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    Hey, ich habe dir angekündigt, dass ich dein englisches Gedicht rezensieren würde, also werde ich das auch tun. Erst einmal finde ich es sehr löblich, dass du auch Englisch schreibst. Genauso schade ist allerdings der fehlende Kommentar zu diesem Gedicht, aber den bekommst du jetzt. :)


    „Little pet“ ist ein interessanter Titel und im Bezug auf deine Andeutung, dass es sich bei dem Gedicht um die Gesellschaft handle, ist der Titel auf jeden Fall eine Metapher, bei der das lyrische Ich das „Haustier“ der Gesellschaft ist. Das heißt, die Gesellschaft bestimmt, was zu tun ist und hat gewisse Normen und Erwartungen vorausgesetzt, an die man sich als Tier im goldenen Käfig halten muss. Man ist als Tier außerdem abhängig vom Besitzer – in dem Fall ist es so, dass die Gesellschaft sich über Jahrhunderte mit ihren Normen und Gepflogenheiten etabliert hat und das Tier an sich nicht ohne die Gesellschaft überleben könnte. Die Gesellschaft steht z.B. in der Verbindung mit Politik und Wirtschaft und so ist die Abhängigkeit des Menschen an die Gesellschaft sichergestellt. Das Tier ist auch „little“, weil es ohne die Gesellschaft nicht mehr überlebensfähig wäre und außerdem nicht genug Kraft hätte, sich gegen diese zu wehren.


    Kommen wir mal zur ersten Strophe. Du zeigst auf, dass das lyrische Ich aus einem Fenster schaut. Die Frage ist, warum schaut es nur aus dem Fenster? Es könnte genauso gut rausgehen und es von nahmen betrachten. Die Antwort wird wahrscheinlich sein, dass das lyrische ich zum einen eingesperrt ist und zum anderen lieber die Distanz wagt. Theoeretisch bestünde bestimmt die Möglichkeit, aus dem Haus auszubrechen, stattdessen bleibt man aber lieber beim altbekannten Alltagstrott, weil man Angst hat, die Normalität zu verlieren. Die Verwendung der Metapher finde ich sehr passend. :)
    Der zweite Vers deutet darauf hin, dass das lyrische Ich „passiv“ ist. Es beobachtet wieder nur die Vorgänge und traut sich nicht, irgendwelche Interaktionen zu unternehmen. Es sieht das Dingsymbol (die glitzernde Bühne) vor sich, wobei das im übertragenen Sinne eher die noch unerfüllten Träume sind, die es sich nicht auszuleben traut.
    Vers 3 finde ich etwas zu schwammig, weil es sich wirklich auf alles beziehen kann. Mit a-b-a-b hast du einen Kreuzreim, der eine Verbindung zwischen Vers 1 und Vers 3 herstellt. Im Bezug darauf hat man eine weitere Metapher. Das lyrische Ich beobachtet das Geschehen von der Ferne und sieht den Schnee. Aber für ist der Schnee ein Symbol? Ich denke, dass der Schnee für die einhergehende Kälte steht, der die wünsche und Hoffnungen einfriert, weil das lyrische Ich nicht in der Position ist, eine Selbstverwirklichung zu bewerkstelligen. Jedoch kann der Schnee auch für die Unberührbarkeit stehen. Wenn alles eingefroren ist, kann sich nicht verschlimmern oder verbessern. Ein Indiz für das Unberührtsein ist z.B. die Farbsymbolik des Schnees.
    Vers 4 stellt dann den ersten Bezug zum Titel her. Die kleinen Haustiere werden immer in Käfigen gehalten und wer im Käfig sitzt, ist schlichtweg gefangen. An dieser Stelle finde ich die Klimax sehr schön. Man sieht deutlich die Entwicklung vom Fenster zum Käfig. Auf das Tiersein bin ich eingegangen, weitaus interessanter ist das „dark“. Ich denke nicht, dass die räumlichen Bedingungen meinst, sondern eher das Innenleben des lyrischen Ichs, das nach außen gekehrt wird. Es hat wahrscheinlich einige Rückschläge in seinem Leben erlebt und hat Angst, noch mehr zu verlieren. Außerdem entsteht durch den Kreuzreim ein direkter Gegensatz von „glitt'ring stage“ und „dark cage“. Es ist fast absurd, dass du Hoffnungen und Träumen so der Realität gegenüberstellst. Die Entschlüsselung der Metapher ist, dass das lyrische Ich etwas tun müsste, was gegen die moderne Gesellschaft ist, um auf die Bühne zu kommen.


    Die Strophe 2 klärt, um welches Tier es sich handelt: ein Vogel. Ich habe mich lustigerweise gefragt, welche Gattung es ist. Ein Papagei wäre lustig, weil er die Normen der Gesellschaft wiederholen könnte – nur als Anregung. :D
    Und wieder hat du so tolle Metaphern drin! Die Flügel sind eine Metapher für ein Talent, das nur das lyrische Ich hat und es von der Masse abhebt. „My melody for all.“ meint, dass das lyrische Ich etwas hat, was es mit den anderen Menschen teilen möchte. Eventuell hat das lyrische Ich ein musikalisches Talent oder das ist einfach nur passend für den Vogel – aber ich denke, dass das lyrische Ich ein musikalisches Talent hat, ansonsten könnte das Tier auf ein Kaninchen sein. Vers 1 und 3 der Strophe 2 sind wieder Gegensätze, die in einem extremen Kontrast stehen. Die Gesellschaft hindert das lyrische Ich wieder daran, sich komplett auszuleben. (Da ich dazu schon viel gesagt habe, kürze ich das ab.)
    Der letzte Vers des Gedichts kann man unterschiedlich verstehen. Entweder als Weckruf, dass das lyrische Ich sich endlich befreit oder schließlich an den aufgekommenen selbstzerstörerischen Tendenzen zugrunde geht. Das heißt, der Tod kommt oder das lyrische Ich bringt sich selbst um.


    Für die Metrik bin ich um die Uhrzeit zu faul, aber die Silbenanzahl passt. Ich finde das Gedicht echt schön und du hast das wirklich toll gemacht. Am besten gefällt mir, dass der Text so mit Metaphern gespickt ist. Good job!

    Hey, Compi. Ich habe mich hier umgesehen und dass du irgendetwas von dir postest, hat mein Interesse geweckt und da dachte ich mir, ich schaue mal rein. :)


    Das Leben, was ist das?
    Der Titel an sich ist schon sehr vielversprechend. Man muss wirklich philosophieren, um irgendwelche Gedanken zu Papier zu bringen. Das Leben, was ist das? Die rhetorische Frage regt den Leser zum Nachdenken an und ganz ehrlich: Ich kann nicht sagen, was ich darüber denke. Meine Gedanken sind sehr nebulös und bei näherem Betrachten der gestellten Themenfrage fällt mir nur eine Antwort ein. Eine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, in der man tun sollte, was einem selbst gefällt und am meisten zusagt, sodass man permanent zufrieden sein kann.
    Die erste Strophe ist auf jeden Fall sehr interessant, weil du Ellipsen in Form von rhetorischen Fragen benutzt hast. Außerdem zeigen die Gegensätze die unterschiedlichen Ansichten des lyrischen Ichs. Eventuell findet das lyrische Ich die Frage genauso schwammig und kann sich zunächst nicht entscheiden. Was mir aber auffällt, sind deine Gegensätze. Müsste ich sie wählen, sähen sie so aus:
    Freude – Trauer
    Frohsinn – Trauer
    Anstatt „Tatsache oder Ahnung“ „Wirklichkeit oder Unwirklichkeit“
    „Frohsinn oder Unmut?“ ist für mich eher eine Widerholung von „Freude oder Wut?“, weil Freude und Frohsinn recht ähnlich sind und du negative und positive Emotionen miteinander vergleichst. Jedenfalls scheint das lyrische Ich viele Rückschläge erlebt zu haben und liegt an diesem Punkt wirklich am Boden und stellt nun alles in Frage. Seine Vergangenheit, seine Emotionen und sein Verhalten.
    Dass es noch am Boden liegt, wird klar, als die Sonderstellung in das Gedicht eingebracht wird. Das lyrische Ich kann sich schlichtweg nicht entscheiden.


    Die zweite Strophe finde ich etwas „seltsam“, weil du von „oder“ zu „und“ wechselst und das innerhalb der gleichen Strophe. „Abfinden und akzeptieren“ sind keine Antonyme. Da musst du dir echt überlegen, was passender wäre. Die rhetorische Frage am Anfang der Strophe läutet auch einen neuen Abschnitt ein und für mich wechselt jetzt der Blickwinkel der lyrischen Ichs. Es denkt nicht mehr über das Leben an sich an, sondern über die Menschen in dessen Umfeld. Jetzt wird mir auch klar, warum du zwei unterschiedliche Konjunktionen gewählt hast – man kann sein Umfeld hassen und lieben.
    Die Widerholung von „von allem etwas“ spiegelt auch eine Abfindung mit dem eigenen Leben wider. Es ist, wie es ist und ich akzeptiere es so.
    Die dritte Strophe ist das, was das lyrische Ich für andere Menschen tun kann, was von ihm ausgeht. „Geben“ und „Beben“ würde ich kleinschreiben, dann ist es optisch einheitlicher.
    Die vierte Strophe ist wieder eine Gegenüberstellung der Gegensätze. Wobei „Feuer und Glut“ keine Gegensätze sind in nahem Sinne. In weitem Sinne kann man einen Gegensatz erkennen – aber auch erst nach intensivem Überlegen. „Schwer“ bitte klein, das ist ein Adjektiv. Ansonsten gehe ich davon aus, dass du „das Hin und Her“ meinst – anderenfalls klein. Am Ende wird auch ersichtlich, dass sich das lyrische Ich nicht entscheiden kann, was es denken soll. Es findet keine Antwort auf die eigene Frage. Im Prinzip sagt der letzte Teil der vierten Strophe nur aus, dass man nicht definieren kann, was Liebe ist und man immer sein Ding durchziehen muss, auch wenn das Leben nicht schön ist. Irgendwann werden bessere Zeiten kommen, für die es sich zu leben lohnt.


    Fazit:
    Ich finde die Verwendung der Stilmittel sehr gelungen. Die Gegenüberstellungen sind in der Regel immer gut gewählt. Des Weiteren beginnt mit „Das Leben, was ist das?“ ein „neues Thema“, über das sich das lyrische Ich Gedanken macht. Störend finde ich aber die Vorhebung. Wer es ohne nicht versteht, wird die Größe noch mehr irritieren.
    Die Fehler bitte ausbessern und das Gedicht in einen Spoiler packen, weil es sehr mächtig ist.
    Aber eine Frage habe ich: Warum wolltest du reimen? Zum Teil stimmt die Silbenanzahl nicht und die Strophen, die zusammengehören, haben inhaltlich nichts miteinander zu tun. Die Reime sind überflüssig und verfehlen deine Intension. In Strophe 1 verknüpfst du Vers 2 und 4, weil es Emotionen sind. Bei Strophe 2 soll das Ganze eher a-a-a-a sein, weil die Wörter sich in einem gleichen Spektrum befinden und relativ ähnlich sind. Bei Strophe 2 könnte a-b-a-b immer eine Fortsetzung sein. Und bei Strophe 4 sind die Verse mit a-a-b-b auch Gegensätze.
    Die Idee ist gut, scheitert aber zum Teil an der Silbenanzahl. :P

    Ich finde deine erste Kurzgeschichte einfach zu schön, um nicht meinen Send dazuzugeben. Vergib mir, auch wenn du schon Feedback bekommen hast. :P


    Bei deinem Topictitel muss meinem Vorredner widersprechen. Zunächst ist der Titel wirklich schön und meine erste Assoziation war, sich von etwas zu trennen und etwas Neuem die Chance geben. Dazu fiel mir auch gleich ein, dass man sich eventuell von der eigenen Perspektive lösen kann / muss, um eine vielfältige Sicht auf unterschiedliche Themen zu erlangen.
    Aber im Bezug auf deinen ersten Text ist die Interpretation des Titel einfach. Es geht darum, dass man sich der Realität entzieht und fernab dieser in einer eigenen Welt lieb, die um einiges bequemer und schöner ist, da man nicht die schmerzhaften Qualen des alltäglichen Lebens durchleben muss. Insofern hast du den Titel sehr allgemein, jedoch passend zu den Themen deiner Werke erstellt. Unter den Titel kann wirklich alles fallen, was mit einer verzerrten Wahrnehmung zu tun hat.


    Kommen wir zum Titel der Kurzgeschichte: „I’m F.I.N.E“ Dabei hast du wirklich das „losgelöst“ sehr gut eingefangen, weil du speziell auf das Außen- und Innenleben eingehst. Wenn dich irgendjemand fragt, wie es dir gehe, ist in der Regel die Antwort, dass es einem selbst gut gehe. Das der äußere Schein der Dinge, der fingiert wird, damit niemand auf die Idee kommt, dass die Person selbst leidet oder irgendwelche Schwächen hat. Man möchte stark und unabhängig sein. Doch das Innenleben sieht meist anders aus. Man kann sich niemandem anvertrauen und unterdrückt intensive Gefühle aufgrund der Angst, anderen zur Last zu fallen oder sie zu stören. Primär auf den deine Kurzgeschichte bezogen, hat der Hauptcharakter nicht die Option, sich jemandem mitzuteilen.
    Die ersten Sätze sind stilistisch schon sehr schön. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und der zweite Satz ist zum Beispiel eine Ellipse, bei der das Subjekt fehlt. Der dritte Satz ist ebenfalls eine Ellipse und du baust mit den Sätzen schon die Atmosphäre auf, in die man als Leser im Laufe der Geschichte eintaucht. Die Beschreibung des Gebietes, in das sie eintaucht, ist sehr visuell und das sprachliche Bild lässt eine fast utopische Welt zu, in der man im Einklang mit der Natur lebt und die Schönheit des Moments genießt. Beim Eintauchen wird auch klar, um welche Art von Mensch es sich handelt. Man erkennt, dass das Mädchen eher schüchtern ist und sich in ihrem realen Leben nicht wohlfühlt. Sie wünscht sich, an dem Ort, der ihr sorglose Freude bereitet, bleiben zu können.
    Die Beschreibungen der Umwelt finde ich sehr schön, da du ihre Umgebung vermenschlichst und sie somit die „menschliche Zuwendung“ bekommt, die sie in ihrem realen Leben nicht hat. Bei „Doch früher oder später musste auch sie wieder aufwachen...“ wird auch wieder der Anschein der sozial abgeschotteten Einzelkämpferin unterstützt und man bemerkt auch schon den Zwiespalt, in zwei Welten zu leben, von der nur eine Befriedung hervorruft.
    Beim zweiten Abschnitt hätte ich dir für die ersten drei Sätze Kommata statt Punkte empfohlen, weil du somit eine Parataxe hast, die einhergehend mit der Aufzählung das Tempo des Textes anhebt. Der Vorgang geht relativ schnell vonstatten und da sind meiner Meinung nach Punkte zu große Pausend. Bei der darauffolgenden Klimax der Emotionen ist das schon passender und auch vor allem angebrachter, weil man wirklich klar die Grenzen ziehen muss.
    Um mich noch einmal zu wiederholen: Wieder wird klar, dass sie keine sozialen Kontakte hat – nicht einmal Familie, um sich von ihr stützen zu lassen.
    Beim nächsten Teil sind die Satzzeichen wieder gut gesetzt. Der Tag vergeht relativ schnell, bis zu dem Punkt, als sie die schlechte Zensur erhält und da wünscht sie sich jemanden, der sie in den Arm nimmt und ihr Trost spendet. Da sie aber niemanden hat, vergeht die Zeit langsam und sie fühlt sich unter den ganzen Klassenkameraden einsam, obwohl sie diese schon lange kennt.
    Wieder schön finde ich die Personifikation „Dunkelheit umarmte die kleine Stadt“ und die Metapher „Gleißend helles Licht ging von ihnen aus“, weil das Mädchen gleich an ihre heile Welt denkt und sich wohler fühlt. Deswegen stürzt sie sich in den Tod, um dem Licht – das Wärme und Geborgenheit spendet – näher zu sein und für immer in die Welt einzutauchen.
    Die letzten Sätze sind ein deutlicher Stilbruch, aber wirklich toll gesetzt. Die Sätze sind kurz und beenden die „Sache“. Das Mädchen selbst war sofort tot und bleibt nun für immer in ihrer Welt. Beachtlich finde ich auch die Gegensätze und dass die an dieser Stelle die Satzzeichen passend gesetzt hast.


    Abschließend kann ich sagen, dass du wirklich einen tollen Schreibstil hast und die Stilmittel sehr gut in deinen Text integrierst. Sie sind passend und verfeinern den Text. Eine weitere Stärke von dir ist die Beschreibung der Orte. Ich konnte mir vieles sehr gut vorstellen.


    Hier sind noch ein paar Fehler:
    Doch es war nicht allein dieser Anblick, der sie täglich dazu verleitete, ihrem verhassten Leben zu entfliehen.
    Minuten, Stunden, wenn es möglich gewesen wäre sogar Tage, hätte sie noch in diesem Paradies verbracht.
    Den Blick gesenkt, darauf bedacht, keine Aufmerksamkeit zu erregen, suchte sie sich einen einzelnen Platz im hinteren Teil des Schulbusses.
    Gleißend helles Licht ging von ihnen aus und half ihr sofort, die zahlreichen Probleme des Tages zu verdrängen.


    Wie gesagt, tolle Kurzgeschichte. Dass du zu zwei verschiedenen Zeitpunkten den Text geschrieben hast, sieht man an der Stelle, weil ein abrupter Umschwung stattfindet. Eventuell solltest du die Stelle etwas intensivieren.


    / E Benachrichtigungen bitte.

    Nachdem ich dir in deinem Gästebuch geschrieben habe, dass ich einen Text bewerten werde, habe ich mich dazu entschlossen, deinen neusten Text namens „Der Tod kommt so schnell zum Leben“ zu nehmen.


    Aber davor möchte ich noch kurz deinen Startpost ansprechen. Ich finde ihn sehr karg und fände es wirklich schön, wenn er etwas prunkvoller wäre. Das heißt, du solltest Rechtschreib- und Kommafehler entfernen und speziell im Startpost eine Übersicht machen, in der du die Posts mit deinen Werken verlinkst. Des Weiteren wäre die Abwendung vom Minimalismus nicht schlecht, etwas Mühe darfst du dir ruhig machen. :P



    „Der Tod kommt so schnell zum Leben“
    Auffallend ist der Titel, weil einem sofort „Tod“ und „Leben“ ins Auge springen und die beiden Begriffe ziemlich gegenteilig sind. Und mein erster Gedanke war, dass eine junge Person ins Licht tritt und sich von der Welt verabschiedet. Das aber nicht aufgrund eines natürlichen Todes, sondern durch einen Unfall, bei dem die Person involviert wurde und unglücklicherweise den Tod fand.
    In deinem Text sind kaum Stilmittel und deswegen kann man auch nicht so viel aufschlüsseln, jedoch kann man sagen, dass du mit deinem Text die Kürze des Lebens und die unmenschlichen Zustände anprangern möchtest. Besonders sticht hervor, dass die in den Konzentrationslagern inhaftierten Juden nicht die Möglichkeit hatten, sich als Mensch zu fühlen und ihnen unter anderem alles verboten wurde. Sie hatten kaum zu essen, kaum Kleidung und lebten zusammengepfercht auf engstem Raum.
    Die Menschen haben also nicht die Möglichkeit, sich als solche zu fühlen und sich Untermenschen, denen auch das Gebären von Kindern untersagt ist.


    Der Text ist sehr schön und tiefgründig und du zeigst, dass die wenigen Berührungen mit dem Kleinkind wunderschön sind und den Menschen in den KZs Hoffnung bringt. Interessant ist „das liebe kleine Ding“ – ich denke, du hast das bewusst so geschrieben, sodass der Leser merkt, dass die Menschen zu dem Baby keine Beziehung aufbauen durften. Sehr schmerzlich wäre es auch gewesen, wenn die Mutter ihr so junges Baby hätte zu Grabe tragen müssen.


    Okay, ich entferne mich vom Inhalts des Textes und gehe auf deinen Schreibstil ein. Ich finde, du hast einen tollen Schreibstil für deine jungen Jahre und ich fände es toll, wenn sich der Stil auch noch sehr stark entwickeln würde. Unter anderem die Verwendung von mehr Stilmitteln fände ich gut. Die meisten Stilmittel, die du benutzt hast, haben einfach nur die Stimmung des Textes verstärkt, waren aber nicht weiter von Relevanz, weil sie nicht „tiefgründig“ genug waren.
    Du hast eine tolle Wortwahl, aber mich stört die Formatierung des Textes. Schreib bitte fließend und setz die Absätze nur, wenn sich auch wirklich nötig sind. Nach jedem Satzzeichen bzw. Punkt einen Absatz zu machen, ist nicht schön und beim Lesen stört das unglaublich.


    Ansonsten ist die Themenwahl wirklich toll. Ich finde es schade, dass du nur einzelne Kurzgeschichten schreibst. Eine ganze Geschichte aus den vielen Kurzgeschichten fände ich schön, weil das Thema an sich schon so vielseitig ist. :)


    Nur um die Gruppenzahl noch einmal aufzugreifen: bitte pro Gruppe 10 - 12 Leute. Weniger Leute in einer Gruppe finde ich unangemessen, weil dann nicht so viele unterschiedliche Musikgeschmäcker vertreten sein können und dies auch die Chancen der Teilnehmer schmälert, in die nächste Runde zu kommen - sofern die Gruppe die Musik nicht hört.

    Hey,


    da ich mich hier mal wieder umgeschaut habe, dachte ich, ich lese mir mal ein paar Werke durch und kommentiere diese auch. :)



    Einsamkeit

    Wenn ich den Titel höre, assoziiere ich schon gleich eine sehr kahle und leblose Gegend, in der man sich wiederfindet. Das heißt, man selbst ist das einzige lebende Wesen und die Umgebung besteht aus unbelebten Material wie unfruchtbare Erde, aus der keine Pflanze keimen kann.
    Dass du keine Wüste oder Steppe genommen hast, finde ich schon einmal sehr schön. Ich finde diesen Gegensatz zwischen einer Stadt, die eigentlich immer belebt und voller Menschen ist, und der Einsamkeit eines Menschen sehr interessant. Ich denke, jeder kennt das Gefühl, dass man sich trotz Gruppenzugehörigkeit manchmal einsam fühlt. Und das spiegelt sich in der Drabble sehr schön wieder. Des Weiteren finde ich auch die Wettersymbolik sehr passend. Man erfährt kaum etwas über die Hauptperson und auch deren Gefühle werden nicht unmittelbar beschrieben. Erst mit der Prüfung des Titels und der Zusammenführung des Inhalts erkennt man, dass das Innere der Person (also deren Gefühle, bzw. Innenleben) auf das Wetter transferiert wurde und dabei der ohne Unterlass prasselnde Regen zeigt, dass die negativen Gefühle gleichbleibend und vor allem anhaltend sind. Das heißt, die Gefühlslage verändert sich nicht schlagartig, sondern bleibt gleich.
    Jetzt könnte ich mich noch in der Farbsymbolik etc. verlieren, aber ich kürze das Ganze ab, indem ich sage, dass du mit „hohe, graue Gebäude bereits eine nasse Fassade besaßen“ zum Ausdruck bringen wolltest, dass die die Wolkenkratzer einerseits aufgrund ihrer Größe ins Auge springen, aber andererseits sich in dem Grau und dem anhaltenden Regen wieder im Trübsaal verlieren. (Eventuell bestätigt das meine erste Aussage? ;p)
    „Blinkende Leuchtreklame, helle Straßenlaternen und die Scheinwerfer“ (Wenn du schon überall Plural benutzt, dann tue das doch auch bei den Leuchtreklamen.)
    Inhaltlich kann man sagen, dass die Lichtquellen vielleicht eine Metapher sind. Eventuell wollen Freunde die Person aufmuntern, aber das klappt nicht und sie ziehen wie die Autos weiter. Um noch etwas zu sagen, ich finde es toll, dass du mit „feuchte Dunkelheit“ eine Synästhesie benutzt hast. Ich mag Synästhesien. (Ich glaube, ich habe einen Schuss. :x) Zurück zum Inhalt: Die Frage ist, warum die Dunkelheit feucht ist, bzw. wie sie feucht wurde. Grund könnte sein, dass die Hauptperson geweint hat (was auch den Regen erklären würde) und die Synästhesie nur bestätigen soll, wie sehr die Person leidet.
    Die nächsten Sätze sind im Prinzip nur noch einmal eine Widerholung des bereits Geschehenen. Durch die Widerholung wird die Wirkung auch intensiviert. Die Aneinanderreihung der hypotaktischen Sätze zeigt im Prinzip, wie die Person in sich vertieft ist und dabei alles um sich herum vergisst und nur das Innenleben von Relevanz ist. Die Anspielung mit dem Mond schließt den Drabble sehr schön ab, weil die Person immer noch in sich gefangen ist und die Gedanken nicht ablegen kann.
    Im Großen und Ganzen ein sehr schöner Dabble, wobei ich es eher als Kurzgeschichte einstufen würde.



    Windschatten
    Nach dem ich so viel bei dem anderen Drabble gesagt habe, verzeih mir, dass es etwas weniger sein wird. Dass es wie Chess sagte, Elfun sein würde, habe ich nicht erkannt. Dazu waren die Informationen nicht ausreichend. Paradox finde ich hier, dass das Pokémon überall hineinkommt, aber nur das findet, was es finden möchte. Meiner Meinung nach ist das nicht so toll umschrieben und auch eher unpassend.
    Ansonsten ist der Drabble okay, aber nicht so toll wie der erste. Zumal in dem Drabble sehr viele Kommafehler sind.


    Richtig wäre es so:


    Wenn Fehler irgendwo im Text sind: Ich war zu faul, um noch Korrektur zu lesen. :x

    Ich mag Käferpokémon nicht so sehr, weil sie ziemlich viele Schwächen haben und man mit ihnen keinen Kampf gewinnen kann. Es gibt kaum gute Käferpokémon und in der Regel sind die Attacken auch nicht sonderlich stark. Da sie weder austeilen noch einstecken können, sind sie für mich keine Option. Ebenfalls mag ich Gesteinpokémon nicht. Ich finde, die meisten Gesteinpokémon wie Kleinstein sind einfach nur hässlich und ich kann nicht nachvollziehen, wie man so ein Pokémon mögen kann. Die Attacken sind auch nicht so berauschend. Gestein ist zwar gegen Eis effektiv, aber die restlichen Effektivitäten sind nicht zu gebrauchen.

    Den schwierigsten Moment kann ich nicht bestimmen. Ich denke, dass alles machbar war, aber bei der Pokémon Liga in Weiß war es für mich ziemlich knapp. Ich hatte einfach keine Lust, meine Pokémon zu trainieren und habe es dann immer wieder probiert, bis ich es schaffte. Meine Pokémon lagen in der Regel ungefähr 5 Level unter dem Durschnittslevel der Gegner und das stellte sich dann schon als Problem heraus. Besonders weil ich die Liga noch ein zweites Mal machen musste und ich mich dann dazu entschlossen hatte, die Pokémon richtig zu trainieren, damit ich die Liga beim zweiten Mal in einem Rutsch schaffte. :)

    Die neue Form von Meloetta sieht ganz nett aus, aber mit grünen Haaren sieht das Pokémon immer noch am besten aus. Ob das neue Charaktere sind, ist mir relativ egal, weil ich mir B/W 2 nicht kaufen werde. Ich sehe keinen Sinn, dafür nochmal Geld rauszuwerfen.

    In den neuen Generation habe ich leider gar keinen Nationaldex vervollständigen können. In Diamant habe ich alle Pokémon gefangen, die man fangen konnte. Ich habe sie auch trainiert, damit die Entwicklungen im Dex verzeichnet werden. Da ich leider nicht im Besitz aller Editionen bin und ich keinen Zugriff auf Wi-Fi mehr habe, habe ich das Sammeln aufgegeben, weil mir bewusst wurde, dass es ohne nicht funktionieren würde. Cheaten wollte ich nicht, weil das langweilig wäre.
    Meine Einstellung in "Weiß" hat sich dann komplett geändert. Ich habe nur noch die Pokémon gefangen, die ich auch mochte und ein Teil meines Teams werden sollten. Warum das so war, kann ich nicht sagen. Eventuell wusste ich, dass ich den Dex nicht vervollständigen würden. :D

    Mein erstes Pokémon, das ich ganz allein gefangen habe, war - sofern ich mich richig erinnere - ein Waumpel in der Rubin-Edition. Damals war ich total von dem Anime fasziniert und hatte beschlossen, mir wie Maike ein Waumpel zu fangen. Und bevor ich dieses nicht gefunden hatte, habe ich auch kein anderes Pokémon fangen wollen. Leider wurde das Waumpel zu einem Panekon und es verwest bis heute noch in meiner Box. :D