Beiträge von Alaiya

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Ich hole den Thread mal wieder hervor, weil ich einfach einmal eine Runde über die Animationsserien der letzten paar Jahre schwärmen möchte. Ich meine, Steven Universe hatten wir hier ja schon drin, aber auch danach ... Ich meine, wow haben wir aktuell eine Zeit was Animation angeht. Es ist wirklich ein neues goldenes Zeitalter der Animationsserien für Kinder.


    Rapunzel (Die Serie) - Die Animationsserie zum Disneyfilm. Ich habe nie verschwiegen, wie wenig ich den Film mag, aber zur Hölle: Die Serie ist so, so gut! Ich liebe die Charaktere, den Soundtrack und den Animationsstil. Die Show hatte echt kein Recht so gut zu sein, wie sie dann war. Ich weiß nicht, ob sie mittlerweile komplett auf Disney+ online ist - als ich Disney+ deabonniert habe, war nur Staffel 1 draußen. Aber wenn ihr eine Chance bekommt: Schaut euch die Serie an.


    Star vs the Forces of Evil - Eine Serie, die komplett auf Disney+ ist. Ich weiß gar nicht, ob ich die hier schon angesprochen habe. Aber die Serie war unglaublich gut im Umgang mit dem Thema Kolonialismus. Das Ende ist für viele irgendwie strittig gewesen, aber ich fand es gut - allerdings habe ich wohl auch ene andere Interpretation als die meisten anderen.


    The Owl House - Meine aktuelle Lieblingsserie. Die Show ist wirklich so viel mehr, als ich es mir erwartet hätte - und ich habe große Erwartungen an die Serie gehabt. Aber ja: Eine Show, die Mythologie, Magie und Lesben mischt ... Was will ich mehr? lol Leider noch nicht auf Disney+. Aber es ist echt unglaublich für mich, dass Disney es erlaubt hat, eine so queere Serie auszustrahlen bei ihnen. Es ist toll. :)


    Amphibia - Letzte Serie, die ich aktuell von Disney schaue - auch noch nicht auf Disney+ in Deutschland -.-" Aber ja, nicht so gut wie die anderen drei Shows, aber dafür richtig tolles Worldbuilding und sympathische Charaktere.


    Infinity Train - Eine Serie, die auf Cartoon Network gestartet ist und nun auf HBOMax ist. Ich hoffe nur inständig, dass sie die geplanten 8 Staffeln bekommt. Offenbar hat der Umzug ins Streaming der Serie nicht gut getan. Aber ja, die Show ist teilweise sehr düster für eine Kinderserie, aber ich glaube genau dafür hätte ich sie geliebt, als ich so 11, 12 war. Und natürlich jetzt liebe ich sie auch. Vor allem einfach ein super interessantes Konzept.


    She-Ra and the Princesses of Power - Kommen wir zu den Streaming-Serien von Netflix. She-Ra war halt auch eine super queere Serie. Ich meine, das Ende der Serie war ... ich will nicht spoilern, aber es war wunderbar queer. Vor allem ist die Show sehr inklusiv in alle Richtungen. Gott, was hätte es mir gegeben, wenn ich so eine Serie im meiner Kindheit gehabt hätte.


    Kipo and the Age of Wonderbeasts - Ich habe das Ende noch gar nicht geschaut, aber ich fand die Show soweit sehr cool. Vor allem erneut sehr inklusive und mit einer guten Message.


    The Dragon Prince - Staffel 1 + 2 waren für mich so ein wenig gemischt, aber Staffel 3 fand ich richtig, richtig gut. Auch hier wieder: Sehr inklusiv und mit positiver Message. Nur die Animation ist teilweise etwas ungewohnt.


    Ich finde es vor allem toll, wie inklusiv und divers die ganzen Serien sind. Ich meine, zugegebenermaßen würde ich mir wünschen, endlich auch mal ein wenig trans-Inklusion zu bekommen (dahingehend war letzten Endes She-Ra die einzige Serie, die so etwas hatte), aber ansonsten finde ich es wirklich schön, wie divers die ganzen Serien geworden sind. Da haben viele Kinder eine Chance, sich repräsentiert zu fühlen und das ist wirklich toll. Ein Teil von mir wünscht sich wirklich, heute aufwachsen zu können - denn diese Inklusion hat mir in der Kindheit wirklich gefehlt. :(

    > Wie findet ihr, das Filmpreise Streamingproduktionen teilweise ausschließen?


    Hierzu wollte ich ein wenig mehr schreiben. Denn letzten Endes ist das ein ziemlich großes Thema, das in letzter Zeit halt immer wichtiger ist. Es ist halt immer wieder in den letzten Jahren aufgekommen. Man denke nur an Roma, der ja einige Preise gewonnen hat, aber dafür eben die parallelen Kino-Releases gebraucht hat. Das hat einige Kritik bekommen, während diverse Leute von der Academy darüber die Nase gerümpft haben, dass der Film durch dieses Loophole (paralleler Release) überhaupt zugelassen wurde. Was halt albern ist.


    Und natürlich wissen die meisten von uns, dass die Academy und andere Gruppen, die Filmpreise ausgeben, nicht wirklich die besten Filme belohnen (ich möchte noch mal daran erinnern, dass f-ing Green Book vor zwei Jahren bester Film gewonnen hat - nope, ich werde darüber nie die Klappe halten und bin noch immer sauer), sondern das ganze einfach nur Marketing für die Industrie ist. Aber es ist eben genau deswegen wichtig, da eben ohne die Zulassung zu den Awards Filme als nicht wirklich als vollwertig angesehen werden von vielen. Netflix Eigenproduktionen werden halt häufig oft noch wie TV-Produktionen behandelt, obwohl sie durchaus Budget und Starkraft von AAA-Projekten haben.


    Interessant wird es halt dieses Jahr, weil die Academy effektiv die Auswahl hat: Entweder sie lassen Streaming zu oder sie haben eine massiv eingeschränkte Auswahl, da halt im Kino effektiv nur Januar-Februar Filme herausgekommen sind. Und da die meisten Award-Filme normal November-Dezember herauskommen, sind die dieses Jahr komplett weg. Bis eben auf den Streaming-Diensten. Auf Social Media ist der Witz aktuell ja: "Entweder sie lassen Social Media zu oder sie müssen Sonic the Hedgehog nominieren". Und auch wenn es nur ein doofer Spruch ist, ist schon etwas dran. Also schauen wir mal, wie das nächstes Jahr wird.

    Ich antworte hier mal wieder darauf, weil meine letzte Antwort wirklich ewig her ist - und außerdem, weil ich mich aktuell über die YouTube Empfehlungen aufrege. Denn wenn die mir nicht irgendwelche rechten Kanäle von literal Nazis empfehlen, dann habe ich immer wieder Let's Plays in den Recommendations - ein Genre, dass ich nun wirklich, wirklich nicht schaue. Schlimmer noch: Deutsche Let's Plays. Denn unter uns: Mein YouTube ist komplett englisch, weil nun ... Auch komische Kanal-Empfehlungen: Unboxing-Kanäle (die mich 0 interessieren) oder Tech-Review-Kanäle (was ich NIE geschaut habe). WTH?


    Aktuell schaue ich vor allem vier Arten von YouTube-Videos: Medien-Analyse, Lehrkanäle, Kochshows und linker politischer Content.


    Ein paar der aktuellen liebsten Kanäle:


    • Thought Slime: Wunderbarer politischer linker Kanal, der sich jede Woche mit irgendwelchen politischen Themen auseinandersetzt.
    • Renegade Cut: Ein Kanal, der sowohl über linke Politik, als auch über Medien aus einer linken Perspektive spricht. Sehr in depth und großartig.
    • Innuendo Studios: Auf diesen Kanal bin ich eigentlich auch über politische Videos gekommen, aber mittlerweile bin ich vornehmlich wegen der Medienanalyse da :)
    • Curio: Sehr cooler Kanal mit Medienanalyse aus einer inklusiven Perspektive. :D
    • Lindsay Ellis: Wohl der Kanal, den ich am längsten aktiv folge. Wunderbare Medienanalyse.
    • LegalEagle: Ein amerikanischer Anwalt, der über amerikanische Rechtsfragen spricht - und vor allem viel über die aktuelle Regierung.
    • Sarah Z: Auch Medienanalyse mit einem gewissen Zynismus dabei. Sehr lustiger Kanal
    • Conquest of Dread: Neuseeländischer Youtuber, der vor allem Medienanalyse aus einer dekolonialen Perspektive macht.
    • Sideways: Ein Musiktheoretiker, der Filmmusik analysiert.
    • Be Kind Rewind: Ein Kanal, der über die Geschichte von Hollywood spricht über die Perspektive des "Beste Schauspielerin" Oscars.


    Da sind noch viele mehr, aber ich belasse es erst einmal dabei. Vor allem habe ich mal die Koch- und Geschichtskanäle erst mal ausgelassen. Aber ja, ich schaue viel YT.

    Vielleicht einmal ein wenig internationale News.


    In Neuseeland wurde vorgestern gewählt. Und das Ergebnis war für einige überraschend, für andere weniger. Während bei der letzten Wahl 2017 die Wahl lange in den Seilen hing, da keine der üblichen Koalitionen eine Mehrheit gebracht hätte, so dass es am Ende an der rechten NZ First Partei hing - die sich zu aller überraschung für eine Koalition mit der Labour Party entschieden hat, ist die Wahl dieses Mal weit weniger kompliziert ausgefallen. Die Labour Party, die in den letzten drei Jahren auch die MP des Landes gestellt hat, hat allein eine Mehrheit im Parlament und ist somit nicht einmal auf eine Koalition angewiesen.

    https://www.nzherald.co.nz/nz/…FVO4ENKNQDE3SICRRNPU5GZM/


    Ebenfalls gewählt wurde gestern in Bolivien. Wie es vielleicht einige Leute mitbekommen haben, gab es in Bolivien letztes Jahr einen von den US gestützten Coup gegen die linke Regierung. Nach diesem wurde eine Neuwahl des Präsidenten angesetzt. Diese Neuwahl hat den Coup recht deutlich gezeigt, was die Leute davon hielten: Arce mit der linken MAS Partei hat mehr Stimmen noch gewonnen als zuvor.

    https://cepr.net/bolivian-elections-live-blog/

    Es nervt allgemein wie sehr es sich splittet und Disney auch hier nun anscheinend wieder so viele Reihen aufkauft, und nicht bloß eigene Disney- und Disney-Pixar-Produktionen anbietet.

    Na ja, was heißt aufkaufen? Disney kauft nicht wirklich gezielt Serien fürs Streaming, aber sie kaufen halt ganze Studios und Medienkomplexe auf und alles, was die besitzen, geht dann erst einmal an Disney ran, so dass Disney damit tun und lassen kann, was sie wollen. Und wenn sie es in ihren "Vault" sperren wollen, tun sie halt das. Weil Disney.


    Aktuell haben sie ja uach blicken lassen, dass sie ein paar Filme aus der Physischen Produktion (also DVDs/BluRays) komplett rausnehmen wollen -.-

    Ich muss hier jetzt auch mal ranten. Enfach nur wegen den Scheiß Ver.di Streiks. Ich verstehe, dass die Busfahrer und so, gerade in Anbetracht von Corona, unterbezahlt sind. Aber die Streiken jetzt Montag und Dienstag und zwar so, dass ich aus meinem Stadtteil gar nicht herauskomme. :/ Die Busse aus und in den Stadtteil fahren halt einfach nicht. Wie ich zur Arbeit komme? Tja, das darf ich wohl sehen.

    Ich meine.. es gibt klassiker, wie TWD, GoT, Breaking Bad.. aber gerade die waren ja glaube ich ursprünglich nichtmal streaming Serien sondern haben so den Übergang markiert, als alles sehenswerte vom Fernsehen zu Streaming gewechselt ist^^


    Ansonsten kann ich einfach mal ein paar Dinger raushauen die ich mag: Vikings, Lucifer, The Expanse, 13 reasons why, You, Black Mirror, Stranger Things, Dark wie gesagt, Orange is the new black... gibt bestimmt noch einige andere.. aber die fallen mir spontan ein.. verschiedene Animes dann noch..

    Genau. TWD, GoT, Breaking Bad sind alles Netzwerk-TV-Serien. Gilt technisch gesehen übrigens auch für Vikings (ursprünglich auf dem History Channel), Lucifer (ursprünglich auf Fox), The Expanse (ursprünglich auf SyFy), Black Mirror (ursprünglich Channel 4) und Orange is the New Black (ursprünglich TV2/Showcase). Die letzten Serien sind nur von ihrem Kanal irgendwann gecancelt worden und wurden dann von etwaigen Streamingdiensten aufgekauft und Widerbelebt - manche laufen sogar noch parallel auf den etwaigen Fernsehsendern.


    Ist leider das bittere aber auch: Netflix und Prime kaufen unglaublich viel gecancelte Serien auf und beleben sie wieder oder unterstützen Produktionen in Not gegen exklusive Streamingrechte ... Aber wenn sie selbst beliebte Shows abbrechen (*hust* One Day at a Time *hust*) dann weigern sie sich anderen Kanälen die Rechte für eine Wiederlebung abzutreten.

    > Wie denkt ihr über Videostreaming?


    Tbh war ich schon immer sehr froh drüber, aber dieses Jahr ist es gefühlt überlebenswichtig geworden. Meine Psyche hat dieses Jahr massiv gelitten und Streaming war eine der wichtigsten Sachen, um mich irgendwie noch zusammen zu halten. Da ich ohnehin nie das Geld hatte, mir zu viele DVDs/BluRays physisch zu kaufen, ist es ohnehin immer praktisch gewesen - plus es ist eine Möglichkeit Filme und Serien kennen zu lernen, die ich ansonsten nie geschaut hatte. Und sei es nur, weil es im Kino nicht in OV lief - denn ja, daran liegt mir persönlich nun einmal sehr, sehr viel.


    Allerdings muss ich tatsächlich sagen, dass es aktuell sehr nervig ist, wie weit es sich langsam splittet. Niemand kann es sich erlauben, 5 Plattformen oder mehr zu abonnieren und das nervt. Und ja, klar, natürlich, viele können es sich schon erlauben, aber ich nicht. Besonders lustig, wenn bei einer Filmreihe ein Teil der Filme auf einer Plattform ist und der andere Teil auf einer anderen.


    > Welche Services habt ihr abonniert?


    Aktuell nur Amazon Prime und Netflix. Prime habe ich an sich auch nicht für Prime Video sondern für das kostenlose Liefern abonniert, dass da Video mit drin ist, ist ein netter Bonus.


    Prinzipiell finde ich Prime Video nachwievor unübersichtlich, dafür ist der Kundenservice echt sehr gut. :)


    Ab November hole ich mir wohl wieder Disney+, um Mandalorian schauen zu können.


    > Wie denkt ihr über die Eigenproduktionen?


    Ich liebe das animierte Programm von Netflix. Netflix hat so viele gute animierte Serien - vor allem auch diverse animierte Serien - herausgebracht. Was das Real-Programm von Netflix angeht, ist es ein wenig hit und miss. Ich meine, die ganzen Romance-Sachen von Netflix (Kissing Booth und Co), sind absolut nichts für mich, aber ich bin halt auch nicht die Zielgruppe. Das ist ja eindeutig für Teenager. Aber ich gebe auch zu, dass von den Fantasy-Serien, die ich von Netflix gesehen habe, soweit nicht überzeugt war. Allerdings will ich auch noch Warrior Nun schauen, mal sehen wie das ist. Nur The Witcher fand ich richtig, richtig gut.


    Allerdings hat das Blockbusterprogramm von Netflix mit dieses Jahr das Jahr gerettet. The Old Guard war großartig, Extraction hat mich auch positiv überrascht und Enola Holmes hat mir auch sehr gut gefallen.


    Von Prime Video habe ich derweil praktisch nur die Serien-Eigenproduktionen gesehen. Auch hier ist es eher gemischt. Besonders gut fand ich aber The Boys.

    Seit einigen Jahren schon gibt es eine Bewegung in den Medien - weg von physischen Medien und hin zu Streaming. Sei es in Form von Abo-Services, wie Netflix, Prime Video oder Disney+, sei es in Form von digitalen Releases, wie wir es beispielsweise auch auf Amazon haben.


    Netflix, der Riese im Gebiet der Streaming Services, hat international über 160 Millionen Abonnent*innen und die Tendenz ist steigend. Das allein ist der Grund, warum Netflix, obwohl der Konzern in den Schulden ist, weiterhin massive Budgets für Eigenproduktionen zur Verfügung stellt.


    Dabei kämpfen die Streaming-Services seit Jahren um Anerkennung speziell von der Filmbranche. Denn während Film-Releases, die online geschehen, zwar immer häufiger gehypt werden, so ist es weiterhin so, dass diverse Filmpreise - allein voran natürlich die Oscars - erfordern, dass ein Film in Kinos (für die Oscars in Kinos speziell in LA) gelaufen ist. Aus diesem Grund sehen wir auch immer wieder parallele Releases in Kino und auf Streaming von Filmen, bei denen die Streaming-Services sich Preise erhoffen.


    Seit letztem Jahr (für die USA), bzw. Anfang diesen Jahres (für Europa) ist auch Disney, der wohl größte internationale Medienkonzern, mit im Streaming Dienst mit ihrer eigenen Platform Disney+, über den sie Usern Zugriff auf ihre massive Bibliothek, die neben eigenen Disney-Produktionen auch aus Filmen von Fox, Lucasfilm, Marvel Studios und zudem Dokumentationen von National Geographics besteht. Filme und Serien die oftmals dadurch für andere Streamingservices in Lizenzen teurer geworden sind.


    Allerdings sehen wir uns auch vermehrt damit konfrontiert, dass sich genau durch diese Exklusiven Titel - da Studios, die eigene Services haben, ihre Bestseller nicht teilen möchten - vermehrt, dass sich das Programm auf viele Plattformen aufsplittet. Gerade in den USA gibt es mittlerweile so viele Plattformen, dass sich viele Amerikaner*innen an die Zeit des Kabelfernsehens erinnert fühlen: Man muss gleich Pakete aus mehreren Diensten für viel Geld kaufen, um ein vernünftiges Programm zu haben.


    Besonders dieses Jahr ist Streaming allerdings noch wichtiger geworden. Durch die Corona-Pandemie haben in den USA seit April viele Kinos geschlossen, weshalb die Studios es sich finanziell nicht leisten können, ihre Filme über die Kinos auf den Markt zu bringen. Immerhin macht das Box Office der USA bei vielen Filmen etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes aus - und auch in einigen anderen Ländern sind die Kinos geschlossen. Das hat dazu geführt, dass viele der nennenswerten Film-Releases dieses Jahr über Streaming stattfanden und mit die größten Blockbuster Netflix-Eigenproduktionen waren, nachdem die Blockbuster von Disney, Warner Bros. und Co. bis auf weiteres verschoben wurden. Auch Disney hat Mulan (allerdings wohl wenig erfolgreich) auf Disney+ released und wird Ende des Jahres auch den neuen Pixar Film Soul über den Service herausbringen. Viele Industriebeobachter*innen rechnen damit, dass auch andere Studios dazu übergehen werden, wenn die Pandemie länger andauert.


    Und während Kinos bereits seit längerem unter dem Streaming angebot gelitten haben, so ist die finanzielle Last unter Corona genug, als dass vielleicht einigen Ketten das Geld ausgeht - was Fragen für die Zukunft des Kinos aufwirft.


    Auch was einige Filmepreise angeht, ist die Spannung hoch, ob dieses Jahr Streaming-Releases zugelassen sein werden.


    Wie denkt ihr über Videostreaming?

    Welche Services habt ihr abonniert?

    Wie denkt ihr über die Eigenproduktionen?

    Was sind eure liebsten Filme und Serien aus Streamingprogrammen?

    Wie findet ihr, das Filmpreise Streamingproduktionen teilweise ausschließen?


    (Auch andere Diskussionen rund um Streaming können gerne hier herein?)

    Man soll bei uns nun zukünftig Corona-Schnelltests bei Hausärzt*innen machen können. Sitzen dann Leute, die einen Verdacht auf Covid haben, mit anderen im Wartezimmer?

    Also bei uns ist es soweit so umgesetzt, dass die Corona-Verdachtsfälle einen konkreten Termin bekommen und dann nur direkt durchgehen und ansonsten draußen warten müssen ^^" Man geht dann auch über die Hintertür in die Praxis

    Was macht Neuseeland anders als wir?

    Das fängt schon damit an, dass in Neuseeland 13 Leute pro km² Leben, in Deutschland 240 Leute. Höhere Bevölkerungsdichte = Leichtere Ausbreitung für den Virus.


    Davon abgesehen muss ich ehrlich sagen: Von allem, was ich mitbekommen habe, sind die Neuseeländer besser darin, sich an die Regeln zu halten - was aber auch daran liegen mag, dass die Regeln in meinen Augen klarer und besser kommuniziert wurden. Ardern hat sehr regelmäßige Updates mit klarer Kommunikation gegeben, die für mich weniger verkopft und weniger chaotisch wirkte, als dass, was wir von unseren Politiker*innen hören.


    Allerdings sollte auch nicht vergessen werden: In Neuseeland geht es gerade auf den Sommer zu. Südhalbkugel.

    Und warum sind dann keine Experten als Ministerpräsidenten?

    Weil aus offensichtlichen Gründen in der Regel kein Mikrobiologe beispielsweise eine Laufbahn als Politiker einschlägt.

    Technisch gesehen hat es leider auch damit zu tun, wie man sich in Studiengängen vernetzt (Plus: Mit der Problematik der Poltikerklasse). Es ist tatsächlich so, dass es einen gewissen Teufelskreis gibt. Weil ein höherer Anteil an Politiker*innen aus den Bereichen Jura und Wirtschaft kommen, wird in diesen Bereichen auch mehr um Nachwuchs für die Parteien geworben, was wieder dazu führt, das mehr Politiker*innen aus den Bereichen kommen und sich inspiriert sehen, dort zu Werben ...

    Und dazu kommt eben, dass es wirklich eine gewisse Politiker-Klasse gibt. Tendenziell sind Politiker*innen immer aus reicheren Akademiker-Familien. Warum? Weil die meisten Politik-Karrieren spätestens im Studium losgehen und dort Studierende, die von der Familie her finanziell abgesichert sind, mehr Zeit neben dem Studum haben, sich politisch zu arrangieren. Wer neben dem Vollzeitstudium ein- bis zwei Nebenjobs jongliert, hat halt einfach keine Zeit, in einer Partei aktiv zu werden.