Beiträge von Quartilein

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


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    Was heißt "damals"? Dein Link verlinkt leider nur die Webseite, nicht den konkreten Artikel. Habe daher die 82% mal gegoogelt und einen Artikel vom 10.12.20 gefunden, in dem es hieß "Die letzte Woche beschlossene Verlängerung des Teil-Shutdowns bis zum 10. Januar unterstützen 82 Prozent und 17 Prozent sind damit nicht einverstanden" [1]. Was schon fast 7 Wochen her ist und der Lockdown nicht nur zum 2. mal nach dieser Aussage verlängert, (erst zum 31.01. und dann 15.02) sondern auch verschärft wurde.

    Seltsam, hier der korrekte Link. Besagte Umfrage (weiter unten) ist vom 5. Januar und bezieht sich auf die Maßnahmen vom 10. Januar, was ich als aktuell genug empfunden habe.


    Der erste Artikel der Seite die du verlinkt hast, spricht Stand 21.01.20 eine andere Sprache [2]. Dort heißt es: [...]

    Müssen wir das jetzt wirklich nochmal durchkauen? Auch ich persönlich empfinde die Maßnahmen als Belastung (Zur Hölle, wer nicht?), aber das bedeutet nicht automatisch, dass ich gleich randalieren gehe und Autos anzünde. Es bedeutet nicht einmal, dass ich die ergriffenen Maßnahmen nicht als sinnvoll erachte. Es bedeutet genau das, was da verdammt nochmal steht. Auch eine simple Unzufriedenheit in Richtung des Krisenmanagements kannst du in komplett unterschiedliche Richtungen interpretieren. Dieser Artikel kann hier noch 50mal reingepostet werden und die Aussagekraft hält sich dennoch in Grenzen.


    Hier möchte ich noch einmal an die Auseinandersetzungen aus dem letzten Jahr erinnern. Ganz besonders Dresden wo ein ganzes Stadtviertel verwüstet wurde. Das hat rein gar nichts mit prophetisch zu tun wenn man sich zudem die aktuellen Bilder aus den Niederlanden anschaut. Und wenn sich einmal so etwas in Bewegung setzt dann kann das weitergehen wenn der Staat nicht rigoros eingreift.

    Und genau sowas meine ich. Gewaltätige Auseinandersetzungen? Sicher, gab und gibt es wegen Corona. Ausschreitungen wie in den Niederlanden? Klar nicht komplett ausgeschlossen, auch in Deutschland nicht (wenngleich unwahrscheinlicher). Die Gefährdung des gesamten Staatsapparats, so wie von dir durch den letzten Satz und andere Posts in diesem Thema impliziert? Sorry, aber dazu braucht es mehr als ein paar hundert Jugendliche.


    Auch hier: Uns wird das Ende prophezeit wenn wir die Corona-(Mutation) wüten lassen. Kannst du dich noch erinnern was uns für Totenzahlen "prophezeit" wurden als die erste Corona Welle letztes Jahr zu uns kam. Davon waren selbst die am schlimmsten betroffenden Länder meilenweit entfernt.

    Der Unterschied ist: Über Corona wusste man zum Zeitpunkt dieser Prognosen noch zu wenig, um eine verlässliche Aussage zu machen, weswegen man eben auch Worst-Case-Szenarien durchgehen musste. Zu den Mutationen hingegen haben wir mehr als einen Beleg, dass die Infektionsrate um ein Vielfaches höher ist als vorher.


    Davon mal ab wird wohl kaum ein uninformierter Nutzer sich hier in dieses Forum verirren um sich über Corona zu unterhalten. Entweder kommt der hier rein um mitzudiskutieren oder hält sich komplett fern weil ihn das Thema nicht berührt.

    Darf ich jetzt auch einfach alles Mögliche schreiben, weil ich davon ausgehen kann, dass alle Lesenden hier top informiert sind und sich im Zweifelsfall selbst besagtes Wissen aneignen können? Alles klar, dann in diesem Sinne:

    Danke für die Aufklärung.

    Phoenixfighter Nur um das an dieser Stelle klarzustellen: Selbstverständlich will (und kann) ich nicht unterschlagen, dass die Spannungen in der Gesellschaft zunehmen. Es ist klar, je länger ein Ausnahmezustand andauert, desto mehr wird von jedem Einzelnen abverlangt, von manchen leider auch überproportional viel. Worauf ich eigentlich hinauswollte, war deine Wortwahl. Die ist stellenweise aus meiner Sicht durchaus "prophetisch" und vermittelt implizit das Bild einer (sehr) düsteren Zukunft, die "bald kommen wird". Einfach und überspitzt gesagt: Du framest das Thema so, dass man sich als uninformierter Leser direkt vor dem Ende der Bundesrepublik fürchten müsste. Und das gibt halt die aktuelle Stimmung der Bevölkerung einfach nicht her, trotz der angestiegenen Gewaltbereitschaft und allen Radikalisierungen in der Bevölkerung zusammengerechnet.


    Ist man denn durch die Impfung eine zeitlang Corona positiv ich weiß das gar nicht. Und könnten auch sehr alte und kranke Menschen an den Nebenwirkungen der Impfung gestorben sein weil sie es nicht geschafft haben und zählen dann auch zu den Corona Toten?

    Ersteres ist nur in der Theorie möglich und auch nur bei Antigentests. Letzteres ist dementsprechend ebenfalls auszuschließen und ergibt auch von sich aus schon keinen Sinn, da aktuell sowieso jeder nach der Impfung Verstorbene genau durchleuchtet wird und man dabei irgendeine hypothetische Impfnebenwirkung (vor allem als Todesursache!) ja wohl finden würde.

    Phoenixfighter Das ist jetzt nicht persönlich gemeint, aber.. kannst du mal bitte aufhören, hier permanent so eine Endzeitstimmung zu propagieren? Da meint man ja teilweise, bei dir würden schon Menschenmassen mit den Mistgabeln durch die Straßen laufen und im großen Stil Läden plündern. Hast du da vor ein paar Seiten nicht schon mit wem anders diskutiert und wurdest du nicht damals schon auf diese Umfrage verwiesen, nach der 82% der Deutschen die aktuellen Maßnahmen entweder als angemessen oder sogar als noch zu wenig bewertet haben? Sorry, aber das ist halt so eindeutig, dass man das Thema eigentlich nicht totdiskutieren muss.


    Trotz allem sind die Coronazahlen und Toten in Israel so hoch wie noch nie. Ich bin wirklich mal gespannt wie sich das jetzt weiterentwickelt denn aufgrund der Impfungen müssten die Toten und Infektionszahlen eigentlich schon sinken.

    Ohne mir jetzt die Zahlen im Detail angesehen zu haben: Mögliche Faktoren sind, dass die erste Impfdosis wahrscheinlich nicht so wirksam schützt wie gedacht, dass man bei den Infektionszahlen immer auch mit rund 2 Wochen Verzögerung im Kopf rechnen muss. Womöglich spielen auch menschliche Faktoren wie Leichtsinn eine Rolle. Wie sehr die Infektionszahlen bei dieser Menge immunisierter Menschen abnehmen "muss" sei ebenfalls dahingestellt, von Herdenimmunität sind wir da trotzdem noch weit entfernt. Wird eine starke Steigung leicht nach unten korrigiert, ist der Trend am Ende halt trotzdem noch positiv.

    Das große Problem hierbei ist, dass die Impfung scheinbar keinen dauerhaften Schutz bietet und für Andere auch deutlich weniger.

    Im Gegenteil deutet die Studienlage aktuell eher darauf hin, dass die Immunantwort auf Basis der Impfung sogar deutlich stärker ausfällt als die durch eine Erkrankung hervorgerufene Antwort (ob dies eine lebenslange Immunität bedeutet, ist noch offen) und dass die Impfung in den allermeisten Fällen auch vor einer Übertragung schützt.


    Ganz loswerden werden wir ihn wohl nicht, aber es könnte sein, dass der Virus für die nächsten paar Jahre kein Thema mehr ist, wenn durch die Impfung erst mal eine Herdenimmunität erreicht wurde.

    Hierzu noch ergänzend: Je geringer die Verbreitung des Coronavirus, desto geringer auch die Absolutzahl an Mutationen. Weniger Wirte weniger Viren weniger Gelegenheiten, zu mutieren. Aufgrund dessen, dass Coronaviren vergleichsweise selten und weniger stark mutieren, ist darüber hinaus nicht davon auszugehen, dass es in nächster Zeit zu einer neuen Mutation kommt, gegen die die Impfstoffe aufhören zu wirken.

    So, vor Ablauf der Deadline will ich dann auch einmal schnell noch wen nomineren, und zwar den Cute-Charm-Glitch-Basar von Edward (sowie seinem anderen Basar mit Wunschdittos, wenn er denn gerne mit beiden teilnehmen würde). :haha: Was soll ich sagen? Ich hab bekanntermaßen eine Schwäche für die Pokémon-Spielmechaniken, insbesondere, wenn es um RNG Abuse geht. Der Basar startet mit einer Erklärung darüber, was der Cute-Charm-Glitch ist und wieso dieser funktioniert und ist dabei derart fachlich korrekt und präzise, dass mir das Nerdherz aufgeht. Ich weiß, dass das viele nicht nachvollziehen können, aber ich fand es einfach wichtig, diese Leistung nochmal extra hervorzuheben. Nach der Erklärung folgt dann auch schon das Angebot, welches soweit schön gestaltet und so umfangreich ist, dass sich der Basar auch im Vergleich zu anderen aus meiner Sicht nicht verstecken muss. Definitiv ein Basar, der einer Nominierung würdig ist. :)

    Was wir aber wissen ist, dass unsere Regierung z.b. Biontech Fördergelder gegeben hat, ohne sich Gegenleistungen in Form von Impfdosen dafür zu sichern.

    Meiner Kenntnis nach werden Fördergelder selten mit derart konkreten Gegenleistungen vergeben, schlicht und ergreifend, weil zum Zeitpuntk der Förderung noch gar nicht klar ist, was am Ende rauskommt. Ein solches Ziel festzulegen würde die Forschungsresultate vorwegnehmen und könnte deswegen je nach Blickwinkel als unsaubere Methodik betrachtet werden. Hätte man das gemacht würde sicher irgendwo wieder darüber gemeckert werden, dass das BMBF unlautere Praktiken unterstützt, die Forschung nicht unabhängig und die Studien zum Impfstoff invalide sind. Internationale Kritik wäre ebenfalls nicht auszuschließen, gerade bei der Thematik. Da Biontech trotzdem weiß, wer ihre Geldgeber sind und unter welchen Bedingungen sie diese Zuwendungen erhalten haben, ist sowas eigentlich auch gar nicht nötig, schlicht weil klar ist, dass im Fall eines Erfolgs die stärksten Geldgeber auch einen größeren Anteil abbekommen möchten.


    Dennoch ist der Hersteller hier natürlich zu kritisieren, da die Knappheit viel zu spät kommuniziert und schlicht mehr versprochen wurde, als überhaupt machbar war. Das ist und bleibt der Hauptgrund für die Lieferengpässe und auch, wenn sich manche Mitgliedsstaaten, Deutschland eingeschlossen, punktuell womöglich besser hätten verhalten können, hätte das in der Summe nicht sonderlich viel bewirkt.


    Außer natürlich, man argumentiert mit Impfnationalismus:

    Oder das unsere Bundeskanzlerin freiwillig zugunsten Europa auf Impfdosen verzichtet, nachdem man sie erworben hat, weil andere EU Länder diese nicht wollten. Diese Entscheidung aber nach dem Wirksamwerden bereut hat. Klar sind es genug insgesamte Dosen, aber es geht eben um den Zeitraum wann sie geliefert werden, und das macht in so einem Fall halt den großen Unterschied wie viel wirtschaftlichen und menschlichen Schaden es gibt.

    Das liest sich von dir jetzt wie Kritik, aber.. ist das nicht eigentlich eine gute Sache? Hätte Deutschland die Impfdosen behalten, wären andere EU-Länder noch viel stärker angeschmiert gewesen als ohnehin schon, mit nicht abzuschätzenden Negativfolgen für den Binnenmarkt und die Stabilität der Länder. Von den außenpolitischen Folgen für Deutschland einmal ganz abgesehen. Und aus rein ethischer Sicht hat sich Deutschland hier tatsächlich mal solidarisch gezeigt (wenn auch nur auf europäischer Ebene) und sich als vertrauenswürdiger Vertragspartner gezeigt. Durchaus bemerkenswert, wie viel von dem sonst so gepredigten Gemeinschaftsgefühl in Zeiten einer Krise übrig bleibt.

    Tauschbasar des Jahres 2020

    ~ Nominierungsphase ~


    Noch bis zum 24. Januar 2021 ist eine Nominierung zum Tauschbasar des Jahres 2020 möglich.



    Das Rennen um den Tauschbasar des Jahres ist gestartet! Es warten seltene Pokémon, Avatare und exklusive Bänder auf alle Gewinner. Alle, die einen Basar nominieren oder in einer späteren Phase abstimmen, können in der selben Woche außerdem eine Stahlmedaille beantragen.


    Nutzt die Möglichkeit und nominiert euren Favoriten! Alle weiteren Information findet ihr im Aktionsthema.


    Euer Tauschbasar-Komitee

    Aber es gibt in diversen Programmen, doch eh so einen Filter, womit man Hintergründe einstellen kann, damit man eben nicht die ganze Umgebung des Zimmers sieht.

    Wollte ich zuerst auch nennen, ist aber halt bei Prüfungen nicht wirklich anwendbar. Da geht es ja darum, auch noch andere Dinge als den Menschen zu sehen.

    Ob die sich dran stören ist mir wurst, aber ICH störe mich schon extrem dran, weil das nicht selbstverständlich sein sollte, wenn die Vermischung von Arbeit oder Ausbildung und Privatem so sehr geht, dass einem Vorgesetzte bis ins Schlaf- oder Wohnzimmer gucken.

    Ist diese Argumentation nicht auch aufs Home-Office anwendbar? Dennoch dürfte Home Office dem Großteil der Menschen wohl lieber sein als jeden Tag erst noch zur Arbeit fahren zu müssen (wo dann faktisch überhaupt keine Privatsphäre besteht). Und bei Prüfungen geht es im Regelfall ja nur darum, deinen Schreibtisch + Rechner abzufilmen und nicht deine gesamte Wohnung.

    Weil es sieht ganz so aus, als würde ich meine letzte Klausur online schreiben dürfen und tbh macht mir das ein wenig Sorgen.

    Welcher Aspekt daran genau? Also was ich von anderen mitbekommen habe war, dass während der Klausur eben die Arbeitsumgebung abgefilmt werden muss. Je nach Uni mal mehr, mal weniger streng (bei einigen Klausuren war es wohl ziemlich einfach, zu schummeln). Insgesamt wohl nichts vor dem man sich fürchten müsste, wobei ich gerade nicht sagen kann, wie das aussieht, wenn es Internetprobleme gibt. Würde da wohl auf Nummer sicher gehen und gegebenenfalls andere um Hilfe bitten, wenn diese einen besseren Anschluss haben.

    Was haben Betrunkene mit dem Verschießen von Feuerwerk zu tun und warum sollte Feuerwerk für mehr Kontakte sorgen wenn der Alkohol trotzdem erlaubt ist? Die Logik erschließt sich mir nicht.

    Weil sich viele Menschen treffen, um sich gemeinsam das Feuerwerk anzusehen oder selbst zu zünden? Logischerweise nimmt man mit einem Feuerwerksverbot an Silvester den Leuten zu einem gewissen Grad den Anreiz, sich in größeren Gruppen zu versammeln.


    Ja genau auf dieses einzige Pferd setzt aktuell unsere Regierung. Auf nur ein Pferd zu setzen ist riskant. Und wenn ich mir die heutige Aussage unserer Regierung bezüglich Mutationen so anhöre haben wir wahrscheinlich noch viele Monate Lockdown.

    Gibt es denn noch weitere Pferde, die du hier nennen kannst? Deine bisherigen Vorschläge greifen entweder noch tiefer in die persönlichen Freiheitsrechte ein (etwas, wovon du ja paradoxerweise doch eigentlich selbst kein Fan bist) oder würden eher noch für einen Anstieg der Fallzahlen sorgen.


    Was meinst du warum ich das erst an vierter Stelle gesetzt habe? Das ist einer der unwichtigeren Punkte. Mit einer Impfung beeinflusse ich mein Schicksal ob positiv oder negativ wer weiß. Ich akzeptiere die Natur so wie sie ist.

    Bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob du wirklich so denkst oder das einfach nur der Versuch ist, das eigene klar negative Verhalten über pseudophilosophisches Gewäsch zu rechtfertigen. Mit der Entscheidung, dich nicht impfen zu lassen, beinflusst du nicht nur dein Schicksal (höchstwahrscheinlich negativ), sondern, wie wir auf den letzten Seiten jetzt vermehrt festgestellt haben, das Schicksal anderer Leute, die du womöglich infizierst. Und der letzte Satz ist auch nur ein etwas verpackter Appeal to nature und darüber hinaus gelogen, weil du als moderner Mensch jeden Tag aufs Neue die Natur eben nicht so "akzeptierst wie sie ist", sondern aktiv beeinflusst.


    ähm phoenixfighter... zum Thema Einkaufen nur zu bestimmten uhrzeiten: also dürfen Menschen, die in spätschicht arbeiten, gar nicht einkaufen? Insbesondere die, die längere Wege haben um alles zu erledigen (weil sie zum Beispiel auf dem Land wohnen)?

    Hier ist immerhin zu sagen, dass in Tübingen beispielsweise ja bereits empfohlene Einkaufszeiten für Rentner eingeführt wurden. Die Betonung liegt auf empfohlen. Die Todeszahlen im Landkreis sind meiner Kenntnis nach recht zufriedenstellend, weil man es geschafft hat das Virus weitestgehend aus den Altenheimen rauszuhalten. Wie hoch der Anteil der Einkaufszeiten daran ist lässt sich aber nicht so trivial ableiten, da zusätzlich weitere spezielle Rentnertaxis eingerichtet wurden und ein strenges Testkonzept für Altenheime etabliert wurde. Das alles hat seinen Teil beigetragen und wenn ich jetzt raten müsste, wie viel Einfluss die Einkaufszeiten hatten, würde ich auf "eher wenig" tippen. An dieser Stelle noch die obligatorische Randnotiz, dass wir hier von Boris "Ich als Mathematiker hab auf die Zahlen geschaut" Palmer reden, der schon letztes Jahr gefordert hatte, man solle doch die Alten isolieren und eine Durchseuchung bei der restlichen Bevölkerung erreichen. Und selbstverständlich will er auch ohne Rücksicht auf Verluste aus dem aktuellen Lockdown raus. Von wissenschaftlicher Expertise kann da eigentlich nicht die Rede sein, sondern eher von PR.

    Wie sieht eure Impfbereitschaft eigentlich aus? Würdet ihr euch alle impfen lassen?
    Ich bin wegen 3 Dingen momentan noch dagegen und war auch eine der Mitarbeiter, die sich dagegen entschieden haben.
    Allein die Tatsache, (und davon könnt ihr halten was ihr wollte) das heutzutage noch an Tieren rumgeforscht wird stellt mir die Haare auf.
    Ich finde Tierversuche so unnötig & grausam wenn ich an die Affen denke, die wegen uns durch die Hölle müssen, kommen mir immer wieder die Tränen. (und jedes mal frag ich mich, wieso sind wir was besseres als Tiere?)

    Ich werde mich ebenfalls schnellstmöglich impfen lassen. Hier würden mich aber noch die anderen zwei Gründe interessieren, die du anführst.


    Zum Thema Tierversuche: Das Problem ist eben der Mangel an ethisch vertretbaren Alternativen. Würdest du lieber Menschen einsetzen, die über ein weit stärker ausgeprägtes Bewusstsein verfügen, als beispielsweise Ratten? Am ehesten kann ich persönlich da noch die Einwände gegen Versuche mit Affen verstehen, das kommt aber eben auch aus der Notwendigkeit, dass man die Wirkstoffe eben an möglichst menschenähnlichen Probanden testen will, bevor es an die Menschen geht. Abgesehen von ethischen Faktoren würdest du wohl auch ziemlich wenig Menschen finden, die dazu bereit wären, den Platz dieser Tiere einzunehmen. Soll die Folge etwa sein, dass wir unsere Forschungen an Krankheiten einstellen können und diesen im Zweifelsfall schutzlos ausgeliefert sind? Würde das wirklich weniger Leid verursachen als das Leid, das durch Tierversuche entsteht? Davon abgesehen, wenn du an etwas erkrankst, achtest du dann darauf, dass du Tierversuche nicht unterstützt und verzichtest deswegen auf teilweise wichtige Medikamente?


    Eine Vertiefung des Themas wäre wahrscheinlich an anderer Stelle besser aufgehoben. Ich wollte im Bezug auf Corona nur sagen, dass sich bei den aktuellen Impfstoffen die Zahl der Tierversuche meiner Kenntnis nach im Rahmen gehalten hat und geringer als früher ist. Selbstverständlich verbessern sich mit der Zeit die Testverfahren und es gibt neue Möglichkeiten, um Tierversuche herumzukommen. Das ist nebenbei bemerkt auch für die Unternehmen oft günstiger, ein wirtschaftliches Interesse besteht also ebenfalls. Man sollte sich nur nicht der Utopie hingeben und glauben, dass man in absehbarer Zeit alle Tierversuche einfach so streichen könnte.


    Allein schon die potentiellen Nachwirkungen einer Corona Infektion sollten aus meiner Sicht auch für junge / nicht einer risikogruppe zugehörenden Menschen Grund genug sein, sich impfen zu lassen. Aber das muss jeder selber wissen, ob er bereit ist so ein Risiko einzugehen. Das hat erstmal nichts mit den anderen zu tun.

    Doch, hat es. Mir scheint, dass das Argument "Man ist sich noch nicht sicher, ob Der Impfstoff auch vor einer Ansteckung oder nur einer Erkrankung schützt" zunehmend dazu missbraucht wird, die eigene Impfunwilligkeit zu rechtfertigen beziehungsweise schön zu reden. Ist klar, in einer Welt, in der sowas wie Herdenimmunität nicht existiert, schadet man, wenn man sich nicht impfen lässt, nur sich selbst.


    Was hierbei allerdings komplett unterschlagen wird ist eben, dass nach aktuellem Stand die Forschung klar dazu tendiert, dass der Impfstoff wahrscheinlich in vielen Fällen auch vor einer Ansteckung schützt oder sich eben durch den milderen Verlauf auch die Ansteckungsgefahr, die von einem Geimpften ausgeht, reduziert. Letzteres kann man auch als Laie plausibel finden, wo eben ein milderer Krankheitsverlauf oft mit einer geringeren Viruslast im Körper und schwächeren Symptomen, die mit für die Übertragung verantwortlich sein können, korreliert. Wer an dem Thema allgemein interessiert ist, hier ein Beispiel.


    Es ist also in der Realität eigentlich weniger die Frage, ob der Impfstoff vor einer Ansteckung schützt und mehr, wie sehr er das tut. Und das wiederum ist ein hervorragendes Argument dafür, sich doch impfen zu lassen, da dieser Umstand Herdenimmunität eben nicht grundsätzlich ausschließt. Es kann natürlich trotzdem so sein, ist aber unwahrscheinlich. Der wahrscheinlichere Fall ist, dass sich nur noch mehr Menschen impfen lassen müssen als bei einem 100%igen Ansteckungsschutz. Es liegt also eigentlich noch stärker in der Verantwortung des Einzelnen, andere Menschen zu schützen. Wer sich bei dem Satz jetzt "Na dann gute Nacht" gedacht hat, dem pflichte ich bei.

    Faktisch wäre also eine Entlassung von jeglichem Pflegepersonal, was die Impfung verweigert, in Konsequenz dazu geeignet, dass Pflegebedürftige sich selbst überlassen werden und das kann es doch auch nicht sein.

    Ein (nicht ganz ernstgemeinter) Lösungsvorschlag für dieses Dilemma: Man führt das gesamte Personal nacheinander in einen Raum mit zwei Ausgängen, die beschildert sind. Einer dieser Ausgänge führt in ein Impfzimmer, in dem die Person gegen Corona geimpft wird. Über dem anderen Ausgang steht Entlassung, aber es handelt sich in Wahrheit nur um ein normales Zimmer. Weder wird dem Personal vorher klargemacht, was auf sie zukommen wird, noch werden die geimpften und "entlassenen" Personen wieder zum Rest gelassen, bis alle durch sind. Am Ende bekommen die Geimpften alle einen Lutscher und die "Entlassenen" behalten ihren Job, kriegen aber ggf. noch einen Aufkleber auf die Stirn. Das einzige Problem hieran ist leider, dass man ja zwei Impfungen braucht. :unsure:


    Scherz beiseite, worauf ich damit eigentlich nur hinauswollte: Ich denke tatsächlich, wenn das Individuum vor die Wahl "Jobverlust vs. Impfung" gestellt wird, würde dann wohl doch der Großteil zur Impfung greifen, sofern sich das Personal vorher nicht dagegen organisiert hat. Und so zynisch es klingt, aber die Krankenhäuser und Pflegeheime haben schon lange Strategien entwickelt, damit genau das nicht passiert. Bekanntes Beispiel für die Pfleger:innen, denen das Patientenwohl am Herzen liegt: "Streiks schaden den Patienten". Das wird dann hier eben zu "Wenn ihr euch nicht impfen lasst, müssen wir euch entlassen (Vorgabe vom Land, sorry), also macht das, oder die Patienten werden darunter leiden". Schön ist aber natürlich was anderes.

    Einige haben auch Angst vor den Langzeitwirkungen. Diese haben sich in den Studien bisher noch nicht gezeigt, ausgeschlossen das es sie geben kann ist es dadurch aber auch nicht. Es ist halt ein einschneidender Schritt ggf. erst später Folgen zu erleiden die zu dem Zeitpunkt für ausgeschlossen galten. Vllt sind auch manche von Kontagan noch geprägt und daher kommt die skeptische Grundhaltung um ein Beispiel zu nennen.

    *Hier Standardkommentar einfügen, dass unter anderem wegen Contergan die heutigen Zulassungsverfahren existieren, denen sich auch die Corona-Impfstoffe stellen müssen*

    Ich kann jetzt nicht aus deinem Beitrag rauslesen, ob dir dieser Umstand bewusst ist, aber unabhängig davon handelt es sich halt auch bei diesem "schlechten Bauchgefühl" letztendlich um eine Form der Fehlinformation.


    Zum Thema Langzeit-Nebenwirkungen von Impfstoffen im Übrigen hier ein interessanter Beitrag. Die Kurzfassung ist, dass allein schon die Wahrscheinlichkeit auf unentdeckte Spätfolgen bei Impfstoffen viel geringer als bei anderen Medikamenten ist. Und das Argument des verkürzten Zulassungsverfahrens ist halt ebenfalls nicht zulässig, da in dieser Zeit eben keinerlei Testschritte übersprungen wurden. Ich weiß, solangsam wird's langweilig, aber auch hier: Wenn man hier ein überproportional hohes Risiko sieht, müsste man theoretisch der gesamten Schulmedizin (beziehungsweise deren Methoden) kritisch gegenüberstehen. Und doch würden sich wohl die meisten Impfgegner medizinisch behandeln lassen, wenn sie tödlich erkranken würden (von Vertretern der "Alternativmedizin" einmal abgesehen).


    Man kann versuchen sie zwanghaft zu entkräften, aber es ist auch einfach eine Möglichkeit auf die Personen mit irrationalen Ängsten zuzugehen anstelle sie einseitig von ihrem Standpunkt abdrängen zu wollen, sodass sie sich ernst genommen fühlen und eben nicht nur bevormundet. Das gegenseitige Verständnis fehlt halt hier leider ein bisschen.

    Selbstverständlich überzeugt man niemanden vom eigenen Standpunkt, indem man aggressiv und empathielos reagiert. Wir müssen uns aber auch der Realität stellen, dass wir es mit einer ernsten Bedrohung zu tun haben, die tagtäglich tausende Menschenleben fordert. Wenn ich bedenke, dass all das Leid der Patienten, Angehörigen und Pflegekräfte durch eine höhere Impfbereitschaft vermeidbar wäre, fällt es mir persönlich leider schwer, viel Verständnis für Menschen aufzubringen, die sich der Aufklärung komplett verschließen. Und der Mythos, man müsse nur auf solche Menschen zugehen und ihre Sorgen ernstnehmen, um diese zu einer Verhaltensänderung zu bewegen, ist halt leider letztlich nur das: Ein Mythos.

    Was ist an einer Impfpflicht verfassungsfeindlich? Oder wie meinst du das?

    So viele Länder btw haben eine Impfflicht bei verschiedenen Krankheiten, speziell für Menschen, die in das Land einreisen wollen. Das gibt es schon seit Jahrzehnten. Versteh nicht, wieso das bei Corona nicht gehen sollen, außer dass es ein reines Politikum ist.

    Haha nein, das bezog sich auf die Querdenker bzw. speziell die, die es mit der Demokratie nicht so genau nehmen. Im Bezugspost wurde polemisch eine Impfpflicht (und implizit mehr Impfstoff) vorgeschlagen, um der Radikalisierung dieser Gruppen vorzubeugen. Eine Impfpflicht für das Pflegepersonal finde ich (wenn man Allergiker von dieser ausschließt) grundsätzlich sinnvoll, sollte die Impfbereitschaft da tatsächlich so niedrig sein, wie ermittelt wurde. In so einer Position wiegt aus meiner Sicht die Verantwortung gegenüber anderen nochmal stärker als in der normalen Bevölkerung. Wenn ich in einem Altenheim liegen würde würde ich auch nicht wollen, dass ich in Kontakt mit wem komme, der nicht geimpft ist, selbst, wenn ich selbst geimpft bin. Die Wirksamkeit des Impfstoffs beträgt wie gehabt ja keine 100%, außerdem kann ich mich womöglich nicht impfen lassen.


    Hier wage ich mal die ganz Spekulative These, wobei ich mir eigentlich sehr sicher bin, dass es so ist, dass viele Leute einfach nicht

    „Versuchsperson“ für einen MRNA Impfstoff sein wollen. Da kann man noch so viel von den Medien Gutes darüber berichten lassen, diese Angst wird man mit einer Medienwirksamen Impfkampagne nicht beseitigen.

    Und wie dann, deiner Meinung nach? Wenn der mRNA-Impfstoff ein aufwändiges Zulassungsverfahren durchlaufen hat und für sicher befunden wurde, nach der Zulassung bereits an Millionen weiteren Menschen "getestet" wurde und keinerlei Indizien für unentdeckte Impfschäden festgestellt wurden, woher sollte die Impfverweigerung sonst kommen als von irrationalen Ängsten und Desinformationen, die sich über "alternative Medien" verbreitet und festgesetzt haben? Und was sonst sollte dagegen helfen, wenn nicht Aufklärung?


    Auch halte ich nichts davon auf die sogenannten „Fake News“ verantwortlich zu machen, welche auch immer das in diesem Fall sein sollen, wo doch eigentlich alle Qualitätsmedien sowieso eine einheitliche Linie im Augenblick fahren und Kritik bis vor kurzem eigentlich nur der Bild Zeitung vorbehalten war. Die sogenannten „Fake News“ haben sicher in Deutschland nicht den Marktanteil, denn er glaubt, dass sie haben. Im ernst? Meint er Quelle Facebook oder was? Aber ist halt leichter bei anderen die Fehler zu suchen. Damit macht er sich eigentlich total lächerlich.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass "Quelle Facebook" gemeint ist, wobei man natürlich Mundpropaganda zwischen Familie und Freunden ebenfalls nicht unterschätzen darf. Ich würde dir an dieser Stelle ganz gerne ein paar "alternative" Youtube-Kanäle und deren Abonennten- sowie Viewzahlen nennen, um deine Aussage bezüglich "Marktanteil" zu widerlegen, aber solchen Leuten soll hier keine Plattform geboten werden.


    Da hilft eigentlich nur eine Lösung, und zwar ein Impfstoff der auf dem herkömmlichen Prinzip funktioniert, und man sich diesen selbst aussuchen könnte. Gerade als Vorsitzender einer Konservativen Partei sollte er diese Ansicht definitiv schon mal gehört haben. Und es gäbe auch so eine einfache Lösung dafür.

    Ich persönlich fände eine Wahlmöglichkeit wohl auch besser, aber kann auch die Argumente dagegen verstehen. Ich bezweifle allerdings auch, dass ein konventioneller Impfstoff viele Leute dann doch dazu bewegen würde, sich zu impfen. Die Argumente mit dem verkürzten Zulassungsverfahren sind identisch, außerdem kann man aus "mRNA-Impfstoffe sind potenziell sogar sicherer als konventionelle Vakzine" ziemlich einfach auch ein Argument im Stil von "Der mRNA-Impfstoff war schon gefährlich, der neue Lebendimpfstoff ist noch schlimmer!!" bauen.


    Ferner finde ich es auch scheinheilig, dass aus seiner Sicht der Ethikrat Vorschläge machen soll für welche Gruppen eine Impflicht denkbar wäre. Wäre sowas nicht sowieso Aufgabe der ständigen Impfkomission gewesen?

    Meiner Kenntnis nach spricht die STIKO nur Impfempfehlungen auf Basis empirischer Daten aus, ethische Faktoren spielen da eine untergeordnete (oder keine?) Rolle. Insofern ist es soweit ich das sehe doch schon korrekt, den Ethikrat dazu zu befragen.


    Ich persönlich halte nichts davon lieber einen „Ethikrat“ anstelle des gewählten Parlaments in den Fach-Ausschüssen, darüber beraten zu lassen.

    Wer sagt denn, dass nicht beides geht? Es erscheint eigentlich sogar sinnvoll, zuerst ein weitestgehend unabhängiges Gremium darüber beraten zu lassen, damit man anschließend auf parlamentarischer Ebene darüber diskutieren kann.


    Also ich persönlich finde solche Aktionen immer befremdlich, wenn sich „Prominente“ für etwas politisch instrumentalisieren lassen, sonst aber diesbezüglich keine Meinung abgeben. Impfungen kann man auch mit einer Kochsalzlösung „faken“, von dem her ob das wirklich die Glaubwürdigkeit erhöhen würde und die Bereitschaft, die eigentlich sowieso schon recht hoch ist, weiter steigert halte ich für fraglich.

    Die USA, so ziemlich das Ursprungsland der Impfgegner-Community (und nebenbei bemerkt das Land, über das man sich immer mit seiner gewohnt deutschen Arroganz lustig macht), hat aktuell eine höhere Impfbereitschaft als Deutschland. Diese Kampagnen haben nach ersten Schätzungen ziemlich sicher einen Beitrag dazu geleistet, dass sich um Einiges mehr Menschen haben impfen lassen. Vorschlag zur Güte: Wenn jemand nicht glaubt, dass das Mittel in der Spritze echt ist, kann es ja anstelle dessen dem Zweifelnden verabreicht werden.


    Ich weiß auch gar nicht was die Impfkampagnen sollen, wenn noch nicht mal genug Impfstoff für die bereits Willigen zur Verfügung steht.

    Wenn du Zahnschmerzen hast, gehst du dann direkt zum Zahnarzt oder wartest du damit, bis diese unerträglich werden? Nur weil noch nicht genug Impfstoff zur Verfügung steht bedeutet das nicht, dass man nicht jetzt schon dem Problem mit der niedrigen Impfbereitschaft entgegen wirken könnte beziehungsweise sollte. Je länger sich sowas als akzeptable Meinung festsetzt, desto schwerer ist es eben auch, das wieder aus den Leuten rauszubekommen.

    Gucky Was genau hat die zunehmende Radikalisierung der Querdenker-Leute jetzt mit zu wenig Impfstoff zu tun? Die Impfung enthält leider nur das was draufsteht, kein Mittel gegen Verfassungsfeindlichkeit.

    Wie immer bei Demonstrationen, ein paar waren wieder zu extrem, und haben es gestürmt. Man muss aber auch bedenken bei Amerikanischen Demonstranten ist es Gang und Gebe alles zu zerstören, was sich ihnen in den weg stellt, ob es Sinn macht oder nicht.

    Ich würde den Vorfall da ungerne mit "normalen" Demonstrationen gleichsetzen wollen. Es hat sich da nicht nur um ein "paar" Einzeltäter gehandelt. Die Leute, die da vors Capitol gelaufen sind, sind effektiv dem Aufruf von Trump gefolgt, sich die Wahl "zurückzuholen". Selbst wenn Trump im Nachhinein beteuert hat, die Demonstranten sollen doch bitte friedlich bleiben, haben die Tweets davor eine sehr deutliche Sprache gesprochen und lassen eigentlich nur einen Schluss zu, nämlich, dass es von Anfang an das Ziel des Aufmarsches war, das Capitol zu stürmen. Der vergleichsweise hohe Anteil von Rechtsextremisten unter den Protestierenden ist ein weiterer Indikator dafür, dass es sich da nicht gerade um eine demokratieliebende Strömung gehandelt hat.

    Kann mir wer erklären, wie die Mutation aus GB noch ansteckender sein soll?

    Dachte, COVID-19 wäre bereits hochgradig ansteckend.

    Nunja, da ist schon noch Luft nach oben. Die Basisreproduktionszahl (R0) wird laut RKI bei SARS-CoV-2 aktuell auf rund 3,3 bis 3,8 geschätzt, bedeutet ohne Gegenmaßnahmen würde ein Mensch im Schnitt 3 bis 4 weitere Menschen anstecken. Zum Vergleich: Die Masern liegen ca. bei 15. Das ist auch der Grund, warum man zum Erreichen der Herdenimmunität bei Corona "nur" eine Impfrate von ca. 65% benötigt, wir bei den Masern da aber schon von 95% sprechen.

    Die Situation als "scheiße" zu bezeichnen, wäre noch untertrieben.


    EDIT, um dem Beitrag wenigstens noch etwas Inhalt mitzugeben: Besagtes Krankenhaus ist eine Klinik in Sachsen. Bei betroffenen Patienten wurde versucht, diese auf andere Krankenhäuser zu verlegen, was jedoch teilweise nicht geklappt hat beziehungsweise nicht schnell genug ging.