Beiträge von Phoenixfighter

    Soll ich, sobald ich die paar fehlende Bonbons habe, es eine neue Attacke erlernen lassen?

    Das lohnt sich nicht. Bis dahin ist der Cup wieder vorbei und der kommt auch recht selten. Da spar dir Staub und Bonbons lieber für Pokemon die du in den Hauptligen nutzen kannst, da diese quasi immer verfügbar sind. Ich empfehle dir übrigens absolut nicht die Sonderbonbons in dein Trikephalo zu stecken außer du hast schon jedes legendäre Pokemon gepusht. Kapuno wird ziemlich sicher in naher Zukunft einen Community Day erhalten.

    Weil es vielleicht viele nicht mitbekommen haben oder wissen: Solltet ihr neu mit Pokemon GO anfangen oder euch 90 Tage nicht eingeloggt haben könnt ihr mit dem Empfehlungscode nicht nur Freunde werden sondern auch sehr viele Premium-Items wie 16 Super-Brutmaschinen (alleine das sind schon 3200 Münzen umgerechnet!), Rauch oder Raid-Pässe erhalten und Begegnungen mit sehr vielen seltenen Pokemon. Dafür muss der Neuanfänger bzw. der Wiedereinsteiger Aufgaben erledigen. Alleine für die Eingabe des Empfehlungscodes gibt es für den Neueinsteiger/Wiederkehrer schon 100 Pokebälle was viel zum Start ist. Es lohnt sich für beide Seiten extrem statt einfach nur den Freundescode auszutauschen!


    Falls also jemand diesen Beitrag hier liest und mit Pokemon GO gerade startet/starten will bzw. wieder Lust auf das Spiel bekommen hat und 90 Tage inaktiv war sollte einen Empfehlungscode benutzen. Solltet ihr privat niemanden haben der euch Pokemon GO empfiehlt könnt ihr gerne meinen Empfehlungscode nutzen. Dieser lautet VBQWY69XB. Solltet ihr den Code nicht einlösen können seid ihr vermutlich schon wieder zu lange aktiv bzw. habt zu lange nach dem Beginn eures Abenteuers damit gewartet :) .


    Falls ihr privat jemanden kennt der mit Pokemon GO anfangen möchte/wieder spielen will solltet ihr ihn auf dieses Feature aufmerksam machen und es für euch nutzen :) . Ich höre leider viel zu oft, dass dieses Feature einfach nicht genutzt wird vor allem aus Unwissenheit daher wollte ich hier nun einmal genauer darauf hinweisen :) .

    Das hab ich mir schon gedacht. Ist schon traurig. Diese Leute hab ich schon woanders erwähnt und 4 davon stellen ihren Pokémon immer nahezu gleichzeitig in die Arena und fast immer in der gleichen Reihenfolge. Irgendwie schummeln die schon, denke ich, aber sie sind alle über Level 40.

    Das ist wie gesagt überhaupt kein Problem. Es gibt mehr als genug Schummelapps mit krassen Funktionen die quasi deinen kompletten GO Account sitten. Aber selbst wenn die Person alle Accounts völlig korrekt hochgespielt hat so ist Multiaccounting trotzdem verboten vor allem wenn man es noch in dieser Weise macht. Ich habe da nur Verständnis für wenn jemand wirklich in einem Dorf lebt mit 2 Mitspielern und Raids einfach nicht packen würde. Aber sobald jemand andere Spieler mit Multiaccounts nervt gehört es für mich bestraft.

    Der Blaue bleibt recht lange in den Arenen und steht häufig ganz allein da, also wäre er imo nicht unbedingt ein Cheater, aber mich wollte er in den Arenen jedenfalls nicht sehen und hat mich extra jedes Mal aus eine der mehreren Arenen im Gebiet gekickt, auch wenn er insgesamt ebenfalls bei 50 Münzen gelandet ist.

    Das ist halt der Vorteil von Team Blau. Selbst als Low Level Spieler hast du dann nicht viele Feinde und stehst länger in den Arenen.

    Deiner Ausführung nach müsste es sich bei den Teams aber um homogene Massen handeln, die sich größtenteils der gleichen Sache verschrieben hätte. Anzeichen für diese Interpretation sehe ich nur nicht.

    Also ich sehe das sehr stark. Gerade bei Team Blau und Team Rot sind es oft immer die gleichen Spieler die in den Arenen stehen auch in Städten. Dazwischen ist ab und zu mal eine gelbe Arena aber ein Ort der wirklich dauergelb ist kenn ich nicht. Und ich komme viel rum. Irgendwann sind die Orden ja auch mal Gold und trotzdem werden die Arenen immer wieder eingenommen und gefüttert von den selben Spielern obwohl es eigentlich keinen Sinn mehr macht. Dementsprechend müsste dann ja auch Gelb mal dominant sein aber so ist es ja nicht. Ich sehe schon klare Tendenzen dazu warum man ein Team hat und warum nicht.

    (Ich kenne übrigens gar keine Leute, die massenhaft Arenen umfärben. Und meinen Buddy kann ich ziemlich schnell mit Herzen versorgen, indem ich einfach gegen meine:n Teamleiter:in kämpfe. Das ist ruckzuck erledigt.)

    Ich sehr viele. Buddy in der Arena zu leveln ist aber viel schneller als gegen einen Teamleiter. In der Zeit wo man einmal gekämpft hat, hat man schon drei Pokemon in der Arena besiegt. Manchmal hat man ja auch Feldforschungen für Arenen zusätzlich.

    Mir erschließt sich im Übrigen nicht, inwiefern das mit Team Intuition zusammenhängt, dass man trainiert, um oben in der GO-Kampfliga dabei zu sein.

    Warum kannst du das nicht verstehen? Es ist der selbe Gedanke wie das ich als Blauer so viele Arenaorden auf Gold haben möchte wie es nur geht. Oder das ich als Blauer tausende Stunden Standzeit auf einem Orden haben möchte. Team Gelb möchte dahingehend eben sich als PvP Gemeinschaft repräsentieren. Und das kannst du besser mit einer Farbe welche weniger vertreten ist. Aber ich glaube das kann man nicht so verstehen wenn man sich nicht so viel in PvP Gemeinschaften bewegt^^.

    Wenn ich ganz vorne mit dabei sein möchte, dann ziehe ich doch meine Motivation aus eben dieser Zielsetzung. Dabei ist mir doch völlig egal, welche Farbe mein Team hat und wie andere sich durch die Liga wurschteln.

    Und hier sehe ich das dann auch recht deutlich. Zielsetzung gut und schön aber Team Blau ist sehr groß und in der Masse gehst du als einzelner PvP Spieler eben unter. Vor allem wenn das eigene Team eigentlich ganz andere Ziele erreichen will. Für dich mag das kein Unterschied machen aber wenn man eben repräsentativ sein will dann eben schon. Und die gelben Spieler stechen was PvP angeht nun einmal sehr deutlich hervor, da die meisten großen PvPler auch gelb sind. Ich kenne natürlich auch einige aus den anderen Teams aber das ist eben im Vergleich zu den Spielerzahlen zu Teamfarben echt wenig. Ich finde es ist schon wichtig hier zu zeigen, zu was man steht. Mir ist meine Farbe definitiv nicht egal und wäre ich nicht von Anfang an schon gelb hätte ich irgendwann gewechselt weil Team Blau oder Rot nicht meinen Zielen entspricht.

    Des Weiteren denke ich, dass maßlos überschätzt wird, nach welchen strategischen Kriterien Leute ihr Team wählen würden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass da oftmals so schlichte Gründe mit reinspielen, wie die eigene Lieblingsfarbe, das beliebteste Pokémon unter den drei legendären Vögeln, das Team-Konzept (Weisheit, Wagemut, Intuition), die jeweilige Assistenz des Professors oder auch die Teamwahl des besten Freundes oder der besten Freundin.

    Nein, so ist es ja auch da hast du völlig recht. Und eine große Zahl dieser Spieler denkt da auch gar nicht weiter drüber nach weil für sie relevant nur die Arenen sind und man eh nur ein bisschen random spielen will. Aber gerade die Arenen sind oft ein entscheidener Faktor vor allem bei Spielern die mit Pokemon eigentlich sonst gar nichts zu tun haben. Immerhin stellt sich auch ziemlich schnell immer die Frage woher man Münzen bekommt. Und da diese nur aus Arenen erhältlich sind fällt dann die Wahl auf das Team was man am Häufigsten in Arenen sieht.

    Kann mir einer sagen, warum Leute in den Arenen mehrere Tage rumhocken? Das bringt doch keine Münzen mehr.

    Finde es ziemlich ärgerlich, wenn ich mich durch die Arena durchkämpfe und dann werden die Pokémon wieder aufs Maximum geheilt. Mache jetzt auch provisorisch nur das erste Pokémon, eh es weitergeht.

    Jetzt wurde wieder ein Maxi-Letarking reingetan. Also das nimmt einem schon ein bisschen die Lust am Spielen, wenn die Arenen so geblockt werden.

    Letztens noch irgend so ein blauer auf Lv 25 jagt mich aus jeder Arena in der Gegend, egal wo ich hingehe und das immer binnen 10-20 Minuten.

    Weil denen die Arena gehört und du hast dich da bitte fernzuhalten aus dem Revier. Was ich auch schon versucht habe mit dem PvP zu erklären: Den Leuten geht es nicht immer um greifbare Belohnungen sondern um Prestige. Bei dem Level 25 Account kannst du davon ausgehen, dass es sich um einen Spooferaccount handelt. Solche "Dummys" werden gerne benutzt um zu schummeln. Oft ist es auch so, dass eine Person teilweise mehrere Accounts hat um Arenen zu blocken und einen andersfarbigen Account um sich selbst wieder zu kicken. Achte mal oben auf die Uhrzeiten. Wenn die alle ca. zur gleichen zeit reingestellt werden kannst du davon ausgehen, dass es ein und dieselbe Person ist die sich eben einen zurecht schummelt.

    Ich habe nicht so ganz verstanden, weshalb es für mich vorteilhaft ist, Team Gelb zu sein, wenn ich PvP spielen möchte. Ich spiele in der Liga als blauer Spieler und frage mich jetzt, was mir zu entgehen scheint, da ich nicht zu Team Instinct gehöre. Gibt es Belohnungen, die nur das Team bekommt, das im Schnitt am besten abschneidet? Und inwiefern ist es für den Legenden-Rang vorteilhaft, zum gelben Team zu gehören? Ich habe immer für mich allein vor mich hin gespielt, die Farbe meines Teams hat beim Erreichen der höchsten Ränge nie eine aktive Rolle gespielt, an die ich gedacht habe.

    Warum muss alles immer belohnend sein? Man könnte auch umgekehrt fragen was man von Team Blau hat wenn einen Arenen nicht interessieren? Es geht darum, dass Team Gelb halt andere Prioritäten hat als Arenen. Welche Farbe du für die Ränge hast ist natürlich egal aber darum geht es halt nicht. Meine einzige Aussage dahinter ist, dass die Farbe entscheidend darüber ist was man im Spiel für Ziele hat. Und im Grunde fällt die Entscheidung über die Farbe meist darüber welche Farbe man in den Arenen in der Umgebung sieht. Deshalb war Team Blau auch schon am Anfang dominant da überall die 10er Türme standen. Ist in Ingress übrigens das Gleiche. Dort ist Team Blau auch Team Grün ziemlich übermächtig. Aber auch da hängt es davon ab was man genau in Ingress erreichen will. Man denkt halt unterbewusst darüber nach und wenn man es einmal gewählt hat nicht mehr außer man ist genervt davon. Team Gelb repräsentiert nun einmal die Top PvP Spieler und Blau und Rot die Top Arena Spieler oder kennst du bei dir einen gelben Spieler der massenhaft Arenen umfärbt? Was die Vorteile sind hab ich ja schon erwähnt zum Beispiel das man die Buddys so sehr schnell mit 3 Herzen versorgen kann. Best Buddys sind fürs PvP auch sehr wichtig. Wenn ich Blau wäre könnte ich hier meine Buddys nur sehr selten kämpfen lassen.

    Die alten Hasen haben ihr Team unabhängig von irgendwas gewählt und neue Spieler wissen ja nicht wo was vorteilhaft ist.

    So unabhängig war das nicht. Wie schon erwähnt hat man sich die Arenen in der Umgebung angeschaut oder es gab ja damals auch wilde Spekulationen, dass man das Legy der gewählten Teamfarbe ab einem bestimmten Level bekommt. Und Arktos ist von den Dreien am Beliebtesten. Deswegen hat Niantic damals die Arenen ja auch schnell geändert weil das Übergewicht von Team Blau einfach zu krass wurde und manche sich da täglich 100 Münzen abgeholt haben über Monate ohne auch nur eine Sache dafür tun zu müssen.

    Und, dass jetzt oben in der Rangliste eher Mal gelbe sind ist dann auch nichts als Zufall.

    Hast du jemals schon einmal aktiv im PvP mitgespielt auch in anderen Games? Mit Zufall und Glück werden nicht immer die gleichen Spieler Legende. Frag mal bei Legenden Spielern die Team Gelb sind nach warum sie das sind. Weil Team Gelb für PvP steht. Ich hoffe es wird irgendwann auch mal offizielle Teamturniere geben das wäre wirklich interessant.

    Ist ja jetzt nicht so, dass man die krassen PVP Skills freischaltet, wenn man Team Gelb wird.

    Nicht ganz aber man trainiert eben um oben dabei zu sein. Ist ja nichts anderes als der blaue Spieler der sich täglich 20 Arenen holt um die Orden zu vergolden. Umso mehr PvP man spielt desto besser wird man vorausgesetzt natürlich man versteht das Ganze. und macht nicht nur tap, tap, tap.

    Über den "wichtigsten Bereich im Spiel" kann man jetzt auch diskutieren. Wenn du die Spielerschaft fragen würdest, wäre PVP ganz sicher weit unter Arenen, Shinys und EP.

    Das ist auch so. Ist aber auch in allen anderen Games so, dass PvP nie der Hauptaspekt der Spieler ist wenn das Spiel nicht gerade selbst ein komplettes PvP Game ist. Marketingtechnisch ist das aber für jede Firma sehr wichtig und daher nimmt Pokemon GO dieses Jahr auch zum ersten mal an den offiziellen Meisterschaften neben dem Videospiel und dem Kartengame teil. Der wichtigste Aspekt von Niantic ist AR. Die Plattform Wayfarer und die Ingame AR Möglichkeiten gehören dazu. Das ist den meisten Spielern aber ziemlich zweitrangig woher ihre Pokestops im Spiel kommen. Der wichtigste Bereich in GO ist AR gefolgt von PvP und dann vermutlich Raids/Eier ausbrüten. Ob uns Spieler das nun gefällt oder nicht. Überleg mal wie lang das letzte kostenfreie Feature was wirklich nützlich war in GO schon zurückliegt. Niantic hat auf sowas keine hohe Priorität.

    Du missverstehst mich. Ich meine, dass es dir als gelben Spieler nichts nützt, wenn ein anderer gelber Spieler ein Top PVPler ist. Du gewinnst absolut keinen Vorteil. Du bekommst kein Wrestler Pikachu. Das bekommst du, wenn du selbst PVP spielst.

    Hier verstehst du mich nicht. Die Teamfarbe repräsentiert das was du willst im Spiel. Wählst du Team Blau willst du Arenaorden und Münzen, wählst du Team Rot willst du ebenfalls Arenaorden und Münzen und wählst du Team Gelb willst du PvP zocken. Welchen Vorteil das hat? Repräsentativ als gelbes Team im wichtigsten Bereich des Spiels gut zu sein. Wenn es dir um greifbare Belohnungen geht, dann eben wie schon genannt der Legenden Rang oder eben die ganzen Belohnungen. Ich kann zeigen, dass ich als Gelber Legende erreicht habe. Man braucht aber auch nicht immer eine greifbare Belohnung um sich einem Team zugehörig zu gehören. Ich weiß was ich will. Und ja wie schon erwähnt wäre es für kingfisher sinnvoll das Team zu wechseln, da er PvP nicht spielt und wohl auch nicht allzu sehr am Kumpel interessiert ist.

    Ich weiß nicht, wie sie das machen, aber es sind hier 4 Leute aus Team Rot, die über eine bestimmte Strecke mehrere Arenen abends einnehmen, nur eine Arena genau nebenan lassen die stehen (Blau) und jedes Mal setzen sie in der Arena, wo ich wohne, exakt die gleichen Pokémon in der exakt gleichen Reihenfolge. Wirklich jedes Mal und alle 4 gleichzeitig, selbst gestern um 3:30. Ich hab mich daran gewöhnt, jeden Tag einmal Maxi-Heiteira, Letarking und weitere zu besiegen, aber wäre ich Team Rot, wäre es ein Kinderspiel.

    Nachdem Niantic den Rauch abgeschwächt hat spoofen leider sehr viele Spieler wieder oder nutzen diverse Multiaccounts. Es gibt inzwischen Apps die sogar Pokemon GO von alleine spielen. Die schauen nur ins Spiel um mal Pokemon auszusortieren oder zu pushen. Wie man daran Spaß haben kann werde ich wohl nie verstehen zumal solche Apps auch gerne die Daten des kompletten Handys auslesen. Und dann wundern sich einige wieder wieso sie gehackt wurden. Mach dir nix draus, dass sind leider sehr oft keine ehrlichen Spieler.

    Ich hatte ja jetzt eine Zeitlang mal PvP probiert, da ich zwecks Level-44-Challenge ja musste. Spaß macht es mir immer noch nicht. Rang 20 wird für mich eine Quälerei werden. :D

    Ich empfehle dir mal Attacken zu zählen. Wenn du beispielsweise 2er Move gegen 3er Move spielst musst du immer bei 1, 4, 7, 10 usw. einsetzen damit du dem Gegner keine gratis Züge schenkst. Wenn du das drauf hast, hast du schon so einen immensen Vorteil weil es viele eben nicht machen. Alles andere kommt dann mit der Zeit.

    Herausragende PvP Spieler gibt's in jeder Teamfarbe, wobei so ein Schublademdenken in einem Spiel, das durch alle Altersgruppen gespielt wird absolut unsinnig ist. Da dann zu behaupten es gäbe in einem Team die Topspieler und im anderen mehr "Masse statt Klasse" ist nicht nur unzutreffend sondern auch unangebracht.

    Natürlich gibt es auch in Team Blau und Team Rot ein paar gute Spieler. Generell wird aber Team Blau und Rot genommen weil es eben die große Masse ist und es simpel ist Arenen zu halten. Aufgrunddessen sind auch viel mehr Spoofer in diesen Teams. Gelbe Spieler sind generell viel weniger an Arenen interessiert sondern mehr am PvP. Das Phänomen zieht sich übrigens durch das gesamte Spiel. Während bei gelben Spielern bei Raids fast immer vernünftige Kampfteams vorhanden sind spielen die anderen Teams meist immer mit den vorgeschlagenen Teams. Da muss man dann ständig solche Dinge wie Lugia im Raid sehen die womöglich auch noch die falschen Attacken haben. Selbst wenn du die gleiche Menge an Top Spielern prozentual hättest, hat Team Blau eben doch viel mehr Spieler.

    Ich kann dir sagen, dass in unserer Community die gelben Spieler die letzten Pfeiffen und unter allen anderen Spielern unbeliebt waren. Das nützt nur absolut nichts, weil das nicht repräsentativ ist. Genauso wie ein paar wenige Topspieler. Es macht effektiv keinen Unterschied zwischen den Farben zu unterscheiden abgesehen von der absoluten aktiven Spielerzahl und der lokalen Dominanz einzelner Farben.

    Das ist doch generell so, dass Team Gelb in Arenen unerwünscht sind und man sich bitte mit dieser Farbe fernhalten soll. Man darf gerne einmal die Arena leerräumen für Münzen aber dann darf man wieder gehen. Ich gehöre übrigens auch dazu, dass mir Arenen ziemlich egal sind und die meinetwegen vergammeln können^^. Wenn irgendwo mal eine gelbe Arena ist und noch ein Platz frei ist dann stell ich mich dazu aber generell nehme ich keine Arenen mehr ein und mache maximal 3 Kämpfe für die täglichen Buddyherzchen. Ich bin auf diese 50 Münzen am Tag nicht angewiesen um mir da irgendwie Stress zu machen oder mich dazu zu zwingen täglich an Arenen aktiv sein zu müssen. Zudem sind Arenen sehr langweilig und das rumstehen nervt auch. Da zock ich lieber zuhause schön Kampfliga und messe mich mit den Besten.

    Zumal du als einzelner Spieler einer Farbe Null Vorteil daraus beziehen kannst, wenn ein anderer Spieler, nur weil er auch deine Farbe hat, gut im PVP ist. Das ist nun wirklich nichts, was dir persönlich irgendwas bringt und auch keine Leistung der gelben Spielerschaft.

    Das bringt schon sehr viel nämlich ansehen in der Gemeinschaft welche die Leistungen auch zu würdigen wissen. Dazu ein Kleidungsset, eine Pose und die Chance auf ein Shiny Wrestler-Pikachu. Nur um mal eine andere Statistik auszugraben: In den ersten Saisons die nur einen Monat gingen haben gerade mal 1% aller Spieler den Rang Legende erreicht. Seitdem die Saison 3 Monate geht sind es immerhin 5% was aber trotzdem eine ziemlich geringe Zahl ist. Selbst wenn sich die 5% auf alle Teams gleich verteilen (was sie nicht tun, wie gesagt achte mal auf die Rangliste nächste Saison sobald die ersten Legende erreichen) so hat Team Gelb dann trotzdem auf ihre geringen Spielerzahlen gesehen mehr gute PvP Spieler als die anderen Teams.

    Für das mit den Topspielern im PVP hätte ich gern eine Quelle. Bei der aktuell Bestenliste von Silph ist das gelbe Team in den Top 10 nur durch einen einzigen Spieler Vertreten und auch der ist nicht wirklich weit oben... https://silph.gg/leaderboard

    Du kannst doch nicht Silph als Quelle nehmen xD. Das ist so als wenn das BisaBoard eine Kampfliga veranstaltet und du das als aussagekräftig nimmst. Ich empfehle dir das offizielle Leaderboard von Niantic zu beobachten bzw. die Visitenkarten der Spieler. Da sind die gelben Spieler regelmäßig die Ersten, die den Rang Legende erreichen. Alles danach ist nicht mehr aussagekräftig. Die bekanntesten Spieler wie FPSticks, kiengiv oder auch spieletrend für den deutschsprachigen Raum haben bis jetzt jede Saison Legende erreicht und erstere 2 auch schon jede Menge Turniere gewonnen.

    Habe leider wieder das Problem von früher hier, nämlich dass ich scheinbar der einzige Trainer von Team Gelb bin.

    Die Realität ist, dass weltweit Team Blau mit 65% am Meisten vertreten ist gefolgt von Team Rot mit 25% und Team Gelb mit 10%. Dafür hat Team Gelb die meisten Topspieler was PvP angeht wohingegen bei Team Blau sehr viel Masse statt Klasse ist. Natürlich gibt es dann auch Orte wo Team Gelb oder Rot dominant sind aber es sind halt weitaus weniger Bereiche als Team Blau. Ich bin allerdings als gelber Spieler ziemlich zufrieden damit. 1. Kriege ich so immer Münzen selbst an entlegenen Orten und 2. habe ich immer die Möglichkeit meinem Buddy schnell 3 Herzen zu geben, da jede Arena andersfarbig ist.


    Falls dir die Team-Farbe völlig egal ist und es dir nur um Münzen geht könntest du alternativ auch die Teamfarbe mit dem Medaillon aus dem Shop ändern. Ansonsten ist natürlich noch zu sagen, dass es vielen Spielern auch darum geht, ihr Revier zu verteidigen. Die dulden nichts anderes und da geht es auch nicht um Münzen. Ich persönlich finde das aber immer ziemlich lachhaft, da Arenen absolut nicht das Endgame des Spiels sind sondern die Kampfliga. Da spielt man wenigstens auch gegen echte Spieler und keine NPCs.

    Zumindest sieht es grafisch mal etwas besser aus als LA. Trotzdem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ist Legend Arceus 2. Das es Ende 2022 erscheint finde ich wieder bedauerlich. Somit ist schon jetzt klar, dass dieses Spiel auch genau so in seinem Endstadium aussehen wird. Ich hoffe allerdings, dass Gen 9 dann auch wieder alle Pokemon enthält und auch mehr Attacken. Wenn der Umfang so wäre wie bei LA wäre das schon sehr dünn für ein Hauptspiel. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass man zumindest den richtigen Weg jetzt einschlägt und mal die Basis weiterentwickelt statt immer nur zu verwerfen.


    Was mir im Trailer noch aufgefallen ist, ist dass bei diesem Typenkreis 19 Typen zu sehen waren. Aktuell gibt es aber nur 18. Kriegen wir evtl. einen neuen Typen? Das man nun mit Spanien/Portugal wieder eine europäische Grundlage nimmt finde ich schon überraschend nachdem Gen 6 und Gen 8 auch schon in Europa waren. Das macht es nicht unwahrscheinlich, dass auch Deutschland noch seine Edition abbekommt^^.


    Der Feuer Starter wird bestimmt zu einem Feuer/Drachen um die chinesischen Tierkreiszeichen fortzusetzen.

    Ich habe schon im Dezember erwartet, dass Putin bald die Ukraine angreifen wird. Für mich kam das gar nicht überraschend und habe ich auch mit einigen privaten Konversationen erläutert. Wir haben uns viel zu sehr von Corona ablenken lassen und überhaupt nicht mehr registriert was sich da im Osten zusammenbraut. Schon im Dezember kursierten Gerüchte darüber, dass sich an den Grenzen von Russland deutlich mehr Soldaten aufhielten. Der Angriff war von langer Hand geplant und Putin hatte von Anfang an keine diplomatische Lösung als Ziel. Die ganzen Treffen etc. waren alle nur inszeniert, damit er sagen kann "es wurde keine Lösung gefunden". In den Ansprachen selbst kam auch ziemlich deutlich die gefährliche Haltung von Putin zum Vorschein mit Lügen und dem eindeutigen Ziel dem Westen zu schaden. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine erst enden, wenn der ukrainische Präsident tot ist. Ich glaube auch nicht, dass diese angebliche Gesprächsbereitschaft in Minsk wirkliche Verhandlungen sein würden sondern der ukrainische Präsident hier hinterlistig auf weißrussischem Boden umgebracht werden würde. Hier wird sich dann auch entscheiden ob es zum dritten Weltkrieg kommt oder nicht. Nur wenn das ukrainische bzw. russische Volk gegen Putin rebelliert besteht die Chance, dass er sich zurückziehen wird, da er bei einem Abnutzungskrieg definitiv komplett den Rückhalt verlieren würde. Auch die Sanktionen werden Russland hart treffen und evtl. die Bevölkerung zum Umdenken bewegen. Hier liegt allerdings auch eine große Gefahr. Angeschlagene Hunde sind am gefährlichsten. Das könnte Putin noch zu unvorhergesehenen Dinge verleiten.


    Was ich allerdings viel mehr glaube ist, dass wenn Putin in der Ukraine "fertig" ist er die baltischen Staaten ins Visier nehmen wird. Er hat ja auch schon ziemlich klar und deutlich gemacht, dass wenn der Westen sich einmischt es "zu einer Situation kommt, die die Welt noch nicht gesehen hat". Da er nur auf kriegerische Dinge abzielt meint er damit vermutlich nukleare Waffen. Auch von den Soldaten her sind wir Putin in Europa hoffnungslos unterlegen was er auch weiß. Greift er einen baltischen Staat an haben wir faktisch den dritten Weltkrieg und auch hier wird er wieder Propaganda verbreiten, dass der Westen sich aggressiv seinen Zielen entgegenstellt. Da er durch die ganzen Sanktionen auch nichts mehr zu verlieren hat wird er vermutlich nur eine einzige "Verhandlung" an den Westen stellen. Entweder wir geben jegliches Land aus der ehemaligen Sowjetunion an Russland zurück, kapitulieren und sind quasi mit Europa am Ende oder wir lernen seine nuklearen Waffen kennen die er dann von Polen aus auf Europa wie auch Deutschland abfeuert und Europa in Teilen unbewohnbar wird. Die einzige Chance dies zu verhindern stellen die Amerikaner da sollten sie sich entschließen Moskau zwischendrin anzugreifen weil sie diese krasse Gefahr sehen. Einen russischen Einmarsch weiter als Polen halte ich für ausgeschlossen.


    Uns sollte selbst klar werden, dass die Ukraine nur der Anfang ist spätestens nach Putins TV Ansprachen. In 2-3 Wochen werden wir selbst im Krieg sein und um unser Überleben kämpfen müssen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Wer jetzt immernoch denkt, dass ein Putin gerne verhandelt, ehrlich ist oder alles nicht so schlimm ist wird bald in einer anderen Welt aufwachen. Auch ein Swift Ausschluss wird Russland nicht stoppen. Putins Ziel ist es ganz klar Europa zu zerschlagen und die Sowjetunion wiederzubeleben mit allen verfügbaren Mitteln.


    Ich kann nur jedem ans Herz legen schon jetzt Vorbereitungen zu treffen für den Fall der Fälle und beobachtet die Lage aufmerksam. Die Gefahr eines dritten Weltkrieges halte ich für weitaus höher als das sich die Lage nach der Ukraine wieder beruhigt. Putin wird die Sanktionen nicht auf sich sitzen lassen oder geschweige denn tolerieren, dass sich der Westen ihm entgegenstellt. Ich hoffe zwar auch, dass ich absolut falsch liegen werde aber die Realität sagt meinem Verstand leider etwas ganz anderes und ich werde definitiv Vorbereitungen für einen Notfall treffen. Sollten die Russen nach Polen vordringen wird dieser greifen.

    was bringt es allerdings alles weg zu nuken, wenn nachher nur noch Asche da ist und die Menschheit nicht mehr existiert, denn das wäre der rote Faden der sich ziehen würde, wenn einer anfängt, das geht dann soweit bis sich jeder bedroht fühlt oder mit eingreifen muss, weil das so beschlossen wurde und am Ende die Weltmächte abdrehen, Fazit ne strahlende Welt ohne Menschen, die die es überleben würden, würden dann an den Folgen der Strahlung sterben, verhungern und/oder erfrieren.

    Wenn er "das alte Europa" komplett wegnuked stellt das für Russland überhaupt kein Problem dar, da Russland sich ja weit genug weg davon befindet. Wenn es zudem überhaupt keine Beziehungen mehr gibt wegen beispielsweiser harter Sanktionen gibt es auch keinen Grund mehr für Putin es nicht zu machen. Weniger als 0 geht nicht. Und es würde niemanden mehr geben der sich aus dieser Richtung gegen ihn stellen kann. Und aus der anderen Richtung genießen sie ja Vertrauen wie mit China. Ich halte alles für möglich. Und die USA werden sich hüten alleine gegen Russland und deren Allianz sich zu erheben.

    Die Items aus den Geschenken zählen sehr wohl zum Inventar. Wenn du sie öffnen willst, geht das nicht, wenn du nicht ausreichend Platz hast im Inventar.

    Und sowas wie Geschenke schicken macht bei einer Beutel-Kapazität von 450 auf langer Sicht auch keinen Spaß :(

    Das hast du nicht geschrieben. Es ging ums schicken.

    "Einfach fabelhaft" geht zu häufig daneben, dann hab ich nichts davon, lol. Abgesehen davon zappelt mir das Mon zu sehr und meistens werfe ich alle meine Nanabeeren weg, da ich die sonst nie brauche (und eben wegen Inventar). Curveball ist bei mir Standard und sonst treffe ich halt sehr häufig "gut" oder "großartig" - bin da schon vorsichtig, dass die Bälle nicht daneben gehen, aber "einfach fabelhaft" ist mir zu risky.

    Das ist alles nur Übung. Die meisten Legys sind mir auch am Anfang als die Raids kamen entwischt. Inzwischen kann ich jede Wurftechnik. Egal ob im oder gegen den Uhrzeigersinn, ob linke Seite oder rechte Seite oder mit der linken oder rechten Hand. Alles geht wenn man denn will^^. Und wenn du nur Gut oder Großartig wirfst erhöht sich deine Chance nur auf 6-10%. Daher empfehle ich dringend Fabelhaft zu üben.

    Was ich sonst kritisiere, ist eben die Tatsache, dass du erst einen Raidpass vergeudest, das Pokémon besiegst und dass dann immer noch die Chance besteht, dass es flieht. Verschwendete Zeit für nichts.

    Du kriegst dafür 10.000 XP und einige Items. Verschwendung würde ich das nicht nennen. Vor allem gibt es auch viele Spieler die das Pokemon nicht einmal fangen wenn es nicht 100% oder Shiny ist. Die pushen die Pokemon sowieso mit Sonderbonbons und XL ist halt für die ganz harten Grinder.

    Zu der Shiny-Rate: das weiß ich doch, lol. Bisher hab ich aber trotzdem relativ schnell ein Shiny Legi gefunden. Wie gesagt, hab ich kaum Legis, daher find ich das nicht mal halb so schlimm. Man freut sich halt einfach bloß darauf, wenn man doch etwas mehr Glück hat und ein Shiny erwischt.

    Ich sags nur weil es auch große Durststrecken geben wird^^. Ich habe nach 54 Deoxys Raids noch immer kein Shiny was jetzt nicht einmal richtig viel ist.

    Mehr als nur Tauschmaterial würde es eh nicht sein.

    Und Deoxys kann man sowieso nicht tauschen um das noch hinzuzufügen.

    Ich habe gerade ein Verteidungsform Deoxys gefangen, leider kein Shiny. Ist jetzt das 4. Deoxys, welches nicht shiny ist.

    Die Shiny Chance ist 1:25 bei legendären Raids. Du musst also im Schnitt 25 Raids machen um ein legendäres Pokemon in Shiny zu erhalten. 4 Raids ist da noch gar nichts.

    Und sowas wie Geschenke schicken macht bei einer Beutel-Kapazität von 450 auf langer Sicht auch keinen Spaß :(

    Geschenke zählen nicht zum Inventar dazu.

    Gibt es irgendwelche Tricks, um Legis fangen zu können?

    Goldene Himmihbeere+Curveball+Einfach fabelhaft sorgt bei jedem Ball für eine 15%tige Fangchance. Machst du letztere beiden Dinge nicht hast du nur eine 4%tige Chance pro Ball. Dementsprechend werfen üben Niantic ist nicht schuld daran, wenn Pokemon flüchten. Ich selbst achte da tunlichst drauf und von gut 1500 gesehenen Legendären sind gerade mal 40 geflüchtet. Und da sind noch Zeiten bei wo man gerade mal 6 Bälle hatte zum fangen^^.

    Das ist eh eine Frechheit, dass das überhaupt möglich ist, nachdem ich einen Fern-Raid-Pass geopfert habe. Wäre das ein Shiny, wäre es ziemlich übel gewesen.

    1. Nein, wie oben schon geschrieben Werfen üben. Wenn man sich nicht bemüht wird man eben auch nicht belohnt. 2. Shiny Legendäre bleiben immer im ersten Ball drin aus dem Raid. Alle Anderen können auch flüchten.

    Mir ging es ausschließlich um die Art und Weise, wie man seine Münzen damals bekam. Das war eines der wenigen Dinge, die ich damals viel besser fand. Und selbst wenn's auf 50 Münzen gecappt bliebe, wäre es okay... ich würde mich in fünf Arenen zu je 10 Münzen, oder in zehn zu je 5 Münzen setzen, oder weniger wenn ich nicht so viel Lust habe, meine Münzen holen und für die nächsten 21 Stunden bin ich fertig. Kein banges Hoffen darauf, dass die Arena lange genug stehenbleibt und sich zwei Arenen nicht potenziell Münzen gegenseitig wegnehmen, weil sie zusammen mehr als 50 Münzen verdienen würden. Keine Bestrafung für Arenen, die wochen-, monatelang stehenbleiben und in der Zeit keine Münzen verdienen, sondern eine Belohnung dafür, dass genau dies eintritt. Es ergibt logisch keinen Sinn für mich, dass man seine Münzen erst bekommt, wenn das eigene Pokémon durch ein anderes Team besiegt wird. Das wäre, als würde man in einem Pokémon-Spiel einem besiegten Trainer Geld geben, anstatt es von ihm zu bekommen.

    Ich weiß was du damit meinst. Es ist aus Spielersicht einfach ein besserer Komfort und man ist unabhängig von Anderen und kann ganz gemütlich täglich seine Münzen abholen. Hier liegt aber genau das Haar in der Suppe. Man sucht sich 5 Arenen die nie angegriffen werden und schon hat man täglich immer wieder Münzen ohne überhaupt einen Meter sich dafür zu bewegen. Hier würde dann irgendwann ein Stillstand entstehen vor allem mit Absprache wenn jede Farbe seine 5 Arenen besitzt. In Städten würde dann wieder das Problem der unterlegenen Teams eintreten weil dort auch viel aggressiver gefüttert wird. Was viel mehr Sinn machen würde und das hast du so halb angeschnitten wäre, dass man Münzen für das Bekämpfen von Arenen bekommt. Für jede eingenommene Arena erhält man 10 Münzen. Besiegt man 5 Arenen hat man seine 50 Münzen. Alles andere bleibt gleich. So müsste man täglich zu Arenen und diese wären auch nicht allzu voll, da sie immer wieder bekämpft werden. So wäre es auch komplett gleichgültig welche Teamfarbe man hat. Und dann baut man halt noch ein Limit ein, dass Pokemon spätestens nach 24 Stunden automatisch zurückkehren oder wenn die Motivation auf 0 fällt, damit Arenen immer wieder auch in ländlichen Regionen besetzt werden können.

    Das hartnäckige Verteidigen sehen wir ja auch aktuell, wenn jemandem wirklich etwas an einer Arena liegt kann diese Person seinem Pokémon goldene Himmihbeeren geben, und ein gutes Heiteira kann man so auch über den 30-Minuten-Cooldown für eine Beere bringen, wenn man sich die Beeren einteilt. (Es gibt Strategien, um dagegen anzukommen, ja. Aber genutzt werden sie in meiner Gegend de facto nicht.) Von daher sehe ich den Punkt nicht als relevant für die Entscheidung für das neue oder das alte Münzen- oder Arenensystem an.

    Dieses hartnäckige Verteidigen findet man aber meist nur in großen Städten wo auch die Arenen quasi dauerbekämpft werden. Früher hat man einfach irgendwann aufgegeben. Es konnte zwar nicht gefüttert werden aber man hat halt auch massig Tränke verloren weil die Motivation nie gesunken ist.

    Von daher: Das aktuelle Arenensystem (6 Pokémon, nur eins pro Spezies, und mit Motivationsherzchen statt Training) zusammen mit dem alten Münzensystem (feste Zahl pro Arena, die zu Zeitpunkt X steht, danach Cooldown von 21 Stunden) - das wäre mein persönlicher Favorit.

    Ich hätte da nichts gegen. Aber wenn ich etwas bevorzugen würde dann halt Münzen durchs Bekämpfen. Das fände ich noch angenehmer und Niantic würde dafür sorgen, dass wir täglich an Arenen kämpfen müssen und uns bewegen also der Sinn den sie verfolgen.

    Wenn wegen "Dietmar Hopp H****sohn" beinahe ein Spiel abgebrochen wird, das aber bei rassistischen Ausfällen fast nie auch nur zur Debatte steht, hat das mit Politik natürlich nichts zu tun. Es ist völlig unpolitisch, dass ein Milliardär deutlich mehr Schutz genießt als Opfer von Rassismus.

    Und genau das ist doch die Nummer die ich nicht bestreite. Und genau deshalb skandieren die Fans das ja auch. Das ein Milliardär politisch motiviert einen Fußballverein als sein Spielzeug künstlich hochtreibt. Das gehört einfach aus dem Stadion. Deshalb sind die Fans und Spieler aber nicht politisch motiviert sondern sie wollen genauso wie Rassismus diesen Milliardär aus dem Fußball haben.

    Es hat nichts mit Politik zu tun, wenn über die Verteilung der Fernsehgelder und den Umstand, dass die Verteilung dazu führt, dass reiche Clubs nur noch reicher werden.

    Was aber meiner Meinung nach gerechtfertigt ist. Wenn wir alle Gelder fair verteilen, würde die Schere zwischen Deutschland und anderen Nationen nur noch größer werden und solche Spieler wie Lewandowski oder Haaland würden niemals mehr in der Bundesliga spielen. Die Folge daraus wäre, dass wir immer mehr internationale Plätze verlieren und noch weniger Geld bekommen würden bis die Bundesliga absolut bedeutungslos werden würde. Das wäre absolut fatal und das kann kein Fan wollen. Da sage ich dann lieber noch 20 Jahre Bayern München Meister.

    Will sagen: Du kannst natürlich einfach wegignorieren, dass Fußball voll mit Politik ist, einfach so tun, als ginge es nur darum zuzuschauen, wie zweiundzwanzig Menschen gegen einen Ball treten. Gibt ja auch Leute, die sich "unpolitisch" nennen und glauben damit nichts mit der Politik zu tun zu haben. Ist halt auch Unsinn.

    Wenn Politik in den Sport getragen wird muss man das nicht gut finden. Und das wird auch oft angesprochen und kritisiert. Nur sehe ich eben nicht was nun ein normales Bundesligaspiel mit Protesten zu Katar zu tun haben soll? Das kann mir als Fan doch wurscht sein. Aber vielleicht kommt ja noch eine Protestaktion am letzten Spieltag bevor die WM startet mal abwarten. Aber dann ist das Kind eh schon längst in den Brunnen gefallen.

    Ich weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Die sogenannten "Proteste", die zum Sturz der Super League geführt haben, waren die Rückzieher, die viele Vereine gemacht haben, auch in Anbetracht der Aussicht, dass am Ende Gelder der UEFA für die internationalen Wettbewerbe wegfallen. Geld hat die Super League zu Fall gebracht und Geld sorgt dafür, dass die WM in Katar stattfindet. Fußballfans haben hier zumindest einen Teil der Macht, sie müssten sie nur gemeinsam nutzen.

    Das ist Unsinn. Bei den betroffenen Vereinen, allen voran Liverpool haben Zehntausende jeden Tag vor dem Stadion protestiert und aufgrunddessen ist ein Verein nach dem Anderen davon zurückgetreten. Das hatte mit Uefa Drohungen rein gar nichts zu tun die gab es auch schon vorher. Hätte es nicht diese massiven Fanproteste gegeben hätten die Drohungen der Uefa rein gar nichts bewirkt weil die betroffenen Vereine außerhalb der Uefa Blase deutlich mehr verdient hätten. Die Fans haben deutlich mehr Mitspracherecht als man annehmen mag gerade bei Vereinen mit vielen treuen Fans. Nach der Super League Sache sind u.a. bei Liverpool und Chelsea Fanvertreter in den Aufsichtsrat gekommen. Wenn also so viele gegen Katar wären, wären halt mal Proteste angebracht. Die sehe ich aber absolut nicht und wenn dann von einer sehr geringen Fanbase. Und wie gesagt: Wieso soll ich bei einem BvB Spiel gegen Katar protestieren wo keiner etwas mit zu tun hat?

    Genau deshalb ist es aber so wichtig, dass man genau die eine Möglichkeit, die man hat, auch bewusst einsetzt. Selbst wenn man NICHTS anderes tun kann, gibt es für uns hier fast immer noch diese eine Option, derartig problematische Strukturen und Machenschaften wenigstens nicht zu unterstützen.

    Und dieser kleine Teil des persönlichen Einflusses existiert bei dieser WM genauso wie beim Auswählen von Produkten im alltäglichen Einkauf. Das Argument, dass es eh niemanden juckt, ob eine Person mehr oder weniger etwas tut, ist dabei auch vollkommen deplatziert und vertuscht lediglich die eigene Verantwortung, die man innerhalb sämtlicher Konsumentscheidungen hat. Wenn alle denken, dass sie das nichts angeht, ändert sich auch obv nichts.

    Hier möchte ich dann mal ganz klar reingrätschen. Diese Argumentation die du hier verwendest kann man auch in anderen Themen in den Allgemeinen Diskussion immer wieder lesen. Und ich finde diese nur zum Teil richtig. Natürlich könnte man auf Fußballspiele verzichten. Dann redet man über Fleisch. Dann kommt dieser Argumentationstext wieder. Dann redet man über Feuerwerk. Dieser Argumentationstext taucht wieder auf. Was darf ich dann am Ende noch, wenn ich bei jeder meiner Konsumentscheidung auf diese ganzen Negativitäten der Welt achte? Wie viel Spaß habe ich noch? Und was kostet mich das an Zeit? Um zurück zum Fußball zu kommen: Warst du schon einmal bei einem Spiel in einem ausverkauften Stadion? Wenn 80.000 Zuschauer 90 Minuten lang Stimmung machen? Sowas kannst du nirgends woanders erleben und das ist nur einer der Randeffekte. Du bist schließlich da um deine Mannschaft anzufeuern und mitzufiebern. Um mal Spaß zu haben außerhalb des tristen Alltags. Genau deshalb möchte man auch keine Politik in den Stadien haben damit hat man außerhalb schon mehr als genug zu tun. Jeder sollte seinen Teil dazu beitragen aber zu verlangen auf all seinen Spaß zu verzichten macht Menschen auch nicht glücklich vor allem wenn die Politik auf allen Ebenen versagt.

    Aber selbst von dieser abstrakteren Form der Mitwirkung abgesehen wurde eigentlich auch schon dargelegt, inwiefern auch der direkte Alltag im Stadion mit regelmäßigen Vorkommnissen von Rassismus, Sexismus, Korruption und teils abartiger kommerzieller Gier zu tun hat und daher einfach auch nie unpolitisch sein kann, es sei denn, man ignoriert solche Dinge halt konsequent. Das Leben selbst ist halt nie unpolitisch.

    Das sind eben laute Minderheiten. Genauso wie Corona-Demonstranten die vor private Häuser von Politikern ziehen. Das sind keine Tausende. Man sollte hier auch mal unterscheiden inwieweit man sowas überhaupt kontrollieren kann. Wer sagt denn, dass das überhaupt Fans sind sondern tatsächlich nicht nur Menschen die politisch motiviert ins Stadion gehen? Die juckt halt auch ein Stadionverbot nicht im Geringsten. Außerdem wird mir das Ganze auch viel zu negativ dargestellt. Die ganzen Bundesligavereine unterstützen beispielweise auch wohltätige Zwecke oder haben sogar Impfungen jetzt während der Pandemie angeboten. Es gibt auch viele positive Aspekte des Fußballs um das mal anzumerken.

    Dass es ernsthaft überhaupt um die Begriffe "glücklich" und "unglücklich" geht ist einfach nur abstrus. Es geht hier um Menschenrechte. Fucking Menschenrechte. Die sind nicht diskutierbar. Und du redest von "unglücklichen Menschen", was ist das für ein Euphemismus. Es geht um zahlreiche Menschen, die ihr Leben lassen müssen, schlichtweg weil sie nicht in das Wunschkonzept der vorherrschenden Gesellschaft passen oder als wertlose Einweg-Arbeitskräfte missbraucht werden. Was hat es dabei überhaupt für eine Relevanz, ob die Führungs- oder sogar Mehrheitsgesellschaft glücklich ist? Das ist ja gar nicht mal so selten genau deswegen der Fall, weil sie von ebensolcher Ausnutzung profitieren. Das geht alles einfach Welten hinaus über unglücklich sein oder es etwas unbequem haben. Also ich will normalerweise eigentlich nicht auf so einzelnen Worten herumreiten, aber ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob du das Ausmaß solcher Probleme überhaupt auf dem Schirm hast.

    Ich sehe das eben nicht so drastisch wie du das siehst. Ich finde es im Gegensatz zu vielen Anderen eben auch ziemlich verwerflich anderen vorschreiben zu wollen wie sie zu leben haben und es selbst im eigenen Land kaum besser zu machen. Menschenrechte werden selbst in Deutschland unter der Hand an manchen Stellen schon ziemlich getreten. Warum haben wir immer mehr Menschen mit psychischen Problemen? Und nur um das auch noch einmal zu sagen: Du wirst als Chinese ganz anders erzogen als zu einem Deutschen. Der hat eine ganz andere Erziehung als wir und kann dementsprechend auch ganz anders damit leben. Man kann gewisse Praktiken ja gerne in Frage stellen und auch kritisieren aber erst einmal sollte man vor seiner eigenen Tür kehren und sich auch mal tatsächlich damit auseinandersetzen wie Chinesen mit ihrem Land zufrieden sind. Ob wir das akzeptieren wollen oder nicht bevor wir alle wegen Menschenrechten schreien. Und wenn man solch drastische Menschenrechtsverletzungen nachweisen kann warum macht unsere Politik dann nichts wenn China dazu auch einen Vertrag unterschrieben hat? Warum ist bei allem immer die Bevölkerung in der Pflicht und nicht die Politik?

    Und yeah, imagine that, es gibt tatsächlich genug Leute, die genau so etwas ebenfalls kritisieren und generell zumindest versuchen, eigene Entscheidungen bewusst zu treffen. Das geht bei nicht wenigen Leuten auch so weit, dass sie durchaus mal auf Dinge verzichten, die sie eigentlich mögen, weil die Umstände dessen als nicht tragbar empfunden werden.

    Das ist ja auch völlig ok. Ich finde es aber verwerfich Menschen vorschreiben zu wollen auf was sie zu verzichten haben. Nur weil eine WM nach Katar gegangen ist muss ich dafür ja nicht meinen eigenen Bundesligaverein dafür Bestrafen oder geschweige denn mich dort politisch motivieren.

    Und selbst wenn man diese Dinge nicht kritisiert hat: So what? Man muss doch kein allumfassend perfektes, widerspruchsloses Wesen sein, um Kritik üben zu dürfen. Und man gelangt eventuell mit diesem weiteren Problem an genau die Grenze, an der man denkt, dass das jetzt einfach zu viel ist, um das noch weiter hinnehmen zu können. Ich glaube, dass es so gut wie niemanden mit "reiner Weste" in Bezug auf die eigenen Konsumentscheidungen gibt, weil man einfach nicht die Kapazität hat, sämtliche Probleme dieser Welt zu umreißen. Und nicht oft sind die Angelegenheiten überhaupt so publik wie in beispielsweise dieser WM. Es ist aber noch einmal ein ganz anderes Level, wenn man einfach sagt, dass etwas einen nicht betrifft, weil man sich beispielsweise nicht mit den Folgen der eigenen Teilverantwortung befassen will.

    Noch einmal: Im Bezug auf die Katar-WM kannst du sowieso nichts tun. Selbst wenn eine große Mehrheit nicht einschaltet kassiert Katar das gleiche Geld. Das effektivste Mittel wäre eben eine große Demo. Aber eben nicht im Stadion. Trotzdem hat man nur bedingt Wirkung darauf. Das ist halt so. Wenn du nicht einschaltest ok. Das wird den Kataris aber eben ziemlich egal sein. Wenn man ein Signal setzen will müsste die komplette Nationalmannschaft Katar boykottieren. Das hätte Wirkung. Aber warum sollte sich ein Spieler weigern seinen Job auszuüben? Das macht auch keinen Sinn.

    Es gibt halt auch genug Leute, die diese Dinge genau deshalb kritisieren, weil sie den Sport als solches lieben. Weil sie nicht wollen, dass genau diese Liebe zum Sport komplett durchkommerzialisiert und einfach zur einer seelenlosen Gelddruckmaschine gemacht wird, während gleichzeitig die ganzen kleinen (Nachwuchs-) Vereine immer weniger gefördert werden. Und weil sie nicht wollen, dass die WM gekauft und missbraucht wird als PR-Show eines Menschenrechte verachtenden Regimes, das das eigene Image aufpolieren möchte. Sondern weil sie wollen, dass Fußball eben einfach Fußball ist und nicht andauernd als Plattform für moralisch mindestens fragwürdigen Bullshit ausgenutzt wird.

    Ja und nein. Natürlich wird immer wieder mal gewisse Praktiken kritisiert. Trotzdem ist es oft nur eine Minderheit. Wenn so viele gegen diese Katar-WM sind müsste es halt mal größere Demos dazu geben. Da diese aber nicht existieren passiert eben auch nichts. Und die Politik schaut sowieso nur zu.

    Ich kann zwar nicht für Wattmacks sprechen, aber falls dir das entgangen sein sollte, es gab starke Proteste bzgl. des Qatar Airways Sponsoring, das ging soweit, dass es sogar Thema bei der Mitgliederversammlung des FC Bayern München wurde. hier

    Nicht nur da die gibt es schon seit Jahren. Genauso wie Proteste zur WM die vor Jahren vergeben wurde. Aber letztlich ändert sich doch trotzdem nichts. Das ist eine laute Minderheit die sich da meldet. Warum haben sich da nicht einmal ein paar tausend hingestellt und gegen Quatar Airways protestiert? Das wäre ein krasses Zeichen gewesen. Erinnerst du dich noch als die Super League eingeführt werden sollte? Das waren Proteste die innerhalb von 2 Tagen den Sturz der Super League gebracht hat. Sowas bräuchte man aber wo sind solche Proteste?

    Dieser Absatz trieft so unglaublich von unterschwelliger Ausgrenzung. Kannst du dir als Fußballkenner vielleicht erklären wo diese qualitativen Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfußball kommen? Weil man seit Jahren versäumt in den Bereich Geld zu stecken um dem Frauenbereich mehr Förderung zu gewährleisten, wenn man mal gleiche Bedingungen schaffen würde, könnte man auch mal eine Spiel zwischen Frauen und Männern machen, aber bis dahin würden sich Leute mit ihrem "Frauen können doch eh kein Fußball spielen" nur bestätigt fühlen.

    Kann dir da gern ein Buch empfehlen, dass das nochmal deutlich ausführlicher beleuchtet. von Nina Degele - "Fußball verbindet - durch Ausgrenzung" Falls dir n männlicher Autor lieber ist, gibts nen Sammelband von Gerd Dembowski der heißt "Zurück am Tatort Stadion", da wird das auch kurz in einem Kapitel beleuchtet.

    Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun sondern ist schlicht eine Feststellung. Man könnte auch genauso fragen warum Bayern München mehr Zuschauer hat als 1860 München. Antwort: Bayern spielt Bundesliga, 1860 dritte Liga. Warum wird 1860 nicht mehr gefördert? Oder warum viel mehr Geld in die englische Liga als in die deutsche Liga gebuttert wird. Antwort: Der englische Fußball ist einfach besser. Es wird immer Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten geben und die gibt es auch genauso in die andere Richtung. Davon mal ab sehe ich diese Benachteiligung ausschließlich im Geldbereich. Inzwischen trainieren ja auch einige ältere Bundesligaspieler oder Trainer Frauenmannschaften. Es ist also nicht so, dass sie komplett im Regen stehen gelassen werden und sehr wohl gefördert werden.

    Gleichgeschlechtliche Ehe ist also mit einigen Nationen nicht vereinbar? Dann grenzen wir die halt aus? Was ist deine Intention hinter dem Satz? Homosexualität muss in jeder Nation akzeptiert werden und da kann ich nicht sagen, dass das nicht vereinbar wäre. Das ist eine Verletzung der Menschenwürde, warum stellen wir da den Fußball drüber? In Saudi Arabien wirst du für homosexuelle Handlungen teilweise mit der Todesstrafe bestraft. Aber könnte die Nation ja verstören, wenn wir Homosexualität enttabuisieren. Merkste selbst oder? Ist in dem Buch von Nina Degele übrigens auch ein Thema!

    Meine Aussage ist, dass wir hier nicht über deutsche Staatsbürger reden sondern wenn man es so sehen will nur über "Gastarbeiter". Du magst zwar sagen, dass es in jeder Nation akzeptiert werden muss aber inwieweit ist sowas überhaupt in gewissen Nationen gegeben? Der Fußball hat damit nichts zu tun was die da in Saudi-Arabien treiben und deswegen braucht man mit einem saudischen Spieler auch nicht über solch ein Thema reden das gehört einfach nicht dort hin. Das bringt nur Streit. Oder willst du Menschen zwingen Homosexualität zu akzeptieren? Das ist auch nicht der richtige Weg. Und wie schon mehrmals gesagt kann solch ein Problem nur die Politik ganz oben lösen. Und wenn die nichts machen dann kannst du noch so laut über Menschenrechte schreien es ändert sich nichts. Meine Intention ist dir klar zu machen, dass solche Themen ganz woanders diskutiert werden müssen.

    Das mag sein, Rassismus hängt aber über dem Fußball wie eine dunkle Wolke. Die Affenlaute sind die Spitze des Eisbergs, dass die bestraft werden ist schön und gut, trotzdem müssen sich PoC-Spieler auch auf dem Spielfeld regelmäßig rassistische Beleidigungen anhören. Moukoko aus Dortmund muss sich dumme Sprüche über sein Alter anhören, was auch Teil von Rassismus ist. Aussagen wie "afrikanische oder brasilianische Mentalität stigmatisiert doch schon und gibt die Vorlage für solche Sachen. Auch deine positiv erwähnte WM 2006 hat so einige Schattenseiten in Deutschland vorgerufen, Gerd Dembowski schreibt auch darüber in seinem Buch.

    Vor kurzem wurde ein Spiel des MSV Duisburg in der dritten Liga wegen Affenlauten abgebrochen und die Täter wurden zur Rechenschaft gezogen. Man tut ja alles dafür, dass so etwas eben nicht mehr passiert und auch angemessen bestraft wird. Das du halt bei mehreren tausend Zuschauern 50 dabei hast die nur Scheiße in der Birne haben kannste halt nie ganz verhindern. Es gibt ja inzwischen sogar Gegenbewegungen der Fanszenen das die dann solche Sachen skandieren wie "Nazis raus". Man versucht halt schon politische Motivationen so gut es geht aus den Stadien zu verbannen.

    Man kennt ihn, den Chinesen, der es liebt sich keine Meinung bilden zu müssen. Nicht wir haben diese Verordnung, auch China hat die Allgemeine Menschenrechtserklärung nach dem zweiten Weltkrieg unterschrieben. Wie in jedem Land gibt es auch in China unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Auch die Chinesen sind keine Roboter der Klone die alle dasselbe machen oder denken. hier hast was zum nachlesen.

    Das ist mir auch klar. Trotzdem mag ich es einfach nicht alles und jeden über einen Kamm zu scheren. Mit den paar Chinesen mit denen ich mal zu tun hatte kam so gar nicht das Gefühl auf, dass die ihr Land nicht mögen oder unglücklich sind. Auch im Fußball gibt es hin und wieder ja mal Freundschaftsspiele gegen chinesische Klubs. Auch da wirkt es nicht so als wenn die Chinesen über allen Maßen nun unglücklich sind.

    Ein Staat lebt von seiner Bevölkerung, kannst du dir denn nicht vorstellen warum es China so wichtig ist, dass keine westlichen Ansichten ins Land kommen? Damit die Bevölkerung nicht sieht wie es sonst in der Welt aussieht, das wird nach und nach auch hoffentlich immer mehr bröckeln und genau da müssen wir auch uns in die Verantwortung nehmen und menschenverachtende Taten verurteilen.

    Ich glaube die wissen schon sehr wohl wie es in der restlichen Welt aussieht. Man hat ja auch teilweise Angehörige im Ausland. Natürlich blockiert man so gut wie alles aus dem Ausland oder zensiert viele Sachen. Nur braucht es da mal ein Ruck durch die Weltregierungen. Und diese werden sich hüten China anzugreifen bei deren Einfluss. Und wenn du hier ein Anti China Plakat im Stadion hochhälst wird das bestimmt auch in keinem chinesischen TV ausgestrahlt. Machst das in China selbst bist direkt im Knast. Die Hände sind da als normalen Menschen definitiv gebunden. Viel kannst du da nicht bewirken außer eben Demos abzuhalten und unsere Regierung zum Handeln zwingen. Da hilft der Fußball auch nicht weiter.

    Hör auf von anderen zu reden, dass ist kein deutsches, arabisches oder chinesisches Problem, das ist ein weltliches Problem. Politik ist nicht nur Deutschland, Politik ist Europa und Politik ist auf der Weltebene genauso relevant, keine Politik, egal in welchem Land hat sich nur auf sich zu konzentrieren, Arbeitslosigkeit und Gesundheitssystem sind definitiv Baustellen die behoben werden müssen, aber wir können nicht alles andere ignorieren. Da fängt für mich schon Ausgrenzung an, das ist mir dann sehr peinlich.

    Wir grenzen doch selbst Leute in unserem Land aus und die sind egal wohingegen die im Ausland wichtiger sind? Und falls du es nicht merkst: Wir ignorieren beides. Wir schaffen es doch noch nicht einmal diese Probleme auf nationaler Ebene zu lösen was erwartest du dann international? Und warum glaubst du sollten wir solche politischen Dinge auf dem Buckel des Fußballs austragen? Und warum nicht auf der Straße wo es hingehört? Und nur um das noch einmal deutlich zu machen: Selbst wenn du die Katar-WM nicht guckst wird Katar davon kein Euro weniger haben weil es feste Gelder sind die sie bekommen. Gleiches gilt auch für die deutschen TV-Sender. Du beeinflusst lediglich welcher Sender dein "Einschaltgeld" kassiert. Wenn man wirklich effektiv gegen Katar was tun will dann eine Demo anmelden.

    Ja, ja, ja und ja.

    Mein Vater war jahrelang arbeitslos und ist auch zur Tafel gegangen. Kenne auch genug Leute die Hartz 4 kriegen persönlich.

    Die Gastarbeiter, schön, dass du das ansprichst, sind auch in Katar und werden da so behandelt ;)

    Ich verstehe nur nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Sind alles Probleme die angegangen gehören, macht keines dieser Probleme mehr oder weniger wichtig.

    Ganz einfach: Wir sollten erst einmal vor unserer eigenen Haustür kehren und unsere Hausaufgaben machen bevor wir mit dem Finger auf andere Länder zeigen. Oder denkst du, dass andere Länder nicht wissen was in Deutschland so abgeht? Oder das China nicht weiß wie abhängig wir eigentlich von ihnen sind und es im Endeffekt mit Geldern sogar unterstützen, dass solche Arbeitsbedingungen möglich sind. Der Besen gehört erst einmal vor der eigenen Tür gekehrt.

    Und du wirst bestimmt mit deinem vollumfänglichen Wissen sagen können, wie es den Menschen in Katar wirklich geht? Du warst ja definitiv auch schon da!

    Like come one, wenn du schon so ein Argument raushaust, von wegen, dass wir es ja nicht wissen können, weil wir nie da waren, dann kannst du es genau so wenig wissen, also behaupte bitte nicht allen Menschen gehts super, du scherst sie genau so über einen Kamm.

    Das war nicht meine Aussage. Aber alles zu glauben was einem die Medien auftischen wollen ist definitiv der falsche Weg. Mehr will ich damit nicht sagen. Und so wie es in China und Katar sicher auch genug glückliche und unglückliche Menschen gibt so gibt es in Deutschland diese genauso.

    Wenns so einfach wäre und wir einfach überall "Hier kein Rassismus und hier keine Homophobie"-Sticker hinkleben könnten, würde ich dir ja zustimmen. Aber gerade wenn es um so einen Weltsport wie Fußball geht (oder auch Olympia), ist es fast unmöglich da nicht politische Dinge einfließen zu lassen. Wer das nicht erkennt ist halt einfach nur Blind vor Liebe, oder will einfach nicht drüber nachdenken, weil oh nein dann wird ja mein Entertainment gestört!

    Nein, es ist nicht unmöglich, es soll nur einfach immer dort hineingetragen werden weil es eine weite öffentliche Ebene ist. Sprich die Plattform wird ausgenutzt. Wo kommen wir dahin, wenn Fußball jetzt Thema für alle möglichen politischen Themen wird? Dann kann ja jeder da demonstrieren wo er gerade Bock hat. Fußballstadien gehören den Vereinen und die können genauso von ihrem Hausrecht Gebrauch machen. Gehst du auch in einen Zoo mit Protestplakaten und schimpfst Tierquälerei? Nein, sowas gehört sich nicht allein schon dem Respekt für die Angestellten. Plattformen auszunutzen für seine eigenen Ambitionen und Weltbild ist absolut schäbig. Entweder man macht es da wo es stattfindet oder auf einer Demo. Aber "Unschuldige" da mit reinziehen ist ein Unding. Davon mal ab gehören Proteste in Deutschland auch angemeldet.

    Politische Aktivitäten haben im Fußball also nichts verloren. Dann schlage ich doch vor, wir scheißen einfach alle darauf, was in Katar für Zustände herrschen, wie krass Menschenrechte dort mit Füßen getreten werden und schauen und gefälligst die Spiele an, weil wir ja eigentlich fußballbegeisterte Menschen sind. Wundervolle Idee.

    Das sollte man mal strikt trennen lernen. Oder protestierst du auch wenn irgendein Musikkünstler in Katar ein Konzert abhält? Oder das Bayern München schon seit Jahren ein Sponsoring mit Quatar Airways hat? Das ist wieder so typisch deutsch immer empören wo es nur geht aber selbst nicht an die eigene Nase fassen.

    Ich habe auch bei denen gemerkt, dass sie diese Dienstmädchen und Gastarbeiter nicht mal mehr als gleichgestellte Menschen betrachten.

    Nur mal dazu. Glaubst du wirklich, dass das bei uns anders ist? Hast du mal mit Gastarbeitern in Deutschland zu tun gehabt oder mit Menschen die in Ausbeuterfirmen arbeiten? Du wirst überwacht, psychisch unter Druck gesetzt und nicht selten kriegst du selbst für einen Krankenschein richtig Ärger. Selbst normale Angestellte schauen oft mit herabwürdigen Blicken auf Gastarbeiter.

    Und ich finde es naiv, wenn man tatsächlich denkt, dass Sport unpolitisch sei. Das ist nur eine Ausrede, um nicht hingucken zu müssen.

    Dann rede mal mit einem gestandenen Bundesligaspieler über Politik und die Welt. Meinst du echt die beschäftigen sich in ihrem Job mit solchen Themen und haben gerade nichts besseres zu tun? Meinst die Fans im Stadion sind nur da um sich über Corona auszutauschen? Politische Themen sollen immer nur dort hineingetragen werden aber zwischen Vereinen, DFB und Fans gibt es den ganz klaren Konsens, dass Politik, Rassismus und andere Themen im Sport nichts zu suchen haben. Was drumherum passiert kann man sich gerne drüber beschweren aber dann bitte auch einen eigenen Platz dafür suchen und nicht im Haus eines Fußballvereins. Sonst können wir demnächst jede Freizeiteinrichtung als Protestaktion missbrauchen.

    Wir sprechen über einen Sport, in dem PoC ständig Affenlauten ausgesetzt sind, wir reden über einen Sport, in dem Frauen deutlich weniger gefördert werden als Männer, über einen Sport in dem es fatale Auswirkungen auf die Karriere hat wenn man sich als homosexuell outet. Ein Sport in dem sich die Europäer über alles stellen, aber lassen wir die Politik aus dem Fußballstadion, gehört da null hin. Ganz ehrlich, man kann Fußball mögen, aber man kann doch auch mal kritisch draufschauen und nicht alles so hinnehmen wie es ist?

    Und was passiert mit diesen Zuschauern die mit solchen Dingen auffällig werden? Lebenslanges Stadionverbot und Anzeige. Frauen werden in dem Sinne nicht weniger gefördert aber Frauenfußball ist eben nicht so beliebt wie Männerfußball. Und als Fußballkenner muss ich auch sagen, dass zwischen Frauen- und Männerfußball nun einmal auch qualitativ noch große Welten Unterschied sind. Man könnte ja auch mal eine ganz einfache Frage dazu in den Raum werfen: Warum gibt es nicht einmal Spiele zwischen Profimännern und Profifrauen? Beliebtheit spielt nun einmal ein großen Faktor. Sieht man ja auch schon daran, dass in Amerika statt Männerfußball eben Männerbasketball sehr beliebt ist. Homosexualität ist im Fußball auch ein Thema welches dort eigentlich nicht hingehört. Aus meiner Sicht ist es mir auch völlig egal was jemand privat macht. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass vor allem der Profifußball multikulturell ist und dort das Thema Homosexualität auch schwierig mit einigen Nationalitäten zu vereinbaren ist.

    Über welche Medien sprechen wir denn? Sky oder DAZN? Oder auch Medien die sich außerhalb der Sportbubble bewegen?

    Über alle Medien. Der Konsens der getroffen wurde ist, dass man in deutschen Medien nur noch über Vergehen in Stadien berichtet aber diese bildtechnisch kaum noch zeigen wird. Diese werden dann nur noch an die Polizei übermittelt um diese Menschen zu enttarnen.

    Deutschland ist sicher nicht das tollste Land der Welt, aber Deutschland hält sich an die Allgemeine Menschenrechtsverordnung, was vielen Menschen in solchen Ländern wichtig wär. Hier muss zum Glück niemand in den Knast wenn er dem anderen seine Meinung geigt im Gegensatz zu deinem China-Beispiel.

    Hier dann aber eben die Frage: Fühlen alle Chinesen sich unglücklich weil sie ihre Meinung nicht äußern dürfen? Wird es kulturell nicht sogar vorgelebt? Ich würde es mir nicht anmaßen irgendeinen Chinesen in China zu bewerten nur weil wir eine Verordnung haben die ihn gar nicht stört. Ich finde das ist ziemlich dünnes Eis.

    Das ist kein Problem der "anderen Länder", das ist ein Problem der gesamten Menschheit. Und ja, China sollte das interessieren, sowas nennt man "Shaming and Blaming", man kann diese Länder nicht aufgrund von Menschenrechtsverletzungen besrafen, aber es wirft ein schlechtes Weltbild auf diese Länder.

    Das mag sein aber hat China dadurch irgendeinen Nachteil? Auch jetzt durch Corona haben wir deutlich zu spüren bekommen wie abhängig wir eigentlich von China sind. Und warum sind unsere Preise so günstig? Weil unsere und chinesische Firmen günstig herstellen können. Stell dir mal vor wir würden die ganzen Chips und alles in DE herstellen. Unser Leben wäre unbezahlbar. Wir finanzieren mit jedem Elektronikkauf den Markt in China und damit indirekt auch Menschenrechte. China würde das erst interessieren, wenn wir alle auf unsere Interessen verzichten und dort nicht mehr einkaufen würden. Wird das irgendein Land machen? Garantiert nicht.

    Auch Arbeitslosigkeit gehört in die Kerbe der Sozialen Ungleichheit, dass Deutschland in dem Bereich definitiv nachholbedarf hat bestreite ich auch nicht, aber sich nur auf sein eigenes Land zu konzentrieren ist halt nicht mehr zeitgemäß, europa- un weltpolitik werden in Zukunft immer wichtiger.

    Naja aber wo wir hinfahren, wenn wir uns jetzt nicht mal um uns selbst kümmern hat Corona doch eindrucksvoll gezeigt. Unser Gesundheitsystem ist marode und braucht dringend eine Veränderung. Unsere Langzeitarbeitslosen sichen vor sich hin ohne Unterstützung oder mit Zwangsmaßnahmen. Firmen setzen Mitarbeiter immer stärker unter Druck usw. Uns gleitet unsere eigene Politik aus der Hand und dann wollen wir mit dem Finger auf Andere zeigen? Mir wärs peinlich ganz ehrlich.

    Ich könnte natürlich auch ausführlicher antworten,

    Ich habe noch kein Argument gesehen welches mir zeigt, dass man als Fan oder Spieler über Politik reden sollte. Es ist genauso Whataboutism politische Probleme auf den Freizeitbereich auszulagern der für andere sogar ihr Job ist. Man könnte es auch Rosinenpickerei nennen. Man meldet seine Probleme immer bei den Themen die einem am wenigsten selbst wehtun.

    So Sachen wie "Politik gehört nicht ins Fußballstadion" ist völliger Schwachsinn, Rassismus und Ausgrenzung begleitet uns im Leben tagtäglich und dauerhaft, nur weil wir selbst nicht davon betroffen sind, heißt das aber nicht, dass es uns nicht zu interessieren hat.

    Fußball bietet eben die Möglichkeit Botschaften in die Welt zu setzen, damit Menschen in unterdrückten Ländern eben auch mal sehen, dass es anders geht. Alles Menschenunwürdige beginnt bei jedem einzelnen, der sich nicht damit auseinandersetzt und es ignoriert. Allein die Tatsache, dass das so groß diskutiert wird ist schon viel wert.

    Dem kann ich absolut nicht zustimmen als absoluter Fußballfan. Politische Themen haben dort 0 Komma gar nix verloren. Es geht um Sport und nichts Anderes. Wer zu so einem Spiel geht und meint seine politische Motivation äußern zu müssen gehört für mich aus dem Stadion geworfen und mit einem Stadionverbot belegt egal in welche Richtung. Sowas ist unterste Schublade eine Plattform für seine Ziele zu missbrauchen. Anderes Beispiel: Du bist Athlet bei Olympia. Gehst du dann zu chinesischen Athleten und redest mit denen darüber wie scheiße ihr Land ist? Nein, dass juckt keinen weil es um Sport geht und nicht um eine Nation. Der würde wahrscheinlich denken was du denn für ein Kasper wärst und er zufrieden mit seinem Land ist. Wenn du Pech hast verpfeifft er dich noch bei der Polizei und du kannst den Rest von Olympia in einem Gefängnis dir anschauen.

    Mag sein, dass nach der WM kein Hahn mehr in den großen Medien danach krähen wird, dennoch sind Themen wie Unterdrückung in Ländern wie Katar sehr präsent wenn man sich mal mit dem Thema zumindest versucht zu befassen, oder ist die Unterdrückung von Frauen in arabischen Ländern erst Thema seit 2022? Auch Südafrika ist heute noch Thema, wenn man sich mal mit den Zuständen in ehemaligen Kolonieländern befasst.

    Damit kann man sich gerne befassen und sich dafür einsetzen. Es hat aber trotzdem nichts in einem Fußballstadion verloren. Vor allem werden solche Dinge inzwischen auch strikt von den Medien in den Fußballstadien ausgeblendet was ich auch für absolut richtig halte. Wer sich dafür einsetzen will soll sich dafür auch eine entsprechende Plattform suchen. Das Fußballstadion ist es nicht.

    Ich verlange von niemandem, dass er die WM zu boykottieren hat, aber ich finde wir sollten in der Gesellschaft anfangen, das als unser Problem anzusehen und sich etwas für dieses zu sensibilisieren.

    Sensibilisieren ja, übertreiben nein. Und ich kann es nur noch einmal wiederholen: Wer sagt dir, dass die Menschen die in Katar am Stadion gearbeitet haben unglücklich sind? Es werden immer alle Menschen über ein Kamm geschert und wir meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Hast du schon einmal mit katarischen Leuten persönlich über Deutschland gesprochen? Glaubst du die katarischen oder chinesischen Leute sagen alle Deutschland ist das tollste Land der Welt? Mitnichten, wir sehen immer nur das was uns vorgesetzt werden soll von den Medien. Dies konnte man auch sehr schön über die Berichterstattung während Corona jetzt sehen. Wenn man mal Leute auf der Straße gefragt hat wurden komischerweise nie kritische Stimmen gezeigt immer nur "ist alles super". Und so werden dann auch nur Stimmen aus Katar gezeigt, die sagen dass alles sehr schlimm ist. Und mal ganz davon abgesehen: Glaubst du allen Ernstes in China juckt es irgendwen, wenn du dich über deren Politik brüskierst? Fahr mal nach China und überprüf die Lage selbst ob die Menschen dort wirklich so leiden. Du wirst zu einem anderen Ergebnis kommen. Wir haben hier in Deutschland ebenfalls mehr als genug Probleme die wir nicht einmal in unserem eigenen Land in den Griff bekommen aber wir müssen uns ja in die Sachen der anderen Länder einmischen weil wir so toll sind was nicht heißt, dass man es nicht tun sollte. Aber ein Fußballstadion ist keine Plattform für sowas.


    Übrigens bleib bitte bei einem Thema. Ich möchte nicht zweigleisig diskutieren.

    Die Menschen haben das ganz sicher nicht freiwillig gemacht. Die hatten keine andere Wahl. Das erinnert mich so hart an unsere Pro's und Con's zur Minimum Wage Arbeit in dritte Welt Ländern, in Englisch.

    Ja wenn sie diese Jobs nicht hätten, hätten sie kein Essen, aber jeden Tag ihr Leben zu riskieren sollte und darf eigentlich keine Alternative sein und es sind schon beim Bau des Stadions in Afrika viele Menschen drauf gegangen. Hätten die das Geld nicht so nötig gehabt, weil sie sonst verhungern. Heck no hätten die da jemals gearbeitet.

    Ist dabei auch ziemlich egal ob es denen bewusst ist, wie die Arbeitsbedingungen sind, diese Bedingungen sind unmenschlich und das kann man nicht damit rechtfertigen, dass sie es ja wussten.

    Und das ist hier bei uns in Deutschland so anders? Schon einmal mit Hartz IV beschäftigt und Menschen die komplett im Stich gelassen werden? Schon einmal mit Amazon beschäftigt oder anderen Unternehmen die ihre Mitarbeiter ausbeuten? Oder mit Gastarbeitern die mit 10 Leuten auf 50 Quadratmetern leben müssen? Oder mit Menschen die zur Tafel müssen? Glaubst du in Deutschland stirbt niemand bei seinem Job oder deren Folgen daraus? Es ist nicht bestreitbar, dass in Ländern wie Katar das sicher noch einmal eine Stufe krasser ist nichtsdestotrotz kriegen wir doch nicht einmal unsere eigenen Probleme in den Griff. Und die Sitten in anderen Ländern kann man doch überhaupt nicht einschätzen, wenn man nicht selbst dort vor Ort ist.

    Das ist doch absoluter Blödsinn. Warum wollte Katar denn eine WM veranstalten? Weil sie eine große Fußballnation sind? Oder weil sie den Menschen ihre schicken Stadien zeigen wollen? Oder versucht Katar sich nicht doch eher ein Image zu erkaufen, dass davon ablenkt, dass wir es hier mit einer Monarchie zu tun haben, wo Menschenrechte einen Scheiß wert sind. Hey guckt zu unseren nagelneuen Stadien, nein, das sind bestimmt keine Foltergefängnisse, wo Homosexuelle und Regimegegner zu Tode gefoltert werden. Alles schön unpolitisch.

    Dann starte halt eine Demo gegen die WM in Katar oder fahr nach Katar zur WM und lauf da mit ein paar Plakaten rum was du von Katar hälst. Bei einem regulären Bundesligaspiel hat das nichts zu suchen und sollte auch keine Plattform bekommen. Eine WM möchte man eben abhalten um seine Infrastruktur zu erweitern und eben auch eine Menge zu verdienen. Das bringt ein ganzes Land weiter vorwärts, wenn es einen Anlass hat. Die WM 2006 in Deutschland hat sich für uns wirtschaftlich auch massiv ausgezahlt und die EM in 2 Jahren wird es auch tun. Das in dem Fall auch politische Interessen mit dran hängen mag ich überhaupt nicht anzweifeln. Trotz allem hat damit weder ein Fan, ein Spieler oder sonst wer in einem Stadion damit zu tun. Daher falsche Plattform. Man geht ja auch nicht in eine Kirche um gegen Corona zu protestieren um mal einen Quervergleich zu ziehen.

    Ja und praktischerweise muss man mindestens 15000 Arbeiter gar nicht bezahlen, weil sie beim Bau der tollen WM-Stadien gestorben sind. Aber sie haben sich ja freiwillig gemeldet.

    Siehe Antwort an Perfection.

    Hörst du dir hin und wieder zu? Hast du dich mal informiert, wie die "harten Arbeitsbedingungen" dort sind? Da werden Arbeiter mit hohen Gehältern gelockt und dann werden ihnen die Papiere abgenommen, so dass sie quasi keine rechtlichen Möglichkeiten mehr haben. Das sind Arbeitssklaven. Die kann man dann auch schinden lassen, bis sie sterben. Wo wollen sie sich auch beschweren.

    Gegenfrage: Wenn dem so ist warum wird nicht eingegriffen? Warum wird zugeschaut? Zweite Gegenfrage: Wenn die Politik schon nicht eingreift was bringt eine Protestaktion in einem Stadion oder geschweige denn es nicht zu schauen? Die Gelder bekommt Katar sowieso. Dritte Gegenfrage: Wie viele Menschen sterben denn täglich weltweit wegen Hunger und ähnlichem? Würden diese Menschen nicht ohnehin sterben und so haben sie wenigstens geringe Chancen zu überleben? Das ist kein katarisches Problem sondern ein weltweites Problem in dritten Welt Ländern. Und das können nur Politiker lösen. Sonst niemand. Und wenn das von Ländern wie Katar nicht erwünscht ist kannst du das noch weniger ändern. Es wird niemals die eine Ideologie auf der Welt existieren.

    Ich weiß nicht, ob du aufgepasst hast, aber das Stadion war schon immer selbstverständlich auch ein politischer Raum. Wer privilegiert ist, kann das wegignorieren.

    Das Stadion war noch nie ein Raum für Politik und selbst Corona-Demos gegen Zuschauerlimitierungen wurden konsequent unterbunden. Hochgradig peinlich war auch wie Jornalisten immer wieder versucht haben Spieler auf Impfungen und Corona anzusprechen. Bestes Beispiel Kimmich. Man kann von seiner Haltung meinen was man will aber wie man das Ganze dann medial aufgezogen hat war schon ziemlich harte Propaganda bzw. eine Hetzkampagne und hatte als Folge, dass er sogar privat terrorisiert wurde. Genau deshalb hat Politik im Fußballstadion null verloren. Das wirkt sich dann nämlich alles auch außerhalb des Fußballplatzes auf Personen aus.

    Ich sehe es genauso wie Gucky. Mir ist das doch vollkommen egal ob eine Fußball-WM in Honolulu, Fidschi oder Katar stattfindet oder ein Olympia in Russland oder China. Es geht hier um Sport und nicht um Politik. Das ist übrigens das Erste was auch in den Fußballstadien bei Randale immer angemerkt wird. Rassismus etc. hat in Fußballstadien nix verloren. Wenn man wirklich etwas boykottieren will, dann sind die Entscheidungsträger die Sportler selber. Wenn keine Sportler hinfahren würden, wäre eine Austragung unmöglich. Außerdem sollte man auch nicht vergessen, dass solche Events Länder auch weiter voranbringen können durch den Bau der Infrastruktur aber auch durch die gesamten Einnahmen des Events. Bevor die WM in Südafrika war hatte man auch immer von den ganzen Menschenrechtsverletzungen und Leid dort geredet. Am Ende des Tages hat es Südafrika deutlich nach vorne gebracht und nach der WM krähte sowieso kein Hahn mehr danach.


    Davon mal ab finde ich es auch immer beschämend, dass wir meinen, dass unsere Politik und unser Umgang mit der Welt das Richtige ist. Wenn die Menschen in China, Katar etc. damit zufrieden sind wie es ist sehe ich darin überhaupt kein Problem. In Katar haben sich die Menschen sicherlich auch freiwillig dazu gemeldet beim Bau der Stadien zu helfen und es hat neue Jobs geschaffen. Und diesen Menschen ist sicherlich auch bewusst, dass sie dort harte Arbeitsbedingungen vorfinden. Natürlich mag man gewisse Dinge fragwürdig finden aber das ist nicht unser Bier genauso wie wir auch nicht auf Kritik aus dem Ausland hören. In Großbritannien fragt man sich jeden Tag wie lange man in Deutschland die Menschen mit unnötigen Corona-Maßnahmen unterdrücken will. Juckt auch keinen.

    Das wäre auch wieder schlecht, wie gesagt bekomme ich manchmal überhaupt keine Münzen, wenn ein Pokémon sofort wieder rausfliegt. Wegen sowas sehne ich mir das alte Münzensystem wieder herbei. Man könnte schnell seine 10 Münzen abholen, wenn man keinen Bock auf weitere Arenen hat, und fertig. So hat man dann aber null.

    Das alte System war von vorne bis hinten absolut schlecht und genau deshalb wurde es zügig abgeschafft. Das ganze Arenensystem hat nur die bevorteilt, die entweder zum dominanten Team gehörten oder quasi an der Arena wohnten. So ein 10er Turm hat gut und gerne 45 Minuten zu bekämpfen gebraucht und als dann Gen 2 mit Heiteira kam waren die Arenen unüberwindbare Festungen wo es auch mal über eine Stunde dauerte. Und meistens war man dann 5 Minuten drin und keine 2 Stunden später waren die Türme wieder aufgebaut. Heute ist es nutzlos Arenen dauerhaft aufrecht zu erhalten und somit können auch Spieler unterlegener Teams zu ihren Münzen kommen. Zudem sind sie viel einfacher zu besiegen weil nur noch eine Spezies erlaubt ist, die Motivation fällt und nur 6 Pokemon drin sind. Das Spiel heißt ja auch schließlich Pokemon GO und nicht Pokemon Stay on Gym. Was man ebenfalls nicht vergessen darf ist, dass wir täglich einen Raid-Pass umsonst bekommen der die verlorenen 50 Münzen von damals kompensiert. Letztlich hat man die Arenen nur fair für alle Teams umgestaltet und eine Zeitersparnis geschaffen. Übrigens hat das alte Arenensystem auch dafür gesorgt, dass viele nicht einmal die Teamfarbe gewählt haben die sie wollten sondern die Farbe womit sie am besten Münzen verdienen konnten. Die Teamgrößen wurden mit der Zeit immer unausgeglichener. Ich würde das alte Arenensystem in keiner Welt mehr zurückhaben wollen. Es war einfach nur grässlich. Spoofer hatten beispielsweise auch extrem leichtes Spiel 100 Münzen pro Tag zu verdienen.