Beiträge von Silverkind

    So, sorry, dass ich mich erst so spät melde, hatte privat bisschen was zu tun. Ich werde am Samstag denke ich auch schon gegen 10/11 Uhr da sein, da ich davor sowieso noch am Bahnhof arbeite. Treffpunkt sollte dann ja weiterhin in der Nähe vom LeCrobag am Hauptbahnhof sein, da ist dieser Rittersport-Turm auch in der Nähe, aber man findet sich sicherlich. :) Und ich hoffe auf gutes Wetter!

    Eine Frage, aber wieso veranstaltet ihr ein Forentreffen, wenn am selben Tag die VGC ist? :'D
    Ich vermute eher, dass zu dem Zeitpunkt die meisten in der Carl Benz Arena sind und den Leuten beim Battlen zuschauen.


    Die Carl-Benz-Arena ist mit der S-Bahn wenige Stationen vom Hbf entfernt, da könnte man ja, wenn das der Großteil so will, hinfahren - ist ja sicherlich kein Problem, und es wurde jetzt so in der Umfrage entschieden, dass das Treffen auf den 16. Mai fällt :D

    So, herauskristallisiert hat sich nun der 16. Mai, natürlich ein Samstag. Mir hätte jedes Datum gepasst, hab zwar danach Kommunikationsprüfungswoche, aber da kann man ja kaum was drauf lernen :D Ich hoffe auch ein zahlreiches kommen, gegebenenfalls könnt ihr ja reinschreiben ob ihr definitiv in/out seid. Ich würde vorschlagen, so 13 Uhr anzupeilen, ist zwar schwer mit Mittagessen, aber es wimmelt ja auch überall von Restaurants/Fingerfood/whatever in Stuttgart, sollte kein Problem sein - aber ihr werdet ja sowieso alle zu anderen Zeiten ankommen, von dem her passt das ja so +/- 1 Stunde.

    Also, da die Umfrage vorbei ist und die meisten sich für ein separates Treffen ausgesprochen haben, hier mal verschiedene Daten zur Abstimmung, jeder kann von den sieben Samstagen von April bis Mai drei Termine wählen, die für ihn am geschicktesten sind. Umfrage geht bis zum 14. März  :-) Wir beschränken uns jetzt einfach auf April- und Maisamstage. Der 4. April fällt raus, da am 3. April Karfreitag und am 6. April Ostern ist. Also dann, bis demnächst. :saint:

    Was ich auf jeden Fall mal gelesen habe ist, dass selbstverletzendes Verhalten wie Schneiden eben in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat, warum sei mal dahingestellt, schieben kann man das natürlich auch ganz leicht auf unsere heutige Gesellschaft.
    Ritzen ist ein Hilferuf. Die Botschaft an das Umfeld lautet ungefähr "Eigentlich fühle ich mich hundeelend. Merkt das keiner?" Um Wunden zu verdecken, trägt man im Sommer lange Pullover, die Ärmel bis zum Daumen vorgezogen. Ich finde es hierbei wichtig, dass man diesen Hilferuf früh erkennt, es kann schon damit anfangen, dass man sich wegen vermeintlichen Mückenstichen kratzen will oder muss. Ich behaupte auch mal ganz vage, dass sich mehr Mädchen als Jungs schneiden, in Deutschland sollen es rund 800.000 Mädchen sein, die sich selbstverletzen. Die Zahl ist erschreckend, wie ich finde. Allein dafür, dass es eine offizielle Angabe ist, die Dunkelziffer wird ja demzufolge weitaus höher liegen.
    Ritzen ist ja bekanntermaßen eine Form von Selbstverletzendem Verhalten, was man auch als SVV abkürzt. Betroffene schneiden sich meist mit Rasierklingen, aber auch mit Messern, Scherben oder anderen scharfen Gegenstände, die man so findet. Andere Formen von einem solchen Verhalten können zum Beispiel Brandwunden (Branding) oder auch blaue Flecken sein. Teilweise schneiden sich Menschen so heftig, dass die Wunden eigentlichen genäht werden müssten. Für Außenstehende (wie mich) ist es ziemlich schwer nachvollziehbar, wieso Menschen so etwas tun. Man hört meistens nur, dass es sie von den Schmerzen befreit, für einen kurzen Moment. Andere greifen zu Alkohol oder illegalen Drogen - manche schneiden sich. Es kann aber auch natürlich so weit gehen, dass man garkeinen Grund mehr braucht, sich selbst zu verletzen, sondern es einfach aus Gewohnheit tut - und das gerne.
    Sie brauchen den Schmerz, um sich selbst zu spüren und den seelischen Schmerz mit körperlichem Schmerz zu überdecken - das geht aber auch nur kurzfristig, auf lange Sicht ist das Schneiden ein echt fieser Teufelskreis, aus dem man nur schwer rauskommt. Seelische Schmerzen können viele Ursachen haben, wie ein mangelndes Selbstwertgefühl sein, die Unfähigkeit, Gefühle gegenüber anderen auszudrücken, Depressionen, Panikattacken, Angstzustände und viele mehr. Diese Emotionen üben einen ungeheuren Druck auf diese Leute aus, da die Betroffenen sie nicht nach außen tragen können oder es auch garnicht wollen und sich querstellen. Und dann passiert es: Das Ritzen dient als Ventil für den seelischen Druck, der in körperlichem Druck mündet.
    Um nochmal auf meine These von vorhin zurückzukommen, dass es mehr Mädchen sind. Mädchen gelten als ruhiger, fürsorglicher und "lieber" als Jungen (das sei mal dahingestellt, haha). Zumindest wird das von ihnen erwartet. Und: Aggressionen und Ärger fressen Mädchen eher in sich hinein als Jungs. Gerade in der Pubertät, wenn die Gefühle vor allem bei Mädchen verrückt spielen, können Mädchen ihre Wut und Stimmungen nicht so gut rauslassen wie Jungs. Die Folge: Sie lassen sie an ihrem Körper aus. Durch das Ritzen. Ich habe mal von einem Verhältnis von 4 sich schneidenden Mädchen zu 1 schneidendem Jungen gehört, aber wie gesagt - die Dunkelziffern bleiben unberührt. Wichtig ist aber, dass man Schneiden NICHT mit Krankheiten wie Borderline oder dem Begriff "Emo" o.Ä. gleichsetzen darf, das sind alles komplett verschiedene Paar Schuhe und haben nicht unbedingt was gemeinsam. Klar schneiden sich viele Borderliner, aber Borderline zu haben bedeutet nicht gleich, dass man sich schneidet. (Achja: Borderline ist zudem eine Persönlichkeit[/b]sstörung, die erst ab achtzehn Jahren, wenn man volljährig ist also, diagnostiziert werden).
    Für die, die nicht wissen, wie man da raus soll. Es ist wichtig, dass man sich anvertraut. Nicht unbedingt direkt den Eltern, eher dem besten Freund und/oder der besten Freundin. Man kann das auch halbwegs anonym im Internet machen, bekannt sind mir Seiten wie Rote Tränen und Versteckte Scham.
    Schneiden ist ein schwieriges Thema und ich denke, dass jede einzelne Person, die sich schneidet, einen ganz anderen wunden Punkt hat und somit auch einen ganz anderen Weg benötigt, wie man dem-/derjenigen helfen kann, da raus zu kommen. Früher war das Schneiden viel mehr ein Tabuthema, das ist das einzig Positive - es gab damals kaum deutsche Seiten dazu, auch kaum Hilfe - heutzutage sind viele davon betroffen und die Hilfe ist da, man muss sie nur wahrnehmen.
    Zum Schluss möchte ich noch indirekt eigene Erfahrungen aufzeigen, da meine Ex-Freundin, mit der ich knapp zehn Monate zusammen war, sich auch geschnitten hat und ich sehr oft damit konfrontiert wurde. Sie hat sich teilweise auch geschnitten, als ich da war - weil es in ihrer Familie wirklich heftigen Krach gab - wenn sie sich geschnitten hat, war sie völlig außer sich, hat auch versucht, auf mich einzuprügeln, als ich sie davon abgehalten habe, solche Menschen bemerken es denke ich gar nicht, wenn sie anderen Schaden zufügen, die sie eigentlich lieben. Sie war ein Mädchen, das sich nicht für ihre Wunden geschämt hat, sie hat im Sommer trotzdem Tops angezogen und da fängt man sich natürlich dumme Blicke ein - auch Fragen mir gegenüber wie Warst du daran Schuld?! standen an der Tagesordnung. Sie hat das schon zwei Jahre vor meiner Zeit gemacht, warum, sei mal dahingestellt. Ich hatte anfangs schon so Hemmungen - hab aber nie gesagt, dass ich mich dafür schäme. Es ist nur ungewohnt gewesen am Anfang, ein Mädchen an seiner Seite zu haben, deren Arme aufgeritzt sind. Und bei ihr war es wirklich heftig, nicht nur Arme. Auch Oberschenkel und Bauch waren betroffen und die Narben sind teilweise aufgeplatzt, sind blau geworden und sahen auch aus wie ein hässlicher Regenwurm, so muss ich es leider mal ausdrücken. An den Armen hatte sie cirka 100 gut sichtbare Schnitte über den ganzen Arm verteilt, und da schauen natürlich viele. Sie hat es nicht gestört. Geredet hat sie darüber aber zum Beispiel mit meiner Mutter nicht, sondern hat immer die Klappe gehalten, was ich sehr schwach finde, wenn man sich anderen so zeigen kann, aber mit der Mutter des Freundes nicht darüber reden kann - aber egal. Für mich war es schon nach ein paar Wochen Routine, ich hab das gar nicht mehr wahrgenommen, dass sie sich verunstaltet hat.
    Hinzu kam auch, dass wir eine Fernbeziehung führten und es schon vorkam, dass ich nachts unter der Woche zweieinhalb Stunden mit dem Zug fahren musste, um sie davon abzuhalten, sich umzubringen. Mittlerweile, so hab ich das mitbekommen, hat sie sich seit der Trennung (von ihrer Seite!) zwei Mal versucht umzubringen und verbringt momentan die Zeit in einer psychiatrischen Behandlung. Es sind oft Kommentare von ihr mir gegenüber gefallen, die unangemessen waren und verletzend gewirkt haben. Ein Mädchen, das sich schneidet, als Freundin zu haben, ist keine leichte Sache - aber ich denke, dass sie schon ein enormer Extremfall war und mir gegenüber war sie auch sehr unfreundlich und nicht sehr gutmütig und Dankbarkeit habe ich auch nie gesehen, aber das ist ein anderes Thema...

    ob und wie qualvoll das nun sein soll will ich mir nicht vorstellen, aber warum zur hölle googlet man sowas überhaupt? googlesuche "wie bringe ich mich am schmerzfreisten um" oder wie? also bitte, wer allein schon sowas googlet hat probleme und braucht hilfe, nichts gegen dich.


    Das Ironische ist ja, finde ich, dass wenn man so etwas in die Richtung googlet (ich habe danach gegooglet, um Statistiken zu suchen), kommt ersteinmal die Meldung "Brauchen Sie Hilfe? Deutschland: 0800 1110111, und das bringt was? Schön und gut, dass man darauf aufmerksam gemacht wird, dass es eine Telefonseelsorge gibt, das ist ja fast wie ein echtes Gespräch! Ich stehe dem Ganzen kritisch gegenüber. Ein anderes Beispiel, um das noch schnell in den Raum zu werfen, ist die Meldung auf tumblr, dass wenn man irgendwelche depressiven Schlagwörter eingibt auch die Meldung kommt, dass wenn man ein Problem hat, sich jemandem anvertrauen soll, bevor dann die ganzen Bilder kommen - kenn mich mit dem System jetzt nicht so wirklich aus, habe das aber mitbekommen.
    Was bringt denn so eine Warnung in Google, ist ja fast schon naiv. Statt vielleicht irgendwie die Gesellschaft und Akzeptanz gewisser Sachen und auch Toleranz zu überdenken und zu versuchen, frischen Wind reinzubekommen und Reden über bzw. gegen Suizide was weiß ich macht, klatscht man sowas in Google rein, das bringt glaube ich nichts.
    Mobbing ist nunmal so eine Sache. Wenn mir das Leute erzählen sag ich, dass sie zu Lehrern gehen sollen - und meistens kommt die Antwort, dass das die Lehrer auch nicht im Geringsten interessiert und das ist mega erschreckend, ist ja nicht so, dass die Lehrer eine gewisse Vorbildsrolle haben.
    Was man aber sagen muss ist, dass die Polizei ja zum Beispiel extra geschult wird, um Suizide zu verhindern, ich habe keine genaue Statistik gefunden, wie viele Suizide die vorher angekündigt und von der Polizei registriert wurden, verhindert werden konnten, aber ich halte das für extrem wichtig, dass man an diesem Grundgedanken ansetzt und nicht nur Polizisten schult.
    Es ist zwar ein wenig utopisch, aber wenn viele Menschen nach und nach lernen, woran man erkennen kann, wie es einem Menschen geht, insbesondere wie man direkte oder indirekte Suizidgedanken/-äußerungen wahrnehmen kann, dann kann etwas dagegen getan werden.
    Dafür müsste man aber was grundlegend anders machen.

    Keine Ahnung, wieso ich keine Benachrichtigung bekommen habe, dass du geantwortet hast - vielleicht, weil es im Spoiler steht? Keine Ahnung, ist auch egal. Erstmal kurz auf deinen Kommentar zu meinem Kommentar etwas, bevor ich zum Video komme.
    Was mir noch eingefallen ist: Nimm doch den Titel, den du hier hast, auch in die Kanal-Info als Header sozusagen oder in deinen Banner mit rein. (Apropos Banner: Wenn du mir sagst, wie die Maße sind per PN dann kann ich dir einen machen) Weil der Spruch passt denke ich super und prägt sich ein!

    Vielen Dank auf jeden Fall für den Kommentar, hat mich ziemlich gefreut c: Kein Problem, immer wieder gerne. Das mit der Bildqualität nervt mich halt trotzdem irgendwie, denn die eigentlichen Aufnahmen sind ziemlich scharf und bleiben dies auch, wenn ich sie in Camtasia anschaue, sobald ich das Video allerdings render sind die nicht mehr so die Augenweide. Ist auch beim neusten Video so. :/  Dann würde ich dir raten, auf MeGui umzusteigen. Das Programm ist kostenlos. Sieht zwar richtig heftig verwirrend aus, aber es sind nur zwei, drei Klicks und es rendert ohne Probleme (auch die schwarzen Ränder weg) und die Qualität kannst du sogar zu 1080p hochpushen. Das Programm benutzen eigentlich alle Let's Player, hab es damals auch benutzt also könnte dir da auch helfen. Hrhrrr, was so frei sprechen angeht hab ich auch zusätzlich noch 'n bisschen Übung durch Vorträge etc. War bei mir damals auch so, und das wird sich auch früher oder später in deiner Abonnentenzahl bemerkbar machen, das ist sicher! Selbst wenn es eigentlich so möglich ist, Pokémon zu let's playen, möchte ich das Risiko halt nicht eingehen, dass Nintendo oder Youtube da irgendwelche Zicken machen. Bin da lieber ein bisschen Übervorsichtig. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man Nintendo direkt anschreiben kann und fragen kann, ob man 'ne Lizenz dafür kriegt - das wäre halt noch eine Möglichkeit. Aber mal schauen, wie sich das jetzt vor allem angesichts der Diskussion, die diesbezüglich läuft, noch entwickeln wird. Naja, sie sind ja mittlerweile wieder eher pro für die Let's Player, die schicken ja auch regelmäßig den Leuten die Spiele früher zu, dass sie sie vorproduzieren können - allen voran natürlich Domtendo, der wohl bekannteste Nintendo-Let's Player. Die sollten da nicht allzu sehr rumheulen, und selbst wenn - du kannst ja auch Pokémon Hacks spielen, da gibt es viele gute, Bloody Platin war glaube ich zum Beispiel eines, sofern das so hieß.


    Hab jetzt einfach meinen Senf in das Zitat reingeklatscht, hoffe das ist in Ordnung (:
    So, die Ränder hast du ja jetzt bei dem Video draußen, das ist schonmal super. Die Facecam beziehungsweise den Rand hast du auch schön verbessert, so sieht's besser aus! Und ja, krasses Feedback ist klar, weibliche (gute, weibliche) Let's Playerinnen sind eigentlich sehr selten, also mach was draus!
    Achja und die Thumbnails sehen eigentlich sauber aus, kann man nichts meckern, so ganz nebenbei. Dein Edit bei 1:43 gefällt mir auch, das kam mega episch rüber und hat gut gepasst, supi. :3 Auf jeden Fall gefällt es mir, dass du schön ausrasten kannst, mag so zurückhaltende Menschen nicht, die sich nie aufregen, haha. c: Ich würde die Musik im Hintergrund etwaaaas leiser machen, wirklich ein kleines bisschen, übertont deine Stimme zwar nicht, aber ganz kleines bisschen leiser wäre gut :)
    Mach weiter so, tip top erste Sahne :)

    Aber mich würde mehr interessieren, wie man die ersten Anzeichen erkennen könnte. Wie sensibel muss ich als Nahestehende sein, um die tiefen, verzweifelten Signale eines Menschen zu erkennen, den ich gut kenne, den ich gerne habe und den ich von sowas beschützen möchte?
    Das ist die Frage, die mir im Kopf herumschwirrt und die mich nachdenklich macht.


    Da ich schon mit solchen Menschen zu tun hatte, werde ich versuchen, dir das möglichst plausibel zu erklären. Zum Einen kommt es natürlich drauf an, wie offen oder verschlossen dieser Mensch dir gegenüber oder auch anderen gegenüber ist. Ob er offen darüber redet oder nicht. Und da ist es denke ich schwierig zu erkennen, wenn ein Mensch darüber redet, ob es wirklich ein ernst gemeinter Hilfeschrei ist oder der Schrei nach Aufmerksamkeit und Liebe, wobei letzteres ja nicht ganz so schlimm ist.
    Ich denke jedoch, dass die meisten das nicht wirklich offen ansprechen und eine Fassade vorschieben, hinter die niemand blicken kann und das wahre Ich verschlossen bleibt. Es ist sehr schwierig zu erkennen, ob ein Mensch suizidgefährdet ist oder nicht, zumindest von der emotionalen Seite her. Dafür kann es ja auch Anzeichen geben. Manche Menschen können so etwas ganz einfach mit Schlaf lösen, andere müssen da zu Alkohol greifen oder sich sogar schneiden, letzteres ist das Schlimmste, was es gibt, in meinen Augen. Nicht, weil es den Körper verstümmelt im wahrsten Sinne des Wortes, sondern weil ich nicht weiß, wieso man sich so etwas freiwillig antun kann, wieso so etwas einem helfen soll, sich zu beruhigen.
    Menschen, die sich ritzen (oder schneiden, klingt nicht so.. abwertend) verspüren während dem Schneiden ja eine Art Befriedigung und Genugtuung, es verhilft ihnen für einen kurzen Moment, sich besser zu fühlen - die Langzeitnebenwirkungen sind aber nunmal da. Die Schnitte werden tiefer, die Schnitte werden mehr und irgendwann gar tödlich. Und das ist ein gefährlicher Kreislauf.
    Es sind meistens die Menschen, von denen man es nie geglaubt hätte, die depressiv sind und/oder Suizidgedanken haben. Es leidet jeder vierte Deutsche in seinem Leben mindestens ein Mal an einer mittelschweren Depression.


    Ich bin ganz erhrlich, seit meinem 12 Lebensjahr denke ich ständig daran, irgendwie Selbstmord zu begehen.
    Es gibt zig Möglickeiten und ich habe sogar schon diverse Abschiedsbriefe geschrieben aber immer, wenn ich keinen Ausweg mehr sehe, gibt/gab es irgendwas, was mich am Leben hält. Erst waren es Fußball, Manga/Anime und Computer/Technikkram, jetzt ist es mein Freund.
    Ich muss an dieser Stelle sagen, ich wurde mein Leben lang gemobbt (selbst im Kindergartenalter - und da sogar von Erwachsenen!), nichts, aber auch gar nichts hat geholfen. Weder Vertrauenslehrer, Schulwechsel noch sonstiger Kram. Irgendwann habe ich mir einfach eingestanden, dass ich scheinbar nicht mit der Menschheit kompatibel bin. Scheint ja an mir zu liegen, dass 98 % der Leute, die ich persönlich kenne mich nicht leiden können...


    Dass du mit zwölf schon Selbstmordgedanken hattest, ist erschreckend. Es ist schwierig zu sagen, dass es an einem liegt, dass andere einen nicht mögen. Und wenn du sagst, dass es 98% sind, die dich nicht leiden können, dann betrachte doch die 2% und halte dich nicht weiter bei dem Rest auf. Keiner, der hundert Freunde hat, hat auch nur einen echten. Und wenn dich Leute nicht leiden können, muss das nicht an deiner Art oder sonst was liegen, die denen nicht in den Kram passt - es kann auch schlicht und einfach Neid sein.
    Ich rate dir persönlich wirklich mal zu einem Arzt zu gehen, gegebenenfalls kannst du davor im Internet Tests durchführen, und auch bitte ehrlich beantworten. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, doch sind ein erster Weggeber dafür, ob du Hilfe brauchst oder nicht. Ein Test, der für dich in Frage käme, wäre beispielsweise dieser hier der deutschen Depressionsstiftung.
    Wie gesagt, ersetzt das Ergebnis keine ärztliche Diagnose, Persönlichkeitsstörungen wie Borderline o.Ä. können sowieso unter achtzehn gar nicht diagnostiziert werden, man darf das gar nicht, da man in einem Alter, wo man noch in der Pubertät steckt, schwer Schlüsse ziehen kann. Aber auf die Pubertät würde ich deine Suizidgedanken jetzt nicht schieben. Rede doch mit deiner besten Freundin darüber, sie wird dir sicherlich helfen.


    Selbstmord ist Verschwendung, man könnte doch noch anderen helfen, durch Spenden zum Beispiel. Ausserdem gibt es meistens auch einen besseren ausweg aus einem Problem, im Falle von Mobbing könnte man die Eltern des Mobbers informieren und wenn das nicht hilft könnte man mal probieren ob ein kraftvoller Tritt in die Weichteile des Mobbers mehr bewirkt


    Willst du damit sagen, dass die meisten Mobber männlich sind? :rolleyes: Das ist kompletter Schwachsinn. Wie willst du einem Menschen mit Depressionen und Suizidgedanken erklären, er soll jemanden schlagen? Das trauen sich die meisten nicht und würde noch heftiger zurückkommen und keinen positiven Effekt haben. Selbstmord ist keine Verschwendung, sondern ein ernst zunehmendes Problem.
    Heutzutage bewegen sich fast alle Jugendliche im Internet, chatten viel, erzählen da auch meistens über ihre Probleme. Es gibt diejenigen, die sich Unterstützung holen, indem sie ihre Gedanken dort aussprechen, es kann auch was suizidpräventives sein. Es gibt aber auch diejenigen, die sich ganz konkrete Anleitungen im Netz holen, und das ist verantwortungslos in meinen Augen, dass sowas im Internet existiert.
    Es können immer sehr unterschiedliche Signale gesandt werden. Man kann direkt darüber sprechen und sagen "Ich werde es tun" oder nur indirekte Signale, indem man sich zurückzieht, Freundschaften vernachlässigt, Hobbys vernachlässigt und an garnichts mehr Interesse hat. Dazu gehören auch Briefe. Wer Depressionen hat, hat auch meistens Suizidgedanken, und da kann man nicht selber rausklettern. Es gibt auch die Signale, wenn man Sachen, die einem wichtig sind bzw. waren einfach so verschenkt. - Es ist nur wichtig, solche Gedanken aufzugreifen.


    In Deutschland liegt der Schnitt bei 10,6 Suiziden pro 100 000 Einwohnern, klingt erstmal nicht viel, aber damit töteten sich fast 10 000 Deutsche selbst. (In Bayern bringen sich nebenbei die meisten Menschen um: Quelle).
    Suizidgefährdeten Menschen muss geholfen werden, das ist sicher!

    So, hallihallo. Dann will ich dir als alter TGN Let's Player ein bisschen Feedback geben, wird nicht allzuviel sein, da du ja erst ein Video oben hast - aber ich denke da lässt sich schon was finden, was man zu Beginn erwähnen kann beziehungsweise sollte.
    Die Bildqualität ist doch gar nicht übel, wenn du zum Beispiel schaust wie andere große YouTuber angefangen haben, ist der Start sehr sauber. Das mit der Facecam rechts oben sieht nett aus, Position ist in Ordnung, Größe auch und der Rahmen passt auch, auch wenn es mich irritiert, dass das Bild über den Rahmen hinausgeht, aber das ist ja egal - ist mir nur so aufgefallen. Das einzige was stört, sind die schwarzen Balken am Rand. Ich weiß ja nicht, mit welchem Programm du renderst/deine Videos bearbeitest, aber die bekommt man selbst mit Camtasia weg, sollte kein Problem sein. Kannst dich ja auch melden, wenn du Fragen diesbezüglich hast. Bei der Audioqualität hast du recht, du bist ein bisschen leise - nicht im Vergleich zur Hintergrundmusik sondern generell, aber vom Klang her ist die Qualität top, deine Stimmfarbe und dein Klang sind auf jeden Fall für das Let's Playen geeignet, kann man sich super anhören, da gibt es durchaus Kandidaten auf YouTube, bei denen das nicht der Fall ist. :rolleyes:
    Ich weiß nicht woher das kommt, aber du kannst auch relativ geübt sprechen, was natürlich wichtig ist, wenn man Let's Playen möchte - denke auch, dass dir das Verfolgen anderer YouTuber dabei geholfen hat.
    Zu dem Thema Pokémon: Du kannst Pokémon Let's Playen, das sollte mittlerweile kein Problem sein - es gibt immer Phasen wo sie komische Nummern schieben (also Nintendo), aber ist ja auch egal. Momentan gibt es ja auch die Diskussion, dass Nintendo Let's Player direkt bei Nintendo Partner werden können ab einer bestimmten Größe, 40% der Einnahmen (glaube ich), gehen dafür an Nintendo - aber das ist ja total irrelevant für den Anfang. Auch wenn du Fragen bezüglich Pokémon Let's Playen hast, kannst du dich gerne melden.
    Was auch eine Idee wäre, dass du auch mehr über dich persönlich erzählst, so im Verlaufe der Videos immer ein paar persönliche Sachen anmerken, Anekdoten erzählen etc. pp. Ich hoffe, dass es das einzige nachkommentierte (sieht zumindest so aus, haha) Video bleiben wird! :)
    Steckt auf jeden Fall Potenzial drin und ich werde versuchen, ab und zu vorbeizusehen - bis jetzt gefällt's mir aber wirklich gut. Und seien wir mal ehrlich, Frauen haben es sowieso einfacher auf YouTube. :P  


    Grüße