Beiträge von Soran

    Luke konnte die X-Wing ohne Ausbildung fliegen und das sogar besser, als irgendein trainierter Pilot. Dasselbe gilt für Anakin als kleiner Plimpf. Es ist ja beinahe so, als könnten Leute mit Machtfähigkeiten auch ohne entsprechendes Training Schiffe besser fliegen, als die meisten anderen. OMG.


    Luke war Hobby-Pilot, er hatte eine T16 (die von der selben Firma wie die T65-Xwing sind und ein ähnliches Cocpit haben) und hat, wie er im Film gesagt hat, Wompratten abgeschossen die nicht größer als der Auspuff vom Todesstern waren. Und Wedge sagte auch, das Luke ein Naturtalent sei. Von daher hast du einen 1A Piloten, der eine Maschine fliegt, die relativ ähnlich zu seinem Privatflugzeug ist. Natürlich kann man hier sagen, er ist noch nie im Weltraum geflogen, wo sich so eine Maschine anderst verhalten sollte, aber es ist etwas anderes als keine Ausbildung.


    Annakin hatte große Probleme und hatte nur Glück, nicht abgeschossen zu werden. Zur schlacht kam er nur mit Autopilot und konnte ihn kaum ausschallten. Mit Können hatte dass, was da auf Naboo pasiert ist, wenig zu tun. Er ist eher wie Jarjar durchgestollpert als wirklich gut geflogen.


    Rey hingegen ist in den Milleniumfalcon reingesprungen und ist geflogen wie ein Profi ohne auch nur den hauch einer Ausbildung oder das Schiff zu kennen. Sie hat ihn schneller repariert als Han überhaupt verstehenkonnte was los war. Das ist nicht das selbe wie ein Hobbypilot, den man in einen Jäger gesetzt hat, weil man scheinbar mehr Jäger als Piloten hatte


    Er war über die ganze Sache zerrissen. Das macht einen Teil seines Charakterarks aus. Du scheinst damit überfordert zu sein, dass in Charakteren auch etwas passiert, wenn sie nicht reden.


    Davon abgesehen finde ich es lustig, dass du die ganze Zeit darüber redest, dass Rey keine Motivation hätte, keine Agenda, aber mal ehrlich: Was ist Lukes Motivation? Also ja, er will am Ende irgendwie seinen Vater bekehren und irgendwie Gewinnen, aber WARUM? Warum will er das? Was veranlasst ihn dazu? Was bringt ihn dazu zu glauben, dass es möglich sei?


    War er nicht, Er hat sich zum zeil erklärt ihn zu bekehren und Zielsicher darauf hingearbeitet. Er ging nach Endor deswegenund er ging deswegen zu Vader und hat nicht darüber nachgedacht wie er ihn töten kann, sondern er war sicher, dass wenn er sich zu ihn begibt Vader bekehrt wird, und am ende hatte er Recht.


    Luke wollte in die Fußstapfen seines Vaters treten und als er erfahren hat, wer er ist, wollte er ihn retten. Luke wollte ein Abenteuer, Luke wollte zu den Sternen reisen, da ist er anderst als Rey, und hat das auch von anfang an gesagt. Seine "Elten" waren dagegen, weil sie wussten, wie gefährlich das ist.


    Doch. Wie schon gesagt, du scheinst etwas überfordert zu sein damit, dass Charaktere mehr Dinge haben, als dass sie sagen. Rey ist in TFA zerrissen. Sie will weg. Sie will ein Abenteuer. Gleichzeitig will sie ihre Eltern treffen und klammert sich an die Hoffnung, dass diese für sie zurückkommen könnten.

    Du scheinst wirklich nur das zu sehen, was du sehen willst. Sie ist nicht bewusst auf ein abenteuer gegangen, sie ist mit dem Milleniumsfalcon geflohen, egal wie oft du es wiederholst, Rey ist nicht freiwillig aufs große Abenteuer gegangen, sie wollte sogar ausdrücklich zurück, nur dazu kam es nicht, wenn du das nicht glaubst solltest du dich nocheinmal durch TFA durchquälen. Wenn du willst red es dir weiter ein, aber da das schlicht und ergreifend nicht stimmt, hab ich keine lust, darüber zu diskutieren. Es ist und bleibt fakt, dass sie es eben nicht wollte und nur reingeraten ist, und nie einen Ausweg hatte, das hat nichts mit ihrem Charakter zu tun, Rey ist unfreiwillig von Jakku vor den Bomber geflohen und wollte zurück, als sie von Han abgeschlept wurden, Rey wollte zurück als sie auf dem nächsten Planeten waren, aber sie bekam schlicht nie die möglichkeit dazu. Wenn überhaupt hatte sie die möglichkeit am Ende des ersten Films

    Kylo will Anerkennung. Kylo glaubt, er kann diese nur als Sith bekommen, nachdem in seinem Kopf ihn Luke verraten hat. Kylo eifert daher seinem Großvater nach, den er idealisiert. Snoke redet ihm ein, dass seine Familie ihn davon abhält, das zu erreichen, weil seine Liebe eine Schwäche ist usw. Um sich zu beweisen, tötet er Han. Das ist nicht sonderlich schwer zu verstehen.


    Natürlich hast du Recht, dass vieles, von dem was er sagt, Rechtfertigung ist, aber nicht vor Rey, sondern vor sich selbst. Kylo ist ein sehr zerrissener Charakter mit vielen Facetten. Er bereut es, seinen Vater zu töten. Anstatt ihm das erhoffte Gleichgewicht zu bringen, hat es ihn nur noch mehr aus dem Gleichgewicht gebracht. Etwas, dass der Film uns sogar sagt.


    Charaktermotivation ist idealerweise getrieben von einem "Need", also dem, was der Charakter braucht, und einem "Want", dem, was der Charakter will oder meint zu brauchen.


    Kylos/Bens Want ist anerkannt zu werden, was er glaubt dadurch erreichen zu können, ein mächtiger Sith wie Vader oder gar noch stärker zu sein. Bens Need ist aber für das, was er ist, anerkannt zu werden, als Person, nicht als Sith.

    Kylo ist im ersten teil wirklich zerrissen, da er keinen Platz für sich findet in TLJ jedoch zeigt er es wenig. Er erzählt von Verbrenne die Vergangenheit aber er handelt nicht danach. Das betrifft ja auch ncht nur in seinen Kopf die Geschihte mit seinen Vater, sondern auch Snoke und alles, und genau darauf arbeitet er nicht hin, im Gegeteil, er übernimmt einfach Snokes possten. Er scheint am ende zumindest damit abgeschlossen zu haben.

    Und das weiß Luke woher? Von allem was Luke weiß, war Vader da: "Schließ dich mir an oder stirb." Und wo hatten Luke und er dasselbe Ziel?


    Und apropos Vader: Was ist Vaders Motivation in der originalen Trilogie? Und warum? Warum macht er, was er macht?

    Luke wusste in dem Moment, das die alternative zum sich anschließen entweder springen oder gefangennahme war. Das Vader ihn bekehren wollte hat er ja selbst gesagt und die alternative war wohl weniger der tot als gefangennahme. Luke hat sich dann letztendlich lieber in den abgrund geschmissen.

    Das selbe Ziel haben sie indem sie sich gegenseitig bekehren wollte. Im Finale wollte doch keiner den anderen Töten. Luke wollte Vader bekehren (bis auf seinen ausraster), Vader und der Imperator wollten Luke bekehren. Vader wollte mit Luke den Imperator stürtzen, da er es alleine aufgrund seines mechanischen Körpers kaum schaffen würde; der Imperator wollte Vader schon lange ersetzen und an der Macht bleiben, Luke wollte seinen Vater retten.



    Wohin hätte Luke sonst gehen sollen?

    Wie das gelaufen wäre sieht man in der Romanfassung von TLJ wo Luke einen Traum/Vision von dieser Version hat. Also ja, die Wahl dort hatte er durchaus

    Ja, Luke ist kein wirklich ausgearbeiteter Charakter, er versucht imprinzip nur, das richtige zu tun. Seine Motivation ist legendlich seine Moralischen Werte und später der Wunsch, seine Freunde zu retten. Aber im Unterschied zu Rey hatte Luke die Wahl.

    Abaloth ist eher meh umgesetzt, aber mit ging es darum, dass Luke und Darth Krayt zusammenarbeiten mussten. Dadurch kam man aus dieser Jedi vs. Sith spirale heraus, aber letztendlich war auch nur das eine kurze Episode und in der Legacy Geschichte ging es dann wieder um ein böses Sithimperium, dass die Galaxy beherrscht und die guten Jedi es bekämpfen, also das selbe wie immer... Letztendlich wurde im alten Kanon der selbe Konflikt oft immer wieder gekaut, ich würde es aber gut finden, wenn man versucht daraus auszubrechen.

    Nein, tut es nicht.

    Es ist nicht ihre Pflicht ihren Plan zu teilen. Wenn du dich einmal mit realen Millitärstrategie auseinandersetzt, wirst du feststellen, dass gerade Evakuationspläne vorbereitet, aber nicht im Detail erklärt werden, um Verrat zu vermeiden. Poe ist in keiner Position, Information über diese Pläne zu verlangen.

    Noch dazu macht es sehr viel Sinn aus Holdos Sicht, Poe als Verräter zu vermuten, hat er doch die Bredullie in der sie gerade sind, praktisch komplett zu verantworten, indem er wissentlich einen Befehl ignoriert hat. Aus Holdos Sicht, ist Poe entweder ein Verräter oder ein hitzköpfiger Jungspunt, der unfähig ist eine Niederlage einzugestehen, um Leben zu retten - weil er sich geweigert hat, einen Rückzug anzutreten, um Leben zu retten. Sie sagt das sogar genau so: "Ich kenne Leute wie dich. Das ist genau das, was wir gerade nicht brauchen."

    Absolut nachvollziehbares Verhalten.


    Davon abgesehen funktioniert Poes Charakterark (und er hat dadurch ein Charakterark) erst dadurch so gut.

    Mit der Prädulie hat er nichts zu tun. Wenn er den angriff abgeblasen hätte wäre die Situation exakt die selbe, außer dass man ein paar mehr schiffe im Hangar hätte, wenn die da überhaupt reinpassen, ansonnsten hätte man halt noch ein paar mehr kleine schiffe gehabt, die die erste Ordnung wohl schnell beseitigt hätten. Und du übersiehst, das Holdo ihn am ende doch so toll fand ... von daher macht eine Vermutung von Holdo das poe ein Verräter sein 0 sinn.


    Es ist nicht ihre Pflicht, aber Sinnvoll um die Moral aufrecht zu halten. Poe hat auch nicht nach Details gefragt, sondern wollte einfach hören, dass man überhaupt einen Plan hat. Sie hätte einfach ja sagen können aber das sie keine Details weitergeben kann, stattdessen hat sie lieber in blumigen worten Halt die Klappe gesagt.Nebenbeibemerkt sollte der Plan eigentlich vollkommen offensichtlich sein, schlieslich taucht ein Planet nicht einfach so auf und da sie mit Unterlichtgeschwindigkeit geflogen sind, können sie kaum in ein andees System oder so geflogen sein, daher würde eine Geheimhaltung sowieso schon kaum zu schaffen sein, selbst die Typen auf den Sternenzerstörern sollten da schon wissen wo es hingeht. Somit ja, Holdo war vollkommen Inkompetent, da sie sich zwar an Vorschriften halten kann, aber vollkommen versagt hat, die Moral aufrecht zu erhalten.


    Aber ja Poe ist der einzige Charakter, der glaubwürdig ist.

    Nein, war es nicht. Erst einmal übergehst du das gute Drittel von Episode VI, in dem die Darth Vader Klamotte nicht mal aufgebracht wurde, und dann auch noch das zweite Drittel, das vorrangig davon handelte, wie Luke bezüglich dem Punkt selbst mit sich haderte.

    Luke hadert keine Sekunde. Das erste drittel spielt auf Tatooine und hat mit diesem Arc wenig zu tun. Danach äußert er mehrfach überzeugt, das in Vader noch gutes Steckt das er ihn bekehren will und das er ihn retten wird. Ab den Zeitpunkt wo Vader für ihn spürbar involviert war hat er, außer in seinem Wutanfall auf dem Todesstern, nie darauf hingearbeitet Vader zu töten, nur darauf mit ihm zu reden um ihn zu bekehren, nicht um ihn zu töten. Das war sein Vorrangiges Ziel und hat er über seine Mission auf Endor gestellt, deswegen hat er sich letztendlich Vader als gefangener gestellt und deswegen war es auch logisch.

    Auch hätte sie in TFA an diversen Stellen umkehren können. Sie hätte BB8 für einiges Geld verkaufen können (Geld, dass sie dringend hätte brauchen können). Sie hätte nicht auf dem Falcon bleiben müssen. Sie hätte Finn nicht helfen müssen. Sie hat es aber getan, weil sie es wollte. Weil es das Abenteuer war, das sie wollte. Und weil sie nicht mehr allein sein wollte.

    BB8 zu verkaufen war die einzige Stelle an der sie eine Wahl hatte. Auf den Falcon ist sie geblieben um vor der ersten Ordnung zu flüchten, mit dennen sie gerade eine Verfolgungsjagd hatte, dadurch trafen sie auf han... Finn hat sie nie gerettet. Sie hat ihn erst umgehauen und anschließend, als die Bomber kamen, ist sie mit ihm in den Falcon. Es war kein abenteuer auf das sie wollte, im gegenteil, als sie eine Pause vor der Kantina hatte hat ihr Han ein angebot gemacht, der Crew beizutreten, sie wollte lieber zurück und weiter Warten. Für sie war das also wirklich nur eine temporäre flucht mit dem Ziel wieder zurück zu kommen. Sie wollte wieder alleine auf ihrem Wüstenplaneten auf ihre Eltern warten, nicht auf ein Abenteuer mit Freunden gehen.

    Übrigens hat sie auch keine Kräfte von Kylo "heruntergeladen". Sie hat nur ein immenses Macht-Potential, weil sie Kylos Gegenstück ist. Deswegen kann sie zwar diverse Dinge, die Machtnutzern sehr intuitiv kommen ("schwebende Steine") und diese auch mit einiger Kraft dahinter (viele schwebende Steine), aber ihr fehlt jedwede Finesse oder höhere Fähigkeiten. Alles, was sie kann, ist Telekinese und grundlegende Gedankenmanipulation. Sie hat Kampffähigkeiten, weil sie vorher schon gelernt hat zu kämpfen, weil sie das auf Jakku musste. Wir sehen das deutlich in dem Film. Sie kämpft mit dem Stab genau so, wie mit dem Lichtschwert. Deswegen ist ihr Kampfstil mit Lichtschwert ungewöhnlich.

    Erzähl das den Machern, die haben das gesagt um ihre superfähigkeiten zu erklären (nur doof, dass das nicht ihre Flugfähigkeiten, das sie den Mileniums Falcon schneller als Han repariert oder das sie Droiden und Wookie versteht erklärt...) Das sie soviel potential hat, wurde in TLJ angedeutet, aber nicht, waum sie dieses Potential sogut nutzen kann. Aber so wird es in der Romanfassung erzählt, dass sie während Kylo in ihrem Geist war sie in seinen Geist reinschauen konnte und so das traning übernahm, kann man so hinnehmen, ich für meinen teil finde es ziemlich dämlich, oder auch hinterfragen, ändert aber nichts, dass das die offizielle Erklärung ist, warum sie so wenig traning braucht.

    Nein, Kylo ist kein Opfer. Das behauptet der Film auch nicht. Wie schon gesagt, Luke wollte ihn nicht töten. Er war versucht ihn zu töten.


    Auch antwortet Kylo auf ihre Frage. Manchmal ist es besser die Vergangenheit auszulöschen. Verbrenn sie, wenn du musst.

    Rey beginnt nur, Kylo als Menschen zu sehen und als sich ihre eigentliche Hoffnung, Luke, als unwillig herausstellt, versucht sie eben etwas anderes. Ihre Logik ist letzten Endes auch relativ klar: Sie brauchen einen Jedi-Meister um Snoke entgegen zu stehen. Und sie behält auch Recht: Snoke wird ausgelöscht durch ihren Versuch, Kylo zu bekehren. Sie bekehrt ihn nur nicht.

    Zum Teil sagt es der Film schon, zumindest sieht sich Kylo so. Man hat sogar 3 Versionen von den aktion gesehen, zuest die von Luke, wo Kylo aufgewacht ist unt einfach den Tempel einstürzen lassen hat (ohne Laserschwerter), dann die Version von Kylo, in der Luke mit einem Laserschwert zugeschlagen hat und er sich nur verteidigt hat. Zuguterletzt noch eine Version von Luke, in dem er zugab dass er kylo töten wollte, aber abgelassen hat, Kylo aber dann aufgewacht ist und gesehen hat, was Luke vorhatte. Kylo sieht sich hier eindeutig als Opfer von Luke, so stellt er sich zumindest dar.


    Und nein, Kylo antwortet nicht, warum er Han getötet hat. Er sagte Verbrenn die Vergangenheit, was eine Rechtfertigung ist, nicht, was in ihm vorging, es ist sogar das erste mal, dass er irgendetwas in dieser Richtung sagt. Er sagt es zwar 2 mal aber er handelt nie nach diesem Motto, genau deswegen sehe ich das nicht als ein Motiv an, nach dem er handelt, sondern als Rechtfertigung, mit der er seine Handlungen erklären will. Würde er wirklich danach handeln wollen, würde er auch nichtsmehr mit dem Imperium zutun haben wollen, stattdessen übernimmt er es und führt somit das, was Snoke und Paplantine geführt haben weiter. Letztendlich passt es auch nicht zu seiner Vaderfixierung aus dem ersten Teil, denn auch Vader ist teil der Vergangenheit. Letztendlich gibt er hier etwas vor, was er nicht ist.

    Davon abgesehen: Luke wollte seinen Vater, den er nie gekannt hat, bekehren, nachdem dieser ihn versucht hat zu töten und ihm die verdammte Hand abgehackt hat.

    Vader wollte Luke zu seinem Schüler machen und ihn bekehren, dazu hat er ihn in die enge gedrängt. Ich glaube kaum das Vader wirklich versucht hat, ihn zu töten, oder er damit gerechnet hat, dass er springt. Hätte Vader ihn töten wollen, dann wäre Luke auf Bespin gestorben, Vader hat mit ihm gespielt und war haushoch überlegen aber genau das war nicht sein Ziel. Luke und er hatten die selben Ziele.

    Hat er nicht wirklich.


    Luke hat sogar abgelehnt, mit Obi Wan mitzugehen, aber dann kommt er nach Hause zurück und findet seien Familie tot. Er kommt mit Obi Wan mit, weil er keine andere Wahl hat. Weder Han, noch Luke wird von Obi Wan, sobald sie einmal aufgebrochen sind, eine große Wahl gelassen - und dann wird der Milleniumsfalcon vom Death Star eingefangen, wo sie dadurch auch erst einmal nicht wegkommen.

    Sie hatten jederzeit die Wahl. Luke hätte trozdem nicht mitgemusst, Obiwan hat ihn ja nicht gezwungen. Luke hätte Han nicht überreden müssen, auf den Todesstern zu gehen um Leia zu retten. Luke hatte das Angebot, mit Han von Yavin zu verschwinden. Auch in den anderen Filmen hätte Luke mit der Flotte mitfliegen können, dann hätte er auf Dagobah bleiben können (wie Yoda es wollte), Luke hätte auch als Pilot bei der Schlacht um Endor mitmachen können... Alles seine entscheidungen

    Wenn man es mit Rey vergleicht:

    Rey hätte BB8 verkaufen können. Das war der einzige wirkliche Punkt, wo sie eine Wahl hatte. Das sie von Jakku runterkam war auf der flucht und keine entscheidung. Das sie Han getroffen hat, war weil er über den Falcon gestollpert ist und sie mit den Traktorstrahl in seinen Hangar gezogen hat. Dann ist Hans großes schiff bei dem Kampf mit den Monstern explodiert und sie ist mit den anderen mitgeflogen, auch dort keine Wahl. Dann wurde sie von Kylo entführt und auf seinen Todesstern verschlept, nach der Schlacht dort, war sie bei den Rebellen, die sie zu Lukes Planeten geschickt haben (ob sie das freiwillig gemacht hat oder ob das Teil eines Deals war oder sonstwas weiss man nicht aber hier hatte sie die Alternative auf dem Planeten zu hocken und auf den anstehenden Angriff des Imperiums zu warten), hier könnte man vielleicht sagen, dass sie eine Wahl hatte. Letztendlich steckte sie fest in der Reinfolge und jeder andere wäre es auch. Mal angenommen sie sei als reiches Mädchen über BB8 gestollpert, auch dann würde sie in den Milleniumsfalcon springen, würde von Hanaufgegabelt werden, anschließend von Kylo entführt und auf Starkiller Base gegen Kylo kämpfen. Das selbe würde sogar für eine Sadistin oder sonstwas gelten, kein CHarakter könnte ausbrechen, weil sie überhauptgarkeinen einfluss hat, die einzige Alternative wäre tot (ob nun auf Jakku, auf dem Schiff oder auf Starkillerbase). Rey hatte hier keine andere Wahl als genau die reinfolge von Ereignissen zu durchleben wie sie kamen, ihr charakter war beliebig und sie hatte nie eine Wahl. Das Arme mädchen das keine Familie hat ist einfach für den Zuschauer sympatischer als eine verzogene Göre aus der Großstadt

    Nein, ist es nicht. Vieles wird im Film sehr deutlich gesagt oder gezeigt (weil Johnson ein Händchen für Show, don't Tell hat). Und während man eventuell blind sein kann, was dieses Show angeht, gibt es dankbarererweise diverse Begleitbücher (und Kopien des Drehbuchs, die ihre Runden machen) die daran keinen Zweifel lassen.

    Johnsonn hat ziemlich versagt. Kylo erzählt ein "Motiv" handelt aber nicht danach, also pures "Tell", vorallem da es nicht zu seinen Handlungen passt. Hätte er versucht Rey zu überzeugen um mit ihm Snoke zu stürzen, würde er danach handeln. Würde er wirklich versuchen alles alte hintersich zu lassen, würde er nach dieser Maxime handeln. Letztendlich ist reine Rache an Luke wohl ein passenderes Motiv für seine Handlungen, danach handelt er zumindest teilweise (er versucht bei der ersten Unterhaltung Rey dazu zu bringen, Luke zu ihm zu bringen, was aber letztendlich auch Snokes befehl wäre, am ende befiehlt er blind, alles auf Luke zu feuern, und springt aus seinen Shuttle um luke zu besiegen), letztendlich handelt er aber, wie der Plot es will, nicht nach dem was er als grund vorschiebt. Er tötet Snoke um die Macht zu übernehmen, nicht um die dunkle Seite hinter sich zu lassen wie er behauptet. In keiner Szene zeigt er irgendwas von brenn die Vergangenheit nieder, er zeigt nur dass er Rache will. Sollte Johnson das wirklich gewollt haben dann hat er auf ganzer Linie versagt. und eigentlich weiss man, dass er es besser kann. Aber er hat auch zugegeben, dass er ein Film machen wollte, den man entweder liebt oder hasst und das hat er wohl unzweifelhaft geschaft. Kann man auch machen, dann muss man aber auch mit dem Echo leben, und sollte Leute, die den Film eben hassen nicht als sexistische rassistische Deppen abstempeln.

    Ich habe eher den Eindruck, du hast weder diesen Film, noch einen anderen Star Wars Film wirklich geschaut, gerade wenn du so zentrale Plotpunkte, wie die Tatsache, dass Luke eigentlich den "Call to Adventure" abgelehnt hat, oder den Punkt, dass Luke nie versucht hat, Ben zu töten, sondern nur darüber nachgedacht hat, nicht weißt.

    Und ich hab den Eindruck, dass du dir auch ne ganze Menge einbildest, indem du behauptest, Rey sei freiwillig auf ein Abenteuer gegangen und (sorry) ähnlichen blödsinn. Wenn du dich wirklich mit dem Star wars lore beschäftigen willst, würde ich dir eher Kanäle wie Star Wars Theory oder Star wars reading club als reviews zu einem Film. Der Typ aus deinem erste Video hat überhaupt garkeine Ahnung vom Lore und damit ist sein Video ziemlich lächerlich, eben weil er nur die Filme gesehen hat und die Jedi nicht wirklich verstanden hat... Dein 2. Video ist eben jemand, der den Film mag, sojemand findet man immer und so videos gibt es dutzende, gerade weil TLJ so umstritten ist. Ich könnte hier z.b. die 6 Stundenanalyse von Mauler posten, der den Film nicht mag und so ziemlich jede Szene analysiert. Ich könnte auf Thor Skywalker verweisen, der den Film zwar eher mag aber trozdem jede menge Fehler warnimmt und ähnliche Youtuber. Der unterschied ist eben, das sie sich mit dem Lore beschäfftigt haben und aus dem Lore heraus argumentieren


    Genau das fand ich beispielsweise einen sehr interessanten Aspekt des neuen Kanon. Ich hab Last Jedi zwar erst einmal gesehen, und das ist jetzt natürlich auch schon ein paar Monate her, deshalb kann es sein, dass ich mich irre, aber wurde es nicht so dargestellt, dass durch den Tod all der Jedi und Sith, die vorher die Macht unter sich "aufgeteilt" haben, ein massives Vakuum entstanden ist, sodass all die ungenutzte Machtenergie sich jetzt eben auf die wenigen neuen Machtnutzer aufteilt? Das wäre jedenfalls eine ziemlich logische Erklärung für Reys und Kylos Stärke. Es macht ja auch irgendwie Sinn, dass weniger Macht für den einzelnen zur Verfügung steht, wenn mehrere zehntausend Jedi darauf zugreifen, als wenn es nicht einmal zehn Machtnutzer in der ganzen Galaxis gibt.

    Nein, es wird so dargestellt, dass eine Präsenz auf der einen Seite eine genauso starke Präsenz auf der anderen Seite erzeugt. Das kann man sich wohl wie eine Waage vorsstellen, auf der einen Seite kommt etwas dazu, also kommt auf der anderen seite etwas hinzu um es auszugleichen. Die Macht als ganzes verteilt sich nicht auf die Personen, die Macht ist nichts was man hat, die Machtnutzer interagieren mit ihr und haben dafür jeh nach dem mehr oder weniger talent. Das hat nichts mit der Anzahl der Machtnutzer zu tun (Paplantine war ja auch nicht während der Klonkriege so stark wie der gesammte Jediorden zusammen, selbst wennn man Snoke, der ja Älter als das Imperium sein soll, und Dooku+ vieleicht kleinere Sekten wie die Hexen von Dathomir dazu nimmt), sondern eher das es immer 2 Pole geben wird. Kylo und Rey sind 2 figuren, die einfach sehr viel Potential haben und somit die taten theoretisch ausgleichen können. Aber sie hätten auch 100 Jahre früher leben können und hätten genau das gleiche Potential gehabt.

    Vielleicht erfährt man dazu ja sogar etwas in Episode 9, wer weiß? Da die First Order ja jetzt die Galaxis kontrolliert und nur noch eine Handvoll Rebellen übrig ist, würde es sich anbieten, mal vom gewöhnlichen Imperium-Rebellen-Konflikt zu einem Imperium-gegen-äußere-Bedrohung-Konflikt umzusteigen, bei dem Kylo vielleicht Rey sogar um Hilfe bittet, weil er erkennt, dass er es alleine nicht schafft?

    Wird höchstwahrscheinlich nicht passieren, aber so ein paar Gedankenspielchen kann man sich ja mal erlauben.

    Die erste Ordnung beherrscht den bekannten raum, nicht die gesammte Galaxie. Das sind in etwa 60%; wenn man sich eine Karte von Star Wars anschaut sieht man, dass nur die Rehte Seite wirklich erforscht ist, die linke ist einfach ein großes ? mit einzelnen Planeten wie Rakata Prime und Illum

    Ich fände die Yuuhzan Vong eigentlich nicht schlecht, es wäre eine abwechslung zu böse Machtnutzer (auch wenn ich mir den Namen nie merken kann) wollen das Universum beherschen weil sie böse sind, und durch ihre Naturverbundenheit einen interesannten Ansatz haben. Letztendlich fehlt im neuen Canon so etwas. Bis jetzt ist ja die geschichte der Galaxie nur Siths gegen jedi dann Sith gegen Jedi und dann neue SIth gegen Jedi... bis eben zu den neuen Filmen in dennen man die total anderen Knight of Ren gegen Jedi hat. Ich denke Abwechslung würde da gut tun. Selbst im alten EU, gab es ja andere Kriesen als dunkle Seiten typen, bei abeloth mussten sich ja auch Jedi und Sith zusammenschließen, auch wenn man immer wieder dahin kam

    Poe ist nicht mehr der Chef ihrer Jägerpiloten. Leias letzte Amtshandlung bevor sie angegriffen wurde, ihm den Rang zu nehmen. Viele Leute sind gerade super angepisst auf ihn. Was ich eher nicht verstehe, ist, warum sie ihn nicht erst einmal unter Arrest stellt. Gerade, um keine Meuterei (auch von Leuten, die Freunde/Familie in dem Angriff dank seiner Befehlsverweigerung verloren haben).


    Davon abgesehen teilt Poe seinen Plan ebenso wenig. Sie lehnt seinen Plan auch nicht ab. Er verheimlicht diesen Plan, weil sie ihn auf seine Position aufmerksam macht und er sich wie ein kleines Kind verhält, schmollt und effektiv direkt beschließt, hinter ihrem Rücken zu agieren.

    Poe wurde zum Captain degradiert, das war alles, er wurde nicht seines Postens enthoben. Und Holdo schrie geradezu ich bin eine Verräterin, da ihre aktionen zum nahezu sicheren Tot führten. Holdo einzuweihen wäe unter den Umständen einfach schwachsinn gewesen, schon weil Poe wusste/dachte, man kann ihr nicht vetrauen.

    Nein. Das war absolut In Character. Er hat gesehen, dass Ben das Potential hat, der neue Vader zu werden. Er hat für einen Moment darüber nachgedacht, ihn zu töten, hat sich dann aber dagegen entschieden, genau so wie er beinahe Vader getötet hätte. Vergessen wirklich alle diesen Moment im Kampf gegen Vader? Wo er wie besessen auf Vader einprügelte und ihn beinahe tötete? Er hatte in dem Moment die Absicht Vader zu töten, gibt sich für diesen einen Moment der dunklen Macht hin, hat sich aber dagegen entschieden, genau so wie er sich bei Ben dagegenentschied. Nur dass bei Ben der Schaden allein durch die Versuchung schon angerichtet war. Es ist eine klassische Selbsterfüllende Prophezeihung. Eine wunderbare Arbeit mit Theme.


    Nein es wa nicht im CHarakter. In Episode 6 warLuke im DUell gegen Vader emotional belasstet, als er sah, wie der Imperator seine Freunde und die Rebellion, die er ja unterstüzte, tötet, Vader hat sich auch nur dazwischengeworfen und hat sich daher kurzzeitig der Wut hingegeben, hat sich aber gefangen. Den gesammten Film über aber war es Lukes Ziel, Vader zu bekehren, nicht zu töten.

    Ben hingegen hat er wärend Ben schläft mal in dne Kopf geschaut und sah eine dunkelheit. Statt sie zu bekämpfen und Ben retten zu wollen hat er versucht ihn zu töten. Die situationen gleich zu setzen ist einfach dämlich. Das man nicht sah, was diese Dunkelheit war, macht die sache nur schlimmer. als zuschauer weiss man nicht, was in Ben vorging, ob er kurz davor stand der nächste Hitler zu werden oder einfach schlecht geträumt hat. Man hat hier nur ein "Oh mein gott, er denkt was schlimmes, besser ich murks ihn ab". Aber gerade das wäre wichtig um überhaupt zu versuchen, Lukes impuls rechtzufertigen. Ein "er hatte das Potential der nächste Vader zu werden" reicht da einfach nicht aus, denn eine Dunkle Seite hat jeder. Der einzige Grund für diese Aktion war es ohnehn, Kylo sympatischer erscheinen zu lassen, nach dem Motto, ja er ist böse aber er hatte halt eine Schlimme kindheit, er konnte ja garnichts dafür. Dafür hat man Luke eben vollkommen out of character gedreht.

    Rey hat Motivation. Sie will ihren Platz im Universum finden. Sie wählt selbst ihren Pfad, weil sie mehr sein will, als "Rey von Nirgendwo". Sie ist mit Märchen aufgewachsen, mit Legenden. Märchen, in denen ein unfehlbarer Luke Skywalker das Imperium besiegt hat. Während sie auf einem Planeten, wo es nichts gab, festsaß, gehungert hat und von Kindesbeinen an, für einen Schrotthändler schuften musste. Sie hat davon geträumt, mehr zu sein. Das sehen wir im ersten Teil, wie sie den Helm aufhaut und effektiv "Make Believe" spielt. Und dann hört sie ihren "Call to Adventure", sieht eine Chance von diesem Planeten wegzukommen, mehr zu sein, als sie ist, vielleicht ein Geheimnis zu finden einen Platz im Universum zu finden. Sie nimmt ihre Chance. Warum sucht sie ihre Eltern? Weil sie hofft, dass ihre Erinnerungen falsch sind, dass es eine größere Bedeutung hatte, warum sie auf Jakku zurückgelassen wurde. Sie will mehr sein, als das Mädchen, dass von ihren Eltern für Trinkgeld verkauft wurde. Sie will dahinter einen größeren Grund sehen. Vielleicht war ihr Vater ja Luke Skywalker, vielleicht jemand anderes. Jemand, der einen guten Grund hatte, sie zurückzulassen, so wie es einen guten Grund gab, warum Luke Skywalker auf einer Farm auf einem Wüstenplaneten aufgewachsen ist. Aber es gab keinen. Und das bringt sie schlussendlich zu der lang überfälligen Erkenntnis, dass sie ihren eigenen Weg finden muss.

    Rey hatte keine sekunde eine Motivation. Rey ist nicht aufgebrochen um ihre Vergangenheit zu erklären, Rey ist über einen Androiden gestollpert, während eines Angriffs mal eben in den Milleniumsfalcon gesprungen, ist unterwegs auf Han gestoßen, auf den nächstten Planeten wurde sie während eines Angriffs entführt, und war auf einmal eine Superjedi, weil sie, so ist zumindest die offizielle Erklärung, alle Fähigkeiten aus Kylos Kopf unbewusst heruntergeladen hat. Die einzige Motivation, die sie im ersten Film hat ist es, nicht zu sterben. Im 2. Teil hatte man dann das Problem mit einer Motivation gelöst in dem man die Beziehung von Rey und Kylo um 180° gedreht. Dafür hat es gereicht Kylo zu einem armen Opfer von Luke zu machen, der ihn mal eben im schlaf abmetzeln wollte, weil er schlecht geträumt hat, und schon hat Rey vergessen, das er tausende auf dem gewissen hatte und mal eben ihre Vaterfigur (und seinen Vater) vor ihren Augen getötet hat, nur das ist keine sekunde glaubhaft. Selbst als sie fragt, warum Kylo seinen Vater getötet hat, lässt sie Kylo das Them,a ändern. Letztendlich bleibt sie eine Figur, die von den Umständen getrieben wird und wenig aus eigenantrieb und genau das zerstört den Charakter.


    Luke hatte dagegen jederzeit die Möglichkeit umzukehren. Er hat sich bewusst entschieden, mit Obi Wan mitzugehen, er hat sich bewusst entschieden den Todesstern zu betreten um Leia zu retten, er hat sich bewusst der Rebelion angeschlossen, obwohl er die alternative hatte, sich mit Han aus dem staub zu machen, was Han a angeboten hat. An jedem Punkt hätte er einfach umkehren können, das ist genau der unterschied zu Rey die diese Wahl nie hatte. Er handelt aus seinem Charakter heraus und wird nicht einfach von Situation zu Situation getrieben, sondern nimmt eine aktive Rolle ein. Er handelt nicht so, weil er so handeln muss, sondern weil er glaubt, dass das das Richtige ist. Natürlich kann man auch bei Luke sagen, dass seine Bessessenheit davon, Vader wieder zum Licht zu bekehren aus dem nichts kam (wo man durchaus ähnlichkeiten zu Reys besessenheit, Kylo zurück ins icht zu führen ziehen kann), aber da würde ich widersprechen: Luke hat das Leid, das Vader direkt verursacht nie mitbekommen und dadurch, dass sie Vater und Sohn sind, gibt es eine Verbindung. Gerade das ist der Unterschied zwischen dieser Verbindung und der zwischen Rey und Kylo, Sie haben keine Verbindung, außer der, die Snoke erschaffen hat, Rey hat mit angesehen wie Kylo tötet, Rey wurde von Kylo gefolltert.


    Dasselbe gilt für Kylo. Er hat massenhaft Motivation und bei ihm gehört schon einiges an Talent dazu, diese zu ignorieren: Wie Rey will er seinen Platz im großen Mythos des Universums finden, möchte etwas besonderes sein, nicht einfach nur machen, was seine Eltern und sein Onkel schon gemacht haben. Er hat Hubris, den Snoke manipuliert. Er kann der neue Vader sein, noch gefürchteter, noch mächtiger als Vader vor ihm. Er kann jemand sein. Er will nicht im Schatten der Vergangenheit stehen. Seine Entwicklung in TLJ ist, dass er erkennt, dass er auch als Kylo Ren weiter im Schatten der Vergangenheit stehen wird und im Schatten Snokes. Also befreit er sich vom Schatten der Vergangenheit. Etwas, dass er explizit sagt. "Burn it all down."

    Kylo ist genauso ein getriebener wie Rey, wenn auch besser versteckt. Er wird wegen dunkelen Gedanken verstoßen und geht deswegen zu Snoke und wird deshalb zum Pseudosith. Er will vielleicht wirklich aus dem Schatten heraustreten, aber letztendlich fehlt ihm ein Ziel, auf das er hinarbeiten kann. Er hat keine Sekunde darauf hingearbeitet die Macht zu übernehmen, letztendlich tut er das weil er eben die Gelegenheit hat und es das ist, was böse Typen halt tuen. Genauso wenig hat er darauf hingearbeitet, dass er Snoke erledigt, er hat einfach die Gelegenheit genutzt, weil es halt das ist, was böse Leute tuen. Er hat Rey nicht manipuliert als Masterplan, er wusste nicht wo das hinführt, er hat immernur gelegenheiten genutzt, das ist alles. Und genau das mein ich damit das ihm eine wirkliche motivation und ein Ziel fehlt. Er handelt nicht um ein Ziel zu erreichen, sondern er handelt, um den Plot vorran zu bringen. Und damit Teilt er das Problem mit Rey.

    Natürlich kann man im Kopf irgendeine erklärung und ein tieferes Motiv zusammenbassteln, aber letztendlich bleibt es genau das: Headcanon. Das Problem ist dann eben, dass das oft nicht standhällt. Die Vergangenheit zu zerstören ist vielleicht eine schöne Zeile, aber solange sie nur eine Zeile ist, ist sie kein wirkliches Motiv, sie ist eine Rechtfertigung. Sein wirkliches Motiv ist simpel: Der Plot braucht, dass er das macht, also macht er es.

    Nachdem ich den film jetzt 3 mal angeschaut habe kann ich nur sagen, der Film war einfach schlecht. Nicht (nur) schlecht als Star wars Film, sondern wirklich schlecht. Das liegt in 1. Linie vorallem an den Charakteren, die sich ein Rennen in Sachen inkompetenz liefern.


    Mal die wichtigsten Hauptfiguren:
    da hätten wir zuerst Hux:
    Statt in die Schlacht am Anfang einzugreifen, den großen Sternzerstörer zu Unterstützen oder die RebellenFlotte anzugreifen und an der Flucht zu hindern, schaut er lieber zu. Auf der Flucht kommt keiner auf die Idee den FTL anzuschmeißen und vor die feindliche Flotte zu springen, sondern hällt lieber brav den Abstand (obwohl soga gesagt wurde, das die Rebellenschiffe schneller sind)... Unt.er dem Strich kann man wohl sagen, vollkommen inkompetent
    Dann Holdo:
    Sie meint es ist aus irgendeinem Grund eine gute Idee dem Chef ihre Jägerpiloten nicht zu sagen, dass ihr Plan ist, auf den Planeten, auf den sie gerade zusteuern, in getarnten Schiffen zu landen, und riskiert lieber eine Meuterei... kann man sich schönreden, in dem man sagt, sie mag Poe nicht, was sie aber im Film selbst verneint und zu Leia sagt wie toll er doch ist, oder das sie Angst vor Spionen hat, ist aber recht unglubwürdig, Poe ist eine vertrauenswürdige Person, auch wenn er voher befehle missachtet hat ist er dennoch ein in der Flotte respektierter Mann dessen Unterstützung wichtig ist. Ihr Plan würde definitiv darin enden, dass die Rebellion sterben würde, da in der Situation wohl weder eine tollgeschützte Basis auf dauer hilft, noch das Notsignal eine wirkliche Rettung sein kann. Die Rebellion kann wohl kaum mal eben die Hauptstreitkraft des Imperiums aufhalten, und selbst wenn sie eine versteckte iesenflotte hätte bräuchte sie Stunden oder Tage um anzukommen, Zeit die man nicht hat. Trotzdem lehnt sie den Plan, den Poe hat, und eine chance zum entkommen darstellt ab.
    Unterm strich muss ich auch hier sagen, vollkommen inkompetent
    Leia:
    Kann man eigentlich genau das selbe wie Holdo sagen, nur das sie den Halben Film im Koma lag. Dürfte vorallem Fans von ihr entäuschen, dass das ihr letzter Film hatte und sie nur eine Hintergrundfigur war.
    Luke:
    In der Hintergrundgeschichte erfährt man, das Luke in Ben eine Dunkelheit gespürt hat, ihn töten wollte und Ben deshalb vollends auf die Dunkle Seite gewandert ist. Was das "Dunkle" war wird man wohl nie erfahren, jedenfalls ist es für jemanden, der Darth Vader zur hellen Seite bekehren wollte und hat ziemlich Out of Character. Sein Ansatz, das die Jedi aussterben sollen, damit sich auf der anderen Seite kein Gegengewicht entwickelt ist aber einfach nur dämlich, wenn man bedenkt, dass er Snoke kennt, das Gegengewicht also bereits da ist und die Jedi in den vergangenen 1000 Generationen das einzige war, dass die dunkle Seite in schach hält. Das er sich am ende zu Tode geskypet hat war einfach unwürdig, Luke war nuneinmal das Symbol für hoffnung und das in jedem etwas gutes Steckt, das Symbol hat man erfolgreich zerstört.
    Finn und Rose:
    Sie werden auf einer undercovermission geschickt um den Codeknacker zu holen, landen als erstes auf einem belebte Strand, und lösen damit eine Verfolgungsjagt aus. Die letzte Szene der beiden war an lächerlichkeit kaum zu überbieten. "Nicht zu bekämpfen was man haßt sondern zu retten was man liebt" war genau das, was Finn tuen wollte. Er wollte die Rebelion beschützen und sich für sie opfern, bis Rose aus dem nichts auftaucht und ihren Speeder in den von Finn lenkt. Eigentlich müsste soetwas beide töten aber gut.
    Rey:
    Rey ist einfach weiterhin Rey, die alles kann, niemals falsch liegt, außer das sie keine Idee hatte was die Macht eigentlich ist (was TFA nur noch schlechter Macht). Das Hauptproblem an ihr ist einfach eine fehlende Motivation. Sie ist keine überzeugte Rebellin, sie hat keine Ahnung von der galaktischen Politik sondern folgt einfach den erstbesten die sie sieht. Ihre "Romanze" mit Kylo ist unglaubwürdig, gerade wenn man sich TFA anschaut. Kylo hat ihre Vaterfigur (den sie erst seit maximal Tagen kannte) getötet, sie hat ihn gehasst. Das sie nun ihn einfach verzeiht, weil Luke mal böse war, zeigt einfach das sie keinen CHarakter hat und sich genau so verhält wie es gerade in den Plot passt.
    Kylo:
    Ähnlich wie Rey hat Kylo keine glaubwürdige Motivation, kein Ziel. Er ist der böse mit einer schlimmen Kindheit, buhu, gab es schon tausend mal. Das er nun die Macht übernommen hat ändert nichts, dass sein einziges Ziel es ist Luke zu töten, aber abseits davon ist er einfach flach ...
    Bleibt einzig und allein Poe, der außer in der Schlacht am anfang, sich recht glaubwürdig verhält.


    Das Problem hier ist einfach, das die Story nicht glaubwürdig ist. Das es jetzt auf Kylo vs. Rey rausläuft, macht einen nur traurig, der Kampf hatte man schon. Dadurch das Rey eine eindimensionale Mary Sue ist, für die quasi nichts auf dem Spiel steht, weil sie nichts hat, und Kylo schoneinmal besiegt hat raubt jede Spannung


    Ein weiteres Problem ist der extrem unglaubwürdige sprung von 7 zu 8. Nachdem also Die Republik geschichte ist, übernimmt das Imperium nach einer gravierenden Niederlage und dem Verlust ihrer Superwaffe mal wie aus dem nichts die Galaxie, Keine Huttklans, die selbst ihre Macht ausbauen wollen, keine Mandaloianer kein nichts, alle leben unter dem Imperium von jetzt an... Aus Kylos angekündigten Traning wurde ein "nimm die Maske, die du schon seit ewigkeiten aufhast und an der ich mich noch nie gestöt habe, ab", von der Lukesache ganz zu schweigen.


    Unter dem Strich hat der Film ein Motto, und zwar nicht "zerstöre das alte und neu anfangen" sondern "subvertig expectations". Das Problem dabei ist, dass "Subverting Expectations" alleine einen Film nicht gut macht. Im gegenteil, ein Film braucht zu einem gewissen Teil Fanservice, damit er bei den Fans ankommt, ein Film braucht beständigkeit, um glaubwürdig zu sein. Jede Erwartungen umzukehren heißt eben, jeden Fan das zu nehmen was er mag, jede vorfreude zu zerstören.


    Was mich noch gestört hat war diese lächerliche Schlacht am anfang. Abwehrgeschütze, die Jäger nicht zerstören können weil sie zu klein und zu schnell sind? Superlahme Bomber ohne schilde, wo ein Kaputter TIE mehere auf einmal zerstört? Was wurde aus den Y-Wings oder B-Wings, wo sind vernünftige Bomber? Wer baut so etwas, wer baut ein Riesenschlachtschiff das von einem bomber alleine Zerstört werden kann ... Nichtmal die Weltaumschlachten, die Starwars großgemacht haben konnte man in diesem Film geniesen

    Da postet Hai doch einfach meine level mit PFF


    Name: Elementardark 01
    ID: 5BCB-0000-004F-137C
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    Naja wirkt etwas überfüllt und plannlos
    Eigenlich ein typisches erstes level in dem man viel ausprobiert


    Name: Gumbas Festung
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    Momentane Abschlussrate: 4 %

    etwas verwierend und es zieht sich etwas, einfach nich mein fall


    Name: Frische Luft
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    Hier musste man am start viel zu sehr suchen was man überhaupt machen soll und ohne wolke oder feder bleibt man schon zu beginn stecken ansonsten ganz ok aber nix besonderes

    Immo gibt es schon einen riesigen Unterschied zwischen entschärfen und grundlos nachgeben. Man kann es nicht allen Rechtmachen und ich hab hier schon häufig miterlebt, das man einigen wesentlich mehr durchgehen lässt als anderen, allen voran im Chat.


    Rechter Inhalt wie Cassis FPÖ Sig + der name eines Rechtsradikalen war ohnehin schon verboten, eben weil es rechts ist, das zu verschärfen mit dieser Aktion halte ich für unnötig. Auch wenn sich SaSu an der bloßen erwähnung Israels stört, und man dann mit blödsin ala Farbton is zu grell kam um Sasus Beschwerde nach zu kommen, ist das letztenendes lächerlich, und diese Verschärfung unnötig (auf grund der Zeitlichen nähe geh ich mal durchaus von inem Zusammenhang aus). Immo sollte man schon freiheiten im Profil haben, ich ziehe ja auch leute die den Weltuntergang herbeiredden seit Jahren mit der Sig ins lächerliche. Sollte sich jetzt jemand beschweren, weil er an den Schwachsinn glaubt, wird mi das dann auch verboten?

    Mir kommt es so vor, dass du jegliche Religionen anzweifelst, da auch ein wenig pauschal gedacht wird. Ein Atheist sollte man sein, wenn man an keinen Gott / an eine höhere Instanz glaubt, und nicht weil man in jeglichen Religionen auf der Welt keinen Sinn sieht. Religion ist eine Wissenschaft an sich (Theologie lol), ob nun Gläubige Menschen realitätsfremd sind kann ich nicht sagen, bei einigen trifft es zu, wer weis..

    "Der" Atheismus hat überhauptgarkeinen Inhalt, außer das man nicht an Gott glaubt, wie und warum spielt keine Rolle. Und genau deswegen ist es keine Religion und auch kein glaube, wie Theisten gerne behaupten, um wieder Gottes existenz und die Anzweiflung dessen auf eine Stufe zu stellen.


    Theologie als Wissenschaft ist im übrigen durchaus umstritten ( https://de.wikipedia.org/wiki/…e#Kritik_an_der_Theologie ), dementsprrchend sollte man auch da vorsichtig sein.


    Ob es nun Religion für eine Kultur braucht, nun darüber kan man sich streiten (ich persönlich würde das verneinen, da ich nicht sehe, warum man nun den Glauben an Hokuspokus braucht, aber eine Basis ist schon vorteilhaft). Aber ob man alle Anhänger der Religion damit abwertet, das seh ich nicht. Ich lebe gaz gut ohne, und vermisse auch nichts, daher kann ich durchaus sagen, das Religion für mich völlig sinnlos ist.


    Im übrigen stört Religion nicht nur im Zusammenleben, sondern steht auch nicht selten dem wissenschaftlichen Fortschritt im Weg. Z.b. meinte Johannis Paul II. zu Steven Hawkins, dass er den Ursprung des Universums nicht erforschen soll, weil es Gott war. Nungut, Hawkins ist kein Christ, aber wäre er Christ, hätte er einen Konflikt zwischen seinem Glauben und seiner Wissenschaftlichen Neugier. Diesen Konflikt haben vermutlich viele, die an Projekten arbeiten, wo dann das ergebnis nicht mit ihrem Glauben zusammenpasst.

    Nun wenn man darüber Diskutiert, liegt durchaus die Beweisslast bei dem, der eine Behauptung aufstellt, nicht bei dem, der sie Anzweifelt. So sind nunmal die Spielregeln. Was beim eigenen Glauben aber ne andere Sache ist, da braucht man keine Beweise.


    Letztendlich ist jede Religion jeglichen Beweis schuldig geblieben, missionieren jedoch gerne, oft auch offensiv und teilweise agressiv, womit sie den privaten Raum des Glaubens verlassen.

    Ja, und? An der Stelle bist du halt auch an dem Punkt, dass nichts beweisbar ist. Wenn du Kaffee in der Tasse siehst, könnte das auch eine Täuschung sein. Dadurch würde jegliches Sein bzw. Nichtsein keinen Unterschied mehr machen. Was letztendlich das Beweisen der Nichtexistens auch nicht schwerer macht als das Beweisen der Existenz, beides wäre unmöglich.


    Nein, du kannst nachweisen, wie etwas mit der Umwelt interagiert und damit die Existenz nachweisen (Um beim Thema Kaffee zu bleiben: Wärmeabstrahlung, Gravitation usw.). Ungekehrt kann man aber nicht die nichtexistenz nachweisen, in dem man keine interaktion mit der Umwelt feststellen kann, da man die Eigenschaften beliebig an die Beobachtungen verändern kann um sie gegen jeglichen gegenbeweis Imun zu machen, auch rückwirkend. Dementsprechend kann ich sagen, in deiner "leeren" Tasse ist Kaffee, der nur keine Wärme und Licht usw. abstrahlt und keine Masse hat... Natürlich wäre die Diskusion um diesen Kaffee schwachsinn, aber es zeigt, wie unmöglich der Nachweis einer Nichtexistenz ist.


    Bei Gott wird nur genau das gleiche betrieben, aber wärend wir uns bei dem Kaffee wohl einig sind, wird bei Gott so getan, als ob seine Exitenz oder seine Nichtexistenz durch mangel an Beweisen als ebenwürdige Theorien gelten sollen.

    Nein, Realitätsfremd ist schon richtig, weil man Gott völlig gegen Gegenbeweise imun gemacht hat, und es gegen die wissenschaftlichen Standarts ins absurde verdreht.


    Und natürlich haben Judentum, Christentum und Islam viel gemeinsam, sie stammen voneinander ab, aber beweist das etwas? Selbst viele Geschichten aus der Bibel haben starke Parallen zu anderen Mythen.
    Das man jetzt aber Polytheismus mit dem Monotheismus gleichsetzt und ihre Götter als Persönlichkeitszüge des eigenen Gottes verkaufen will, zeigt eigentlich, für wie überlegen Monotheisten ihr Weltbild halten. Religionen sind meist völlig verschieden, Beeinflussen sich aber auch gegenseitig, vorallem durch Missionierung wo dann trozdem Feste beibehalten werden und sich in der neuen Religion verbreiten


    Worauf soll sich Religion noch berufen, wenn nicht auf Gott, "seine" Botschaft und ähnlichen Hokuspokus.

    Die Diskussion wird mir langsam unangenehm, die Existenz Gottes zu beweisen ist eh nicht möglich, ein höheres Wesen, dass der Mensch nucht fassen kann. Die Fragestellung lautet: GLAUBT ihr an Gott! Ich hab das Gefühl, dass jemand versucht, seine atheistische Position so gut wie möglich zu verteidigen und immer Gegenfragen aufzustellen..

    Eine atheistische Position braucht man nicht zu verteidige, der Grundsatz ist immernoch, man muss etwas beweisen, nicht die nichtexistenz von etwas. Dass Theisten das beim Thema Gott verdrehen und ein Gegenbeweis fordern ist eben völlig irrational und realitätsfremd.


    Im Grunde genommen, doch, Gott könnte sich selbst beweisen. Tut er aber nicht, also wäre die logische Schlussfolgerung, dass er entweder nicht existiert oder kein interesse hat, das wir ihn für echt halten, was die menschlichen Religionen wieder überflüssig macht.

    Hä, welches Argument? Ich habe doch gesagt, dass es ein aussichtsloses Unterfangen ist es zu beweisen, dass es ihn nicht gibt. Wenn es um ans Gott glauben geht, muss allerdings auch nicht seine Existenz bewiesen werden, sonst würde es ja nicht mehr glauben sein, sondern wissen.Und doch, man kann die Nichtexistenz von etwas beweisen. Ich habe meinen Kaffee gerade ausgetrunken, in der Tasse befindet sich nun nachweislich keiner mehr.

    Dann viel spaß beim Beweisen ;) Das lustige ist ja, dass ich einen Objekt soviele eigenschaften anpassen kann, wie ich will. Du sagst, da ist kein Kaffee in der der Tasse, weil du ihn nicht siehst, ich sage dann, da ist kein Kaffee drin, weil du ihn nurnicht wahrnehmen kannst...


    Genau das selbe spiel kann man mit allem machen und läuft doch auch prima mit Gott. Durch seine eigenschafften entzieht er sich jeder möglichkeit ihn zu widerlegen, schon dadurch, das er ja angeblich über der Logik steht und dadurch jedes Paradoxon hinfällig wird

    Siehe oben; es ist nicht fremdenfeindlich, weil es um Kriminelle und nicht um Fremde geht. Dass man glaubt Asylbewerber seien häufiger kriminell kann einfach ein Irrtum sein. Zumal du als Vater auch nicht immer rational entscheiden würdest, wenn es um die Sicherheit deiner Tochter ginge.

    Die vorverurteilung von Asylbewerber als Kriminelle ist immo ein fremdenfeindliches Vorurteil. Alles was daraus folgt ist reines gutreden, um sich dem nicht stellen zu müssen.
    im übrigen habe ich eine Tochter, von daher Fail :ugly:

    Ihr macht es euch zu einfach und ich verstehe nicht was ihr euch davon versprecht. Was habt ihr davon, wenn ihr Leuten einzureden versucht, dass sie Nazis sind, anstatt z.B. zu versuchen ihnen ihre teils unbegründeten Ängste zu nehmen? Glaubst du wirklich, dass es sinnvoll ist alle die nicht uneingeschränkt für die Aufnahme von Asylbewerbern sind als Nazis abzustempeln?

    Das nicht, aber man mss es auch beim Namen nennen könen um darüber reden zu können. Wie soll man auch Fremdenfeindlichkeit abbaun, ohne das man es thematisiert?
    Im gegenteil, es ist wichtig das zu nennen, damit die Fremdenfeindlichkeit hinterfragt wird. Wenn man den Punkt einfach laufen lässt, wird es erfahrungsgmäß eher schlimmer, eben weil keine kritische Auseinandersetzung stattfindet.
    Wichtig ist, neben der Feststellung auch Aktionen gegn Fremdnfeindlichkeit zu machen, aber genau das wird schon getan, es wird nur nicht angenommen.

    Ein Mensch, der sich mal rassistisch/fremdenfeindlich/whatever äußert, muss es nicht gleich sein. Das ist reines Schwarz/Weiß-Denken, dass kein bisschen die Realität widerspiegelt. Rechtsextrem ist man dann, wenn man auch hinter diesem Gedankengut steht und keinerlei Interesse an Gegenargumenten hat (oder diese eben relativiert und versucht sie sich zurecht zu biegen). Wenn man sich aber gerne belehren lässt und vom Gegenteil überzeugen (um Mal euer Beispiel zu nehmen: Wenn trotzdem das Asylheim gebaut wird und der Vater sich nach einer Weile beruhigt, weil nichts passiert), dann ist man kein Nazi. Ängste, Sorgen, negative Gefühle usw. sind völlig natürliche (und oftmals irrationale) menschliche Prozesse und nicht mit einer Weltanschauung/Einstellung gleich zu setzen. Ich finde das etwas gefährlich, wie hier bei der Diskussion Begriffe wie "Nazi" und "Fremdenfeindlichkeit" relativiert werden. Wenn man diese nämlich jeder Person zuschreibt, die sich mal unglücklich äußert oder im Irrtum ist, einfach mal etwas Dummes sagt oder sich unwohl fühlt, dann sind wir hier alle bald Nazis. Und wenn alle Nazis sind, dann hat der Begriff nicht mehr die alarmierende Bedeutung, die er haben sollte.

    Wer rassistischen/fremdenfeindlichen/whaever Bullshit von sicch gibt, ist in dem moment fremdenfeindlich. Man kann nicht sagen, Ausländer sind scheiße, ohne zu denken, dass Ausländer scheiße sind. Dass man diese Fremdenfeindlichkeit abbauen kann, ändert nichts daran. Was wäre deiner Meinung nach die alternative? Ich darf mich 5 mal im Monat auf die Straße stellen, rufen Ausländer sind scheiße und mich dann beschweren, wenn mich jemand Nazi nennt? Fremdenfeindlichkeit fängt nicht erst da an, wo man stur daran feshält und es zum Zentrum der eigenen Ideologie erhebt. Fremdenfeindlichkeit fängt da an, wo man leute aufgrund ihrer Herkunft ausschließen will und abwertet. Wenn du Nazis als extremisten eingrenzt, bitte, aber Fremdenfeindlichkeit zu verneinen, wo diese klar erkennbar ist, ist vollkommen daneben.

    War abzusehen, dass dieses Argument kommen würde. :D Bleibt halt die Frage, wie das enden soll, wenn er die komplette Zukunft für uns regelt. Er könnte uns auch einfach den freien Willen nehmen und uns wie willenlose Zombies dahinvegetieren lassen, das wäre wohl bedeutend einfacher.Einen kirchlichen Gott zu widerlegen dürfte ein ähnlich aussichtsloses Unterfangen sein, wie ihn zu beweisen.

    Da man von nichts dieNichtexistenz beweisen kann ist das Argument völlige Bauerfängerei. Man kann weder Gott widerlegen, noch den Weihnachtsmann, den Osterhasen oder das fliegende Spaghettimonster. Deswegen ist es auch wissenschaftlicher Grundsatz, dass man die Existenz von etwas beweisen muss, anderst herum wäre es unmöglich.
    Dass es bei einem Allmächtigen Allwissendem Mann in den Wolken anderst sein soll, beweist schon die Absurdität des Götterglaubens

    Naja das Trinkspiel sollte darauf basieren, immer einen zu heben, wenn man Vampirellas Hupen sieht, da Peter, bzw. seine Rolle, es für einen porno hielt... Also der selbe Quatsch wie bei Pudelnackt in Oberbayern, nurdas ich hier nicht ganz verstehe, warum man den film für nen Porno halten soll


    Diesmal wars noch schaubar, und ein paar Ideen waren brauchbar. Ich würde den Film eher Richtung Sharknado einordnen, als Thor auf der Scheißfilmskala

    Nein, Nazi ist ein vollkommen verfehlter Begriff und niemand sollte sich damit abfinden als fremdenfeindlich abgestempelt zu werden, obwohl er es nicht ist. Diese Welt ist nicht so einfach wie man gerne hätte. Ob jemand fremdenfeindlich ist wird derjenige am besten wissen und auch wenn jemand fremdenfeindliche Äußerungen tätigt ist er nicht zwangsläufig fremdenfeindlich, es kann auch pure Dummheit sein. Und wenn jemand sagt, er sorge sich um seine Tochter, weil neben ihrer Schule viele Asylbewerber untergebracht werden sollen, dann hat das erstmal mit Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun und schon gar nicht, wenn derjenige sich nur gegen dieses Asylheim ausspricht und sonst Ausländer ganz normal wie Deutsche betrachtet und behandelt.


    Es geht um geschürte Ängste, nicht um Fremdenfeindlichkeit. Auch hier verweise ich wieder auf mein Topic und die Diskussion bzgl. der Ausländerkriminalität. Und wenn du meinst, dass so jemand ein Nazi sein muss und auch drauf bestehst und auf diese Weise eine sachliche Diskussion schon im Keim erstickst, dann solltest du dich damit abfinden, dass du die Nazis unterstützt.

    Nein, soetwas merkt man leider nicht immer. Ein gutes Beispiel sind wohl Mobber, die in der Regel nicht erkennen, dass sie Mobber sind, sondern es für witzig halten. Der Mensch hat nunmal einen Selbstschutz, der einem erstmal denken lässt, was man tut ist ok. Genauso wird sich die große Masse nicht den Fremdenfeindlichen Inhalt von eigenen Aussagen erkennen, da man sich dafür ersteinmal selbst kritisch hinterfragen muss.
    Viele haben Vorurteile, ohne es zu merken, einige sind eben Fremdenfeindlich. Es kann doch nicht sein, dass man das nicht dann als solches benennen darf, nur, weil er es selbst nicht wahrhaben will...


    Im übrigen, doch das ist Fremdenfeindlich, weil er aus dem Grund angst um seine Tochter hat, weil er die Asylbewerber als negativ assoziiert, ansonnsten bräuchte er ja keine Angst zu haben.

    Also seine Aussage ist: Ich habe Angst um meine Tochter weil Flüchtlinge böse Sachen machen.
    Es ist eine Sache, die Flüchtlingspolitik zu kritisieren, aber wenn man aber mit fremdenfeindlichen Klischees argumentiert, muss man sich nicht wundern, wenn man als fremdenfeindlich wahrgenommen wird. Nazi beschreibt es eben gut. Man sollte sich damit auch abfinden können.


    Das Problem ist aber auch, dass man sein eigenes Verhalten und Gedanken, aber auch von Leuten, die man kennt, oft weniger Kritisch betrachtet. Man will eben nicht eigenes fremdenfeindliches Gedankengut beim Namen nennen. Man hält es eben für halb so wild, genauso wie viele Straftäter ihre Vergehen gerne kleinreden (z.b. der Dieb, der sagt, Reiche bestehlen ist nicht so schlimm usw.), da man ansonsten sich eingestehen müsste, das etwas falsch läuft.