Beiträge von Sheep


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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    Tyto ist mir zwar leider zuvor gekommen (hallöchen :3), aber ich gebe meinen Kommentar trotzdem ab.


    9.90.-er-
    Ich habe zwar noch nie von dieser Eissorte gehört und würde zu dem Preis auch kein Eis kaufen, aber das nur so am Rande. Das Foto selbst gefällt mir ausgesprochen gut, die Position ist wirklich super gewählt, die Farben sind spannend und der Fokus gut - hier muss allerdings dazu gesagt werden, dass es schon einige Unstimmigkeiten gibt, gerade unten am Eisbecher ist das zu beobachten. Aber sei es drum, für eine Instagram-Bearbeitung ist die Qualität ausreichend. Ich nehme an, du hast auch die Farben im Hintergrund bearbeitet, oder? Hier finde ich es aber schade, dass du - vorausgesetzt, ich liege damit richtig - den Eisbecher selbst nicht mit dem selben Effekt bearbeitet hast. Er sticht zwar sehr schön heraus, aber die Farben, hauptsächlich das Blaue und Grüne, passen nicht zum restlichen Bild. Gegen den Rand habe ich übrigens überhaupt nichts, ich halte den Bildausschnitt und die Position, aus der du fotografiert hast, für optimal. Der Turm im Hintergrund ist zu sehen und wirkt darum nicht abgeschnitten, die Häuser rechts und die Stromleitungen links sind schöne Linien, die zum Becher führen. Durch den Turm wirkt auch der Himmel passend, die Überbelichtung stört mich persönlich eher wenig - wobei auch ein dunklerer Hintergrund passen wäre.
    Insgesamt ein wirklich schönes Bild, sagt mir sehr zu. Gut gemacht. :>


    purplechaos
    Krass, diese intensive Bearbeitung. oO Der Bildausschnitt sagt mir nicht unbedingt zu, zu viele abgeschnittene Blumen stören doch schon etwas. Auch der Finger (?) in der Ecke unten links hätte enicht sein müssen, gerade beim iPhone lässt sich das doch leicht vermeiden. Fokus ist aber in Ordnung. Doch hauptsächlich geht es bei diesem Foto ja um eins - die Bearbeitung. Und die ist wirklich sehr intensiv. Ich habe da eine geteilte Meinung: Einerseits kommen die Lilatöne teilweise sehr gut herüber und das Gelb wirkt schön, andererseits sind einige Lilatöne zu krass, das Grün ist zu verfälscht und sieht einfach nach nichts aus, weil man kaum etwas erkennt. Und der Hintergrund ist ohne jede Aussage, deswegen bietet sich auch da der Effekt nicht wirklich an - das Holz wirkt dadurch allerdings, meiner Meinung nach, störend. Womit wir wieder bei der Perspektive sind, die ich, wenn das Grün am Stängel nicht so .. speziell wäre, so gewählt hätte: klick.
    Das Bild kann mir einfach nicht richtig zu sagen.


    Ich freu mich schon auf die Bilder mit der DSLR. :3
    Liebe Grüße.

    Here we go again. ~


    Namenlos
    Fotos von Riesenrädern sind generell fast immer interessant, da der Fotograf selbst viele Möglichkeiten hat. Abends bietet sich eine Langzeitbelichtung für tolle Effekte an, aber auch Schwarz-Weiß-Effekte können gut benutzt werden - und dafür hast du dich schließlich entschieden. Was mir gut gefällt, ist die gewählte Perspektive mit dem Blick gen Himmel, etwas Besonderes ist sie allerdings nicht - es gibt tausende Bilder in dieser Perspektive, da sie sich allerdings wirklich gut anbietet, ist das kein Problem. Wie dem auch sei, der Hauptkritikpunkt an diesem Bild ist der Schwarz-Weiß-Effekt. Ich weiß nicht, inwiefern du das mit Picasa anpassen kannst, aber ein Schwarz-Weiß-Bild lebt von Kontrasten und unterschiedlichen, teils extremen Helligkeiten, und eben diese sind hier nicht zu finden. Häufig entsteht ein dramatischer Effekt, der sich auch hier angeboten hätte: klick. Das Bild ist in drei Minuten entstanden, dem entsprechend ist es teils etwas unsauber - aber ich denke, du weißt, was ich meine. Schwarz-Weiß-Bilder überzeugen nicht, wenn du einfach nur einmal diesen Effekt anklickst; nein, hier müssen auch die unterschiedlichen Helligkeiten aufeinander angepasst werden. Passend ist hier natürlich eine Schwarz-Weiß-Software wie Nik Silver Efex Pro (toll, das meine Version gerade jetzt nicht funktioniert), aber auch mit dem Abwedler bzw. Nachbelichter lässt sich viel erreichen. Aber wie gesagt: Lass dir dabei genügend Zeit, sonst wird das Ergebnis so unsauber wie meins.
    Generell gefällt mir die Perspektive aber gut und auch der Schwarz-Weiß-Effekt bietet sich an, nur dass er noch etwas verfeinert werden könnte.


    "Eines Tage umsegel auch ich die Welt!"
    Ganz ehrlich? Ich liebe dieses Bild. *o* Einerseits wissen die Farben wirklich zu gefallen, andererseits ist dir der Effekt größtenteils gut gelungen. Gerade im Wasser sieht er sehr schön aus, am Strand ist er teilweise etwas abgehackt. Was noch zu verbessern wäre, ist eine leichte Unschärfe an der Landschaft rechts vom Boot. Doch dazu nicht nach links ziehen, sondern nach rechts - der Effekt wird intensiver und passt etwas besser. Hier muss allerdings dazu gesagt werden, dass sich dies hauptsächlich anbietet, wenn rechts noch mehr Platz wäre. Gut ist übrigens auch der gut zu sehende Weg des Bootes, also die Wellen, die von dort aus langsam zum Ufer gehen. Ich habe das Bild nachbearbeitet (Boot nachgeschärft für einen besseren Fokus, Seitenverhältnis geändert wegen den störenden Steinen links unten, Boot verdunkelt für besseren Kontrast): klick. Außerdem war mir noch nach einem kleinen Spruch, das ist allerdings vom Geschmack abhängig. (;
    Insgesamt aber ein super Bild, das mir nahezu komplett zusagt - vielleicht bist du ja so nett und gibst mir das Original? *lieb guck*


    Mach weiter so!
    Liebe Grüße und bis zum nächsten Update. :>


    /Anmerkung: Beim Upload der bearbeiteten Bilder verschwinden neuerdings leider einige Farben, deswegen wirkt beispielsweise das Boot mehr gesättigt als es eigentlich ist und auch die Hell-Dunkel-Übergänge am Riesenrad sind eigentlich feiner und sauberer. Das sollte aber nicht allzu tragisch sein, ich wollte es nur noch einmal anmerken.

    Narime. :>
    Ich dachte, ich lass dir mal ein wenig Kritik zu deinem Löwenzahn-Bild da, und auch die Ferroro Küsschen wollte ich bewerten, bei diesen fasse ich mich aber nur kurz.


    white lion
    Vorneweg: Es ist super! Eindeutig eins deiner besseren Werke - wobei die anderen auch gut sind, aber du weißt hoffentlich, was ich meine. Dass ich die Bilder so gut finde, liegt mitunter an dem Motiv an sich, denn der Löwenzahn kommt wirklich gut auf beiden Fotos rüber. Ich beziehe mich mit meiner Kritik auf die erste Version, die zweite gefällt mir von der Helligkeit besser, das Grün ist dort allerdings für meinen Geschmack zu stark gesättigt. Doch auch die erste Version ist in einem sehr grünen Ton gehalten, nur dass die Farbe hier heller ist. Was mir wirklich gut gefällt, ist außerdem die Schärfe. Die Blüte ist wirklich gestochen scharf und es ist toll, die vielen Details zu sehen - hier hat sich die DSLR definitiv gelohnt. Auch die Perspektive stimmt soweit, die Helligkeit in der Blüte ist mir persönlich allerdings zu hell und so kann ich das Bild nicht allzu lange anschauen, das ist bei der zweiten Version besser. Mir würde die Mitte aus Version 1 und Version 2 wohl am besten gefallen. Um auszuprobieren, wie viel aus dem Bild noch herauszuholen ist, habe ich es bearbeitet. Die Lightroom-Version mit minimaler Unterstützung von Photoshop: klick. Die Photoshop-only-Version: klick. (Hier sei angemerkt, dass die Blüte zu rötlich ist, da habe ich es mit einigen Reglern etwas übertrieben - aber ich denke, du siehst trotzdem, wie weniger grün das restliche Bild wirkt und wie angenehmer es ist, jedenfalls für mich. Ich habe die Gradationskurven und die Tonwertkorrektur benutzt, habe den Kontrast und die Sättigung geändert und Scharf- und Weichzeichner auf die Blüte angewendet.)
    Motiv, Schärfe und Perspektive sind sehr gelungen, lediglich die Bearbeitung hätte ich persönlich etwas verändert, auch um der Blüte noch einen leicht anderen Farbton zu geben - das ist allerdings geschmacksabhängig.


    gold 'n' delicious
    Interessantes Foto mit einer passenden und interessanten Perspektive, angenehmen Farbtönen und einem gut gesetzten Fokus. Gut gefallen mir auch die Lichtreflexe an der Verpackung, die leichtes Disko-Feeling geben. Dass der Fokus in der Mitte liegt, stört glücklicherweise nicht, sondern ist für das Auge durchaus angenehm. Weniger gefällt mir die Stelle auf der linken Seite oben: Dort liegt kein Küsschen, und dadurch wirkt diese Stelle unpassend, als ob sie nicht zu dem Bild dazu passen würde. Da sie aber ganz ab Rand liegt, stört das nicht weiter und ist deshalb kaum der Rede wert und generell Meckern auf höchstem Niveau, das - wie so oft - geschmacksabhängig ist.
    Ein tolles Bild mit einer interessanten Idee und einer tollen Tiefenschärfe, gut gemacht!


    Liebe Grüße. (:

    Hallo Féliz.
    Da du zu deinem Update noch keine Kritik bekommen hast, dachte ich, du würdest dich vielleicht über eine Rückmeldung freuen. (:


    stay green.
    Das Motiv gefällt mir durchaus sehr gut. Ja, es ist vielleicht nur ein Zweig - doch schon die Blätter sind, gerade durch ihre Wölbung, sehr interessant und definitiv ein Foto wert, das dir im Grunde auch gelungen ist. Die Blende war mit 3.9 für diesen Zweck etwas zu groß gewählt (ich tippe auf Zoom oder einen automatischen Blendenwert?), das hat eine geringere Tiefenschärfe verhindert, die sich hier sicherlich angeboten hätte. Die einzige Möglichkeit, sie nachträglich einzufügen, wäre die Bildbearbeitung, aber ich dem Bearbeiten hast du dich doch sehr zurückgehalten. Und da scheiden sich die Geister. Ich hätte dir eine umfangreichere Bearbeitung vorgeschlagen, da gerade in den Blättern recht wenig Kontrast zu finden ist. Du besitzt Lightroom und somit ein mächtiges Programm, mit dem du dein Bild in wenigen Sekunden sichtlich verbessern kannst. Anderes Beispiel: Das Licht im Hintergrund lenkt nicht doll, aber ein wenig vom Motiv ab. Dagegen hättest du am 'Lichter'-Regler den Wert reduzieren können. Das hat zwar einen leichten Grauton als Folge, mit dem sich aber gut Leben lässt - das Positive sticht deutlich hervor. Dagegen wäre eine Abdunklung der Baumstämme interessant gewesen, da du so die noch fehlenden Tiefen ins Bild gebracht hättest. Doch das ist schon die tiefere, gezieltere, umfangreichere Bearbeitung und vielleicht hast du, wieso auch immer, absichtlich darauf verzichtet. Aber selbst dann hätte sich ein anderes Format - beispielsweise 16:9 - sehr angeboten, da das Foto dadurch die unnötige Höhe verliert. Ein Zweig ist gewöhnlich lang und darum bietet es sich an, wenn er sich über das ganze Bild streckt. Das geht hier zwar nicht wirklich, da er eher auf der linken Seite hängt, aber ich denke, du weißt, was ich meine. Und um all die Kritik, die sich auf die Bearbeitung bezieht (klingt, wenn man es so hintereinander weg liest, nach ziemlich viel Arbeit, aber es handelt sich nur um wenige Minuten), zu verdeutlichen, hier ein Bild: klick. Wie du siehst, wirkt es deutlich lebendiger - zugegebenermaßen habe ich es mit den Tiefen etwas übertrieben, diese sind stellenweise zu dunkel, aber zum Demonstrationszwecke reicht es. Auch die Überbelichteten Bereiche sind nun verschwunden, sodass das Bild insgesamt deutlich ruhiger wirkt.
    Insgesamt ein schönes Bild mit einem angenehmen Motiv. Wäre das Foto unbearbeitet, wäre es gut - bearbeitet hättest du noch deutlich mehr rausholen können. Da das Bild an sich aber stimmt, ist das nicht weiter tragisch.


    alone.
    Das Motiv an sich ist wie auch schon zuvor sehr interessant, die Struktur in den Blättern sorgt für etwas Spannung um Bild. Auch der Effekt passt dazu, hätte teilweise allerdings noch dramatischer ausfallen können - wie weit das mit Lightroom möglich ist, weiß ich aber nicht, da ich es selbst noch nicht ausprobiert habe. Lobenswert ist es trotzdem, dass du dir die Mühe gemacht und den Effekt ausprobiert hast, wie schon erwähnt, passt er wirklich gut zum Bild. Was ich aber auch hier ein wenig schade finde, ist das Format - oder die Stelle, an der du die Kamera gehalten hast. Wenn der untere Ast bis zur unteren rechten Ecke verlaufen wäre, hättest du das Bild dadurch ein ganzes Stück weiter nach rechts gerückt. So, wie es jetzt ist, wirkt die rechte Seite nämlich ziemlich leer, was schade ist. Nachträglich lässt sich da wohl nicht mehr allzu viel machen, beim Fotografieren selbst kann man wohl den am deutlichsten sichtbaren Unterschied erzielen.
    Dennoch wieder ein schönes Motiv mit passenden Farben.


    Allgemein lässt sich sagen, dass mir deine Bilder gut gefallen, auch die Motive sprechen mich positiv an. Sie sind zwar nicht außergewöhnlich, doch gerade diese Allgemeinheit macht sie interessant und die Blätter sind in den beiden Fotos toll zur Geltung gekommen. Aber probiere beim nächsten Mal doch verschiedene Positionen, der Unterschied ist riesig!
    Ich würde mich über ein baldiges Update freuen, und weiterhin viel Spaß beim Fotografieren. :>


    ~ Liebe Grüße

    Hallo,
    ich lass dir mal ein wenig Kritik zu deinen neuesten Werken da. (:


    Fly away
    Durch die geringe Auflösung - ich nehme an, die Qualität deiner Sony-Kompaktkamera war nicht ausreichend für mehr? :D - kann ich zwar nicht allzu viel zur Schärfe, allerdings liegen die Ballons, soweit ich es sehen kann, alle im Fokus. Auch die Farben sind schön kräftig, gerade das Rot erscheint wie ein Leuchten auf dem blauen Hintergrund, den ich übrigens zu kräftig finde, ein Hellblau hätte es auch getan. Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Anordnung der Luftballons, wenn man von dem herunterhängenden Band oben absieht - aber es war ein Schnappschuss und ohne Bearbeitung kann man da ohnehin nicht viel machen, insofern gibt es da nichts zu meckern. (; Sehr passend sind die Lichtreflexe auf den Ballons, sie machen das Bild doch deutlich lebendiger und echter. Generell hast du den Moment gut eingefangen, die Vignette empfinde ich aber als zu stark. Sie passt zwar von der Platzierung her zu den Ballons, das Schwarz ist aber zu dunkel, zu kräftig und zieht sich zu weit ins Bild hinein, da hätte es auch weniger gereicht. Positiv möchte ich aber die Wirkung des Bildes ansprechen, es wirkt sehr unbeschwert und frei, die Atmosphäre ist wirklich sehr angenehm.


    Butterflower
    Schmetterlinge sind immer ein schönes Motiv, auch wenn es oft schwer fällt, sie rechtzeitig zu erwischen. Da du auch hier wieder mit der Kompaktkamera fotografiert hast, konntest du natürlich nicht so sehr mit der Tiefenschärfe spielen, was sich hier natürlich angeboten hätte. Die Farben sind dafür aber schön kräftig geworden, wirken aber nicht störend und passen dafür umso mehr zur abgebildeten Situation. Schade finde ich, dass der Schmetterling selbst nicht so scharf erscheint wie die Blüte, hier hätte es geholfen, an einigen Stellen nachzuschärfen bzw. den Weichzeichner zu benutzen. Positiv anmerken möchte ich wieder die Lichtreflexe auf der Blume, negativ allerdings die Platzierung vom Fenster, da es durch dieses Grelle stört. Nachträglich lässt sich da nicht mehr viel machen, da hättest du beim Fotografieren vielleicht einige Zentimeter weiter nach rechts gehen können. Dann hättest du auch das Motiv mehr nach links rücken können, hier ist es ziemlich mittig angeordnet, das wirkt oft langweilig und gerade hier hätte es sich links mehr angeboten. Aber sei es drum, ich will es nicht schlimmer machen als es ist. :D Das Foto an sich ist ja ganz in Ordnung, es hat schöne Farben, die Position, aus der du fotografiert hast, ist nur nicht ideal.


    Where my dreams cross over
    Hier hast du dir wieder ein schönes Motiv gesucht, aufgrund der Kameraqualität sind hier leider wieder deutliche Abstriche zu machen - ich brauche nur die Details in dem Fell zu nennen, man sieht fast nichts außer einer schwarzen Fläche. Glücklicherweise ist das auf diesem Bild keinesfalls störend, sondern passt sogar ganz gut. Daran hat auch der Hintergrund mit seinen schönen Blau- und Grün-, im unteren Teil vereinzelt auch Gelbtönen einen großen Anteil. Was sich noch angeboten hätte, wäre die Aufhellung der linken oberen Ecke, um Sonnenstrahlen anzudeuten. Dazu passend wäre auch die Blickrichtung der Katze. Ob mit oder ohne Sonnenstrahlen, mir gefällt das Bild. (:



    Generell hast du einige wirklich tolle Motive dabei - simpel, aber schön anzusehen. Bei dem neuesten Update sind sie leider qualitativ nicht berauschend, dein Sinn für Motive gefällt mir aber, mach weiter so!
    Liebe Grüße. ~

    Jetzt kommentiere ich also nach langer, langer Zeit wieder eine Geschichte. Es überrascht mich selbst ein wenig, aber es reizt mich schon seit einigen Wochen, eine FF von dir zu lesen und nun bin ich endlich dazu gekommen.
    Ohne weitere Vorrede geht es gleich zum eigentlichen Kommentar.


    Titel
    unwissen - Ein Wort, das in meiner Gegend selten verwendet wird und generell eher ungebräuchlich ist. Dahinter kann sich so gut wie alles verbergen - beispielsweise ein Rätsel, das gelüftet werden muss. Insofern sind meine Erwartungen hoch und lässt mich auf eine abwechslungsreiche Wortwahl in den Kapiteln hoffen. Was mich zuerst verwundert hat, ist die Kleinschreibung, ich hoffe, es hat damit mehr auf sich als nur eine reine Formsache. Ob du es damit begründest, dass Unwissen wenig Wissen ist und somit klein oder es einen anderen Grund hat - ich lass mich überraschen. Durch die Anführungsstriche setzt sich der Titel auch optisch von den anderen ab, gut gelöst.


    Startpost
    Zuerst möchte ich das selbst erstellte Bild loben. Auch wenn es einst ein Foto war, sieht es jetzt wie eine Zeichnung aus. Und natürlich fragt man sich, was es mit dem Raben auf sich hat - diese Frage verstärkt sich noch im Prolog, doch dazu später mehr. Dass du einige Buchstaben verwischt hast, finde ich außerdem gut, dadurch passt es gut zum Unwissen.
    Im restlichen Startpost erfährt man alles, was man wissen will. Danksagung, worum es geht, eine Charakterübersicht - alles ist dabei. Das Tab-Menü hat sich dabei natürlich angeboten, aber trotzdem schön zu sehen, dass du es übersichtlich gehalten hast. Auch eine Karte ist dabei und umfangreiche Steckbriefe der Charaktere, die Gestaltung - der dunkelrote, kursive erste Buchstabe - zieht sich durchgängig durch den gesamten Startpost.
    Hier gibt es nicht allzu sehr zu kritisieren, alles ist kurz und bündig gehalten, du hast dich nicht zu stark auf die Gestaltung konzentriert, sondern auf den Inhalt. Soweit gefällt es mir also ganz gut.


    Prolog
    Das Wortspiel am Anfang, das auch in den weiteren Kapiteln zu beobachten ist, ist eine klasse Idee. Genau so macht man Leser auf einen Text aufmerksam. Aber achte darauf, dass du solche Wortspiele auch in Zukunft findest - fallen sie weg oder lässt ihr Niveau nach, so verliert deine Geschichte einen großen Pluspunkt.
    Was mich in den ersten beiden Absätzen genervt hat, war das Wort "Frau". Durch passende Synonyme lässt sich das nur schwer umgehen, wohl aber mit mehr Beschreibungen. Denn das ist auch mein größter Kritikpunkt. Wenn man wirklich aufwacht und keinerlei Erinnerung hat, dann sitzt man nicht einfach ruhig da, sondern man macht sich Gedanken, ist vielleicht sogar verzweifelt. Was ich mir hier gewünscht hätte, sind mehr Details.

    Zitat

    Die Frau saß schweigend im Nebenzimmer und konzentrierte sich angestrengt auf das Gespräch, die kleinen Hände auf den Schoß gelegt, während ihre langen, blauen Haare unordentlich von ihrem Kopf abstanden. Ihre Hände waren von einer Dreckkruste voller Staub und Ruß übersät, die langen, schlanken Beine wiesen frische Schrammen auf. Ihre strahlend blauen Augen glommen unsicher in ihren Höhlen, ihre eigene Verwirrung spielte sich in ihnen wider. Die fensterlosen Wände waren bedeckt von Spinnweben und selbst der Fußboden war von einer dicken Dreckschicht bedeckt. Womit hatte sie es verdient, in einem solchen düsteren Raum festzusitzen? Sie selbst konnte sich an nichts mehr erinnern. Wie war sie in diese dreckige Kammer geraten? Wieso war sie so dreckig? Wer war sie überhaupt? Doch da war nichts als undurchdringliche Leere. Verzweiflung und das dringende Bedürfnis nach einer Erklärung machten sich in ihrem Herzen breit und kämpften gegen die Zurückhaltung. Wenngleich er in ihrem Inneren stattfand, konnte sie jenen Kampf doch deutlich spüren, wie er ihr die wenige Kraft, die sie besaß, aus dem Herzen zog. Doch der Wunsch nach einer Erklärung war großer als die Distanz zu Fremden, obwohl ihr Verstand sie warnte. Zögernd stand sie auf und ging zu den beiden Wachen, wobei ihre Augen unsicher und ängstlich die Umgebung absuchten, als ob sie etwas Gefährliches erwarten würden.

    So habe ich den ersten Absatz umgeschrieben. Merkt du, wie viele Details ich hier eingebaut habe? Dadurch liest sich auch der ganze Text flüssiger und es gibt weniger Wortwiederholungen - die sich, wie schon erwähnt, bei dem Wort "Frau" negativ auf den Lesefluss auswirken, zumindest ist das bei mir so. Du kannst sie ruhig öfter mit "sie" beschreiben, immerhin ist über sie so gut wie nichts bekannt.
    Im dritten Absatz hätte ich mir wieder eine Beschreibung der Wachen gewünscht. Gerade, weil der eine angetrunken ist, hättest du hier noch eine Menge herausholen können. Immerhin müssten deren Aussehen sie verwundert haben, wenn sie nicht einmal weiß, wo sie sich überhaupt befindet.
    Was ich gut finde, ist, dass du den Raben schon so früh in die Geschichte mit einbezogen hast. Man erfährt nicht viel über ihn, aber er ist von Anfang an da wie ein treuer Begleiter - oder wie ein Spion? Er könnte alles sein, ein Wesen, das sich verwandeln kann, ein alter Freund aber auch ein Feind. Die Spannung ist definitiv gegeben, ich hoffe, das Geheimnis des Raben lüftest du nicht zu schnell.
    Auch die beiden Wachen sagen mir zu, sie sind verhaltene Charaktere, die anscheinend mehr wissen, als sie preisgeben wollen. Sie lenken Ko auf die Suche nach sich selbst, geben ihr somit eine Aufgabe und scheinen für die Geschichte eine tiefere Bedeutung zu haben.
    Der letzte Satz gefällt mir außerordentlich gut, du zeigst dadurch erneut die Bedeutung des Raben und seine Treue - oder die Verbissenheit eines Spions. Jedenfalls versetzt dieser Satz den Leser in eine geheimnisvolle, mystische Atmosphäre und treibt die Spannung nach oben, womit der Wunsch nach weiteren Kapiteln geweckt wird.
    Deine Wortwahl ist abwechslungsreich und dennoch ist der Text leicht zu lesen, das wirkt sich positiv auf deinen Schreibstil aus. Auch die korrekte Rechtschreibung und Grammatik trägt dazu bei. Lediglich die schon erwähnten Beschreibungen lassen den Text teilweise ein wenig abgehackt wirken.


    Kapitel 1
    Wie auch schon im Prolog, lockst du den Leser mit einem interessanten Wortspiel. Unbekannt und vertraut scheint anfangs ein Gegensatz zu sein, doch wenn man darüber nachdenkt, merkt man, dass sich beides einander nicht ausschließt. Dementsprechend hat es eine leicht poetische Wirkung und die Erwartungen werden nach oben geschraubt.

    Zitat

    Sie wusste nichts und da wusste diese Wache etwas über sie oder vermutete etwas

    Die Stelle hat mich gestört, liest sich durch die Wortwiederholungen nicht wirklich schön.
    Doch gerade weil du beschreibst, dass Ko diesen Mann nicht leiden kann, obwohl sie so ziemlich alle Menschen mag, hätte sich hier wieder eine umfangreiche Beschreibung angeboten. Wenn man auf jemanden wütend ist, regt man sich logischerweise über ihn auf - folglich wären abwertende Witze über sein Aussehen oder kleine Flüche gegen ihn passend gewesen. Das hebt die Spannung und lässt den Lesefluss besser wirken, es bringt Abwechslung in den Text. Und vor allem: Woran macht sie fest, dass der Braunhaarige nicht so unschuldig ist wie die besoffene Wache? Ich hätte ich mir eine Bemerkung zu kleinen Details wie einem Kräuseln der Lippen oder Zucken der Mundwinkel gewünscht. Ja, das sind nur Kleinigkeiten, die ich hier kritisiere - doch genau solche Kleinigkeiten geben einer Geschichte den Feinschliff.

    Zitat

    „Soll er doch dort hingehen, wo der Pfeffer wächst!“, schrie sie in die dunklen Weiten. Verdutzt über ihre eigene Aussage blieb Ko stehen. Soll er doch dort hingehen... warum kenne ich dieses Sprichwort?

    Hier hast du also ein Sprichwort verwendet. Doch es hat eine größere Bedeutung, als es anfangs scheint: Ko hat doch noch Erinnerungen, sie hat nicht alles vergessen. Ich vermute, in ihrer Wut ist sie darauf gestoßen und und hoffe, dass sie in späteren, ähnlichen Szenen mehr und mehr über sich selbst heraus findet, immer dann, wenn sie eine große Hoffnung hat, Wut verspürt, verzweifelt ist - kurz: besondere Gefühle hat. Kleine Anmerkung noch: Der Gebrauch des Wortes "woher" statt "warum" wäre passender gewesen.

    Zitat

    das steht nicht zu Frage

    Ein weiterer, kleiner Fehler, es müsste "zur Frage heißen", es sei denn, es handelt sich um eine spezielle Redewendung in deiner Gegend.

    Zitat

    Und was soll mir das jetzt sagen? Dass ich schon dreieinhalb Meilen gegangen bin?

    Dieser Sarkasmus gefällt mir sehr, aber trotzdem ist es etwas schade, dass du ihn nicht weiter ausgebaut hast wie mit einem spöttischen Lippenkräuseln oder einem genervten Verdrehen der Augen.

    Zitat

    Ich dachte, du hättest vielleicht gerne eine Begleitung, die mit dir spricht, wobei ich mir nicht so sicher bin, ob der Rabe wirklich stumm ist.

    Das ist ein großzügiges Angebot, aber wenn Ko keine Ahnung hat, wer der Fremde ist, wieso vertraut sie ihm sofort? Normalerweise hat man in solchen Fällen Misstrauen, deine Hauptperson jedoch nicht. Ein innerer Konflikt wäre hier vielleicht angebracht gewesen - die Angst und das Misstrauen dem Fremden gegenüber, aber auch der Wunsch nach dem, was er weiß. Daraus hättest du noch viel machen können. Aber gut, ich nehme es einfach mal so hin, wie es ist.

    Zitat

    Was war eben passiert, das das auslösen könnte.

    Klingt umgangssprachlich und passt dadurch nicht zu deinem restlichen Stil. "Was hatte eine solch heftige Reaktion ausgelöst?" wäre eine mögliche Alternative. Wie dem auch sei, statt einem Punkt gehört ans Satzende ein Fragezeichen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit und kann mal passieren, ist nicht weiter tragen.
    Die Freundschaft der beiden Gefährten hast du hier schön aufgebaut, es ging zwar alles vergleichsweise schnell, doch da beide anscheinend voneinander abhängig sind, passt das schon. Ich bin gespannt, was die beiden noch zusammen erleben werden und wie eng ihre Freundschaft wird.

    Zitat

    Gemeinsam machte sie sich auf den Weg, ein Wächter und ein Monster. Zumindest sah Ko das so.

    Schaurig schöner Satz, wie schon im Prolog wird hierdurch die Spannung nochmals gehoben. War die Bemerkung, dass Ko das so sah, auf das Monster bezogen oder hat das Wort "zumindest" im Zusammenhang mit dem Wächter eine größere Bedeutung? Du hast das Kapitel gut abgeschlossen, lässt jedoch viel ungesagt und offen - so muss es sein.


    Kapitel 2
    Wieder ein schöner und zugleich poetischer Spruch am Anfang - dass mir das gefällt, weißt du ja bereits. Ich frage mich, ob die unbewussten Sehnsüchte mit dem Thema Liebe zusammenhängen und damit vielleicht mit ihrem Begleiter. So hast du gleich am Anfang eine neue Frage aufgeworfen, sodass ich gar nicht anders kann, als das Kapitel zu lesen.
    Den Sonnenaufgang könntest du wieder mehr beschreiben. Sheewa hat einmal in ihrer FF PokeAgents einen Sonnenuntergang beschrieben, ich denke, das ist ein passendes Beispiel, das dir zeigt, wie viel du daraus machen könntest.

    Zitat

    Glühend versank die Sonne im Meer. In diesen letzten Augenblicken, bevor sie vollends unterging, um am nächsten morgen wieder auferstehen zu können, erreichte das Abendrot seinen Höhepunkt, gleich einem letzten verzweifeltem Versuch der Lichtkugel sich den Fängen der Nacht zu entziehen. Himmel und Meer verschmolzen fast zu einer rot glühenden Einheit. Hell strahlend, wie tausende Flammenzungen, die zuckend und anmutig auch den letzten Hauch von Leben aus einem vergehenden Holzscheit saugen, um selber bestehen zu können, leuchtete der Himmel. Dunkel glimmend, wie die Glut eines erlischenden Feuers, ihrer hehren Schönheit beraubt, doch mehr Hitze verströmend, als während ihres gesamten leidenschaftlichen Tanzes, glühte das Meer. Beide wurden nur durch ein dünnes, kaum sichtbares Band voneinander getrennt, so nah, dass sie einander fast berühren könnten, und doch für beide unerreichbar, gleich einem verwunschenen Pärchen, das für die Ewigkeit wie Stein verharren muss, nur einen winzigen Schritt von dem Liebsten entfernt, doch nicht in der Lage die unsichtbare Grenze zu überschreiten. Und dort, wo sich die beiden auch für den Rest der Zeit gegenüberstehen würden ragte ein einzelner, riesiger Felsen, einem stillem Wächter gleich in die Höhe. Zerklüftet und so spitz und schmal, als wollte er, einem gewaltigen Speer gleich, alles was sich ihm näherte aufspießen.
    Ein letztes Mal flackerte ein schwacher, roter Lichtschein auf, bevor die hereinbrechende Nacht alle Farben tilgte und durch ein sich verdunkelndes Grau ersetzte.

    Auch wenn es an dieser Stelle sinnlos wäre, ihn so ausführlich wie in diesem Beispiel zu beschreiben, hätte ich mir doch mehr gewünscht. Für Ko könnte die aufgehende Sonne ein Zeichen der Hoffnung sein. Du hättest darauf eingehen können, wie sie die Strahlen sanft an der Nase kitzeln. Ich denke, hier ist noch eine Menge Freiraum, in dem du dich entfalten kannst.

    Zitat

    Mehrmals wollte sich Ko unter einem Baum niederlassen, doch so gerne er auch seine Füße entspannt hätte, erlaubte er es ihr und auch sich nicht. Er hatte ein Ziel vor Augen und wusste, dass er vorher nicht ruhen könnte.

    Diese Stelle hat mich stocken lassen, jedoch nicht im negativen Sinne. Es klingt hier nach einem größeren Ziel als bekannt ist - war das Absicht und somit eine Andeutung, die die Wichtigkeit jenes Ziels verdeutlicht, oder war es ein Satz ohne weitere Bedeutung?

    Zitat

    Sie schlugen nun einen anderen Weg ein, wäre es nicht in den Wald hinein gewesen, hätte ich gesagt, sie gingen querfeldein.

    Die Verwendung der Ich-Perspektive hat hier eine große Bedeutung, ich hoffe, du bist dir dessen bewusst. Sie lässt auf eine erzählende Person schließen, die weit über die Stellung des Autors herausgeht. Es könnte sich beispielsweise um eine alte Frau handeln, die in der Gaststätte eine Geschichte erzählt. Weißt du, was ich meine? Die Ich-Perspektive inmitten eines personalen Erzählers hat eine größere Auswirkung, theoretisch kann sie zwar ein einfacher Kommentar des Autors sein, eigentlich müsste sich dahinter - hoffentlich - mehr verbergen.
    Anfang des zweiten Absatzes - Beschreibungen! Der See könnte eine klare Oberfläche haben und so wäre es möglich, dass Ko sich über das Wasser beugt, um erneut ihre Zunge zu betrachten. Danach könnte ein kleiner, innerer Monolog folgen, in dem sie sich dies zu erklären versucht.

    Zitat

    Da hauste einmal ein Bär. Doch das ist lange her. Ich habe früher in einem Dorf in der Nähe gelebt, als ich noch klein war. Bären gab es auch damals schon nicht mehr, aber ich habe es geliebt, in der alten Höhle zu spielen.

    Ein schöner Satz, wenn auch wahrscheinlich nur zufällig entstanden. Durch die Reime (Bär - her - mehr) und durch ein mehr oder weniger vorhandenes Wortspiel (belebt - geliebt) kommt hier eine schöne Atmosphäre auf. Wenn das beabsichtigt war, dann Respekt - das ist großartig.

    Zitat

    Weil wir nicht können, ich werde gesucht.

    Als er zum ersten Mal als Wächter aufgetreten ist, hätte ich ein großes Schloss oder eine Burg als Gebäude vermutet. Da er gesucht wird, scheint es jedoch nur ein kleines Häuschen gewesen zu sein. Oder er untersteht dem Befehl eines mächtigen Herren, der ihn schützen kann. Das müsstest du noch klären, ansonsten entsteht eine Unstimmigkeit.

    Zitat

    Ich habe geklaut und bin abgehauen, habe ich das nicht schon einmal erwähnt?

    Schade, dass Ko nicht neugieriger ist, hier fragt man sich doch, was er geklaut hat und was dieser Gegenstand mit Ko zu tun hat.

    Zitat

    Vite bemerkte Kos verträumten Blick, den sie dem Wasser widmete. Er grinste in sich hinein. Sie beide wussten, wie müde die Frau war, doch er wusste, dass sie den Fluten nicht widerstehen würde.

    Es kommt also nochmals Spannung auf und die Lüftung des Geheimnisses - das du durch den Startpost leider schon vorweg genommen hast - kommt immer näher. Hier möchte ich erneut auf den ersten Satz im zweiten Absatz verweisen, da handelt es sich auch um Gewässer und somit hätte es eine Reaktion von Ko geben müssen.
    Die Beschreibung des Drachen gefällt mir allerdings sehr. Zwar wäre auch hier noch eine Steigerung möglich gewesen - die Arme verlängern sich, sie spürte ein Kribbeln im Bauch -, aber im Großen und Ganzen war es doch ausführlich und durchaus eindrucksvoll geschildert. Die Nacktstelle hat zudem die Stimmung gelockert und ich musste schmunzeln, als ich das gelesen habe.


    Fazit
    Du hast eine abwechslungsreiche Wortwahl und somit einen umfassenden Wortschatz, das verbessert deinen Stil merklich. Generell hat er sich im dritten Kapitel unheimlich gesteigert, plötzlich konntest du beschreiben, plötzlich hast du Wert auf Details gelegt - ich hoffe, dieses Niveau behältst du die nächsten Kapitel bei und vielleicht gelingt es dir ja noch, dieses zu steigern. Außerdem möchte ich noch deine gute Rechtschreibung loben.
    Generell hast du viel Potential, ich bin gespannt, was du daraus machst.


    Liebe Grüße und viel Erfolg.

    Wie schon angekündigt, melde ich mich wieder. (;
    Ich beschränke mich leider nur auf ein Foto, ich hoffe, du freust dich trotzdem über die Kritik.


    (fly) bee away!
    Ganz ehrlich? Ich liebe dieses Foto. *o* Eine Biene im Flug zu fotografieren, dazu gehört eine Menge Glück - sie in einer so schönen Perspektive festzuhalten, dazu gehört eine Menge können. Ich hab selbst oft genug versucht, Bienen auf einem Foto festzuhalten und ich bin jedes Mal von Neuem verzweifelt, weil sie immer wieder sofort davonfliegen. Dementsprechend gefällt mir das Foto wirklich gut. Das Motiv ist verblüffend scharf, wenn man bedenkt, dass du die Biene mitten im Flug fotografiert hast - demnach war die Verschlusszeit wahrscheinlich sehr gering. Auch der Lichteinfall stimmt, anhand der Schatten würde ich darauf tippen, dass die Sonne minimal weiter rechts über der Biene steht. Die geringe Tiefenschärfe und der damit angenehm unscharfe Hintergrund tun für den tollen Gesamteindruck ihr übriges. Lediglich eines hätte ich verbessert: die Blüten. Diese sind teilweise so überblendet, dass kaum noch Strukturen zu erkennen sind. Da die Biene eindeutig der Blickfänger ist - durch den kleinen Ast in Form einer geraten Linie wird der Blick schon auf das Insekt gelenkt, womit wir bei meinem Lieblingsthema, den Linien und Kanten wären -, stört dieses grelle Weiß nicht allzu sehr, ohne gefällt es mir aber besser, trotz der verschiedenen Grautöne, die das Blatt nach der Bearbeitung erhalten hat: klick. Vielleicht kannst du aus der RAW-Datei, falls du eine hast, mehr herausholen als ich aus der JPG.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ein sehr gelungenen Foto mit einem tollen Motiv, das zu begeistern weiß. Nur die teils verlorene Struktur in den Blättern ist schade.


    Ich hoffe, wir sehen bald noch mehr solch toller Bilder von dir. (:
    Liebe Grüße.



    Kommentar-Kommentare wie immer per GB.

    Hier bin ich wieder und ohne große Vorrede mache ich mich gleich an die Kritik. ~
    Falls du Zeit hast, würde ich mich über ein Backrate sehr freuen. :>


    Heute widme ich mich deiner Wettbewerbsabgabe Little Ladybug.
    Du hast ein wirklich schönes Foto zu Stande gebracht, allerdings hatte es beim Wettbewerb von mir keinen Vote gekriegt. Ich hatte damals kritisiert, dass die Schärfe nicht auf dem Marienkäfer liegt, und dabei bleibe ich - trotz Vollansicht - auch. Meiner Meinung nach liegt der Fokus eine Marienkäfer-Kopflänge unter dem Käfer selbst. Vielleicht stimmt das auch gar nicht, und diese Vermutung entsteht nur deshalb, weil der Marienkäfer so sehr weichgezeichnet ist und deswegen so gut wie keine Details enthält. Ich weiß nicht, ob dieses Weichzeichnen Absicht war oder vielleicht auch einfach durch die hohe ISO-Zahl (1000 laut Beschreibung, was ich allerdings nicht so recht glauben möchte, da dieser Wert für einen hellen, sonnigen Tag, wie er zumindest auf dem Foto erscheint, viel zu hoch gewählt ist). Vielleicht hat's noch eine andere Ursache, ich weiß es nicht - Fakt ist aber, dass ich einen scharfen Marienkäfer mit Details deutlich besser gefunden hätte, da man dadurch auch den Fokus erkannt hätte, der, wie du sagst, ja eigentlich auf dem Marienkäfer liegt.
    Kommen wir zum zweiten, negativen Punkt, der mir aufgefallen ist: die Tiefenschärfe. Ich bin ein großer Fan von ihr, aber hier hast du die Blende etwas zu groß gewählt. Der Käfer ist zwar hinten schön vom Blatt freigestellt, vorn ist statt der Blattspitze aber nur ein verschwommenes Grün zu erkennen. Finde ich persönlich etwas schade, da mein Blick immer wieder zu der Stelle gezogen wird - das mag bei anderen aber anders sein.
    Der dritte und zugleich letzte Punkt, der mir nicht gefällt, betrifft die starken Lichtreflexe auf dem Blatt. Sie stören nicht allzu sehr, doch nachdem ich sie für mich in Lightroom verringert habe, wird das Bild doch etwas ruhiger. Ich denke, du hast sie absichtlich dort gelassen, mir gefällt's ohne besser.
    Soviel zum Negativen - das war recht viel, zumindest dafür, dass mir das Bild davon abgesehen wirklich gut gefällt. Die Perspektive hast du toll gewählt, auch dass das Blatt ein wenig abknickt und der Marienkäfer auf diesem Knick beziehungsweise auf dieser Wölbung sitzt, gefällt mir sehr gut. Die vielen verschiedenen Grüntöne sind sehr interessant, der helle Hintergrund, das kräftige Grün des Blattes, das dunkle Grün am rechten Rand - all das harmoniert sehr gut miteinander, dazwischen sticht das Rot deutlich heraus und zieht den Blick auf sich. Auch das Format hast du gut gewählt, ich weiß nicht, ob du das Bild noch beschnitten hast oder nicht, der Ausschnitt ist so, wie er jetzt ist, sehr gut.
    Insgesamt ein schönes Bild mit ansprechenden Farben, dem allerdings die Details am Marienkäfer fehlen.


    Liebe Grüße.

    Als Fokus wird bekanntlich der Punkt im Bild bezeichnet, der besonders scharf ist und sich dadurch von dem restlichen Foto abhebt. Besonders leicht zu erzielen ist er bei Nahaufnahmen von kleinen Tieren - für den Anfang bieten sich allerdings Pflanzen an, da sie sich nicht bewegen können und du dir so viel Zeit lassen kannst. Das erreichst du am besten durch den Makro-Modus, mit dem du bis zu 5 cm an dein Motiv herangehen kannst. Der Autofokus, also der Teil der Technik, der automatisch auf ein Motiv scharfstellt, wird sich einen Punkt suchen, der möglichst nah ist und auf diesen scharfstellen. Somit liegt dein Fokus auf jenem Punkt, in unserem Blumenbeispiel wäre das idealerweise die Blüte.
    Bei einem so gewählten Fokus ergibt sich meistens eine gewisse Tiefenschärfe, die bei vielen als Zeichen der guten Fotografie bekannt ist - dazu muss gesagt werden, dass nicht jedes Bild eine Tiefenschärfe oder einen Fokus braucht, es kommt aufs Motiv an. Diese hat allerdings größtenteils mit manuellen Einstellmöglichkeiten wie der Blende zu tun, die deine Kamera nicht besitzt. Deshalb bleibt dir nur die Möglichkeit, den Makro-Modus zu wählen und bis zu 5 cm an das Motiv heranzugehen.


    Um das Ganze bildlich zu veranschaulichen, guck dich doch folgende Bilder an:
    Fokus auf dem vorderen Pilz
    Fokus auf dem mittleren Pilz
    Fokus auf dem hinteren Pilz
    /Quelle


    Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Tipp für dich. Wenn du den Auslöser nur halb drückst, stellt die Kamera scharf, was meistens durch ein grünes Viereck um das Bild herum verdeutlicht wird. Wenn du nun den Fokus auf einen bestimmten Bereich setzen willst - ich bediene mich wieder dem Blumenbeispiel -, so gehe möglichst nah (aber denk dran: Mindestabstand ohne zu zoomen von 5 cm einhalten) an die Blute heran und drücke den Auslöser halb, sodass ein Fokus gesetzt wird. Jetzt willst du aber, dass man auch noch die schöne Wiese im Hintergrund sieht. Dafür hältst du den Auslöser weiterhin halb gedrückt, gehst mit der Kamera allerdings ein Stückchen zurück und drückst erst ab, wenn man auch die gewünschte Wiese sehen kann.
    Du erhältst ein Bild mit einem Fokus und - je nachdem, wie nah du an der Blüte warst oder ob du noch weiter weg gegangen bist - eine Tiefenschärfe.



    Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.


    /e: Cyndaquil: Da es sich hier jedoch um eine Kompaktkamera handelt, sollte das kein Problem sein.

    Ich hatte dir ja die Kritik versprochen, also mache ich mich gleich an die Arbeit.


    Zu den Blumen-Bildern hatte ich dir ja schon was gesagt, also beschränke ich mich heute auf das Foto, für das du dir Kritik gewünscht hast: Red Shoes.
    Im Großen und Ganzen gefällt es mir wirklich gut, solche Bilder mit einem extremen Kontrast (zwar kein Komplimentärkontrast, aber dennoch sehr stark ausgeprägt auch aufgrund des Hell-Dunkel-Kontrastes) haben meistens etwas Besonderes, Eindrucksvolles und das ist auch bei deinem zu erkennen. Du hattest erklärt, dass das Bild spontan entstanden ist, dafür ist alles aber gut umgesetzt. Die Position der Holzpfähle gibt dem Foto etwas Standhaftes und Festes. Dadurch, dass der linke Fuß in der Luft schwebt, ist trotzdem ein Gefühl der Leichtigkeit, Unbeschwertheit zu finden, die durch die schon erwähnten Kontraste verstärkt wird. Auch das schwarze Nike-Zeichen auf roten Hintergrund in der Nähe von Weißem gibt dem Bild eine gewisse Form. Linien und Kanten haben eine außergewöhnliche Wirkung auf ein Bild, die man nicht unterschätzen darf - selbst hier, wo nur wenige Linien und Kanten zu sehen sind, haben die, die vorhanden sind, trotzdem eine große Auswirkung: Durch das Weiße am linken Schuh wird der Blick des Betrachters immer wieder zur Bildmitte geführt, sodass er sich nicht im Bild verlieren kann. Ich denke, du hast unbewusst damit gearbeitet, aber so, wie es jetzt ist, ist es vollkommen richtig. Gut gemacht! Anfangs gestört hat mich das Gras am oberen Bildrand, weil es farblich nicht ganz passt - allerdings wirkt es wie ein kleiner Rahmen, ohne Gras wäre zu viel Sand vorhanden und das Bild würde zu weit, zu ausgedehnt wirken, sodass ich, nachdem ich kurz darüber nachgedacht habe, Gefallen am Grün finde. Etwas schade ist es aber, dass die Hose so wenige Details hat, der Stoff selbst hat beispielsweise keinerlei Struktur. Da das Bild unbearbeitet ist, lässt sich so etwas nur schwer verhindern. Was ich noch interessant fände, wäre der Effekt Color Splash, bei dem das gesamte Bild schwarz-weiß wird und nur die rote Farbe des Schuhs vorhanden bleibt. Ich habe es mal ausprobiert und es sieht folgendermaßen aus: klick. Mehr Kontrast bringt dem Bild eine dramatische Stimmung, die recht gut passt: klick. Letztendlich ist und bleibt das aber Geschmackssache, der eine mag ein dramatisches Bild, der andere ein farbenfrohes und der nächste ein schwarz-weißes. Eine Sache bleibt mir aber noch zu kritisieren: die Perspektive. Den Schuh direkt von vorne zu fotografieren ist zwar durchaus in Ordnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass das Bild mehr Spannung bekommen würde, wenn du die Kamera etwas höher gehalten und von oben auf die Schuhe runter fotografiert hättest. Allerdings nicht zu steil, nur 10, 15 Zentimeter - wenn ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr das ja mal ausprobieren. Dass die Tiefenschärfe nicht allzu sehr gegeben ist, stört mich persönlich eher wenig.
    Allgemein gefällt mir das Bild aber gut, das Rot sticht schön heraus, was wahrscheinlich auch euer Ziel war.


    Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal. :)



    /e: Probier mal ein anderes Format aus, was Längliches - dadurch bekommt das Foto nochmals etwas Außergewöhnliches.

    Hier bin ich wieder, um ein Bilder deines neuesten Updates ausführlich zu kritisieren. Auf einige der anderen Bilder möchte ich auch eingehen, allerdings nur in Kurzform.


    Das Foto Was guckst du so? gefällt mir ziemlich gut. Das liegt einerseits an den angenehmen Farben, die sehr natürlich gehalten sind und durch die vielen verschiedenen Braun-Töne gut miteinander harmonieren. Generell sind sie nicht blendend grell, sondern dunkel, was angenehm für das Auge ist und es ihm ermöglichst, das Bild problemlos längere Zeit anzuschauen. Was mir ebenfalls gut gefällt, sind die Lichtreflexe des Himmels - wohl ein wolkiger Tag? - an der Jacke des Jungen. Mich persönlich beruhigen sie und bringen eine gewisse Stimmung ins Bild, dadurch, dass sie zwar da sind, aber nicht blenden. Das beste ist aber zweifellos der Blick der beiden. Sie stehen wirklich nah beisammen und schauen sich direkt in die Augen, der Gesichtsausdruck des Jungen passt gut dazu. Den letzten Feinschliff bekommt das Foto durch die Metallstangen, die nochmals diesen Blick unterstützen. Dass sich die Blicke nicht in der Bildmitte treffen, ist ebenfalls positiv anzumerken. Den Weichzeichner hast du gut eingesetzt, dadurch wird der Blick noch mehr auf die Gesichter gezogen. Aber benutze ihn nicht zu sehr, sonst wird es zu viel und stört das Bild. Bei dem Jungen ist alles im grünen Bereich, bei der Ziege hast du den Weichzeichner auf einer zu großen Fläsche eingesetzt, dadurch wirkt das eine Hinterbein beispielsweise, als ob es gerade weggezogen wird und bekommt ein Geister-Image. Es geht noch in Ordnung, mehr dürfte es allerdings nicht sein. Nichtsdestotrotz ein Bild, das mir wirklich gut gefällt.
    Mit Smile! hast du ein schönes Portrait geschossen, das zu gefallen weiß. Die glatte Haut der beiden passt gut zueinander und der Hintergrund, den ich für einen Spielplatz halte, ist okay - hier wäre sicherlich der Spielplatz selbst besser gewesen, aber die Fester stören nicht und insofern kein echter Anlass zur Kritik. Was mich anfangs etwas gestört hat, sind die hellen Bereiche an der Jacke und Mütze des kleinen Kindes. Inzwischen finde ich sie aber passend, da so ein schöner Kontrast zwischen dem Schwarz der Frau und dem Hellen des Kindes entsteht. Das Lächeln und diese Fröhlichkeit ist schön anzusehen, generell habe ich an dem Foto nicht viel zu kritisieren.
    Auch Thousands Eyes gefällt mir, zumindest das erste der beiden Bilder. Die Augen sind natürlich das Merkmal eines jeden Pfaus und sind hier eindrucksvoll dargestellt, durch die entstandenen Linien verliert man sich aber nicht, sondern wird immer wieder auf das Tier an sich aufmerksam, das mit seiner schillernden Farbe zu gefallen weiß. Weniger gut finde ich das zweite Foto, die Linien führen aus dem Bild hinaus, sodass das Auge nicht ruhen kann, sondern immer in Bewegung ist - und dann noch in die falsche Richtung, das ist keine gute Kombination. Auch die etwas überbelichteten Flächen tragen nichts Positives dazu bei.
    Das zweite Bild der rüsseligen Familie sowie beide Bilder der Reihe Magst du mich? zeigen zwar Tiere, erinnern mich von dem Verhalten aber eher an Menschen. Der kleine Elefant sieht aus, als ob er begeistert von dem großen ist und begierig ist zu lernen und ihm alles nachzumachen. Die Vögel (Pelikane?) zeigen den innerlichen Konflikt mit der Frage, ob man geliebt wird oder nicht und trifft so auf viele Menschen zu. Diese Art der Bilder - also Tiere, die menschliches Verhalten zeigen - sagen mir generell sehr zu, so auch deine.


    Generell ein schönes Update und eine sichtbare Steigerung zu deinen vorigen Bildern, gut gemacht. :)
    Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße.

    Ich hab es zwar leider nicht mehr rechtzeitig zur Abgabe geschafft, dafür mach ich mich jetzt ans Voten. (:
    Es gab einige sehr kreative Beiträge, ich bin erstaunt, auf welche Ideen hier einig gekommen sind - leider stand aber nicht immer das Grün im Vordergrund, doch dazu später mehr. Vielleicht hatte ich hier andere Vorstellungen, aber meiner Meinung nach sollte Grün die Hauptfarbe im Bild sein, der Blickfang - dementsprechend viele Bilder bekommen keinen Vote, obwohl einige von ihnen trotzdem sehr zu gefallen wissen.
    Ich halte mich diesmal etwas kürzer als sonst, nur bei den Bildern, die einen Vote kriegen, bin ich etwas ausführlicher.


    Bild 1
    Bilder kann man drehen. :x
    Seepferdchen sind tolle Tiere und es muss toll sein, eines ganz nah sehen zu können - Fotos durch eine Aquariumscheibe sind aber generell immer recht schwer, da leiden die Schärfe und die Details enorm drunter. Die Farbe Grün wurde hier allerdings nur zu Dekorationszwecken verwendet, nicht als Hauptfarbe, die direkt ins Auge stickt.
    Kein Vote.


    Bild 2 "Who's Hiding?"
    Die Idee gefällt mir, auch wenn die gelbe Wand im Hintergrund stört - aber ohne Bearbeitung lasst sich da nicht viel machen, also sei es drum. Das Motiv ist leider ziemlich mittig angeordnet, dadurch wirkt das Foto ein wenig langweilig und durch die Äste werden die Augen immer vom Motiv - hier leider wieder nicht grün - weggeführt, sodass eine gewisse Unruhe auftaucht. Also eine gute Idee, nur an der Umsetzung hapert es noch.
    Kein Vote.


    Bild 3 "Find my Heart"
    Kreativster Beitrag des ganzen Wettbewerbs, Schärfe stimmt, Position stimmt, nur die Gräser sind etwas überblendet, was man jedoch verzeihen kann. Allerdings wurde hier mit Rot als Hauptfarbe gearbeitet, nicht mit Grün, deswegen ist in meinen Augen die Aufgabe nicht ganz so gut erfüllt wie bei anderen.
    Kein Vote.


    Bild 4
    Gefällt mir vom Motiv ganz gut, auch die Schärfe stimmt - ich gehe mal davon aus, dass der Fokus absichtlich auf dem Grün liegt. Mit einigen anderen kann es allerdings nicht mithalten.
    Kein Vote.


    Bild 5
    Die Schärfe gefällt, Perspektive ist gut, Lichteinfall auch, Bearbeitung (?) auch. Die Hauptfarbe im Bild ist allerdings, wie bei so vielen anderen auch, nicht grün, sondern braun - die Schwierigkeit war ja, das Grün als eben solche rüberzubringen, was hier leider nicht gelungen ist.
    Kein Vote.


    Bild 6 "Wahres Grün"
    Der Bildtitel passt gut, eines der wenigen Bilder, in denen das Grün wirklich eingesetzt wurde und zusammen mit dem Gelb als Blickfang bezeichnet werden kann. Davon abgesehen gefällt mir das Bild allerdings nicht allzu sehr.
    Kein Vote.


    Bild 7
    Endlich ein Bild, bei dem die Blicke aufs Grüne gezogen werden. Lichteinfall und Farben stimmen, Fokus ist nicht ganz auf der Spitze der Pflanze, was sich wohl etwas besser angeboten hätte als die Blätter - trotzdem ein super Foto, gefällt mir sehr gut.
    Vote.


    Bild 8
    Ich muss zugeben, bei diesem Bild musste ich schmunzeln. Das mittig angeordnete Motiv ist etwas schade, durch die Schräglage der Kamera wirkt das Bild aber dennoch interessant. Grün ist wieder nicht die Hauptfarbe, Schärfe ist leider nicht so gut wie bei anderen.
    Kein Vote.


    Bild 9 "Harlekin"
    Grün als Hauptfarbe, yeah. Schärfe ist gut und die Farben auch, der Himmel lenkt leider vom Motiv ab - trotzdem eines der Fotos, die die Aufgabe des Wettbewerbs gut erfüllen. Mit den anderen Abgaben kann es leider nicht ganz mithalten.
    Kein Vote.


    Bild 10 "wirklich grün"
    Und noch eines mit Grün als Hauptfarbe. Hier harmoniert so gut wie alles miteinander, die Bearbeitung weiß zu gefallen, der Lichteinfall stimmt, Fokus ist nicht ganz korrekt gesetzt, stört allerdings nicht.
    Vote.


    Bild 11
    Schatten-Fotos haben es mir schon immer angetan, darum gefällt mir die Idee. Die Farben sind schön, ein Fokus war natürlich nicht zu setzen, Hauptfarbe ist allerdings schwarz und nicht grün.
    Kein Vote.


    Bild 12 "rise up."
    Ich hätte nicht gedacht, dass die Panasonic TZ10 solch gute Bilder schießt. Hier harmoniert alles miteinander, Licht, Schärfe, Farben, Fokus - super. Das Gelb-Grün passt sich sehr schön ein und da im Hintergrund auch grün zu finden ist, definitiv eine der besten Abgaben.
    Vote.


    Bild 13
    Marienkäferbilder sind immer was Schönes, der Fokus sollte dabei jedoch auf dem Insekt liegen, nicht auf dem Blatt. Hier mehr grün als rot, insofern eine tolle Abgabe - mit den anderen dreien kann es aber nicht ganz mithalten aufgrund des schon erwähnten Fokus. Haarscharf am Vote vorbei, schade.
    Kein Vote.


    Bild 14
    Ich mag den Zaun nicht, Efeu bietet sich fürs Grüne aber sicherlich gut an, die Farbverläufe im Blatt sind immer schön anzusehen. Perspektive gefällt mir aber nicht, mit einigen anderen Abgaben kann das Bild nicht mithalten.
    Kein Vote.


    Bild 15
    Schöne Idee, schade nur, dass der Lichteinfall eher das Schwein unter dem Gärtner betont. Mit den anderen kann es nicht ganz mithalten.
    Kein Vote.



    Die Bilder 7, 10 und 12 bekommen meine Votes.

    Übersicht meiner Werke


    [tabmenu][tab=Tiere]



    [tab=Pflanzen und Blumen]




    [tab=Landschaft]


    [/tabmenu]


    Über Kritik würde ich mich selbstverständlich sehr freuen.
    Bisher gibt es noch nicht allzu viele Bilder zu sehen, das wird mit den nächsten Updates natürlich behoben. (:

    [Blockierte Grafik: http://i42.tinypic.com/2iw7m13.jpg]


    Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen,
    wie malen mit Zeit und wie sehen mit Liebe.
    Es______ist____eine____Art____zu____leben.» Almut Adler, 1951





    Herzlich Willkommen in meinem Fotografie-Topic!


    Ich freue mich, dass ihr her gefunden habt. Ihr findet hier all jene Bilder, die es meiner Meinung wert sind, gezeigt zu werden. Darunter fallen viele verschiedene Motive, eine besondere Vorliebe habe ich jedoch für die Natur, speziell für Tiere und Pflanzen. Deshalb werdet ihr häufig solche Fotos sehen, doch auch Nahaufnahmen und Landschaftsbilder sind anzutreffen. Kurzum: Lasst euch überraschen. (;
    Im Folgenden möchte ich euch einen kleinen Einblick in mein Hobby, die Fotografie, geben und informiere euch u.a über meine Technik und wie lange ich bereits fotografiere.




    Wie lange fotografierst du schon?


    Spaß an der Fotografie hatte ich schon immer, zu meinem Hobby wurde sie, als ich zu meinem neunten Geburtstag eine Kompaktkamera geschenkt bekommen habe. Die Qualität der Bilder war mies, doch darauf kam es nicht an - ich fing mich an, für die Thematik zu interessieren. Als mir im Alter von zehn, elf Jahren die gebotene Qualität nicht mehr ausreichte, griff ich immer häufiger zu den Fotoapparaten meiner Eltern. Doch nach und nach wuchs der Wunsch nach etwas Eigenem und so habe ich mir im Frühjahr letzten Jahres (2011) eine eigene, bessere Kamera zugelegt, und diese wird mich auch noch die nächsten Jahre begleiten, da ich mit ihr sehr zufrieden bin.



    Mit welcher Kamera schießt du deine Fotos?


    Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Fotos mit der Samsung WB2000 geschossen. Sie besitzt eine maximale Auflösung von 10 Megapixeln, verfügt über einen 5-fach optischen Zoom und eine Anfangsblende von F2,4 und kann Bilder im RAW-Format aufnehmen. Alle weiteren Daten können der Seite digitalkamera.de entnommen werden.
    Vereinzelt werdet ihr auch Bilder wiederfinden, die mit der Panasonic Lumix DMC-FX550 - normale Alltagskamera mit Touchscreen, aber ohne besondere Ausstattung - oder Olympus Camedia C-5050 Zoom - Kamera aus dem Jahr 2002, technisch überzeugend mit einem großen 1/1,8" Sensor, einer Blende von F1,8 im Weitwinkel und der Fähigkeit RAW-Aufnahmen zu schießen - gemacht wurden. Da es sich hierbei jedoch um Einzelfälle handelt, weise ich bei den entsprechenden Fotos erneut darauf hin.



    Bearbeitest du deine Fotos?


    Ich bearbeite so gut wie alle meine Bilder, da ich der Ansicht bin, dass selbst ein gutes Foto noch besser gemacht werden kann. Sei es das Zuschneiden aufs passende Format, die Rauschentfernung, die Anpassung von Kontrast, Sättigung, Klarheit und einzelnen Bildbereichen - die Liste ist lang. Bearbeitet werden die Bilder prinzipiell mit drei verschiedenen Programmen. Zuerst hole ich mit Lightroom einige Details hervor und verringere das Rauschen, dann bearbeite ich in Photoshop die besonders hellen und besonders dunklen Bereiche sowie störende Straßenlaternen, Menschen, Autos oder dergleichen. Im dritten Schritt gehe ich mit Viveza 2 ein letztes Mal über das Bild und gebe ihm den Feinschliff, indem ich die Struktur erhöhe, den Schwarzwert verändere und Bereiche abdunkle.



    Was hat es mit Brenso, dem Namen auf dem Titelbild, auf sich?


    Neben dem Fotografieren habe ich noch ein zweites, großes Hobby: das Schreiben von Geschichten und Gedichten. Brenso war eine Figur, die es allerdings nie aufs Papier geschafft hat. Dennoch ist dieser Name immer in meinem Kopf geblieben und eine kleine Skizze von ihm ist eine Art Glücksbringer für mich. Mit Brenso verbinde ich schöne Erinnerungen - deshalb werden meine kreativen Werke häufig von diesem Namen begleitet.
    Passend dazu lautet mein Name auf deviantART auch Brenso. Dort könnt ihr euch auch etwas ältere Werke veröffentlichen, die ich aufgrund der nicht vorhandenen Aktualität hier nicht erneut präsentieren werde.



    Danke fürs Vorbeischauen! (:

    Zitat von namenl0s

    Einen Vergewaltiger Lebenslänglich einsperren ist extrem unmenschlich und da wäre es sogar menschlicher ihm die Hoden abzuschneiden.


    Schön gesagt. (;


    Zitat von Bastet

    Ich würd dir und vor allem Vinum mal raten, sich auch mal naturwissenschaftlich fortzubilden und nicht die ganze Zeit mit Halbwahrheiten um sich zu werfen.


    Wenn du das meinst - ich denke aber, meine Kenntnisse auf diesem Thema sind mehr als ausreichend, wenngleich sicherlich nicht überragend. Aber das, was du hier erzählst, läuft vor allem auf eines hinaus: Menschen sind nicht fähig sich zu ändern. Wenn die Eltern gemordet haben, wird auch das Kind andere Leute töten. Ich weiß nicht, ob es so rüberkommen soll oder nur ich es so empfinde, ich hoffe auf das zweite. Aber das, was du erzählst, ist meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar und trifft nicht auf die Menschen zu.


    Zitat von Bastet

    Man besitzt alle Fähigkeiten von Anfang an, nur ist die Intensivität jeder einzelnen Fähigkeit von Individium zu Individium unterschiedlich.


    Der zweite Teil stimmt, die Aussage, dass man alle Fähigkeiten von Anfang an besitzt, ist allerdings falsch. Man lernt mit der Zeit, und es kommen immer neue Fähigkeiten dazu - bessere wie auch schlechtere, das ist einfach so. Mit Sicherheit hat man viele schon bei der Geburt, aber eben nicht alle.


    Und um dir jetzt zu erläutern, wie man zum Töten kommen könnte, ein Beispiel: Ein Schlachter tötet täglich mehrere Schweine und Kühe, ein Jäger erschießt Rehe und Wildschweine. Das heißt, diese Tiere werden getötet - Mord. Es gibt viele Menschen, die den Unterschied zwischen Mensch und Tier (angemerkt sei, dass Menschen zu den Tieren zählen) als sehr gering bezeichnen, Säugetiere sind uns teilweise so ähnlich, dass wir viele unserer Verhaltensweisen dort wiederfinden. Affen sind hier ein ideales Beispiel, sie denken größtenteils sogar wie wir. Wenn Menschen also dazu fähig sind, unschuldige (!) Tiere umzubringen, warum sollten sie dann nicht auch Menschen umbringen? Es kommt auf die Denkweise an, aber je nachdem kann der Unterschied zwischen Tier-Tötung und Menschen-Mord sehr gering sein.
    Außerdem muss man zwischen den Gründen des Mords unterscheiden. Handelt es sich nur um die Beschützung anderer (siehe Willhelm Tell) oder ein Versehen oder vielleicht wirklich um geplanten Mord?



    Menschen werden nicht gut oder schlecht geboren, es entwickelt sich alles im Laufe des Lebens. Und das ist FAKT.

    Zitat von Bastet

    Man kann in einem Kind nichts hervorrufen, was nicht schon vorhanden war.


    Woher hast du denn diesen Irrglauben? Einem Kind wird mit der Zeit alles beigebracht, das Laufen, das Sprechen und später auch kompliziertere, anspruchsvollere Dinge wie Verständnis und die Fähigkeit, Dinge zu vergeben. Niemand besitzt dies von Anfang an, mit den Jahren lernt man es jedoch, genauso wie man im Leben immer weiter dazulernt. Und genau darum kannst du hervorrufen, was noch nicht vorhanden war. Das Leben eines Menschen besteht aus dem Lernen, und diese Dinge gehören - grob gesehen, auch wenn es schlecht ist - dazu. Niemand ist von Anfang an ein Mörder, genauso wenig wie Menschen schon bei ihrer Geburt durch und durch gut sind - das ist sowieso niemand, davon abgesehen. Aber Menschen können manipuliert werden, oftmals auch unbewusst. Und genau darum ist es möglich, eben dies hervorzurufen.


    Zitat von Bastet


    Doch, dem potentiellen, nächsten Opfer. Dem hilft es.


    Es hilft dem nächsten Opfer - einer Person, die es eventuell gar nicht gibt? Eine Person, die womöglich nie vergewaltigt werden wird? Eine Person, über die nur spekuliert werden kann? Es muss nicht zu einer weiteren Vergewaltigung kommen, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit geschieht eben dies.
    Aber, Bastet, eines möchte ich von dir wissen: Wie rechtfertigst du deine Aussage, jene Menschen sollen hinter den Gefängnismauern verrotten?


    Zitat von Ginger

    Notwehr und ermorden sind zwei verschiedene Sachen für mich. (Vor Gericht übrigens auch.) Dennoch, erstmal ist es nicht erlaubt, andere umzubringen.


    Dem kann ich nur zustimmen. Mord ist nicht gleich Mord, das ist alles deutlich komplizierter als es klingt und kann nicht allzu stark vereinfacht werden. Es kommt immer auf die Situation an.