Beiträge von Destiny Moon

    So wie es aussah hatten sich einige ihrer Gruppenmitglieder mit den verlassenen Pokémon angefreundet oder zumindest sich ihnen so angenähert. Sei es auch nur solange bis sie sich aus dem Inneren befreien konnten. Sie selber hatte kein Interesse an einem der Pokémon aber sie wünschte ihnen dass sie von nun an ein besseres Leben haben sollten als es ihnen zuvor möglich war. Was wahrscheinlich einfacher sein dürfte als gedacht und ein leicht ironisches Lächeln glitt über ihre Lippen. Anscheinend hatte Chloe in einem der Kisten noch Stirnlampen gefunden und eine von ihnen aufgesetzt. Sie schienen wider Erwarten noch zu funktionieren. Wer weiß wie lange sich die schon in der Kiste befanden und wie lange die Batterien noch hielten. Hoffentlich noch so lange bis sie hier raus waren. Sarah hatte die Nase voll. Im Inneren einer Felsenhöhle zu sein tat ihr auf lange Sicht einfach nicht gut. Wie konnten Menschen das nur so lange aushalten? Das gehörte mit zu der Kategorie, wie lange die Kisten schon hier standen? Hatten sie Arbeiter zurück gelassen oder stammten sie von den Feinden ab? Eher ersteres denn sie bezweifelte dass die Feinde sowas zurück lassen würden.


    Plötzlich zuckte sie zusammen als ihr jemand von hinten gegen die Schulter zaghaft tippte. Eine besorgte weiblich klingende Stimme fragte sie ob alles gut bei ihr sei. Ob ihr nichts eben passiert wäre. Sofort raste ihr Herz. Damit hatte sie nicht gerechnet. Eine sanfte verlegene Röte schlich sich auf ihre Wangen. Beinah wäre ihr Herz stehen geblieben. War das wirklich Claire? Oh Mew. Sie biss sich auf die Unterlippe und drehte sich langsam um. Tatsache. Da stand sie und sah mit den Pokémon an ihrer Seite wahrhaft bezaubernd aus. Sarah schluckte und antwortete mit einem leichten Krächzen in der Stimme: „ Danke … Es ist alles in Ordnung. Mir ist nichts passiert. Wie sieht es bei dir aus?“ Sie musterte die rothaarige ebenfalls besorgt. Am liebsten hätte sie sie berührt doch dafür war es noch zu früh und zu offensichtlich. Am besten war im Moment noch Abstand zu wahren aber es freute sie sehr, dass Claire die Nähe zu ihr gesucht hatte. War es aufgrund der Besorgnis weil sie Teamkameraden waren oder weil es mehr zwischen ihnen war? Aber das war egal. Hauptsache sie hatte sich ihr angenähert und Sarah wollte sie nicht gleich verscheuchen. Zur Verdeutlichung lächelte sie Claire beruhigend an.


    Unterdessen huschte das Blanas weiterhin seinem Ziel entgegen. Geschickt nutzte es verschiedene Felsformationen als Deckungen und ignorierte die wilden Pokémon in seiner Umgebung. Sie waren es nicht wert und es würde nur wehren wenn es angegriffen wird. Nach einigen Metern erschien eine Abzweigung. Doch da es den Weg hier unten schon in und auswendig kannte nahm die entsprechende Richtung. Der Boden unter seinen Füßen wirkte schon nicht mehr ganz so stabil. Leichte Risse waren zu sehen, die man nur erkennen konnte wenn man sie beleuchtete. Aufgrund seines geringen Körpergewichts machte es ihm nichts aus. Schon bald tat sich ein Loch auf und eine Leiter war darin zu sehen. Das Blanas machte sich daran es hinunterzuklettern. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund rutschte ab und fiel runter. Dabei enfiel ihm ein kleiner Schrei. Die Geräusche waren sehr gut zu hören, nicht auch deswegen weil im Inneren so gut hallte.


    Sarah zuckte erneut zusammen. Was war das? Sie sah sich aufmerksam um und konnte natürlich nichts erkennen. Sie fragte: „Was war das und woher? Ich fühle mich unwohl aber wir sollten nach nachsehen. Nicht dass jemand Hilfe braucht. Kommt ihr mit?“ Sie musste nun tapfer sein und eilte in die entsprechende Richtung. Es war ihr unwohl, aber sie musste weiter. Immer wieder hielt sie inne um zu hören ob noch mehr Geräusche kamen. Es war nichts zu vernehmen. Dennoch ließ sie sich davon nicht beirren. Sarah achtete auch nicht darauf, ob die anderen ihr folgten. Bald kam sie zu einer Abzweigung und sie überlegte in welche Richtung es ging. Sarah entschied sich nach Gefühl und sie ging weiter. Hin und wieder erzitterte der Boden doch sie achtete nicht darauf. Plötzlich krachte es unter ihr und sie spürte wie sie teilweise nach unten sackte. Instinktiv hob sie ihre Hände in die Höhe und klammerte sich an Felsenrand fest. Unter ihr baumelten die Füße in der Luft herum. Nach einer gefühlten Sekunde rief sie: "Hilfe."


    OT: Sorry es hatte aufgrund von diversen Dingen länger gedauert als ich dachte aber nun kann es mit der Expedition weitergehen. Wer hätte dies gedacht? Bitte rettet sie bevor sie fällt und ich hoffe ihr bleibt auf dem richtigen Weg."

    Amelia erwiderte dem Schildkrötentrainer, dass sie gerne geholfen hatte ihm die Funktionsweise des Fahrstuhls zu erklären. Sie war zudem erleichtert, dass er kein Interesse daran hatte, die genauen technischen Details zu erfahren. Der Fahrstuhl selbst war schneller unten als gedacht. Ein Teil von ihr hatte sich gewünscht, dass er langsamer gewesen wäre, aber nun ja, es konnten schließlich nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen. Aber es war letztenendlich gut so, dass sie den Fahrstuhl und damit auch den Leuchturm verlassen konnte. Sie war fertig, auch wenn sie sich das nicht zuerst eingestehen konnte. Dieser Kampf hatte sie und die anderen wirklich gefordert. Sie alle hatten ihr Bestes gegeben und mitunter war es knapper gewesen als gedacht. Das einzige was zählte war, dass Joy nun frei war. Die Schwarzhaarige wollte nur noch duschen und ins Bett nach dem anstrengenden Tag. Sie war nun doch viel zu alt für solche Eskapaden.


    Uschaurischuum zu sehen, wie dieser verblüfft auf die Funktionshinweise reagierte, ließ sie lächeln. Er fragte, als sie unten angekommen waren, ob sie schon mal vorausgehen oder auf die anderen warten wollten. Er selbst wollte es gemütlich angehen. Amelia erwiderte, dass sie schon mal losgehen würde und sie sich spätestens nachher wieder im Center wiedersehen würden. Zum vorläufigen Abschied, hob sie kurz die Hand und machte sich auf den Weg.


    Als sie auf dem halben Weg zurück zum Pokémon Center war, bemerkte sie, dass sie nicht alleine war. Neben ihr lief Kyle. Dies ließ sie lächeln. Normalerweise hätte sie gerne den beginnenden Sternenhimmel begutachtet, hätte dem Rauschen der Wellen am Strand zugehört und der friedlichen Stimmung gelauscht. Doch die Nähe von Kyle ließ fast alles andere verstummen. War das gut, dass sie schon so fixiert auf ihn war? Sie wusste es nicht und es war ihr auch egal. Leise schluckte sie und beschloss mutig zu sein, nachdem sie ihre Umgebung beiläufig gemustert hatte. Unbewusst passte sie sich seinem Schritttempo an und sie kam ihm auch langsam näher, so dass sich ihre Stoffe an den Ärmeln berührten. Sie waren sich so nah und so fern. Um zu zeigen, dass er nicht alleine war, überwand sie sich und berührte erst zaghaft seine Hand mit ihren Fingerspitzen und als er nicht zurückwich, wurde sie mutig. Ihre Finger glitten in die Finger von Kyles Hand, als wäre es selbstverständlich und sie passen auch gut ineinander, als wären sie füreinander bestimmt. Ihr Herz schlug dabei schneller und sie war dankbar, dass die Luft ihre brennenden Wangen kühlte.


    Auf dem Weg zum Center war Kyle teils geistesabwesend mit den anderen Joy hinterhergelaufen, fast so als wäre er in einer Art Trance, aus der erst gerissen wurde, als er merkte, dass etwas seine Hand streifte. Der Kundschafter drehte seinen Kopf in die Richtung, aus der die Berührung kam und war erfreut und irgendwie auch sehr glücklich darüber, Amelia zu sehen und ließ sie auch komplett gewähren bei ihrem Vorhaben. Er wusste nicht so recht ob und was er dazu entgegnen sollte weshalb das einzige was ihm leise über die Lippen kam ein “Danke Amy” war während sich eine angenehme Wärme in ihm, allem voran seinem Gesicht ausbreitete und sein Herz etwas schneller schlug als noch Sekunden zuvor.


    Im Center angekommen, hörte sie wie Joy Anweisungen gab den Saal bereit zu machen. Die Schwester wollte anscheinend eine kleine Feier für sie ausrichten. In einer Stunde waren sie mit den Vorbereitungen damit fertig. Schlagartig war die Müdigkeit von Amy gewichen als sie einen Blick auf die Uhr warf. Sie erinnerte sich dass das Essen in Centern, zumindest war es so in Galar gewesen, nicht so gut war. Die Köchin wandte sich an Kyle, dessen Hand sie immer noch hielt. Es war als hielte sie sich selber fest. Sie sagte mit roten Wangen als ihr klar wurde dass sie tatsächlich noch Händchen gehalten hatten: “Verzeih. Ich wollte dich nicht solange in Beschlag nehmen. Ähm ich glaube ich ich muss mit Schwester Joy reden.” Mit diesen Worten löste sie ihre Hand sanft von der seinen. Diese kam sich leer vor. Beim loslassen hatte sie noch wie es zu unterstreichen mit den Fingerspitzen über seine Hand gestrichen und wandte sich in die Richtung in der sich die rosahaarigen Schwester. befand.


    Amelia ging zu Schwester Joy und fragte :" Entschuldige, aber das mit der Feier wäre doch nicht nötig gewesen. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir gerne geholfen haben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Da die Vorbereitungen aber bereits abgelaufen sind, können sich einige von uns doch nützlich machen. Wenn es Ihnen oder ähm dir nichts ausmacht, würde ich sehr gerne einen Teil der Verpflegung übernehmen. Mein Name ist Amelia und ich bin eine gelernte Köchin. Dürften ich und meine Helfer hierzu bitte die Küche benutzen ? Ich wäre sehr dankbar."


    Schwester Joy hob leicht misstrauisch eine Augenbraue als die Junge Dame vor ihr, die bis eben noch mit dem Jungen Mann Hand in Hand ging der vor wenigen Stunden noch die Medizin brachte, sie bat in der Küche helfen zu dürfen aber wirkte beruhigt als sie hörte das wohl eine gelernte Köchin vor ihr stand. Sie überlegte kurz und antwortete dann: "Nun wenn du wirklich eine Köchin bist, hab ich nicht viel dagegen, allerdings haben wir nicht viel Zeit für große Dinge, das ist dir hoffentlich bewusst.''


    Amelia lächelte: “ Das ist verständlich. Also lassen wir die gebratene Piccolente weg. Ich dachte an Fingerfood, ein bis zwei Salate und zwei große Pizzen. Ich kann den Teig machen. Ein Quark Öl Teig und wir können sie belegen, wie jede Person möchte. Das geht rasch. Voraussetzung ist ein großer Backofen oder wenn es nicht geht, dann mache ich Nudeln mit unterschiedlichen Soßen, was auch immer gut ankommt. Es wäre nur gut zu wissen, ob jemand eine Allergie hat oder andere Unverträglichkeiten. Also, wo ist die tolle Küche?” fragte Amy, bevor Joy sie mit in die Küche nahm und einem Chaneira eine Checkliste für Lebensmittelallergien gab, mit der sie durch die Gruppe laufen sollte.


    OT: Hiermit beginnt der erste Part des Partnerposts mit Cy-Res

    Die Tauros sind los:


    Kaliko hatte das Ende so nicht erwartet. Sie musste das alles nur erstmal verarbeiten. Also so wie sie es verstanden hatte, war an der ganzen Misere der Vater schuld der nicht einsehen wollte dass die Guardians gute Arbeit leisteten. Unglaublich. Besonders dass er seinen Sohn und das unschuldige Siberio in die Sache hineingezogen hatte.


    Die Kundschafterin war froh dass die Mission nun vorbei war und die Polizei den Vater für seine Schandtaten verhaftet hatte. Sie hoffte er lernt was daraus aber auf der anderen Seite sah es eher weniger so aus. Die Sache mit der Pfeife fand sie auf tragische Art und Weise lustig. Sie verstand aber seine Rechtfertigung und Kaliko gefiel die Idee mit dem Tauros Reiten. Es musste bestimmt ein cooles Gefühl sein dort oben zu sitzen. Sie wünschte Ikai alles Gute.


    Dass sie gute Arbeit geleistet hatten, zeigte nun auch die kurze Anwesenheit von einem der Kapus an der gelbe Aprikoko als Belohnung hinterlassen hatte. Kaliko bedankte sich stillschweigend dafür nachdem sie ihre Frucht an sich genommen hatte. Nun fuhren sie dann wieder zurück ins Hauptquartier denn sie hatten ihre Arbeit erledigt. Das nächste Mal würde sie auch wieder ihr Bestes geben.

    Agatha meinte zu ihr in einer Richtung deutend, dass sie gestern Abend eines der Rettungsboote gesehen hätte. In die Richtung waren die gestern auch gegangen als diese nach Nahrung gesucht hatten. Dann machte sich Agatha auf den Weg. Billie folgte ihr. Nach ein paar Minuten kamen sie bei dem Boot an. Die Köchin begutachtete es. Für Billie sah es nicht zu beschädigt aus. Zumindest soweit sie es beurteilen konnte. Aber was wusste sie schon? Agathe wühlte in dem Schiff herum und murmelte dass hier nur die Seenotproviant, der Trinkwasserbehälter, die Sturmlaterne mitsamt Lampen öl und wasserdicht verpackte Streichhölzer. Billie wollte schon eine sarkastische Antwort ansetzen als Agatha fortfuhr dass sie die Sturmlampe, das Öl und die Zündhölzer gestern noch herausgenommen und ins Lager gebracht hätte. Anschließend deutete die Köchin kurz auf die Ausrüstungsgegenstände mit denen man sich bei der Anwesenheit von anderen Schiffen bemerkbar machen konnte und erklärte deren Funktionen. Unter anderem waren darunter auch ein paar schwimmende orangene Rauchsignale, ein Tagessignalspiegel und eine Signalpfeife. Agatha fügte noch hinzu dass all das nur was bringen würde wenn dies jemand bemerken würde um sie zu retten.


    Billie hörte zu und erwiderte: "Es ist zumindest ein guter Anfang und wir können ja schon mal eines davon verwenden. Zumal wir ja nicht wissen ob sie nicht kaputt gegangen sind und es wäre auch nicht gut gleich alle benutzen. Machen wir das bei uns im Lager oder sollen wir hier eines der orangenen Rauchsignale testen?"

    Während Amy Uschaurischuum die Funktionshinweise des Aufzugs erklärte vernahm sie die aufgeregte Stimme von Kyle. Dieser rief dass sie warten soll. Meinte er etwa sie? Der Gedanke dass er sie meinen könnte ließ sie erröten. Aber sie versuchte sich es sich nichts anmerken zu lassen. Nun wartete sie dass Kyle zu ihnen kam um mit ihnen in den Aufzug zu steigen. Wobei es auch sein könnte dass dieser die Worte an die anderen von der Gruppe gerichtet war, die die Treppe benutzen. Ihre Überlegungen lösten sich im Wind auf als Kyle tatsächlich zu ihnen stieß. Seine Nähe ließ ihr Herz flattern.


    Dann öffneten sich sobald die Türen und zu ihrer Erleichterung war das innere doch nicht so klein und beengt wie gedacht und auch nicht so altmodisch wie befürchtet. Zusammen mit den Pokémon war es hier schon sehr eng hier drinnen. Besonders als Kyle ihr zu Nahe kam um den Knopf zu drücken damit sie ins Erdgeschoss kamen. Seine unmittelbare Nähe löste in ihr ein Herzrasen aus. Um sich nicht all zu sehr ablenken zu lassen erklärte sie dem Schildkrötentrainer: " Der Knopf den Kyle gedrückt hatte bringt uns zum Erdgeschoss. Lass dich von dem Rumpeln nicht all zu sehr irritieren. Das ist normal. Wir dürften gleich unten sein." Sie lehnte sich unbewusst nach hinten an die Brustseite von Kyle und nach einer gefühlten Minute gingen hinter ihr die Türen des Aufzugs auf.

    Kyle reagierte ein wenig verwirrt als sie ihn fragte ob er sie nach unten begleiten würde. War er etwa nicht bei der Sache? Er sagte dass er aber gerne die Abkürzung anstatt der Treppen nehmen würde. Kurz überlegte Amy welche Abkürzung er meinte. Gab es da eine? Dann bevor ihr Gehirn noch eine Art Feuerwehrstange ersann, fiel ihr der Aufzug ein und sie schaute verlegen drein. Soweit war es also schon gekommen. Sie konnte nicht mehr klar denken. In dem Moment war sie froh gewesen dass niemand ihre Gedanken gelesen hatte.


    Kyle erwiderte auch dass sie gut gekämpft hatte was sie aber als nicht so gut empfand aber sie wollte dies nicht zur Sprache bringen, denn es gab Wichtigeres als darüber zu reden wie wichtig man bei einem Kampf gewesen war. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie wie das Wattzapf dass auf dem Arm von Kyle lag, vergeblich versuchte aufzustehen was ihr aber nicht gelang. Es war zu schwach.


    Amelia erwiderte: " Zu dumm dass ich gerade keine Beere zur Hand habe. Lass uns beeilen damit wir in das Center kommen." Sie wollte zuerst nach seiner Hand greifen aber ließe es dann doch da sie nicht sicher war dass dies nun die richtige Geste war. Manche waren für sowas nicht aufnahmebereit und es könnte diese auch stören. Stattdessen ging sie voran zum Aufzug der schon auf sie wartete. Der Schildkrötentrainier schien auch schon auf den Aufzug zu warten und fragte wie dieser funktionierte. Amelia betrachtete kurz die Seiten der Tür und antwortete: "Schau hier ist ein Schild angebracht mit einem eingestanzten Pfeil der nach unten zeigt. Auf diesen musst du drücken dann öffnete sich der Aufzug. Der Pfeil ist eine Art Drucksensor. Wenn man ihn drückt stellen Kabel eine Verbindung zum Aufzug her. So ähnlich oder genau so funktioniert eine Ampel. Zumindest theorethisch. Ich hoffe der funktioniert genau so. Wie genau die Verbindungen funktionieren das weiß ich leider nicht." Sie drückte den entsprechenden Knopf und wartete nun darauf dass sich die Türen öffnen.


    OT: Amy war mal so frei um die Funktion von Aufzüge zu erklären und auch ihn auch zu aktivieren. Vorausgesetzt dieser funktioniert so wie der realen Welt. Verzeiht ihr aber sie ist keine Technikerin ^^"

    Billie hörte zu wie die Köchin erzählte dass sie selber zwar auch keine Ahnung von Booten hatte aber als Crewmitglied an einer Evakuierungsübung teilgenommen hatte. Die rothaarige nickte verstehend. Sie erwiderte: " Gut dass du vorbereitet bist in der Hinsicht. Mehr als die meisten von uns hier." Sie beobachtete dann wie die Köchin mit dem Plaudagei sprach dieser sich mal auf der Insel umschauen wollte. Billie fand es noch immer faszinierend dass das Pokémon die menschliche Sprache sowohl sprechen als auch verstehen konnte.


    Billie nahm ihre Pokémon zu sich und stand auf. Dann streckte sie sich und sagte zu Agatha: " Ich folge dir gerne zu den Booten. Ein zusätzliches Paar Arme und Augen kann man ja immer gebrauchen. Also wohin müssen wir genau?"

    Die Köchin murmelte, während sie den Pokéball bei sich verstaute: "Danke dir. Du warst tapfer und verzeih meine Dusseligkeit." Sie machte sich Vorwürfe, obwohl sie wusste dass Wolly quasi selber das Pseudo Ampharos angegriffen hatte. Aber in gewisser Hinsicht war sie doch selber schuld da sie keine gute Trainerin war. Nee da gab es nichts zu rütteln. Amy musste in der Richtung noch viel lernen aber immerhin hatte sie genug andere Talente um über ihr mangelndes Wissen im Trainerdasein auszugleichen.


    Ein Teil von ihr hätte auch gerne mehr mitgemischt aber sie hatte sich nicht wirklich getraut. War es ihre Furcht dass ihre Freunde verletzt werden könnten? Höchstwahrscheinlich. Sie kannte auch ihre neuen Bekanntschaften kaum um sie einschätzen zu können. Aber eines musste man den anderen lassen. Alle hatten toll gekämpft, obwohl es ein Durcheinander war. Mit ein wenig mehr Training wäre sie bestimmt eine größere Hilfe, mal abgesehen davon dass ihre Pokémon noch keine guten Attacken beherrschten.


    Es war soviel überraschendes passiert und sie hätte nie gedacht dass sie gewinnen würden äh hatten sie doch oder? Klar nur dank der Arenaleiterin Jasmin die wahrlich badass reagierte. Mit dieser würde sie sich niemals anlegen wollen. Amy schluckte. Sie verstand nun warum Jasmin eine Arenaleiterin war. Wow.


    Sie war heilfroh dass sie nun zurück zum Center gehen können. Amelia suchte instinktiv Kyle und fragte ihn: " Kommst du mit? Ich würde mich wohler fühlen wenn du mich begleitet." Sie lächelte ihn an. Dann murmelte sie errötend: " Du hast toll gekämpft. Es hatte mir sehr gefallen."

    Neuigkeiten:


    Ich möchte euch schon mal verraten, dass während der Kalenderwochen 28, 29 und 30 (vom 11.07. bis 31.07.) wieder ein Medaillen-Event stattfindet.


    In diesem Jahr lautet das Motto: "Bunter Sommerschmuck". Ähnlich wie letztes Jahr zum Medaillen-Event "Am Ende des Regenbogens", wird in in diesem Zeitraum die Typengebundenheit für beantragte Medaillen aufgehoben.


    Dies bedeutet: Während normalerweise im RPG Bereich nur Pokémon vom Typ Gestein erhalten werden können, erscheinen in diesen drei Wochen auch alle anderen Pokémon hier herum und ihr könnt diese gerne einfangen! (Natürlich sind davon weiterhin die Mega-, Dynamax- und Legendäre sowie Mysteriöse Pokémon, die üblicherweise nicht beantragt werden können, ausgeschlossen.)


    Um die Pokémon einzufangen müsst ihr nichts anderes tun als weiterhin die ganz normalen Vorgaben für die Gesteinsmedaillen erfüllen. Schreibt weiterhin Beiträge in den RPGs und ihr habt die Chance ein neues Pokémon von einem anderen Typ zu beantragen!


    Da viele Pokémon einen Doppeltyp haben, bitten wir euch für diesen Zeitraum darum, neben eurem Wunschpokémon auch den Wunschtyp anzugeben, auch wenn das Pokémon nur einen Typ besitzt!


    Weitere Details erfolgen im Laufe dieser Woche im globalen Medaillen-Bereich. Bitte schaut auch dort bei gegebenem Anlass hinein.

    Amelia wusste gar nicht wohin sie blicken sollte. Es war alles so ein Durcheinander. Alle schienen gegen jeden zu kämpfen und sie verlor rasch die Übersicht. Die Gesangsattacke von Sunny war aber nützlich gewesen und sie ignorierte die Tatsache dass ein Trainer nicht sehr erpicht davon war. Auf die Meinung von diesem konnte sie gut verzichten. Viele der Pokémon der Gegnerseite schienen zu fallen also waren sie gar nicht so schlecht oder oder sie hatten einfach nur einen sehr guten Tee getrunken.


    Die Köchin betrachtete das falsche Ampharos mit großen Augen. Es war erstaunlich dass Pokémon sowas konnten. Konnte sie helfen? Als einer von ihren Kameraden fragte ob ihre Pokémon Boden Attacken beherrschten überlegte sie und sagte mit Bedauern in der Stimme: "Leider nicht." Sie verspürte den Drang dennoch zu helfen. Gezielt zückte sie ihre Pokéball und rief ihr Floink und das ihr Schäfchen heraus. Das Ferkel betrachtete das Szenario und aus seinem Schnäuzchen verpufften Rauchwolken. Amelia rief: "Setze Glut ein." Ehe sie eine Attacke ihrem Schaf mitteilen konnte, rannte dieses schon Ampharos mit Tackle entgegen. Sowas konnte nur schief gehen oder?

    Billie beteiligte sich an dem Frühstück und es schmeckte sogar ziemlich gut. Nichts desto trotz sehnte sie sich nach einem guten Frühstück mit gepressten Saft, Ei und Toast mit Butter. Hier auf der Insel war es schön aber das Leben hier war nichts für sie. Mit jeder weiter vergangenen Sekunde stellte sie fest, dass sie einfach nicht der Typ für Reisen war. Egal ob Trainingsreise oder zum Überleben in der Wildnis. Um ehrlich zu sein war sie den anderen mehr Hindernis als eine Stütze. Natürlich waren ihre Pokémon auch zu schwach um eine großartige Hilfe zu sein. Diese waren auch noch nicht so weit um sich zu entwickeln.


    Gedanken verloren starrte sie raus auf den Horizont. Wie weit weg sie wohl von der menschlichen Zivilisation entfernt waren? Es wäre doch lustig wenn auf der anderen Seite der Insel ein Hotelresort wäre. Sie zog eine Grimasse. Nebenbei spielte sie mit ihrem Togepi. Es buddelte im Sand umher und liebte es. Sie war dankbar dass sie es noch hatte. Ohne Feli wäre das Leben viel zu trist.


    Sie hörte zu was das Plaudagei zu sagen hatte und sagte: " Die Idee mit den Rettungsbooten klingt gut. Sich hier umzuschauen ist ein guter Plan. Ansonsten sitzen wir hier noch ewig herum und es kommt niemand hier herbei um uns zu retten. Lass uns die Boote anschauen auch wenn ich von sowas keine Ahnung habe."


    OT: Lebenszeichen und Heimweh

    Natürlich war nach den Wachen am Eingang mit allen zu rechnen wenn Joy wirklich hier im Turm war dennoch hielt Kyle es für sinnvoller nicht unbedingt an der Spitze zu laufen, zum einen war es riskanter und wenn die anderen meinen dieses Risiko für sich abschätzen zu können dann wollte er sie davon nicht abbringen außerdem wollte er ungern zu weit weg von Amelia falls plötzlich von hinten oder aus einem der Zwischenetagen weitere Feinden kommen sollten. Zum Glück verlief der Aufstieg an sich aber wirklich extrem ruhig, ja geradezu langweilig selbst kurz vor Ende. Als Kyle sich vergewissernd nach hinten umsah bemerkte er wie Amelia eine kurze Verschnaufpause brauchte und blieb ebenfalls kurz stehen. "Keine Sorge, wir habens fast geschafft" sagte er zu ihr um sie aufzumuntern und weil es wirklich nur noch fast eine Etage war bevor man beim letzten Raum vor der Spitze ankam. Sie ging nur wenige schritte an ihm vorbei nach oben als von oben ein komisches Geräusch ertönte und er gerade so noch mitbekam wie Amelia ihm rücklings entgegen kam. "Oh shit" ging es ihm durch den Kopf als er sich mit einer Hand am Geländer fest krallte und mit der anderen Amelias Fall auffangen wollte.


    Amelia selber hatte sich schon gesehen wie sie äußerst unsanft auf die harten Treppenstufen fiel und sich etwaige Verletzungen zuzog oder noch schlimmeres geschah. Doch zu ihrer Verwunderung geschah nichts von ihrer Vorstellung. War doch nicht ihr Ende? Sie spürte dann wie sich ihr etwas gegen den Rücken drückte. Wie wo was? Eine Sekunde später definierte sie dies als Hand. Woher kam diese? Wem gehörte sie? Amy war verwundert.Von der Form her gehörte es bestimmt keinem Mädchen. Ihr war zumindest keine Frau bekannt die solche Hände besaß. Oder etwas doch? Amy hatte nie darauf geachtet. Sie versuchte gleichzeitig auch ihre linke Hand um das Geländer zu schließen. Als Stütze sozusagen. Die Hand die sie von hinten hielt war ihr eine unfassbare Hilfe. Ihr gelang es langsam erst mit dem einen Fuß dann mit dem anderen Fuß Halt auf einer der Stufen zu finden. Sie war total erleichtert. Dabei beruhigte sie sich wieder und dann nahm ihre Nase den Duft auf den sie in der kurzen Zeit wieder total schätzen kennen gelernt hatte. Konnte das wahr sein? Amelia drehte ihren Kopf kurz halbwegs nach hinten und sie erkannte dass es tatsächlich Kyle war. Oh Mew. Sie konnte es gar nicht glauben. Amy spürte sie wirklich rot wurde. Die Köchin sagte leise: “Danke.” Dann drehte sie sich langsam in Richtung Kyle um und sah ihn an und wiederholte: “Vielen Dank für deine Hilfe. Ich bin dir was schuldig und wenn du weißt wie es wieder gut machen kann. Dann sage Bescheid.”


    Glück gehabt, Amelia hatte nicht so viel Schwung als das Sie Kyle hätte mitreißen können und so wurde ihr Fall zügig gestoppt bevor schlimmeres passierte. “Kein Problem, du hättest bestimmt das gleiche für mich getan.” entgegnete der Kundschafter auf die Bedankung und erfuhr dann das Amelia nun meint das sie in seiner Schuld stünde und Kyle sich was als wieder Gutmachung überlegen könnte. Aufgrund der aktuellen Situation und der Geräusche von oben nahm der Kundschafter diese Aussage zwar zur Kenntnis aber schob die Gedanken darüber erstmal nach hinten. “Wir können uns ja später nochmal in ruhe darüber unterhalten, vorerst würd ich aber vorschlagen dass wir nachsehen was da oben vor sich geht, ich hab da ein ganz ungutes Gefühl bei der Sache.” Er ging ein paar Schritte voran, eine hand noch immer fest am Geländer, drehte sich nochmal kurz um und reichte Amelia seine freie Hand. “Kommst du? Es sollten nur noch ein paar Meter sein.”


    Kyle erwiderte dass sie die Sache mit Schuld und Wiedergutmachung später in Ruhe klären würden. Zumindest deutete Amelia so seinen Satz. Sie nickte. Natürlich nicht hier. Es war zum einen weder der richtige Zeitpunkt noch Ort für sowas. Kyle hatte zu seinem Satz noch hinzugefügt dass sie nachsehen sollten was dort oben vor sich ging. Er hätte ein ungutes Gefühl bei der Sache. Amelia schluckte. Die Köchin erwiderte: “ Ja lasst uns das mit dem reden später verschieben. Dann haben wir ja zumindest schon einen weiteren Punkt auf unserer Kennenlern Liste. Was dein Gefühl angeht, da hoffe ich dass es weniger schlimm wird als gedacht.” Kyle ging dann ein paar Schritte voran. Mit einer Hand hielt er sich am Geländer fest. Amy dachte schon dass damit alles schon besprochen war und reagierte für eine Sekunde enttäuscht. Doch nach einer weiteren Sekunde drehte er sich wieder kurz zu ihr um und reichte ihr seine freie Hand. Diese nette Geste ließ sie lächeln. Amelia nickte und legte ihre Hand in seine als wäre es selbstverständlich. Sie erwiderte: “ Sehr gerne. Mit dir als meine Stütze kann es überhaupt nicht schiefgehen.”


    Je näher sie an die Spitze kam desto lauter wurde es. Das Poltern entmutigte sie ein wenig. Was sie dort wohl erwarten wird? Die Antwort war einfach. Das pure Chaos. Sowie Amelia es deuten konnte, kämpften Pokémon gegen Pokémon. Die Gegner schienen kein Stil zu besitzen und hielten auch Gefangene. Die Frage war nun was sie tun sollte. Zu ihrem Leidwesen war sie nun keine so gute Trainerin und sie wusste oft nicht ob sie das richtige tat oder ob sie alles nur noch schlimmer machte. Auf der anderen Seite wollte sie ihre Kameraden auch nicht im Stich lassen und sie wollte sich auch nicht nachsagen lassen nichts in dem Kampf getan zu haben.


    Seufzend nahm seinen ihrer Pokébälle und rief ihr Cottini hervor. Das Pflanzenwesen flüchtete zuerst knapp hinter sie und lugte hervor. Amelia sagte mit sanfter Stimme: “ Alles gut. Sunny habe keine Angst. Ich brauche nur kurz deine Hilfe Schaffst du das?” Das Cottini nickte und schwebte hervor. Amelia sagte dann: “ Setze Gesang auf das Wiesor an.” Sunny lächelte dann öffnete es sein Mündchen und heraus kam eine bezaubernde verträumte Notenfolge die in Richtung des Wiesors schwebte.


    OT: Hier ist der langersehnte Partnerpost mit dem liebenswürdigen Cy-Res

    Billie hatte gespürt dass sie doch langsam müde wurde und sah auch wie sich die anderen langsam zum schlafen nieder legten. Schob denn niemand Wache? Zuerst überlegte sie ob sie das übernehmen sollte, doch dann registrierte sie dass sie dafür doch zu müde war. Außerdem wer sollte es schon wagen sie anzugreifen wenn sie so großartige Pokémon um sie herum hatten? Die rothaarige versuchte sich so hinzulegen dass sie einigermaßen bequem lag und rief vorsichtshalber ihre Pokémon in die Bälle zurück. Nicht dass noch was dummes passieren würde.


    Ein paar Stunden später wachte sie auf als sie die Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht spürte. Sie taten richtig gut. Billie rieb sich den Sand aus den Augen und ächzte sich aus ihrer unbequemen Schlafstatt auf. Ihr ganzer Körper schmerzte als ob sie die ganze Nacht durchgekämpft hätte. Billie fühlte sich als ob sie schon achtzig anstatt achtzehn wäre. Sie war draußen schlafen einfach nicht gewöhnt. Ja da sprach das Stadtkind aus ihr aber das machte ihr nichts. Es gab nichts besseres als ein bequemes Bett. Basta.


    Langsam sah sie sich um und überprüfte ob ihre zwei Freunde noch da waren und dann sagte sie: "Guten Morgen."


    OT: Ich weiß es ist unspektakulär. Bald wird es jedoch wieder mehr Aktion geben :)

    Billie hatte sich doch umentschieden kein Baumaterial zu holen. Der dunkle Umriss des Dschungels machten ihr doch mehr Angst als gedacht. Wer wusste schon was oder war da lauerte? Noch dazu passt Frau einen Moment nicht auf und wird von Arboks verschleppt. Dazu noch bekam das niemand mit und ihre Pokémon waren auch noch nicht auf dem Stand der Evolutionen um Schaden anzurichten.


    Sie setzte wieder hin und wärmte sich an dem Feuer. Sie bekam mit langsam aber sicher die anderen vollbepackt zurück kehrten. Staunend betrachtete Billie dies. So wie es aussah reichten die Vorräte sicherlich einige Wochen. Gut sie konnte schlecht schätzen. Billie war dankbar dass sie Agatha hatten. Die Köchin war Goldes wert. Schon bald durch drang eine köstliche Duftwolke ihren Ort und Billies Magen knurrte. Wie lang war es schon her seit sie zu essen hatte?


    Nicht lange danach gesellte sich ein Mädchen namens Lara hinzu die sich als erstes schöpfte und diese Mahlzeit auch ihrem Tauboga anbot. Billie wandte sich an die Agatha und sagte: " Danke dafür dass du gekocht hast. Ähm natürlich war es dein Job auf dem Schiff und du hättest das nicht tun müssen da du ja selber schiffbrüchig bist." Billie lächelte sie verlegen an.


    Dann holte sie sich auch eine Portion nachdem sie sah dass es dieser Lara mundete. Sie probierte auch und es schmeckte gut. Es schien als würde das gute Essen die Strapazen wieder gut machen. Dann blickte sie gen Himmel und sah dass es der Himmel sich verdunkelte. Sie hoffte dass es in der Nacht zu keinen allzu unangenehmen Vorfällen kommen würde. Aber zuvor ließ sie Feli und Apollo aus den Bällen und gab ihnen zu füttern. Das Barschwa befand sich in einem nassen Bereich so dass er sich wohlfühlte. Seine großen Augen entgingen keine anderen Bewegungen. Er sehnte sich bereits nach sich endlich zu entwickeln um Billie mehr zu Nutzen zu sein. Ihr Togepi freute sich immer über ein Bissen und strahlte. Der Kleinen konnte man nicht böse sein.

    Amelia spürte langsam wie ihre Beine immer schwerer wurden. Genau wie ihre Atmung. Sie schnaufte. Bei aller Liebe, aber solche Anstrengung war sie beileibe nicht gewohnt. Bisher hatte sie immer gedacht, sie habe eine gute Ausdauer. Pustekuchen. Dieser Leuchtturm gab ihr den Rest. Warum um Zamentas willen hatte sie nicht den Aufzug genommen? Ach ja wer weiß was dann passiert wäre. Notfalls wäre sie stecken geblieben und wer weiß wie lange es dauern würde sie zu befreien. Zudem kam es auch darauf an mit wem sie in dem Aufzug wäre.


    Leise zählte sie die Stufen während sie innerlich die Erbauer der Stufen verfluchte. Was wäre so schlimm gewesen den Turm um ein oder zwei Etagen kürzer zu machen? Er wäre doch dann immer noch hoch genug oder etwa nicht? Immerhin stand er doch auf einem Hügel. Sie registrierte wie dieser Maximilian noch vollenergetisch vorwärts an ihr vorbei schoss. Wie Beneidenswert. Sehr zu ihrer weiteren Beruhigung waren aber noch genug andere Menschen um sie herum. Also musste sie kein Marathon hinlegen.


    Sie hielt kurz an um durch zu schnaufen. Nicht dass es in dem Innenraum viel bringen würde aber besser als nichts. Frische Luft war nun mal nicht oder nicht genügend verfügbar. Amelia beschloss für den Rückweg den Aufzug zu nehmen. Soviel war sicher. Dieser freudige Gedanke brachte die Köchin dazu weiter zu gehen. Er war sogar noch verlockender als der diese Schwester Joy zu befreien.


    Dann vernahm sie weit über sich ein lautes Krachen. Es hallte in dem Treppenhaus und sie hatte so gar nicht damit gerechnet. Erschreckt trat sie instinktiv einen Schritt rückwärts und ertastete eine Leere. Sie wollte sich noch festhalten aber es war zu spät. Amelia fiel.


    OT: Hilfe Cy-Res

    Ich weiß ihr wartet auf die Antwort des grünen Blobs auf die philosophische Frage und sie wird demnächst beantwortet. Ob sie zufrieden stellend sein wird, ist eine andere Frage.


    Wie auch immer, ich habe die Ehre eine neue Kämpferin für die Gerechtigkeit in Illumina City begrüßen zu dürfen. Kristyna der Char von HoppouChan wird uns hoffentlich helfen den Handlungen von Team Prisma Einhalt zu gebieten.

    Mo war aus allen wunderbar flauschigen rosaroten Wolken gefallen. In was für einen furchtbar schlechten klischeebehafteten Film war er denn hier geraten? Er war sowieso schlecht gelaunt denn zum einen taten seine Füße weh. Okay er war das lange laufen nicht mehr gewöhnt. Wann hatte er zuletzt so lange seine Füße in dieser Weise benutzt? Er konnte sich nicht erinnern. Wenn ein Geschäft weiter weg war hatte entweder das Taxi oder einen Bus benutzt. Zu viel Aufenthalt in der frischen Luft konnte doch gar nicht gesund sein oder? Eben. Die Sonne tat auch seiner Haut nicht gut und der Wind zerstörte seine fabulösen weichen rosafarbenen Haare. Hier war er nun gezwungen sich mit all dem auseinander zu setzen. Zu allem Überfluss gab es über all noch dieser furchtbare Schmutz. Den Staub und Dreck würde er nie mehr aus seiner Kleidung bekommen. Er musste neue Kleidung kaufen. Dringend. Leider war Nati nicht mehr da mit der er das teilen könnte. Nate neben ihm schien nicht gerade Shopping begeistert zu sein.


    Apropos Nate. Es war ihm schleierhaft wie schweigsam so ein gut aussehender junger Mann sein konnte. Nee nicht schweigsam. Eher wortkarg. Unterhaltungen mit ihm zu führen war eher mühselig und Mo hatte es satt jedes einzelne Wort aus Nates Mund zu ziehen. Gut es gab andere Dinge die man mit so einem Mund machen könnte aber das war nun nicht wirklich der richtige Zeitpunkt. Vielleicht irgendwann aber nicht jetzt. Zumindest war Mo stolz gewesen dass er selber nicht bei jedem einzelnen zusätzlichen Schritt laut geseufzt hatte. Er hatte sogar jeden einzelnen Schweißtropfen mühsam ertragen. Voller Freude hatte er sich gefreut dass er sich in einem der Cafés in Zentral Plaza ausruhen konnte. Sich zu waschen und sich wieder mit seiner pflegenden Hautcreme zu versorgen. Hatte er all die Katastrohen verdrängt? Höchst wahrscheinlich.


    Nun stand er da in mitten der anderen. Er konnte sich gar nicht richtig freuen sie einigermaßen wohlbehalten wieder zu sehen. Das alles erschien ihm so surreal. Zum einen war der fast zerstörte Zentral Plaza was ihm die Tränen in die Augen trieb. Dieser Ort war stets das Schmuckstück der Stadt gewesen. Er hatte es geliebt hier herumzuhängen und nun erkannte er nur Mühe die einzelnen Überreste wieder. Mo schluckte. Besonders hart war es den halb zerstören Prismaturm zu sehen. War es Citro gelungen noch rechtzeitig zu fliehen? Oder? Mo zwang sich positiv zu denken was gar nicht so einfach war. Seine Aufmerksamkeit wurde von diesem grauen Typ in den Bann gezogen der seinen Platz vor dem Prismaturm bezogen hatte. Diese Grautöne waren einfach nur langweilig. Aber sie ergänzten ... Stop. Mo lass es. Innerlich schüttelte er seinen Kopf. Es gab nun wahrlich wichtigeres als sich über die Kleidung von dem Typen zu ergötzen. Zum Beispiel dass er zu seinem grenzenlosen Entsetzen Professor Platan in seinen behandschuhten Fängen hatte. Einerseits war Mo erleichtert dass der Prof noch am Leben war aber dass dieser als Geisel enden musste war wahrlich nicht großartig. Platan sah wirklich schlimm aus. Mo schluckte. Es wurde sogar noch schlimmer als dieser Monsieur Jaune die Eier einsammeln wollte. Die die Gruppe mit großer Mühe eingesammelt und erkämpft hatten. Was sollten sie nur tun?


    Die Idee mit dem Sandsturm war schon besser aber erneut was ins Gesicht geblasen zu bekommen war nicht so großartig. Er mischte sich ein und sagte zu Damien: " Wie unterscheiden wir dann Freund von Feind wenn wir nichts sehen können? Das fast nur im Chaos enden." Dann fragte er Nate, der doch einen kompetenten Eindruck machte: " Was meinst du? Oder hast du eine andere Idee?" "Z. Ähm ich glaube wir brauchen deine Hilfe."


    Der grüne Blob der noch immer auf der Schulter von Mo saß, betrachtete die Situation. Menschen waren schon immer ein seltsames kurioses Volk gewesen. Viele hielten sie für schwach da sie sich nur mit Waffen wehren konnten aber auch ohne waren sie bösartiger und niederträchtiger als jedes einzelne Pokémon. Seine Augen taxierten suchend umher und überprüfte die Möglichkeiten. Trotz dass er so schwach war, wusste er wo sich die anderen Menschen versteckt hatten. Er wandte sich per Telepathie an die Gruppe: " Gebt nicht auf. Die Eier dürfen auf keinen Fall in die Hände von Jaune und Prisma gelangen. Kalos nein die ganze Welt würde nie wieder so sein wie ihr sie kennen würdet. Ich hatte diese Frage auch schon Nate gestellt. Nun stelle ich sie euch: Wenn ihr die Wahl hättet einen einzelnen Menschen zu opfern um Millionen andere retten. Würdet ihr das tun? Oder noch eine bessere Frage. Wieviel ist euch ein Menschen Leben wert? Wie lautet eure Entscheidung? Wenn ihr nicht sprechen wollt, konzentriert ihr euch auf mich und denkt eure Antworten. Ich werde sie erfühlen aber habt Nachsicht wenn es nicht bei allen klappt. In dieser Form bin ich leider noch nicht stark genug." Z schwieg und war gespannt auf die Antworten. Er hatte sich dann abermals an Nate per Telepathie gewandt: " Du wunderst dich dass ich dir nicht gleich geantwortet habe. Deine Antwort ist interessant. Aber ich möchte schauen was die anderen von der Gruppe meinen. Vielleicht wird noch ein Weg gefunden der harmonisch abläuft ohne ein Ei opfern zu müssen."


    OT: Was meint ihr? Was bezweckt Z mit der Frage? Ich hoffe wir können alles noch zum Guten wenden.

    Billie war auch erleichtert dass auch die anderen Pokémon so ähnlich auf das auftreten von Zoroark reagierten. Dessen Trainerin kritisierte auch das Verhalten was Billie sehr gut fand. Es wäre schlimm und verantwortungslos gewesen wenn die Trainerin nichts gemacht hätte. Feli hatte sich zum Glück beruhigt und kicherte vor sich hin als ob nie was passiert wäre. Über diese leichte Naivität hatte sie ihr Togepi ein wenig beneidet. Sie wandte sich dann an die Trainerin und sagte zu ihr: " Danke.


    Desweiteren fand sie es auch nicht schlecht als sie vernahm dass ihre Vorschläge zur Essen und Übernachtungssuche gut angenommen wurden. Dies empfand sie als Hochgefühl. Früher hätte man sie dafür ignoriert. Es fühlt sich gut. Sie bekam mit dass einige auf Nahrungssuche gingen und nur ganz wenige die Übernachtungen suchen. Billie war unsicher was sie nun machen sollte. Sie wollte ja nicht unnütz sein und ihr kam es auch schäbig vor dass die Pokémon die ganze Arbeit machen. Die rothaarige überprüfte wie trocken ihre Kleidung war, was durchaus der Fall war. Dann holte sie ihren Pokéball heraus und rief Feli zurück. Sie wandte sich dann an die Trainerin und fragte: " Wie ist dein Name? Ich bin Billie. Freut mich dich kennen zu lernen. Ich wollte wissen ob wir vielleicht nach Blättern zum Bedecken der Hütte oder ob wir uns eine Lichtung suchen. Wir könnten uns auch ein Baumhaus bauen aber das wäre zu verlangt. Wenn nicht dann ist es auch okay. So alleine wollte ich nur ungerne losziehen." Sie zuckte mit den Achseln und grinste ihre neuen Bekanntschaften an.


    OT: Kontakte knüpfen. So wichtig.

    Zu spät hatte Billie mitbekommen dass Feli in einer Sandkuhle gelandet war. Normalerweise hatte sie immer ein Auge auf das Baby aber sie war vermutlich auch zu abgelenkt gewesen. Wie auch immer. Sie bekam mit wie das Ottaro direkt auf sie zu schnellte und für eine Sekunde hatte sie Angst aber das legte sich rasch als sie erkannte dass das Muschel Pokémon Feli rettete. Es übergab Togepi Silvarro der Feli wiederum zu ihr brachte. Das Togepi lachte glucksend. Sie überprüfte es und so wie es aussah war es nicht verletzt. Sehr zu ihrer Erleichterung. Billie wandte sich an die zwei anderen Pokémon und sagte: "Vielen Dank ihr zwei für eure Hilfe. Ich werde das Togepi nun nicht mehr aus den Augen lassen." Sie hoffte der Dank kam an.


    Was sie als nächstes mitbekam war dass das Guardevoir sie alle heilte und sie fühlt sich sofort besser. Auch Feli wackelte mit seinen Ärmchen. Es strahlte alle an, während es auf Billies Schoss saß. Die junge Frau bedankte sich auch bei Guardevoir. Bald kamen noch mehr Personen und Pokémon auf sie zu. Sie war nicht sicher ob sie das alles so mitbekam denn ihre Aufmerksamkeit war hauptsächlich auf Togepi gerichtet. Dieses zupfte an ihrer Kleidung herum. Feli mochte den Hosenrock von Billie.


    Als sie mal wieder ihren Blick auf ihre Umgebung warf, stellte sie fest dass bald die Dämmerung hereinbrach. Noch war es nicht so weit aber es schien nicht bald entfernt zu zu sein. Ihre Stirn legte sich in Runzeln. Das war nicht gut. In der Nacht würde man sie wohl nicht gut erkennen können um sie zu retten. Also hieße dies sie müssten hier erstmal übernachten und dann wenn die Sonne sich wieder zeigen würde, überlegen wie es weiter gehen könnte.


    Plötzlich erschien neben einer anderen jungen Frau ein Saurierähnliches Geschöpf und dessen Gebrüll ließ sie zusammen zucken. Ihr Togepi starrte es an und drückte sich dann fest an sie. Es begann zu zittern vor Angst. Billie streichelte es. Sie bekam mit dass sich das Saurierpokémon in ein Zoroark verwandelte. Genau wie die Entschuldigung dafür. Billie warf ihnen einen vernichtenden Blick zu dann sagte sie mit kalter Stimme: " Das hätte nicht wirklich sein müssen. Ihr habt Feli verängstigt und einige hier auch sehr erschreckt. Die wilden Pokémon hier sind wahrscheinlich nicht gewohnt wenn riesenechsen hier auftauchen. Die Lage ist auch so angespannt genug. Tut mir leid aber über den Scherz kann ich nicht lachen."


    Sie sprach dann leise mit Togepi und versuchte es zu beruhigen. Was ihr aber nur mit der Zeit gelang. Sie hörte aber auch wie was von Essen erwähnt wurde und prompt fing an ihr Magen zu knurren. Kein Wunder. Es war auch schon länger her seid sie was gegessen hatte. Billie wandte sich dann an die anderen: "Gibt es hier vielleicht Früchte die wir essen können? Oder was ähnliches? Wir sollten auch schauen ob wir einen Ort oder Unterschlupf finden oder erbauen können. So wie es aussieht müssen wir hier übernachten. Hier am Strand zu bleiben ist mir hier doch zu unsicher."


    OT: Sorry wenn mir gewisse Handlungen und Gespräche entglitten sind.

    Der junge Mann hatte auf ihre Umarmung etwas steif reagiert aber das störte Billie eher weniger. Nicht alle Menschen waren von ihrer überschwänglichen Art Körperkontakt zu suchen begeistert. Aber immerhin hatte er sie nicht weggestoßen. Zu ihrer grenzenlosen Verblüffung umarmte sie stattdessen das Guardevoir und es sprach mit ihr. Konnte das sein? Seit wann konnten Pokémon sprechen? Sie bildete es sich sicher ein. Genau sie war ja noch traumatisiert. Billie verfolgte auch wie das Guardevoir mit dem jungen Mann der sich als Alex vorstellte sprach. Der schien es als normal anzusehen. Alex bot ihr auch das Du an, was ihr bedeutend lieber war. Das Quartett begab sich auch zurück zum Strand.


    Dort sammelte das Pflanzengeist Pokémon Holz für ein Lagerfeuer damit ihre Kleidung trocknen konnte, was Billie dankbar annahm. Eine leichte röte hatte sich auf ihrer Wange abgebildet. Verlegen war sie denn in der Tat war es besser wenn sie ihre Kleidung so trocknen würde, aber sie beschloss sie anzubehalten denn auf keinen Fall würde sie jemand Fremdes, auch wenn dieser sich als eine Art Held entpuppt hatte, ausziehen. Um Himmels Willen. Während sie vor sich hin grübelte, hatte Alex auch schon ein Feuer entzündet und Billie rückte sich wärmend an es heran. Sie dachte mit einem schelmischen Gedanken, dass wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man glatt denken dass es ein gemeinsames Date wäre. Aber dem war nicht so.


    Plötzlich erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit. So wie es aussah waren sie nicht alleine. Fremde Pokémon hatten sie beobachtet. Sie schienen misstrauisch aber auch neugierig zu sein. Zumindest was das Miniras und Tauboga betraf. Das Ottaro reagierte nicht ganz so freundlich. Aber das war verständlich. Schließlich waren sie Fremde und jemand musst sie beschützen. Das Guardevoir von Alex schien eine vermittelnde Rolle einzunehmen. Das Silvarro hingegen beobachtete das Geschehen nur. Alex meinte zu Billie gewandt, dass die fremden Pokémon nur vorbei wollten und sie wären harmlos. Er meinte auch mit lauterer Stimme dass notfalls Guardevoir und Silvarro sie beide beschützen würde. Diese Bezeichnung ließ erneut unfreiwillig sie erröten.


    Billie drängte ihre Gedanken von sich und setzte sich langsam um. Sie wollte auf keinen Fall den Unmut der Pokémon auf sich ziehen. Dann griff sie zum Pokéball von Feli. Der kleinen konnte man nur schwer widerstehen. Sie ließ sie erscheinen und sagte zu ihr: "Halte dich von dem Feuer fern. Es tut weh." Das Togepi nickte und beobachtete aber das flackern der Flammen. Was Feli aber auch bald zu langweilig wurde. Es riss sich los und sank nach ein paar Schritten im weichen Sand ein. Verdutzt sah sie erst drein dann zeigte sich ein breites Lachen: " To Togepi."