Beiträge von Quartos

    Was btw. ziemlich erschreckend ist, wenn man so darüber nachdenkt. Bei diesem Thema wird Mädchen/jungen Frauen sehr oft vorgetragen, wie sie sich "schützen" sollen. Wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Dinge mir im Laufe des Lebens als gut gemeinte Tipps gegeben wurden … Oder was ich halt für Aussagen bezüglich anderer Mädchen, denen vielleicht sogar was bereits widerfahren ist, gehört habe. Zusätzlich zu den beiden Aussagen von Alaiya habe ich es auch oft genug gehört, dass man nicht alleine mit einem Mann (und ich rede nicht von fremden, sondern guten Freunden, die man kennt) im Zimmer/Auto/Haus/whatever bleiben soll. Weil wenn was passiert, wird das durchaus als Argument gegen dich gehalten "Was hast du mit ihm alleine gemacht, wenn du nichts von ihm wolltest". Das ist Gott sei Dank schon etwas auf dem Rückzug und imo eher Teil der vorherigen Generation. Dennoch, letztendlich impliziert man mit sowas, dass Männer dich jederzeit anfallen könnten und man Vorsichtsmaßnahmen treffen muss. Was mit Victim-Shaming endet, wenn etwas passiert ist, fängt mit Sexismus gegenüber Männern an, bevor es überhaupt passiert. Eigentlich richtig krank.

    Klar, Victim Shaming ist natürlich Blödsinn. Auf der anderen Seite steht halt der Fakt, dass es mehr männliche Sexualstraftäter gibt und die Wahrscheinlichkeit steigt, Opfer einer solchen Person zu werden, wenn man weniger anzieht (Siehe EDIT). Würde ich jetzt nicht als "Sexismus gegenüber Männern" bezeichnen, sofern man es nicht übertreibt und das Problem größer macht, als es eigentlich ist (Deine Beispiele fallen da zum Beispiel klar in die Negativ-Kategorie). Ich wollte im Prinzip nur darauf hinaus, dass es nicht unbedingt sexistisch sein muss, wenn man sich als Mann Sorgen um eine Frau macht oder ihr stärker aushilft, aus welchen Gründen auch immer. Ich finde es halt blöd, dass irgendwelchen Menschen böse Absichten deswegen unterstellt werden. Wenn ich mich dann als Konsequenz daraus wie ein Arsch verhalte ist ja auch Niemandem geholfen.


    Finde ich ja auch nicht gut. Es hilft aber auch nicht, sofort auf die Barrikaden zu steigen, wenn die Begriffe fallen, weil sie eben auch Teil einer sachlichen Diskussion sind.

    Klar, da bin ich ganz bei dir. Das ist halt das Problem mit der Radikalisierung solcher Begriffe, sowas steht, wie du schon erwähnt hast, einem vernünftigen Diskurs im Weg.

    Was ist schlimmer? Im Internet lesen zu müssen #menaretrash oder jeden Tag mit der Angst vergewaltigt werden zu werden leben zu müssen? Was ist schlimmer? #menaretrash oder die Gewalt, die viele Männer jeden Tag an Frauen verüben? Was ist schlimmer? #menaretrash oder die Tatsache, dass in einigen Ländern mehr als die Hälfte aller Frauen regelmäßig sexualisierte Gewalt erfahren?

    Du willst also Unrecht mit Unrecht bekämpfen? Moralisch mehr als fragwürdig, unabhängig davon, was das größere Unrecht ist.


    Es hat mit Männern zu tun, die sich zwar empathisch zeigen, am Ende aber doch meinen, dass frau besser aufpassen solle, dass sie nicht zu viel trinkt oder zu wenig trägt.

    Zu wenig? Ich gehe mal nachfolgend davon aus, du meinst zu viel, andernfalls bitte korrigieren. Also: Was genau ist hieran jetzt so gravierend? Frauen können tendentiell weniger Muskelmasse aufbauen und vertragen aufgrund ihrer Statur weniger Alkohol als Männer. Das ist kein Sexismus, das sind biologische Fakten (Und bevor der Strohmann aufkommt: Mir ist schon klar, dass es sich dabei um eine statistische Verteilung handelt und nicht jede Frau in der Hinsicht gleich ist). Wenn ich nun also zum Beispiel einer Frau dabei helfe, etwas zu tragen, dann ist das keine freundliche Geste von mir, sondern Trash-Verhalten? Und wenn ich merke, dass eine Frau genug getrunken hat und ich sie davon abhalte mehr zu trinken, ist das auch sexistisches Verhalten oder dergleichen? Weil Männer ja mehr trinken können? Obwohl ich das selbe Prinzip auch bei Männern an den Tag legen würde?


    Seit wann ist es sexistisch geworden, aufeinander zu achten und die Handicaps anderer zu berücksichtigen? Ist nicht genau sowas eigentlich das, was der Neo-Feminismus anstrebt? Equality of Outcome anstelle von Equality of Opportunity?


    EDIT: Ich bin darauf hingewiesen worden, dass mit "zu wenig trägt" der Kleidungsstil gemeint ist. Mein Fehler, ändert aber an der Kernaussage nicht wirklich was. Selbstredend sollte (in dem Kontext) Niemandem vorgeschrieben werden, was er wann wie anziehen sollte. Aber wenn ich um den Fakt Bescheid weiß, dass es eben Sexualstraftäter gibt und mit knapper Kleidung als Frau die Wahrscheinlichkeit höher ist, Opfer einer solchen Person zu werden, ist es dann wirklich so verwerflich, wenn ich mir da dann auch mehr Sorgen mache? Die Welt ist in dem Moment halt leider so, wie sie ist. Mir wäre es auch lieber, wenn das unbeschwerter wäre.


    Es hat mit Männern zu tun, die sagen, man würde die falschen Schwerpunkte setzen, wenn man sich über Objektivizierung von Frauen beklagt, die sagen, man sollte sich erst einmal darum kümmern, dass keine Frauen in Afrika mehr beschnitten werden und wir erst dann über das "kleine Bisschen Unterschied im Westen" reden können.

    Es ist natürlich auch hier falsch, Unrecht mit größerem Unrecht relativieren zu wollen. Dennoch: Würde man sich zunächst auf den Sexismus in der dritten Welt und den Schwellenländern konzentrieren, würde man der Menschheit einen größeren Dienst erweisen, als wenn man in der westlichen Welt über langatmige Prozesse versucht, den Gender Pay Gap abzubauen. Solche Aussagen stammen daher, dass wir heutzutage eine große Dissonanz zwischen der Radikalität des neuen Feminismus und dem Lebensstandard der Frauen in der westlichen Welt erleben. Wenn bloßes Ansprechen einer Frau bereits als Rape klassifiziert wird, wird die Bewegung eben dadurch ins Lächerliche gezogen und als "unnötig" verstanden. Was ich mitunter nur unterschreiben kann. Wir brauchen keine Bewegung, die mit irgendwelchen Buzzwords um sich wirft und ihre Ideologie dadurch verbreitet, dass sie andere Meinungen mit "mansplaining" oder dergleichen untergräbt. Wir brauchen eine Bewegung, die ernsthaft an der Gleichberechtigung der Geschlechter interessiert ist. Der "gemäßigte" Flügel des neuen Feminismus ist das vielleicht auch, wird aber durch den Rest in ein schlechtes Licht gerückt. Insofern ist auch #menaretrash als schädlich einzuordnen. Damit werden definitiv keine Brücken gebaut.


    Es hat damit zu tun, dass die USA einen Präsidenten haben, der öffentlich damit angegeben hat, Frauen zu vergewaltigen, dass dort ein neuer Supreme Justice erhoben wird, der wahrscheinlich mehrfach versucht hat, Frauen zu vergewaltigen, es vielleicht sogar mehrfach tatsächlich getan hat, damit, dass Deutschland einen verfickten Innenminister hat, der lange Zeit vertreten hat, dass ein Ehemann seine Ehefrau nicht vergewaltigen könnte, damit, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau unter der Behandlung eines männlichen Arztes stirbt, um ein vielfaches steigt, damit, dass Frauen weltweit der Zugang zu Verhütung schwer gemacht, gleichzeitig aber in ihre Verantwortung gegeben wird, damit, dass Männer noch immer glauben, die Körper von Frauen kontrollieren zu müssen.

    Ich würde sehr gerne die Studie zu der Arztgeschichte sehen, da mir unbekannt. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass irgendein Arzt bewusst einen Menschen sterben lassen würde (außer er hat entsprechende psychische Probleme, was aber wohl kaum auf den Großteil der Ärzteschaft zutreffen wird). Wenn, dann handelt es sich da um unterbewusste Faktoren und/oder darum, dass Ärztinnen auch die weibliche Anatomie besser kennen. Gibt es auch eine Untersuchung dazu, ob die Sterblichkeitsraten von Männern bei Ärztinnen höher sind?


    Zur Verhütung: Hast du vielleicht schon mal daran gedacht, dass das auch medizinische Gründe haben könnte? Mir ist bekannt, dass mehr Geld in die Forschung zu weiblicher Verhütung gesteckt wurde. Aber glaubst du wirklich, dass der Ursprung im Sexismus liegt? Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich würde mich über mehr Verhütungsmöglichkeiten für den Mann freuen.


    War der letzte Teil ein Freudscher Versprecher? "Männer glauben". Also ich glaube nicht. Ich will dir da nicht zu nahe treten, aber auch schon der Abschnitt davor wirkte auf mich nicht frei von Vorurteilen und Verallgemeinerungen. In etwa so, wie es auch der menaretrash-Hashtag ist.


    Zum Rest: Hast du vollkommen recht, sind alles recht ernste Probleme und kommt (wenn wir bei den Politikern sind) insbesondere vom politischen Ruck nach Rechts in der Welt. Man sollte aber nicht vergessen, dass die aufgelisteten Personen nicht (ausschließlich) aufgrund ihrer Haltung gegenüber Frauen in ihre Position gewählt wurden. Ich bin mir zum Beispiel sicher, dass ein Großteil der Bevölkerung das mit Seehofer nicht mal weiß bzw. vergessen hat. Bei Trump ist das schon eher diskutabel. Dennoch, auch hier listest du im Prinzip nur Dinge auf, die die Verwendung von #menaretrash rechtfertigen sollen. Das das so nicht hinhauen kann und eventuell sogar schädlich ist, habe ich weiter oben schon dargelegt.


    Der individuelle Sexismus ist nicht das Problem. Mit individuellem Sexismus käme jeder klar. Manche Leute haben Vorurteile gegenüber Leute mit blauen Augen, gegenüber bestimmten Berufsgruppen, gegenüber was auch immer. Damit kommt man klar. Ja, es mag für den Moment doof sein, aber das ist es eben: Ein momentaner Zustand. Wenn dich jemand aus irgendwelchen Gründen scheiße behandelt, dann kommst du damit klar. Du kannst der Person aus dem Weg gehen. Strukturelle Probleme sind jedoch anders. Strukturelle Probleme bedeuten, dass du egal, wo du hingehst, damit rechnen musst, selbst bei Leuten, die vorgeben, sich für deine Rechte einzusetzen. Strukturelle Probleme heißen, dass Betroffene (vor allem diejenigen, die doppelt betroffen sind, wie women of color) immer wieder Angst haben müssen.

    "Individueller Sexismus" = Vorurteile gegenüber Leute mit blauen Augen? Wat?


    Die Differenzierung zwischen strukturellen Problemen und sonstigen Vorurteilen haut nicht wirklich hin. Ich kann deine Kernaussage verstehen, will aber dennoch erwähnen, dass auch Vorurteile, die nicht Bestandteil des Systems (Das muss mitunter auch erstmal definiert werden) sind, ernsthafte Probleme für bestimmte Personen(gruppen) bieten können. Verzeih, wenn ich dir da unrecht tue, ich fühle mich bei solchen Aussagen nur an Argumente à la "Es kann keinen Rassismus gegen Weiße geben" erinnert. Du kannst nicht die Probleme anderer Menschen ausklammern bzw. als weniger wichtig oder harmloser deklarieren, nur weil sie nicht deiner eigenen Gruppierung angehören. Der Trend hin zu einer Denkweise in "group identities" ist bedenklich und zeugt leider davon, dass es Teilen des neuen Feminismus nicht wirklich um Gleichbehandlung geht, sondern um das Pushen der eigenen Zugehörigkeitsgruppe.


    [...] Finde ich persönlich auch ziemlich negativ, weil diese Leute einem oft die gesamte Diskussion erschweren und vom eigentlichen Punkt ablenken.

    Das hier ist mMn der Knackpunkt: "cis-white-male" oder dergleichen sind schon länger zu Buzzwords verkommen, die in feministischen Kreisen gerne verwendet werden, wenn "die Anderen", bzw. "die Bösen" gemeint sind. Mit #menaretrash ist es im Prinzip genau das Gleiche, nur offensichtlicher. Und wenn mich jemand aufgrund meiner Hautfarbe, meines Geschlechtes oder meiner Sexualität diffamiert und irgendeiner Gruppe zuordnet, was ist das dann? Will ich dann überhaupt noch eine sachliche Diskussion mit dieser Person führen? Ich habe da den Eindruck, als würden manche Verwender solcher Wörter nicht einmal merken, dass sie damit zu genau dem werden, was sie ja eigentlich hassen.

    Nur eine kurze Begriffserklärung:


    Cheat = Das Pokémon verfügt über Werte, die bei legalen Pokémon (Also solche, welche durch das Spiel generiert wurden bzw. im Spiel erhältlich sind) nicht möglich sind. Ein Beispiel: Esverfügt über einen Pokéball, in dem es eigentlich nicht gefangen werden kann (Siehe auch diese Ballliste).

    Hack = Das Pokémon wurde künstlich erstellt, verfügt aber über mögliche Werte und ist dementsprechend nicht von diesen zu unterscheiden.


    Wie man sich schon vorstellen kann ist es weitaus schwieriger, Hacks zu erkennen. Um das zu schaffen bedarf es anderer, "äußerer" Kriterien. Man kann zum Beispiel ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass das vorliegende Pokémon existiert. Ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, kann man sich sehr sicher sein, dass es sich um einen Hack handelt. Hier findet sich übrigens eine sehr ausführliche Erklärung zu den ganzen Definitionen und weitere Details.


    Aber, um nochmal auf den Kern der Frage zurückzukommen: Man sollte sich da natürlich keine Illusionen machen. Während ein Cheat zwar immer erkennbar ist, können weit nicht alle Hacks zuverlässig identifiziert werden, wahrscheinlich eher noch die Minderheit. Wie bei praktisch jedem Austausch von digitalen Gütern gilt daher, dass man sich vertrauenswürdige Tauschpartner suchen sollte.

    Akatsuki


    Zum align-Code: Ich sollte vielleicht konkretisieren, was ich mit "umwandeln" meine. Nämlich, dass auch nach dem Update noch Posts mit dem align-Code gibt, obwohl ja der zugehörige HTML-Tag existiert. Siehe dazu auch den verlinkten Post, sofern er mittlerweile nicht schon wieder korrigiert wurde.


    Zum Fehler mit der HTML-Ansicht: Kann das unter der neusten Forefox-Version ohne Addons weiter reproduzieren, auch an verschiedenen Rechnern unter Windows 10. Mal genauer beschrieben:


    a) Schreibe in das Antwortfeld unterhalb dieses Threads in der normalen Ansicht den Text "Hallo".

    b) Klicke auf Vorschau. Resultat: "Hallo".

    c) Wechsle in die HTML-Ansicht, schreibe " Welt" hinter "Hallo".

    d) Klicke auf Vorschau. Resultat: "Hallo".

    Alles Fehler, die den Editor betreffen:

    • Tabellen werden, anders als Listen, nicht sauber eingerückt. Reproduktion: Tabelle über die Editorfunktion einfügen und in die Quellcode-Ansicht wechseln.
      Aker: Fehlermeldungen zu WBB5
    • Der background-Code funktioniert nicht in Kombination mit HTML, aber noch mit z.B. dem align-Code (siehe 1).
    • der align-Code wird innerhalb von Tabellen nicht korrekt umgewandelt (siehe 2).
      Aker: Fehlermeldungen zu WBB5
    • Wird in der Quellcode-Ansicht Text geschrieben und dann die Vorschau-Funktion betätigt, wird dieser Text nicht in der Vorschau angezeigt. Wechselt man in die normale Ansicht und klickt dann auf Vorschau, werden die Änderungen normal angezeigt (so gewollt?).
      Aker: Fehlermeldungen zu WBB5
    • (Beim Verfassen dieses Posts passiert) Text wird in der normalen Ansicht zentriert angezeigt, obwohl nichts davon im Quellcode oder der Vorschau zu sehen ist. Reproduktion: Wüsste ich selber gerne. Ich habe den Post geschrieben und in der letzten Zeile "Zentrieren" ausgewählt. Daraufhin ist der gesamte darüberliegende Post ebenfalls zentriert worden. Als ich dann wieder linksbündig ausgewählt habe, ist nichts passiert. Musste die Seite neu laden. Der Fehler tritt danach nicht erneut auf. Unabhängig davon scheinen aber auch andere Leute schon mal davon betroffen gewesen zu sein.
      Aker: Fehlermeldungen zu WBB5

    Alles getestet unter der neusten Firefox-Version, scheint aber weitestgehend unabhängig vom verwendeten Browser zu sein.

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    1. Bin ich der Meinung, kann man, sofern man cheats nutzt, nicht wirklich sagen, ob man gut mit seinen pokemon kämpfen kann.

    Warum? Will man mit Pokémon online kämpfen, werden diese vorher geprüft. Der Algorithmus dahinter ist ziemlich blöd, aber schaut immerhin, ob sich auf dem Pokémon nicht legale Statuswerte befinden, also solche, die unter keinen Umständen von einem normalen Spieler erreicht werden können. Solche Pokémon werden recht zuverlässig gefunden und gefiltert. Dadurch und dass mittlerweile jeder normale Spieler über zahlreiche Mechanismen die Statuswerte seiner Pokémon ebenfalls maximieren kann, haben Cheater und normale Spieler online innerhalb eines Matches zumindest die gleichen Bedingungen. Es gewinnt in Pokémon also niemand ein ernsthaftes Match, weil er cheatet. Ich will da aber natürlich nichts dran verteidigen, nur sagen, dass die Vorteile von Cheatern in Pokémon glücklicherweise geringer geworden sind.

    Verstehe offen gesprochen gar nicht, wie man überhaupt darauf kommen kann Gelb und Kristall in diese Diskussion miteinzubeziehen. Klar, diese Spiele brachten damals auch schon wenig Neuerungen im Vergleich zu den anderen Spielen. Damals war aber eben auch die Videospielindustrie noch eine komplett andere. Während es damals noch (wirtschaftlich gesehen) legitim war, eine derartige Special Pikachu Edition auf den Markt zu bringen, weil die Leute eben aufgrund des Anime darauf abgefahren sind, hat Gamefreak mit USUM auf Granit gebissen. Der Grund hierfür ist wohl: Die Käufer sind anspruchsvoller geworden und haben von USUM mehr erwartet, als es letztendlich war.


    Und warum? Zum Beispiel weil S2/W2 gezeigt haben, dass eine "Zusatzedition" eben nicht nur ein paar leichte Abwandlungen sein müssen, sondern auch echten Mehrwert bringen können. Weil damals noch Masuda sagte, man wolle den Spielern bei weiteren Editionen zukünftig etwas bieten und nicht auf dieses alte und faule Erweiterungsprinzip wie bei früheren Zusatzeditionen setzen. Weil seit S/M viel Zeit vergangen ist und die Ingame-Footage dann letztlich so gut und frisch aussah, dass man eigentlich von einem guten Spiel ausgehen musste. Weil das Endresultat dann eben nicht das war, was letztendlich impliziert und irgendwo auch versprochen wurde.


    Ist es legitim, dass die Spieler anspruchsvoller geworden sind? Hat ja früher auch keinen gestört? Meiner Meinung nach ist das nicht nur legitim, sondern lange schon dringend notwendig gewesen. Natürlich wird Pokémon als Marke hoffnungslos ausgeschlachtet, das wurde sie schon immer. USUM war nun das Signal, dass eben doch nicht alles geht. Ein Spiel, das sich durch und durch so anfühlt, als wäre es einfach nur faul zusammengebaut und hingeklatscht worden (Man beachte allein die fehlerhaften Textboxen. Sowas gab es in dem Ausmaß noch nie), kommt heutzutage glücklicherweise einfach nicht mehr so gut bei den Käufern an.


    Mein persönlicher Tipp wäre, dass Gamefreak den Großteil ihres Entwicklungsteams einfach auf den ersten Switch-Teil gerichtet hat, während USUM ein verhältnismäßig kleiner Kreis war. Anders ist für mich zumindest nicht erklärbar, wie man bei so vielen Ressourcen und so viel Zeit nur ein so minderwertiges Endresultat produzieren kann.

    Ja , da hast du total recht
    und teilweise ist Nintendo sogar selbst schuld . Die meisten Event Pkm sind schier unerreichbar (wenn man nicht Mitglied bei Bisaboard ist ) und da wundert man sich wenn gecheatet wird

    Ich gehe zuerst mal auf das von dir Zitierte ein, da du dem ja zuzustimmen scheinst.


    Erstens: Nein, Cheater investieren keine Mühe darin, sich Pokémon zu machen. Zumindest nicht mehr als ehrliche Spieler. Würde Cheaten mehr Aufwand bedeuten, würde doch wohl auch keiner cheaten, oder?


    Zweitens: Aus "Erstens" ergibt sich, dass ehrlichen Spielern der Spielspaß verdorben wird, wenn sie ein eindeutig gecheatetes Pokémon erhalten. Denn ehrliche Spieler stecken Aufwand in ihre Pokémon und erhalten dann im Gegenzug ein Pokémon, für das so gut wie kein Aufwand betrieben wurde und dementsprechend wertlos ist.


    Drittens, und da gehe ich auf deine eigene Aussage ein: Event Pokémon sind nicht "schier unerreichbar", zumindest nicht, wenn es dir nur darum geht den Pokédex zu vervollständigen. Es gab nun schon so viele Verteilungen aller Event-Pokémon. Investiert man etwas Mühe, bekommt man die früher oder später hinterhergeworfen. Mal ganz davon abgesehen, dass man über die Zeit hinweg sowieso alle bekommt, wenn man einfach die Verteilungen mitmacht. Online-Verteilungen sind heutzutage für niemanden mehr ein Problem und Seriencodes kann man sich entweder holen oder für eine geringe Gegenleistung ertauschen. Dieses Argument war vielleicht früher noch zulässig, als Verteilungen wirklich noch selten waren. Mittlerweile ist das obsolet.

    Dennoch; man müsste schon ziemlich ... sagen wir; verwegen sein,
    um ein Enton mit einem Meisterball zu fangen ...

    Da es theoretisch möglich ist, ein Enton in einem Meisterballl zu fangen, würde es sich bei dem Pokémon um keinen Cheat handeln. Dabei bitte beachten, dass der Begriff Cheat bei Pokémon eigens definiert ist. Erst, wenn die vorliegende Wertekombination bei einem Pokémon gar nicht möglich ist, wäre es ein Cheat. Wäre das Enton beispielsweise aus einem Ei geschlüpft und im Meisterball, würde es sich um einen Cheat handeln, da der Meisterball bei der Zucht nicht vererbt werden kann.


    Was du hier meinst wäre eher dem Wort "Hack" zuzuschreiben. Bedeutet, dass die Werte des Pokémon legal sind, das Pokémon aber dennoch künstlich erzeugt wurde. Da man hierfür keine eindeutigen Beweise haben kann, stellt man zum Beispiel Wahrscheinlichkeitsrechnungen auf (so wie du das in deinem Beispiel indirekt ja auch getan hast). Beispielsweise sind wildgefangene Shinies mit perfekten Statuswerten zwar theoretisch möglich, praktisch ist es aber wahrscheinlicher, im Lotto zu gewinnen.


    Im Fall deines Enton alllein würde ich persönlich aber noch nicht von einem Hack sprechen. Du musst bedenken, dass es Möglichkeiten gibt, Items zu klonen (Ob klonen nun als legitim oder nicht legitim angesehen werden sollte ist eine andere Frage). Außerdem hält mich als Spieler ja nichts davon ab, einen Meisterball auf ein Enton zu werfen. Wäre zwar blöd, aber ich könnte es tun. Um einem perfekten Shiny über den Weg zu laufen bräuchte ich jedoch eine ziemliche Weile. Und noch dazu: Niemand würde sich die Mühe machen, ein stinknormales Enton künstlich zu erstellen. Man kann sich natürlich Meisterbälle ercheaten, ohne Frage, das steht immer im Raum. Wird ein Enton dann in einem ercheateten Meisterball gefangen, ist das nach üblichen Standards auch nicht legitim. Da irgendwo eine Grenze zu ziehen und ein Pokémon als Hack zu brandmarken ist aber sehr schwer, wenn nicht unmöglich.

    per definition: Rätsel = Aufgabe, die durch Denken gelöst werden muss.
    das heißt mit sämtlichen hilfsmittel sollte es mir möglich sein, das gestellte rätsel durch pure kombinatorik auch lösen zu können.
    das wäre ansatzweise vergleichbar mit einem mathelehrer, der irgendeine aufgabe von einem thema erstellt und nun soll man diese lösen, ohne ein mathebuch zu haben.

    Erstens ist die Kausalität deiner Argumentation falsch.


    Definition von Rätsel:
    "eine spielerische (manchmal schwierige) Denkaufgabe, bei der jmd. eine Lösung finden oder erraten muss."


    Hieraus folgt nicht, dass das Rätsel durch "pure Kombinatorik" lösbar sein muss, das ist keine notwendige Bedingung. Nach obiger Definition müssen die Hinweise des Rätsels nicht einmal zwangsweise zu einer eindeutigen Lösung führen, siehe "erraten".


    Hieraus folgt zweitens: Wenn du sagst, das Rätsel muss mit sämtlichen Hilfsmitteln lösbar sein, dann ist das erstmal ein eigener Anspruch, den du an die Aktion hier stellst. Durchaus ein Anspruch, den die meisten wohl teilen auch teilen werden. Jedoch stellt sich mir hierbei die Frage nach der Definition von "allen Hilfsmitteln". Womit, glaubst du, arbeiten denn die Checker? Protip: Die haben keine eigene Suchmaschine. Es gibt internes Wissen, das man als normaler Nutzer nur sehr schwer oder schon gar nicht mehr finden kann, das ist korrekt. Wird hier aber auch nicht abgefragt. Sämtliche Ressourcen, die für die Lösung der Rätsel benötigt werden, findet man entweder nach einer vergleichsweise kurzen Google-Suche oder in den mehrfach verlinkten Nachschlagewerken. Vorausgesetzt natürlich, man kann diese auch bedienen. Hört sich gerade böser an, als es eigentlich gemeint ist. Aber ich denke mal es ist nachvollziehbar, dass man bei der Rätsel-Erstellung keine Rücksicht auf das Quellenverständnis aller User nehmen kann, andererseits driftet man sehr schnell in die Trivialität ab.


    Und dadurch ist auch drittens dein Vergleich (wenn man nun unbedingt einen ziehen muss) falsch gewählt: Es ist nicht so, dass dir Hilfsmittel entzogen wurden. Vergleich das wenn überhaupt eher mit einem Mathe-Modul an der Uni. Du hast ein Skript (Checking-Guide) sowie Tabellen und Nachschlagewerke, um nicht alles selber lösen zu müssen (Verlinkte Websites und so weiter). Mit diesen Hilfen sollst du nun eine Übungsaufgabe (Checking-Rätsel) lösen. Simple as that. Soweit ich weiß bist du Student und hast auch schon mal Mathe gehört. Dementsprechend: Kennst du das, wenn du eine Übungsaufgabe lösen musst, du die gerade benötigte (und eigentlich simple) Vereinfachung aber zuerst nicht findest und es Einiges an Zeit benötigt, bis du dann endlich mal darüber stolperst? Genau das ist dir hier passiert. Kommt in den besten Familien vor. Ist aber eben auch kein Grund, sich beim Übungsleiter zu beschweren.

    Wenn ich das bisher richtig verstehe, soll es 5 Lable-Gruppen geben (die ersten 4 wie grade genannt - das 5. noch offen) und aus jeder gruppe kann man eines auswählen? Warum dann nicht in jeder Lable-Gruppe alle möglichkeiten anbieten? Dann könnte man auch seltener genutzte Labels hinzufügen, wie z.B. DV-Shinys oder RNG-Service.

    Funktioniert nicht. Nehmen wir mal an, jemand möchte die Basare nach "Events" filtern. Diese Person müsste dann die folgenden möglichen Permutationen der Label durchgehen:


    Events/none/none/none/none
    none/Events/none/none/none
    none/none/Events/none/none
    none/none/none/Events/none
    none/none/none/none/Events


    wobei "none" für beliebiges Label steht. Deswegen braucht bei diesem System jedes Label auch eine eigene Labelgruppe. Je mehr Redundanz unter den Label, desto mehr Kombinationsmöglichkeiten für die selbe Sache. Die Zahl der möglichen Kombinationen sollte bei einem guten System 1 betragen.




    Apropos Redundanz: Mir ist vorher aufgefallen, dass Generationslabel bestimmte Probleme aufweisen und das spätestens bei Generation 8 Problematisch werden könnte. Nehmen wir an, Generation 8 existiert und man kann auf Generation 6 und 7 noch immer tauschen. Welche Label ergeben sich daraus?


    Gen 6
    Gen 7
    Gen 8
    Gen 6/7
    Gen 6/8
    Gen 7/8
    Gen 6/7/8


    Daraus folgt unmittelbar Problem 1: Ziemlich viele unterschiedliche Label, relativ kompliziert in der Handhabe.
    Für Problem 2 das übliche Beispiel: Jemand möchte die Basare nach Generation 6 filtern. Wie oft müsste er dafür suchen? Antwort: 4mal. Gen 6, Gen 6/7, Gen 6/8, Gen 6/7/8. -> Zu viele Kombinationsmöglichkeiten.


    Ich persönlich hätte prinzipiell nichts gegen Generations-Label, vorallem da sich diese hier vermehrt gewünscht wurden. Mit nur Generation 6 und nur Generation 7 wäre es noch verkraftbar, da gibt es immer nur 2 Kombinationsmöglichkeiten. Ich hätte einen möglichen Lösungsvorschlag: Man verzichtet auf die Aufteilung der Generationen und führt in Gruppe 5 einfach nur das Label "(Auch) Gen 6" o.Ä. ein. Bei Release von Generation 8 kann man das dann umbenennen und noch Gen 7 dazubasteln usw, ich denke mal ihr versteht meine Idee.


    Und noch ein abschließender Gedanke zu den anderen zwei Gruppen, die noch ausstünden, sprich Normalos und Items. Ich würde zwar fast sagen Items brauchen kein eigenes Label, aber dadurch könnte man theoretisch unendlich viele reine Itembasare eröffnen, weil Labels hier die einzige Limitierung darstellen. Bei Normalos ist es ähnlich. Ich würde daher vorschlagen, dass man Items und Normalos zu den Ballpokémon dazupackt, schlicht weil Ballpokémon streng genommen auch Normalos sind. Sähe dann labeltechnisch so aus:


    Normal/Ballpokémon | Shiny | Event | DV-Pokémon | (Auch) Gen 6


    Wenn jemand einen Itembasar aufmachen wollen würde, müsste er das Normal/Ballpokémon-Label verbraten. Wenn jemand Shinies und Items anbieten wollen würde, müsste derjenige dieses aber nicht nutzen.

    Der Vorschlag mit den 3 Labelgruppen von @Talula ist meines Erachtens eher ein Rückschritt im Vergleich zu der Lösung mit 5 Labelgruppen. Gründe:

    • Je mehr Labels, desto komplizierter ist die Suche zu bedienen.
    • Tags sind für Filtergeschichten in keinster Weise sinnvoll. Wer mal 5 Minuten Zeit in das Ding investiert und einfach schaut, was es alles für Tags gibt und wer diese wie nutzt, dem wird schnell klar werden was ich meine. :x Der TB hat schon länger eine Tagliste. Wusstet ihr nicht bzw. habt ihr vergessen? Und genau so häufig wird die verwendet.
    • Wählt man etwas bei Gruppe 2 aus, kommt dies von außen einer Spezialisierung gleich. Gerade das wurde von vielen hier in den letzten Posts vehement abgelehnt.
    • Wählt man etwas bei Gruppe 2 aus, wirkt es auf den ersten Blick so, als würde man nur das im Basar anbieten. Wieso sollte ich auf einen Basar mit dem Label DV-Shinies klicken, wenn ich nur normale DV-Pokémon suche? Da würde ich doch eher weiter nach einem Basar mit einem passenden Label suchen, selbst wenn in dem Basar möglicherweise auch normale DV-Pokémon angeboten werden. Im Titel angeben schön und gut, aber wenn ich suche und die Resultate durchgehe, würde ich für meinen Teil nicht ewig lange lesen, sondern lieber anhand der Labels filtern.

    Verstehe um ehrlich zu sein gerade auch nicht, welches Problem es mit den 5 Labelgruppen gibt. Ihr wollt einen Basar eröffnen? Setzt alle Labels entsprechend eures Angebots, bei einem großen Mischbasar eben alle 5. Ihr wollt nach einem bestimmten Pokémon suchen? Wählt bei der Suche alle Labels aus, in die euer Pokémon kategorietechnisch fallen könnte. Ist doch viel intuitiver und einfacher?

    ah ok, kp welche technische bedeutung das hat, will man das nur standardisieren oder wieso sollen es ursprünglich nur 3 sein, weil anscheinend gibt es da doch keine grenze?^^

    Bei zu vielen Labelgruppen besteht die Gefahr, dass das System zu unübersichtlich wird. Deswegen hatte man geschaut, mit wievielen Gruppen die Bereiche prinzipiell auskommen können und dann eben 3 als Sollwert festgelegt. In begründeten Ausnahmefällen jedoch kann man von dieser Regelung abweichen, dies ist so ein Szenario. An dieser Stelle danke ich für den Dialog, der diese Möglichkeit erst wieder zu Tage gefördert hat!

    ja müsste man dann schauen, man müsste halt erstmal eine labelmenge definieren und dann schauen, was wieviel sinn macht, wird es für die labelmenge einen seperaten thread geben oder soll das auch hier alles passieren, ein paar vorschläge für labels gab es ja bereits, allerdings wurde dazu noch keine wirkliche stellungsnahme eurerseite genommen oder?^^

    Ich habe zwar nichts mehr zu sagen, gehe aber stark davon aus, dass direkt an dieser Stelle die finalen Labels diskutiert werden sollen.

    angesprochen wurde ja auch das DV-Pokemon problem, das label wäre ja auch "allgemein" aber es gibt ja auch genug leute die nur dv legies sammeln oder dv shinies, also könnte es dort z.b. alleine schon folgende Label geben: DV-Pokemon,DV-Normal,DV-Shinies,DV-Legendäre,DV-Zucht, DV-CP bei den ballpokis könnte man z.b. auch unterscheiden: Ball-w(eibchen), Ball-m(ännchen),Ball-VF,Ball-Aprikoko bei den events das gleiche, auch hier gibt es leute die z.b. nur eine bestimmte gen sammeln: Events, GEN3-Events, GEN4-Events, GEN5-Events,GEN6-Events, GEN7-Events oder UNIKAT(Uncloned)-Events bei den Shinies gibs auch verschiedene sammelrichtungen, kp ob man hier noch groß differenzieren kann/sollte: ORAS-Shinies, GEN7-Shinies, GEN6-Shinies, Shiny-Legies also nur um mal an dieser stelle paar ideen einfach in den raum zu werfen

    Das ist aus mehreren Gründen nicht sinnvoll.

    • Die Labels sollen als "Ersatz" für die Unterforen fungieren. Geplant ist meiner Kenntnis nach noch immer, dass jeder Nutzer in jedem Label einen Basar haben darf. Sprich X Labels = X Basare pro User möglich. Ich bezweifle, dass dies wünschenswert ist. Du wirst hier nun sicher anführen wollen, dass sich das Problem lösen lassen würde, indem man sagt "nur ein Basar pro Labelgruppe", und das würde wohl stimmen. In dem Fall:
    • Zunahme an Bürokratie für die User und eine undurchsichtigere Suchfunktion.
    • Mehrere Labels pro Gruppe führen exakt die im Startpost beschriebenen Probleme mit sich. Ein Beispiel, zugeschnitten auf deine Labels: Würde ein User nun ein GEN3-Event suchen wollen, so müsste er sowohl das Label "GEN3-Events" als auch das allgemeine Label "Events" durchsuchen, wirklich nutzerfreundlich ist das nicht.
    • Vermischen der Labelgruppen ist nicht sinnvoll. "DV-Shinies" müsste zum Beispiel sowohl in der Shiny- als auch der DV-Gruppe vorhanden sein. Nachteile liegen wieder auf der Hand, der Nutzer müsste mehrfach nach allen möglichen Kombinationen suchen.


    Ich persönlich erachte die neue Variante als so sinnvoll und passend, dass es schwer wird ein noch besseres System zu finden. Das soll natürlich nicht "Haltet die Klappe" heißen, schließlich wurde auch diese Lösung erst durch den Userdialog auf den Weg gebracht. Nur könnte man langsam dazu übergehen, den Schwerpunkt der Diskussion auf die Verfeinerung dieser Methode zu legen. Mit anderen Worten: Schauen, ob es eine 5te Labelgruppe geben sollte und falls ja, was die Labels dieser sein sollten. Das ist eigentlich die einzige direkt "offene" Frage.

    ist es nicht piep-egal?

    Kommt auf die Definition an. Ich bezweifle jedenfalls, dass du etwas spielen würdest, das eine grauenhafte Optik hat. Hierbei geht es nicht einmal darum, dass die Grafik besonders aufwändig ist, sondern schlicht, dass sie stimmig ist. Klar, nur scharf darauf zu sein die Grafikkarte möglichst heftig auszureizen ist Blödsinn. Sich die bestmögliche Optik für ein Spiel zu wünschen nicht, da dies durchaus das Gameplay und die Atmosphäre allgemein affektieren kann. Nochmal, da spielt es keine Rolle, wie viel Leistung verbraten wird. Ein Indie-Titel in 2D-Pixeloptik kann eine genauso gute Atmosphäre haben wie irgendein AAA-Titel.


    Verstehe generell nicht, was du jetzt genau mit deinem Post aussagen willst. Es war die Frage nach den Unterschieden zwischen den verschiedenen Versionen eines Spiels bezüglich der Plattform. Das wurde beantwortet. Die Unterschiede aufzuzählen und die (subjektive) Signifikanz dieser Unterschiede zu bewerten sind zwei Paar Schuhe. Ebenfalls ist es nicht gerade förderlich, Leute, die Anspruch auf eine gute Optik erheben, als "GrafikH*ren" zu generalisieren. Da gibt es, wie oben schon dargelegt, Unterschiede.


    Nochmal bezüglich des Modsupports der PS4: Es hat nichts mit "fap Material" zu tun, wenn z.B. ein großer Teil aller Interface Mods (und damit eine bessere Bedienbarkeit) mangels Support ausgesperrt bleiben. Ähnlich verhält es sich mit anderen Komfort-AddOns. Mitunter ist Skyrim auch sonst nicht gerade das schönste Spiel - hier dann keine anderen Shader (die nicht einmal grafisch groß aufwändiger, sondern einfach nur anders sind) verwenden zu können, halte ich persönlich zumindest durchaus für ein Manko. Ich will anmerken, dass das keine "PC vs. PS4"-Heulerei ist - der Modsupport auf der XBox ist ebenfalls um Einiges besser ausgebaut als auf der PS4.


    Wer mehr will der soll bei PC bleiben und aufhören rumzunörgeln.

    Und hier der am wenigsten förderliche Gedanke deines Posts. "Friss oder stirb". Zunächst einmal habe ich jetzt niemanden gesehen, der hier großartig rumgenörgelt hat - denke da bist du der Erste. Außerdem: Was spricht denn gegen berechtigte Kritik an derartigen Sachverhalten? Wieso sollte ich es als Spieler nicht kritisieren dürfen, dass ein Feature auf meiner Plattform im Vergleich zu einer anderen Plattform weitaus schlechter ausgebaut ist? Genauso, wie PC-Spieler berechtigt einen schlechten Konsolenport (und damit einhergehende signifkante Produktmängel) anprangern dürfen, sollte man als Konsolenspieler doch wohl das Recht haben dürfen, z.B. bezahltes Online-Play und Nachteile geschlossener Plattformen als negativ zu erachten? Und bei der Frage "Für welche Plattform sollte ich mich entscheiden?" müssen eben sämtliche dieser Nachteile genannt werden, damit das Individuum seine Entscheidung treffen kann.


    Jemand schon in den Genuss von Vikings - Wolves of Midgard, gekommen?
    Wird ja als Pseudo Diablo Konkurrent angepreisen, ich mag Diablo - aber von dem was ich bisher von Vikings gelesen/gesehen habe, führt bei mir noch nicht 100% zum Kauf :x

    Betonung liegt auf Pseudo, da es sich doch schon stark unterscheidet. Ich würde sagen: Warte auf Rabatte, dann kann man es sich als Diablo-Fan mal ansehen. Bis dahin vielleicht mit Path of Exile oder dergleichen probieren, wenn nicht schon geschehen.

    Stimmt soweit, es gibt da ein paar Negativ-Beispiele unter PC-Ports. Diese dann natürlich genauso wie Exclusives für die besser supportete Plattform kaufen oder auf Tests/Patches warten. Das wohl prominenteste Beispiel aus jüngster Zeit hierfür wäre wohl Batman - Arkham Knight, welches für den PC so verbuggt erschienen ist, dass es direkt wieder vom Markt genommen wurde. Nach 4 Monaten hat man versucht es nochmal rauszubringen, die Probleme waren aber noch immer nicht beseitigt, woraufhin der Publisher dann sogar den Käufern das Geld zurückerstattet hat. Sowas ist aber glücklicherweise eher die Ausnahme als die Regel (Dieses Beispiel ist jetzt auch schon wieder einige Jahre alt, mittlerweile achten die Publisher sogar verstärkt darauf, weil man sich keine Shitstorms leisten kann). Im Schnitt befindet sich die PC-Fassung technisch (Grafik hierbei ausgeblendet) immer leicht über oder genau auf Konsolen-Niveau.


    Ich glaube die allgemeingültige Regel, die man sich aus dem ganzen Sachverhalt ableiten kann, ist: Spiele nicht vorbestellen, erste Tests und Spielermeinungen abwarten, vernünftig kaufen. Gilt plattformunabhängig.

    Ist allein rein rechnerisch natürlich auch nicht verwunderlich, in einer Konsole für 400€ oder weniger kann eben auch gar nicht so viel drinstecken wie in einem (aktuellen) PC für 900€+. Ich finde es da eher noch faszinierend, dass die Differenz zwischen Konsole und PC aufgrund der hardwarenahen API bei Ersterer aktuell noch geringer ausfällt als sie eigentlich sein müsste. Letzten Endes ist es deine Entscheidung, für welche Plattform du dir das Spiel zulegen möchtest (bzw. generell erstmal, welche Plattform du dir überhaupt zulegen willst), ich zum Beispiel habe hier sowohl Konsole als auch (High End) PC stehen. Wenn man über Beides verfügt und das Spiel für beide Plattformen verfügbar ist wäre es in den meisten Fällen unlogisch, sich nicht für den PC zu entscheiden (Bessere Qualität + preiswertere Spiele).


    Ist man dagegen nur Gelegenheitsspieler und erachtet man den grafischen Aspekt nicht als wichtig, ist eine Konsole der preiswerte Kompromiss. Ab einer gewissen Zahl an gekauften Spielen übersteigen die dadurch aufkommenden zusätzlichen Kosten (wie schon gesagt: PC-Spiele sind auf Dauer und bei richtigem Einkauf günstiger) allerdings den anfänglich hohen Preis des PC-Gamings, deswegen sollte man da immer abwägen und nach Möglichkeit einen Kostenplan aufstellen. Das wurde mal an dieser Stelle getan und (wenn auch recht kontrovers) debattiert, da kann man sich wichtige/hilfreiche Aspekte rausziehen, wenn man möchte. Setzt natürlich auch vorraus, dass man sich etwas mit Hardwarekomponenten und co. auskennt, aber diesbezüglich am besten einlesen. Die dort angeführten Aspekte sind nämlich streng genommen schon wieder teilweise veraltet, da Sony und Micorsoft mit Konsolenupgrades angefangen haben und sich dies natürlich auch nachteilig auf die Kosten als Konsolenspieler auswirken kann.

    aber es gibt doch nun Skyrim "Remastered" auf der PS4 MIT Mod Unterstützung...Steht Der PC Version also in nichts nach *hust*

    Nope, da der Mod-Support beschränkt ist. Auf der PS4 können weder neue Texturen noch Audio-Files oder dergleichen importiert werden, ganz zu schweigen von anspruchsvollen Fan-Projekten. Man hörte zwar davon, dass man den Support auf der PS4 ausbauen möchte, bisweilen ist meiner Kenntnis nach aber noch nichts passiert.


    Des Weiteren für einen grafischen Vergleich von Witcher 3 zwischen PS4 und PC:



    Die PS4-Version ist insgesamt betrachtet durchaus gut optimiert, dennoch sind grafische Unterschiede deutlich bemerkbar, wenn es um die Qualität von Texturen und Sichtweite etc. geht. Eben die standardmäßige Konsole-PC-Differenz, welche bei Witcher 3 aufgrund der bereits hohen PC-Systemanforderungen (für maximale Einstellungen) nochmal größer ausfällt.

    Meiner Meinung nach musst Du dir keine Sorgen machen.
    Es werden und wurden hier Spieler gesperrt, die ihren aktuellen Spielstand verändert und manipuliert haben.

    Exakt, das waren meiner Kenntnis nach Leute, die ihr Spiel per Game Sync mit den Servern verbunden haben und dann so schlau waren beispielsweise ihre Trainer ID zu verändern oder auch irgendwelche Game Mods haben laufen lassen. Wenn man von irgendwoher mal Hacks/Cheats erhalten hat muss man sich da absolut keine Gedanken machen, Game Freak weiß sowas natürlich. Wäre ja schließlich fatal, wenn man einen großen Teil der ehrlichen Spieler direkt mitbannen würde. Mal ganz davon abgesehen, dass Game Freak technisch nicht mal dazu in der Lage wäre sowas aufzudecken.

    @Kenji Kasen Die 100 Mio sind zu viel. Verkaufszahlen > Spielerzahlen. WENN alle Käufer mitgemacht hätten, DANN ist deswegen keine Argumentation, vorallem weil Game Freak es eigentlich besser wissen müsste. Ich persönlich vermute, dass sie sich mit dem ersten globalen Spektakel an die aktiven Spielerzahlen herantasten wollten und über ihr Ziel hinausgeschossen sind. Es hätte mich auch nicht überrascht, wenn die Zahl innerhalb des Spektakels nach unten korrigiert worden wäre.


    Diese ganze Festival-Plaza wirkt wie das totale Grindfest. Ich versperre mich davor zu gut wie es geht. Spaß ist was anderes. Dem guten Chrys habe ich das auch mal ganz frei von der Leber aufs Auge gedrückt. Wenn ich spiele, will ich nicht arbeiten, aber genau das bürdet einem das Festival-Plaza auf: Eine Währung farmen, die einzig und allein hier vor Ort investiert werden kann. Das Resort bildet dagegen einen krassen Kontrast. Da arbeitet die Zeit für einen, nicht umgekehrt, und genau so fällt auch die Belohnung aus. Zwanglos, simpel, profitabel und zeitfreundlich.

    Also mit Verlaub, aber ein "Grindfest" sieht anders aus, wenn man innerhalb von 3 Minuten bis zu 60 (mit Buffs afaik sogar noch mehr) Festivalmünzen erhält. Da wirkt auch die Belohnung bzw der "Trostpreis" für das globale Spektakel lächerlich klein. Also ja, es ist Grinding, aber bei Weitem kein schlimmes Grinding. Da muten einem andere Spiele (sowie Sun/Moon selbst an anderen Stellen) teils wesentlich mehr zu. Dass man die Festivalmünzen nur im Plaza ausgeben kann ist korrekt, die Items, die man dadurch allerdings erhält (darunter vorallem die Kronkorken) sind nicht auf das Feature beschränkt.