dass auch sie öfters das Gefühl hat, Socke würde dauerhaft auf einer Stimmungsaufhellenden Droge mit halluzinogenen Wirkung sein. Wenn er zum Beispiel vor sich hingrinsend irgendwo sitzt und sein Blick ins Leere geht, Dinge betrachtend, die nur er selbst sehen kann – wie heißt es im Sprichwort „Er sieht die Ferkokel fliegen“.


    Angst, Panik, Zeitdruck, Sorgen scheinen diesem Gesellen völlig fremd zu sein.
    Den Namen „Socke" hätte Leoni niemals gewählt, diesen hat ihr Bruder dem Magby gegeben „weil der Typ echt eine coole Socke ist!“

    Besondere Attacken: Irrlicht



    Dratini
    Name: Glamourius Lady
    Level: 10
    Weiblich
    Dieses Dratini stammt aus einer guten Zucht und wurde Leoni von ihrem Vater zum letzten Geburtstag geschenkt.


    Der kleine Drache ist sanftmütig, ruhig, vornehm zurückhaltend, freundlich, höflich und geduldig, sowie folgsam. Ganz genau, wie man sich das Gemüt einer perfekten Dame oder Prinzessin vorstellt. Darauf hat Leonie Vater beim aussuchen besonders Wert gelegt. Sie hat ihre Trainerin schnell ins Herz geschlossen – zumindest macht es den Eindruck. Diese vergleicht sie Spaßeshalber aber weniger mit einer feinen Dame als vielmehr mit einer Magd, die ihrer Herrin gefallen will. Wahrscheinlich liegt die junge Frau mit dieser Vermutung näher an der Wahrheit, als ihr Vater.


    Allerdings gibt es eine Situation, bei der Lady regelmäßig ihre Manieren komplett vergisst.


    Das kleine Dratini hat einen großen Traum den ihr aber wohl niemand erfüllen kann: sie träumt davon, selbst weich-flauschiges pinkes Fell zu haben. Für ein normalgefärbtes Dratini mit seinem schlanken, aber stärken Körper und seinem glatten Schuppenkleid leider ein Ding der Unmöglichkeit. Dies hat Lady auch schon früh in ihrem Leben verstanden. Deswegen ist sie jedes mal extrem begeistert, wenn sie etwas flauschig plüschiges findet. Selbst, wenn es sich dabei um ein anderes Pokémon oder ein getragener Modeartikel handelt, gibt es für sie kein Halten mehr. Sie stürzt auf das Objekt ihrer Begierde, versucht mit ihrem schlangenhaften Körper so viel Hautkontakt wie möglich zu bekommen und sich gleichzeitig festzuhalten und beginnt sich in das Fell zu kuscheln, als hänge ihr Leben davon ab. Dann ist das Drachenmädchen auch auf beiden Ohren taub und es ist ihr völlig egal, ob andere oder sogar ihr Schmuseopfer etwas dagegen haben.


    Und wie jeder echte Drache besitzt auch Lady einen echten Drachenschatz. Na gut, eigentlich besitzt ihre Trainerin diesen pinken Fellball mit Quietschfunktion. In Fällen, wo bei dem Drachen alles aussetzt vor Begeisterung, ist diese Quietsche teilweise das einzige, was noch wahrgenommen wird.



    Trivia: auch, wenn Leoni bereits 3 Pokémon besitzt, so hat sie sich noch keines gefangen. Alle ihre Begleiter sind von ihr oder ihrer Familie gekauft.

    Das Angebot den Neuzugängen ihre Fragen zu beantworten wurde von Anatur mit einem dankendem Nicken in Daes Richtung angenommen.


    Aleya betrachtete den Elben mit dem türkisblauen Haar, der langsam auf sie zukam und sie eigentümlich musterte. Dann nannte er sie fragend bei ihrem Namen. Das verwudnerte sie etwas, immerhin hatte sie diesen doch gerade erst selbst genannt. Allerdings zog sich schnell ein Grinsen auf ihre Lippen, als sie sich den Elben genauer ansah. Das Charakterdesign war ihr nicht fremd und jetzt kam ihr auch wieder, dass sie bemerkt hatte, wie er ausgelassen über Deck getollt war - als hätte er zum ersten Mal Beine, die ihn trugen. "Die bin ich, real und in Farbe!", bestätigte sie ihm gut gelaunt, "Und? Deine neuen Füße scheinen ja besser, als die alten zu funktionieren, aber ein bisschen haarig, oder?"


    Da sie allerdings immernoch in einem Gespräch mit Dae war, blickte sie nun wieder diese an und lauschte ihr höflich. "Das mit dem Kontrollieren muss ich wohl erst lernen, mein Körper besaß zuvor nicht diese ... Dimensionen", antwortete die Rothaarige. Die nächste Antwort der Pflanzenlady war, dass sie tatsächlich einst ein Mensch aus der Realität gewesen war, aber ihr Schatten nun verblasst sei. Auch nahm sie Aleyas Kompliment bezüglich ihres Traumkörpers an und gab dieses zurück, was die Geflügelte freute. Die Pflanzenfrau erklärte noch ihre Fähigkeiten und ließ eine Phalaenopsisblüte in ihrer Hand wachsen, ehe sie sich als Dae vorstellte. "Mein Name ist Aleya, aber was meitet Ihr damit, Euer Schatten wäre verblasst?", erkundigte sich der Flammenengel verwirrt und gab wieder ausdrucksvoll zum Besten, wie wenig sie zugehört hatte.


    Wie ihr Körper zustande gekommen war? Sie holte tief Luft, breitete langsam die Flügel voll aus und hob diese über ihren Kopf, sodass man die mit Ketten behangenen Rüstungsteile im Licht der Monde glänzen sehen konnte. "Ich bin mir nicht ganz sicher, wie sich mein Körper erschaffen hat, aber eines weiß ich - er fühlt sich vollkommen nach 'meinem' an, eben einfach richtig. Und 'Die Ketten meiner Vergangeneheit sollen die Rüstung werden, die von nun an meine neu gewonnene Freiheit beschützen!'"


    Sie wandte sich verwirrt um, die Flügel noch immer erhoben, aber diesmal ohne damit um sich zu schlagen. Die androgyne Person mit den nun sehr langen Haaren war etwas in die Takelage geklettert und rief von dort oben, jemand solle seinen Schatten einfangen. wie stellte er sich den bitte das vor? Konnte man die Schatten etwa anfassen? Mit fragendem Blick wandte sie sich erneut Dae zu. Was hatte ihre neue Bekannte dazu für eine Erklärung?


    "Du kannst das nicht haben!", knarrte das Holzhörnchen ungeduldig auf Carbys Wunsch, "Dieses Glitzerding ist sehr wertvoll, es kann deinen zweibeinigen Freunden helfen Selbstregeneratur zu machen, ohne das bleiben sie kaputt, wenn sie sich verletzen und in deinen Klauen kann es nicht wirken! Oder möchtest du etwa, dass andere kaputt gehen?"


    Der Löwenmann und die anderen Lumari schienen derweil Dae zuzustimmen und so wurde vereinbart, dass den Bedingungen des Holzhörnchens entsprochen werden sollte. Der Anatur erkundigte sich bei seinen Leuten, wer sich bereit fühlen würde, das Schiff in eine geschützte Bucht zu navigieren und dabei helfen würde die Hinterlassenschaften der Piratenbande von diesem zu entfernen. Schnell fanden sich hierzu mehrere udn der Klabauter war offensichtlich zufrieden.
    "Einst haben mir mehrere, für mich nutzbare, magische Gegenstände gehört, welche mir aber von Hoock genommen wurden, als er mich in seine Gewalt bekam. Mit diesen kann mein Wert um ein vielfaches gestärkt werden, zum Beispiel könntet ihr mich in jede genügend große Wasserfläche rufen. Haltet also nach meinen Besitztümern die Augen offen udn bringt sie mir zurück", erklärte das Holzwesen und näherte sich den ehemaligen Träumern, die ohnehin schon bei Dae zusammenstanden. Es hielt ihnen die Hand mit dem Amulett hin und klackte. "Dann nehmt es! Das ist ein magisches Amulett, welches nur von jenen aus euerer Welt genutzt werden kann. Und auch nur für jene von euch, egal ob Traumwandler oder Verlorenes Kind... oder Traumgeist. Es wird seinem Träger die zusätzliche Fähigkeit verleihen an anderen Beschädigungen des Traumkörpers vollständig zu tilgen."


    Sie wurden unterbrochen, denn aus dem Krähennest erklang der Ruf "Land in Sicht! Fengard vorraus!" Und tatsächlcih konnte man shcon wenige Momente später eine gezackte Felsklippe als dunkler Schatten vor dem nächtlichen Horizont ausmachen. Sie hatten ihr erstes Ziel beinahe erreicht.


    OT: Ok, aufholen. Bitte entscheiden, wer von den Spielern (Außer den Lumai) das Amulett an sich nehmen wird. Dieser Spieler erhält daraufhin, solange er das Amulett besitzt - Heilfähigkeiten. Allerdigns kann der Träger sich nicht selber damit heilen. Selbstverständlcih kann dieser Gegenstand im Spiel weitergegeben oder herumgereicht werden. Ab jetzt befidnet sich das Amulett im Gruppenbesitz udn wird somit NICHT verlohren gehen, wenn der Träger das RPG verlässt - in diesem Falle wird einfach ein anderer Spieler darüber invormiert, dass es an seinen Charakter weitergegeben wurde. Ebenso kann auch auf das Amulett zugegriffen werden, wenn der Träger nicht greifbar ist.

    Dadurch wollen wir die für Abenteuer-RPG so wertvollen Heilkräfte nicht von einem einzelnen Spieler abhänig, sondern für alle jederzeit zugänglich machen.

    Lexa nickte Frederik zu. "Solange wir nicht wissen, mit wem wir es zu tun haben, sollten wir abwarten. Entweder, die Situation klärt sich, oder es gibt aufs Maul", stimmte die Skaterin dem Gruppenleiter zu und hatte dabei wieder einmal einen inzwischen leeren Lollystiel zwischen den Zähnen. Während ihrer kleinen Wanderung zum Baum hatte sie sich nicht nur immer wieder fasziniert in der Landschaft umgeschaut, sondern auch darauf geachtet, alle der Jüngeren, die sich nicht doch noch entschieden hatten, in der Einrichtung zu bleiben, im Auge zu behalten. Nicht, um den Kindern nachzuspionieren, aber um rechtzeitig eingreifen zu können, könnte etwas unvorhergesehenes, wie zum Beispiel Stürze oder Begegnungen mit wilden Tieren / Digimon geschehem. Ihre Ehrenamtliche Arbeit in dem Jugendzentrum ließ sie eben nicht los.


    So trat sie auch nun neben Frederik, stemmte die Hände in die Hüften und grinste den doch etwas watschelnden Schachfiguren zu - eine selbstbewusste Haltung, die ihrer Meinung nach eine neutrale Erwartung zeigte. Sam bedachte sie mit einem Schmunzeln und einem leichten Zwinkern. Die Kleine war wohl doch nicht so hart, wie sie sich geben wollte. Sicherlich würde sie sich mit diesem Mädchen noch verstehen, wenn das Eis erst gebrochen war.


    Peti Meramon allerdings sah die Sache weniger entspannt, als seine menschliche Partnerin. "Hey ihr Typen, macht keinen Ärger! Was auch immer ihr mit diesen Digieiern vorhabt, ich hoffe für euch, dass es nichts schändliches war, sonst werden wir euch den Hintern versohlen! Jawohl!", trällerte es aufgeregt und flackerte zur Bestätigung besonders unheilvoll - zumindest in seinen Augen. Endlich, endlich ging es los, sie würden digitieren, ihre Macht entfesseln und die unschuldigen Babydigimon vor allem Bösen bewahren, sowie es echte Helden eben taten.


    Die Partnerin der übermütigen Flamme stöhnte auf und legte sich Kopfschüttelnd eine Hand an die Stirn. "Ich scheine mir da einen etwas aehr motivierten Partner ausgesucht zu haben," meinte sie halblaut und beinahe entschuldigend zu Frederik gewandt, "He Flämmchen, kühl dich mal etwas runter. Am ende geraten wir nur wegen deinem Heissporn in Schwierigkeiten."


    OT: Ja, öhm. .. Er ist nur ein Kind - das ist nur kindlicher Übermut... :blush: Verzeihts ihm bitte, wenn er jetzt Stres verursacht. - Oder auch nicht :assi:

    Also Alexa und ihr Heldenflämmchen sind jetzt auch dabei. Dann spielen wir mal Schach, mal schaun, wie die Seiten verteilt sind (Nein ich hab auch keine Ahnung, was wir gewählt haben, ich hab ebenfalls keine Codeübersetzung ^^)

    Manchmal muss etwas altes gehen, damit etwas Neues entstehen kann. So verabschiedet das RPG-Komitee nun mit Kato entgültig eines der ältesten RPGs des Bereiches um Platz zu schaffen - Platz für ein neues Abenteuer, für eine hier im Bereich neue Region und für ein RPG in dem hoffentlich auch viele neue Spieler vom Start an dabei sein können.


    Wir freuen euch einzuladen mit uns vom RPG Komitee die Weiten und Legenden Kalos zu erkunden!


    Ab sofort könnt ihr euch im Anmeldetopic für unser neues Kalos RPG anmelden. Die Leitung des RPGs werden Destiny Moon und Dracorex übernehmen.

    Als Begleiter könnt ihr eurem Charakter bis zu drei unentwickelte Pokémon zur Seite stellen, welche Attacken bis ca. Level 10 können dürfen.



    Darum gehts:


    Kalos: Das Wunder des Lebens:

    Um das Licht Xerneas zu ehren und zu feiern, dass in der lange zurück liegenden Vergangenheit, die dunklen Kräfte Yvetals zurückdrängte, damit wieder Frieden und Hoffnung in die vom Krieg ausgebeutete Region herrschten, hat sich das Herrschergeschlecht was besonders einfallen lassen. Im Herzen von Kalos, in der Hauptmetropole Illumina City findet deswegen alle paar Jahre wieder das legendäre Lichtfestival statt. Es gibt dort alles was das Herz begehrt und noch mehr. Jeder der dieses einzigartige Festival besucht, wird es nie mehr vergessen und immer wieder kommen wollen. So verspricht es der Veranstalter. Große Worte die jeder schon mal gehört hat, wenn man solche Veranstaltungen besucht, aber in diesem Fall ist es in der Tat der Beginn von etwas Großem. Ein Abenteuer wartet darauf, von den jungen Trainer und Trainerinnen entdeckt und erlebt zu werden. Wer mehr darüber erfahren will, der wird herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

    Erneut wandte sich der Flamenengel leicht errötet zu Dae um. "Ja Ihr habt recht, ich schätze ich muss mich an die Reichweite meiner beiden neuen, umwerfenden Argumente erst noch gewöhnen." Ihr Blick glitt über die Pflanzendame und verharrte kurz an ihren Füßen. "Einen Moment, es wurde ja erklärt, dass Traumwandler mit ihrem Schatten Dinge tun können, Ihr habt keinen, bedeutet das, Ihr seid ebenfalls ein Traumwandler? Dann habt Ihr Euren Körper ebenfalls selbst erstellt! Ist wirklich toll geworden - sehr ansprechendes und einzigartiges Design." Durch Daes förmlichen Sprachgebrauch rutschte die Rothaarige ohne es zu merken in den höflichen, kontrollieren Tonfall und Ausdruck einer jungen Lady, wie es ihr ihre Eltern immer beigebracht hatten und verleiteten sie dazu das mit Lob einer kleinen, höflichen Verbeugung zu verstärken, "Ihr müsst Pflanzen sehr gemocht haben. Darf ich Euch nach eurer Fähigkeit fragen? Ich bin übrigens Aleya."


    OT: Ok, Steilvorlage. Darf jeder aufgreifen, wei er möchte ;) Und Ja mein Char kann sogar anderes Verhalten als etwas durchgedrehtes. XD

    Mit großen, runden Augen starrte das kleine Fellknäul die Menschen an, die gerade dabei waren, es zu befreien. Ohne die geringste Spur von Angst zu zeigen, wartete es, bis die Ranken zerschnitten worden waren und trat vorsichtig zwei kleine Schritte aus dem Gestrüpp heraus, ehe es sich schüttelte. Die Öhrchen richteten sich auf und die Route wedelte freundlich. Dann wandte es sich zu seiner Befreierin um und leckte ihr schweifwedeln über die Hände.


    Schnell aber war es dabei durch die Gruppe Menschen zu wandern, jeden Zweibeiner und dessen Pokémon Begleitung neugierig zu beschnuppern und hin und wieder um Streicheleinheiten bettelnd an den Beinen der Trainer hochzuspringen.


    „Keine Sorge, ich habe euch nicht hier her gebracht, um irgendwelche Heldentaten zu vollbringen. Auch müsst ihr keine Angst haben, etwas zu verändern – diese Situation ist nicht kritisch und schwer zu verändern. Es ist nur eine kleine Lektion in Sachen Zeitreise. Und im Zweifel pass ich ja auf“, antwortete die Gedankenstimme Celebis auf Kyles und Renis Unterhaltung, in den Köpfen aller anwesenden Menschen. Das kleine Legendäre musste also ganz in der Nähe sein. „Aber gut gemacht, ihr habt eine der Hauptpersonen unseres kleinen Ausflugs gefunden. Folgt einfach der Situation und alles ist gut. Und Entschuldigung wegen den Dornen – ich kann den Raum nicht beeinflussen. Bedeutet bei jeder Zeitreise bleibt alles, was reist an Ort und Stelle, nur die Zeit ändert sich. Deswegen konnte ich euch auch zur Überfahrt hier her auf die Insel in die Vergangenheit schicken.“ Es wandte den Blick zu Jessabella. „Wie ihr Zurück kommt ist einfach, ich werde euch nach der Lektion zurück schicken.“


    Danach verstummte es wieder. Serena blickte den Kundschafter grinsend an. „Schön, dass sich Fragen scheinbar selbst beantworten. Ich bin gespannt auf diese Lektion“, meinte sie und zwinkerte ihm zu.


    Dem Kleinen schien mitten in seiner Kuschelstimmung plötzlich etwas einzufallen, denn es sprang auf die Pfoten, rannte wenige Schritte in eine Richtung, blieb stehen, wandte sich zur Gruppe um und bellte aufgeregt. Dann fuhr es wieder herum, machte einen Hüpfer nach vorn, bellte erneut und stürmte dann zurück zu den Menschen, um den erst besten von hinten seinen Kopf gegen die Beine zu drücken, als versuchte es diesen zu schieben.


    Doch schon flitzte es wieder in dieselbe Richtung wie zuvor, bellte ungeduldig und wartete auf die Trainer.


    „Ok, das war deutlich“, stellte die Blauhaarige leicht verwundert fest und machte sich daran zu dem steinigen Fellknäul aufzuschließen.


    Sie mussten sich von Wuffels nicht lange führen lassen, denn schon bald hörten sie mehrere, eindeutig nicht menschliche Stimmen. Trotziges oder ängstliches Gebell und eine seltsame Mischung aus Quieken und Schreien. Das hundeartige Pokémon knurrte und schon kam eine befremdliche Situation in Sicht.


    Zwei wild wirkende, struppige Wesen mit einem kugelförmigen Körper unter dem hellbraunen Borstenfell . Mit langen Armen, Beinen und einem Schweif, der wirkte, als würde er zum Greifen eignen. Es waren zwei Menki, welche scheinbar ein für sie zu kleines Erdloch belagerten aus wechem das Bellen kam. Offensichtlich war das Wuffels nicht allein.


    Die beiden Kampfpokémon wandten sich zu den Menschen um und begannen sofort zu drohen. Sie wirkten sehr aggressiv und nicht so, als würden sie sich kampflos besänftigen lassen.


    Schon schnellte eines der beiden auf die Gruppe zu, um das nächstbeste Wesen anzugreifen, wobei es offensichtlich egal war, ob es sich dabei um einen Menschen oder ein anderes Pokémon handelte.


    OT: So, Attacke der Menki. Wie ihr euch denken könnt, sind die beiden Menki in Raserei, sprich wir sollten sie mal besser zur Besinnung bringen.
    Es handelt sich bei den beiden nur um kleinere Gegner, ihr könnt gern beschreiben, wie sie euch angreifen, Reaktionen auf eure Attacken, bekommt ihr gern von der Leitung, oder ihr schreibt diese ohne direkte Reaktion der Menki und wir antworten. Beide Menki befinden sich auf Lv. 10.

    Was übrigens ein guter Punkt ist. Die liebe Qualität. Der RPG-Bereich hat sich abgehoben durch gute Qualität - zumindest war es das Bild. Es gibt durchaus einige nicht so gute Posts oder Themen, oder gar schlechte RPG-Vorschläge. Gut, passiert mal, ne? Jedoch... ist hier auch ein Problem. Doch so eine hohe Qualitätsanforderung wirkt man abschreckend. Elitär, als ob man sowieso nie einen Platz dort hätte. Ich finde, dass es inzwischen etwas besser geworden ist, aber es sollte dennoch versucht werden, dass jegliche dieser negativen Gedanken keinen Platz mehr haben.

    Wie ich bereits sagte, dagegen muss gearbeitet werden. Das Komitee selbst sollte mit gutem Beispiel vorrangehen. Es scheint so, als wäre es nicht damit getan die Leute mit Selbstzweifel, weil ihnen ihre eigenen Postqualität zu gering ist, nett zu ermuntern. Klar dürfen längere Posts auch mal sein aber kurze Reaktionen sollte jeder Spieler versuchen sich anzugewöhnen. Wenn du eine Idee hast, wie das in den Griff zu bekommen ist, lass es mich wissen.

    Ich habe es bereits gesagt - du hast durch sowas keinen gratis Pass, alles zu machen. Es entschuldigt nicht die letzten Jahre in denen so viel schief gegangen ist. Niemand muss/kann das einfach jetzt hinnehmen nach so viel Mist. Siehe was ich gemacht hab. Für mich war es vielleicht das Beste, für andere war es jedoch problematisch. Sowas geht nicht. Kein wenn und aber.

    Du hast recht und ich will keinen Freifahrtsschein. Was auch passiert, es ist ok. Ich hab es bereits gesagt, ich bin nicht stolz darauf, aber wie auch entschieden wird, ich nehm es an.

    Aber wichtig ist, dass sich jetzt endlich etwas ändert, dass man aus diesen Fehlern lernt. Sonst ist auch diese Kritik massiv sinnlos gewesen wie vieles andere bisher.

    Jup isses. Dieser Schuss vor den Bug darf nicht nutzlos gewesen sein. Da stimm ich dir zu.

    Was für eine Bombe und ich will mich entschuldigen, nicht sofort geantwortet zu haben.
    Zuallererst möchte ich aber etwas loswerden: Kukkisa nein der Verräter bist du nciht, zumindest in meinen Augen. Im Gegenteil, ich sehe sowohl hier als auch bei Slim jemanden, dem das Herz blutet dabei, wie sich die Sache hier entwickelt hat. Und so traurig es klingt, ich fürchte, ihr habt recht, dass dies von euch getan werden musste, damit endlich etwas geschieht.


    Postmoral. Ich denke hier ist es unser größtest Problem, dass sich über die Zeit etwas sehr ungesundes eingeschlcihen hat. die Posts hier im Bereich sidn lang udn dauern dementsprechend lange zu schreiben. Auch ich habe etwas Erfahrugn außerhalb udn weiß dass dort meist kurze Posts erwünscht udn gefördert sidn. Ich weiß nciht mehr wie sich das entwickelt hat, aber irgendwann haben die Spieler hier das Bedürfnis entwickelt, perfekte, gut ausgearbeitete Posts zu schreiben und sehen kurze Post oder jene, die sie nciht perfekt fidnen, als nicht gut an. - Nein, ich glaube, das war bereits so, als der Bereich eröffnet wurde udn überwiegend erst einmal FFler hier gelandet sind. Und am Anfang haben auch alle Leiter udn Verantwortlichen immer Stolz von "unserer Postqualität" gesprochen. Es hat sich eingebürgert, dass "Postqualität" etwas unglaubliches sein muss. Anstelle, dass User ermutigt werden,auch kurze Posts, ja sogar Einzeler zu schreiben. Denn diese genügen eigentlcih für kurze Reaktionen udn man sollte eher Zeit dafür ahben. Stattdessen schreiben wir Partnerposts, die nur von wenigen Personen aber eben im Wechsel mit genau solchen kurzen Posts zusammengeschreiben werden udn diese Posts brauchen Zeit. Als Bereichsleitung haben wir eindeutig den Moment verpasst die Gefahr dieser Entwicklung im Bezug auf Länge und Qualitätsansprüche an unsere eigenen Posts zu sehen und es ineine andere Richtung zu lenken.

    Und ja du hast auch recht, was das RPG-Team angeht. Unsre Arbeitsmoral war schlecht udn daran gibt es ncihts zu entschuldigen.
    Aber hier möchte ich einhacken.


    Das alte Team, welches du noch kennst, es existiert mit einer Ausnahme nicht mehr. Und diese bin ich. Daher entschuldige, aber die Kritik an dem werde ich jetzt und hier als Kritik an mir ansehen und auch so handhaben. Ich bin darüber nicht böse, keine Sorge. Und auch Mollymauk hat Recht, ich war nicht die Moderatorin, die der Bereich gebraucht hätte. Und ja, ich habe nicht so viel Erfahrugn mit den Rechten - wannkam es auch im RPG Bereich das letzte Mal vor, dass ich jemand verwarnen musste.


    Ich bin genau wie alle drei, die hier geschrieben haben einst mit der Einstellugn an meine Komiteezeit und später an meine Positon als Mod gegangen mit der Hoffnung "die Welt verändern zu können" wie ihr es so schön beschrieben habt. Und ich bin gescheitert.


    Was ich auch vorschlug, wie die RPG-Galerie, letzendlich habe ich meine eigenen Leute nicht dazu bekommen, mit mir zu ziehen. Das Problem dass Bekannt war, dass Sheewa ohnehin es nie übers Herz bringt, jemand für Inaktivität zu bannen udn ich gerade am Anfang meiner Arbeit als Mod, sehr verunsicher war, es versucht habe zu überspielen und mit einer Einstellung an die Sache gegangen bin, die besagte "Einer muss es ja machen und wenns keiner will, versuch ich mich drann.", hat dafür gesorgt, dass ich über all die Jahre resigniert habe. Ich denke das ist ein großer Kern des Problems und ich bin ehrlich, es fällt mir nciht leicht diesen Text zu schreiben.


    Ja ich war bckig, wollte mir mein Versagen auch nicht eingestehen, wollte nie dass Leute sauer auf mich sind, wenn ich sie kicke und noch so vieles mehr.

    Ich kann viel über die Vergangenheit sagen, was schlecht gelaufen ist und der Großteil was hier gesagt wird stimmt zu.


    Auch der Punkt "Hauptmod"/"Bereichsmami". Ich bin ehrlich zu euhc, derjenige, der diese Kultartige Entwicklung am meisten verabscheut, bin ich. Ich wollte nie diejenige sein, der alle folgen. Ich hatte ja noch nicht mal für das Amt des Mods "hier" geschrien. Ich bin Mod geworden, weil meine Vorgängerin mich als Nachfolger wollte, ich davon geschmeichelt war und "einer es machen musste". Warum ich nicht wie Slim und Kukkisa gegangen bin als ich merkte, dass cih nciht erreichen kann, was ich mir gewünscht hab, sondern zugelassen hab, dass ich zu jemanden wurde, dessen Handlungen von wenig Hoffnung, Resignation, Trotz und Wohl auch Enttäuschung sabotiert werden - ich weiß es nicht, vermutlich aus dem Grund wegen dem ich auch bei für mich schädlichen Menschen geblieben bin - aus Pflicht. Meine Arbeit hier wurde immer mehr Pflicht und das Gefühl, dass alles und jeder sich irgendwo auf "Mama Sheewa" ausruht, ist über all die Jahre geachsen und wurde zu einer ungeheuren Last. Ich hatte das Gefühl, wenn ich nicht mehr könnte oder gehen würde, würde das dem Bereich mehr schaden als alles andere, als währen wir verbunden und könnten weder miteinander noch ohne einander. Es gab irgendwann Zeiten wo ich Magenschmerzen davor hatte, ins BB und in "meinen" Bereich zu schauen. Und ja ich bin selbst mit allen meinen Handlugnen irgendwo im Sande verlaufen. Je mehr der Bereich unter Inaktivität litt, desto schlimmer wurde es und desto mehr wurde meine eigenen Inaktivität und meine Standhaftigkeit, mich dem, was von mir gefordert war udn was ich hätte tun müssen, zu stellen. Und jedes mal, wenn ich irgendwie einsackte und gestolpert bin, war es, als würde der Bereich ein kleines Bisschen mehr sterben.


    Und trotzdem gab es dann in der ersten Hälfte dieses Jahres den Punkt, wo ich entschidene hatte, dass es so nicht mehr geht. Durch die Moderation angestoßen habe ich mir mit Destiny Moon wieder Hilfe an meine Seite geholt. Und wir haben ein neues Komitee ausgerufen. Zu allem kam dann plötzlich noch Imp zurück in den Bereich und seit langem hatte ich wieder das Gefühl "Jetzt können wir wirklich etwas tun, um den Bereich komplett umzukrämpeln und alte Versäumnisse zu klären." Und genau dann brach ich selber mit einem Mal und völlig unvorbereitet weg.


    Das Büro, wo ich arbeite, nahm mehr Arbeit an, als sie Kapatzität an Mittarbeitern hatte. Es wurde schleifen gelassen und landete Mitte Mai plötzlich auf meinem Schreibtisch mit Termindruck. Mir wurde eine Kollegin zur Seite gestellt, welche allerdings in einem ganz anderen Standpunkt in Deutschland sitzt, nur eine Halbtagskraft ist und die nebenbei von ihrem eigenen Büroleiter immer wieder "Wichtiges" datzwischen geschoben bekommen hat. Die Arbeit, die wir beide machen mussten, hätte 4 Personen (die eine Halbtagsstelle mitgerechnet, sonst Vollzeit) gut beschäftigt udn dann stellte sich auch ncoh das Material dass wir zur Bearbeitung hatten als mangelhaft heraus udn wir mussten mehrfach nachbearbeitung anfordern. Mein Chef kam zu mir und bat mich darum mitzuziehen. Es sollte nur zwei Wochen gehen, danach hätte die Geschäftsleitung versprochen mehr Leute dafür abzustellen. Aus zwei Wochen wurden zweieinhalb Monate in denen ich nach dem Aufstehen früh aus dem Haus bin, weit nach 20:00 wieder heimkam, etwas zu Abend gegessen hab und dann anch vielelicht 1-2 Stunden Ruhe am Tag wie tod ins Bett viel. In dieser Zeit kam alles in meinem privaten Leben zum stehen. Mein Lebensgefährte sagte mir mehrfach, dass ich nur noch wie eine geistlose Leiche wäre. Über den plötzlichen Stress habe ich auch nicht daran gedacht, meiner Mitmod Bescheid zu geben, doch auf Nachfrage konnte ich wenigstens eine kurze Erklärung geben.


    Als dann die vermeindliche Deadline vorbeizog, war ich erleichtert und bin mit meinem Liebsten die erste Augustwoche wie jedes Jahr weggefahren. Um Beim Zurrückkommen festzustellen, dass nun zu jenem Projekt dutzende Nachträge gekommen sind. Da ich allerdings vor meinem Urlaub so nah wie irgendwie möglcih vor einem kompletten körperlichen wie geistigen Zusammenbruch stand, zog ich die Reißleine und hab meinem Geschäft klargemacht, dass es so nicht weitergehen konnte.


    In dieser Woche erhielt ich dann die Nachricht über den qualvollen Tod eines geliebten Familienmittglieds, was mir den Rest gab. Ich bin zusammengebrochen!

    Inzwischen konnte ich mit Hilfe meines Lebensgefährten und lieber Freunde vor Ort, sowie meiner Famile wieder auf die Beine kommen und damit beginnen mein Leben zu ordnen. Ich brauchte auch Zeit, bis ich wieder mich im Bisabord anmelden konnte.


    Um ehrlich zu sein, ich hatte Angst. Panische Angst, was ich vorfinden würde und bin auch davon gelaufen. Ich hab vielleicht diesen Zusammenbruch gebraucht, um zu realisieren, wie schwer es mir fällt, mich hier anzumelden und den RPG Bereich zu betreten. Wie eine Barrikade, die ich nicht überwinden konnte.

    Aber um meine Probleme wieder völlig ind en Griff zu bekommen, wollte ich mich der Sache stellen. Hätte ich vorher gewusst, wie ihr mich zurück begrüßen würdet, wäre es mir vermutlich leichter gefallen erneut davon zu laufen. Und ja, alles, was ich als Erklärung geschrieben habe, wirkt für mich selber auch wie eine Ausrede. Ich weiß auf der einen Seite, wie ich in der Situation war, zu wie wenig ich fähig war, wie sehr ich aufgefangen werden musste um überhaupt irgendwie wieder Halt zu finden, dennoch halte ich mir selber auch selbst den Todesfall als billige Ausrede vor.


    Was ich bei meiner Rückkher gesehen habe hat mich ehrlcih gesagt aber mehr geschockt als alles. Es war, als wären meine langjährigen Ängste wahr geworden: Ich brech dem Bereich weg und der komplette RPG-Bereich kommt zum erliegen.


    Viele werden sagen, das hätte nicht passieren dürfen, es gab doch ein Komitee udn einen zweiten Mod, aber sind wir ehrlich, Moon ist gerade erst in ihren Rang erhoben worden - gäbe es die alten Ränge noch wäre sie "nur" ein Forenhelfer. Sie ist ein junger Mod mit dem noch frischen Willen etwas zu ändern. Ihr zur Seite stand ein gerade erst gegründetes, komplett neues Komitee. Und genau da brach der Aldmod, der sowohl Komitee als auch dem neuen Mod alles hätte beibringen sollen, einfach weg. Unsicherheit hat die zurückbleibende und junge Bereichsleitung gelähmt und Zweifel, was und ob sie ohne mich machen dürfen. Wie so oft hat das Problem mit dem "Hauptmod" die Situation sehr viel schlimmer gemacht. Lediglich @Slim hatte in dieser Situation versucht weiterzumachen und ist dann am schlimmsten von diesem kompletten Stillstand verletzt worden. Ich wünschte wirklich, es hätte nicht so sein müssen. Und gerade bei dir möchte ich mich noch einmal und von ganzem Herzen entschuldigen.


    Ich bitte darum diesem jungen Team zu verzeihen. Mehr kann ich dazu nicht sagen.



    Für mich hat sich jedoch vieles geändert, was ich erst wirklich realisiert habe, als ich vor diesem Antworttext saß und mit Leuten geredet habe. In mir sind keinerlei Resignation und Trotz mehr. Ich denke ich selbst bin nun, nachdem mein Leben wortwörtlich in Trümmer zerbrochen ist und ich begonnen habe, mich davon zu erholen, endlich in der Lage zu akzeptieren, dass ich nicht alleine weitermachen kann und bereit nach Hilfe zu fragen. Nicht nur für mich privat, sondern auch für diesen Bereich.


    Und etwas habe ich trotz allem gesehen, als ich zurückkam: Sinnoh lebt. Es läuft vielleicht noch nciht optimal, aber wenn ich bedenke wie sehr Sinnoh allen vorran über Jahre still lag, so komme ich nicht umher zu glauben, dass wenn dieses RPG nur durch Imps Rückkehr zu diesem sich aus der Asche erneut erheben kann, warum dann nicht auch dieser Bereich.


    Deswegen möchte ich dies hier nutzen, um auch alle Spieler des RPG-Bereiches zu bitten der Bereichsleitung zu helfen.


    Ein Bereich wie dieser funktioniert ohne euch nicht. Ich bitte euch, den Leistugnsdruck zu vergessen, den wir alle uns selbst gebastelt haben und euch darauf zu konzentrieren, öfters kleinere, evtl. auch nicht ganz perfekte oder sprachlich wunderbar ausgearbeitete Posts zu verfassen, vorallem bei spontanen Reaktionen reicht es meist völlig, euren Chara einen Satz dazu sagen zu lassen, ohne daraus einen seitenlangen Roman zu basteln.


    Die Kritik hier zeigt, dass es viele Leute gibt, die sich noch immer für den Bereich interessieren und die sein Bestes wollen. Ihr habt ein neues Team und dieses hat jetzt die Chance auch etwas zu tun. Es wird viel Arbeit sein, alles, was versäumt wurde, aufzuholen, aber es ist möglich.


    Was mich angeht - ich bin bereit für das einzustehen, das ich verbockt habe. Ich verstehe es, wenn der Vorstand und die Spieler beschließen, dass man mich als Mod nicht mehr haben will. Jedoch hoffe ich, eine letzte Chance zu erhalten.


    Sollte dies nicht so sein, werde ich mein Bestes geben, um das neue Team solange ich kann darin zu unterstützen, ihren Weg zu finden und die sie ihr doch recht schweres Erbe antreten können, ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.



    Zu guter Letzt habe ich nur noch eines zu sagen:
    Es sollte ine inem Bereich normal sein, dass die Leitung gute Initiative, Treue und Leistung erkennt und diese Leute ins Komitee holt. Das habe ich bei Kukkisa gemacht und bei Cy-Res es ebenso.


    Phil, du hattest uns nur eine Bewerbugn geschrieben, und damals warst du sehr unsicher und schüchtern - also haben wir dich abgelehnt, auch weil solche Leute wie Liz und Lau dir damals gegenüber standen und wir für das Komitee eines kleinen Bereiches nur wenige Plätze hatten. Jedoch haben wir dich später, als du dich zu einem der aktivsten Spieler gemausert hatteest angeschrieben udn gebeten zu uns zu kommen. Es tut mir sehr Leid, dass das zu einer Zeit war, wo die restliche Besatzung zwar ab und an gesagt hat "Gute Idee" aber keiner "Hier ich übernehms" sagen wollte.


    Cy-Res Beitritt als Praktikant beim Komitee war vielleicht von ihm als Scherz getriggert aber nachdem ich sagte, ich kann mich ja mal mit Moon besprechen, wurde er still und nachdenklich ich habe einen ganzen Abend mit ihm gesprochen udn kein einziges Mal wurde da von ihm noch ein Witz gebracht. Erst danach brachte er die verbindliche Anfrage und wir teilten ihm mit, dass wir bald eine Ausrufung für neue Komiteeler abhalten würden udn er dann mit diesen einsteigen könnte. Er hat sehr wohl sich beworben, wenn auch auf eine andere Art als ihr. Er hat den Weg gewählt mich in einem ernsten Gespräc von sich zu überzeugen und mir sein Anliegen zu erklären. Ich hatte ihn im Auge, das stimmt, aber ich wollte, dass er sich den Beitritt ins Komitee selbst verdient und das hab ich ihn auch tun lassen. Und ich würde es wieder tun. Weil ich denek, damit habe ich dem Bereich jemanden an die Seite gestellt, der zwar zeitweise eine arge Tendenz zum trollen hatte, der aber seit dem er diese abgelegt hat und sein echtes Wesen zeigt, mir mehr als einmal bewiesen hat, dass er jemand ist, der zu seinem Wort steht und der zuverlässig ist, was ich zu der Zeit im Bereich nur noch spährlich zu finden glaubte.

    Später als alle anderen kam auch Lexa mit ihrem schwebenden Begleiter auf dem Gang an, wohin die anderen Menschen Snowimon gefolgt waren. Und auch, wenn sie nur kurz vor Datamon ankam, konnte die Skaterin es nicht lassen immer wieder über die Schulter zurück zu sehen. Sie hatte noch ein Gespräch mit ihrem kleinen Bruder gehabt, denn anders als die beiden Frauen, wollte er nicht mit und den sonderbaren Wesen helfen. Sie hatten eine Weile darüber geredet, doch letztendlich hatte Shawn sich durchgesetzt, hier in der Basis zu bleiben. Seine Pflegeschwester war ihm deshalb nicht böse – im Gegenteil, sie konnte ihn verstehen, immerhin lebte der stille Einzelgänger nun schon eine ganze Weile bei zwei aufgeweckten, jungen Damen und dazu kamen nun noch die vielen Leute und die ungewöhnliche Situation hier. Dennoch machte sie sich etwas Sorgen, ob er zurecht kommen würde, auch wenn eines dieser kleinen Digimon offensichtlich starkes Interesse an ihm zu haben schien und sich wohl um ihn kümmern würde.


    So ihren Gedanken nachhängend, überließ sie anderen das Reden und bekam auch erst mit, dass es weiterging, als ihre schwebende Flamme sie anstupste. Sie blickte in sein besorgtes Gesicht, schüttelte energisch den Kopf und lächelte ihn beruhigend an. Verdammt, sie klang ja in Gedanken, wie eine dieser übervorsichtigen Müttern. Nein, Shawn würde zu Recht kommen und die Mädelsfreie Zeit würde ihm sicher ganz gut tun.


    Keine Sorge, es ist alles in Ordnung“, versicherte sie ihrem Partner, während sie den andern durch die Gänge folgte. Bist du dir sicher?, erkundigte sich die Flamme und sie bestätigte dies mit einem kurzen Lachen. „Du und die anderen Kleinen wurden hier ja auch versorgt, oder? Außerdem wird er es wohl für einen gewissen Zeitraum genießen, seine Ruhe zu haben.“ Das beruhigte Peti Meramon sichtlich und es wurde wieder aufgeregter und es begann seiner Partnerin davon zu erzählen, wie es hier täglich mit anderen Kleinen geübt hatte, um ganz schnell stärker zu werden und es nun mit Lexas Hilfe definitiv schon bald digitieren würde.


    So erreichte die Gruppe den Fahrstuhl und die bunte Skaterin lauschte Datamons Erklärung, was ihrem Begleiter sichtlich schwer fiel, ehe beide mit den anderen Teams den Lift bestiegen. Im letzten Moment registrierte sie, dass das Roborterwesen selbst nicht einstieg.


    Oh Wow!“, entwich Lexa, als sie alle den Fahrstuhl verließen und sich draußen in einer schneebedeckten Landschaft wiederfanden. Die Digiwelt machte ihrem Namen alle Ehre, denn was die Menschen und ihre kleinen Partner erblicken konnten, wirkte wirklich, als wären sie in einer anderen, einer digitalen Welt inmitten eines Computers. „Es ist ja gar nicht soo kalt“, wunderte sich die Skaterin. Und tatsächlich herrschten in dieser weißen Pracht keine minusgrade. Trotzdem fühlte sich die Drachenlady in ihrem Strandoutfit schrecklich unpassend gekleidet. „Was solls, kümmert eh keinen. Und so sieht man wenigstens meine Tatoos besser“, murmelte sie halblaut und ließ den Blick schweifen, „He Flämmchen, was ist denn das da drüben?“ Damit war ihr Partner gemeint, doch dieser starrte sie mit großen, glitzernden Augen erwartungsvoll an und schien vor Aufregung am ganzen Körper zu zittern, wie ein Handy auf Vibrationsalarm. „Richtig, da war doch noch was!“, erinnerte sich die Frau und holte schnell ihr „Digivice“-Handy hervor, „Das ist sowas von letztes Jahrtausend! Hättet ihr kein besseres Design finden können?“ Leicht kopfschüttelnd richtete sie das Gerät auf die Flamme und betätigte die Knöpfe.

    Als das Gerät eine Reaktion von sich gab und die Verbindung mit „Ok“ auf dem Display bestätigte, riss Peti Meramon jubelnd die Hand in die Luft und jauchzte „Digitation!“ Nach einigen Sekunden blickte es gespannt zu Lexa. „Und, wie sehe ich aus?“, erkundigte es sich.


    Sehr motiviert und Energie geladen, aber sonst nicht anders!“, antwortete sie ihm, wobei sie nicht genau wusste, worauf er hinaus wollte. Dies schien ihn zu schocken, denn er entließ ein entsetztes Geräusch und ließ die Hände sinken ehe es einfach aus der Luft plumpste. Lexa fing es auf und sah sich nach den anderen um.


    Auch der andere Erwachsene mit dem Tablett hatte scheinbar seinen Partner bereits registriert und schlug eben vor, dass sich als einziges Mögliches Ziel wohl der Baum anbot und ob man sich einfach dorthin aufmachen solle. Bevor Lex aber etwas sagen konnte, meldete sich bereits ihre sonst schwebende Flamme zu Wort, der prompt seine Trübsal über die fehlende Digitation vergessen zu haben schien: Au ja! Datamon hat gesagt, dass wir Digitama zur Station bringen sollen? Das hab ich gar nicht mitbekommen. Ist ja toll. Machen wir uns direkt auf, es wartet eine Welt – und ein paar Digieier – darauf gerettet zu werden!


    Lexa musste schmunzeln. Was für ein aufgewecktes Kind sie doch als Partner bekommen hatte. Da sie ihn ohnehin noch im Arm hielt, knuffte sie ihn leicht, wie ein rundes Kissentier. „Ich hab auch nichts gegen den Vorschlag. Jede Eigeninitiative von uns ist besser, als hier herumzustehen und Datamon scheint davon auszugehen, dass der Ort wo wir hinsollen, offensichtlich sei“, stimmte auch sie dem Vorschlag zu, „Also, wollen wir dann? -Huch?


    Plötzlich war von irgendwoher noch ein weiterer Mensch aufgetaucht, welcher Lexa beinahe Konkurrenz in Sachen Auffälligkeit machen konnte mit seinem knallpinken Haar und den geschminkten Augen, deren Farbe ihrem eigenen lilablassblau sehr ähnlich waren. Sein Kleidungsstil war ebenfalls eher hell gehalten, bis auf die Hose, aber deutlich bedeckender, als der ihre und wohl auch weniger provokant. Außerdem konnte man den Kleidungsstücken geradezu ihren Preis ansehen. Die Drachendame mochte zwar gerne sich durch Kleidung ausdrücken, aber es gab auch im Normalnutzer Bereich gute Qualität und immerhin hatte sie als Alleinerziehende zwei Kinder zu versorgen.


    Aber der Neue mit seiner kleinen Flauschkugel auf der Schulter konnte ihr eben nur FAST das Wasser reichen. Nichts an ihm toppte ihre Schuppen und Robin trug seine Mähne ja auch in Blau, da viel Farbe in dieser Gruppe schon gar nicht mehr so auf. Es war allerdings sehr angenehm, dass sich mit dem Nachzügler die Zahl der „Erwachsenen“ ihrer Gruppe weiter erhöht hatte, denn aus den Teens schien dieser hier schon heraus zu sein, um genau zu sein, schätzte Lex ihn auf etwa ihr Alter.

    Nachdem sie ihn also kurz gemustert hatte, stemmte sie keck eine Hand in die Hüfte und grinste den Pinkschopf schief an. „Tag auch! Wo kommst du denn noch her, oder haben sie noch jemanden in einen entlegenen Lagerraum landen lassen? Und ja wir haben uns auch von Datamon zu diesem Abenteuer überreden lassen.


    Die kleine Flamme schwebte halb neugierig, halb unruhig neben seiner neuen Partnerin und konnte es immer noch nicht erwarten, bald los zu können.


    OT: Huhu Neuling. Dann stell ich dich mal direkt der anderen Chara mit Pinker Schriftfarbe vor.


    Und nein, Peti Meramon ist NICHT digitiert, es wäre nur gern XD.

    Mit was auch immer der kriegerische Löwenmann gerechnet hatte, mit der plötzlichen Verwandlung von Declan und das ohne einen Myoskristall, ganz sicher nicht. Und auch andere der Lumari die bei dem Sturm auf die Jolly Roger geholfen hatten, klappte im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade auf und Getuschel wurde unter ihnen laut.


    Das andere Mädchen entpuppte sich als junger Mann, was Toni aber nur an der eindeutig männlichen Stimme erkannte. Gut zu wissen, sie wollte ihn nicht wütend machen, wie es dem Löwen und anderen bei dem anderen feminin aussehenden Jungen passiert war. Ihr war das Geschlecht ihres Gegenübers ohnehin relativ egal, da sie sowohl mit Weiblein als auch Männlein noch immer nicht wirklich Erfahrung hatte, wie man damit umging. Ihre neue Bekanntschaft jedenfalls willigte ein zu helfen und ließ sich von ihr zu Logan mitziehen.


    Es scheint, als hätte Lednar hier Probleme mit seinen Beinen, er kann sich selbst nicht im stehen halten. darum hab ich dich um Hilfe gebeten. Ich allein bekomm ihn nicht gestützt“, erklärte die Braunhaarige dem anderen.
    Gemeinsam nahmen sie den jungen Mann in die Mitte und zogen ihn in eine aufrechte Position.


    Die Braunhaarige lauschte dem Löwen anfangs, als er erklärte, wie sie mit Hilfe von Kristallen ihre neuen Avatare herstellen können sollten.


    „… Wer ihr wirklich seid oder der ihr immer sein wolltet"


    Die Worte des Löwen hallten in ihrem Kopf nach. Wer sie war, wer sie wirklich war? Das hätte sie auch gerne gewusst, aktuell suchte Toni ja noch danach. Eher mechanisch trat sie auf seine Bitte von Logan zurück, ohne ihn wirklich zu hören, war sie doch bereits in ihren Gedanken gefangen. Vor ihrem inneren Auge rief sie sich das Bild in Erinnerung, wie sie noch vor einem Jahr ausgesehen hatte. Die perfekte und hübsche Puppe ihrer Eltern. Aber wenn sie ehrlich war, war sie nicht mehr als eine graue Maus gewesen und kaum lebendig gewesen. Und verglich das Bild mit ihrem jetzigen Aussehen. Eine leicht aus der Form geratene junge Frau, deren Haar unsauber mit einer Küchenschere zurückgestutzt worden war und die wenig auf ihr Äußeres gab. Aber, wenn sie ehrlich war, war dieses Erscheinungsbild reine Rebellion gegen all das, was ihren Eltern an ihr wichtig gewesen war.


    Beides war sie nicht! Das erkannte sie nun. Und sie brauchte beides nicht mehr. Der Lumarier hatte es gesagt, sie waren in einer fremden Welt voller Zauber und Magie – dass es kein Spiel sein sollte, änderte für Toni rein gar nichts. Ihre Eltern konnten ihr hier nicht mehr folgen. Nun konnte sie herausfinden, wer sie war und beginnen zu leben.


    Und so ließ sie los. Sie brauchte die Gestalt der Menschenwelt nicht mehr, fegte entschieden alle Gedanken an das, was einst für sie der Blick in den Spiegel gezeigt hatte, zur Seite und lies es gehen. Sie war frei!


    Nun gefangen in ihren inneren Monolog, bemerkte sie natürlich nicht, wie in diesem Augenblick ihr Körper in eine Wolke goldenen Staub zerbarst, der wie Sonnenwinde einen Moment um eine schwebende Lichtkugel hing, ehe er von dieser aufgesogen wurde. Wie Declan und Logan kurz zuvor, hatte auch sie die Verwandlung ganz ohne Kristall und so anders wie die anderen, begonnen.


    Ein Ort, wie in ihren Träumen, wo ihr niemand hin folgen konnte, um sie wieder zu einem seelenlosen Objekt zu machen. Toni hatte zuvor nie registriert, wie stark der Wunsch nach Freiheit in ihr gewütet hatte. Doch nun, wo sie dies erreicht hatte, fiel eine bleierne Last von ihr ab und wilde, ungezügelte Freude schlug über ihr wie Wellen zusammen. Nichts würde sie mehr halten, sie würde gehen, wohin sie wollte, selbst wenn kein Weg dorthin existieren würde. Losgelöst, wild und frei. Diese Welt konnte doch nur wundervoll werden, erinnerte sie bis jetzt doch an die Welten der Spiele, die sie lieben gelernt hatte. Welten in denen es Elben oder ähnliche Völker gab. Es war ihr dabei bei ihren Avataren nie um die Rasse an sich gegangen, sie stand einfach auf diese spitzen Ohren. Ob es möglich wäre wenn sie selbst sich Spitzohren wünschen würde?


    Was für ein Gefühl es wohl war, sich wirklich mit gezückter Waffe auf einen Feind zu stürzen und nicht nur eine Figur mit Hilfe der Tastatur zu bewegen? Brennend heiße Vorfreude walle in ihr auf. Dieses neue Leben versprach Abenteuer, Spannung und alles, was die Realität ihr nie hatte bieten können. Diese Leidenschaft kannte sie nur von jenen Stunden, als sich ihr die neuen Welten der OnlineRPG eröffnet hatten, zuvor hatte sie nie etwas verspürt, das sie sich so lebendig hatte fühlen lassen. Müsste sie es in Worte oder Bilder fassen, hätte sie dieses berauschende Gefühl wohl mit tiefrot glühendem, flüssigem Feuer umschrieben, dass bei jedem Herzschlag durch ihren Körper strömte.


    Der Gedanke an ihre Eltern durchzuckte sie und drohte ihre neuentdeckte Freiheit mit Ketten zu beschweren. Doch sie erkannte in sich, dass nun, da ihre Eltern außer Reichweite waren, der Gedanke an sie, ihre Wünsche und Ketten, ihren Schrecken verloren hatten. Und was sie erlebt hatte, hatte sie stärker werden lassen, nicht wahr? … Die Ketten der Vergangenheit sollten nun ihre neugewonnene Freiheit beschützen – ja, diese Vorstellung gefiel ihr. Apropos Schutz, Rüstungen brauchte ein Krieger! Würde sie in dieser Welt überhaupt ein Kämpfer werden? Sicher, sie könnte ja alles sein, was sie sich vorstellen konnte, hatte der Löwenmann gesagt. Sie wollte sein, wie die starken, schönen Frauen, die sie bisher durch fantastische Welten gesteuert hatte.


    Die Lichtkugel senkte sich gen Boden und begann in sich zusammenzuschrumpfen, wodurch sie nach und nach eine schlanke, hochgewachsene Gestalt enthüllte. Mit Toni jedoch hatte diese Person jedoch optisch nicht mehr viel gemein, um genau zu sein, gar nichts.


    Die Frau trug eine sehr kuriose Mischung aus knapper Bikinirüstung, wie man sie aus Fantasy RPGs oft kennt und realer Plattenrüstung, zu welcher unter anderem ein kompletter, mittelalterlich anmutender Panzerarm an einem Rüstkragen, sowie hochgeschlossene Metallstiefel mit Absatz gehörten. Die Rüstung selbst war in gold und rose-gold gehalten und erstreckte sich in massiven Platten auch über die beiden großen, flammenfarbenen Engelsschwingen, die ihrem Rücken entsprangen. Eine Kaskade aus wallemden, zinnoberrotem Haar fiel ihr zu einem voluminösen Pferdeschwanz zusammengebunden, über den Rücken bis über die Hüften.

    Beinahe automatisch öffnete sie Augen, sobald das Licht verloschen war, blinzelte kurz und hob dann die Hand. „Ich bin dann auch soweit……woha!“ Sie stoppte mitten im Satz und starrte auf ihre Hand, ehe sie die zweite auch betrachtete und anschließend begann, ihre eigene Vorderseite in Augenschein zu nehmen. Mit den Händen tastete sie ihr Gesicht ab und ihre Augen leuchteten vor Begeisterung, als ihre Finger die neue Form ihrer nun spitz zulaufenden Ohren ertasteten.
    Eine Bewegung aus den Augenwinkeln brachte sie dazu, den Blick über ihre Schulter zu werfen und ein überraschtes „Oh wie toll!“ entwich ihr. Mit der Linken berührte sie vorsichtig die Schwungfeder ihrer Schwingen, als befürchtete sie, diese könnten bei winzigsten Berührung zerbrechen. „Wow! Jetzt bin ich wirklich Aleya!“, hauchte sie und bewegte ganz langsam und zaghaft die Flügel, bis diese vollständig entfaltet waren.


    Länger konnte die nun Rothaarige aber nicht still halten, weswegen sie mit einem aufgeregten Satz in die Luft und einem spitzen Schrei ihrer Begeisterung Luft machte. Dummerweise vergaß sie aber dabei, dass sie sich noch nicht an ihre neuen Körperteile gewöhnt hatte und schlug versehentlich unkontrolliert mit den Flügeln. Dass diese nicht nur riesig, sondern auch stark waren, ging ihr erst auf als sie mit dieser Aktion etwas oder besser jemanden hinter sich von den Füßen fegte.

    Ups, tut mir sehr leid, ich hab noch Koordinationsprobleme", beteuerte sie sofort und wandte sich zu ihrem Opfer um, wobei sie nun aber vorsorglich ihre Flügel eng an den Rücken legte. Die Tatsache, dass sie noch gar keinen Myoskristall bekommen hatte, hatte sie völlig vergessen.


    „So, bevor wir NOCH eine weitere Überraschung erleben, gibt es unter euch NOCH jemanden, der durch die Nebelpforte gestolpert ist oder sie eigenständig durchschritten hat?“ erkundigte sich Anatur, sichtlich um Fassung bemüht.

    Entschuldigung, aber wie sollen wir sonst durch dieses Tor gekommen sein, außer Tür auf und durch?“, wunderte sich der Flammenengel und legte damit offen, dass sie ihm in diesem Punkt gar nicht zugehört hatte. Prompt erntete sie auch dafür ein Stöhnen von ein paar der umstehenden Lumari und der Löwenmann vergrub für einen Moment das Gesicht in den Pranken, ehe er seine Fassung wiedergewonnen hatte. „Nun die meisten von euch wurden von einer Hand, Pranke, etc. gepackt und durch die Nebelpforte gezogen – zumindest sollte es so sein…“ Er blickte sich noch einmal wartend um, ob sich noch jemand zu dieser Gruppe bekannte.

    „Hört zu, was ich euch sagen muss, ist wichtig. Ihr, die ihr durch eure eigene Entscheidung in unsere Welt gekommen seid, werdet nie mehr in eure Welt zurückkehren können, im Gegensatz zu euren Kameraden hier“, begann Anatur zu erklären, „Denn in dem Augenblick, als ihr die Nebelpforte aus eigener Kraft durchschritten habt, habt ihr euren wirklichen Körper zurück gelassen. Nur eure Seele jedoch nicht euer Körper kamen in diese Welt. Das, was ihr hier getragen habt war nicht mehr als eine Erinnerung an euch selbst, wie ihr früher wart. Mit dem Erschaffen eures Traumkörpers habt ihr diese Erinnerung unwiderruflich aufgegeben. Ihr seid ab jetzt Teil unserer Welt, und doch seid ihr anders. Wir nennen das, was ihr seid Traumgeister. Eure Kräfte sind der Kampf – was euch von allen anderen Wesen der Traumlande unterscheidet. Was eure Primärfähigkeit ist, müsst ihr herausfinden, doch so, wie die Traumwandler ihren Schatten als Sekundärfähigkeit haben, so ist euch die Macht gegeben, eure Seele zu einer Waffe zu formen und diese zu euch zu rufen.


    Ihr seid mächtige Wesen – fürwahr. Doch es ist eine Macht für einen hohen Preis. Und ihr sollt wissen, dass ihr ein gewaltiges, wie auch schwieriges Erbe antretet. Denn dereinst waren die Traumgeister die Wächter und Bewahrer unserer Welt. Sie hielten Traum und Albtraum im Gleichgewicht und beschützten die Träume jener eurer Welt. Die Nachtmahre haben sie jedoch alle vernichtet, keiner blieb übrig. Und mit dem Fall der Traumgeister begann der Krieg mit den Mahren um die Vorherrschaft der Traumlande, welcher nun seit zwei Jahrhunderten wütet. Ich kann euch nicht sagen, welches Schicksal euch erwartet, aber wir werden euch mit euren Freunden zusammen zu den Ältesten bringen.“


    Mit anderen Worten, wir werden und/oder können diese Welt nicht mehr verlassen, sollen zu Beschützern werden?“, fasste die Rothaarige zusammen, „Für mich kein Problem, ich wollte eh nicht in naher Zukunft zurück. Aber hab ich das richtig verstanden, dass Traumgeister wie ich keinen dieser Kristalle zur Avatarerstellung brauchen? Darf ich dann den, den ich eigentlich bekommen hätte sollen an den Großen da weitergeben?“ Sie deutete auf Zzavor in seiner Kiste. „Selbstverständlich würde ich mit dem Übergeben warten, bis wir das Schiff verlassen, da er ja auf dem Schiff Randale läuft.


    Der Löwe stimmte zu und begann an jeden, der noch keinen Kristall hatte und noch nicht seine menschliche Form geändert hatte, einen auszuteilen und gab auch der Geflügelten einen. Welche sich zu der Kroco-Kiste umwandte und dem Dino strahlend den Kristall aus der Entfernung zeigte.


    Selbst das Getuschel unter den Traumwesen, welches nach Declans und Logans Verwandlungen aufgebrandet war, verstummte nur einen Augenblick später und auch der Löwenmann hielt inne, als eine Stimme verkündete: „Land in Sicht!“ Die Blicke der Kaperer wandten sich Richtung Bug, wo tatsächlich vor einer ersten Ahnung eines neuen Morgens sich eine schmale, kaum wahrnehmbare, dunkle Linie erahnen ließ.


    „Gut wir erreichen bald Fengard. Traumwandler, bitte achtet auf eure Schatten und nehmt euren Traumkörper an. Es wäre für uns alle unschön, würdet ihr direkt an eurem ersten Morgen schwinden“, bat Anatur eindringlich, „Wenn ihr weitere Fragen habt, zum Beispiel über unser Ziel Fengard oder eine der anderen Inseln unserer Welt, sowie deren Bewohner, fragt ruhig. Ich werde euch antworten, so gut ich vermag.“


    „Mir stellt sich noch eine Frage", meldete sich das Holzhörnchen zu Wort, „Was gedenkt ihr bezüglich mir zu tun? Immerhin habt ihr dieses Schiff gekapert. Ich denke aber, ich kann euch ein Angebot machen – ein sehr gutes sogar.“ Mit diesen Worten öffnete es eine hölzerne Pfote und offenbarte ein zart gearbeitetes Silberamulett an einer feingliedrigen Silberkette. Ein zartrosaner, halb durchscheinender Stein, ähnlich einem Rosenquarz, war in den filigranen Anhänger eingesetzt. Aus dem Inneren des Steins leuchtete, ein Zeichen, welches drei Kringel in einer Reihe über drei Sternen zeigte. Die beiden äußeren Kringel besaßen dabei einen langen Schweif und zeigten voneinander weg, während der innere Kringel ebenfalls nach links blickte.


    „Lebenshauch? Das ist selten. Wie sieht das Angebot aus?“, staunte der Löwe.
    „Nicht viel, nur das ihr die Verantwortung übernehmt. Selbst das beste Schiff der Traumlande kann nicht völlig ohne Crew auskommen“, gab das hölzerne Wesen zur Antwort.



    OT: so dann beenden wir mal unsren Prolog. Ich wollte eigentlich warten, bis alle Ihr TraumIch haben. Ich werd dann relativ zügig weitermachen, damit wir alle wieder spielen können.



    Die Spieler, die nicht die Verwandlung ihres menschlichen Charas beschreiben, machen später einfach mit dem Char in Traumgestalt weiter, als hätten sie die Szene geschrieben.



    Lebenshauch-Amulett: ich hab es von Beginn an angekündigt und mache nun ernst. Dieses Amulett ist eines jener magischen Items, welches dem Träger eine weitere, permanente Fähigkeit gewährt. In diesem Fall ist es die Fähigkeit ehemalige Menschen komplett heilen zu können. Amulette, sofern sie erspielt werden, sind zwar einem Char zugeordnet, aber zählen als Gruppeninventar und gehen nicht mit Ausstieg des Nutzers verloren. Die Charas, die bereits in der Traumwelt lebten, können alle darüber Bescheid wissen.



    Anatur spielt jetzt den InformationsNPC fragt ihn ruhig. OT könnt ihr die Infos zu den Inseln natürlich im Infotopic einsehen und nachschlagen.