Beiträge von Narime

    Falls es übrigens jemand nicht mitbekommen hat, Lidl hat Schadensbegrenzung betrieben und das Posting gelöscht:



    Ich hoffe doch sehr, dass der Verantwortliche zumindest eine eindringliche Unterweisung erhalten hat.

    Ich mochte zu der Thematik noch gerne einen Beitrag teilen, den ich im r/de Subreddit dazu gefunden habe und der meiner Meinung nach sehr schön illustriert, was es mit der notwendigen Veränderung der Wahrnehmung auf sich hat. Er bezieht sich nicht nur auf die aktuelle Debatte, sondern um den allgemeinen Standpunkt zu Sexismus in der Öffentlichkeit:

    (ungekürzter Beitrag ist verlinkt)


    Schlussendlich kann man niemandem eintrichtern, niemandem verbieten, was er witzig findet und was nicht. Manche Menschen haben einfach kein Problem damit, sich auf Kosten anderer zu amüsieren. Das soll nicht heißen, dass diese Menschen von grundauf schlecht. böse und moralisch falsch sind, aber eben ein Stück weit unreflektiert an Dinge herangehen, sofern sie nicht bewusst diese moralische Grenze überschreiten. Dennoch ist es wichtig und richtig, immer wieder über moralische Standards zu diskutieren, wenn Reibungspunkte aufkommen. Diese Diskussion sollte jedoch sachlich geführt werden und Polemik wie "mach dich doch nicht lächerlich" hilft auf keinen Fall zu einem Konsens zu kommen.


    Mein letzter Beitrag sollte lediglich aufzeigen, auf welch tiefes, polemisches Niveau sich diese Diskussion herabbegeben hat, indem ich Beiträge aus diesem Thema hier paraphrasiert habe. Ich hab nichts davon verändert oder verdreht, lediglich besonders markante Stellen hevorgehoben. Dass getroffene Hunde bellen, war auch klar und ich wollte meine Meinung nicht über die anderer erheben, weshalb ich auch bewusst nicht über meine Meinung gesprochen habe (das hab ich bereits in meinem ersten Beitrag), sondern von einem wissenschaftlichen/gesetzlichen Standpunkt aus. Und wie versprochen, werd ich auf weitere Polemik auch nicht näher eingehen.


    Entschuldige mal, aber gerade das diese Witze auf die Wirklichkeit anspielen macht sie eben aus. Das ist Schwarzer Humor. Und in solchen Fällen macht man sich eben über Dinge lustig, über die man im Normalfall nicht lacht. Ob das jetzt n Blondinenwitz ist oder sexistisch ist in dem Kontext komplett egal, dass macht diese Witze aus und ja, sie sind auch witzig. Nur eben nicht jedermanns Sache, wegen solchen Witzen aber jetzt zu meinen, die ganze Menschheit geht den Bach runter, halte ich für ziemlich übertrieben. Da fallen mir genug andere Gründe ein.

    Man sollte sich auch mal vor Augen führen, wo der Unterschied zwischen Witz und Wirklichkeit ist. Ich mache auch gerne Witze wegen meiner schwarzen Katze, von wegen "nur weil er Schwarz ist" bin ich deswegen ein Rassist? Ne bestimmt nicht. Denn ich kann, mit meinem Verstand, entscheiden, dass es in diesem Moment nicht ernst gemeint ist und noch dazu ins lächerliche gezogen wird, weil es sich um eine schwarze Katze handelt. Auch mache ich öfter Gay Witze, obwohl ich selbst schwul bin und? Jedenfalls, sich auf Kosten anderer Randgruppen lustig zu machen, ist nicht falsch. Falsch ist es erst, wenn man es ernst meint und genau da liegt das Problem der gesamten Diskussion. Und wenn du diese Art von Witzen nicht lustig findest, dann ist das eben so, nicht jeder kann alles lustig finden. Aber bitte schließe nicht von dir auf andere, die zwischen Witz und Wirklichkeit unterscheiden.

    Menschen steigern sich so sehr in dieses "Loch ist Loch" Rein und nehmen es so ernst, dass gerade dadurch der Gedanke noch mehr verpflanzt wird, würde man sich keine Gedanken darüber machen und einfach nur drüber lachen, wäre die Wirkung anders.

    Da magst du recht haben, das war irgendwie blöd ausgedrückt. Ich geb zu, ich lach auch über solche Witze. Ich fühl mich auch nicht direkt gekränkt, wenn ein solcher Witz erzählt wird. Das hat aber andere Gründe als den, dass der Witz inhaltlich angemessen ist, das ist nämlich weder Schwarzer Humor, noch Sexismus, Rassismus oder andere Formen von Diskriminierung. Dass ich trotzdem lache, liegt an unterschiedlichen Faktoren:

    1. Situation: was öffentlich aufgrund der unüberschaubaren Zahl an Empfängern und damit unkalkulierbaren unterschiedlichen Auffassungen ein No-Go sein kann (wie "Loch ist Loch"), kann privat absolut kein Problem sein, wenn:
    2. Person: sich über den Bedeutungskern im Klaren ist und in der jeweiligen Situation in der Lage ist, die Auswirkungen abzuschätzen und damit keinen Schaden anzurichten.

    Reflexion ist nicht immer eine bewusste Angelegenheit, oft ist es ein Bauchgefühl. Mit der Intuition kann man auch mal falsch liegen, "ins Fettnäpfchen treten" oder andere Personen verletzen. Deshalb schadet es nie, vor dem Reden zu denken (bitte jetzt nicht irgendwer persönlich auffassen, das ist allgemein gemeint und auf niemanden konkret).

    Beispiel: ich bin blond, aber ich kann trotzdem Blondinenwitze erzählen und über sie lachen. Wenn jedoch diese Witze in meiner Gegenwart oder generell dazu verwendet werden, mir oder anderen Blondinen bewusst seelisches Leid zuzufügen, kann mich das je nach Situation entweder ärgern oder durchaus auch wirklich verletzen. In dem Fall kommt es stark auf die Person an, die die Witze macht. Wenn ich erkennen kann, dass die Person es nicht ernst meint und anders denkt, trotzdem bewusst diese Witze macht, kann man das als rücksichtslose Kränkung verstehen.


    Grundsätzlich wäre auch ein Fauxpas wie der von Lidl so einzuordnen. Wider besseren Wissens wurde der Witz gemacht, auf Kosten bestimmter Personenkreise. Das heißt nicht unbedingt, dass diese verletzt sind, da sie nicht unbedingt eine persönliche Bindung zu demjenigen haben, der den Witz gemacht hat und daher die emotionale Komponente eher klein ausfällt. Auch wenn das von der Gegenseite gerne unterstellt wird, fühlen sich die wenigsten direkt und persönlich angegriffen. Was viel mehr aufregt, ist die Rücksichtslosigkeit, mit der so ein Witz erzählt wird. Rücksichtslos denen gegenüber, die dadurch verletzt werden könnten, rücksichtslos gegenüber den Konsequenzen, die eben auch weitaus größere Tragweite haben.


    Ganz zu Schweigen von der Empörung, dass solche Dinge ernst gemeint werden könnten. Da gehts nicht um moralische Überlegenheit oder radikale Ansichten, sondern schlichtweg darum, dass die Rechte eines jeden Menschen, egal welches Geschlechts, welcher Hautfarbe, Religion, Sexualität und politischer Gesinnung, gleichermaßen gewahrt werden sollen. Die Gesellschaft befindet sich _noch immer_ in einer Schieflage, die seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden nicht ausgeräumt werden kann und auch wenn man sich dem gegenüber machtlos fühlt, was zu ändern - muss man sich doch mit dem eigenen Gewissen vereinbaren können, ob ich darüber jetzt lachen kann oder nicht. Ich kanns nicht.

    aber es muss ja immer ein Fass aufgemacht werden. Deutschland halt

    Wo finde ich denn dieses Fass, das in Deutschland aufgemacht wurde? Der Artikel ist fast eine Woche alt und ich höre gerade zum ersten Mal davon. Aus meiner Sicht hast du gerade einen Strohmann aufgebaut, der bisher keinen gejuckt hat.

    Naja, ich seh daran auch nichts, was sexistisch sein soll. Zwischen sexuell und sexistisch gibt es halt einen Unterschied, den man begründen kann. Poppen, ficken, bumsen, nageln, pudern, schnackseln, verkehren usw. sind alles nur Begriffe für den Koitus, der keine der verkehrenden Parteien (hihi) herabwürdigt. Bei "reinhalten" wärs wieder was anderes, da es den passiven Part objektiviert. Poppen mit Popcorn zu assoziieren, das ist der pubertäre Humor, hinter dem sich die Verteidiger des "Loch ist Loch"-Spruchs zu verstecken versuchen.

    Menschen sind Individuen und sammeln daher im Laufe ihres Lebens aufgrund ihrer Persönlichkeit und Erfahrungen ihre persönlichen Meinungen an, die du nicht alle zusammen unter einem Begriff versammeln kannst. In Wirklichkeit ist dieses Mindset auch nur eine eigene Form von Schubladendenken, um sich nicht mit anderen Menschen als Persönlichkeiten auseinandersetzen und sich mal anhören zu müssen, was sie als Person denken und nicht als Teil einer Gruppe.

    Und du stehst außerhalb jeder Schublade? Ja, ich habe eine bestimmte Perspektive auf Themen, aber ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich nicht nur in einer Schublade denke, sondern bereits mit vielen Ansätzen und Blickwinkeln in Kontakt gekommen bin, reflektiert habe und auch immer noch reflektiere und nicht stur eine Haltung vertrete. Einer meiner Lieblingsdichter, Hans Magnus Enzensberger, sagte einmal: Ich bin kein Baum. Ein Baum hat einen Standpunkt. Ein Mensch kann sich bewegen.

    Du hast recht, man kann dem Menschen das Denken nicht verbieten und es ist gut, wenn sich jeder individuell seine Meinung bildet. In der Theorie. In der Praxis wird durch genau so ein Verhalten ein Umdenken verhindert. Wenn man etwas lernen soll, muss man in seinem Denken erschüttert werden - sonst ist es immer wieder "more of the same". Niemand wird jemals seine Lebenswelt, seine Denkmuster hinterfragen, auf Legitimität prüfen, wenn er keinen Anlass dazu bekommt.

    Zudem sind Frauen genauso schlimm wie Männer, wie ich schon öfters gesagt habe. Es wäre einfach nur verlogen zu sagen, dass es nicht auch sehr viele Frauen gäbe, die Männer und andere Frauen sexualisieren und sich auchmal recht eklig über alle möglichen ihrer Körperteile äußern.

    Das will ich nicht und das wird niemand bestreiten. Ich kenne persönlich Frauen, die sagen "warum sollte ich Feministin sein, ich kann ja eh alles erreichen". Jo eh. Aber jede Frau wird irgendwann an den Punkt kommen, wo ihr der strukturelle Sexismus zum Verhängnis wird. Grade in männerdominierten Branchen ist es ganz oder gar nicht: entweder man gibt sich frauenfreundlich und zuvorkommend, oder es ist für Frauen nicht nur schwer, überhaupt an einen Job zu kommen, sondern müssen dann auch im Alltag mit Sexismus und Schwierigkeiten rechnen, grade wenn frau (!) Kinder hat. Du hast doch bestimmt die Aufregung um den Algorithmus vom AMS mitbekommen, wo Kinderbetreuungspflichten nur für Frauen als Malus angerechnet werden? Oder Frau sein generell schon ein Malus ist?

    Feminismus bedeutet für mich keinen Unterschied darin zu machen, ob ich Frau oder Mann oder Non-Binary gegenüberstehe

    Das nennt sich Egalitätsfeminismus und ist eine von viele Strömungen. Das, was öfter kritisiert wird, ist zum Beispiel radikaler Feminismus, der Frauen über Männer stellt. Wiederum ein anderer Feminismus ist der Differenzfeminismus, der die Geschlechterunterschiede anerkennt und Geschlechterhierarchien in der Gesellschaft bekämpft. Feminismus ist nicht ein Ding, das man schlecht reden kann. Gemeinsam haben die verschiedenen Feminismen nur, dass sie die Stellung der Frau in der patriarchalischen Gesellschaft verbessern wollen.

    Der einzig größere Unterschied besteht darin, dass manche Branche noch immer männlich dominiert sind und diese Männer dementsprechend ungenierter solche Sprüche in der Öffentlichkeit anbringen können. Obwohl ich nicht verleugnen kann, dass sowas gut und gerne auch von Frauen kommen kann, denn wie gesagt ist es einfach nur etwas kindlich und hat damit gar keine tiefere Bedeutung. Die meisten Menschen sind eben so, weil es einfach menschlich ist sich einen Teil von seinem pubertären, sexuellen Humor sein Leben lang zu bewahren.

    Die Aussagen dahinter bleiben aber gleich.

    Ich würd jetzt gerne sagen, dass ich selten sowas Dummes gelesen habe, aber das wär auch gelogen. Ich will dir selbst auch gar nicht die Schuld dafür geben, dass du die Tragweite nicht wirklich einschätzen kannst. Aber grundsätzlich kennst du das Vier Ohren-Modell von Schulz von Thun? Das ist nur ein Grund, warum etwas nicht "keine tiefere Bedeutung" haben kann. Aber gut, schauen wir uns die Sachlage genauer an:

    Warum sagt eine Person "Loch ist Loch"?

    a) sie hat keine Ahnung was es bedeutet und plappert es unreflektiert nach: der beste Fall für die Einzelperson und vielleicht auch für die Gesellschaft. Eine Redewendung, die keine Bedeutung mehr besitzt, aber noch im Sprachgebrauch ist.

    b) was aber dazu führt, dass die Redewendung eben doch eine Bedeutung hat, mit der sie noch im Sprachgebrauch verankert ist: als Witz, der in einem gewissen Kontext verwendet wird. Dieser Kontext ist, Überraschung, sexistisch. Daran führt einfach kein Weg vorbei, auch wenn die Intention nicht beleidigend ist - wie man in den Wald hineinruft und so. In dem Fall kommen einfach tief verankerte, sexistische Denkmuster unreflektiert zutage. Wär man denn auch so relaxed wenn es sich um Themen wie Kindesmissbrauch, Sklaverei und Rassismus handeln würd?


    Mir fällt somit keine Möglichkeit ein, den Spruch nicht sexistisch aufzufassen, und imo ist Sexismus genauso zu bekämpfen wie Rassismus und jegliche andere Formen von Diskriminierung. Ich denke nicht, dass man mir da widersprechen möchte? Ob Witz oder nicht, Sexismus ist nicht tolerierbar. Und wehe es fängt mir jetzt jemand von Meinungsfreiheit an zu schwafeln. Die hat auch Grenzen:


    Zitat von Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
    Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.
    Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
    Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
    Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

    Ich glaube, dazu braucht nichts weiter gesagt zu werden.

    Du könntest mich und andere auch persönlich taggen ohne um den heißen Brei drumherumzureden ^^", zumal ich persönlich keiner übergeordneten Form von Community angehöre. [...] Hier gab es außerdem keine Polemik und erst recht keine Antifeministische.

    Ist am Handy nicht so nice mit zitieren, aber ich liefer dir gern die Gegenbeweise. LOL. Wenns nicht so traurig wär, ich packs aufgrund der Menge mal lieber in einen Spoiler und meine Anmerkungen dazu sind nicht allein auf die Zitierten gemünzt:

    edit: sorry, dass es gegen Ende auch eher polemisch wurde. Aber ich kann nur noch einmal sagen: wie man in den Wald hineinruft. Aber ich denke, dass so radikale Aussagen erst dann bewusst auffallen, wenn man sie hervorhebt.

    edit 2: im Großen und Ganzen entspinnt sich die Diskussion hier eigentlich wieder nur am selben Punkt. Eine Seite findet etwas sexistisch und wird von der anderen Seite dafür lächerlich gemacht. Warum kann an dieser Stelle nicht sachlich diskutiert werden, ob etwas sexistisch ist, warum muss gleichzeitig auch die Zurechnungsfähigkeit der Gegenseite infrage gestellt werden? Unter dem Aspekt bin ich auch nicht gewillt, weiterhin zu diskutieren und werd auch nicht auf weitere Polemik diesbezüglich eingehen.

    Ich habe mir jetzt nicht die ganze Diskussion durchgelesen, aber ich möchte QueFueMejor und Thrawn für ihre Beiträge explizit danken. Jeder, der in einer solchen Sache objektiv die Tatsachen betrachtet, ohne sie aufgrund seiner subjektiven Wahrnehmung zu überspitzen oder, in dem Fall eher, verharmlosen, trägt etwas dazu bei, dass der Diskurs sachlich bleibt.


    Als Frau kann ich mich über so einen gedankenlosen "Witz" ärgern, ich kann persönlich Konsequenzen ziehen und nicht mehr zu Lidl gehen oder zumindest die Seite disliken und hoffen, dass die verantwortliche Person aber ordentlich die Leviten gelesen bekommt. Von der richtigen Person, die nicht nur aus finanzieller Perspektive gegen solche Auswüchse ist.


    Als Geisteswissenschafterin machen mich solche Vorfälle jedoch mehr als persönlich betroffen. Sie machen mich traurig und wütend, weil sie mir als zukünftige Lehrerin nur zeigen, dass die Menschheit, die Gesellschaft, nicht bereit ist zu lernen. Das ist keine Hysterie, das ist wissenschaftliche Tatsache. Patriarchalische Strukturen unterdrücken seit Jahrhunderten die Frauen, jegliche Errungenschaften feministischer Bewegungen sind lediglich Zugeständnisse machthabender Männer. Solange solche Witze auf eine latente Wirklichkeit anspielen, können sie nicht witzig sein. Die Medien haben die Eigenschaft, das öffentliche Bewusstsein nicht nur wiederzugeben, sondern auch zu beeinflussen. Es ist ein Teufelskreis. Es wundert mich, gerade von (weiblichen) Angehörigen der LGBT-Community antifeministische Polemik zu lesen.


    tl;dr - Wenn man sowas immer wieder durchgehen lässt, wird sich nie was ändern. Und damit sind nicht nur Sprücheklopfen, sondern tief verwurzelte Denkmuster gemeint, die auch reale, möglicherweise fatale Folgen haben. Überspitzt gesagt für alle, die nicht "weiß", männlich, christlich, hetero und besitzend sind. Ich denke nicht, dass das ein Großteil der Gesellschaft ist.

    High-End-Smartphone haben mittlerweile über 800 dpi

    Und wie viel kosten High-End Smartphones? Mindestens 500 Euro?

    Ich glaube kaum, dass Nintendo mit einer Switch Mini teurer statt günstiger werden will. Andernfalls vermarkten sie es eher als Switch Go und gestalten sie hochwertiger, aber das schränkt die Zielgruppe doch erheblich ein. Denke, dass Nintendo eher in die andere Richtung gehen will.

    Damit haben sich LGP/LGE besser als USUM verkauft

    Auch wenn ich zu den Verkaufszahlen beider beigetragen habe - der Vorsprung von Let's Go ist verdient. USUM war richtig schlecht, LG hingegen ist ein liebevoll gemachtes Remake. Während man bei ersterem neuen Content erwartet, erwarten darf - letzteres könnte rein als Portierung daherkommen, beglückt aber durch Innovation und Konsistenz.

    Muss man das ganze nicht auch in Relationen sehen. Mehr Menschen. Mehr Digitalisierung.

    Aber auch größere Konkurrenz, kürzere Technologiezyklen, Kaufkraftunterschiede, Nutzerpräferenzen. Gerade der Markt für mobile Games und die enorme Verbreitung von PCs machen es den Konsolen heute auch nicht leichter als damals.


    Der Vergleich mit der XBOX One oder der PS4 ist tatsächlich der naheliegende. Aber auch da muss man viele Unterschiede bedenken. Im direkten Vergleich ist die Switch jünger, aber bringt weniger Leistung. Aber ist sie wirklich eine Heimkonsole oder doch eher ein Handheld? Sony konnte weder mit PSP noch Vita jemals auch nur in die Nähe von Nintendo Handhelds (und ich muss schon sagen, ich hab meine PSP geliebt, aber trotzdem nie so viel gespielt wie mit Game Boy/DS/3DS - vlt bin ich aber auch biased). Die Vita ist untergegangen.


    Man muss dazusagen: Nintendo hätte es besser machen können mit der Switch. Aber sie haben einfach den perfekten Zeitpunkt gefunden, um die Konkurrenz aus eigenem Haus als auch andere einfach nur alt aussehen zu lassen. Man muss sich mal vorstellen, wo sie sein könnte, wenn es keine mobile Games gäbe - in dem Fall wär ein Vergleich zur Wii eher möglich als in der jetzigen Welt.

    Ich finde die Frage berechtigt. Sie impliziert, dass sich etwas nicht im Handumdrehen erledigen lässt, dass man von dieser Person möchte (sonst würde man vielleicht "kannst du schnell...?" fragen). "Hast du Zeit?" impliziert etwas, das Aufmerksamkeit erfordert. Daraus lässt sich grundsätzlich schon einmal erwägen, ob man generell Zeit aufwenden kann oder eben grad keine hat. Wenn man die Frage "Hast du Zeit?" stellt, ist man sich bewusst, dass Zeit kontingentiert ist und man von dieser Person nicht mehr abverlangen wird als notwendig. Je nachdem wie eingeschränkt die gefragte Person ist, was die eigenen Zeitplanung angeht, kann sie entweder direkt ablehnen oder entgegen, dass es darauf ankommt, wofür und wie lange das dauert.


    Wenn jemand die Frage hingegen reagiert als wäre es ein Vorwurf, ist sie vielleicht falsch gestellt worden und/oder die Person hats falsch aufgefasst. Das kann man als Außenstehender nie beurteilen.

    Irgendwie ist meine Einstellung bzw. Erwartung zu Minimalismus komisch im Bezug auf die Bilder. ^^

    Nicht nur deine, haha.


    Abgabe 1 - 7/10 Abgabe 6 - 1/10
    Abgabe 2 - 3/10 Abgabe 7 - 3/10
    Abgabe 3 - 9/10 Abgabe 8 - 6/10
    Abgabe 4 - 2/10 Abgabe 9 - 5/10
    Abgabe 5 - 6/10


    Irgendwie fehlt mir, bis auf die Abgaben 1 und 3, der wirkliche Minimalismus. Es sind zwar auch in den anderen Fotos wenige Dinge abgebildet, aber irgendwie fehlt das... Minimum. Die Abgaben 2, 4, 6 und 7 wirken irgendwie undurchdacht und nicht stimmig, es ist einfach zu wenig. Die Abgaben 5 und 9 sind imo nicht wirklich minimalistisch (viele Details), aber es wurde zumindest in der Darstellung versucht, minimalistisch zu sein. Nur bei Abgabe 8 schwanke ich, das ist Ansichtssache denk ich. Einerseits ist das Motiv sehr schlicht, andererseits fehlt mir der minimalistische Darstellungsaspekt. Es sind auch hier viele Details und durch die Darstellung wird auch nicht versucht, das zu verringern.

    update jänner.2019

    # frost #




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    Sometimes the silence guides our minds to
    So move to a place so far away »

    sweater weather, the neighbourhood




    tip toes, half•alive



    lost without you, freya ridings



    in my mind, dynoro, gigi d'agostino



    clean eyes, SYML



    my enemy, CHVRCHES