Beiträge von Aiyandra

    >>I have hated words and I have loved them, and I hope I have made them right.<<
    The Book Thief - Markus Zusak



    Hallu~ Mein letzter Post ist auch schon wieder Ewigkeiten her, also setzte ich mich jetzt an einen, obwohl ich eigentlich für eine Klausur zu lernen hätte (aber es ist Aussagenlogik, und das... ist absolut nicht ansprechend). Übrigens, hi an alle VA-Fans hier. o/ Lest ihr auch Bloodlines?
    @Molnija: Buchbloggerin? Das klingt echt interessant uwu
    Bastet : Wow, ich persönlich finde es einfach... komisch, wenn ein Charakter 24/7 nur eine Emotion haben darf, das wirkt einfach immer total eindimensional. Zumal in vielen FF ja aus der Sicht eines Chars geschrieben wird und somit die Gedanken viel mehr im Vordergrund stehen als im Originalmaterial. Wenn man sich entscheidet, so eine FF zu schreiben, dann hat man doch die Chance, einen Chara mal von mehreren Seiten zu beleuchten, ich finde es relativ schade, wenn das nicht genutzt wird.




    .: Wie fühlt ihr euch zu Beginn einer neuen Geschichte? :.
    Wie Sika und Bastet bereits gesagt haben, euphorisch trifft es ganz gut.
    Teilweise sitzt man im Bus, in seinem Zimmer, in der Schule, und plötzlich hat man eine komplett neue Idee. Das ist jedes Mal wieder aufregend, finde ich. Mit Glück hab ich dann Zeit, mir ein bisschen mehr Gedanken darüber zu machen, was mir da wieder eingefallen ist, oder ich schaff es nur, ein paar Notizen auf ein Blatt Papier zu kritzeln, weil mein Sitzplatz im Klassenraum absolut ungünstig ist (viele Grüße an meinen Lateinraum x.x). Sobald ich zuhause bin, erstelle ich meistens ein Dokument für Plotnotizen oder die Idee kommt in das kreativ betitelte Dokument "Ideen". Diese Phase, bevor ich genau weiß, was ich da eigentlich schreiben werde, ist vielleicht einer der schönsten Teile des Schreibprozesses.
    Im November lief es bei mir allerdings ein wenig anders. Ich hatte ja im Oktober schon eine recht grobe Outline ausgearbeitet, und das Projekt (es hat immer noch keinen Namen) hat sich mehr oder weniger selbst geschrieben. Und dann kam ich an einem Sonntag auf die Idee, ich könne doch eigentlich ein Nebenprojekt anfangen. Ich habe einfach ein neues Dokument geöffnet und ohne jeden Plan drauflosgeschrieben, und das, was da entstanden ist, gefällt mir wirklich gut. Durch besagte Euphorie - gemischt mit einem Hauch von "Oh Gott, was mach' ich hier???" - entstanden an diesem einen Tag ein Prolog und anderthalb Kapitel, die den Grundstein für etwas legen, das sich im Laufe des Schreibens selbst entwickelt hat. (Es wird allerdings noch durchgeplant werden müssen, denn das Genre scheint in Richtung Urban Fantasy Murder Mystery zu gehen, und das habe ich noch nie gemacht.)
    Allerdings mischt bei mir auch noch ein anderes Gefühl mit, wenn ich eine neue Story zu schreiben beginne. Beim Anblick des komplett leeren Dokuments kommen in mir stets leichte Zweifel auf, ob ich überhaupt in der Lage bin, etwas zu schreiben. Die leere Seite ist mein Endgegner und der erste Satz meine Nemesis, wenn ich ehrlich bin. Ich habe noch keinen Anfang produziert, mit dem ich zu 100% zufrieden bin. Inzwischen habe ich allerdings entdeckt, dass ich persönlich flüssiger vorankomme, wenn ich erst einmal einfach schreibe, ohne auf jede einzige Formulierung zu achten, und dann den Text korrigiere. Das spart Zeit (und Nerven :x )




    .: Könnt ihr euch in Umgebungen hineindenken, die ihr noch nie gesehen habt? :.
    Umgebungen... ja, hereindenken kann ich mich schon. Ich sehe die Szenerie plastisch vor mir, nur manchmal klappt es mit dem Beschreiben nicht ganz so, wie es eigentlich soll. Hin und wieder gibt es diese Passagen in einer Story, in denen ich beschreiben will, aber mir die Formulierungen fehlen. Das ist relativ frustrierend v.v
    In meinem NaNo-Hauptprojekt war ich dieses Jahr in einem relativ großen Zwiespalt. Einerseits war das Setting eine komplett neue Welt, die in vielen Aspekten der unseren nicht entsprach, andererseits war mein Stil eher auf Dialog und knappe Beschreibungen ausgerichtet, weil alles andere den Fluss der Story gestört hätte. (Ist allerdings auch meine Schuld; wer meinte denn, sie bräuchte eine zweistellige Anzahl von Hauptcharakteren?) Das habe ich allerdings in meinem Nebenprojekt behoben, dessen Anfang eine gewollt märchenhafte Atmosphäre hat. Da habe ich mich quasi auf die Umgebungsbeschreibungen gestürzt.
    Grundsätzlich habe ich relativ klare Vorstellungen von Umgebungen und auch der Atmosphäre. Mein Problem ist eher, mich zu entscheiden, wie ich das in die Story einbaue, ohne mein Pacing zu stören. Allerdings glaube ich, dass ich mich in dem Bereich seit meinen Schreibanfängen verbessert habe - es hilft mir ziemlich, beim Lesen eines meiner Lieblingsbücher darauf zu achten, wie der Autor all die Aspekte balanciert. Und das wird gerade irgendwie wieder Off-Topic, glaube ich.


    Guten Morgen allerseits ~
    Ich bin Aiyandra, neues Mitglied im Zirkel, und ich werd' mich mal kurz vorstellen. Ich bin seit... 2009 Mitglied im BB, damals am ehesten im FF-Bereich aktiv, der auch heute noch mein Lieblingsbereich ist. Dann kamen diverse Phasen der Inaktivität, inzwischen dürfte jede meiner FFs aus dem BB-Archiv verschwunden sein (bei der Qualität, die die hatten, ist es auch nicht wirklich schade *räusper*), bis ich vor kurzer Zeit beschlossen habe, hier mal wieder aktiver zu werden. Joa, das war's dann auch schon mit den nicht interessanten Dingen über mich, kommen wir zu den Themen~


    ~* Welche Fanfictions habt ihr bereits geschrieben? *~
    Die Frage hab' ich ausgesucht, weil sie eigentlich eine schöne Einleitung ist. Außerdem rede ich gerne über mein Geschreibsel, wie wahrscheinlich alle anderen hier auch~ Also, meine allererste FF hatte einen Namen, an den ich mich nicht mehr wirklich erinnern kann. Hoenn-Gladiatoren, glaube ich. Es ging darin um eine zutiefst unsympathische Trainerin, die andauernd genervt war und häufig andere Reisende anmaulte. (Wenn ich so daran zurückdenke, ähnelt sie mir vom Charakter her doch sehr... =D) Die FF begann beim Kampf um den siebten Orden, den meine Prota knapp gewann. Danach traf sie auf den anderen Hauptcharakter, einen von Grund auf netten und höflichen Trainer. Viel mehr habe ich nie geschrieben, weil meine Mum irgendwann in einem Anfall von technischer Begabung aus Versehen die Datei gelöscht hat. Bis heute hab ich keine Ahnung, wie sie das geschafft hat, aber na gut :3
    Ich werde jetzt einfach mal so tun, als beziehe sich die Frage auch auf originale Stories, denn da habe ich eindeutig mehr geschrieben. Es gibt... oh Gott, die Reihenfolge weiß ich gar nicht mehr. Auf jeden Fall war mein erstes originales Werk eine Fantasy-Story, die ich begonnen habe, als der allgemeine Bereich gerade eingeführt wurde. Sie war schlecht. Wirklich, wirklich schlecht. Durch nette und hilfreiche Kommentare (danke Chari <3) habe ich allerdings begonnen, sie zu überarbeiten. Die dritte Version wurde dann tatsächlich wieder ins BB gestellt und ich kam bis Kapitel sieben, bevor mein Laptop den Geist aufgab. Als der dann wieder funktionierte, war einige Zeit vergangen und ich hatte das Konzept überarbeitet. Die Story ist bis heute über 140k lang und ein First Draft, der enorm viel Arbeit brauchen wird, um jemals an die Öffentlichkeit zu gelangen =D
    Bevor das hier zu lang wird, fasse ich die anderen Sachen mal kurz zusammen. Also, es gibt eine ~70k lange, abgeschlossene Fantasy-Story. Die ist vom Subgenre her Steampunk und spielt in einem viktorianischen England nach einer weltweiten Pandemie. Dann habe ich eine 30k lange, fertige Novelle, die Shojo Ai ist. Am Ende trennen sich die beiden, weil ihre Beziehung ungesund für sie beide ist. Außerdem ist da mein Baby, Requiem. Es handelt von einer Hexe in der Ausbildung, die mit ihrer Lehrerin eine alte Freundin besuchen fährt und in ein "Spiel" verwickelt wird, bei dem Menschen einfach nur Figuren sind. Das Setting ist relativ von Umineko inspiriert, allerdings geht es nachher in eine vollkommen andere Richtung. Außerdem arbeite ich momentan nebenbei an einer weiteren Femslash-Novelle und einem etwas längeren Werk (momentan 80k *husthust*), das als Parodie von Werwolf-Stories anfing und momentan eine Zombieapokalypse enthält. Es ist komischer, als es klingt. Dann sind da noch die zig Ideen, zu denen ich um die zweihundert Wörter habe und an denen ich eines Tages mal arbeiten möchte.
    Fanfiction schreibe ich momentan eigentlich nur auf Englisch. Das sind dann kurze Oneshots zu Shingeki no Kyoujin und Fairy Tail. Ich überlege allerdings, ob ich mir mal wieder etwas längeres zu Pokémon vornehmen sollte, vielleicht ein vernünftiges Remake meiner ersten FF~

    ~* Was habt ihr euch schreibtechnisch für 2013/2014 vorgenommen? *~

    Diesen Monat will ich erst einmal die bereits oben angesprochene Novelle beenden. Das sollte nicht sonderlich schwer sein, mir fehlen noch etwa 8k bis zum Ende - wenn ich mich da jeden Tag hinsetze, wird das was. Der November wird schreibtechnisch schon eher interessant. Vielleicht kennen einige von euch den NaNoWriMo? Dieses Jahr wird mein dritter NaNo und mein elfter WriMo an sich. Mein Ziel ist es dieses Mal, nach den 50k nicht sofort einzubrechen und eine "kurze Schreibpause" einzulegen, denn die weiten sich bei mir immer ganz schnell auf zwei Wochen aus. Was ich im Dezember machen will, weiß ich noch nicht. Vielleicht arbeite ich an meinem NaNo weiter, wenn der noch nicht fertig ist, oder ich versuche, die Werwolf-Parodie zu beenden. Für 2014 habe ich noch keine Pläne, das lasse ich auf mich zukommen. Plotideen habe ich ja genug *auf Dokument mit ~20 Ideen deutet, die alle noch geschrieben werden wollen*


    Und damit bin ich auch schon fertig mit diesem Rant uwu

    Hi ^^'
    Das hier ist gerade mein erster Post seit Monaten der Inaktivität; ich bin etwas raus aus dem Kommentieren, also sorry, wenn das hier wenig hilfreich/inkoherent wird. ~


    [tabmenu][tab=I]
    .: STARTPOST :.
    Der Startpost ist sehr schön gestaltet. Die Überschrift fällt ins Auge, weil sie so außergewöhnlich ist, aber sie drängt sich nicht auf. Das gesamte Farbschema ist toll abgestimmt, und es passt auch irgendwie zum Inhalt. Zum einen natürlich wegen der winterlichen Kulisse, die ja irl nicht so schön weiß ist, sondern meist eher grau und matschig (schade eigentlich...), zum anderen habe ich da eine gewisse Vermutung bezüglich der Richtung, in die die Story geht, und da passen Grautöne perfekt. Und ich glaube, ich überinterpretiere hier mal wieder...
    Vor allem die Satzfetzen, die die einzelnen Abschnitte voneinander trennen, sind sehr clever gesetzt. Ich habe, als ich mir den Autorenzirkel ansah, den Link zur FF gesehen, und der Startpost war es, der schließlich den Ausschlag gab. Du hast die Informationen gut zusammengefasst und der Klappentext klingt überaus interessant. Der Plot ist zwar nicht die Innovation des Jahrhunderts, aber darum geht es meiner Meinung nach nicht: Die Umsetzung ist mir persönlich viel wichtiger als die bekannten Elemente, die in einer Geschichte vorkommen. Wenn der/die Autorin sich Mühe gibt - und das tust du ja, zumindest scheint es durch den SP so - dann ist eigentlich alles interessant und lesenswert. Außerdem habe ich ein Guilty Pleasure, und das sind gut geschriebene Slice of Life-Sachen mit Urban Fantasy-Elementen.
    So, genug absolut nicht hilfreiche Kritik, kommen wir zum Prolog uwu


    .: PROLOG :.
    Das ist, soweit ich mich richtig erinnere, das allererste Mal, dass ich etwas von deinen Stories lese (*hust*was auch irgendwie meine Schuld ist, weil ich ewig lange hier verschwunden bin*hust*), und du hast mich überzeugt. Zwar bin ich kein Fan von First Person Present Tense, wenn längere Texte darin verfasst sind, aber für einen Prolog bietet es sich imo an.
    Wir erfahren also, dass die Erzählerin (ich gehe davon aus, dass es Trish ist) Teil eines nichtmenschlichen Volks ist, das viel mit Flammen zu tun hat. Die Antagonisten heißen Lumen, also Licht. Das ist ein weiteres Detail, das die Story interessant macht. Licht wird für gewöhnlich mit den Protagonisten und dem Guten assoziiert, was zwar auch nicht schlecht ist, auf die Dauer aber... vorhersehbar. Dass hier die Antagonisten mit dem Licht verbunden sind, gefällt mir sehr, weil du von vornherein damit eine Atmosphäre schaffst, die vielschichtig zu sein verspricht. (Das war jetzt mal unverständlich ausgedrückt. Sorry.) Das Volk der Erzählerin ist also eine Monarchie, und Götter scheinen zu existieren, sich allerdings nicht wirklich viel um deren Schicksal zu kümmern. Das ist bedrückend, aber auch gutes Material für eine Geschichte. Und Trish ist Magienutzerin! uwu
    Stilistisch finde ich den Prolog toll. Vor allem die strategisch platzierte rhetorische Frage am Anfang ist klug. Die Sprache passt zum Thema des Prologs und dadurch, dass es sich um einen Monolog handelt, sind auch die Unterbrechungen angebracht. Du hast einige Dinge etabliert und viele Fragen aufgeworfen, und das ist mMn genau das, was ein guter Prolog tun sollte. Eine Anmerkung habe ich allerdings noch: "Meine Gefühle haben aufgehört zu funktionieren" erschließt sich mir nicht so ganz. Das lässt die Erzählerin klingen wie eine Art Roboter, die einen Schalter für Emotionen haben, und wenn es das ist, was du ausdrücken willst, dann... mache ich mir Sorgen um Katherinas Zukunft =D


    [tab=II]
    .: KAPITEL I :.
    Hohoho, der erste Teil spielt auf der Erde... heißt das, im zweiten sehen wir Labyrinth? Oh ja, ich liebe solche Sequenzen omg *hysterisches Fangirling weil wegen magische Trainingsszenen*
    Wie es auch schon Bastet getan hat, möchte ich hier nochmal die Namen loben. Gut, Hazel als Nachname ist vielleicht ein wenig auffällig, aber das wird ja auch in deiner Story so behandelt, also ist alles okay. Realistische Namen sind für solche Settings imo wichtig und außerdem mag ich den Namen Marie. Mh. Allgemein hast du die Freundesgruppe sehr realistisch dargestellt. Alle Charaktere haben selbst in der wenigen Screentime ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen und vor allem Marie hat sich hervorgetan. (Durch meine Catchphrase "Hatten wir was auf?", die ich mindestens einmal am Tag von mir gebe *hust*) Bislang sind sie mir eigentlich alle sympathisch.
    Das Schülerleben hast du auch wunderbar dargestellt. Wie wohl leider jeder Oberstufenschüler bestätigen kann, hat kaum jemand die Hausaufgaben, ist der Vertretungsplan irgendwie nie aktuell und alle resignieren in Mathe. Solche kleinen Details machen die Story noch realistischer und stärken die allgemeine Atmosphäre. Die kleine Exposition über Katherinas Familiensituation hast du auch wunderbar eingebaut. Es war kein langweiliger Infodump, sondern passte vom Sinn her durchaus in die Szene und las sich gut.
    Katherina an sich ist ein sympathischer Charakter und ich freue mich darauf, mehr von ihr zu lesen. Die Stimmen sind ein wenig beunruhigend, aber wie sie damit umgeht, erscheint mir durchaus realistisch - dass sie versucht hat, sich verständlich zu machen, und es dann gelassen hat, als sie älter wurde. Ihre Backstory ist irgendwie traurig (niemand glaubt dem armen Mädchen .__.), aber du gehst damit gut um. Trish ist genial. Ich hab zu ihr nicht so viel zu sagen, aber irgendwie liebe ich sie. Eine Frage am Rande: Hast du Mahou Shoujo Madoka Magica gesehen? Denn von dem, was ich bisher gelesen habe, erinnert mich das grundlegende Setting irgendwie daran. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich dir was vorwerfen will, ich fänd's irgendwie total toll, wenn diese Story davon inspiriert wäre (weil ich dann noch Hoffnung auf ein richtiges Happy End haben könnte!!!!).
    Auch andere Seitencharaktere wie der Mathelehrer mit seinen kleinen Quirks sind realistisch, und seine Angewohnheit hat mich zum Schmunzeln gebracht, weil wohl fast jeder diesen Typ Lehrer kennt. ("Ähm, könnten Sie bitte leise sein..? .... Na gut, dann, äh, nicht..." - Physik-Vertretungslehrer.) Die Konversationen sind allgemein sehr realistisch; nur Katherinas heftige Reaktion auf Trish kann ich mir nicht ganz so vorstellen. Dass sie weggeht finde ich glaubhaft, aber wie sehr sie davon mitgenommen ist... na gut, andererseits auch verständlich, wenn man bedenkt, dass Trishs Bild = Verschwinden der Stimmen. Dadurch ist Katherina wohl etwas mehr on edge als sonst.
    Okay, vorletzter Punkt, danach sollte dieser Rant geschafft sein! Deine Beschreibungen finde ich eigentlich ziemlich gut. Sie sind nicht so sonderlich lang, aber sie passen und helfen beim Aufbau der Stimmung. Vielleicht fehlen an einigen Stellen ein paar Details, aber du hast die Story ja gerade erst begonnen und bei neuen Projekten ist es imo erstmal schwer einzuschätzen, wie viel man beschreiben sollte. Ansonsten finde ich deinen Stil sehr gut. Im Prolog hat sich ja schon etwas angedeutet, und das hat sich hier deutlich gezeigt: Du weißt, wie man schreibt. Auch wenn für meinen Geschmack hin und wieder die Umgangssprache ein wenig überhand nahm, hat sie im Großteil des Kapitels wunderbar gepasst.
    Dann kommen wir mal zu etwas, das mich wirklich begeistert. Ich las im Startpost von lesbischen Beziehungen. Katherina ist bi. Das finde ich großartig und es ist imo auch nicht zu früh, das im ersten Kapitel herauszuholen. (Dein Pacing finde ich btw nicht so schrecklich, wie du meintest o_o) Es ist ja schon selten, LGBT+-Chars in Stories zu haben, aber noch seltener sind ja welche, die nicht entweder schwul oder lesbisch sind, und gerade deswegen bin ich so davon beeindruckt, dass du das einbaust. Auch wie Katherina damit umgeht finde ich realistisch. Dass sie das in ihre Überlegungen mit einbezieht, ob sie die Liste machen soll, ist wieder mal ein kleines Detail, und die sind es, die den besonderen Charme dieser Story ausmachen uwu
    [/tabmenu]
    So, das war's dann auch schon. Ich hoffe, dieser Post war nicht total sinnlos für dich... würdest du mich bitte per GB benachrichtigen, wenn das nächste Kapi raus ist? (◡‿◡✿)

    Hallo, Autorenzirkel. =) Ich war, genau wie Lumina, schon Mitglied im Vorgänger dieses FCs und habe mich vor Kurzem entschieden, im Forum aktiver zu werden - da war der Autorenzirkel meine erste Wahl. ~


    Was liest du gerade?
    Mit dieser Frage fange ich an, weil mich das Ende des letzten gelesenen Buches noch immer nicht losgelassen hat. Wer es anhand meines Avatars nicht erraten konnte: Es handelt sich um A Song of Ice and Fire von George R. R. Martin, Band 5. In diesem Band kam endlich wieder Daenerys vor, die ich anfangirle - auch wenn sie mehr als nur ein paar Fehler hat. Sie versucht, über Meereen zu herrschen, aber das geht natürlich schief - was auch sonst, es ist immerhin ASoIaF - und Drogon tötet ein Kind. Von da an geht es abwärts, und den anderen Charakteren ergeht es selbstverständlich auch nicht besser. Jeder, der diese Serie anfangen will, soll sich hiermit gewarnt fühlen: Man mag einen Charakter. Er stirbt. So geht das einige Male, bis man komplett das Vertrauen zu Martin verliert und das Buch durch den Raum schmeißen will (für mich wären das u.A. Renlys Tod und das Red Wedding. Hätte ich ein Burn Book, wären die Freys ganz vorne vertreten, zusammen mit Ramsay Bolton). Martin hat sich dafür entschieden, so ziemlich jede POV mit einem Cliffhanger zu beenden und ich darf jetzt einige Jahre auf die Fortsetzung warten. Grr.
    Abgesehen davon fangen die Raben an, mir Angst zu machen. Mormonts Rabe konnte Corn sagen, die anderen dank Sam dann ja auch Snow - aber mittlerweile können sie Namen. Sie sind zu intelligent. Irgendwas kommt da auf uns zu...


    Seit wann schreibt ihr?
    Das scheint ja die Standartfrage zur Begrüßung zu sein, also werde ich sie mir mal vornehmen. Schreiben tue ich schon seit der Grundschule auf Papier - und schon in der Geschichte, deren Protagonisten Einhörner und Pegasi waren, kam es zu Toden. Der Protagonist war ein Einhornfohlen auf der Suche nach seiner Mutter, die von einer Klippe getrieben wurde. Fertig wurde die Geschichte allerdings nie. Seit meiner Anmeldung im Bisaboard schreibe ich regelmäßig und sowohl auf dem Computer als auch auf Papier, dort aber nur Oneshots. Meine erste Story, eine Pokémon-FF - damals gab es den allgemeinen Bereich ja noch nicht - stellte ich dann auch bald online. Sie war, wie nicht anders zu erwarten, schlecht, aber dank der wirklich hilfreichen Kritik einer bestimmten Userin habe ich mich verbessert. Die Story wurde nach einem Umzug gelöscht - ich hatte über ein Jahr lang kein Internet und der alte Computer wurde ersetzt, ohne dass ich die Datei retten konnte. Um ehrlich zu sein bin ich nicht traurig, dass die Kapitel verloren sind; an den beiden entwickelten Charakteren hängt aber mein Herz immer noch, vor allem an der Protagonistin. Sie hat einen Auftritt in diversen anderen Stories bekommen, unter anderem meinem Hauptprojekt. Ebendieses Projekt war mein zweiter Versuch einer FF. Die erste Version schaffte es bis Kapitel 5, bevor ich sie löschen ließ - aber auch bei dieser FF hatte ich enormes Glück mit den Kommentatoren. Sie haben mir schreibtechnisch gesehen sehr geholfen und ich will nicht wissen, wo ich ohne sie wäre. Die zweite und dritte Version - wovon bloß eine wieder im Bisaboard und dann auch im Profibereich landete - habe ich schlussendlich auch gelöscht, um im April letzten Jahres die aktuelle Version zu beginnen. Die Rohfassung ist momentan etwa 140.000 Wörter lang und steht kurz vor dem Ende; dann wartet die Überarbeitung, denn einer der Subplots ist leider viel zu kurz gekommen.
    Seit dem April letzten Jahres habe ich wirklich intensiv mit dem Schreiben begonnen. Ich habe eine Novelle fertiggestellt - auch die wartet noch auf die Überarbeitung, aber dafür ist dank der Schule momentan kaum Zeit - und die wirklich sehr rohe Rohfassung eines Buches angefertigt; vermutlich wird die mir als Outline dienen, wenn ich mit dem Neuschreiben anfange. Im Moment arbeite ich allerdings an einem anderen Projekt, das enorm anstrengend zu schreiben ist. Seit dem letzten Jahr habe ich mich schreiberisch weiterentwickelt und interessiere mich mittlerweile für andere Dinge als damals. Meine Plots werden anders; weniger offensichtliche Gewalt, mehr Hinterhälte und Spielchen. Ich bin gespannt, wie meine Projekte wohl in zwei, drei weiteren Jahren aussehen werden.


    Wie lang sind eure Kapitel im Durchschnitt?
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich eigentlich keine Ahnung habe. Für das Bisaboard habe ich kapitelweise geschrieben, bis mir irgendwann auffiel, dass es als Fließtext leichter geht, zumal es ohnehin bloß eine Rohfassung ist. Die Novelle im letzten Jahr hatte allerdings Kapitel - die waren 2.000 bis 4.000 Wörter lang. Die Kapitel habe ich nicht nach Wortzahl abgetrennt, sondern nach dem Plot; so macht die Trennung imo mehr Sinn. Mein aktuelles Projekt hatte anfangs Kapitel, das habe ich dann aber aufgegeben. Sobald ich editiere, werde ich Schnittstellen suchen und trennen, dann aufbereiten, und dann darf es vielleicht sogar jemand lesen. Eine zweite Novelle, an der ich atm arbeite, schreibe ich Szene für Szene. Die Länge der Szenen reicht von 500-1.000 Wörter und das reicht mit eigentlich; allerdings stagniert das gerade, denn mir fehlt der Wendepunkt im Mittelteil. Ich habe den Anfang, die erste Hälfte des Mittelteils, das Ende - aber nicht den Rest des Weges. Und da ich jetzt off-topic werde, höre ich lieber auf. o.o

    [tabmenu][tab=Einleitung] So, mein erster Vote seit langer Zeit. Ich hatte zwar nicht immer sonderlich viel zu sagen, aber besser als nichts ist es hoffentlich doch. xD


    [tab=Kommentare]
    Hoffnungsfeuer: Der Anfang ist gut gestaltet, hat mich zum Weiterlesen animiert. Die Charakterisierung fand ich dann aber doch ein wenig seltsam - dass Bell einen so radikalen Umschwung durchgemacht hat, erscheint mir etwas zu übertrieben. Ebenso ist es mit Cheren und seiner plötzlichen gewalttätigen Ader. Die kam in den Spielen mMn nicht so zum Vorschein und ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich innerhalb von fünf Jahren zu einem Schläger entwickelt hat - wobei natürlich die Umstände auch eine Rolle spielen, wie im Text glücklicherweise angemerkt wurde.
    Zekrom gegen Dialga ist ein recht ungewöhnlicher Kampf, aber nichtsdestotrotz eine spannende Idee. Meiner Meinung nach ist der Plot dieser KG - N will eine neue Welt erschaffen - in den wenigen Worten gut zutage getreten. Dass der Kampf eher im Hintergrund spielt, ist für mich ein weiterer Pluspunkt.
    Jedoch finde ich den Revolver ein wenig seltsam, wenn man das Setting bedenkt. Gäbe es in der Pokemonwelt Waffen, würden sie sicher öfter benutzt werden - und ich rede hier von den Spielen, die gebannte Animeepisode zähle ich nicht. Auch dass Kleoparda davon so eingeschüchtert ist, finde ich ein wenig seltsam.
    Alles in allem gefällt mir der Text jedoch gut und es hat Spaß gemacht, ihn zu lesen.


    Reinigung: Eine interessante Idee. Der Stil war nicht schlecht, wobei mich die Beschreibung des Äußeren von Kyrash nicht sonderlich überzeugt hat. Die Weltuntergangsstimmung war bei diesem Thema auch eher zu erwarten, aber die Anflüge von Moralapostel, die mitschwangen, gefielen mir nicht sonderlich.
    Andererseits muss ich zugeben, dass die Wahl der Hauptperson den Text wieder interessant gemacht hat. Innerhalb von so wenigen Worten einen durchaus interessanten Charakter zu schaffen ist nicht selbstverständlich. Der Plot blieb auch nicht außen vor: Gerade durch den Dialog wurde die Handlung schön dargeboten.


    Der Vorschlag: Hier fiel mir als erstes die Abwesenheit von Zeilenumbrüchen ins Auge. Vor allem dadurch hat der Text bei mir von Anfang an Minuspunkte gesammelt. Die Beschreibungen waren ganz okay, jedoch nichts besonderes. Der Stil wirkte, als hätte der Autor sich durch Werke mit hochgestochener Wortwahl inspirieren lassen; dabei passiert es aber häufiger, dass die Sätze recht lang und verschachtelt wirken und sich dadurch nicht mehr so gut lesen lassen.
    Dass die Pokemon ziemlich vermenschlicht sind und vermutlich eine Satire darstellen sollen, gefällt mir als Idee zwar - aber aufgrund der oben genannten Punkte ist die Umsetzung nicht unbedingt so gut gelungen, wie ich es mir gewünscht hätte.


    Farbloser Tod: Eine Eiszeit, die den Hauptcharakter betrifft - auch eine interessante Grundidee. Vor allem, dass ebenjener Charakter ein Löwe ist, gefällt mir daran. Da habe ich aber auch schon den ersten Kritikpunkt: Dass ein Löwe "Raven" heißt, erscheint mir nur schwer vorstellbar.
    Die "Botschaft" der Geschichte mag dramatisch sein, doch durch einige Logikfehler wird ihre Deutlichkeit mMn gemindert. Dass Raven von seiner Mutter erfahren hat, was Eis ist - eher unwahrscheinlich. Zudem erscheint mir der Dialog ein wenig zu überdramatisch. Alles in allem eine ganz ordentliche Abgabe: Zwar nicht wirklich eine der Besten, aber auch nicht schlecht.


    Volcano: Mein erster Gedanke? "Zu viele Zeilenumbrüche". Gerade dadurch verlor der Text mMn stark an Attraktivität - wäre er nun der Beginn einer FF gewesen, oder auch eine Kurzgeschichte, die ich einfach so gesehen hätte, dann hätte ich ihn nicht gelesen.
    Der Plot war dann doch ziemlich interessant; die Umsetzung gefiel mir nicht so gut, auch der Stil ist noch ausbauwürdig. Das Ende hat mich dann aber überzeugt. Auch die Charakterisierung von Brix ist hier ein Pluspunkt.


    Die Farbe des Himmels: Interessanter Text. Ich mag Katastrophengeschichten recht gern, und wenn mir dieser Text als Prolog angeboten worden wäre, hätte ich sicher weitergelesen. :3
    Der Leser hat bei dieser Abgabe viel Freiheit zur Interpretation, vor allem der schwarze Himmel ist ein netter Ansatz.
    Durch die Perspektive - Fokus auf einer Einzelperson, die mal zur Ausnahme ein normaler Mensch ist - erscheint mir der Text sympathisch. Dennoch muss ich anmerken, dass einige der Horrorszenarien schon wirklich hart an der Grenze des Logischen kratzen. Der Lesefluss war zwar schön, aber durch die übertriebene Darstellung der Katastrophen bin ich eben doch nicht zu einhundert Prozent überzeugt.


    Die Welt des Schattens: Durch die vielen Charaktere bleibt die Charakterisierung hier leider ein wenig auf der Strecke. Dass Alija - ein schöner Name, den ich schon in vielen Varianten gesehen habe - den Antagonisten offenbar kennt und deshalb für die Mission ausgewählt wurde, erscheint mit aber ein wenig seltsam.
    Die Schergen des Kaisers sollen die Beziehungen jeder einzelnen Person im Reich zu einander kennen und dann genau die Person herauspicken, die den Antagonisten kennt? Natürlich weiß man nicht, wie die Verbindung zwischen Alija und Ed nun genau ist, aber dennoch stößt mir das auf.
    Auch dass der Titel - der mir wirklich gut gefällt - eher in den letzten paar Sätzen aufgegriffen wurde, ist ein wenig schade. Das mag an der Wortbegrenzung liegen, aber ich hätte mir gewünscht, dass allgemein mehr auf den Antagonisten eingegangen worden wäre. Ansonsten aber eine gute Abgabe.


    Schatten seiner Selbst: Toller Titel. Auch die Beschreibungen mag ich hier sehr - sie sind genau dort vorhanden, wo sie zum Unterstützen der Atmosphäre gebraucht werden. Dass der Dialog benutzt wird, um den Hintergrund des Geschehens zu erklären, ist schön - lange Monologe, in denen dem Leser die Mission erklärt wird, mag ich nicht so. Allerdings kommt mir Iluans Ansprache zu Yspan ein wenig gestelzt vor. Iluan erklärt seinem Bruder einfach noch einmal den Grund für ihre Mission und Hintergrundinformationen über die Laithaner, obwohl dieser das doch wissen sollte.
    Die Abgabe legt ihren Fokus sehr auf Dialog und Charakterisierung - was nicht unbedingt schlecht sein muss. Ich finde, die Idee ist durch die gelungene Umsetzung ansprechend. Vor allem den tollen Lesefluss möchte ich hier noch anmerken.


    Der 4. Ortseingang: Das scheint mir mehr ein Klappentext zu sein. Die Grundidee der Abgabe ist auch gar nicht mal schlecht: Da müsste man natürlich die Umsetzung sehen, um besser beurteilen zu können. Allerdings sollte der Autor auf seine Zeichensetzung achten.


    [tab=Punkte]
    Hoffnungsfeuer: 2 Punkte
    Reinigung: 2 Punkte
    Farbe des Himmels: 1 Punkt
    Schatten seiner Selbst: 2 Punkte

    _____________________
    2+2+1+2 = 7 Punkte.
    [/tabmenu]

    Snobby. <3 Ich hab' mich endlich mal zum Lesen aufgerafft und werde jetzt bis einschließlich 'Melodie' kommentieren. :3
    Laila mochte ich zwar anfangs nicht, aber mit ihren Szenen auf dem Friedhof und in den Katakomben hast du bei mir das Ruder herumgerissen. Vor allem der Kommentar zu ihrem Gesang war win. Sie ist mMn ein gut ausgearbeiteter Charakter - wie auch der Rest deines Casts - und reagiert nachvollziehbar. Zwar ist sie mir immer noch nicht allzu sympathisch, aber um es mal mit den Worten eines des relativ unbekannten Autoren zu sagen: "A good character doesn't have to be likeable - he has to be liveable." Und diesen Effekt hast du, wie ich finde, definitiv erzielt. All deine Charaktere sind gerade deshalb so bemerkenswert, weil du ihre Eigenschaften zwar ein wenig überspitzt, dabei aber nicht übertreibst. Dass du das auch mit einem doch recht großen Cast schaffst, ist nicht erstaunlich, ich weiß ja, was du kannst. =D Kleo, Adrian und Elias sind mein Lieblings-Chaostrio. Ihre Motive kommen in den Kapiteln mMn schön zur Geltung. Vor allem die Kleidung war mal wieder grandios; ich würde echt gerne mal ein FA dazu zeichnen. xD Piero und Salome arbeiten also für einen mysteriösen Superbia und haben Damian, Marie und Laila absichtlich Cerberus in die Quere kommen lassen. Das ist interessant: Vor allem dieser Superbia. Yay, Latein, ist Superbia vielleicht Luci?
    Cerberus fand ich als Gegner auch ziemlich genial, ich bin ja allgemein ein Fan der Mythologie. Auch die Statuen bei Pieros Thron! Kann ich auf einen Gastauftritt der anderen Gorgonen in irgendeiner Form hoffen? Den Kampf gegen Cerberus fand ich persönlich auch nicht schlecht. Du meintest zwar, du wärst eingerostet, aber dennoch war der Kampf besser als wirklich viel von dem Zeug, das man hier sonst so liest. Das Pacing hast du imo schön gemacht. Mir kam der Kampf auch nicht langweilig vor, obwohl ich Kämpfe aus der Sicht eines nicht Teilnehmenden nicht so gern habe. Lailas Einmischung, die den Kampf beendet hat, kam dann zwar ein wenig unerwartet - nach all der Pseudomagie, die sie benutzt hat (vor allem der auf ihren Rücken geschnallte Besen in Kombi mit dem Hut, das muss genial ausgesehen haben), funktioniert mal etwas o_o - war aber auch angemessen. Noch viel länger hätte der Kampf imo nicht sein dürfen, wobei das nicht heißt, dass ich alle Zukunftskämpfe möglichst kurz haben will. Ja, ich bin gerade enorm unkonstruktiv, entschuldige bitte.
    Deinen Stil habe ich inzwischen zwar schon zig Male in den Himmel gelobt, aber ich mache mal damit weiter. Dir liegen Umgebungsbeschreibungen; die aus der Sicht von Charakteren sind plastisch und erzeugen auch eine gewisse Atmosphäre, aber wirklich beeindruckt haben mich die ersten zwei Paragraphen von "Melodie". Deine Umgebungsbeschreibungen waren schon in Zwölf gut - vor allem ist mir der Prolog im Gedächtnis geblieben, Schnee in Schwarzstadt, und natürlich eine Kutschenszene mit Ares (wie hätte es auch anders sein sollen bei meinem Fangirlism? xD) - aber du hast dich in letzter Zeit wirklich gesteigert. Die Dialoge sind größtenteils flüssig, wobei mir manchmal die Wortwahl ein wenig zu gestelzt vorkommt. Als Beispiel hätte ich da Maries "Meine Kampfkünste können auch nichts ausrichten" - ich glaube nicht, dass sie in so einer Situation von Kampfkünsten reden würde. Das ist imo mehr so eine Angebervokabel, die zu einem sarkastischen Gespräch mit Damian passen würde, aber nicht unbedingt in eine solche Situation. (Wie ich jetzt an so kleinen Dingen herummeckere, weil ich sonst nichts finde.)
    Deine Rechtschreibung ist gut, die Grammatik ebenfalls. Allerdings machst du häufiger mal Fehler bei der Setzung von Kommata - keine schwerwiegenden zwar, aber mich stören sie ein bisschen. Zudem: „Meine Kenntnisse der antiken Sprache sind zwar miserabel, aber trotzdem sollte auch einem [i]Leihen auffallen, dass dieser Ort hier sehr alt ist.“[/i] || Es heißt "einem Laien". ~
    Das war's dann fürs Erste von mir, auch wenn das hier eher Fanmail als konstruktive Kritik ist. Nimm's als Kompliment xD
    Chii ♥

    Hallo NamikaCerise. c:
    Ich habe schon einige Zeit keine Kommentare mehr verfasst, aber mit diesem würde ich gerne mein Comeback geben. Hoffentlich wird meine kleine Kritik für dich hilfreich.~


    Startpost.
    Ja, die alte Leier. Mittlerweile bin ich davon abgerückt, Startposts übermäßig zu analysieren, deshalb wird dieser Unterpunkt wohl eher kurz. Deiner ist schön gestaltet und es scheint, dass du dir Gedanken um ein farbliches Konzept gemacht hast. Ich empfehle, das Wort ''Darkness'' im Titel groß zu schreiben. Mag penibel erscheinen, aber das ist die anerkannte Schreibweise bei Titeln und sieht meiner Meinung nach einfach besser aus. Das Titelbild finde ich wirklich schön; hast du es selbst fotografiert? Wenn nicht, würde ich an deiner Stelle die Quelle angeben. Das Vorwort ist gut zu lesen und interessant - nur eine Sache stört mich. Zahlen bis dreizehn schreibt man in der Regel aus.
    Die Handlung ist im kursiven Teil zwar aus der ersten Person, klingt aber doch ein wenig melodramatisch. Natürlich ist Maja etwas Schreckliches widerfahren, aber wenn sich Charaktere zu früh zu viel beschweren - auch wenn es eigentlich komplett gerechtfertigt ist - dann weckt das bei der Leserschaft keine Sympathie. Die Zusammenfassung der Handlung ist für mich jedenfalls ansprechend - ich mag den Typ von Vampiren, der kontrollsüchtig, egoistisch, narrzistisch und auf eigenen Vorteil bedacht ist. Ruan scheint ja so einer zu sein, das macht ihn mir gleich sympathisch. Ein Rechtschreibfehler ist allerdings zu finden: Es heißt "sich zurechtfinden", nicht "zurrecht finden". Ansonsten gefällt mir die Zusammenfassung.
    Die Steckbriefe sind ja nun eher kurz. Es tut mir leid, so rüde zu klingen, aber so wird das meiner Erfahrung nach nicht funktionieren. Wenn du Steckbriefe machst, dann sollten sie auch Informationen enthalten. Dass du die Charaktere durch die Story vorstellen willst, ist allerdings lobenswert. Ich empfehle dir also, die Steckbriefe vielleicht einfach in ''Übersicht'' umzubenennen. Das mag jetzt dumm klingen, aber wenn ich etwas sehe, das Steckbriefe sein sollen, dann will ich sie auch lesen. Und, wo ich schon beim Meckern bin - das ist meine Paradedisziplin - wieso hast du dich entschieden, bloß astrologische Informationen zu verarbeiten? Das würde mich einfach nur interessieren. ^^''


    Prolog.
    Für meinen Geschmack basiert dein Stil zu sehr auf Absätzen beziehungsweise Zeilenumbrüchen. Der erste Satz ist allerdings gelungen; er weckt Aufmerksamkeit, Interesse und das Verlangen, weiterzulesen. Die Frage "Was geschah hier bloß?" wirkt auf mich allerdings sehr gestelzt. Durch den auktorialen Erzähler kann man sie benutzen, wie ich finde - ich tue es selbst viel zu oft - aber in der ersten Person in der Vergangenheit wirkt die Überraschung und Verwirrung falsch und gekünstelt.
    Für die Kürze des Prologs fasst er doch einiges an Handlung - das gefällt mir und verlängert nicht unnötig das Pacing. Wie du damit in den Kapiteln umgehst, kann ich ja noch nicht beurteilen, ich habe aber noch einiges zu bemängeln. Meiner Meinung nach fokussierst du zu viel auf dem Sehen. Maja hat noch andere Sinne, und auch wenn wir die eher passiv benutzen, so können sie beim Beschreiben doch hilfreich sein, um eine Atmosphäre zu erzeugen. Zudem ist die viele Benutzung von drei Punkten hintereinander etwas überkandidelt - wenn man sie gezielt dosiert, können sie auch etwas für die Atmosphäre tun, aber benutzt man zu viele davon, hat man ganz schnell eine übertrieben melodramatische Stimmung. Deshalb würde ich dir raten, damit etwas aufzupassen. Ansonsten gefiel mir der Prolog stilistisch.
    Der Plot ist, wie ich es bislang beurteilen kann, wohl nichts komplett Neues - macht nichts, man muss nicht das Rad neu erfinden. Außerdem hast du einen wirklich interessanten Ansatz eingebracht, der mich wirklich dazu bringt, weiterlesen zu wollen. Maja weiß bereits, dass es Vampire gibt, und sie hält sie für Monster. Ruan ist einer von ihnen und sie liebt ihn. So habe ich diese Konstellation noch nicht gelesen und das interessiert mich wirklich. Was hat Ruan vor, für das er Maja beißt und sein Vampirsein vor ihr offenbart? Und wieso weiß Maja überhaupt von den Vampiren? Haben diese sich der Öffentlichkeit gezeigt? Jetzt hätte ich wirklich gerne einen Infodump über deine Vampire. x3


    So, mehr habe ich eigentlich auch nicht zu sagen. Ich hoffe mal, dass dieser Kommentar zumindest ein wenig hilfreich für dich war; wenn meine Aktivität wieder zunimmt, werde ich vermutlich auch weiterlesen. Mir gefällt die Story nämlich bislang, auch wenn Romance für gewöhnlich nicht mein Genre ist, außer das Buch... naja, egal. Bleibt mir noch, dir viel Glück bei deinem Abitur zu wünschen. C:

    Da wäre zum Ersten natürlich die Schullektüre. Meist lesen wir ohnehin nur Novellen, demnach quäle ich mich nicht allzu lange damit herum, aber dennoch fällt es mir meist schwer, mich auf sie zu konzentrieren.
    Sommergewitter von Kristina Dunker ist ein gutes Beispiel. Der Klappentext klang zumindest noch halbwegs spannend - Fünf Jugendliche machen einen Ausflug, eine von ihnen verschwindet und laut dem Klappentext handelt es sich bei dem Buch um einen "spannenden Psychothriller mit viel Tiefgang". Ich fand das Buch erst langweilig, dann lächerlich, dann absurd. Ginie, die Cousine der Protagonistin, verschwindet und die vier anderen Jugendlichen, die angeblich die besten Freunde sind, werfen sich gegenseitig allerlei Verdächtigungen an den Kopf. Dann schiessen sie sich auf Rüdiger ein, der im Übrigen weder ausgearbeitet noch sympathisch ist. Schlussendlich stellt sich heraus, dass Ginie vom Badesee verschwand, da sie in einem Anfall von Teenagerrebellion die Flucht vor ihrer Familie ergriff und sich auf einem Kirmesgelände versteckte. Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch geschändet. In ihm findet man nun lauter gelangweilte Kritzeleien und Kommentare über die Unfähigkeit der Charaktere.
    Krieg und Frieden habe ich in einem Sommerurlaub begonnen und bin auf Seite 500 einfach stecken geblieben. Es liegt nicht am Inhalt, sondern einfach daran, dass der Stil für meinen Geschmack viel zu trocken ist und ich die Charaktere nicht auseinanderhalten kann. Demnach habe ich das Buch ins Regal gestellt und plane nicht, es in nächster Zeit noch einmal zu lesen.
    Das Drachentor von Jenny Mai-Nuyen finde ich einfach... unspannend. An die Charaktere kann ich mich kaum noch erinnern, aber ich weiß noch, dass zwei Nationen Krieg auf Drachen mit Fell und ohne Flügel geführt haben. Dass das beinahe das Einzige ist, an das ich mich erinnern kann, ist kein gutes Zeichen. Auch den Schreibstil habe ich nicht als besonders toll in Erinnerung.
    Dardamen - Herrscher der Finsternis von Chiara Strazulla ist auch so ein spezieller Fall. Die Presse scheint es ja zu lieben, mir sagt es aber nicht zu. Eigentlich mag ich Fantasy. Ich lese auch High Fantasy, wenn sie gut umgesetzt ist. Theoretisch ist es ein schönes Buch, der Stil ist grafisch und es werden einige meiner liebsten Adjektive benutzt. Aber dennoch finde ich das Buch einfach unglaublich langweilig. Wann immer ich versuche, es zu lesen, gebe ich nach ein paar Seiten vor Langeweile auf. Ich habe eine unkorrigierte Leseausgabe, vielleicht liegt es also auch daran, dass ich auf so viele positive Reviews stoße.
    Die Bis(s)-Reihe bringt mich persönlich nicht zum Verzweifeln, eher zum Lachen. Zumindest, wenn ich nicht allzu genau darüber nachdenke.

    21+6=27/5=5.4
    Demnach ist zu dem Zeitpunkt der Vater bei der Mutter oder abgehauen, das Kind aber noch nicht geboren. (oder ich habe einen Rechenfail fabriziert)


    http://i51.tinypic.com/zsjxjq.png
    Quelle: Fairy Tail Episode 1


    Soo, dann poste ich auch nochmal. <3
    Noxa : Ich mag das achte Opening irgendwie nicht, weil mir die Lyrics einfach zu... random vorkommen. Beim ersten Schauen saß ich da mit einem Gesicht, das ungefähr an den O_O-Smiley erinnerte und wunderte mich bloß. 'The Rock City Boy' könnte Mystogan bezeichnen, fiel mir dann danach ein, aber da hatte ich mir meine Meinung schon gebildet. Das Opening ist btw das erste, das ich nicht mag :3 (Egao no Mahou klang etwas zu Mahou Shoujo für meinen Geschmack, aber dann habe ich mich doch damit anfreunden können.)
    Noxa und Keráni: An die stets gleich aussehenden Charaktere gewöhnt man sich mit der Zeit; da jeder Charakter grundsätzlich nur einen Satz Kleidung besitzt, kann man sie auch daran auseinanderhalten xD


    Habt ihr die OVAs gesehen? Und wenn ja, wie gefallen sie euch?
    Ja, ich habe beide gesehen. Welcome to the Fairy Hills!! fand ich lustig und habe es gerne gesehen, aber dennoch hat es keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich sollte es mal wieder rewatchen, fällt mir da ein... Yankee-kun to Yankee-chan! Yousei Gakuen! ist dagegen mein Liebling. Die erste Hälfte fand ich schon wunderbar amüsant, aber dass sich der Anime praktisch selbst parodiert, finde ich genial. Die Anime-Produzenten haben eindeutig Humor und sie scheinen ja auch die allgemeine Laune des Fandoms zu verfolgen, so wird ja direkt auf "There are three of him!" angespielt. Auch die alternative Schreibweise von Mystogan, die ja manchmal benutzt wird, wird wunderbar parodiert. Dass mancher Dialog direkt aus der Serie übernommen ist, wirkt hier nicht einfallslos sondern viel eher lustig. Das könnte auch ein Grund sein, warum ich diese OVA schon etwa 6 Mal angeschaut habe... :3


    Habt ihr irgendwelche Fanartikel?
    Offizielle Fanartikel besitze ich nicht. Soweit es mir bekannt ist, gibt es zu Fairy Tail ja auch keine wirklich lohnenswerten Fanartikel, mit Perücken kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Allerdings habe ich ein Gemini-Plushie. Um genau zu sein ist es eines, das Mini darstellt - Gemi, das Gegenstück dazu, gehört Keráni. Von ihr habe ich es geschenkt bekommen und seitdem hat es einen Ehrenplatz in meinem Mangaregal. Danke an dieser Stelle nochmal. <3
    Außerdem habe ich vor, mal das Nähen anzufangen. Ich würde nämlich gerne Plushies von einigen meiner Lieblingscharaktere anfertigen - das ist zwar sicher ziemlich kompliziert (und ich kann nicht Nähen), aber es macht Spaß. Nur ob mein Vater mit einem so hohen Verbrauch von Stoff einverstanden wäre, weiß ich nicht. Das offizielle Happy-Plush werde ich mir nämlich nicht zulegen; ich finde es nicht sonderlich hübsch. D:

    Spoilerwarnung - Ereignisse bis Kapitel 243 werden angesprochen

    Ich werde mich mal nicht anpassen und die Diskussionen nicht in Spoiler setzen. Wenn das irgendwie schlecht ist, dann erbitte ich einen Hinweis ^^''


    Noxa : Meine Theorie ist die folgende: Hades' Magie, mit der er Wendy verschwinden lässt, gehört zu den Lost Magics. Die Drachen beherrschen Lost Magic. Mit dieser Magie sind demnach die Drachen verschwunden. Das klingt erstmal nicht sonderlich sinnvoll, allerdings gibt es ja Aussagen, die das mehr oder weniger bestätigen. Hades erklärt ja, dass er Nahe an den 'Abyss of Magic' gekommen ist und daher altes Wissen geholt hat. Angeblich beherrscht er Magie, die nahe an die Urmagie herankommt. Da die Drachen alt sind und ebenfalls Lost Magic beherrschen, gehe ich davon aus, dass sie ähnliches Wissen hatten. Dieses könnten sie genutzt haben, um zu verschwinden - denn weder Natsu noch Gajeel oder Wendy haben ja bemerkt, dass die Drachen verschwunden sind. Und die waren große Wesen, hätten demnach wenn sie einfach weggelaufen oder geflogen wären Geräusche verursacht, von denen die Dragon Slayer aufgewacht wären. Also schlussfolgere ich, dass die Drachen leise und unauffällig verschwunden sind - da ist diese Magie gut geeignet. Das könnte bedeuten, dass Hades auch etwas über den Verbleib der Drachen weiß. Vielleicht hat er Wendy auch an einen Ort teleportiert, wo sie einen Hinweis auf die Drachen erhält, auch wenn ich das irgendwie nicht glaube. Ja, das ist soweit meine Theorie~
    Dann wäre da noch ein Punkt, den ich erwähnen möchte: Die leblose Hand, die Charle in ihrer Vision hatte.
    | Jap, die ist da auch noch. Man sieht eine zierliche Hand auf grasbewachsenem Boden liegen. In zwei weiteren Panels erblickt man eine haltlos weinende Cana und Natsu, der Tränen in den Augen hat, zittert und schockiert etwas anblickt. Zuletzt sieht man Zeref, allerdings nicht mit so einem Gesichtsausdruck wie er ihn momentan dauernd hat. Eher sieht er, meiner Meinung nach, böse aus. (Kapitel 201, Seite 18 und 19 - ich habe keine Ahnung, wieso ich das verlinke. o_ô)
    Die Hand ist vielleicht geklärt - im Kampf Lucy vs. Kain gab es ein Panel, das so ähnlich aussah. (Kapitel 225, Seite 20, untere Reihe, mittleres Panel) Allerdings glaube ich eher, dass Mashima uns damit auf eine falsche Fährte führen wollte. Die Bilder der Vision müssen ja nicht unbedingt verbunden sein, allerdings glaube ich das schon. Man beachte vor allem wie Zeref in der Vision wirkt - ist das ein Hint darauf, dass er schon bald wieder erweckt wird? Er sagt ja auch "If an age is to end right now, I might awaken once again”, das könnte man ebenfalls als Hint sehen.
    Insgesamt interessiert es mich aber brennend, was Zeref an Natsu interessiert bzw. was er von ihm will. D:
    | Das erfährt man doch eigentlich in Kapitel 209. Natsu trifft dort auf Zeref und jener hält einen Monolog. "Even though I don't want to kill people again. Even though Natsu is the only one who can stop me. Yet he still can't!" Zeref ist also sehr verzweifelt und will von Natsu gestoppt werden - da er davor ja einen Kampf provoziert hat, heißt das, wie ich vermute, dass er sterben will. (Das Fangirl in mir schreit dazu 'Nein!!'.) "He still can't." weist ja darauf hin, dass er es immer noch nicht kann - d.h. dass es schon einmal versucht worden ist. Das heißt also, dass Natsu und Zeref sich kennen. Natsu kann sich allerdings nicht daran erinnern; auch dazu habe ich eine Theorie. Die ist zusammen mit Keráni entstanden, übrigens.
    Ich glaube, dass die Dragon Slayer alt sind. Meiner Theorie nach wurden sie vor vielen Jahren von ihren Drachen trainiert, um ein Ziel zu erreichen. Dann wurden sie wegen nicht vorhergesehener Umstände in einen Schlaf versetzt und zudem ihre Erinnerungen an Personen die sie gekannt haben gelöscht (das würde erklären, wieso Natsu sich nicht an Zeref erinnert). Schließlich wachten die Dragon Slayer wieder auf, weil ihr Ziel, ihre Mission, in greifbare Nähe gerückt ist. Demnach hätten sie die Drachen einfach nicht mehr gefunden, weil die verschwunden sind, direkt nachdem sie die DS' in diesen Schlaf versetzt haben. Deshalb konnten weder Gajeel noch Natsu durch die Barriere, die Freed im Fighting Festival-Arc um die Gilde gezogen hat. Da aber Wendys Alter ja bekannt ist - 12 - glaube ich, dass sie nicht der ursprünglich trainierte Sky Dragon Slayer ist. Dieser ist während des Schlafes gestorben, sodass Grandine schnell einen neuen aufziehen musste und vielleicht nicht genug Zeit dazu hatte.
    Mir kam ja der Einfall, dass Zeref schizophren ist und seine schlechte sowie mächtige Seite tötet, während die Gute von ihm gutherzig ist.
    | Das wäre keine Schizophrenie. ^^
    Wie sollte er sich davon denn heilen können?
    | Das weiß ich nicht so genau... aber er könnte theoretisch jeden Arzt auf dem gesamten Kontinent aufsuchen und ihn dazu erpressen, ihn zu heilen. Außerdem sagt Ultear ja zu Meldy "But having Hades 'eye' averted from us might be good enough. Let's leave this island before his 'eye' finds us." Das ist imo ein ziemlicher Hint darauf, dass Hades so ein Sauron-likes Auge hat. (Und heißt außerdem, er beobachtet seine Untertanen... eindeutig ein Perverser. -.-)
    Wann wurde noch gleich gesagt, dass Levy Angst vor Gewitter hat? | Okay, ich habe nachgeschaut, explizit wurde das nicht gesagt. Aber in Kapitel 242 sagt sie "I really hate thunder", das habe ich wohl verwechselt. ^^" Passt dennoch, Gajeel kann ja für sie den Blitzableiter spielen, wie er es im Fighting Festival-Arc schon getan hat. x3
    Er soll entkommen? Neee, das wäre doch blöd.
    | Naja, er ist ja momentan so ziemlich der Hauptantagonist - und ich fände es interessant, wenn er sich zurückziehen würde und mit Verlusten zu kämpfen hätte. Immerhin sind zwei seiner 7 Kin tot (na gut, Azuma ist ein Baum...), Caprico gehört jetzt Lucy, Ultear wirkt bekehrt, Meldy eigentlich auch, könnte jetzt aber einen Rachefeldzug gegen Ultear planen, Bluenotes Verbleib ist unbekannt. Zudem hat er Zeref nicht bekommen. Das würde irgendwie einen konstanteren Hauptplot einbringen, finde ich... andererseits ist er alt und hässlich und ich will ihn nicht mehr oft sehen müssen. *kindisch*
    Und ich glaube ja, dass Mashima diese Andeutungen absichtlich einbaut. Er ist darin sehr gut, wie man auch bemerkt, wenn man Rave kennt. Es ist immer lustig, nach Andeutungen darauf zu suchen und ich glaube, Mashima baut sie ein, um seinen Lesern sozusagen kleine ''Geschenke'' für ihre Aufmerksamkeit zu machen. x3


    Keráni : Dass Hades auf dem Schiff kämpfen will, ist definitiv interessant. Es ist wahrscheinlich nicht bloßes Machtgetue, sondern wird wohl einen Grund haben. Außerdem hat er ja vorher zu Bluenote gesagt, er wolle die Fairies an diesem Ort versammeln, um sie in den Mund des Dämons zu locken oder so. Das deutet ja darauf hin, dass auf dem Schiff irgendetwas ist. Man sieht ja, wie groß es ist, da sollte genug Platz sein für irgendwelche antagonistigen Gegenstände. Ich hoffe mal, dass die Exceed einen Hinweis darauf entdecken - und zu Ich bezweifle, dass ihnen das gelingt, immerhin ist dieses Schiff quasi das Gildengebäude Grimoire Hearts und sie werden wohl kaum eine Energiequelle haben, die drei Katzen zerstören könnten. : Vergiss nicht, dass sie Lily auf ihrer Seite haben - der hat ja seinen Battle Mode. Allerdings hat er sein Schwert wohl kaum dabei, also dürfte er auch nicht gerade nützlich sein... [i]
    und das wäre schade, FT braucht ein Evil Genius, wenn Ultear nun bekehrt sein sollte[/i]
    | Du vergisst gerade Ivan. Der hatte zwar noch keine wirkliche Screentime, aber er ist schlau genug, Gajeel als Agenten in FT einzuschleusen. Allerdings bemerkt er nicht, dass Gajeel ein Doppelagent ist, das lässt das 'genius' etwas fragwürdig wirken.
    Spoilerwarnung Ende!


    Das Councilthema werde ich im nächsten Post vermutlich beantworten, macht euch schonmal auf einen langen Text voller Anschuldigungen und mit wenig Respekt gefasst. Und jetzt beende ich diesen Beitrag/Roman... bye~


    Mein erster Post als neues Mitglied. Hallo zusammen.
    Noxa, ich habe gleich etwas bemerkt. Und zwar habe ich zwei Rechtschreibfehler im Startpost gefunden. "12.07. - Der FC wurder eröffnet" hat ein 'r' zu viel und im Tabmenu zu den Charakteren steht beim ersten Tab bloß 'Charakere' als Überschrift. Außerdem heißt Happys Magic eigentlich nicht Wings, sondern wird als Aera übersetzt, manchmal auch Era allerdings heißt so das Councilgebäude, aber das ist wohl optional. (Siehe Kapitel 135, Seite 11 ^^)


    Kitsune : Ja, Mashima hat tatsächlich noch mehr Manga gezeichnet. Größtenteils sind das allerdings OneShots. Nichkaze to Taiyou ist einer, dann hat er Monster Hunter und Monster Soul gezeichnet. Außerdem eine Serie namens Plue's Dog Diaries und eine Kollektion von Oneshots namens Mashima-en. Allerdings habe ich davon auch nicht alle gelesen, also weiß ich nicht, ob die sich lohnen ^^''


    Wie seid ihr auf Fairy Tail gekommen?
    Ich erinnere mich, in einer Manga Preview auf eine Leseprobe gestoßen zu sein. Es war ein Ausschnitt aus dem ersten Kapitel und hat mich nicht wirklich überzeugt. Nach einiger Zeit entschloss ich mich, mir selbst als Belohnung für eine gelungene Klausur zwei Manga zu gönnen und meine Wahl fiel auf Fairy Tail. Das war gegen Mitte April letzten Jahres. Nach Band drei wollte ich nicht mehr auf den nächsten Release warten und begann, online zu lesen. Seit dem Ende des Sommers warte ich also Woche für Woche verzweifelt auf das neue Kapitel.
    Den Anime sehe ich auch seit einiger Zeit; zuerst hatte ich mich nicht getraut, ihn anzuschauen, da mir der Zeichenstil etwas missfiel. Als ich es schließlich doch tat, war ich begeistert und ich finde, der Anime wird eigentlich immer besser.


    ~ Was mögt ihr an Fairy Tail?
    Es ist eine wunderbare Serie über Freundschaft und die Force of Nakama. Die Charaktere sind mehr oder weniger einzigartig (Ichiya wird man garantiert kein zweites Mal finden. v__v) und die Plot Twists größtenteils gut. Mashimas Zeichenstil verbessert sich kontinuierlich und man kann die Charaktere voneinander unterscheiden. Zudem tragen sie verschiedene Kleidung, das ist schon mal ein Pluspunkt, wenn man sich Naruto etc anschaut.
    Die Kämpfe sind meiner Meinung nach gut gepacet und dauern vor allem nicht so unendlich lange. Dadurch sind sie interessant. Vor allem sieht man sie manchmal dank des Fanservice aus sehr... innovativen Perspektiven.
    Der Anime hat alles in allem einen guten Zeichenstil, der sich vor allem in den neueren Folgen verbessert hat. Die OSTs mag ich sehr, ebenso wie die Openings und Endings, auch wenn das 8. Opening mehr oder weniger grauenhaft ist. Auch die Grundidee Mashimas gefällt mir; mit Fantasy bin ich immer zu ködern und dann noch so vielseitig einsetzbare Magie, das hat mich gelockt, sobald ich den ersten Band gelesen habe.


    Spoilerwarnung - Ereignisse bis Kapitel 243 werden angesprochen
    Chapter Discussion + Wie glaubt ihr, dass es weitergehen wird?

    Ich denke ja, dass dieser ganze Donner und das Gewitter ein Foreshadowing für die baldige Ankunft von Laxus sein sollten. Dazu würde auch der nächste Titel passen, nämlich ''Thunder Crashes'' in der Mangastream-Übersetzung.
    Wendys Supporting Magic ist ziemlich Deus ex Machina, auch wenn sie ja am Anfang von Nirvana erwähnt hat, dass sie die kann. So wirklich gezeigt hat sie es nämlich noch nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob Hades die Augenklappe aus gesundheitlichen Gründen hat, denn das sollte er ja heilen können. Vermutlich versteckt er darunter also ein magisches Auge, so etwas wie die Raijinshuu. Auf jeden Fall mag ich seine Magic, mit der er Wendy verschwinden lässt. Dazu habe ich auch eine Theorie entwickelt, die ich vielleicht im nächsten Post aufführe, wenn jemand Interesse daran hat.
    Allerdings gefiel es mir gar nicht, dass man Unison Raid benutzt hat um zu zeigen, wie stark Hades ist. Das wirkte etwas übertrieben. Und wie ein Unison Raid von Lucy und Wendy funkionieren soll, ist mir auch nicht ganz klar. Theoretisch ist zwar Luft mit Scorpios Sand kompatibel, aber Natsu flog ja auch noch darin herum, wenn ich das richtig gesehen habe. o_o
    Und mal so nebenbei, Pantherlily hat Angst vor Gewitter! Das ist nicht nur so absolut niedlich, sondern ergibt auch noch Sinn. Gajeel ist ein Blitzableiter und sowohl Levy als auch Lily haben Angst vor Gewitter, sie passen so gut zueinander xp~ "There is a cute side to him after all" hat Happy dazu ja auch gesagt - ich finde Lily eigentlich süß, seit er nach Earthland gekommen ist, aber na gut.
    Ich tippe darauf, dass Laxus ankommen wird. Ein Sprung zu den Exceed wäre ganz schön, um zu zeigen, was die eigentlich machen, auch das Defense Team würde ich gerne sehen. Da die allerdings in keiner akuten Gefahr schweben, ist das wohl eher unwahrscheinlich, leider. Laxus und die Raijinshuu sollten meiner Meinung nach aufeinandertreffen; ich will beobachten, was dann passiert.
    Allerdings glaube ich nicht, dass das Attack Team Hades besiegen wird. Dieses Verschwinden sieht ja schon nach Spezialattacke bzw seiner stärksten Magic aus. Im Mashimaversum (Eigenkreation~) würde das wohl bedeuten, dass er entweder sehr bald besiegt wird – unwahrscheinlich – oder entkommen kann. Ich bin ja persönlich für das Entkommen, denn das würde der Story eine interessante Nuance verleihen.
    By the way – diese Hose, die Hades da trägt, hat dasselbe Muster wie die von Erza. Ich möchte es mir nicht vorstellen, aber der Gedanke von den beiden, die zusammen shoppen gehen, hat sich jetzt bei mir festgesetzt. xD
    Spoilerwarnung Ende


    Themenvorschäge: Habt ihr Lieblingszitate? und Was haltet ihr vom Magic Council?
    Und Noxa, falls du Hilfe brauchen solltest beim Auflisten von Charakteren, Zusammenfassen von Arcs oder ähnlichem, ich stehe gern zur Verfügung x3
    Liebe Grüße~

    Hallo, Aristokrat Nummer eins~
    Du bekommst ja wirklich zu wenig Kommentare, also habe ich mich endlich mal dazu durchgerungen, dir einen zu hinterlassen. Du kennst meine Meinung zu den Kapiteln schon; hoffentlich bekomme ich immerhin etwas Konstruktives zustande.


    Glanzschein ist ein schöner Titel, vor allem in Harmonie mit dem vorigen. Und 3000 Wörter finde ich nicht zu lang, bei Engel waren es zum Ende hin immerhin auch um die 4k. Das könnte allerdings daran liegen, dass ich von deinem Stil nicht genug bekomme. *fanfahne schwenkt*
    Der Anfang ist ein typischer für dich, finde ich. Du beginnst häufig mit Umgebungsbeschreibungen, das ist allerdings per se nichts Schlechtes, vor allem wenn sie so gut umgesetzt sind wie du es ja zu tun pflegst. Man wird in die friedliche Athmosphäre richtig 'eingesogen' (wie in ANIMA!!... tschuldige, das musste sein) und ich konnte mich auch mit dem Mädchen identifizieren. So einen prunkvollen Palast zu haben mag zwar ganz schön sein, aber manchmal braucht man auch die Natur, vor allem zur Inspiration, finde ich.
    Die Beschreibung des Mädchens ist gelungen; man mag kaum glauben, dass sie eine deiner Adligen ist, wenn man vom Äußeren ausgeht. Da muss ja die Hässlichkeit im Charakter versteckt sein oder sie hat ein schlimmes Schicksal. Oder beides. Allerdings weiß ich nicht, was Maßliebchen sind, die hättest du vielleicht noch etwas mehr beschreiben können. Außerdem stören mich die Anführungszeichen beim Namen von Goldhall, aber die sind ja wirklich kein Kritikpunkt.
    Dann wechseln wir zu Elias; schön, ihn mag ich am Liebsten. Das Mädchen ist also Alice, wenn man Schlussfolgerungen zieht. Sie tut mir wirklich leid; eine unheilbare Krankheit und dann auch noch Arachnid als Arzt, das ist kein gutes Schicksal. Arachnid ist gut beschrieben, seine Haarfarbe ist ja ziemlich ungewöhnlich. Allein schon vom Aussehen her ist er mir unsympathisch, aber die Adjektive, die du seiner Stimme zuschreibst, tun ihr übriges. Alice wird also nicht geheilt werden können, bis die Schulden bezahlt sind. Das ist hart, aber kein Wunder - immerhin muss die Familie ja Adrians Narzissmus bezahlen. Eigentlich sind sie selbst Schuld daran, aber dennoch finde ich es schade, dass Alice darunter leiden muss.
    Das Zelt von Piero kann man sich gut vorstellen. Angenehmerweise hast du bei der Beschreibung ja auf beinahe alle Sinne zurückgegriffen (auf alle, die Sinn machen. Tasten wäre etwas absurd) - das sehe ich nicht oft. Piero scheint japanischer Herkunft zu sein, wenn es denn bei dir ein Äquivalent zu Japan gibt - das wird sicher noch interessant. Dass er gerade Damian die Zukunft vorhersagt finde ich lustig; da mein Sternzeichen allerdings selbst Krebs ist, müsste ich dir einige Dinge übelnehmen... wenn sie nicht so passend wären. Vor allem der Dialog "Das stimmt überhaupt nicht!" - "Doch." charakterisiert die Darsteller wunderbar. Klug eingesetzt.
    Der Wahrsager hat ja ominöse Fähigkeiten - ich frage mich, was hinter denen steckt, schließlich ist es nicht üblich, einfach so von der Decke zu hängen. Damit hast du die Vorhersage gut unterbrochen, sonst wäre sie vermutlich zu langwierig geworden. Es hat die Stimmung etwas aufgelockert. Piero weiß also mehr über Damian als er zugeben will. Daraus könnte ein faszinierender Konflikt entstehen; auch das kurze Aufblitzen von Grausamkeit lässt darauf schließen, dass er mehr ist als nur ein Narr. Ich glaube nicht, dass Marie sich das nur eingebildet hat, denn Mashima hat mich den Glauben an Foreshadowing gelehrt. Dennoch ist die Szene gut eingebaut, man könnte sie leicht überlesen oder vergessen und sich dann bei einer Offenbarung daran erinnern.
    Das Ende ist faszinierend. Ob man es als Cliffhanger bezeichnen könnte weiß ich nicht, dennoch aber ein gelungener Abschluss. Was wird Marie wohl dazu sagen und vor allem, was wird ihre Zukunft ihr bereithalten? Piero ist ein wirklich interessanter Charakter und er bringt mehr Tiefe in die gesamte Story. Ich würde mir nur wünschen, dass Kleo wieder einen Auftritt hat - du weißt, ich liebe sie xD - und dass die beiden noch getrennt wirkenden Storylines bald einen gemeinsamen roten Faden finden. Oder eher die drei, wenn man Lucifer noch dazuzählt; aber ich denke, du bekommst das gut hin. PA braucht wirklich mehr Leser.


    Also dann, bye ~ (Und ich will ein neues Kapitel <: )

    Zeit für einen Vorschlag von mir~
    Ich schlage die Story Diebesgut von Bastet vor. Die FF ist im Shipping&Reisebereich zu finden, sticht allerdings aus den Storys die sich bloß auf eine Reise zum Ordensammeln oder pures Shipping konzentrieren heraus. Bastet schafft es, in ihrem Werk beide Teile zu kombinieren und zu einem einzigartigen Leseerlebnis zu machen. In den mittlerweile 21 Kapiteln wächst einem der sympathische Hauptcharakter ans Herz, genauso wie ein jedes seiner Pokémon und auch seine Begleiter. Sie alle besitzen ihre individuellen Persönlichkeiten, die die FF so interessant machen. Auch zeigt die hohe Kapitelanzahl, wie sehr der Autorin ihre Geschichte am Herzen liegt. Sie bemüht sich, Diebesgut regelmäßig zu updaten und lässt es nicht zur Inaktivität verkommen. Der Startpost dient als Nachschlagewerk und erfüllt diese Aufgabe gut. Alle wichtigen Informationen sind verzeichnet, dennoch muss man den Startpost nicht lesen, um die Story zu verstehen.
    Die Autorin schafft es, den Leser mit ihrer individuellen Schreibweise zu fesseln. Ihre Beschreibungen sind detailliert, aber nicht langweilig. Die Kapitel haben einen manchmal lustigen, manchmal melancholischen Unterton, der sie gut lesbar macht. Man kann sich sehr gut in den Hauptcharakter hineinversetzen, und auch wenn ich nicht mit all seinen Taten einverstanden bin, so kann ich sie nachvollziehen. Mit der teilweise schwierigen Thematik geht Bastet sensibel um. Auch für die Leser nimmt sie sich Zeit, beantwortet Fragen, die eventuell offen geblieben sind, fragt nach ehrlicher Kritik.
    All diese Punkte qualifizieren Bastet meiner Meinung nach für den Profibereich, deshalb habe ich die Story ja auch vorgeschlagen ^^

    Gerade habe ich mir gesagt "Wenn Lynn oder Noxa in Skype schreiben, dann werde ich mich motivieren und sie kommentieren!", da erschien auch schon das Zeichen, dass du an einer Nachricht geschrieben hast, Lynn. Deshalb werde ich jetzt meine Meinung zum neuen Kapitel dazugeben <3
    Noch etwas: Könntet ihr mich bitte von der Benachrichtigungsliste nehmen? Warum auch immer fällt es mir schwerer, mich zu einem Kommentar zu motivieren, wenn ich auf solch einer Liste stehe... ^^"


    [tabmenu][tab=Kapitel VI - Blutrausch] [subtab=Kritik]
    Der Titel ist schön gewählt, spoilert nicht und passt doch zum Inhalt. Man kann gleich herauslesen, dass in diesem Kapitel ein Kampf entfachen wird, und dass dieser Kampf blutig wird. Raelyn hat ja schon im vorherigen Kapitel durchblicken lassen, dass sie nicht gerne die Beherrschung verliert, also wird sie sich nach dem Kampf vielleicht wieder damit herumquälen müssen... gefällt mir. :3
    Die Beschreibung der Verwandlung ist sehr gelungen. Auf viele Aspekte wird eingegangen, nur einer wurde vernachlässigt, wie mir auffällt. Raelyn beobachtet ihn zwar, fühlt währenddessen allerdings gar nichts. Das ist der einzige Makel, der mir daran bewusst wird. In den Szenen danach allerdings, vor allem im Dialog mit Tikou (<3) wird dieser Fehler behoben. Hier sind die Emotionen gut eingearbeitet und man kann sich in Raelyn hineinversetzen. Auch der Kampf an sich wurde schön beschrieben. Allerdings glaube ich nicht, dass Raelyn in der Hitze des Gefechts noch Zeit hat, sich viele Gedanken um die Nachtsicht des Riesen zu machen. Auch dass er ihren Arm gequetscht hat sollte ihr Denken beeinflussen - oder das ist bei mir nur so, weil ich extrem schmerzempfindlich bin.
    Raelyn wacht also am nächsten Morgen ohne Erinnerungen auf und macht sich Vorwürfe. Das gibt ihrem Charakter eine Tiefe, die man nicht häufig sieht. Zwar hattest du schon in Seelenjäger die Eigenschaft, tiefgründige Charaktere zu erschaffen, allerdings hast du dich hier noch einmal gesteigert. Auch der Dialog mit Tikou ist realistisch, soweit ich das beurteilen kann, schließlich bin ich ja kein Seelentapir.
    Okay, Stimmen zu hören ist kein gutes Zeichen. Etwas ist im Gange in Sorûn und es ist garantiert nichts gutes. Die Metallblumen, die Tikou gefunden hat, haben vermutlich etwas mit der Auflösung der Welt (wenn man das denn so nennen kann) zu tun, nicht wahr? Ich wüsste gerne, was diese ominöse Stimme ist. Irgendwie scheint sie ja die Fähigkeit zu haben, Zeit oder Raum - oder beides? - zu manipulieren, wenn Raelyn und Tikou den Wald in einer eigentlich unmöglichen Geschwindigkeit durchquert haben. Ich würde Rayray (der Name ist einfach zu niedlich) ja nicht raten, der Stimme zu folgen. Die Metallblumen wirken auf mich sehr suspekt und halten bestimmt nichts gutes bereit.
    Alles in allem ein sehr schönes Kapitel, wieder einmal, und es hat Spaß gemacht, es zu lesen <3 Nur eine Sache noch: Auch du gehst mir persönlich etwas zu wenig auf den Geruchs- und Gehörssinn ein. Zum Beispiel wäre der Wald dafür ein guter Ort gewesen; auch wenn man sich nicht darauf konzentriert, nimmt man dort eine Fülle an Düften und Geräuschen wahr.


    [subtab=Fehler]
    Zu Anfang mehr eine kleine Sache: "Nur der Fakt ist ja der, dass auch die Inseln fliegen und die Anziehungskraft der Welt daher schon etwas aus dem Ruder ist. " hat Noxa ja gesagt. Aber wieso stehen dann eure Protagonisten mit beiden Beinen auf dem Boden? Das mag jetzt etwas penibel erscheinen, aber mich interessiert sowas immer... ^^"


    Sein Kopf, noch immer fanatisch dem aufgehenden Mond entgegen gerichtet, verlor er mit einem Schlag all seine Haare. | Ein Wort zu viel ~
    Bewegungsunfähig viel ihr Körper mit einem Mal von dem fremden Wesen ab, das sich, grob und ungestüm wie es war, erst mal umsah, bevor es handelte.
    | fiel, von fallen... hatten wir das nicht schonmal? o.o
    [/tabmenu]

    Thihi, auch wenn ich sicher nicht als erste posten werde, so ist in diesem Moment noch kein anderer neuer Post als das Kapitel zu sehen - ein schönes Gefühl c: *laber*
    /e: Ich bin ja tatsächlich Erste! <3


    Endlich geht es also weiter - ich habe ja sooo lang gewartet *hust* - mit dem fünften Kapitel. Das Zitat von Lynn ist sehr schön gewählt. Nach dem Lesen kann man es in Relation zu dem Kapitel setzen und es hat außerdem eine gewisse Doppeldeutigkeit, hehe. Der Name des Kapitels ist nicht unbedingt mein persönlicher Geschmack. Er verrät für mein Empfinden schon etwas zu viel von dem, was im Kapitel geschehen wird. Dennoch ist er wahrlich nicht schlecht. ~


    [tabmenu][tab=Kapitel V][subtab=Kritik]Here we go ~
    Dieses Kapitel ist also wieder aus Jurijos Perspektive, gefällt mir. Er ist ein sympathischer Protagonist. Beschreibungen sind aus seiner Perspektive in einem angenehmen Maße vorhanden. Allerdings ist mir eines aufgefallen: Selbst inmitten der Nacht, wo Jurijo nur die Haut Miyukis sehen kann, gehst du auf das für ihn Sichtbare in der Beschreibung detailliert ein. Das ist natürlich nichts schlechtes, nur vernachlässigst du dabei den Gehörs- und den Geruchssinn. Irgendetwas wird es in der Umgebung zu hören oder zu riechen geben, da bin ich mir sicher. Auf den Tastsinn allerdings gehst du auch ein, das nur mal als positive Anmerkung.
    Miyuki war mir ja gleich unsympathisch... sie konnte nichts gutes im Sinn haben! Aber dass sie gleich so komisch wird, hätte ich nicht vermutet. Wirft natürlich einige Fragen auf. Als sie Jurijos Blut trinkt, leuchten laut Beschreibung sowohl der Kristall in ihrem Haar als auch ihre Augen - ist sie also ein Dämon? Eine neue Sorte Dämon? Kann sie Jurijo an sich binden, jetzt wo sie von ihm getrunken hat? Das wäre zwar ziemlich schlecht für ihn, würde aber auf eine verquere Weise Sinn machen.
    Die Beschreibung aus Miyukis Sicht ist eindeutig gelungen. Man kann sich in sie hineinversetzen - was gruselig ist - und sich das Szenario gut vorstellen - was gruselig ist. Du hast als Autorin also alles richtig gemacht. Miyuki wirkt wie eine Art 'richtiger' Vampir auf mich, dank dieser Szenen, denn sie trinkt endlich einmal Blut, ohne dass es als die romantischste Tat des Jahrtausends dargestellt wird. Blut von anderen zu trinken ist gruselig. Lernt das, Twilightfangirlies ohne Hirn die unbedingt gebissen werden wollen! Entschuldigung, das musste ich nur gerade mal erwähnen. Also, Miyuki ist nun offiziell gruselig. Du hast es geschafft, in mir eine ziemliche Antipathie gegen sie heraufzubeschwören. Das Ende kommt überraschend, aber nicht so, dass es gehetzt wirken würde. Miyuki ist also ähnlich wie das Wesen, auf das Raelyn gerade getroffen ist. Sogar gleichzeitige Cliffhanger schafft ihr, Gratulation!
    Zu diesem Kapitel kann ich nicht mehr viel weiteres sagen. Der Schreibstil ist gewohnt melancholisch bei Jurijo, bei Miyuki versehen mit einer Portion Wahnsinn, die angenehm erfrischend und passend ist. Der kleine Dialog wirkt auf mich beim Lesen authentisch, um das allerdings genau herauszufinden, müsste man ihn vorlesen. Da ich mir dazu allein zu blöd vorkomme, belasse ich es bei meiner Meinung.

    [subtab=Fehler]Oder eher kleine Sachen, die mir auffielen ~


    Jurijo hörte seinen pulsierenden Atem, denn jeder seiner Schritte war von Schmerzen verfolgt, sodass es ihn noch mehr seiner bereits niedrigen Energie beraubte. | Kann Atem pulsieren? Außerdem scheint es mir seltsam, schmerzhafte Schritte als Grund für schweren Atem zu nehmen.
    Überall quoll silbriges Blut aus tiefen Wunden, andere waren bereits leicht verkrustet und schienen sich zu regenerieren. „Du bist sehr interessant, Jurijo“, flüsterte sie nun mit einer ungewöhnlich tiefen Stimme in das Ohr der geschwächten Gestalt.
    | Wenn das Blut überall herausquillt, wie können dann bereits verkrustete Wunden da sein? Adjektive schreibt man klein xp [i]
    Der Kristall ihrer Blume in ihren Haaren leuchtete stärker wie zuvor.
    | als
    Doch das schwarzhaarige Mädchen störte dies anscheinend nicht, was zusammengekauert auf dem Boden lag, den Kopf dicht an den Jungen gelegt, als wollte sie von ihm beschützt werden[/i] | Ist der Nebensatz mit 'was' auf Jurijo oder Miyuki bezogen? Das wird aus dem Kontext nicht deutlich, die Formulierung klingt recht seltsam.
    Die andere war grün, rund und besaß eine glatte Haut, sodass sie einer einfachen runden Kugel glich.
    | Wortwiederholung, doppelte Formulierung.
    Fast schon gierig schlang er die Frucht hinunter, ließ seine Sinne von dem Geschmack benebeln und aß auch die weiteren Güter des Korbes auf.
    | Der letzte Satzteil ist eine merkwürdige Formulierung. Aß in Kombination mit 'Güter'... missfällt mir.

    [/tabmenu]
    Demnach bin ich jetzt fertig mit meinem Kommentar; ich hoffe, er hat dir halbwegs etwas gebracht ~

    Waru : Ich bitte dich, benutze Spoiler O_O
    Die japanischen Kapitel sind aktuell auf dem Stand, in Deutschland dauert es bis dahin aber noch lange...


    Infos dazu findest du hier ~