Beiträge von thomasRPG

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    Ich möchte an der Stelle eine negative Sache erwähnen, die ich bei anderen Leuten ehrlich gesagt kaum höre und zwar gehts um das Thema Pacing bei AAA-Spielen, also sozusagen dem Flow oder Spielfluss eines Spiels. Viele moderne Spiele brauchen echt eine zeitlang bis man in Fahrt kommt... Heutzutage ist es ja aufgrund von Sales nicht so das Problem sich ein Spiel zu leisten, sondern vielmehr aufgrund des Umfangs oder wegen dem Zeitmanagement das Spiel zu beenden. Wer kennt es nicht: Man startet ein neues Spiele, wird erstmal mit Dialogen zugelabert, schaut sich Cutscenes an und dann gibt es auch noch so etwas Aufgesetztes wie das ,,Slow Walking''. Plötzlich hat man gar nicht mehr so wirklich Lust und grade durch die ersten Stunden muss man sich manchmal etwas durchquälen. Das ist schonmal eine erste schlechte Impression von einem Spiel und teilweise wird es im Laufe des Games nicht bessser, weil das Spiel voll mit belanglosen Content ist (Shoutouts an Horizon Zero Dawn). Ja, viele moderne Spiele bemühen sich eine ganze Welt und viele Charaktere dem Spieler zu vermitteln aber was ist, wenn ich einfach nur loszocken möchte? Sowas ergibt sich bei einigen modernen Spielen gar nicht, außer vielleicht, wenn ich Cutscenes und Dialoge skippe. - Falls das überhaupt möglich ist.


    Mir ist klar, dass es einige Spiele gibt, die darauf angewiesen sind den Spieler in das Spiel langsam einzuführen, Atmosphäre aufzubauen usw. aber oftmals möchte ich einfach nur etwas Schnelles, Simples und sofort Spielbares. Solche Games haben sich vom AAA-Bereich eher auf Mobile- und Indiegames verlagert und an der Stelle muss man vor allem mal die Indie-Szene sehr loben. Bei AAA-Spielen wünsche ich mir aber dieses ,,pick up and play''-Feeling sehr und nur recht wenige Spiele machen das. Ein paar sehr positive Beispiele in den letzten Jahren sind z.B. die modernen Open World Zelda BotW und TotK, sämtliche Soulsspiele von From Software und natürlich Fighting Games wie Street Fighter und Tekken. Ja, auch diese Games haben teilweise Anfangs-Cutscenes, Dialoge und Text aber sie kommen dennoch sehr schnell in Fahrt und ermöglichen dem Spieler sehr schnell das eigentliche Spielen des Spiels und sofortigen Spaß.

    Ich finde diesen Trend bei AAA-Spielen sehr schade, weil ich der Meinung bin, dass Spieler oft etwas Schnelles und Kurzes wollen, anstatt ständig ein Open World-Epos oder Multiplayer-Spiel mit etlichen Skilltrees, Tutorials usw. Ich denke, dass Arcade-Spiele immer noch ihren Platz bei Gamern haben und das erklärt für mich die Beliebtheit von einigen Smartphone-Games, welche häufig Puzzle-Spiele oder auch teilweise Arcade-Spiele sind.

    Ich muss an der Stelle aber auch sagen, dass ich das zwar bei modernen AAA-Spiele teilweise kritisiere aber im Endeffekt ist es mir egal, weil ich einfach Indiespiele spielen kann oder eben die alten Klassiker. Gefühlt jedes NES-, SNES- und Sega Mega Drive-Spiel lässt mich sofort zocken (mit Ausnahme der RPGs vielleicht) und ich hab sofort Spaß daran. Auch heute spiel ich z.B. noch gerne mal ne Runde Tetris oder Street Fighter 2 und seis auch nur für 10 Minuten.

    Mario & Luigi Bowser's Inside Story (DSi)

    Ich bin auf einmal im Jahr 2009 angekommen und hatte irgendwie spontan Lust auf ein ,,neues'' Retrogame, welches ich noch nie gespielt habe. Bowsers Inside Story und den DSi hab ich vor ca. 2 Jahren auf Kleinanzeigen gekauft aber ich hab das Game einfach nie angefangen und es landete schnell auf meiner Pile of Shame-Liste... Ich möcht diese Liste dieses Jahr möglichst abarbeiten irgendwie.Zum Spiel: Dayum, ich bin echt beeindruckt wie gut dieses Spiel wirklich ist. Als riesen Super Mario RPG Fan vom SNES hab ich natürlich auch andere Mario RPGs gespielt und wusste auch, dass Bowsers Inside Story zusammen mit Paper Mario 2 zu den absolulten Fan-Favourites zählt.

    ch bereue es wirklich jetzt schon, dass ich dieses Spiel nicht schon damals 2009 gespielt habe... Ich fand es damals schon interessant aber naja, too many games to play, ihr wisst ja wie das ist.

    Ich hab aktuell ca. 12 Stunden und dieses Spiel ist so schön kreativ, weird, spaßig und sehr unvorhersehbar. Das Kampfsystem is ziemlich aktiv, dafür dass es rundenbasiert ist und auch heute noch wegen den kurzen Ladezeiten und schnellen Animationen echt zeitlos super. Das Spiel nutzt den DS so cool aus und grade Kämpfe mit Bowser sind so kreativ und spaßig. Ich wüsste nicht mehr wann mich ein Spiel mit seiner Steuerung mal wieder so abgeholt hat. Das war halt damals schon echt cool beim DS und auch bei der Wii...

    Ich kann ehrlich gesagt nach ca. 12 Stunden noch nicht einmal sagen, was mich an dem Spiel stört. Es ist wirklich extrem gut und das obwohl ich mit meinem typischen ,,Super Mario RPG is eh safe besser''-Mindset rangegangen bin.

    Am besten is in dem Spiel das Pacing. Man weiß nie was einen erwartet aber man hat nie Szenen, Dialoge oder spielerische Abschnitte, die sich in die Länge ziehen.

    Mario und Luigi finde ich in diesem Spiel auch extrem sympathisch und lustig. Alleine wie die beiden sich miteinander unterhalten und animiert sind, ist absolut nice! Am meisten feier aber ich eindeutig Bowser. Man steuert ihn ja in diesem Spiel sehr viel und spielerisch sowie erzählerisch wertet er dieses Spiel noch mehr auf. Bowser is so sympathisch und das hier ist eine der besten Darstellungen von Bowser in nem Mario-Spiel. - Vielleicht sogar DER beste Bowser aller Mario-Spiele.

    Inscryption (PS5):

    Hab mich neulich bei ner Party mit zwei guten Freunden wieder über das Spiel unterhalten und dann sofort wieder Lust darauf bekommen. Ich hab das Game ja bereits vor ca. 2 Jahren durchgespielt und hab auch schon die meisten der Trophäen gesammelt. Falls ihr das Spiel noch nicht kennt und euch einigermaßen für Kartenspiele begeistern könnt, dann zockt dieses Spiel bitte! Inscryption ist so ein geiles Indie-Spiel. Ich versuche jetzt alle Trophäen zu sammeln und hab auch schon die schwierigste gemeistert. - Kaycees Mod mit allen Herausforderungen durchspielen.
    Irgendwie war ich in letzter Zeit viel unterwegs, hab deswegen Cyberpunk pausiert und hab dann nur kurz Inscryption angeschmissen in den letzten Tagen. Irgendwie hab ich das nun als Abwechslungs zu Cyberpunk gebraucht.



    Cyberpunk 2077 Phantom Liberty (PS5):
    Wie oben erwähnt hab ich das Spiel schon ne Weile nicht mehr gespielt aber ich bin mitten im DLC, mir gefällt der DLC und ich will es nun durchspielen. Ich hab ohnehin schon ca. 170 Stunden und bereue meine Zeit in Night City gar nicht. Ich habs jetzt gestern und heute mal wieder intensiver gespielt und bin gespannt wie die Story nun enden wird.



    Return of the Obra Dinn (PS5):

    Das Spiel möcht ich an der Stelle auch noch erwähnen, weil ich mit nem Kumpel seit einiger Zeit manchmal am Sonntag was zocke und unser momentanes Projekt ist eben Return of the Obra Dinn. Er wollte unbedingt dass ich das spiele und er kannte es durch Let's Plays und hört den Soundtrack dazu gerne an. Ich hab zuvor auch schon von dem Game gehört und es gilt als ein richtiger hidden gem unter all den PS4- und XBox One-Spielen.

    Im Spiel übernimmt man die Rolle von nem Detektiv und man muss das Schicksal eines verlorenen Schiffs und dessen Crew aufklären. Das Schiff ist eben die Obra Dinn und spielerisch ist das Game echt mal was anderes. Ist ein sehr nischiges aber auch charmantes Spiel. Alleine der Grafikstil ist total eigen mit seinen Zweifarben-Look und das Game sieht in meinen Augen echt cool und schick aus. Ich mag das Spiel jedenfalls jetzt schon, alleine wegen der Musik, der Atmosphäre und dem unverbrauchten Detektiv-Gameplay. Man muss hier wirklich auf viele Details achten, sich die Geschichte nach und nach zusammen puzzeln und genau das macht ziemlich Spaß.

    Cyberpunk 2077 (PS5):

    So, ich hab mittlerweile ca. 110 Stunden im Spiel und ich glaube auch, dass ich es bald durch habe. Zumindest ist die Liste aller verfügbaren Quests sehr klein geworden. Es gibt in der Spielwelt an sich noch so kleine Nebenaufgaben von sogenannten Fixern, also NPCs, die zugleich Auftraggeber sind. Die Schwäche an diesem Spiel ist aber echt der krasse Qualitätsunterschied zwischen Story-Missionen und -Nebenmissionen. Die Story gefällt mir bisher gut und grade die Inszenierung und die Animationen in 1st Person können sich teilweise echt richtig sehen lassen. Im krassen Kontrast dazu hat man Nebenquests mit steifen NPCs, toten Gesichtern und durchschnittliches Gameplay. Versteht mich nicht falsch: Ich mag das Spiel echt und es war in den letzten Wochen ein super Zeitvertreib aber der Side-Content verwässert das Spiel unnötig. Die Sidequests sind ja nicht schlecht an sich aber es ist wirklich auffällig wie viel schlechter sie als die Story-Missionen sind. Okay, es gibt wirklich wenige gute Sidequests aber das ist überhaupt kein Vergleich zu nem Witcher 3.

    Spielerisch mag ich Cyberpunk immer noch sehr. Ich bin inzwischen absolut overpowered, sodass ich auf ,,sehr schwer'' gestellt habe. Ich habe auch das Gefühl, dass ich sehr ausgeglichen spiele. Ich dashe sehr viel, verlangsam die Zeit, hacke sehr viel, mach viele Kopfschüsse und auch viele Stealth Kills. Ach und Tech-Waffen sind absolut OP. Mit denen kann ich Gegner durch Wände treffen und die Gegner sehe ich aufgrund meiner Augen bzw. Kiroshi eh durch Wände durch. - Ist also einfach völlig OP. Es ist nicht so actionreich wie ein Doom Eternal. Es ist nicht so schön stealthy wie ein Metal Gear Solid V aber in seiner Summe ist Cyberpunk recht unverbraucht und spielerisch gut. Von daher würde ich Cyberpunk momentan als echt gutes Spiel bezeichnen aber die letzten Story-Missionen sowie der DLC werden das Spiel hoffentlich noch besser machen.

    Cyberpunk 2077 (PS5):

    So, endlich spiele ich es mal. Ich habe mir echt lange Zeit gelassen aber das Warten hat sich bei dem Game offenbar gelohnt, weil es sich wirklich sehr poliert anfühlt! Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten mit dem Spiel, weil es mich einfach an Anfang mit Skilltrees, Sidequests, Charakteren und Mechaniken überfordert hat aber wenn man sich mal ein wenig Zeit nimmt und z.B. die Skilltrees durchliest, dann merkt man schon, dass Cyberpunk zwar komplex aber auch ganz schlüssig und verständlich ist. Spielerisch find ichs bisher auch echt gut, weil einem das Spiel viele Möglichkeiten bietet. Im Moment gehe ich stark in Richtung Intelligenz und Coolness, was im Spiel bedeutet, dass ich eher so der stealthy Hacker bin. Ich kann aber auch Doppelsprünge machen und habe seit heute ne sogenannte Smart-Shotgun (sogar abgesägt, also irgendwie extra cool), mit der ich bienenschwarmartig Kugeln auf die Gegner schieße, die die Gegner dann sogar verfolgen. Das ist einfach richtig cool und cool ist auch tatsächlich das Wort mit dem sich das Game bisher am besten beschreiben lässt.

    Der große Star von Cyberpunk ist für mich aber aktuell die Spielwelt. Nightcity ist eigentlich so hässlich und doch so schön zugleich. Leider hat das Spiel auf der PS5 keinen ordentlichen Raytracing-Support aber das Spiel sieht selbst mit ,,SSR und Cubemaps'' richtig gut und stimmig aus! Die grellen Neonfarben im Kontrast zu sehr vielen dunklen Farben, die ganzen interessanten Werbeplakate und die ganzen Lichtspielereien machen schon echt ordentlich was her und geben Cyberpunk nen eigenen Look.👌🏼

    Der Soundtrack ist so gut, dass ich recht früh im Spiel alle Sounds bis auf Musik auf 80% gestellt habe, sodass die Musik immer etwas wuchtiger und präsenter ist. Es ist einfach so cool in nem Club zu stehen und den ,,vibe zu catchen'' oder wie ein Wahnsinniger durch die Stadt zu fahren, während das Spiel teilweise nen richtig dröhnenden Bass hat.💥

    Momentan gefällts mir also echt gut.😊

    Echt ein interessantes Thema, bei dem sich meine Meinung auch stets irgendwie wandelt.


    Also früher (sagen wir mal bis ich 25 wurde) war ich mir immer sicher, dass ich höchstwahrscheinlich keine Kinder möchte. Mir war schon auch im Jugendalter klar, dass sich meine Meinung darüber ändern könnte, weswegen ich nie zu 100% Nein sagen würde aber dennoch gab es für mich viele Gründe, die gegen Kinder sprechen. Zum einen macht man sich natürlich irgendwo Sorgen über die Zukunft und auch wie Kinder in dieser scheinbar verrückten Welt leben sollen. Auch ist es erschreckend wie viele Paare sich früher oder später trennen, sodass es auch immer mehr Scheidungskinder gibt. Allein diese beiden Gründe waren für mich immer ein riesen Grund mich gegen Kinder zu entscheiden.


    Nun bin ich mittlerweile deutlich offener, was das Thema betrifft aber ich sehe auch nicht als Muss an. Wenn meine zukünftige Frau beispielsweise aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen kein Kind möchte, dann werde ich sie nicht dazu zwingen. Ich verstehe es schon irgendwie, wenn Beziehungen früher oder später auseinander gehen, weil einer von beiden unbedingt ein Kind möchte aber die andere Person nicht. Dennoch würde ich mich sozusagen für meine Partnerin entscheiden und würde es voll akzeptieren, wenn sie keine Kinder möchte. Es ist also für mich schon mal kein Muss.

    Ich seh aber auch das Potential, dass ein oder mehrere Kinder auch die Lebensqualität verbessern. Wenn ich mir viele ältere Personen anschaue, dann sind meist die mit den Kindern die glücklicheren. Kinder können einem einen gewissen Rückhalt geben, sobald sie erstmal erwachsen sind. Ich stelle mir die Erziehung grade in den ersten ca. 20 Jahren nicht einfach vor aber sobald das Kind erstmal erwachsen (und hoffentlich vernünftig) ist, hat man dann den Rest seines Lebens einigermaßen seine Ruhe. Auch finde ich es schön, dass man Kindern quasi die Welt beibringt. Dadurch entdeckt man selbst wieder die Welt sozusagen und man lernt auch wieder das vermeintlich Simple zu genießen wie z.B. das Spielen mit Spielsachen, das Planschen in ner Wanne oder im Becken, das Sehen von nem Regenbogen... Man ,,introduced'' halt das Kind so in die Welt und da stell ich es mir dann schon cool und schön vor, wenn man dem Kind dann auch mal ne Katze zeigt oder auch wie man ein Lagerfeuer macht. :haha:

    Also mein Fazit: Ich bin offen, würde es stark von der Partnerin abhängig machen.

    Mass Effect 3 - Legendary Edition (PS5):

    So, meine Mass Effect-Reise ist nun endlich beim dritten und finalen Spiel der Reihe angelangt! Teil 2 fand ich ja spürbar besser als den ersten Teil aber ich hätte mir im Nachhinein im 2er mehr Missionen mit allen Teamkollegen gewünscht. Im 2er ist die Hauptstory ja primär das Rekrutieren von Teamkollegen, was ich an sich echt cool fand, weil die meisten von denen echt sympathisch sind (Mordin und Samara!) aber eigentlich passiert so von der Hauptstory her gar nicht mal sooo viel und man merkt besonders beim Ende, dass viele Fragen offen sind und dass ME 2 nunmal nicht das Ende ist. Deswegen bin ich nun sehr gespannt wie es im 3er so weitergeht bzw. wie die Trilogie endet.

    Ich habe mich bei ME3 wieder für eine andere Klasse entschieden, weil ich spielerische Abwechslung wollte und zwar für den Wächter. Im 2er war ich ja Infiltrator und sozusagen Sniper und nun bin einfach ein bulky Schrotflinten-Spieler. Das war für mich anfangs ungewohnt aber inzwischen habe ich nen wahrscheinlich ungewöhnlichen aber auch sehr spaßigen Build. Ich habe nur ne Schrotflinte und ne Sniper dabei, bin extrem bulky dank der Wächter-Klasse aber habe zum Glück auch einen der nützlichsten Skills in der gesamten Mass Effect-Reihe, nämlich das Werfen. Mein Charakter fühlt sich nun sehr ausgeglichen an, weil ich zum einen rohe Waffen-Power habe aber auch echt passable Regenerationszeiten der Kräfte (also sozusagen Magie) habe. Hinzu kommt, dass in ME3 Nahkampf einfach mehr Spaß macht, da man jetzt rollen kann und es einen aufladbaren Nahkampfangriff gibt. Lange Rede, kurzer Sinn: Spielerisch ist es jetzt schon mein Lieblings-Mass Effect. Auch dass es jetzt wieder im Gegensatz zu ME2 Waffenslots für Fähigkeiten gibt, sorgt für mehr Möglichkeiten und ich seh beim dritten Teil auch den größten Wiederspielwert.

    Ich muss sagen, dass ich am Anfang nicht ganz so gut in den dritten Teil reingekommen bin, wegen der neuen Klasse und weil man am Anfang zugebombt wird mit Nebenmissionen... Das fand ich irgendwie recht nervig aber inzwischen bin ich mir sicher, dass ich jede Mission im Spiel machen möchte, alleine schon für die Erfahrungspunkte und für den spielerischen Vorteil.

    Mass Effect 2 - Legendary Edition (PS5):

    Nachdem ich Mass Effect 1 letzten endes nicht schlecht aber grade am Anfang echt zäh fand, bin ich nun endlich beim zweiten Teil angekommen! ME2 ist im Vergleich zum ersten Teil einfach in jederlei Hinsicht besser und ich bin so froh darüber. Das ganze Potential von ME1 kommt hier richtig zur Geltung und man kann sich den zweiten Teil auch in der heutigen Zeit echt noch geben. Es ist einfach alles besser... Die Grafik, die Inszenierung, die Steuerung, die Charaktere, das Gameplay... Ich bin echt so froh darüber, weil ich mich durch den ersten Teil teilweise etwas durchgequält habe. Es ist aber echt nice, dass ich die ganzen Charaktere und viele Geschehnisse aus dem 1. Teil kenne, die auch für ME2 wichtig sind. Aktuell bin ich noch dabei Crew-Mitglieder zu rekrutieren und schon jetzt sind mir alle Crewmitglieder sympathischer als irgend jemand vom 1. Teil. Auch der Gameplay-Loop stimmt hier für mich. Kämpfen/Erkunden, dann aufm Schiff mit der Crew plaudern, ab zu mal Upgrades kaufen und Resourcen abbauen. Es macht tatsächlich echt Laune.

    Ich bin nun auch kein Soldat mehr wie im ersten Teil sondern ein Infiltrator. Also im Endeffekt ein Sniper, da mir die Waffe schon im ersten Teil am meisten gefallen hat. Auch hab ich die Schwierigkeitsstufe von Normal auf die nächsthöhere Stufe erhöht, damit es sich so anfühlt als würde die Reise für Shepard schwerer werden. Wenigstens fühlen sich die Kämpfe nun nicht mehr wie ein glorifiziertes ,,Moorhuhn-Spiel'' an so wie im ersten Teil.



    Street Figher Anniversary - Street Fighter 3: Third Strike (PS4):

    SF3 wollt ich irgendwie schon immer mal spielen und nun spiel ich es immer wieder mal aufm Röhrenfernseher, wenn ich Bock auf was Arcadiges und Kurzes habe. SF3 ist schon irgendwie echt ein dopes Spiel. Die Arenen fühlen sich sehr urban an, der Soundtrack klingt total nach den späten 90ern, der Announcer ist cool und ich hab mittlerweile echt eine Schwäche für die Optik der 2D-Spiele aus den späten 90ern. Ich bin echt nicht so gut in dem Spiel aber es macht mir trotzdem Spaß und jedes mal, wenn man beim ,,Continue?-Screen'' nen Knopf drückt, kommt von Michael Jackson der ,,Au!'' Sound. Einfach cool dieses Spiel.😄

    Super Mario Bros. Wonder (Switch):

    Hab mir das ziemlich genau nach Bowser Fury geholt und ich bin froh, dass ich noch nicht satt von Mario bin. Bisher gefällt mir das Spiel echt richtig gut! Ich bin auch schon bei Welt 6 und bin gespannt wie lang das Spiel überhaupt sein wird. Anfangs fand ich das Game gut aber ungefähr seit Welt 3 finde ich es sehr gut. Es gibt kein langweiliges oder nerviges Level und man wird immer wieder neu überrascht. Ich bin ja eigentlich mehr so der 3D-Mario-Fan aber dadurch, dass ich die ganzen New Super Mario Bros. Spiele nicht gespielt habe, wirkt Mario Wonder auf mich erst recht neu und erfrischend.



    Mass Effect 1 (PS5):

    Ich spiele quasi die Mass Effect Legendary Edition, also das Remaster von ME1. Die ganze Trilogie gabs für 4€ im Sale und da konnte ich ehrlich gesagt nicht widerstehen, obwohl ich regelrecht Respekt vor Mass Effect habe, weil die Trilogie sicherlich eine Weile an Spielzeit dauert und weil ich nicht mal weiß, ob es mir wirklich taugt.

    Mass Effect 1 ist im Moment jedenfalls... echt durchwachsen. Das fing schon beim mageren Character-Editor an, bei dem ich einen passablen aber für mich keinen perfekten Shepard kreiert habe. Was mich aber am meisten bisher schockt, ist wie altbacken dieses Spiel ist. Spielerisch, von der Steuerung und von der Inszenzierung her merkt man dem Spiel sein Alter an. Versteht mich nicht falsch, denn ich spiele ja viele Retro-Games aber ME1 ist als frühes XBox 360 irgendwie awkward in vielerlei Hinsicht. Manchmal ist das Spiel mit der Inszenierung und der Musik echt vielversprechend, ein anderes mal sind die Animationen awkward, Charaktere und Gegner sind teilweise dumm wie Stroh und stehen einfach nur da. Es gibt einfach eine Menge an kleinen Dingen, die mich aktuell stören. Am meisten aber nervt mich die nahezu nutzlose Minimap. Die bildet nie das Layout der Karte ab, sodass ich immer wieder ins Pause-Menü und die richtige Karte öffnen muss, damit ich weiß wo ich überhaupt bin. Außerdem setzt das Spiel teilweise keine Missionsmarker und ich habe absolut keine Ahnung warum. Ich muss also immer wieder im Missionslog nachsehen, was ich gerade eigentlich tun muss, dann geh ich ins Kartenmenü und dann such ich die jeweilige Stelle und markier sie. Ebenfalls dämlich: Man kann bei großen Maps mit mehreren Stockwerken nicht im Kartenmenü die Stockwerke anwählen, sondern es wird immer nur das Stockwerk angezeigt, bei dem man sich gerade befindet. Das hätte man selbst 2007, geschweige denn beim Remaster besser machen können.

    Trotz der Kritik hab ich irgendwie die Hoffnung, dass die Story zumindest noch gut wird und dass sich das Fundament von ME1 allein wegen ME1 lohnt. Ich erhoffe mir hier einen ähnlichen Qualitätssprung wie z.B. damals von Uncharted 1 auf 2, Assassins Creed 1 auf 2... Ich hoffe, dass ich nicht falsch liege.😅



    Little Nightmares II (PS5):

    Dieses Spiel landete letztes Jahr auf meinem Pile of Shame und es mit Abstand das interessanteste Spiel, sodass ich es nun auch beenden möchte. Ich muss halt wirklich Lust auf diese Atmosphäre haben. Das Spiel ist ja jetzt nicht so gruselig wie ein Resi 7 aber auf den Vibe muss man sich einfach einlassen und Lust drauf haben. Ich bin aktuell jedenfalls in einer Schule und ich mag an diesem Spiel nahezu alles. Zumindest könnte ich bisher nichts kritisieren. Es ist halt wirklich eine Art Cinematic Platformer und dieses Genre ist, finde ich recht unverbraucht. Ja, man muss teilweise sehr genaue Sprünge machen oder Dinge einfach richtig timen aber es wird nie wirklich frustrierend, weil die Rücksetzpunkte extrem großzügig gelegt sind und die Ladezeiten sind auf der PS5 gleich 0. So wird man nie aus dem Flow gerissen und dennoch fühlt sich das Spiel nicht zu einfach an.

    Ich weiß nicht ganz, ob das in das Topic passt, da es mich nicht wütend macht aber irgendwie wohl schon ein bisschen traurig.


    Ich weiß nicht, ob es an der aktuellen Jahreszeit liegt, an mir und/oder an meinen Freundeskreis aber womöglich an all diesen Dingen. Ich finde irgendwie, dass die letzten Monate so vor sich hin plätschern. Meine zwei besten Freunde, mit denen ich immer sehr viel gemacht habe, haben seit diesem Jahr beide endlich nach sehr langer Zeit eine Freundin. Das gönn ich den beiden auch mega aber beide haben nun verständlicherweise weniger Zeit. Ich kenn das ja selber, dass es sehr schwierig sein kann, Beziehung, Freundschaft, Familie und Zeit für sich selbst alles unter einem Hut zu bringen. Da die beiden jetzt deutlich weniger Zeit haben und manche meiner Freunde im Schichtdienst arbeiten oder allgemein sehr lange Arbeitstage haben, haben die meisten unter der Woche nahezu keine Zeit. Aber auch am Wochenende geht nicht wirklich was zusammen, weil meine beiden besten Freunde eben viel Zeit mit ihren Freundinnen verbringen und mein restlicher Freundes- und Bekanntenkreis ist arbeiten oder hat auch teilweise einfach keinen Bock irgendwas zu unternehmen.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das in den letzten Monaten relativ egal gewesen ist. Ich bin zum Glück mittlerweile jemand, der sich auch alleine gut beschäftigen kann und grade im Sommer, wenn ich viel draußen bin, trifft man mal spontan jemanden, den man kennt, man kommt ins Reden und eventuell macht man dann sogar mit der Person was. Aber jetzt aktuell ist einfach alles so... langweilig und manche meiner Freunde/Bekannten wirken etwas demotiviert. Bestes Beispiel ist unsere aktuelle Silvester-Gruppe. Da bin ich momentan der alleinige Initiator und von niemandem kommt auch nur irgend ein Vorschlag, was man machen könnte. Es nervt mich zum einen, dass ich auf die Leute meistens zugehen muss und außerdem wollen viele einfach momentan nichts machen. Ich kenn das sehr gut mit dem Herbst- und Winterblues und aktuell merk ich davon zum Glück noch nicht viel, grade im Vergleich zu den letzten Jahren. Aber ich finds dann schon schade, wenn man es nicht mal schafft 2 Leute für nen Weihnachtsmarkt zu motivieren...

    Ich hab einfach etwas das Gefühl, dass ich aktuell mehr unternehmen möchte als meine Freunde und Bekannten. Ich hab dafür echt Verständnis aber auch nur bis zu nem gewissen Punkt. Ich bin aktuell ständig am Überlegen, wo ich mal alleine hingehen könnte, ob ich mir nicht mal wieder Instagram runterladen soll oder ob ich einfach abwarten soll bis 1. die rosarote Brille meiner beiden besten Freunde nicht mehr da ist (ist gar nicht böse gemeint aber die Phase hat man einfach die ersten Monate) und 2. warten bis es wieder Frühling wird und man ohnehin mehr draußen unternehmen kann.

    Früher war das alles irgendwie einfacher. Da hatte man mehr Zeit und man ist z.B. auf Geburtstage von Freunden gegangen, bei denen man dann neue Leute kennen gelernt hat oder zumindest seinen engeren, guten Freundes- und Bekanntenkreis gesehen hat. Jetzt ist der Kreis kleiner, was voll okay ist aber es mangelt mir momentan einfach an Unternehmungen, an Erfahrungen und dadurch auch an Spaß.

    Sehr schönes Thema - wie auch schon letztes Jahr, da es hier um das persönliche Spielejahr geht und nicht nur um die ausschließlichen 2023-Releases. :thumbup:


    Also dieses Jahr war spieletechnisch wirklich krass und dürfte wohl zusammen mit 1998, 2007, 2011 und 2015 in die Videospielgeschichte eingehen. Ich habe natürlich einige Spiele dieses Jahr nicht gespielt, deswegen gibts von mir erstmal keine Kommentare zu Spielen wie Spiderman 2, Alan Wake 2 und Baldurs Gate 3. Letzteres steht ganz weit oben auf der Prioritäten-Liste.


    Ich habe mich bereits 2022 auf 2023 gefreut, denn es schien so als wäre das Jahr maßgeschneidert für mich. Endlich ist Zelda Tears of the Kingdom erschienen und das Spiel finde ich echt klasse. Mit Witcher 3 Complete Edition, welches ich letztes Jahr im Dezember angefangen und dieses Jahr im April durchgespielt habe, definitiv meine beste Videospielerfahrung 2023.

    Dann kam mit Resident Evil 4-Remake einfach mal eines meiner Lieblings-Gamecube-Spiele als tolles Remake.

    Dann kam mit Metroid Prime Remastered einfach mal eines meiner Lieblings-Gamecube-Spiele als tolles Remaster.

    Resi 4 fand ich echt stark und ist spielerisch mein Lieblings-Resident Evil und Metroid Prime ist zeitlos wie eh und je. Leider konnte ich Prime schon wieder nicht mit 100% durchspielen, weil ich immer noch zwei Missiles irgendwo nicht finde und keine Komplettlösung verwenden möchte...

    Nach diesen drei (eigentlich vier, wenn ich Witcher mitzähle) Knaller-Spielen dachte ich mir: ,,Jetzt kann es spieletechnisch nur noch bergab geben. Ich kann doch nicht jeden Monat irgendwas komplett abfeiern.'' Da Zelda ja echt ein Koloss von Spiel gewesen ist, habe ich beschlossen mir DUSK zu holen. Ein schnörkelloser Boomer-Shooter mit cooler Atmosphäre, gut versteckten Secrets und einem spaßigen, flotten Gameplay. Das bessere Quake in meinen Augen und für Egoshooter-Fans ein Pflicht-Titel.

    Ich muss aber sagen, dass es nach DUSK (ca. ab Juli) für mich spielerisch bergab ging. Ich hatte dieses Jahr zum ersten mal echt so das Gefühl als hätte ich beim Zocken sämtliche Glückshormone verzockt. Ich habe dann im Sommer wesentlich weniger gezockt, bei einigen Spielen im Sale zugeschlagen, diese gespielt und auch viele meiner älteren Spiele wieder ausgepackt. Nichts konnte mich aber dauerhaft gut unterhalten. Ja, ich hab einige Stunden in Yakuza 0 gesteckt und obwohl es mir gefällt, hat es mich irgendwann nicht mehr gepackt. Das Schlimmste ist, dass ich gar nicht mal weiß warum.

    An der Stelle möchte ich mal die Games erwähnen, die ich dieses Jahr gekauft, angespielt und dann fallen gelassen habe. Etwas, das ich, seit ich Videospiele spiele, noch nie in dem Ausmaß gemacht habe. Little Nightmares 2, Gris, Metro Exodus, The Vanishing of Ethan Carter und Yakuza 0 sind dieses Jahr auf meinem Pile of Shame gelandet. Die Games haben mich zwar echt nicht viel gekostet aber ich finde es einfach grundsätzlich schade, dass ich diese wirklich guten Spiele einfach irgendwann nicht mehr weitergezockt habe. Ich war nach Witcher 3, Zelda, Metroid Prime, Resi 4 und DUSK irgendwie spielerisch etwas ausgebrannt.


    So richtig gut wurde es dann für mich erst wieder im Oktober mit Vampire Survivors. Das Spiel hat meinen Flug nach Zypern definitiv versüßt und allein dafür mag ich das Game. Ich hab es absolut durchgesuchtet und schaff es bei den Runs auch mittlerweile, dass die Switch das Spiel mit 1 Frame alle 4 Sekunden abspielt.😂


    Im November hab ich dann spontan im Sale ein wirklich gutes Spiel gekauft, welches ich seit langer Zeit auf der Wunschliste hatte, nämlich Outer Wilds. In Sachen Spielwelt, Erkundung und Soundtrack echt ne einzigartige Reise. Wirklich ein schönes Spiel und definitiv meine größte Überraschung in diesem Jahr. Den Soundtrack hör ich hin und wieder auf Spotify und das Spiel hat mich grade nach den Credits echt etwas zum Nachdenken gebracht. Das Spiel vermittelt einfach so einen schönen, entspannten Vibe und es steckt sehr viel Liebe in dem Game.


    Seit Dezember spiele ich nun Super Mario 3D World + Bowser Fury und Stray. Beide Spiele kann ich noch nicht wirklich bewerten aber ich mag beide jetzt schon und werde heute Nacht noch definitiv Stray weiter spielen.


    Ich hatte dieses Jahr aber auch Spaß mit Multiplayer-Spielen bei bzw. mit Freunden. Dazu zählen die üblichen Verdächtigen wie Smash Ultimate, Mario Kart 8 Deluxe mit DLC, Mario Party Superstars aber auch Portal 2 und Metal Slug 1-5. Ach und Pokemon Showdown hat mir wieder einmal sehr viel Spaß bereitet. They never see that Skelescarf coming!



    Happy Gaming, fellas.

    Super Mario 3D World + Bowser's Fury (Switch)

    Eigentlich wollte ich mir ja Super Mario Bros. Wonder zulegen und das werde ich auch sehr bald, weil ich meinen Nichten versprochen habe, dass wir das das nächste mal zusammen spielen werden aber dann hab ich beim Black Friday Mario 3D World für nen echt guten Preis gesehen und konnte nicht widerstehen. Ich hab das Spiel ja schon länger auf dem Schirm und hab auch die Wii U- sowie Switch-Version bei Freunden im Multiplayer gespielt. Ich war damals bei der Ankündigung von diesem Spiel so mad... Als Wii U-Besitzer hatte man es ohnehin nicht einfach und dann wagt es Nintendo auch noch kein richtiges 3D-Mario für die Konsole zu bringen. Deswegen hab ich das Spiel jahrelang gemieden aber inzwischen akzeptier ich das Game als das, was es ist. Nämlich eine Art Crossover von 2D- und 3D-Mario. - Und das macht das Spiel echt gut und spaßig. Ich bin jetzt in der vierten Welt und bisher hat mich kein einziges Level gelangweilt. Es kommt für mich selbstverständlich nicht an die 3D-Marios ran aber das Spiel wirkt aufgrund von seinen Kameraperspektiven recht unverbraucht. Lediglich Jump 'n Runs wie Mario 3D Land oder Sackboys Adventure wären hier wohl vergleichbar. Aktuell finde ich das Game auch jeden Fall gut und ich kann mir auch mal vorstellen, dass ich das mit Freunden im Multiplayer spiele. Außerdem wär da ja noch die Erweiterung ,,Bowser's Fury'', welches spielerisch eigentlich ein waschechtes 3D-Mario ist. Der Schmerz von damals sollte also spätestens mit Bowser's Fury kompensiert werden. :woot:



    Stray (PS5):

    Also eigentlich wollte ich mir endlich mal (das inzwischen gut-gepatchte) Cyberpunk 2077 holen aber nun... hab ich mir für ein anderes Spiel mit futuristischem Setting entschieden. - Stray. Als Katzenliebhaber hab ich das Spiel natürlich schon lange auf dem Schirm und als ich letztens erfahren habe, dass die Outer Wilds-Entwickler das Spiel gemacht haben, war ich interessierter denn je. Bisher gefällt mir das Spiel echt gut. Die Atmosphäre ist chillig aber auch mysteriös und ich glaube, dass ich so ne Art Handschrift vom Entwickler Annapurna in Outer Wilds und Stray sehe. Beide Spiele sind nämlich an sich friedlich (also ohne das Töten von Monstern etc.) aber beide Spiele können auch manchmal etwas beklemmend oder gruselig sein, ohne es aber zu übertreiben. Das gibt beiden Spielen so ne gewisse Neutralität und deswegen wirken die Games irgendwie gut für ältere Kinder, Jugendliche aber auch ältere Spieler.

    Na ja, jedenfalls ist Stray echt nice und ähnlich wie Outer Wilds ein richtig chilliges Spiel, welches man gerade abends/nachts gut genießen kann. :cat:

    Outer Wilds (PS5):

    Also eigentlich wollte ich mir ja Cyberpunk mal holen aber dann hatte ich irgendwie doch keine Lust auf ne dystopische Welt, das Killen von irgendwelchen Gegner und wollte was Ruhigeres spielen. - Deswegen wurde es nun Outer Wilds. Das Spiel hab ich schon länger aufm Schirm und einer meiner engsten Freunde empfiehlt mir das schon lange. Es ist eines dieser Spiele, über das man am besten so wenig wissen sollte wie möglich. Ich habe nun so ca. 8 Stunden, bin noch nicht so vollends begeistert aber ich mag die Atmosphäre und die Erkundung von diesem Spiel sehr. Ich sehe jetzt schon, dass das Spiel Potenzial hat aber ich bin aktuell einfach immer noch dabei überhaupt mit den Spielemechaniken und der Steuerung klar zu kommen.

    Ist jederfalls aktuell genau das richtige Game, wenns draußen früh dunkel wird und man abends alleine vor dem flackernden Ofen und Fernseher sitzt. Sehr entspannend, grade vom Soundtrack her und ich finde es gut, dass NPCs in diesem Spiel kein Voice Acting haben, denn so kann man sich mehr auf die Umgebungsgeräusche und auf dem Soundtrack konzentrieren.

    Oh man, Attack on Titan... Was war das für eine Reise die letzten Jahre mit dem Anime. Ich muss mich echt zusammen reißen nicht mit zu viel Superlativen daher zu kommen aber das ist echt schwierig und es ist auch schwierig meine Gefühle für diesen Anime in Worte auszudrücken.

    Ich pack jetzt einfach mal vorsichtshalber meinen Post in nem Spoiler. Ich schreibe natürlich auch über das Ende und über meinen abschließenden Gesamteindruck.

    Ich bin an sich nicht der größte Horrorfan bei Medien allgemein aber Halloween und ein paar Horrorgames finde ich dennoch irgendwie immer wieder charmant. Ich hab insgesamt die letzten Jahre schon recht viele Horrorspiele gespielt aber auch allgemein Spiele mit nem Horror- oder Halloween-Setting, die jetzt nicht gruselig sind wie z.B. einige Castlevania-Spiele.

    Die wohl gruseligsten und brutalsten Spiele des Genres habe ich bewusst nicht gespielt, da ich dann doch ein zu großer Schisser bin. Heißt, dass ich z.B. kein Silent Hill, Amnesia oder Outlast gespielt habe. Ich habe aber Resident Evil 7 gespielt und hoo boy, das war mir nach ein paar Stunden too much, weswegen ich es dann zusammen mit einem Kumpel durchgespielt habe. Das war unser erstes gemeinsames Single-Player-Spiel zusammen und dabei ist mir auch aufgefallen wie gut sich solche Spiele zum Zusammen zocken eignen. Man schaut einfach gern den anderen beim Zocken zu und man ist immer wieder auf Jump Scares oder Ähnliches gespannt. Das hat auch Until Dawn recht spaßig gemacht, wobei ich aber die Charaktere in dem Spiel so krass unsympathisch fand, dass ich es nach nem Playthrough mit nem Kumpel nie wieder gespielt habe.


    Mein Lieblings-Horrospiele sind ganz das Resident Evil 2-Remake sowie Resident 4 (Original und Remake). Resi 2 hat mich echt komplett fasziniert und für einige Wochen und 8 Playthroughs nicht mehr losgelassen. Es ist außerdem ein recht gruseliges Resi aber eben auch nicht zu schlimm für den Casual Horror-Gamer. Außerdem hat das Spiel keine Spinnen wie in Resident Evil 1 (Remake)... Insgesamt für einfach ein sehr rundes Spiel mit viel Wiederspielwert und toller Atmosphäre dank dem PS1-Soundtrack (für den man leider extra zahlen muss in Form von DLC) und wegen der tollen Kulisse. Die Polizeistation in Resi 2 ist einfach nur ikonisch und ein klasse Schauplatz.

    Resident Evil 4 war mein allererstes Horrorspiel und ich musste das Spiel sogar heimlich zocken, da meine Eltern nicht wollten, dass ich FSK 18-Spiele spiele. Dieses Spiel war für mich auch eine unvergessliche Reise dank dem guten linearen Pacing und wegen vielen coolen und actionreichen Momenten. Dasselbe kann ich auch zum Remake von Resident Evil 4 sagen, wobei es immer noch ein paar Dinge gibt, die ich am Original besser oder gleich gut finde. (Leon ist beispielsweise im Original ein coolerer Charakter) Resident Evil 4 Remake hat für mich aber definitiv das beste Gameplay der gesamten Reihe und erzeugt in hitzigen Momenten fast schon ein paar Doom Eternal-Feelings.


    Das wohl gruseligste und beklemmenste Horrorspiel, das ich gespielt habe ist Lone Survivor. Das ist ein 2D-Indiespiel in 16 Bit-Optik, welches wohl am meisten von Silent Hill inspiriert ist. Das Spiel ist recht unbekannt, dürfte aber einigen Horrorfands gefallen. Mit Kopfhörern und einem abgedunkelten Raum ist das Spiel echt hardcore. - Ich habe dann nach ner Weile auf die Kopfhörer verzichtet... Ein sehr atmosphäres Spiel mit einer sehr mysteriösen Geschichte.


    Ich möchte hier auch unbedingt noch etwas über Castlevania schreiben. Wie schon oben erwähnt, verbinde ich die Reihe einfach mit Halloween, wenn auch nicht zwangsläufig mit Horror und Grusel. Aber das ist für mich voll in Ordnung und alleine das Setting ist für mich immer noch relativ unverbraucht. Könnte aber auch daran liegen, dass die Reihe von Konami sehr vernachlässigt wurde in den letzten Jahren. Ich habe viele Castlevanias gespielt oder zumindest angespielt (Emulator sei Dank) und bis heute ist Super Castlevania IV für mich eines der besten SNES-Spiele überhaupt. Die Grafik, der Soundtrack, die Steuerung sind immer noch verdammt sympathisch und ich kann mir das heute noch perfekt geben. Es ist eines dieser Spiele, welches man einfach mal so in einer Nacht durchspielen kann und auch noch nach Jahren Spaß daran hat.

    Aber auch Castlevania Symphony of the Night ist wirklich sehr gut. Auch hier wieder: Tolle Atmosphäre, immer noch eine recht schöne Grafik, ein herausragender PS1-Soundtrack und eine tolle Steuerung. SOTN hat dann auch einige Nachfolger bekommen, von denen ich aber nur Dawn of Sorrow gespielt habe, welches auch echt gut ist. Manchmal hätte ich schon wieder Lust auf ein Metroid-Castlevania... Da gibts ja auf dem GBA und DS einige gute Spiele...

    Auch ein kleines Shoutout an die Bloodstained-Spiele (hab aber keins gezockt) und an Vampire Survivors, welche ganz klar von Castlevania inspiriert sind. - Und das meine ich nicht abwertend, sondern dafür lobe ich die Spiele. Schließlich macht ja Konami gefühlt nichts mehr mit dem Castlevania-Franchise.


    Was ich hier auch noch erwähnen möchte, ist Inscryption. Jup, ein Kartenspiel. Ist auch kein klassisches Horrorspiel, hat aber definitiv seine schaurigen Momente und schon ein gewisses Horrorsetting mit seinen Karten und mit den Monstern auf den Karten. Spielt das Spiel unbedingt im Dunkeln und zieht es euch einfach rein. Es ist nicht umsonst einer der größten Indie-Überraschungs-Hits der letzten Jahre.


    Vielleicht gönn ich mir irgendwann auch mal das Dead Space-Remake oder auch Silent Hill 2, wenn ich dazu komme. Aber too many games nowadays, friends.

    Vampire Survivors (Switch):

    Ich hab mir das Spiel spontan im Urlaub geholt, damit der Rückflug wie im Flug vergeht. L:scared:L Ich hab schon viel Gutes über das Spiel gehört und für grade mal 5 € macht man hier wirklich gar nichts verkehrt. Schon nach ca. 30 Minuten hab ich dann gemerkt, dass das Spiel wirklich süchtig macht. Wenn man dann auf einmal bei Level 100 und bei ca. 25 Minuten Zeit bei nem Run ist, wirds richtig chaotisch und irgendwann denk ich mir dann immer so ,,Was mach ich hier eigentlich?'' Irgendwann ist der Bildschirm einfach nur überflutet mit Effekten und man lässt sich regelrecht berieseln, während man nur den Control Stick bewegt und keine weiteren Knöpfe mehr drückt. Irgendwie mag ich grade das an dem Spiel aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. - Ist ganz schwer zu erklären. Ich merke aber dass in dem Spiel viel Content und viele Secrets stecken, was ich echt super finde, grade bei dem Preis. Dass das Game dann auch noch ein Castlevania-Setting hat, ist für mich als Fan richtig nice.

    Hello Forum.


    Ich hab dieses Problem schon seit sehr langer Zeit aber möchte dem Problem jetzt mal auf den Grund gehen, da ich gerne VRR (variable refresh rate) auf der PS5 nutzen möchte.

    Ich habe einen Samsung QLED-TV (Q6FN), das Einsteigermodell der QLED-Reihe. Ich habe schon beim Kauf des TVs darauf geachtet, dass der TV VRR unterstützt und das tut er auch. Unter den Einstellungen kann man bei ,,externe Geräteverwaltung'' AMD Freesync bzw. VRR aktivieren. Meine PS5 erkennt das auch und erlaubt es mir bei den Einstellungen VRR auf ,,automatisch '' zu stellen, also quasi auf eingeschaltet.

    VRR funktioniert leider nur nicht, auch bei den Spielen, die einen offiziellen VRR-Patch bekommen haben. Wenn die Framerate im Spiel sinkt wie z.B. bei Elden Ring gefühlt jede Sekunde, gibt es einen schwarzen Bildschirm. Ich habe dann wirklich sehr regelmäßig nen schwarzen Bildschirm, obwohl das Spiel weiter läuft und das macht das Spiel natürlich unspielbar.

    Wenn ich VRR ausschalte, dann habe ich keine schwarzen Screens mehr aber eben leider auch kein VRR.


    Woran liegt das aber?

    Meine PS5 erkennt den TV mit VRR. Außerdem laufen sonstige HDMI 2.0-Features wie HDR und 120 FPS problemlos auf dem TV und der PS5.

    Dusk (Switch):

    Dusk ist ein sogenannter Boomer-Shooter, welcher stark in Richtung Quake geht. Ich hab das Spiel schon seit über nem Jahr im Auge, habs mir aber nie geholt, weil es eines dieser vielen Spiele ist, wo ich mir dachte ,,Das holst du dir mal im Sale''. Jetzt hab ich es mir einfach so geholt, weil ich irgendwie Bock auf so einen schnörkellosen und düsteren Shooter hatte. Das Spiel kostet btw. 16,66 (I see what you did there). Der Ersteindruck stimmt aktuell total und das Spiel hat ne sehr düstere Atmosphäre und ein sehr schnelles Gameplay. - Wie Quake, nur eben ehrlich gesagt besser. Zumindest wurde ich von Dusk jetzt schon mehr überrascht als von Quake 1 Remastered.


    Super Metroid (SNES/Wii U):

    Ja, dafür hab ich extra meine staubige Wii U ausgepackt, da ich kein Nintendo Switch Online Abonnent bin und weil ich die Wii U am Röhren-TV anschließen kann. Ich zocke das Spiel tatsächlich auf meinem nischigen Röhren-TV und ich finde es tatsächlich echt nice. SNES-Spiele sehen auf ner kleinen 4:3-Röhre in 480p einfach besser aus als auf nem großen 55 Zoll-TV. Die Pixel verschmischen sich regelrecht miteinander, sodass man einzelne Pixel oftmals gar nicht abzählen kann so wie bei nem großen Flatscreen und Sprites wirken dadurch viel schöner.

    Ich hab ja zuletzt Metroid Prime gespielt und deswegen wollt ich Super Metroid mal wieder spielen. Super Metroid ist auf jeden Fall das düsterste und atmosphärischste Metroid und ich bin heute noch beeindruckt was das Spiel audiovisuell und spielerisch richtig macht. Auch hier ähnlich wie bei Dusk: Schnörkellos und straight to the point. Tolles Movement, gut versteckte Secrets und einfach eine gut durchdachte Spielwelt. Immer noch mein Lieblings 2D-Metroidvania, sogar vor Hollow Knight und Castlevania Symphony of the Night.

    Metroid Prime Remastered (Switch):

    Insgesamt schon so 5-6x die Gamecube- und Wii-Version durchgespielt und das Remaster ist nun auch fast durch.

    Dieses Spiel ist ein tightes, straight to the point Metroidvania. - In 3D. Selbst heute 21 Jahre nach dem Release von Metroid Prime auf dem GameCube gibt es einfach zu wenig 3D-Metroidvanias, abseits von Prime 2 und 3 natürlich.

    Das Game ist einfach immer noch ein Fest. Der Spielfluss wird nicht mit langen Dialogen, Tutorials oder Cutscenes unterbrochen. Die Immersion und Atmosphäre sind so dicht, dank der tollen HUD-Elemente und Samus' Charakteranimationen. Das Spiel läuft in konstanten 60 FPS und hat ein angenehmes Spieltempo. Samus ist eine der besten Videospiel-Charaktere und wird in diesem Spiel schlicht aber cool und furchtlos inszeniert.

    Der Soundtrack bietet von nicen Kopfnickern (Magmoor Caverns) bis hin zur puren Melancholie (Phendrana Drifts) echt vieles. Das Artdesign ist immer noch schön und bietet viel Abwechslung, ohne dabei bunt und kindlich zu wirken. Nur den Thermal-Visor haben sie dank dem hardcore Blur mies umgesetzt und ich versteh die artistische Entscheidung dahinter nicht. Ebenfalls schade, dass die Waffenschüsse keine Lichtquelle mehr für dunkle Räume erzeugen. Abgesehen davon gibt es aber eine menge grafischer Verbesserungen, sodass der Titel ,,Remastered'' fast schon bescheiden wirkt und es sich fast schon wie ein Remake anfühlt.

    Es gibt vier Steuerungs-Optionen und das Spiel ist mit allen Controller-Variationen der Switch kompatibel. Man kann das Spiel sogar mit dem Original GC-Controller bestens spielen. Ich habe mich für die tolle Motion Control entschieden, dank der das Spiel auch heute noch sehr frisch wirkt und für ein unglaublich schnelles und präzises Zielen auf der Konsole sorgt.

    Also wenn ihr Bock auf ein Genre-definierendes Spiel habt mit nem schönen Gameplay-Mix aus Rätseln und Rumballern, nem atmosphärischen Sci-Fi-Setting mit makelloser Technik, dann gönnt euch das Game. Ach und das Game ist so hochpoliert, dass es einfach auf der Switch immer noch die Versionnummer 1.0.0. hat. Kein Day One Patch und keine nervigen Bugs.

    Fazit: Eines der besten Videospiele.

    The Legend of Zelda Tears of the Kingdom (Switch):
    Ich habe heute nach ca. 200 Stunden die Hauptstory mit einigen Nebenquests durchgespielt... Es gibt natürlich immer noch einiges zu entdecken aber ich fühle mich tatsächlich schon ein bisschen leerer, jetzt wo die Hauptstory vorbei ist und ich im Prinzip so ziemlich alles gesehen habe. Ich werde es dennoch noch ab und zu weiter spielen und werde ziemlich viel Unsinn und ein paar Sidequests machen.

    Ja, es stimmt, vielleicht habe ich beim Ending ein bisschen aus den Augen schwitzen müssen...

    Btw. fand ich das Spiel auf jeden Fall nicht perfekt aber ich kann nicht leugnen, dass für dutzende von Stunden herrlichst entertained gewesen bin und ich würde das Spiel mal grob auf Platz 3 meiner Lieblings-Zeldas ranken. Hinter den beiden N64-Teilen (natürlich).



    Portal 2 (Switch):

    Ich spiele es tatsächlich zum ersten mal und ich finde es krass wie sehr ich dieses Spiel unterschätzt habe. Der Singleplayer lässt Portal 1 im Vergleich wie ne Tech Demo wirken und Portal 1 ist schon immer noch ein gutes Spiel. Der Humor, die Dialoge und auch der Artstyle gefallen mir richtig gut und ich bin jetzt sogar im vorletzten Kapitel, also schon sehr weit. Das Spiel ist btw. technisch echt gut für die Switch umgesetzt worden und auch den Multiplayer hab ich gestern mit nem Kumpel angefangen. Ich kann jetzt auf jeden Fall schon nachvollziehen wieso sich die Leute ein Portal 3 wünschen.