Beiträge von Seraphim

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    Kapitel 2.1 - Abschied und Aufbruch


    Wie fast jeden Tag hatte ich meinen Kopf auf dem Tisch vor mir niedergelegt, gleich einer Mumie verharrte ich regungslos, wartend. Es fiel mir jedes Mal schwer richtig einzuschlafen, weil ich Angst hatte, dass ich plötzlich anfangen könnte zu schnarchen und sich alle anderen im Saal zu mir umdrehen könnten. Zwar saß ich weit hinten im Klassenraum, doch war selbst dies kein Garant dafür nicht erwischt zu werden. Das lag daran, dass die Tischreihen von hinten bis nach vorn, von oben nach unten abgestuft waren, sodass man egal wo man saß immer einen freien Blick nach vorn zur Tafel und unserem Tutor hatte. Ich gebe zu, ich hatte noch nie eine Stunde in voller Länge mitbekommen. Unser Lehrer hatte das seltene Talent jemanden wie ein Pummelluf in den Schlaf zu leiern, doch scheinbar war ich irgendwie der Einzige, dem es so erging. Alle anderen Schüler taten immer so, als wären sie schon von der bloßen Anwesenheit unseres Lehrers begeistert und folgten fasziniert jedem seiner Worte. Zum Glück spielte das kaum noch eine Rolle, denn heute war der letzte Tag an der Akademie, daher ging ich davon aus, dass kaum mehr etwas interessantes passieren oder gar besprochen werden würde. Gemächlich döste ich vor mich hin und pustete mir gelegentlich einige braune Strähnen meiner wild abstehenden Haare aus dem Gesicht, einer der seltenen Momente in denen auch ich mich zu “Wort“ meldete, wenn meine Lippen bei diesem Unterfangen ein leises, pustendes Geräusch von sich gaben. Obwohl ich es nicht sehen konnte, war es mehr als nur eine bloße Vermutung, dass Toryou welcher neben mir saß sicher voller Spannung den Aussagen unseres Lehrers lauschte und alles in sich aufsog. Er hatte es schon vor langer Zeit aufgegeben mich anzustoßen und dafür zu sorgen, dass auch ich in den Genuss kommen konnte dem Unterricht folgen zu können. Ich konnte förmlich spüren wie er mich jedes Mal verständnislos ansah und mit dem Kopf schüttelte. Allgemein empfand ich diese Schule als recht sinnfrei, denn ich wusste doch, dass man Pokemon ordentlich behandeln, nicht schlagen oder gar misshandeln sollte, weil sie genauso lebende Geschöpfe sind wie wir Menschen. Das einzige Interessante was vor ein paar Stunden erwähnt wurde war, dass man sich niemals mit Geist- und Unlichtpokemon einlassen sollte. Die Erklärung dafür fiel recht dürftig aus, weil es wohl hauptsächlich Menschen betreffen würde, die in der Lage waren >dieses spezielle Band< zu knüpfen. Daher verstand ich nicht, weshalb auch uns normalen Trainern nahe gelegt wurde uns nicht mit ihnen einzulassen. Wie dem auch sei, sobald diese Stunde beendet ist, sind wir hier fertig und ich wäre nie wieder dazu gezwungen mich mit dem harten, schlaf unfreundlichen Tisch abzugeben. Knapp vier Jahre dauerte dieser “Wie gehe ich mit Pokemon um” Unterricht und dann dürften wir losziehen und uns endlich selbst mit ihnen auseinandersetzen.


    “…und deshalb sind auf Feuer basierende Angriffe genauso effektiv gegen Typen des Elementes Wassers wie es im Umkehrschluss auch auf alle anderen Pokemontypen zutrifft, wenn sie die genannten Eigenschaften besitzen.”
    Mh? Verschlafen öffnete ich meine Augen als ich diese Worte hörte. Wie war das? ..Was solls, wäre es wichtig, hätte er wie sonst auch übertrieben seine Stimme angehoben und wie eine Kreissäge durch den Saal geschrien, damit sich jedes einzelne seiner Worte mit chirurgischer Präzision in den Kopf seiner Schüler brannte.
    “Damit hätten wir nun eure Ausbildung abgeschlossen, es ist euch nun erlaubt eure Pokemon von euren Eltern entgegen zu nehmen. Ich wünsche euch allen viel Spaß und Erfolg auf euren Reisen und ich hoffe ihr nehmt euch zu Herzen was ihr hier gelernt habt!”
    Das war mein Stichwort. Kaum wurden diese Worte ausgesprochen, sprang ich auf und schnappte mir meinen Rucksack. Wie üblich erhaschte ich einen etwas verächtlichen Blick von Toryou, doch dass war mir wie immer, so auch an diesem Tag reichlich egal. Als erster Sprang ich auf und begab mich zur großen, hellblauen Doppeltür, jene die mir den Weg in die Freiheit zeigt. Für einen kurzen Moment wollte ich anhalten, da ich keine weiteren Schritte hören und konnte und durch diesen kurzen Moment des Zweifelns hätte ich mein Gesicht fast als Türöffner benutzt. Vielleicht war ich oft ungeschickt, doch diesmal schaffte ich es mein Gleichgewicht zu waren, mein kurzes Misstrauen abzuschütteln und weiter Richtung Freiheit zu rennen.
    “Sephi! Du wartest!”
    “Hä?”
    Abrupt musste ich bremsen und ein quietschendes Geräusch ertönte als meine Sohlen über den Boden schliffen. Wieso musste ich denn warten? Ich musste meine Sachen packen, mich fertig machen und Knabberzeug zusammensuchen. Ich hatte keine Zeit. Meine Schultern sanken ein Stück nach unten als ich zu meinem Lehrer sah und er das mit dem warten sichtlich ernst meinte. Nein, es reichte noch nicht um genervt zu sein, den Höhepunkt bescherte mir Toryou als er erhaben und übertrieben hochnäsig an mir vorbeistolzierte.
    -Mit Bedacht und Ruhe erreicht ein Reisender stehts sein Ziel -
    Ich glaube so in etwa hätte er es wohl in seiner so gebildeten Art ausgedrückt, wenn seine Körperhaltung nicht schon genau dass ausgedrückt hätte. Was für ein Kind, werd erwachsen!
    Alle in meiner Klasse führten sich so Erwachsen und gebildet auf, nur um unseren Lehrer zu beeindrucken…das war so anstrengend die 4 Jahre.
    Nach und nach folgte ich Toryou und den anderen Schülern mit meinem Blick, wie sie hämisch grinsend an mir vorbeigingen und aus dem Raum verschwanden. Ich kann mir nicht helfen doch ich glaube ein paar absichtliche Rempler waren auch dabei. Erst als ich als letzter übrig geblieben war, wank mich mein Lehrer zu sich nach unten zu der Tafel, wo er mal wieder hunderte Kritzeleien angebracht hatte.
    “Was gibt’s denn Dad?”
    Ja, mein Lehrer der langweilige Ausbilder dessen Worten ich so gut wie nie gelauscht hatte, war zugleich mein Vater. Mum behauptet ja jedes Mal dass wir uns sehr ähnlich sehen aber irgendwie kann ich dem in keinster Weise zustimme. Gut, wir hatten die slebe braune Haarfarbe und wie bei mir standen sie auch bei ihm wild nach allen Seiten ab, unsere Augen hatten auch die gleiche Farbe, aber trotzdem, ich bin nicht nur ein jüngeres Abbild meines Vaters.
    “Wieso beeilst du dich denn so? Dir ist doch klar, dass du dein Pokemon von mir bekommst, mh?”
    Wenigstens sprach er ordentlich zu mir und nicht mit seiner übertriebenen Lehrer Stimme und während ich diese Worte hörte, entwich mir ein weiteres Seufzen und verlegen kam ich nicht darum herum mich unweigerlich am Kopf zu kratzen.
    Ich gebe zu diesen Umstand, dass ich mein Pokemon von ihm bekomme, hatte ich vollkommen vergessen, manchmal war Logik nicht meine Stärke, ich agierte eigentlich immer aus meinem Bauch heraus. Natürlich sah ich verdutzt zu meinem Vater und wie sollte es auch anders sein, erntete ich dafür seine Hand auf meinem Kopf, welche meine unlängst zerzausten Haare weiter davon abbrachte in irgendeiner Form ordentlich zu liegen und eine Frisur abzugeben. Vielleicht klingt das jetzt unlogisch, doch mochte ich es, wenn mir mein Vater seine Zuneigung zeigte, welche ich mit solchen Gesten assoziierte.
    “Es gibt Tage, da habe ich gar kein gutes Gefühl dabei, dir ein Junges von Ruja zu überlassen…”
    Obgleich er diese Worte ruhig und ohne vorwurfsvollem Unterton aussprach, konnte ich merklich seine Sorge heraushören.
    Kurz musste ich schwer schlucken und wollte eigentlich darauf antworten, doch der Blick meines Vaters verriet mir, dass egal was ich sagen würde, seine Bedenken nicht verfliegen lassen würden. Ich musste schon zugeben, dass es eine Ehre war ein Junges von seinem Arkani zu bekommen. Er war einer der wenigen die dazu im Stande waren mit ihren Pokemon eine gemeinsam denkende und fühlende Einheit zu bilden. Das war wohl auch der Grund weshalb alle Schüler wie Honig an seinen Worten klebten und alles aufsogen was er von sich gab.


    Oft hatte er mir davon erzählt wie anders die Kämpfe zwischen Mensch und Pokemon verliefen die fernab der normalen weltlichen Grenzen standen. Das war wohl das einzige Thema bei welchem ich ihm stundenlang voller Begeisterung zuhören konnte und jedes Mal auf dem Stuhl aufgeregt hin- und her rutschte, wenn er mir von einem Kampf bei den Turnieren erzählte. In diesen Momenten war er für mich ein Held, jemand der stolz mit Ruja zusammen Siege und Trophäen errang. Doch eines Tages, ich weiß nicht mehr genau wann es war, veränderte sich mein Vater…
    Nachdem er wieder einmal nach ein paar Tagen von einem Turnier zurückkehrte, schien es, als wäre er seelisch um Jahre gealtert und dieser unerschütterliche voller Zuversicht wirkende Glanz in seinen Augen schien erloschen.
    Ich denke nicht, dass meine Mutter wusste weshalb sich mein Vater so plötzlich verändert hatte und dennoch stand sie ihm zur Seite. Nacht für Nacht, jedes Mal wenn er panisch schreien aufwachte. Zu dieser Zeit hatte ich große Angst, Angst davor meinen Vater zu verlieren, ich wusste dass er nicht sterbenskrank war, jedoch hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass er sich von mir und meiner Mutter entfernen würde, bis derjenige der einst mein Vater war, gänzlich verschwinden würde. Zeit heilt alle Wunden, so sagt man und auch bei uns schien es wieder normaler zu werden und letztlich verblieben nur noch die Narben an seinen Handflächen und seinem Rücken, welche an die schwerste Zeit unserer Familie erinnerten.
    Nach diesem Ereignis wurde es zeitgleich still um diese Art von Trainern, die Medien berichteten nicht mehr von ihnen und es schienen auch keine Turniere mehr stattzufinden. Es war fast so, als wäre außer meinem Vater keiner mehr von ihnen übrig. Sie existieren jetzt nur noch anhand der früheren Geschichten und obwohl jeder einzelne meiner Mitschüler brennen unter den Nägeln verspüren muss, wurde er noch nie auf seine frühere Zeit angesprochen obgleich alle wissen, dass er und Ruja ein Teil dieser vergangenen Erzählungen ist.


    Langsam blickte ich auf und sah den fragenden Blick meines Vaters, ich schien wohl etwas abwesend gewesen zu sein.
    “Du bist wirklich etwas besonderes, genauso wie ich als ich in deinem Alter war!”
    Ja, schon klar, ich erinnerte ihn an sich selbst, ich konnte gar nicht mehr zählen wie oft er mir das erzählt hatte. Sicher sahen wir uns ähnlich, selbe Haarfarbe und meist auch selbe “Frisur”, doch ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser faltige Mann überhaupt einmal jung war. Gut, wirklich alt war mein Vater nicht, doch ich glaube dass war eine natürliche Betrachtungsweise eines Jugendlichen zu seinem alten Herren.
    Ich glaube ich war erneut irgendwie abgelenkt gewesen, denn ich bekam gar nicht mit, wie mir mein Vater einen kleinen Pokéball entgegen hielt.
    “Nimm ihn, du wirst schon gut auf den Kleinen aufpassen..und wenn nicht…wirst du große Probleme mit seiner Mutter bekommen.”
    Wie als hätten sie diese Szene geplant, bildete sich ein dünner, goldener Schleier um meinen Vater und rechts hinter ihm begann die Luft zu flackern, immer mehr verschwand das, was sich hinter dieser Erscheinung befand und nach und nach bildete sich die Form eines großen Tieres. Der goldene Schimmer ging zu dieser Kreatur über und wurde immer stärker, formte sich zu einer majestätischen Mähne, riesigen Pfoten und letztlich stand in all seiner Pracht, ein Arkani neben meinem Vater und sah mich mit einem so stechenden Blick an, dass es sich anfühlte, als würde es direkt in meine Gedanken sehen können.. Obgleich ich Ruja ja bereits kannte, kam ich nicht darum herum ein Laut des Erstaunens von mir zu geben, als dieses majestätische Pokemon vor mir auftauchte. Glänzendes, rötliches Fell mit weißen Strähnen die wie eingearbeitet aussahen. Eine prachtvolle, wilde Mähne und, und das war wohl der Unterschied zu den restlichen Arkani, besaß dieses golden schimmernde Augen, gleich der Aura welche noch immer wie ein schmaler, schimmernder Film um den Körper meines Vaters lag.
    Kurz schluckte ich und nickte beiden deutlich zu.
    Ich hatte die Botschaft verstanden und doch etwas unsicher nahm ich dann den Pokeball, welchen mein Vater hielt, in meine Hand.
    “Ich danke euch beiden für euer Vertrauen, ich werde euch sicher nicht enttäuschen.”
    Tief verbeugte ich mich, vorrangig vor dem Arkani, welches wohl jede einzelne meiner Muskelbewegungen beobachtete und ich weiß nicht wieso oder wie, einen immensen Druck auf mich ausübte. Es fühlte sich an als würden hunderte Säcke gefüllt mit Schulbüchern auf meinem Rücken liegen und mich immer mehr zusammenschrumpfen lassen.
    “Wir vertrauen dir. Jetzt mach dich aber los, du bist doch sicher schon aufgeregt, vergiss aber nicht dich von deiner Mutter zu verabschieden!”
    Während er diese Worte sprach legte er seine linke Hand sanft auf Rujas Kopf, welche daraufhin mit einem kurzen, kaum zu erkennenden Nicken reagierte. Es war einfach unbeschreiblich wie mich die Interaktionen der beiden jedes Mal mit innerer Wärme erfüllten und sich ein friedliches Gefühl in mir ausbreitete.
    Eine Szenerie voller Demut und Frieden und dennoch konnte ich meine Freude nicht weiter unterdrücken und so schoss es einfach wie Wasser aus einem auf einen Mitschüler einschlagenden Wasserballon aus mir heraus.
    “Danke, danke, danke, danke!”
    Ich ließ ihm keine Zeit zu reagieren, schnell löste ich mich wieder, doch bevor ich auf meinen Absätzen kehrt machen konnte, kam ich nicht darum herum mich noch einmal kurz vor dem Arkani zu verneigen.
    “Machs gut Dad, wir sehen uns bald wieder!”
    Unvermittelt drehte ich mich um, lief die Treppen hinauf und verschwand aus dem Saal in die weiten Flure des dreistöckigen Gebäudes. Kurz noch spürte ich den Blick meines Vaters auf mir und ich hätte schwören können, dass auch auf seinen Lippen ein Lächeln lag. Sobald ich wieder zu Hause wäre, hätte ich unzählige Geschichten zu erzählen denen meine Eltern mit Erstaunen lauschen würden.



    Leider kam es nie dazu …
    und hätte ich gewusst, dass ich an jenem Tag meinen Vater zum letzten Mal sah, hätte ich meine Reise wohl nie begonnen...

    vorweg bedanke ich mich für die zwei kommentare und zeitgleich spreche ich eine entschuldigung wegen der viel zu späten antwort meinerseits aus: Entschuldigung.


    Wahrscheinlich könnte/sollte ich erklären weshalb es solange gedauert hat (könnte shcon über ein jahr sein nehme ich an) aber das erspar ich uns allen mal.


    Ich gehe mal auf beide kommentare zeitgleich ein, weil doch viele kritische punkte die gleichen sind.
    ich werde mich sofort ransetzen und die gennanten fehler korrigieren, sowohl beschreibungen weiter ausarbeiten.
    Um und artwork kümmere ich mich bereits, wird aber noch etwas dauern ( ich habe eigentlich geplant mehrere artworks für die story zu machen, aber ich weiß nicht ob ich das zeittechnisch hinbekomme), insgesamt werde ich die momentanen bilder entfernen und eigene dafür einsetzen.


    desweiteren denke ich löse ich den aufbau des startposts mehr oder minder auf. für jemanden der eigentlich nur schreiben möchte, ist dieses "hick hack" an formatierungen ect einfach nur nervig.


    ich werde nun nach und nach die überarbeiteten und mehr oder minder auch komplett neuverfassten kapitel hier veröffentlichen.


    nochmal abschließend ein dank an cynda ( wcysime klingt komplizierter als den titel auszuschreiben :>) und lennox für ihre kommentare.


    greetings


    Seraphim



    Noch immer verstand ich nicht, wie ich mich dazu überreden konnte. Wieso musste ich denn unbedingt Brennholz sammeln? Hatte er Angst, dass seine Sachen dabei dreckig werden? Vielleicht hätte ich ihn mit einem Klumpen Dreck bewerfen sollen, so hätte sich dieses Problem sicher erledigt. Ich kam nicht darum herum bei diesem Gedanken amüsiert in mich hinein zu schmunzeln, doch ich verwarf diesen Gedanken so schnell wie er mir in den Sinn gekommen war. Kiren würde sicher ausflippen wenn ich sein penibel gepflegtes Äußeres beschmutzen würde. Naja, zumindest der Gedanke daran reichte mir.. dieses Mal.
    Während ich durch den verregneten, tropisch wirkenden Wald stapfte, blieb ich immer wieder mit meinen Schuhen in der aufgeweichten Erde hängen. Ich hätte einfach sagen sollen das er sich selbst durch das Unterholz schlagen soll. Es war nicht gerade wahrscheinlich, dass ich hier überhaupt einen trockenen Ast hätte finden können.
    “Idiot!…”
    Wisperte ich unentschlossen ob sich diese Worte an mich selbst oder Kiren richteten. Es stand jedoch fest, mindestens auf einen von uns beiden traf dieses Wort ohne Ausnahmen zu. Ein leises Seufzen entglitt meinen Lippen und ich begann damit meinen Blick durch den Wald wandern zu lassen, auf der Suche nach irgendetwas, was man anzünden konnte. Ich kam so langsam vorwärts, dass es sich wie Stunden anfühlte, die ich mich durch die Gräser und Sträucher kämpfte. Auf einer kleinen Lichtung angekommen, verharrte ich, obgleich der Himmel in ein tristes Grau gefärbt war, erreichte etwas wärmendes Licht den Waldboden und wirkte wie eine Zuflucht, umringt von den umschließenden Fängen des Waldes.
    Beruhigende Stille umgab mich, kein Laut, kein Geräusch drang zu mir, nur das vereinzelte Tröpfeln, wenn der Regen auf die Blätter der Bäume traf, durchbrach das endlose Schweigen dieses Ortes. Im Vergleich zu der beengenden Dichte des Waldes, wirkte dieser kleine Riss im sonst so undurchdringbar erscheinenden Zusammenschluss dieser unzählbar vielen Pflanzen und Bäume wie eine Zuflucht, abgeschottet von den vielen Dornen und dem Gestrüpp, welches einem dem Weg hierher mit aller Macht zu verwehren schien. Leicht schmunzelte ich bei meinen Gedanken, manchmal war ich selbst erstaunt darüber welche Vergleiche ich zu dem was ich sah zog, dennoch, es graute mich bereits davor zurückzugehen und mich wieder durch sämtliche, schier nach mir greifenden Ästen zu schlagen. Tief zog ich die wie gereinigte wirkende Luft in meine Lungen und als wäre ich in Trance schloss ich meine Augen. Nur für einen kurzen Moment, in all dieser Ruhe schien das chaotische plätschern der kleinen Wasserkügelchen, welche so rein waren, dass sie das Sonnenlicht hätten reflektieren können bei ihrem auftreffen auf die Blätter einen harmonischen Klang erzeugten, als wäre es wie eine Melodie, welche meinen Geist und meine Gedanken in einen Zustand der Zufriedenheit zu versetzen vermochten. Es war wie eine Symphonie, einzig für dieses Ort komponiert und nicht gedacht für des Mensches Gehör.
    Wir hatten auf unserer Reise kaum Zeit um unsere Sinne zu entspannen, umso mehr genoss ich solche Gelegenheiten und voller Demut lauschte ich den beruhigenden Tönen der Natur. Nur für einem kurzen Moment, doch das musste reichen. Fast unmerklich zog ich meine Arme fest an meinen Körper, glitt mit meinen Fingerspitzen sanft über meine Oberarme bis hin zu meinen Schultern, sodass meine Daumen zärtlich an meinem feuchten Hals ruhten und mein Gesicht sich an meine Handrücken schmiegte. Sicher hätte Kiren schallend losgelacht, wenn er das gesehen hätte. Die kleine Ayari umarmt sich selbst…
    “Idiot!”
    Stieß es aus mir heraus, ließ mich meine Augen öffnen und meine Arme langsam wieder nach unten sinken. Die harmonischen Klänge verschwanden und es war wieder das unzusammenhängend erscheinende Plätschern des Regens, welches ich vernahm.
    Ich hatte einfach keine Lust mehr weiter durch den Wald zu stapfen, zumal mein Kleid schon wieder überall kleine Schnitte hatte, weil ich ja der Meinung war mir einen Weg durch Dornenbüsche bahnen zu müssen.
    Bevor ich den Rückweg antrat, sammelte ich einzelne, kleine durchgetriefte Äste vom Boden auf und packte sie mir unter die Arme. Wie er die trocken bekam war sein Problem..ich hoffte er würde ein Feuer machen können, andauernd waren mir Wassertropfen in den Nacken geprasselt, die mir jedes Mal erneut Gänsehaut bescherten und so langsam wurde mir durch diesen Umstand doch etwas kalt.
    Der dünne, seidene Stoff welchen ich an meinem Körper trug war nicht wirklich dazu im Stande meine fast schmächtig wirkenden Glieder zu wärmen.
    Seltsam, es dauerte nicht so lange wie ich dachte zurückzukehren.
    Mir kam der Gedanke das ich wohl nur wenige Minuten unterwegs gewesen sein konnte. Hatte ich wirklich so ein verqueres Zeitempfinden?
    Langsam schob ich das letzte Unterholz bei Seite durch welches ich die ganze Zeit hindurchgekrochen war und mein Blick wurde auf jene Lichtung frei, auf der wir uns niedergelassen hatten. Es dauerte nicht lang bis ich Kiren erfasst hatte und er mir prompt einen verständnislosen Blick zuwarf. Manchmal wünschte ich mir, er würde an seinem herabblickenden Auftreten ersticken, doch ich konnte wohl schon dankbar dafür sein, dass er nicht in gellendes Gelächter ausbrach.
    “Du siehst ja noch begossener aus als das Holz was du da bei dir hast.”
    Unfreiwillig zuckte ich bei diesen trocken ausgesprochenen Worten mit meinem linken Auge. Ich musste zugeben, ich sah sicher aus als hätte man mir literweise Wasser über mein Haupt gekippt. Ich spürte wie meine durchnässten Haare an meinen Wangen klebten und mein sonst so locker sitzendes Kleid eng an meiner Haut lag. Irgendwann war es jedoch genug. Ich weiß nicht warum, Kiren schaffte es immer mich mit so banalen Aussagen zum kochen zu bringen. Manchmal, wie auch in diesem Moment fragte ich mich weshalb ich mit diesem arroganten Kauz überhaupt unterwegs war.
    “Dann kümmere dich doch selbst um dein blödes Brennholz!”
    Aufgebracht brachen diese Worte aus mir heraus und ohne darüber nachzudenken beugte ich mich leicht nach hinten, um dann mit aller Kraft sämtliche Äste Richtung Kiren zu werfen. Ich hätte es am besten wissen sollen, nicht nur das meine Geschosse auf halben weg dumpf zu Boden fielen…nein, der matschige Waldboden nahm mir durch den Schwung jeglichen Halt und als hätte er nicht schon jedes Mal genug Gründe sich über mich lustig zu machen knallte ich mit meiner linken Wange gegen einen der mit Moos bewachsenen Bäume vor mir. Als wäre dieser dicke Stamm mein Geliebter umschlang ich diesen um Halt zu finden. Erschrocken schloss ich meine Augen, nicht wegen des Schmerzes, welcher zweifellos vorhanden war, sondern weil ich mich schon mental auf das hallende Lachen einstellte. Sicherlich würde es durch den ganzen Wald hinweg hörbar sein, es würde Kiren wohl niemals in den Sinn kommen Rücksicht auf mich zu nehmen.
    “Alles in Ordnung?”
    Langsam und etwas unsicher öffnete ich mein linkes Auge, versuchte meinen Blick zu schärfen und sah dann zu Kiren. Er lachte gar nicht? Würde ich ihn nicht kennen hätte ich sogar geschworen, dass in seinen Augen ein Hauch von Sorge zu erkennen war.
    “Idiot!”
    Wohl mein meist gebrauchtes Wort wenn ich mit Kiren sprach. Obgleich noch immer verunsichert, drückte ich mich langsam von dem Baumstamm weg und musste mir dann unweigerlich an meine Wange greifen, welche wohl in einem saftigen Rot glühte. Ich stellte mich darauf ein, später noch von ihm darauf “angesprochen” zu werden…
    “wag es dir gar nicht zu l…”
    Erst jetzt setzte ich unterbewusst die Geräusche, welche durch ein dumpf klingendes Geräusch ihren Höhepunkt fanden zu jenem Fakt zusammen, welcher sich mir bot. Ein lautes Jaulen ertönte kurz nach diesem markerschütternden Ton, welchen ich als eine Art Aufprall analysierte und dröhnte durch die wispernden Blätter der Baumkronen. Kaum einen Wimpernschlag später tauchte Kirens Sengo in meinem Blickfeld auf und schliff mehrere Meter über den aufgeweichten Boden. Regungslos blieb es liegen und nur ein verständnisloser Blick war es den ich von Kiren erntete. Langsam ging er zu seinem Partner, liebevoll strich er dem wie ein Mader aussehenden, grau-rötlich verzierten Lebewesen über sein nun vom Dreck bedeckten Fell und holte es dann letztlich in seinen Pokeball zurück.
    Kiren hatte gekämpft?
    Ich ging einige Schritte nach vorn, sodass ich weiter nach links sehen konnte und der Blick auf einen Jungen mit braunen Haaren und dessen Fukano frei wurde. Was wollte dieses Kind hier? Irgendwie konnte ich mir nicht helfen doch Wut stieg aus meinem Bauch empor und obgleich ich nicht einordnen konnte wem der beiden ich diese zu verdanken hatte, sollte das noch Konsequenzen haben….

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    Tze… Es gibt Momente im Leben in denen ich auf Regen wirklich verzichten könnte…
    Ständig perlen diese endlos vielen Tropfen in meine Augen und machen es mir immer schwerer einen klaren Blick zu behalten. Ich würde ja meinen Kopf schütteln um auszudrücken wie bizzar es ist, dass wir überhaupt zu solch einem Ende gekommen sind, doch ich kann mir nicht helfen, ich glaube nach all dem fehlt mir einfach die Kraft dazu…
    Mir bleibt kaum etwas anderes übrig als in den dunklen Himmel zu starren, wie die tief hängenden Wolken langsam, in der Unendlichkeit ihrer Freiheit, über meinen Kopf hinwegschweben und ihre nasse Fracht über der Stadt verteilen. Selbst wenn es nie wieder aufhören würde, wird es wohl kaum ausreichen jene Tränen, welche bis zu diesem Punkt vergossen worden, hinfort zu waschen.
    Zuviel ist geschehen, die Erde wurde mit Blut getränkt, diese Stadt wird niemals wieder ein Ort der Zuflucht werden.
    Ich weiß, ich bin nicht allein, ich weiß, dass meine Freunde bei mir sind, doch weshalb zittert jede einzelne Faser meines Geistes…
    Ich fühle eine erschreckende Einsamkeit in meinem Inneren, ich fühle Angst… Angst davor allein zu sein…
    Seit es angefangen hat zu regnen, kann ich kaum mehr ein anderes Geräusch als das plätschern der Wassertropfen, wenn sie auf die Erde treffen, vernehmen. Es ist nicht so, dass mir diese Situation gefallen würde, gern würde ich mir diesen schleiernden Film, welcher sich durch den Regen über meine Augen gelegt hat, mit meinen Händen hinfort wischen, gern würde ich diesen Ort verlassen, doch ich kann nicht.
    Ich habe schon vor einiger Zeit versucht meine Hände oder gar Beine zu bewegen, doch es rührt sich nichts, ich kann nichts weiter tun als zu Blinzeln, um meine Augen jedes Mal aufs neue von diesem wässrigen Film zu befreien und starr in den endlosen Himmel zu blicken. Es kam mir bereits der Gedanke, dass diese Verletzung an meinem Rücken wohl mehr angerichtet hat, als nur meine Haut zu zerschneiden, doch was sollte es mich noch kümmern, es gibt nichts mehr wohin ich gehen könnte… Unlängst habe ich mich damit abgefunden, dass der Regen nicht so warm sein kann, wie ich es an meinen Händen und meinem Rücken empfinde.
    Man könnte wohl mein momentanes Fühlen als Erleichterung beschreiben, ich will gar nicht meinen Kopf bewegen können, ich will gar nicht sehen wie es um mich herum aussieht. Ich will gar nicht sehen woher dieses wärmende Gefühl kommt, wobei ich befürchte zu wissen, dass es mein Blut ist, welches meinen Körper vor der Kälte des Regens schützt... und ich will nicht die Körper meiner Freunde und all der Menschen sehen, die wohl das gleiche Schicksal wie ich teilen und hier verharren werden. Still.. regungslos... wartend darauf, dass sich der endlose Schleier des Regens gänzlich über unsere Augen legt und selbst das Geräusch der aufkommen winzigen Wassertropfen letztlich verstummt.
    Dieser Regen..
    Es wirkt schon fast wie eine Strafe, immer schwammiger wird das Bild, welches ich mit meinen Augen erfassen kann… Vielleicht könnte man mich auch naiv nennen, dass ich diese zähe Flüssigkeit, welche über mein Gesicht rinnt für den Regen halte, doch was würde das noch für eine Rolle spielen wenn es nicht so wäre?
    Ich haben verloren, daran wird sich nichts ändern.. eine Geschichte ohne Happy End, es ist irgendwie einer der Momente, in denen ich für solchen Kitsch zu haben wäre, doch irgendwie bezweifel ich, dass
    sich noch alles zum Guten wenden wird… dies ist die Realität und es wird wohl keinen Helden in dieser Geschichte geben, der das Böse vernichtet und Frieden in die Welt trägt. Vielleicht ist dies auch schon längst geschehen, ich weiß noch immer nicht, auf welcher Seite ich in diesem Spiel gespielt habe…


    …Wer bist du? Ich verstehe… obgleich du dich über mich beugst, kann ich kaum deine Gestallt erkennen, verschwommen, so unwirklich erscheinst du mir in diesem Moment und dennoch bin ich mir sicher, dass du zu mir gekommen bist…
    Immer schwerer wird es einen klaren Blick zu fassen, doch niemals könnte ich deine wunderschönen Augen übersehen. deine Augen, das einzig Trostgewährende in dieser Stunde, das einzig gute an diesem verfluchten Ort. Deutlich kann ich das harmonische Pochen meines Herzens fühlen, ein Gefühl der Zufriedenheit, noch ein letztes mal war es mir gewährt, dich sehen zu können.
    …Dummkopf… du brauchst nicht zu weinen, nicht wegen mir…
    Ich würde dir gern sagen, dass du nicht zu trauern brauchst. Genug Tränen sind geflossen, genug Tränen werden fließen, es wäre schön, wenn du noch ein letztes mal für mich lächeln würdest.
    Ein letztes mal Blinzeln und dann bring es zu Ende, es wird Zeit, dass unsere gemeinsamen Erinnerungen enden, für mich geht es nicht mehr weiter, wir sind auf der letzten Seite meiner Geschichte angelangt.
    Ich sehe die Verzweiflung, den Hass und den Schmerz in deinen Augen, doch es ist okay, wir haben uns entschieden, wir wussten das für einen von uns der Weg hier enden wird und ich bin froh, dass letztlich ich hier liege und in deine wunderschönen Augen blicken kann…
    Ich danke dir, du lässt mich hier nicht liegen und wie ein Tier verenden, du gewährst mir diesen Segen, ich spüre die scharfe Spitze deines Schwertes an meinem Hals, zumindest denke ich, dass ich sie spüren kann. Ich danke dir… für alles…


    Dieser Regen…. ich werde jetzt wohl einfach… meine Augen schließen…


    ~What can you see in my eyes?~

    Herzlich willkommen,


    Dies wird die zweite und hoffentlich bessere Version meiner Geschichte „What can you see in my Eyes?“, nach sehr langer Abwesenheit bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass eine komplette Überarbeitung der Geschichte sinnvoller ist, als die verstaubte Version fortzuführen. Ich werde mich nach und nach mit den vorhandenen Kapiteln beschäftigen, Anderungen/Umschreibungen vornehmen und nebenher neue Kapitel verfassen, sodass, wenn ich mit den vorhanden fertig bin, genug neue bereits fertig habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim mitverfolgen der geschichte.


    Ich möchte direkt zu Anfang erwähnen, dass ich eine direkte bzw realitätsnähere Art und Weise bevorzuge mit Verletzungen und ähnlichem umzugehen. Verletzungen und ähnliches werden Konsequenzen haben und damit ein wichtiger Bestandteil dieser Geschichte sein.




    Verallgemeinert gesagt, wird sich diese Geschichte mit Vertrauen/Misstrauen und der zwischenmenschlichen Interaktion befassen. Es werden Pokemon agieren, jedoch nicht nur so, wie im Anime bekannt, sondern auch auf eine andere Art und Weise, näheres wird im ersten Kapitel folgen.




    Bevorzugt schreibe ich aus der Erzählerperspektive, doch wird direkt im Prolog zu erkennen sein, dass ich auch die "Ich-Perspektive" benutzen werde und allgemein, sofern ich denke, es ist der Geschichte dienliche die Stile wechseln. Wenn jedoch laut wird, dass eine Schreibart unerwünscht ist, da ich sie vielleicht nicht gut beherrsche, ist es jedoch auch möglich, dass ich mich auf eine Art, die Geschichte zu erzählen, beschränken werde.




    ich lege euch nun nahe, mit was sich meine Geschichte befassen wird:


    -Fantasy
    -Pokemon
    -Horror
    -Drama
    -Slice of Life
    -Splatter/Gore




    Meine Geschichte wird sich vom Grund her in der Zeit und dem Aufbau der Pokemonwelt bewegen, jedoch werden keine dazu bekannten Städte auftauchen, sondern lediglich das Grundgerüst, damit man Gefühl für die herrschende Zeit und Entwicklung hat, von diesem Anime gestellt.



    [tabmenu]


    [tab=Charaktere]


    [tab=Ayari]

    http://i48.tinypic.com/2em055u.jpg
    Name: Ayari
    Alter: 18
    Eigenarten: Ayari ist entgegen ihrer süßlichen Erscheinung ein Mensch zu dem sinnbildlich die Kälte des Winters am besten passen würde. Oft wirkt sie distanziert und desinteressiert, jedoch lässt sie es sich nicht nehmen ihren Freunden gegenüber einen harmonisch-liebevollen Charakter an den Tag zu legen. Entgegen ihrer Abweisenden Art scheint sie Unglück magisch anzuziehen und wirkt für andere eher kindlich unbeholfen als notorisch unterkühlt.
    Geschichte: -wird mit voranschreiten der Geschichte nach und nach eingefügt-
    Zusatz: Sie und Kiren waren schon vor dem Zusammentreffen mit Sephiris zusammen unterwegs.
    Pokemon: Nebulak, Zobiris
    Verbundener Geist: ?
    Besonderheit: Ayari trägt stehts ein aus schwarzem Stahl gefertigtes Katana auf ihrem Rücken oder in seidenen Stoff eingewickelt mit sich herum.


    [tab=Kiren]


    Name: Kiren
    Alter: 18
    Eigenarten: Obgleich Kiren fremden gegenüber abweisend und herabblickend gegenübertritt ist er wohl in Sachen Freundschaft die treueste Seele, welche auf Erden wandelt. Weshalb er jedoch den Bund der Freundschaft mit Ayari und Sephiris einging bleibt sein Geheimnis.
    Geschichte: -wird mit voranschreiten der Geschichte nach und nach eingefügt-
    Zusatz: Er und Ayari waren schon vor dem Zusammentreffen mit Sephiris zusammen unterwegs.
    Pokemon: Sengo
    Verbundener Geist: ?, ?
    Besonderheit: Kiren Trägt an seinem Gürtel befestigt mehrere messerscharfe Nadeln, welche er wie Wurfpfeile verwendet, mit sich herum.


    [tab=Sephiris]


    Name: Sephiris „Sephi“
    Alter: 16
    Name: Sephiris „Sephi“
    Alter: 16
    Eigenarten: Sephi ist ein aufgeweckter, hibbeliger Junge, welcher immer etwas erleben will. Er stellt den starken charakterlichen Kontrast zum Rest der Gruppe dar und verkörpert wohl die Sorglosigkeit des Lebens. Obgleich er jedem helfen will, steht diesem Unterfangen seine häufige Unfähigkeit im weg, die ihn wohl am ehesten dazu verhilft von allen als sympathisch empfunden zu werden.
    Geschichte: -wird mit voranschreiten der Geschichte nach und nach eingefügt-
    Pokemon: Fukano
    Besonderheit: -


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    [tab=Nebencharaktere]


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    [tab=Kojosurudex]

    vorweg möchte ich mich bei den drei geschriebenen kommentaren bedanken und zeitgleich meien entshculdigung aussprechen, dass ich darauf nicht geantwortet habe. leider gab es einige rl-technische sache, welche es mir dauerhaft nicht möglich gemacht haben um zei in diese geschichte zu investieren. Der Zustand soll sich jedoch wieder ändern und das heißt, dass ich nach all der zeit (und nach aufsetzen des pcs) die geschichte etwas überarbeiten werde, angefangen bei dem startpost wo nun einige images fehlen und die schriftart angeglichen werden muss. weiterhin werde ich mich nochmal an die kapitel setzen und sie so gut wie möglich überarbeiten um sie meinem jetzigen "gefühl fürs schreiben" anzugleichen und grobe fehler auszubessern.


    dies hier wird ein info post und er wird von mir aktualisiert, mit jeder sehen kann wie weit ich bin. (während der korrekturen und änderungen werde ich zeitgleich an neuen kapiteln schreiben, sodass ich dann einen flüssige nachgabe an kapiteln sichern kann).


    Infopost:



    In Arbeit:
    -änderung/verbesserung/anpassung des startposts
    -Kapitel 9


    geplant:
    -beantworten der ausstehen zwei kommentare
    -änderung/anpassung der kapitel 1-8



    Erledigt:


    -



    greetings
    Seraphim

    Hier nun nach sehr langer zeit ein neues kapitel. ich habe mich sehr lange damit herumgeärgert, es einige male komplett neu geschrieben und bin leider dennoch nicht wirklich zufrieden damit. ich gestehe, dass es mir irgendwie nicht möglich ist es besser zu verfassen, daher muss nun diese version herhalten, ich hoffe es findet dennoch gewissen anklang. durch das ständige neuschreiben konnte auch meine betaleserin nicht darüber schauen, ich hoffe einfach mal, dass das geschriebene keinen augenkrebs verursacht.
    ich wünsche viel spaß beim lesen und kritisieren.


    p.s.: ich finde die schriftart der überschrift nicht mehr nachdem ich meinen rechner neu aufgesetzt habe, daher muss es diese langweilige version sein, tut mir leid.



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    Kapitel 8: Selbstzweifel



    Es verstrichen nur wenige Minuten, bis Sephiris seine Hand an die vergoldete Klinke seiner Zimmertür legte und diese dann mit einem tiefen Atemzug öffnete. Er und Fukano hatten sich Mut gemacht, dennoch fühlte sich das hölzerne Tor, welches hinaus in den Flur führte, unbehaglich schwer an. Langsam offenbarte sich der schwach beleuchtete Flur, sein Blick zitterte leicht, doch er versuchte sich von seiner Nervosität nicht vereinnahmen zu lassen. Mit dem Verlassen seines Zimmers, breitete sich ein Gefühl der unmöglichen Rückkehr aus, doch ihm blieb kaum Zeit, sich über seine Zweifel Gedanken zu machen. Bedrückend fixiert spürte er einen scharfen Blick auf sich und war gezwungen seinen Zweifeln zu entsagen und sich auf Ayari zu konzentrieren, welche ihn ansah, als hätte er mehrere Stunden gebraucht um sich anzukleiden. Ohne jegliche Reaktion oder gar Emotion lehnte sie an der gegenüberliegenden Wand, ihre Arme vor ihrem Brustkorb verschränkt und kein Blinzeln unterbrach den starr haftenden Blick, welchen sie ihm schenkte. Ihre schwarzen, seidenen Haare ruhten sanft auf ihrer linken Schulter und verschwammen allmählich mit ihrem dunklen Kleid, welches sie an ihrem Körper trug. Wie ein ruhiger Fluss, welcher sich um jede Pflanze und jeden Stein legte welcher sich in ihm befand, bedeckte es sie und zeigte jegliche Zeichnung ihres Körpers, ohne zu vertuschen oder zu beschönigen. Filigran ruhten ihre Fingerspitzen auf ihren Unterarmen und tippten im Takt einer stillen Melodie, welche nur sie zu vernehmen schien.
    "Nervös?"
    Synchron drehten Sephiris und Fukano ihre Köpfe nach links, nachdem sie Kirens Stimme vernahmen und diese diese unangenehme Stille durchbrach und auch Ayaris Blick für einen Moment von ihm löste. Obgleich er Kiren kaum kannte, wirkte es befremdlich, als er ihn mit einem weißen T-Shirt und eine blauen, ausgewaschenen Jeans erblickte. Dieser hob seine linke Hand zu seinem Mund und streckte seinen Zeigefinger aus. Leicht bewegte er diesen erst nach links, dann nach rechts und gab ein mildes Lächeln preis.
    „Kein Kommentar, habe gestern Abend vergessen meine Sachen noch zu waschen.“, antwortete er auf Sephiris stille Frage hin.
    „Lass uns gehen, ich erkläre dir alles Wichtige auf dem Weg.“
    Er wartete nicht auf eine Reaktion, er wandte sich um, kein Blick der in Richtung Ayari entglitt und ging den Flur entlang, wobei das Licht der Lampen seinen dunklen Haaren jedes Mal, wenn er an ihnen vorbei ging einen anmutigen, doch auch mysteriös, anmutigen Glanz verlieh.
    „Von hier wirst du ihm kaum zuhören können...“, drang Ayaris Stimme von der Seite zu Sephiris und eine kurze Kopfbewegung deutete ihm das schnelle Aufschließen auf Kiren.


    Langsam löste sie die Verschränkung ihrer Arme, legte ihre Fingerspitzen an die raue Wand an der sie lehnte und mit grazilem Schwung drückte sie sich von dieser weg, nachdem Sephiris und Fukano ihrem stillen Rat nachgingen und Kiren folgten.
    //Er wird immer abweisender.. bald wird er dich zurück lassen und nur noch den Jungen als Begleitung bei sich haben wollen...//, zu lieblich für das was sie aussagten, drangen diese gedachten Worte in Ayaris Kopf. Melodisch klang jedes einzelne Wort ihrer Partnerin, doch schon seit langem überbrachten sie Botschaften von Abneigung und Misstrauen getränkt. Während jener Worte spürte sie die zarten Wangen ihrer Begleiterin auf der ihrigen und der warme Atem strich sinnlich über ihre Lippen. Begleitet von einem wohligen Kribbeln breitete sich Gänsehaut auf ihrem gesamten Körper aus und ließ sie nur für einen kurzen Augenblick von Wärme erfüllt ihre Augen schließen.
    Trotz der Geborgenheit die sie jedes mal spürte, wenn ihre Partnerin sie berührte, war sie gezwungen auf das zu reagieren, was sie geäußert hatte und somit führte kein Weg darum herum, dieses sehnliche Gefühl der Welt ohne Sorgen in sich zusammen stürzen zu lassen.
    //Welche Erkenntnis hat dich dazu gebracht so schlecht von ihm zu denken? Das war doch nicht immer so...//, erwiderte Ayari die Gedanken ihrer Partnerin dann letztlich und begann langsamen Schrittes Sephiris und Kiren zu folgen.
    //...Die Wahrheit...//


    „Dieses kleine Turnier findet einmal in der Woche über zwei Tage statt, in unserem Falle also Heute und Morgen.“, begann Kiren zu erklären als er Sephiris Blick bemerkte, welcher von der Seite zu ihm drang.
    „Schon etwas unklar?“, fragte Kiren auf die im gespendete, visuelle Aufmerksamkeit hin.
    „Ja...also...warum findet das denn so oft statt?“, brachte Sephiris etwas kleinlaut heraus, er war sich nicht sicher ob die Antwort so offensichtlich war wie er befürchtete. Fukanos interessierter Blick Richtung Kiren versicherte ihm zumindest, dass auch sein Partner die Antwort auf diese Frage hin erfahren wollte.
    „Sehr aufmerksam.“, folgte Kirens Antwort kaum dass ein paar Sekunden verstrichen waren.
    „Da es nur wenige Städte gibt, in denen es Schulen für künftige Trainer gibt, werden in den meist reise technisch darauffolgenden solche Turniere abgehalten, damit Anfänger so wie du, etwas Erfahrung sammeln können. Es dient dazu, dass man nicht zu unvorbereitet weiter reist und sich ungefähr vorstellen kann, was einen erwartet.“
    Schweigend nickten Sephiris und Fukano synchron und lauschten weiterhin Kirens Worten, während die Schritte der zwei auf dem steinernen Boden des Flures klackernde Geräusche hinterließen. Immer heller wurde der Gang in dem sie sich befanden und langsam wurde der Blick auf die gläsernen Schiebetüren frei, welche der Sonne Einlass gewährten und ihr wärmendes Licht in die Eingangshalle des Pokemoncenters strahlen ließen. Berührt von den leuchtenden Armen der Sonne blieb Kiren abrupt stehen, streckte seine Glieder leicht von sich und ließ ein entspanntes Seufzen von sich. Nachdem er sich kurz vor der Empfangsdame verneigt hatte, was Sephiris und darauffolgend Ayari ihm gleich taten, begann er seine Rede, während sich die Türen des Pokémoncenters öffneten, fortzuführen.
    „Du wirst drei mal kämpfen müssen, sofern es genug Anmeldungen gibt. Ab der zweiten Runde ist es möglich, dass du gegen erfahrenere Trainer antreten musst, auch das hängt davon ab, ob und wie viele sich angemeldet haben. Weitere Regeln werden während des Turniers erläutert.“ Während Kiren sprach, säuselte ein sanfter, erfrischender Wind durch die erwachte Stadt und verleitete alle Vier dazu, die frische Luft tief in ihre Lungen zu ziehen. Langsam wurde das dunkle Grau der Häuser in einen wärmeren, helleren Ton gebettet und vertrieb den tristen Anblick den sie boten.
    Kirens Kopf neigte sich gen Himmel, seine linke Hand legte sich schützend vor den Strahlen der Sonne an seine Stirn und nur vereinzelt funkelten einzelne lichterne Fäden durch seine Finger.


    Noch etwas intensiver als normal spürte Sephiris seinen Herzschlag und immer wieder versuchte er dieses bedrückende Gefühl welches dabei entstand herunterzuschlucken. Obgleich sein Partner zuversichtlich war, hielt sich die Selbstsicherheit bei dem Nachwuchstrainer sichtlich in Grenzen. Auch der aus Marmor bestehende Weg des Pokémoncenters, welcher links und rechts mit Sträuchern und Blumen in allen Farben verziert war, half nicht darüber hinweg, dass seine Gedanken ungeordnet und voller Zweifel wie Geister durch seinen Kopf spukten.
    „Du musst dich dieser Herausforderung stellen, das ist wichtig für deine Entwicklung als Trainer.“, fügte Kiren nach einer Pause welche die Ewigkeit zu übertreffen schien hinzu und sah dabei aufmunternd zu dem braunhaarigen Jungen. Sein Blick wanderte dabei an den Gemäuern der Häuser entlang und seine Stimme erfüllte die Luft mit einer Ruhe, welche auch auf Sephiris, wie das Funkeln der am Himmel stehenden Sonne eine beruhigende Wirkung hatte.
    Der Weg des Pokémoncenters war grauen Platten gewichen und rahmte nun links und rechts eine dünne, recht alt wirkende gepflasterte Straße. Viele Mehrstöckige Häuser fanden ihren Platz seitlich des Weges und bildeten mit ihren mehreren Stockwerken die Stadt Moro'a, welche allein durch seine Bauart weitaus größer wirkte als Luin.
    „Du bist doch nur auf das Preisgeld aus, wir haben kaum noch etwas und wir haben früher auch nie an solchen Turnieren teilgenommen.“ Vorwurfsvoll raunten diese Worte an Sephiris vorbei zu Kiren, welcher schlagartig seine Hand zu einer Faust geballt zu seinem Mund hob und ein ertapptes Hüsteln erklingen ließ. Fukano und sein Trainer wandten ihre Blicke abwechselnd zu Ayari und Kiren und waren gespannt auf dessen Reaktion.
    „Mag sein... dennoch ist das was ich gesagt habe dadurch nicht falsch.“, erklärte er sich so schnell wie möglich und führte seinen Weg zu ihrem Ziel fort.
    Es verstrich einige Zeit, als sich dann ein Gebäude, welches sich extrem von den anderen abhob vor den Vieren auftat. Es schien als würden alle Wege und Straßen direkt dorthin führen und es wie einen schützenden Wall einzäunen. Edel metallisch erschien sein Äußeres, unendlich viele verglaste Wände befanden sich oberhalb des Eingangsbereiches und ein gewölbtes, graues Dach schloss dieses kreisförmige Gebilde ab und bildete das Turnierstadion in Moro'a.
    Beim Anblick dieses beeindruckenden Gebäudes musste Sephiris schwer schlucken und ein kaum merkliches Schmunzeln huschte über Kirens Lippen, als er den Jungen neben sich betrachtete. Auch Fukanos Schritte wurden langsamer, als würde es an diesem Ort großes Unglück erwarten.
    „Ganz ruhig, tief durchatmen, wir betreten nicht die Hölle.“, bemerkte Kiren sanft, legte dann seine rechte Hand auf Sephiris Rücken sodass er nicht langsamer werden konnte, bis sie schließlich die die zwei großen, gläsernen Türen erreichten, die den Eingang zum Stadion bildeten.
    Langsam und bedächtig, als würden sie nichts kaputt machen wollen, schritten Fukano und Sephiris über den Teppich der Eingangshalle und wandten zeitgleich ihre Köpfe nach oben. Fast schon demütig betrachteten sie die hohe Decke, verkleidet mit grauen, riesigen Platten und in jede dritte von ihnen war eine Runde Lampe eingelassen, die mit ihren vielen Gleichgesinnten den Raum angenehmes Licht spendeten. Mitten im Raum blieb Kiren stehen und ließ Sephiris die Zeit sich an das Umfeld zu gewöhnen und die ganzen Leute zu betrachten, welche sich immer lauter werdend in dem Gebäude tummelten.
    „Das sind aber wirklich viele...“, brachte Sephiris schwer schluckend heraus und ließ seinen Blick ziellos umherwandern und egal wohin er sah, erfasste sein Blick eine große Menschentraube.
    „Ganz ruhig wahrscheinlich sind es alles nur Einwohner oder allgemein Zuschaer, immerhin ist es ein schöner Zeitvertreib sich Pokémonkämpfe anzuschauen.“, antwortete Kiren gelassen doch er merkte recht schnell, dass die Gewissheit um so viele die ihn beobachten würden Sephiris Unsicherheit sicher nicht verschwinden ließ. Noch schlimmer waren wohl die Gesprächsfetzen einiger Jugendlicher, die zu den Vieren drangen und Sephiris einen fast schon schmerzerfüllenden Druck auferlegten.
    „Hoffentlich sind die Anfänger nicht so schlecht wie letztes Mal!“
    „Was solls, wir haben dann immerhin was zu lachen!“
    „Wenn garnichts hilft, beschmeißen wir die Versager einfach mit irgendetwas“
    Obgleich für Kiren offensichtlich war, dass diese Drei, welche sich nur ein paar Meter von ihnen entfernt befanden nur Sprüche klopften, wirkten ihre Worte auf Sephiris sicherlich beängstigend.


    Ruhig schritt Ayari hinter den dreien her und betrachtete jede Einzelne von Sephiris Reaktion und lauschte, als wäre sie wie er ein Anfänger Kirens Worten, bis sie letztlich sanft ihre Stimme erklingen ließ:“Du musst dort vorn noch deine Anmeldung bestätigen, sonst kannst du nicht teilnehmen.“. Fast schon starr betrachtete Sephiris Ayaris ausgestreckten Zeigefinger und folgte diesem zu einem halbrunden Tresen, dessen Auflage aus penibel geformten, hellbraunen Holz bestand. Dahinter standen ein junger Mann und eine junge Frau, sie besaßen eine perfekte Körperhaltung und waren elegant mit einem Smoking, sowie einer schwarzen Weste und weißen Bluse gekleidet. Der junge Mann, dessen dunkles, kurzes Haar ihm immer wieder über die Augen fiel, sortierte hektisch einige Zettel und sah immer wieder fragend zu seiner stets lächelnden Kollegin.
    „Geh einfach nur hin und nenn deinen Namen, mehr musst du nicht machen.“
    Es schien fast schon wieder so, als wäre Ayari von Sephiris Zögern und Unsicherheit genervt, denn wie am Morgen in seinem Zimmer, besaß ihre Stimme einen leicht aggressiven Unterton.
    Verständnisvoll erntete Sephiris einen leichten Klaps auf seinem Rücken, sowie ein freundliches Nicken Seiten Kirens, woraufhin er langsam zu jenem Tresen ging und den leicht überfordert wirkenden Mann ansprach.


    „Du solltet netter zu ihm sein, er ist nervös.“, ließ Kiren verlauten, während er sich leicht zur Seite drehte und Ayari betrachtete. Auf seine Worte hin verschränkte sie ihre Arme vor ihrem Brustkorb und sah ihn ausdruckslos an, was irgendwie aufgrund ihrer sonstigen Emotionalität etwas beunruhigend wirkte.
    „Ich glaube du bist der Letzte, der mich irgendwie belehren sollte...“, auch ihre Stimme verriet keinen Funken ihrer Gefühle und verfehlte ihre Wirkung als stillen Vorwurf nicht um einen Zentimeter. Kiren achtete nicht auf jene Schritte, welche sich ihm näherten und wandte sich überrascht um als er Sephiris Stimme vernahm:“Gut, ich habs geschafft, war gar nicht so schwer.“, äußerte er sich mit einem verlegenen Grinsen und sah dabei zu seinem Fukano welches auch irgendwie erleichtert wirkte, als hätten sie bereits einen Kampf erfolgreich hinter sich gebracht.
    „Zeig dem Kleinen schon mal das Kampffeld, ich komme gleich nach.“. mit diesen Worten wandte sich Ayari von den dreien ab und verschwand kurz danach zwischen den immer mehr werdenden Menschen, welche gespannt auf den Beginn des Turniers warteten. Skeptisch sah Kiren seiner Gefährtin hinterher, nickte Sephiris dann jedoch zu und begab sich zu einer großen, grauen Tür, welche sich am hinteren Ende des Eingangsbereiches befand.


    //Du willst den kleinen wirklich fertig machen, mh? Aber wieso glaubst du schafft er es in die nächsten Runden?//
    Ayari reagierte nicht sofort auf die süßliche Stimme in ihrem Kopf, bis sie eine mehr oder minder ruhige Ecke erreichte und dann beschloss zu antworten:“...Immerhin hat er Kirens Sengo zu Boden geworfen, egal ob er ernsthaft gekämpft hat oder nicht...“. Kurz zögerte sie mit ihren nächsten Worten, da ihr das, was sie nun sagen würde, mehr als nur missfiel.
    „...Er hat wirklich Potential ungeachtet dessen, was ich von ihm halte, wenn er seine Unsicherheit in den Griff bekommt, wird er sehr stark...“
    //Vielleicht ist das so, doch du weißt, dass das Fukano nicht aufsteigen kann und somit wird er sehr bald an die Grenze stoßen, wo er nicht mehr besser werden kann. Es ist verantwortungslos den Jungen überhaupt mitzunehmen.//
    Ein undefinierbares Schmunzeln huschte über Ayaris Lippen, als sie den Worten ihrer Gefährtin lauschte.
    „Sag bloß du machst dir Sorgen um ihn? Seit wann denn wieder so mitfühlend?“. Als wüsste jene unsichtbare Gestalt selbst keine Antwort auf diese Frage, erklang keine weitere Silbe und das Gespräch endete mit Ayaris fragenden Worten.


    Staunend und mit weit aufgerissenen Augen betrachtete Sephiris das aus Sand bestehende Feld, welches durch weiße Markierungen eingegrenzt wurde. Rund herum befanden sich Tribünen und obgleich das Stadion um ein vielfaches kleiner war als jene, die er immer im Fernsehen gesehen hatte, erfüllte ihn dieser Anblick mit stiller Ehrfurcht. Sanft drangen die Strahlen der Sonne durch die Stadion umarmende Fensterfront über den unzählig vielen erscheinenden Sitzen und verlieh dem Feld eine Erscheinung von ruhmvollen Ausmaß und es war nicht schwer in träumende Gedanken zu verfallen, wie man inmitten des Aufgezeichneten Mittelkreis stand und die Jubelrufe der Zuschauer empfing. Mit einem stolzen Lächeln betrachte Kiren den Jungen und das Fukano neben sich, wie sich ihre Blicke und ihre Körpersprache änderte.
    „Dies sind Orte zum Träumen, nicht wahr?“, bemerkte er beiläufig, woraufhin ihn beide ansahen und und im Einklang zunickten.
    „Das ist Wahnsinn!“, brachte Sephiris seine und die Gefühle seines Gefährten zum Ausdruck.

    Wie eine bereits angewöhnte Bewegnung strich sich Ayari durch ihr schwarzes, langes Haar, als sie durch die Tür schritt und sich den beiden näherte.
    „Es ist nur solange Wahnsinn, wie du dich nicht blamierst und schallendes Gelächter erntest!“
    Als würde sie mit diesen Worten seinen gewonnenen Enthusiasmus zerschmettern wollten sprach sie diese Silben und blieb neben den Beiden stehen und es war ein strafender Blick den sie Seitens Kiren geschenkt bekam, doch mit all ihrer Ignoranz einfach ignorierte.
    Sephiris hatte kaum Zeit auf Ayaris Worte zu reagieren, denn es war wallendes, langes, rotes Haar, welches hinter der zufallenden Tür der Warteräume verschwand und seine gesamte Aufmerksamkeit auf sich zog. Schwer musste er schlucken und das Kribbeln in seinem Bauch begann stärker zu werden, innig hoffte er, dass es nicht jene Person war, die er hinter jenen feurigen Haaren vermutete.

    //...Yuka...//


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    Erneut erreichte mich eine Nachricht des Professors und daher ist es nun möglich dem Kojosuru-Dex ein weiteres Pokémon hinzuzufügen. Leider kann ich nicht sagen nach welchem Prinzip diese Informationen übermittelt werden, daher ist es mir auch nicht möglich festzustellen, in welchem Zusammenhang sie mit kürzlichen Ereignissen stehen. Es bleibt abzuwarten, nach welcher Reihenfolge der Professor seine Aufzeichnungen erstellt.


    Der neue Eintrag ist im Startpost dieses Treads zu finden.


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    Greetings
    Seraphim

    [tabmenu]
    [tab=danke]
    vorweg bedanke ich mich für die zwei erhaltenen kommentare.
    [tab=bastet]
    mhh...mhh...ich kann verstehen, wenn es wirklich schwer zu lesen war/ist. durcheinander ist es jedoch nicht, es ist komplett geordnet aber leider durch die stränge die ich eingebaut habe schwer nachzuvollziehen. dafür entschuldige ich mich natürlich auch, ich kam auf keinen grünen zweig, wie ich das ganze, was ich schreiben wollte verständlicher und übersichtlicher niederschreiben könnte. die vielen satzzeichen benutze ich auch eher ungern, aber wie erwähnt versuchte ich irgendwie die stränge zu trennen und auch verständlich zu zeigen was wohin gehört. hatte bereits ja anfangs erwähnt, dass das kapitel mir große probleme bereitet hat, ich hoffe jedoch, dass es trotzdem mehr oder minder interessant war.


    ich bedanke mich für dein kommentar.
    [tab=cynda]
    ich weiß nicht, hab mich da in eine unpraktische situation manövriert mit dem letzten kapitel aber ich bin jetzt zum glück daran vorbei und hoffe dass die nächsten kapitel für euch angenehmer zu lesen sein werden. habe die fehler korrigiert, danke für das raussuchen.
    es freut mich, dass das kapitel neugirig gemacht hat und gedankengänge zu den verschiedenen charakteren anregt. ich weiß noch nicht wie sehr es mir gelingt, jedoch möchte ich erreichen, dass man sich zu jedem von den dreien gedanken machen kann, ihre empfindungen und reaktionen nachvollziehen kann. dafür möchte ich nicht zwangsläufig dauerhaft auf aktion und co zurückgreifen und hoffe daher sehr, dass das gecschriebene nicht langweilig wirkt.


    ich bedanke mich für dein kommentar.
    [/tabmenu]


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    -Update-


    Der "verrückte Professor" arbeitet momentan an einer Datensammlung der bisher bekannten Kojosuru und hat mir einen Einblick in seine Aufzeichnungen gewährt. Er ist noch nicht sonderlich weit, weil das zusammentragen der informationen wohl etwas schwierig ist, dennoch habe ich die erlaubnis sein aufgeschriebenes zu benutzen.
    Ich erwähne dazu ausdrücklich, dass sämtliche aufzeichnungen seinem copyright unterliegen. zu finden sind die jetzigen gesammelten daten im startpost im submenue "kojosurudex". Ich hoffe er kann mir und euch aufschluss über die wunderbaren wesen geben die hier in dieser geschichte agieren.


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    ich wünsche euch viel spaß beim lesen des neuen kapitels:






    //Ich hätte niemals gedacht, dass du so trotzig sein kannst.//
    Ein fast erfreuter Unterton schwang in jenen Worte mit, welche in Ayaris Kopf widerhallten, nachdem sie ein geführtes Gespräch beendet hatte und sich zum Pokémoncenter zurückbewegte. Erst spärlich legten sich wärmende Sonnenstrahlen über die noch großteils schlafende Stadt Moro’a. Kaum Menschen waren auf den gepflasterten Straßen zu erblicken und vereinzelt lenkten angelegte Blumenbeete den Blick von den trist gestalteten Häusern ab, welche ununterbrochen links und rechts zu erblicken waren.
    “Das überrascht mich..ich dachte wir wären eins? Sollte es nicht vorhersehbar für dich gewesen sein, dass ich so handle?”
    Kaum hörbar wisperte Ayari diese Worte so hart und kalt, dass eine Zeit lang keine Antwort darauf zu vernehmen war.
    //Du scheinst wirklich wütend zu sein…//, sprach jene Stimme einfühlsam und ruhig. Obgleich Ayari zu Fremden stehts unhöflich war, war es jedoch etwas neues, dass sie selbst zu jener Gestalt, jener Stimme so aggressiv vorging.
    “Ich bin nicht wütend, ich stelle uns lediglich wieder auf eine Stufe…”, erwiderte das Mädchen mit den dunklen Haaren nur kurz und blieb dann schließlich mitten auf dem Weg stehen.
    “Sag mir nicht, dass du Angst vor den beiden hast?”
    Als wäre es ein Kommando gewesen, begannen sich schwarze Schlieren um die zwei Pokebälle zu ziehen, welche Ayari an einer Halterung ihres Kleides trug. Wie die Hände eines Kindes zogen sie sich kaum sichtbar an ihrem Körper empor und durch ein plötzliches Aufwallen von Energie, verschwanden die zwei dunklen Auren wieder in den rot-weißen Bällen, als wäre nichts geschehen.
    //Du solltest das lassen, sie werden dich verderben wenn du dich zu oft von ihnen Berühren lässt oder gar ihren Worten lauscht.//
    Sanft erklangen diese Worte, hallten flehend in Ayaris Kopf, doch zu diesem Zeitpunkt fanden jene gesprochenen Silben kein Gehör.
    “Ich würde fast meinen, dass du Angst hast, dass sie dich verderben…”
    Beängstigend erschien der Wandel von Ayaris bedenklichem Grübeln des letztrigen Abends zu jener Härte, die sie in diesem Moment versprühte.
    //Ich werde dich vor ihnen beschützen, dennoch wünschte ich, dass du dich von ihnen trennen würdest.//
    Ayari schloss für einen kurzen Moment ihre Augen und begann dann Schritt für Schritt ihren Weg fortzusetzen.
    “Du weißt, dass das nicht möglich ist, ich habe mir das nicht ausgesucht, sie kamen zu mir.”
    Natürlich war es auch dieser schemenhaften Gestalt klar, dass es nicht möglich war diese zwei Geister loszuwerden, doch war es ein Gedanke der Hoffnung, der sie diese Worte sprechen ließ. Es war zu jedem Zeitpunkt ein beunruhigendes Gefühl, dass diese beiden stets wie sie selbst an Ayaris Seite waren.
    //Dennoch hättest du sie nicht mitnehmen sollen, du hättest ihre Anwesenheit nicht akzeptieren sollen.//
    “…Das Gespräch ist beendet…”
    Erneut solch kühl gesprochene Worte - sie ließen wohl kaum Spielraum für weitere Diskussionen, so verlief der restliche Weg zum Pokémoncenter still und es waren nur die Stimmen der immer häufiger zu erblickenden Menschen, die langsam ihren Tag begannen, die zu vernehmen waren.


    Die elektronische, gläserne Schiebetür öffnete sich und gab den Weg in das Pokémoncenter frei. Kein Laut der Begrüßung richtete sie an die junge Dame mit rosa Haaren, welche wie jeden Morgen am Empfangsschalter stand und für jeden Trainer ein süßliches Lächeln auf ihren Lippen trug. Zielstrebig bewegte sich Ayari durch den Eingangsbereich, ignorierte die anderen Trainer, welche sich dort sammelten und zur Abreise fertig machten. Weiter die hell gestrichenen Flure entlang, welche am gestrigen Abend noch so bedrückend dunkel wirkten, erreichte sie letztlich, den Schimmer der an den Wänden angebrachten Lampen im Nacken, ihr Ziel. Kurz zögernd blieb sie vor Kirens Tür stehen, musterte diese, als hätte sie ein menschliches Wesen vor sich stehen.
    //Bereust du es jetzt doch?//, stachelte sie diese Stimme an, um sie scheinbar an ihre vorherige Sicherheit zu erinnern.
    “Nein!”
    Tief atmete sie ein, drückte die Türklinke herunter und trat ein.
    Kiren hatte sich gerade ein neues T-shirt überzogen, gewohnt in einem dunklen, violetten Ton und richtete seinen Blick sofort auf den Gast, der eingetreten war und sich nicht weiter in das Zimmer bewegte, als jene schwach leuchtende Lampe, welche neben dem Türrahmen an der Wand ihren Platz hatte.
    “Hast du ihn angemeldet?”, erklang seine Stimme ruhig und warf dann eines der Kissen zurück auf das Bett - er hatte wohl nicht gerade ruhig geschlafen. Obgleich er sich scheinbar die ganze Nacht umher gewälzt hatte, wirkte seine Erscheinung gepflegt und bot kein Anzeichen einer unruhigen Nacht.
    “Sicher…so wie du es mir aufgetragen hast…”
    Kiren stockte in seinen Bewegungen als er diese Worte so vernahm, wie sie gesprochen wurden. Er wandte sich nicht zu ihr, hielt noch immer eines der Kissen in seinen Händen. Das Problem war wohl nicht wie erhofft, genau wie der letzte Tag vergangen.
    “Es…tut mir Leid…”, sprach er leise doch wissend, dass sie ihn hören konnte. Noch immer drehte er sich nicht zu ihr, zurückblickend kam ihm der Bruch des Versprechens noch schlimmer vor, als zu dem Zeitpunkt, als er es mit Füßen getreten hatte.
    “Ich habe mich wohl etwas hinreißen lassen, es kommt nicht wieder vor…”
    Beißende Stille breitete sich in dem kleinen Zimmer aus und ließ es gleich der klaffenden Distanz, welche sich zwischen den beiden auftat, riesig wirken. Auf dem gestrigen Weg hierher erklang kein Wort welches von Ayari gesprochen wurde und auch jetzt blieb ihm ihre Stimme verwehrt, es ließ das Gefühl der Reue noch stärker in ihm aufsteigen. Nach einigen Augenblicken vernahm Kiren zwei leise Schritte, welche sich von ihm wegbewegten und als Ayari ihre linke Hand ruhig an den Türrahmen legte, wandte sie sich kurz um.
    “Ich sag dem Kleinen bescheid, dann kann er sich schon mal darauf vorbereiten.”, emotionslos sprach sie diese Worte, doch obgleich dem so war, erklang für Kiren ihre Stimme noch nie so abweisend. Nur mit einem Nicken reagierte er auf ihre Aussage, langsam fiel die Tür ins Schloss und ließ ihn mit einem mulmigen Gefühl, welches sich immer mehr wie ein Schleier um ihn legte, allein zurück.


    Als würde der härteste Winter herrschen und dessen zehrende Kälte in jedes Loch und jede Ritze schleichen, lag Sephiris eingemummelt in seiner pastellfarbenen Decke und würde man es nicht wissen, könnte man meinen es wäre ein murmelndes Untier, welches sich darunter verbarg. Nur vereinzelt tauchte eine weiß-graue, buschige Rute auf, zuckte und wedelte kurz umher, nur um dann wieder zwischen der endlos wirkenden Bettwäsche zu verschwinden.
    Die Klinke bewegte sich nach unten, ohne Verzögerung sprang die Tür auf und Ayari trat fast schon provozierend laut ein.
    “Wach auf, Faulpelz, lang genug geschlafen!”
    Während sie redete, stemmte sie ihre Hände in ihre Hüfte und beugte sich nach vorn, als würde sie damit erreichen wollen, dass ihre Worte noch lauter und schriller ihr Ziel erreichten, als es so oder so bereits der Fall war.
    Es verging kaum ein Bruchteil einer Sekunde, da sprang dieser Haufen Wäsche auf und saß wie ein Gespenst, welches sich gruselig wie es nur ging unter einem Laken versteckte, still da und nur eine Art verzehrtes Grummeln drang nach außen.
    “Eh…”
    Mit geweiteten Augen stand Ayari noch immer nach vorn gebeugt da und betrachtete dieses Wesen, welches noch immer keine Anstalten machte sich irgendwie zu rühren. Einige Male blinzelte sie, als erneut der buschige Schwanz erschien und dem ganzen eine bizarre Erscheinung verlieh. Wie in Zeitlupe begann letztlich die Decke runterzurutschen und gab nach und nach den Blick auf das, was sie verbarg. frei. Zerzauste, braune Haare, welche wie gegellt nach oben in alle Richtungen abstanden und letztlich halb geöffnete Augen, die von tiefen Augenringen, wie Jahrhunderte alte Klippen, liebevoll umrahmt wurden. Bei diesem Anblick beugte sich Ayari blitzartig zurück und riss ihre Hände ruckartig nach oben, die durch das Fenster einfallende Sonne legte Sephiris Gesicht in tiefe Schatten und ließ seine helle Haut noch blasser erscheinen.
    Als sie erschrocken zurückwich, fielen ihre langen, schwarzen Haare wie Samt von ihren Schultern und blieben ruhig fließend ihren Rücken entlang liegen.
    “Gott ist das gruselig!”
    Wie eine Statue saß Sephiris weiter regungslos da, scheinbar noch immer geistig schlafend, als sich ein von Fell bedeckter Kopf durch die Bettwäsche wühlte und ein weiteres Gesicht mit tief liegenden Augenringen zum Vorschein kam.
    “Das ist noch viel gruseliger…”, wandte Ayari bei diesem Anblick ein und betrachtete etwas ratlos die zwei Gestalten, die wohl nicht wirklich der Meinung waren, es wäre nötig gewesen früh schlafen zu gehen.
    Fukanos Kopf sank langsam nach unten auf Sephiris rechten Oberschenkel, ein Seufzen ertönte und ein vorwurfsvoller, verschlafener Blick war es, der zu dem braunhaarigen Jungen wanderte.
    “Gu~ten Morg~en…!”, entwich es Sephiris verschlafen und halb gähnend, während er wie eine automatisierte Bewegung behäbig versuchte, einige seine Haare wieder in Form zu streichen.
    Es fiel Ayari gar nicht so leicht nicht anzufangen laut loszulachen, daher herrschte zwischen seiner Begrüßung und ihrer nächsten Worte ein kurzer Moment der Stille.
    “Geh dich waschen und anziehen, wir wollen los!”
    Sephiris Kopf knickte leicht nach links weg und fragend schielte er das ihm gegenüberstehende Mädchen an. Das Gefühl lachen zu müssen verflog schnell, als Sephiris keine Anstalten machte auf sie zu hören und sie mit diesem dämlichen Blick anstarrte, als wäre sie diejenige die aus irgendeinem Zombiefilm entsprungen war.
    “Mach schon du Nichtsnutz!”, dröhnte es auf einmal in Sephiris Ohren, gefolgt von einem dumpfen Knall der durch Ayaris Schlag gegen den Türrahmen herrührte. Kerzengrade saß er auf einmal da, gleich seinem Fukano, die Augen der beiden weit aufgerissen. Dieser Ausbruch von Wut hallte wie ein Hammerschlag durch ihre Köpfe und ließ gänzlich alle Müdigkeit aus ihren Körpern weichen.
    “Also…”, atmete sie dann kurz durch, als sie sich dem Gehör der beiden sicher war.
    “Kiren hat dich für ein Turnier hier anmelden lassen, mach dich also fertig, wir wollen wie gesagt endlich los.” Langsam fühlte sich Ayari von diesem begriffsstutzigen, irgendwie langsamen Jungen genervt und verschränkte ihre Arme, ihre Aussage untermauernd, vor ihrem Brustkorb.
    “Ein…Turnier?!”
    Sephiris erschien hellwach und große Unsicherheit schwang in seinen Worten mit, sowie ein wankender Blick, welcher an seinen Partner gerichtet war. Die gestrigen Geschehnisse schossen in seinen Kopf, zu jener Situation, als er sich überfordert fühlte und nur dank Kirens Rücksicht kein schwerverletztes Fukano zu beklagen hatte.
    “Stehst du mal langsam auf?”
    Immer nervender und keifender wirkte Ayaris Stimme und ein geübter Blick erkannte sofort das Zucken ihres linken Auges, während sie Sephiris immer durchdringender ansah.
    “Also…”, begann Sephiris seinen Satz, wusste jedoch nicht wie er ihn vollenden sollte, daher griff er mit beiden Händen seine Decke und zog sie langsam, seinen freien Oberkörper bedeckend, nach oben.
    “Das…ist doch nicht dein Ernst?”
    Ayaris Kopf fiel resignierend nach vorn und massierend legte sie ihre linke Hand an ihre Stirn. Ein unverständliches Grummeln erklang, als müsste sie sich stark zurückhalten nicht einfach loszubrüllen.
    “Beeil dich einfach!”, erklang ihre Stimme knirschend, danach wandte sie sich direkt um, umschloss den Griff der Tür, trat heraus und warf sie mit einem lauten Knall zu und dies gerade so knapp, dass sie ihr schwarzes Kleid nicht zwischen dieser und Rahmen einklemmte.
    Zurück blieb ein verdutzter Sephiris und dessen Fukano, welches fragend zu seinem Begleiter blickte.
    “Ein Turnier…ist das nicht etwas früh?”
    Aufmunternd stupste das Fukano mit seiner schwarzen, feuchten Nase gegen Sephiris Unterarm und nickte diesem selbstsicher zu.
    “Ich glaube, ich sollte mehr wie du sein…”
    Lächelnd, jedoch noch immer verunsichert legte er seine Hand auf den Kopf seines Pokémon und strich sanft darüber, bis er sich letztlich vom Bett schwang und seine Glieder weit von sich streckte.
    “Komm Jacky, wir machen uns fertig!”
    Seine Hände zu Fäusten geballt sprach Sephiris diese Worte und wandte sich zu seinem Gefährten.
    Stille.
    Dieser jedoch drehte sich einfach nur von ihm weg, ließ sich auf das Bett sinken und rollte sich zusammen.
    “Nicht gut?”
    Ein lautes Schnaufen erntete er auf diese Frage hin und keine weitere Reaktion seitens Fukano erfolgte.
    “Ehm..also…”
    Nachdenklich kratzte sich Sephiris an seinem Hinterkopf und betrachtete das rote Fellbündel, welches ihn ignorierend da lag, als wäre es nur eine Art Wollmütze, die auf ihn gar nicht reagieren konnte.
    “Schon gut…wir suchen uns einen Namen für dich aus, der dir auch gefällt, okay?”
    Entschuldigend lächelnd beugte er sich nach vorn und erhoffte eine Regung seines Partners. -Glück gehabt- Fukano hob seinen kleinen Kopf, sah zu seinem Trainer und machte dann einen weiten Satz aus dem Bett.
    “Super, also dann, wir müssen zu einem Turnier!”
    Sephiris Ausruf unterstützend bellte Fukano mehrere Male und er wusste nicht ob er sich irrte, doch er war der Meinung, dass er eine Art freudiges Lächeln im Gesicht seines Partners erkennen konnte.

    sou, da wären wir wieder, ein recht langes kapitel diesmal. fangen wir ohne umschweife an.


    Respekt und Würde:


    warum erklärst du was ein kunai, lässt shinai aber außen vor?


    "ken versuchte sich auch, von amaya geleitet, an den künsten des kampfsportes" wäre doch inhaltlich korrekter oder?


    mhh...spontan ein starker bruch, dass sie um seine sicherheit besorgt ist, kommt recht unerwartet....ah, eine zeile später weiß sie es ja doch. willst du mit "begehrte" das ausdrücken, wofür es steht? erscheint in dem context etwas komisch dieses wort zu wählen, oder ichseh da grad eine andere situation.


    wenn man den einwand weglässt, dass sie vertrauen spielt usw. ist es doch keine möglichkeit den willen von jemandem zu brechen? der akt des erschleichens an sich, bestärkt, im nachhinein erniedrigt man vielleicht, aber wille brechen ist etwas ...mhh...
    das mit der herrausforderung würde ich nicht unbedingt wieder so direkt benennen, der leser bekam jetzt in den vorherigen zeilen mit, dass sie jagen will, daher könnte man den weglassen.


    puh...ehm..hier beißt sich wie ich meine etwas sehr. sie will ihm doch garkein respekt zollen, sie will, dass er ihr spielzeug wird, diese zwei sachen sind doch etwas argh verschieden, als dass sie koexistieren könnten.


    mhh..der schwanz von hundemon ist wirklich pfeilähnlich, wäre es aber nicht sinnvoller ihn als solches zu beschreiben, was er darstellt? dämonen/teufel ähnlich?



    den flammenwurf könntest du doch wie auch das aero-ass etwas genauer beschreiben. das sammeln des feuers im maul, wie es vielleicht zwischen den zähnen hervortänzelt usw. bei spezialattacken bieten sich die besten möglichkeiten mit sowas rumzuspielen, nutz sie am besten alle.finsteraura wäre auch ein guter kandidat dafür, da man selbst noch eigenes einbringen kann. nur dunkel und so ist doch etwas langweilig.


    die kombination mit flammenwirf, wirbelwind und silberhauch ist wirklich sehr gut beschrieben.
    darauffolgend beschreibst du die attacken besser, lässtj edoch außen vor, wie hundemon diese ausführt.


    dass man bei kehrtwende sien team nennen muss, wusste ich garnicht, wieder was gelernt.


    "Galoppa federte sich vom Erdboden an, während Hundemon den Kopf in den Nacken legte, um die nächsten Schritte seiner Kontrahentin einschätzen zu können.
    „Flammenblitz!“
    In rotem Feuer getaucht, schoss sie vom Himmel auf den Gegner herab."
    >hier solltest du galoppa direkt bennen und nicht nur "sie" nutzen, da du hundemon zuvor behandelst, vorallem weil beide mit feuer hantieren und der hund natürlich auch weiblich sein könnte.


    sicher man muss nicht brutal beschreiben, ohne frage, wenn du so schön benennst, wie hundemon in galoppas flanke beißt, sollte auch eine spur zurück bleiben. muss ja kein klaffendes loch oder ähnliches sein, aber vielleicht zumindest kleine einstiche oder sonstiges.


    sehr schön, wäre die story vorhersehbar, hätte ken gewinnen müssen, schön also, dass dem nicht so is.


    mhh...langsaam scheint amaya weichgespülter als ken selbst. du hast zwar ienen zwei wochen cut eingebaut am anfang, jedoch geht dieser wechsel zu wahrer empfindung zu ihm doch relativ schnell.


    nagut...okay, er steht doch irgendwie auf frauen.


    die szene ist schon irgendwie süß, wie sie so da sitzen und er sein herz ausschüttet. klar soll ihre beziehung zueinander auch wohl einen kernpunkt der geschichte darstellen, aber wenn das alles so schnell geht, gibt es halt bald nicht mehr viel, wie du das vorrantreibst. schritte zurück sind immer riskant und wirken mit pech aufgezwungen. du betitelst es zwar nur als "respekt" den sie empfindet, aber da ist ja eindeutig mehr. bin schon kein freund von romanzen, aber davon abgesehen wäre der konflikt zwischen den beiden zwecks ihrer unterschiedlichen wesen auf längere sicht gesehen doch interessanter gewesen.


    ----------


    das kapitel ist gut, der kampf gefällt mir, man könnte noch bisschen mehr details einbauen, wie die pokemon etwas machen, krallen in den boden schlagen um fest stand zu haben usw.. die beschreibungen der attacken hast du ab der mitte wirklich sehr gut hinbekommen, anfangs hab ich das doch etwas vermisst.
    doch etwas bitter stößt der starke wandel von amaya auf, den du auch nicht mehr wirklich rückgängig machen könntest, wirkt halt alles etwas schnell, zumal es ja erst das glaub dritte kapitel ist, wo es um die beiden geht. der punkt der homosexualität, der deine geschichte zu etwas besonderem macht, verblasst immer mehr, da du dir dahingehend die hintertür gelassen hast, dass er ja bisexuell zu sein scheint. empfinde ich persönlich als etwas schade, weil der geschichte in dieser beziehung und der art und weise wie du dieses kapitel aufgebaut hast eigentlich nur ein weg offen steht. spielt keine rolle wie das ganze enden wird, der punkt, dass es in einer romanze enden wird, was am anfang der geschichte so abwägig schien ist praktisch unausweichlich und nun wird es wohl nurnoch eien frage der zeit sein, bis sich diese tatsache durch jedes kapitel welches von den beiden handelt, ziehen wird.


    klar macht es deine geschichte nicht schlechter, ich als leser habe mir das nur doch extrem anders vorgestellt, dieses jagen von amayas seite hätte wirklich witzig werden können aber gut, es bleibt ja noch die story an sich, die wirklich interessant werden kann.



    greetings
    Seraphim

    Hallo zusammen, erstmal möchte ich mich für die lange wartezeit entschuldigen, ich hatte doch mit diesem kapitel zu kämpfen.
    das problem und das werdet ihr wohl feststellen, hat mir der letzte personenabschnitt bereitet, wo ich auch einige kursive stellen eingebaut habe. ich habe umgeschrieben, umformuliert usw. doch ich glaube das r eicht noch immer nicht. ich hoffe mit dem kursiven ist es möglich den inhalt und die handlung nachzuvollziehen. eigentlich wollte ich auch in diesem blauton weiterschreiben jedoch ging die oben genannte formatierung darin gänzlich verloren, daher musste es schwarz/grau sein. trotz der wohl aufkommenden komplikationen ist es hoffentlich möglich dieses kapitel zu genießen, da doch einiges an arbeit darin steckt.


    greetings
    Seraphim




    Sanft lag das sterile Weiß auf den Wänden des kleinen Zimmers. Nur ein einfaches Bett, ein schmaler Nachtschrank und ein Badezimmer, gerade mal so groß, dass man sich darin ohne Komplikationen umdrehen konnte, zierte einen der vielen Räume des Pokémoncenters. Ruhig lag die Nacht über dem Gebäude, dessen Haupt ein großer aufgezeichneter Pokéball schmückte. Sternenklar war der Himmel und das sanfte Leuchten der unzählbaren Lichter verlieh der Stadt Moro’a ein Antlitz fernab sterblicher Schönheit. Es waren kaum mehr zwei Stunden Fußmarsch nötig gewesen um hierher zu gelangen und nachdem der Regen mit seiner bedrückenden Härte immer stärker wurde, blieb ihnen nichts anderes übrig als den Wald nahe Lyruns zu verlassen und hier ihre durchnässten Glieder zu trocknen und aufzuwärmen. Stille lag über dem Pokémoncenter, vereinzelt brannten noch Lichter in den spartanisch eingerichteten Zimmern und nur selten konnte man tapsende Schritte vernehmen, wenn jemand über die Flure huschte. Eines der noch hellen Zimmer befand sich im Erdgeschoss an dessen Tür ein graues, kleines Schild angebracht war, darauf stand in schwarzen Lettern geschrieben: “Zimmer 09”. Hinter dieser hölzernen Tür, die erst vor kurzem mit Farbe gestrichen worden war, welche ihren Duft noch immer in voller Stärke verbreitete, stand ein junger Mann inmitten des Zimmers. Seine Hose lag wahllos weggeworfen auf dem hellen Boden und berührte nur mit einem der aus Stoff geschnittenen Beine den kleinen Teppich, welcher wohl als Verschönerung dienen sollte. Nasse, schwarze Strähnen lagen wie immer über seinem linken Auge, doch diesmal schillerte es wie ein Tor zu einer anderen Welt durch diese hindurch. Seine ehemals weiße Weste fand ihren Platz, gleich seiner Hose, irgendwo im Zimmer und lag da als würde sie nur darauf warten von dem Schmutz und Schlamm befreit zu werden, um endlich wieder von seinem Besitzer getragen zu werden. Ein schwarz-violettes Shirt und eine farblich einhergehende Shorts zierten als einziges noch seinen Körper.
    Langsam bewegte sich Kiren zum Badezimmer, öffnete die Tür welche den Eingang zu diesem kleinen Reich bildete und stellte sich vor den in Augenhöhe hängenden Spiegel über dem Waschbecken. Zögernd wanderte sein Blick durch den Spiegel an ihm herab bis zu seinem Oberkörper, welcher nur noch knapp davon erfasst wurde. Als würde er sich selbst liebkosen strichen seine Hände an seiner Brust entlang, seine Fingerspitzen fühlten die Muskeln welche sich unter dem Shirt verbargen und griffen dann letztlich in Tallienhöhe an das Ende und begannen das Kleidungsstück langsam hochzuziehen. Fast schon klebrig wirkte das durchnässte Stück Stoff und lag noch enger an seinem trainierten Körper, als es sonst bereits der Fall war. Tief atmete er ein, sog den frischen Geruch, welchen der Raum ausstrahlte, in seine Lungen und zog das Shirt langsam empor, bis ein weißer Verband zum Vorschein kam. Kurz krampften seine Finger unkontrolliert und wirkten wie Herzschläge einzelner Lebewesen als das beruhigende Weiß langsam einer rötlichen, bedrohlichen Farbe wich. Für einen kurzen Momentschloss Kiren seine klaren, blauen Augen und schluckte das beunruhigende Gefühl, welches in ihm aufkeimte hinunter und begann das Shirt weiter anzuheben. Die rote Schneise wurde breiter, dachte nicht daran irgendwann aufzuhören, so zog sie sich von seinem Bauchnabel bis knapp unter seinen Hals und tauchte den sterilen Verband immer weiter in ein dunkles Rot und verkündete damit nachdrücklich seine Existenz. Ein dumpfer Schlag durchbrach die Stille als Kiren mit voller Wucht gegen die weißen Fliesen der Badezimmerwände schlug, um dem Gefühl der leisen Verzweiflung Ausdruck zu verleihen.


    “Verdammt noch mal... es heilt einfach nicht...”
    Abwertend betrachtete ich mein Spiegelbild, diesen schwachen Körper, welcher einfach nicht dazu in der Lage war diese Wunde zu heilen. Fast jeden Tag stand ich so da und betrachtete diese Verletzung, welche wie ein Mosaik meinen Oberkörper zierte. Ich hätte mich eigentlich schon damit abfinden müssen, dass ich dieses Andenken wohl ein Leben lang behalten würde. Das wurde mir schon klar, als sie nach einem Monat noch in voller Größe meinem Körper einen abartigen Anblick verlieh. Jetzt sind es bereits zwölf Monate und noch immer ist es unverändert, lächelt mich förmlich an und scheint mich mit blankem Hohn zu bewerfen. Langsam fuhr ich mit meinen Fingern der linken Hand über meinen Oberkörper, zum Übergang, wo sich meine helle Haut in ein ungesundes Violett färbte, sich dann aufbeulte und nur noch blankes Fleisch erkennbar war. Die Entzündung verschwand einfach nicht, die Wundränder waren unregelmäßig und jedes Mal wenn ich mir die Verletzung erneut ansah, hatte ich das Gefühl, als hätte sie sich weiter ausgebreitet. Was brachte es eigentlich jedes Mal mit Wehmut diesen Mackel meines Körpers anzustarren… Ich nahm mir eines der pastellfarbenen Handtücher, welche penibel geordnet an den Hacken neben dem Waschbecken hingen und begann damit die Wundflüssigkeit und das Blut, welches unregelmäßig wie kleine Minen aus der Wunde traten, abzutupfen. Ich hatte einen unmenschlich hohen Verschleiß an T-Shirts, das Blut welches immer durch den Verband drang, ließ sich kaum bis gar nicht entfernen. Ich bemerkte wie sich ein Schmunzeln auf meine Lippen legte als ich darüber nachdachte. Es hingen hier wohl zu wenige Handtücher um die Wunde zu säubern, also beschloss ich die Dusche zu benutzen, wohl eine weitaus effektivere Variante.
    Ich entledigte mich meiner restlichen Kleidung und stieg unter das warme Nass. Ein Zucken durchfuhr mein Körper als die kleinen Wassertropfen wie Nadeln auf die Wunde träufelten und obgleich ich mich daran bereits gewöhnt hatte, konnte ich diese Reaktion nicht verhindern. Langsam fuhr ich mir mit meinen Händen über mein Gesicht, während ich dieses unangenehme, prickelnde Gefühl an meinem Oberkörper spürte und das leicht rötlich gefärbte Wasser im Abfluss verschwand. Ein Gutes hatte diese unschöne Erinnerung, ich konnte sie als Mahnmal benutzen, dass wir nicht mehr kämpfen sollten, obgleich ich dieses unausgesprochene Abkommen heute gebrochen hatte. Die Ohrfeige hatte ich wohl mehr als nur verdient…


    Langsam durchschritt ich die langen, dunklen Flure, welche seitlich alle paar Meter die Tür zu einem weiteren Zimmer beherbergten. Kaum ein Laut war mehr zu vernehmen, nur noch vereinzelt drang Licht unter den Türschwellen hindurch und verriet mir, dass sich die meisten hier im Pokémoncenter schon zu Bett begeben hatten. Für mich kam das nicht in Frage, meine Gedanken würden mich so schnell nicht ruhen lassen.
    //Machst du dir immer noch Gedanken?//
    Wohlig sanft erklang jene Stimme in meinem Kopf, eine Stimme, die mich schon seit langem begleitete. Ihr sanfter Klang legte sich fast wie ein Schleier voller Symphonien um meinen Körper und bedeckte mich mit einer Sicherheit, die mir niemand anderes hätte gewähren können.
    “Ich verstehe nicht, warum er sich mit dem Zwerg überhaupt eingelassen hat”, antwortete ich so leise und ruhig wie nur möglich und schritt ohne zu zögern die schwach beleuchteten Gänge entlang. Das Licht reichte kaum ohne sich zögernd fortzubewegen, doch ein beruhigender, grünlicher Schimmer, welcher hinter mir seinen Ursprung fand, warf seinen Schein vor meine Schritte und erleuchtete somit meinen Weg.
    //Vielleicht reichst du ihm nicht mehr als Begleitung? Vielleicht hat er es satt sich um dich zu kümmern.//
    Während dieser Worte spürte ich schmale, zarte Finger, welche sich auf meine Schultern legten und feines, wallendes Haar, dass sich an meine Wangen schmiegte.
    “Darf ich dich um etwas bitten?”
    Ich versuchte auf ihre Aussage nicht einzugehen, obgleich diese gesprochenen Worte wie die meinigen klangen, wollte ich die mögliche Wahrheit darin nicht sehen.
    //Was immer du willst, das weißt du.//
    Natürlich durfte ich sie um etwas bitten. Sanft schmiegte sich ihre Wange an die meinige und jedes ihrer Worte fühlte sich wunderschön und rein an, wie die eines göttlichen Wesens und ich hatte das Glück, dass sie an meiner Seite war.
    “Könntest du bitte aufhören meine Stimme zu benutzen? Es ist jedes Mal beängstigend, manchmal weiß ich gar nicht, welche meine Gedanken sind.”
    Ein leises Kichern erklang und ich spürte wie ihre Finger von meinen Schultern hinab über meinen Oberkörper strichen. Ihre Fingerspitzen berührten vorsichtig den nassen Stoff meines Kleides und es fühlte sich an, als würde sie meine nackte Haut liebkosen.
    //Du weißt, dass das nicht geht. Ich gehöre zu dir... ich bin du, wir sind eins.//
    Ich weiß nicht ob die entstehende Gänsehaut vom Inhalt ihrer Worte herrührte oder ob es die sanften Berührungen ihrer Finger waren, als würden sie über die Saiten einer Violine streichen, welche sie wie extasische Stiche kleiner Nadeln über meinen Busen führte.


    Vorsichtig legte ich meine linke Hand an die Türklinke, drückte sie langsam nach unten und öffnete den kleinen Raum, wo ich das sich erholende Sengo von Kiren vermutete. Kaum erreichte mich der schwache Schimmer der medizinischen Instrumente, welche das kleine Marderpokémon sicherheitshalber überwachten, verschwand das grünliche Licht hinter mir und ließ mich mit dem dunklen Schatten der Flure allein zurück. So leise wie möglich betrat ich das kleine Zimmer wo inmitten eine kleinere Version eines Bettes für Menschen stand und darauf erblickte ich dann das weiß-gräuliche Pokémon, welches zusammengerollt darauf lag. Es hatte keine Verletzungen davon getragen, das erfüllte mich seltsamer Weise mit einer Art Stolz. Ich hätte nicht akzeptieren können, dass der Zwerg mit seinem Köter es tatsächlich geschafft hätte, Sengo in einem wirklichen Kampf zu besiegen.
    Zögernd kniete ich mich vor den Marder und strich ihm sanft über seinen mit Fell bedeckten Kopf.
    “Du hast es bestimmt genossen mal wieder kämpfen zu können. Du bist voller Stolz und dennoch hat er von dir verlangt Rücksicht auf das Fukano zu nehmen.” Fast wie ein melancholisches Wispern gingen diese Worte über meine Lippen, während ich das ruhende Sengo in seiner vollkommenen Schönheit betrachtete.
    >Er ist doch der Sohn des Professors<, waren seine Worte gewesen. Weshalb glaubte Kiren, dass das ein Argument wäre, welches bei mir irgendeine Wirkung hätte erzielen können…
    Nachdenklich betrachtete ich meine linke Hand mit welcher ich ihm mit aller Kraft, die mir zur Verfügung stand, eine Ohrfeige verpasst hatte. Schlimm genug, dass er sich mit dem Jungen abgegeben hatte, ihm dann jedoch auch noch zu erlauben uns zu begleiten…
    >Wenn wir wirklich verfolgt werden, werden sie auch hinter ihm her sein.< Ich hätte nichts lieber getan als ihm für diese Worte eine weitere Ohrfeige zu verpassen.
    “Weshalb konnte er überhaupt allein darüber bestimmen ob wir Sephiris mit uns nehmen?”
    //Wegen dieser angeblichen Wunde. Jedesmal wenn er diese als Untermauerung seiner Entscheidungen benutzte, machtest du einen Rückzieher.//
    “Die angebliche Wunde…weshalb angeblich?”
    //Hast du sie jemals gesehen? Weißt du, dass sie wirklich existiert? //
    “Die anderen wussten auch davon, also warum sollte sie nicht da sein?”
    //Ist es nicht seltsam, dass wir scheinbar die Einzigen sind, die davon nicht mit hundertprozentiger Sicherheit wissen?//
    Darauf wusste ich keine Antwort, bevor ich mir auch darüber Gedanken machen konnte, bemerkte ich, wie mich Sengo mit schmalen Augen ansah.
    “Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken…”, sprach ich leise und lächelte dem kleinen Marder liebevoll zu. Ich bemerkte nicht sofort, dass es gar nicht mich ansah, sondern schier an mir vorbei blickte zu irgendetwas, was sich noch in diesem Raum aufhielt.
    //Du solltest dich gegen ihn wehren, weshalb erlaubst du ihm auch dir zu verbieten mit mir oder besser gesagt, überhaupt zu kämpfen?//
    “Kiren meinte, dass es für mich und alle anderen nicht gut wäre…”
    Sie ließ mich mit dieser Aussage allein, sie antwortete nicht und ich war gezwungen über meine eigens gesprochenen Worte intensiv nachzudenken.
    “Schlaf weiter und erhol dich gut”, lächelnd sprach ich diese Worte und strich dem Sengo sanft über den Kopf, sein Blick noch immer starr an mir vorbei gerichtet.


    Ich verließ das Zimmer, erneut von dem grünlichen Schimmer begleitet, welcher mir nach wie vor Licht spendete. Kaum erreichte ich meinen kleinen Raum, an dem wie bei allen anderen ein graues Schild hing. Auf dem meinigen stand: “Zimmer 08”. Es ertönte ein dumpfer Schlag von nebenan, als würde jemand mit aller Kraft gegen eine der Wände schlagen. Ein Zucken durchfuhr meinen Körper, ich wusste, dass es Kiren war und ich kam nicht darum herum mir Gedanken darüber zu machen, was ihn wohl dazu verleitet hatte.
    Ich öffnete die Tür, trat in mein Zimmer und ließ mich auf dem frisch gemachten Bett nieder. Ich musste mich wohl damit abfinden, dass wir von jetzt an zu dritt unterwegs waren.
    //Du solltest Duschen und dich aufwärmen, sonst wirst du noch krank.//
    Ich nickte nur knapp, es gab nichts, was dagegen sprach. Ich richtete mich wieder auf, entfernte mein nasses Kleid von meinem Körper und stieg begleitet von dem hellen Schimmer hinter mir unter die warme Dusche.


    Schweigend starrte der Junge an die weiß gestrichene Decke. Sein braunes Haar hatte sich wie ein Fächer auf der pastellfarbenen Bettwäsche des Kopfkissens ausgebreitet, sein kleiner Begleiter lag zusammengerollt neben ihm und spendete Sicherheit gewährende Wärme, als er seinen rötlichen Körper an seine Taillie schmiegte. Die feuchte, schwarze Nase seines Fukano zuckte immer wieder leicht und sog voller Entspannung die von Stille durchzogene Luft in seine Lungen. Sanft und ruhig bewegte sich sein Brustkorb bei jedem Atemzug, während Sephiris vorsichtig über den kaum von Fell bedeckten Bauch strich und jedem Herzschlag lauschte, den er durch seine Hand spüren konnte.
    “Ich kann es kaum glauben, dass wir so schnell Zwei gefunden haben, die mit uns reisen wollen…“
    Nur ein lauteres Ausatmen seines kleinen Freundes war auf diese Worte hin zu vernehmen. Fukano schien sichtlich erschöpft zu sein und das war wohl die einzige Möglichkeit für die es noch Kraft hatte, um seinem Denken Ausdruck zu verleihen. Während ein Schleier der Stille das kleine Zimmer durchzog, verschränkte Sephiris seine Hände hinter seinem Kopf und wanderte mit seinem Blick an der Decke entlang.
    “Wir müssen noch einen Namen für dich ausdenken, sonst war das ja Papas Aufgabe, aber ich glaube er wird es uns nicht übel nehmen, wenn wir das diesmal machen.“
    Keine Reaktion des Fukanos erfolgte, außer dass es sich noch mehr zusammenrollte und sein kleiner, weißer, buschiger Schwanz kurz wackelte und dann wie eine Feder wieder auf die helle Bettwäsche niederfiel. Kurz betrachtete Sephiris seinen Partner und ließ dann seinen Blick zum Fenster, hinaus zum Himmel schweifen.


    “Dieses Mädchen ist irgendwie beängstigend…”
    Während dieser Worte spukte mir die ganze Zeit das Bild im Kopf herum, wie sie aus dem Wald heraus gestürmt war, Kiren eine Ohrfeige verpasst hatte, sodass ich fast der Meinung gewesen wäre, dass mich der Schmerz den sie erzeugte, hätte erreichen können.
    Ich konnte zu dem Zeitpunkt kaum verstehen worüber sie redeten und als ich auch nur einen Schritt nach vorn getreten war, war es ein gruseliger Blick, den ich von ihr geerntet hatte. Irgendwie erschien es mir dort so unwirklich, als sie ein paar Minuten zuvor so ungeschickt war und unfreiwillig einen der vielen Bäume umarmt hatte.
    “Das sah wirklich zu komisch aus…”, sprach ich zu mir selbst.
    Es fiel mir schwer ein Lachen zu unterdrücken, umso erstaunlicher war es, wie dieser Kiren dabei so ernst bleiben konnte.
    “Ich glaube, dass sie uns nicht dabei haben möchte…”
    Erneut sah ich zu meinem Fukano, welches seelenruhig neben mir lag.
    “…Ich glaube Kiren wird uns aber vieles beibringen können.”
    Ich richtete mich ruckartig auf, Fukano schreckte nach oben, machte einen Satz von Bett hinunter und sah sich angespannt um. Ich ballte meine rechte Hand zu einer Faust und sah es an.
    “Wir sorgen schon dafür, dass sie uns mag!”
    Ich spürte den Blick Fukanos auf mir und wandte mich zu ihm. Große, fragende Augen sahen mich an und da fiel mir auf, dass meine Aktion wohl sehr nach einem verwirrten Menschen aussah.
    “Entschuldige..ich werde dich nicht mehr erschrecken”, während dieser Worte klopfte ich neben mir auf das Laken um anzudeuten, dass es wieder zu mir kommen sollte. Leicht skeptisch starrte es mich an, legte seinen Kopf etwas schief, doch letzten Endes dauerte es nicht lange, bis ich den wärmenden Körper wieder neben mir spürte. Auch ich ließ mich danach wieder zurück ins Bett fallen und verschränkte erneut meine Hände hinter meinem Kopf.
    Es hatte nicht wirklich so ausgesehen, als würde Kiren sie davon überzeugen können, dass ich mit ihnen reisen könnte, doch nach der Ohrfeige die er erhalten hatte, wirkte das Bild etwas seltsam. Kiren griff sich an seinen Bauch, als würde der Effekt der Ohrfeige bis dorthin nachhallen und so absurd wie das war zog sie danach zurück. Nicht nur ihre Hand sank nach unten, auch ihre ganze Haltung veränderte sich, wirkte nicht mehr so rasend, eher erschien sie wehmütig und mitfühlend. Nach einer Weile, in der ihre Unterhaltung ruhiger verlief, ließ ich mich auf dem nassen Boden nieder, es spielte keine Rolle mehr, ich war so oder so von oben bis unten von Schlamm und Dreck bedeckt gewesen. Ihr Gespräch dauerte fast eine Ewigkeit, wobei Kirens Haltung und Mimik sich zu keinem Zeitpunkt veränderte, doch bei ihr war es fast wie ein Farbenspiel als sich vor allem ihr Blick fast von Minute zu Minute änderte. Einmal hätte ich eine weitere Ohrfeige erwartet, doch erneut legte Kiren seine Hand vor seinen Körper und sie bremste.
    “Ich glaube das wird eine sehr spaßige Reise”, entfleuchte es meinem Mund, obgleich ich diese Äußerung eher nur als Gedanken in meinem Kopf behalten wollte.
    Während sich die beiden unterhielten, kam ich mir zwar wie ein ungeliebter Gegenstand vor, doch irgendwie drängte sich in mir das Gefühl auf, dass ich unbedingt mit ihnen reisen wollte. Außerdem… Kiren war auf meiner Seite, es lag dann jetzt wohl an mir sie von mir zu überzeugen.
    “Das wäre ja gelacht, wenn ich das nicht hinbekomme…!”
    Es war ein vorwurfsvoller Blick meines Fukano den ich erntete, als ich erneut laut mit mir selbst sprach und ich kam nicht darum ihm entschuldigend über den vom rot-weißen Fell bedeckten Kopf zu streichen.
    “Das kann nur gut für mich sein… ich will dich nicht noch mal in einem Pokémonkampf hängen lassen…”
    Den ganzen Tag schon fühlte ich mich schuldig deswegen und Fukanos Art, mich immer noch treu anzusehen, machte es nicht gerade einfach dieses Gefühl abzuschütteln.
    Ich vernahm ein leises Schnaufen und einen Stups in meine Seite. Ich sollte wohl doch langsam ruhig sein, Fukano wollte schlafen und es hatte sich diese Erholung auch um einiges mehr verdient als ich.


    Ruhig lag die Nacht über dem Pokémoncenter. Das sanfte Leuchten der Sterne tauchte, das sonst so beängstigende Dunkel in einen glänzenden Schleier und erschuf eine Kulisse der Romantik in all ihrer Pracht. Obgleich sich der tiefe Schlaf wie ein ausbreitender Duft über alle Trainer in diesem Gebäude gelegt hatte, waren es dennoch verschiedene Augen, welche den Himmel in all seiner düsteren Schönheit betrachteten. Verschiedene Gedanken schweiften umher und sollten bis zum nächsten Morgen keine Ruhe finden. Letzte Lichter der Stadt Moro’a erloschen und zurück blieben kalte Gebäude, welche von weiten Feldern umgeben in die Nacht empor ragten. Ein Tag endete und ein neuer würde beginnen, ein Tag gefüllt von Träumen und Gedanken der Menschen, sowie derer ihrer Pokémon.


    “Ich habe einen tollen Namen für dich!”
    Ein letztes Keuchen ertönte, als ein kleiner, Fell besetzter Kopf gegen jemandes Rippen stieß.

    gomen, bin wirklich sehr sehr spät dran, hatte aber wie erwähnt die letzten wochen echt keine zeit. versuche nu aber etwas schneller zu lesen damit ich nicht immer zwei kapitel hinterher hänge.


    so, fangen wir an:


    "Jener war voll mit all den seltsamen Objekten, die für gewöhnliche Menschen keinen Sinn ergaben. "
    -mhh ich kann mir schon vorstellen was du damit sagen willst, jedoch ist es unvorteilhaft kein beispiel miteinzubringen. ich zum beispiel wäre jetzt so jemand der sagen würde "lass mich selber entscheiden was sinn für mich ergibt". versteh mich nicht falsch, so ist schon okay, hätte nur erwartet, dass du dir da son kleines freakiges ausdenkst.


    "Flüche in der alten Sprache, vereinigt mit Magie, sollten ihr Respekt lehren."
    -wäre da nicht besser "...hätten ihr respekt lehren >können<"? er tut es ja nicht. gerade wegen dem folgenden wäre halt diese "wenn ich könnte, dann würde ich" formulierung vielleicht praktischer.


    ich bin wohl einfach gestrickt aber sowas:
    „Einen Job? Wer bist du, dass du mir eine Anweisung geben kannst?“ Schon bald waren sein Verstand und seine Sinne geschärft.
    „Deine Vorgesetzte.“
    ist wirklich sehr komisch, zumal ich mir denjenigen dann mit großen augen und einem dummen gesichtsausdruck vorstelle.
    "Dass der mächtigste Magier Hoenns bloß in schwarze Boxershorts gekleidet war..."
    -nichts gegen schwarze boxershorts! (nur eine sinnlose aussage meinerseits)


    "Seine Magie lähmte ihre Glieder, ließ sie zu seiner Marionette werden"
    -mhhh..ich weiß nicht, wirkt etwas naja, einfach gemacht. wie genau stellt er das denn an? finde es hätte bei der stelle gute möglichkeiten gegeben das wirklich sehr interessant zu beschreiben. so hat es wie ich meine keinerlei wirkung und überliest sich förmlich.


    "Wenn er mit ihr zusammen war, konnte er all seine Sorgen vergessen, konnte spüren wie sich das Licht in ihm langsam entfaltete. "
    -gut, sowas ist mir persönlich zu kitschig und wirkt meist für mich unglaubhaft in bezug auf "alle sorgen vergessen". mehr oder minder sicherlich übertreibung, hoffe ich, dennoch hinterlässt es immer irgendeinen nachgeschmack an dem man mit pech bei späterem lesen zu knabbern hat.


    später hats du zweimal in 3 sätzen folgend antlitz.


    "Worte der Welt konnte ihn nicht von seinen Empfindungen und seiner Blutlinie befreien. "
    da fehlt ein "n" bei "konnte"


    sou, das wars soweit. interessant zu lesendes kapitel, weiß momentan jedoch noch nicht so gut ,was ich davon halten soll. wir haben eine beschriebene romanze (überhaupt nicht meins aber das jemandem als schlecht anzurechnen wäre falsch), die einführung von dämonen (fand ich irgendwie unglücklich eingebracht, weil es durch die ich-perspektive etwas lapidar wirkt)und den gedanken den man als leser haben muss: "warum um alles in der welt legt hide die nicht einfach alle um und gut is?" du präsentierst ihn als übelst machtvoll und er schafft es nicht seine liebste vor ner sterblichen zu retten? itoe umlegen, bruder entmachten oder ein "sei ruhig sonst..." an den kopf werfen. ich nehme schon an, dass das alles einen grund hat, nur kommt es momentan halt einfach nur fragwürdig rüber. du wolltest ja hide extrem darstellen doch irgendwie scheint sich das problem aufzutun, dass diese zu schnell aneinander gereiht sind und vielleicht mangelnd beschrieben werden. das problem ist, der wandel vom einem zum anderen empfinden muss einfach exakt beschrieben sein, damit es glaubhaft rüberkommt. kann mich auch irren aber mir erscheint es momentan so.


    mehr habe ich diesmal garnicht zu sagen...recht wenig irgendwie, hoffe ist für dich ausreichend.


    greetings
    Seraphim


    p.s.: kann es sein, dass du bei rin, sowie dem bruder absichtlich auf beschreibungen verzichtet hast? wenn nicht wäre das für deine sonstigen beschreibungen recht ungewöhnlich

    sou, da wären wir nun bei dem kapitel "geknickte engelsflügel".


    ich muss sagen, das kapitel war wirklich gut. ich war erstaunt wie nett kyo eigentlich ist, im vergleich zu amaya. das wirkliche prachtstück in dem kapitel ist das guardevoir, ich mag dieses pokemon. ich glaub in nem kommentar wurde auf das wort hexe in bezug auf sie eingangen. kann man im grunde halten wie ein dachdecker, magierin wäre wohl stimmiger gewesen aber aufgrund der reise in die vergangenheit ist "hexe" doch schon zutreffender. ich fand sie wirklich toll beschrieben, genauso ihre bewegungen und ihre stimme.
    ken ist also wirklich homophob bzw bisexuell, hatte amaya also recht. finde ich eine wirklich gute idee, weil selten genutzt jedoch fand ich den ausspruch "hat sich zu seiner bisexualität" bekannt oder so ähnlich etwas plump. vergleichend mit den anderen beschreibungen die du benutzt hätte ich erwartet so etwas wie "gestand seinen zieheltern die liebe zu seines gleichen" oder ähnliches, erwartet.
    natürlich stellte ich mir die frage, wann wurde papinella aus ihrem pokeball gerufen? hätte sie nicht helfen können? daraus resultierend, wieso wurden nicht weitere pokemon gerufen als impegator besiegt wurde? ich weiß nicht, hätte es besser gefunden sie einzubinden, weil es sonst fragwürdig erscheint. es hätte z.b. gereicht wenn bruta sie dennoch einfach mit seinem schweif weggefegt hätte, weil sie zu schwach sind.


    die szene mit den verwuschelten haaren war gut um etwas lockerung einzubringen, damit die "negativen" charaktere nicht die story bestimmen. hier hatten wir übrigens ein sehr gutes beispiel für das was ich am vorherigen kapitel etwas bemängelt hatte. amayas aussage "darf ich ihn behalten?" genau so hatte ich mir das vorgestellt, einfache, direkte aussage wo der leser kurz ein "wtf" blick aufsetzt und sich dann amayas persönlichkeit bewusst wird ohne dass du in diese richtung lenken musstest. allgemein wirkte sie etwas anders als in den vorherigen kapiteln. weiß nicht genau, sie wirkte in ihrer art gleich, jedoch menschlicher und nachvollziehbarer, war nicht alles in eine richtung gelenkt und besaß nicht nur etwas was sie einen nicht mögen ließ, sondern ihr ein gewissen style verlieh. wenn du ihre art und weise, so abweisend, keck, jedoch wohl dosiert beibehälst, gibt sie einen wirklich guten charakter ab.
    da ich nicht wirklich sentimental veranlagt bin wirst du kein "oh war das süß" oder "uh, wie traurig" bei tamas und kens szene lesen, jedoch kann ich dir sagen, dass du die geschehenisse wirklich gut rübergebracht hast und man mit den charakteren mitfühlen konnte. ich frage mich grad, wie tief sie wohl gefallen sind als sie aufs wasser aufschlugen. ich weiß nicht ob du dir dessen bewusst bist aber deine variante mit dem "ich prall zuerst auf, damit du nicht soviel abbekommst" funktioniert wirklich nur bei wasser. der aufschlagende körper bricht die oberflächenspannung und somit bekommt der direkt darauffolgende körper nicht soviel ab. wäre man jetzt jedoch kritisch muss man sagen, dass ken eigentlich hätte sterben müssen. betrachtet man die genannte szene unter diesen punkten würde tamas körper nicht reichen die spannung abzufangen weil ken praktisch genau auf ihm liegt. damit wird die spannung und der druck auf ken übertragen, würde tama knappe 10cm+ vor ihm aufschlagen würde ken nur auf tamas körper treffen, wobei sich ein neuer dünner wasserfilm darüber gebildet hätte und somit wäre genug federung vorhanden. dennoch wirkt es schon glaubwürdig da man ja nicht zu real an die sache rangehen muss. bei einem festen gegenstand verhält es sich natürlich so, dass beide draufgehen da die innereien zerschmettert wären und keinen aufprallschutz bieten würden und nur im glücksfall, abhängig von der höhe, ein leben retten würden.


    ich finde einen homosexuellen charakter aufjedenfall interessant und bin gespannt wie du damit weiter hantierst, würde fast wetten, dass das amayas jagdtrieb weckt (gehe mal davon aus, dass sie solch einen besitzt). hoffe du baust guardevoir noch häufiger ein, wirklich ein sehr tolles poki welches jedoch zum glück sehr selten vorkommt. (nach meiner schwärmerei wohl nicht verwunderlich, dass sie in meienr story auch eine rolle spielen wird...)


    rechtschreibfehler habe ich nicht gefunden und erneut muss ich ja dazu erwähnen, dass ich eh keine finde, solange sie mich nciht beim lesen stören oder zu offensichtlich sind.



    dieses kapitel hat mir bis jetzt am besten gefallen, weil es ama als hauptcharakter in einem licht erleuchten ließ in welchem man sie wirklich als solchen betrachten kann ohne jene kapitel in denen sie eine rolle spielt stöhnen zu müssen. weiter so, wirklich sehr gut geworden, werde mir so schnell wie möglich das nächste kapitel durchlesen.


    greetings
    Seraphim

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    hou, danke für dein kommentar. ich muss gestehen, solch kritik hätte ich nicht erwartet. ich habe mir dein kommi einige male durchgelesen und mir gedanken darüber gemacht. ich bin zu dem entschluss gekommen, dass ich mit einigem nicht wirklich übereinstimme, aber fangen wir ganz vorne an.
    hehe, thema farben malwieder, habe bei bisafans das bild von sengo angeschaut und für mich sieht das gelb aus *g*. hat also nichts mit den kojosuru zutun, viel mehr war es gleich am anfang wie sengo aus dem pokeball kam eine andeutung zu dieser thematik. ich frag dich einfach in zukunft was welche farbe ist.
    ich denke gerade über das wort "langatmig" in bezug auf den kampf nach...wir haben ganze öhh..drei attacken die visuell nicht sonderlich was hergeben, außer maximal glut (btw änder ich das mit den brocken, zulange her dass ich den anime geschaut habe und hab daher die animation aus den spielen genommen) und sonst agieren eigentlich hauptsächlich nur die trainer. das ist so gewollt, der kampf an sich ist nicht das zetrum dieses kapitels was denke auch ersichtlich daran sein sollte, dass der erzähler sehr schnell davon abwandert und sich dem auftauchen ayaris widmet. nun aber einer der punkte, die ich wirklich so nicht stehen lassen kann. du meintest es solle noch schneller, rasanter, plötzlicher, energiegeladener geschehen...aber mhh..wir haben insgesamt nur glut und den schiltzer sengos die wirklich intiniert sind. nur eine davon benötigt eine schnelle bwegung und die habe ich wie ich finde ausreichend beschrieben. ich frage mich speziell, was du mehr willst, unter dem gesichtspunkt das fukano ein WELPE und es sein erster kampf is,t empfinde ich es als blanken unsinn es als eine rakete darzustellen oder es gar zu stark koordiniert agieren zu lassen.
    vielleicht habe ich auch falsche hoffnungen erweckt, der kampf jedoch war sicher nicht dazu da blanke aktion einzubringen, es ging um die interaktion zwischen trainer/poki und trainer/trainer und das habe ich wie du meintest gut hinbekommen.
    ich gebe zu ich fühlte mich bei der aussage "an kämpfen musst du noch üben" etwas in meiner schreiberehre gekränkt, nicht weil ich etwas beschreiben wollte und es nicht hinbekommen habe, sondern eher weil wohl nicht erkannt wurde wozu dieser kampf da ist. ich werde definitiv nichts daran ändern nachdem was du gelobt hast ist es genauso geworden wie es sein sollte, mehr sollte garnicht erfüllt werden.die wörtlichen reden mehr in den text einbinden, okay, werde ich in zukunft machen.während ich jetzt geschrieben habe, kam mir noch immer nicht in den sinn inwiefern etwas langatmig gewesen sein soll, beide attacken verbrauchen nicht mehr als drei zeilen und darin sind die ausführung und der effekt beschrieben. dass ich keine laute eingebunden habe sehe ich ebenfalls ein, muss ich mir mal gedanken machen was für ein geräusch so ein mader wohl macht.


    "Aber Übung macht den Meister, denk noch einmal darüber nach und lass die Situation noch lebendiger werden"
    ich bin sicherlich nicht perfekt aber im zusammenhang mit dem von dir kritisierten bleibt mir nichts anderes übrig als diese aussage zu ignorieren, da laut deinen aussagen alles erreicht wurde was ich wollte und nur die interpretation über den schwerpunkt des kampfes innerhalb des kapitels von dir anders gedeutet wurde als von mir dargeboten.



    die fehler werde ich natürlich korrigieren und wenn ich darf würde ich dir das nächste kapitel wieder vorher zeigen zwecks probelesen.


    ich bedanke mich für dein kommi und natürlich für deine kritik


    greetings
    Seraphim


    [tab=bastet]
    haja, der titel des kapis, ehrlich gesagt, so pralle finde ich ihn auch nicht aber da fehlte mir wohl die fantasie um etwas passenderes und auch schöner anzuschauendes zu benutzen.
    ich wollte das kapitel nicht zwanghaft aktionreich gestalten und habe daher etwas lockernde aussagen/reaktionen eingebaut wie z.b. das "weißt scho ndas wir dich hören können?". es sollte halt sephiris unerfahrenheit darstellen aber auch aufzeigen, dass kiren nicht hart kämpft und auch mehr oder minder locker an die sache herangeht.
    ich bedanke mich für dein kommentar


    greetings
    Seraphim


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    hou, sou, nu schau ich mir mal das kapitel "alte runen" an.


    rechtschreibfehler oder sonstiges liste ich diesmal nicht auf, liegt zum einen daran, dass ich nur zwei gefunden habe und zum anderen vermute ich mal, dass diese bereits irgendwo erwähnt wurden.


    wir sind nun also wieder bei amaya und ken..mhhh..was ihre gegensätzlichen persönlichkeiten angeht bilden sie schon ein niedliches pärchen. dass sie ihn zu seinem leibeigenen machen will..okay,ich sag mal, kam jetzt nicht so überraschend als das man sagen müsste, das passt charakterlich nicht zu ihr,aber:dadurch, dass du den gedanken wirklich sehr ausgeschmückt und beschrieben hast (im grunde nichts schlechtes), wirkt es wie ich meine für diese situation zuviel, etwas übertrieben.wie gesagt, der fakt an sich ist in ordnung.pappinellas aktion fand ich ganz interessant und auch gut, zwar wirkte es hektisch bis garnicht genau beschrieben im vergleich zu den anderen sachen aber das ist noch okay. ich frage mich gerade nur, wie der schmetterling mit den kurzen armen die kette um den hals bekommen hat. ich habe pappi jetzt zwar nicht direkt im kopf aber ich würde meinen, dass sie zu kurze arme für sone aktion hat, wenn ich mich irre überlese das einfach.


    gut, ken hat kein selbstbewusstsein, das wird auch über mehrere zeilen hinweg beschrieben, genasu wie sein wille nicht stark genug ist um sich gegen sie zu wehren. ich finde das aber nur nur etwas unpraktisch da du dieser thematik sehr viel aufmerksamkeit gewidmet hast, dass er die wand hinabklettert, trotz höhenangst. es passt wie ich meine nur mehr oder minder knapp zusammen, dass er den mut dafür aufbringt. phobien sind stark genug um die stärksten menschen in die knie zu zwingen, egal wie mutig sie sein mögen. es ist nicht so, dass man sich nur kurz überwinden muss, für einen kleinen moment, nein, es geht viel weiter und kann jemanden psychisch stark angreifen. diese tatsache, dass er diese angst also überwunden hat, sei es auch nur für diesen abstieg, macht den rest seines charakters etwas ...ich will nicht unglaubwürdig sagen, es bietet jedoch einen fast zu stark kontrast, egal wie man es dreht und wendet. phobien lösen nunmal todesangst aus und da ist son dürres mädel was unhöflich ist kein ernstzunehmendes equivalent.


    kens reaktionen und gedanken finde ich gut und auch vorallem außreichend beschrieben, bei amaya jedoch kam in mir das gefühl auf, dass du aufjedenfall die meinung des lesers dahinlenken wolltest, was für ein "arsch" sie ist. die ersten paar zeilen war es okay, aber es folgten immer mehr, immer mehr hast du ihre gedanken ins negative beschrieben, sodass man meinen konnte, du wolltest unbedingt die meinung des lesers über sie erzwingen.


    gut, die gedanken mit "ich bin wie eine maschine, die macht keine fehler" ect. ist natürlich wirklich sehr mainstream aber najo, es passt halt am besten, es erweckt halt nur den eindruck des einfach gewählten weges, was an sich ja nicht ganz hinaut, weil du dir ja wie erwähnt sehr viel mühe gemacht hast sie so unmenschlich wie möglich darzustellen.


    allgemein sei wohl zu sagen, im grunde ist ken recht symphatisch, gerade weil er nicht so standard ist und auch angst zeigt. dass es übertrieben viel angst und demut ist, gut, das ist halt sein charakter, daran gibt es im grunde nichts auszusetzen. bei amaya jedoch steigt so das gefühl auf, dass ich (als leser) sie so in der geschichte nicht wirklich toll finde. nicht als unsymphatischer char wie es bei vielen bösewichten sein soll, sondern naja...großteils liegt es wohl daran, dass ich beim lesen über ihre gedanken das gefühl nciht loswerde, dass zu sie zu sehr und zu gezwungen unsymphatisch machen willst. im grunde hat man das nach den ersten paar zeilen wo du damit anfängst verstanden doch bohrst du mit der erzählerperspektive noch weitere einige zeilen lang damit, wo ich dann letztlich gehofft hatte, dass du dich endlich etwas anderem widmest.


    wie gesagt, unsymphatisch und gemein kann sie ja sein, das empfinde ich auch als sehr angenehm abwechslungsreich, jedoch darf es nicht zuviel sein.


    ich sags aber nochmal, mich interessiert da wohl eher was hideaki, itoe und rin so treiben, finde die konstellation obgleich von diesen noch nicht viel bekannt ist bis jetzt am interessantesten weil ken und amaya momentan ein gleichbleibendes monotones bild abgeben vonwegen runtergebuttert werden und runterbuttern.



    übrigens ist es garnicht so leicht nicht die kommis der anderen zu den schon erschienenen kapiteln durchzulesen x3bin gespannt wie es weitergeht, werde versuchen diesesmal früher zu schreiben, damit ich nicht ewig zwei kapitel hinterher hänge.


    greetings
    Seraphim

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    [tab=bastet]
    mhh...gut, das nehm ich wohl auf meine kappe. die kleidung trocknet schon wenn man an einer wärmequelle sitzt, selbst wenn es regnet. ich meinte ja keinen strömenden regenguss sondern in diesem kapitel sone art sprühregen welcher dich praktisch auf die dauer durchnässt und dem kann man so halt entgegen wirken. wie gesagt mein fehler, schlecht, bis garnicht so gekennzeichnet.
    naja...welchem kerl gefällt es wohl nicht wenn man eine tiefere einsicht bekommt. hehe, njo, das mit der katana steht ja auch in ihrem stecki.
    mhh...die perspektivenwechsel..theoretisch könnte ich es wohl so machen und ein ganzes kapitel lang in einer erzählform bleiben, empfinde ich aber irgendwie als unpraktisch und auch unvorteilhaft für die art und weise wie ich die charaktere interagieren lassen möchte. es soll möglich sein direkt nach einer aktion die reaktion des anderen nachempfinden zu können und das geht nicht wenn ich nur bei einer seite bleibe. ich kann versuchen das nicht zu oft zu machen, aber leider ist es so, dass ich es allgemein machen muss/werde.
    najo, woher "professor" kommt, steht im stecki, jip und verrückt, najo, sagen wir es ist vonner persönlichlichkeit her zumindest angedeutet.
    und joar, nach außen hin ist kiren wirklich meist unhöflich...


    danke dir für dein kommentar


    greetings
    Seraphim


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    find garnicht, dassu spät antwortest, bin dran gewöhnt, dass es doch ne weile dauert allgemein, bis ein kommi hier landet.
    hehe, das problem mit farben ist nicht, dass ich mir z.b. kein bild vorher angesehen habe, sondern eher, dass ich farben an sich mhh..kaum deuten/klar bestimmen kann, meine augen sind da ein wenig freaky.
    die fehler habe ich übrigens alle verbessert, danke dir dafür.
    ich mag kiren und ayari auch als "pärchen", hatte meine bedenken ob ich sie gut miteinander interagieren lassen kann zwecks der persönlichkeiten, jedoch funktioniert es auch bis jetzt ganz gut und wirkt auch für mich selbst nicht so als müsste ich etwas biegen. zwar ist so noch nicht viel von ihren persönlichkeiten für den leser ersichtlich, aber das kommt noch.
    sephis vater...wenn ich nicht aufpasse, plauder ich zuviel, aber er wird schon noch eine rolle spielen.
    ich hoffe, dass meine idee zu einer guten geschichte führt und dass diese auch gelesen wird, aber mal sehen, bin dieses mal optimistisch und denke das wird schon noch.


    danke für dein kommentar


    greetings
    Seraphim
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    Ruckartig öffnete sich der Pokéball, welcher für einen kurzen Moment in der Luft stehen zu bleiben schien. Das herausdringende Licht erstrahlte in einem leuchtenden Weiß und bündelte sich zu einem konzentrierten Strahl, der sein Ziel auf der aufgeweichten Erde suchte. Das schimmernde Leuchten breitete sich aus, formte einen Körper und wurde dann, als würde der Tag die Nacht vertreiben, von einer helleren, gleißenden Aura verschlungen. Der Pokéball flog wie durch einen unsichtbaren Faden geführt zurück in Kirens Hand, langsam verschwand auch das grelle Schimmern und legte sich noch kurz wie ein Schleier, gleich wie das Gewand eines Königs um den kleinen Körper, den das Licht hinterlassen hatte. Vier kleine Pfoten, ein gedrungener Körper welcher sein Ende in einem buschigen Schwanz fand.
    Das Linke der spitzen, schmalen Ohren war in ein sanftes Rosa getaucht und bildete damit einen farblichen Einklang mit den zwei Vorderpfoten und war noch einmal als ein verzehrtes “M” am Brustkorb des kleinen Pokémon zu erkennen. Edel, fast schon übertrieben anmutig richtete es sich auf und blickte mit seinen stechenden, gelblich schimmernden Augen zu Sephiris und seinem kleinen Fukano.
    “Darf ich vorstellen, Sengo.”
    Als wäre es ein Theaterstück, geprobt und einstudiert, erhob Sengo nach Kirens Worten seine Vorderpfoten zu seinem Brustkorb, kreuzte diese und fuhr die langen, messerscharfen Krallen aus.


    Wortlos betrachtete Sephiris Kiren und sein Sengo, er bemerkte nicht wie sich sein Mund geöffnet hatte und er fast wie erstarrt zu den beiden ihm Gegenüberstehenden blickte. Es war nicht nur die Art und Weise wie Sengo aus seinem Pokéball erschienen war, nein, viel eher breitete sich in Sephiris das Gefühl aus, dass ihm dieses Bild bekannt vorkam. Egal wie sehr er sich jedoch anstrengte, er konnte diese ihm bekannt erscheinende Szenerie nicht zuordnen. Als er die beiden noch für einen Moment betrachtete, stieg ein angenehmes Kribbeln in ihm auf. Erst spürte er es an seinen Armen und seinen Beinen, doch es dauerte nicht lang, da war sein ganzer Körper von einem angenehmen, aufregenden Gefühl gänzlich gefangen worden. Sein erster Pokémonkampf hatte begonnen, nun konnte er zeigen was in ihm und seinem kleinen Partner steckte.
    “Fukano!”
    Ein bestätigendes Bellen ertönte und das rote, kleine Hundepokemon entfernte sich von Sephiris. Langsam und zugleich stolz trat es von Sephiris' Seite und dem, nach einem Marder wirkenden, Pokémon gegenüber.
    “Können wir anfangen?”
    Unerwartet hoch erklang Sephiris Stimme und er musste nach diesen Worten schlucken um die heraussprudelnde Nervosität wieder einzufangen. Unsicher blickte er zu Kiren, doch kein Schmunzeln glitt über seine schmalen Lippen. Ruhig stand er Sephiris gegenüber und betrachtete ihn fixiert ohne auch nur einmal zu blinzeln. Es fühlte sich an, als würde er nur durch diesen durchdringenden Blick immer schwächer werden, bis er diesem letztlich ausweichen musste und sich auf sein Fukano konzentrierte.
    “Fang an wenn du bereit bist.”
    Ruhig, fast schon ermutigend klangen diese Worte, dennoch konnte er Kiren nicht in die Augen blicken und nach einem schwindenden Moment der Ruhe, als nur ein leises Säuseln des Windes und vereinzeltes Prasseln des Regens zu vernehmen war, befahl Sephiris den Angriff.
    “Fukano, Glut!”
    Unvermittelt, ohne eine bestätigende Reaktion öffnete das Hundepokémon sein Maul, wie aus dem Rachen eines Drachen entstanden rötlich schimmernde Flammen und drangen immer weiter nach außen. Kurz neigte Fukano sein Haupt nach hinten, als würde es Schwung holen wollen und ließ dann drei kleine, brennende Kugeln frei, welche sich wie ein Pfeile zu ihrem Ziel begaben.
    “Ausweichen.”
    Gebannt betrachtete Sephiris die Szenerie. Kurz noch konnte er erkennen wie sich Sengos linke Pfote leicht nach außen schob, die Krallen sich für einen kaum zu erfassenden Moment in die Erde krallten und der so unbeweglich erscheinende Körper seine Position wechselte, mit einer Geschwindigkeit, der er kaum folgen konnte. Bevor Sephiris seine Zeit mit dem Staunen über das Gesehene verbringen konnte, ertönte ein dröhnendes Geräusch, dessen Herkunft er seinem Fukano zuschrieb. Es war weder ein Bellen, noch ein Jaulen, es traf einen extrem hohen Ton, welcher Sephiris kurzzeitig die Augen zusammen kneifen ließ. Nur für Kiren ersichtlich leuchtete der gelbe Schimmer in den Augen des Hundes kurz auf und der ins Leere zu fliegen scheinende Feuerball begann zu rotieren. Auf einmal schienen die Flammen sich selbst abzustoßen und teilten sich in drei kleinere Teile auf. Ruckartig riss das Fukano seinen Kopf nach links zu Sengo und als würde es das Feuer mit seinen Gedanken führen wechselte es seine Richtung und schoss in Form eines Fächers auf das Maderpokémon zu. Damit nahm es seinem Gegner die Möglichkeit erneut nach links oder rechts auszuweichen.
    Sephiris Augen weiteten sich, wie gebannt starrte er auf sein Fukano und bekam kaum die Reaktion Kirens und seinem Pokémon mit.
    “Sengo!”
    Das Maderpokémon stemmte seine rechte Hinterpfote nach hinten, sodass es festen Stand in der weichen Erde fand. Es kreuzte seine Klauen vor sich und zog diese mit einem ohrenbetäubenden Geräusch, als die Krallen wie zwei Schwerter gegeneinander schliffen, auseinander und zersprengte den einen Feuerball welcher auf es zuraste in tausende, kleine Funken. Wie Sternenregen, welcher am Himmel Feuer gefangen hatte, regneten die Reste der Attacke gen Boden und verschwanden letztlich als sie sich wie die anderen zwei Geschosse auflösten.
    “Wow…”
    Gebannt sah Sephiris zu seinem kleinen Partner, betrachtete ihn voller Stolz, bestaunte die Kraft die es zu haben schien.


    Obgleich die Fähigkeiten des Fukano beeindruckend dafür waren, da es wohl sein erster Kampf zu sein schien, war es für Sengo ein leichtes diesen Angriff abzuwehren. Kiren kam jedoch nicht darum herum von dem Welpen Rujas beeindruckt zu sein.
    “Beeindruckend Kleiner, doch das wird nicht reichen.”
    Als wollte er Sephiris anstacheln sprach er diese Worte in leicht höhnischem Ton und nickte dann seinem Sengo kaum erkennbar zu.
    “Schlitzer!”
    Wieder mit so unwirklicher Geschwindigkeit stieß sich Sengo nach vorn, Richtung Fukano ab, zog seine rechte Vorderpfote nach hinten und zischte wie eine abgefeuerte Kugel auf das Hundepokémon zu.
    “Fukano!?”
    Irgendwie wusste Sephiris nicht wie er reagieren konnte, sein Gegner war so ungeheuer schnell, dass er seine Gedanken kaum ordnen konnte und erst recht nicht dazu kam einen Befehl zu formulieren. Wie in Zeitlupe erschien der Angriff des Sengo vor seinem inneren Auge, ängstlich kniff er diese zusammen und drehte sich zur Seite weg als die messerscharfen Klauen sein Fukano erreichten. Fukano musste selbst reagieren, doch durch den fehlenden Befehl kam seine Reaktion zu spät und es war klar, dass es dem Angriff nicht ausweichen konnte.
    “Sengo!”
    Nachdem Kirens Ruf dröhnend durch die Bäume hallte, zog Sengo seine rechte Pfote weiter nach links und Fukano schaffte es im letzten Moment nach rechts auszuweichen und anstatt eine klaffende Wunde zu hinterlassen, fielen nur einzelne rote Fellbüschel hinab. Ein dumpfes Geräusch ertönte als Sengo seine Krallen in die Erde bohrte, mit einer Wucht, die Sephiris das Blut in den Adern gefrieren ließ.


    Kurz noch schlitterte Fukano über den matschigen Boden und kam nur wenige Meter von Sengo entfernt zum Stillstand. Panisch schlug sein kleines Herz, seine Ohren waren dicht angelegt und dadurch, dass es seine Glieder enger an sich zog, wirkte es kleiner als zuvor, es wollte weniger Angriffsfläche bieten.
    “Das war doch nicht dein Ernst, dein Pokémon hätte schwer verletzt werden und du drehst dich einfach weg und lässt es im Stich?!"
    Unkontrolliert gaben Sephiris Beine nach und unsanft landete er auf dem weichen Erdboden. Seine Augen vibrierten und wie jemand der sich vor dem Gesetz hatte Schuld zukommen lassen, betrachtete er voller Reue das kleine Hundepokemon.
    “Bleib ruhig, du musst dich konzentrieren. Stell dir nicht die Frage wie stark dein Gegner sei, wenn es zu einem Kampf kommt, dann kämpfe! Du musst deinem Partner vertrauen, genauso wie er sich auf dich verlassen können muss.”
    Ruhig und sanft sprach Kiren diese Worte, hätte er nicht reagiert, wären Sengos Klauen tief in Fukano eingedrungen und hätten wohl mit chirurgischer Präzision das Fleisch aus dessen Körper geschält.
    “Steh auf!”, erhob Kiren nochmals das Wort und sah eindringlich zu Sephiris, welcher ihn hilflos ansah.
    “Komm schon, ich dachte du willst stärker werden und nicht auf den Schutz anderer angewiesen sein! Oder sollten die Zwei von vorhin Recht behalten haben und du hast das Fukano gar nicht verdient?!”
    Obgleich, oder gerade weil er der Sohn des “verrückten Professors” war, konnte er nicht zulassen, dass sich dieser Junge wie ein Schluck Wasser gab. Die Reaktion von Sephiris fühlte sich für Kiren beschämend an, denn er hielt äußerst viel von dessen Vater und den Fähigkeiten die er als Trainer besaß.


    Wie der Körper einer Schlange fühlte es sich an als der Matsch durch Sephiris Fingern quoll, während er diese langsam zu einer Faust ballte.
    “Komm schon, steh auf!”, vernahm er erneut Kirens Stimme und als ob er Gewichte an seinem ganzen Körper tragen würde, richtete er sich schwerfällig auf. Fasst überall klebte die nasse Erde an seiner Kleidung und als würde er Kiren erneut herausfordern, zog er seinen linken Handrücken unter seiner Nase entlang und hinterließ auch dort vereinzelte, bräunlich nasse Striemen.
    “Es tut mir Leid Fukano, du kannst dich auf mich verlassen, dass wird nicht noch mal passieren!”
    Als es seinen Trainer anblickte, welcher langsam seine Sicherheit wiederfand, wurde auch das dröhnende Pochen im Kopf des Hundepokémon, welches von seinem starken Herzschlag herrührte langsam leiser und ruhiger.
    Tief atmete Sephiris ein, versuchte Ruhe und Konzentration in sich aufzusaugen, er wusste, sein Gegenüber wollte weder ihn noch Fukano verletzten, sonst hätte er es unlängst getan.
    “Fangen wir noch mal von vorne an.”
    Ein Lächeln legte sich auf Sephiris Lippen und obgleich es noch gespielt wirkte, bemerkte Kiren dessen zurückkehrendes Selbstbewusstsein.
    “Fukano, stürm auf Sengo zu, stoppe kurz vor ihm ab und schleuder ihm eine gehörige Packung Schlamm ins Gesicht, dann kann es nichts mehr sehen!”
    Kaum ein Wimpernschlag lag zwischen Sephiris Befehl und Fukanos Reaktion. Sofort setzte es sich in Bewegung und sprintete auf das Sengo, welches noch immer mit ausgebreiteten Pfoten nur einige Meter von es entfernt stand, zu.
    Leicht hob Kiren die linke Augenbraue.
    “Dir is klar, dass wir dich hören können? Sengo, schütz deine Augen!”
    Nur wenige Zentimeter vor dem Maderpokémon bremste Fukano ab, stieß seine Vorderpfoten in den Boden, nutzte dessen rutschige Beschaffenheit, machte eine Drehung und schleuderte mit seinen Hinterpfoten eine gehörige Menge nasse Erde Richtung Sengo.
    Genau wie sein Trainer hatte es auch Sephiris Worte vernommen, drehte sich leicht zur Seite und hob seine rechte Pfote schützend vor das Gesicht. Der Matsch blieb am weiß grauen Fell hängen und ließ somit dessen Wirkung im Nichts verschwinden.
    “Fukano, Silberblick und Tackle!”
    Fukano spreizte leicht seine Pfoten, seine Augen leuchteten in einem reinen, klaren Silber auf und zwangen Sengo seine Deckung fallen zu lassen. Als wäre es ein Angriffsbefehl stieg ein Schwarm Vögel aus den Baumkronen empor und Fukano warf sich mit aller Wucht die sein kleiner Körper hergab gegen Sengo, schleuderte es mehrere Meter über den Boden und überzog es voll und ganz mit dunkelbraunem, schwarzen Dreck.
    Sephiris Augen weiteten sich vor Freude und Erstaunen, dass dieser Angriff durchgekommen war. Auch Kiren blickte beeindruckt zu Sephiris, dann zu Fukano und letztlich zu seinem Partner welcher sich langsam wieder aufzurichten begann.
    “Worüber freust du dich? Wir sind nicht geschlagen, wenn du die Überhand gewinnst, musst du nachsetzen. Dein Gegner wird dir wohl kaum Zeit lassen um dich zu erholen!”
    Sephiris Lächeln verschwand nach diesen Worten wieder und auch das fröhlich hechelnde Fukano begab sich zurück in eine geduckte Position, um nicht wieder unerwartet in einem gegnerischen Angriff zu landen.


    Sengo hatte sich wieder aufgerichtet und versuchte mit seinen Krallen den Schmutz von seinem Fell zu schaben.
    “Sengo..sei nicht so eitel…”, vernahm es dann die Worte seines Trainers und daraufhin unterließ es zwar augenblicklich, jedoch widerwillig, das Säubern seines Fells. Obgleich das Tackle voll getroffen hatte, reichte das bei weitem nicht aus um Sengo kampfunfähig zu machen. Das Fukano war zwar stärker als viele andere seines Alters, trotz allem fehlte die Erfahrung und vor allem die Kraft um das geübte Sengo außer Gefecht zu setzen, daher war keinerlei Unsicherheit bei Kiren zu erkennen. Auch Sephiris bemerkte Kirens unerschüttertes Vertrauen zu sich und seinem Partner und auch ihm wurde bewusst, dass seine Kombination wohl nicht viel angerichtet hatte. Daraufhin verließ ein leises Seufzen seinen Mund, er war sich so sicher gewesen..


    Ein Knacken ertönte und Kiren wandte seinen Kopf langsam von Sephiris weg und sah unauffällig zu den Bäumen welche die linke Grenze der Lichtung bildeten.
    “Sengo.”
    Das Maderpokemon nickte und eröffnete den Angriff auf Fukano, während Kiren das Geäst im Auge behielt und zu erkennen versuchte, was sich dort verbarg. Der versteckende sollte nicht wissen, dass er ihn bereits bemerkt hatte. Sephiris bekam gar nicht mit wie sich sein Gegenüber auf etwas anderes konzentrierte, er war vollends damit beschäftigt sein Fukano durch die Angriffe Sengos zu navigieren. Dabei fuchtelte er immer mehr unkontrolliert mit seinen Armen, um Fukano zu zeigen wohin es ausweichen sollte, obgleich es diese Bewegungen gar nicht sehen konnte. Erst als Kiren seine Stimme erhob und Sephiris sich sicher war, dass die gesprochenen Worte nicht ihm galten, folgte er Kirens Blick, der sich nun vollends zu den Bäumen gewendet hatte. Sengo bemerkte jedoch wie sich der gegnerische Trainer auf etwas anderes konzentrierte und intensivierte seine Klauenhiebe auf Fukano und setzte es immer weiter unter Druck. Das Vorhaben gelang und Sephiris blieb nichts anderes übrig als sich auf den Kampf zu konzentrieren, auch als ein Bündel nasser Äste auf die Lichtung flog und ein paar Meter vor Kiren auf die Erde fiel.


    Sengos gelbe Augen weiteten sich als es sich vom Boden abstieß und mit beiden Hinterpfoten wegrutschte, es hatte die ganze Zeit keine Attacken benutzt, sein Trainer hatte ihm klar gemacht, dass es den Kampf lediglich aufrecht erhalten sollte. Sephiris bemerkte wie das Maderpokémon den Halt verlor und reagierte so schnell wie es ihm möglich war.
    “Fukano, Bodycheck!”
    Während sich Sengo noch im Fall befand sah es wie sich das Fukano abstieß und sich mit seinem gesamten Gewicht gegen es warf. Einen schmerzhaften Druck spürte der Mader auf seinen Rippen und fühlte wie sein Körper durch die Wucht des Aufpralls, als wäre er nicht schwerer als eine Maus, nach hinten geworfen wurde. Dumpf und unkontrolliert schlug der getroffene Körper auf der Erde auf und schlitterte immer weiter über den Boden, bis sich die Kraft endlich verflüchtigte und das Sengo regungslos liegen blieb.
    Fukano schüttelte heftig seinen Kopf, der Aufprall ging auch an dem kleinen Hundepokémon nicht einfach so vorbei und es versuchte den Schmerz des Aufpralls von sich zu werfen.
    Die folgenden Aktionen erschienen Sephiris so unwirklich. Ihm war zwar bewusst, dass er nie hätte gewinnen können wenn sein Gegenüber ordentlich mit ihm gekämpft hätte, dennoch war er voller Stolz über sich und seinen kleinen Partner.
    Plötzlich erkannte er wie eine zierliche Gestalt mit schwarzen, langen Haaren zwischen den Bäumen auftauchte und Kiren sich zu seinem Sengo begab. Er wusste mit der Situation auf anhieb nichts anzufangen und ein unkontrolliertes Zucken fuhr durch seinen Körper als das aufgetauchte Mädchen ihn mit tödlichen Blicken bewarf.


    Ohne weitere Worte ging Kiren zu seinem Pokémon, strich diesem liebevoll über das nun mit Schmutz bedeckte Fell und holte es dann schließlich in seinen Pokéball zurück. Langsam richtete er sich auf und wandte sich dem fremden Mädchen zu, als der Klang einer Ohrfeige dröhnend und durch den säuselnden Wind verstärkt, über die Lichtung getragen durch den Wald hallte.

    drei kommentare, fein fein, dann geh ich erstmal auf diese ein.


    [tabmenu]
    [tab=Cynda]
    hehe, nicht so wild, ich habe mir dein neues kapitel ja auch noch nicht angeschaut, würde ich aber die tage nachholen, also bitte noch kein neues veröffentlichen!
    mhh..ob das bei fukano nun beige oder weiß ist..ich habe keine ahnung, ich sollte wohl darauf achten keine farben mehr zu benutzen, werde es aber mal in deine variante umändern.
    das mit den augen änder ich, hast recht, liest sich wirklich nicht so toll.
    mhh...ich habe mir das eher so gedacht, dass er so ein..mhh..murmelndes/gurgelndes geräusch (ka wie ich es beschreiben soll) von sich gibt.zu beschreiben dass er einen ausruf tätigt wäre wohl praktisch gewesen, da schau ich gleich nochmal drüber.
    also soviel kann ich sagen, du hast dich nicht geirrt, sie befinden sich nun alle im wald, ja. die kampfbeschreibungen, schauen ob ich die gut hinbekomme ohne auf extreme mittel zurückzugreifen, was ich hier ja definitiv nicht tun werde.


    danke dir für dein kommentar, werde mich gleich nochmal an das kapitel setzen.
    [tab=finnea]
    ich bedanke mich für dein kommentar, vorallem weil du ja alles an einem stück gelesen zu haben scheinst, bzw alles zusammen kommentierst.


    mhh..ja gut, das klopfen werde ich entfernen, hast schon recht.


    mhh..das mit dem kopf bewegen lasse ich so stehen, es soll ausdrücken dass sich derjenige ja eigentlich bewegen will, weils in der natur liegt, es aber eigentlich nicht will wegen eben dem, was von dieser person gesehen werden könnte (jetzt hät ich mich fast verraten)


    das mit dme leichen in eine grube kippen hatte ich eher wirtschaftlich gemeint. wie man sich das oberflächlich halt vorstellt, irgendwas passiert, alle tun für einige zeit traurig, doch dann wird da weitergemacht wo es aufgehört hat (fußball und enkes selbstmord als simples beispiel)


    finde schon, dass man in matsch hängen bleiben kann, werde es so lassen.


    kay, den satz mit dem unterricht werde ich umstellen.


    jap, da gehört ein komma hin, werde ich ändern.


    ich habe die bewegung nach deinem kommi auch nochmal vollführt und empfinde es als einen normalen anatomischen korrekten ablauf. arme anziehen. hände an die ellenbogen, mit den fingerspitzen den oberarm entlang, über die schulter und letztlich die hände auf eben diesen ruhen lassen, sodass die daumen den hals berühren, den kopf leicht absenken. habe damit keinerlei probleme...gut, ich habe handrücken geschrieben sodass wohl der irrtum aufkam, das gesicht müsste beide komplett bedecken, meinte jedoch eher, dass es auf den dauemn und maximal ein stück auf den zeigefingern ruht.


    mhh..irgendwie weiß ich nciht was du mit dem vorletzten satz meinst, wurde die ganze zeit aus ayaris sicht beschrieben und im vorletzten satz taucht auch keine aussage auf...


    das mit den blonden haaren. einfaches stereotypisches prinzip. blonde haare, groß, schlank, sportlich, "schön", wie man sich einen arroganten menschen vorstellt. blond ist nunmal momentan gesellschaftlich der hit und vertritt die allgemeinheit.


    das mit der sonne ist ein guter tipp, danke, ist wirklich ein logikfehler, sie kann garnicht mehr so hoch stehen.


    ich bedanke mich für dein lob und deine kritik.


    [tab=bastet]
    mhh...ich hab ehrlich gesagt keien ahnung woher seijshiros bild kommt, es sprang mich sehr passend erscheinend an, muss überlegne ob ich ein anderes wähle, wenn es aus einem anime bekannt ist.


    korrekt, bis jetzt besitzen alle nur ein pokemon, ist jedoch nicht so, als wenn man nicht mehr haben könnte, es ist eher sinnlos mehrere zu besitzen, wenn es schon bei einem schwer ist mit diesem "aufzusteigen".


    nja, der gute sephi ist echt ein tollpatsch, wirklich gut, dass er ein hund als poki bekommen hat. ich empfinde es als wichtig diese tollpatschigkeit darzustellen, denn immerhin steht sie für sorglosigkeit und über haupt auch der möglichkeit missgeschicke zuzulassen. ich erhoffe mir damit eine lockere stimmung die nicht beengend wirkt.


    ich bedanke mich für ein kommentar.
    [/tabmenu]




    “Komm schon, wir können dort vorn an der Lichtung eine kleine Pause einlegen!”
    Ich wandte mich nicht zu Ayari als ich diese Worte sprach. Eher wartete ich auf ihre trotzige Antwort, da ich schon einige Male versprochen hatte, dass wir irgendwo rasten würden.
    “Wäre schön, wenn wir jetzt wirklich mal eine machen würden…”
    Wie erwartet... Langsam drehte ich mich zu ihr, wobei sich jene Strähnen, welche durch den Regen nicht an meiner Stirn klebten, schwungvoll mitbewegten.
    “Schon gut, dieses Mal halte ich mich daran.”
    Um ihr zu zeigen, dass ich nicht erneut geflunkert hatte, wurden meine Schritte schneller, wobei das auf dem aufgeweichten Boden gar nicht so einfach war und blieb inmitten der Lichtung stehen. Ich streckte meine Arme nach oben, als würde ich den Himmel greifen wollen und atmete tief ein.
    “Pause!”
    Ein leises Seufzen konnte ich hinter mir vernehmen und schließlich stand Ayari neben mir und wie jedes Mal drehte sie sich so, sodass ich den Griff ihres Katana erblicken konnte. Ich wusste nicht ob sie mich damit immer darauf hinweisen wollte, dass sie mich in Scheiben schneiden könnte, wenn ich ihr nicht genug Respekt zollte und zu jedem Zeitpunkt als sie das tat, musterte ich sie. Ihre schwarzen langen Haare und ihr schwarzes Kleid, welches sanft wie Seide an ihrem zierlichen Körper lag. Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen, vor kurzem ereignete sich fast die gleiche Situation, nur dass wir da voll in den Regen geraten waren und so durchnässt waren, dass unsere Kleidung wie eine zweite Haut auf unseren Körpern lag. Zwar war es klar, dass es für ein junges Mädchen wohl sehr unangenehm war, vor allem, weil der Stoff ihres Kleides dazu neigte transparenter zu werden, wenn er nass wurde, aber gerade deswegen konnte ich es mir nicht nehmen lassen sie mit ihrem Scham aufzuziehen.
    “Kiren, wir brauchen Holz für ein Feuer.”
    “Gut beobachtet, dann schlage ich vor, du holst uns welches.”
    Ich sah es zwar nicht, doch konnte ich mir lebhaft vorstellen wie Ayari wieder ihren Tick bekam und bei meiner Aussage mit ihrem linken Auge zuckte. Zwar waren wir kaum nass geworden, da uns die Blätter der dichten Baumkronen dieses Waldes gut davor geschützt hatten, dennoch fühlten sich zumindest meine Sachen relativ klamm an und letztlich konnte etwas Wärme nicht schaden.
    Mit ungestümen Schwung drehte sie sich zu mir um und neigte sich mit ihrem Gesicht so nah an das meinige, dass ich ihren Atem auf meinen Lippen spüren konnte und ich gezwungen war mich mit meinem Oberkörper etwas zurückzubeugen.
    “Das ist doch nicht dein Ernst!”
    Irgendwie gab es ihre Stimme nicht her, wütend zu klingen, im Gegenteil, es hatte eher etwas süßlich, niedliches wenn sie versuchte ihren aufbrausenden Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
    “Weißt du…”
    Während dieser Worte hob ich meine rechte Hand, ballte sie zur Faust, und nur meinen Zeigefinger streckte ich mit aller Kraft aus und schob diesen zwischen Ayari und mir. Fragend folgte sie meinem Finger und sah nach oben in den dunklen, wolkenbedeckten Himmel.
    “Wenn wir kein Feuer haben, wirst du so wie es aussieht bald wieder von oben bis unten durchgeweicht sein, denn hier auf der Lichtung bekommen wir wohl mehr Regen ab. Noch ein Rat, verfall bloß nicht wieder in deine Tagträume wenn du allein unterwegs bist.”
    Ich sparte mir jede weitere Ausführung, ich konnte an ihren Wangen erkennen, welche sich in einen leichten Rosa Ton färbten, dass sie wusste auf was ich da anspielte.
    “Daher würde ich sagen, du brauchst das Feuer mehr als ich, also solltest auch du das Holz dafür holen.”
    Es war so klar erkennbar wie mein Spiegelbild, wenn ich auf die Wasseroberfläche eines ruhigen Sees blickte, wie aufgebracht sie war. Ihre Lippen zitterten, wahrscheinlich weil sie so kräftig die Zähne zusammenbiss, dass die Muskeln in ihrem Gesicht unter Hochspannung standen. Ich kam jedoch nicht darum herum ihre Hände im Blick zu behalten, sie neigte schon manchmal dazu körperliche Gewalt anzuwenden, doch das war es wert. Ich liebte es sie zu necken.
    “Schon gut…ich gehe…”
    Ihre liebliche Stimme klang so knirschend unangenehm als würde jemand seine Fingernägel genüsslich über eine Schiefertafel ziehen. Nur leicht hob ich meine Hand und deutete ein Winken an als sie genervt Richtung Wald stapfte. Schon seit einiger Zeit konnte ich beobachten wie ihre Laune immer weiter sank. Ich wusste nicht ob es daran lag, dass wir uns Schritt für Schritt immer mehr Lyrun näherten, doch dies war eine Variante, die mir am wahrscheinlichsten erschien. Ich konnte es schon nachvollziehen, gerade sie verband viele Erinnerungen mit diesem Ort oder besser gesagt, mit der Person die dort lebte. In diesem recht kleinen Ort lebte der „verrückte Professor“ wie wir ihn nannten und es wäre wohl untertrieben zu sagen, wir hatten ein wenig mit ihm zutun gehabt. Wir kannten seinen richtigen Namen nicht, genauso wenig wie er die unseren. Es war unüblich bei den Wettbewerben zwischen uns Kojosuru die richtigen Namen zu erwähnen oder gar unverkleidet gegeneinander anzutreten. Ich kann nicht sagen weshalb es so war, doch war es eine Bedingung der Kojoru Corperation und es war zu unwichtig, als das man sich hätte Gedanken darüber machen sollen. Vor sechs Monaten - theoretisch eine lange Zeit, doch gaukelten mir meine lebhaften Gedanken zu jedem Zeitpunkt vor, als wäre es erst gestern geschehen. Sie hatten unterbunden, dass man wenn es wichtig wäre Kontakt mit den anderen aufnehmen konnte. Nur vom Professor wussten wir, dass er in Lyrun mit seiner Frau und seinem Sohn lebte. Genauso wie es vielleicht ratsam wäre sich mit den anderen Kojosuru zusammen zu schließen, waren wir uns jedoch nicht sicher ob es eine wirklich gute Idee war, zumal wenn so wie beim Professor noch eine Familie existierte die angreifbar war. Wir waren uns nicht mal sicher ob wir überhaupt verfolgt wurden, eine beunruhigende Ungewissheit die es schwer machte irgendwo zu rasten, ohne jeden einzelnen Moment das Gefühl zu haben von etwas was tief in den Schatten lauert, beobachtet zu werden. Ich weiß nicht wie lange wir noch ziellos durch Yeseah wandern sollten, ohne einen Ort zu dem wir gelangen wollten, mit einem immerwährenden Gefühl der Angst verfolgt zu werden. Ich denke gerade Ayari machte das zu schaffen, ein Leben ohne Ziel oder Sinn war nicht das, was ich mir für sie wünschte…


    Schier endlose Stunden stand Kiren auf der freien Lichtung regungslos da, in seine Gedanken vertieft. Große, klare Tropfen perlten vom Himmel hinab und legten sich auf sein Gesicht. Vielleicht war es Zufall doch schienen die Wolken an seiner Stelle Tränen zu vergießen, als die kristallklaren Wasserkügelchen seine Wangen hinab perlten. Umringt von der natürlich angelegten, kreisförmigen freien Stelle, wo kein Baum aus der Erde sprieß, spürte er den zarten Wind auf seiner Haut, wie er lieblich durch sein Haar strich und letztlich ein beruhigendes Rascheln der feuchten Blätter erzeugte.
    Als würde es Kiren nicht vergönnt sein für einen auch nur kurzen Moment die Ruhe zu genießen, trug der Wind ein Geräusch zu ihm, welches kurz das Blut in seinen Adern gefrieren ließ. Tief atmete er durch als er seine Gedanken ordnete und zu dem Schluss kam, dass es nichts mit seinen Befürchtungen zutun haben konnte. Denn dieses Geräusch, gleich dem eines jaulenden Hundes klang nach Angst, nach Hilfe suchend.
    Kurz schüttelte er seinen Kopf, verwarf diese beunruhigenden Gedanken und lief los. Er legte seine rechte Hand an seinen Gürtel und fuhr mit seiner Fingern unsicher über den kleinen Pokéball der dort angebracht war. Es waren nur einige Schritte nötig um die Lichtung zu verlassen und im Unterholz zu verschwinden. Nach einigen Bäumen, welche er links und rechts an sich vorbeiziehen sah, wurde sein Blick frei. Ruckartig blieb er stehen und betrachtete durch vereinzelte Zweige hindurch einen Jungen mit braunen Haaren, welcher auf dem nassen Boden saß, ein Fukano, welches sich schützend vor ihn gestellt hatte und zwei weitere Kerle, wohl im selben Alter wie der Junge.
    “Rück den Pokéball raus, diesmal wird hier keine Schülersprecherin auftauchen um dir zu helfen!”
    Leicht hob Kiren seine rechte Augenbraue, was waren das denn für Typen? So jung, wahrscheinlich noch gar nicht lange mit ihrer Ausbildung fertig und schon versuchten sie Pokémon zu stehlen? Er kam zu der Annahme, dass sich die drei wohl von der Schule kannten, sonst wäre es wohl ein zu großer Zufall, dass sie sich hier im Wald begegneten. Langsam strich Kiren mit den Fingern über seinen Pokéball, führte sie dann weiter an seinem Gürtel entlang und nahm eine der messerscharfen Nadeln, welche er auf der anderen Seite angebracht hatte. Ein kurzer Augenblick zum Zielen, ein Wimpernschlag um eine freie Stelle zwischen den Ästen zu fixieren und die Nadel flog lautlos auf sein Opfer zu. Sie streifte kein einziges Blatt, keine perlenden Tropfen veränderten ihre Flugbahn und schließlich erreichte sie ihr Ziel und zog eine lange, flache Wunde über das Gesicht des blonden Jungen, welcher so bedrohend vor dem auf dem Boden sitzenden stand. Ein panischer Schrei, gleich dem eines Babys riss der Getroffene seine Hände nach oben und legte sie auf die Wunde. Hektisch wandte er sich um und suchte den Grund für diesen Schnitt und konnte dann die kleine, in einem Baum steckende Nadel erfassen, welche wohl so eine Wucht besessen hatte um die Rinde um sich herum auszufransen. Fast wie vom Wahnsinn getrieben wanderten die Augen des Verwunderten ziellos durch die Umgebung und suchten nach demjenigen, der diese Nadel abgefeuert hatte, denn anders konnte man es bei der Kraft die dahinter steckte wohl nicht nennen.
    “Verschwindet ihr dreckigen Maden, die nächste Nadel wird nicht nur knapp vorbei fliegen!”
    Als würde es Kirens Aussage untermauern wollen, gab das kleine Fukano ein lautes, dröhnendes Bellen von sich und duckte sich noch weiter um so bedrohlich wie möglich zu wirken.


    Noch immer schwer atmend sah Sephiris Seijshio und seinem Lakeien hinterher, welche nach einem kurzen Moment der unbehaglichen Stimme den Rückzug angetreten hatten. Hektisch wandte er sich um und suchte nach der Quelle der Stimme, doch das einzige was er erblicken konnte, waren violett-schwarze, kurze Haare und so etwas wie eine weiße Weste, welche wieder zwischen den Ästen und den dicht an dicht gewachsenen Bäumen verschwand.
    Schwerfällig richtete sich Sephiris auf und versuchte soviel Matsch wie möglich von seiner Kleidung zu entfernen, doch schon nach wenigen Sekunden stellte er fest, wie sinnlos dieses Unterfangen war. Seine Hände wurden von einem Zittern begleitet, das Gefühl der Angst um den Verlust seines Fukanos ließ ihn glauben als würde er jedes Mal einen Kloß im Hals haben als er versuchte die verunsichernden Gedanken runterzuschlucken. Sein Herzschlag fühlte sich an, als würde jemand mit einem Hammer auf ein Kissen schlagen, immer und immer wieder. Ein dumpfer Klang, dessen Schwingungen er bis zu seinem Kopf zu fühlen glaubte.
    “Komm Fukano, wir müssen uns noch bedanken!”
    So gut es ging wollte er seine Angst mit diesen Worten vertreiben, diese Situation damit vertreiben und sich auf etwas anderes konzentrieren. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, lief er los, gefolgt von seinem treuen Freund und ließ die Verunsicherung an diesem lieblich, stillen Ort zurück. Zielstrebig folgten sie der kleinen Schneise im Gestrüpp, welche der Fremde hinterlassen hatte und nach kurzer Zeit wurde das Geäst weniger und gab letztlich den Blick auf eine große Lichtung frei, welche wie fehl am Platze eine wie ein Loch wirkende, baumfreie Zone bildete. Inmitten der Lichtung stand der Unbekannte mit dem Rücken zu Sephiris, ohne Bewegung, kein Finger rührte sich, nur seine Haare wurden vereinzelt vom Wind empor gehoben.
    “Ich…wollte mich bedanken, das waren Typen von meiner Schule, die versuchen mich seit Jahren fertig zu machen!”
    Laut und dröhnend rief Sephiris diese Worte zu seinem Gegenüber, er war zwar dankbar, jedoch zu unsicher um sich gedankenlos zu weit zu nähern. Kurz dachte er über seine eigenen gesprochenen Worte nach und verfiel für einen kurzen Moment in eine Art Melancholie, als er über die Tatsache in seinen Worten nachdachte.
    “Verschwinde Kleiner, sonst verpasse ich dir auch ein kleines Andenken!”
    Als hätte der Fremde bereits etwas getan, riss Sephiris seine Arme nach oben und ging zwei Schritte zurück, auch sein Fukano senkte seinen Kopf und gab ein bedrohliches Knurren von sich. Doch er wäre nicht er selbst, wenn er sich so schnell einschüchtern lassen würde.
    “Sag mal, du bist doch auch ein Pokémontrainer, oder?”
    Etwas unsicher stellte Sephiris diese Frage, obgleich der Fremde eine Drohung ausgesprochen hatte, ließ seine Anspannung nach und seine Inneres wiegte ihn immer mehr in der Sicherheit, dass er nichts zu befürchten hatte. Schließlich hatte der Kerl ihn vor Seijshiro und seinem geistlosen Hund gerettet. Kurz schüttelte er seinen Kopf, warf die letzten Zweifel über Bord und fing an seiner Persönlichkeit freien Lauf zu lassen.
    “Du trägst doch einen Pokéball an deinem Gürtel, oder?”
    “Wie wäre es denn mit einem kleinen Trainingskampf? Ich bin zwar noch ein Anfänger, aber gerade deswegen würde mir das sicher helfen!”
    “Vielleicht bräuchte ich dann in Zukunft keine Hilfe mehr von Fremden und könnte mich selbst verteidigen.”
    “Ich weiß, dass ich stark werden kann, genauso wie mein Fukano!”
    Fast ohne Pause erhob Sephiris seine Stimme und es wirkte wie ein Spiel zwischen den beiden, wer würde wohl als erster nachgeben und aud sein Gegenüber eingehen.
    “Weißt du, ich will irgendwann so stark wie mein Vater werden, darum muss ich trainieren!”


    “Es reicht!”
    Noch immer ohne jegliche Bewegung ertönte die Stimme des Fremden, Sephiris zuckte für einen Moment zusammen und hielt inne. Vielleicht war er so aufgedreht, weil sein Gegenüber praktisch der erste Mensch war, der seine Handlungen ihm gegenüber nicht nach der Stärke seines Vaters und dessen Pokémon bemessen hatte und ihm ja auch schließlich geholfen hatte, so abweisend konnte er also gar nicht sein.
    “Ich kann mir langsam vorstellen, weshalb die Typen dich nicht leiden können!”
    Sephiris ließ nur ein Schnaufen erklingen als er diese Worte vernahm, diese Aussage konnte er nicht auf sich sitzen lassen.
    “Das liegt an dem Arkani meins Vaters und meinem Fukano! Sie sind etwas ganz besonderes! Sie sind nur neidisch weil ich es bekommen habe und nicht sie! Außerdem finden sie es zum Kotzen, dass unser Lehrer mein Vater war!”
    Irgendwie wunderte sich Sephiris über sich selbst, wie sicher er über diese Gegebenheit sprach, doch es kam ihm richtig vor, auch für sich selbst, das Geschenk seines Vaters mit Stolz zu akzeptieren. Er konnte es nicht sehen, doch ein Zucken fuhr durch Kirens Körper und langsam wandte er sich um. Er musterte den Jungen vor sich, erreichte dann letztlich mit seinem Blick das kleine Fukano. Seine Pupillen begannen sich zu weiten als er den goldenen Schimmer in den Augen des kleinen Hundepokémon erblickte.
    Voller Stolz betrachtete Sephiris die Reaktion seins Gegenübers und rümpfte seine Nase hoch gen Himmel, ja, er konnte stolz auf seinen kleinen Freund sein und das sah er auch langsam für sich selbst ein.
    “Sie sind zwar noch nicht komplett Golden wie bei dem Arkani meines Vaters, doch irgendwann werde auch ich ein Kojosuru werden!”
    Noch immer stand Kiren wortlos vor dem Jungen und seinem Pokémon, die Situation war so nicht akzeptabel. Würde Ayari die beiden sehen, würde sie wohl in Flammen aufgehen. Genau das was er für sie vermeiden wollte, Kontakt zum „verrückten Professor“ und nun stand dessen Sohn vor ihm und machte keine Anstalten das Weite zu suchen.


    “Einverstanden. Ein Kampf, aber dann verschwindest du unverzüglich von hier!”
    Er würde es uns wohl nie verzeihen, wenn wir seinen Sohn da hineinziehen, doch was hat sich dieser alte Sack nur dabei gedacht, seinem Sohn gerade dieses Fukano zu überlassen… Ich muss das hier schnell erledigen, bevor Ayari zurückkommt, ich will ihr das hier nicht antun.


    Langsam zog Kiren seinen Pokéball, hielt ihn kurz wortlos, ruhig betrachtend in der Hand und warf ihn ohne ein weiteres Wort nach vorn zwischen sich und seinem Kontrahenten.
    Ewig schien der kleine Pokéball zu fliegen, dann öffnete er sich, strahlte ein weißes, gleißendes Licht aus und es begann sich die Form eines Pokemon zu bilden, welches für einen kurzen Moment einen hellen, fast durchsichtigen Schimmer um sich trug.





    Neuerung


    ein neuer steckbrief(im "nebencharaktere"-Tab) hat seinen weg in den startpost gefunden. ich präsentiere euch hiermit nokaru/den "verrückten professor"/Sephis Vater

    sou..ich bin argh in verzug geraten mit kommentieren daher fange ich jetzt einfach mal bei dir und dem kapitel "die rote kugel" an. nebenher möchte ich mich natülich nochmals bei dir für dein kommentar zu meiner geschichte bedanken.


    Die rote Kugel


    erster absatz


    ah, da haben wir hideaki. er betrachtet die natur also anders wie andere menschen, aber wie genau? spontan würde die formulierung darauf schließen lassen, dass die natur nur in der nacht wirklich genossen werden kann, aber dafür fehlt die direkte andeutung. da du halt diesen unterschied der sichtweisen direkt ansprichst, wäre es interessant inwiefern er sie anders sieht.


    es wurde glaube in einem kommentar der umstand mit mehrzahl und dem wort "position" angesprochen, du kannst das ruhig so lassen, da es nicht nötig ist ein "en" daran zu hängen.


    "Er merkte wie seine Hände sich unwillkürlich zu Fäusten ballten"
    ...wie sich seine hände... klingt flüssiger und ist auch gebräuchlicher.


    "Rin, befohlene Einsatzleiterin, hatte ebenso seine Geliebte positioniert."
    heißt es nicht ihre geliebte wenn rin weiblich ist?


    "Rin wusste um die Gefühle beider füreinander Bescheid"
    wer ist damit gemeint? vielleicht willst du damit auch erst einen umstand andeuten aber dadurch, dass direkt drei neue namen auftauchen (hideaki,rin und itoe) ist es schwer einen zusammenhang zu diesem satz herzustellen, weil es noch aufmerksamkeit braucht die charaktere zuzuordnen.


    ------------------


    und zurück, hideakis geliebte itoe ist gemeint, okay, hab ich verstanden, damit ist das darüber nichtig.


    "Dies versprach er sich! Stattdessen war die Vorständin es, die Itoe als Druckmittel benutzte."
    stattdessen ist hier etwas fehl am platze würde ich meinen.


    mhh...er ist erstmal der mächtigste magier hoenns, da bis jetzt vom allgemeinen wissen her nichts über magier bekannt ist, verfällt diese ausage etwas...das thema magie wurde ja bis jetzt noch nicht aufgegriffen, daher ist hideaki momentan der einzige magier, weißt denke was ich meine.


    zweiter absatz


    "„Hideaki“, flüsterte eine, ihm allzu vertraue Mädchenstimme, fürsorglich."
    entweder "fürsorglich wisperte eine ihm allzu vertraute mädchenstimme zu" oder du entfernst das komma vor fürsorglich.


    "„Ich will nicht, dass jemand Eneco Schaden zufügt.“
    hier ist ein problem, welches nicht an dir liegt. diese formulierung erinnert an einen pokemon kampf auf den gameboy spielen und wirkt im zusammenhang mit der momentanen situation leider eher witzig als ernst. weiß nicht ob du verstehst was ich meine, aber der zu große bezug an ein simples spiel für eine bedrohliche situation ist unglücklich gewählt.


    "Hideaki rieb eine ebenholzbraune Strähne"
    wessen strähne? zwar hat er ja wie du erwähnt hast weiße haare, doch wir wissen noch nicht, dass itoe solche haare hat..gut, ich weiß es bis jetzt ja immernoch nicht, daher wäre hier eine benennung ganz gut.


    "Sie passte nicht zu ihr, schien fehl an ihrem Körper zu sein"
    irgendwie gefällt mir die formulierung sehr, sie hat etwas verschleiert erotisches, bestimmt nicht so gewollt, aber diese formulierung drückt nochmal aus wie innig sie zueinander stehen.
    wieder mächtigster magier, jetzt aber schon schattenmagier...im grunde ist es okay wenn er von sich selbst behauptet er wäre der mächtigste, aber es stört mich irgendwie wenn der erzähler solche "imba" aussagen trifft obwohl es die entscheidung des lesers sein sollte und vorallem weil der leser wie erwähnt noch garkeinen anderen magier kennt.
    die beiden verabschieden sich mit einem wangenkuss? irgendwie wirkt dieser etwas banal in bezug auf den emotionalen wortwechseln, aber ist wohl geschmackssache.


    absatz drei


    "fellbüschel" ohne "n"


    die teleportation ist sehr gut beschrieben, der vergleich mit einem wasserfall ist wirklich gelungen.


    absatz vier


    auch hier hätte wohl der absatz nicht sein müssen, da es mit gleicher handlung und gleichen personen weitergeht.
    laserstrahlen..du meinst sicher sone alarmsensoren..würde ich wohl auch direkt so formulieren da laserstrahlen eine andere gegebenheit erwecken.
    "die rote kugel an sich bringen" wäre richtig, also kein "sie".


    "wo wären wir denn richtig?" ich mag solche zynischen aussagen, wirklich sehr gut.


    mhh..so beiläufig zu erwähnen, dass es praktisch normal sei sich unsichtbar zu machen ist wie bei den oberen punkten unpassend, da man halt nicht weiß, dass es so normal ist.


    "Das Bild von Rins Lageplan schoss ihn wieder in den Gedanken"
    "ihm" und "in die" ist wie ich meine besser. wahlweise auch "in den kopf".


    mhh..ist die tür nun aus titan oder stahl? mir ist schon klar, dass du mit stahl die grobe beschaffenheit der tür beschreiben willst, da es aber beider metalle gibt, würde sich anbieten nur bei "metall" zu bleiben und dann direkt "titan" zu benennen. direkt darauffolgend hast du mit titan eine wortwiederholung.


    mhhh...er hat die kugel, ging ja wirklich extrem einfach, weshalb also soviel sentimentalität am anfang? das problem ist, da du hideaki als so mächtig darstellst und bei so einer banalen aktion solche gefühle der unsicherheit einbringst wirkt es etwas..naja...falsch. darauffolgend hast du einigemale erwähnt wie "witzig" die sicherheitsvorkehrungen sind, daher ist der dialog mit itoe leider wirklich extrem übertrieben dargestellt, bzw hideakis unsicherheit. wenn er so ein profi ist passen diese gefühle nicht bei sowas einfachem...so sehe ich das zumindest. anzuraten wäre vielleicht nur itoe solche unsicherheit versprühen zu lassen, wäre wohl passender.


    ich muss dir danke, das kapitel hat eine sehr angenehme länge, sodass ich diesmal nicht ganz soviel zeit gebraucht habe. das kapitel ist spannend gehalten aber ich wäre nicht ich wenn ich dir nicht ehrlich sagen würde, dass wohl sowas wie ein "stöhnen" am ende eine passende reaktion wäre. so praktisch "soviel trubel um nichts". es lief alles zu glatt und einfach und rechtfertigte daher leider nicht die behandelten emotionen, die bemerkt wirklich gut dargestellt sind. über hideaki kann ich mir momentan kein urteil bilden, seine persönlichkeit wurde nicht wirklich behandelt, ist er nun eher ängstlich oder selbstsicher? das problem ist, hier gibt es kaum spielraum für beides aufgrund deiner aussagen zu seiner macht und seiner unkommentierten sicherheit seiner aussagen deinerseits. itoe wirkt erstmal symphatisch schade erstmal, dass sie nicht weiter behandelt wurde, genauso rin weckt auch einiges interesse, aber hideaki selbst empfand ich noch nicht wirklich als hauptcharakter. der grund ist wohl eben das von mir erwähnte.


    deine beschreibungen können sich sehen lassen, wobei ich irgendwie mit der formulierung "ocka" ein problem habe, da ich als stupides männliches wesen nicht wirklich was mit der farbe anfangen kann. das ist allerdings mein problem, ich wollte es nur erwähnen weil ich immer das schreibe was ich im moment dazu denke. im vergleich zum vorherigen kapitel sind deine beschreibungen aus jenem grund besser, weil du es nicht mehr so geschwollen formuliert hast. auch wenn das nun nicht mehr der fall ist, wirken deine sätze immernoch edel und forallem (und das ist das wichtigste) fließend. wenn ich mir jetzt so die charaktere der ersten beiden kapitel vor augen führe stelle ich fest, dass ich mich für itoe und für rin am meisten interessiere. wobei ich schon gespannt bin ob du die sache mit amaya wirklich so durchziehst. da du jedoch offener mit sexualität umzugehen scheinst überraschte es mich wirklich dass du bei dem punkt "fremd an ihrem körper" keinen zusatz beschrieben hast wie dieser denn wohl geformt ist. würde der vorstellung zu itoes äußeren dienen und würde auch passender zur gesamtform der beschreibungen in bezug auf amaya und deine offenheit zu diesem thema unterstützen. auch wenn nur einer deiner charaktere so sagen wir freizügig ist, wäre es besser, wenn du auch andere charaktere bzw den erzähler offener beschreiben lässt, sodass alles flüssiger zusammenläuft. ist aber nur meine eigene meinung.


    abschließend entschuldige ich mich nochmal für die verspätung, das nächste kapitel werde ich mir nächste woche ansehen.


    greetings
    Seraphim

    sou, noch ein kommentar mehr, wird reichen.


    @cynda: es freut mich wie gesagt, dass sephi symphatisch erscheint da er ja doch eine nicht unwichtige rolle in der geschichte spielt. ich wollte seine innere stärke aufzeigen auch wenn er mit feindseligkeiten bombardiert wird, eine feste persönlichkeit die aber halt mit alltäglichen problemen zu kämpfen hat. nja die bschreibung der umgebung, ich bin erstaunt, dass du sie als ausreichend empfindest, ich wäre eher davon ausgegangen, dass es erneut zu wenig ist. leider doch einiges an fehlern wieder...werde mich dann gleich ransetzen und sie berichtigen. diese "notizen" sind nicht von mir, sondern von bastet, ich habe ihre korrekturen übernommen, war der meinung hatte alles editiert und im nachhinein die klammern entfernt...aber da sieht man mal wieder, auch wenn ich es mir einfach mache bin ich zu unaufmerksam um das gut hinzubekommen.
    was die features angeht werde ich vorsichtig sein, werde sie nur nach und nach erweitern und eher als eine gedächtnisstütze für den leser verwenden als ein neuheiteninformationsblatt. ich bedanke mich wie immer für dein kommentar und für deine hilfe beim einfügen der zwei neuen steckbriefe...ich bekomm das einfach nicht hin..


    ----------------
    eins wollte ich noch erwähnen, sicher startet diese geschichte nicht so rasant wie ocean, das war auch nicht geplant und sie wird auch selten so aneinander gezwungene action beinhalten. ich habe mir bei der genre angabe "slice of life" schon etwas gedacht. so etwas wie "übergangskapitel" oder "filler" ist hier fehl am platze, wenn es sich auf ein kapitel bezieht, welches nunmal das normale leben der charaktere beschreibt. diese geschichte wird nicht hetzen, sie wird dem leser die charaktere nahe bringen und auch hoffentlich eine gewisse emotionale regung bei geschehenissen welche die personen betreffen hervorrufen.
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    so, nun aber zum offiziellen teil.:


    Änderungen und Informationen



    -zum Genre wurde "Reise" hinzugefügt auch wenn dies hier in abgewandelter Form auftritt
    -zwei neue Steckbriefe in dem ebenfalls neuen Sub-Tab "Nebencharaktere" eingefügt
    -Das Storybanner fällt bis auf unbestimmte Zeit weg, da der der es anfertigen wollte eine Weile im Umzugsstreß sein wird
    -ich habe bis zum 16.08.10 eine umfrage hinzugefügt die mir helfen soll auch ohne lange kommentare ein hilfreiches feedback zu meiner geschichte zu erhalten


    um jedoch zum kernpunkt dieses posts, das neue kapitel. ich woltle ja wie erwähnt noch eine ganze weile warten, da ich jedoch ab nächste woche bis zum 16. weg bin, habe ich mich entschlossen es schon jetzt zu veröffentlichen. ich wünsche euch viel spaß.




    Kein Laut war zu hören. Stille lag über der kleinen Stadt Lyrun, welche einer von hunderten Orten war, der den Menschen eine Heimat bot. In großen Abständen standen einfach gebaute Familienhäuser an einer einzelnen, durch die Stadt führenden Straße. Wenige kleine unbefestigte Wege gingen von ihr ab um noch etwas Platz für weitere Wohnungen bieten zu können. Wie ein Strang, welcher unerbittlich und ohne Umschweife nur einem Ziel folgte, führte die Hauptstraße zu der Akademie, welche das Markenzeichen Lyruns darstellte. Ein großes, weißes Gebäude, welches so steril wie ein Krankenhaus wirkte, war eines der wenigen, welches eine Ausbildungsstätte für angehende Pokémontrainer war. Ein großer, weitläufiger Hof, der abschließend mit einem aus Maschen bestehenden Zaun das Gelände von der Stadt trennte. Dieser bildete die Front des Schulgeländes um den Schülern zwischen den Unterrichtsstunden etwas Abwechslung zu bescheren.Nur wenige Akademien existierten und noch weniger Professoren, denen es erlaubt war in eben diesen zu unterrichten. Es kam weniger auf theoretisches Wissen und Grundlagen an, als auf die Erfahrung im Umgang mit den einzelnen Pokemon um den Schülern verständlich zu machen, dass sie genauso fühlten wie die Menschen selbst. Es war wichtig jedem Kind aufzuzeigen, dass Pokemon nicht so etwas wie Sklaven oder gar Maschinen waren, die auf jedes einzelne Wort seines Begleiters hören und danach Handeln mussten. Würde diese Methode Einzug halten, würde so etwas wie der Sinn für richtig und falsch irgendwann verschwimmen und gänzlich verschwinden. Die Hemmschwelle, etwas falsches zu tun, würde immer mehr sinken, wenn die Verantwortung des Einzelnen an sein Pokémon abgegeben werden konnte, weil man selbst schließlich nichts Unrechtes tat. So war es von großer pädagogischer Wichtigkeit, dass die an solchen Akademien arbeitenden Lehrer einen Draht zu jungen Menschen hatten und auch wirklich dazu in der Lage waren, das was sie lehren sollten auch vermitteln zu können. Vier Jahre dauerte die Ausbildung und diese Art der Vorbereitung auf die Reisen der Heranwachsenden hatte sich als sehr effizient bewährt und wurde somit seit nun schon zwei Generationen praktiziert.


    Lyrun lag im Zentrum des Yeseah Kontinents und war somit optimal für die Absolventen geeignet, um ihre Reisen zu beginnen, nachdem sie von ihren Eltern ihre Pokémon erhalten hatten. Um zu überprüfen wie sich jeder einzelne junge Pokémontrainer entwickelte, wurden in verschiedenen Städten Prüfungsgebäude errichtetet, in denen anhand von Pokémonkämpfen der Umgang der Schüler mit ihren Pokemon überwacht wurde. Es gab insgesamt neun dieser Einrichtungen und diese waren auch stets das Ziel von jedem einzelnen Trainer um sein Können und natürlich auch seine Stärke prüfen zu können. Konnte man einen Verwalter eines solchen Prüfungsgebäudes bezwingen, erhielt man einen kleinen Anstecker, welcher das Symbol für den Sieg und auch für die eigene Reife war. Sollte es einem Trainer gelingen alle neun Symbole zu erhalten, gab es schließlich noch einen abschließenden Test der Kojoru Corp., bei welchem man sich erneut einen Kampf stellen musste um das Band zwischen Mensch und Pokémon zu testen. Vertrauen, Mitgefühl, vollständige Verbundenheit zu seinem Partner. Das war es, was einen perfekten Trainer auszeichnete und das ganze System der Ausbildung, über den Erhalt der Symbole, bis zum Abschlusstest, war eine groß angelegte Aktion dieser Firma. Damit sicherten sie, dass die Menschen nicht auf die Idee kamen ihre Pokemon zu misshandeln oder gar für niedere Zwecke zu benutzen. Bestand man auch die letzte Prüfung, war es einem erlaubt an den Wettbewerben teilzunehmen, welche bis vor sechs Monaten die Königsklasse der Verbundenheit zwischen Mensch und Pokémon darstellte und man sich dort mit allen anderen Trainern messen konnte, die das auch erreicht hatten. Dies war eine Methode um unkontrolliertem Konkurrenzdenken eine feste Plattform zu geben auf der diese abgebaut und auch in fairem Rahmen ausgelebt werden konnte. Es liegt einfach in der Natur des Menschen sich mit anderen zu messen. Daher war ein stabiles System für das Zusammenleben zwischen Mensch und Pokémon nötig, welches sich nun schon seit einigen Jahren bewährt hatte. Doch am Anfang von alledem stand noch immer der Aufbruch zu jener Reise, die diesen Werdegang überhaupt ermöglichen konnte.


    Sephiris Hände waren tief in den Taschen seiner ausgeblichenen Jeans vergraben und unermüdlich bewarf die im Zenit stehende Sonne ihn mit ihren warmen Strahlen und zauberte Minute für Minute eine weitere Schweißperle auf seine helle Haut. Es war noch nicht mal eine Stunde her, dass er Lyrun verlassen hatte und schon würde er gern umdrehen um sich auszuruhen.
    “Ich hätte mir einen kühleren Tag aussuchen sollen..”
    Während er diese Worte sprach, strich er sich mit dem linken Handrücken über seine Stirn und riskierte einen Blick zu dem sengenden Feuerball, welcher hoch am Himmel stand und es scheinbar nur darauf abzielte ihm das Leben schwer zu machen. Prompt bekam er die schmerzhafte Quittung , krampfhaft kniff er seine Augen zusammen und benötigte einige Augenblicke um sich von dem gleißenden Licht der Sonne zu erholen und wieder richtig sehen zu können. Es dauerte einige Augenblicke bis keine wild umhertanzenden, bunte Muster mehr vor seinen Augen auftauchten.
    Mit sich selbst beschäftigt vernahm er ein jaulendes Geräusch, welches er als Ausdruck des Hohns seines Fukanos neben sich deutete.
    “Ach sei doch ruhig…ich hab halt nicht nachgedacht!”
    Zwar war sich Sephiris nicht sicher, doch war er der Meinung, dass sich die Hundeschnauze seines Fukanos zu einem lächeln geformt hatte und er in Anbetracht seiner eigenen Dummheit nicht wirklich sauer sein konnte, egal wie sein kleiner Partner reagierte.
    Keine weiteren Worte wurden gewechselt, schweigsam trotteten die beiden den dünnen, staubigen Weg entlang, welcher eine Schneise zwischen zwei angrenzenden Getreidefeldern bildete. Oft wandte Sephiris seinen Blick zu seinem Fukano und kam nicht darum herum es jedes Mal intensiv zu betrachten. Eine schwarze, große Stubsnase, eine schnee-weiße Mähne, sowie ein Kragen welcher den Brustkorb verzierte und letztlich in ein kräftiges Rot überging,. Dieses schmückte den gesamten Körper und es wurde nur von drei einzelnen, schwarzen Streifen auf seinem Rücken unterbrochen. Abschließend wieder in einem reinen weiß ein großer, buschiger Schwanz welcher das Gesamtbild eines Fukanos, seines Fukanos bildete. Stolz war er auf sein Pokémon, nicht nur weil es ein wunderschönes, glänzendes Fell besaß und sehr gepflegt wirkte, sondern auch wegen dem goldenen Schimmern, welches sich in seinen Augen befand.
    Ein wanken, ein Stolpern und es geschah so, wie die Schwerkraft es vorhergesehen hatte. Sephiris war so darin vertieft sein Fukano zu betrachten, dass er einen einzelnen Stein, den einzigen großen Stein, der sich auf dem Weg befand nicht bemerkte und mit seinem rechten Fuß dagegen stieß. Sein Gewicht verlagerte sich nach vorn und begleitet von einem lauten Aufschrei flog er der Länge nach auf den staubigen Sand und blieb für einige Augenblicke reglos liegen.
    “Das…ist doch nicht wahr…”
    Stoßartig atmete er auf und wirbelte dabei jedes Mal staubige Luft auf, die direkt in seinen Mund wanderte und ein unkontrolliertes Husten auslöste. Krampfhaft kniff er seine Augen zusammen, gab spuckende Laute von sich um den Sand und die dünne Staubschicht auf seiner Zunge irgendwie zu entfernen. Nachdem sich seine Lunge nach kurzer Zeit beruhigt hatte und er mit kleinen Tränen in seinen Augen zur Ruhe kam, spürte er etwas feuchtes an seiner Wange. Langsam hoben sich seine Lider, nur schwammig konnte er eine Sillouette erfassen und erkannte dann sein Fukano, welches treu vor ihm saß und ihn unaufhörlich mit seiner Nase anstubste.
    “Schon gut, ich steh ja schon auf.”
    Zwanghaft lächelnd sprach er diese Worte und stand, wie versprochen auf und klopfte sich den Staub aus seiner Kleidung. Ob er dies nun tat oder nicht war relativ egal wie er feststellte, denn dreckiger oder sauberer war seine Hose und sein Shirt durch dieses Missgeschick und der Abklopfaktion nicht. Wie sollte sie auch, seine Kleidung wirkte so oder so, als wäre sie mehrmals quer über den staubigen Boden gezogen worden, auch ohne, dass er sich unfreiwillig auf ihr niederlegen würde.
    “Danke.”
    Langsam strich er über den Rücken seines kleinen Freundes und lächelte ihn dabei an. Golden schimmerten die Knospen der Getreidefelder neben den beiden und zeichneten ihren Weg bis hin zum angrenzenden Wald, der letztlich das Ende des Tales darstellte in welchem Lyrun lag. Langsam bewegten sich die beiden vorwärts, sie hatten Zeit, niemand war da der sie hätte hetzen oder gar drängen können. Sie konnten selbst entscheiden wie schnell oder langsam sie ihren Weg gingen, dies war jene Freiheit, nach der sich Sephiris gesehnt hatte.
    Jeder einzelne Muskel in seinem Gesicht zuckte zusammen als er bemerkte wie sich ein langer Schatten über die Felder legte und auch ihn letztlich von der Einwirkung der Sonne befreite.
    “Nicht doch…”
    Langsam, wohl wissend was er erblicken würde, sah er nach oben und betrachtete die tief hängenden Wolken am Himmel. Das sollte wohl ein schlechter Scherz sein, wo kamen die Wolken auf einmal her?
    Bevor er innerlich über diese Tatsache fluchen konnte, landeten die ersten kühlen Tropfen auf seinen Haaren und seinem Gesicht. Obgleich schon diese wenigen Berührungen reichten um ihm ein Gefühl der Kühle zu vermitteln, hatte er nicht vor im Regen zu versinken.
    “Wer als erster die Bäume erreicht!”
    Nur ein Jaulen des Fukanos ertönte als Bestätigung und schon setzten sich die zwei in Bewegung, versuchten die Waldgrenze zu erreichen, bevor sie von dem einsetzenden Regenschauer gänzlich durchgeweicht wurden. Obgleich sich Sephiris vom Pech verfolgt fühlte, lag ein Lächeln auf seinen Lippen als er und sein Fukano durch den Regen rannten, denn irgendwie fühlte er sich frei. Frei von seinen Mitschülern, die ihm das Leben Jahre lang zur Hölle gemacht hatten und frei von dieser langweiligen Schule. Er fühlte die Freude in seinem Herzen welche immer mehr in ihm aufstieg jeh öfter er zu seinem Gefährten sah, welcher laut hechelnd neben ihm rannte. Dieser kleine Kerl war an seiner Seite und er würde immer an seiner Seite sein wenn er ihn brauchen würde. Dies war der Beginn ihrer Freundschaft, ihr Vertrauen zueinander, der Anfang ihrer Reise ins Unbekannte.

    sou, hat nu doch etwas gedauert aber jetzt schau ich mir das erste kapitel an.


    kapitelname: vom namen her verspricht es erstmal einen riesigen "knall" denn um ein leben zu verändern gehört schon einiges dazu. gut, spontan habe ich an etwas dramatisches gedacht, dabei kann es auch ein heroischer sieg sein. mal sehen, zumindest sollte ja irgendwas passieren.


    kapitel: du benutzt in der zweiten und dritten zeile zweimal "schein" würde sich wohl anbieten einmal sowas wie "schimmer" zu benutzen um das zu umgehen.
    glutexo torkelte noch durch den vorherigen oder vom vorherigen angriff. "vor dem" beschreibt ja, dass es in zusammenhang mit dem folgenden torkeln würde, was so ja denke nicht wirklich sinn ergibt.
    mhh...ich weiß nicht so recht, wie du die folgende szene meinst. hört glutexo nicht auf die trainierin und greift an statt auszuweichen? wenn dem nicht so wäre, hast du hier einen abfolgefehler. wenn ich es nicht schaffe einem stein der auf mich geworfen wird auszuweichen, werde ich auch mit großer wahrscheinlichkeit nicht dazu in der lage sein einen stein aufzuheben (flammen produzieren) und ihn zu meinem gegner zu werfen. es hätte sich vielleicht angeboten die explosion grob zu beschreiben, schließlich sind es ja zwei kräftige und auch nicht alltägliche farben die da aufeinander prallen.
    "nützen wir die..." mhh.. ich kenn es zwar mit "ü", bin mir auch nicht sicher ob es umgangssprachlich ist und es zu deinem char als dialekt oder ähnliches gehört aber spontan würde ich sagen, dass "nutzen" sich mehr anbietet. sehr siegessicher der junge da, wenn er sich gedanken machen kann wieviele zuschauer im raum sind, schauen ob es gerechtfertigt ist.
    "...schickte sie sie wie geschosse ab."
    ich finde dass geschosse schicken nicht wirklich passend ist, "feuerte sie wie geschosse ab" klingt etwas logischer, da es ja kein geschenk oder ein brief ist, was man schicken könnte.
    als nächstes kein fehler aber eine "hart formulierte sache und zwar "gruben" und "schlugen" ich weiß nicht, es ließt sich etwas holprig. vielleicht wäre soetwas wie "kerben" oder "löcher" besser geeignet, ist aber wohl geschmackssache.
    gespalteter schweif...armes psiana :X bin grad gespannt ob du diese "verkrüppelung" auch aufrecht behälst oder ob sie verschwindet^^ oder ob du eher gemeint hattest, dass sie sich nur im fell verfangen oderso.
    hehe, glutexo hat doch schattenklaue eingesetzt, weshalb dann "...jetzt aber wirklich..."? ich hab noch kein genaues bild davon wie du charaktere gestaltest, deshalb fällt es erstmal auf, es kann ja auch an dem streß oder ähnlichem liegen, dass sie diese formulierung gewählt hat.
    bei dem folgenden satz habe ich etwas weiter gelesen aber irgendwie erschließt sich mir der sinn dahinter nicht. woher kommt der dumpfe aufprall und warum fällt es nach vorn? ich denke mal du meinst sowas wie eine geduckte haltung, aber dann wäre "fallen" wirklich unglücklich gewählt. wenn es wirklich fällt...wieso?
    btw psychokinese ist imba, schönes wort der gamersprache..das arme glutexo kann da nichts machen, armes vieh...
    ahjo, die trainierin scheint verzweifelt, dann nehm ich ihr auch die vorherige formulierung ab.
    "war der balken abgesunken" ich versuche mich jetzt nicht zu weit aus dem fenster zu lehnen, jedoch ist das eine falsche zeitform, weil es nicht mehr präteritum ist. benutz lieber "der balken sank", auch mit der satzstruktur, wo man deines verwenden könnte, wäre es vielleicht ratsamer es dennoch abzuändern.
    "sie vernahm das jubeln ihres rivalen wie aus weiter ferne" ist denke besse, in deiner variante stimmt die struktur leider nicht.
    hier hast du einen schnellen cut zwischen kampf und siegerehrung. es würde sich wohl ein weiterer satz anbieten wo sie sich die hand reichen, pokemon zurückholen oder ähnliches, damit es abfolgetechnisch besser passt. nach der ehrung kommen die worte, würde vielleicht die reihenfolge tauschen oder halt was anderes dazwischen schieben.


    zweiter absatz:
    "irgendeine intrige stand sicher dahinter" ist denke schöner "...wäre dahinter gestanden" klingt wie sächsischer dialekt.
    hier willst du den grund andeuten, weshalb sie sich ken anschließt, vermute ich mal. da tut sich aber ein kleiner logikfehler auf. sie sucht eine mitfahrgelegenheit und nicht wirklich eine reisebegleitung, denn die bringt ihr ja auch nicht wirklich viel. versuch lieber es so zu beschreiben, dass sie eine reisebegleitung auch gut gebrauchen könnte, ganz einfach wegen der potentiellen unterstützung.


    dritter absatz:
    mhh..du bleibst beim selben thema und dem selben blickwinkel, ein absatz ist hier nicht ganz praktisch würde ich meinen.
    das darauffolgende gefällt mir wirklich gut, das gallopa gut beschrieben und noch besser der trainer. die handschuhe, schon allein die vorstellung ist wirklich amüsant und dazu noch ihre gedanken. "tunte" wirkt wohl spätestens seit mister three bei one peace als runing gag und gibt oft einiges an unterhaltung her, vorallem wenn es spontan so passend erscheint.
    ich hätte irgendwie darauffolgend so einen gedanken wie "zumindest wird er nicht in die versuchung kommen mich anzugrabschen" oder ähnliches, keine ahnung weshalb, hätte es einfach mal angenommen.
    bei "darf ich dich um etwas bitten" fehlen die hinteren gänsefüße. ihr gedanke davor mit "freundlich bleiben" gefällt mir, amaya erzeugt bis jetzt wirkliche persönliche tiefe und wirkt sehr symphatisch allein wegen ihrer menschlichkeit.
    okayyy...langsam wirkt er aber sehr tuntig *hust* daraufbauend weiß nicht ob "in seinen augen verlieren" so naja...glaubwürdig ist. vielleicht wäre einfach logischer, wenn sie an denen hängen bleibt, weil sie so außergewöhnlich für nen jungen hervorgehoben sind durch das ganze makeup?
    man sagt homesexuellen ja eine naturgegebene freundlichkeit nach aber irgendwie stimmte er da extrem schnell zu, vielleicht wäre ein satz wie er sie mustert oder der gleichen gut gewesen um seine einschätzung mitzubekommen. sie hätte ja bemerken können wie er sie von oben bis unten betrachtet und dann abschließend antwortet, der leser könnte sich dann denken, was sich der kerl wohl gedacht hat.
    "wie eine marionette steuern wollte" wäre die satzform richtig.
    ui ui ui...sehr mutig, aber wirklich extrem mutig. dass sie sofort an flüssigkeiten austausch durch geschlechtliche penetration denkt(ja..sex halt..) wirkt irgendwie...ich weiß nicht...ich bin altmodisch erzogen und würde sie als eine kleine schl..du weißt schon, bezeichnen. davon abgesehen, ergibt sich das problem, dass viele einen reinen charakter in der position der hauptrolle sehen wollen. ich meine nicht jungfräulich, aber zumindest reine oder nicht so stark expliziete gedanken. ich vermute spontan mal, dass nur ich da gerade hänge bei der frühpupertierenden jugend heut zu tage, aber ich sag mal man assoziiert sich als leser und auch als autor mit spezifischen charakteren einer geschichter und spontan würde sie, so nehme ich an, bei einigen durch diese sehr direkte denkweise rausfallen. gut...genug darüber geschrieben, du kannst es so direkt lassen, es wirkt nicht anstößig, aber vielleicht beschreibst du es doch etwas weniger direkt, schreiberfreiheit des autors.


    absatz 4:
    hehe, team aqua hat es aber über sich ergehen lassen. "...nicht gefallen lassen" oder sonstiges ergibt denke mehr sinn.
    "wusste um ihre bedeutung" ist denke auch hier passender, in bezug auf die tatoos.
    bei ihren gedanken würde isch "ihren begleiter" besser machen als nochmals mitreisegelegenheit, sonst wirkt es zu abgegriffen.



    absatz 5:
    "vonimh..." was? weg? irgendwie fehlt da ein kleiner zusatz.
    "geleite"..mach "gefolge" drauß, "anhängsel" oder ähnliches.
    weiter unten bei papinellas angriff benutzt du "vorständin" und daraufhin "sie", meinst aber das papinella, da wirst du was ändern müssen.
    "panische ekstase" irgendwie ha die formulierung etwas, gefällt mir sehr gut.


    sechster und letzter absatz:
    "die menschen" klignt etwas zu distanziert, benutz lieber "die zwei", "amaya und ken" oder sonstiges.
    "setzt sich kenn auf einen stein"..."er zitterte" sorum ist es besser, erst direkt benennen und dann mit indirektem artikel betiteln.
    er kann nur torkeln bevor er auf dem stien sitzt, schieb es daher einfach davor, dann passt es.
    "arkani hat"..."keine flugpokemon hat" benutz einmal "besitzt", dann klingt es flüssiger.
    die beschreibung von amayas körper gefällt mir wirklich gut, sehr gut die spezifischen einzelheiten umschifft und dennoch perfekt für dne leser vorstellbar.
    amüsanter letzter gedanke, aber wieder bezugnehmend auf deine sehr direkte formulierung in der mitte des kapitels. das verruchte spielerische ist vollkommen in ordnung aber ich werde das gefühl nicht los, dass der eine gedanke weiter oben zu direkt und somit zuviel des guten war. ich könnte jetzt noch mit zich zeilen beschreiben welche nachteile in bezug auf den charakter sich dabei auftun, aber ich denke ich habe genügend dazu mitgeteilt.


    abschließend:
    ich gestehe, ich hätten icht erwartet, dass deine story so interessant ist, zwar habe ich viele sachen aufgezählt die mir "negativ" aufgefallen sind, aber das hat nichts mit der idee der geschichte und ihre fähigkeit den leser zu interessieren zu tun. dein schreibstil gefällt mir gut, du beschreibst die figuren bis ins detail und benutzt schöne synonyme für ihre visuellen erscheinungen. werde mich dann auch demnächst an das zweite kapitel setzen aber irgendwie brauche ich imemr doch einiges an zeit um kommentare zu schreiben...
    der titel hat gehalten, was er versprochen hat, von einem wettbewerbsgewinner zu einer verfolgungsjagd bis hin zu einer lüsternen jungen dame. keine bange, ich werd das nicht weiter erwähnen, nurnoch in diesem post hier.


    so, das wars erstmal, ich versuche mich mit dem nächsten kapitel zu beeilen.


    greetings
    Seraphim


    edit: so, ich habe mir nochmal gedanken zu amaya und ihrem charakter in bezug der sexualität gemacht. ich habe mir gerade nochmal ihren steckbrief angeschaut...sie ist 15...davon mal abgesehen, dass in bezug auf ihr alter deine wahl für ihre gedanken sehr extrem ist, kommt noch folgendes hinzu:
    1. 3-4monate das letzte mal, sind wir gnädig und sie war da trotzdem schon 15.
    2. daraus resultierend, nicht ihr erstes mal, sind wir wieder gnädig und denken, sie hatte das erste mal mit 14 und hat ihre gelüste dann exsessiv ausgelebt.
    sie wird jedoch nicht von anfang an solch ein charakter gewesen sein, gerade weil sie ja dank agentenausbildung und sind wir erneut gönnerhaft 2 jahre damit verbracht hat ihren charakter in solche, sagen wir schrofere und niedere gelüste gelenkte art entwickelt hat.
    3. zwei jahre ausbildugn dafür, wie gesagt, ist wirklic hsehr nett gerechnet, damit hätten wir sie in einem alter von 12-13. anzunehmen wäre, dass sie dort das erstemal sexuelle erfahrungen gesammelt, damit sind wir bei einem alter angelangt wo du das thema pedophilie aufgreifst.
    wenn wir diesen doch bösen gedanken aber zur seite schieben, sind wir bei dem heutigen gesellschaftlichen problem der schwangerschaften minderjähriger und dem ungesunden stand zur sexualität. mach dir wirklich, aber auch wirklich gedanken darüber, ob du einem hauptcharakter diese last aufhalsen willst, denn du musst dir auch dessen bewusst sein, dass du diese art des denkens DAUERHAFT in ihren charakter einfließen lässt. denn zwanghafter geschlechtsverkehr oder gar allein schon wenn die gedanken aufkommen nur weil man nen kerl sieht der sogar schwul wirkt, ist das etwas, was zum charakter gehört, weil es sehr viel mit der psyche zutun hat.
    mach dir wirklich sorgfältige gedanken darüber ob du das so lassen möchtest oder wenigestens ihr alter hochschraubst.


    greetings die zweite
    Seraphim

    mhh...ich wollte ja warten, bis sich so drei kommis gesammelt haben aber das wird wohl nichts mehr. daraus resultierend setze ich das erscheinen der nächsten kapitel vorerst bis auf bestimmte zeit aus. dennoch möchte ich noch kurz auf dein kommentar eingehen bastet.:


    es ist wichtig für mich zu wissen, wie ein charakter rüberkommt, da ich selbst doch einige schwierigkeiten habe gefühle und emotionen zu beschreiben oder von mir auf eben diese zu projezieren. daher ist es natürlich beruhigend, dass er nicht "weichgespült (*g*)" erscheint.
    nja die situation in der schule, da bin auch einer von wohl vielen, der auch einige male angeeckt ist. er sollte nicht cool oderso sein, das gibt es genug und dieser grad zur arroganz ist mir zu schmal, als das ich einen charakter in diesem umfeld sich so bewegen lassen möchte.


    ich möchte mich auch bedanken, dass du dir die mühe gemacht hast die fehler rauszusuchen, hatte dir ja bereits geschrieben, dass ich sie sofort entfernt hatte, als ich deinen post gelesen habe.


    ich bedanke mich für dein lesen.


    greetings
    Seraphim