Beiträge von Tiramisu

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    Bei Harris wird ja schon kritisiert, dass ihre ELTERN nicht in den USA geboren wurden, sie daher nicht als Präsidentin wählbar sein dürfte.

    Diese Hirnakrobatik war auch der Grund, wieso ich Musks Eltern recherchiert habe.



    Es wäre jedoch ganz witzig, die mentalen Verrenkungen der Republikaner zu sehen, sollte Elon tatsächlich sowas wie dieses Amt anstreben. Ich wills nicht aussprechen, aber wenn Trump gewinnt, könnten sie doch das Gesetz so ändern, dass es möglich wird?

    Das fragliche Gesetz hier ist zum Glück die Verfassung. Also ja, die könnte man auch ändern, aber da sind die Hürden wenigstens deutlich höher als bei einem generischen Lust-und-Laune-Gesetz. Wobei das Thema ja hier die Öffnung der Wählbarkeit wäre, und diese nicht vom Geburtsort abhängig zu machen, klingt in der Theorie schon progressiv genug, um blauäugige Demokraten für die Sache ins Boot zu holen. Die Regelung ist in der heutigen Zeit ja auch höchst fragwürdig. Aber es wäre schon ein Meme, wenn die Republikaner wegen eines Elon Musks mit so einem Vorschlag um die Ecke kämen.

    Abgesehen davon ... mich graut irgendwie schon die Vorstellung, dass irgendwann ein Präsident Elon Musk heißen könnte. Mann, wie der Typ in so kurzer Zeit in meinem persönlichen Ansehen so sehr sinken konnte.

    Den (schauderhaften) Gedanken hatte ich auch schon, aber als in Südafrika geborenen Kind eines in Südafrika geborenen Vaters und einer in Kanada geborenen Mutter sollte man ihn als nicht "natural born citizen", was die Verfassung als Voraussetzung für seine Wählbarkeit sieht, recht schnell im Falle einer Kandidatur disqualifizieren können.

    Ich kann zwar kein Festival ohne Musik bieten, aber ein Festival ohne Bands. :]


    Aber wurscht jetzt, Film ab!


    Auf Festivals wollte ich schon in meiner frühen Jugend. Als ich im zarten Alter von 13 meine Liebe für verzerrte Gitarrenklänge entdeckte, war auch der Traum vom ersten Festivalbesuch nicht weit her. Ich erinnere mich an das Fantasieren von Wacken in den Wintermonaten von 2009 bis 2010, wie ich mir auch die Doku „Full Metal Village“ angesehen habe und nur dachte: magisch. Natürlich komplett aussichtslos, denn selbst, wenn ich noch irgendwie an die bereits monatelang ausverkauften Karten gelangt wäre, hätte mein 14-jähriges Ich rund 1.000 km zurücklegen müssen. Das gleiche 14-jährige Ich, das sich seinen Lebensunterhalt mit den 5 € bestritt, die es für gute Noten in der Schule bekam. Das ein Zelt, ein Zugticket und vor allem Freunde brauchte, die gewillt und dämlich genug waren, diese Reise mitzumachen. Man erkennt schon, dass das alles nichts wurde. 2012 konnte man erstmals ein eintägiges Musikfestival besuchen, was zu zweit schon cool war (Grüße an Panpan), aber nicht dieses Festivalfeeling aufkommen ließ, für das wir alle hier sind. Der nächste Versuch, anno 2013, als man jetzt auch endlich volljährig war, in den hohen Norden zu pilgern, ging dank mangelnder musikalischer Begeisterung meiner Mitstreitenden ebenso fehl.


    Aber dann. 2015 war es endlich so weit! Es ging zwar nicht nach Wacken, aber immerhin nach Nürnberg zu Rock im Park. Zelte wurden von der Crew freundlicherweise zur Verfügung gestellt, sodass ich immerhin dafür schon mal dafür kein Geld ausgeben musste. Das Ticket für – ich behaupte – 130 € konnte ich mir mit meinen großartigen 3,20 € Stundenlohn gerade so leisten. Man war eingedeckt mit Dosenravioli und dem guten Feenvodka aus dem Hause Knebeb, denn die festivaltypischen Essenspreise wollte Madame sich dann doch nicht antun. Aber ignorieren wir einmal die Selbstverwaltung und gehen doch auf das Festival per se ein:


    Geparkt und gezeltet wird hier im Herzen von Nürnberg. Das Auto lässt man idealerweise so nahe wie möglich an den Parks, die zu Campingplätzen umfunktioniert wurden, stehen, was schon eine ziemliche Herausforderung war. Das Überfahren der Bordsteinkante gehört hier zum guten Ton, das Belagern von Grünstreifen ebenso, denn andernfalls muss man sich auf eine sehr lange Wanderung zum Zeltplatz gefasst machen – und niemand will Zelte und Getränkepaletten weiter als notwendig schleppen. Beim Zeltplatz dann angekommen inspiziert die Security relativ streng. Da auch wirklich nur wenige Lücken im Bauzaun bestanden und diese allesamt personell bewacht waren, war es eher schwer, irgendetwas Verbotenes aufs Gelände zu schmuggeln. Aber wir als Musterbürgys hatten natürlich sowieso nur die legalsten Sachen überhaupt dabei. Das Zelt ist schnell aufgebaut, es gibt Ravioli vom Gaskocher, der mehr Gas zum Würzen der Ravioli als zum Kochen verwendet hat, weshalb das Ergebnis eher bescheiden schmeckt. Aber naja. Ein Einschlafbier und das eigentliche Festival kann anfangen.


    Im Park leben wir recht ungestört, aber wirklich viel Zeit verbringen wir hier sowieso nicht. Schon früh geht es zu den ersten Konzerten, denn die fangen gegen 12 Uhr an und wollen nicht verpasst werden. Hier bin ich voller Elan dabei, auch wenn der halbstündige Weg vom Zeltplatz zum Infield doch nicht ganz so kitzelt.


    Was hab ich mir so tagsüber angesehen? Keine Ahnung, Leute. Das ist 9 Jahre her. Na gut, ich geb mir jetzt extra Mühe, um das doch noch zu rekonstruieren: Wir beginnen auf der Beck’s Park Stage mit Papa Roach. Vielleicht haben wir noch ein bissi was von Godsmack, die davor liefen, gehört, aber das ist wirklich nur noch Mutmaßung. Aber ich hatte ein Naruto-T-Shirt an, weshalb irgendein Mensch zu mir kam, um meinen Fuchsgeist erneut zu versiegeln. Ehrentyp. Danach ging es weiter mit Lamb of God, Parkway Drive und In Flames. Also so im Prinzip. Ich war höchstwahrscheinlich zwischendurch mal weg, weil ich mich z.B. nicht unbedingt an In Flames erinnern kann und definitiv nur das Ende von Motörhead, die danach gespielt haben, gesehen habe. Ich hätte Lemmy aber nicht ansehen dürfen. Mein Blick hat genügt, um ihn nur wenige Monate später ins Gras beißen zu lassen. Naja, danach spielten Slipknot und das war ganz cool.


    Gegen 1 Uhr morgens fällt man komplett zerstört ins Zelt.


    Zweiter Tag. Es beginnt ähnlich: Frühstück aus der Dose, ein bisschen Multivitamin mit Wodka, um sich den Pegel anzutrinken, für den man im Infield viel zu geizig wäre. Das wird zu einem späteren Zeitpunkt noch besonders kritisch, aber jetzt erst einmal gehen wir ungewaschen zu den Konzerten des Tages. Das Erste, was mich hier interessiert hat, war A Day to Remember um 16 Uhr, bis dahin also ganz gechillt. Es ging weiter mit den Broilers und Alter: ein pures Cringefest, ich sag’s euch. Sammy fordert die ganze Zeit die Leute auf, DIE GULASCHSUPPE UMZURÜHREN. Das ist sein Jargon für einen Circlepit. DIE GULASCHSUPPE. Ich sag’s euch, Leute. Die Ansage hat zumindest gereicht, um das Konzert unvergesslich zu machen. Danach kamen auch endlich Rise Against, die der Grund waren, wieso wir überhaupt noch hier waren. Die einigermaßen guten Plätze wollten wir nicht aufgeben. Was man sich danach ansehen könnte, war heiß diskutiert, denn in der AlternArena gab’s einige Metalcore-Acts, die man sich geben konnte, aber so wirklich die Metalcore-Menschen waren wir dann doch nicht. Die Entscheidung wurde uns aber auch genommen.

    In den Abendstunden wurde eine Gewitterwarnung herausgegeben. Der Zeltplatz musste teilweise evakuiert werden und vielleicht, aber nur vielleicht wurden auch ein paar Konzerte abgesagt. Nachdem alle anderen gerade irgendwo waren, sind Jakkin und ich dann eben zu zweit zum Auto, um das einzig Richtige zu tun: in seine Wohnung zu fahren, um sowohl dem Gewitter als auch dem unsäglichen Ranz des Festivals zu entkommen. Mittlerweile war man verstaubt und verschwitzt und die Funktionsweise einer Zahnbürste hatte man komplett vergessen. Nachdem man also eine Stunde lang durch den strömenden Regen mit 60 km/h über die Autobahn gezuckelt ist, konnte man mit einem sauberen Quartier, einer temperierten Dusche und einer Flasche Club Mate Granat den Tag ausklingen lassen und sich von den Strapazen des Festivals erholen.

    Gegen 9 Uhr morgens ging es einigermaßen ausgeschlafen zurück nach Nürnberg. Spannenderweise hat man tatsächlich noch einen Parkplatz gefunden, aber die wenigsten Leute benötigen an einem Festivalsonntag noch einen Parkplatz. Keine Ahnung, was ich bis Kraftklub gemacht habe, aber danach habe ich mich wieder einmal gottlos zerstört, jedes Lied mitgegrölt, mein T-Shirt ausgezogen, um es als schweißgetränkte Fahne im Wind wirbeln zu lassen. Und ich glaube, danach habe ich das erste und einzige Mal ein Getränk auf dem Festivalgelände gekauft. Vielleicht stand ich dafür aber auch eine halbe Stunde in der Schlange, um mir das Wasser selbst zu zapfen. So oder so war diese Erfrischung an diesem viel zu heißen Tag notwendig, um nicht doch noch kurz vor knapp umzukippen. Danach ging es musikalisch weiter. Three Days Grace haben wir leider verpasst, aber für Hollywood Undead, die danach in der AlternArena gespielt haben, waren wir genau pünktlich. Zum Glück kann ich die Texte nicht, sonst wäre ich ähnlich hart wie bei Kraftklub gestorben. Enter Shikari danach war als Rausschmeißer ganz gut.


    So, jetzt ist es 2 Uhr morgens, wir sammeln die Leute ein, verteilen sie auf die Autos (die glücklicherweise schon gepackt sind). Gegen 4 Uhr morgens sind wir wieder in Ingolstadt und ich absolutes Genie befand es für eine gute Idee, jetzt noch die 463 km Richtung Wien zu fahren. Also erst einmal hatte ich gegen 6 Uhr morgens kein Benzin mehr, wurde von einer Umleitung zur nächsten gescheucht (das war eine Zeit vor EU-Roaming – ich hatte mir einen Datensatz für Nokia HERE heruntergeladen, der entsprechend nicht tagesaktuell war) und bekam zunehmend Panik, weil die Tankanzeige hysterisch rot zu blinken anfing. Zwischenzeitlich habe ich eine Tanke gefunden, aber die wollte meine österreichische EC-Karte nicht nehmen. FUCK. Also ja, bis ich dann tatsächlich eine gefunden habe, an der ich bezahlen konnte, habe ich mit dem Leben bereits abgeschlossen gehabt. Getankt wurde dann auch nur gerade so viel, um bis nach Österreich zu kommen, denn während ich in Wien und Umgebung zur damaligen Zeit für ca. 1,20 € einen Liter Benzin bekommen habe, waren es in Deutschland 1,50 €. Naja. Wenn ich schon durch die bayrische Provinz muss, kann ich auch noch meine damalige Freundin besuchen. Um 7 Uhr morgens komm ich bei ihrem Haus an, schleich mich durch die offene Balkontür in ihr Zimmer und jumpscare sie out of existence. Danach gehen wir frühstücken, verbringen einen netten Vormittag, bis ich dann gegen mittags endgültig den Heimweg antrete. Ich fahre über die Grenze, orgel meinem Twingo achtarmig einen rein und fahre Richtung Autobahn. Nach maximal einer halben Stunde merke ich, dass das eine ganz, ganz beschissene Idee ist. Ich habe zwar – jetzt, wo ich wieder Internet habe (wie gesagt, Roaming gab es nicht) – meine Freundin in Skype angerufen, damit die mich ein wenig unterhält, aber nachdem die auch nichts Spannendes zu sagen hatte, wurde ich müder und müder und müder…und irgendwann fand ich mich so 50 cm vor dem Heck des Vordermanns auf der Autobahn wieder, kurz darauf auch einfach zwischen den Spuren! Tja, liebe Leute, das ist also dieser Sekundenschlaf, von dem alle reden. Ich spüre, dass ich es nicht mehr nach Hause schaffe. Die Panik, dass ich gleich einfach tödlich verunglücke, ist das einzige, das mich wachhält. Der Weg bis zur nächsten Raststätte scheint ewig, doch als ich diese dann doch erreiche, könnte das Gefühl von Erlösung nicht größer sein. Ich fahre in die nächstbeste Parkbucht und schließe die Augen. Nur für ein paar Minuten. Und naja, im heißen Auto mit gleißendem Sonnenlicht schläft es sich tatsächlich nicht so gut, also bin ich nach weniger als einer Stunde auch tatsächlich wieder wach und hoffe, dass es bis nach Hause reicht. Ob ich denn daheim angekommen bin, habe ich wohl dadurch gespoilert, dass ich noch im Stande bin, diesen Text 9 Jahre später zu verfassen.


    Tja, aber wie war denn nun das Festival? Ich fand’s insgesamt eigentlich ziemlich meh. Das Parken in der Stadt hat schon einen schlechten Vibe als Grundton gesetzt und das Zelten im Park fand ich persönlich auch eher so naja. Insgesamt war auch nur bedingt viel Platz, weshalb man sich schon recht eingeengt gefühlt hat. Die Musik war okay bis gut, gegessen habe ich wirklich nur Dosenravioli (und einmal waren wir bei Burger King, wo die Crew mir indes die Parklücke freigehalten habe), getrunken Wasser, Saft und Wodka, betrunken war ich trotzdem nur einmal so halb. Insgesamt haben mir die Leute auf dem Festival aber nicht so den guten Vibe gegeben. Einer hat auch dumme Kommentare über meine Twintails gemacht. Der dachte wohl, dass ich die ironisch rocke. So ein Pleb.


    Ich werde hier definitiv noch den einen oder anderen Post dalassen, um weitere Festivalerfahrungen, vielleicht auch eher allgemeiner Natur festzuhalten, weil das hier ja doch wieder ein Reisetagebuch wurde.


    xoxo


    P.S.: Hier noch mein eigenes Festival, lol.



    Einen Act musste ich entfernen, da das Event sonst gecancelt worden wäre. narime weiß Bescheid.

    aber ich glaube ich habe die falsche Entscheidung getroffen

    Keine Sorge: In Pen & Paper gibt es keine falschen Entscheidungen. Nur solche, deren Outcome einem mehr oder weniger zusagen. Trust the process. :]

    Diese Frau ist aber auch wirklich eine nervige Pute. Ich denk mir auch bei jedem Mal "hätt ich dich mal sterben lassen, ist ja schrecklich, wie naiv und hysterisch du bist".



    Meine Charaktere sind jetzt auch Level 5 und ich kann mit meinem Hauptcharakter mehrmals angreifen und mit Tatendrang und Knaufschlag kann ich einmal bis zu 4x in einer Runde zuschlagen, was sehr vorteilhaft ist.

    Da sind sich BG3 und klassisches D&D einig: Mit Level 5 bekommt man wohl den krassesten Powerspike. Die Fähigkeit, zwei Angriffe pro Runde auszuführen oder 3rd-Level Zauber zu verwenden, ist einfach zu gut. Wenn Gale jetzt Feuerball kann, dann werden am laufenden Stück damit Böden gewischt. Schattenherz mit Schutzgeistern (heißt der 3rd-Level Zauber auf Deutsch so?) ist auch eine Force of Nature.




    Ansonsten:


    The Elder Scrolls V: Skyrim - Anniversary Edition


    Oh boi, it's that time of the year again. In diesem Jahr spiele ich meinen ersten RPG-Character ever - den lieblichen und unkontrollierbaren Bastard eines Dämonenfürsten mit Self-Insert-Namen, der erstmals 2014 das Licht der Welt erblickt hat - möglichst Lore-getreu als Spell & Sword Rogue, also quasi als Bardin, mit dem Dolch oder Kurzschwert bewaffnet, durch die Dunkelheit schleichend, und im Falle einer direkten Konfrontation gerne auch mit Feuerzaubern angreifend. Fürs Gameplay habe ich über die Alternate-Start-Mod als Schatzjägerin angefangen, die auf Geheiß des Kurators des Museums zu Einsamkeit (aus der Mod Legacy of the Dragonborn) nach Himmelsrand gereist ist und jetzt alle Schätze des Landes zusammenklaut. Es ist herrlich.


    Geplant ist, dass sie mittelfristig auf die Diebesgilde treffen wird, dieser beitritt und deren Probleme vermutlich eher zum Leidwesen der Gilde auf unkonventionelle Art lösen wird. In erster Linie braucht sie zumindest einen Hehler, weil ihr Inventar vor Diebesgut bereits überquillt und das Museum keine generischen verzauberten Waffen brauchen kann. Ansonsten wird sich zeigen, ob sie endlich eine Freundin oder einen Freund zur Begleitung auf ihren Reisen findet. Sie war grundsätzlich immer schon eher ein Loner.


    Bislang ist die Bretonin Level 15 und hat den Blauen Palast zu Einsamkeit vollständig bei Nacht und Nebel ausgeräumt, um mit deren privater Bibliothek ebenjene des Museums, das gleich nebenan steht (fällt bestimmt nicht auf, lol), zu füllen. Da sie beim Taschendiebstahl aber doch regelmäßig ertappt wird, kam sie bislang um die eine oder andere Flucht aus den Städten nicht umher. Besonders prickelnd wurde es, als sie versehentlich ins Haus einer Vampirin gestolpert ist und diese mich mitsamt ihrer Thrall über die halbe Map verfolgt haben.


    Aber vielleicht ergibt sich da noch was, wenn da wie gesagt vieles widersprüchlich ist.

    So weit würde ich dann doch nicht gehen. Die widersprüchlichen Informationen beziehen sich hier auf die Teile, die vom Gesetz nicht näher spezifiziert werden. Hinsichtlich des Zusammenhangs von Antrag auf geänderten Geschlechtseintrag und einer Namensänderung ist das Gesetz allerdings sehr deutlich. Zu anderen Dingen, wie z.B. der von mir angeführten fixen Anzahl von Vornamen, wäre eine einheitliche Verwaltungsvorschrift als Ergänzung sinnvoll, weil man sonst der Willkür des Sachbearbeitys ausgesetzt ist. Wobei man die ja bei der klassischen Namensänderung ohne Gendergründe nach bisherigem Recht auch trotz NamÄndVwv noch hat, weil immer an gewissen Stellen Ermessensspielraum gegeben ist und man deswegen auch schon mal Skrupel hat, bei einem abgelehnten Antrag in Widerspruch zu gehen.

    Wurde zwar schon beantwortet, aber es ergibt sich auch aus dem Gesetz:


    Zitat

    (1) Jede Person, deren Geschlechtsidentität von ihrem Geschlechtseintrag im Personenstandsregister abweicht, kann gegenüber dem Standesamt erklären, dass die Angabe zu ihrem Geschlecht in einem deutschen Personenstandseintrag geändert werden soll, [...]


    (3) Mit der Erklärung nach Absatz 1 sind die Vornamen zu bestimmen, die die Person zukünftig führen will und die dem gewählten Geschlechtseintrag entsprechen.

    Sprich: Kein Antrag aufs Geschlechtsanpassung = keine Namensänderung (nach dem SBGG)


    Davon abgesehen scheint es eh lustig zu werden, weil verschiedene Standesämter komplett widersprüchliche Informationen herausgeben, da vieles auch (noch) gar nicht geregelt ist. Besonders spannend fand ich das Amt, dass die Anzahl der Vornamen als Fixum betrachtet, also kann Klaus Günther nur zu Marie Tanja, aber nicht nur zu Marie werden.

    Nach langer, langer Zeit habe ich - bzw. wir, weil Waifu auch am Start war - es geschafft, eine Serie zu schauen. Ganz! Und das war gar nicht so schwer, wenn man nicht von Konsolen mit unzähligen zur Verfügung stehenden Spielen abgelenkt wird.


    Mit 8 Episoden à ca. 20 Minuten war das aber auch nicht soo schwer. Wir haben einen erfolgreichen Binge Watch hingelegt! Und was haben wir geguckt? Hazbin Hotel.


    Und was soll ich sagen: Ich liebe es, omg. Ich hab nicht wahnsinnig viel im Vorfeld mitbekommen, außer dass Waifu sehr für Alastor gefangirlt hat und hie und da mal einen Song in die Spotify-Playlist geworfen hat.

    Die Character Designs sind top, die Figuren sind schrill, aber auch nur insoweit überzeichnet, wie es für Dämonen passend wirkt. Vor allem fühlen sie sich unique und lebendig an. Ich glaub, ich muss tiefer in die Backgrounds und Lore einsteigen. Ich hab ja nicht mal den Pilot gesehen, ups.


    Vaggie ist btw best girl. Ansonsten war ich noch sehr angetan von der Dynamik zwischen Angel Dust und Husk sowie der Interpretation von Lucifer, der mal nicht als kernböse oder unsäglich edgy dargestellt wurde. Und Niffty ist ein herrlicher Comic Relief in einer Serie, der es eh nicht an Humor mangelt. :^)


    Bin eigentlich irritiert, dass hier im Forum kaum über das Universe gesprochen wird?? Ich mein, ich musste hier ins allgemeine Topic posten, lol.

    Das Onlinezugangsgesetz, wonach die meisten Verwaltungsleistungen online beantragbar sein sollen...oh boi. Also nicht nur, dass es gefühlt 5-mal länger braucht, alles umzusetzen, als es dauern sollte. Nein, es werden auch technische Lösungen bereitgestellt, die auch einfach mehr Probleme aufmachen als sie zu lösen. Kommuniziert wird hier eigentlich nur auf Ministeriumsebene, und wenn dann die einfache Sachbearbeiterin mal drauf blicken darf, was da zusammengeschustert wurde, dann schläft einem direkt das Gesicht ein. Änderungsanstöße von unten kann man eigentlich auch direkt vergessen. Oder die werden dann eben gebündelt, evaluiert, weitergegeben, vielleicht nochmal evaluiert...und dann heißt es "nope, können wir nicht umsetzen". Ist ja schön, aber dann ist es halt rechtswidrig, was wir da online bereitstellen und demnach auch nur eine Frage der Zeit, bis die Leute klagen.


    Da wünscht man sich doch glatt das Faxgerät zurück. Wobei ich lustigerweise nur ein einziges Mal mit einem Fax im Amt zu tun hatte. Und das war, als ein Anwalt einem was schicken wollte. :unsure:

    Vix


    Ich liefere jetzt zwar nicht den gewünschten Beleg, aber Homo- und Heterosexualität existiert auf einer Skala (z.B. nach Kinsey). Es ist für die praktische Wahrnehmung egal, ob jetzt z.B. 30 % hetero, 60 % somewhat bi/pan und 10 % homo sind, weil von den 60 % bi/pan allein aufgrund der Gesellschaft wahrscheinlicher ist, dass man eh in einer Heterobeziehung landet und gerade leichte homosexuelle Tendenzen komplett ignoriert werden können, wenn man eh überwiegend hetero ist. Das hat eine ähnliche Dynamik wie Bi Erasure, nur dass die Bisexuellen in question sich hier selbst erasen.

    Ich persönlich nehme durchaus wahr

    Das setzt aber voraus, dass man es überhaupt wahrnehmbar macht. In Real Life würde niemand auf die Idee kommen, dass ich trans bin, weil ich damit eben nicht hausieren gehe, weil ich mich gerade in Ostdeutschland nicht zur Zielscheibe machen will, wenn ich mit genug Passiv-Aggressivität für die Welt auch gut genug im Boymode klarkomme. Nur um mal meine anekdotische Evidenz in den Raum zu werfen.


    Genauso wie ich aus allen Richtungen, von der Mutter, von der Freundin etc. Verwunderung höre, wenn irgendjemand schwul ist, aber die Person sich ja gar nicht "schwul verhielte" und das auch von sich aus nie zum Thema gemacht hat.


    Dass "hetero-cis" Menschen ständig über ihre Identität und Sexualität sprechen ist in dem Ausmaß, wie es hier dargestellt wird, nicht der Fall.

    "Hey, ich habe null Probleme mit meinem mir zugewiesenen Geschlecht und habe die sexuelle Ausrichtigung, die gesellschaftlich von mir erwartet wird" ist jetzt auch keine Aussage, die irgendeinen Mehrwert hätte, weil es in der Mehrheitsgesellschaft ohnehin angenommen wird.


    Wenn man jetzt aber queer ist und dann gerne hätte, nicht misgendert zu werden und unterstellt zu bekommen, einen für hetero typischen Partner zu haben/brauchen, dann wird es halt immer dann zum Thema gemacht, wenn einem was unterstellt wird. Und da diese Annahmen von der Mehrheitsgesellschaft nun einmal automatisch getroffen werden, bleibt einem nur das Korrigieren, was viele (ich unterstell dir hier nicht, dass du es so handhabst) dann als "die reden ständig drüber" verbuchen. Oder das Runterschlucken und mehr oder weniger Abgefucktsein. Zu letzterer Sorte zähle ich dann zum Beispiel, weil es für mich deutlich weniger Stress bedeutet, als dass ich ggf. direkte Anfeindung einkassiere, weil man bei den meisten Leuten kaum abschätzen kann, wie sie reagieren.


    Die Wahrheit ist allerdings, wenn ich mir 100 fremde Menschen auf der Straße anschaue, werde ich sehr genau in der Lage sein, diese Menschen anhand ihres Geschlechts zu kategorisieren, sofern sie ihr äußeres Erscheinungsbild nicht durch Operationen und Hormone verändert haben.

    In Schubladen wird jeder erstmal automatisch gesteckt. Das heißt nur nicht, dass die Kategorien stimmen. Gerade wenn die Schublade von der Optik allein nicht einmal richtig bedient werden kann. Ähnlich als würde man jeden mit dunklerem Teint erstmal als Türke verbuchen.


    Das nimmt gerade in der heutigen Zeit eklige Ausmaße an, wo die Gender Criticals wieder anfangen, cis Frauen als Männer zu kategorisieren, sobald sie zu breite Schultern einen zu breiten Kiefer oder eine zu große Nase haben.


    So ein krasses, unübersichtliches Spektrum ist Geschlecht nun mal nicht.

    Obligatorisches "sex isn't gender" und selbst dann: Je nachdem, wie man Geschlecht definiert: doch.

    Bin auch etwas überrascht, in der ersten Runde als letzter rausgeflogen zu sein :O das war so ein Lied, das ich direkt beim ersten Hören irgendwie cool fand und gehofft hab, dass es anderen auch so geht. Aber gut, immerhin muss ich so nicht jede weitere Woche dran denken, selbst zu voten :D

    Kannte das Lied schon und muss sagen: Hättest mal das nehmen sollen. :P


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    Muss aber sagen: Das Nightwish-Lied ist nicht mal ein Lied, sondern ein Programm, das aus 1-2 Liedern und dann bissi Drama und Klimbim drumherum besteht. Hat mich auf der Autofahrt nicht sonderlich gut unterhalten. Muss man wohl mit einem Glas Whisky auf dem Ledersofa mit geschlossenen Augen hören.

    Dieser Wettbewerb hätte eine Woche später starten sollen. 🚬


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    Fände rein Publikums-Wertung (da schnitt die Schweiz ja auch sehr respektabel ab) gut. Weil der Contest ja ans Publikum vermarktet wird. Wer braucht schon elitäre Jurys?

    In der Vergangenheit hätte ich dir komplett zugestimmt. Leider zeigt sich in diesen turbulenten Zeiten, dass die Punkteschieberei nicht unbedingt (nur) von der Jury ausgeht, sondern dass sich die Televotenden noch viel leichter für Nebenskriegsschauplätze instrumentalisieren lassen oder schlichtweg unabhängig von der Musik anrufen. In den deutschsprachigen sozialen Medien konnte man unzählige Aufrufe (primär von Rechtskonservativen), für Israel abzustimmen, finden. Während man zwar nicht alles ungeschaut glauben darf, was dort gepostet wird, war die Anzahl derer, die behaupten, aus Prinzip und teilweise auch mehrmals für Israel abzustimmen, doch schon enorm. Dass die Ukraine beim Televoting auch in Zukunft viele Punkte abgreifen wird, kann man als gesetzt nehmen. Ich hab ja auch aus Österreich für Deutschland abgestimmt - und diverse Ukrainer, die mittlerweile über ganz Europa verstreut sind, können das Nämliche für das eigene Land tun.


    Bei Israel scherzte ich noch mit jemandem im Discord - weil ichs auch werid fand, dass bei Publikum so hoch. (Hätte erwartet, dass Hater und Fans sich canceln und das in die Mitte kommt.) War dann die Vermutung, dass die fanatischen Befürworter sich zig Prepaid-Handys kauften und zig mal voteten zum Pushen. :D

    Der Effekt wäre vermutlich eingetreten, wenn sich eine:r der Teilnehmenden deutlicher zu Palästina hätte positionieren können. Da aber, wie Vorpostende schon gesagt haben, alles zensiert und verboten wurde, was irgendwie Support für Palästina ausdrückt, hatte das Publikum kaum die Möglichkeit, einen Gegenpol zu bestimmen.