Beiträge von Narime

    Hab Anfang des Monats eine komplett überforderte Geschichte-Klasse im ersten Lernjahr übernommen. Hab selber noch nicht so verdammt viel Erfahrung, aber ich lieb es, Geschichtestunden vorzubereiten (bisschen wie das Wikipedia-Game nur für Nerds) und ich freu mich dann auch, wenn die Kinder tatsächlich Interesse daran haben, was ich ihnen so erzähle bzw. mitbringe.


    Heute aber war mein erstes Highlight: ein Junge, der richtig aktiv und lieb mitgearbeitet hat, kam nach der Stunde zu mir und erzählte mir von einer Abmachung mit der alten Lehrerin. Er stand zwischen 1 und 2 und durfte wählen: die bessere Note, dafür würde er nächstes Jahr die schlechtere bekommen, wenn er wieder in der Situation wäre, oder umgekehrt.


    Ich habe ihn gefragt, welche Entscheidung er getroffen hatte und er gestand mir, den 1er gewählt zu haben. Ich habe zu ihm gesagt, dass ich von dieser Regelung nichts wüsste ;)


    Soweit, so gut. Er fragte mich dann, ob er den 1er denn auch bekommen könnte, und ich habe ihn ermutigt, dass es derzeit gut danach aussieht. Er meinte dann, dass es ihm bisher schwer gefallen sei, Geschichte zu lernen und zu verstehen.


    Ohje, meinte ich, und fragte, ob es ihm denn jetzt besser geht. Er bejahte und ergänzte: "Und jetzt interessiert es mich auch!"


    Mein Herz ❤️

    Und wo hab ich jetzt geschrieben, dass man JKR nicht kritisieren soll? Dass man nichts sagen soll, weils halt ihre Meinung ist?


    Ich habe geschrieben, dass man Menschen, die Harry Potter noch immer mögen, aus welchen Gründen auch immer, und sich trotzdem von JKR distanzieren, tolerieren kann und sollte und sie nicht für ihre Vorlieben in Grund und Boden shamen sollte, weil es dem Ansehen und der Glaubhaftigkeit der gesamten Bewegung mehr schadet als nutzt.


    Zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    Während Narime auf der vorigen Seite den Gebrauch von SJW verteidigt und quasi schon rechtfertigt, weshalb sich Leute "gezwungen" sehen diesen zu verwenden

    Gutes Beispiel dafür, was man einigen hier vorwerfen kann: ihr lest Dinge in Beiträge hinein, die da nicht stehen. Tut so, als würdet ihr euch aufopfern für Menschen und Personengruppen, die euch nie danach gefragt haben, und seht dabei nicht die Problematik dahinter, dass ihr dabei auch andere abwertet. Diskussionen müssen nicht immer sachlich sein, aber sie müssen IMMER respektvoll bleiben.


    Und das geschieht nicht, wenn man Menschen ihre Ansichten zum Vorwurf macht. Es ist nicht menschenrechtswidrig, Harry Potter zu mögen, aber es ist menschenrechtswidrig, Menschen ihre Meinung abzuerkennen oder sie aufgrund ihrer Meinung abzuwerten und zu diskriminieren. Es gab hier im gesamten Verlauf NIEMANDEN, der die menschenverachtenden Aktivitäten JKRs gutgeheißen hat (korrigiert mich, wenn ich mich irre). Und ich habe auch nie die Verwendung des Begriffes SJW verteidigt, aber was ich zumindest versuche, ist euch klar zu machen, dass es nicht sinnvoll ist, mit der Keule zu kommen. Es ist didaktisch sogar das dümmste, was man tun kann. Je mehr sich jemand persönlich angegriffen fühlt, desto weniger wird er/sie bereit sein, seine Haltung zu verändern. Um nichts anderes ging es mir, aber das will man ja nicht verstehen. Ob das jetzt woke, woke woke oder wasauchimmer ist, reflektiert bitte allesamt (alle alle) euer Verhalten UND was euer Gegenüber zu seinem Verhalten bringen könnte, statt die Reaktionen von vornherein zu verurteilen.


    Der verlinkte Beitrag, der auch in meinen Augen nicht okay ist, zeigt ganz klar, wie es aussehen würde, wenn sich auch die (eher passive) Gegenseite in der Diskussion versteifen würde. Stattdessen wird einer ohnehin aufgeschlossenen Seite vorgeworfen, dass sie nicht genauso aufopfernd agieren wie man selbst. Schön, dass ihr bereit seid, eure Kindheitserinnerungen aufzugeben. Andere wollen es nicht. Ich persönlich werde mein Bestes tun, Harry Potter und das ganze Phänomen rundherum in allen Facetten zu unterrichten, weil auch heute noch viele Kinder mit der Geschichte aufwachsen und sich dran erfreuen. Letztendlich eignet sich das Werk dann gut, um solche Dinge zu thematisieren - genauso wie Goethes Frauenbild oder Kants Antisemitismus. JKR ist und bleibt eine der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit, ob man sie cancelt oder nicht, wird sie immer Einfluss auf viele Menschen haben - und sei es auf Menschen wie euch, die ihr Werk als Anstoß nehmen, andere über ihre Fehler aufzuklären. Das macht den Text, den sie vor Jahrzehnten geschrieben hat, nicht weniger bedeutend, aber natürlich umso wichtiger, ihn in den Kontext einzuordnen.


    Daher ist es auch wichtig, Menschen dabei zu unterstützen, wenn sie offen dafür sind, aber es hat wie gesagt noch nie gut funktioniert, von oben herab zu belehren. Jede:r darf und muss selbst entscheiden dürfen, welche Informationen man aufnimmt, akzeptiert und wo man die Meinung vielleicht sogar anpasst oder ändert. Jemandem Vorwürfe zu machen ist dementsprechend nicht nur nicht zielführend, sondern auch nicht in Ordnung.


    Der Spruch heißt zwar "Keine Toleranz der Intoleranten", aber Intoleranz konnte ich nirgends vernehmen, deshalb ist diese ganze Diskussion überzogen. Leben und leben lassen, auch wenn es manchmal schwerer fällt. Warum so ein Ungleichgewicht der Moderation auffällt, liegt bestimmt auch daran, dass die eine Position in Angriffshaltung ist, während die andere Seite eigentlich nur in Verteidigungshaltung ist. Niemand hat euch zum Vorwurf gemacht, dass ihr Harry Potter nicht mehr konsumieren wollt 🤷

    Ganz unpopular opinion: Wenn Personen, egal welcher Gesinnung, ausfallend und beleidigend werden, sollte das weitergehend sanktioniert werden, als dass man nur einen Beitrag editiert oder löscht. Aggressives Verhalten, egal aus welchem Eck, ist nicht akzeptabel und sprachlicher Gewalt sollte mit der erwähnten Nulltoleranz begegnet werden.


    Seien es Beleidigungen, Herabwürdigungen, Anschuldigungen, Vorwürfe - beim ersten Mal löschen und verwarnen, und dann konsequent Ausschlüsse aussprechen. Wer nicht zivilisiert diskutieren kann - darf nicht diskutieren. Auch in der echten Welt sind Menschen vor Hassrede etc. geschützt durch Gesetze und Beleidigungen können angezeigt und bestraft werden. Das Internet mag Neuland sein - aber sicher nicht rechtsfrei. Sanktionen der hiesigen Moderation sind da noch das gelindeste Mittel.


    Ihr seid nicht hier, um auf toxischste Weise die Grenzen des Vertretbaren auszuloten, sondern euch zu unterhalten. Hier gehts nicht um Leben und Tod und mit genau so einem Verhalten wird man niemanden umstimmen. Stattdessen erreicht man häufig das Gegenteil. Begriffe wie "Social Justice Warrior" sind aus diesem Verhalten heraus entstanden. Wer sich einem "Warrior" gegenüber sieht, wird diesen in der Regel nicht umarmen und sagen "du hattest ja so recht, wie konnte ich mein Leben lang falsch liegen", nachdem dieser zuvor sich über die Dummheit eben dieser Person ausgelassen hat. Nein. Was du nicht willst, was man dir tut - und wie man in den Wald hinein ruft - um nur anzuspielen auf die Reaktion, die in der Verteidigungshaltung viel wahrscheinlicher ist.


    Ein guter Rat zum Schluss: wer mit sachlichen, rationalen Argumenten nicht erreichbar ist, wird es durch aggressive Sprache nicht eher. Ihr schadet mehr euch und dem Ansehen der Bewegung, die ihr vertretet, als dass ihr diese einzelnen Personen umstimmen könnt. Verschwendet diese Energie nicht. Ein Krieger weiß auch, wann eine Schlacht verloren ist.


    Und ihr geht ja am Ende des Tages auch nicht zu eurem Arbeitgeber/Familie/Freunde und prahlt damit, dass ihr in den Allgemeinen Diskussionen in einem Pokemonforum Menschen zur Sau gemacht habt, die euch vielleicht intellektuell unterlegen sind. Nicht das.

    Kennt ihr das, wenn freitags alle schon zu Mittag aus dem Büro abhauen und ihr gefühlt bis 17 Uhr dableiben müsst, um keine Minusstunden zu machen? :upsidedown:

    Kennt ihr das, wenn ihr Freitags bis 14 Uhr arbeiten müsst und trotzdem nicht vor 18 Uhr nach Hause fahrt?


    Oder wenn ihr im Krankenstand seid, sich eure Arbeit aber nicht von selbst erledigt und ausrechnet, wie viele Stunden pro Tag ihr am Wochenende krank arbeiten müsst, damit ihr Montag wieder arbeiten könnt?


    sad Lehrer noises

    Das ist aber nun doch ein extrem... trauriges Argument.

    Wenn man das Gefühl hat, dass neben der Arbeit neben hauptsächlich eine Person sonst sehr wenig Zeit bleibt, sollte man vielleicht eher dran arbeiten diese Gesellschaft niederzureißen.

    Da hab ich glaub ich nie anderes behauptet. Ich habe nur begründet, warum Raito eben Monogamie und unsere Gesellschaft so miteinander verknüpft.


    Wobei ich auch mit mehr Freizeit eher mehr Freunde suchen und weiterhin eine monogame Beziehung führen würde. Aber wer weiß, ob einem dann nicht schneller langweilig wird in dieser einen Beziehung, das stimmt schon. Aber nur ein weiterer Beweis, wie sehr die Monogamie einfach in uns feststeckt.

    Ich hab jetzt bei weitem nicht alles gelesen, aber ich möchte Raito grundsätzlich zustimmen, was Monogamie angeht. Ich finde er (sorry falls ich misgendere) hat einen ganz guten Punkt darin gefunden, dass die Monogamie eben in unserer Gesellschaft verankert ist und unsere Gesellschaft auf diese Weise nicht ohne Monogamie funktionieren kann.


    Möchte sagen: Monogamie bringt verdammt viele Vorteile mit sich für diese Gesellschaft.

    Im Patriarchat sichert es den Fortbestand und die Erbreihenfolge, dem Mann seine sexuelle Befriedigung (iwo müssen Incels ja auch den Glauben her haben, dass ihnen eine Frau zusteht) und sie spart vor allem Zeit. Aus weiblicher Perspektive kann und muss ich sagen: je mehr ich arbeite, desto weniger Zeit habe ich, Beziehungen zu pflegen. Teilweise fühlt es sich so an, als würde ich meine Mitmenschen vernachlässigen. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, diese Zeit nicht nur mit meinem Partner, meiner Familie, meinen Freund:innen zu verbringen, sondern mehreren Parter:innen ähnlich viel Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, dann muss zwangsläufig eine neue Priorisierung her, weil der Tag nur 24 Stunden hat.


    Manche werden sich mit weniger gemeinsamer Zeit zufrieden geben, manchmal wird vielleicht die Poly-Familie zum neuen/einzigen Freundeskreis, Kontakte zur eigentlichen Familie fallen weg - oder man lebt und arbeitet anders. Und das ist der Punkt, den ich eben hier sehe. Solange wir in einer kapitalistischen Arbeitsgesellschaft leben, muss sich der Großteil der Menschen aus Zeitmangel auf eine monogame Lebensweise beschränken. Unsere Gesellschaft baut auf dem Grundstein einer Familie - dazu gehört auch das Versorgen von Kindern und Älteren - und je liberaler die Gesellschaft, desto mehr werden wir von unseren Nächsten abhängig (Stichwort Wirtschaftsliberalismus). Und für Poly-Beziehungen gibt es einfach kein Rechtskonstrukt, das allen dieselbe Rechtssicherheit gibt, wie es etwa eine Ehe tut. Man kann die Gesellschaft im Kleinen noch so sehr aufbrechen wollen und versuchen - solange sich juristisch nichts ändert, bleibt es eine rosarote Utopie. Bei all den Problemen, die das Patriarchat gerade für Frauen immer noch mit sich bringt, ist es nicht mehr oder weniger als ein Glücksspiel, sich auf den guten Willen seiner Mitmenschen und vor allem Lebenspartner:innen zu verlassen, wenn es keine rechtliche Absicherung gibt. Und je mehr Menschen beteiligt, desto mehr Riskofaktorenp.


    Sprich: jede:r muss für sich selbst (vor)sorgen, individuell. Und dorthin zielt unsere Gesellschaft schon seit langem. Je individueller, desto unabhängiger. Keine Großfamilien mehr: Großeltern ins Heim abschieben, keine Kinder. Ich sehe da auch Vorteile drinnen, keine Frage, und find es nicht negativ, ältere Menschen von fachlich ausgebildeten Pfleger:innen betreuen zu lassen oder auf den Nachwuchs zugunsten des Weltklimas zu verzichten. Aber wenn sich alle sozialen Netze auflösen, gibt es auch wenig, das Menschen in Krisenzeiten zusammenhält. Mehr Scheidungen, weniger langfristige Beziehungen, Tinder sind nur einige Folgen davon. Vielleicht ist Liebe an sich auch nur ein gesellschaftliches Konstrukt - ist man sich ja nicht mal einig, ob es jetzt Gemeinsamkeiten oder Unterschiede sind, die eine gute Partnerschaft ausmachen.


    "Mononormativität" löst sich daher vermutlich auch gerade wegen der gesellschaftlichen Veränderungen zunehmend auf. Das fängt ja schon bei der Normalisierung von Trennungen an - mehrere Partner:innen müssen ja nicht simultan sein. Aber sie ist definitiv ein Symptom dieser Gesellschaft, was allerdings nicht heißt, dass in einer anderen Gesellschaft alle poly wären. Wie Bastet schon sagte: da schwingt auch immer ein stark sexualisierter Unterton mit. Denn, von Sex und dem Zusammenleben abgesehen, können platonische Freundschaften auch einen ähnlichen Stellenwert wie Partnerschaften einnehmen. Fordert eine nicht-mononormative Einstellung also die moralische Legalisierung von Seitensprüngen und Affären oder wäre sie tatsächlich ein Fortschritt in der Gesellschaft? Weil prinzipiell kenne ich wenige, denen es nicht egal ist, was die anderen tun, solange es einvernehmlich ist. Und wenn eine nicht-mononormative Gesellschaft mir vorschreiben will, dass meine Monogamie moralisch verwerflich weil altmodisch und überkommen ist, dann will ich sie nicht. Punkt.

    Gruppe 2

    Name der Serie: Breaking Bad

    Erscheinungsjahr: 2008 - 2013


    Name der Serie: The Queen‘s Gambit

    Erscheinungsjahr: 2020


    Name der Serie: Scrubs - Die Anfänger

    Erscheinungsjahr: 2001-10


    Gruppe 4

    Name der Serie: Avatar-Reihe (The Last Airbender / Legend of Korra)

    Erscheinungsjahr: 2005-2014

    Gruppe 1


    Name der Serie: Modern Family

    Erscheinungsjahr: 2009


    Name der Serie: Friends

    Erscheinungsjahr: 1994


    Name der Serie: Scrubs - Die Anfänger

    Erscheinungsjahr: 2001-10



    Gruppe 2


    Name der Serie: Malcolm mittendrin

    Erscheinungsjahr: 2000


    Name der Serie: Full House

    Erscheinungsjahr: 1987



    Gruppe 3


    Name der Serie: Avatar-Reihe (The Last Airbender / Legend of Korra)

    Erscheinungsjahr: 2005-2014



    Gruppe 4


    Name der Serie: Tom und Jerry

    Erscheinungsjahr: 1976


    Name der Serie: Der Rosarote Panther

    Erscheinungsjahr: 1973



    Gruppe 5


    Name der Serie: Die Sendung mit der Maus

    Erscheinungsjahr: 1971



    Gruppe 6


    Name der Serie: Kim Possible

    Erscheinungsjahr: 2002-2007



    Gruppe 7


    Name der Serie: Castlevania

    Erscheinungsjahr: 2017


    Name der Serie: The Simpsons

    Erscheinungsjahr: 1989



    Gruppe 8


    Name der Serie: Chernobyl

    Erscheinungsjahr: 2019


    Name der Serie: Fargo

    Erscheinungsjahr: 2014 -


    Name der Serie: Breaking Bad

    Erscheinungsjahr: 2008 - 2013



    Gruppe 9


    Name der Serie: Peaky Blinders

    Erscheinungsjahr: 2013



    Gruppe 10

    Name der Serie: Game of Thrones

    Erscheinungsjahr: 2011


    Name der Serie: The Queen‘s Gambit

    Erscheinungsjahr: 2020


    Gruppe 11



    Gruppe 12


    Name der Serie: The Witcher

    Erscheinungsjahr: 2019


    Name der Serie: Dr.House/House M.D.

    Erscheinungsjahr: 2004



    Gruppe 13


    Name der Serie: X-FACTOR: Das Unfassbare

    Erscheinungsjahr: 1997



    Gruppe 14

    Name der Serie: Desperate Housewives

    Erscheinungsjahr: 2004 - 2012



    Gruppe 15



    Gruppe 16


    Name der Serie: Brooklyn Nine-Nine

    Erscheinungsjahr: 2013

    Also, ich werde mir das Spiel ohnehin schon allein deswegen nicht kaufen, weil ich HP und JKR (sind ja im Grunde Synonyme) nicht unterstützen will, aber wenn es stimmen sollte, dass die Kobolde die Bösen sind (und offenbar eine Rebellion starten?), dann scheint das für sich genommen schon ein guter Grund zu sein, das Spiel nicht zu kaufen. Einerseits vereinen die Kobolde aus HP praktisch sämtliche antisemitischen Stereotype und sie dann jetzt in der Geschichte des Spiels zu den tatsächlichen Villains zu machen, hat da noch einmal extra einen sehr unguten Beigeschmack - und das im Grunde auch ohne den Vorwurf des Antisemitismus, denn die Kobolde sind in HP nun einmal so oder so eine handfest rassistisch unterdrückte Spezies und deren Widerstand gegen die menschlich-magische Bevölkerung als böse zu framen bzw. die Story des Spiels so zu gestalten, dass besagter Widerstand niedergeschlagen werden muss, dürfte aus ideologiekritischer Sicht zumindest bedenklich sein.

    (Ist natürlich unter Vorbehalt, weil wohl eh noch nicht so viel über das Spiel bekannt ist, aber der Ersteindruck ist halt doch eher ein schlechter.)

    Ich verstehe komplett, was du damit meinst und bin auch ein bisschen (sehr) bitter, dass JKR diese Richtung einschlägt, noch lebt und aktivistisch tätig ist. Das macht es noch einmal schwieriger, Autor:in und Werk zu trennen.


    Allerdings versuchen sich sämtliche, tatsächlich beteiligte Unternehmen explizit dagegen zu stellen. Das kann und darf man auch positiv sehen, weil es Awareness schafft. Und es gibt zig Statements, dass JKR eben NICHT am Spiel direkt beteiligt ist. Dass die Welt, die JKR geschaffen hat, keine perfekte ist, keine Utopie, ist klar und das will sie auch nicht sein. Sie hat dabei aber auch nicht alles falsch gemacht. Nicht zuletzt stammen die Bücher und Filme aus heutiger Sicht aber auch schon aus einer anderen Zeit. Es aus heutiger Sicht zu verurteilen ist halt genauso falsch, weil wir Stereotype heute anders dechiffrieren als noch vor 25 Jahren (!! das ist ein Zeitraum, der in die andere Richtung fast zur 1968er Bewegung reicht, wo Frauen halt literally noch fast keine Rechte hatten).


    Und ja, auch damals hätte auffallen können, dass Kobolde (die noch dazu die Banker von Gringotts sind, lul) in gewisser Weise auf historische Feindbilder, die oft antisemitisch waren, aufbauen. Aber der Antisemitismus steckt in der DNA dieser Gesellschaft, was allerdings nicht heißt, dass das Wiederverwenden dieser Bilder auch antisemitisch gemeint ist. Es gehört auch die zweite Seite dazu, nämlich, dass man diese Bilder antisemitisch liest. Juden hatten nie eine tatsächliche Ähnlichkeit mit Kobolden, diese Darstellung kommt davon, dass man umgekehrt wohl Juden Eigenschaften von Kobolden zugeschrieben hat. Das ist also alles tief verwurzelt in westlicher Mythologie, westliche Tradition. Einem doch sehr konservativen westlichen Werk vorzuwerfen, es sei westlich und konservativ, oh wow. Auch bei Tolkien werden Kobolde (Orcs) als Bösewichte dargestellt. Auch Tolkien wirft man Antisemitismus vor. Informiert euch mal, wie Voltaire, Kant oder auch Karl Marx zu Juden standen. Reduziert ihr die auch auf ihren Antisemitismus? Cancelt ihr jetzt auch die? Fun fact, JKR greift aus literaturhistorischer Perspektive sogar auf den Parzival-Stoff zurück und ist daher sicherlich nicht unbeeinflusst von diesem ganzen literarischen Umfeld. Auf der anderen Seite hat auch asiatische oder skandinavische Mythologie sicherlich ihre Schattenseiten, die euch halt nicht direkt auffallen, weil sie fremd und interessant wirken. Das ist so, weil sie gefiltert werden, durch Übersetzung, durch Adaptierung - schlicht für westliches Publikum aufbereitet, damit sie eben anziehend wirken.


    Man muss das nicht unterstützen. Aber man muss auch nicht Menschen verachten, die sich immer noch gerne in Fantasiewelten verlieren. Das Spiel ist auch bei weitem nicht pazifistisch, heißt das, dass alle, die es spielen wollen, den Krieg in der Ukraine unterstützen und russische Kobolde abschlachten wollen? Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Ich dachte, das wissen Menschen am Regenbogen besser als alle anderen.

    Rajani


    Ich habe einmal den klugen Satz gelesen, dass eine Beziehung erst wirklich vorbei ist, wenn eine neue beginnt. Gerade Frauen hängen emotional an einer festen Partnerschaft, weil sie ihnen evolutionär gesehen Sicherheit gibt - daher ist das Lösen aus so einer Bindung noch einmal schwerer.


    Was du tust - darüber nachdenken, was eure Gemeinsamkeiten, aber auch Probleme waren - ist richtig und wichtig. Womöglich hättest du deinem Ex gegenüber weniger fatalistisch sein können und noch nicht eine Trennung aussprechen, sondern eben offen über deine Gefühle mit ihm sprechen müssen. Dass du jetzt in der retrospektiven rosaroten Brille festhängst, liegt sicher auch daran, dass sich eure Probleme in der Beziehung mit der Trennung in Luft aufgelöst haben - natürlich siehst und vermisst du die nicht. Aber du vermisst die guten Seiten und das ist absolut normal.


    Auch andere Männer (und Frauen und menschliche Wesen) mögen die gleichen Dinge wie du. Es gibt fast 8 MILLIARDEN Menschen auf der Welt, allein über 80 Millionen in Deutschland, selbst wenn man alle unpassenden Bevölkerungsgruppen herausrechnet, bleiben ein paar Millionen in Europa für dich übrig, unter denen es hunderte oder tausende gibt, die ein Deckel für deinen Topf sein können. Du musst dich wirklich fragen: Ist er der Mensch, mit dem ich mein ganzes Leben verbringen möchte? Kann er mir alles (oder zumindest fast alles) geben, das ich mir in einer Beziehung wünsche? Wenn die Antwort nicht eindeutig ja ist, dann hast du mit der Trennung nichts falsch gemacht. Es ist auch nicht fair ihm gegenüber, die Beziehung um der Beziehung willen aufrecht zu erhalten, bis dir vielleicht derjenige über den Weg läuft, der es letztlich ist. Und auch solltest du dich nicht damit zufrieden geben, wenn es nicht das ist, was du eigentlich möchtest. Gut ist nicht unbedingt gut genug. Ich möchte damit an niemanden appellieren, sich nur mit absolut kompatiblen Partner:innen einzulassen - aber die "Arbeit" an einer Beziehung sollte nicht die Freude daran überwiegen. Ich bin Fan von unperfekten Menschen und unperfekten Beziehungen, aber sie sollte genuin beide glücklich machen, ohne ihnen zu viel abzuverlangen.


    Eine Partnerschaft ist mehr als das, was du beschreibst - mehr als jemand, der dir zuhört, mehr als jemand, der dich zum lachen bringt. Natürlich sollte dein Partner das. Aber ein guter Freund kann das auch. Es ist vollkommen klar, dass er dir nach so vielen langen Jahren ein wichtiger Freund geworden und geblieben ist. Die Leere, die du beschreibst, kenne ich gut. Man merkt in der Beziehung gar nicht, wie viel Zeit man seinem Partner schenkt - und umgekehrt. Es wirkt die meiste Zeit, als wäre es zu wenig, aber wenn sie dann frei und leer ist, fällt erst auf, wie viele Moment bleiben, in dem man an den Ex denken und ihn vermissen kann.


    Und damit komme ich zurück zu meinem Anfangsstatement: Wenn du eine neue Beziehung anfängst, wird sich diese Leere füllen. Du wirst keine Zeit haben, an ihn zu denken, keine Trauer mehr empfinden für das, was ihr hattet. Da wird ein neuer Mensch sein, den du kennen und lieben lernen kannst, manchmal wirds klappen, manchmal auch nicht. Dann wirst du wieder zurückdenken, aber das Leben kennt eigentlich nur eine Richtung: nach vorne.


    Bevor du deinem Ex also Hoffnungen machst, dass ihr eure Probleme vielleicht aus der Welt schaffen könnt - überlege wirklich gut, ob er der Mensch ist, der dir alles gibt, ohne den du nicht und mit dem du bis an dein Lebensende zusammen sein willst. Deine Trennung hat auch in ihm etwas ausgelöst, das sich nicht rückgängig machen lässt. Ihr werdet nie wieder das haben, was ihr zuletzt hattet, es wird zwangsläufig anders sein. Aber es hängt von euren Wünschen und Gefühlen ab, ob und wie es sein wird. Eine reine Zweckbeziehung, um nicht alleine zu sein, hat noch niemanden auf Dauer wirklich glücklich gemacht. Aber vielleicht war diese Trennung und Pause auch der Weckruf für euch und ihn, dass ihr euch als Menschen und Partner/in weiterentwickeln müsst, um (wieder) miteinander glücklich zu werden.


    Wenn du diese Chance siehst, dann musst du ihn da mit einbinden. Wenn du für dich alleine daran arbeitest, kann das auch Uno Richtungswechsel ergeben: dass er nicht mehr mit dir zusammen sein will, und dann musst du ein zweites Mal den Schmerz ertragen, diesmal nach einer Abweisung - was schlimmer ist, weil es unvermittelt kommt und man sich nicht darauf einstellen kann.


    Stell dir also die Frage: Erfüllt er (noch) alle meine Voraussetzungen, die ein Partner mitbringen muss? Welche Soll-Bestimmungen erfüllt er, welche Kann-Bestimmungen und wo fällt er durch? Kann ein lebender Mensch, ein potenzieller neuer Partner, diese Bestimmungen eher und/oder besser erfüllen und wie wahrscheinlich ist es, dass ich diese Person treffe? Es ist wahrscheinlicher, jemanden zu finden, der Sabaton mag, zockt und dich zum Lachen bringt, als jemanden, der die gleichen Lebensziele hat wie du. Aber auch eine gemeinsame Basis, dass ihr euch ohne Worte besser versteht, ist wichtig. Erfüllt dein Ex alle Bestimmungen, geh auf ihn zu, erkläre ihm deine Gefühle und hoffe auf das Beste.

    Du bist Bisaboard süchtig, wenn es dir schwer fällt, ein Tag mal nicht ins Bisaboard zu schauen.

    Du bist BisaBoard-süchtig, wenn du gar nicht mehr weißt, wann du das letzte Mal einen ganzen Tag lang nicht hier warst.

    Du WARST BisaBoard-süchtig, wenn du jetzt stolz bist, nicht mehr jeden Tag und nicht direkt nach dem Aufstehen zwanghaft das Forum checken zu müssen.

    (Bloß nicht rückfällig werden ...)

    Stimme ungern (teilweise) zu (vor allem weil ich die eigentliche Neutralität unterstütze), aber sowas wie "erste Arenaliga" oder "Pokémon-Autorität" klingt schon sehr hölzern (und ersteres sticht auch hervor, weil es keine Person beschreibt).

    Ich finde auch, dass eine Neutralisierung nicht durch eine Entmenschlichung geschehen sollte. Das weiß zwar irgendwann eh keiner mehr, aber die Ränge sind nicht gerade selbsterklärend, deshalb wird dieses Thema womöglich immer wieder gefunden und wirft jetzt nicht das beste Licht auf das Forum.


    Durch die übertriebene Neutralisierung macht es eher den Anschein, dass man sich über den Sachverhalt lustig machen möchte, indem man möglichst absurde Namen findet.


    Ansonsten finde ich auch "Champ in spé" zu geschwollen und Champ/Champion an sich doppelt sich, aber folgen nicht aufeinander. Ich finde aber die neutralen Rangbezeichnungen sehr wichtig und gut, weshalb ich fast empfehlen würde, komplett auf Personenbezeichnungen zu verzichten. Oder einen neuen Anlauf auf (Teil-)individuelle Ränge machen, damit jede*r sich das aussuchen kann, was zu einem passt zB durch Freischalten von (vorgegebenen) Rängen durch Trophäen, Erfahrungspunkte o.ä., aus denen dann eine Auswahl getroffen werden kann.

    Hallö liebe Spieler*innen!


    Wundert mich doch sehr, dass UNITE hier so wenig Anklang findet. Allerdings spukt mir diese Frage schon seit einigen Tagen im Kopf herum und jetzt auch die notwendige Zeit gefunden, sie euch zu stellen:


    WELCHES POKÉMON IST EUER MAIN??

    he Spaß, natürlich soll hier nicht nur jeder :heart: Zeraora :heart::love: posten, deshalb ein paar Detailfragen für euch:

    Zitat
    1. Welche(s) Pokémon ist/sind derzeit eure Mains (meistgespielten Charaktere)? Was mögt ihr an diesen?
    2. Welche Rolle nehmt ihr damit am liebsten ein? Mit welchen anderen Pokémon spielt ihr gern zusammen (habt evtl. eine gute Synergie festgestellt)?
    3. Welche Strategien spielt ihr auf diesen Pokémon? Welche Builds (Attacken, Items) kommen zum Einsatz und variiert ihr diese auch?
    4. Welche Pokémon mögt ihr gar nicht - als Gegner oder auch zum selbst spielen? Was nervt euch spielerisch besonders/am meisten?
    5. Findet ihr bestimmte Charaktere unbalanced - sprich overpowered - und wenn ja, spielt ihr diese gern? Warum (nicht)?



    Ich bin gespannt, ob sich wer zu antworten erbarmt. :grin:

    Mit den gleichen Nebenwirkungen rechnen müssen =/= gleiche Nebenwirkungen wie bei normaler Einnahme.


    Was sowohl Elize als auch Sweetie geschildert haben, sind normale Nebenwirkungen der Pille, die bei ihnen allerdings verstärkt oder überhaupt erst beim Durchnehmen der Pille auftreten. Und diese Studien fehlen, ob es eben zu weiteren oder stärkeren Nebenwirkungen durch durchgehende Einnahme kommen kann. Zumal du immer noch keine STUDIE vorgelegt hast, die das oben zitierte bestätigt. Bis dahin, lies dir gern mal diese Links durch:


    https://www.quarks.de/gesundhe…schaedlich-ist-die-pille/

    https://www.imabe.org/newsarch…von-frauen-verschlechtern


    https://www.zavamed.com/de/zav…alsche-antibabypille.html


    Das Problem der Pille an sich - und wie bereits erwähnt hat/hatte sie viele Vorteile - ist, dass sie in der Gesellschaft etabliert ist und aber Einstellungen wie die von Gucky und Bastet sind der beste Beweis für den sorglosen, unreflektierten Umgang mit einem Arzneimittel, das erst durch Studien in der jüngeren Vergangenheit in seiner kompletten Wirkungsbreite versucht wird zu erfassen. Der Vergleich zwischen Corona-Impfung und Pille ist zwar auf Basis der Thrombosen eher holprig, aber hinsichtlich der Forschungslage kann man sagen: wer Angst vor einer Coronaimpfung hat, weil sie nicht genug erforscht sein könnte, darf unter keinen Umständen die Pille nehmen, oder irgendwelche anderen Arzneimittel, die schon lange etabliert sind.


    Um zum Punkt zurückzukommen: die Pille ist kein Zuckerl, das schöne Haut macht und Schwangerschaften vorbeugt. Die Pille ist eine Medikation, die in das gesamte Leben der Menschen eingreift, die sie einnehmen. Frauen, die sie nehmen, aufgrund von Google-Suchergebnissen und damit einer eben unqualifizierten Meinung ihre persönlichen Erfahrungen damit abzusprechen geht nicht. Ende.

    Dass sich wohl kaum jemand veranlasst sieht, Studien zur längeren Durchnahme zu machen, mag wohl daran liegen, dass es dafür keinen Veranlassung gibt.

    Ist das dein Ernst? Wie selektiv ist deine Wahrnehmung, liest du immer nur, was deiner Meinung entspricht und was in dein Weltbild passt? Bist du überhaupt gewillt, etwas zu lernen?


    In beiden(!) Zitaten steht, dass Langzeitstudien dringend notwendig sind, aber es sie noch nicht in ausreichender Form gibt. Nicht weil sie nicht notwendig wären, sondern weil sie vielleicht aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht gemacht werden. VERANLASSUNG ist genug da. Die jetzige Situation scheint aber für die Gesellschaft profitabel zu sein. Dass mann hinsichtlich der Gesundheit von Frauen aber schon mal fünfe grade sein lässt, ist mit der ganzen Geschichte um die Pille schon hinreichend belegt. Die finanziellen Mittel für solche Studien zu bekommen ist oft sehr schwer.


    Aber anyway, damit kannst du deine Meinung nicht einmal validieren. Du hast weder persönliche, noch medizinische Erfahrung noch kannst du mit einer validen Quelle belegen, dass das Durchnehmen "der Pille" unbedenklich ist. Du bist unqualifiziert, dich dazu zu äußern. q.e.d.

    Also hast du dahingehend ganz offensichtlich keinen verwertbaren Wissensvorsprung

    ich habe die Pille 4,5 Jahre genommen, zwei verschiedene Präparate, eine normale und eine Minipille und ich habe 2020 mit meiner Ärztin über eine erneute Einnahme gesprochen. Muss ich dir jetzt meinen Lebenslauf vorlegen oder akzeptierst du einfach, dass Google dieses Wissen nicht aufwiegen kann?

    Eine entsprechende Studie

    Bitte nach dir. Ich hab von dir noch keine STUDIE verlinkt bekommen über die Unbedenklichkeit der durchgehenden Einnahme "der Pille".


    Und dass Allgemeinwissen nicht zitiert werden muss, weiß jeder, der schon einmal im wissenschaftlichen Umfeld geschrieben hat. Also was möchtest du von mir, eine Studie, die belegt, dass die falsche Anwendung eines Arzneimittels nicht den gewünschten oder gar negative Effekte hat?

    Aber damit du glücklich bist, habe ich mein Google mal befragt, ob es mir nicht irgendwelche Links ausspucken kann:


    https://baby-und-familie.de/Ge…z-ohne-Risiko-106233.html (ACHTUNG SPOILER:)

    Zitat

    Langzeitpille: Langfristige Wirkung noch nicht erforscht

    Schadet es den Frauen, wenn sie auf die Blutung verzichten? "Dazu gibt es keine aktuellen Studien", erklärt Expertin Schaudig. Die Erkenntnisse bisher: 2006 kam das unabhängige Wissenschaftsinstitut Cochrane nach dem Vergleich von sechs Untersuchungen zu dem Schluss, dass die durchgehende Pilleneinnahme sicher verhütet. Im Februar 2013 fanden dänische Forscher heraus, dass Menstruationsbeschwerden bei der durchgehenden Pilleneinnahme stärker zurückgehen, als bei der Einnahme mit Pausen (Acta Obstet Gynecol Scand. 2013 92(2):125-36). Beide Forschergruppen forderten allerdings Langzeitstudien über mögliche Nebenwirkungen.

    https://www.mylife.de/verhuetung/pille/durchnehmen/

    Zitat

    Einige Experten sehen daher die dauerhafte Unterdrückung der Menstruation durch die Pille sehr kritisch.

    Die Dauereinnahme greift in das komplex regulierte Hormonsystem des weiblichen Körpers ein. Dies könnte psychosoziale Auswirkungen haben oder Stoffwechselprozesse beeinflussen. Dazu kommen die bekannten Nebenwirkungen der Pille.

    Aber wenn du mir eine verlässliche Studie aufzeigst, mache ich mir gern die Arbeit, und suche dir gerne richtige Studien raus.

    Nein, ich glaube eher, dass du das noch nie getan hast.

    lol und du etwa schon? Ich hab allein im letzten Jahr mit drei verschiedenen Gynäkolog*innen gesprochen, wenn auch nicht über dir Pille, weil das Teufelszeug nehm ich seit 2014 nicht mehr. Aber leider ist nicht jede Frau so privilegiert.

    wirklich handfestes Argument

    wtf dass die Pille an sich als Arzneimittel nicht sorglos eingenommen werden sollte ist also kein Argument? Brauchst du erst eine fernärztliche Google-Diagnose samt Facebook-Link?

    Dort steht Mikropille, NICHT Minipille. Also bitte genau lesen, denn das ist ein Unterschied, den man ALS FRAU kennen sollte. Und dass sich dafür nur Pillen mit identischer Hormonbasis eignen, sollte selbst dem Laien einleuchten.

    Anscheinend weißt du aber wiederum nicht, was eine Minipille ist. Und cool cool cool, dass es auf einmal eine Unterscheidung zwischen Pillenpräparaten gibt, das klang in deinen bisherigen Beiträgen noch ganz anders, als du nur von "der Pille" gesprochen hast.


    Für mich ist diese Diskussion an dieser Stelle beendet, bis du selbst einmal drei Monate am Stück "die Pille" (darfst dir gern ein Präparat aussuchen, vielleicht ja das Original?) durchgenommen hast. Ich empfehle, vorher eine*n Fachärzt*in zu konsultieren, ob dieser off-label Gebrauch beim Mann irgendwelche gravierenden Nebenwirkungen hat.

    Alternativ kannst du natürlich auch Medizin studieren und die Facharztausbildung für Frauenheilkunde machen, wenn du dann immer noch derselben Meinung bist.


    Edit: lol ich sollte vielleicht deine Beiträge zu Ende lesen, dann würde ich sehen, dass du noch dazu keine Ahnung hast, wie das mit einem Pillenrezept so funktioniert. Das ist nicht so dass du da jedes Monat n neues Rezept holen musst ne.