Beiträge von Lenovo-Schesan

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


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    Meine Mutter arbeitet ja als Krankenschwester und ich fragte sie nochmal extra wegen dieses Forums hier, ob ich das Asperger-Syndrom habe, und sie meinte, ja, zu 100 Prozent. Ja, ich lasse mich testen dieses Jahr und will dann die Bestätigung haben, auch wenn sie an der Situation nichts ändert und etwa Kindergeräusche danach noch immer böse Trommelschläge ins Gehirn sind.


    Meine Intention, hier zu posten, war weder das Erhaschen von Mitleid noch dass jemand etwas infrage stellt. Vielmehr wollte ich hier einen ersten ausführlichen Beitrag verfassen; für den Fall, dass jemald sich selbst dort einordnet oder falls jemand wissen will, wie man sich so fühlt, wenn jemand dieses Krankheitsbild hat. Ich poste hier erst wieder (voraussichtlich...), wenn ich Bestätigung habe. Ich gehe davon aus, dass ich dieses Attest bekomme, nur ist abzuwarten, wie lange es bis zu einem Termin noch dauert.

    Geil, ich habe gar nicht das Asperger-Syndrom und bilde mir das nur ein. Bastet hat es erkannt. Toll, dann haben sich alle Probleme in meinem Leben in Luft aufgelöst. Dann können die Kinder wieder laut spielen und es ist mir nun egal. Einfach nur super. Fakt ist, dass ich schon im Kindergarten-Alter anders war und mir andere Leute sagen, dass ich anders bin: Die Mutter z.B. und in der Schule wurde ich auch gefragt, warum ich so komisch bin.


    Aber egal, Bastet hat es erkannt, mir erstmal den Stempel aufzudrücken, dass ich ja völlig normal, eine Mimose bin und mich nicht so anstellen soll. (Wurde so nicht geschrieben, kommt aber so bei mir an) Anstelle, dass einfach sachlich zur Kenntnis genommen wird, was ich schreibe, wird madig geredet. Angenommen, ich habe wirklich ein derart vermurkstes Gehirn (wovon ich ausgehe), wie soll ich mich jetzt fühlen? Wie oben von mir geschrieben, Gefühle bezogen auf mich selbst kann ich empfinden...Geil, ich offenbare mich hier im Forum und mir wird nicht geglaubt.


    Bei Youtube gibts den Gurkensohn, der mit Autismus prahlt. Bei dem ist zu hinterfragen, ob der das hat...


    Edit: Der inzwischen verstorbene Lebensgefährte meiner Tante, die bei meiner Großmutter wohnte, die nun ebenfalls verstorben ist, war Arzt (im Ruhestand). Wir beide mochten uns nicht sonderlich, haben uns wohl aber auch nicht (extrem) gehasst. Er sagte hinter meinem Rücken, "das ist Autismus". Es gibt nie um dieses Thema und er stellte es von sich aus fest.

    Ich bin dabei, eine ärztliche Diagnose stellen zu lassen, nur ist es schwierig, hierfür einen Arzt zu finden. Das hört sich leicht an, ist es aber nicht. Die wenigsten attestieren einem Erwachsenen das. Ferner habe ich einen eingeschränkten Ortsbereich, wo ich mich testen lassen könnte, weil mein Orientierungssinn 0 ist. Ich wohne in der Nähe von Hamburg und bereits ein Arzt (oder ein Klinikum, wo ich angefragt hatte) "in Hamburg" ist für mich nur mit größter Mühe zu finden.


    Die Asperger-Kriterien in Listen, die im Internet genannt werden, beschreiben mich allesamt gut. Ich denke mir hier auch nichts aus, weil ich keine Vorteile davon habe, eine ungerechtfertigte Diagnose zu bekommen. Allenfalls eine helfende Person für betreutes Wohnen könnte man mir jemand bereitstellen. Wer will so etwas schon freiwillig haben, der bei Sinnen ist?


    Ich war froh, von dem Begriff Aspergersyndrom erfahren zu haben, denn er beschreibt meine Komischheiten gut und gibt ihnen einen Namen. Ich merke jeden Tag Einschränkungen meiner Person, im Leben zurechtzukommen, kleinste Geräusche u.a. nerven extrem. Im Erwachsenenalter kann man einiges besser kompensieren und es ist deswegen schwieriger zu diagnostizieren.
    Zugleich bin ich leicht genervt gerade, mich rechtfertigen zu müssen. Meiner Meinung nach bin ich Asperger-Syndromant, der aber faktisch noch keinen schriftlichen Beleg dafür hat.

    Dass ich dieses Topic erst 2021 finde, ist schon komisch. Ich selbst bin Autist (Asperger-Syndrom) und habe das erst 2019 oder so herausgefunden. Ich war mit meiner Mutter im Urlaub bei ihrem Bruder, der nach Spanien ausgewandert ist. Der hatte einige (peinliche...) Verhaltensweisen von mir beobachtet, er hat später mit einer Bekannten darüber gesprochen und sie sagte ihm, wie sich dieses "Krankheitsbild" nennt. Einige Zeit (Monate?) später über Umwege erfuhr dann meine Mutter davon und sagte es mir. Ich nahm das sachlich und ruhig auf und es war eine Erklärung dafür, dass ich in vielen Belangen anders reagiere und Dinge anders wahrnehme anders als andere Menschen. Ich war als Kind für meine Eltern schwierig.

    Ich bezeichnete mich schon vor der Erkenntnis, dass ich Syndromant bin, als sozialintegrativer Versager. In der Tat habe ich keine Freunde und will auch keine; in der Schule hatte ich keine Gesprächsthemen mit anderen und ich war nicht fähig, mich wie diese zu verhalten. Ich habe mich dort dann später auf Klo eingeschlossen und habe gewartet, bis die Pause vorbei war. Zudem hat man mich gemobbt; rückwirkend kann ich es verstehen, dass man mich nicht gemocht hat, teils war das selbst verschuldet, wobei Mobbing natürlich nicht gut ist und nicht gebilligt werden sollte, aber ein Stück weit kann ich mit zeitlicher Distanz die damaligen Mitschüler verstehen.


    Meine Talente und Dinge, die ich nicht kann, sind extremer ausgeprägt als bei neurotypischen Menschen: So war ich in Erdekunde eine Null, einher geht damit ein mieser Orientierungssinn. Es ist ein Wunder, dass ich die Schule beendet habe bei brachbarem Realschul-Notendurchschnitt von 3,0. In Erdkunde bin ich jetzt nur nicht mehr schlecht, weil es keine Noten mehr dafür gibt. Computerfächer mochte ich immer ganz gerne, dank denen und Sport hatte ich mit den Noten 1, 1, 2 und 2 die vier einzig (sehr) guten Noten. Wenn ich Gedichte erst mal auswendig gelernt habe, behalte ich sie lange in Kopf. Artikel, die ich in Heften lese, speichert mein Gehirn auf besondere Weise ab: Ich kann z.B. fünf Jahre nach dem Lesen ein Heft erneut aus der Sammlung holen und kann beim Thema eines beliebigen Artikels sagen, wer der Schreiber war. Auch den Ort, an dem ich diesen Artikel gelesen habe, kann ich selbst zehn Jahre später noch wiedergeben (Zahnarzt, Bahn, Pause auf der Arbeit, Urlaub...).


    Ich behaupte von mir selbst, einen guten Gerechtigkeitssinn zu haben, kann eigentlich und mag nicht lügen und wenn doch, ist es nicht glaubwürdig. Angeblich kann man mit Asperger-Syndrom Ironie nicht verstehen, und man würde alles wörtlich nehmen: Eigene Ironie ist bei mir ziemlich gut ausgeprägt, aber für andere meistens zu speziell; tatsächlich kann ich bei anderen (die ich nicht ewig kenne) Ironie nicht gut deuten, aber auch normale Menschen, die andere nicht schon lange kennen, können wohl eher nicht einschätzen, ob etwas wörtlich oder sakastisch/ironisch zu nehmen ist; womöglich meint eine total ernste Sprechweise etwas wörtlich, womöglich aber auch als Witz. Es kommt dabei sicher darauf an, jemanden lange zu kennen, um ihn zu deuten.


    Ich habe in den letzten zwei Jahren oder so ganz gut gelernt, mit unbekannten Menschen mehr zu reden und habe auch an meiner Freundlichkeit gearbeitet, wobei mein Ton mitunter monoton ist, was ich selbst merke. Inzwischen würde ich behaupten, die Selbstbewusstheit in Person zu sein; auch im Job kann ich mich bei Meinungsverschiedenheiten seit geraumer Zeit endlich mal durchsetzen, wofür (Argumentieren mit Überzeugungskraft) ich früher zu blöd war. Zudem kann ich nun frei im Job sprechen mit Leuten, die höher gestellt sind als ich; damals hatte ich hier nur gestammelt und Herzrasen wie ein Ochs vorm Berg.


    Ich habe keine Empathie und nur wenig Herzlichkeit: Wenn ein Kind beim Gehen hinfällt, juckt mich das nicht oder wenig. Als ich im Fernsehen gestern gesehen hatte, dass ein Affe Corona hat, nahm ich das zur Kenntnis und messe dem keine Emotion bei. Wenn mir jemand erzählen würde, jemand muss ins Krankenheit, bin ich emotional nicht betroffen, sondern würde eher die Frage stellen, wer sich dann ums Essen kümmert (sofern die Person, die gepflegt werden muss, das sonst gemacht hat und ich es bekommen soll). Emotionen habe ich vor allem bezogen auf mich selbst; trotzdem kann ich mich durchaus verlieben.


    Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, bin aber im Haushalt eine Null. Ich könnte keinen eigenen führen: Einkaufen geht (am besten schon früh, weil ich Geräusche dort widerlich finde; ich gehe nicht zu Penny, das Penny-Radio ist widerlich anzuhören), Frühstück machen geht, Kochen am Abend ist naja und mache ich quasi nie. Zum Glück macht Muddi im Haushalt vieles: Ich gehe zur Hand, wo ich nicht zu ungeschickt bin, etwa übernehme ich das Abwaschen, einen mordendlichen Brötchenkauf und am Wochenende selten am Abend das Kochen, lieber aber Lieferando-Bestellungen (ich zahle). Dass das Hobby mein Beruf ist, ist das Wunderbarste: Ich arbeite gar nicht wirklich und kriege Geld dafür, dass ich ohnehin meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehe. Bevor ich im Homeoffice noch auf der Arbeit war, war ich z.B. eine Stunde vor Feierabend mitunter angepisst (oder traurig), dass die Arbeit bald schon vorbei ist. Am Wochenende arbeite ich freiwillig, pardon gehe meinem Hobby nach. Das mag auf andere skurill wirken; aber: Ist ja keine Arbeit - ist Hobby. Und so fühlen sich die fünf Tage reguläre Arbeit nicht anstrengend an, sondern ich habe eher 8 Stunden meinen Spaß und kriege auch noch Geld dafür, was ich schon etliche Male belacht habe.


    Homeoffice finde ich mittlerweile gut, am Anfang fand ich es schlecht. Zumal ich meine täglichen Routinen brauche: Alles um der gleichen Uhrzeit zu machen, damit das Gehirn keine Überanstrenung erleidet, ist mir wichtig. Deswegen mag ich auch nur ungerne in den Urlaub fahren (war früher anders): Derweil ist Arbeit für mich Urlaub und Urlaub ist quasi so anstrengend für mich, wie die Arbeit andere stresst. Es ist keine Erholung, in ungewohntem Gebiet vom Alltäglichen abzuweichen. Ich brauche keinen Urlaub. Zumal der Job meist Entspannung ist. Und auch tägliches Joggen von 60-80 Minuten ist kein Problem, das ist im Tagesablauf so drin. Die durch Corona zeitweise pausierte Mitgliedschaft im Tennisverein ist ärgerlich, ich denke aber, beim wöchentlichen Tennis, wenn es im März wieder losgeht, wieder reinzufinden. Wer mich ein wenig näher kennenlernt, dem erzähle ich von meinem Asperger-Syndrom. Und auch dass ich keine Freunde habe, erzähle ich sogar mittlerweile gerne: Ist ja nicht mein Problem, sondern nur womöglich das des anderen. Ist wunderbar für das Selbstbewusstsein, sich zu trauen, sowas zu sagen. Wenn man Cousin und einen verstorbenen Vater sowie drei nette Bekannte (leider aus Gründen zu wenig Kontakt) als Freunde bezeichnen mag, habe ich zumindest Personen, die in diese Richtung gehen. Als ich Kind war, hatte man mein Syndrom leider nicht diagnostiziert: 2020 wurde eine Testung auf 2021 verschoben, ein Termin steht noch aus, ich zahle dafür und wäre überascht, wenn das Ergebnis kein positiven Befund ist.


    Ich bezeichne mich selbst als Krüppel und nehme das nicht so ernst, dass ich mich bemitleiden würde. Solange ich jeden Tag durch ständige Wiederholung quasi den vorigen erneut erlebe, st mein Gehirn sehr zufrieden. Ab und zu minimale Abwechslung genügt; am besten nicht zu häufig. Kinder mag ich nicht und ich will keine haben: Im Homeoffice gehen mir die Kinners von den Nachbarn schon auf den Nerv. Die sind nicht mal ungezogen, nur will ich mein Fenster gegen Kopfweh ständig auf haben und wenn die dann vor meiner Haustür Geräusche machen, verstärkt das Syndrom die Soundkulisse und es hämmert auf meinen Kopf ein. Eigentlich hasse ich den Kinderlärm, da der Lärm der Kinder jedoch untrennbar mit den Kindern verbunden ist, da er von diesen rührt, meine ich: Ja, ich mag keine Kinder. Ich hasse den Lärm und damit sie. Womöglich merkt man es mir an, wenn man im Forum von mir etwas liest: Ich schreibe und auch im RL spreche ich schlauer, als ich bin. Was für Asperger normal ist: Das Gehirn ist durchschnittlich schlau, aber ich mag es, mich geschwollen auszudrücken und lerne auch gerne neue Fremdwörter, um die dann in den Wortschatz aufzunehmen und anzuwenden.

    Ottaro, Zobiris und Serpifeu gönne ich ihre guten Platzierungen. Pikachu schneidet (entgegen meiner Erwartung) nicht so toll ab, aber noch immer leider zu gut (wobei ich selbst so ein Kuscheltier im Bett habe...).


    Intelleon ist noch recht neu und auch diesem Mon gönne ich daher, so wie den aufgrund ihrer Gen (Gen5) in meiner Vorstellung unbeliebten Einall-Starter, die gute Platzierung. Dass Bisasam und vor allem Lucario so weit hinten landen, überrascht mich. Dass Quajutsu mit dabei ist, kann man sich denken, gut finde ich, dass Jirachi vor diesem liegt.

    Das sieht sehr ordentlich aus, eines der Gen4-Remakes kaufe ich mir auf jeden Fall; beim Arceus-Game: mal sehen. Die Benennung der Neuauflagen finde ich gut, da die Bezeichnungen klangvoll sind und nicht zu dick auftragen. Der Grafikstil gefällt mir.


    Wünsche an die Spiele habe ich vor allem diese drei; wenn sie diese erfüllen, wären sie meine Idealbesetzung:

    - Kampfkamera

    - Touchscreen-Support, und zwar so wie ein DS-Spiel

    - eventuell eine Kampfzone


    Schild/Schwert lassen all dies vermissen. Es wäre vor allem wichtig, dass die Kampfkamera zurückkehrt, sie war eine der zentralen Neuerungen von Gen4 damals. (Wichtig, um Kämpfe zu Youtube hochzuladen, da ich sie dann mit dem iPad mini abfilmen kann)

    Ich finde Arceus gut, auch wenn man keine Götter neben dem echten haben soll (das erste der zehn Gebote des Christentums). Das Pokemon ist recht stark und mit Schwerttanz+Lifeorb+Turbotempo oder Wahlband+Turbotempo haut es gut rein. Movesets mit Urteilskraft habe ich leider auch, leider ist das Mon hier mit seinem Signature-Move Urteilskraft und mäßigem Wesen zu langsam etwa für Marshadow und wird von diesem OHKOt.

    Es ist einerseits schlecht, dass Arceus gegen immer mehr Mons den Kürzeren zieht, andererseits ist das gut, weil Arceus damit keineswegs unbesiegbar ist (wichtig für die Fairness im Spiel). Mega-Rayquaza etwa gehört dem AG-Tier an und ist damit in Sachen Tierlists oberhalb von Arceus angesiedelt. Arceus ist aber noch immer sehr stark und wenn ich das aus meiner Sicht stärkste Uberteam aufbauen sollte/wollte/müsste, dann wäre Arceus immer unter den ersten Nennungen.


    Dass Arceus so schwer zu beschaffen ist (ich wittere bei den wohl 2021 anstehenden D/P/P-Remakes ein Comeback), macht das Mon zusätzlich interessant. Auch dass es in HG/SS ein Dialga, Palkia oder Giratina erschaffen kann, ist einzigartig. Schade, dass das Mon derzeit nicht bei Gen8 existiert, aber es wird wohl aufgespart als eines der (oder es ist DAS) Highlight(s) der 2021er-Sinnoh-Neuauflagen.

    "Ja und Nein" trifft es hier für mich: Wenn Team Plasma fremde Pokemon klaut und dann freilässt. ist dies gut, wenn die Mons in Sklaverei unterjocht werden. Wenn dies einmal nicht der Fall sein sollte, dann ist es (für alle Beteiligten blöder) Diebstahl. Womöglich kehrt zumindest ein gestohlenes und außer Reichweite des Besitzers gebrauchte Mon zu diesem wieder zurück. Das ist aber nur Spekulation, eventuell missbraucht Team Plasma solche Mons ja auch für eigene Zwecke.


    Es lassen sich aber gar nicht alle Pokemon versklaven: In den neuesten Pokemonfolgen hat Go ein Suicune gefangen. Als es aus seinem Ball herauskam (ich meine, dadurch, dass er fallengelassen wurde), hatte es seinen eigenen Willen und es hat die Flucht ergriffen. Erst später fühlte Suicune sich Go zugehörig. Je nach Willenskraft eines Mons widersetzt es sich also womöglich durchaus dem menschlichen Befehl.

    Ich musste eben erstmal nachschlagen, was der Unterschied zwischen Remake und Remaster ist: Remakes sind laut der Erklärung umfassender. Demnach war ORAS eigentlich eher ein Remaster (ich bezeichne es aus Gewohnheit dennoch als Remake). Ich habe pro Remakes abgestimmt, weil ich ORAS mochte und Pokemon traditionell sowohl mit Neuauflagen als auch Updates bestehender Spiele aufwartet. Und beinahe alle Editionen gefallen mir mehr oder weniger gut (aber immer noch gut).

    Ich bevorzuge keinen bestimmten Stil. Bei Pokemon mag ich beides: Den Pixelstil wie bei Spielen bis einschließlich Gen5, als auch die detailliertere Grafik, wie sie wohl Gen6 aufwärts bietet. Würde Pokemon künftig (was eh nicht passieren wird) zurückkehren zu altertümlichen Visualisierungen, hätte ich damit kein Problem. Wohl genügend andere hätten damit aber eines, weshalb es zu so einem nostalgisches Grafik-Downgrade eher nicht kommen dürfte.

    Ich habe 2015 oder so hier im Forum mal ein Miniturnier gewonnen, war bei Gen6 (ORAS), wo ich lange Zeit am besten spielte. Wow, war das ein Adrenalinschub. Es waren sogar gute Gegner dabei. Müssten fünf gewesen sein, die ich besiegt habe.


    Ansonsten habe ich sporadisch viele gute Pokemonerlebnisse in Form kleinerer Einzelbattles, die ich im Zufallskampf-Modus bestreite. Wenn ich hier mal knapp (wenn auch ungerechtfertigter Weise) gewinne, ist das oftmals ganz nett.

    Ich mag das Kämpfen, deswegen spiele ich Pokemon noch immer; und insbesondere da es den kompetitiven Aspekt gibt sowie Onlinekämpfe, bin ich treu geblieben.


    Einige Entwicklungen sind schade, etwa der mit Gen7 abgeschaffe Reihumkampf-Modus oder auch die bei Gen8 nicht mehr vorhandene Kampfkamera. Insgesamt überwiegt aber das Positive.


    Und sogar das Sammeln finde ich momentan gut: Ich sammle aber nur CP-Pokemon und mache dies bei Gen8, weil es hier ansonsten nichts zu tun gibt. Hier spielt mit rein, dass ich dank zweitem Spielstand und zudem Pokemon Home die gleichen Legis zweimal gefangen habe und auf nun einem Spielstand hochleveln kann. Gen7 und noch mehr Gen8 ist hier sehr nett; insofern, dass man seine Mons auf Level 100 pushen kann (guter Zeitvertreib) und dann mit Silberkronkorken die DV-beeinflussten Werte perfektioniert.

    Die Spielhalle war eine schöne Funktion, die ich früher ein paar Mal benutzt habe. Bei Gen1 wurde ich absolut nicht süchtig. Total hinterher war ich hier auch nicht. Hätte ich noch ein älteres Spiel (und meine erste Edition, die Rote, nicht verschenkt), dann würde ich das sicherlich noch mal in Prismania City versuchen.


    Ich finde es schade, dass das Feature zur Sucht-Eindämmung, wegrationalisiert wurde. Ich sehe hier ernsthaft keine Suchtgefahr. Ich hatte keine und bin auch nicht PC-süchtig, obwohl ich täglich zum Arbeiten ein solches Gerät benutze.

    Items können Gegner ingame meinetwegen gerne einsetzen, sowohl NPCs als auch Wifi-Kontrahenten: Letzteres war bei Gen5 in einem der Wifi-Modi möglich (Werferkampf, wer kennt denn das noch?).


    Heilitems bei Gegnern, wie etwa Supertränke, vor allem aber Top-Genesung, nerven aber. Diese will ich eher nicht sehen. Lieber wären mir attackenverstärkende Items wie Leben-Orb. Wenn Gegner wie zu Gen1-Zeiten Tränke spammen, dann ziehen sich Kämpfe unnötig in die Länge.

    Ich mochte damals beides (nicht): sowohl das Wackel- als auch dunkle Gras. Beides war ganz nett bei Gen5, als ich Casual-Spieler ohne CP-Ambitionen war.


    Zum ernsthaften Trainieren von Mons ist das Ganze mangels hohem Level der Mons nicht geeignet. Ferner (und das ist für mich noch wichtiger) lässt sich in solchem Doppelkampf-Gras nicht RNGen. Wenn ich heute noch Gen5 spiele, dann nur für RNG...

    Ich enthalte mich hier und finde es schade, dass ich nicht Sinnvoll posten/abstimmen kann, da ich hier wohl zu einer Minderheit gehöre, die kein Pokemon Go spielt.


    btw: Auf Vote der Woche Ergebnisse und neuer Vote #497

    ist die Zeichensetzung falsch, direkt hier im Topic ist sie richtig.

    Es fehlt ein Komma nach "wissen":

    "Diese Woche wollen wir von euch wissen wer nach Giovanni den besten Team GO Rocket Vorstand bildet."