Beiträge von Quartilein

    Hey Mr.Smoke,


    Push-Posts sind in erster Linie dazu da, damit das eigene Thema ganz oben in der Forenübersicht angezeigt wird. Zur Häufigkeit solcher Posts: Da es recht viele Tauschthemen gibt dauert es im Regelfall nicht lange, bis das eigene Thema nach hinten rutscht. "Tage oder Wochen" müssen es dafür also nicht mal sein. Übrigens erlaubt das Regelwerk pro Tag zwei Pushposts pro Basar, wobei mindestens eine Stunde Abstand zum letzten Post im Basar bestehen muss.


    Viele Grüße

    Quartilein

    Ich habe da eine Frage:

    Durch einen Bug ist es in Gen 4 ja noch immer möglich online zu gehen und Pokémon zu tauschen, dürfte ich theoretisch einen Gen 4 Basar eröffnen?

    Hey, entschuldige bitte die späte Antwort. Generation 4 wird von uns nicht mehr im Tauschbasar unterstützt. Tauschvorgänge über den von dir geschilderten Bug werten wir als Third-Party-Eingriff, dementsprechend wären alle Pokémon, die hierüber vertauscht wurden, im Tauschbasar verboten.


    Sorry falls die Frage nicht hierher passt, weiß nur nicht genau wo ich die sonst stelölen soll. Wenn ich in bei Erstellung eines Themas Daten angeben muss wie z.B für Tausch, was muss ich da angeben? Freundescode weiß ich aber muss ich den Namen von meinen Spiel angeben also wie Ich im Spiel heiße oder den welchen Ich im Home Menü auf meiner Konsole sehe

    Grundsätzlich gilt: Damit dein Thema freigeschaltet wird, musst du weder deinen Freundescode noch deinen Namen im Spiel angeben. Diese Angaben sind nur für deine Tauschpartner, damit sie überhaupt mit dir tauschen können. Die Angabe des Freundescodes ist da üblicherweise ausreichend.


    Wichtiger ist, dass bei den von dir angebotenen Pokémon alle Pflichtangaben vorhanden sind. Dabei gilt: Sämtliche Daten, die du zu einem Pokémon angeben musst, können aus dessen Bericht ausgelesen werden. Diesen kannst du aufrufen, indem du im Spiel einfach das Pokémon in deinem Team oder deinen Boxen auswählst und dann auf die Option "Bericht" gehst. Dann sollte sich eine Ansicht öffnen, in der du das Pokémon auf der rechten Bildschirmhälfte siehst. Die Daten des Pokémon stehen links.


    Wie du hier in den Pflichtangaben siehst, muss bei jedem Pokémon der "OT" (Kurzform für "Originaltrainer") angegeben werden. Bei einem Pokémon, das du selbst gefangen hast, entspricht der OT deinem Namen im Spiel. In dein Topic trägst du dann jedenfalls einfach das ein, was in der entsprechenden Zeile im Bericht steht. Wo die Angabe im Bericht genau steht kannst du hier über dieses Bild sehen: Klick


    Sollte der OT zum Beispiel aus japanischen Schriftzeichen bestehen, genügt auch, wenn du sowas wie "OT: japanisch" schreibst. Solltest du viele Pokémon mit dem gleichen OT anbieten wollen (zum Beispiel, wenn du viele selbst gefangene Pokémon anbieten willst), kannst du auch am Anfang deines Beitrags so etwas wie "Sämtliche Pokémon in diesem Thema tragen den OT [xy]" schreiben.


    Übrigens: Zu jeder Angabe, die wir im Tauschbasar einfordern, gibt es ein solches Bild wie von mir oben verlinkt. Wenn du nochmal bei den Pflichtangaben schaust kannst du sehen, dass du die einzelnen Elemente der Kopfzeile in der Tabelle anklicken kannst. Darüber gelangst du zu den Bildern für jede Angabe. :smile:


    Viele Grüße

    Quartilein

    Ja, und zwischendurch setzen die Leute ihre Stoffmasken ab, stecken sie in irgendwelche Taschen, um sie danach wieder aufzusetzen. Genau das ist doch das Problem. Von daher sehe ich diese Teile auch als weit größere Gefahr, als keine zu tragen, zwar in dem Fall dann nicht für andere, aber für denjenigen selbst.

    Ah. Und in deiner Tasche sind dann die gemeinen Coronaviren und warten nur darauf die Maske zu infizieren, ja?


    Im Ernst: Wenn du die Maske nicht gerade in eine Tasche voller Masken von anderen Leute steckst sehe ich ehrlich gesagt nicht, wie sich dadurch das Infektionsrisiko erhöhen soll.

    Ja klar, nicht der Lockdown, bei dem die Wirtschaft quasi über mehrere Wochen lahmgelegt wurde, ist schuld an der Wirtschaftskrise, sondern eigentlich etwas ganz anderes!


    Auf den Gedanken zu kommen kann durchaus als.. kreative Eigenleistung bezeichnet werden.

    Und bitte informiert euch vorher über diese Menschen, bevor ihr wieder mit eurem Verschwörungsmist ankommt.

    Bitte hab Verständnis, wenn ich gerade nicht die Zeit dafür habe, um mir nur zum Zweck der Diskussion ein einstündiges Video anzusehen. Da du in deinem Post nicht wirklich darauf eingegangen bist, weiß ich nun aber auch nicht, worauf du damit genau hinaus möchtest. Timestamps wären hier hilfreich.


    Da wir ja nur SERIÖSE Quellen wollen, hier eine Grafik:

    https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile

    Was zeigen uns diese Grafiken? Dass der Peak schon vorbei war, bevor die Maßnahmen überhaupt richtig begonnen haben. Weiter unten sehen wir, dass die Reproduktionszahl ebenfalls seit dem 10.3. kontinuierlich nach unten gegangen ist und seitdem bei unter 1 rumkrokelt. Ebenfalls die Bestätigung dafür, dass die Maßnahmen völlig unnötig sind.

    Wo willst du das aus der Quelle rausgelesen haben? Schauen wir uns mal eine der von dir erwähnten Grafiken an:



    Man beachte die Annotation unter der Grafik. Die schwarzen Striche markieren den Startpunkt zentraler bundesweiter Maßnahmen gegen das Corona-Virus. Tabelle 1 gibt uns genaueren Aufschluss darüber:



    Da die Inkubationszeit des Virus im Median bei 5-6 Tagen liegt, kann man die Wirksamkeit der Maßnahmen innerhalb des Diagramms auch erst nach dieser Zeit anfangen festzustellen. Einen kontinuierlichen Rückgang der Fallzahlen sieht man erst ab der Woche nach dem Erlass des Kontaktverbots.


    Also nein, die meisten Maßnahmen wurden vor dem Peak erlassen. Dazu ist auch noch zu sagen, dass viele Beschlüsse auf Landes-, Kreis oder Kommunalebene hier in der Grafik gar nicht erst auftauchen, diese aber sehr wohl auch zu einer Absenkung der Fallzahlen führen. Aufgrund dieser zahlreichen unterschiedlichen Akteure ist es schwierig (wenn nicht unmöglich), nachzuvollziehen, welche Maßnahmen wie viel genau gebracht haben. In der Summe ergibt sich da aber doch ein recht eindeutiges Bild.


    Ansonsten noch zur Reproduktionszahl:



    Entgegen deiner Behauptung ist die Absenkung der Reproduktionszahl der beste Indikator dafür, dass die Maßnahmen wirken. Die Basis-Reproduktionszahl des Virus wird aktuell auf einen Wert zwischen 2,4 und 3,3 geschätzt. Eine deutliche Absenkung der Fallzahlen ist hier erst denkbar, wenn 60%-70% der Bevölkerung immun ist. Die Durchseuchung in Heinsberg liegt laut der gleichnamigen Studie aktuell bei 15%, wobei ich meine Bedenken bezüglich des dort ermittelten Durchseuchungswerts bereits zuvor geäußert habe und Heinsberg mit diesem Wert wohl kaum repräsentativ für ganz Deutschland ist (Für ganz Deutschland wird der Wert aktuell auf 1% geschätzt).


    Mit anderen Worten: Das Absenken der Reproduktionszahl ist nur durch den Einsatz von Maßnahmen oder saisonaler Faktoren (siehe dazu auch Post #985) denkbar. Aufgrund der Witterungsverhältnisse im März lassen sich saisonale Faktoren auch eher ausklammern.


    Warum hören wir davon denn nichts in den Medien und müssen uns solche Grafiken selbst zusammensuchen? :unsure: Es ist schließlich das RKI! (Deckt sich übrigens auch mit meinen vorherigen Grafiken, die ebenfalls einen Abfall zeigen.) Das Institut + Konsorten, das uns schon seit 3 Monaten sagt, dass der Höhepunkt der Krise GANZ sicher im nächsten Monat sein wird. Es ist immer noch nichts los.

    Dass es dir überhaupt möglich ist, diese Grafiken zu finden, sollte eigentlich Indikator genug sein, dass hier keine Informationen verschleiert werden. Überhaupt: Erst verbreitet das RKI laut dir falsche Zahlen. Jetzt verbreiten sie auf einmal "richtige" Zahlen (das heißt: Zahlen, die du falsch interpretiert hast und dadurch irgendwie in dein Weltbild passen), aber sie und die Medien verstecken diese? Warum sollte das RKI diese Zahlen dann überhaupt veröffentlichen?


    Ansonsten: Da der Ausbruch des Coronavirus in Deutschland erst knapp zwei Monate her ist, bezweifle ich, dass die Aussage mit den drei Monaten stimmt. Derartige Aussagen über den Höhepunkt der Krise sind logischerweise nur geschätzt, klar lässt sich das nicht auf den Tag genau voraussagen. Außerdem wusste da auch noch keiner, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen werden und wie gut sich die Bevölkerung daran hält. Solche Aussagen müssen immer im zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Kontext der Krise betrachtet werden.


    Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass andere OPs verschoben werden und kranke Menschen sich wegen der ganzen Hysterie nicht in die Krankenhäuser trauen. https://www.msn.com/de-de/nach…st/ar-BB12Qfjn?li=BBqfUd5

    OPs werden doch zumindest in Deutschland aktuell meistens nur dann verschoben, wenn sie nicht notwendig sind und die Kapazitäten anderweitig benötigt werden? Aber ja, was du da beschreibst sind alles unschöne Begleiterscheinungen der Krise. Ich bezweifle allerdings, dass die Alternative besser wäre.


    Man von Toten keinen Abschied nehmen darf, obwohl es genau so gefährlich/ungefährlich ist wie bei anderen Verstorbenen (siehe Video oben) und Väter nicht mal bei den Geburten ihrer Kinder dabei sein dürfen.

    https://www.merkur.de/welt/cor…rn-koeln-zr-13606335.html

    Das Problem bei den Toten sind wohl eher die Beerdigungen. Ansonsten finde ich die Maßnahme mit dem Kontaktverbot bei Geburten auch etwas krass, das kann aber zumindest aus der Perspektive der Krankenhäuser plausibel sein. Eine Ansteckung des medizinischen Personals ist denke ich mal auch nicht im Interesse der Patienten.


    Der heilige Dr. Drosten sagt nun, dass man sogar immun sein kann, wenn man eine stinknormale Erkältung hatte, wie kann DAS denn sein??

    https://www.watson.de/leben/ge…rona-immun-machen-koennte

    Ach ja, richtig, weil Coronaviren immer mal bei stinknormalen Erkältungen auftauchen und mit der neuen Form verwandt sind.

    Du scheinst echt einen persönlichen Groll gegen den Mann zu hegen, oder? Ich weiß allerdings nicht genau, was du hiermit nun aussagen willst. Sofern du darauf anspielen willst, dass man deswegen die Eigenschaften anderer Coronaviren direkt auf SARS-CoV-2 übertragen könnte (wie bereits in ein paar Posts von dir zuvor geschehen): Nein. Kann man nicht.


    Im Übrigen: "könnte", nicht "kann". Manche Menschen "könnten" deswegen immun sein. Man weiß es schlicht noch nicht und muss weiter daran forschen. Dass man mit derartigen Verbindungen rechnet ist an sich auch nichts Neues, siehe anfängliche Behandlungsformen von SARS-CoV-2.

    Du weißt schon, dass die Grafik, die du mir zeigst, die letzte Woche in Tagen zeigt und ansonsten nur in kompletten Wochen? Das wären diese Woche 2 Tage, jetzt geht es schon wieder bergab und das, wo wir uns doch überall an die Maßnahmen halten. : ( Da werden wir wohl noch auf den Durchschnitt warten müssen.

    Referenz für andere Lesende: https://www.euromomo.eu/slices/map_2017_2020.html


    Ich weiß nicht genau, worauf du damit hinaus willst. Dass die Sterblichkeit eigentlich gar nicht höher ist als normal? Also einmal: Ich kann die Beschreibung von dir selbst nicht wirklich nachvollziehen. Die Grafik ist in Wochen, die zuletzt angezeigte Woche ist hier zum Zeitpunkt dieses Posts Woche 15. Sofern die Seite hierbei die übliche Definition anwendet, geht diese vom 06.04. bis zum 12.04.


    Und auch in den Wochen davor zeigt sich eine deutlich erhöhte Mortalität in verschiedenen EU-Ländern. EURO MOMO selbst schreibt dazu in ihrem wöchentlichen Bericht:

    Pooled mortality estimates from the EuroMOMO network continue to show a marked increase in excess all-cause mortality overall for the participating countries, coinciding with the current COVID-19 global pandemic.

    Insofern: Doch. Du kannst da noch so viel rumdiskutieren oder Quellen falsch lesen, aber das Coronavirus führt aktuell zu einer erhöhten Sterblichkeitsrate. Man kann gerne darüber diskutieren (beziehungsweise wohl eher spekulieren), inwieweit sich die Absolutzahl der Toten bis Ende des Jahres wieder angeglichen haben, eben weil viele Opfer des Virus sowieso innerhalb dieses Jahres gestorben wären (So wie es auch der oft von dir referenzierte Prof. Püschel tut). Im Übrigen eine ziemlich makabere Denkweise, die vor allem jüngere Risikopatienten ausschließt. Mal ganz zu schweigen davon, dass sie nicht die erhöhte Sterblichkeitsrate durch das Virus bei einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems beachtet.


    Aber zu sagen, dass das Virus aktuell keine wirklichen Opfer fordert, ist schlicht ein von Ignoranz geprägtes Leugnen der Situation und ein Schlag ins Gesicht für alle, die Angehörige durch die Pandemie verloren haben. Also bitte, unterlass zukünftig derartig respektlose Aussagen.

    https://www.rki.de/SharedDocs/…en/Influenza/faq_ges.html


    Siehe die Fragen:

    "Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?"

    "Warum wird eine Impfung gegen Influenza nicht für alle empfohlen?"

    "Warum wird in anderen Ländern die Impfung gesunder Kinder empfohlen und nicht in Deutschland?"


    Wie du schon selbst sagst, scheint es nicht wirklich Menschen zu geben, die sich nicht gegen die Grippe impfen lassen können. Daher ist es hier ausreichend, dass nur Personen mit erhöhtem Risiko geimpft werden, weswegen auch nur für solche eine Impfempfehlung ausgesprochen wird.

    Und hört doch bitte, bitte endlich auf, von dieser einen Seite zu reden, das wird langsam langweilig... 🙄

    Wieso sollten wir, wenn deine ganze Argumentation bzgl. anderer Quellen darauf aufbaut, dass Bill Gates und dessen Foundation böse ist? Was weiterhin nicht haltbar ist.

    Dass die Bill and Melinda Gates Foundation Geld an andere Organisationen und Institute spendet, ist selbstverständlich korrekt. Darum ging es mir in dem Abschnitt aber so gar nicht. Schau mal: Wenn eine wissenschaftliche Studie publiziert wird, unterläuft diese üblicherweise einem Review-Prozess. Das bedeutet, dass andere Fachexperten, die nicht an der Studie mitgewirkt haben, die Studie und vor allem deren Methodik überprüfen. Weist diese Fehler auf, sinkt die Studie in ihrer Glaubwürdigkeit und wird entweder gar nicht erst veröffentlicht, zur Korrektur zurückgenommen oder über andere Paper widerlegt. Das sieht dann in etwa so aus wie bei der Heinsberg-Studie, bei der Experten von verschiedenen voneinander unabhängigen Universitäten und Instituten die Studie bewerten.


    Mit anderen Worten: Würden die JHU und das RKI unsauber arbeiten, Zahlen fälschen oder Vergleichbares, dann würde das in der Fachwelt irgendwann auffallen. Die einzige Möglichkeit, wie das nicht der Fall sein könnte, wäre, wenn Bill Gates den kompletten wissenschaftlichen Prozess unterwandert hätte und alle Forschungseinrichtungen global finanzieren würde. Und das ist so der Punkt, an dem man schon mitten in einer Verschwörungstheorie steckt.


    Im Übrigen, nur nochmal zu deinen Quellen: Wenn die Verbindung zwischen dem RKI und Bill Gates diese eine Spende zur Forschung an der Geschichte der Pocken-Impfung sein soll, dann ist diese wohl nicht sonderlich stark ausgeprägt. Das RKI hat viele verschiedene Geldgeber und ist als Obere Bundesbehörde nicht wirklich auf die BGMF angewiesen. Im Übrigen ist das öffentliche Auflisten von Spenden sogar als positiv zu werten, weil potenzielle Interessenskonflikte hierüber transparent gemacht werden. Wenn die BGMF wirklich eine internationale Verschwörung anzetteln würde, bezweifle ich ehrlich gesagt, dass du diese Verweise so einfach finden würdest.

    ?? Sie kommt zu genau demselben Ergebnis, warum also die Aufregung? Und nebenbei finde ich es immer etwas paradox, wenn man andere Studien "zerlegen" will, sich aber gleichzeitig auf die Zahlen der WHO und des RKI beruft. Vielleicht könnte die Dame ja dort nochmal nachfragen?

    Es ist eben nicht "genau dasselbe Ergebnis". Das eine ist ein konkreter Wert, durch den eine Präzision vorgegaukelt wird, die nicht existiert. Das andere ist ein Wertebereich, der statistische Varianz berücksichtigt. Hierbei handelt es sich also um ein Beispiel für unsaubere Methodik, was sehr wohl relevant ist für die Interpretation der Ergebnisse und die Einordnung der Studie.


    Das war nun ein Fehler. Es gibt in der Studie potenziell noch andere, die die Validität und Übertragbarkeit der Ergebnisse gefährden. Siehe die Stichprobe, die womöglich nicht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ist. Oder auch die Beeinflussung des Durchseuchungswerts, da Personen aus gemeinsamen Haushalten getestet wurden. Deswegen sind bei der Heinsberg-Studie eben Verschiebungen denkbar, die durchaus andere politische Entscheidungen implizieren können.


    Dazu wird es nicht mehr kommen, da die Ausbreitung mit Anfang der wärmeren Jahreszeit ohnehin nachlässt. Wozu also die Maßnahmen noch weiter aufrechterhalten?

    Ergänzend zu den anderen Antworten hier: Stichwort ist der saisonale Faktor des Virus. Siehe hier. Kurzfassung: Bisher widersprüchliche Daten und Modelle mit der Tendenz dazu, dass der saisonale Faktor eher gering ist und sich das Virus auch in wärmeren Regionen ausbreiten kann (ist ja auch bereits geschehen). Dementsprechend wird eher bezweifelt, dass das warme Wetter die Pandemie beendet.

    https://nypost.com/2020/03/24/…navirus-but-wont-stop-it/ In einem anderen Beitrag schrieb ich ebenfalls, dass die SARS-Pandemie (eben Coronaviren) auch von selbst zurückging, nachdem es wärmer geworden ist. Deckt sich mit der Aussage, dass Viren Wärme meiden.

    Der verlinkte Artikel von dir bestätigt diese Aussage im Übrigen. Nach dem was man bisher weiß, würde es ohne Maßnahmen auch im Sommer zu einer Verbreitung des Virus kommen. Ansonsten: Auch wenn es sich bei SARS-CoV und SARS-CoV-2 um Coronaviren handelt, können diese jeweils über andere Eigenschaften verfügen. Siehe beispielsweise die höhere Infektionsrate bei SARS-CoV-2. Ein solcher Vergleich sagt daher nicht wirklich was aus.

    Nachtgestalt Ich weiß wirklich nicht, was du an der Stelle noch hören willst. Hast du das was ich zur Exzessmortalität geschrieben habe überlesen oder warum hast du das ignoriert? Schau dir doch bitte einfach mal diesen Link an und vergleiche die letzten Wochen dieses Jahres mit den gleichen Wochen der vorangehenden Jahre. Wie kannst du da noch implizieren, dass das Coronavirus so harmlos wie die Grippe ist und ständig diesen Vergleich bringen? Wie erklärst du dir die Überlastung von Krematorien und das Ausheben von Massengräbern für Corona-Tote? Wenn die Sterblichkeit doch nach deiner Aussage ungefähr identisch und das Virus ganz harmlos ist, dann müssten ja auch diese Kapazitäten das locker handeln können.


    Und dennoch sterben jedes Jahr zig Tausende daran, weil sie sich NICHT impfen lassen. Hier werden die Gefahren also viel lockerer hingenommen als es aktuell der Fall ist. Ich hätte gerne eine Statistik (auch für Deutschland), die mir zeigt, wie viele Menschen (und auch welchen Alters) sich gegen Grippe impfen lassen, ich finde eine solche leider nicht.

    Die Grippeimpfung wird für Menschen der Risikogruppe empfohlen und hat sehr wohl einen eindeutig positiven Einfluss auf die Sterblichkeitsrate. Das konnte man sehr gut an der Grippewelle 2018 sehen, durch die sehr viele Menschen gestorben sind, weil das in dieser Saison dominante Virus aus einem Erregerstamm kam, der nicht in der Dreifach-Grippeimpfung enthalten war. Seitdem wird auch der Vierfach-Impfstoff durch die Krankenkasse übernommen. Siehe auch hier.


    Was wir aber haben, sind Informationen und Ergebnisse zur Grippe, welche uns beim Coronavirus fehlen, bzw. wir für Corona gewisse Zahlen haben (in dem Fall 0,37%, vorläufig) und uns eher nach diesen richten sollten als nach Zahlen, die jeden mit einbeziehen, der infiziert war und als Corona-Toten zählt, weil diese einfach 0 Aussagekraft haben. Und auch wenn die 0,37% im Umfang als nicht aussagekräftig gezählt werden können und natürlich repräsentativ sind (auch dieser Wert kann sich noch nach oben oder unten verschieben), ist es bisher das einzige, RICHTIGE Ergebnis, mit dem man arbeiten kann, weil diese Tests richtig durchgeführt wurden (damit komme ich jetzt nicht auf die Immunität, die angezweifelt werden soll, zu sprechen, es geht allein um die Infektionszahl und die Sterblichkeitsquote).

    Warum handelt es sich hier nun auf einmal um "richtige" Ergebnisse? Die Methodik der Heinsberg-Studie wird in der Fachwelt durchaus angezweifelt, siehe beispielsweise hier und hier. Fraglich ist beispielsweise, ob die Studie auch in ihrer Stichprobe überhaupt repräsentativ ist.


    Ansonsten scheinst du noch immer nicht verstanden zu haben, dass diese 0,37%, selbst wenn sie korrekt sein sollten, a) die Mortalität der Grippe in Deutschland im Schnitt trotzdem weit übersteigen (da liegt man bei rund 0,1%, variiert allerdings je nach Erreger) und b) die 0,37% auf Basis dessen vorliegen, dass unser Gesundheitssystem nicht kollabiert ist. Für dich zur Einschätzung: Deutschland hat aktuell Kapazitäten für rund 40000 Corona-Neuinfektionen pro Tag (Stand: Vor ca. 2 Wochen). Wir hatten mal fast 7000 Neuinfektionen pro Tag mit einer Verdopplung alle 2,5 Tage. Ohne Maßnahmen wären wir da sehr schnell an unser Limit gestoßen.


    Aber nein, die Bundesregierung verlässt sich auf Annahmen und Hochrechnungen. Seit wann werden Maßnahmen aufgrund von Annahmen getroffen? Aufgrund von Spekulationen? Wenn gleichzeitig auch Fakten vorliegen?

    Zum Thema "Fakten" siehe oben. Ansonsten ist es nicht unüblich, sich auf Hochrechnungen und Modelle zu verlassen, wenn diese wissenschaftlichen Kriterien genügen. Im Übrigen hat doch zumindest Laschet auf Basis dieser Studie gehandelt (und dafür viel Kritik eingefahren), an der Stelle verallgemeinerst du also wieder.


    Demzufolge müssten wir jetzt jedes Mal, wenn ein neues Virus entdeckt wird, dieselben Maßnahmen treffen. Wie lange das auf Dauer gutgeht, kann man sich vielleicht selber beantworten...

    Bitte hör auf mit diesen Dammbruchargumenten. Die aktuellen Maßnahmen wurden eingeleitet, weil die Gefahren durch das Virus aus der Fachwelt als hoch eingestuft wurde. Sollte es zukünftig nochmal ein derartiges Virus geben, dann würden sicher ähnliche Maßnahmen eingeleitet, wobei man wahrscheinlich zusätzlich die in der Corona-Pandemie gewonnenen Erkenntnisse anwenden würde. Wird die Gefahr durch ein Virus als niedriger eingeschätzt, wären die Maßnahmen dagegen logischerweise auch nicht so einschneidend, siehe dazu auch vergangene Pandemien mit harmloseren Erregern.


    Im Übrigen hat die Kanzlerin selbst gesagt, wir lockern die Maßnahmen, wenn wir eine Reproduktionsrate von 0,9 haben. Wir liegen derzeit bei 0,7. Seit Mitte März lag sie bei 1 und sank dann nur noch ab. Und was haben wir jetzt? Geschäfte mit einer Maximalgröße von 800qm dürfen wieder öffnen. :'D Man wartet also gespannt darauf, dass die Zahl gegen 0 geht. Aufgrund von Zahlen, die eigentlich gar nichts aussagen. :D

    Dir ist schon klar, was R=0,7 aussagt, oder? Das bedeutet, dass ein mit Corona infizierter Mensch aktuell im Schnitt 0,7 weitere Menschen infiziert. Man muss nicht studiert haben um zu verstehen, dass eine sofortige Rückkehr zur Normalität von vor 2 Monaten diesen Wert schnell wieder über 1 treiben kann. Viele Menschen sehen aktuell außer ihrer Familie niemanden. Was denkst du würde mit der Reproduktionszahl passieren, wenn zum Beispiel Schulen wieder uneingeschränkt öffnen würden? Die Zunahme an Kontakten hätte ohne Frage auch eine Erhöhung der Infektionsrate zufolge. Man kann statistisch recht gut nachverfolgen, wie sehr die flächendeckende Einführung von Corona-Maßnahmen für eine Eindämmung des Virus gesorgt hat.


    Im Übrigen hat das Absenken der Reproduktionszahl das Ziel, die Zahl der Neuinfektionen so weit abzusenken, dass Infektionsketten wieder nachvollzogen und isoliert werden können. Das ist in Deutschland ab ca. 1000 Neuinfektionen täglich der Fall, besser wäre ein noch niedrigerer Wert. Erst dann besteht überhaupt die Möglichkeit, dass das großflächige Öffnen von Betrieben und Geschäften nicht dafür sorgt, dass sich das Virus wieder ausbreitet. Insofern ist klar, dass man aktuell nicht mit großen Lockerungen rechnen kann, schlicht aufgrund des Umstands, dass sie noch nicht möglich sind.


    Aber schon klar: Wer glaubt, dass das Virus nicht gefährlicher als die Grippe ist, auf den wirken auch die aktuellen Maßnahmen lächerlich. Dem ist auch egal, wenn sich ein Großteil der Bevölkerung innerhalb kürzester Zeit infiziert, weil davon ja keine Gefahr ausgeht. Woher diese Annahme kommen soll, ist mir persönlich weiterhin nicht ersichtlich.

    Wenn ich sage, dass ALLES, was ihr an Informationen heranzieht, von demselben Kerl gesponsert wird, dann ist das keine Verschwörung, sondern eine Tatsache.

    Frag dich bitte mal, wieso sämtliche Artikel und Veröffentlichungen, die deiner Meinung widersprechen, auf einmal gekauft sein sollen. Du wurdest auf den letzten Seiten mit verschiedenen, voneinander unabhängigen Quellen und Expertenmeinungen regelrecht zugepflastert. Und ich habe bis heute noch keine Quelle von dir gesehen, die Verbindungen in einem derart großen Stil nachweisen würde. Es wäre daher vielleicht ganz gut, wenn du nicht immer versuchen würdest, diese Quellen aufgrund äußerer Einflüsse zu diskreditieren, sondern dich auch tatsächlich mal mit deren Inhalt beschäftigst.

    Durchaus richtig, China konnte seinen Einfluss auf die WHO in den letzten Jahrzehnten unter anderem über viel Lobbyarbeit in Afrika ausbauen. Dementsprechend sind manche Aussagen der WHO, insbesondere bezüglich China-bezogener Themen, mittlerweile eher als kritisch einzustufen. Wobei auch fraglich ist, wie viel Schuld die WHO selbst nun an manchen Umständen trägt. Wenn die chinesische Regierung falsche Informationen weitergibt und sonst nicht viel mehr ermittelbar ist, erscheint es mir recht schwierig, da als außen stehende Organisation irgendwas zu bewegen.


    Generell sind derartige Einflussnahmen Chinas ja noch in anderen Bereichen anzutreffen, siehe auch die internationalen Reaktionen auf die Hongkong-Proteste. Das macht die ganze Sache natürlich nicht besser, nur deswegen die WHO dann per se als nicht vertrauenswürdig einzustufen, ist vielleicht auch ein wenig einseitig. So oder so, ich wollte an der Stelle eigentlich nur darauf hinaus, dass trotz dieses Aspekts die WHO wohl kaum zu Zwangssterilisationen von Kindern übergegangen ist und noch immer eine höhere Glaubwürdigkeit aufweist als etwa eine radikal-christliche Website voller Falschmeldungen.

    Und wie erklärst du dir dann, dass diese Hormone DENNOCH in diesem Impfstoff enthalten waren? Steht ja da.

    Vielleicht, weil sie positiv zur Immunisierung beitragen oder schlicht als bei der Herstellung entstandenes Beiprodukt enthalten sind? Ich weiß jetzt natürlich nicht, was in dem dort eingesetzten Impfstoff genau drin sein soll. Entgegen deiner Aussage bestätigt der Artikel im Übrigen nicht, dass die Hormone enthalten waren, sondern nur, dass eine fragwürdige Quelle dies herausgefunden haben will. Und selbst wenn: Wie sich in der WHO-Studie gezeigt hat, wird hierdurch nicht einmal eine kurzfristige Impotenz ausgelöst. Der Einsatz in einem Impfstoff scheint also durch und durch unbedenklich zu sein.


    Ergo handelt es sich bei deiner originalen Quelle um eine Falschinformation. Nun kannst du natürlich allem misstrauen, was die WHO tut, ich muss mich aber doch fragen, woher diese Disposition kommt. Die WHO hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach als vertrauenswürdig herausgestellt, ihre Studien werden peer-reviewed und nach korrekter Methodik erstellt. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Leute da keine Fehler machen. Aber die Quelle ist definitiv zuverlässiger als der von dir verlinkte Clickbait-Artikel. Das teuflische Bild, das du uns hier von der WHO und Bill Gates malen möchtest, ist faktisch schlicht und ergreifend nicht haltbar.


    Und was die Tagesschau und das ZDF zurzeit leisten, nehme ich auch nicht ernst. Warum? Weil alles, was sich GEGEN Corona äußert, zensiert wird.

    Apropos Quellenarbeit. Hast du irgendwelche Belege für diese Behauptung? Also ich kann spontan sehr viele "kritische" Gegenstimmen zu Corona in den Medien finden. Diese werden meiner Beobachtung nach sogar noch überrepräsentiert, da solche Meldungen viel provokanter sind und aus den restlichen Corona-Meldungen herausstechen. Hast du nicht selbst noch etwas von Markus Lanz hier gepostet?


    Wissenschaftlicher Konsens definiert sich nur eben nicht aus medialen Einzelmeldungen oder Meinungen, sondern aus der Summe aller Ergebnisse aus voneinander unabhängigen Studien und Veröffentlichungen zu einem Thema. Diese ergeben dann ein Gesamtbild, an dem man sich unter anderem als Gesellschaft orientieren kann. Wenn du also auch aus der Fachwelt vergleichsweise wenig Gegenstimmen zu dem Thema liest, könnte das womöglich auch daran liegen, dass der Großteil aller Experten zu anderen Ergebnissen gekommen ist.


    Wieso investiert er dann nicht in die Wirtschaft in armen Ländern? In Bildung und vielleicht auch Verhütungsmaßnahmen, Aufklärung? Dass den Leuten dort ein gutes Leben ermöglicht wird? Mit dem, was er auf dem Konto hat, könnte er viel erreichen. Wie kann es die einzige Möglichkeit sein, die Zahlen zu verringern, indem man alle impft, mit Risiken verbunden? Weil es am schnellsten geht?

    Sorry, aber inwiefern ist das auch nur irgendwie ein Argument? Wieso muss denn hinter den Aktionen von Bill Gates eine böse Absicht stecken, weil er "nur" eine Sache finanziell unterstützt? Apropos, Quelle dazu? Nach der Logik bin ich halt auch automatisch ein schlechter Mensch, wenn ich zwar bei der Caritas aushelfe, aber die letzte Blutspende verpasst habe.


    Kinder haben das NIEDRIGSTE Risiko, schwere Verläufe durchstehen zu müssen.

    https://www.br.de/nachrichten/…rn-mild-verlaeuft,RsoemfL

    Und sorry, aber eine 100% Sicherheit gibt es NIE, bei NICHTS.

    Und mit wem kommen Kinder am Tag so in Kontakt? Richtig, mit ihrer Familie. Die Infektion bei Kindern verläuft seltener schwer, das ist korrekt. Aber Kinder verbreiten das Virus genauso wie jeder andere Mensch. Effektiv wahrscheinlich noch besser, weil man vielen Kindern das mit dem Kontaktverbot wohl eher schwerlich erklären kann.


    Hinzu kommt, dass wir aktuell in Deutschland an einem kritischen Punkt sind. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt im Vergleich zum Vortag, aber nur langsam. Oder anders: Die Reproduktionszahl liegt aktuell knapp unter 1. Schulen uneingeschränkt wieder zu öffnen kann also die momentane Situation sehr schnell wieder eskalieren lassen, weswegen man da mit Bedacht und schrittweise vorgehen muss.


    Es sterben zurzeit nicht mehr Menschen als sonst, eher weniger. Die "Corona-Toten" sind also kein Plus in der Sterblichkeitsstatistik.

    Diese Behauptung ist schlicht und ergreifend nicht korrekt. Siehe hierzu auch die sogenannte Exzess-Mortalität aktuell. Wir in Deutschland haben Glück, weil unsere Maßnahmen gewirkt haben und unser Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen gestoßen ist. In Italien sieht die Geschichte schon mal ganz anders aus.


    Woher weißt du, dass es gefährlich ist, wenn du gar nicht weiß, WORAN die Menschen gestorben sind? Coronaviren gibt es schon lange. Es sind immer wieder mutierte Versionen entstanden, der Unterschied ist nur, dass man sich nie auf diese fokussiert hat.

    Woher diese Aussagen? SARS und MERS sind beides Coronaviren und standen sehr wohl im öffentlichen Fokus. Und nur weil es "Coronaviren" schon lange gibt, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Mutation ungefährlich sein muss. Die virologische Klassifikation eines Virus ist für dessen Letalität vergleichsweise irrelevant.


    Nochmal: Wer sagt, dass diese Menschen AN Corona gestorben sind? Wir sehen eine ganz normale Sterblichkeit, das hat nichts mit Corona zu tun. Mal ist die Zahl höher, mal tiefer, das ist völlig normal, es sterben schließlich nicht jedes Jahr gleich viele Menschen.

    Siehe die obige Quelle bezüglich der Exzess-Mortalität. Auch, wenn selbstverständlich nicht JEDER mit Corona infizierte Tote unmittelbar durch das Virus gestorben ist, sehen wir durch das Virus eindeutig eine viel höhere Sterblichkeit als normalerweise üblich wäre. Die Korrelation ist auf jeden Fall da und nicht so schwach, wie du sie hier teilweise darstellen möchtest.


    Außerdem, wie schon oft erläutert: Was das Virus so gefährlich macht ist die hohe Infektionsrate und die häufigen schweren Verläufe, die Intensivbetten und Beatmungsgeräte erfordern. Ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems durch zu viele Infizierte hätte gravierende Folgen und würde nicht nur die Corona-Patienten, sondern auch alle anderen Menschen betreffen, die behandelt werden müssen. Die aktuell eher geringe Sterblichkeitsrate des Virus in Deutschland ist nicht in Stein gemeißelt, sondern das Resultat einer guten medizinischen Versorgung.


    Abschließend noch ein ehrlicher, gut gemeinter Rat: Bitte überdenke die Art und Weise, wie du dich informierst und welchen Quellen du vertraust. Einige deiner zitierten Quellen sind schlicht und ergreifend Falschmeldungen. Bei anderen wiederum tätigst du Fehlschlüsse oder gibst den Inhalt falsch wieder. Manche Quellen legitimierst du allein dadurch, dass es sich angeblich um unterdrückte Einzelmeinungen von Experten handle. Andere Quellen kritisierst du nicht aufgrund ihres Inhalts, sondern aufgrund ihrer (angeblichen) Befangenheit. Letzteres kann durchaus ein valider Grund für Kritik sein, allerdings scheinst du dabei nur in eine Richtung zu blicken und die Quellen deiner Position nicht so kritisch zu hinterfragen. Wodurch du dann letzten Endes an einen Punkt kommst, wo du eine Quelle, die methodisch korrekt gearbeitet hat, auf einmal als verdächtiger einstufst als einen Clickbait-Artikel einer unseriösen Website.


    Ich weiß und verstehe selbst, dass die aktuelle Zeit sehr frustrierend sein kann, für praktisch alle von uns. Und selbstverständlich kann man manche Maßnahmen und das Vorgehen der Bundesregierung auch kritisieren. Nur sollte man bei aller Kritik nicht vergessen, auch bei sich selbst die Rationalität an den Tag zu legen, die man sich manchmal von anderen Diskussionspartnern wünscht.

    Xarlesh


    Zur Datenerhebung des RKI bei COVID-19 siehe auch hier:

    Es werden die bundesweit einheitlich erfassten und an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Daten zu bestätigten COVID-19-Fällen dargestellt. COVID-19-Verdachtsfälle und - Erkrankungen sowie Nachweise von SARS-CoV-2 werden gemäß Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Die Gesundheitsämter ermitteln ggf. zusätzliche Informationen, bewerten den Fall und leiten die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein.


    Die Daten werden gemäß Infektionsschutzgesetz spätestens am nächsten Arbeitstag vom Gesundheitsamt elektronisch an die zuständige Landesbehörde und von dort an das RKI übermittelt. In der aktuellen Lage übermitteln die meisten Ämter sogar täglich. Am RKI werden sie mittels weitgehend automatisierter Algorithmen validiert.


    Man beachte, dass auf der Seite keine Angabe zu Genesenen vorhanden ist. Zur Schätzung von Genesenen siehe hier.

    comrade Man sollte auch nicht unerwähnt lassen, dass dieses Papier nicht etwa "geleakt", sondern schlicht durch die Regierung nach einer Anfrage über fragdenstaat.de veröffentlicht wurde. Wirkt auf mich jetzt nicht nach einer Verschwörung oder dergleichen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein internes Papier nicht die Meinung der Regierung "im Ganzen" widerspiegeln muss. Es handelt sich dabei ja nicht um irgendein homogenes Konstrukt, in dem jeder Politiker gleich denkt und die gleichen Wertvorstellungen hat. Wie die letztliche Position der Parteien aussieht, wird hierüber doch gar nicht geklärt. Was man auch sehr gut an einem anderen Papier sieht, das ebenfalls ausgearbeitet wurde und über die Lockerung der Maßnahmen und Rückführung in die Normalität diskutiert. Hinter diesem Papier stecken im Übrigen auch weit mehr Autoren als hinter dem "Panik-Papier".


    Außerdem kann ich persönlich zumindest nachvollziehen, warum über Kommunikationsstrategien diskutiert werden muss. Eine Rückführung zur "vollständigen" Normalität ist sowieso erst dann möglich, wenn ein Impfstoff entwickelt wurde. Um in dieser Zeit dennoch die Wirtschaft nicht abzutöten ist eine flächendeckende Kooperation der Bevölkerung notwendig, damit sich an Dinge wie das Kontaktverbot etc. gehalten wird. Und es ist leider nicht von der Hand zu weisen, dass es immer noch Leugner gibt, die die Gefahren durch das Virus massiv unterschätzen und dadurch andere Menschen akut gefährden. Man kann nun kritisieren, dass die Verbreitung von Panik* der falsche Weg ist, um diese Leute zum richtigen Verhalten zu bewegen. Allerdings, an der Stelle meine persönliche Meinung: Wenn das die einzige Möglichkeit bei manchen Menschen ist, so be it. Die betroffenen Leute profitieren selbst davon, indem sie oder ihre Angehörigen nicht erkranken und die Wirtschaft nicht kollabiert.


    *: Wie bereits von ewok und anderen hervorgehoben: Ich finde nicht, dass das Papier zur Verbreitung von Panik oder Angst rät. Das ist eigentlich auch gar nicht im Interesse der Entscheidungsträger, weil dadurch eben auch negative Effekte auftreten können, siehe Hamsterkäufe und so weiter. Aber jemandem, der für die eigentlichen Fakten nicht empfänglich ist, die Gefahren anhand eines persönlichen Beispiels klar zu machen, fällt nicht in diese Kategorie. Den Adressaten der Botschaft in den Mittelpunkt zu stellen und sich auf dessen Ebene zu begeben ist viel mehr ein Grundpfeiler von erfolgreicher Kommunikation.


    Und das ist sicher nicht verhältnismäßig. Den Kindern einzureden, sie könnten Schuld daran sein, dass ihre Eltern qualvoll ersticken, wenn sie sich nicht an Quarantänemaßnahmen halten.

    Davon spricht das Papier halt mit keinem Wort. Es geht darum, dass der Tod eines nahestehenden Familienmitglieds dafür sorgen kann, dass sich die Angehörigen selbst die Schuld geben. Und dass das gerade bei COVID-19 leicht passieren kann, wenn man sich nicht an die Maßnahmen hält. Weswegen man seinen Kindern vermitteln sollte, die Maßnahmen einzuhalten.


    Und? Ich kann's auch öffentlich-rechtliche nennen, wenn's dir besser geht.

    Focus ist nicht öffentlich-rechtlich.


    Wie gesagt, ich hätte gerne mal eine Statistik in der in Italien die Anzahl der Toten im März 2018/2019 mit denen aus 2020 verglichen wird. Wenn die Zahlen 2020 exorbitant höher sind als in den Jahren zuvor, was die Berichterstattung ja suggeriert wenn sie davon spricht, dass an einem Tag 500, 600, 800 Menschen dem Coronavirus zum erliegen kommen, dann folge ich deiner Ansicht gerne.

    Stichwort ist hier die Exzessmortalität oder auch Übersterblichkeit. Siehe zum Beispiel hier.


    Und Datenschützer behaupten das sei koscher, weil die Daten ja anonymisiert werden und sich nicht mit Personen in Verbindung bringen lassen. Spätestens hier schrillen bei mir alle Alarmglocken, denn diese App soll mir doch angeblich zeigen wenn ein Corona-Infizierter in meiner Nähe ist (so zumindest das südkoreanische Vorbild). Wenn ich jetzt an die Menschenmenge in der Stadt denke und dann auf meinem Radar einen roten Punkt angezeigt kriege, dann kann ich das aktuell sehr oft ganz genau mit einer Person in Verbindung bringen, egal ob mir das Gerät seinen Namen nennt oder nicht.

    Also ich bin mir gerade nicht ganz sicher, von welcher App du nun genau redest, da es ja nun schon mehrere Ansätze gibt. Sofern du dich auf die Bluetooth-App beziehst, muss ich diese Aussage verneinen. Die Grundidee ist meiner Kenntnis nach Folgende: Wenn du die App bei dir installierst, wird ein zufälliges Token für dich generiert. Kommst du in die Nähe einer Person, die die App ebenfalls hat, erhältst du das Token der anderen Person und die Person deines. Da in dem Token keine Informationen über dich hinterlegt sind ist es der anderen Person nicht möglich, den Ursprung des Tokens zu ermitteln. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die Person mit mehr als einer weiteren Person Kontakt hatte (Was im öffentlichen Raum wohl immer gegeben ist).


    Wird bei der Person, von der du das Token hast, nun Corona diagnostiziert, hat der Arzt die Möglichkeit, das Token der Person als "infiziert" zu markieren. Wenn du dich dann mit dem Internet verbindest wird geprüft, welche Tokens du auf deinem Gerät hast und deren Status mit dem Server der App verglichen. Ist eines der Tokens als infiziert markiert, erhältst du eine Meldung.


    Dieses System zu missbrauchen oder nicht-anonymisierte Informationen hieraus zu gewinnen erscheint mir auf den ersten Blick zumindest recht schwer, womit ich nicht sagen möchte, dass es unmöglich ist. Generell wäre mir aber keine App bekannt, die im europäischen Raum diskutiert wird und schon von Haus aus als "Feature" eine auf den Meter genaue Detektion von Infizierten erlauben soll. Im Gegenteil empfinde ich persönlich die Datenschutzmentalität beim Thema Corona bisher sogar als überraschend gut. Hier am Ende Verhältnisse wie in Südkorea oder gar China zu schaffen wäre jetzt auch nicht so meins.

    Die Diskussion finde ich gerade irgendwie weird. Man muss denke ich nicht darüber diskutieren, dass zu einer umfangreichen Quellen-Recherche mehr als ein einziges Youtube-Video gehört. Klar ist auch, dass man sich nicht einfach so auf einzelne Experten-Aussagen verlassen, sondern stets mehrere davon in Betracht ziehen und die Aussagen kritisch hinterfragen sollte. Ebenso wie man natürlich bei den verwendeten Quellen stets die verwendeten Methoden einer Sorgfaltsprüfung unterziehen sollte. Dazu muss man dann auch nicht zwangsweise ein Experte für Virologie sein.


    Allerdings macht MaiLab eben auch genau das. MaiLab wertet für jedes ihrer Videos viele verschiedene Quellen aus und gibt so gut wie möglich den aktuellen wissenschaftlichen Konsens wieder, beleuchtet dabei allerdings gerade bei kontroversen Themen auch verschiedene Seiten der Debatte. Für jedes Video wird dabei eine Arbeit betrieben, die für eine Privatperson wohl oft nicht zu stemmen sein dürfte. Wie überall können dabei natürlich auch bei noch so großer Sorgfalt Fehler passieren, diese werden allerdings meiner Erfahrung nach sehr schnell entweder durch die Community oder Mai selbst angesprochen und korrigiert. Unter jedem Video findet sich eine detaillierte Auflistung aller Quellen und weiterer Erläuterungen.


    Selbstverständlich macht einen das Schauen eines Youtube-Videos nicht direkt zum Experten. Und sofern man es richtig macht ist es natürlich immer gut, sich selbst mit Zahlen, Studien und Expertenaussagen kritisch auseinander zu setzen. Allerdings muss man eben bedenken, dass das einem großen Teil der Bevölkerung entweder zeitlich oder aufgrund fehlender Kompetenzen nicht möglich ist. Im deutschsprachigen Raum sind auf Youtube viele Angebote von FUNK (MaiLab, kurzgesagt, Terra X, ...) eine gute Möglichkeit, sich auch als Laie über verschiedene Themen zu informieren. Diese Kanäle sind ihrem journalistischen Auftrag in der Vergangenheit sehr gut gerecht geworden und können aus meiner Sicht durchaus als vertrauenswürdige Quellen angesehen werden. Und auch als jemand, der selbst Recherche betreibt, stellen solche Videos einen guten Startpunkt dar, da sie meist auf weitere hilfreiche Quellen verweisen, die darüber hinaus schon einmal durch die Video-Ersteller geprüft wurden.


    Daher wäre es vielleicht ganz gut, solche Videos nicht mit einem ad hominem im Stil von "Bah, schon wieder so ein dummer Youtube-Influencer und "Experte", sagt doch eh nichts aus" abzutun, sondern sich viel mehr mit dem Inhalt des Videos und den verlinkten Quellen zu beschäftigen. Damit würde man dann auch das machen, was man bei den anderen als mangelhaft kritisiert, nämlich eine kritische Betrachtung des aktuellen Diskussionsgegenstandes. Das ist nicht zuletzt auch deswegen wichtig, weil sich viele Menschen auf die Aussagen solcher Videos verlassen und andere brauchen, die die verwendeten Quellen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen nochmals überprüfen.

    Es ging in der Geschichte immer eine Krise voraus mit der man zu erklären versuchte, weshalb man Menschen ihrer Grundrechte beschneidet.

    Andere Maßnahmen akzeptiere ich ja, aber das klingt creepy af.

    Fände ich persönlich dann okay, sofern es dazu meiner expliziten Zustimmung bedarf und das nicht einfach obligatorisch umgesetzt wird wie in z.B. China. Da die meisten Smartphones sowieso schon Bewegungsprofile erstellen ist es ein relativ kleiner Schritt, diese mit den Profilen anderer Menschen zu vergleichen. Wenn das wie in Form der beschriebenen App umgesetzt wird sehe ich da aus meiner Sicht recht wenig Probleme, sofern die Nutzung nicht vorgeschrieben wird und der Entwickler dazu verpflichtet ist, sorgsam mit den Daten umzugehen. Auch, wenn die Nutzung der App natürlich weiterhin eine Preisgabe persönlicher Daten darstellt, handelt es sich in dem Szenario dann nicht um eine Beschneidung der Grundrechte.

    stiefelhopser In dem Fall lohnt es sich vielleicht, sich ein Hokumil aus vergangenen Event-Raids zu ertauschen. :smile: Das kann dann über Gigadynamax-Marker und VF verfügen. Es ist außerdem nicht auszuschließen, dass das Event in ein paar Monaten wiederkehrt, so wie aktuell auch schon bei Relaxo geschehen.

    Och bitte, du willst doch den ganzen armen Impfgegnern doch nicht das Argument nehmen, dass sich ihre Urgroßeltern 1857 nicht gegen Corona haben impfen lassen und trotzdem überlebt haben? Aber ich befürchte es wird nicht weniger Impfgegner geben. Ich meine, die verweigern ja auch eine Impfung gegen deutlich schwerere Krankheiten.

    Es könnte schon zu einem Anstieg der Impfbereitschaft kommen, wenn durch die Krise unentschlossene Menschen oder noch nicht komplett indoktrinierte Impfgegner überzeugt werden. Aber viel wichtiger: Das wäre womöglich sogar die Gelegenheit, eine Impfpflicht einzuführen. Die Zustimmung aus der Bevölkerung wäre auf jeden Fall vorhanden und wird durch die Krise voraussichtlich nochmal anwachsen, und auch in der Politik sollte jetzt angekommen sein, wie wichtig Seuchenschutz für alle Aspekte der Gesellschaft (inklusive der Wirtschaft) ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt und so.

    Solche Meldungen erscheinen mir ebenfalls sinnlos, da sich sowas doch allein schon rein statistisch beantworten lässt. Auch ein vergleichsweise junger Mensch kann durch das Virus sterben, selbst wenn er keiner Risikogruppe angehört. Nur eben zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit. Wenn da also ein 34-Jähriger stirbt, dann ist das sicher tragisch, aber im Gesamtbild betrachtet durchaus plausibel und keine große Überraschung, so zynisch das jetzt auch klingt.