Beiträge von Blaze

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    Sowohl Megasauger als auch Wachstum funktionierten, aber dann setzte so ziemlich der worst-case ein. Krypuk hypnotisierte Knospi und macht ihre Überzahl zunichte. Damit konnte man rechnen, aber das bringt jetzt auch nichts mehr. Viel bedeutender ist der nächste Schritt. Richtungsweisend, ja fast entscheidend wird es sein, die Überzahl wieder herzustellen. Dafür gab es nur eine einzige Option, auch wenn sie äußerst riskant erschien. Er musste auf Kreideschrei zurückgreifen. Krypuk und Knospi würden getroffen werden, das wäre klar. Der Vorteil: Knospi wacht auf und kann einen mit Wachstum verstärkten Angriff starten während Krypuks Verteidung geschwächt wird. Der Nachteil: Knospi wird anfälliger für physische Angriffe des Gegners. So ist zumindest der Plan, bleibt nur noch zu hoffen, dass Kreideschrei trifft und Krypuk nicht wieder erfolgreich hypnotisiert.


    "Krypuk ist gefährlich, unseren größten Vorteil aufzugeben wäre gefährlicher, also setzt Geckarbor jetzt Kreideschrei ein, damit Knospi agieren und Krypuk weiter bearbeiten kann." Die Kommunikation mit Cynthia aufrecht zu erhalten ist natürlich besonders wichtig, jeder braucht Verbündete und eine gute Zusammenarbeit ist immer besser als eine schlechte. "Also los, Geckarbor, Kreideschrei!"

    Geckarbor wurde doch etwas getroffen und weitere seltsame technische Geräte purzelten aus den Kisten, doch dann geschah etwas unerwartetes. Eins der Geräte aktivierte sich zufällig und verpasste Strepoli einen so kräftigen Ruck, dass es von den Füßen gerissen wurde. In Kombination mit Knospis Megasauger und dem Gift war das genug, um das Kampf-Pokemon zu besiegen. "Super, Cynthia, bald haben wir es geschafft!" Scott war überaus erfreut über diese Runde und doch dacht er mit Unbehagen über die Auswirkungen der Maschinen. Gewöhnliche Schwimmsonden sind das garantiert nicht, vielmehr beeinflussen sie Pokemin entscheidend. Maschinen, die Pokemon düpieren, das kann ihm nicht so recht gefallen. Sicher, Pokebälle sind nicht viel anders, doch ein Pokemon muss auch gefangen werden wollen und die Maschinen hier fragen das Pokemon garantiert nicht. In den falschen Händen können überaus verheerende Taten verübt werden und deswegen muss Team Terra unbedingt aufgehalten werden. Doch wem gehören diese Maschinen eigentlich? Warum lässt jemand so etwas bauen, wenn demjenigen auch nur ein Fünkchen an Pokemon liegt? Vielleicht sind diese ja auch formell schon in den falschen Händen? Dem muss er später auf jeden Fall nachgehen, doch jetzt musste er sich erstmal auf den Kampf konzentrieren.
    Der Seeräuber rief sein letztes Pokemon in den Kampf, ein grimmig reinschauendes Kryppuk. " Puh, Kryppuk ist ein ganz schön zähes Pokemon ohne viele Schwächen und mit vielen nervenaufreibenden Attacken. Das wird etwas dauern, bis es besiegt ist. Am besten wäre es, wenn Knospi sich mit Wachstum stärkt, um danach umso härter zuzuschlagen und sich auch mehr zu heilen. Wir sollten Kryppuk aber auf gar keinen Fall eine freie Runde geben, also wird Geckarbor es beschäftigen. Los Geckarbor, spring von den Kisten über Kryppuk zur Wand und zurück und setz dabei Megasauger ein!"

    Alles verlief wie erwartet und doch wusste Scott nicht so recht, ob ihm das jetzt gefiel oder nicht. Einerseits ging sein Plan auf, Knospi konnte ungestört angreifen und sich heilen während Strepoli mittlerweile einigen Schaden genommen hatte, aber andererseits wurde Elektek äußerst unsanft ausgeknockt und er konnte jetzt nur noch auf ein einziges Pokemon setzen.
    Geckarbor hieß sein letzter Trumph und obwohl sie sich schon lange kannten, wusste Scott nicht so recht, ob Geckarbor mit muskelbepackten Pokemon wie Strepoli mithalten konnte. Eine weitere Gefahrenquelle waren die giftigen Stacheln am Boden des Frachtraums und der Seeräuber besaß auch noch mindestens ein weiteres Pokemon, womöglich ein noch gefährlicheres. Geckarbor musste unbedingt den Kampf überstehen, da er ansonsten nur noch hilfloser Ballast für die Trainer wäre und ein Pokemon Center auch nicht in Sicht schien.
    Er vertraute seiner Partnerin Cynthia voll und ganz, schließlich tat sie dies ebenfalls, in einer absoluten Gefahrensituation einem Wildfremden beizustehen sei nichts selbstverständliches. Trotzdem durfte er ihre Pokemon auch nicht überschätzen und musste sich bewusst machen, dass sie es alleine gegen so einen starken Gegner überaus schwer haben würde, also musste ihr jetziger 2 gegen 1 Vorteil unbedingt bestehen bleiben.
    Scott musste rasch einen Plan überlegen, um Geckarbor vor potentiellen Gefahrenquellen zu schützen und da fiel sein Blick auf die Holzkisten im Frachtraum. "Natürlich, jetzt sieht doch alles gleich wieder ganz anders aus." Er erinnerte sich an die besondere Eigenschaft von geckoähnlichen Pokemon wie Geckarbor, sich an jedem beliebigem Untergrund mit ihren flexiblen Zehen festzusaugen. Die metallischen Wände schienen dafür nicht geeignet, schließlich wollte er auf gar keinen Fall einen Treffer von Strepoil auf das Boot und damit ein eventuelles Leck riskieren, doch die Kisten boten sich geradezu an. "Los Geckarbor, halt dich auf den Kisten!". Er warf den Pokeball auf die Kisten, damit Geckarbor ja nicht auf dem Boden landete und sich eine Vergiftung zuzog. "Pass auf Geckarbor, wenn du angegriffen wirst, springst du schnell von einer Kiste zur nächsten. Vermeide dabei auf jeden Fall Bodenkontakt! Strepoli wird nicht mehr lange können und jetzt wollen wir ihm doch mal diese Runde den letzten Stoß verpassen. Setz Absorber ein!" Eine Distanzattacke war auf jeden Fall die sicherere Variante und er wartete gespannt auf die bevorstehende Handlung. Cynthia würde schon wissen, dass ein KO des Gegners auf jeden Fall im Bereich des möglichen lag und demnach alle Kräfte bündeln...

    Der sichtlich unbeeindruckte Rüpel war nun ohne kampffähige Pokemon und machte sich auf den Weg, da er seinem deutlich gewiefterem Partner nicht mehr helfen konnte.
    Strepoli aber konnte sowohl Knospi als auch Elektek schmerzhaften Schaden mit herabfallenden Felsbröcken hinzufügen. Lange würden sie nicht mehr überleben und das Strepoli wirkte trotz seiner Vergiftung noch überaus kraftvoll. Scott musste jetzt ganz genau die Situation abwägen, um ja keinen Fehler zu machen. Ihr Vorteil war, dass sie in diesem Kampf in Überzahl waren und auf mehr Pokemon als ihr Gegenüber zurückgreifen konnten, doch ihre aktuell Tätigen würden nicht mehr lange durchhalten und demnach müsste man schnellen Prozess machen. Jetzt galt es nur noch, möglichst viel Schaden zu verüben, dann müsste es zu ihren Gunsten aufgehen. Die Optionen des Seeräubers waren allerdings nicht gänzlich bekannt, mit Wuchtschlag konnte er eine mächtige und ungenaue Attacke mit physischem Kontakt befehligen, aber es gab auch die Möglichkeit eines weiteren Angriffs aus der Distanz mit einem Steinhagel, wenngleich diese Steine ebenfalls ungenau seien und etwas schwächer schienen.Ob Strepoli noch weitere gefährliche Attacken beherrschte, konnte nur gemutmaßt werden und Scott musste Elektek ja auf irgendetwas vorbereiten, wenn er diese Runde nicht einfach herschenken wollte. Das Gift zehrte an seinen Kräften und selbst wenn es einer Attacke entgehen würde, könnte es ihm erliegen. Sein letztes Pokemon, Geckarbor, würde sicher noch zum Einsatz kommen und Elektek müsse Strepoli bis dahin maximal geschwächt haben. Wenn er auf ein Überstehen dieser Runde seitens Elektek hoffen würde, müsste er es dem Zufall überlassen und das tat er nur äußerst ungern. Gleichzeitig musste er auch an Cynthia und Knospi denken und dass sie überleben würden, wenn sie nicht getroffen werden würden. Strepoli sei langsamer als die Elektrokatze, aber schneller als die kleine Pflanze und demnach gäbe es eine strategischen Vorteil, wenn Knospi ausgeschaltet wäre, da dann der Angriff von Knospi verpuffen würde. Er musste mit dem Fokus des Piraten auf Knospi rechnen und demnach wolle er das maximale aus der Situation rausholen. Er war sich nun sicher, Elektek würde zum Frontalangriff übergehen und eine Schockwelle aus allernächster Nähe abfeuern. Der Schaden wäre maximal und ein Wuchtschlag auf Knospi wäre ausgeschlossen, weil dann Elektek im Weg wäre. Ob Elektek getroffen werden würde oder nicht, wäre unerheblich und dann könnte Knospi eventuell überleben und sich etwas heilen sowie weiteren Schaden zufügen. Knospi müsste sich also nur auf Steinhagel vorbereiten und ausweichen.
    "Cynthia, ich habe lange überlegt und bin jetzt der Überzeugung, dass Knospi nur Steinhagel fürchten muss und wenn es dem entkommen kann, wird es überleben." Mit bedacht leiser Stimme teilte er das seiner Partnerin mit und hoffte, dass Knospi die Umsetzung gelingen würde.
    "Elektek, begib dich ganz nah an Strepoli, so dass das Sichtfeld auf Knospi versperrt ist, und dann gib alles in deine mächtige Schockwelle. Bleib solange zwischen Strepoli und Knospi, bis Strepoli seine Attacke ausgeführt hat und begib dich danach zur Seite, damit Knospi den Muskelprotz treffen kann."
    Scott wusste, dass das irgendwie auch eine Kamikaze Aktion war, doch er und Elektek vertrauten einander zu 100% und es stand soviel auf dem Spiel, dass er alles Erdenkliche versuchen musste."

    Elekteks Schockwelle traf Baldorfish direkt ins Gesicht. Leider reichte es nicht ganz für den Knockout und Cynthias Knospi bekam noch ein paar Schmerzhafte Stacheln zu spüren, doch es war ein mutiges Pokemon, es gab nicht so einfach auf. Strepoli stürzte sich wie erwartet auf Elektek mit einem heftigen Wuchtschlag, doch Scott hatte diesen Zug vorausgesehen und Elektek konnte ausweichen. Die ganze Wucht der physischen Höchstleistung zersprengte die Wände einiger Kisten, aus diesen sonderbar ausschauende technische Geräte purzelten. Schwimmsonden sahen anders aus und während er über die Bedeutung dieser technischen Neuerung nachdachte, nahm der Kampf weiter Fahrt auf. Knospi konnte Strepolis Fähigkeit mit seinen Sorgensamen außer Kraft setzen, wodurch es gleich weniger bedrohlich wirkte. Er wusste, dass Cynthia eine gute Trainerin sei, doch dass sie so intelligent taktieren könnte, das überraschte ihn doch sehr. Andererseits beruhigte ihn das auch beim Denken an die Anderen auf dem Schiff, die sich gegen skruppellose Gangster zu wehren versuchten und beim Denken an den Ausgang dieser Schlacht. Er wusste es zumeist, Situation richtig einzuschätzen und diese Situation hier war beileibe kein Zuckerschlecken. Aggressive Banditen in großer Anzahl und mit starken Pokemon wollen das Schiff kapern und doch bleiben ihre Ziele im Dunkeln. Warum gerade dieses Schiff? Was bringen diese technischen Geräte, die er noch nie gesehen hatte? Und warum sehen sie aus als wären sie aus dem Sherwood Forest entflohen? Er musste an ihren Anführer denken, einen Piraten im 21. Jahrhundert. Modetechnisch ein Verbrechen und doch auf freiem Fuß kann ein erfahrener und demnach wohl behördlich bekannter Straftäter tun und lassen was er will, ohne große Gegenmaßnahmen befürchten zu müssen. Die Besatzung des Schiffes wurde vom Angriff komplett überrascht und doch schlugen sie sich immerhin bis jetzt beachtlich gegen eine Übermacht, was entweder auf außerordentlichem Glück, extremer Dummheit der Angreifer oder versteckten Vorahnungen von einigen Leuten auf dem Boot basieren musste. Er hoffte, dass demnächst etwas Licht ins dunkeln kommen würde, doch erstmal musste er diese Hürde hier niederringen. Sekundenschnell gingen ihm all diese Dinge durch den Kopf, doch dann merkte er, dass Elektek leicht genervt auf seinen nächsten Schachzug wartete. Zuerst musste er sich aber Cynthia erkenntlich zeigen:"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"
    Dann ging es aber wieder los und nachdem er sich in die Gedanken rief, dass Baldorfish nach der nächsten Schockwelle keinen Angriff mehr ausführen können würde und Strepoli auch nicht mehr so gefährlich sei, blickte er den nächsten Handlungen gelassen entgegen. Er dürfte jetzt nur nicht übermütig werden und die Risiken aus dem Auge lassen. Elektek sowie Knospi waren beide angeschlagen und Strepoli war immer noch ein Pokemon mit beachtlicher Physis und Durchhaltevermögen, dazu würde dies sicher nicht das letzte Pokemon sein, dem sie gegenüber stehen würden. Es galt, die Konzentration zu behalten. Er war kurz davor, Sternschauer einzusetzen, doch dann fiel ihm auf, dass Sternschauer nicht nur Baldorfish sondern auch Strepoli treffen würde und das die Kraft des Sternschauers halbieren würde. Ein eventuelles Überleben Baldorfishs wäre ein fataler strategischer Fehler bei so einer guten Ausgangsposition, also entschied er sich doch für die souveränere Variante, er wählte Schockwelle. Ebenfalls galt es, Achtsamkeit zu behalten. "Elektek, du bist bei weitem das schnellste Pokemon auf dem Feld. Setz Schockwelle ein und dann halte Strepoli auf Distanz. Ein unbeweglicher Bauarbeiter hat den Aktionsradius eines Toastbrots, doch eine agile Katze ist schwer zu fangen. Nur die Sache mit den 9 Leben sollten wir vergessen, das ist Humbug. Man kann ja nicht alles glauben, was irgendwelche Mythen einem vorgaukeln, auch nicht in Sinnoh."

    Baldorfish konnte Elekteks Schockwelle unmöglich ausweichen und Perlu wurde durch Knospis Megasauger besiegt, also schien die Runde erfolgreich gewesen zu sein. Als dann der Rüpel in Rage seinem Baldorfish auch noch Komprimator befahl, konnte sich Scott ein Lächeln nicht verkneifen. Da hätten sie es aber mit einem ganz ausgefallenem Exemplar zu tun gehabt, welches man sonst nicht einmal auf den elitärsten Bildungsanstalten der Welt finden würde.
    Der Seeräuber allerdings rief ein deutlich bedrohlicheres Pokemon den Kampf, das Strepoli von vorhin gehörte anscheinend ihm. Cynthia freute sich augenscheinlich über die Vergiftung des Kämpfers durch die am Boden liegenden Giftdornen, doch Scott ahnte nichts gutes. "Strepoli steigern ihre Angriffskraft bei Statusveränderungen wie Gift oder Brand und werden dadurch zu nahezu unaufhaltsamen Kampfmaschinen. Jetzt gilt es vorallem, auszuweichen und direkte Treffer durch Strepoli zu verhindern. Elektek könnte Baldorfish schnell besiegen und danach können wir uns hoffentlich einzig auf das Strepoli konzentrieren. Mit vereinten Kräften ist es zu schlagen." Scott hatte mit diesen Sätzen Cynthia zwar keine direkte Anweisung gegeben, doch er hoffte, ihr sei klar, was er jetzt tun würde und worauf sie jetzt achten müsste. Und er hoffte auch, dass sie ihn akustisch verstanden hatte, weil er extra bedacht sprach, damit die von krimineller Energie durchströmten Muskelprotze nichts davon mitbekamen.
    "So Elektek, der Geschwindigkeitsvorteil liegt bei dir und deiner Schockwelle. Feuer sie schnell auf Baldorfish ab und dann achte auf Strepoli. Schau dir sein Bewegungsmuster an und versuch auszuweichen. Mit deiner Geschwindigkeit kommt Strepoli nicht mit." Mit diesen Anweisungen für sein Pokemon wartete er gespannt auf die folgende Runde und fragte sich, wie sich die anderen wohl schlagen würden. Sie mussten sich hier unbedingt beeilen, um den anderen der Gruppe zu Hilfe zu kommen, denn die Stärke der anderen Gegner war ein unausrechenbarer Faktor für ihn.

    Sowohl Wingulls Heuler als auch Wingulls Kampfunfähigleit fanden wie erwartet statt und auch Knospis erfolgreiche Megasauger Attacke auf Perlu fand Scott in Ordnung, aber was von Baldorfish kam, gefiel ihm ganz und gar nicht. Die Giftspitzen würden sein neu in den Kampf kommendes Pokemon sofort betreffen, weil mit Wingull sein einziges fliegendes oder schwebendes Pokemon vor kurzem besiegt wurde. Er musste scharf nachdenken, da Geckarbor dank seinen natürlich gegebenden Fähigkeiten sich zwar womöglich an den Wänden halten und so den Giftspitzen entgehen könne, doch Geckarbor könnte durch Attacken von Baldorfish auf den Boden geschleudert und dann doch vergiftet werden. Dazu wären Geckarbors Attacken halt nicht sehr effektiv sondern nur neutral wirksam gegen Baldorfish, da dieses auch den unliebsamen Typ Gift beherberge. Gift Pokemon stellen für Geckarbor generell eine große Bedrohung dar und von denen sollte es sich lieber fern halten. Da Elektek das deultich größere Offensivpotential besaß und er an seinem Plan festhalten wollte, erst alle Pokemon von einem der zwei Gegner auszuschalten, entschied er sich für die humanoide Elektroraubkatze. " Los Elektek, du bist dran." Das Pokemon mit der imposanten Erscheinung erschien und rief kampeslustig seinen Namen. Die Giftstacheln musste es zwar spüren, doch dank hartem Training konnte es den Schmerz fast ausblenden und sich auf seine Attacke konzentrieren. "Baldorfish wird jetzt garantiert getroffen aber zusätzlichen Schaden abzuwehren wäre jetzt eminent wichtig, also halte dich im Hintergrund und feuer eine mächtige Schockwelle auf die unästhetische Giftkugel ab!"

    Scott beobachtete, wie Menki von einer Kombination aus Wingulls Flügelschlag und Knospis Megasauger besiegt wurde.
    "Na das ist doch schonmal was." Auch der Einsatz von Perlus Aquaknarre auf Wingull besorgte ihn wegen der Resistenz nicht wirklich, obwohl das Gift an Wingulls Kräfte zehrten und es nicht mehr lange seinen Dienst verrichten konnte. Dass der Rüpel aber kurz darauf ein weiteres Pokemon, ein mit den Stacheln bedrohlich aussehendes Baldorfish, in den Kampf rief, gefiel ihm allerdings ganz und gar nicht. Eine verringerte Kampfmoral wäre aber auch nicht hilfreich also ließ er sich das nicht anmerken und teilte Cynthia seine nächsten Schritte mit.
    "Baldorfisch ist ein äußerst physisches Pokemon also wird Wingull gleich nicht dem Frontalangriff wählen sondern den Weg für mein nächstes Pokemon ebnen indem es seine Angriffskraft durch Heuler verhindert. Am besten wäre es, wenn wir zuerst alle Pokemon von diesem dilettantischen Rüpel ausknocken, sodass wir danach 2 gegen 1 dastehen. Das Perlu kann an sich eh nicht sonderlich große Schäden anrichten." Er hoffte, Cynthia hätte verstanden worauf es jetzt ankam und befahl seinem Wingull den Angriff mit dem Wissen, dass der Kampf noch etwas länger dauern würde, er aber für Wingull in kürze vorbei sein dürfte. "Los Wingull, Heuler, und dann halte dich bereit, Knospi zu schützen!"
    Kamikaze würde man dieses Vorgehen beschreiben, doch das Gift würde seinem Pokemon sowieso den Rest geben und dadurch hätte sein KO noch einen Nutzen gehabt. Er wusste, Wingull vertraute ihm genug, um sein Vorhaben auch ohne zu Zögern umzusetzen.


    Scott versuchte, gedanklich immer einen Schritt voraus zu sein also dachte er schon während des Abwartens auf die Reaktionen der anderen über seine nächste Wahl nach. Er hatte noch Elektek und Geckarbor zu Verfügung und obwohl er Geckarbor schon um einiges länger trainierte, schien ihm Elektek die bessere Wahl zu sein, weil man Baldorfish mit Elektro Attacken effektiver treffen würde als mit Pflanzen Angriffen und Elektek standhafter wäre. Geckarbor wäre am besten geeignet, angeschlagende Gegner auszuknocken aber keinen ganzen Kampf gegen robuste Pokemon zu führen.

    Scotts Plan ging soweit erstmal auf, auch wenn sich Menki und Perlu als druchaus widerstandsfähige Gegner herausstellten.
    Menki konnte erst von Aquaknarre und dann von Flügelschlag zweimal sehr hart verletzt werden, aber in Rage wurde auch seine Kampfkraft gesteigert und Knospi nahm einiges an Schaden durch eine Kratzfurie. Der von Megasauger verursachte Schaden war allerdings nicht so groß wie erhofft und Wingull erlitt durch einen heftigen Karateschlag und eine toxische Vergiftung einiges an Schaden. Schließlich freute sich Scott aber doch noch als Knospi das Menki mit Stachelspore lähmte und Perlu einen Angriff mit Eisenabwehr verschwendete. "Eisenabwehr stärkt nur Perlus physische Widerstandskraft, also wird es weiterhin von Megasauger geschwächt werden können. Und Menki ist jetzt so gelähmt, dass es unmöglich einem Angriff ausweichen oder zuerst angreifen kann. Wir müssen den Kampf schnell beenden, auch im Hinblick auf Wingulls Vergiftung." Sagte er motivierend zu seiner Kampfpartnerin Cynthia und überlegte sich dabei Wingulls nächste Schritte. " Los Wingull, fertige jetzt das handlungsunfähige Menki mit Flügelschlag ab, Perlu kann nicht mehr viel ausrichten weil Knospi als Gift-Pokemon nicht vergiftet werden kann und seine Wasser-Attacken nicht sehr effektiv sind. Dann wird es Stück für Stück von Knospi verletzt bis zum K.O."
    Mit Spannung erwartete Scott den folgenden Schlagabtausch.

    Von Generationen zu reden ist schwer weil Generation 4 offiziell DPP und HGSS umfasst, also werde ich von Regionen reden.
    Ich denke, dass jede Region einen bestimmten Zweck erfüllt. Imo sind Kanto, Hoenn und Einall eigene Basis-Regionen und Jotho und Sinnoh sind sogenannte ergänzende bzw. komplettierende Regionen. Meine Beobachtungen beziehen sich vor allem auf die neuen Pokemon der Regionen, aber später auch auf viele andere Sachen.
    Die meisten neuen Pokemon bieten Einall (155), Kanto (151) und Hoenn (134) und erst danach kommen Sinnoh (107) und Jotho (100). Einall, Kanto und Hoenn bieten viele eigenständig komplette Evolutionsreihen (Basis, Phase 1 und Phase 2 in der selben Region, Starter ausgeschlossen), wobei Kanto davon 13 hat, Hoenn immerhin 12 und Einall kommt sogar auf 16. Jotho kommt dagegen nur auf 3 (Ampharos, Despotar und Papungha) und Sinnoh auch nur auf 3 (Staraptor, Luxtra und Knackrack).
    Jotho und Sinnoh haben also weniger komplette Entwicklungsreihen und ergänzen eher vorherige Generationen, was man an der Anzahl an Pokemon sieht, die einen evolutionären Bezug zu älteren Pokemon haben. Jotho hat 7 Baby Pokemon von Kanto-Pokemon und mit Blubella, Quaxo, Psiana, Nachtara, Seedraking, Porygon2 und Heiteira 7 Weiterentwicklungen von Kanto-Pokemon, also insgeamt 14 Pokemon. Sinnoh hat 7 Babys und ganze 21 Pokemon, die sich aus älteren Pokemon entwickeln. Kanto kann als erste Region nichts davon bieten und Einall hat wie bekannt auch keine solche, aber auch Hoenn hat nur 3 Babys mit Isso und Azurill und keine Entwicklungen älterer Pokemon.


    Ich hab auch noch eine Theorie, dass Hoenn ein interner Neustart ist und Einall ein externer weil Hoenn Pokemon noch Entwicklungen bekamen, aber da noch nicht alle Kalos Pokemon bekannt sind, kann man noch keine Rückschlüsse auf Einall ziehen ob es auch intern ist oder nur extern.


    Jotho ist auf jeden Fall eng verpflochten mit Kanto, sowohl geographisch, als auch Entwicklungstechnisch, als auch Pokemon-Liga technisch, als auch Bösewicht technisch und auch bei den Legenden ist das auffällig, weil Lugia der Anführer des Vogel-Trios ist. Kanto war dabei zuerst da und Jotho ergänzte dies, deswegen ist Jotho alleine für mich inkomplett (ohne Liga, Vorgeschichte Team Rocket und Pokemon s.o.).
    Sinnoh empfinde ich dagegen nicht als Ergänzung der anderen Regionen sondern als Komplettierung, weil viele Pokemon eine finale Form bekamen und ihr Entwicklungsprozess somit abgeschlossen war. Dazu gab es hier auch das mächtigste aller Pokemon mit Arceus und die Schöpfung hat in den Legenden von Sinnoh ihren Ursprung (Urzeithöhle und Mew sprechen dagegen, aber sind unzuverlässigere/unzureichendere "Quellen").
    Jotho fällt für mich also hierbei raus und der nächste Knackpunkt ist für mich der Tiefgang, also die Thematisierung verschiedener Komplexe, die sich in den Pokemon, Orten oder Storys widerspiegeln.


    Kanto hat hierbei extrem wenige Themen und spontan fällt mir nur die Gentechnik bei Pokemon (Mewtu, Ditto, Pokemon-Haus) und evt. der Transport/Tausch von Pokemon ein (Bill und Celio). Die Story gibt außer dem üblichen bösen Team nicht viel her und eine Mythologie in Verbindung zu legendären gibt es auch nicht, vorallem die Vögel haben 0 Hintergrund (erst im Film, der nicht zu der Region gehört).
    In Jotho ist das schon viel besser, weil Legenden in ganz Jotho gelebt werden und die Bewahrung alter Traditionen sehr wichtig ist. Es gibt den Knofensa-Turm, den Flegmon-Brunnen, den Drachenclan, das Theater mit den Kimono Girls, die Türme in Teak City mit der Katzenlegende und Geschäfte wie dem Antiquitätenladen und der alten Apotheke.
    In Hoenn gibt es auch so einige Themen wie das Klima mit den Wetter-Legenden, den Klimainstitut und Formeo und den unterschiedlichen Gebieten wie Wüste, Regenwald, Vulkan mit Ascheregen. Dazu ist Wasser sehr wichtig, weil es hier unverhältnismäßig viel davon gibt und der Großteil der legendären Unterwasser oder auf Inseln zu finden ist. Weiteres Thema ist das Weltall mit den Meteorfällen, dem Meteoriten, Lunastein, Sonfel, dem Raumfahrtzentrum, Rayquaza und Deoxys.
    Ein mögliches Thema ist auch Fliegen lernen, weil so einige Pokemon mit ihrer Entwicklung fliegen können. Das bekannteste Beispiel ist da Kindwurm, aber auch bei Knacklion, Geweiher, Waumpel, Nicada und teilweise auch Flemmli ist das der Fall (Lohgock einziges nicht-flug-Pokemon mit Sturzflug). Auch kommen die einzigen beiden Pokemon, die wirklich die Attacke "Fliegen" per Leveln lernen (Rayquaza und Brutalanda), aus Hoenn.
    Dagegen spricht allerdings, dass das Fliegen lernen halt bei Insekten wie Schmetterlingen einfach dazu gehört und die Pokemon nicht extra deswegen so konzipiert wurden bzw dass es so sein kann.
    In Sinnoh sind die Themen Entwicklung (Prof Eibe, viele neue Entwicklungen), lokale/regionale Unterschiede bei Pokemon (Schallelos, Nasgnet und Magneton Entwicklung im Kraterberg und Glaziola und Folipurba entwickeln sich nur bei bestimmten Steinen), alternative Energien (Solar, Wind) und die Entstehungsmythologie (Arceus, Drachentrio, Seentrio, Regigigas, Elyses) bzw die Erschaffung vom Universum (Team Galaktik), also ist auch da das gebotene recht facettenreich.
    Einall bietet einen Mix aus Enstehung Einall(Zekrom, Reshiram, Esche) Wetter(Wolkentrio) genveränderte Pokemon(Genesect) und die Beziehung zwischen Menschen und Pokemon (N, Hauptstory in BW). Dazu ist auch der Gegensatz von Neuem (moderne Brücken, Stratos, Vergnügungspark, Stadien, schwarze Stadt, Twindrake City in Schwarz) und Altem (weißer Wald, Twindrake in Weiß, alter Palast, Drachenstiege, Unterwasserruine, Museum, alte Lagerhallen in Septerna uvm.) sehr präsent.


    (Ob ich irgendwelche Themen übersehen habe weiß ich nicht, aber ich fände es super, wenn jemand diese Aufzählung ergänzen könnte)


    Thematische Ausarbeitungen findet man also am ehesten bei den Regionen Hoenn, Sinnoh und Einall und die beste Auswahl von Themen trafen imo Sinnoh und Hoenn weil Einalls eines Thema (Beziehung zu Pokemon) im Endeffekt nicht das Hauptthema des bösen Teams ist (GCis will anders als Magma, Aqua und Galaktik seine Ideale nicht komplettieren) und der Rest zu weit gestreut ist während es in Hoenn das Oberthema Natur/naturräumliche Erscheinungen und in Sinnoh das Oberthema Evolution der Pokemon/Welt gibt.


    Die Entscheidung zwischen Sinnoh und Hoenn fälle ich schließlich, indem ich auf die charakterliche Ausarbeitung verweise. Vorallem Cynthia, der Rivale und Professor Eibe überzeugen deutlich mehr als ihre Gegenstücke aus Hoenn und auch die Nebencharaktere wie Lebelle, die Commander, Cynthias Oma, Ignaz und die Begleiter sind prägnanter als die Hoenn-Charaktere, wo nur Heiko etwas interessanter ist und die Champs nur sehr spärlich agieren.


    Einall hat übrigens auch eine sehr gute charakterliche Ausarbeitung mit den Rivalen, N, GCis, Colress, Lilia und auch der Professorin, aber im Endeffekt sehe ich die Einall Region zu entfernt von den restlichen Regionen, sodass quasi alles neu ist und leider nicht erfolgreiche bestehende Strukturen behalten wurden (Kampfzone, verschieden starke Top4, alte Pokemon tauchen auf (erst in BW2), Arenaleiter mit Familie, Beeren).


    Meine Rangliste also
    Sinnoh
    Hoenn
    Einall
    Kanto und Jotho

    Scotts Idee wurde von Volkner gut angenommen und sie erwies sich auch als sehr erfolgreich, aber einen Wehmutstropfen gab es doch noch: Sein Elektek und Volkners Raichu nahmen etwas Schaden aufgrund der immens hohen elektrischen Energie, die sie durchlief. Sein Pokemon leiden zusehen um die Ziele zu erreichen widersprach Scotts Auffassung von Partnerschaft der Menschen und Pokemon zutiefst, doch eine Wahl hatte er nicht wirklich. Wenn er nicht zugestimmt hätte, würde Team Terra widerstandlos die Sonden erreichen und sie würden mit ihren Geschossen danach einfach das ganze Schiff versenken und das musste unbedingt verhindert werden. Sie gingen durch die Luke nach unten und sahen das Magneton am Boden liegen, doch ganz plötzlich rappelte es sich wieder auf und versperrte den Trainern den Weg. Gegen Magneton bräuchte man am besten Boden-Attacken, doch ohne künstlich produzierten Sand wären diese auf einem Schiff nicht möglich. Shira hatte zum Glück mit Hippopotas das passende Pokemon dabei, seine Fähigkeit erzeugte etwas Sand, was Cynthias Knarksel ermöglichte mit Boden-Attacken das Magneton zu beschäftigen und den anderern den Weg frei zu machen.
    Schließlich erreichte die Gruppe den Frachtraum und trafen auf Team Terra Operator Adrian und drei seiner Handlanger. Dieser erinnerte sich sofort an seine Begegnung mit Shira und wollte sich an ihr rächen und auch der Gedanke an einen Triumph über einen Arenaleiter sagte ihm zu, also forderte er diese beiden zum Kampf heraus und befahl zwei seiner Leute, sich um Cynthia und Scott zu kümmern.
    Der etwas höher gestellt wirkende von ihnen rief ein Perlu hervor und der andere befahl ein Menki, was zornig herumsprang. Cynthia entgegnete den Verbrechern mit mutigen Worten und setzte auf Knospi, was sicher keine schlechte Wahl wäre, um Perlu Einhalt zu gebieten. "Ich kenne Perlu gut aus Hoenn, mit Pflanzen-Attacken wie Megasauger kommt es überhaupt nicht gut zurecht, also müssen wir jetzt noch einen geeigneten Konter für Menki haben. Ich denke Wingull ist eine gute Wahl, da ihm sowohl Wasser Attacken und auch Kampf Attacken nicht extrem viel ausmachen." Scott rief seinen blau-weiß gestreiften Mitstreiter hervor und blickte zuversichtlich auf die kommende Konfrontation,auch weil ihm die ausgelöste Alarmanlage auffiel, die eventuell noch für Verstärkung sorgen könnte.
    "Menki ist ein rein physisches Pokemon und muss demnach auf den Nahkampf setzen, das machen wir uns zum Vorteil. Wingull, halte es mit Aquaknarre erstmal auf Entfernung und wenn es dann sehr nah an Knospi oder dir ist, schlägst du blitzschnell mit Flügelschlag zu!"

    Scott rannte Volkner hinterher und auf dem Weg zur Luke holte einer der Terramitglieder ein Strepoli heraus umd brach die Luke auf. Als sie endlich die Luke erreichten, lies sie sich nicht mehr öffnen. Wie konnte es sein, dass die Luke in so einer kurzen Zeit versiegelt wurde? Strepoli könnte sie zuhalten, doch das wäre nur schwer möglich, da die Luke sich nach oben öffnete. Strepoli fiele also raus und somit auch die Muskelkraft der Rüpel. Welche Pokemon hatte Team Terra denn noch so dabei? Schmerbe, Griffel und Rattfratz waren auf dem Deck geblieben und griffen die Matrosen an und die Pokemon von Adrian hatten beim letzten Aufeinandertreffen mit der Gruppe alle keine außergewöhnlichen Fähigkeiten, die infrage kämen, erzählte man sich. Da fiel es ihm ein! "Na klar, dass ich da nicht früher drauf gekommen bin. Es ist Magneton! Das ergibt wahrhaftig Sinn. Die Magnetons von Team Terra gehörten keinem bestimmten Trainer und demnach müsste auch keiner eines seiner Pokemon zurücklassen. Und die Magnete von Magneton ziehen die Luke nach unten. Jetzt müssen wir nur noch die Magnetwirkung aufheben. Mal überlegen."
    Shira war ihnen auch hinterhergerannt um die Fracht zu verteidigen. Ihre Idee war es, mit starker Hitze das Metall zu erweichen. " Sicher wäre Hitze eine Option, doch dafür brauchen wir schon ein Feuerpokemon und das haben wir hier nicht, so wie es aussieht. Wir können auch keine Hilfe von den anderen holen, die werden alle gebraucht um Deadeye zu stoppen, " entgegnete ihr Scott. " Was wir aber haben sind Elektro-Pokemon. Volkner ist Experte für den Kampf mit ihnen und ich habe zumindest ein Elektek. Wir könnten ganz viel Elektrizität aufladen und damit ein elektromagnetisches Feld entstehen lassen. Je nach Polung wird dann entweder Magneton zurückgeschleudert oder die Luke wird nach oben gezogen. Was meinst du, Volkner? Elektek ist bereit." Mit diesen Worten rief Scott sein gelb-schwarz gestreiftes Pokemon aus dem Pokeball und wartete auf eine Antwort.


    3 reichen jetzt auch, sonst verlieren wir sofort das Hauptdeck und haben versagt ;)

    Mit wilden Rufen betraten 3 Mitglieder von Team Terra das Dampfschiff und stoppten zwei Matrosen bei den Reparaturarbeiten. Ein Kampf schien in unmittelbarer Nähe zu sein, wobei der Gegner deutlich überlegen schien. Kurz darauf dockte auch eine weitere Brücke an und weitere Piraten betraten das Boot. Der am grimmigsten aussehende von ihnen war der Wortführer und der Reaktion der Gruppe nach urteilen, war er ihnen bekannt. Das musste der Verbrecher sein, der schon zuvor besiegt wurde. Er marschierte mit großen Schritten Richtung Frachtraum und hätte ohne Gegenwehr leichtes Spiel, an die Sonden zu gelangen. Volkner rannte ihnen hinterher, um sie aufzuhalten, doch alleine wäre das ein utopisches Unterfangen. Scott dachte daran, hinterherzurennen, da erschien auch schon die dritte Brücke und am anderen Ende waren der Oberpirat Deadeye und drei weitere seiner Männer. " Hier oben ist erstmal genug Kampfkraft um das Schiff zu verteidigen, doch sobald sie die Sonden haben, haben wir schon versagt. Also müssten zumindest zwei von uns Volkner zur Seite stehen und die Knechte stoppen. Ich werde runtergehen und wenn wir dann erfolgreich triumphierten, eile ich zum Hauptdeck und leiste hier Unterstützung, dieser Kampf gegen Deadeye wird sicher am längsten Dauern. Wir dürfen keine Zeit verlieren, komm schnell mit!" Mit diesem Worten zupfte Scott der in seiner Nähe stehenden Cynthia am Ärmel und animierte sie mitzukommen. Da die Sonden so oder so vertedigt werden mussten, rannte er dann auch sofort los und traf auf Volkner und die Terra-Leute.

    Scott rannte so schnell er konnte die Treppenstufen hoch. Als er auf dem Oberdeck ankam, atmete er einmal kräftig ein und aus um die gute Luft zu genießen und richtete dann seinen Blick in Richtung des Horizonts. Was er sah, schien erst eine Illusion zu sein. Ein schwarzes Schiff mit schwarzer Flagge soll auf den Dampfer geschossen haben? Dass es sowas wie Piraten heutzutage in zivilisierten Gebieten noch gab, verwunderte ihn nun wirklich. Er dachte, die gäbe es nur in verarmten Regionen weil in der modernen Welt die Sicherheitsvorkehrungen zu gut seien, aber da hatte er falsch gedacht. Und das schienen keine gewöhnlichen Piraten zu sein, wie er bei einem Gespräch des Kapitäns und Dragans hörte. Das Schiff gehörte also einem gewissen Deadeye und es sollte im Auftrag von Team Terra bestimmte Sonden kapern, die der Dampfer transportierte. Mit einem Verschonen der Gäste des Dampfers sei nicht zu rechnen, also rief der Kapitän auf Anraten vom Drachenmeister Dragan zur gemeinsamen Bekämpfung der Eindringlinge mittels der Pokemon auf.
    Zwei der Gruppenmitglieder, Shira und Kai, erklärten bereits ihre Mithilfe, da dockten auch schon die ersten Brücken vom anderen Schiff am Dampfer an und Team Terra-Mitglieder stürmten an Board.
    Scott zögerte in Gedanken keine Milisekunde. Natürlich würde er kämpfen. Wenn er jetzt schon kapitulieren würde, wäre das ein echtes Armutszeugnis. Er könnte seinen Pokemon, seinen engsten Freunden, dann keine Sekunde mehr ins Augenlicht blicken. Das hier war mehr als ein reiner Test der Kräfte zwischen verschiedenen Pokemon. Das hier war ein echter Charaktertest. Er konnte jetzt nicht einfach all seine Hoffnungen und Träume von einer großen Karriere als Pokemon-Meister begraben. Dafür war es viel zu früh und dafür hatte er viel zu wenig erlebt.
    "Das ist für mich keine Frage. Eine bessere Prüfung gibt es doch gar nicht! Es geht um alles und das kitzelt auch noch das letzte Rest an Einsatzlust aus den Pokemon heraus, aber auf der anderen Seite ist der Gegner doch keineswegs unschlagbar. Team Terra wurde schonmal von euch besiegt und wenn man sich diese muskelbepackten Tiere anguckt, dann fällt einem doch sofort auf, dass die gar nicht so helle sein können. Wenn das Team Terra nämlich wirklich nachgedacht hätte, dann wären sie zu dem Punkt gekommen, dass ein Angriff über Nacht doch auf viel weniger Gegenwehr stoßen würde. Aber das sind sie nicht, also liegen alle Trümpfe bei uns. Auf in den Kampf!"
    Mit diesem fast zu heroisch klingenden Worten wandte er sich den anstürmenden Terra-Leuten zu und rief Geckarbor herbei. "So, mein Freund, jetzt zählt es! Eine zweite Chance gibt es nicht mehr. Diese Tölpel werden sich noch warm anziehen, dass sie auf die glorreiche Idee kommen, ein Schiff mit mir drauf zu entern. Ich bin nicht der beste Trainer und ich habe auch nicht die besten Pokemon, aber mit Einsatz, Intelligenz und unbändigem Willen ist ALLES möglich!"

    Hallo Memphis, ich bräuchte


    Stilles Quapsel mit 31-DVs auf allen Werten außer Angriff und der DW-Fähigkeit Wassertempo als Lv 1 Breed
    und
    Mäßiges Loturzel mit 31-DVs auf allen Werten und der Fähigkeit Wassertempo


    Bieten kann ich genug Sonderbonbons, allerdings müsste ich wissen ob beide noch innerhalb einer Woche fertig werden und würde dafür auch noch Sonderbonbons draufzahlen.