Beiträge von Dark Rider

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    Es tut mir leid, dass ich neuerdings so lange für die einzelnen Kapitel brauche...
    Aber ich habe es ja dann doch noch geschafft, dieses Kapitel hier fertigzustellen :)


    Ich hoffe das es euch gefällt und hoffe nicht, dass ich euch mit diesem Kapitel enttäusche...


    Kapitel 13:
    Ein Hauch von Schicksal


    Die Sonne stand bereits tief am Nachmittagshimmel und schien auf Paul und Lucia herab, welche draußen zu tun hatten. Das Mädchen war neu eingekleidet, nicht mehr mit der Abendgarderobe, sondern mit einem einfachen Jeans-Look.
    "Nochmals danke für deine Hilfe, Lucia. Mit dir geht das ganze viel einfacher.", meinte der Junge und lächelte die Blauhaarige an.
    "Ich sehe dich so selten lächeln, dabei steht es dir so gut, wenn du fröhlich bist.", meinte Lucia nur und grinste ihn an, während sie Paul´s Pokémon fütterte.
    "Ich bin eben kein besonders fröhlicher Mensch, wie du sicherlich noch weißt. Aber wenn es dich glücklich macht mich lächeln zu sehen, kann ich versuchen fröhlicher zu werden.", schlug der Junge vor und grinste nun mit einem weichen Blick dem Mädchen entgegen.
    "So sieht das schon deutlich besser aus.", lachte Lucia und ging nun wieder zu Paul hin.
    "Ich muss mich noch einmal bei dir bedanken, dafür dass du mich da weggeholt hast und noch dazu was passendes zum Anziehen auftreiben konntest.", meinte das Mädchen und lehnte sich an einen der Gatterbalken an, welcher eine Herde Pokémon zusammenhielt. "Das ist doch kein Problem. Du bist eine Freundin und Freunden hilft man, wann immer man kann.", erwiderte der Junge nur, gesellte sich zu dem Mädchen und betrachtete die Gegend mit ihr. "Du hast es hier sagenhaft schön, Paul.", sagte Lucia leise und tastete mit ihrer Hand nach der des Jungen. "Danke. Aber bei dir ist es auch schön...", entgegnete Paul im Flüsterton. Seine Hand lag an dem Zaun angelegt und als Lucia sie berührte blieb er ganz ruhig. Langsam umschloss das Mädchen seine Hand und Paul drehte sich zu ihr um. "Sei ehrlich zu mir, Paul. Was bin ich für dich? Eine gute Freundin? Eine einfache Freundin? Oder doch etwas mehr?", fragte sie frei heraus und lächelte ihn freundlich an. Der Blick war aber nicht das was Paul zu schaffen machte, sondern die Tatsache, dass er ihr gerade direkt in die Augen sah. "Du warst für mich immer viel mehr als eine einfache Freundin. Du bist... atemberaubend schön... deine Stimme ist wie sanfte Musik...", flüsterte der Junge und langsam führte er seine freie Hand an Lucias Wange. "Erzähl weiter...", meinte das Mädchen und lächelte sanft und man merkte ihr an, dass ihr gefiel was sie hörte. Sie wurde rosa um ihre Wangen und ihr Blick wurde mit jedem Wort weicher. "... deine Art ist... freundlich... du bist süß und auch etwas... eigen mit deiner Meinung, aber das ist genau das... was mich an dir so fasziniert. Du bist eine andere Art Mensch als all die anderen in dieser Welt...", hauchte der Junge und unterbrach sich immer selbst um die passenden Worte zu finden, was ihm sichtlich schwer fiel. Mit jedem mal wurde er konzentrierter und leiser. Seine Hand streichelte Lucias Wange und er fuhr ihr sanft durch ihr Haar. Nun nahm das Mädchen auch die zweite Hand des Jungen. "Du bist nicht nur gutaussehend sondern auch sagenhaft süß, Paul... Deine Worte sind wie... als wären sie schon immer in mir gewesen und du hättest sie ausgesprochen... Denn du musst wissen...", fing das Mädchen an, doch sie unterbrach sich. Paul machte sich eine Hand frei, führte sie an Lucias Wange und zog sie sanft an sein Gesicht heran. "Lucia... ich habe mich in dich verliebt, an dem Tag an dem wir uns zum ersten Mal begegnet sind... doch war nie mutig genug es zu sagen...", hauchte der Junge und nun reagierte Lucia. Sie zog ihre Hände weg und Paul wich zurück. Doch das war nicht die Absicht des Mädchens gewesen. Sie legte ihre Arme um Paul und küsste ihn einfach. Paul war überrascht, doch erwiderte den Kuss sofort. Als sie sich von ihm löste, musste sie ihm etwas sagen. "Du brauchst dir nichts zu denken... Hab einfach Mut Paul... Denn du bist nicht der einzige, der verliebt ist... Ich bin auch verliebt... aber habe es verdrängt...", flüsterte sie ihm ins Ohr und hielt ihn einfach nur fest. "Lucia...", hauchte er nur und legte seine Hände an. Mit einem schnellen Griff hatte er sie hochgehoben und trug sie ins Haus zurück. Der Abend war am Anbrechen und die Abendröte der Sonne warf ein traumhaftes Licht auf die Landschaft. Gemeinsam saßen die Beiden im Fenster des Gästezimmers, in welchem Lucia auch die folgende Nacht verbrinden würde. "Es ist einfach nur schön... jemanden zu haben, der einen umsorgt und liebt wie er oder sie ist... genau so etwas habe ich gesucht... du bist mein wahrgewordener Traum, Paul...", flüsterte Lucia und lehnte sich an ihren neuen festen Freund. Dieser kicherte und streichelte seiner Freundin über den Rücken. Mit der anderen zog er sein Handy raus und wählte schnell eine Nummer. "Wen rufst du da an?", fragte das Mädchen und lächelte nach wie vor. "Deine Mutter. Eigentlich wollte ich dich zum Abendessen zurückgebracht haben.", meinte Paul nur und lächelte das Mädchen an. "Hallo?", fragte eine weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung.
    "Hallo Johanna, hier ist Paul.", sagte der Junge mit einer deutlich heitereren Stimmlage als sonst.
    "Guten Abend Paul. Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Wo seid ihr denn? Ich hatte euch schon vor längerem erwartet.", meinte die Mutter etwas verärgert.
    "Es tut mir leid, ich wollte schon früher anrufen und bescheid geben, aber ich bin nicht dazu gekommen. Lucia bleibt heute noch über Nacht, wenn das in Ordnung ist.", sagte der Junge und war die ganze Zeit über einfach nur glücklich.
    "Was? Warum das denn?", fragte Johanna überrascht und besorgt zugleich.
    "Einen Moment...", sagte Paul nun etwas nervös und wandte sich an Lucia.
    "Sagst du es ihr oder ich?", fragte der Junge schnell und seine Freundin deutete ihm, ihr das Handy zu geben.
    "Hallo Mama, ich bin´s, Lucia.", sagte sie glücklich und lächelte ununterbrochen.
    "Mein Schatz, wie geht es dir? Möchtest du wirklich noch bei Paul bleiben?", fragte Johanna sofort drauf los und Lucia verdrehte lächelnd die Augen.
    "Mir geht es wunderbar, mach dir keine Sorgen. Ich weiß, du machst dir immer richtig Sor-gen wenn ich das sage, aber ich habe ja Paul an meiner Seite.", meinte Lucia und kicherte am Ende.
    "Wie meinst du das an deiner Seite?", fragte Johanna nun schon misstrauisch.
    "Ich bin in Paul verliebt und er ist in mich verliebt. Wir sind seit heute Nachmittag ein Paar! Ist das nicht toll?", sagte Lucia voller Freude.
    "Du... und Paul... ein Paar? Ah!", fragte die Frau erst nochmals langsam und man konnte hören, wie bei Johanna etwas auf den Boden fiel und zerbrach.
    "Hey, Ash... gib mir sofort...!", sagte die Mutter sauer, doch der Junge schien nicht auf sie zu hören.
    "Ash?", fragte Lucia etwas vorsichtig und zitterte leicht.
    "Wiederhol das... ich will es von dir hören...", sagte der Junge entgeistert und Lucia konnte sich sein Gesicht vorstellen.
    "Ich bin mit Paul zusammen...", sagte das Mädchen leise. Man konnte nur ein Schweigen hören.
    "Ash, wo willst du hin?", rief Johanna dem Jungen offenbar hinterher, als man hörte, wie die Eingangstür zuflog. "Lucia, bist du noch dran?", fragte ihre Mutter und das Mädchen hatte Angst zu antworten. Stattdessen übernahm Paul wieder das Telefonat.
    "Sie ist etwas... erschrocken. Was ist passiert?", fragte der Junge und stellte auf Lautspre-cher.
    "Ash ist einfach abgehauen... Keine Ahnung was er vorhat...", meinte die Mutter nur und Paul versprach nochmals anzurufen, aber erst später. Als er aufgelegt hatte, nahm er Lu-cia in den Arm. Sie hielt ihn wieder fest und begann stumm zu weinen. "Was habe ich da nur angerichtet...?", fragte sie leise und Paul streichelte ihr den Rücken. "Du hast nichts angestellt. Du kannst nichts dafür, dass er Gefühle für dich hat, du aber nicht für ihn. Er ist dir wichtig, ja. Und du bist ihm wichtig. Aber wenn du ihm so wichtig wärst, dann wäre er damit einverstanden, dass du glücklich bist und würde es dabei belassen. Aber ich glaube das er es dir nicht vergönnt...", meinte der Junge flüsternd und Lucia beruhigte sich langsam. "Ich glaube das er es mir vergönnt... aber dir nicht...", meinte sie mit einem Schluchzen. "Du bist sein ewiger Rivale gewesen und erst am Ende unserer Reise hast du Frieden mit ihm geschlossen... Ich glaube, dass er dich wieder als Gegner ansieht und bin mir sicher das er schon bald hier herkommen wird um das mit dir zu klären...", flüsterte das Mädchen in Paul´s Schulter und der Junge fuhr nun sanft mit seiner Hand über die tränennasse Wange des Mädchens. "Wenn er herkommt und es mit mir klären will, wird er das. Und ich werde auf ihn warten. Vertrau mir, ich kann das regeln und es wird alles gut werden.", versicherte er und Lucia atmete tief durch. "Nun gut... Darf ich dabei sein?", fragte sie nun wieder vollständig gefasst. "Er wird verlangen das du dabei bist... wird aus deinem Mund hören und in deinen Augen sehen wollen was tatsächlich Sache ist.", meinte Paul nun und wieder kamen dem Mädchen Ängste in den Sinn. "Was wenn er sauer wird? Was wenn er dich angreift? Für sowas will ich nicht der Auslöser sein!", sagte Lucia schnell und schaute ihren Freund mit wieder aufgelöstem Blick an. Dieser schüttelte den Kopf und umarmte das Mädchen nochmals einfühlsam. "Ich habe dir gesagt, ich regle das. Und wenn ich etwas verspreche, dann halte ich es immer. Vertrau mir.", wiederholte der Junge und wieder zeigten die Worte fast sofort Wirkung. "Danke... Du bist wirklich wunderbar... nicht nur so freundlich, herzlich und nett... sondern auch einfühlsam... Du bist der Junge den ich vergeblich gesucht habe...", hauchte das Mädchen und küsste ihren Freund leidenschaftlich. "Du bist das Licht meines Tages, Lucia. Ich werde um dich kämpfen und wenn es das letzte ist was ich tue.", sagte der Junge nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. "Du bist mein Feuer im ewigen Eis und wirst es ewig sein. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie es für mich war, immer nur dabei zu stehen und nicht mit dir sein zu können. Aber das ist nun vergangen. Wir sind zusammen und wir werden alles miteinander durchstehen, habe ich nicht recht?", fragte der Junge wieder und Lucia antwortete nun fröhlich. "Natürlich! Mit jemandem wie dir brauche ich keinerlei Angst vor irgendwas zu haben! Ich liebe dich Paul. Von ganzem Herzen.", äußerte das Mädchen nun deutlich und zog Paul mit nach drinnen. Schnell waren sie im Gästezimmer angekommen und Lucia zog den Jungen nach wie vor mit sich. "Was hast du vor?", fragte Paul nur und schaute die Blauhaarige überrascht an. Diese warf sich auf das große Doppelbett und ohne weiteres folgte ihr der Junge. "Ich möchte dich neben mir liegen haben, mehr nicht. Und solange Ash nicht hier ist möchte ich die Zeit noch genießen, denn wenn er da ist, wird hier einiges anders laufen...", meinte sie und kuschelte sich an den Jungen heran. "Da hast du allerdings recht...", erwiderte er nur und nahm sie in den Arm. "Versprich mir, dass du für immer bei mir bleiben wirst...", flüsterte das Mädchen und schloss die Augen. Paul schmunzelte und strich sanft die Haare von ihren Ohren. "Hiermit verspreche ich, Paul, dass ich dich, Lucia, niemals verlassen und immer für dich da sein werde.", schwor er mit einer tiefen Ehrlichkeit die man deutlich heraushören konnte. Lucia kicherte und hielt die Hand ihres Freundes. "Du bist wirklich der beste...", hauchte sie und glitt langsam wieder in das Reich der Träume. "Schlafe gut und träume süß...", flüsterte der Junge und küsste die Blauhaarige auf die Wange. So gut er konnte löste er sich von ihr ohne sie zu bewegen und ging lautlos nach draußen. Und wie er es erwartet hatte, wurde er selbst bereits erwartet. "Du bist also tatsächlich hier. Ich bin ehrlich gesagt überrascht. Sag ehrlich, Ash. Was bedeutet dir Lucia wirklich?", fragte der Junge leicht provokant. "Das Gleiche kann ich dich auch fragen, Schlauberger.", sagte der Junge nur gereizt. "Sie ist für mich ein Teil meines Lebens. Sie ist die Person, die die Leere in mir auffüllt. Was ist sie für dich?", fragte Paul nun und Ash war überrascht. "Das ist sie für dich?", fragte er ungläubig und der Junge mit lila Haaren nickte. "Sie ist genau das für mich. Für dich wird sie eher etwas wie eine Trophäe sein, so wie diese Blondine da.", provozierte Paul nun direkt und Ash´s Mine verfinsterte sich. "Du willst einen Kampf? Den kannst du bekommen...", knurrte der Junge mit zusammengebissenen Zähnen und geballten Fäusten. "Willst du das wirklich? Glaubst du Lucia würde es wollen...", fing Paul an doch er kam nicht mehr weiter. Ash war auf ihn zugestürmt und hatte ihm einen Kinnhacken verpasst. Am Boden liegend lachte Paul aber nur. "Ein sauberer Schlag. Eins muss ich dir lassen, du hast ordentlich-", lobte der Junge, doch Ash schlug gleich noch einmal zu, diesmal in den Magen. "Das reicht.", sagte der Verletzte nun entschieden und holte selbst aus. Mit einem harten Schlag in den Bauch brachte der Junge Ash dazu, zurückzuweichen. "Bleib ihr fern.", sagte er nur und drehte sich um. "Du hast mir nichts zu befehlen. Das war ein Fehler, Paul. Du wirst schon sehen was du davon hast!", rief ihm Ash hinterher, doch der Junge war schon wieder im Haus, ehe Ash seinen Satz zu Ende gesprochen hatte. "Der wird sich noch anschauen...", flüsterte der Schwarzhaarige nur und verschwand mit langsamen Schritten und einem langen, im Flüsterton gesprochenen Selbstgespräch von Pauls Grundstück. Paul hatte einen Fehler gemacht, das ist wahr... doch wie groß war dieser Fehler? Man kann es nur erahnen...

    Sooooooooooooo
    Das ist echt mager...
    Ein ganzer MONAT und nur ein einziger Kommentar...
    Ich bin ehrlich gekränkt...
    Aber dennoch lass ich mich nicht davon abhalten das neue Kapitel online zu stellen.


    Das ist eine SF (Schnellfassung) ohne KS (Korrekturlesung)
    Also wenn da viele Fehler sind, ist es leider so... aber ich hab leider keine Möglichkeit mehr alles zu überprüfen.


    Hier ist es nun, Kapitel 12:

    Kapitel 12:
    Schlangen und Verrat


    Nachdenken konnte Ash am besten allein, an einem Ort, der von einer Aura durchdrungen war. Der einzige Ort den er in Zweiblattdorf kannte, der auf dies zutraf, war der See der Wahrheit. Von einem Rund aus Bäumen umgeben, am Wasser sitzend und sein Spiegelbild betrachtend saß der Junge hier nun schon mehrere Stunden und versuchte mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen. Doch es wollte nicht recht werden. Das Wasser zeigte den Jungen als eine Person der Zwiespalt. Man konnte es ihm ansehen, dass ihn etwas bedrückte und das dieses Etwas ihm schwer zu schaffen machte.

    "Es ist an der Zeit zu wissen was du willst! Lucia oder Larissa. Beide kannst du nicht haben
    !"
    "Aber warum kann ich das nicht? Wer weiß ob ich nicht einfach mit ihnen befreundet sein will?"
    "Du bist verliebt, Junge! Blind vor Liebe sogar! Du weißt nicht was du willst und das schlägt sich auch in deinen Taten nieder!"
    "Ich bin mir sicher, dass ich weiß was ich will. Und das ist Lucia..."
    "Dann hör endlich auf an Larissa zu denken und sorg dafür, dass dein Traummädchen nicht zu kurz kommt!"

    "Wie soll ich das anstellen? Larissa ist meine jetzige Freundin und eine sehr gute Freundin..."
    "Schieß sie ab! Du tust dir mit ihr keinen Gefallen! Wenn du weiter mit ihr rumhängst, wird es mit Lucia nur noch schlimmer werden!"
    "Wenn das nur so leicht wäre..."
    "Du weißt also doch nicht was du willst, wenn du dir da so uneinig bist..."
    "Ich weiß was ich will! Und ich werde das ganze Lucia auch beweisen! Larissa muss weg!"
    "Das ist der Kampfgeist, den ich sehen wollte. Jetzt Marsch zurück, sonst passiert noch was schlimmes!"

    "Ja! Ich muss sofort zurück!"
    "Endlich mal eine gute Entscheidung Junge!"
    "Aber... Was wenn ich es doch versaue?"
    "Mach das jetzt bloß nicht wieder kaputt was wir gerade gemacht haben..."

    "Ich bin mir nicht sicher was ich genau sagen soll!"
    "Sag was du denkst und Ende! Sonst hat das ganze keinen Sinn!"
    "Aber ob das reichen wird?"
    "Stell dir weniger Fragen und handle ein bisschen mehr. Dann wird dir das Leben deutlich leichter vorkommen..."
    "Auch wieder wahr..."
    "Beweg dich jetzt, sonst gibts Ärger!"
    "Ist ja schon gut... Jetzt aber Gas, sonst komm ich erst mitten in der Nacht zurück!"



    Schnellerhob sich der Junge von der reinen Wasserquelle und betrachtete sich erneut. Er war bleich, sah müde und abgekämpft aus. "Man hab ich mich gehen lassen...", flüsterte der Junge und entfernte sich mit müden Schritten von der Quelle. Nur sehr langsam kam er vorwärts, da ihn etwas zu halten schien. Die dichten grünen Bäume kamen zwar näher, aber sie schienen nach wie vor weit weg zu sein. Der Junge sah ein, dass es im Moment keinen Zweck hatte einfach weiterzugehen und setzte sich wieder ans Wasser. Mit zittrigen Händen fasste er hinein und klatschte sich eine Ladung frisches, kaltes Wasser ins Gesicht. Es war genau das was er brauchte, etwas das ihm die Augen öffnete. Die innere Unruhe war verschwunden und wie als wäre eine tiefe Wahrheit durch das Wasser in ihn gefahren wusste der Junge nun was er zu tun hatte. Nochmals blickte er auf die kristallblaue und spiegelnde Oberfläche des Sees. Die Müdigkeit und die Unsicherheit waren verschwunden und er hatte deutlich mehr Farbe. Das Eine in ihm, das ihn so gequält hatte, war verschwunden und nur eins war geblieben: Gewissheit. Und das leichte Grinsen auf seinen Wangen wich einem Gesicht des puren Entsetzens. "Was habe ich getan?", fragte er laut und rannte so schnell er konnte durch die dichten Bäume zurück zum Haus von Lucia. Es war bereits später Abend geworden und die Sonne tauchte die Landschaft in eine wunderschöne rote Farbe. Doch Ash hatte keine Augen dafür. Von Angst geleitet rannte er über die unbefestigten Straßen und wirkte wie jemand, der vor dem Tode davonlief. Als er endlich an der Haustür ankam, war die farbige Abendröte nur noch schwach zu sehen. Das schlimmste an all dem war nur eins... Ash hatte keine Ahnung was derzeit in den Mädchen vorging. In der Hoffnung, dass sie nichts dummes anstellten, öffnete er die Tür und trat schnell ins Haus. "Wer ist da?", fragte Johanna und schaute aus der Küche. Als sie den erschöpften Ash keuchend vor sich hatte, legte sie sofort die Teller aus der Hand und ging besorgt zu ihm. "Ash, was ist passiert?", fragte sie schnell und half Ash auf einen Sessel im Wohnzimmer. Die Sorge war ihr ins Gesicht gemeißelt und der Junge brachte kaum den Mund auf. "Wasser...", keuchte er und sofort holte die fürsorgliche Frau eine Flasche aus der Küche. Mit einem Zug trank der Erschöpfte alles aus und atmete nochmals tief durch. "Was ist passiert?", wollte Johanna nach wie vor wissen und ahnte fürchterliches. "Ich... muss sofort... mit Lucia und... Larissa reden... wo sind sie?", fragte Ash nach wie vor außer Atem. "Sie sind ausgegangen. Aber ich weiß nicht wohin. Warum musst du so dringend mit ihnen reden?", fragte die Frau nun eher misstrauisch als besorgt. "Ich muss etwas erledigen... Ich muss sie finden... jetzt.", sagte der Junge entschieden. Er hatte wieder zu Atem gefunden, war wieder ruhig, stand aber gleich wieder auf um wieder loszuziehen. "Du bleibst hier. Ich kann es nicht verantworten wenn du in diesem Zustand nochmal das Haus verlässt!", meinte die Mutter aufgebracht und hielt den Jungen fest. "Du gehst am besten nach oben und legst dich hin. Wenn sie wieder da sind, werde ich dich holen, einverstanden?", fragte die Blauhaarige und der Junge gab sich geschlagen.


    Währenddessen vor dem Club:
    "Geh du schon rein.", meinte Larissa zu Lucia, welche nickte, aber dicht am Eingang blieb. Schnell entfernte sich die Blondine von dem anderen Mädchen und ging zu einer Ecke des Clubs.
    "Sie ist hier, wie du es wolltest.", sagte das Mädchen und ein Junge lachte leise.
    "Das hast du hervorragend gemacht. Das du mich kontaktiert und sie hergebracht hast war das beste was mir in den letzten Tagen passiert ist, glaub mir.", sagte Stefan sehr zu-frieden. "Meine Jungs werden sich drinnen um sie kümmern und du bekommst auch dei-nen Anteil. Ron ist für dich, wenn du willst.", meinte der Junge und küsste Larissa als Dank auf die Wange.
    "Willst du sie oder willst du Rache?", fragte die Blonde nun und der Junge grinste wieder.
    "Rache... Mehr will ich nicht. Sie hat mich abgewiesen nach allem was ich für sie getan habe. Und dafür büßt sie heute Nacht.", lachte der Junge zum Ende hin und die Blonde grinste ihn an.
    "Ich will Ron nicht... ich will dich... Du bist gutaussehend, wohlhabend und so gerissen wie kein Zweiter... Genau jemanden wie dich brauche ich an meiner Seite...", sagte das Mädchen verführerisch und zog Stefan zu sich heran. "Du bist ein Biest... Genau was mir gefällt...", meinte der Junge und küsste Larissa einfach. "Wir sehen uns später, Süßer.", meinte sie und verschwand schnell nach drinnen, zurück zu Lucia. "Tut mir leid, ich hab einen alten Freund gesehen und er hat mich zu sich gewunken. Jetzt heißt es Party ma-chen.", meinte sie und Lucias Misstrauen verschwand für ein mildes Lächeln. "Ist schon gut. Lass uns anfangen.", meinte sie und ging mit ihr nach drinnen.
    "Alles läuft genau nach Plan...", meinte Stefan, zog sein Handy raus und rief seine Freunde im Club an. "Sie ist drin. Genau wie abgesprochen.", meinte er nur und legte wieder auf. Er selbst ging nicht in den Club, sondern in eine nahegelegene Bar. "Mal sehen ob es die Idioten schaffen sie mir zu liefern...", flüsterte der Junge und lachte leise, als er durch die Tür in das spärlich beleuchtete Gebäude trat. Die Bar war relativ verlassen, nur eine Bedienung und ein Kunde an der Bar selbst waren da. Stefan setzte sich an eins der seltsamen Buntglasfenster und schaute zum Club rüber um alles im Blick zu haben. "Perfekt... Einen Zombie bitte, extra stark.", meinte er zu der Bedienung ohne sie anzusehen, als diese auf ihn zukam. "Kommt sofort.", meinte die Brünette freundlich und machte kehrt. "Süßes Ding, muss ich schon sagen...", hauchte Stefan weiter und schaute der jungen Frau hinterher und betrachtete sie kurz von hinten, ehe sein Blick wieder auf den Club richtete. "Wart es nur ab, Lucia... Bald tut dir alles was du mir angetan hast mehr als leid...", murmelte der Junge und nahm das Getränk entgegen ohne den Blick abzuwenden. "Vielen Dank, Amelie.", sagte er und drehte sich mit einem breiten Grinsen um. "Woher kennen Sie meinen Namen?", fragte die Bedienung überrascht und etwas beunruhigt. "Ein Freund von mir ist hier Stammgast. Sein Name ist Bill und er hat mir von dir erzählt.", log Stefan frei drauf los und lächelte das Mädchen weiterhin einfach an. "Bill... der Name sagt mir nichts...", meinte Amelie und ging einen Schritt rückwärts. "Das macht aber nichts. Lassen Sie es sich schmecken.", sagte sie noch schnell und verschwand sofort wieder hinter der Bar. "Diese Frauen heutzutage... meine Herren...", flüsterte der Junge nur und nippte an seinem Getränk. Doch beim Nippen blieb es nicht lange. Schon nach kurzer Zeit hatte er das Glas geleert und erhob sich von dem Tisch. "Das macht...", fing Amelie an, doch Stefan gab ihr einen großen Schein, küsste sie frech auf die Wange und meinte nur: "Stimmt so.". Mit diesen Worten verließ er die Bar wieder und setzte sich in ein Auto, welches vor der Bar geparkt stand. "Jetzt ist es an euch, meine Jungs.", wiederholte er und lachte leise.


    "Wir müssen sie suchen!", meinte Ash aufgebracht und konnte sich einfach nicht beruhi-gen.
    "Aber wir wissen nicht einmal wo sie hingegangen sind! Sie wollten ausgehen, mehr ha-ben sie nicht gesagt!", protestierte Johanna und Ash kam langsam richtig in Rage.
    "Larissa ist eine falsche Schlange, das weiß ich ganz genau. Denn sie hätte sich nie so schnell mit Lucia angefreundet. Das ist nicht möglich, denn wenn sie mich wirklich lieben würde, dann wäre sie tierisch eifersüchtig, wie sie es, laut ihrer eigenen Aussage, bei ihrem Ex auch gewesen war... Da stimmt irgendwas nicht...", murmelte der Junge vor sich hin, tigerte im Kreis herum und konnte sich einfach nicht beruhigen.
    "Du kannst nichts machen... wir haben keine Ahnung in welchen Club sie gegangen sind...", meinte die inzwischen ebenso besorgte Mutter.
    "Moment... Club? Ich dachte sie wollten nur ausgehen?", fragte Ash entsetzt.
    "Sie wollten gemeinsam in einen Club... Mehr weiß ich aber auch nicht...", meinte die Blauhaarige und seufzte verzweifelt. "Ich mache mir große Sorgen, Ash... Sehr große Sor...", meinte sie, doch sie wurde vom Telefon unterbrochen.
    "Hallo?", fragte die Frau zittrig, doch gefasst.
    "Hallo Johanna.", hörte man eine tiefe Jungenstimme sagen.
    "Paul, was verschafft mir die Ehre für diesen Anruf?", fragte Johanna nun deutlich ent-spannter aber auch überrascht.
    "Ich wollte mit Lucia sprechen. Ist sie da?", fragte der Junge nun und wirkte etwas ange-spannt.
    "Nein sie ist leider nicht da. Ich weiß auch nicht wo sie ist. Ash und ich rätseln bereits... Sie ist mit einer Freundin ausgegangen, in einen Club... in der Stadt. Mehr wissen wir auch nicht...", sagte Johanna und mit jedem Wort umklammerte sie das Telefon stärker und eine Träne rann ihre Wange herab. "Wir können sie nicht erreichen, sie hat ihr Handy nicht dabei.", fügte sie noch hinzu und sie brach in Tränen aus.
    "Keine Sorge. Ich finde sie und bringe sie unverletzt zurück.", sagte Paul und klang auf einmal richtig wild. "Ich melde mich, wenn ich sie gefunden habe. Ich bin gerade in der Stadt unterwegs und werde sie schon aufspüren. Es gibt nicht viele bekannte Clubs hier.", meinte der Junge und sprach Johanna erneut Mut zu, ehe er wieder auflegte.
    "Was ist los?", fragte Ash unnötigerweise, denn er hatte das gesamte Gespräch mit ange-hört.
    "Paul... er wird Lucia jetzt suchen. Er scheint eine Ahnung zu haben wo er sie findet...", meinte Johanna nach wie vor aufgelöst.
    Ash ging zu ihr und nahm sie mit zum Sofa. "Es wird schon alles gut gehen, Johanna. Paul weiß was er tut, ich muss es ja wissen.", meinte der Junge nun und merkte etwas. Es war eine genaue Umkehrsituation von gerade eben. Er war aufgebracht gewesen und Johanna wollte ihn beruhigen, nun musste der Junge die Mutter beruhigen. Sanft streichelte Ash ihren Rücken. "Wenn es etwas gibt, das du gut kannst, ist es Leute zu beruhigen... weißt du das?", fragte sie nun da sie sich bereits wieder fasste. "Es ist vollkommen normal, das du dir Sorgen machst. Es ist nach Mitternacht und Lucia ist nach wie vor vom Erdboden verschluckt. Hab keine Angst, Paul wird sie finden und zurückbringen, wie er es versprochen hat. Er ist jemand, der immer zu seinem Wort steht.", flüsterte Ash und nun fiel eine seiner Tränen auf den Boden. Das helle Zimmer erzeugte inzwischen eine drückende Atmosphäre und war eher negativ als positiv. Schnell ging der Junge durchs Zimmer und machte alle Lichter aus.
    "Die Dunkelheit ist deutlich leichter zu ertragen, als dieses hell erleuchtete Zimmer, nicht?", fragte der Junge und Johanna stimmte ihm zu.
    "Seltsam. Normalerweise ist das genau umgekehrt.", meinte die Frau und stand nun wie-der auf. "Gehen wir nach oben, setzen wir uns da hin und warten auf eine Antwort.", meinte der Junge und hielt Johanna seine Hand hin, die in der Dunkelheit schwer zu sehen war. "Nun gut...", meinte sie, ging zum Telefon, nahm es aus der Ladestation und lies sich von Ash nach oben führen. Sie gingen in Johannas Zimmer und setzten sich auf das Fensterbrett. Der Mond war verhüllt von Wolken, doch Sterne konnte man viele sehen. "Eine Nacht zum Träumen...", flüsterte Ash und Johanna stimmte ihm zu. "Da hast du recht... Sogar sehr, mein Lieber...", hauchte sie und sie lehnten sich aneinander an, während sie auf den Anruf warteten.


    "Irgendwo müssen sie doch sein... vier von fünf sind durch, also nur ein weiteres Ziel...", knurrte Paul, während er in seinen mattschwarzen Sportwagen stieg. Schnell ließ er ihn an, lies die Kupplung fliegen und schoss mit rauchenden Reifen davon. Es dauerte nicht lange, da war er bereits auf überhöhter Geschwindigkeit, doch der Club lag am anderen Ende der Stadt, also hatte er es sehr eilig. Es dauerte trotz der großen Strecke nicht lan-ge, bis der Junge auch diesen Club erreicht hatte. Schnell zog er seinen Führerschein heraus, da er nur ihn griffbereit hatte. "Ausweis?", fragte der Türsteher und Paul hielt ihm seinen Führerschein hin. "Ich brauche zwei Minuten, dann bin ich zurück.", meinte der Junge nur und hörte dem Türsteher gar nicht mehr zu. Schnell erkannte Paul das gesuchte Mädchen. Die Typen die bei ihr waren trieben Wut in Paul und er ging schnell hin und sah die Jungs grimmig an. Als er aber Lucia eine Hand auf die Schulter legte, schaute er sie besorgt an. "Paul? Was machst du denn hier?", fragte das Mädchen verwirrt und stand wacklig auf. "Geh schon vor, ich habe hier was zu klären.", sagte der Junge und wandte sich der Runde zu, während der Türsteher hereinkam. "Junge?", fragte er schon leicht gereizt. "Bringen Sie das Mädchen raus, ich komme gleich nach.", sagte er mit einer solchen Kälte in der Stimme, das selbst der muskulöse Türsteher tat was er wollte. "Wenn ihr ihr irgendwas gegeben habt, dann hofft auf Gottes Gnade, ihr Würmer.", sagte Paul, doch die Jungs lachten ihn nur aus. Die Augen verdrehend, nahm der Junge kurzerhand Lucias halb ausgetrunkenes Getränk, und schaute zu der wütenden Larissa. "Du hast ihr das eingebrockt. Wenn ihr was passiert...", fing der Junge an, doch wurde von der Blonden unterbrochen. "Woher willst du wissen, dass ich ihr alles hier eingebrockt habe?", fragte sie sauer, doch Pauls Blick ließ sie wissen, was sie hören wollte. Nach wie vor das Getränk in der Hand verließ der Junge nun auch den Club. "Danke.", sagte er zu dem Türsteher, leerte das Getränk in den Gully an der Straße und gab das Glas bei dem Mann ab. Als Lucia endlich im Auto saß, gab Paul ordentlich Gas, um von diesem Ort weg zu sein. "Danke für alles Paul... Ich weiß nicht was ich ohne dich gemacht hätte...", flüsterte das Mädchen und Paul streichelte ihre Schulter. "Schon in Ordnung.", sagte er und zog sein Handy raus. "Woher wusstest du wo ich bin?", fragte das Mädchen und Paul antwortete schnell. "Ich hab bei dir zu Hause angerufen und es hieß du wärst mit jemandem ausgegangen. In einen Club. Und ich habe alle beliebten Clubs abgesucht.", meinte der Junge, während die Wahlwiederholung die Nummer von Lucias Haus wählte. "Danke für alles...", flüsterte das Mädchen nochmals und schlief leicht gelehnt an die Tür ein.
    "Paul?", fragte Johannas besorgte Stimme sofort.
    "Ich habe sie gefunden, Johanna. Sie hat etwas getrunken, aber sonst geht es ihr gut.", sagte der Junge beschwichtigend und man konnte in der Stimme hören, das Johanna erleichtert war.
    "Ich danke dir Paul. Du hast Ash, mir und vor allem Lucia einen riesigen Gefallen getan.", meinte die erleichterte Mutter nur und man konnte auch Ash im Hintergrund aufatmen hören.
    "Ich werde sie über Nacht bei mir behalten und zu dir bringen, sobald sie wieder vollstän-dig fit ist.", sagte der Junge entschieden.
    "Bei dir ist sie in guten Händen, das weiß ich sehr gut. Ich vertraue dir. Behalte sie solange bei dir, wie sie es möchte.", sagte Johanna und Paul bestätigte alles nochmals. Als er aufgelegt hatte, trat er ordentlich aufs Gas.


    "Ihr seid komplette VOLLIDIOTEN!", schrie Stefan sauer.
    "Was sollen wir denn machen, wenn der Kerl mit dem Schrank von Türsteher anrückt, hm?", fragte Marc, welcher die Mädchen zu sich geholt hatte.
    "Ihr solltet Lucia abfüllen und zu mir bringen. Mehr hattet ihr nicht zu tun. Wenn ihr dafür mehr als 4 Stunden braucht ist mir klar, wieso ihr das nicht geschafft habt...", sagte der Junge nach wie vor voller Zorn und trat einfach um sich. Die Bar in der sie waren, war zwar geschlossen, doch über Amelie war Stefan wieder reingekommen. Als er um sich trat, traf er einen Tisch, welcher umfiel und eine Menge krach machte.
    "Komm mal runter, es wird sich schon nochmal eine Chance bieten...", fing Daniel an, doch Stefan verlor die Geduld. Er griff hinter die Bar, zog eine Flasche Wodka hervor und schlug sie auf den Kopf des Jungen. Dieser brach zusammen und blieb regungslos liegen. "Was hast du getan?", fragte Marc entsetzt und wich zurück. "Das hier hat nie stattgefunden. Wir gehen.", sagte Stefan entschieden und verließ das Gebäude schnell. "Tut mir leid für das Chaos da drin, ging nicht anders.", sagte er schnell zu Amelie und stieg in seinen Wagen. Die anderen folgten ihm schnell, nur Daniel blieb liegen. "Was...", fragte Amelie entsetzt, doch Stefan fuhr mit Vollgas davon. "Was geht hier nur vor sich...?", fragte das Mädchen und kniete neben dem Jungen nieder, während sie die Polizei und den Rettungsdienst rief.
    "Warum hast du Daniel das angetan?", fragte Marc, doch er schwieg sofort, als Stefan ihm eine Pistole an den Kopf setzte. "Der hat Glück noch zu leben. Er wird drüber wegkommen. Ihr habt noch eine Chance, Lucia für meine Rache zu mir zu bringen. Sonst erwartet euch ein deutlich schlimmeres Schicksal als das von Daniel.", sagte der Junge, steckte die Waffe wieder weg und wandte sich an Larissa. "Und wir beiden haben jetzt was zu tun.", sagte er, blieb ruckartig stehen und warf die Jungs raus. Schnell fuhr er wieder weiter und blieb an einem Motel stehen. Nach dem er eingecheckt hatte, verschwanden die beiden im Zimmer, doch was das für Folgen haben würde, das konnte Stefan nicht erahnen...

    Es scheint mir, die Kapitel kommen nicht mehr so gut bei euch an... schade.
    Nichts desto trotz, hier Kapitel 11!
    (PS: Wenn ihr hier keine Kommentare schreiben wollt, Anregungen nehm ich auch gern per PN in Empfang ;) )


    Kapitel 11: Freundschaft geht über alles

    Die Autofahrt ging langsam von Statten, die Nacht war hereingebrochen und die Dunkelheit umgab das Fahrzeug. Die hellen Scheinwerfer wurden von den Straßenmarkierungen widergespiegelt und ließen die Straße an diesen Punkten glänzen. Der Wald um die Straße herum war in vollkommene Dunkelheit gehüllt, nur wenige der einzelnen Bäume waren kurz zu erkennen, während das Auto an ihnen vorbeifuhr. Lucia schlief ruhig auf dem Beifahrersitz, während Paul sie hin und wieder betrachtete. °Was hast du nur angestellt, Lucia?°, dachte sich der Junge, während er das Mädchen wieder und wieder betrachtete. Es war als wäre er in einer Art Traum und Albtraum zugleich. Mit einem netten Mädchen zusammen unterwegs, aber sie steckte in Schwierigkeiten, die nicht von ihm gelöst werden konnten. Es frustrierte den jungen Mann, doch wie immer ließ er es sich nicht anmerken. Seine finstere Mine, die er nie ablegte, die ihn abweisend wirken lies. Ein weiteres Mal sah er zu dem Mädchen herüber. Der Handschuh an ihrer rechten Hand war etwas nach unten gerutscht und zeigte etwas. Man konnte praktisch zusehen, wie die eiserne Maske zerbrach, die Paul immer trug. Mit weit aufgerissenen Augen schaute er auf das Armband, welches er dem Mädchen zum Geburtstag geschenkt hatte. Kurz schüttelte der Junge den Kopf und konzentrierte sich wieder auf die Straße. Über die restliche Fahrt schaute er nicht wieder zu Lucia herüber. Stattdessen gab er richtig Gas und versuchte sie so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Es dauerte nicht mehr allzu lange, bis er auf dem Hof seiner Familie vorfuhr. Der Motor verstummte, das Licht wurde ausgeschalten. Einige Sekunden verweilte der Junge in dem Wagen, ehe er ausstieg und von jemandem in Empfang genommen wurde. "Du hast sie also gefunden, gut.", meinte ein älterer Junge, der Paul ziemlich ähnlich sah. "Ja, ich habe sie gefunden, Bruderherz. War gar nicht so leicht, sie in dieser blöden Stadt zu finden.", meinte Paul zu seinem Bruder Reggie. "Bring sie rein, ich hab das Zimmer schon vorbereitet, wie du es wolltest.", meinte der Junge und Paul ging um das Auto herum, öffnete die Beifahrertür und hob Lucia vorsichtig und sanft heraus. Sicher und fest hielt er sie in seinen Armen und trug sie ebenso zur Tür des Hauses, welche von Reggie offen gehalten wurde. "Sie sieht nicht gut aus.", meinte dieser und schaute sie misstrauisch an. "Sie hat vorher vermutlich noch nicht sonderlich oft gefeiert und Alkohol getrunken.", meinte Paul kalt und brachte das Mädchen in das Gästezimmer. Es war relativ geräumig, mit einem Kleiderschrank, der immer mit einem oder zwei vollständigen Outfits bestückt war, aber nur für Mädchen. Das Bett war groß genug für zwei Leute, doch Lucia würde allein darin schlafen. Sanft legte Paul sie auf dem Bett ab und zog ihr die Schuhe aus. Seelenruhig schlief das Mädchen einfach weiter. Nachdem auch die Handschuhe und der Schmuck abgenommen waren, deckte der Junge sie noch zu und setzte sich auf einen Stuhl neben das Bett. Reggie leistete ihm dabei Gesellschaft und sprach bei dieser Gelegenheit gleich noch einmal mit seinem kleinen Bruder. Beide hatten eine harte, kalt wirkende Mine aufgesetzt und betrachteten Lucia. "Du hast sie abgeholt. Aber als du los bist, hast du mir nicht gesagt, wieso. Du musstest sie unbedingt finden und herbringen. Warum, Paul? Weshalb hast du Lucia heute Nacht hier her geholt?", fragte der Junge mit leiser, aber dennoch steinharter Stimme. Sein Bruder reagierte kaum darauf, da er weiterhin das Gesicht des Mädchens betrachtete. Das entging natürlich dem älteren der Beiden nicht. "Du magst sie.", sagte er frei heraus, woraufhin sich Pauls Augen weiteten und sein Mund stumme Worte aussprach. Nach einigen Sekunden fing er sich wieder und schaute zu seinem älteren Bruder rüber. Er saß relativ nah bei ihm, mit umgedrehten Stuhl. "Ja ich mag sie. Mehr als sie es ahnen kann.", gestand Paul schließlich und senkte den Blick. "Das ist das erste Mal das ich dich so sehe. Dein Blick zeigt Verzweiflung, Mitgefühl und etwas das da noch NIE gewesen ist: Zuneigung.", meinte Reggie nach wie vor leise, aber deutlich freundlicher. "Willst du mich jetzt analysieren oder was?", fragte der Junge nun mit einer anderen Stimmlage. "Du weinst?", fragte der Züchter und betrachtete seinen Bruder mit offenen und freundlichen Augen. Da er seinen Blick gesenkt hatte, konnte man nicht sofort sehen, ob Reggie recht hatte, doch als eine Träne von seinem Gesicht fiel, konnte man es eindeutig sehen. "Ja ich weine... Weil ich versagt habe... Ich habe geschworen auf Lucia aufzupassen. Ich habe ihr versprochen ein Auge auf sie zu haben, wenn es nötig ist. Auch wenn sie es damals nicht richtig verstanden hat... Ash hatte sie verlassen und das ist ihr nahe gegangen. Ich habe es ihr zwei Wochen nachdem er weg war versprochen, ich bin sicher daran erinnert sie sich gar nicht mehr. Trotzdem habe ich es versprochen... und dieses Versprechen ist heute Nacht gebrochen worden...", flüsterte Paul mit erstickter Stimme, doch sein Bruder wiedersprach ihm. Eine Hand auf der Schulter seines Bruders lächelte er ihn an. "Du hast dein Versprechen heute Nacht eingelöst, indem du sie aus diesem Club geholt hast. Du hast auf sie aufgepasst, so wie du es versprochen oder sogar geschworen hast. Sie wird dir dankbar sein, da bin ich sicher.", meinte Reggie und klopfte seinem Bruder noch zwei Mal sanft auf die Schulter, ehe er aufstand und das Zimmer verlies. Die Tür fiel ins Schloss und Paul war allein mit der schlafenden Lucia. Sie lag absolut ruhig da, bewegte sich kein bisschen. Auch der verbliebene Junge saß ohne jegliche Regung da. Auf seinem Stuhl weinte er stumm, die Blauhaarige ständig im Blick. Die Nacht schritt rasch fort, was auch Paul schläfrig machte. Als die Uhr auf dem kleinen Nachtschränkchen neben dem Bett nach 3 Uhr morgens zeigte, schlief der Junge auf dem Stuhl ein. Den Kopf auf der Lehne und ohne einen Mucks. Seine Träume waren unruhig, ebenso wie die von Lucia. Doch beide blieben sie absolut bewegungslos. Die Traumwelten der beiden waren sehr lebhaft...

    Lucia saß nach wie vor in dem Club. Ein Junge hatte ihr einige Drinks ausgegeben und bat sie, ihm zu folgen. Nichts böses ahnend ging das Mädchen einfach mit zu den Toiletten des Clubs. Dort stellte sich der Junge ihr in den Weg und begann sie an der Schulter zu streicheln. Sofort wischte Lucia seine Hand weg und schaute ihn wütend an. "Mach das nochmal und du hast die nächsten 3 Monate einen Gips um den Arm.", sagte sie mit einem drohenden Unterton, was den Jungen aber nur zum Lachen brachte. "Marcel, komm rüber!", rief er nach draußen, woraufhin ein weiterer Junge, der mit Lucia und dieser schmierigen Figur am Tisch gesessen hatte, kam her. "Was gibt´s, Phil?", fragte er schnell und als dieser Phil zu grinsen begann wusste sein Freund offenbar sofort was los war. "Guter Fang, muss ich schon sagen.", meinte dieser nur und grinste Lucia nun ebenfalls seltsam schmierig an. Beide waren muskulös, groß und relativ gutaussehend, aber der Blick jagte dem Mädchen Angst ein. Phil griff den einen Arm und dieser Marcel den anderen. Sie taten so als hätten sie sich eingehakt und gingen so gegen Lucia´s Willen nach draußen und direkt neben den Club. Dort war wie durch Zufall eine uneinsichtige und dunkle Gasse. "Lasst mich los! Ich will das nicht!", schrie Lucia die Beiden verzweifelt an und Tränen rannen ihre Wangen herab. "Du willst das, sag es!", raunzte Phil sie an, woraufhin sie begann zu treten so gut sie konnte, doch das Kleid war so eng geschnitten, dass kaum eine Bewegung möglich war. Das Ende der Gasse war erreicht und durch die dröhnende Musik des Clubs konnte man die verzweifelten Schreie des jungen Mädchens nicht hören, welches gerade Opfer einer Straftat wurde. Beide Jungs griffen den unteren Teil des Kleides und rissen ruckartig daran an, woraufhin der Stoff sofort nachgab und nun locker über der Unterwäsche des Mädchens hing. "Aufhören!", schrie Lucia verzweifelt, riss einen Arm los und schlug beiden Jungs ins Gesicht. Diese lehnten sich kurz an die Hauswand, hielten ihre Nasen und Blut ran leicht an ihren Händen herab. "Du bist dran, Kleine. Wir machen das hier nicht zum ersten Mal, aber normalerweise sind die Weiber schlau genug zu tun was wir sagen... Aber du bist natürlich die Ausnahme.", meinte einer von beiden, da Lucia sie nicht mehr unterscheiden konnte. Sie sahen sich zum Verwechseln ähnlich. "Ich hab keine Angst vor euch.", sagte Lucia sauer und ging rückwärts. "Du wirst starke Schmerzen haben, darauf kannst du wetten. Die die sich wehren, sind mir irgendwo die Liebsten.", sagte der Linke, in welchem das Mädchen diesen Phil vermutete. Als sie wieder nach ihr griffen, drehte sie sich um und rannte davon. Aufgrund ihrer neuen Beinfreiheit, durch das zerrissene Kleid, war sie schneller als ihre Angreifer und kam aus der Gasse heraus. Dort rannte sie die hell erleuchtete Straße voller Leuchtreklame entlang, doch ihre Flucht war vergeblich. Denn die Jungs waren schneller als sie gedacht hatte. Sie holten sie ein, hielten sie fest und pressten sie gegen eine Hauswand. Ihnen schien es jetzt egal zu sein, ob sie beobachtet wurden. Einer von beiden arbeitete an etwas herum, dass das Mädchen nicht sehen konnte, denn sie wurde an der Kehle gegen die Wand gedrückt. Ihr Blick war starr in das Gesicht des zweiten Jungen gerichtet. Als dann das Geräusch eines sich öffnenden Gürtels zu hören war, rannen weitere Tränen an ihren Wangen herab. "Das würde ich an eurer Stelle lassen.", sagte eine tiefere, kalte Stimme. Die Jungen drehten sich um und der Griff lockerte sich ein wenig, was dem Mädchen die Gelegenheit gab, ihren Angreifer in die Hand zu beißen. Dieser schrie auf und zog seine Hand ruckartig weg, was Lucia die Möglichkeit zur Flucht bot. "Das war ein Fehler, Junge.", sagten beide Jungen synchron und gingen auf die Gestalt zu, die im Schatten verborgen stand. "Das glaube ich nicht. Lasst sie in Ruhe, oder ihr werdet es bitter bereuen.", sagte die Stimme nun, doch die beiden Jugendlichen waren offenbar unbelehrbar, da sie sofort wieder nach Lucia griffen und sie weiter festhielten. "Ihr wollt es nicht anders.", sagte die Stimme nun wütend und ein junger Mann trat ins Licht. "Paul?", fragte Lucia sowohl glücklich, als auch überrascht. "DU wirst der sein, der bereut uns gestört zu haben Paaaaaauuuul!", sagte der eine laut und verhöhnend, doch das würde er gleich bereuen. Schneller als jeden den Lucia jemals gesehen hatte, bewegten sich Pauls Hände, befreiten den Arm des Mädchens sanft aus dem Griff des anderen Jungen und schob sie gleichzeitig ein Stück weit weg, ohne ihr weh zu tun. Doch die Jungs hatten nicht so viel Glück. Mit ihr unbekannten Bewegungskombinationen aus Arm- und Beinarbeit schlug Paul auf die andern beiden Anwesenden ein. Ein Treffer folgte dem Nächsten, weshalb die Jungen auch schon bald mit schmerzverzehrten Gesichtern und blutigen Gesichtern am Boden lagen. Als sie ausgeschaltet waren, wandte sich Paul an Lucia. "Komm mit mir. Ich beschütze dich, schon vergessen?", meinte der Junge mit lila Haaren freundlich und mit einem relativ breiten Lächeln auf den Lippen. Doch jetzt wurde das Mädchen skeptisch. "Du lächelst nie so hell...", meinte sie nur und schaute sich um. Nach und nach begann alles in sich zusammenzufallen. "Das war nur ein Traum, aber ich werde dich beschützen. Das weißt du.", meinte Paul noch, ehe auch er sich einfach auflöste. Wie sie es immer tat, schloss das Mädchen ihre Augen und öffnete sie wieder. Sie lag in einem fremden Bett und schaute an eine schlichte Holzdecke. Als sie ihren Kopf nach links drehte, sah sie aus einem Fenster in die Morgensonne. Um dem blendenden Licht zu entgehen wandte sie ihren Blick nach rechts. Als sie jedoch sah, wer dort saß, saß auch sie sofort senkrecht im Bett. "Paul?", fragte sie leise, woraufhin der Junge seine Augen öffnete und den Kopf von der Stuhllehne hob. "Guten Morgen Lucia.", meinte er freundlich und grinste leicht. "Wie... wie bin ich hier... was ist passiert? Wo bin ich? Und was mache ich hier?!", fragte das Mädchen hysterisch durcheinander, stand sofort auf, nur um dann wieder auf das Bett zurückzufallen. "Du hast Gestern Nacht mit dieser Larissa gefeiert, ich bin im Club gewesen, hab dich mit zu mir nach Hause, also hier her, genommen und dich hier im Gästezimmer untergebracht. Du hattest was getrunken. Und du sahst so aus als ginge es dir schlecht. Du hast während der Fahrt sogar noch mit mir gesprochen. Kannst du dich denn an nichts erinnern?", fragte der Junge nun etwas skeptisch. Doch das Mädchen versuchte nach wie vor in ihren Kopf zu bekommen wie alles abgelaufen war. "Also gut, ich kann mich erinnern wie man mir einen Drink ausgegeben hat. Aber danach ist alles weg... nur Fetzen von der Autofahrt hab ich noch aber mehr nicht...", meinte das Mädchen nach wie vor verwirrt und stöhnte. "Das hatte ich doch alles schon... moment... Sag mir bitte das du die Nacht auf dem Stuhl da verbracht hast und nicht in diesem Bett...", sagte das Mädchen mit zittriger Stimme und mit Angstschweiß auf der Stirn. "Ich hab nur auf diesem Stuhl gesessen und dir beim Schlafen zugesehen. Reggie war auch hier, aber irgendwann ist er abgehauen. Ich habe dich nicht angefasst, nur als ich dich in das Bett gelegt habe. Das schwöre ich dir.", sagte der Junge mit einem Blick, der einfach keine Lügen zuließ: ein offener und warmer Blick, so freundlich, wie man ihn in diesen Augen noch nie gesehen haben konnte. "Du hast... mich also aus dem Club geholt... Woher wusstest du wo ich war?", fragte das Mädchen und Paul begann damit, die gesamte Geschichte nochmals zu erzählen, jedes einzelne Detail. Für diesen Tag hatte das Mädchen vor, bei dem Jungen zu bleiben und erst einmal ihre Gedanken wieder zusammen zu suchen. Außerdem gefiel es ihr, bei ihm zu sein...

    So, liebe Gemeinschaft: Ihr habt abgestimmt und ich habe meine Finger bewegt: Ein neues Kapitel kam hervor!
    Ob es euch gefällt ist eine andere Frage, denn es ist ein SEHR eigener Text geworden.


    Trotz allem wünsche ich euch viel Spaß und bitte euch darum, eure Meinung zur weiteren Fortsetzung ruhig mit einzubringen!


    und nun: Kapitel 10: Lucia und Larissa haben Spaß!


    Kapitel 10: Larissa und Lucia haben Spaß!

    Der Koffer stand gepackt bereit, die Mädchen saßen auf dem Bett, welches von der hellen Nachmittagssonne beschienen wurde, und blätterten dabei durch diverse Magazine. Auf einigen von ihnen war Lucia auf der Titelseite. "Du bist ja eine Berühmtheit... hast du mir gar nicht erzählt.", meinte Larissa überrascht, traurig und neidisch zu gleich. "Das ist nichts weiter. Man hat mich für eine Kollektion mit ins Programm genommen. Hat eine Freundin für mich eingefädelt, aber ich hatte da nie großartige Lust drauf. Die meisten der Kleider hab ich noch in meinem Schrank hängen, sind fast alle allein entworfen. Willst du mal sehen?", fragte Lucia mit einem Lächeln, um die Laune der Blondine etwas zu heben. "Ich dachte schon du fragst nie!", rief diese laut quietschend aus, was Lucia dazu brachte, vom Bett zu fallen. Leicht erschrocken sah sie zu dem andern Mädchen auf. "Immer ruhig. Das sind nur ein paar Kleider. Und ich bin sicher, es ist auch eins dabei, das dir gut stehen wird.", sagte die Blauhaarige und zwinkerte Larissa zu. Diese wurde darauf noch glücklicher, stand auf und schliff Lucia mit sich in deren Zimmer, wo sie gebannt auf den Kleiderschrank schaute. "Du hast es wirklich eilig, was?", fragte die Blauhaarige mit einem leichten Lächeln und einem gekünstelt scharfen Blick. "Und wie!", rief die Blonde und hüpfte vor lauter Freude auf und ab. Das Strahlen ihres Gesichtes konnte jemanden schon fast blenden. Sie freute sich wirklich darauf. Glücklich öffnete das Mädchen den großen Schrank. Die Kleider die zum Vorschein kamen, waren so unterschiedlich, dass man meinen konnte, mehrere Kollektionen hingen darin. Ein Regenbogen aus Farben, Kom­binationen aus Schleifen und Steinen. Es war schön anzusehen, jedenfalls aus der Sicht von Lucia. Doch Larissa war da anderer Meinung... "AH! Die sind TRAUMHAFT schön!", schrie sie schon fast mit quietschender Stimme aus und umklammerte das andere Mädchen sofort. "Darf ich eins davon anprobieren? Ich flehe dich an!", quengelte die Blondine, doch ihre Freundin spielte einfach mal hart. "Nein, du darfst sie nicht anprobieren...", sagte sie mit hochgezogenem Blick, aber einem verräterischen Lächeln. Larissa lachte nur und schaute die Kleider durch. Eines stach ihr ins Auge. "Das hätte ich so gern mal an mir gesehen!", meinte sie und seufzte. Lucia warf einen Blick auf das Kleid und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. "Das sollte gar nicht hier sein... In diesem Schrank hängen nur die von mir gemachten, beziehungsweise entworfenen Kleider... Aber das ist ein Geburts­tagsgeschenk gewesen!", murmelte die Blauhaarige leicht überrascht. "Aber was soll der Geiz. Nur zu, probier es an.", gab sie dann doch nach und die Blondine umarmte ihre Freundin dafür. "Vielen, vielen Dank, Lucia!", rief sie glücklich, nahm das Kleid vorsichtig aus dem Schrank und verschwand im Badezimmer. Nach einer Minute kam sie wieder hinaus. "Wie sehe ich aus?", fragte sie und eine komplett andere Person stand vor Lucia: Die Haare fielen offen und leicht schimmernd von der Sonne über ihre Schultern. Das trägerlose schwarze Kleid, welches bis etwa zu den Knöcheln ging, schmiegte sich perfekt an ihren Körper an und das aus feinen blauen Steinen bestehende Muster fügte sich an sie, als wäre es perfekt für sie gemacht. "Du siehst umwerfend aus, Larissa! Es steht dir hervorragend!", meine das blauhaarige Mädchen glücklich und strahlte das andere Mädchen an. Dieses wurde leicht rot und kicherte. Es ließ sie noch schöner wirken, als sie es sowieso schon gewesen war. Die Gesichtszüge von Lucia versteinerten, als sie das sah. "Dir müssen die Augen nicht gleich rausfallen. Ich helfe dir, das perfekte Aussehen für ein Kleid hinzubekommen, wenn du möchtest.", meinte die Blondine hilfsbereit und die Starre löste sich sofort. Schnell war in den Schrank gegriffen und ein ähnliches Kleid kam zum Vorschein: Es war dunkelblau, etwa knielang und hatte ein feines, aus dunklen grünen Steinen bestehendes Muster in Form eines kleinen Blattes. "Das sieht auch nicht schlecht aus. Trägerlos, die Farbe passt zu deinen Augen und das Muster unterstreicht deine Persönlichkeit. Das ist perfekt!", rief das blonde Mädchen aus, packte Lucia am Handgelenk und schleifte sie ins Badezimmer. Dort wartete sie nicht lange und "half" Lucia dabei, sich auszuziehen. Jedenfalls solange bis sie dem Mädchen Einhalt gebot. "Ich kann das allein, danke."; meinte sie leicht ängstlich, aber dennoch freundlich. Die Blonde nickte und verließ das Badezimmer kurz. Schnell zog sich die Blauhaarige aus und das Kleid an. Als das erledigt war, rief sie Larissa wieder herein. "Das sieht schon ganz gut aus. Nun müssen wir nur ein wenig an deinem allgemeinen Look schrauben und weiß auch schon wo wir da ansetzen: Deine Frisur.", sagte das Mädchen glücklich, ging mit Lucia wieder in ihr Zimmer zurück, zu dem kleinen Schminktisch, den sie sehr selben benutzte. Es fehlten allerdings einige Dinge, die Larissa benötigte. "Warte hier, ich bin sofort wieder da.", sagte sie schnell, verschwand aus dem Zimmer und ging ins Gästezimmer. Während Lucia alleine war, betrachtete sie sich selbst im Spiegel. Es passieren so viele Dinge, dass sie sich nicht einmal richtig freuen konnte, schick gemacht zu werden. Doch schnell waren diese Gedanken wieder vertrieben und sie lächelte. "Das Kleid hängt da schon viel zu lange drin.", flüsterte sie und nun bekam sie einen Look dazu. Nach etwa einer Minute war Larissa wieder da, doch sie wirkte ebenfalls leicht traurig. Noch wollte die Blauhaarige nicht nachhaken, was denn los sei. "Dann wollen wir dich mal verwandeln, meine Liebe.", meinte Larissa nun wie eine professionelle Stylistin. Schnell breitete die Blonde ihre Utensilien auf dem kleinen Tisch aus und begann damit, Lucia zu kämmen. "Deine Haare sind glatt und gut gepflegt, das muss ich dir lassen. Und jetzt machen wir aus dem Einfachen etwas außergewöhnliches!", rief sie aus und begann damit, die Harre so zu kämmen, dass sie anders fallen konnten. Immer wieder fuhr sie mit der feinen Bürste durch die blauen Haare. Nach und nach zeigte sich ein Ergebnis, denn sie begannen über die gesamte Schulter zu fallen und nicht dahinter oder nur davor. "Das wäre erledigt. Deine Haare sehen jetzt deutlich passender zu diesem Kleid aus... Gefällt es dir bis jetzt?", fragte das Mädchen und Lucia schaute auf. Sie war in Gedanken versunken gewesen, weshalb sie nicht großartig darauf geachtet hatte, was passierte. Ihre Haare, die sonst nur hinter die Schultern fielen, lagen nun in einem glatten Übergang von vorne nach hinten. "Das sie toll aus...", flüsterte das Mädchen und Larissa lächelte. Als nächstes das Make-Up.", sagte sie, drehte den Stuhl ihrer Freundin um, damit sie nicht in den Spiegel sehen konnte und begann damit sie zu schminken. Erst puderte sie leicht das Gesicht ab, um das Glänzen zu verschleiern, machte mit etwas Rouge weiter und kam schließlich zu den Augen. "Vorsicht, ich fange jetzt bei den Augen an. Bitte so still wie möglich halten.", bat die Blonde nun voll konzentriert und arbeitete sich mit Liedschatten und Wimperntusche über die Augen. "Das war´s auch schon wieder.", meinte sie glücklich und machte unter den Augen weiter. "Du hast Tränensäcke, Lucia... die wird man aber heute nicht mehr sehen.", murmelte das blonde Mädchen und trug vorsichtig etwas Mascara in Lucias Hautfarbe auf. "Das hätten wir... Dann mal ran an den Mund. Still halten bitte.", flüsterte sie nun nur noch und zog mit einem feinen Lippenstift über die Lippen des Mädchens. Aber Lucia war so in Gedanken versunken, dass sie nichts von all dem mitbekam, was Larissa tat. Sie war geistig da, wo sie so gerne wäre: Bei Ash. Egal was zwischen ihnen passiert war, an ihrem Geburtstag, sie wollte nur mit ihm zusammen sein. "Und das... war´s endgültig. Du bist fertig, Lucia.", meinte das blonde Mädchen stolz und drehte den Stuhl wieder zum Spiegel hin. Als die Blauhaarige den Blick hob, traute sie ihren Augen nicht. "Das... bin ich?", fragte sie und berührte den Spiegel. "Na klar bist du das! Es war eine Menge Arbeit und auch einiges an Zeit nötig, aber ja das bist ganz eindeutig du.", wiederholte die Blondine. "Ich war so in Gedanken das ich nicht mal gemerkt habe, wo du etwas gemacht hast... man erkennt mich gar nicht wieder...", flüsterte die Blauhaarige beeindruckt. Von der schüchternen Person war nichts mehr übrig: Feiner Liedschatten verliehen ihren Augen mehr Ausstrahlung, ebenso die Wimperntusche. Die Tränensäcke, die sie gehabt hatte, waren verschwunden, ihre Wangen hatten mehr Farbe. Ihr gesamtes Gesicht hatte mehr Farbe. Die Lippen waren zwar mit Lippenstift überzogen, aber er trug nicht sonderlich auf. Er spendete lediglich etwas mehr Farbe. Es war, als wäre sie in einem Traum. "Ich sehe umwerfend aus... Danke Larissa!", rief sie voller Freude und fiel ihrer Freundin in die Arme. "Immer gerne. Jetzt musst du aber mich noch hübsch machen. Ich vertraue dir, das du das kannst. Frisch ans Werk!", meinte die Blonde mit einem Lächeln und setzte sich auf den eben frei gewordenen Stuhl. Lucia aber erstarrte. "Ich... habe zwei linke Hände, was es angeht, jemanden zu schminken...", flüsterte sie und ihre Augen weiteten sich leicht. "Keine Angst, du kannst das. Ich vertraue dir.", meinte das Mädchen in Schwarz nur und lächelte nach wie vor unvermindert. Lucia atmete zwei Male tief durch und griff entschlossen zu den Werkzeugen. "Ich mache erst deine Augen, damit das schon einmal weg ist, ja?", meinte sie und Larissa nickte. Vorsichtig trug auch sie den Liedschatten auf die Augen auf, aber deutlich weniger. Ebenso mit der Wimperntusche. "So viel zu den Augen...", murmelte sie nach wie vor nervös und griff nach dem Rouge. Damit war sie besonders vorsichtig und lies sich Zeit. "Das machst du hervorragend. Ich bin schon auf das Ergebnis gespannt.", meinte Larissa immer noch glücklich. Nachdem Lucia das Rouge wieder weglegte, nahm sie einen dunklen Lippenstift von sich selbst und zog die Lippen der Blondine nach. "Und damit hätten wir es auch schon...", flüsterte das Mädchen und Larissa betrachtete sich im Spiegel. "Das ist...", fing sie an und und wieder überkam das Mädchen große Panik. "...sehr gut geworden! Ich persönlich trage immer etwas mehr Rouge aber das ist kein Beinbruch. Den Rest hast du genau so hinbekommen wie ich es gern habe. Jetzt da das erledigt ist, müssen wir uns noch ein bisschen Schmuck oder Accessoires. Was hast du?", fragte Larissa und Lucia zuckte mit den Achseln. "Schmuck und sowas habe ich genug. In den Schubladen hier. Ohrringe, Halsketten, Armbänder... Schleifen, Haarklammern... Da kann ich dir eine Liste schreiben.", meinte sie und öffnete die oberste Schublade des Schminktisches. Darin waren Unmengen an Accessoires zu finden, die Lucia beschrieben hatte. Darunter waren auch elegante Handschuhe. "Dann machen wir dich mal perfekt.", meinte Larissa und nahm einige Dinge aus der Schublade: Ein paar dunkelblauer Handschuhe die etwa die Hälfte des Unterarms bedeckten und mit ebenfalls grünen Steinen geschmückt waren, einen feinen und dünnen Ring mit einem ebenfalls blauen Stein darin und eine Haarspange, eine feine blaue Rose. "Du magst es sehr blau... Oder?", fragte Larissa leicht neckisch und Lucia antwortete. "Ja ich mag es, "blau" zu sein.", meinte sie und zwinkerte einmal. Larissa lachte und half Lucia dabei sich fertig anzukleiden. Im Anschluss suchte Lucia aus dem kleinen Schrank noch einige Dinge für das blonde Mädchen heraus. "Das wäre geschafft. Wir sind fertig miteinander. Und dafür haben wir leider den ganzen Nachmittag gebraucht...", meinte Larissa betrübt. "Was haben wir?", fragte Lucia geschockt und schaute nach draußen. Die Abendsonne stand am Himmel. Nach kurzem Überlegen tippte Lucia Larissa an und lächelte. "Wie wäre es? Wir ziehen in unserer Aufmachung durch die Straßen. Ich kenne da einen Club, in dem wir viel Spaß haben können.", meinte das Mädchen und zwinkerte Larissa erneut zu. Diese war anfänglich skeptisch, aber als Lucia erwähnte, das man dort viel Spaß haben kann, war sie sofort dabei. "Moment... wir haben etwas elementares vergessen... Die Schuhe!", meinte Lucia und seufzte. Schnell waren zwei Paar Schuhe gefunden, eines in blau und das andere in schwarz. "Wir tragen fast nur einheitliche Farben... Etwas seltsam aber warum nicht.", lachte Larissa und ihre Freundin stimmte darin ein. Mit lauten Schritten der hochhakigen Schuhe gingen die Beiden nach unten zu Johanna, welche gerade dabei war, das Abendessen zuzubereiten. Als sie die beiden Mädchen sah fiel ihr der Kinnladen runter. "Lucia? Larissa? Seid ihr das?", fragte die Mutter mit weit aufgerissenen Augen. "Ja, wir sind es, Mama. Ich wollte dich fragen ob wir ins K´N´Jules gehen dürfen.", meinte das blauhaarige Mädchen mit einem Lächeln und einem Blick, der jeden hätte dahin schmelzen lassen. "Na schön... mir ist zwar nicht wohl dabei... aber von mir aus. Seit aber bitte vorsichtig.", meinte Johanna, woraufhin die beiden Mädchen synchron antworteten: "Aber sicher doch!", woraufhin beide kichernd das Haus verließen und sich auf den Weg zum Club machten. Als sie dort ankamen wurde es schon leicht dämmrig, weshalb sie schnell zum Eingang gingen. "Ausweise bitte.", meinte der Türsteher und beide Mädchen zeigten, was der Mann sehen wollte. Als er das Alter nachlas, ließ er die beiden rein. Allein als sie reinkamen, wurden sie schon von dröhnenden und schlagenden Bässen begrüßt. Es war sagenhaft voll, weshalb sich die Mädchen zur Bar durchschlugen. "Guten Abend, ihr Hübschen. Was darf sein?", fragte der Barkeeper und Larissa bestellte für sich und Lucia gleich mit. "Zwei V0.", meinte sie und der Mann nickte mit einem Grinsen auf den Lippen. " V0? Was ist das?", fragte die Blauhaarige unsicher und Larissa lachte. "Vodka mit Eis, einem Spritzer Zitrone und einer Prise Salz. Das musst du probieren.", meinte die Blondine und schon kamen die Getränke. "Lasst es euch schmecken.", meinte der Keeper nur und lächelte nach wie vor. "Wir wollten weggehen und nicht besaufen!", protestierte Lucia, doch Larissa schüttete sich das Getränk in einem Schuss hinunter und das Salz in die Nase. "Probier es einfach. Du wirst sehen, es wird dir gefallen. Zwei D-Nr. 1!", bestellte sie im Anschluss gleich. Auch wenn Lucia nicht wollte, schüttelte sie den Kopf und tat es Larissa gleich. Das Salz brannte in der Nase, aber es lenkte von dem seltsamen Geschmack des Alkohols ab. Als dann weitere Getränke kamen, wurde Lucia zunehmend gesprächiger. Nach dem 3. Drink saßen Larissa und sie bei einer Gruppe Jungs, welche die Rechnung der Mädchen bezahlen wollten. "Nett von euch, Jungs.", meinte Larissa und trank ihren fünften Drink aus. Lucia war inzwischen schon schwindlig. Als man sie dann an der Schulter anfasste, traute sie ihren Augen nicht. "Lucia? Bist du das?", fragte sie ein Junge, den sie sofort erkannt hatte. "Nein... was machst du hier? Ich hätte nie gedacht, dich hier zu treffen!", meinte Lucia geschockt. "Komm mit.", meinte der Junge schnell, doch die andere Männergesellschaft hatte etwas dagegen, dass Lucia ging. "Lasst sie gehen oder es setzt etwas.", sagte der Junge gereizt und seine Ausstrahlung half ihm dabei, die anderen Jungs einzuschüchtern. Schnell verließen Lucia und der Junge den Club und stiegen in dessen Auto. "Danke... Ich wollte längst gehen... aber sie hat mich nicht gelassen...", flüsterte Lucia und der Junge, welcher nun dabei war zu fahren, legte ihr eine Hand auf die Schulter. "Es ist alles gut. Eigentlich wollte ich heute Abend zu dir kommen, aber Johanna meinte, du wärst hier. Ich bin hergekommen um nach dir zu sehen. Und das wohl gerade noch rechtzeitig.", meinte der Junge und streichelte die Schulter des Mädchens. "Danke für alles... ich weiß nicht was ich ohne dich gemacht hätte...", meinte sie und Tränen stiegen ihr in die Augen. "Keine Ursache. Wenn du nichts dagegen hast, kannst du heute Nacht bei mir bleiben, ich rede mit deiner Mutter.", meinte der junge Mann hilfsbereit und Lucia nickte. Sofort nutzte er die Freisprecheinrichtung seines Autos und gab der Mutter der Blauhaarigen Bescheid. "Lucia ist bei mir, Johanna. Sie kann heute auch bei mir bleiben. Ich passe gut auf sie auf, versprochen.", meinte der Junge und nun hörte Lucia die Stimme ihrer Mutter ebenfalls. "Lucia, ich bin froh, dass es dir gut geht... Und dir danke ich sehr. Dafür das du auf meine Tochter aufpasst, du bist ein guter Freund", meinte die Frau und legte auf. "Danke für alles... Paul...", flüsterte das Mädchen noch, ehe sie einfach einschlief.


    Das Ende ist seltsam, gewiss. Da kommt der Spaß erst auf, Spannung ist nicht viel mit drin aber zu mehr bin ich im Moment nicht im Stande. Ich bitte daher um Gnade bei der Bewertung...


    LG


    Dark Rider Robin

    Liebe Leute,


    leider kann ich in nächster Zeit nicht mit einem neuen Kapitel dienen, da ich derzeit einfach keine Ideen mehr habe. Und deshalb brauche ich eure Hilfe!


    Ihr seid meine Quelle der Ideen. Ihr gebt mir das, was ich für neue Kapiel brauche. Aber leider hab ich diesmal keinen Plan wie es weitergehen soll. Dabei soll die Umfrage helfen, denn ihr entscheidet nun, was ihr als nächstes erfahren werdet. Was genau das ist, werde ich nicht unbedingt veraten, ihr müsst zwischen den Zeilen lesen!


    Hier nun die Umfrage



    Und bitte: Seid ehrlich! Ich brauche eure Unterstützung so sehr wie noch nie zuvor!


    LG


    Der böse Wolf und dunkle Reiter
    Dark Rider Robin

    Der Wolf meldet sich zurück und hat ein neues Kapitel für euch dabei!
    Diesmal schon etwas früher, aber das hat so seine Richtigkeit, denn wenn ich dieses Kapitel nicht jetzt online stelle, sondern erst in zwei Tagen oder wann auch immer, wird es garantiert ein ganz anderes sein!


    Ich danke euch für eure Kritiken und werde sie wie immer beherzigen, auch wenn meine Rechtschreibung nicht gerade besser zu werden scheint. Peinlich und blöd, aber irgendwo... was solls, ich bin ja nicht im Deutschunterricht hier :)


    Und nun, auf Wunsch von Milanor, werde ich auch eine kurze Übersicht über das bisherige Geschehen verfassen. Es ist etwas kurz, aber ich will ja nur grob widergeben was passiert ist und nicht alle Kapitel nochmal hier reinschreiben:






    Kapitel 9: Freundschaft im Hass...


    Es war ruhig in dem großen Haus. Niemand war mit irgendetwas beschäftigt, keiner tat etwas. Die Stille füllte wirklich alle Räume aus und hinterließ den Eindruck, dass es verlassen war. Aber weit gefehlt, da sich vier Personen darin befanden. Johanna saß in ihrem Zimmer und dachte an Harald. Sie übte stillschweigen aus, was ihr die drei Teenager gleichtaten. Auch wenn es den Anschein hatte, das sich nichts verändert hatte, war doch einiges geschehen, in diesen Stunden. Der Morgen war, ebenso wie der ganze restliche Tag, schnell dahingezogen und hatte einen Ort ohne Stimme zurückgelassen. Lucia saß in ihrem Zimmer, gemeinsam mit Larissa, während Ash im Gästezimmer war. Nach wie vor machte sich der Junge Gedanken darüber was in der Nacht geschehen war und konnte sich noch immer nicht erklären wie es dazu gekommen war. Nun sprach er seine Gedanken aus, zwar im Flüsterton, doch durchbrach es doch die allgegenwärtige Stille. "Wie... wieso... wann... warum... Lucia... Larissa... Freundin... Liebe... das ist alles so kompliziert geraten...", fing der Junge an, der auf dem Bett saß und den Kopf hängen ließ. Die Tür war verschlossen, das Fenster geöffnet und der Kummer groß. Doch konnte er nicht abgetragen oder ausgesprochen werden, wenn ihm niemand zuhörte. Langsam und total lustlos stand Ash auf, ging mit hängenden Armen und gesenktem Blick zur Tür, schloss auf und ging zum Zimmer von Johanna. Mit einem unwohlen Gefühl im Bauch klopfte der Junge nach einigen Sekunden. Als niemand antwortete, wollte er schonwieder zurück zu seinem Zimmer gehen, doch als sich der Schwarzhaarige umdrehen wollte, öffnete die Gastgeberin ihre Tür.


    Anfänglich schaute sie den Jungen nur an, ehe sie ein Stück beiseite ging, damit er eintreten konnte. "Danke...", flüsterte der Teenager niedergeschlagen und setzte sich auf den einzigen Stuhl im Zimmer. Es war relativ geräumig, hatte einen großen dunkelbraunen Kleiderschrank mit einem großen Spiegel daran, ein Fenster, einen einfachen Schreibtisch und ein Doppelbett. "Was kann ich für dich tun?", fragte die Frau leise, nachdem sie die Tür geschlossen und ich sich auf das Fensterbrett gesetzt hatte. "Darf ich dir erzählen, was im Moment in mir vorgeht?", fragte Ash zurückhaltend, woraufhin Johanna nun wieder Emotionen zeigte, denn sie wirkte ernsthaft überrascht. Ein leichtes Lächeln machte sich in ihrem Gesicht breit, welches vorher einfach nur abwesend und gefühlslos ausgesehen hatte. "Aber natürlich. Sag mir was immer dich belastet.", meinte sie freundlich und grinste nun richtig. Schnell zog die Mutter den Stuhl an das Bett heran, lies sich auf dieses nieder und schaute den Jungen aufmerksam an. Auch er schien nun etwas aufzutauen und ein ganz leichtes Lächeln erschien auf seinen Lippen. "Danke, Johanna. Ich kann es niemandem sagen, denn meine Mutter darf davon nichts erfahren. Sie würde es nicht verstehen... auch wenn sie als Mutter alles was mich bedrückt verstehen müsste, das könnte selbst sie nicht verstehen. Aber du... du wirst sicher durchschauen, was mir auf dem Herzen liegt...", murmelte der Junge, nach wie vor mit gesenktem Kopf. "Davon bin ich überzeugt... das Delia nicht mitbekommen soll, das zwischen dir und Larissa nicht mehr alles rund läuft, ist mir klar. Aber es gibt etwas anderes, das du mir gerne erzählen möchtest, nicht wahr?", fragte die blauhaarige Frau nun und zwinkerte dem Jungen zu. "Ja, da hast du absolut recht. Es läuft aus gutem Grund nicht mehr rund zwischen Larissa und mir. Ich habe es erkannt, als Lucia mich abholen wollte. Nachdem ich sie verlassen musste, war ein Loch in meinem Leben. Larissa hat es gefüllt, aber nicht verschlossen, das kann nur Lucia... Sie ist das Mädchen meiner Träume. Nicht einen Tag gab es, an dem ich nicht an sie denken musste. Und seit ich sie wieder um mich habe, sind meine Gefühle stärker als jemals vorher. Sie ist wirklich umwerfend...", schwärmte der Junge nun, hob den Kopf und lies Johanna das Leuchten in seinen Augen sehen. "Du liebst sie, das steht außer Frage. Aber wo liegt dein Problem, Ash? Sag es ihr!", ermutigte Johanna den Teenager nun und das Leuchten in ihren Augen war ähnlich hell wie das des Jungen. Doch dieses begann schwächer zu werden. "Da gibt es aber ein Problem: Larissa. Sie ist mit mir zusammen. Das hat sie jedem erzählt, den sie kennt. Sich von ihr zu trennen wird nicht nur schwer, sondern auch sehr schmerzhaft, da sie mir auch viel bedeutet. Aber das kann ich nur mit ihr und Lucia klären...", murmelte der Schwarzhaarige nun und senkte den Kopf wieder. "Danke für deine offenen Ohren und deinen seelischen Beistand, Johanna. Du hast mir sehr geholfen.", sagte Ash nun mit deutlich kräftigerer und leicht fröhlicher Stimme und verlies leicht lächelnd das Zimmer. Die Mutter blieb zurück und schaute, nun lächelnd, aus dem Fenster. Als der Junge die Mädchen im Gästezimmer nicht vorfand, beschloss er ein wenig spazieren zu gehen.



    Unterdessen waren auch Lucia und Larissa dabei, sich zu unterhalten. Nach einer Ewigkeit, in der sie nur im Zimmer gesessen hatten um sich gegenseitig anzuschweigen, sprachen sie über die letzte Nacht. "Kannst du dich daran erinnern, was passiert ist, nachdem wir in diese Limo gestiegen sind?", fragte die Blondine und Lucia antwortete relativ langsam und erst nach einer kleinen Pause. "Ja... bis zu dem Punkt, an dem ich dich an Harald lehnen sah... Ab da ist auch bei mir alle schwarz... Nur Fetzen... Wie Ash mich in mein Zimmer getragen hat...", fing die Blauhaarige an, doch verschwieg den Rest, da sie wusste, was es anrichten würde. "Ich bin eingeschlafen und kann mich seit dieser Fahrt an nichts mehr richtig erinnern. Es ist wie ein Fluch... Kannst du dich nicht noch an etwas... erinnern das du mit Ash... gemacht... hast?", fragte Larissa nun mit hochrotem Kopf und sehr leise. Lucia sah auf und zu dem blonden Mädchen rüber, die an ihrem Schreibtisch saß. Ein leerer Blick zeigte der Fragenden, was sie wissen wollte. "Ich kann mich an nahezu nichts mehr erinnern, das müsstest du inzwischen ja wissen. Aber ich will mich gar nicht daran erinnern, was ich getan habe... Immer geht etwas in die Brüche wenn ich glücklich bin... sowas ist irgendwo unfair. Es tut mir so leid, Larissa...", flüsterte die Blauhaarige nun betrübt, doch Larissa machte ihr wieder Mut. "Es hat wohl so nicht sollen sein, sonst wäre ja nichts passiert, oder? Ich bin mir sicher, das dich und Ash etwas verbindet. Aber was ist mir irgendwo schleierhaft... Mich hat auch so vieles mit ihm verbunden. Und... hast du eigentlich jetzt schon was von...", fing die Blonde noch an, doch sie wurde von Lucia´s Handy unterbrochen, welches gerade laut zu klingeln begann. Sofort nahm es das Mädchen in die Hand und schaute zu Larissa und nickte. "Hallo?", fragte die Blauhaarige etwas nervös, als sie den Anruf von Stefan entgegen nahm. Das andere anwesende Mädchen war ebenfalls stark angespannt, man konnte es an ihrem starren Blick, mit weit aufgerissenen Augen und fest zugepressten Mund erkennen: Sie war nicht nur gespannt, sondern auch neugierig was nun geschah. "Hey Süße. Entschuldige das ich dich einfach da hab sitzen lassen, war alles andere als in Ordnung von mir.", hörte man Stefan aus dem Handy sprechen und die Blicke beider Mädchen änderte sich nahezu synchron: von angespannt zu wütend. "Nicht in Ordnung!? Was bildest du dir eigentlich ein wer du bist, mich nach dieser Blamage einfach so anzurufen, hm? Ich glaube ich spinne!", rief das Mädchen empört und Larissa zeigte ihr mit einigen aufmunternden Gesten, dass sie ihre Meinung teilte. "Wag es nicht, dich nochmal in meiner Nähe blicken zu lassen. Das Projekt bei Professor Eibe kannst du dir auch abschminken, wenn er hört was du für ein Betrüger bist!", sagte das Mädchen laut und entschieden, legte auf und warf das Handy auf das Bett. "Das war... der Wahnsinn, Lucia!", meinte Larissa beeindruckt, doch als sie sah, dass das andere Mädchen fürchterlich zitterte, stand sie sofort auf und nahm sie in den Arm. "Hey... es war das Richtige ihn abzuschießen. Er hat dich nicht verdient.", murmelte die Blondine um das blauhaarige Mädchen aufzumuntern. Ihre Worte zeigten Wirkung, denn das Zittern lies schon bald wieder nach und auch die tiefen Atemzüge verschwanden wieder. "Du hast Recht, Larissa. Der schleimige Typ ist ein Idiot... Dabei dachte ich, dass ich ihn kenne... sechs Monate lang war er ein super Freund für mich, aber jetzt... bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob ich ihn jemals wieder unter die Augen treten kann.", flüsterte das Mädchen nun wieder niedergeschlagen, doch Larissa griff ein Thema aus dem Gespräch auf, welches eben geführt worden war. "Was ist das für ein Projekt, über das du grade geredet hast?", fragte sie nun und wieder lenkten die Worte die Trauernde ab. "Ein Evolutionsprojekt, Erforschung der Evolutionssteine, wie Blattstein, Wasserstein, Feuerstein und sowas. Ich habe einen Teil hier, die braune Schatulle auf dem Tisch. Wenn du möchtest, zeig ich dir das, was ich schon rausgefunden habe.", sagte Lucia nun vollkommen ruhig und Larissa holte lächelnd die Kiste, die auf dem Tisch lag. Schnell war sie auch von der Blauhaarigen geöffnet und die reinen Steine der Weiterentwicklung kamen zum Vorschein. "Die sind... wunderschön! Und so... perfekt...", flüsterte die Blonde in Ehrfurcht, als sie die absolut vollkommenen Steine sah. "Das sind die Reinsten die ich jemals gesehen habe. Es gibt auf der Welt unzählige von denen, aber mit dem Reinheitsgrad... Ach was rede ich denn... Du musst wissen, dass die Reinheit dieser Kristalle, die meistens für Steine gehalten werden, für die Entwicklung entscheidende Vorteile haben können. Sie tragen weniger Schmutz und mehr der Elementkraft in sich, was sich auf das jeweilige Pokémon überträgt.", erklärte Lucia nun schon fast wie eine echte Professorin und Larissa hörte aufmerksam zu. "Also, wenn ich jetzt meinem Evoli einen solchen Stein gebe ist es mächtiger, als wenn ich ihm beispielsweise diesen hier gebe?", fragte sie und zog aus ihrer Tasche einen Donnerstein. "Ich glaub es nicht... wo hast du den denn her?", fragte die Blauhaarige sofort, hielt ihre Hand vor das andere Mädchen, welches den Kristall in deren Hände gleiten ließ. Schnell betrachtete sie das feine grün schimmernde Elementgestein und wartete nach wie vor auf eine Antwort. "Ich hab ihn gefunden, als ich mich in Erzelingen umgesehen habe, in dieser Mine da. Als ich sie grade verlassen wollte, gab es einen Erdrutsch und der hat eine alte steinerne Kiste freigelegt. Ich hab sie mir angeschaut und da waren die gleichen Steine drin, wie die die du da grade hast. Es war ein kompletter Satz, hab sie alle dabei.", meinte das Mädchen gelassen und Lucia lies den Kinnladen fallen. "Larissa... dieser Stein ist nicht nur rein, er ist absolut vollkommen. Mag sein, die Reinheit ist vergleichbar mit denen die ich da habe, aber man spürt die Macht die von ihnen ausgeht. Die sind eine Urgewalt in sich...", murmelte sie vor sich hin, stand auf und kramte in einigen Aufzeichnungen. Nach einigen Augenblicken hatte sie gefunden was sie suchte. "War es diese Kiste?", fragte sie und zeigte der Blonden eine Zeichnung einer fein geschmückten aus Stein gemeißelten Truhe. Die Zeichnung wirkte, ähnlich wie das was sie abbildete, relativ alt. "Ja... das ist sie. Ist die was besonderes?", fragte die Blondine nun und Lucia nickte mit absolut leerem Blick. "Das ist ein seit Jahrhunderten gesuchter Schatz aus vergangener Zeit... Diese Kiste enthält die Kräfte der Götterwesen, die die Pokémon einst geschaffen haben...", murmelte die Blauhaarige etwas abwesend. Larissa stand nun auch auf und nahm die Hand des andere Mädchens. "Ich überlasse sie dir. Du kannst mit ihnen was anfangen, ich nicht. Ich habe sie ja schließlich nur gefunden. Genau genommen habe ich sie gestohlen... aber trotzdem sind diese Steine oder Kristalle oder was auch immer die jetzt genau sind, bei dir in den besten Händen.", sagte die Blonde und zog an dem Band, das sie vor dem Gürtel trug. Ein kleiner Beutel hing nun in ihrer Hand und diesen reichte sie Lucia, welche ihn sprachlos annahm. "D-du hast... m-mir gerade... etwas von unermesslichem Wert geschenkt...", flüsterte das Mädchen entgeistert und konnte nicht anders als Larissa um den Hals zu fallen. "Kein Problem, Süße. Wirklich, kein Thema. Aber ich muss jetzt langsam los. Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich mit dem Schiff heute Nacht nach Hause fahren werde. Und das ich mich von Ash getrennt habe, wissen sie auch. Nur er weiß es noch nicht... das wird eine schwierige Angelegenheit werden...", murmelte nun die Blonde betrübt und Lucia hielt sie fest. "Ich will nicht das du gehst. Mit dir ist wieder Leben in mich gekommen! Auch wenn wir anfänglich Reibereien hatten, jetzt sind wir doch schon relativ gut befreundet, dafür das wir uns erst seit einigen Tagen kennen...", flüsterte die Blauhaarige und beide Mädchen mussten lachen. "Das stimmt allerdings. Ich lass dir meine Nummer und meine Adresse da, wir können ja jeden Tag telefonieren. Und ich werde dich auf jeden Fall nochmal besuchen. Versprich mir, das du mich auch besuchen wirst.", forderte das Mädchen und Lucia tat es sogleich. "Abgemacht. Hilfst du mir beim Packen? Ich hab da ein Chaos in meinem Koffer, das ist nicht mehr zu ertragen.", klagte die Blondine nun mit einem Zwinkern und das blauhaarige Mädchen erklärte sich lachend dazu bereit, zu helfen, wo sie nur konnte. Zusammen verließen sie das Zimmer und gingen zum Gästezimmer, aber es war abgeschlossen. Von innen hörte man nichts, also dachten die Mädchen daran, dass Ash eventuell unterwegs war, auch wenn sie sich nicht erklären konnten wo. Lucia zog ihren eigenen Schlüssel für das Zimmer aus der Tasche und schon waren die Mädchen drin und begannen mit dem Packen. Es war eine schwere Zeit für beide, auch wenn es nur zwei Tage gewesen sein mögen. Aus ihrer Trauer und Wut wuchsen aber Freundschaft und Hoffnung hervor. Die Saat einer wundervollen Bekanntschaft war ausgebracht...

    Dies ist das Kapitel mit einem relativ offenen, aber doch entschiedenen Ende. Es ist etwas geschehen, aber doch ist noch etwas ungeschehenes dabei...

    Die Fehler die ihr findet, immer her damit ich versuche sie auszumerzen (Ich verspreche viel und tu wenig, weiß ich, aber ich versuch mich zu bessern, ich schwörs) Danke^^

    Wie gewünscht sind weniger, bzw. nur zwei Absätze drin, um eine genaue Abgrenzung von den Gesprächen herzustellen.

    In der Hoffnung das euch das Kapitel gefallen hat

    In Hochachtung an euch, meine Leserinnen und Leser,

    der böse Wolf/das böse Wölfchen
    The Dark Rider

    Robin

    Kapitel 8: Was geschieht nun?


    Die Nacht verging ohne das es wirklich jemand realisierte. Das ganze Haus schlief bis in den späten Vormittag hinein. Nur eine Person war relativ zeitig wach: Larissa. Als die Sonnenstrahlen durch die Fenster des südlich liegenden Zimmers wanderten, kitzelten diese schließlich das Gesicht der Blondine. Leicht kichernd blinzelte sie einige Male, ehe sie sich leicht aufrichtete. Neben ihr war niemand. "Ash?", fragte das Mädchen verschlafen, streckte sich und stand aus dem Bett heraus auf. Langsam sah sie an sich herunter und betrachtete ihr Outfit: nach wie vor in Ausgehkleidung. Schnell kramte der Teenager in dem mitgebrachten Koffer und fand schnell was sie suchte: Eine enge Jogginghose , Turnschuhe, ein leicht durchscheinendes weißes Top und eine tiefgrüne Stoffjacke. Nachdem die Tür abgeschlossen war, zog sich das Mädchen hurtig um und stand schon nach einer Minute fertig umgekleidet da. Sie pflegte ihre morgendliche Tradition und schlich zur Eingangstür. Das gesamte Haus schlief noch, nur sie war wach, was sie aber nach dieser Nacht nicht wunderte. So leise es möglich war, drehte sich der Schlüssel in der Tür und schon war das Mädchen nach draußen verschwunden um ihren morgendlichen Lauf zu machen, auch wenn sie die Gegend nicht wirklich kannte.

    Ash hatte mit ihr einen kleinen Rundgang gemacht, als die beiden angekommen waren. Es war ruhig im Dorf, nur einige kleine Vogelpokémon flogen am wolkenfreien Himmel. Noch dazu war die Temperatur genau richtig um zu Laufen. Die schmalen Dorfstraßen waren nicht alle befestigt, weshalb Larissa auf einem der unbefestigten Wege lief, den sie bei dem Rundgang kennengelernt hatte. Während des Laufens dachte die Blondine nach. °Wo ist Ash nur abgeblieben? Ich kann mich nicht einmal erinnern, wie ich wieder in dieses Bett gekommen bin... Nur das ich in der Limousine neben Harald eingeschlafen bin... aber mehr ist da nicht... Naja, es wird schon nichts schlimmes passiert sein...°, grübelte sie vor sich hin und lief grinsend weiter.


    In der Zwischenzeit erwachte Johanna in ihrem Bett. Und sie war nicht allein. Harald lag bei ihr und hielt ihre Hand. Langsam und vorsichtig drehte sie sein Gesicht, küsste ihn auf die Wange und wünschte ihm einen Guten Morgen. "Den wünsch ich dir auch, meine Süße.", sagte der Mann verführerisch und küsste Johanna einfach. Diese war nicht abgeneigt, doch löste sie sich von ihm. "Ich muss mich um das Frühstück kümmern. Und ich glaube das du langsam auch aufbrechen musst.", sagte die Frau, stand auf und zog sich an. "Ich muss wirklich weg, da hast du recht... Aber ich komme heute noch wieder. Versprochen.", schwor der Mann und erhob sich ebenfalls aus dem Bett. Nachdem auch er sich angezogen hatte, küsste er Johanna noch einmal, ehe er aus dem Haus schlich. Diese lies der Mann allein zurück, doch das machte nichts. Nachdem sie sich angezogen hatte, ging sie runter in die Küche und suchte die Zutaten für ein gutes Frühstück zusammen. "Nach der Nacht haben bestimmt alle hier Hunger...", murmelte sie glücklich vor sich hin und kochte munter für alle ein riesiges Frühstück: Speck, gekochte Eier, Spiegeleier, Rührei. Dazu presste sie noch frischen Saft und begann damit sich um etwas anderes Gedanken zu machen: Ihre Zukunft mit Harald.


    Nachdem die ausführliche Runde geschafft war, kehrte das Mädchen wieder zum Haus ihrer Gastgeberin zurück und ging einfach hinein. Als die Tür geschlossen war, zog ein herrlicher Geruch aus Richtung der Küche zum Eingang. "Das riecht himmlisch!", schwärmte Larissa und folgte dem Duft einfach. Als sie Johanna dann am Herd stehen sah lächelte die Blondine. Die Hausfrau trug ihre üblichen, leichten Klamotten: Oberteil in grau, Hose in Blau mit passenden Schuhen und eine Schürze. "Guten Morgen, Larissa. Ich hatte gedacht ich wäre als Erste wach.", grüßte Johanna den Gast überrascht aber dennoch freundlich. "Guten Morgen. Ich bin chronischer Frühaufsteher. Wenn morgens nicht gelaufen wurde, bin ich den ganzen Tag über schlapp.", meinte das Mädchen nur und grinste. "Das duftet wirklich wundervoll.", lobte sie die Köchin noch, ehe sie wieder in Richtung Gästezimmer ging. "Ist es in Ordnung, wenn ich mich jetzt waschen gehe? Und... haben Sie Ash irgendwo gesehen?", fragte sie auf halbem Weg und Johanna meinte, das sowohl genug Zeit sei und das sie nichts dagegen hätte. Doch die Frau hatte keine Ahnung wo Ash steckte.


    Mit guter Laune erfüllt öffnete sie erneut die Tür zum Gästezimmer und kramte wie schon vorhin in ihrem Koffer. Nachdem alles beisammen war, schlich das Mädchen grinsend an Lucias Zimmer vorbei zum Bad. Nach einer schnellen, erfrischenden Dusche kam sie wieder heraus und ging wieder nach unten. Sie trug nun ein einfaches Outfit, bestehend aus einer leichten türkisen Hose, Hausschuhen, einem gelben T-Shirt und einem Kaputzenpullover in Schwarz. Johanna war gerade dabei den Tisch zu decken. "Kann ich helfen?", bot Larissa an und die Mutter nickte lächelnd. "Wenn du möchtest kannst du den Tisch fertig decken und dann Lucia aufwecken. Aber nur wenn du möchtest.", betonte die Frau mit einem abschätzenden Blick. Aber dieser erwies sich als total unbegründet, denn sofort deckte das Mädchen den Tisch fertig und schlenderte nach oben zum Zimmer von Lucia, die geweckt werden sollte.


    Die Blondine atmete einmal tief durch, ehe sie klopfte. Als sie nichts hörte, öffnete sie langsam und leise die Tür. Es war dunkel im Zimmer, da die Fensterläden nach wie vor geschlossen waren. Aber das Licht das in das Zimmer fiel, lies Larissa etwas in ihren Augen absolut schreckliches sehen: Ash und Lucia lagen gemeinsam in dem Bett des Mädchens, nebeneinander und in seinen Armen lag das blauhaarige Mädchen. Der Junge hielt sie liebevoll fest und, was der Blondine besonders zusetzte war, dass beide offenbar nackt waren. Fast starr vor Schreck bewegte sie sich langsam und lautlos zurück. In ihr brach gerade eine Welt zusammen. "Nein...", hauchte sie und schloss die Tür, ebenso leise wie sie sie geöffnet hatte. "Das... das darf nicht sein...", flüsterte sie und Tränen stiegen ihr in die Augen. Stumm weinend zog sich Larissa in das Gästezimmer zurück und schloss ab. Doch das Eintreten des Mädchens war im Schlafzimmer nicht unbemerkt geblieben. Ash regte sich, streckte sich kurz und legte seine Arme wieder um den Körper des Mädchens. "Guten Morgen...", hauchte er ihr ins Ohr und küsste sie auf die Wange.


    "Guten Morgen, Ash...", flüsterte Lucia zurück und drehte sich leicht um. Erst jetzt fiel ihr etwas auf. Voller Entsetzen wich sie an die Wand zurück, an der das Bett stand. Auch Ash wunderte sich... denn er war in der Annahme gewesen neben jemand anders aufzuwachen. "Lucia...?", fragte der junge Mann unsicher, doch diese schwieg. "Was ist letzte Nacht passiert? Wieso sind wir in MEINEM Bett? Und wieso sind wir NACKT?", fragte Lucia schnell und unsicher hintereinander. "Ich bin mir nicht sicher was passiert ist... ich hab höllische Kopfschmerzen...", murrte der Junge und schaute nochmal genau hin. Seine Augen weiteten sich. Erst jetzt wurde ihm richtig klar, wo er war. Sofort drehte er sich um und griff am Boden nach seinen Sachen. Durch Glück konnte Ash seine Unterhose ausmachen, zog sie sich an und sammelte anschließend schnell seine Sachen zusammen. "Lucia... tut mir... oh nein... was hab ich... nein das darf nicht... oh mein Gott...", sagte der Junge noch schneller als das Mädchen vor ihm geredet hatte und beeilte sich damit, schnellstmöglich in seine Kleidung zu kommen. "Es tut mir leid, Lucia... Ich habe keine Ahnung was passiert ist...", flüsterte der Schwarzhaarige nochmals, ehe er hecktisch das Zimmer verlies. Lucia blieb etwas verstört zurück, denn sie hatte von dieser Nacht ewig geträumt. Nun da sie gekommen war, wollte das Mädchen sie nur ungeschehen wissen. "Was haben wir nur getan...?", fragte sie leise und stand nun ebenfalls auf.


    Vorsichtshalber nahm sie aber ihre Decke mit, schloss die Tür ab und zog sich ihren Morgenmantel über, welcher an der Badezimmertür hing. Als dies getan war, sammelte auch das Mädchen ihre Sachen zusammen, aber etwas fehlte... Ihr Slip war weg. "Hat Ash den...?", fragte sie sich nur, schüttelte den Kopf und ging zum Kleiderschrank um sich einfach andere Unterwäsche zu holen. Noch während der Mantel zugebunden wurde, öffnete Lucia die Fensterläden und wurde von der Morgensonne stark geblendet. Sie drehte sich um und ging langsam in ihr Bad, wo sie sich erst im Spiegel ansah. Ihre Haare waren leicht zerzaust, aber sonst war nichts auffällig. Während sie unter der Dusche stand dachte sie über die Nacht nach, die aus ihrer Erinnerung verschwunden war. "Haben wir etwa...nein... das dürfen wir nicht getan haben... wieso fällt es mir nur so schwer mich zu erinnern?", fragte sie sich und hielt sich den Kopf vor lauter Kopfschmerzen.


    Als sie das Wasser wieder abdrehte, stieg sie vorsichtig aus der Duschkabine, trocknete sich langsam ab und zog sich die mitgenommenen Klamotten an. Da sie sich die erstbesten Teile gegriffen hatte, war das Ergebnis schon fast eine Katastrophe: eine grell gelbe und leicht gekürzte Hose, dazu ein giftgrünes Top und braune Socken. Als das Mädchen das sah, ging sie zu ihrem Kleiderschrank. Inzwischen war sie wach genug und konnte weit genug denken um ein sinnvolleres Outfit auszusuchen. Am Ende waren es dann ein einfaches ärmelloses Oberteil in schlicht weiß, darüber eine dünne Jacke mit einem Stich dunklem Grün und eine einfache Hose in dunklem Blau. Danach ging sie wieder ins Bad um sich die Haare zu machen. Als auch das erledigt war, machte sich das Mädchen auf den Weg zum Frühstück. Unterdessen war Ash vor verschlossener Tür gelandet.


    Vorsichtig klopfte er an und hörte Larissa leise schluchzen. "Larissa... bitte lass mich rein...", sagte der Junge verzweifelt und er hörte wie sich im Zimmer jemand bewegte. Als sich der Zylinder der Tür drehte, wollte er schon nach drinnen, aber er wurde überrascht. Larissa stand in der Tür und stellte ihm seinen Koffer vor die Füße. "Ich beanspruche das Zimmer für mich. Du kannst ja bei Lucia schlafen... und wenn du schon dabei bist... kannst du ja alles andere auch gleich mit ihr anstellen!", sagte das Mädchen laut und vollkommen aufgelöst. Ihre Augen waren rot geweint, Tränen rannen an ihren Wangen herab und es schien so als wäre sie sowohl verletzt, als auch traurig und wütend zu gleich. "Verschwinde von meinem Zimmer...", sagte Larissa nur noch und schlug die Tür zu. Mit gemischten Gefühlen ging Ash in das freie Badezimmer und wusch sich ebenfalls, aber als einziger nahm er eine Eisdusche um einen klaren Kopf zu bekommen. Sein Koffer stand geöffnet im Badezimmer, aus dem er alles herausgenommen hatte, was er brauchte, ehe er sich unter die Dusche gestellt hatte. Er war schnell fertig damit und trocknete sich hurtig ab. Dann nahm er sich sein dunkelblaues Hemd, dazu eine weiße Jeans und noch einfache und bequeme Hausschuhe. Nachdem der Koffer wieder ordentlich geschlossen war, ging der Junge mit ihm nach unten und lies ihn neben der Treppe stehen. Auch der Junge folgte dem Geruch, diesmal aber ins Esszimmer, welches direkt neben der Küche war. "Guten Morgen, Ash. Larissa hat nach dir gefragt.", begrüßte ihn Johanna, welcher etwas müde zurückgrüßte und danach aufsah.


    "Offenbar hast du die Nacht nicht bei ihr verbracht... kann das sein?", fragte die fürsorgliche Frau und Ash seufzte. Sie nippte an ihrem Tee, während sie den Jungen einfach nur beobachtete. Vor ihm lag eine Kopfschmerztablette und ein Glas Wasser. Nachdem er die Tablette mit dem Wasser zu sich genommen hatte, antwortete der Junge. "Allem Anschein nach habe ich die Nacht in Lucias Zimmer verbracht... in ihrem Bett...", sagte Ash etwas abwesend und Johanna machte große, entsetzte Augen. "Du... du hast bei Lucia geschlafen? Das... das darf... nein... bitte sag mir das da nichts passiert ist...", murmelte Johanna nur zusammen, doch der Junge machte ihre Hoffnungen sogleich zur Nichte. "Ich kann mich nicht erinnern was passiert ist. Und Lucia offenbar auch nicht...", flüsterte er und seufzte erneut.


    Lucia hatte das Gespräch mit angehört und kam nun etwas verunsichert dazu. Noch ehe ihre Mutter fragen konnte, antwortete das Mädchen. "Ich kann mich nicht erinnern was passiert ist... an die Fahrt in der Limousine... Ab da ist alles einfach nur schwarz...", hauchte die Blauhaarige und ihre Mutter atmete tief durch. "Weis Larissa davon?", fragte sie nun Ash, welcher nickte. Die Augen des Mädchens weiteten sich. "Du hast es ihr gleich erzählt?", fragte sie entsetzt und wütend. Doch Ash widersprach ihr sofort. "Sie hat uns gesehen. Offenbar wollte sie uns wecken...", sagte der Junge und die gute Laune, die im Haus vor wenigen Minuten noch geherrscht hatte war für diesen Tag definitiv verflogen........



    Was ist passiert, in dieser Nacht? Warum ist das passiert? Wird es Konsequenzen haben?
    Diese Fragen kann ich euch nicht beantworten... denn das müsst ihr selbst tun.



    Denn nur was ihr denkt, spielt in diesem Fall eine Rolle.

    Bitte schreibt mir eure eigene Meinung zu diesem Thema. Als private Nachricht, als Gästebucheintrag oder sonstirgendwie. Lasst mich einfach wissen was ihr über dieses Thema denkt.


    Und hier noch eins....


    Stefan... wo der steckt weis selbst ich nicht so genau. Aber er wird wiederkommen... aber was dann passiert... darauf müsst ihr leider noch etwas warten.


    In diesem Sinne verabschiede ich mich für dieses Kapitel und wünsche viel Spaß bei der weiteren Verfolgung (oder auch nicht) meiner FanFiction. Danke^^


    Bad Wolf


    Ab Heute: Dark Rider

    Nach langen zwei Wochen werde ich die eigentliche Story nun fortsetzten (ich hoffe es hat auch jemand drauf gewartet ;) )


    Den Verlauf zu beschreiben ist nicht nötig schätze ich mal^^


    Und nun: Kapitel 7!


    Liebe kennt viele Gesichter


    Lucia saß neben Stefan auf ihrem Bett und lehnte sich an ihm an. Sie trug ihr schwarzes Kleid, welches ihr von Johanna geschenkt worden war. der Junge trug einen edel wirkenden schlicht weisen Anzug und saß neben seiner geliebten Freundin. Es war später Nachmittag, die Sonne war dabei unterzugehen und warf dabei ein wunderschönes rotes Licht ins Zimmer. Das relativ kleine Bett war dabei in ein sehr sanftes Orange getaucht. Das Lichtspiel, welches an dem Fenster hin, warf bunte, kristallförmige Farbflecken durch den ganzen Raum, was eine herrlich romantische Atmosphäre erschuf. "Freust du dich auf heute Nacht?", fragte der Junge nach einem schier unendlich langen Schweigen und Lucia antwortete erst etwas später, da sie leicht weggedöst war. "Klar. Ich wollte schon immer mal im Bellá Dore essen. Es soll der Wahnsinn sein.", meinte sie glücklich und lächelte Stefan an.


    "Mich wundert es aber das du so kurzfristig noch einen Tisch für uns sechs bekommen konntest. Soweit ich weis ist dieses Restaurant das beliebteste in ganz Sinnoh und mehrere Monate im Voraus ausgebucht.", fügte die Blauhaarige hinzu, woraufhin Stefan gelassen antwortete. "Ich kenne den Sohn des Besitzers. Wir sind gut befreundet und er hat mir angeboten mir einen Tisch zu besorgen wenn ich mal einen brauche. Ich finde es aber trotzdem schade das wir nicht allein hingehen, sondern Ash, Larissa und deine Mutter mitnehmen. Nichts gegen Johanna, sie ist sehr nett und ich mag sie... aber Ash? Und diese Larissa auch noch? Und Harald? Einen POSTBOTEN?", fragte der Junge nun extrem genervt und am Ende sehr auffällig zornig. "Das haben wir doch schon alles besprochen. Ich will die Beiden dabeihaben, weil sie Gäste bei uns sind und extra wegen meines Geburtstags angereist sind.", sagte die Blauhaarige entschieden und küsste den Jungen auf die Wange. "Ich frage schnell nach, wann wir loskönnen.", sagte Lucia nun, stand auf und verließ das Zimmer.


    Schnell war sie an der Zimmertür von den Hausgästen und klopfte. "Herein", sagte eine feine Mädchenstimme und die Blauhaarige trat in das Zimmer der beiden Gäste. "Können wir los?", fragte Larissa sofort und lächelte das andere Mädchen an, welches gerade die Tür geschlossen hatte. Sie trug ein langes, perlweißes Kleid, mit einer gleichfarbigen kleinen Rose im Haar und feinen Schuhen mit leichten Absätzen. Es schien als würde sie ausschließlich weiß tragen wollen. "Ich wollte grade das gleiche fragen.", meinte diese sofort und die Blondine strahlte. "Ich warte draußen auf dich, mein Schatz.", sagte sie schnell noch zu Ash, ehe sie das Zimmer verlies und die Tür hinter sich wieder schloss. Das Zimmer war nicht groß, aber auch nicht klein. Es hatte aber einen abgeknickten Bereich, in welchem das Bett stand. Ash stand hinter der Wand, weshalb Lucia ihn nicht sofort sehen konnte. Er schien nicht zu wissen, das Lucia nicht auch gegangen war, da er auf einmal zu sprechen begann.


    "Der Abend wird schwer werden...", flüsterte der Junge vor sich hin und Lucia versuchte so leise wie möglich zu sein um ihn nicht auf sich aufmerksam zu machen. "Larissa ist ein wundervolles Mädchen... Aber Lucia ist auch eine Klasse für sich...", murmelte der Junge weiter, während er offenbar dabei war, seine Abendgarderobe anzulegen. "Das ich schon seit Jahren gern mit ihr zusammen wäre, hat sie leider nie wirklich gemerkt... und wenn sie es gemerkt hat, hat es es offenbar nicht so haben wollen... Ach Lucia... hättest du mir nur ein Zeichen gegeben, wie es um uns steht... Larissa ist zwar toll... aber nichts im Vergleich zu dir...", höre Lucia den Jungen im Flüsterton reden. Da sie direkt neben der Tür stand klopfte sie einfach nochmal und Ash schien einen Schreck zu bekommen.


    "H-herein.", stotterte er und das Mädchen öffnete die Tür von innen, ohne dass der anwesende Ash den Unterschied merkte. "Bist du soweit?", fragte die Blauhaarige und der Junge verneinte die Frage. "Ich komme mit dieser blöden Krawatte einfach nicht klar...", sagte der Schwarzhaarige frustriert und kam um die Ecke. Das Mädchen machte große Augen, denn ihr bester Freund sah im Anzug sehr gut aus. "Komm her, ich helfe dir.", bot Lucia an und der Junge lächelte sie einfach nur an. Geschickt legte sie Hand an und innerhalb weniger Sekunden saß die Krawatte wie sie es sollte. "Danke.", meinte Ash nur und lächelte das Mädchen seiner Träume an. "Du siehst wirklich umwerfend aus in diesem Kleid.", fügte er noch hinzu, woraufhin Lucia rot wurde. "Du siehst im Anzug auch nicht übel aus.", meinte die Blauhaarige und diesmal wurde der Junge rot. Sie sahen einander tief in die Augen, denn es trennte sie maximal ein Schritt voneinander. Ash hob seine Hand und nahm die von Lucia. °Was wirst du jetzt wohl tun, Ash?°, fragte sich das Mädchen in Gedanken und lächelte nach wie vor.


    Doch ehe Ash etwas sagen konnte klopfte es hinter ihnen an der offenen Tür und das Mädchen drehte sich erschrocken um. Stefan stand in der Tür und schaute Ash wütend an. "Was machst du da?", fragte der Junge und Ash ließ seine Hand sofort sinken. Lucia hielt sie aber fest, woraufhin Stefan gereizt zu ihr sah. "Was ist hier los? Ich will sofort eine Antwort.", sagte der Mann in Weiß und Lucia antwortete ihm direkt. "Ich habe Ash lediglich dabei geholfen, die Knöpfe an seinen Handgelenken zu schließen.", sagte sie gelassen und lächelte. Sofort knöpfte sie den letzten der kleinen Knöpfe zu und lies Ashs Hand wieder los. "Danke nochmal dafür.", sagte der Junge und lächelte, doch dieses Lächeln verging ihm sofort wieder, als er den Blick von Stefan sah. Schnell entfernte sich der Schwarzhaarige und ging nach unten zu Larissa und Lucias Mutter. "Du hättest nicht gleich so unfreundlich sein müssen.", meinte die Blauhaarige zu Stefan, welcher das leicht anders sah.


    "Er hat sich total an dich rangemacht, obwohl er eine Freundin hat!", sagte der Junge nach wie vor gereizt, aber leise, damit man es nicht hörte. "Ganz ruhig, ich hab ihm nur kurz geholfen, mehr war da nicht.", schwor das Mädchen nun und gab Stefan einen leidenschaftlichen Kuss. Langsam beruhigte er sich wieder und seufzte zu guter Letzt. "In Ordnung... Aber bitte versprich mir eins: Wenn er versucht sich an dich ranzumachen, sag es mir.", verlangte der Junge und Lucia versprach, was sie versprechen sollte. Die beiden gingen runter zum Rest der Gruppe. Johanna hatte ein feines rotes und trägerloses Kleid an, kleine schwarze Ohrringe und eine offene Frisur. "Mama, du siehst toll aus.", sagte Lucia und strahlte ihre Mutter an. "Danke. Ich muss mich ja irgendwie anpassen.", meinte die Mutter und zwinkerte ihrer Tochter zu. "Dann mal los oder?", fragte Stefan und führte die kleine Gruppe zu seinem Wagen. An diesem wartete bereits ein Mann mit braunen Haaren, Brille und einem Anzug aus blauem Samt. "Harald! Schön das du kommen konntest.", rief Lucia glücklich und der angesprochene Mann lächelte einfach nur. "Ich werde doch nicht deinen Geburtstag verpassen wollen, wenn man mich eingeladen hat oder?", sagte der Mann freundlich und schüttelte Stefan die Hand. "Der Anzug sieht klasse aus.", bemerkte dieser beeindruckt. "Ja, eine Maßanfertigung, mein Lieblingsanzug.", sagte der Mann erneut freundlich, während Stefan den Wagen aufschloss und alle einstiegen. Ash und Larissa saßen ganz hinten, Johanna und Harald in der Mitte und Lucia vorne, neben Stefan, welcher fuhr. "Alles bereit da hinten?", fragte er nochmal und nachdem alle bereit waren fuhren sie los in Richtung Herzhofen.


    Die Fahrt verging im Schweigen und als sie nach einer guten halben Stunde in der Stadt angekommen waren, brach bereits der Abend mit der Dämmerung an. Schnell erreichten sie das Restaurant, wo alle ausstiegen und Stefan das Auto von einem Pagen auf den Parkplatz bringen ließ. "Haben Sie reserviert, Sir?", fragte ein Mann, welcher vor dem Restaurant stand und Stefan direkt ansprach. "Ja. Stefan Lindborn, ein Tisch für sechs.", sagte der Junge gelassen und freundlich. Der Rezeptionist nickte kurz und sah die Liste durch. "Es tut mir sehr leid Sir, aber Sie stehen nicht auf der Gästeliste. Außerdem führen wir keinen einzigen Tisch für sechs Personen.", sagte der Mann nun etwas überrascht und Stefan wurde sofort wieder zornig. Unter Flüchen ging er um die Ecke und rief den Sohn des Besitzers an. "Hallo, Stefan hier... Ja genau... Was? Wie meinst du... das kannst du noch nicht.... halt den... hallo?", sagte der Junge und am Ende kam er extrem gereizt zurück. "Er hat mir einen Bären aufgebunden... Er ist weder der Sohn des Inhabers, noch hat es jemals eine Reservierung gegeben... jedenfalls nicht für uns. Nur für ihn und seine Weiber...", sagte Stefan nun total in Rage.


    "Kein Problem, lasst mich da mal ran.", sagte Harald und ging zu dem Rezeptionisten zurück. "Guten Abend, mein Name ist Harald Hilgur. Ich hatte reserviert.", sagte der Mann, zwinkerte und sofort bat der Rezeptionist die Gruppe ihm zu folgen. Stefan guckte recht blöde aus der Wäsche und folgte verwirrt den anderen. Der Mann der Rezeption gestikulierte ein wenig und innerhalb einer Minute war ein Tisch für sechs Personen entstanden. Alles wirkte so edel. Mit feinstem Samt bestickte Stühle, Kronleuchter, alle Gäste waren im Anzug oder im Abendkleid anwesend. Es war, als wäre man in einem der edelsten Gebäude die es je gab. Es hatte die Wirkung eines alten Opernhauses, was den Stand der Edelklasse anging. Es war wirklich sehr fein und offenbar sehr teuer eingerichtet. "Bitte sehr Herr Hilgur. Tut mir leid für die Umstände.", sagte der Mann nochmal. "Alles in Ordnung Peter. Kann vorkommen.", sagte Harald nur und steckte Peter einen 20 € Schein zu.


    "Ich dachte man führt hier keine Tische für sechs, Peter.", sagte Stefan gereizt. "Tun wir auch nicht. Wir führen aber einen gesonderten Tisch für fünf Personen. Ich muss Sie nun bitten das Restaurant zu verlassen, Sir.", sagte der Mann und der Junge starrte ihn entsetzt an. "Wenn Sie nicht freiwillig gehen, muss ich leider die Sicherheitsleute rufen.", sagte Peter nun schon fast als Drohung und Stefan verschwand von allein, stark vor sich hin fluchend. Lucia sagte nichts dazu und lächelte einfach nur. Doch drängte sich eine Frage durch die Runde. "Harald, wie kann es sein, das man dir hier einfach einen Tisch gibt, wenn du sagst du hättest reserviert? Auf die Liste hat dieser Peter doch garnicht geachtet.", sagte Lucia und Harald lächelte immer noch. "Dieser Stefan ist mir kein Unbekannter, genauso wenig wie ich hier ein Unbekannter bin. Er hat schon mehrfach durch Betrug Einlass in Restaurants erschlichen und auch schon mehrere Leute um ihr Geld betrogen. Er heißt nur normalerweise anders. Und mich kennt er nicht, weil ich meine Postbotenkleidung nicht trage. Er heißt allgemein auch Andreas Minik, er ist ein vorbestrafter Verbrecher im Bereich des Betrugs und des schweren Diebstahls. Ich habe ihm schon diverse Briefe zugestellt, meistens von Seiten der Justiz, deshalb bin ich über ihn so gut informiert. Und zu der anderen Sache: ich bin Mitinhaber dieses Restaurants. Es gehört meinem Stiefbruder.", erklärte Harald und bei den letzten beiden Punkten brachen sowohl Verwunderung, als auch Verachtung und Entsetzen auf den Gesichtern aus.


    "Stefan... ein Verbrecher...", sagte Lucia erstickt und konnte es nicht glauben. "Ein sehr geschickter Verbrecher, ja. Aber angeblich hat er sich geändert. Die Masche hat er hier schon öfters abgezogen, deshalb habe ich seinen Namen auf die schwarze Liste setzen lassen.", erzählte Harald munter weiter, während er für die Gruppe Getränke und Essen bestellte. Der Rest des Abends verging in zwei Gesprächen, zwischen Ash und Larissa und zwischen Johanna und Harald. Lucia hingegen schwieg den restlichen Abend einfach nur. Nachdem Harald gezahlt hatte verließ die Gruppe das wundervolle Restaurant. Stefan war nirgendwo zu sehen. Aber dafür stand eine weiße Limousine vor der Tür, die auf die Gruppe zu warten schien. "Das ist unser Taxi für heute.", sagte Harald und Lucia staunte nicht schlecht. "Danke für diesen wundervollen Abend Harald.", sagte das Mädchen glücklich und umarmte den Mann einfach. "Um dich glücklich zu sehen ist mir nichts zu teuer, Lucia. Denn du bist mir schon fast eine Tochter.", sagte er und Johanna kicherte. Ash und Larissa hingegen waren längst in der Limo und warteten auf die andern. Nachdem sie wieder unterwegs waren, lockerte die Stimmung sich erheblich auf, denn Harald drehte Musik auf und öffnete zur Feier des Tages eine Flasche teuren Champagner.


    "Auf Lucia und das dies einer ihrer schönsten Geburtstage wird.", rief Ash aus und Harald stimmte sofort zu. "Auf viele weitere solche Geburtstage. Prost!", sagte der Mann lauter und stieß mit der Gruppe an. Auf der Fahrt vernichtete die Gruppe ganze sechs Flaschen des guten Champagners, denn die Fahrt war sehr lang. "Hast du einen Umweg fahren lassen?", fragte Lucia stark angetrunken und der Spender nickte. "Ja das habe ich. Ich wollte die Party nicht in diesem Nobelschuppen beenden. Ich habs lieber etwas lockerer und was eignet sich da besser als sowas?", fragte er und schenkte Lucia erneut nach. Während der Fahrt hatten Larissa und Lucia den Platz getauscht, damit sie neben Ash sitzen konnte. Larissa war schon eingenickt und lehnte an der rechten Seite von Harald, während Johanna an dessen linker Seite lehnte. Ash hielt Lucia im Arm und seit er dies tat, war Lucia warm ums Herz. Nach einer langen Fahrt kam man doch noch beim Haus von Lucia und Johanna an. Larissa wurde von Harald getragen und Johanna wurde von ihm gestützt. Die Blauhaarige war inzwischen etwas wacklig auf den Beinen, weshalb Ash sie kurzerhand hochhob und es Harald gleichtat. Er trug Lucia nach oben. Larissa wurde ins Gästezimmer gebracht und Ash blieb bei Lucia. Wo Harald und Johanna hingegangen waren interessierte niemanden, denn Ash sah Lucia tief in ihre blauen Augen. Sie tat es ihm gleich und eine Sekunde später küssten sie einander. Ab diesem Zeitpunkt verschwamm die Nacht in sich...



    Ein Kapitel voller seltsamer und doch recht schöner Momente... Aber was wird am nächsten Morgen geschehen? Was wird Larissa sagen und was ist aus Stefan geworden?


    Fragen die ich euch gerne im nächsten Kapitel beantworten werde^^


    In Hochachtung vor euch, meinen treuen und guten Lesern


    Bad Wolf/Böses Wölfchen/Robin^^


    Hiermit präsentiere ich euch eins der Slide-Kapitel zur Hauptstory, welche die Beziehung von Stefan zu Lucia besser darstellen sollen (da das ganze etwas überraschend kam, werde ich nun einiges richtigstellen ;) )


    Bevor ihr fragt: Es kommen weitere, die weitere Zusammenhänge aufbauen und: Fehler die ihr findet dürft ihr diesmal gern behalten, denn ich bin eben nicht perfekt und wenns was gibt is es unabsichtlich geschehen.


    Ein letztes noch bevor das Kapitel kommt: Es fängt im Groben nochmal komplett bei Null an, mit einem neuen Start wenn man so will. Geht aber in diesem Sonderfall nicht anders, da ich irgendwo einen Ansatz finden musste, wie ich es am Blödesten Anstelle die beiden Charaktere zueinander zu führen. Ihr werdet schon sehen was ich damit genau meine und hier jetzt, ohne weitere lange Umschweife: Kapitel 6-1!


    Wie alles beginnt, erfahrt ihr in diesem Kapitel hier. Weitergehen wird es auch, das schwöre ich euch!


    Kapitel 6-1: Ein neuer Lichtblick


    Ein wunderschöner Tag brach an. Die Sonne strahlte, keine Wolken waren am makellosen Himmel zu sehen. Der Beginn eines Traumtages, würde man meinen. Im Haus von Lucia war es noch komplett still, doch Johanna war bereits dabei, das Frühstück zu machen. Ihre Tochter aber lag nach wie vor in ihrem Bett und schnarchte. Doch ihre Mutter lächelte nur und stellte das Frühstück auf den Esstisch, bevor sie langsam hochschlich. Es war die erste Nacht, die Lucia durchgehend geschlafen hatte. Nach mehr als eineinhalb Jahren Monaten war es auch höchste Zeit, das sie eine ruhige Nacht ohne Albträume überstand, die ihr die Trennung von Ash bescherten. Leise schlich sie die feine Holztreppe hinauf, zu der grünen Tür, welche zum Schlafzimmer des Teenagers führte.
    Auf Zehenspitzen gehend legte die Frau sachte ihre Hände auf den Türgriff, drückte ihn langsam herunter und betrat stillschweigend und nach wie vor schleichend den dunklen Raum. Die Fensterläden waren geschlossen und deshalb war es dunkler, aber schon hell genug um nicht über irgendetwas zu stolpern. Lucia lag unter ihrer Lieblingsdecke in zartem rosa und trug den dazu passenden Schlafanzug. Als ihre Mutter das sah, lächelte sie, ging aber sofort weiter zum Fenster. Nahezu lautlos öffnete sie diese und legte Hand an den geschlossenen Fensterladen. Schnell öffnete sie die Verriegelung, stieß die Läden weg und trat einen Schritt bei Seite. Das Licht strahlte geradewegs auf das Gesicht des schnarchenden Teenagers, welcher sofort erwachte und sich schlaftrunken umsah. "Wer... wie was wo wann?", fragte sie verwirrt und saß kerzengerade aber nur mit halboffenen Augen im Bett.


    "Du musst aufstehen. Sonst kommst du noch zu spät.", meinte Johanna und lächelte. Lucia hingegen schaute sie leicht genervt an und schlurfte mit einem unverständlichen Gemurmel in ihr Badezimmer. Langsam ging ihre Mutter kopfschüttelnd wieder aus dem Zimmer nach unten und wartete dort auf ihre Tochter. Diese war gerade damit beschäftigt ihre Haare zu bändigen, welche im Schlaf wiedermal in alle Richtungen wegstanden. Seufzend gab sie es auf, schleppte sich wieder in ihr Zimmer, kramte in ihrem Schrank nach etwas brauchbarem zum Anziehen und machte sich dann auf den Rückweg ins Bad. Dort zog sie sich aus, stellte sich in die Dusche und drehte das kalte Wasser auf. Als die eiskalte Flüssigkeit über ihren Körper floss, war sie sofort hellwach. Und das hörte man auch:



    "Ist das KAAAAAAAAAAAAAAAAALT!", rief die Blauhaarige aus und drehte das Wasser wieder ab. Leise kicherte Johanna und nippte an ihrem Tee, während Lucia vorsichtig die Wassertemperatur anpasste und sich schnell duschte. Nachdem sie aus der Duschkabine kam, nahm sie neben dem Handtuch auch ihren Bademantel und ihren Kamm zur Hand: Sie warf sich in den Bademantel, trocknete sich die Haare ab und kämmte sie sofort in Form, damit sie nicht wieder so wegstehen würden, wie zuvor. Nach einem eingehenden Check am Spiegel nickte sie, lächelte und trocknete sich schnell fertig ab, ehe sie sich anzog und nach unten eilte. "Guten Morgen, Schlafmütze.", meinte Johanna lächelnd. "Morgen. Der Tag fängt gut an...", meinte Lucia leicht niedergeschlagen und Johanna befürchtete bereits, das sie wieder an Ash dachte. "Die Dusche will nicht, mein Kleiderschrank mag nicht und meine Haare sowieso nicht...", meinte sie und lächelte ihre Mutter leicht an. Diese seufzte erleichtert und reichte dem Mädchen einen Teller mit ihrem Lieblingsfrühstück. Dieses bestand aus einigen Streifen Speck, ein wenig Rührei und einem frisch gebackenen Brötchen. Schnell schlang die Blauhaarige das Essen herunter, stand auf und streckte sich nochmal, ehe sie zur Tür ging. "Ich gehe jetzt zum Labor. Bis später.", sagte Lucia und Johanna lächelte. "Viel Spaß bei deinem ersten Tag.", sagte sie freudig und ihre Tochter teilte ihre Freude. Da es zu Fuß ein relativ langer Weg war, machte sie sich zeitig auf den Weg um nicht zu spät zu sein.



    Das neue Labor von Professor Eibe war ein gutes Stück weiter von Zweiblattdorf entfernt und genau da musste sie jetzt hin. Da sie massig Zeit hatte, ging der Teenager langsam und ausgelassen und dachte nach, während sie durch das grüne Paradies ihres Heimatdorfes schlenderte: Ein Baum hier und da und große Wiesenflächen, genau so mochte sie ihr Dorf. Besonders bei einem so schönen Tag wie diesem. Sie hatte noch keine Ahnung wie schön er noch werden würde. Während sie sich langsam der Waldstraße näherte dachte das Mädchen an ihre früheren Erlebnisse. An ihre Zeit als sie noch gereist war... Und wieder war der Gedanke eines Jungen da, den sie nicht abschütteln konnte. Sie wollte nicht über Ash nachdenken aber es war ihr einfach nicht anders möglich als es wirklich zu tun. Jeder Gedanke der mit Ash verbunden war, löste starke Schmerzen in ihrem Inneren aus. Eine Träne lief ihr über die Wange und wieder war sie an dem Punkt angekommen, an dem sie am Vortag aufgehört hatte: Frust und Trauer. Die beiden Dinge die sie im Moment am Meisten hasste und die sie einfach nur loswerden wollte. Aber je mehr sich das Mädchen darauf konzentrierte die Gedanken wieder verschwinden zu lassen, desto schlimmer wurde es. Mit jedem neuen Gedanken wurde der Teenager langsamer und langsamer, bis sie sich an einen der Laternenpfosten lehnte und daran herunterrutschte. Sie legte den Kopf auf die Arme und begann leise zu schluchzen. Immer wieder durchschossen ihren Kopf die Bilder des Abschieds und immer schwerer wurde es, überhaupt klar zu denken. Unerwartet fuhr ein Wagen an ihr vorbei, blieb aber ein kleines Stück weiter stehen. Ein junger Mann stieg aus und kam zu Lucia. Er hatte braune Haare und trug lockere und moderne Kleidung. Langsam kniete er sich hin und legte seine Hand auf die Schulter der Blauhaarigen. Sie schreckte hoch und schaute mit verweintem Gesicht in das ihres Gegenübers.



    "Ist alles in Ordnung?", fragte der Junge nun voller Sorge und half Lucia auf. "Es... ist nichts... nur... eine blöde... Erinnerung...", flüsterte das Mädchen und der Fremde atmete auf. "Das mag jetzt seltsam und auch unpassend sein, aber ich glaube ich sollte mich vorstellen. Mein Name ist Stefan und ich arbeite im Labor von Professor Eibe. Darf ich deinen Namen auch erfahren?", fragte der Teenager nun und Lucia wischte sich noch einmal übers Gesicht ehe sie antwortete. "Ich heiße Lucia... und habe heute im Labor meinen ersten Tag...", meinte das Mädchen nach wie vor im Flüsterton. "Ich kann dich mitnehmen. Wenn du möchtest.", schlug Stefan vor und Lucia kam wieder vollständig in die Realität zurück. Aus irgendeinem Grund war dieser Junge... besonders für sie. Er war anders und das war etwas, was Lucia sofort auffiel. "Das wäre sehr nett von dir.", antwortete sie nun auf die Frage und der Teenager lächelte. Langsam führte er seine neue Arbeitskollegin zur Beifahrertür und half ihr beim Einsteigen in seinen relativ großen Wagen. Nachdem der Junge selbst eingestiegen war fuhr er schnell los und weiter zum Labor. Lucia schaute aus dem Fenster und dachte wieder nur an Ash, während hier ein sehr netter junger Mann mit ihr unterwegs war. "Darf ich dich was fragen?", murmelte Lucia einfach drauf los und Stefan nickte einfach nur mit einem leichten Lächeln. "Hast du eine Freundin?", fragte sie ohne Scham und sah dabei nicht einmal vom Fenster auf.


    "Nein... ich bin Single...", antwortete der Junge knapp. Dabei waren Trauer und Frust herauszuhören. Jetzt sah das Mädchen doch auf und schaute in das niedergeschlagene Gesicht von Stefan. "Hättest du gerne eine Freundin?", fragte Lucia nun einfach weiter und der Junge seufzte. "Ich bin seit mehreren Jahren auf der Suche, hatte aber noch kein Glück... Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja doch noch irgendwo etwas...", murmelte er vor sich hin. Die Fahrt dauerte nicht lange und kaum das die Beiden vor dem Labor standen stiegen sie aus und gingen in das Labor, hintereinander. Das Labor war wie immer in schlichtem weis gehalten und mit den üblichen Geräten ausgestattet: Computer, ein Empfangsbereich und mehr war es hier nicht. Ein seltsam kleiner Eingang war es noch dazu. Die beiden Neuankömmlinge wurden bereits von einem älteren Mann in Laborkleidung erwartet. "Schön das ihr auch da seid, Lucia und Stefan. Ich glaube ich sollte euch einmal vorstellen...", sagte der Professor, doch Stefan fiel ihm ins Wort. "Wir haben uns bereits kennengelernt, Professor Eibe.", meinte der Junge schlicht und der Angesprochene nickte nur. "Eins wisst ihr aber noch nicht. Lucia, da du ab heute ein Teil der Forschungsgruppe hier bist, wirst du einer Gruppe zugeteilt. Und wie es der Zufall will, kommst du in die Gruppe von Stefan. Gemeinsam mit Christin und Angela. Die Beiden sind schon relativ erfahren und schon seit mehr als 10 Jahren hier.


    Stefan hier ist gewissermaßen noch ein Neuling, mit etwa zwei Jahren Laborerfahrung. Nichts desto trotz ist er ab heute dein Tutor. Wenn du Fragen hast, wendest du dich an ihn, egal was es ist. Und nun zu deiner Kleidung.", ratterte der Professor alles herunter und lies Lucia dabei nicht eine Sekunde zu Wort kommen. Sofort warf er ihr einen Laborkittel über und betrachtete sie. "Der steht dir hervorragend.", meinte er total lustlos, doch das war Lucia von ihm gewohnt. Der Professor machte Kehrt und schritt schnell davon. "Dann mal los, Kollegin.", meinte Stefan glücklich, welcher sich bis auf die Bekanntmachung nicht geäußert hatte. Er führte das Mädchen zu ihrem Laborbereich, wo man bereits auf die beiden wartete. "Stefan. Wurde auch Zeit das du kommst. Ist das die neue?", fragte eine jüngere Frau und schaute Lucia skeptisch an. "Hallo Angela. Ja das ist sie, aber auch sie hat einen Namen. Angela, Christin, das ist Lucia, unser neues Teammitglied.", stellte Stefan Lucia in der Gruppe vor und mit jedem Wort das er sagte, wurde ihr wärmer. Der Klang seiner Stimme war weich und warm, was dem Mädchen sehr gefiel. Und zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr dachte sie nicht mehr an Ash. "Das ist dein Arbeitsbereich. Du bist dafür zuständig, die Proben die wir nehmen mit den Vergleichsproben zu vergleichen."; sagte der Junge, während er seinen Kittel anzog. °Gott sieht er in diesem Outfit gut aus..:°, schwärmte das Mädchen in Gedanken und schaute ihn schon fast etwas verträumt an. "Weißt du eigentlich was wir hier machen?", fragte Stefan nun und Lucia schüttelte den Kopf.


    "Ich habe keine Ahnung. Hat mir keiner gesagt.", meinte sie nur und der Tutor nickte. "Wir untersuchen die Auswirkungen von Evolutionssteinen wie dem Blattstein. Wir analysieren was sie genau mit den Pokémon anstellen, wenn sie mit ihnen in Berührung kommen. Außerdem versuchen wir diese seltenen Steine synthetisch nachzubilden. Da kommst du ins Spiel.", erklärte er nun und legte seine Hand auf die Schulter des Mädchens. Wo seine Hand lag, breitete sich eine unaufhaltsame Wärme in ihrem Körper aus. "Du vergleichst die synthetischen Steine mit den echten Steinen. Alles was du siehst notierst du und am Ende jedes Tages wird alles ausgewertet. Soweit alles verstanden?", fragte der junge Mann nun und Lucia nickte. Sofort wurde ein kleines Tablett mit einigen kleinen Fragmenten zu ihr gestellt. "Das sind die neusten Synthetik-Steine. Bitte vergleich sie jetzt.", forderte Stefan das Mädchen auf und sie machte sich sofort an die Arbeit. Der Tag verging rasend schnell und am Abend war es dann soweit: Die Heimreise stand an. "Soll ich dich heim fahren?", fragte der Junge, als sie das Gebäude verließen. "Sehr gern, vielen Dank.", quiekte Lucia schon fast vor Freude und lies sich von ihm heimbringen. Die Fahrt war so schnell vorbei, das sie sie kaum realisierte, ehe sie vor dem Haus standen. "Vielen Dank Stefan. Dank dir war dieser Tag einfach nur hervorragend.", hauchte Lucia und öffnete die Tür. "Wir sehen uns morgen in aller Frische, ja?", fragte Stefan nun und zwinkerte dem Mädchen zu. Sie kicherte und wurde leicht rot, ehe sie die Tür schloss. Langsam entfernte sich der Wagen vom Haus und Lucia stürmte nach drinnen in ihr Zimmer und warf sich auf das Bett. "Stefan... Ein toller Typ...", sagte sie leise und lächelte. Ein Gutes hatte er auf jeden Fall, das wusste Lucia. Sie hatte den ganzen Tag nicht einmal an Ash denken müssen.




    Dies war Kapitel 6-1. Etwas kürzer als die bisherigen Kapitel mag es sein, aber es gibt noch viel zu erfahren... und das wird sich in die Länge ziehen......


    LG


    Das böse Wölfchen Robin^^

    Kapitel 5: Eine überraschende Entwicklung


    Die Straße unter den Reifen des Fahrrades leuchteten unter dem schönen Abendrot, als Lucia durch die bewaldeten Straßen schoss, auf dem Weg zum Labor von Professor Eibe. Der Tag war fast vorüber und noch hatte das Mädchen mehr als genug zu tun, weshalb sie sehr in Eile war. Man sah es ihr auch deutlich an, denn sie war komplett außer Atem, als sie endlich an dem hell erleuchteten, weisen Labor ankam. Es wirkte von außen sehr imposant, mit vielen technischen Geräten, einer eigenen Satellitenschüssel und einigen undefinierbaren grauen Gebäuden, die neben dem großen Hauptgebäude standen.Langsam und tief schnaufend ging Lucia auf die gläserne Eingangstür zu, welche sich automatisch öffnete. Nachdem das Mädchen in das modern eingerichtete Labor eingetreten war, schien niemand da zu sein. Kurz sah sich die Blauhaarige um und entdeckte einige Veränderungen. Die eher schlichten grauen Möbel waren durch relativ edel wirkende, mit feinen Mustern versehene Dinge. Einige feine Stühle, ein alt wirkender, auf Hochglanz polierter schwarzer Tisch am Empfang und einige technische Geräte die dem Mädchen fremd waren. Langsam und vorsichtig ließ sie sich auf ein Zweisitzer-Sofa nieder, welches mit rotem Samt bespannt war. Es wirkte sehr alt und auch extrem teuer.


    Als sie schließlich saß, dachte sie nach und entspannte sich ein wenig. Das Sofa war sehr bequem und das offenbare Alter war ihm gar nicht anzumerken. Langsam schwelgte Lucia in Gedanken dahin und bemerkte im ersten Moment nicht, dass jemand zu ihr kam. Im Flüsterton sprach sie ihre Gedanken aus. "...Ash und Larissa... Kenny hat niemanden... und er ist auch nicht ohne... mein bester Freund seit Jahren... Kindergartenfreund..:", murmelte das Mädchen vor sich hin und der Mann, welcher nun direkt vor ihr stand räusperte sich, woraufhin Lucia hochschreckte und sofort kerzengerade da stand.Nur wenige Zentimeter von ihrem eigenen Gesicht entfernt war das von Professor Eibe. "Schön das du es doch noch einrichten konntest, meine Liebe.", sagte der alte Mann und trat einen Schritt zurück. Das Mädchen hingegen stand nach wie vor stocksteif da. Vorsichtig hob der Professor eine Hand und berührte sie sanft an der Schulter, woraufhin sich die Blauhaarige aus ihrer Starre löste. "Guten Abend Professor.", brachte sie leise heraus und atmete zwei Mal tief durch, ehe sie wirklich wieder bei sich war.


    Der alte Mann räusperte sich und wies Lucia an, ihm zu folgen. Nach wie vor war sie sich unsicher, weshalb sie überhaupt herkommen sollte und deshalb entsprechend auch etwas nervös. Der Professor ging langsamer als sonst, was das schlechte Gefühl des Mädchens verstärkte. Sie verließen den Eingangsbereich des Labors und gingen direkt zum Forschungsbereich, wo Lucia in letzter Zeit oft ausgeholfen hatte.Sie war Teil des Teams, welches hier forschte. Das Thema lautete, wie sich die Entwicklungssteine der Pokémon genau auf diese auswirken und deren Entwicklung auslösten. Der Raum war wie jeder andere Forschungsraum eingerichtet, mit diversen Forschungsobjekten, wie Mikroskope, Computer, einige technische Maschinen zur Spektralanalyse und anderer Dinge und alles in makellosem weis gehalten. Professor Eibe lies dem Mädchen den Vortritt in das Versuchslabor und schloss hinter sich die Tür.


    "Ich habe dich aus einem bestimmten Grund genau heute hergebeten. Hast du mein Geschenk erhalten?", fragte der Mann und schaute Lucia mit seinem seltsam verschlossenen Blick an. Langsam nahm sie einen der Pokébälle aus ihrer Hosentasche und hielt ihn hoch. Der Professor nickte und lächelte ein wenig, was die Blauhaarige sehr überraschte.Noch nie zuvor hatte sie den alten Mann mit einem Grinsen im Gesicht gesehen. "Ich bin sicher das du dich gut um Milotic kümmern wirst, meine Liebe. Aber ich habe dich nicht hergebeten, damit du mir dein Geschenk zeigst. Nein, ich habe noch zwei Weitere für dich.", meinte der Alte und ging an ihr vorbei. Nach kurzem kramen in seiner Tasche zog er einen Schlüssel heraus und schloss die einzige verschlossene Schublade in diesem Laborraum auf. Schon lange brannte Lucia darauf zu erfahren, was sich in ihr befand, denn niemand außer Professor Eibe wusste das. Und das war dem Mädchen schon immer etwas seltsam vorgekommen.Als das Schloss sich öffnete schaute das Mädchen genauer hin und der Professor ließ sie einfach machen. Der Mann beugte sich ein wenig nach vorn und zog einige Dinge aus der Schublade, ehe er sie wieder ordentlich abschloss. Nachdem dies getan war drehte sich der Forscher um und hielt eine kleine Kiste in der Hand. Diese stellte er auf einen der Tische, welche in dem Raum standen und öffnete sie.


    "Bitte, sieh hinein.", meinte er nun nur und Lucia tat was er sagte. In der Kiste lag ein Pokéball und alle bekannten Evolutionssteine. Etwas verwirrt sah das Mädchen wieder auf, woraufhin der Professor den Deckel der Kiste wieder schloss. "Das ist ein weiteres Geschenk an dich, da ich mir sicher bin, dass du die Richtige dafür bist.", meinte der Professor glücklich und hielt die Kiste nun Lucia hin. "Was... ist das für ein Pokémon da drin?", fragte sie nach wie vor unsicher und der Professor zog die Brauen hoch."Das ist ein kleines Geheimnis. Du wirst es aber auf jeden Fall lieben, da bin ich sicher.", meinte der Mann nur und Lucia griff zögerlich nach der Kiste. Als sich ihre Hände darum schlossen, hielt sie der Professor aber nach wie vor fest. "Das ist etwas, das ich nur dir zu Teil werden lasse. Du bist nun ein Teil meiner Forschungen, Lucia. Du wirst sicher das tun was ich von dir erwarte, denn das tust du immer.", brummte der Forscher und lies die Kiste nun los. Lucia schaute nach wie vor fragend, aber der Professor nickte ihr einfach nur zu. "Lass uns wieder nach vorn gehen.", sagte er nun schnell und schob sie einfach wieder zurück in den Empfang.Dort warteten nun drei weitere Leute, die Lucia sehr gut kannte. Ein junger Mann, mit kurzen braunen Haaren, einer modernen Jeans, einer braunen Strickjacke und leichten Schuhen. Er sah gut aus, mit seiner dünnen Brille, seinem Lächeln und den tiefblauen Augen. Neben ihm standen zwei junge Frauen, welche sich sehr ähnlich sahen. Kein Wunder bei Zwillingsschwestern. Beide hatten lange schwarze Haare, ein schmales und recht blasses Gesicht, aber ein freundliches Lächeln im Gesicht. Sie kleideten sich sogar gleich, weshalb es schwer war, sie auseinander zu halten. Beide trugen dünne langärmlige Pullover in Azurblau, jeweils eine weise Jeans und schwarze Stöckelschuhe."Stefan, Christin, Angela! Was macht ihr denn alle hier? Ich dachte ihr hättet heute frei!", rief das Mädchen glücklich und die Runde schaute sie freudig an. "Du hast Geburtstag. Den verpassen wir doch nicht.", meinte Angela gelassen und das Geburtstagskind kicherte. "Du bist nun eine Privilegierte und offizielle Forscherin dieses Labors. Denn du hast den ersten Auftrag erhalten. Professor Eibe hat dir ein Projekt überlassen, was dich offiziell zu einem Teil des Teams macht. Und du wirst spitze sein, wie immer.", sagte Christin freudig und strahlte Lucia an, welche es erwiderte und erneut auf die Kiste schaute.


    "Du hast es dir verdient. Du packst das.", meldete sich Stefan zu Wort und lächelte ebenfalls etwas mehr als vorher, als er dem Mädchen mit den Blauen Haaren gratulierte, aber sie war total durcheinander. "Überfordert sie doch bitte nicht. Sie ist sowieso schon so durch den Wind.", meinte der Professor nun und setzte Lucia auf einen der Stühle, die herumstanden. "Was soll ich sagen... DANKE!", flüsterte sie erst und rief das letzte Wort aus ehe sie aufsprang nur um dem Professor um den Hals zu fallen. "Ich werde diese Chance auf jeden Fall nutzen.", versprach Lucia und nahm die Kiste. "Es tut mir leid, aber ich muss weiter. Ein weiterer Besuch steht noch an.", sagte sie schnell und wollte schon gehen, doch Stefan stellte sich ihr in den Weg. Er hielt ihr einen Briefumschlag hin und lächelte das Mädchen an. "Das ist eine Kleinigkeit von uns allen. Alles Gute.", meinte er und Lucia steckte den Brief schnell weg.


    Sie umarmte den jungen Mann und den Rest des Teams schnell, ehe sie das Labor schnell verlies, doch nur um wieder sofort stehen zu bleiben. "Stimmt was nicht?", fragte Stefan sofort besorgt und ging zu ihr hin. "Es ist... KALT!", jammerte das Mädchen und ging wieder zurück in das warme Labor. "Ich kann dich fahren wenn du möchtest. Ist kein Problem.", meinte der hilfsbereite junge Mann und Lucia sah ihn überrascht und dankbar an. "Sehr gern.", meinte sie glücklich. Der junge Mann lächelte, zog seine Jacke aus und legte sie Lucia über die Schultern."Ich will ja nicht das du frierst.", meinte er fürsorglich und Lucia wurde leicht rot um die Ohren. Gemeinsam gingen die Beiden raus, nahmen das Fahrrad und schlenderten dann zum Auto von Stefan. Er fuhr ein großes Auto, mit großzügigem Kofferraum. Darin hatte das Rad mit Leichtigkeit Platz. "Steig schonmal ein, ich mach das.", meinte der junge Mann und lächelte Lucia an, welche das Angebot dankend annahm. Schnell setzte sie sich auf den Beifahrersitz und wartete auf Stefan, welcher wenige Sekunden später einstieg, sofort die Heizung und Sitzheizung anmachte und den Motor startete. "Danke nochmal das du mich fährst, Stefan.", sagte Lucia, welche nach wie vor die Jacke über den Schultern hatte und nun bequem im Auto des 19-jähren saß."Für dich immer, wirklich kein Problem.", meinte der Junge, schon fast verführerisch, was Lucia einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen ließ. Die kannte das Gefühl von damals, als Ash ihr solche Dinge gesagt hatte. Doch warum fühlte sie nun eine solche Wärme und einen angenehmen Schauer? Sie war verliebt und wollte nur mit einem Jungen auf dieser Welt zusammen sein. Oder etwa nicht? °Was wenn Ash nicht mein Herzensmann ist, wie ich es immer glaube? Stefan ist so süß, nett zu mir und so zuvorkommend... und noch dazu ist er Single... ein sehr beliebter Single sogar... Sollte ich etwa...?°, dachte das Mädchen und betrachtete ihn einfach, während sie vom Laborgelände davon fuhren. Lucia nahm ihr Handy raus und schrieb Kenny eine kurze SMS in der sie ihn bat einfach zu ihr zu kommen.Danach steckte es das Mädchen wieder weg und lächelte Stefan an, welcher es sofort erwiderte. "Wohin musst du?", fragte er nun und im ersten Moment war Lucia wie gefesselt von ihm, sodass die Antwort auf sich warten ließ.


    "Zu mir nach Hause, bitte. Hast du heute Abend schon etwas vor?", fragte sie nun etwas verführerischer, wie es der Junge vorhin mit ihr getan hatte. "Nur mit einer guten Freundin Zeit zu verbringen. Warum?", fragte er nun mit einem noch breiteren Lächeln im Gesicht als vorher. "Ich würde dich gern zu meiner kleinen Party einladen. Meinen Geburtstag feiern... Hast du Lust?", fragte sie und kaum das die Worte ausgesprochen waren, sagte der Junge sofort, das er kommen wolle. Lucia kicherte und wurde leicht rot um die Nase.Die Fahrt war kurz und schon sehr bald darauf waren sie bei Lucia zu Hause angekommen. Stefan stieg zuerst aus und half Lucia aus dem Wagen. Er hielt ihre Hand fest und sie wollte aus irgendeinem Grund den sie nicht verstand, das der Griff sie niemals lösen sollte. °WAS IST LOS MIT MIR? Ich bin in Ash verliebt und flirte mit einem meiner Arbeitskollegen!°, dachte das Mädchen einerseits entsetzt, anderseits aber erleichtert und hielt die Hand des Jungen fest, woraufhin er wieder lächeln musste und sie zu der Tür führte, wo man sie bereits erwartete. "Hallo Stefan. Schön das du hier bist. Wie geht es dir?", fragte Johanna, welche in der Tür stand und auf Lucia wartete. "Mir geht es gut, vielen Dank. Lucia hat mich gefragt ob ich zur Party bleiben möchte. Ist das denn so in Ordnung?", fragte der Junge vorsichtshalber freundlich nach. "Aber sicher kannst du bleiben! Immer und solange du möchtest!", meinte Johanna mit einem Strahlen im Gesicht, was Lucia ein gutes Stück misstrauischer machte. Ihre Mutter hatte den Blick auf ihre Hände gesenkt gehabt, bevor sie geantwortet hatte. "Kommt rein, es ist kalt!", sagte die fürsorgliche Frau schnell und zog die Beiden hinein. Ash und Larissa waren nirgends zu sehen. "Wo sind die Andern?", fragte Lucia vorsichtig. "Sie sind im Gästezimmer. Ash meinte, er wolle dir erst etwas Zeit und Raum lassen.", meinte sie schnell und setzte ihre Tochter und deren Kollegen an den Tisch in der Küche, natürlich nebeneinander.


    "Ich lass euch jetzt allein. Wenn ihr etwas braucht, einfach rufen.", meinte Johanna noch mit einem Zwinkern zu ihrer Tochter und verschwand. "Ash ist hier?", fragte Stefan etwas überrascht. "Ja ich hab ihn eingeladen zu kommen.", murmelte das Mädchen sofort niedergeschlagen. Stefan rieb ihr sanft den Rücken und sie lehnte sich an ihn. "Er hat eine Freundin...", sagte Stefan auf einmal und Lucia begann zu schluchzen. "J-ja hat er... und er... hat sie... mit... her gebracht..:", sagte die Blauhaarige am Rande der Verzweiflung. "Ist ja gut... alles ist gut... ich bin ja bei dir... Ich bin ja bei dir, meine Süße...", sagte der Junge einfühlsam, stand auf und nahm sie in den Arm. Lucia hielt Stefan fest und wollte ihn nie wieder loslassen, genauso wie sie vorhin seine Hand nicht loslassen wollte. Langsam hob Stefan sanft den Kopf des Mädchens und lächelte sie an. "Du bist zu gut für Ash. Er hat dich nicht verdient...", sagte er, doch weiter kam er nicht, denn Lucia hatte sich auf ihn gestürzt und küsste ihn einfach.Es war ein so schönes Gefühl, als würde sie von innen gewärmt werden, als wären alle Sorgen verschwunden. Sie merkte es endlich: Sie war ernsthaft verliebt. In einen Jungen der sie genauso liebte wie sie ihn. Doch hatte sie es nie wirklich entdeckt. Aber jetzt... jetzt wusste sie, das sie in Stefan ihren Freund gefunden hatte. Den Freund, mit dem sie für immer zusammen sein wollte...



    Die Handlung nimmt wieder eine Wende
    Doch wird diese Wende die letzte sein? Oder erst eine von einer ganzen Kette an aneinandergereiten Ereignissen?
    Lest weiter wenn ihr die erfahren wollt ;)
    Oder fragt mich, vielleicht erfahrt ihr einige Informationen :)


    Danke fürs Lesen und bitte wie immer Kritik, Lob, was auch immer
    Ich freu mich über alles ^^


    Um gleich etwas vor weg zu nehmen: ich werde im nächsten Kapitel die bereits angesprochene Vorgeschichte einschieben. Die wird sich etwas länger ziehen und in die Geschichte integriert.
    Damit da keine Missverständnisse mehr auftreten
    LG


    DBW

    Nun denn meine treuen Leser, möchte ich euch mein neues Kapitel präsentieren. Es hat gedauert bis es fertig war und ich hoffe das sich das Warten für euch gelohnt hat :D
    Und ohne weitere Umschweife: hier ist es!


    Das Bild von Larissa und Ash auf der waldumsäumten Straße brannte in ihrem Herzen wie Gift und Feuer in einem und schien sie aufzufressen. Nach und nach wurde sie schläfriger und weinte sich buchstäblich in den Schlaf...





    Kapitel 4: Die Welt des Traumes


    Als Lucia in Trauer eingeschlafen war, verschwand die Erscheinung ihres Zimmers und verschwommen bildete sich eine neue, ihr unbekannte Welt. Sie träumte, das wusste das Mädchen. Doch was? Alles um sie herum war in einen Regenbogen von Farben getaucht, aber alles was an diesem Ort war, erschien total unwirklich. Alles war verschwommen und Lucia konnte kaum etwas deutlich erkennen. Nur eine kleine Bank, die stand einfach in dieser Farbexplosion. Sie hatte eine Sitzfläche und eine Rückenlehne aus Holz welches auf Stein geschraubt worden waren. Das Holz war poliert und glänzte richtig. Die Farben spiegelten sich sogar darauf. Sie wirkte richtig einladend. Mit zögerlichen Schritten trat Lucia an diese Bank heran und lies sich langsam auf ihr nieder. Ein sehr leises Knarzen war zu vernehmen, als sich das Gewicht des Mädchens auf das Holz legte. Und kaum das die Blauhaarige saß, veränderte sich die Struktur dessen was sie sah.


    Die Farben begannen sich zu ordnen, einige verschwanden und eine Szene bildete sich vor Lucia. Eine Straße, von Bäumen gesäumt. Zwei junge Menschen standen am Straßenrand. Sie hielten die Hände ihres Gegenübers. Noch waren es Schemen vor den Augen der Blauhaarigen, doch nach und nach verschwanden die letzten schwebenden Farben und zeichneten tatsächlich die beiden Personen. Ein blondes Mädchen und ein schwarzhaariger Junge bildeten sich. Es war ein Horrorszenario, doch konnte Lucia nicht anders als hinzusehen. Sie zitterte am ganzen Körper vor Schmerz und Trauer, als sie sah, wie sich Ash und Larissa vor ihr abbildeten. Sie küssten sich, lösten sich voneinander und küssten sich wieder. Es wiederholte sich immer und immer wieder, jedes Mal fühlte es sich für Lucia an wie ein Messerstich ins Herz, immer schlimmer wurde ihre Trauer und Tränen rannen an den Wangen des blauhaarigen Mädchens herab. Leise begann das Mädchen zu schluchzen. Nach einer Weile konnte sie nicht mehr hinsehen und wandte den Blick ab.


    Sie weinte ihren Schmerz und ihre Trauer aus und legte den Kopf in die Hände. Es vergingen einige Minuten, ohne das sie aufhörte zu weinen oder aufzusehen. Ein kalter Luftstrom bildete sich und nun blickte das Mädchen vorsichtig auf. Die Szene hatte sich verändert. Larissa und Ash waren verschwunden, ebenso wie die Waldstraße mit seinen fallenden Blättern. Die Farben tanzten einige Augenblicke, ehe sie sich wieder zu einem Ort zusammenfügten. Eine Schneelandschaft, mit Fichten, Tannen, einem zugefrorenen See. Die Bäume waren mit Schnee bedeckt und die Sonne lies alles auf eine wunderschöne Weise glitzern und glänzen. Eine Lichtung, welche Lucia sehr bekannt vorkam. Die Bäume bildeten einen nahezu perfekten Kreis, um den See und ein kleines Stück Waldboden, wo wieder zwei Personen waren. Wie schon zuvor waren es nur Schemen. Doch das Mädchen kannte diesen Ort. "Das... kann nicht sein...", flüsterte sie, nach wie vor mit Tränen in den Augen. Langsam erhob sich das Mädchen von der Bank, welche in der Nähe der Personen stand und bewegte sich auf sie zu. Als sie auf den Schnee trat schossen Farben unter ihren Füßen hervor und zeichneten eine der Personen dieser Szene auf. Es war der etwas jüngere und der "alte" Ash, mit einer dickeren blauen Jacke, seiner typischen Jeans, seiner Cap auf und Pikachu auf seiner Schulter, der auf eine Decke saß und etwas hinter seinem Rücken versteckte.


    Er saß mit dem Rücken zum Wald und die andere Person saß mit dem Rücken zu Lucia. Diese war, als die Farben aufgetaucht waren, sofort erstarrt und traute sich nicht weiterzugehen. Denn sie ahnte, was passieren würde, wenn sie weitergehen würde. Weitere Farben würden auftauchen und das graue Schemen enttarnen. Doch wollte die Blauhaarige nicht wissen, mit wem Ash an diesem wunderschönen Ort war. Doch plötzlich war es als würde sie von hinten gestoßen, stolperte nach vorn und löste eine Flutwelle von Farben aus, welche zu der Person bei Ash strömten und diese in den Farben verlief. Bereits eine Sekunde nachdem die Farben sie erreicht hatten, begann die Gestalt aus diesen hervorzutreten. Schnell schaute Lucia weg und hoffte das es schnell vorbeigehen würde. Doch es war vergeblich. Zwar konnte sie es nicht sehen, aber es war unüberhörbar. Es war als würden die Stimmen in ihrem Kopfe sprechen. "Ich hoffe es ist hier nicht zu kitschig geraten.", sagte Ash leise und Lucia konnte sich vorstellen das er gerade lächelte.


    Ein sehr leises, wiederhallendes Kichern war zu hören und Lucia wusste allein anhand der Höhe des Kicherns, dass ein Mädchen bei Ash war. "Warum wundert mich das überhaupt? Ich wusste vorher das er nicht mit einem Jungen hierher kommen würde...", flüsterte das Mädchen zu sich selbst und atmete tief durch. Der Versuch sich zu beruhigen wirkte nicht wirklich. Nun war sie doch etwas neugierig, zwar nach wie vor nicht gerade wild darauf aber doch interessiert und lauschte deshalb einfach den Stimmen in ihrem Kopf. "Ich habe dir etwas mitgebracht.", sagte Ash nun lauter und Lucia hörte wie sich die dicke Jacke von ihrem geliebten Jungen bewegte. Aus Reflex drehte sich Lucia um und sah nun genau das, was sie unter keinen Umständen sehen wollte. Ein Mädchen mit langen blonden Haaren und einem zartblauen Winteroutfit, saß Ash gegenüber, welcher nun etwas in der Hand hielt. Er hatte einen seiner dicken Handschuhe ausgezogen und hielt die kleine Schachtel dem Mädchen hin, welche aufatmete und vorsichtig den Deckel anhob. "Der... ist wunderschön...", hauchte das Larissa und Lucia war sich nun sicher. Zwar hatte die Blauhaarie ihre Konkurentin bereits vom Aussehen her erkannt, aber als sie begann zu sprechen gab es für sie keinen Zweifel mehr, das ihre größte feindselige Freundin mit Ash in einem Winterwunderland saß und er sie gerade beschenkte.


    Nun wollte die Blauhaarige genau wissen was los war und sah genauer hin. Entsetzt wich sie zurück und neue Tränen waren in ihren Augen zu erkennen. Langsam rückwärtsgehend schüttelte Lucia den Kopf. Noch während sie versuchte von der Stelle weg zu kommen kniete Ash sich hin. Und anstatt von der Stelle weg zu kommen, kam Lucia ihr immer näher. Als sie nur noch einen Schritt entfernt war, hörte das Mädchen das, was nur Larissa hätte hören sollen. Auch wenn sie es gern gehört hätte. "Larissa... willst du meine Frau werden?", fragte Ash mit einer Inbrunst und einer Entschlossenheit, die Lucia das Blut in den Adern sofort zu Eis gefrieren lies. Nun drehte sich das Mädchen einfach um und rannte weinend davon. Die andern beiden schienen dies nicht einmal zu bemerken. Denn Larissa quiekte los und stützte sich auf Ash. "NATÜRLICH WILL ICH DAS!", rief sie aus vor Freude und küsste den Jungen ebenso stürmisch wie verliebt.


    Lucia hingegen versuchte einfach zu verschwinden und diese Szene zu vergessen. Doch während sie rannte, achtete sie nicht auf den Weg und stieß gegen etwas, das etwa kniehoch war und fiel darauf. Langsam öffnete sie ihre verweinten Augen und sah, das sie wieder auf der Bank saß, von der sie vorhin aufgestanden war. Und über die Rückenlehne hinweg konnte Lucia sehen, wie sich die Umgebung wieder veränderte. Der Schnee verschwand und feine grüne Wiese ersetzte ihn. Doch außer dass das Eis verschwand, veränderte sich nichts. Langsam drehte sich Lucia wieder um und setzte sich, nun mit geschlossenen Augen, um und hörte wieder Stimmen. Ein leichter und warmer Wind ging über die Lichtung und machte das Erscheinungsbild perfekt. Lucia atmete tief durch und öffnete die Augen, darauf gefasst, wieder Schemen zu sehen.


    Doch wieder täuschte sich das Mädchen. Denn nun saß sie direkt neben Larissa und Ash, welche an der scheinbar selben Stelle ein Treffen abhielten. Aber Larissa hatte sich verändert. Sie war nach wie vor unbeschreiblich schön. Doch hatte sie einen runden Bauch, wirkte etwas älter und erwachsener. Ash hatte sich auch verändert. Er wirkte ebenfalls älter, seine Haare waren ein gutes Stück gewachsen und er trug einen Bartschatten. Beide waren ihrem offenbaren Alter entsprechend gekleidet. Ash trug einen Pullover in hellem Grün, eine schwarze Jeans und Sneakers. Seine Cap war verschwunden. Larissa trug ein weites Kleid, dünne Schuhe und ein wunderschönes Armband. Beide hatten aber eins gemeinsam: Sie trugen Ringe. Nichts rührte sich, bis auf den Wind, der über die Lichtung ging. Lucia dachte kurz nach und erhob sich stark zögernd, zitternd und ängstlich und wie durch Magie begann alles, sich zu bewegen. Ash legte seine Hand zärtlich auf Larissas Bauch und liebkoste ihn. Er strahlte eine Freude und Zufriedenheit aus, die Lucia eine so große Angst einjagte, das sie wieder zurückwich. "In einer Woche bekommen wir unser zweites Kind...", flüsterte Larissa und Lucia wurde übel.


    "Daniel!", rief Ash auf einmal, was das blauhaarige Mädchen erschreckte und schneller zurückwich. Doch sie konnte nicht umhin, sich umzudrehen, zum See. Dort spielte ein kleiner Junge am Wasser. Als er gerufen wurde, stand er schnell auf und es war wie ein Schlag mitten ins Gesicht, als Lucia sah, das der kleine Daniel genau wie Ash aussah. Es war als wäre ein Spiegelbild von Ash dargestellt worden und nun schüttelte Lucia wieder den Kopf. Er sah genauso aus wie sein Vater und Lucia erkannte an ihm etwas entscheidendes wieder: Der Junge trug Ash´s Cap. "Nein... NEIN!", schrie Lucia und glaubte einfach nicht was sie sah. "Das kann einfach nicht wahr sein... das DARF nicht wahr sein... Wie kann das denn sein...?", fragte das aufgelöste Mädchen sich nun selbst und sank auf den Boden. Langsam senkte sie den Blick und konnte einfach nicht mehr weiter. Es war einfach zu schmerzhaft. Doch dann verzogen sich die Farben abermals. Diesmal aber nicht in alle Richtungen und gen Himmel, sondern in die Hände des Mädchens. Eine leise Stimme sprach zu ihr. "Es liegt in deiner Hand.", flüsterte eine tiefe, hallende Stimme und Lucia betrachtete den kleinen Ball aus Farbe. Nun war es Dunkelheit die herrschte.


    "Ich will eine schöne Zukunft haben..." flüsterte sie der Farbe zu und diese schoss nun wieder in alle Richtungen. Nahezu das gleiche Bild erschien wie gerade eben. Doch war Larissa nicht mehr da. An ihrer Stelle saß nun eine junge blauhaarige Frau in einem schwarzen Kleid... Lucias Augen weiteten sich als sie dies sah. Es war genau wie sie es immer haben wollte. Langsam näherte sie sich Ash und sich selbst und als sie bei ihnen angekommen war, küssten sich die beiden leidenschaftlich und lange. Mit einem Strahlen auf den Lippen schaute Lucia sich um. Doch als sie dies tat, passierte etwas, das sie nicht wollte. Die gesamte Welt begann zu zerfallen. Eine Stimme war zu hören. "Wach auf...", flüsterte die Stimme einer Frau. Schneller und schneller zerfiel die perfekte Welt, doch wollte sie eben das. Die perfekte Welt würde auf sie zukommen. Auch wenn sie hier zu sehen gewesen war, wollte sie sie selbst erleben. Sanft wurde ihr eine Hand auf die Wange gelegt.


    Lucia schloss die Augen, nur um sie gleich wieder zu öffnen. Sie blickte in ihr Kissen und drehte sich langsam um. Ihre Mutter war bei ihr und diese lächelte sie leicht an. Das Mädchen rieb sich die Augen und schaute aus dem Fenster. Es dämmerte bereits und die Sonne tauchte den Himmel in ein wunderschönes blau-rot. "Du hast eine halbe Ewigkeit und damit fast deinen ganzen Geburtstag verschlafen, mein Schatz.", sagte Johanna und Lucia gähnte, streckte sich und setzte sich dann auf. "Wo sind Ash und Larissa?", fragte Lucia etwas verschlafen. "Die Beiden sind unten. Ich hab dich nur ungern geweckt, aber ich sollte dich erinnern, das du zu Professor Eibe und zu Kenny wolltest.", sagte die fürsorgliche Mutter und Lucia war mit einem Schlag hellwach. Schnell sprang sie aus dem Bett, zog sich ihre Schuhe wieder an, welche ihr ausgezogen worden waren und schoss, nachdem sie sich von ihrer Mutter verabschiedet hatte davon. Ash und Larissa ignorierte das Mädchen einfach, denn sie hatte etwas zu erledigen.



    "Den ganzen Tag verschlafen... so ein Mist...", stöhnte das Mädchen und radelte zum Pokémon-Labor von Professor Eibe, um eine Aufgabe zu erledigen. Sie hatte noch einiges mehr vor... Doch wusste sie nicht sicher ob sie sie noch alle an ihrem so heiß herbeigesehnten Geburtstag schaffen würde. Immer schneller und wie auf Kohlen beeilte sie sich noch mehr als sie es sowieso schon tat, denn man erwartete sie noch. Und sie hatte Fragen. Fragen, die eine Antwort verlangten...




    Was war in diesem Traum vor sich gegangen? Warum waren diese Bilder zu sehen gewesen? Was hat Lucia dazu bewegt genau das zu träumen?
    Fragen die ihr, meine treuen Leser, euch sicher stellen werdet. Aber alles mit der Zeit. Es wird sich aufklären. Dafür braucht ihr aber etwas Geduld ;)


    Das Kapitel war eine Herausforderung, denn ich musste fast aus dem Nichts ein Thema aufgreifen. Dennoch hoffe ich das es euch gefallen hat und ihr mir treu bleiben werdet :)


    Bis zum nächsten Kapitel


    Euer
    Bad Wolf /Böser Wolf/Robin

    Ich danke euch für die Kommentare und werde wie das letzte Mal auch, versuchen eure Vorschläge und Verbesserungen durchzuführen, aber ich kann für nichts garantieren ;)


    Ich habe ein weiteres Kapitel für euch kreiert. Hoffentlich habt ihr euch nicht zu viele Hoffnungen gemacht, wie die Geschichte weitergeht. Denn dann muss ich die meisten Vorstellungen nun zerschlagen... Wer mehr wissen will... das Kapitel ist hier... :)



    Kapitel 3: Ein Wiedersehen mit Folgen


    Nach gut 6 Minuten war Lucia im Hafen angekommen. Sie war allerdings total erschöpft und kippte schon fast um als sie vom Rad abstieg. An das Fahrrad klammernd schleppte sich die Blauhaarige zu einer Bank und lies sich darauf fallen. Nach einigen Malen des tiefen Durchatmens ging es ihr bereits besser. Sie senkte den Blick dafür und zog nochmal den Brief heraus, den ihre Mutter ihr noch schnell zugesteckt hatte. Sie vertiefte sich in die Tinte und merkte nicht wie die Fähre in den Hafen einlief. Als das Horn des Schiffes ertönte schreckte das Mädchen hoch und schaute erschrocken zu dem Schiff. Die ersten Passagiere waren gerade dabei auszusteigen. Wachsam beobachtete das Mädchen die Gäste, doch schien sie vergeblich zu warten. Als die letzten Gäste von Bord gingen war Ash noch nicht ausgestiegen. Enttäuscht lies das Mädchen den Kopf hängen. Sie bemerkte nicht das man sie antippte, sie war zu sehr in Gedanken.


    Schmunzelnd kam die Person näher und hauchte nun etwas direkt neben Lucias Ohr. "Überraschung.", hauchte eine Jungenstimme und Lucia wirbelte erschrocken herum und schwang dabei ihre Hand in die Höhe. Sie wurde von dem Jungen abgefangen und sanft gesenkt. "Hast du mich vermisst?", fragte der junge Ash Ketchum und Lucia begann zu strahlen. "UND OB!"; rief sie und warf sich dem Jungen um den Hals. Das gelbe Pokémon auf seiner Schulter übersah sie total. Sie hielt Ash einfach nur fest um zu wissen, dass es diesmal kein Traum war. Sie klammerte sich an ihn und er legte seine Arme sanft um sie. °Er ist es wirklich...°, dachte das Mädchen und lies ihn erst nach einer ganzen Weile wieder los. "Tut mir leid...", meinte sie nun beschämt und lief rot an. Das Pokémon auf der Schulter des Jungen sprang nun auf den Kopf von Lucia und begrüßte sie ordentlich. "Pikachu, wie konnte ich dich vergessen...", meinte sie, nahm das Pokémon von ihrem Kopf, nahm es auf den Arm und streichelte es sanft. Während sie das tat, betrachtete das Mädchen den Jungen und stellte einige Veränderungen fest. Er hatte längere Haare und trug nun kürzere Kleidung: Kurze blaue Hose, ein kurzärmliges hellgrünes T-Shirt und darüber eine ärmellose blaue Jeans-Weste. Außerdem hatte er keine Cap mehr auf. "Du siehst... gut aus.", meinte Ash und lächelte ein wenig. "Danke... du aber auch.", erwiderte das Mädchen nach wie vor nervös. Sie hatte Ash lange nicht gesehen und war froh, ihn endlich wieder zu haben. "Danke. Da bist du nicht allein mit dieser Meinung, nicht wahr?", sagte er und als er fragte drehte er sich um.


    Ein Mädchen war hinter ihm und kam nun nach vorn. Sie war wunderschön, hatte sehr lange braune Haare, die zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren, tiefgrüne Augen, eine recht helle aber nicht blasse Hautfarbe und ein wunderschönes Lächeln. Ihr etwas mehr als knielanges weißes Kleid betonte ihre super-Figur perfekt, was sie noch schöner machte. Sie sah genauso aus wie das Mädchen das Lucia durch ihre schlimmsten Albträume kannte: Ein Traummädchen schlecht hin. "Lucia, das ist Larissa, meine Freundin."; meinte der Junge und strahlte das Mädchen an. Larissa lächelte zurück und warf dann einen freundlichen Blick auf Lucia. "Du hast nicht übertrieben als du gesagt hast das sie gut aussieht.", meinte sie und kicherte. "D-deine... deine... F-freundin?", fragte Lucia leise, während Pikachu zu seinem Trainer zurücksprang und sich pures entsetzen auf ihrem Gesicht spiegelte.


    "Ja. Hat dir deine Mutter nicht ausgerichtet, das ich meine Freundin mitbringen würde?", fragte der Junge nun überrascht. "Nein... das muss sie vergessen haben... erwähnen... das du... Freundin... hast... mitbringst...", flüsterte Lucia immer leiser und mit jedem Wort wurde der Satz unverständlicher. "Lucia, ist alles in Ordnung?", fragte Larissa und Sorge war zu erkennen. "Ja... alles wunderbar... wieso sollte etwas nicht in Ordnung sein?", fragte Lucia schnell und mit schriller Stimme. Ash schaute zu Larissa und bedeutete ihr mit seiner Mine, das er kurz mit Lucia allein sein wollte. Als sie weg war, sank Lucia bereits wieder auf die Bank. Er sah sie besorgt an. "Was ist los?", fragte er ebenso besorgt wie er aussah. "Du hast... und ich war... du hast.... Freundin... war....", murmelte sie und war nur noch frustriert. Ash konnte aus ihren gestammelten Worten nicht heraushören was genau nicht stimmte und legte seine Hand auf ihre Schulter. Lucia wischte sie weg. "Was ist denn los?", fragte der Junge einfühlsam und Lucia sah auf. Tränen rannen ihre Wangen herab. Ash hob seine Hand und wischte sie sanft von Lucias Wangen. "Sag mir was passiert ist."; sagte der Junge leise und sah der Blauhaarigen tief in ihre Augen. "Ich habe dich so sehr vermisst und jetzt kommst du endlich zu mir zurück... und hast eine Freundin...", flüsterte das Mädchen nun und Ash nickte. "Ich verstehe... Du bist überrascht das ich eine Freundin habe und sie ausgerechnet zu dir mitbringe, nicht wahr?", fragte der Junge nun und Lucia nickte. "Ich wollte dir nicht wehtun Lucia, dafür bedeutest du mir zu viel. Aber Larissa wollte dich unbedingt kennen lernen.", meinte Ash und setzte sich nun neben das Mädchen auf die Bank.


    "Wie habt ihr euch kennen gelernt?", fragte Lucia und der Junge seufzte. "Eine lange Geschichte...", sagte er nur, doch Lucia ließ nicht locker. "Wir haben Zeit. Meine Mutter rechnet nicht zu bald mit uns...", meinte sie und Ash atmete tief durch. "Du erinnerst dich, als wir uns verabschiedet haben?", fragte er und das Mädchen nickte langsam. "Ja... Ein wunderschöner Sommerabend... Sonnenuntergang... Du hast mich umarmt und mir fest versprochen zu mir zurück zu kommen...", flüsterte Lucia und Ash nickte. "Genau... Nachdem ich an Bord der Fähre gegangen bin habe ich dir gewunken. Und als du langsam kleiner wurdest, hab ich meine Entscheidung wirklich bereut, das ich gegangen bin. Ich habe mich in den Speisesaal gesetzt und nachgedacht. Es war für mich in dem Moment nicht klar wieso es so weh getan hat das ich nach Hause gefahren bin, zu dem Ort an dem ich so lange nicht gewesen bin. Aber ich bin darauf gekommen. Ich habe dich schon in der ersten Nacht vermisst Lucia. Es war einfach nur seltsam, das ich allein gewesen bin und konnte mich nicht daran gewöhnen... Als man mich gebeten hat den Speisesaal zu verlassen war es schon mitten in der Nacht. Aber schlafen konnte ich sowieso nicht. Also hab ich mich an die Brüstung der Fähre gestellt und das Mondlicht auf mich wirken lassen. Es hat mich an einen anderen Abend erinnert. Weißt du noch?", fragte der Junge nun und Lucia nickte. "Die Nacht... am See der Kühnheit...", sagte das Mädchen nach wie vor im Flüsterton.


    "Ich werde sie nie vergessen... Die Nacht in der du mir einen Kuss auf die Wange gegeben hast...", sagte sie nun schon wieder etwas lauter. "Das war der Schönste Tag den ich bis heute hatte...", hauchte sie nun und Ash sah sie mit einem gefühlvollem Blick an. "Der tiefe Mondschein lies mich in dieser Nacht an dich denken. Aber ich war nicht allein. Ein Mädchen stand ein Stück weit von mir weg, ebenfalls an der Brüstung. Sie hatte geweint und ich bin vorsichtig zu ihr. Sie hat auf das Wasser geschaut aber dann sah sie auf und mich direkt an. Ich kannte sie von irgendwoher. Sie schaute mich überrascht an und begann zu strahlen. Sie rannte auf mich zu und warf sich mir um den Hals. Sie sagte mir ihren Namen und ich erkannte sie wieder. Larissa und ich waren sehr gute Freunde in unserer Kindeszeit. Wir haben sehr viel zusammen unternommen. Und haben auch viel zusammen durchgemacht. Sie hatte sich verändert, sie war schon immer gutaussehend, aber so wie ich sie an dem Tag gesehen habe... da wären mir fast die Augen ausgefallen. Sie wohnt in Alabastia und daher kenne ich sie. Wir haben uns unterhalten. Ihr Freund hatte Schluss gemacht und wir haben die Reise über zusammen verbracht. Haben geredet, rumgeblödelt. Und als wir wieder in Alabastia waren haben wir wieder mehr unternommen. Wir kamen uns näher. Und vor etwa zwei Wochen hat sie mir gesagt das sie mich liebt. Und ich habe mich darauf eingelassen...", meinte der Junge und seufzte zum Abschluss.
    Lucia sah ihn nun etwas entspannter an. "Eine Kindheitsfreundin. Das erklärt einiges.", meinte sie und stand auf. Sie hatte sich beruhigt und Ash sah sie nun mit einer Mischung aus Freunde und Trauer an. "Ich wollte dich nicht traurig machen.", meinte er und stand ebenfalls auf. "Ist schon in Ordnung...", meinte sie nun wieder leicht betrübt. Ash seufzte nochmal und ging zu Larissa, die ihn anstrahlte. "Wir machen uns jetzt auf den Weg."; meinte er und das Mädchen nahm die Hand des Jungen. Dieser lächelte sie etwas zaghaft an und lief mit ihr zu Lucia zurück, welche eine falsche glückliche Mine aufgesetzt hatte. "Dann wollen wir mal los, oder?", fragte die Blauhaarige, nun mit freundlicher und etwas freudiger Stimme. Ash sah sie fragend an, woraufhin sie ihm nur zuzwinkerte. Er grinste und zu dritt machte sich die kleine Gruppe auf den Weg zurück nach Zweiblattdorf. Da Lucia zuvor sehr schnell unterwegs gewesen war, dauerte es nun entsprechend länger um wieder nach Hause zu kommen. Nebeneinander hergehend unterhielten sie sich noch etwas, während die grüne Landschaft an ihnen vorbeizog. Es war wie als wäre man nur von Bäumen und Büschen umgeben, über ihnen stand die warme Sonne, mitten im wolkenfreien Horizont des Himmels. Es war ein wahrlich traumhafter Tag. "Ihr wart also zwei Jahre lang gemeinsam unterwegs?", fragte Larissa Lucia, welche das brünette Mädchen angrinste.


    "Ja, wir waren längere Zeit unterwegs. Wie lange genau das war, weiß ich gar nicht so genau. Ich habe es einfach genossen unter Menschen zu sein.", erklärte Lucia munter und glücklich, was Ash aber nicht so ganz verstand. °Eben war sie noch total aufgedreht und enttäuscht. Was hat sie in so gute Laune versetzt?°, fragte er sich stumm und grübelte ohne am Gespräch der Mädchen teil zu haben. "Was hat dir am Reisen am Meisten gefallen?", wollte Larissa nun wissen. Es schien ein endloser Strom an Fragen zu sein, die sie stellen wollte. Das fiel Ash natürlich auch auf. "Du musst sie doch nicht so löchern, Larissa. Schließlich haben wir noch eine ganze Weile Zeit für Fragen. Es muss doch nicht jetzt alles sein oder?", fragte der Junge seine Freundin.


    Sie nickte zwar, wollte aber trotz allem, das Lucia ihr diese eine Frage noch beantwortete. "Bitte, sag mir was es war.", flehte sie nun schon fast und die Blauhaarige gab sich kichernd geschlagen. "Ich war das einzige Mädchen in einer Gruppe gutaussehender Jungs. Was meinst du war da wohl Ausschlaggeben?", stellte Lucia nun die Gegenfrage. Sie zwinkerte Larissa zu, aber anders als bei dem Jungen, der nun wieder stumm vor sich hin überlegte. Er merkte es nicht einmal, das die beiden Mädchen dabei waren, sich anzufreunden. "Das Ash gutaussehend ist, da muss ich dir wirklich recht geben, Lucia. Er sieht umwerfend aus, ist klug und dazu noch so süß!", rief Larissa nun schon fast aus, so groß war ihre Freude. Ash sah erneut auf, als er merkte, dass man über ihn sprach. Doch wieder blieb der Schwarzhaarige stumm. Nur ein Lächeln erschien auf seinen Lippen. Nach und nach gliederte er sich wieder ins Gespräch ein und erzähle seiner Freundin nun mit Lucia die unterschiedlichen Erlebnisse, die sie während ihrer Reise erlebt hatten. Als es zum Abschied kam unterbrach Ash Lucia, während sie dabei war, den Abend zu schildern. "Larissa, würdest du uns nochmal ganz kurz allein lassen?", fragte der Ash sie mit einem süßen Lächeln auf den Lippen. Das Mädchen erwiderte das Lächeln und ging ein Stück weit voraus. Als Ash sich sicher war, das sie nicht mehr in Hörweite war, sprach er schnell und leise.


    "Larissa weis nichts von all dem was an diesem Abend passiert ist. Ich habe ihr nichts genaues erzählt, nur das ich mich von jemandem verabschieden musste, der mir nahe stand. Bitte... Sie würde sofort eine Eifersuchtsattacke bekommen, wenn sie mitbekommt, das du diejenige warst, welche ich an jenem Abend...", hauchte der Junge, aber unterbrach sich selbst, als er merkte, das Larissa bereits wieder auf sie zukam. Sofort lächelte der Schwarzhaarige wieder und ging zu ihr. Sie legte ihre Arme um ihn und begann in einer verführerisch tiefen und leisen Tonlage zu sprechen. "Ich kann einfach nicht lange ohne dich sein...", hauchte sie und küsste den Jungen zärtlich auf die Lippen.
    Als dies geschah, brach Lucia innerlich total zusammen. Mit viel Mühe schaffte sie es aber, dass man es ihr nicht ansah. Nach wie vor lächelnd, wartete die Blauhaarige darauf, das sich Ash wieder von Larissa löste, doch stattdessen erwiderte er den leidenschaftlichen Kuss und ein wahres Gefühlschaos brach in Lucia los, als sie sah, wie ihr geliebter Freund ein anderes Mädchen küsste. Sie schloss kurz ihre Augen und versuchte aus der Realität zu flüchten... Doch es misslang. Langsam öffneten sich die Lider wieder und wie ein Schlag sah Lucia dabei zu, wie sich das blonde Mädchen an Ash krallte. Alles was die Blauhaarige nun noch wollte, war im Erdboden zu versinken, denn es schmerzte zu sehr, dieses Bild sehen zu müssen. Langsam stieg sie auf ihr Rad und schaute zu Ash. "Ich fahr schon vor, in Ordnung?", fragte sie zittrig und Ash löste sich von Larissa. Er sah verwundert aus, doch nickte der Junge. "Ich komme bald nach.", sagte er und kaum das die Worte aus seinem Mund gekommen waren schoss Lucia bereits von diesem Ort ihres tiefsten Schmerzes davon.


    Und kaum das sie begonnen hatte in die Pedale zu treten, rannen ihr Tränen an den Wangen herab. Es war einfach zu viel und es musste endlich aus ihr heraus kommen. Schluchzend kam sie schließlich bei sich zu Hause an, stellte das Rad ab und ging schnell in ihr Zimmer. Johanna saß in der Küche und blätterte in einer Zeitung, als ihre Tochter weinend an ihr vorbei lief. Doch sie ging nicht hinterher. "Sie braucht Zeit für sich...", flüsterte sie und seufzte schwer. Denn genau das hatte sie erwartet. Der Schmerz war groß, denn sie hatte es zugelassen, das ihre Tochter den Jungen den sie so sehr liebt, wiedersieht. Nur hatte sie gehofft das es gut gehen würde und nicht in dieser Katastrophe enden würde. Unterdessen hatte sich Lucia in ihrem Zimmer eingeschlossen und lag auf dem Bett. Sie presste sich ein Kissen auf das Gesicht und weinte einfach weiter. "Warum... warum habe ich das verdient...", schluchzte sie und es wurde einfach nicht besser. Immer mehr Erinnerungen wurden wach, während sie versuchte die Szene zu verdrängen... Sie hatte keine Ahnung ob es sich wieder legen würde... Doch im Moment war sie einfach nur am Boden zerstört. Das Bild von Larissa und Ash auf der waldumsäumten Straße brannte in ihrem Herzen wie Gift und Feuer in einem und schien sie aufzufressen. Nach und nach wurde sie schläfriger und weinte sich buchstäblich in den Schlaf...



    Ich würde einmal meinen, das dieses Kapitel in der Länge entsprechend meinem letzten gleich kommen könnte. Desweiteren habe ich, soweit ich es sehen konnte, das Wiederholen einigermaßen ausgemerzt. Perfekt wird es nicht sein, aber dafür habe ich ja euch aufmerksame Leser ^^


    Das nächste Kapitel ist bereits in Arbeit, doch müsst ihr Geduld zeigen, denn es ist gerade erst dabei sich zu entwickeln... Aber es wird euch umhauen, das verspreche ich!


    LG


    Euer böser Wolf
    Robin

    Ich bin recht überrascht über die vielen Antworten und Kommentare, sowie die Verbesserungsvorschläge :)


    Mir fällt deutlich auf, das mein Startpost scheinbar niemandem wirklich gefällt (In meiner Sicht etwas... fies aber gut)
    Ich werde ihn überarbeiten sobald es geht und hoffe, das ich ihn dieses Mal zu etwas verändern kann, das euch auch gefallen kann ;)


    Zu den einzelnen Kommentaren werde ich nun zusammenfassend etwas sagen: Die Schreibfehler mit dem "Sagen, sagen, sagen" werde ich hoffentlich nicht mehr wiederholen, werde mir diesbezüglich viel Mühe geben.
    Der Prolog... der ist für mich nur als EINSTIEG gedacht, der den Lesereiz auslösen soll! Er sollte eben NICHT perfekt sein, denn wenn ich alles reingeschrieben hätte in absoluter Perfektion... wer liest sowas bitte? Nichts für ungut, aber das da Fehler drin sind ist schon fast Absicht.
    Zu den weiteren Missverständnissen mit den fehlenden Worten... Das tut mir auch leid, ich werde es in Zukunft auf jeden Fall berücksichtigen :)


    Weiter werde ich diesmal leider nicht auf die Kommentare nicht eingehen, aber ich werde nochmals auf sie zurückkommen.


    Nun möchte ich ohne weitere Umschweife das zweite Kapitel hier anschließen.
    Viel Spaß beim Lesen und bitte:
    Was auch immer ihr an Kritik zu üben habt, sei es negativ oder positiv, egal welche Art: Ich möchte die Geschichte so schreiben, das sie euch auch gefällt, also immer her damit. ^^
    (Diesmal in normaler Schriftform und nicht zu starken Hervorhebungen ;) )


    Hat leider Überlänge... Sorry deswegen aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem


    Kapitel 2: Der Geburtstag


    "Es war alles nur ein Traum...", flüsterte das Mädchen leise. "Ich habe alles nur geträumt...", redete sie sich ein und weitere Tränen rannen ihre Wangen herab, je mehr sie an diesen furchtbaren Traum dachte. "Was wenn dieser Traum wahr wird...", murmelte Lucia und schloss die Augen. Wieder schossen die Bilder in ihrem inneren Auge vorbei. Nachdem sie gute zwei Stunden lang stumm dagesessen und geweint hatte sank sie in einen sehr unruhigen Schlaf. Wieder war Ash bei ihr. Doch dieser Traum war anders. Sie waren allein an einem See. Die Sonne schien und der See glänzte wunderschön. Sie saß mit Ash am Ufer... Hand in Hand. Als sie dies realisierte wurde sie ruhiger. "Ich habe dich so vermisst. Es war seltsam wieder allein unterwegs zu sein...", meinte der Junge und lächelte Lucia an. Diese lächelte zurück.
    Ash drehte sich zu dem Mädchen um und sie drehte nur ihren Kopf. Langsam hob der Junge seine Hand an Lucias Wange und zog sie sanft zu sich. Die Blauhaarige schloss die Augen und bewegte sich langsam auf den Jungen zu. Doch als sie nichts spüren konnte öffnete sie die Augen wieder und blickte nun an die Wand ihres inzwischen mild von der Sonne erhellten Zimmers. "Wieso sind die schönen Träume immer da zu Ende wenns am Schönsten ist...", murrte das Mädchen setzte sich auf und dachte nun nur noch an diesen wundervollen Traum, anstatt ihren Albtraum. Ein leises Klopfen war zu hören. "Herein.", meinte sie etwas müde und dezent genervt. Langsam öffnete sich die Tür und jemand spähte durch den Spalt. "Guten Morgen, Geburtstagskind.", sagte Johanna glücklich. Lucia, die sich gerade streckte, verharrte in einer seltsamen, eher erschreckenden und verkrampften Pose, ehe sie aus dem Bett sprang und rasend schnell im Badezimmer verschwand.


    Ihre Mutter schaute ihr etwas überrascht hinterher. "Ich warte unten auf dich.", rief sie etwas lauter, da Lucia gerade die Dusche angestellt hatte. "In Ordnung.", meinte das Mädchen nur und Johanna ging lächelnd wieder nach unten. Nach einer schnellen Dusche ging die Blauhaarige mit einem Handtuch bekleidet zu ihrem Kleiderschrank und schaute sich ihre Sachen durch. Nach etwa zehn Minuten hatte sie alles was sie brauchte: eine kurze schwarze Hose, ein feines, schwarzes Top und eine leichte, pinke Jacke. Sie zog sich an und betrachtete sich im Spiegel. "Irgendwas fehlt da...", murmelte sie und zog das Top und die Jacke wieder aus und warf sie in den Schrank zurück und nahm sich nach einiger Überlegung ein helleres, rotes Top.
    Als Ersatz für die übertrieben Pinke Jacke nahm sie dazu eine leichte weise Stoffjacke, die locker über den anderen Kleidern saß. "Perfekt.", meinte Lucia zufrieden und ging stolz nach unten. Ihre Mutter fiel sofort auf, dass sie nicht in den Klamotten erschien, die sie normalerweise trug. "Schick. Wirklich schick.", meinte sie und lächelte ihrer Tochter etwas seltsam zu. "Stimmt was nicht?", fragte Lucia und lächelte etwas verwirrt und auch leicht ängstlich zurück. Johanna deutete auf einen kleinen Stapel Pakete auf dem Küchentisch. Eines lehnte an den anderen Geschenken. Kurzerhand warf Johanna das Päckchen ihrer Tochter zu. Sie fing es auf und schaute nun verwundert. "Das ist von mir. Bitte mach es als erstes auf.", forderte sie ihre Mutter stolz auf und Lucia zuckte mit den Schultern.


    Sie öffnete die Schleife des etwas großen Geschenks und öffnete die Schachtel. Als Lucia sah, was in dem Geschenk war, bekam sie große Augen. Ein komplettes Outfit lag darin, welches Lucia sofort aufteilte. Ein langärmliges Top in tiefem Blau, ein Paar kleiner Ohrringe in Gold, eine Haarspange in Schmetterlingsform, brandneue Schuhe in zartem schwarz sowie eine weise Hose. "Die gehört auch noch dazu.", meinte Johanna glücklich und warf ihrer Tochter eine Jacke zu. Sie war ebenfalls leicht und etwas weiter geschnitten, damit sie locker getragen werden konnte und war aus schwarzem Stoff. Lucia war überwältigt von dem Geschenk und fiel ihrer Mutter um den Hals. "Vielen Dank!", rief sie aus und verschwand mit ihren neuen Sachen nach oben um sich gleich noch einmal umzuziehen. Als sie wieder runterkam war sie kaum wiederzuerkennen. Mit hochgesteckten Haaren, der blau glitzernden Haarspange im Haar und den freundlichen Farben wirkte Lucia wie ein ganz anderer Mensch. "Du siehst umwerfend aus, mein Schatz.", quickte Johanna vor lauter Glück. "Vielen vielen Dank Mama.", bedankte sich das Mädchen erneut freudig. "Für einen solchen Tag muss es eben etwas neues und ausgefallenes sein.", entgegnete ihre Mutter nur und Lucia lächelte. Sie ging zum Tisch und nahm das nächste Geschenk zur Hand. Ein Umschlag war auf die Schachtel geklebt. Vorsichtig löste sie den Umschlag und öffnete ihn.


    Liebe Lucia,
    Alles Gute zu deinem Geburtstag. Ich hoffe dir gefällt mein Geschenk. Feiere schön, lass es dir heute gut gehen und hab Spaß. Und komm doch bitte heute Abend kurz bei mir vorbei.
    Alles Liebe


    Professor Eibe

    Lucia lächelte, als sie den Brief las und schaute zu ihrer Mutter. "Was er wohl von mir möchte..:", grübelte sie kurz und dachte an ihr Plinfa, das sie noch gar nicht gesehen hatte. Doch wie als hätte sie es gerufen sprang es auf den Tisch und von dort aus auf Lucia. Es knuddelte seine Trainerin und diese lachte. "Danke Plinfa.", meinte sie und streichelte das kleine Pinguin-Pokémon. Sie öffnete die kleine Schachtel, die Professor Eibe ihr geschenkt hatte. In ihr befand sich ein Pokéball. Lucia stand auf und ging kurz vor die Tür. "Sicherheit geht vor.", meinte sie und lächelte, als sie den Ball in die Luft warf. Als sich das grelle Licht verzogen hatte, war ein großes Pokémon vor ihr erschienen. "Ein Milotic...", meinte Lucia erstaunt und das schlagenähnliche Wasser-Pokémon schmiegte sich an Lucia heran. "Ich hätte nicht gedacht das der Professor sich dazu erweicht dich in meine Obhut zu übergeben.", meinte das Mädchen mit einem Lächeln und streichelte das Pokémon. Sie hatte in der letzten Zeit oft bei Professor Eibe ausgeholfen und sich dabei mit dem Milotic angefreundet.


    "Komm zurück.", befahl sie nach einigen Momenten freundlich und das Pokémon verschwand wieder in seinem Ball. Das Mädchen ging gemeinsam mit Plinfa wieder nach drinnen und machte sich wieder über die Geschenke her. Eines war von Rocko: Ein Rezeptbuch für Knursps der unterschiedlichsten Arten, aber dennoch genau für ihre Pokémon gemacht, Fotos von sich und seinen Geschwistern und einige bereits fertige Knursps. Dabei war ebenfalls ein Brief.


    Liebe Lucia,


    Ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag. Ich hoffe das dir meine kleinen Geschenke gefallen und das du deinen Geburtstag ordentlich feierst. Nochmal alles Gute und bis hoffentlich bald


    dein alter Freund


    Rocko


    Als sie diese wenigen Zeilen las, kamen ihr die Erinnerungen über die Reisen mit Ash und Rocko wieder hoch. Es waren schöne Erinnerungen. Sie lächelte und reichte ihrer Mutter die Geschenke. Johanna lächelte ebenfalls. "Rocko ist ein sehr netter Kerl. Und auch durchaus gutaussehend...", sagte sie lächelnd und zwinkerte Lucia zu. Diese sah auf und schaute sie nachdenklich an. Doch das Nachdenken ließ sie lieber sein. "Ich denk ein andermal darüber nach Mama.", meinte das Mädchen etwas neben sich, da sie ahnte worauf ihre Mutter aus war. Stattdessen nahm das nächste Geschenk. Als sie den Namen las schlug ihr Herz kurz schneller. Es war von Kenny. Sie nahm die Karte von dem Geschenk und las sie aufmerksam.


    Liebe Luci,


    Alles Gute! 16 Jahre schon... Ist ein ziemliches Alter... Aber was solls. Du wirst ewig jung bleiben wenn du es nur willst. Feiere ordentlich, hab Spaß, denn das ist dein Tag, den du nur einmal im Jahr hast.


    Alles Liebe
    Dein Kenny


    Mehrmals las Lucia diesen kleinen Brief, in dem Kenny einige Andeutungen gemacht hatte. Doch sie konnte sie nicht deuten. "Erinnere mich daran das ich Kenny besuchen muss.", wies Lucia ihre Mutter, als sie sich dem Päckchen widmete. "Übrigens, du musst Kenny noch besuchen.", meinte Johanna spaßeshalber schon jetzt. "Haha. Du musst mich wirklich daran erinnern, du weist das ich mir das eh nicht merken kann.", murrte Lucia nun schon eher genervt. "Mach ich, mein Schatz.", meinte ihre Mutter und verschwand mit den ersten Karten. Lucia öffnete die Schachtel und zog einen offenbar handgefertigten aber sehr feinen Anhänger heraus. Er war aus Glas und in ihn waren mit Goldschrift zwei Namen und ein kleiner Text eingraviert. "Kenny & Lucia. Beste Freunde fürs Leben". "Dieser Kenny...", meinte sie leise und lächelte. Ohne zu zögern hängte sie sich den Anhänger um den Hals. Eine gewisse Wärme breitete sich in ihr aus als das Glas an ihr hing. Sie lächelte noch mehr und nahm das vorletzte Geschenk. Es war von Zoey.


    Liebste Lucia,


    Ich wünsch dir alles Gute zu deinem 16! Ich hoffe das dir mein Geschenk gefällt und das ich dich bald wiedersehe. Ist eine ganze Weile her... Ich werde alles daran setzen, dich noch zu besuchen!
    Bis bald


    Zoey


    Lucia konnte nicht anders als zu lachen. Sie legte die Karte auf den Tisch und öffnete das Geschenk, das bisher neben dem ihrer Mutter das größte war. In der großen Schachtel lag ein wunderschönes Abendkleid in starkem Schwarz mit einigen blauen Schmucksteinen darauf. Sie waren in feinen Blumenmustern angelegt. "Genau wie ich es gern habe...", flüsterte das Mädchen und war überglücklich über das Geschenk. Sie hatte es garnicht erst aus der Schachtel genommen. Als Johanna wiederkam gab sie ihr die Schachtel. "Ich werde es später selbst in meinen Schrank hängen.", meinte sie und lächelte ihre Mutter an. "Wie du möchtest. Von wem ist das letzte Geschenk?", wollte diese nun wissen und Lucia nahm das letzte Päckchen vom Tisch. "Das ist von... PAUL?", fragte sie eher erschreckt als überrascht. Ihr Herzschlag beschleunigte als sie mit zittriger Hand die Karte von dem Paket nahm. Ebenso zittrig klappte sie sie auf und las den in wunderschöner Schrift verfassten Text.


    Lucia,Ich wünsche dir alles Gute zu deinem 16. Geburtstag.


    Feiere schön
    Dein Freund


    Paul



    Mehr als überrascht legte Lucia die Karte weg, jetzt mit ruhigem Herzen und ruhiger Hand. Sie öffnete die feine Schleife und öffnete die Schachte. Darin war ein Armband. Vorsichtig hob die 16-jährige das feine Armband aus dem Samt seiner Hülle. Es war aus Silber und hatte tiefblaue Steine in jedem zweiten der insgesamt 30 Glieder. "Wow...", brachte das Mädchen nur hervor und legte das Armband sehr sorgsam an ihrem linken Arm an. In drei der silbernen Glieder waren feine Buchstaben graviert worden: Lucia, Paul, Ash. "Unsere Namen...", flüsterte das Mädchen und warf einen weiteren Blick auf den fein geschriebenen Namen des Jungen in den sie verliebt war. Sie schaute auf und direkt auf eine Uhr. Sie erschrak und rannte zu ihrer Mutter.


    Sie küsste sie kurz auf die Wange und verlies dann schlagartig das Haus. "Ash´s Schiff legt in zehn Minuten an!", rief sie noch und wollte schon zu Fuß laufen, doch da stand etwas vor dem Haus. "Ein letztes Geschenk, meine Süße.", meinte Johanna lächelnd. Ein brandneues Fahrrad stand in der Sonne und glänze mit seinem fast giftig grünen Lack. Es wirkte sehr schnell und gängig, weshalb Lucia einen Jubelruf ausrief und mit ihrem neuen Rad nach Sandgemme losraste, wo die Fähre in Kürze anlegen würde. "Ich komme...", flüsterte sie und beschleunigte nochmal um ja pünktlich zu sein. Doch würde sich ihr Traum vielleicht bewahrheiten? Würde sie enttäuscht werden? Das konnte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Doch blickte sie zuversichtlich zu dem so lange ersehnten Treffen.

    Kapitel 1: Die Erinnerung lebt weiter



    Es war ein sehr regnerischer und windiger Tag in Zweiblattdorf. Die Bäume des kleinen übergrünten Dorfes bogen sich unter dem starken Wind und das Wasser stand in den schmalen Straßen. Niemand wagte sich vor die Haustür auf die schlammigen und teilweise abfallenden Straßen, bis auf jene, die es mussten. Harald, der Postbote des Dorfes, kämpfte gegen die schlechte Witterung, um die Briefe auszutragen, die es auszutragen gab. Er hatte bereits einen Großteil geschafft und stand nun vor dem letzten Haus der gerade belieferten Straße und war froh, nur noch eine Weitere zu haben.


    Er klopfte an die feinblaue Haustür des nussbraunen, mittelhohen Hauses und ein blauhaariges Mädchen öffnete die Tür. "Lucia. Es freut mich dich sehr zu sehen.", sagte Harald, lächelte die Teenagerin an und zog einen einzelnen Brief aus seiner wasserfesten Tasche heraus. Er wirkte schlicht, war in einem normalen Umschlag verpackt, doch Lucia ahnte nicht von wem er kam "Der ist für dich.", sagte er und lächelte Lucia weiter an. "Danke Harald. Komm doch kurz rein und wärm dich ein wenig auf.", sagte Lucia und erwiderte das Lächeln. "Sehr gern.", sagte der Bote erleichtert und lies sich von ihr ins Wohnzimmer bringen. "Hallo Harald.", sagte Johanna, welche am Wohnzimmertisch saß und eine Tasse Kaffee darauf stellte, als der Mann hereintrat. Die Frau lächelte ihn an. "Hallo, danke das ich reinkommen durfte.", sagte er und wurde ein wenig rot im Gesicht. "Möchtest du auch eine Tasse Kaffee?", fragte Johanna und dieser sagte natürlich nicht nein. Lucia kicherte und lies ihre Mutter Johanna mit Harald allein. Langsam schlenderte sie auf die fein gearbeitete Holztreppe zu und sah unterdessen auf den Absender des Briefes. Einen Moment schien es, als setzte ihr Herz aus. Sie schoss nach oben in ihr Zimmer und schloss ab. "Von Ash...", hauchte sie und drückte den Brief an sich. Ihre letzte Begegnung war zwei sehr lange Jahre her, alles kam dem Mädchen so verschwommen vor.


    Kein Tag verging, an dem Lucia nicht an Ash denken musste. Sie hatte einige Briefe geschrieben, doch hatte sie nie genug Mut gehabt sie wirklich abzuschicken. Sie hatten ihr immer zu einfach und dann wieder zu aufdringlich gewirkt. Nur einen einzigen hatte sie losgeschickt. Es war etwas mehr als eine Woche her und nun hatte sie die Antwort auf einige ihrer Fragen. Langsam und vorsichtig öffnete sie den Umschlag und zog den eigentlichen Brief heraus. Ehe sie anfing zu lesen, atmete sie zweimal tief durch.


    Liebe Lucia,


    ich danke dir für deinen wunderbaren Brief. Ich habe so lange nichts mehr von dir gehört, das ich schon dachte, dass du mich vergessen hättest. Es freut mich zu lesen, das es dir gut geht. Mir geht es auch gut, aber ich vermisse es ebenso sehr wie du, zu reisen. Das Leben hier in Kanto ist irgendwie eintönig. Umso mehr freue ich mich über deine Einladung zu dir zu kommen. Ich mache mich in einer Woche auf den Weg zu dir. Und werde zu deinem 16. Geburtstag bei dir angekommen sein, das verspreche ich dir. Denn um nichts in der Welt würde ich diesen wichtigen Geburtstag verpassen wollen. Ich habe schon zwei deiner Geburtstage verpasst und ich werde dafür sorgen, dass nicht noch ein Dritter dazukommt. Ich werde alles daran setzen, zu kommen. Und ein Versprechen habe ich noch nie gebrochen. Ich freue mich schon so sehr darauf, wieder in Sinnoh zu sein!


    In Liebe,


    dein Ash


    Mehrmals und langsam las sie diesen Brief durch. Vor allem die letzten beiden Zeilen waren die, die sie so sehr begeisterten. Hatte sie vielleicht doch so großes Glück wie sie glaubte? Langsam sank der Brief in ihren Händen und schaute aus dem Fenster. Der Sturm war vorüber und die Sonne kam langsam hinter den Wolken hervor. "Ash kommt her... zu meinem Geburtstag...", flüsterte sie und dachte an den Jungen, in den sie bereits seit ihrer ersten Begegnung verliebt war. Es war, als wäre die Zeit stehen geblieben. Sie legte den Brief auf ihren Schreibtisch, neben das einzige Bild das darauf stand. Rocko hatte es auf der Maiglöckcheninsel gemacht. Ash und sie selbst waren darauf zu sehen. Sie hielten die Hand ihres Gegenübers und lächelten sich an. Das Bild lies die Blauhaarige noch mehr lächeln als sie es sowieso schon tat. Mit mehr als guter Laune öffnete sie die Tür ihres Zimmers und ging wieder nach unten. Harald und Johanna saßen nach wie vor im Wohnzimmer. Als Lucia die Treppe runterkam stand der Postbote auf und schaute aus dem Fenster. "Es wird Zeit. Da sich das Wetter endlich wieder gebessert hat, kann ich meine Runde endlich beenden. Danke für alles Johanna.", sagte der junge Mann und lächelte. Johanna lächelte ebenfalls und Lucia kicherte leise. Harald nahm seine Sachen und verschwand zur Tür hinaus. "Ein netter Mensch, dieser Harald.", sagte Johanna etwas gedankenverloren. Lucia zog ihre Augenbraue hoch und kicherte nochmal. "Das klingt ja fast als wärst du verliebt.", sagte sie und Johanna schaute auf. Sie wurde leicht rot als ihre Tochter das sagte und man merkte das sie etwas nervös wurde. "Naja... er ist mir sehr sympathisch... und gutaussehend...", versuchte sie sich zu rechtfertigen, doch Lucia lächelte nur. "Du musst dich nicht erklären. Es ist ja deine Sache. Aber ich freue mich für dich.", sagte das Mädchen und ihre Mutter seufzte erleichtert. Langsam schweifte ihr Blick über ihre Tochter hinweg auf den Kalender an der Wand.


    "Hast du dir schon überlegt wie du deinen Geburtstag morgen feiern möchtest?", fragte sie etwas beiläufig und lächelte. "DER IST SCHON MORGEN?!", fragte das Mädchen entsetzt und riss den Kalender runter um ihn entsprechend anzustarren. Die Freude über den Brief von Ash hatte sie total aus dem Konzept gebracht und total vergessen lassen, das der große Tag schon am Folgetag sein würde. "Ja, Liebling, der ist schon morgen. Stimmt was nicht?", fragte Johanna nun etwas überrascht. "Ash kommt her... an meinem Geburtstag...", sagte Lucia etwas entgeistert. Ihre Mutter wurde hellhörig. "Er kommt wieder?", fragte sie freudig. "Ja... Ich habe ihm vor einer Woche einen Brief geschrieben... in dem ich ihn eingeladen habe herzukommen...", sagte Lucia nach wie vor etwas neben sich. "Das ist ja fabelhaft!", sagte Johanna und sprang auf. "Du hast vielleicht ein Glück!", sagte sie nach wie vor voller Freude und nahm die Hände ihrer Tochter und drehte sie zu sich. "Was ist denn los?", fragte sie als sie sah, das Lucia Tränen in den Augen standen. "Ich habe ihn zwei Jahre lang nicht gesehen... es wird total anders sein, ihn zu sehen...", sagte sie nur und Johanna wusste auch nicht recht weiter. "Es wird garantiert schön werden, das verspreche ich dir.", flüsterte die Mutter ihr ins Ohr. Lucia umarmte sie und sie tat es ihr gleich. "Ich hab dich lieb, Mama...", sagte Lucia leise. "Ich hab dich auch lieb mein Schatz.", sagte Johanna und rieb ihrer Tochter den Rücken. Sie setzten sich gemeinsam auf das Sofa und Lucia atmete tief durch, ehe sie anfing zu erzählen. "Seit ich Ash das erste Mal gesehen habe, habe ich Gefühle für ihn... er ist mehr als ein Freund für mich... Ich habe Angst das er nicht das gleiche fühlt wie ich..", murmelte das Mädchen, doch ihre Mutter widersprach ihr.


    "Glaub mir, für ihn bist du auch mehr als nur eine normale Freundin. Er hat dich sehr sehr gern und das wirst du morgen auch merken wenn er kommt. Aber jetzt wird es langsam Zeit das ich mich an die Vorbereitungen für deinen Geburtstag mache. Charmian, komm und geh mit Lucia in ihr Zimmer.", sagte Johanna und lächelte."Danke Mama.", sagte das Mädchen und ging mit dem Katzen-Pokémon zurück in ihr Zimmer. Sie legte sich auf ihr Bett und schloss ihre Augen. Nach sehr kurzer Zeit war sie eingeschlafen. Doch ihre Träume waren unruhig. "Ash! Es ist so schön dich zu sehen!", rief Lucia, als Ash von dem Schiff kam. Er sah noch genauso aus wie damals als er wieder abgereist war. Er hatte seine alte Kappe auf und seinen alten Rucksack auf dem Rücken. Sie lief auf ihn zu und umarmte ihn. "Was soll das denn?", fragte der Junge etwas abweisend. Lucia erstarrte kurz. Langsam ließ sie ihn wieder los. "Ich bin froh endlich da zu sein.", sagte der Junge und lächelte ein wenig. Doch dieser Ash war nicht der, den Lucia von früher kannte. Er war kalt und abweisend. Es war, als wäre er ein ganz anderer Mensch. "Freust du dich nicht mich zu sehen?", fragte das Mädchen leise und schaute den Jungen erwartungsvoll an. "Doch, tue ich. Hier ist dein Geschenk.", sagte der Junge und lächelte wieder kalt. Doch Lucia sah ihm an das er log. Er warf ihr ein kleines Geschenk zu und ging einfach an ihr vorbei. "Wo gehst du hin?", fragte sie etwas traurig. "Weg von hier. Ich hab dir dein Geschenk gegeben und damit war´s das. Hoffentlich bin ich dich jetzt endlich los.", sagte der Junge ohne stehen zu bleiben. Lucias Entsetzen wuchs mit jedem Wort. Als er zu Ende gesprochen hatte, sank sie auf den Boden. "Wie kannst du nur so kalt zu mir sein...", sagte sie und Tränen fielen auf den Boden. "Weil du nur eine Klette bist, deshalb.", sagte Ash eiskalt und Lucia schaute auf. Er stand direkt vor ihr und schaute sie finster an. "Das meinst du nicht ernst...", hauchte sie. "Doch das tue ich!", rief Ash aus und zog ihren Brief aus seinem Rucksack. Er hielt ihn ihr vor die Nase und zerriss ihn ganz langsam in zwei Teile. "Reicht das als Beweis, dass du mir NICHTS bedeutest?", fragte er nun kälter, als Lucia es jemals bei einem Menschen gesehen hatte und so eisern das ihr ein Schauer über den Rücken lief. "Das kann nicht wahr sein...", flüsterte sie und schluchzte. "Das kannst du unmöglich ernst meinen!", rief sie aus und eine weitere Träne fiel zu Boden. Sie schloss die Augen, holte aus und schlug zu. Aber als sie nichts traf, öffnete sie ihre Augen wieder und blickte an die hölzerne und faseriger Decke ihres dunklen Zimmers.


    Wird Lucias Traum wahr werden? Oder wird es ganz anders ablaufen?
    Diese Fragen und noch vieles mehr wird sich im nächsten Kapitel aufklären ;)



    In der Hoffnung das euch das erste von hoffentlich vielen Kapiteln gefallen hat


    Robin (Bad Wolf)

    Die Liebe die ewig brennt



    http://oi42.tinypic.com/kqmn7.jpg
    Love can hurt...
    but it can also be wonderful...



    Liebe Community, hiermit möchte ich meine ehemals abgebrochene Geschichte in komplett neuer Form aufleben lassen.


    Um eine kurze Übersicht zu schaffen, was denn genau in meiner ehemals existenten Gschichte geschah hier eine schnelle Wiedergabe.


    Ein verschneites Dorf... eine Gruppe aus drei Reisenden... Ash, Lucia und Rocko erreichen das Dorf nahe Schleiede und beschließen dort zu rasten... Ein verschneiter Ort und zwei Menschen die ineinander verliebt sind. Es ist wie in einem Bilderbuch. Versuche beider Seiten aufeinander zuzugehen und sich dazu zu überwinden zu sagen wie sie fühlen. Aber so leicht wie es sich anhört ist es leider nicht.
    Viele Gefühle flammen auf, als sich Lucia Ash nähert, doch kommt es zu einer unvorhergesehenen Katastrophe... Alte Gefühle in Ash flammen erneut auf, als seine alte Bekannte Misty auftaucht... Die Gefühle die er für Lucia empfand schwanden schnell und er gab sich seinen neuen, alten Gefühlen hin...
    Auch Rocko war verliebt, wie kann es anders sein, in Schwester Joy. Sie findet ihn sofort sympathisch... doch bahnen sich schlimme Dinge an... Sie verstanden sich wunderbar, ehe Ash und Misty zusammen kamen... Denn als die Liebe von Ash wich, wich auch die von Lucia für ihn... Und sie suchte Nähe bei ihrem besten Freund... in diesem Falle... Rocko.
    Es ist ein reines Gefühlschaos entstanden, welches der eigentliche Grund für die Beendigung der Story war.


    Als sich die Geschichte auflöste, waren zwei glückliche Paare beisammen und liebten einander. Doch war es gleichzeitg das Ende.




    Die Handlungen sind kernverschieden, die Personen ebenfalls.


    Ich hoffe dennoch, das sie euch gefallen wird.


    Aber zuerst einmal eine Personenbeschreibung für die relevanten Charaktere:


    Hier ist nun eine kurze Vorgeschichte, zu der eigentlichen Handlung, welche ich als Prolog ansehe.
    Ich hoffe das sie als vorläufige Informationsquelle dienlich sein wird.
    Die Personen die in diesem Kapitel noch nicht vorgekommen sind, bzw. in diesem Prolog noch nicht erwähnt wurden, werden im nächsten Kapitel folgen.




    Dies sind die ersten Zeilen meiner neuen Geschichte.


    Wann immer neue Charaktere zu den bisherigen stoßen, werde ich dies entsprechend in diesem Post ergänzen.




    In der Hoffnung das sie euch gefallen wird


    Robin
    Schöpfer von "Die Liebe im Schnee" und "Die Liebe, die ewig brennt"



    Inhaltsverzeichnis:
    Kapitel 1-3: Hier!
    Kapitel 4: Hier!

    Kurz aber aufschlussreich :)


    Zeit für stärkende Worte


    Als erstes: Die Übersicht ist hervorragend! Genau so wie ich es gern habe ^^ Nur zwei Positionen und der Schwerpunkt liegt mehr auf Lucia als auf den anderen Charakteren :) Das ist gut umgesetzt und durchaus erfreulich^^


    Zum Inhalt: Lucho und Lucia sind gute Freunde und das ist schön so^^ Gemeinsames Frühstück, nagut, gibts auch
    Aber der Besuch von Saphira... der kam irgendwo überraschend. Sie kommt mit Lena zu Lucia, weil sie endlich ausm Krankenhaus gekommen ist? Irgendwie hab ich n ungutes Gefühl.. besonders weil sie allein gekommen ist. Normalerweise ist sie doch unzertrennlich mit Gary... Oder ist mit den Beiden auch wieder was nicht in Ordnung?
    Ich mutmaße wieder, aber das die beiden nicht gemeinsam zur Farm gekommen sind macht mich neugierig aber auch stutzig. Ich glaub nicht das der noch geschlafen hat.


    Weiter im Text: Lucho und Saphira


    Alte Bekannte ist ein sehr treffender Titel für dieses Kapitel. Das sich die Beiden wirklich kennen ist mir aber auch irgendwo... weis nicht. Irgendwie seltsam das sich die Beiden ausgerechnet da wiedertreffen. Aber kommt vor^^ Seltsam aber es kommt sicher noch irgendwas des des ganze genauer erklärt^^
    Zu der eigentlichen "Beziehung"
    Sie sind alte Freunde die gemeinsam öfters weggegangen sind.
    Ist in Ordnung. Alisa und Lucho haben Saphira und Drew zusammengebracht? MAGIC! ;D  
    Eine nette Fügung. Aber das Saphira und Drew sich getrennt haben ist kein Schaden, bei weitem nicht. (Er hat sie nicht verdient)
    Aber der Heiratsantrag... Des hat mich doch wieder ausm Konzept geworfen.
    Ich kannte den zwar, aber den hab ich immer ausgeblendet. War irgendwo uninteressant und nicht relevant für den Ablauf.
    Jetzt wird alles wieder aufgetaut. Drew... Saphira... ihr erstes Kind... Die gewünschte Hochzeit von Drew... Alte Erinnerungen werden wieder wach und irgendwo hab ihc da kein gutes Gefühl (wie immer)
    Nun zu Lukas und seiner Ninja-Aktion ;)


    Er ist vorsichtig und ausgesprochen präzise eingestellt, was er denn genau will. Das Büro vom Boss durchsuchen ohne entdeckt zu werden. Aber des Umschauen häts nicht gebraucht glaub ich. Er ist beim Chefbüro, wo eigentlich niemand was verloren hat (auch wenn er dazuzählt)
    Es sei denn es ist ein typischer Bürokomplex, wo des Büro vom Chef irgendwo mitten drin ist und gut sichtbar.
    Als er reingeschlichen ist hat er nen Fehler gemacht. Für gewöhnlich sprerrt man immer den Raum ab, in den man veruscht was zu finden. So hätte ich es jedenfalls gemacht.
    Man konnte auch nicht erwarten das in nächster Zeit jemand aufkreuzt, aber später mehr dazu.
    Er sucht und sucht und übersieht das offensichtlichste? Der hat nen SAFE übersehen?????
    Entweder blöd oder unter Stress. kann beides sein. Aber wie dem auch sei. Wenn es ein Safe in Buchgröße ist, den er verschwinden lassen will, in Ordnung. Aber ich glaube mal das es nicht grade leicht ist, einen größeren Safe zu verstecken, außer man hat n Objekt das größer ist. Egal
    Er hat ja nicht erwarten können das da einer auftaucht. Und ich hab die leise Ahnung das es der neue Boss der Polizeistation ist (und auch der Auftragsmörder) der angeheuert wurde


    Ich lass mich aber mal überraschen was daraus werden wird. (Hier rät es sich an der Stelle anzusetzten wo man aufgehört hat, dann liest sichs leichter ;) )


    Du wirst wieder der Alte. Derjenige den ich vermisst habe
    Einen Autor der weis was er will.


    Fehler... kann ich keine finden, aber es ist spät.
    Vielleicht überles ich wieder was.
    Bin aber ja nicht der Einzige der liest^^


    PS: Ich habe lange keinen Kommentar hier im Topic hinterlassen. Deshalb gabs mal wieder einen ;)
    War an der Zeit
    Werde auch wieder regelmäßiger hier welche schreiben ;)


    Lg
    Fan
    Freund


    Robin

    Ich habe ja versprochen den anderen Usern hier meine Meinung auch mal wieder zugänglich zu machen und mache das hiermit auch :D


    Zu den vorigen Kapiteln sage ich nichts, dazu hast du ja schon mehr als genug gehört ;)


    Aber zu dem Special möchte ich eine Dinge an dich richten, die mich sehr gefreut und positiv überrascht haben.
    Ehrlich gestanden, ich hatte Angst um die Geschichte, denn sie ist teilweise schon so dünn gesäht und von Slide-Storys zerfressen, das sie kaum noch existiert. Ich hatte Angst um den Teil von dir, der diese wundervolle Geschichte geschaffen hat.
    Aber meine Angst war unbedgründet. :D


    Du hast es noch genau so drauf wie damals, als du mit der Geschichte angefangen hast. Auch wenn du es nicht mehr so offen zeigst, es ist noch in dir und das ist auch mehr als gut so! Denn diese ersten Kapitel haben uns auch geprägt, denn wir wurden alle Fans deiner lebhaft gestalteten Welt. Auch wenn das sicher nicht beabsichtigt war, hat mich diese Geschichte irgendwo verändert und mich zum Umdenken bewegt.
    Es ist als wäre die Geschichte eine Repräsentation meiner eigenen Gefühlswelt. Es ist irgendwo furchteinflößend das zu wissen... o0
    Aber es ist deine Geschichte dein Stil und DAS lieben wir an dir!


    Zurück zum Kapitel.
    Lucia hat ja nicht besonders gute Dinge mit den mänlichen Wesen der Schöpfung erlebt. Aber Lucho scheint mir fast so, als wäre er derjenige, den sie dringend einmal gebraucht hat. Einen sehr guten Freund. Jemand, der offen ist, gutherzig, weich und einfühlsam. Aber doch nicht als fester Freund in Frage kommt.
    Als wäre der Schutzpratron selbst zu ihr gestoßen. Er kommt genau jetzt, wo sie ihn am Dringensten braucht.
    Ein Wunder...
    Nicht nur gut zuhören kann er, er kann auch gut erzählen, ist romantisch und versteht sein gesamtes Handwerk als junger Mann sehr sehr gut.


    Zum aktuellen Kapitel:


    Lucia wacht am Strand auf und schwitzt stark. Sie trägt die Jacke eines Jungen Lucho und sieht ihn nicht auf anhieb. Kein guter Start. Aber als sie ihn hört... :) Da gehts wieder aufwärts.
    Das sich diese beiden Menschen so gut verstehen ist zwar seltsam aber gleichermaßen einmalig gut gelungen. Denn jeder braucht jemanden mit dem er reden kann. Immer braucht man sojemanden, Lucia insbesondere, da sie ja nicht gerade die besten Jungs der Welt kennen lernen durfte. -.-
    Sie gehen gemeinsam ins Wasser... Ok da kann man wiedermal was falsches denken, aber ich bleib bei meiner Aussage und sag die sind gute Freunde und albern eben im Wasser n bisschen rum... Muss auch mal sein^^ Sonst wäre das Leben uninteressant.


    Die Polizeiwache hat entweder viel zu wenig zu tun oder einfach nur SEHR VIEL Büroarbeit zu erledigen, das die immer ausgerechnet beisammen sind wenn irgendwas passiert. Aber eins versteh ich nicht: Antony will was von Stella. Aber einen Fehler sollte ein Mann niemals machen: Um eine Frau, ein Mädchen oder generell um einen Menschen wetten! SEHR schlechte Idee, kann sehr stark nach hinten losgehen (eigene Erfahrung). Aber das er sich auch noch darauf einlässt o-o schön blöd der Typ. Aber ich bin neugierig was passiert wenn er verliert. Des wird einige hier reizen schätz ich ^^


    Die Ankunft auf der Farm läuft ja scheinbar relativ... nett. Hat man sie da nicht vermisst? Da bleibt doch ne Menge Arbeit liegen oder? o0
    Aber was solls. ^^ Sie sind wieder da, beiden geht es gut und sie sind zu Sophies Halloween-Party eingeladen. Und das is alles was zählt. :D


    Wieso geht Antony eigentlich ausgerechnet zu Lukas um über diese sau dumme Wette zu reden? Wundert mich irgendwo. Aber ich glaub ich hab einfach den zusammenhang zwischen den Beiden schonwieder aus den Augen verloren. Muss ich mal wieder reinlesen.


    ZzT...


    Antony und Stella.... Ich kann mir gut denken das da was laufen kann. Schließlich mögen die Beiden einander ja^^ Und O´Brian ist mir irgendwo zu zwielichtig und ich hab n schlechtes Gefühl bei der Sache mit dem. Irgendwas is an dem nicht ganz richtig... Aber was? Alles nur Vermutungen und Anschuldigungen aber was will man machen....



    Mein Hauptaugenmerk ist auf den letzten Absatz gefallen, der anfänglich keinen Sinn zu machen schien. Aber wenn man ihn liest... Dann wird einiges klar. Es wirft einige sehr wichtige Fragen auf: Wieso Luois, wieso ein Gewehr und keine Pistole, WER ist das Ziel, WANN passiert was, geht alles glatt oder geht alles schief?
    Viele Fragen keine Antworten...
    Aber was solls. Klärt sich ja alles wieder :D


    Nun noch zwei Fehler die mir aufgefallen sind:
    Der Junge lachte erneut den Kopf
    Und:
    viele Leuten


    Beim letzten bin ich mir unsicher ob es Absicht ist oder nicht aber es ist mir aufgefallen.


    Soviel zu meinem überlangen Kommentar der schon fast die Ausmaße eines eigenen Kapitels angenommen hat
    Dafür möchte ich mich entschuldigen...


    Und nochmals Lob für die Schreibweise und Wortwahl.
    Sehr gut gelungen, Die Übersicht ist auch deutlich besser gewesen weil nur zwei Posten angesprochen und nicht alzu lang ausgeschrieben waren ;)


    Gute Arbeit


    In Hochachtung, Freundschaft und Fan-Begeisterung


    Robin

    Es ist wieder an der Zeit sich zu äußern:


    Zunächst zu deinem vorherigen Kapitel:


    Also die kleine Lena hat ja einiges übern Haufen geworfen wie es aussieht, aber das ist auch gut so^^. Wie du sie beschrieben hast ist sie wirklich das süßeste Kind das es gibt. Die Eltern werden sicher stolz auf sie sein können. Auch wenn der Vater es nicht unbedingt verdient hat eine so schöne Familie zu haben, nach allem was der angestellt hat. Zurück zum Thema...
    Sophie und Lukas...
    Das sie sich nicht traut ihn anzusprechen und noch dazu keine Worte für einen Brief findet in dem es heißt wie sie fühlt... DAS ist ne Leistung, mein lieber Herr Gesangsverein! O.O Ich bin selbst recht feige was Worte angeht, aber zum Einen bin ich ein Junge, zum Andern hab ichs wenigstens hingebracht einen kleinen Brief an meine Herzensdame zu verfassen (lieber nicht mehr hierzu...) Aber sie scheint ja zu wissen das Lukas sie mag, also WIESO ZUM HENKER redet sie nicht einfach mit ihm? Was kann schon passieren? Er kann sie höchstens fragen wieso sie grade jetzt damit anfängt. Aber des is eben des Risiko bei sowas! So ne Chance gibts nicht unbedingt oft, die sollte sie ergreifen!


    Zu Lucho: Ein junger Mann, Anfang 20, blaue Jacke... Weis-Blaue Mütze und jemand der Lucia zuhört... irgendwoher kenn ich diesen Typen doch... aber mir kommt nicht woher. Er hat Lucia angesprochen, sich mit ihr unterhalten und sie dazu gebracht, andere Gedanken zu haben. Ein guter Mensch...
    Zu Gary, bzw. Blue oder wie auch immer dieser Vogel heißt...
    Wenn er kein Stillschweigen bewahrt würde ich ihm höchstpersönlich den HALS UMDREHEN! Er hat ne Familie die ihn liebt, wenn er sich des kaputt macht hat er nix als Elend verdient... (aus meiner Sicht jedenfalls) Und ich will ihm geraten haben das er die Rolle ordentlich spielt... Sonst kann er sich unter Umständen einige sehr grobe Feinde machen...
    UNSERE LENA... als ich des gelesen hab sind mir die Augen rausgefallen. Er is der Vater, keine Einwände, er hat seine Freundin. Aber ich hab des Gefühl des hält nimmer alzulange... Is so ne Vorahnung...
    Zu Maike...
    Diese SCHLANGE!
    Sie wagt es die ehemalige Farmleiterin einfach zu kündigen... (ihr gutes Recht, aber des is sekundär)
    Ich glaub kaum das sie sich des gefallen lassen wird. Irgendeine Folge MUSS dieser Rausschmiss haben. Aber des werden wir ja hoffentlich alles noch niedergeschrieben bekommen. ;)
    In diesem Kapitel ist mir aufgefallen das deine Schreibweise von einigen sehr unterschiedlichen Perspektiven auszugehen scheint. Du wechselst die Sichtweisen der Personen, lässt sie interaktiv arbeiten, ihre Art und ihr Verhalten immer wieder neu entstehen und verändern. Es ist mir nicht verwunderlich, du hast Talent. Aber es erschreckt mich, wie sehr diese Schreibform der Meinen ähnelt. Meine geschriebenen Geschichten kannte man auch shcon hier. Aber deine sind bekannt geworden. Respekt und großes Lob dafür. Du hast es durchgehalten. Dein Ideenreichtum ist unerschöpflich wie es scheint. Wenn deine weiteren Geschichten und Kapitel genausogut werden wie die bisherigen 130 dann hast du noch eine steile Karriere vor dir ;)


    Zu Kapitel 131 (endlich mal...)


    Der Vergleich....
    Alicia ist also wie ein Teebeutel... Erstaunlicher Vergleich, auf sowas muss man erstmal kommen. Aber das Alicia das anders sieht ist klar. Ist ja auch in gewisser Weise eine eher gröbere Beleidigung ihrer Person. Mit ihrer Aussage das Maike ein Drecksstück ist hat sie 100 Punkte gemacht: Sie hat vollkommen recht!


    Zu Lucia und Lucho (Die Namen ähneln sich irgendwo)


    Er ist für sie eine wandelnde Trauerstelle. Und das tut dem Mädchen grade jetzt sehr sehr gut. Sie braucht es, nachdem Ash verschwunden und Blue sich als Vater von Lena und Freund von Sophie rausgestellt hat. Aber wieso hat sie ihm von Anfang an vertraut? Sowas macht man doch nicht mal eben so... Da stimmt irgendwas nicht... Aber seis drum. Er hat mit seiner Auffassung von Blue schon recht. Blue ist, meiner Meinung nach, Verantwortungslos, Treue- und Würdelos und noch dazu ein totaler Ignorant. Der mieseste Freund und Vater den ich mir vorstellen kann...
    Zu der Frage: Hast du eine Freundin?
    Es war mir klar das sowas kommen muss. Er ist ihr sympatisch, sie findet ihn nett und sicher auch süß. Der perfekte Freund. Aber da hat sie sich nicht gerade beim Richtigen Hoffnungen gemacht... hätte eher gedacht das sie ne Weile aussetzen würde mit ihrer Freundeskiste. Das Lucho eine Freundin hat ist mir irgendwo auch in den Sinn gekommen. Denn es wäre viel zu leicht für Lucia gewesen einen anderen Jungen zu finden, der ihr Herz erobern kann. Sie hat also auch ordentlich Konkurenz. Denn wenn er lieber in den Tod gehen würde, als seine Freundin zu verlassen, dann heißt des einiges. (Kann es sein das die Freundin schonmal aufgetaucht ist? Is nur so ein Gedanke...)
    Lukas studiert die Akten von Fiona... Und wenn man im Ablagefach nix findet schaut man in den Tresor.. Auch ne gute Idee. Aber naja, wer zuerst kommt...
    Lucia umarmt Lucho zum Abschied und ist sicherlich angetan von ihrer neuen Bekanntschaft. Ma schauen wie bald sie sich wiedertreffen werden...
    O'Brian hat also eine Akte für Lukas in der er den Aufenthaltsort von Florian drinsteht... Die Akte die Fiona ihm geben wollte. Aber des hat sie ja leider nimmer geschafft.
    Nun stellen sich mir insgesamt 3 Fragen...
    Wer ist Luchos Freundin?
    Hat Lucia einen Narren an ihm gefressen?
    Was wird Lukas tun?


    Wieder großes Lob. Der Inhalt ist ausbaufähig, was Spannung und Action angeht. Aber das wirst du sicher noch machen. Ist ja deine Spezialität. ;)
    Dann einige Stellen sind eigensinnig geschrieben. Nicht alltägliche Schreibweise und Wortwahl. Aber des soll positive Kritik sein.
    Die Länge hat auch etwas nachgelassen wenn ich mich nicht irre. Und langsam wirds etwas viel gemische... Mal einen Part rauslassen und dafür auf die übrigen tiefer eingehen wäre gut. Denn wenn du hier vier unterschiedliche Stellen zu beleuchten versuchst verwischt die Geschichte recht stark. Und sowas schlägt aufs Auge... Etwas nervig... Aber es ist nur ein Rat, eine Idee.. Was du draus machst, kannst nur du entscheiden^^
    Wie dem auch sei... Die Kapitel sind nach wie vor sehr gut geschrieben und werden hoffentlich an ihren Positiv-Punkten nicht verlieren :D
    Du packst das mit Sicherheit. Einige Punkte nachbessern und du wirst sicehrlich noch mehr Leser haben als jetzt^^


    Das wars von der Seite des Bösen Wolfes ;)


    Robin

    Es ist also doch noch gekommen wie ich es mir gedacht hatte... Bei der Geburt geht alles drunter und drüber und alles fliegt auf...


    Kommitime! (PS: ERSTER C: )


    Abschnitt Farmhaus, Blue:
    Das er sich nur schwer von seiner "Freundin" trennen kann ist mir aufgefallen... Scheint ihm ja ganz gut zu passen das er, jetzt wo Saphira nicht mehr "ansprechend" ist weil sie ein Kind bekommt, mit Lucia rummachen zu können. Linke Nummer des ganze... Das er aber dann sofort ins Krankenhaus geht hab ich nicht erwartet.


    Sophie:


    Das sie sauer/eingeschnappt/enttäuscht/beleidigt ist kann ich verstehen
    wenn sich Lukas nurnoch mit Arbeit beschäftigt und sie dabei gänzlich
    vergisst. Das sie aber des ganze in Form von "schlechte Laune-Gesicht"
    und "Frustfressen" deutlich macht is mir auch wieder etwas seltsam
    vorgekommen...


    Aber die Frage von ihr: Passen die Beiden zusammen: Ja das tun sie. Aber
    Lukas muss seine Geheimnisse mit ihr teilen so wie sie ihre mit ihm
    teilen muss sonst wird des nix werden...


    Lucia und Maike/Farmhaus


    Maike hat also Lucia ihr Frühstück geklaut... Fies aber was solls :) Sachen passieren halt.
    Das Alicia abwesend is kommt mir spanisch vor. Was macht die denn den lieben langen Tag wenn sie nicht auf der Farm is? Ergibt derzeit kaum Sinn...
    Freier Tag für Lucia und Sophie weil Maike auf einem Wettbewerb ist.. :D Haben sich die Beiden reglich verdient nach all dem was Maike schon wieder anstellt.
    Wettbewerb in Herzhofen was? Da hat man sie wiedermal dazu gebracht einen Wettbewerb zu besuchen... SÜß... -.- Ich kann sie noch weniger leiden als jemals zuvor.


    Krankenhaus/Gary/Saphira


    Aus einem Blue wird ein Gary... LOL
    Der Typ weis wie man sich mit zwei Mädels beschäftigen kann ohne dabei erwischt zu werden. Oder jedenfalls eine Zeit lang nicht erwischt zu werden.
    Er heuchelt Reue und fleht um Vergebung dafür das er die Geburt seiner Tochter verpasst hat. Der hat sie doch nimmer alle! Bei sowas MUSS man dabei sein, außer es ist aus lebensbeschränkenden und zeitlich unerheblichen Gründen nicht möglich.
    Aber er is top Fit und Zeit hatte er mehr als genug. Er hätte da sein MÜSSEN!
    Ich frag mich wie sie ihm des verzeihen kann...


    Lucia/Saphira/Krankenhaus


    Wunsch das die beste Freundin da is kann erfüllt werden :) Is auch gut so, wenn man jemanden den man gern hat um sich haben kann wenn man gerade die Geburt hinter sich gebracht hat. Das Lucia da hinkommt und sich böse überraschen lässt is ne schlechte Sache aber offenbar nötig gewesen.
    Sie hat für ihre Freundin Blumen und kommt ins Blue/Gary-freie Zimmer. Es hätte ein schönes Ende haben können wenn der Typ nicht wieder aufgetaucht wäre. Ich hab mich schon gewundert wie lang es dauert das er erwischt wird. Aber ausgerechnet im Krankenhaus vor seinen "Freundinen" und seinem Kind die ganze Sache auffliegen zu lassen is n harter Schlag ins Gesicht. Ich frag mich wie die Mädchen reagieren werden wenn der Schock sich erstmal legt und die Situation verdaut ist (was ja bekanntlich dauern kann)


    Zu Rechtschreibung und Grammatik: Ich hab zwei Fehlerchen gesehen aber kann sie, wie immer, nicht wiederfinden... Aber die sind nichts gravierendes
    Nahezu Fehlerfrei, ab und zu ein wenig außergewöhnliche Satzbauwahl... aber des is deine Geschichte, dein Stil und den schätzen hier ja alle ;)


    Weiter so und danke für ein so geniales Kapitel! :D

    It is KOMMI-TIME!


    Zum letzten Kapitel:


    Blue reitet sich mächtig in was rein wie es aussieht: Mit einer Freundin fast Vater und mit der besten Freundin der Mutter seines Kindes macht er rum. NICHT GUT
    Die Prinzessin von Hoen... ja klar... die eingebildetete Tussi konnte schlecht widerstehen schätz ich mal... So kamerageil wie die is...
    Das sie aber andere Seiten aufziehen wird, Lucia vorwirft ihr den Mann weggenommen zu haben find ich richtig mies... Sie hat nichts gemacht und gegen Gefühle kann man nix machen.


    Zum aktuellen Kapitel: Die Geburt geht also los... Und der Vater ist nicht zu erreichen... Wo der sich wohl rumtreiben mag... (is klar)
    Das er sein Handy ignoriert find ich nicht nur mies sondern auch recht fahrlässig von ihm. Is seine Freundin ihm wirklich so egal? Das er sie und sein ungeborenes Kind in Gefahr bringt? DAS kann ich nicht verstehen. Herzlos is er ja allein dadurch das er mit Lucia rummacht aber dann noch Frau und Kind einfach ignorieren um mit ihr zusammenzusein ist mehr als Gefühlskalt. (Spreche glaub ich aus Erfahrung)
    Eins mag ich aber nicht begreifen: Wieso ruft sie erst IHN anstatt nen Krankenwagen? Es ging zu dem Zeitpunkt um ihr Leben! Da is der Typ doch vorerst egal! Im Krankenhaus hätte man ihn ja dann informieren können oder etwa nicht? Wäre doch auch kein Thema gewesen...
    Alica und Sophie... Die beiden Power-Frauen... Verstehen sich scheinbar richtig gut ^^ Liebestipps von Alicia für Sophie und Lukas. Auch nicht übel^^ Das sie erstmal rausfinden soll, ob Lukas sie wirklich LIEBT find ich besonders gut. Denn Liebe kann nur da entstehen wo sie auf gegenseitigkeit beruht... (Erfahrung)
    Das Sophie verliebt ist konnte man schon lange Zeit sehen. Aber warum sagt sie dann nicht einfach was? Hat sie so wenig Mut? Oder hat sie vor irgendwas Angst? Kanns einfach nicht verstehen... Schleierhaft für mich.
    Dann wieder zurück zu Saphira und ihrem Kind. Schmerzen gehören dabei einfach dazu... hat sie wohl nicht gewusst wa? oo
    11 1/2 stunden... des is ne SEHR lange Geburt du... Wenn sich die Sache dennoch gelohnt hat, was sie ja eindeutig hat, ein gesundes Kind auf die Welt gebracht zu haben, dann is ja alles wunderbar gewesen. Aber wie gehts Saphira überhaupt? Freut sie sich über ihr Kind? Ist sie sauer weil der Vater bei der Geburt nicht dabei gewesen ist? Was den erwartet will ich hoffen das es SEHR schmerzhaft wird. Am Besten mit den Beiden Mädchen gemeinsam... Dann gibbet nen Blue weniger auf der Welt...
    Und eine Sache wundert mich noch recht... wie kann Lucia so einfach Ash vergessen? Weil Blue ihr sympathisch ist, weil er nett und hübsch ist? Was hat er was Lucia Ash vergessen lässt? Sie war so verliebt in ihn das sie ihn nie vergessen hat und jetzt... wech. Verwunderlich
    Aber es ist deine Geschichte ;) Und ihc bin gespannt wie es weitergehen wird


    Zu Fehlerquote und Fehlern allgemein: Von meiner Seite grünes Licht, nix gefunden^^


    Weiter so! Und bitte nicht zu viel on stellen wenn ich wech bin ja? ;)
    Danke für dieses Kapitel und alle weiteren die du folgen lassen möchtest :D


    The End of the Kommi this time :D
    Robin