Beiträge von Alaiya

    Na ja, technisch gesehen fände ich als enby es ja wunderbar irgendeine Toilette zu haben, wo ich nicht komisch angeschaut werde tbh.


    Deswegen freue ich mich ja immer, wenn es irgendwo nur Unisex Klos gibt.

    Was...? :fright:

    Jap.

    Die eine Lehrerin war halt generell pädagogisch Inkompetent. Bei der Freundin war es so, dass die Freundin was nicht machen wollte (da sie Angst hatte), die Lehrerin sie gezerrt hat und das immer heftiger wurde und dann war der Arm gebrochen. (Also so jedenfalls Klassenkameraden, war nicht dabei, da ich in der Woche krank war.) Und die hat sowas häufiger gemacht und hatte prinzipiell in jeder Klasse zwei, drei Kinder, auf denen sie rumgehakt hat. Also auch dass sie über die Witze im Unterricht gemacht hat usw. Da Privatschule und so, hat nie jemand danach gefragt.


    Und was Englischlehrer angeht: Der eine konnte mich nach unserem England-Ausflug nicht leiden (weil dort die englischen Kids Witze über ihn gemacht haben und irgendwie es meine Schuld war, weil ich mit den englischen Kids klar kam, I guess) und der andere ... Tja, das weiß halt bis heute niemand. Der mochte mich einfach nicht. Deswegen bin ich irgendwann auch nicht mehr in seinen Kurs gegangen und habe Englisch fürs Abi in Einzelarbeit gemacht. *shrug* Aber bei dem war es halt so heftig, dass der Schülerrat sich drüber beschwert hat, da er mich einmal vor der Klasse so fertig gemacht hat, dass Mitschüler (und ich betone: Das war in der Oberstufe) angefangen haben zu weinen. Der war irgendwie ... KA, ich glaub der war psychisch krank. Weil er richtig manisch wurde.


    Aber ich bin mir halt dessen bewusst, dass es letzten Endes Einzelfälle sind. Ja, es gibt miese Lehrer. Vielleicht auch sogar einige davon. Aber das liegt vornehmlich zum einen am Lehrermangel (der dafür sorgt, dass Lehrpersonal schwer zu ersetzen ist), zum einen eben am Mangel der Förderung sozialer Aspekte im Studium.

    Wie gesagt, bei den meisten Fächern ist der Aufwand nicht so groß. In Deutsch ist zu 90% die Rechtsschreibung das Wichtigste. Wer sehr gut Deutsch kann, der erkennt auch schnell Rechtsschreibfehler.

    Nein. Rechtschreibung ist in Deutsch ab der Mittelstufe normal nur einen ganzen Notenpunkt wert, der abgezogen werden kann. Sprich: Miese RS kann eine 2er Klausur in eine 3er Klausur verwandeln, aber nicht mehr. Wichtig ist dagegen mehr: Hat ein*e Schüler*in etwaige Stilmittel (o.ä.) in einem Text erkannt und sinnvoll interpretiert. Dafür muss man fähig sein, die Begründungen von Schülern nachzuvollziehen, was allerdings ganz schön schwer sein kann, wenn man 30 Aufsätze à 4 bis 8 Seiten bewerten soll.


    Dabei ist übrigens auch das mit der Rechtschreibung bei weitem nicht so leicht. Praktisch jedes Buch auf dem Markt hat ein paar Rechtschreib- und Zeichenfehler. Und das, obwohl die meisten Bücher ggf. drei oder vier Runden durch Lektorat und Korrektorat gedreht haben. Weil einfach bei viel Text es schwer ist, Fehler zu erkennen. Und dabei arbeiten Lektorat und Korrektorat mit einem gut lesbaren Zeichensatz - während Lehrer sich tlw. mit Wellenlinien und Hieroglyphen rumschlagen dürfen.


    Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum viele Lehrer*innen bewusst oder unbewusst dazu neigen, letzten Endes zu sagen: "So, das ist die ideale Interpretation. Je näher man daran ist, desto besser die Note." Etwas, dass natürlich entgegen dem Sinn der Interpretationen ist. Aber es ist sonst schwer zu bewältigen. Ich hatte in meiner Karriere genau 1 Deutschlehrer und 1 Englischlehrerin, die anders verfahren sind.


    Klimaanlagen können Abhilfe schaffen.

    Klimaanlagen verschlimmern das Problem auf der anderen Seite allerdings, da sie viel Energie verbrauchen und damit dem Klima schaden, solange diese Energie aus nicht-erneuerbaren Energien kommt. Vor allem, da aktuell viele Klimaanlagen noch die Kühlung über Stoffe erhalten, die, wenn sie frei treten, ebenfalls zu Treibhausgasen werden.


    Das verstehe ich auch nicht. Früher hat man dutzende Lehrerstellen abgebaut, weil man die nicht mehr braucht und jetzt aufeinmal braucht man wieder mehr Lehrer, mehrere Polizisten..alles nur mehr.

    Der Lehrerstellenabbau hatte nichts damit zu tun, dass man jetzt weniger Kinder hatte und deswegen weniger Stellen brauchte, sondern mehr damit, dass man sparen wollte und deswegen sagte: "Hey, so ein*e Lehrer*in kann doch sicher auch 30 bis 40 Schüler*innen problemlos betreuen, oder?" Und mittlerweile sind wir mit der Erkenntnis soweit, dass wir recht sicher sagen können: "Nein. Beste Lernatmosphäre wäre gegeben, würden 15 bis 20 Schüler*innen auf eine*n Lehrer*in kommen."


    Und warum lernen Lehrer im Studium nicht wie man bei Mobbing sich richtig verhält. Ist doch genauso bedeutend wie zum Beispiel der Erste Hilfe Kurs.

    Weil das deutsche Lehramtsstudium sich leider mehr und mehr nur noch auf den Aspekt der Wissensvermittlung konzentriert - nicht auf die pädagogischen Aspekte. Es ist seit langem ein Kritikpunkt. (Als ich selbst noch zur Schule ging, gaben sich die neu eingestellten Lehrerinnen, die von der Uni kamen, darüber beschwert.) Aber der Staat tut halt nichts dagegen. Der Thread hier kommt ja nicht von irgendwo. Er ist aus meiner Frustration mit dem aktuellen Bildungswesen in Deutschland entstanden. Denn viele verantwortliche werden in vielen Aspekten hier übereinstimmen - aber Änderungen würden Kosten und müssten gerade deswegen wahrscheinlich auf Bundesebene beschlossen werden. Doch da haben viele Leute ein Problem mit. Seien es Politiker*innen, die die Ausgaben für sinnlos halten, oder eben Landespolitiker*innen, die dann sauer sind, weil eigentlich Bildung ja Ländersache sein soll.


    Dann muss es doch möglich sein, dass jeder Schüler eine Vertrauensperson von der Schule in seiner/ihrer Kontaktliste hat.

    Gibt es an einigen Schulen auch. Aber halt nicht an allen. Weil es letzten Endes ja auch noch mehr Stress für die Lehrer*innen bedeutet 24/7 erreichbar zu sein. Dann hört der Job nie auf.


    Ich hatte mal einen Lehrer gehabt, der hat sich einfach für ein ganzes halbes Jahr Freizeit genommen.

    Man kann sich als Lehrer*in nicht einfach ein halbes Jahr frei nehmen. Zwangsbeurlaubt werden geht dagegen.


    Weißt du was das für einen bedeutet, wenn man selber ausgegrenzt wird und die anderen Schüler nicht?

    Ja, weiß ich sehr gut. Ich wurde Jahrelang in der Schule gemobbt. Dabei haben auch gesamt zwei Lehrer und eine Lehrerin mitgemacht. Meine Erdkunde/Sport-Lehrerin hat mich selbst tätig gemobbt und hat sogar andere Schülerinnen verletzt. (Einer Freundin von mir hat sie den Arm gebrochen.) Zwei Englischlehrer haben mich ebenfalls gemobbt. Einer (der Englischlehrer, den ich in der 12/13 hatte) so extrem, dass der Schülerrat für seinen Rausschmiss war.

    Trumps Regierung möchte die rechtliche Existenz von Transgendern ausradieren, indem das Geschlecht anhand des Biologischen, aka der (angeborenen) Genitalien, definiert wird. Dies schwächt ihre Rechte und den Schutz vor Diskriminierung.

    Dabei sollte halt betont werden: Ausschließlich an den bei Geburt festgestellten Genitalien, kein anderer Aspekt. Und was bei der Geburt festgestellt wird, ist halt nicht immer eindeutig und es gibt auch Leute, bei denen es bei Geburt falsch festgestellt wurde und sich das später anders entwickelt hat >___>



    ... Obwohl mir die Zahl sehr klein vorkommt? :unsure:

    Die Zahl ist auch sehr klein. Normalerweise sagt man, dass zumindest 1% aller Leute transgeschlechtlich sind, was auf die USA bezogen 3 Millionen Leute wären. Allerdings sind halt sicher viele nicht out.

    Also 7, 8 Stunden am Arbeitsplatz zu verbringen, da müssen viele Arbeitsnehmer deutlich länger am Arbeitsplatz verbringen.

    Es ist aber nicht nur die Zeit am Arbeitsplatz, sondern dazu auch noch einige Zeit, die daheim verbracht wird - und das selten mit Recht auf Überstundenausgleich oder Auszahlung dieser. Einer der Hauptgründe, warum so viele Lehrer*innen meines Wissens nach so häufig mit Burn Out und Depressionen erkranken, ist, wie viel Arbeit sie mit nach Hause nehmen müssen.


    Das Korrigieren stell ich mir jetzt nicht so schwierig vor. Der Lehrer weißt ja, wie die Lösungen sind. Daran kann man schon was bewerten, dann gibt es natürlich noch den Lösungsweg, die Übersichtlichkeit usw.. Manchmal stimmt ja der Rechenweg nicht, aber die Lösung.

    Du weißt schon, dass nicht alle Fächer Mathe sind, oder?


    Erst einmal: Mathe und andere rechnerische Aufgaben (Physik) haben natürlich klare Lösungen. Allerdings ist es verflucht anstrengend, 30 Mal dieselben Aufgaben zu lesen und dabei konzentriert zu bleiben, vor allem wenn du bei falschen Lösungen versuchen musst zu verstehen, warum der Fehler begangen wurde. (Sonst kann man üebr Teilpunkte schwer entscheiden.)


    Allerdings sind zumindest ab der Mittelstufe die meisten Fächer sehr Textlastig. Das bedeutet, man muss teilweise sehr lange Texte lesen, die nicht immer leicht verständlich sind, und versuchen zu bewerten, wie di*er Schüler*in etwaige Fragestellungen verstanden und interpretiert hat, bzw. wie nachvollziehbar eine Interpretation ist. Denn der eigentliche Sinn einer Interpretation ist nicht, eine bestimmte Lösung zu finden, sondern eine nachvollziehbare Lösung aufzuzeigen. Das heißt Schablonen fallen heraus.


    Ja, das verstehe ich auch nicht wieso Lehrer zum Beispiel Mobbing in der Schule nicht erkennen. Ich meine ein Lehrer steht vorne und hat alle Schüler im Blick

    Weil dein Bild von Mobbing ein falsches ist. Mobbing ist oftmals sehr subtil, solange Erwachsene zugegen sind und das fällt vielen Lehrern (noch einmal: Die dafür selten ausgebildet sind) schwer zu erkennen. Ich habe während des Bachelor-Studiums ein Gymnasium dahingehend mitbetreut. Es ist einfach etwas, wofür man Erfahrung mit dem Thema und/oder eine entsprechende Ausbildung braucht. Und wenn Lehrern beides fehlt ...


    Davon abgesehen dass natürlich auch die Gefahr als Lehrer ist, selbst zum Ziel des Mobbings zu werden.


    Was Zuhause passiert, das ist Aufgabe der Beziehungsberechtigen

    Sollte es sein - aber es ist nun einmal so, dass beides di*en Schüler*in betrifft und sein*ihr Verhalten und damit die Lernatmosphäre beeinträchtigt. Deswegen kann es die Arbeit deutlich schwerer machen, viele bestimmte Dinge zu ignorieren.


    Wie gesagt, trotzdem haben Lehrer im Jahr mehr frei als die Arbeiter und Arbeitsnehmer. Ferien zu haben ist deutlich länger als Urlaub zu haben.

    Das stimmt einfach nicht. Normale Arbeitnehmer haben etwa 6 Wochen frei. Zwar gibt es üblicherweise 12 Wochen Schulferien, aber Lehrer haben, wie schon mehrfach gesagt, innerhalb der Ferien auch andere Verpflichtungen, weshalb sie oftmals sogar weniger komplett freie Zeit haben, als ein normaler Arbeitgeber.


    Ich hatte selbst in den Ferien irgendwann keinen Plan mehr, was ich machen sollte.

    Das liegt dann aber an dir oder deinen finanziellen Umständen. (Und ich bin arm aufgewachsen, aber ich wusste mich immer in den Ferien zu beschäftigen.)


    Der Arbeitsgeber versucht das Raumklima erträglicher zu machen und so sollte es in den Schulen auch sein. In den Schulen muss es eine Klimaanlagenpflicht geben, damit keine Schultage wegen der Hitze ausfallen müssen.

    Dafür bräuchten die Schulen aber Geld und dieses Geld haben sie, wie andere soziale Einrichtungen selten, sofern sie keine Privatschulen sind (bei denen das Problem dank der oftmals alten Gemäuer aber ohnehin nicht so enorm ist), da der Staat sie finanziert, dabei aber unterfinanziert.


    Edex . Du musst dir wirklich einmal angewöhnen, ein wenig Empathie walten zu lassen. Das ist nicht das erste Mal, dass du dich darauf eingeschossen hast, dass eine Berufsgruppe es ja so geil hätte und total überbezahlt ist, dabei aber tatsächlich auf einer Gruppe rumhackst, die gesamt gesehen enorm unterprivilegiert ist und einiges Auszuhalten hat. Wie gesagt. Lehrer*innen sind von bestimmten psychischen Krankheiten aus guten Gründen überproportional betroffen. Und übrigens: Da die Schulen so lächerlich unterfinanziert sind, ist es auch nicht so selten, dass Lehrer*innen Unterrichtsmaterialien aus eigener Tasche mitfinanzieren müssen.

    Meine Mutter (ja, sie schaut Anime :yeah: ) sucht nach Slice of Life Anime. Darf auch etwas älter sein (oder Neuer). Wer Vorschläge hat kann sie mir gerne geben. Können auch kurzweiliger sein. Sie will es entspannend, aber auch tiefsinnig. Am Besten so was wie Ame und Yuki (die Wolfskinder) oder auch Your Name. So was begeistert sie sehr.

    Braucht sie eine Deutsche Synchro?



    Ansonsten bin ich auf der Suche nach einem Anime wie Avatar. Hab festgestellt, dass dieser Stil und die Geschichte sehr einzigartig ist, aber ich frage mich ob es nicht eventuell doch Anime gibt die an diesen Stil rankommen (Fullmetal bin ich noch am Schauen, bin am Überlegen ob Naruto eventuell was für mich wäre). Ich hätte so UNFASSBAR Lust auf so etwas Ähnlichem wie Avatar.

    Generell sind Battle Shonen normal so gar nicht wie Avatar, da sie eben bei weitem weniger Charakter- und Philosophie-Fokus haben. Tatsächlich ist es auch schwer etwas japanisches zu finden, dass da sehr ähnlich ist, da letzten Endes Avatar auch dadurch geprägt ist, dass es ostasiatische Philosophie gedrückt durch eine westliche Linse ist.


    Du könntest dahingehend evtl. mal Moribito probieren. Oder vielleicht Samurai Champloo? Oder Tactics. Das hatte für mich auch eine ähnliche Atmosphäre.

    Hier muss ich dir deutlich widersprechen, Edex . Lehrer*innen sind eine der am stärksten überarbeiteten Berufsgruppen. Denk einfach mal logisch darüber nach: Die meisten Schulen haben mittlerweile Nachmittagsunterricht bis 15:00 oder 15:30. Di*er Lehrer*in muss meist vor 8, eher 7:30 da sein. Das ergibt dann schon einmal 7 bis 8 Stunden, die di*er Lehrer*in in der Schule verbringt. Ja, ein Teil davon sind Freistunden, doch diese werden oft genutzt, um Dinge vorzubereiten. Sicher ändert sich der Stoff selten, doch ist jede Klasse anders, was erfordert, dass der Stoff immer angepasst werden muss. Und selbst wenn man solche Dinge wie Übungsblätter jedes Jahr wieder verwendet: Die kopieren sich nicht von allein. Die schleppen sich nicht allein durch die Gegend. Dann ist es auch so, dass Lehrer*innen in Pausen oft Aufsicht führen müssen. Gilt teilweise auch für Freistunden.


    Klausuren MÜSSEN derweil jedes Jahr neu vorbereitet werden. Warum? Weil Schüler*innen sonst einfach die älteren Schüler*innen aus dem Vorjahr fragen können für die Lösungen. Das wäre nicht der Sinn der Sache. Und korrigieren tun sich diese Klausuren auch nicht von allein.


    Und dazu kommt die emotionale Arbeit, die Lehrer*innen leisten müssen, gerade weil eben Eltern oftmals keine Zeit haben, wie du schon richtig sagst. Gerade letzteres ist eben ein großer belastender Faktor. Denn Lehrer*innen sollen halt versuchen zu erkennen, wenn es Mobbing gibt und einschreiten. Lehrer*innen sollen versuchen zu erkennen, wenn ein Kind Hilfe braucht. Lehrer*innen sollen mithelfen, die Kinder zu erziehen. Letzteres sind übrigens Dinge, die im Lehrer*innen-Studium heutzutage wenig vorkommen, weshalb es für viele ein Blindflug ist.


    Viele Lehrerinnen, die ich kenne (und ja, privaten Kontakt habe ich nur zu weiblichem Lehrpersonal) arbeiten 9 bis 10 Stunden am Tag und mehr. Und das unter enormer emotionaler Belastung. Während der Ferien sind sie dann oft auf Fortbildungen, die verpflichtend sind und teilweise aus eigener Tasche gezahlt werden(!), oder müssen bei organisatorischen Dingen in der Schule helfen.


    Übrigens hätte das verkürzen der Ferien keinen Sinn. Schüler*innen brauchen auch einmal Ruhe. Lehrer*innen erst Recht. Außerdem ist es mit den Sommerferien leider so, dass diese eher aktuell einer Verlängerung bedürfen. Die Eltern in meinem Freundeskreis, deren Kinder bereits zur Schule gehen, haben die letzten zwei Jahre von vielen Tagen "Hitzefrei" erzählt im Sommer, da die Schulhäuser leider oft nicht auf Hitze ausgelegt sind und es sich daher so aufheizt, dass es gesundheitsgefährdend sein kann, sich in den Gebäuden länger aufzuhalten.

    Aber wenn man dann widersprüchliche Botschaften überall hat oder irgendwelche Institutionen/Handelsketten/Personen aufspringen, weil das aktuell gut Geld fabriziert, während sie den Monat vorher oder den Monat danach teilweise fast schon das Gegenteil angepriesen haben …

    Das ist tatsächlich der Kern des Problems. Ich bin für Regenbogenfarben überall. Ernsthaft. Aber ich finde es falsch, wenn es von Firmen kommt, die sonst nichts für LGBTQ* tun oder gar bekannt für zumindest in einiger Hinsicht feindliche Policies sind. Also Firmen, die es extra schwer machen, den Namen bei trans Personen zu ändern (Paypal sei genannt) oder Firmen, die irgendwo schon Mitarbeiter für Queerness gefeuert haben. Auch Firmen, die sich bspw. weigern homosexuelle Lebenspartner von Mitarbeitern mitzuversichern, aber heterosexuelle Lebenspartner immer mitversuchern (also in den USA). Oder etwaige Plattformen (YouTube, Twitter, gewisse Foren ...), die ihre queeren User nicht schützen und eher queere User bannen, die sich heftig gegen Queermisia wehren, als die Leute, von denen die Queermisia ausgeht. Sowas ist nicht okay.


    Entsprehend habe ich wenig Probleme mit IKEA, die sich meines Wissens sehr um inklusivität bemühen, und Regenbogentaschen anbieten. Aber sehr wohl Probleme mit anderen Firmen, die es tun. Wie man in den US so schön sagt: "You can't have your cake and eat it too."

    Paradise Kiss sagt mir gar nichts. :'D

    In welche Richtung geht denn das ungefähr?^^


    Bitter Virgin scheint aber dann keine Romanze sondern ein Drama mit sensiblen Themen zu sein? :'D

    Wie Bastet schon sagt: Paradise Kiss ist eine Romanze in der Modebranche. Es geht um ein introvertiertes Mädchen, das von jemanden angesprochen wird, ob sie für Modestudenten modeln würde, da sie dafür einen guten Körperbau hat. Sie verliebt sich in einen der Designer, aber es ist halt alles nicht so einfach.


    Bitter Virgin ist eine Romanze - aber mit viel Drama. Hier geht es effektiv um einen Jungen, der sich oft zurückzieht, um Ruhe zu haben. Da in Japan Christentum nicht verbreitet ist, geht er dafür oft in die lokale Kirche, weil er da Ruhe hat. Dadurch erfährt er durch Umstände, dass eine Mitschülerin sich mies fühlt, da sie ihre Babys weggeben musste. Er will mehr herausfinden und entwickelt darüber Gefühle für sie. Auch eine recht realistische Romanze, wenngleich halt mit einigen heftigen Themen.

    Was mir mal vor paar Jahren recht schön im Kopf hängen geblieben ist, war Bokura ga Ita. Hat auch viele typische Plot-Elemente, aber durchaus auch eigene Coming-of-Age-Szenen, die eben im Kontext einer Liebesgeschichte passieren.

    Oh ja, das ist ein guter, den ich sehr empfehlen kann :)


    Ansonsten mag ich natürlich weiterhin ein Fan vom Storytelling der Ai Yazawa Manga, selbst wenn ich kein großer Fan ihres Zeichenstils bin. Aber gerade Paradise Kiss fand ich schön, da es eine Mangatypisch realistische Probleme in ihrem Manga zeigt. Das fand ich schön


    Dann gäbe es den Manga Bitter Virgin. Es sei dazu gesagt: Der Manga geht sehr ernsthaft mit dem Thema Missbrauch und Vergewaltigung durch Erziehungspersonen um. Aber genau deswegen mochte ich ihn.


    Und da aktuell der Manga wieder läuft: Fruits Basket. Es ist pure.


    Und das von Bastet genannte Scum's Wish.