Beiträge von #shiprekt


    Arrr, ihr Landratten, der nächste Tag neigt sich dem Ende zu. Ihr habt sengende Hitze, ein Zusammentreffen mit untoten Geisterpiraten, Stürme und Paranoia hinter euch. Tag und Nacht habt ihr nichts unversucht gelassen, um den Kahn von allen unliebsamen Unholden zu säubern. Nicht die Gischt, nicht Hunger oder Angst haben euch in die Knie gezwungen. Im Gegenteil, ihr habt euch gegen Ende sogar noch einmal zu wahren Heldentaten aufgeschwungen, die Schreckenskapitäne vernichtet und am Ende sogar noch Phoenum ins Meer geschubst, bevor der euren Sieg mit seinen Fässern zunichte machen konnte.



    Oder zumindest dachtet ihr das. Denn während die Crew sich mit den Schreckenskapitänen herumschlagen musste, hat der piratigste aller Piraten unter euch seinen eigenen Schlachtplan vorangetrieben. Und heute Nacht kommt dieser zu einem wahrhaft explosiven Ende.

    Leise wie ein Schatten gleitet der Pirat von Kajüte zu Kajüte und streut eine Spur aus Schießpulver, die die Fässer, die seit Tagen in den Kajüten der Crewmitglieder stehen, verbindet. Nach getaner Arbeit verschlingt er eine Orange, schließlich geht eine gesunde Ernährung über alles, dann aber richtet er die Pistole auf eines der Fässer und schießt.


    TRIPLE KILL


    Drei Explosionen, drei Tote: Letarking. , My Name Is und Dr. Fahrenheit sehen das Tageslicht nicht mehr.


    Damit gewinnt Gray Ninja die Runde und lässt Alpha Island als Einziger hinter sich. Als Captain, so wie es sich für die Salzwassergeißel gehört. Herzlichen Glückwunsch, me Matey. Rum aufs Haus, oder soll's lieber eine schicke Nachbesprechung sein? Die folgt in Kürze.


    Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und hoffen, dass es euch Spaß gemacht hat!

    Die Insel ist außer Sicht. Um euch herum gibt es nichts als Wasser, der Kahn schaukelt auf den Wellen und die Sonne knallt von oben auf die ermattete Mannschaft herab. Doch halt - so ganz allein seid ihr nicht. Der Ozean ist voll mit Fischen, Nixen, Seeungeheuern und ein paar schicken Haien, sonst wäre die Sache ja nur halb so spaßig. Und auch wenn niemand mehr da ist, der euch helfen könnte, müsst ihr weiter ums Überleben kämpfen. Nur die Stärksten schaffen es in die Freiheit, raus aus dieser seltsamen, verzerrten Welt.

    Die Crew kommt zusammen. Sie will Blut sehen und Blut soll sie bekommen. Heute erwischt es Denryuu .



    Damit beginnt Nacht 5. Ihr habt 24 Stunden Zeit, um eure Nachtaktionen abzuschicken. Deadline ist Mi, 13.2.2019, um 21 Uhr.

    Einigen von euch brummt der Schädel ein bisschen mehr als anderen. Kein Wunder, nicht jeder verträgt den Rum gleich gut! Einerseits habt ihr euch das ja verdient, nachdem ihr Jones losgeworden seid, doch andererseits konnte nach dem großen Gelage keiner mehr so wirklich auf Terra aufpassen. Dem brummte der Schädel nämlich noch mehr als dem Rest, soll vorkommen, wenn sich eine kleine Bleikugel dort hineinfrisst. Harrharr.

    Doch was ist das? Da schwimmt ja noch eine Leiche, zerfressen von einem wahren Kugelhagel! Wer auch immer sich Mimimi geschnappt hat, er weiß mit der Pistole umzugehen.

    Der Kahn schippert durch den Morgen. Die allgemeine Müdigkeit schwindet jedoch schnell, als die Crew die beiden Toten entdeckt, die nun langsam gen Meeresgrund sinken. Wer von euch wird den Tag wohl überleben?




    Damit beginnt Tag 4. Ihr habt 24 Stunden Zeit, um einen Lynch zu diskutieren und ihn auszuführen. Deadline ist Di, 12.02, um 21 Uhr.

    Gute Neuigkeiten, meine lieben Landratten! Es wurde an diesem Tag so viel Holz gesammelt, gesägt und genagelt, dass der Kahn fertig ist. Gemeinsam schiebt ihr ihn ins Meer, wohl wissend, dass die alten Wikinger stolz und die Queen Elizabeth neidisch auf euch wären. Aber was ist das - kaum habt ihr das Wasser unter dem Rumpf, geht ein Tumult an Deck los. Meuterei? Lügen? Verrat? Ausgerechnet an einem Tag wie heute? Die Crew will Terra tot sehen, dann wieder Leviator, schließlich wollen einige lieber noch eine Rumbuddel köpfen.

    Doch bevor es zum Äußersten kommt, rennt einer der Piraten an Deck. In seinen Händen trägt er Schriftrollen mit neuen Befehlen. Heute erwischt es Leviator .



    Nacht 3 beginnt.


    Deadline für Nachtaktionen ist Sa, 09.02.2019, um 21:00 Uhr.

    Noch eine Nacht, noch ein Tod. Das Meer ist das einzige Lebewesen auf der Welt, das nie satt wird, müsst ihr wissen. In seinem finsteren Schlund sind schon viele verschwunden, die von sich glaubten, stärker zu sein als der Rest. Heute aber schnappt sich euer ominöser Feind TosTos . Wie sagt man so schön? Die kleinen Flauschigen erwischt es immer zuerst. Zeit zum Trauern habt ihr nicht. Das Schiff muss fertig werden. Also los, beim Klabautermann, worauf wartet ihr noch?



    Es beginnt Tag 2. Ihr habt einen Tag Zeit für Diskussionen und für den Entschluss eines Lynchvotes. Der Tag läuft bis Freitag, den 8. Februar, um 21 Uhr.

    Ahaharrr. Ein vorhersehbares Ergebnis. Wie soll man denn auch irgendwelche langweiligen, laschen Landratten lynchen, wenn man den ganzen Tag damit beschäftigt ist, unter der brennenden Sonne Holz zu hacken? Es ist bereits ein beachtlicher Stapel zusammengekommen, aber noch lange nicht genug, um darauf davon zu schippern. Der Mahlstrom und die Seeungeheuer, von denen sich in den Tavernen der Insel erzählt wird, lassen sich nur schwerlich unterkriegen.


    Es wird niemand gelyncht.



    Nacht 2 beginnt.


    Da die Anonymisierung nun aufgehoben ist, könnt ihr eure Nachtaktionen nun direkt an Spielernamen richten. Deadline für Nachtaktionen ist Do, 07.02.2019, um 21:00 Uhr.

    Ein neuer Tag bricht an. Die bunt zusammengewürfelte Truppe, die sich im Dschungel von Alpha Island zusammenfindet, ist zwar gebeutelt von Hunger, den Elementen und geheimnisvollen Angreifern, doch ihre Entschlossenheit war nie größer. Ihr gemeinsames Ziel ist einfach: Bäume müssen gefällt, zersägt und zu einem prachtvollen Schiff gezimmert werden.

    Moment. Ihr gemeinsames Ziel? Nicht ganz. Denn einige unter euch haben andere Dinge im Sinn. Und sie haben keine Skrupel, wahllos ihre vermeintlichen Kameraden abzuschlachten und im düsteren Ozean zu versenken. So, wie es an jenem Morgen mit Bällchen geschehen ist. Nur ein leises Gurgeln war noch zu hören, als sein nasses Schicksal ihn holte.


    Es beginnt Tag 1. Ihr habt einen Tag Zeit für Diskussionen und für den Entschluss eines Lynchvotes. Der Tag läuft bis Mittwoch, den 6. Februar, um 21 Uhr.

    Ein herzerfrischendes YARRR an alle Landratten und Möchtegern-Kapitäne, die sich in diese salzigste aller Mafiarunden getraut haben, um sich zu beweisen. Ihr glaubt also, dass ihr ein Schiff bauen könnt? Ein Schiff obendrein, das seetauglich genug ist, um der drohenden Katastrophe zu entkommen? Oder wird sich die erbarmungslose See die mickrigen Planken schnappen, auf denen ihr fliehen wollt, und eure Köpfe gleich dazu? Alpha Island ist nicht mehr die blaue Lagune von früher, müsst ihr wissen. Es gibt hier keine Strandspaziergänge oder sinnloses Herumgeplantsche im seichten Wasser. Stattdessen dürft ihr euch an den Gedanken gewöhnen, von Kraken und Stürmen liebkost zu werden.

    Es gibt natürlich eine Chance. Eine verschwindend geringe, ja, aber wenn ihr zusammenarbeitet, könnte das Unterfangen gelingen. Dann könntet ihr tatsächlich das größte, das stärkste, das beste Schiff bauen, das diese Welt je gesehen hat. Doch gebt acht - die Piratenkapitäne schlafen nicht. Und ein paar von ihnen haben bereits in der Vergangenheit gelernt, dass 'Fairness' überbewertet ist. Möge der Überlebenskampf beginnen!


    Damit beginnt Nacht 1.


    Die Ziele von Nachtaktionen in der ersten Nacht werden anonym gewählt, das heißt, ihr nennt eine Zahl zwischen 1 und 15, die einem zufälligen Spieler zugeordnet ist. Beachtet dabei auch was eure eigene Zahl ist.


    Deadline für Nachtaktionen ist Di, 05.02.2019 um 21:00 Uhr.


    Ahoy! Why does it take pirates so long to learn the alphabet?
    Because they can spend years at C.


    Der erste Tag ist rum, und was soll ich sagen, enttäuscht habt ihr nicht! Da hat doch glatt einer Natu an den Mast genagelt, Pikachu musste aus der Deckung kommen, und dann ging hier an Bord ein richtig schönes Gemetzel los. Es war ein hartes Gemetzel, ein feuchtes Gemetzel, und die See hat getobt, als wäre sie der olle Neptun selbst.


    Und am Ende? Am Ende ist @Mimimi über die Planke gegangen. Von weit hätte man es mit einem Kramurx Kramurx verwechseln können, aber wohl nur, weil die Crew sich schon am Rum gütlich getan hat. Eigentlich war das nämlich ein Bisasam.


    Damit bricht Nacht 2 an. Nachtaktionen gehen wieder an den Cap'n. Prost!


    Tausend Höllenhunde, was schwimmt denn da?



    Arrr! Na, habt ihr euch schon gefragt, wer hopsgeht? Ich jedenfalls schon. Eine Nacht ist irgendwie nicht dasselbe, wenn keiner das Zeitliche segnet. Manchmal rate ich auch gerne, wie genau das passiert. Vielleicht stürzt einer von der Takelage. Vielleicht wird einer über die Planke geschubst. Vielleicht wird auch einer an den Mast genagelt, wie das kleine Natu Natu, zum Beispiel. Wie war noch gleich sein Name? @ZappY war's, aber dann musste @Martyr einspringen. Besonders lang is' der Bursche ja nicht mit uns geschippert, immerhin isser ja jetzt tot.
    Huch! Beim Klabautermann. Das Natu starrt noch im Tode einen aus unserer Crew an. Und zwar @Lelouch, das Pikachu Pikachu.


    Damit beginnt Tag 1! Deadline für Lynchvotes und so ist morgen um 21 Uhr. Vielleicht auch ein paar Minuten später. Immerhin steht da nicht umsonst frei in Freibeuter. Harrharr!


    So, jetzt 'n bisschen Rum, das wärs ja.



    Ahoy, me Mateys, und willkommen zu Standardrunde 117.


    Es wird Fancy Pants gespielt. Aus vier Setups wählt der Captain eins aus, und dann darf das fröhliche Raten beginnen.







    Regelwerk
    Es gilt das Standard-Regelwerk, sowie die darin erklärten Funktionsweisen. Der Wechsel zwischen Tag- und Nachtphasen erfolgt um 21 Uhr. Alle Lynchvotes und Aktionen sind vor dieser Deadline abzugeben. Plosivsamen können nur tagsüber geworfen werden und der Wurf erfolgt, wenn nicht anders angekündigt, immer um 19:00 Uhr. Die Anweisung, den Samen zu werfen, muss dementsprechend vor 19:00 Uhr per PN abgesendet werden. Die Runde wird von Captain @#shiprekt und Leichtmatrose @Ryo geleitet.
    Außerhalb des Diskussionsthemas ist jegliche spielrelevante Diskussion verboten! Die einzige Ausnahme hiervon stellen die Mitglieder der Mafia dar, die miteinander kommunizieren dürfen.
    Wenn Inhalte aus der Rollen-PN oder von Systemnachrichten zitiert werden, dürfen sie keine Links enthalten!


    Prioritäten

    • Chaneira, Tropius
    • Pikachu
    • Mafia-Kill, Voltobal (passiv), Natu (passiv)


    PN-Format
    Rollen-PNs: "Du bist ein Bisasam. / Du bist Pikachu."
    Pikachu: "Ryo ist böse." // "#shiprekt ist gut."
    Nummern: "Du bist Nummer X."


    Anonymisierung
    Zusätzlich zur Rolle erhält jeder Mitspieler während der ersten Nacht eine Nummer von 1 bis 7. Wenn nun ein Spieler eine Nachtaktion in der ersten Nacht ausführen möchte, so nennt er eine Nummer anstelle des Namens, welche seine Aktion betreffen soll. Während der ersten Tagphase wird bekannt gegeben, welcher Spieler zu welcher Nummer gehört und dann verfahren alle folgenden Nächte über den Namen eines Spielers. Es kann immer "Niemanden" gewählt werden.


    Der Ozean ist in Aufruhr. Wie ein gewaltiges Tier, das immerzu frisst und niemals still liegen bleibt, wälzt er sich herum, erhebt sich, begräbt noch das stolzeste Schiff, und nichts kann ihn aufhalten. Wenn die See zu einem grauen Meer des Todes wird, zu einem nassen Grab, dann trauen sich nur noch die mutigsten Seemänner hinaus aufs Wasser – oder die verrücktesten. Der Mut muss nur groß genug sein, dann erkennt man den Unterschied nicht einmal mehr. Ist doch praktisch!
    So dachte wohl auch die Crew der Betrunkenen Seeschlange. Die Aussicht auf leichte Beute, auf von Sturm und Salz aufgeweichte Händler, hatte sie hinausgetrieben. Stattdessen aber fanden sie etwas anderes.


    WHO GOES THARR?


    Willkommen an Bord, ihr sandliebenden Sprotten! Auf diesem Kahn gibt es eine ganz besondere Besatzung. Seltsamerweise weiß nämlich keiner, wer der siebte Mann ist! Außer dem siebten Mann selber, aber der will sich ja nicht verraten, nech. Jedenfalls gibt es auch noch zwei unter euch, die gerne meutern würden.
    Warum?
    Keine Ahnung. Vermutlich haben sie von der letzten Beute nicht genug Dublonen gesehen. Vielleicht haben sie ihren Anteil auch nur zu schnell bei der roten Lola verprasst. Jedenfalls ist es eure Aufgabe, die beiden Landlubber ausfindig zu machen und sie zu den Haien zu schicken. Diese Biester sind um die Jahreszeit verflucht hungrig.


    Damit beginnt Nacht 1. Die Rollen-PNs kommen gleich. Nachtaktionen müssen mit Anonzahlen an mich, @#shiprekt, oder den ersten Maat @Ryo geschickt werden. Deadline dafür ist morgen um 21 Uhr. Kurz darauf wird Tag 1 starten. Nun denn – viel Erfolg. Davy Jones‘ Kiste wartet schon.



    Ahoy, me Mateys, und willkommen zu den neuen Standardrunden.


    Habt ihr Lust auf eine feucht-fröhliche Runde Fancypants? Nein? Dann lest euch mal diesen Artikel zum Schanghaien durch, auf diesem Kahn landet ihr nämlich so oder so, je unfreiwilliger, desto lustiger!
    Hier die Regeln, ihr Landratten: Der Captain wird für jede Runde aus den unten angegebenen Setups eines auslosen, welches ihr dann spielt. Welches ausgelost wird, erfahrt ihr logischerweise erst dann, wenn es schon zu spät ist.







    Regelwerk
    Es gilt das Standard-Regelwerk, sowie die darin erklärten Funktionsweisen. Der Wechsel zwischen Tag- und Nachtphasen erfolgt um 21 Uhr. Alle Lynchvotes und Aktionen sind vor dieser Deadline abzugeben. Plosivsamen können nur tagsüber geworfen werden und der Wurf erfolgt, wenn nicht anders angekündigt, immer um 19:00 Uhr. Die Anweisung, den Samen zu werfen, muss dementsprechend vor 19:00 Uhr per PN abgesendet werden. Die Runde wird von Captain @#shiprekt und Leichtmatrose @Ryo geleitet.
    Außerhalb des Diskussionsthemas ist jegliche spielrelevante Diskussion verboten! Die einzige Ausnahme hiervon stellen die Mitglieder der Mafia dar, die miteinander kommunizieren dürfen.
    Wenn Inhalte aus der Rollen-PN oder von Systemnachrichten zitiert werden, dürfen sie keine Links enthalten!


    Prioritäten

    • Chaneira, Tropius
    • Pikachu
    • Mafia-Kill, Voltobal (passiv), Natu (passiv)


    PN-Format
    Rollen-PNs: "Du bist ein Bisasam. / Du bist Pikachu."
    Pikachu: "Ryoist böse." // "#shiprekt ist gut."
    Nummern: "Du bist Nummer X."


    Anonymisierung
    Zusätzlich zur Rolle erhält jeder Mitspieler während der ersten Nacht eine Nummer von 1 bis 7. Wenn nun ein Spieler eine Nachtaktion in der ersten Nacht ausführen möchte, so nennt er eine Nummer anstelle des Namens, welche seine Aktion betreffen soll. Während der ersten Tagphase wird bekannt gegeben, welcher Spieler zu welcher Nummer gehört und dann verfahren alle folgenden Nächte über den Namen eines Spielers. Es kann immer "Niemanden" gewählt werden.


    Anmeldung:
    Die Anmeldung läuft bis Dienstag, den 6.2. um 20 Uhr. Gegen 21 Uhr werden die Rollen-PNs verschickt. Die Anmeldung erfolgt durch einen Post in diesem Thema.


    Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und schmeißen Sie einen Deckaffen über Bord.

    Kleine Baustelle. Werde das Format innerhalb der nächsten Tage aufarbeiten, damit es vom Design her so aussieht wie alle anderen. Ist gerade alles ein wenig hektisch. Will aber jetzt jeden Tag bis Weihnachten einen Post hier haben, damit das am Ende 5 Geschichten sind. Muss viel editieren.


    Weihnachts-Fünfteiler Part 1: Daniel


    Tagebuch des Jägers, 19. Dezember 2011.
    Schnee fällt. Er überdeckt eine hässliche Welt und gaukelt ihr vor, jeder Mensch hätte nur noch Licht und Liebe im Sinn. Alles Lügen. Ich weiß es besser. Hätte es früher besser wissen müssen. Anna und Mom wären vielleicht noch am Leben. Innen drin sind wir alle nur Raubtiere. Wölfe, die sich mit dem Schafspelz der Menschlichkeit tarnen, um ein friedliches Zusammenleben mit anderen verkleideten Wölfen zu führen.
    Habe die Karte mitgenommen. Die Karte des Mädchens. Weiß nicht, wer sie ist. Recherche erfolglos. Vier Kontaktpersonen konnten auch nichts sagen.
    Telefonnummer hat funktioniert. Werde das Mädchen nachher treffen. Natürlich in Gesellschaft von Anna. Gehe nirgends ohne Anna hin. Feindseligkeit des Mädchens unwahrscheinlich, aber ich gehe kein Risiko ein. Risiko führt zum Tod. Tod kann ich nicht brauchen. Nicht, solange es noch so viele Menschen gibt, die dringend Vergeltung schmecken müssen.
    Mädchen hat sich am Telefon Lex genannt. Kurzform von Alexandra? Alexia? Alexis? Unwissen fühlt sich an wie ein loser Zahn. Hätte energischer nachforschen müssen.
    Dumm. Faul.
    Ich muss mich konzentrieren. Sie sagte, wir wären gar nicht so verschieden.
    Hoffentlich war das ein schlechter Witz.

    -Daniel Sherman


    Ich versuchte, diese Mischung aus Unwohlsein und Paranoia zu verdrängen, während ich über verschneite Straßen fuhr. Ringsum erstreckte sich das Bergland von Idaho. Auf der rechten Seite führte eine schroffe Felswand steil nach oben, links fiel sie ab und gab den Blick auf nahezu endlose Wälder frei. Normalerweise waren die Gipfel grün, jetzt waren sie rosafarben. Die Abendsonne färbte den Schnee und ließ ihn aussehen wie verdünntes Blut.
    Meine Reise hatte lange gedauert. Raus aus New York, quer durch mehrere Staaten, einer größer und leerer als der nächste, rein nach Idaho, immer dem GPS nach. Warum Lex mich ausgerechnet so weit hier draußen sehen wollte, wusste ich nicht, aber wenn sie mich hätte töten wollen, wäre der Friedhof ein ebenso leichter wie ironischer Ort gewesen.
    Paranoia. Schon wieder.
    Was wusste ich über sie? Vor ein paar Monaten hatte ich den ersten Anruf bekommen. Sie hatte die Nummer unterdrückt, darum war ich nie dahinter gekommen, wer mich anrief oder von wo aus sie mich anrief. Lex hatte mir Ziele gegeben, die ich abgeschossen hatte – jeder Schuss vernichtete eine Ladung Drogen, Waffen, oder sonstigen Müll, der sonst die Straßen New Yorks vergiftet hätte.
    Anfangs hatte ich mich noch gefragt, woher sie ihre Informationen bekam, aber irgendwann war mir nur noch das Ergebnis wichtig gewesen. Ich hatte Gutes getan. Eine Arbeit, die eigentlich die Cops erledigen sollten und es nicht konnten. Es hatte keine Rolle gespielt, wer mir die Infos gab. Einige Male hatte ich zwar das Gefühl gehabt, meine Seele an den Teufel verkauft zu haben und irgendwann den Preis zu zahlen, aber dann waren die Wochen ins Land gegangen, ohne dass Lex je irgendwas von mir verlangt hatte, und ich hatte mich mit unserer Partnerarbeit abgefunden.
    Bis jetzt. Jetzt forderte sie den Preis für ihre Informationen, nahm ich an. Es mochte leichtsinnig scheinen, dass ich wie ein folgsames Hündchen genau dahin fuhr, wo sie mich haben wollte, doch wie ich bereits sagte, glaubte ich nicht daran, dass sie mich umbringen wollte.
    Außerdem hätte ich eh keine Wahl. Wenn das Mädchen so gut war, dass sie Drogenlieferungen und Waffenimporte infiltrieren konnte, dann würde sie auch mich finden, sollte ich entscheiden, einen Alleingang zu machen und sie hängen zu lassen.
    Mein Handy klingelte. Ich langte herüber auf den Beifahrersitz, wo es lag, nahm den Anruf an, ging ein bisschen vom Gas, und sagte knapp: „Ja?“
    „Danny? Bist du das?“
    „Mein Name ist Daniel.“
    „Ich weiß, aber Danny hört sich lockerer an. Du bist zu verklemmt. Hör mal, ich will wissen, wo du bist.“
    „Etwa vier Kilometer vor der Adresse, die du mir gesagt hast“, antwortete ich mit hochgezogenen Brauen. Die Frage kam mir merkwürdig vor.
    „Cool.“
    „Warum rufst du an?“
    „Wollte deine Stimme hören. Und sicherstellen, dass dich keiner verfolgt hat. Du passt doch auf, oder?“ Sie klang streng, aber ich ahnte, dass das nur eines ihrer Spielchen war.
    „Natürlich passe ich auf. Ich bin kein Anfänger.“
    „Freut mich. Ich will nämlich keinen ungebetenen Besuch. Dann bis gleich“, sagte sie, und legte auf.
    Ich warf einen prüfenden Blick in den Rückspiegel. Tatsächlich war ich auf den letzten paar Kilometern ein bisschen nachlässig geworden, weil es hier ein paar Abzweigungen gab, auf die man aufpassen musste. Ich war noch nie in Idaho gewesen, da war es wohl verständlich, dass ich dem GPS mehr Aufmerksamkeit schenkte als ich es zum Beispiel in New York oder Washington tun würde.
    Hinter mir war aber abgesehen von einem silbernen SUV nichts zu sehen.
    Ich stutzte.
    Wie lange war der Wagen schon hinter mir gewesen? Ich hatte irgendwie das Gefühl, ihn schon vor zwei Stunden am Rand des Rückspiegels gesehen zu haben, aber ich konnte mich nicht recht erinnern. Es war wie ein silbriges Gespenst, nicht wirklich da aber definitiv auch nicht zu ignorieren.
    Wurde ich tatsächlich verfolgt?
    Ich fuhr weiter durch die eingeschneite Welt um mich herum. Die Sonne stand bereits tief und würde bald hinter dem Horizont versinken. Die Straße wurde immer kurviger, weil sie sich nun an einen der Berge schmiegte, und in ein paar Kilometern würde es hinauf in Richtung Gipfel gehen. Jedenfalls glaubte ich das. Ich hatte keine Ahnung, was mich hier erwartete.
    Als ich ein paar Minuten später nochmal einen Blick in den Rückspiegel warf, war der SUV hinter mir ein ganzes Stück näher gekommen. Abgesehen von den beiden Autos war die Straße vereinsamt. Es war eine Straße, die vermutlich nicht oft befahren wurde.
    Keine Zeugen. Alles geplant.
    Weiter konnte ich nicht darüber nachdenken, denn der SUV setzte zu einem Überholmanöver an. Ich schaltete blitzschnell, bremste, und ließ mich zurückfallen. Der SUV brauste vorbei, und falls er vorgehabt hatte, mich irgendwie abzudrängen, so hatte ich das nun verhindert.
    Im selben Moment merkte ich, dass ich vermutlich einen Fehler gemacht hatte. Lex war vor mir, nicht hinter mir, und um zu ihr zu gelangen, musste ich jetzt an dem SUV vorbei.
    Anna war im Kofferraum. Wenn ich mir den Weg frei schießen musste, sollte es wohl so sein.
    Ich trat auf die Bremse.
    Hatte nur die eine Chance.
    Mit hastigen Bewegungen löste ich den Sicherheitsgurt, riss die Tür auf, sprang aus dem Wagen, und rannte nach hinten zum Kofferraum. Ich öffnete ihn. Und dort lag er, Annas Sarg, ein schwarz glänzender Koffer mit einem vierstelligen Zahlenschloss. Meine Finger schlossen sich um den Griff. Ich zog. Ich rannte weg vom Auto, und als ich in Richtung des SUV's blickte, erhaschte ich einen ersten Blick auf meinen Gegner.
    Es war ein Mann. Hoch gewachsen, breit gebaut, mit einem schwarzen Bart und ebenso schwarzen Haaren, in denen es hier und da silbern schimmerte. Die Narbe, die sich von seiner Schläfe aus bis runter auf die rechte Wange zog, verriet mir, dass der Kerl ein Kämpfer war. Sein Blick war hart, unnachgiebig, emotionslos. Ich wusste, dass dieser Gegner mich töten würde, wenn ich nichts unternahm.
    Er war aus dem Wagen gestiegen und rannte auf mich zu. Ich ging in Kampfposition und versuchte, mich zu schützen. Einer inneren Eingebung nach riss ich den Sarg hoch. Die Faust des Mannes traf den metallenen Deckel, es knallte laut, und ich holte wieder aus. Meine nächsten zwei Schläge wurden weggewischt wie die Hiebe eines Kindes. Dann traf mich ein Schlag an der Schläfe, und ich sah Sterne vor meinen Augen tanzen.
    Es dauerte nur ein paar Momente, bis mir klar wurde, dass ich im Nahkampf keine Chance hatte. Die wenigen Treffer, die ich landen konnte, wurden von der Polsterung in der Kleidung des Mannes aufgesaugt. Er trug eine Tarnmusterhose, dicke Stiefel, ein schwarzes Shirt mit kurzen Ärmeln, und darüber eine Weste, auf die mindestens ein Dutzend kleiner Taschen genäht waren.
    Ich zögerte nicht länger. Ohne weiter nachzudenken hechtete ich nach links, ließ die Straße hinter mir und kullerte einen kleinen Abhang herab. Unten angekommen sprang ich wieder hoch, griff nach Annas Sarg, und ging hinter einem der großen Bäume in Deckung. Mein Atem ging stoßweise, ich wusste, dass ich nicht viel Zeit hatte, und so verhaspelte ich mich mehrmals, als ich den Sarg öffnen wollte.
    Endlich gelang es. Da lag sie, Anna, zerlegt in ihre Einzelteile, nur darauf wartend, wieder zusammengebaut zu werden.
    Es war Routine. Meine Hände schraubten Annas Lauf beinahe von allein wieder zusammen. Danach kam das Zielfernrohr, das Stativ, und innerhalb kürzester Zeit war sie einsatzbereit.
    Der richtige Name dieses Prototypen war M-X-21, eine Reihe aus nichts sagenden Zahlen und Buchstaben. Die Waffe war für optimale Leichtigkeit und maximale Schusskraft konzipiert. Ich aber nannte sie Anna, in Gedenken an einen Menschen, der diese Welt viel, viel zu früh verlassen musste.
    Ich könnte, wenn ich genug Distanz zwischen mich und den Kerl brachte, einen Kopfschuss versuchen.
    Nein. Nie im Leben. Er würde mir auf keinen Fall die Zeit geben, die ich brauchte.
    Ich stand für einige Momente noch dort, spürte den Stamm an meinem Rücken, atmete tief durch, und verließ meine Deckung mit zwei schnellen Schritten. Mein Plan war verzweifelt, quasi Selbstmord, aber in meiner Situation ging es nicht anders. Es war eine Situation, in die ein Scharfschütze sich niemals befinden wollte.
    Noch während ich meine Deckung verließ, hob ich Annas Visier vor mein Auge, schwenkte den Lauf herum, und zielte.
    Zuerst sah ich nur weiß. Schnee. Dann einen Ast, der am Visier vorbei zog. Die Leitplanke der Straße weiter oben folgte. Und dann sah ich den Mann. Er stand oben auf der Straße, und mittlerweile hatte er sich ebenfalls bewaffnet. In seinen Händen hielt er silberne Pistolen, die seltsam dünn aussahen.
    Und er sah mich ebenfalls.
    Mein Finger krümmte sich.
    Ich schoss.
    Der Rückstoß ließ meine Arme erzittern.
    Die erste Kugel aus Annas Lauf zerfetzte den gesamten Motorblock des SUV's, vor dem der Mann eben noch gestanden hatte, aber mein Gegner hatte sich in Sicherheit gebracht, vermutlich war er im letzten Moment gesprungen.
    Ich durfte nicht nachlassen, sonst würde er die Zeit nutzen, um einen Gegenangriff zu starten. Also schoss ich erneut, erwischte wieder das Auto, und sah dabei zu, wie die Beifahrertür in tausend Stücke gerissen wurde.
    Zwei Schüsse. Immerhin mehr als ich mir vorher zugetraut hatte.
    Im nächsten Moment stand mein Gegner vor mir.
    Die Läufe der Pistolen berührten fast meine Stirn.
    Ich schloss die Augen und hörte nur noch meinen Atem, der übermäßig laut klang.
    „Okay“, sagte ich, „bringen Sie es hinter sich.“
    Aber der Schuss kam nicht.
    „Zufrieden?“, knurrte der Mann.
    „Klaro“, antwortete ein Mädchen von irgendwoher, und ich riss die Augen wieder auf, denn ich kannte diese Stimme.
    „Du“, entfuhr es mir.
    Es war Lex. Die Japanerin. Das Mädchen, das mich hier hergelockt hat. Sie stand neben dem bärtigen Mann, hatte die Hände in die Hüften gestemmt, und sah mich aus ihren unheimlichen Augen an.
    „Ich“, erwiderte sie.
    „Du willst mich also doch umbringen.“
    „Warum denken das immer alle? Ich wollte dich nur testen, Alter.“
    Zuerst spürte ich Unglauben. Dann Wut. Und dann verpuffte die Wut und machte irgendeinem anderen Gefühl Platz. Etwas drückte in meinem Hals.
    „Testen.“
    Yeah. Also, Test bestanden. Du bist schnell im Kopf, Danny. Hast meinen Dad ganz schön auf Trab gehalten.“
    „Deinen Dad.“
    Wir drei starrten uns ein paar Momente lang an, dann zeigte Lex auf das qualmende Wrack hinter ihr. „Übrigens musst du uns jetzt mitnehmen. Du hast den Mietwagen zerlegt.“
    „Natürlich. Steigt ein.“
    „Du solltest dir angewöhnen, eine Handfeuerwaffe bei dir zu tragen“, sagte Lex' Vater, als er an mir vorbeiging. „Für den Nahkampf.“
    „Werde ich.“
    Er nickte mir knapp zu und stieg ein.
    Nach ihm kam Lex. Sie sah mich an und schlug mir sacht mir der Faust gegen die Brust. „Ich find's cool, dass du bei uns mitmachst.“
    „Du hast mir noch immer nicht gesagt, was mich hier eigentlich erwartet.“
    „Wenn ich dir das sage, würdest du mir eh nicht glauben. Also zeige ich es dir.“
    „Du zeigst es mir?“, fragte ich erstaunt.
    Yeah.“
    „Wann? Jetzt?“
    „Nö. Jetzt wird gefeiert. Los, komm schon!“ Sie stieg ebenfalls ein, und ich stand noch einige Momente wie ein Vollidiot im Schnee.
    Endlich stieg ich mit zu diesem verrückten Duo in den Wagen.
    Wo war ich da nur hinein geraten?

    Ahoy, Mateys. Eigentlich wollte ich schon vor Ewigkeiten die Geschichte um Rick raushauen, aber irgendwie ist immer wieder was dazwischen gekommen, und jetzt ist bald Weihnachten, weswegen ich eher in Stimmung für einen neuen Daniel bin - für diejenigen, die Daniel und Anna kennen, dürfte der Name ja nicht neu sein. Jedenfalls widme ich mich an dieser Stelle den Zitaten aus den letzten Kommentaren und dem "Erfahrungsbericht" für Punch Intended.


    Los geht's.

    Meine persönliche Vorliebe am ausführlichen Beschreiben von Umgebungen lässt mich zwar manches Mal denken, dass man die ein oder andere Stelle noch etwas deutlicher — gerade in puncto Umgebung — hätte beschreiben können, andererseits schreibst du aus der Ich-Perspektive und wenn Lex es nicht für nötig hält irgendwas genauer darzustellen, dann … nun ja, hält sie es nicht für nötig. Da kann ich ja auch kaum was dagegen sagen.

    Ne, ist völlig richtig so, da muss ich nochmal ran, hatte ich auch schon lange mal vor. Werde ich über die Ferien mal erledigen. Lex on the Run ist eine der wenigen Stories, die ich ohne Generalüberholung hier gepostet habe, da merkt man schon an einigen Stellen, dass da was fehlt.

    Vor allem, ganz allein? Ist ja auch irgendwie komisch, aber ich kenne mich nicht aus mit Leuten, die übernatürliche Kräfte besitzen.

    Ich leider auch nicht, aber irgendwie scheint es auch bei vielen Vampirgeschichten und Unsterblichen so zu sein, dass die alle früher oder später reich werden. Ich meine - wenn man so viel Zeit hat, bleibt ja die eine oder andere Expertise nicht aus. Im Hinterkopf hatte ich Lenmana als Profi-Brokerin notiert, soll heißen, die weiß alles über Aktien, den Geldmarkt, Anlagen und so weiter. Allgemein ist die Gute wohl der komplizierteste Charakter, den ich im Lebensmalerei-Universum etablieren will, weil es so viele unglaublich exotische Dinge an ihr gibt, die man sich nur schwer vorstellen kann. Dazu kommt, dass sie beispielsweise in der Nacht nahezu unbesiegbar ist. Die Sonne ist ihr Kryptonit.

    Schön find ich’s ja immer, wie du die Parkour-Tricks — sagt man das so?

    Ja, kann man so sagen :)  

    (Interessant, dass sie im Nachhinein sagt, sie konnte nichts dafür tun. Also wusste die AI nichts von ihrer eigenen Programmierung? Oder ist die Programmierung bewusst von CYPRESS in diesem Punkt nicht steuerbar? Mann, ich bin so wahnsinnig neugierig, sorry.)

    Also, es gibt ein paar Protokolle, die eher "passiv" wirken und weder aktiviert noch deaktiviert werden können. Ein paar dienen zum Schutz, ein paar zum Angriff, und weder CYPRESS noch Lex können etwas gegen die tun. Das heißt, wenn etwas passiert, das eines dieser Protokolle triggert, dann zieht der Chip das durch.

    (Der Sprung durch die Glasscheibe war irgendwie so „Mirror’s Edge“ — gefiel mir.)

    Mirror's Edge war einer der drei Faktoren, die Lex am meisten beeinflusst haben. Ich glaube, das ist passiert, als ich darüber nachdachte, wie man einen Superhelden "balancen" kann. Wenn ein Charakter zu stark ist, macht man sich keine Sorgen um ihn, soll heißen, es kommt keine Spannung auf. Dass Lex eine Parkourheldin sein sollte, stand bereits 2015 fest, danach kam eben Feinschliff. CYPRESS' kleine Markierungen auf Lex' Netzhaut sind eine Hommage an die Runner-Vision, die man im Spiel sieht. Nur ist Lex' Farbe blau, nicht rot.

    Aber Lex hat am Ende ja einen Rick erwähnt, wenn der helfen könnte, wäre das sicher praktisch!

    Der kommt noch, versprochen.

    aber gleichzeitig nicht genau einschätzen kann wie dumm/intelligent Lex denn nun genau ist.

    Also, Lex ist wirklich nicht dumm, nur sehr ungebildet. Eher liegt es an CYPRESS' Humor, dass sie Lex ewig verarscht. Ich finde das Konzept der Butler-Lord-Beziehung irre spannend, und ich wollte mit CYPRESS eine Helferin anbringen, die zwar hilft, aber gleichzeitig ständig die intellektuelle Grenze ihrer "Lady" infrage stellt.

    Wozu ich dir gratulieren muss, ist die Erzählstimme von Lex. Ich habe sofort eine junge Frau vor Augen gehabt - also da hast du irgendetwas richtig gemacht Ich könnte nicht mal den Finger drauf legen, was es war. Aber ja, Lex klingt definitiv weiblich.

    Ich weiß auch nicht, woran es liegt, aber irgendwie fühlt Lex sich von allen Charakteren am besten zu schreiben an.

    An ein paar Stellen noch ein mehr Beschreibungen der Gegend

    Jop, wird gemacht.

    (also sagen wir es mal so, unter all den Amerikanern, die ich kenne, käme nie wer auf die Idee, einen Native American als Indian zu bezeichnen. Es wird eben immer "Native American", einfach nur "Native" oder der Name des Stammes genutzt

    Ich glaube, die haben gleichzeitig das Problem, dass "Indians" ja auch Inder sind, und weichen deswegen oft aus. Hatte aber sowieso vor, die ganze Reihe auch zu übersetzen, und werde das dann berücksichtigen.

    Ich gebe offen zu, die Bezeichnung hat mich etwas stutzen lassen, auch wenn ich nicht weiß, ob sie im deutschen vielleicht üblicher ist. In den Büchern, die ich gelesen habe (viele davon aber englisch oder aus dem englischen übersetzt) lese ich allerdings immer Cybergliedmaßen/Cyber-Gliedmaßen.

    Da hab ich mal nachgeschaut, und um ehrlich zu sein weiß ich auch noch nicht, was genau das eigentlich sind. Bionik bezeichnet die Imitation von Natur, Kybernetik bezeichnet Steuerung von Technik und lebenden Organismen. Lex' Prothesen sind dabei aber beides - sowohl soll mit ihnen das imitiert werden, was Lex einst verloren hat, andererseits sind die Steuermechanismen im Inneren digital. ich habe mich in Band drei, den ich gerade schreibe, auf die Bezeichnung "bionisch" verlegt, weil das Motiv der Imitation, des infrage gestellten Menschsein, und dem "was bin ich eigentlich" aus Ghost in the shell, dort immer wichtiger wird.

    Eine Sache wollte ich noch loswerden: Ich fände es praktisch, wenn du im Startposts die Links mal Updatest und vielleicht auch noch hinzufügst, welche Geschichten zusammen gehören Genau. Das wollte ich noch sagen.

    Wird gemacht!

    Das erinnert mich an Robert Langdons Mickey Mouse-Uhr. War Dan Brown da Inspiration für dich oder ist das Zufall?

    Das war Absicht. Frances ist quasi eine laufende Bücherei, wenn man so will, und wenn man aufpasst, findet man auch in "Punch Intended" und den Folgeromanen immer wieder kleine Anspielungen auf Literatur in Frances' Umgebung.

    Jedenfalls wenn man vom deutschen Wortgeschlecht ausgeht.

    Hatte da irgendwie "Küstenpfad" im Kopf :P  

    Ich persönlich find aber, dass die gute ein wenig zu schnell über die Sache mit der Magie hinwegkommt.

    Das ist auch richtig, werde ich bei der Überholung mal ändern. Problem ist nur, dass ich dieses "oh mein gott das kann ich gar nicht glauben" aus den Filmen so furchtbar klischeehaft finde, dass ich auf jeden Fall was anderes machen wollte. Zudem hat Lex ja schon einiges gesehen, aber vielleicht fällt mir ja echt eine bessere Lösung ein.

    Ohje ohje, Mädchen :(( Das wäre mein erster Gedanke gewesen ... die Kleine ist etwas naiv, oder? xD'

    Die hat den Kopf in den Wolken, ja.


    So, danke an alle Kommentare, ich finde es wirklich motivierend, dass auch die Shorts so gut ankommen. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich bis Weihnachten ein kleines Special schreiben, das aber wie versprochen mit einem männlichen Protagonisten startet. Danach kommen dann die Story um Rick und eine zweite für Lenmana. Wie gut das klappt, weiß ich noch nicht, aber ich hoffe mal das beste.


    Hier nun ein kleiner Bericht zur Veröffentlichung von Alexis Clark - Punch Intended.
    An dieser Stelle folgt zunächst mal eine kleine Schleichwerbung für die Schneeflockenmethode, aber danach geht es auch direkt mit der Materie los.
    Ein Guide ist das hier nicht. Es ist ein kleiner Erfahrungsbericht, damit ihr euch anhand dessen auf das einstellen könnt, was euch erwartet, wenn ihr einen Roman veröffentlichen wollt.


    Als Prämisse: Einige von euch kennen meine Kurzgeschichten aus dem „Lebensmalerei“-Universum, und ich bin gerade dabei, um eine der Figuren eine Romanserie zu schreiben. Der erste davon ist im letzten Frühjahr fertig geworden, und das Erste, was ich getan habe, war, ein Exposé zusammen zu stellen, und dieses Exposé an eine Bandbreite von Verlagen zu schicken, in der Hoffnung, ein geeignetes Lektorat zu finden. Die Wartezeit dauert für gewöhnlich etwa vier Monate, weil Verlage generell überarbeitet sind. Von 14 Verlagen haben sich letztendlich nur 5 gemeldet, die allesamt keinen Platz in ihrem Programm hatten, also dachte ich mir: Okay, dann machst du das eben erst mal auf eine andere Weise.


    Und zwar scheint es heutzutage eher für Neuautoren einen anderen Weg zu geben: das e-Book. Zunächst muss man seinen Roman dafür natürlich schreiben, aber sobald das getan ist, kann man sich eine Plattform aussuchen. Die neobooks-Plattform vom Knaur-Verlag, zum Beispiel, oder TWENTYSIX, die mir vom CBT-Verlag vorgeschlagen wurde.
    Ich habe mich am Ende für Twentysix entschieden, vor allem, weil es dort viele Vorteile gibt – zum Beispiel die Chance darauf, dass einer der Lektoren der Random-House-Verlagsgruppe auf das Werk aufmerksam wird. Bei neobooks besteht diese Chance natürlich auch, nur hat Random-House wesentlich mehr Verlage unter seinem Schirm, ergo mehr Lektoren, die potenziell aufmerksam werden können.
    Bei Twentysix nun muss man zunächst einen Account anlegen, dann die Bestätigungs-Mail aufrufen, aber insgesamt ist dieser Vorgang nicht komplexer als eine Anmeldung in einem x-beliebigen Online-Forum. Anschließend kann man zwischen mehreren „Paketen“ wählen. Entweder entscheidet man sich NUR für die e-book-Publikation (0 Euro), oder man nimmt ein paar Extras dazu, 2 gebundene Ausgaben, zum Beispiel, aber das war für mich nicht relevant.


    Eigentlich könnte ich es nun dabei belassen, denn eine Konvertierung ins e-pub-Format ist nicht einmal notwendig, da man das gesamte Buch einfach in einen dafür vorgesehenen Editor kopieren kann. Achtung: Besondere Formatierungen sind hierbei ebenfalls nicht nötig, da kapitelweise kopiert wird, soll heißen, ihr legt im Editor ein Kapitel an, dann müsst ihr das Kapitel mit STRG-C und V dort einfügen, und dann legt ihr das nächste Kapitel an. Das ist furchtbar aufwändig, aber nicht anders machbar – zumindest hat der Editor meine Formatierung komplett zerschossen, als ich versuchte, das Originaldokument dort als Ganzes einzufügen. Kann sein, dass es auch nur an OpenOffice lag, mit dem ich immer schreibe.


    Wie auch immer, wenn das Buch fertig kopiert ist, kommen die Randdaten. Soll heißen: Klappentext, kurze Autorenbeschreibung, Titel, Untertitel, Preis. Hier kann man von 0,99 Euro aus hochgehen, wobei der Normpreis für das e-book eines Neuautors momentan bei 2,99 zu liegen scheint. Dabei kann man auch einen Aktionspreis angeben, 1,99, zum Beispiel, der dann, sagen wir: 4 Wochen lang gültig ist, bis das Buch am Ende seinen vollen Preis erhält.


    Jetzt ist Alexis Clark – Punch Intended bereits seit einigen Wochen im Verkauf, und ich kriege hin und wieder Nachrichten von Freunden (ein paar davon waren sogar Testleser) und Bekannten (unter ihnen ein Deutschlehrer, der Alexis vielleicht sogar im Unterricht anbringen will, holy crap), die den Roman natürlich zuerst gekauft haben. Ein paar Freundschaftsanfragen+“Fanpost“ auf Facebook waren auch schon dabei, und, was soll ich sagen, die Erfahrung ist super. Klar, es dauert immer eine Weile, bis Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert, aber ich hab natürlich nicht wirklich dieselben Mittel wie Verlage, was Werbung angeht.


    Darum zum Schluss ein kleiner Hinweis: Sollte einer von euch Interesse an einem Abenteuerroman haben, der den Grundstein für eine neue Superheldin legt, dann zögert nicht, euch mal die Leseproben anzuschauen. Und, wer weiß, vielleicht entscheidet sich ja einer von euch zum Kauf. Mich würde es jedenfalls ganz enorm freuen.


    Bis zum nächsten Mal,


    #shiprekt