Beiträge von Flame of Eternity

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    so leute ich werde hier aus dem RPG aussteigen. Es ist schon viel zu lange her, dass ich was gepostet habe und es nichts bringt, wenn mein char noch dabei ist, aber ich nichts mehr poste.


    Ich entschuldige mich hiermit bei den anderen Mitglieder des RPG und unserer verehrten Leiterin Sheewa, da dies euch und auch den leuten auf der warteliste gegenüber absolut nicht fair ist.


    Ich wünsche euch in Zukunft beim RPG viel Spass und dass es euch noch lange erhalten bleibt :)


    mfg Flame of Eternity

    Während sich der Kampf langsam in die Länge zog, waren die Tohaido endlich vertrieben und verschwanden. Auch eines der Garados schien besiegt und trieb kraftlos auf der Wasseroberfläche, doch noch war nicht die Zeit zum Aufatmen. Noch immer war ein Garados übrig und es stellte mehr als nur eine potenzielle Gefahr für das Schiff und die Trainer dar. Ivan starrte das verbliebende Garados an und überlegte angestrengt, wie es sich am besten stoppen liessen. Es bereitete gerade eine Eiszahn-Attacke vor und Ben hat seinem Draschel bereits eine Schutzschild-Attacke befohlen.
    Keines meiner Pokemon beherrscht eine defensive Attacke, es gibt wohl keine Möglichkeit, wie ich helfen kann, die Attacke abzuwehren. Vielleicht kann ich es so ablenken, dass es nicht mit voller Stärke angreift.
    Neben ihm stand Karnimani und schaute Karnimani angriffslustig an. Ivan hoffte nur immer wieder, dass es nicht vorschnell von Deck sprang um näher an Garados heranzukommen. Anstelle auf Ivans Befehle zu warten, feuerte es selbstständig eine Aquaknarre-Attacke auf Garados ab. Ivans Blick wanderte kurz zu Karnimani. Das bringt wohl nicht viel. Eine Wasser-Attacke von Karnimani auf ein Garados. Ivan überlegte kurz.
    Vielleicht wirkt dies. Es ist zwar eine Feuer-Attacke, aber es soll den Gegner ja nicht schädigen sondern ablenken. Zudem ist das Ziel der Attacke den Gegner zu verbrennen.
    Mit diesen Gedanken holte er Vulpix aus dem Pokeball. Das kleine Fuchs-Pokémon sah ihren Trainer fragend an. Eine gewisse Nervosität konnte es nicht verbergen. Es schien wohl ausserordentlichen Respekt vor dem Garados zu haben.
    „Also Vulpix, ich möchte, dass du eine Irrlicht-Attacke ausführst. Möglichst in das Gesicht dieses Garados.“
    Vulpix nickte und wandte sich dem Garados zu. Dann führte es die Attacke aus. Eine dunkle Flamme kam aus dem Mund des Feuer-Pokemon. Die breitgefächerte Feuer-Attacke schoss auf das Gesicht des Garados zu.

    Sobald sie das Lager verlassen hatte, sank Kalya erschöpft zu Boden. Die Gefangenschaft und die Kämpfe direkt danach, hatten ziemlich viel von ihrer Energie beansprucht. Ich frage mich ob hier draussen auch noch irgendwo Räuber sind. Die Hydroka musterte vorsichtig die Umgebung, doch von möglichen Räubern war kein Lebenszeichen zu sehen. Dafür sah sie den einen oder anderen von dieser Gruppe, die das Räuberlager zerstört haben. Was das wohl für eine Gruppe ist? Sie tragen keine Uniform und sie sind alle von verschiedenen Rassen. Kalya atmete tief durch und erhob sich dann wieder. Sie wollte dem zerstörten Lager schon den Rücken kehren, hielt dann jedoch inne. Dieser Mensch…er hat mir das Leben gerettet, ich sollte mich wenigstens irgendwie bei ihm erkenntlich zeigen. Es wäre nicht sehr höflich, wenn ich jetzt einfach verschwinden würde. Und da sie mir bis jetzt noch nichts angetan haben, scheint es nicht so, dass sie mir noch etwas antun wollen.


    Als das Lager endgültig zerstört und alle Räuber getötet wurden, einige Feuer brannten noch immer schwach, sammelte sich die Gruppe wieder. Offensichtlich gehörte die Zaeckran zu ihnen. Irgendwo in dieser Gruppe von Wesen, erblickte sie den Menschen, der ihr vorhin geholfen hatte. Doch bevor sie die Möglichkeit bekam, zu ihm zu gehen, wurde sie von einem humanoiden Wesen mit grossen Schwingen angesprochen. Ein Gipfelmensch? Das ist wohl ihr Anführer, der Erscheinung nach jedenfalls. "Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne begleiten. In unserem Hauptquartier haben wir Bäder und Küchen für eure Bedürfnisse und falls ihr gerne kämpft auch eine Anstellung und ein Bett." Hauptquartier? Anstellung? ... Kürzlich suchte doch eine Organisation Namens Sternenhimmel nach Mitgliedern. Ob die Leute hier zu dieser Organisation gehören? Etwas anderes fällt mir da nicht ein. „Seid ihr von Sternenhimmel?“ Ihr Gegenüber lächelte nur und nickte. Kalya dachte kurz über das Angebot nach. „Ich denke ich werde es mir noch genauer überlegen. Ich werde sie aufsuchen, wenn ich mich entschieden habe.“ Wieder nickte der Gipfelmensch, Kalya verbeugte sich leicht und wandte sich dann ab. Ihr Ziel war zunächst der Mensch.


    Dieser war gerade daran mit Erdmagie sichere Feuerstellen auszuheben. Einen Moment lang beobachtete sie ihn, als er schliesslich fertig war, trat sie zu ihm. „Ich habe noch nie gesehen, dass ein Mensch über solch starke Erdmagie verfügt.“ „Ein Mensch?“ Ihr Gegenüber hielt kurz inne, als wüsste es nicht, ob es verärgert oder belustigt sein sollte. „Ich bin kein Mensch. Ich bin ein Werog.“ Ein Werog? … Daher die Erdmagie. „Ich…ich…tut mir leid, ich wusste nicht, dass…“„Das ist nicht schlimm.“ Kalya musterte den Werog kurz. „Und warum siehst du aus wie ein Mensch? Ich dachte ihr verwandelt euch nur bei Vollmond und das ist jetzt auch schon einige Tage her.“ Der Werog hob seine rechte Hand hoch. „Ich habe einen Knochenbruch, wenn die Knochen verletzt sind, kann die Verwandlung alles nur noch schlimmer machen. Das Skelett verändert sich und wenn die Knochen dem Druck nicht standhalten, brechen sie. Daher müssen sie bei einer Verwandlung möglichst heil sein. Ich kann die Verwandlung mit Magie verzögern, darum sehe ich immer noch wie ein Mensch aus.“ Die Hydroka nickte. Einen Werog hätte sie hier wohl zuletzt erwartet, aber dass die anderen ihn duldeten, sprach für eine offene Gemeinschaft. „Also, was willst du von mir?“ Der Tonfall des Werog wurde ein wenig ruppiger, doch Kalya liess sich davon nicht beeindrucken. „Ich wollte mich erkundigen, ob ich mich irgendwie revanchieren kann.“ „Kannst du nicht, ich hätte die beiden sowieso getötet.“ „Aber ohne mich hättest du vielleicht einen Weg gewählt, der weniger Kraft gekostet hätte. Eine Erdspalte, gross genug für zwei Dryaden, zu öffnen, ist sicher nicht der einfachste Weg. Zudem habe ich bereits etwas gefunden, wie ich dir helfen kann. Deine Hand…“ „Die Heiler von Sternenhimmel haben sie bereits angeschaut, es gibt nichts was du tun kannst.“ „Das sagst du. Ich kann mit meiner Magie heilen, Knochen zu heilen benötigt eine Menge Kraft, aber es ist möglich. Zumimndest kann ich ihn bis zu einem gewissen Punkt heilen, sodass er wieder etwas stabiler wird. Ich werde in wenigen Stunden noch einmal zu dir kommen und dich heilen.“ „Das ist…“ „Das ist das Mindeste, das ich tun kann…Ach ich bin übrigens Kalya.“ Die Hydroka lächelte leicht, der Werog dagegen zögerte kurz. „Linos.“ „Freut mich.“ Sie schaute ihm noch einmal in die Augen, dann drehte sie sich um. „Wie heisst deine Rasse?“ „Hydroka.“ Dann ging Kalya endgültig und machte es sich in der Nähe neben einem Baum bequem. Sie hatte, abgesehen von ihren Waffen, ihre gesamte Ausrüstung verloren, es machte ihr jedoch nicht viel aus auf dem Boden zu schlafen. Die Feuchtigkeit und Kühle der Nacht waren eher angenehm als das Gegenteil.
    Wenige Stunden später wachte die Hydroka wieder auf, es war noch Nacht, doch sie hatte wieder genug Energie um Heilungsmagie anzuwenden. Ausserdem war die Luftfeuchtigkeit ideal dazu. Bevor sie sich jedoch der Heilung hingab, brauchte sie unbedingt etwas in den Magen. Die Hydroka sah sich um. In einiger Entfernung erkannte sie eine Malfurie, offensichtlich hatte diese Nachtwache. Ein wenig näher hingegen, brannte noch immer ein Lagerfeuer und daneben lagen Essensreste. Ich denke, die brauchen sie nicht mehr. Sie werden hoffentlich nichts dagegen haben, wenn ich mich da bediene. Die Resten bestanden aus einigen Fleischstücken und drei Früchten. Ausgehungert wie sie war, verputzte sie alles davon. Schliesslich atmete sie tief aus. Das hat gut getan, auch wenn ich Fisch bevorzugt hätte. Aber was beklag ich mich, ich sollte froh sein, dass ich überhaupt noch lebe. Wo war noch gleich der Werog? Kalya sah sich kurz um. Ah…dort. Linos war sein Name, wenn ich mich nicht täusche. Die Hydroka ging zu Linos hinüber, der gerade schlief. Dann mach ich mich mal an die Arbeit. Ich hoffe es klappt, die magische Heilung kostet nicht nur magische Kraft, sondern Elemente des eigenen Körpers. Vorallem Blut und Proteine. Kalya konzentrierte sich und atmete tief durch. Zuerst einmal brauchte sie die notwendige Menge an Magie. Sie musste sich stark konzentrieren, damit sie diese Menge konzentrieren konnte. Als sie schliesslich genügend magische Kraft in sich gesammelt hatte, hielt sie ihre offene Hand über das Handgelenk des Werog. Ein schwaches Leuchten ging von ihrer Hand aus und langsam bildete sich eine Schicht aus Wasser zwischen ihrer Handfläche und dem Handgelenk des Werog. Kurz darauf verfärbte sich die Wasserschicht rot. Ein Teil der Wasserstoffatome durchdrangen die Haut zusammen mit einem Teil von Kalyas Blut, setzten die heilende Wirkung frei und lösten sich anschliessend auf. Der Energieverbrauch war enorm, schnell liefen ihr Schweissperlen über das Gesicht und die Atmung kam in kürzeren Stössen. Als Kalya von einem kurzen Schwindelanfall erfasst wurde, hörte sie auf. Sie musterte den Werog, er war nicht aufgewacht. Für die Wunden an ihrem eigenen Körper und vor allem für die Rückenflosse, reichte ihre Kraft jedoch nicht mehr. Die Hydroka war unnatürlich bleich, was an dem Blutverlust lag.Jetzt sollte ich noch ein wenig schlafen, bevor der Morgen anbricht. Erneut legte sich die Hydroka hin, dieses Mal, schlief durch, bis zum Sonnenaufgang, als ein unüberhörbarer Donnerschlag alle Anwesenden weckte. Noch immer war sich die Hydroka nicht sicher, ob sie sich Sternenhimmel anschliessen sollte. Es war jedoch wirklich verlocken, denn diese Organisation hatte die Macht etwas zu bewirken. Vorerst beschloss sie, dass sie der Gruppe folgte, diese brach auch schon bald auf.


    Sie waren noch nicht lange unterwegs, als sie plötzlich von drei Seiten umstellt waren. Es befand sich wohl ein Verräter in Form eines Platiners in der Gruppe. Bevor diesem jedoch seine gerechte Strafe widerfahren konnte, fand sich jeder von ihnen vor einem Anhänger des Sonnenkaisers wieder. Vor Kalya stand eine wütende Dryade, mit Pfeil und Bogen bewaffnet, zielte sie bereits auf sie. An ihrem Körper befand sich eine leichte Lederrüstung. Schon schoss die Dryade den ersten Pfeil ab, dem Kalya jedoch ohne Mühe ausweichen konnte. Noch während dem Ausweichen hob sie den Bogen und zog einen Pfeil um ihrerseits zu schiessen, doch auch die Dryade wich aus. Die Hydroka begann nun mit dem konzentrieren von Magie, um sie, wenn nötig, einzusetzen. „Du wirst für jede Dryade die du getötet hast büssen!“ Die Dryade zog zwei Pfeile auf einmal und schoss diese kurz nacheinander ab, sobald sie die Hand wieder frei hatte, zog sie die nächsten zwei. In kürzester Zeit schoss Kalyas Gegnerin zehn Pfeile ab. Den ersten Zwei konnte Kalya ausweichen, doch schon schossen die Nächsten auf sie zu.

    hallo zusammen


    ich wollte kürzlich eine datei in Word öffnen, die bisher immer problemlos geöffnet werden konnte. nun steht jedoch, dass diese Datei beschädigt wurde und weder geöffnet noch wiederhergestellt werden kann. als ich es mit wordpad geöffnet habe, kam nur sowas:


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    kennt sich da jemand aus? ich denke mal, dass die datei nicht mehr zu gebrauchen ist, aber vielleicht kann man da ja doch noch etwas machen.


    mfg Flame

    Ivan hielt sich aus der ganzen Gelegenheit um Ibitak heraus. Es war ein wildes Pokémon und ob es nun Junge hatte oder ob seine Beute einem leid tat, tat nichts zur Sache. Schliesslich hatten diverse wilde Pokémon Junge und bei anderen Pokémon die man angriff, fragte man auch nicht erst ob es Junge hatte. Es war nun einmal die Natur und da konnte man nicht viel dagegen machen. Irgendwann hatte er keine Lust mehr um dem Kampf zuzuschauen und beschloss seinen Schlafplatz aufzusuchen.
    Den Zugang um unter das Deck zu kommen, hatte er schnell gefunden. Auf dem Weg zu dem Schlafbereich traf Ivan auf Shyreen. Ivan schaute die junge Frau nachdenklich an, doch er selbst wurde kaum von ihr beachtet. Als sie an ihm vorbei war, richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf den Gang vor sich. Schliesslich war er bei den Zimmern mit den Kojen. Beim ersten öffnete er die Türe und erblickte Dan, dieser sah jedoch nicht wirklich zufrieden aus, also schloss Ivan die Türe wieder und ging zum nächsten Zimmer. Dieses war noch leer, also ging er hinein und suchte sich eine Koje aus. Es war ihm egal ob oben oder unten, andererseits war dies im Moment auch noch nicht wichtig. Vorsichtig stellte er seinen Rucksack in eine der Nischen. Dann nahm er die Pokébälle zur Hand und liess seine Pokémon erst mal raus. Es war schliesslich schöner für sie wenn sie sich frei bewegen und frische Luft atmen können. Als sie draussen waren, kniete er sich zu ihnen herunter.
    „So, wir sind hier gerade auf einem Schiff und ich gebe euch die Erlaubnis, frei herumzulaufen.“ „Karni, Karnimaniii!“ Karnimani jubelte.
    „Aber….geht den anderen Trainer und ihren Pokémon nicht auf die Nerven und in die anderen Schlafräume dürft ihr auch nicht, verstanden?“
    Seine Pokémon nickten. „Und geht auf keinen Fall von diesem Schiff runter, dass ihr nichts kaputt machen dürft, wisst ihr ja.“
    Als er sich erhob, sprangen Vulpix und Nidoran sofort auf die untere Koje und machten es sich bequem. Sandan sprang auf Ivan zu, der es aus Reflex auffing.
    „Na, es war aber nicht so gedacht, dass ich dich trage.“
    Als sich Ivan nach Karnimani umsah, sah er gerade wie es das Zimmer verliess und um die Ecke ging.
    Na hoffentlich macht es keinen Unfug.
    Von Karnimani sah Ivan eine ganze Weile nichts. Aber er genoss die Zeit, die ihnen bis zum Abendessen blieb. Er mochte es, den Wind im Gesicht zu spüren. Das schwache Schaukeln des Schiffes dagegen eher weniger. Aber es war da und man konnte nichts dagegen machen.


    Beim Abendessen hörte Ivan den Geschichten zu, immerhin war es so nicht langweilig, andererseits wurde es ihm manchmal fast zu viel, so viele Leute an einem Tisch, die alle irgendetwas miteinander redeten. Dass der Kapitän keine einzige Pause machte, abgesehen zum Kauen, machte es auch nicht besser. Als das Abendessen gegessen und alle ausstehenden Arbeiten erledigt waren, war es den Trainern vergönnt sich auszuruhen, sprich schlafen zu gehen. Ivan suchte also erneut den Schlafbereich auf um bald mal schlafen zu gehen. Vulpix und Nidoran waren noch immer oder wieder in der Koje. Als Ivan das Zimmer betrat, sprangen sie heraus und begrüssten ihn. Auf dem Boden neben der Koje lag eine Dose.
    Pokemonfutter?
    Ivan griff nach der Dose und musste den Kopf schütteln. In der Dose waren Abdrücke von Zähnen, offenbar hat jemand die Dose gewaltsam geöffnet, und zwar mit seinen Zähnen. Offensichtlich handelte es sich hierbei um Karnimani. Nur…Karnimani war offenbar schon wieder weg.
    „Hat Karnimani euch wenigstens auch etwas überlassen?“ Die beiden Pokémon nickten. „Na immerhin.“
    Schnell verstaute er die leere Dose in seinem Rucksack und legte sich dann hin, als gerade Shyreen das Zimmer betrat. „Oh, hallo.“ Shyreen sah ihn einen Moment an, dann wählte sie die Koje über der von Ivan. „Hallo.“ Sagte sie wenig motiviert. „Wie war denn dein Tag so?“ „Nicht viel anders als deiner.“ Fiffyen und Kaumalat folgten Shyreen in die Koje, während Traunfugil noch ein wenig herumschwebte. Von dem Absol war nichts zu sehen, entweder war es im Pokéball oder halt irgendwo anders. Die Anwort war nicht die, die Ivan erwartete, doch was erwartete er überhaupt. Eine unangenehme Stille entstand. Und obwohl Ivan es eher ruhig hatte, fühlte er sich als müsste er etwas sagen. „Weisst du, irgendwie freue ich mich auf die Seeschauminseln.“ Darauf kam keine Antwort. „Ich meine da gibt es sicher diverse Pokémon die ich noch nie live gesehen habe. Und die Inseln sollen ja genau gleich aussehen, da bin ich mal gespannt.“ „Sonst noch was? Das hier ist kein Touristenausflug.“ „Ich…ähm...ich denke...ich…“ In diesem Moment kam Karnimani in das Zimmer. „Karni?“ „Ah, da bist du ja.“ Karnimani sprang zu Ivan in die Nische. Langsam wurde es dort wirklich eng, aber da die Fünf nicht gerade zu den Grössten gehörten, war es gerade noch auszuhalten. Ivan sah zu Vulpix, es lag bei seinem Arm und strahlte eine angenehme Wärme aus. Er überlegte eine Weile was er sagen könnte. „Ich…ich bin Tutor. Ich kann den Pokémon neue Attacken beibringen, sie mögen keinen grossen Schaden machen, aber sie können trotzdem…“ „Schön für dich.“ Ivan stockte. Sollte er überhaupt weiterreden, schliesslich schien es Shyreen nicht zu interessieren und sie verärgern wollte er eigentlich nicht. Aber er konnte auch nicht immer ruhig sein und irgendwann wollte er auch mal etwas für die Gruppe tun. Also riss er sich zusammen und redete weiter. „Sandwirbel wird nichts für deine Pokémon sein, aber vielleicht Irrlicht? Die Attacke ist grossflächig und verbrennt den Gegner. Deine Geisterpokemon werden die Attacke erlernen können. Absol vielleicht auch. Wie wäre es? Ich will auch mal etwas für die Gruppe tun. Ich habe mich immer im Hintergrund gehalten und habe vieles den anderen überlassen.“
    Schon während Ivan noch am sprechen war, schwebte plötzlich Traunfugil vor ihm herum. Es sah ihn interessiert an. „Das ist die Entscheidung von Traunfugil.“ Ivan hatte Traunfugil unterdessen nicht aus den Augen gelassen. „Ähm…na dann…Traunfugil, willst du Irrlicht erlernen?“ Traunfugil sah ihn mehrere Sekunden an und schien zu überlegen, dann nickte es. Ivan lächelte leicht. „Gut, dann können wir ja morgen mit dem Training beginnen.“ Ivan drehte sich weg von Traunfugil und versuchte zu schlafen. „Na dann gute Nacht.“ „Nacht.“ Eine Weile überlegte Ivan noch, dann war er schliesslich eingeschlafen.

    Kalya sah die Dryade noch einen Moment an, dann wendete sie sich zu dem Incendier um.
    „Vielen Dank für die Rettung, alleine hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft.“ Dieser winkte nur ab. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mein Leben eines Tages einmal einem Feuer-Wesen verdanke.
    Plötzlich spürte die Hydroka einen Unterschied in der Luftfeuchtigkeit.
    Die Luft war doch vorhin eindeutig feuchter, oder täusch ich mich nur?
    Vor ihr kam eine Dryade in Sichtweite, sie schaute sich selbst über die Schultern und lief gleichzeitig in den Gang hinein, indem Kalya stand. Die Dryade machte einen verängstigten Ausdruck, als sie ihre Aufmerksamkeit nach vorne richtete, hatte Kalya bereits einen Pfeil abgeschossen und traf die Dryade in die Brust, jedoch wurde keine empfindliche Stelle getroffen. Einen Moment lang war die Dryade überrascht, dann begann sie wohl einen Angriff, doch weit kam sie nicht. Die Hydroka zog einen neuen Pfeil, zielte und liess die Sehne los. Dieses Mal war es ein Volltreffer in die Schläfe. Besiegt schlug der Körper der Dryade auf dem Boden auf. Von überall her ertönte Kampfeslärm, Kalya sammelte ihre zwei abgeschossenen Pfeile wieder ein und ging an das Ende des Ganges.
    Die Palisadenwand war entzündet worden und überall kämpften die Räuber gegen Krieger, anscheinend waren dies jedoch keine Soldaten des Sonnenkaisers. Irgendwo in der Nähe schien sich die Zaeckran zu befinden, jedenfalls dem Lärm nach.
    Die Wand steht in Flammen und das gesamte Lager ist von dieser Palisade umgeben. Es wäre wohl besser wenn ich hier raus gehe, dem Incenider wird das Feuer ja wohl nicht viel ausmachen. Sobald das Feuer grösser wird muss ich auf den Einsatz von Magie verzichten. Die Luft wird dann einfach zuwenig Wasser enthalten.
    Auf der Suche nach einem Ausgang lief die Hydroka durch das Lager. Bis jetzt wurde sie von den Angreifern weder belästigt noch wirklich beachtet. Aber das war ihr nur umso lieber. Wer auch immer diese Krieger waren, es war besser mit ihnen keinen Ärger zu bekommen.
    Vor ihr erschien eine weitere Dryade, sie hatte einen gespannten Bogen in der Hand und sah sich nervös um. Als sie Kalya erblickte, schoss sie den Pfeil ab, dieser flog jedoch neben Kalya vorbei wo er zitternd in einer Palisade stecken blieb. Kalya konterte sofort und schoss einen Pfeil. Die Dryade wollte ausweichen, war jedoch zu langsam um komplett aus der Schussbahn zu verschwinden und der Pfeil durchbohrte den Oberarm. Hastig zog die Dryade einen Pfeil. Durch den verletzten Oberarm musste sie starke Schmerzen haben, doch sie schaffte es den nächsten Pfeil abzuschiessen. Dieser war jedoch zu ungenau, sodass Kalya mit Leichtigkeit ausweichen konnte. Nun schoss die Hydroka wieder einen Pfeil ab, wobei sie den Bogen bereits gespannt hatte. Sofort zog Kalya einen zweiten Pfeil und schoss diesen ebenfalls ab. Die Spitze des ersten Pfeiles traf die Dryade knapp neben dem linken Auge, der Zweite durchbohrte ihr rechtes. Auch diese Dryade war tot.
    Die nächsten zwei Gänge begegneten ihr keine Gegner, doch es konnte jederzeit einer auftauchen. Immer nach einigen schritte sah sich Kalya um, ob sich auch wirklich niemand an sie heranschlich. Dann erreichte sah sie es, das Tor welches den Eingang und zugleich auch der Ausgang es Lagers war. Alle Anwesenden waren momentan beschäftigt, also ging sie auf das Tor zu. Das Feuer war schon ganz nah und als die Hydroka etwa die Hälfte des Platzes hinter sich hatte, tauchten hinter einer beschädigten Palisade zwei Dryaden auf. Beide hatten je ein Blasrohr in der Hand. Die eine zeigte kurz auf das Feuer und zeigte dann über den Rücken, doch die andere schüttelte den Kopf und zeigte auf Kalya. Zwei Dryaden konnte sie nicht auf einmal angreifen, nicht ohne selbst getroffen zu werden. Also war sie bereits daran Wassermagie zu sammeln, um einen Schild zu beschwören. Als die beiden Dryaden ihre Pfeile abschossen, erschuff die Hydroka ihren Schild. Er war nur dünn, zu mehr reichte das Wasser nicht. Die Wucht der Pfeile bremste sie so nur minimal ab, doch immerhin würde es das Gift wegspülen, falls die Pfeile denn vergiftet sein sollten. Der eine Pfeil blieb in ihrer rechter Schulter stecken, während der zweite daneben ging. Nun wurde es jedoch kritisch, was sollte Kalya tun? Wenn sie eine Dryade abschoss, wurde sie wahrscheinlich von der anderen getroffen. Zudem hatte sie eine verletzte Schulter und konnte dementsprechend nicht mehr so genau schiessen. Noch während sie darüber nachdachte, öffnete sich unter den zwei Dryaden eine Erdspalte und sobald die zwei hereingefallen waren, schloss sie sich wieder.
    War das Erdmagie?
    Kalya sah sich um, dann sah sie am Tor einen Menschen, auf seinem Gesicht war eine Spur von Erschöpfung zu erkennen.
    Hat er mich etwa gerettet?

    Ihr leises Gespräch wurde schliesslich unterbrochen als die Waldräuber den riesigen Körper einer Raubkatze ganz in ihre Nähe brachten. Kalya betrachtete das riesige Wesen überrascht. Ist…ist das…eine Zaeckran? Wohl ein weibchen…oder sagt man bei ihnen Mädchen? Kalya betrachtete den Körper eine Weile.
    Als sich ihr Mitgefangener kurz bewegte, zuckte sie zusammen. Ihre Rückenflosse musste ziemlich verletzt sein. Aber das war auch kein Wunder, wenn eine Hydroka mit jemandem Rücken an Rücken zusammengefesselt wird. „Hast du vielleicht eine Idee wie wir uns befreien können? Wir sollten uns so schnell wie möglich befreien, wer weiss was die noch vor haben.“
    Plötzlich kamen mehrere Dryaden in Sicht, doch um die Gefangenen scherten sie sich nicht, sie packten möglichst viel zusammen und verliessen ihr Sichtfeld wieder, auch die Wachen schlossen sich ihnen an und machten dasselbe. In der Nähe ertönte Kampfeslärm. „Was ist denn jetzt los? Irgendetwas lenkt sie ab, wenn du eine Idee hast, dann jetzt.“ Ihr Mitgefangener seufzte kurz und erwiderte dann leise: "Ich hoffe, du hälst Hitze aus."„Was? Ich habe…“ Sie unterbrach sich selbst, als sich die Temperatur an ihrem rechten Arm erhöhte. Als sie den Kopf drehte, bemerkte sie eine kleine Flamme, die langsam aber sicher das Seil durchbrannte.
    Feuer?...Er kann Feuermagie? Das heisst ja wohl, dass er von dem Element Feuer ist. Ich bin hier in einem Räuberlager und mein Mitgefangener ist ausgerechnet vom Element Feuer? Kalya schauderte kurz, sie hatte schon einige Begegnungen mit Feuerelementaren Wesen, doch diese verliefen ohne Ausnahme nicht allzu gut.
    Na klar, das ist ein Incendier, ich hätte die Schulterklingen gleich erkennen müssen. Schliesslich war das Seil durchgebrannt und lockerte sich. Als es schien, dass niemand zu ihnen schaute, befreite sie sich, ebenso ihr Mitgefangene. Auf einmal begann die Zaeckran in einem strahlendem Weiss zu leuchten, mit einer Beinbewegung zerstörte sie ihre Fesseln und richtete sich auf. Sie schloss die Augen und es schien als würde sie durchatmen, dann preschte sie anch vorne und verschwand hinter einer der Palisadenwände. Noch immer über das Leuchten erstaunt, schaute ihr Kalya nach. Sie wurde auf ein Geräusch ganz in der Nähe aufmerksam und wandte den Blick ab. Ihr Mitgefangener stand an einem Tisch und nahm eine Waffe zur Hand, die darauf lag. Daneben lag ein Bogen, mitsamt Köcher und Pfeilen und daneben einen Dolch. Meine Waffen. Immerhin hab ich sie wieder. Sie trat neben das Feuerwesen und nahm sich ihre Waffen. „So, jetzt wird es Zeit hier zu verschwinden, während einem bewaffnetem Konflikt sollte man nicht zwischen den Fronten stehen.“ Kalya sah kurz zu dem Feuer-Wesen, sie sah keine Anzeichen, dass er zuhörte oder was er als nächstes machen würde. Die Hydroka verliess also diesen Abschnitt des Lagers und sah sich erst mal um.
    Das Lager war in heller Aufregung, während es zu einigen Kämpfen gekommen zu sein schien. Aus den Augenwinkeln, erkannte sie, dass der Incendier ihr gefolgt war. Wie aus dem Nichts schoss ein Pfeil haarscharf vor Kalyas Kopf vorbei. Aus Reflex machte sie einen Schritt zurück und sah sich genauer um. Vorsichtig zog sie einen Pfeil aus ihrem Köcher und setzte ihn an den Bogen. Noch ein Pfeil wurde abgeschossen. Doch dieses Mal beschwor sie eine Wassermauer herauf, die den Pfeil rechtzeitig abbremste und somit nicht mehr genug Wucht hatte um sie zu verletzen. Jetzt wusste sie auch, woher der Pfeil kam, sofort schoss sie ihren Pfeil ab, doch die Dryade wich geschickt aus und verschwand hinter einer Palisadenwand. Vorsichtig musterte Kalya die Umgebung, während sie nach der Dryade suchte, sah sie sich gleichzeitig nach einer Deckung um. In der Nähe befand sich ein Fass, es würde zwar nicht ihrem gesamten Körper Deckung geben, doch es war besser als nichts. Erneut wurde ein Pfeil auf die Hydroka abgeschossen. Doch dieser blieb im Fass stecken. Ich muss mich besser konzentrieren, bisher hatte ich nur Glück, doch ich fürchte das kann sich ganz schnell ändern. Die Dryade kam plötzlich hinter dem Zelt hervor und schoss einen Pfeil nach dem anderen auf Kalya ab, diese wich aus so gut sie konnte. Als die Dryade auf sie zurannte, wich Kalya mehrere Schritte zurück. Dann nutzte sie ihre magischen Fähigkeiten um die Luftfeuchtigkeit in Wasser umzuwandeln, viel gab es nicht, doch es reichte um damit die Atemwege der Dryade zu blockieren. Das Wald-Wesen blieb abrupt stehen. Auf einmal verspürte Kalya einen stechenden Schmerz an ihrer linken Schulter und sie verlor die Konzentration. Hustend befreite sich die Dryade vor dem Wasser. Kalya indessen betastete vorsichtig ihren Rücken, wie sie befürchtete, steckte ein Pfeil darin. Sie konnte nur hoffen dass dieser nicht vergiftet war. Erneut wurde ein Pfeil abgeschossen. Dieses Mal konnte Kalya ausweichen. Hinter ihr befand sich eine zweite Dryade, die Hydroka war eingekesselt.
    Flame sah die schwierige Situation seiner ehemaligen Mitgefangenen. Schnell rief er: "2 gegen 1 ist kein ehrenvoller Kampf. Konzentirere dich auf deinen ursprünglichen Gegner, ich schnappe mir die ehrlose Ratte." Mit diesen Worten sprang er auf die Dryade zu, die den Pfeil abgeschossen hatte. Er führte einen schnellen Schlag auf ihre linke Seite aus, dem sie jedoch auswich. Als Flame das Ausweichmanöver mitbekam, startete er einen Tritt auf seinen Gegner, der saß. Die ganze
    Energie, die er aufgrund seiner Gefangenschaft hatte, kam jetzt aus ihm raus. Mit einem Schwertschlag, in dem Feuerenergie steckte, durchbohrte er seinen Gegner. Aufgrund der Magienutzung war der Stich kaum sichtbar gewesen, doch nun war Flames Energie weg. Doch er lächelte. Der Kampf hatte seinen müden Gliedern gut getan.
    Der Incendier hatte ihr einen Gegner abgenommen, also musste sie sich jetzt nur noch auf eine Dryade konzentrieren. Inzwischen war ihre Gegnerin wieder kampfbereit, doch Kalya war nicht untätig geblieben, mit ihrer Magie sammelte sie zwischenzeitlich Wasser aus der Luft und wieder blockierte sie die Atemwege ihrer Gegnerin, dieses Mal wurde sie nicht abgelenkt und konnte solange ihre Magie wirken, bis die Dryade erstickte und zu Boden ging. Ersticken mag kein ehrenvoller Tod sein, aber Räuber haben auch nichts anderes verdient.


    Hoffe das ist so in Ordnung.

    "SHYREEN! AEON! ICH HABE EIN ZIELGEBIET EINGEGRENZT, IRGENDWO MUSS ER HIER VERGRABEN SEIN! VIELLEICHT KÖNNT IHR SEINEN STANDPUNKT BESSER AUSMACHEN. WABLU WIRD DAS GEBIET UMKREISEN!" rief Ben. Ivan hörte ihn und machte sich auf den Weg. Er war nicht direkt gemeint, aber das war auch nicht wichtig. In erster Linie mussten sie nun dieses Krebscorps fangen und da es offenbar in der Nähe von Ben war, konnte er dort vielleicht helfen.
    Auch die anderen aus der Gruppe waren bei ihm und suchten bereits einen Weg es zu finden. Offenbar versteckte sich das Krebscorps im Sand. Nach einem missglückten Fangversuch bei dem sie das Krebscorps mit einem Sandsturm heraus trieben, versteckte sich das Pokémon wieder im Sand und die Gruppe war so weit wie am vorhin.
    Wie bekommt man ein Pokémon aus einem Sandhaufen? Ich denke mit Beeren oder Pokeriegel würde es herauszulocken sein. Aber dazu müsste man erst die Vorliebe von diesem Pokémon kennen. Und während der Anwesenheit der ganzen Gruppe wird es dann auch nicht rauskommen. Nach ihm zu graben ist auch so gut wie aussichtslos. Also müssen wir es raus treiben. Fragt sich nur wie. Soviel ich weiss hat niemand in der Gruppe ein Pokémon vor dem sich ein Krebscorps fürchten würde. Aber… vielleicht kann man was mit dem Sand machen. Wenn man ihn durchnässt klebt er zusammen. Das würde wohl nicht viel bringen, aber was ist wenn man ihn erhitzt? Sand erwärmt sich sehr schnell und kühlt langsam ab. Sobald es Krebscorps zu heiss wird, wird es hervor kommen und durch die gespeicherte Wärme im Sand wird es nicht mehr so schnell abtauchen. Vulpix alleine wird den Sand jedoch nicht stark genug auf der ganzen Fläche erhitzen können. Mit einem zweiten Feuer-Pokemon sieht das ganze aber ganz anders aus.
    Ivan sah sich kurz um, wer alles in der Nähe war. Dann entschied er sich Temari anzusprechen, da sie ein Glumanda hatte.
    „Ähm…Te-temari?“ Temari drehte sich zu Ivan und blickte ihn fragend an. „Nun...ich...habe eine Idee. Ich..." Ivan stockte einen Moment, als er Temari in die Augen schaute. Ihm wurde bewusst, dass er soeben ein Mädchen angesprochen hatte. Hastig wandte er den Blick ab und verlagerte sein Gewicht auf den anderen Fuss „Also… ich habe mir gedacht, dass das Krebscorps hervor kommt, wenn wir den Sand erhitzen."
    Ivan schaute Temari nun wieder ins Gesicht. "Bei Sand geht das schnell und ich denke wir zwei haben mit Vulpix und Glumanda genügend Feuer-Kraft um die Fläche bei Krebscorps zu erhitzen.“
    Einen Moment war sie still, doch dann lächelte Temari und nickte. Ivan atmete erleichtert aus. "Keine schlechte Idee." Dann holte sie ihr Glumanda raus. Er machte es ihr nach und liess sein Vulpix und auch sein Karnimani aus dem Pokéball, dafür rief er Sandan zurück. Um die Fläche gleichmässiger zu erhitzen verteilten sich die beiden je auf eine Seite von dem Gebiet in dem sich das Krebscorps befand. Die beiden Feuer-Pokemon setzten nun ihre Glut-Attacken ein. Zu Beginn merkte man noch nichts und genau das machte Ivan nervös. Was war wenn seine Idee nicht funktionierte? Wenn er die Kräfte der Pokémon für nichts verschwendete.
    Allmählich flimmerte die Luft über dem Sand, er musste also schon relativ heiss sein. Dann, nicht lange darauf, sprang etwas aus dem Sand. Es war Morty und offensichtlich machte ihm die Hitze zu schaffen. Hektisch sprang es auf dem Sand herum und suchte einen Weg um von dem heissen Boden wegzukommen, doch da sich die Gruppe rundherum verteilt hatte, fand es keinen Ausweg. Um der Hitze ein Ende zu machen, setzte es Aquaknarre ein und bespritzte den Sand.
    „Karnimani, jetzt Aquaknarre auf Krebscorps.“ „Karnimani!“ Es nickte und schoss einen Wasserstrahl auf Krebscorps ab. Da dieses abgelenkt war, wurde es unvorbereitet getroffen und ein paar Meter, direkt vor die Füsse von Temari, geschleudert. Geistesgegenwärtig packte sie das, noch überraschte, Krebscorps so, dass es sie nicht direkt angreifen konnte. Verzweifelt schoss es eine Aquaknarre ab, doch Temari war ausserhalb von seinem Angriffswinkel. Es zappelte herum und versuchte sich zu befreien, dann wurde es plötzlich ruhiger und führte keine Attacke mehr aus, auch wenn es noch immer ein wenig gehetzt aussah.
    „Braves Morty, bald bist du wieder bei Kapitän Fry.“ Temari streichelte es, und offenbar genau an einer Stelle, an der es Krebscorps angenehm fand. Ivan musste unwillkürlich lächeln, jetzt mussten sie es nur noch zu dem Kapitän bringen.

    Eine Bewegung in ihrem Rücken riss Kalya aus dem Schlaf. Irgendetwas zog an ihr, gleichzeitig stiess sie mit dem Rücken auf Widerstand. Hastig öffnete sie ihre Augen und sah an sich herab. Fesseln? Warum bin ich gefesselt? Ihr Körper fühlte sich taub an und ihr Kopf schmerzte. An ihrer Rückenflosse hatte sie starke Schmerzen. Was ist passiert?


    Langsam sah sie sich um und Betrachtete die Umgebung. Sie befand sich offensichtlich in einem Lager, bestehend aus Dryaden und Heroks. Die grimmigen Mienen, die Kleidung und ihre Ausrüstung deuteten auf Banditen hin. Wenn man ihre Lage bedachte, waren es wohl Sklavenhändler, schliesslich gab es sonst keinen Sinn sie zu verschleppen.
    Vielleicht….vielleicht wollen sie sich auch nur an mir vergehen.
    Da bis jetzt noch nichts dergleichen passiert war, verbannte sie den Gedanken aus ihrem Kopf. Ein erneutes Ziehen an den Fesseln stahl ihre Aufmerksamkeit schliesslich.
    „Hey, du da hinter mir. Hast du eine Ahnung, wo wir hier sind?“
    Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie an ein anderes Lebewesen gefesselt war. Offensichtlich ein männlicher Vertreter einer intelligenten Rasse. Zuvor war sie noch zu überrascht um dies zu erkennen. Sie drehte den Kopf, doch durch die Fesseln konnte sie sich nicht weit genug zu ihm drehen um ihn genau zu erkennen. Dann hörte Kalya wie jemand auf sie zukam.
    „Klappe halten, Gefangene dürfen nicht quatschen.“
    Kurz darauf wurde sie erneut von ihrem Mitgefangenem angesprochen.
    „Hey, wo sind wir hier?“
    Diesmal war es leiser als beim ersten Mal.
    „Ich…ich weiss nicht. Es könnte sein, dass die uns schon mehrere Meilen mitgeschleppt haben.“
    Kalya dachte nach, im ersten Moment waren die Erinnerungen nicht richtig greifbar, doch dann erinnerte sie sich wieder.



    Flashback


    Nicht mehr lange und ich mache Pause, schliesslich ist es schon dunkel und Mira braucht auch eine Pause.
    Sie strich ihrem Pferd behutsam über den Hals und lächelte kurz.
    „Du hast dir eine Pause verdient. Sobald wir den Wald hinter uns haben.“
    Sie liess ihr Pferd das Tempo erhöhen. Dann plötzlich tauchte eine Gestalt vor ihr im Wald auf. Das Pferd bremste abrupt und bäumte sich auf. Die unvorbereitete Hydroka warf es aus dem Sattel und sie landete unsanft auf dem Boden. Hastig stand sie auf, als noch mehr Gestalten aus den Büschen kamen. Zur Vorsicht sammelte sie ihre Magie in ihrer rechten Hand, die kurz darauf anfing schwach blau zu leuchten. Sie hörte ein geflüsterte Worte die sie jedoch nicht verstand. Kalya beobachtete sie vorsichtig, dann plötzlich wurde sie von einem kleinen Pfeil an ihrem Nacken getroffen. Erschrocken drehte sie sich um und blickte zum Schützen. In der Hand hielt er ein Blasrohr und sah sie vermutlich an. Im Halbdunkeln konnte sie es nicht genau erkennen. Auf einmal schwand ihre Kraft und ihre Augen verloren deutlich an Sehstärke. Die gesammelte Magie entlud sich und wurde gegen einen Baum geschleudert. Die umstehenden bekamen einige Tropfen Wasser ab, während ein Teil der Oberfläche des Baumes verwüstet war. Dann wurde ihr endgültig schwarz vor Augen und Kalya brach zusammen.


    Flashback Ende



    „Ich denke ich wurde vergiftet, es könnte also schon eine Weile her sein, seit sie uns haben.“
    Kalya war kurz still, dann sagte sie: „Mein Name ist Kalya Esta Naraia, sag einfach Kalya. Hast du irgendetwas bei dir, das uns weiterhelfen könnte? Etwas was sie dir nicht abgenommen haben. Ein spitzer Gegenstand oder vielleicht hast du Krallen oder spitze Zähne? Irgendetwas was uns befreien könnte?“


    Ich freue mich, dass ich bei euch mitmachen darf, auf ein gutes RPG :)

    Wie findet man ein Krebscorps an einem Strand voller Hindernisse? Schliesslich sind das nicht gerade die grössten Pokemon.
    Ivan musste zuerst kurz überlegen bevor er das Aussehen eines Krebscorps wieder im Gedächtnis hatte. Er hatte schon eine Weile keines mehr gesehen und musste es nun wieder ins Gedächtnis rufen.
    Ich denke dort wo es Leute hat wird es nicht sein, andererseits hofft es vielleicht dort auf Kapitän Fry zu treffen. Wenn es Hunger hat lungert es bestimmt an einem Essensstand herum….Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten um effektiv mit der Suche anzufangen. Am Besten werde ich einfach mal auf der einen Seite des Strandes anfangen und die Augen offen halten.
    Nach zwei drei anderen trennte nun auch er sich von der Gruppe und lief zielstrebig auf die eine Seite des Strandes. Schon jetzt blickte er sich suchend um, doch seine Hoffnung auf dieses Pokemon zu treffen schrumpfte. Überall waren Tische, Liegen, Schirme, Sandhaufen, Stände und mehr. Ivan liess seinen Blick über das Areal schweifen und versuchte jede Kleinigkeit mit seinen Augen zu erfassen, doch es gelang nur teilweise. Schliesslich war er beim Ende des Strandes angekommen. Von da an drosselte er sein Tempo und schaute sich besonders Aufmerksam um. Ein grosses Garados im Wasser erregte seine Aufmerksamkeit und nun erblickte er in der Nähe ein Karnimani, doch nun war nicht der Zeitpunkt um sich die Vielfalt der Pokemon anzuschauen. Er konzentrierte sich wieder auf die Suche.
    In der Nähe zog ein kleines rot-weisses Etwas seinen Blick auf sich, doch es war nur ein aufblasbarer Ball. Den hatte wohl jemand am Vortag liegen gelassen. Dann wäre Ivan beinahe mit einem jungen Mann zusammengestossen, der wohl am Strand entlang joggte, dicht gefolgt von dessen Karadonis. Ivan schüttelte den Kopf, schliesslich sollte man schon auf andere Menschen Rücksicht nehmen, ausserdem verstand er nicth warum er nicht eine andere Strecke zum Joggen suchte. Schliesslich war der Strand noch voller Müll. Dann fielen ihm auf dem Boden plötzlich Fussspuren auf, die eindeutig von einem Pokemon stammten.
    Was haben wir denn da? Das könnten Spuren von einem Krebscorps sein.
    Aufmerksam folgte Ivan ihnen. Sie führten zu einer Reihe von Steinen, die sicher hervorragend als Versteck dienen konnten. Ivan kletterte vorsichtig auf die Steine und folgte weiter den Spuren, doch weit kam er nicht, denn zwischen den Steinen hindurch sah er die Spuren nicht mehr und ausserdem konnte das Krebscorps jederzeit auf die Steine springen und die Spuren würden enden. Er sah sich um, als er plötzlich das Geräusch einer schliessenden Schere hörte. Dann noch einmal. Es war ganz in der Nähe. Ivan kletterte wieder runter und lief um die Steine herum. Enttäuscht starrte er auf das kleine Krebs-Pokemon. Das Krabby klackte noch einmal mit den Scheren und verschwand dann wieder zwischen den Steinen.
    Langsam lief er wieder zurück um seine Suche fortzusetzen.

    "Vergesst aber nicht, dass wir bald aufbrechen werden!"
    Ivan wurde von diesem Satz aufgeweckt. Er regte sich, doch irgendwie widerstrebte es ihm aufzustehen. Er öffnete kurz die Augen und betrachtete das Wetter und den Himmel. Dann drehte er seinen Kopf und schaute zu den anderen. Einige standen bereits, andere lagen noch in ihren Schlafsäcken.
    Ein bisschen kann ich wohl noch schlafen.
    Verschlafen schloss er die Augen wieder und drehte sich zur Seite.
    "Los, aufstehen! Ich denke mal, ihr habt alle Hunger ... und dann auf zum Hafen."
    Dies konnte Ivan nicht verleugnen und schliesslich rang er sich dazu durch aufzustehen. Er liess seine Pokémon aus den Pokebällen, damit sie zusammen Frühstücken konnten. Schliesslich machte sich die Gruppe auf um die Safari-Zone zu verlassen. Am Ausgang gab Ivan seine restlichen Bälle ab und verliess die Zone dann endgültig. Ohne dass Ivan es richtig mitbekam, war Shyreen weg, anscheinend war ihr Fiffyen davongelaufen.
    Zum Glück laufen meine Pokémon nicht weg. Aber auch wenn Shyreen ein wenig abweisend und mürrisch ist, hat sie ihre Pokémon bis jetzt immer gut behandelt. Warum sollte ihr Pokémon also davonlaufen?


    Während er sich noch Gedanken machte, verschwand auch schon der nächste. Ben war es dieses Mal. Plötzlich fiel Ivan etwas ein und mit einem kleinen Gefühl von Sorge schaute er zu Reika. Die Sorge war jedoch unbegründet, sie konnte den Anschluss an die Gruppe offensichtlich gut halten. Im nächsten Moment schämte er sich ein wenig, einerseits hatte er seit einer Weile nicht mehr an sie gedacht, obwohl sie verletzt war, andererseits war sie kein kleines Kind und wusste sich selbst zu helfen.
    Als sie beim Hafen ankamen, schüttelte Ivan alle Gedanken ab und betrachtete die Schiffe. Er war zwar schon einmal in diesem Hafen, doch heute waren teilweise wieder andere Schiffe hier. Einige der Privat-Jachten hatten es ihm angetan, da diese zumeist edel daherkamen. Einige wirkten jedoch klobig und zu angeberisch. Hier gab es auch schöne Segelschiffe, wobei die meisten von denen klein und nur für wenige Personen waren. Als die Gruppe schliesslich vor einem Schiff ankam, dass offensichtlich das der Gruppe war, musterte es Ivan genauer. Schliesslich kam
    Ivan zu dem Schluss, dass die Gruppe ein neues Schiff brauchte. Es war offensichtlich, jeder würde das erkennen und die anderen in der Gruppe hatten es wohl schon längst erkannt. Ohne lange nachzudenken, sagte Ivan an die Gruppe gewandt: „Hier gibt es bestimmt irgendwo einen Hafenmeister, der einem weiterhelfen kann wenn man ein neues Boot sucht. Kann aus der Gruppe jemand segeln oder muss es ein Motorboot sein?“

    Edit: Ich habe die Anmeldung noch einmal überarbeitet.


    Name: Celine

    Geschlecht:
    weiblich

    Alter:
    15


    Aussehen: siehe Anhang


    Eigenschaften:ruhig, zuverlässlich, nett, freundlich, ehrlich, höfflich, geduldig, schnelles Auffassungsvermögen, zuwenig Selbstvertrauen, gutgläubig, schüchtern(besonders gegenüber Fremden)


    Beschreibung/Geschichte: Celine wuchs in der Nähe von Malvenfroh City(Hoenn) auf. Ihre Eltern führten dort eine Pokemon-Pension. Ihre Eltern wollten immer, dass Celine eine gute Züchterin wird und einmal ihre Pension übernehmen würde. Als sie einmal in Kanto in den Ferien waren, begegnete Celine einem kleinem Kangama und spielte mit ihm. Doch das Kleine war ihrer Mutter aus dem Beutel gefallen und nun, da es den geruch von Menschen angenommen hatte, weigerte sich die Mutter das kleine Kangama wieder in den Beutel zu lassen. Celine nahm es mit nach Hoenn und zog es, mit Hilfe ihrer Eltern, gross. Diese sahen ihre Hoffnungen als erfüllt an, da Celine bereits den Weg einer Züchterin eingeschlagen hatte. Doch abgesehen von Kangama interessierte sie sich nicht daran und lernte nicht viel über das Züchten. Stattdessen lernte sie bei einem Tutor der in der Nähe wohnte, wie man den Pokemon Irrlicht und Donnerwelle beibringen konnte. Ihre Eltern mussten dies Akzeptieren und erkannten, dass Celines Interesse an den unterschiedlichsten Attacken galt, die Pokemon erlernen konnten.


    Irgendwann stand für Celine fest, dass sie ein Trainer werden würde der in der Welt herumreist. Um sich darauf vorzubereiten, trainierte sie ihr Kangama gegen wilde Pokemon. Eines dieser Pokemon war ein Evoli, dass sich Celine einfing. Als dann schliesslich der Moment kam wo sie ihre Reise starten würde, schenkten ihre Eltern
    ihr ein Ei aus einer besonderen Zucht. Daraus schlüpfte bald ein
    Fiffyen, welches Feuerzahn beherrschte.

    Pokémon:


    Kangama:
    Kometenhieb
    Biss
    Silberblick
    Rutenschlag


    Evoli:
    Tackle
    Sandwirbel
    Ruckzuckhieb


    Fiffyen:
    Tackle
    Sandwirbel
    Biss
    Feuerzahn



    Spezialisierung:


    Tutor


    Tutoren können den Pokémon in ihrer Gruppe besondere Attacken
    beibringen, allerdings nur wenn sie die Kenntnisse dafür zuvor selbst
    erworben haben. Jeder Tutor hat zu Beginn nur eine eher schwache
    Attacke, die er den Pokémon beibringen kann.


    Attacken die sie an Pokemon beibringen kann:
    Irrlicht
    Donnerwelle

    hallo zusammen
    im Hain der Täuschung kam mir eben ne Frau entgegen und plötzlich kämpfe ich gegen ein Entei lvl 25. Da ich nichts darüber wusste hab ich den ds kurzerhand zugeklappt. hab davor nicht gespeichert. Jetzt die frage, ist das normal dass da ein entei auftaucht? Kann man das fangen oder ist das nur sowas wie eine täuschung? Wäre froh um eine schnelle antwort.


    mfg Flame

    Als klar wurde, dass die Maschine endgültig unschädlich gemacht wurde, fühlte sich Ivan gleich erleichtert. Es tat gut zu wissen, dass immerhin etwas Schlechtes in dieser Welt nicht mehr anwesend war, auch wenn es im Vergleich zu dem Rest wie nichts erschien.
    „Sandan!“
    Ivan sah sich nach seinem Pokemon um. Bis jetzt war es noch nicht zurückgekommen.
    „Sandan!“
    Nur kurz darauf war es schon in Sichtweite und kurz darauf auch bereits vor Ivan. Offensichtlich war Sandan schon auf dem Weg zu ihm. Ivan kniete sich zu ihm herunter.
    „Konntest du wenigstens ein Pokemon überreden aus seinem Bau zu gehen?“
    Sandan nickte hastig und Ivan streichelte ihm über den Kopf.
    „Gut gemacht.“
    Mit der linken Hand nahm er währenddessen einige Beeren aus der Tasche und gab sie Sandan. Das Bodenpokemon ass sie hungrig auf. Shyreen war es, die als erste den Weg zurück zum Rastplatz antrat. Der Rest folgte ihr in mehr oder weniger grossem Abstand. Ivan selber folgte schweigend im hinteren Teil der Gruppe.


    Beim Rastplatz angekommen, ging Ivan zum gleichen Platz, bei dem er schon mal schlief und machte es sich bequem. Da er ziemlich müde war, hatte er keine Lust um jemanden anzusprechen. Mit einem Lächeln beobachtete er Sandan welches sich neben ihm auf den Boden legte und sich zusammenrollte. Sein Blick wanderte zu dem Feuer, das in der Nähe brannte und beobachte das Spiel der Flammen. Irgendwann schlief er dann ein und wachte erst am Morgen wieder auf.

    Als Shai ihm sein Bisasam zur Hilfe schickte, atmete Ivan erleichtert auf. Das noch fitte Pokemon, schwächte das bereits angeschlagene Rameidon mit einer mächtigen Solarstrahl-Attacke. Nach einem kurzen Kampf zwischen diesen beiden ungleichen Pokemon, war Rameidon endgültig besiegt und wurde von seinem Trainer zurückgerufen. Und keine Minute später war dieser bereits im hohen Gras verschwunden. Das Mädchen, welches kurz zuvor von den Rüpel bedrängt worden war, führe sie nun zu einer grossen Maschine. Einige Gruppenmitglieder boten ihre Hilfe bei der Maschine an, irgendwie musste sie schliesslich unschädlich gemacht werden. Da professionelle Hilfe am besten ist, rief Shai kurzerhand Professor Endover an, um nach einem Rat zu fragen.


    Die anderen Gruppenmitglieder begannen die Pokemon in der Gegend zu verscheuchen, um diese vor dem lähmenden Nebel in Sicherheit zu bringen. Bevor Ivan es noch recht mitkriegte, war auch schon ein Sandsturm entfacht.
    Keine schlechte Idee, aber reicht das um die Pokemon genügend weit weg zu scheuchen? Bei einem Sturm würde ich mich einfach unterstellen und zwar möglichst an Ort und Stelle.

    Während Shyreen ihren beiden Geist-Pokemon einen Befehl erteilte, schaute Ivan ihr nachdenklich zu.
    Sie will die Pokemon aus ihrem Unterschlupf jagen. Vielleicht kann Sandan da helfen. Ivan kniete sich zu Sandan herab und strich ihm kurz über den Kopf.
    „Ich weiss, du bist nicht mehr so fit, aber könntest du versuchen einige Pokemon aus ihrem Unterschlupf zu locken?“
    Sandan nickte und sah sich kurz um, dann verschwand es hinter einem Busch ganz in der Nähe. Ivan sah ihm noch kurz nach, dann wendete er den Blick ab. Er schaute kurz zu Grey, die Argumente von ihm, hatte Ivan mitbekommen, doch einen Versuch war es wert. Ivan lenkte seine Aufmerksamkeit nun auf Shai, um zu erfahren, was bei dem Gespräch mit Professor Endover rausgekommen ist.