Beiträge von LunettesRaven~

    "Und wenn ich richtig vermute sind sie 'Lord Shen'?", war die Frage des Teilnehmers, der sich tatsächlich als Kenji herausstellte. Doch noch bevor Shen dies bejahen konnte, öffneten sich die Tore und der Rollstuhlfahrer fuhr hindurch, während der Pfauenmann noch mit einem mulmigen Gefühl dastand. "Die Feuerlandschaft von Erdenwut" klang alles andere als angenehm, doch dort musste er nun durch. Mit einigen Schritten seiner bewaffneten Füße ging Shen schließlich durch das Portal.
    Auf der anderen Seite erwarteten ihn und sein Gegner eine geradezu schrecklich lebensfeindliche Umgebung. Um sie herum befanden sich viele gewaltige Vulkane, aus denen wie von Wut genährt pulsierende Lavaflüsse hinunterflossen. Der Boden war schwarz und leblos, wie der Grund der in Shens Heimat überlieferten Hölle. Zu allem Überfluss standen die beiden Teilnehmer neben einem gewaltigen brennenden See, aus dem die aggressive Flammen lebendig , schon fast erwartungsfreudig emporzüngelten, als könnten sie es kaum erwarten die Teilnehmer zu verschlingen.
    Die Luft war geschwängert von allerlei schwefelähnlichen Gerüchen, unerträglicher Hitze und Rußwolken, die schon nach kurzer Zeit Shens weißes Gewand bedeckten und ihn nun mehr schwarz wie den Boden erscheinen ließen. Von der Brutalität der Umgebung geschockt hob der Pfauenmann seinen Ärmel vor Mund und Nase, um nicht allzu viel von der giftigen Luft einzuatmen, die genau dies schwerfallen ließ.
    Mit einer schnellen Umdrehung wandte er sich nun wieder seinem Gegner Kenji zu, dem die Umgebung wahrscheinlich genau so wenig gefiel wie dem Rotäugigen selbst. Die Hitze war für seinen Rollstuhl bestimmt alles andere als praktisch, doch mit einer schnellen Handbewegung ließ Shen die federartigen Dolche aus seinem Gewand schnappen und klemmte sie zwischen die Finger der Hand, die sich nicht vor seinem Gesicht befand, um anschließend mit einigen bedrohlichen Schritten auf sein Gegenüber zuzugehen. "Ich möchte nicht allzu viel Zeit in dieser Vorhölle verbringen.", sprach Shen gedämpft durch seinen Ärmel. "Also lass uns es schnell hinter und bringen, alles klar?" Angriffsbereit stürmte er nun auf seinen Gegner zu.


    OT: Ich habe jetzt einfach mal die Beschreibung der Umgebung übernommen.

    Ich bin mir nicht so sicher, ob das gut ist. Es werden mit dem nächsten Info-Topic-Update ein paar NPCs dazukommen, aber es können natürlich jederzeit Vorschläge für Nebenquests und dazugehörige NPCs gemacht werden. Also erst mal warten, wie sich das RPG so entwickelt!^^

    Hm, ich mache dann mal den Anfang...
    An sich finde ich diese Idee gut, allerdings finde ich es seltsam, dass du ein ähnliches (eigentlich schon fast gleiches) RPG als Vorschlag postest. Gäbe es denn keine möglichkeit, einen gewöhnlichen Neustart zu machen?

    Das Gespräch zwischen Shen und seiner neuen Bekanntschaft fand ein jähes Ende, als die ersten Kampfpaarungen mitgeteilt wurden. Mit einem kurzen "Auf Wiedersehen.", verabschiedete sich der Pfauenmann von dem mechanischen Jungen und blickte auf die Tafel. Er stand fast als letztes dort und musste anscheinend gegen jemanden namens "Kenji" kämpfen. Der Kampf fand anscheinend an einem Ort namens "Feuerlandschaft von Erdenwut" statt. Er wusste zwar nicht, was das sein sollte, aber schon der Name allein klang furchtbar und es würde dort bestimmt furchtbar heiß werden. Aber fürs erste versuchte der Rotäugige gelassen zu bleiben und sich nichts anmerken zu lassen. Auf seinen Gegner sollte er einen guten Eindruck machen.
    Nachdem Shen die verschiedenen Tore abgelaufen war und schließlich das richtige gefunden hatte, fand er dort einen Mann in einer Samurairüstung, der in einem Rollstuhl saß. "Was zum...?", was die erste Reaktion des Pfaus, aber er riss sich zusammen und räusperte sich kurz. "Entschuldgen sie, aber sind sie..." Er kramte verzweifelt in seinem Gedächtnis nach dem Namen dieses Mannes. "Kenji?" Obwohl er versuchte, seine Arroganz zu zügeln um nicht gleich einen schlechten Eindruck zu machen, war er innerlich ein wenig aufgekocht. "Pah, wie können sie es nur wagen, mir einen körperlich behinderten vorzusetzen?!?"


    OT: Ich rieche die verbrannten Federn jetzt schon... -_-"

    Valaria schnappte von der Rede der Pensionleiter auf, dass sie ihr Ei nun in die Hände nehmen sollten und mit dem darin schlummernden Pokémon reden sollten. Die Magierin warf sich davor noch einmal elegant das Haar nach hinten und versuchte, vor dem Publikum so entschlossen wie möglich zu wirken. "Das ist meine Chance!", redete sie sich in Gedanken zu. "Jetzt oder nie! ... Hoffentlich wird das Pokémon keine Probleme mit mir haben und brav schlüpfen..." Aus irgendeinem Grund musste sie nun einen großen Kloß in ihrem Hals herunterwürgen. Wenn das Pokémon nicht schlüpfen würde könnte es passieren, dass Valaria zum Gespött der Menge wurde. Das durfte für eine junge Frau wie sie, die vom Business lebte, auf keinen Fall passieren. Also nahm sie promt das Ei in ihre Hände und versuchte nicht allzu viel Druck auszuüben, es aber trotzdem nicht zu fest zu halten. Leicht nervös räusperte sich die Magierin kurz und begann dann zu reden:
    "Na hallo, du kleines Ei, du..." Jetzt hätte sie sich selbst Ohrfeigen können. Was war das nur für eine Art, eine Äußerung zu beginnen! Noch einmal räusperte sie sich und sprach dann weiter: "Na ja, du bist anscheinend ein Pokémon kurz vor dem Schlüpfen, nicht wahr? Da möchtest du bestimmt jemanden, der sich gut um dich sorgt, oder?" Das Ei bewegte sich nicht, es wirkte fast so, als würde es nun still dem lauschen, was nun kommen würde. Also sprach Valaria weiter: "Ich möchte dir keine falschen Versprechungen machen, wenn du mich verstehst... Aber wir könnten auf jeden Fall viel Spaß zusammen haben!" Im Moment klangen diese Worte für sie selbst wie die einer achtjährigen und ein unwohles Gefühl breitete sich allmählich in ihrer Magengegend aus. "Verstehst du? Ich werde mich um dich kümmern und dich liebevoll behandeln! ... Weil ich nie das Glück hatte jemanden zu haben, der sich um mich kümmert..."
    Die letzten Worte waren Valaria eigentlich mehr herausgerutscht, aber es schien genau das, worauf das Pokémon gewartet hatte. Kurz darauf begann das Ei zu wackeln und der Magierin fel es fast aus den Händen. Behutsam legte sie es zurück auf das Podest und schon bald darauf öffnete sich zuerst die obere Spitze und eine violettblaue Flamme züngelte schwach hervor. Schon bald teilte sich der Rest der Schale in der Mitte und ein weißes, kerzenähnliches Wesen lächelte die Magierin an. Anscheinend handelte es sich dabei um ein Lichtel. Im ersten Moment war Valaria ein kleines bisschen geschockt darüber, da man sich erzählte, dass die Flamme eines Lichtels an der Lebensenergie eines Menschen oder Pokémon zehren würde. Doch das war im nächsten Moment schon egal, überglücklich nahm sie das Lichtel sanft in den Arm und drückte es an sich. Im Moment wusste sie nicht mehr, was sie zu diesem Glück sagen konnte. Das Geistpokémon schien ebenfalls glücklich darüber und brachte ein erfreutes "Lichtel!" hervor.

    Ich hatte seit neuestem zwei äußerst merkwürdige Träume...


    Ich träumte von Rocko. Er war auf einem komischen Berg mit einer komischen Höhle und ging hinein. Die Höhle bestand nur aus einem einzigen Raum, dessen Boden komplett mit Wasser ausgefüllt war. Ungefähr zehn Meter darüber war der Eingang und eine steinerne Plattform auf der Rocko stand. Eine dünne (anscheinend natürlich geformte) Steinbrücke verband Rockos Standort mit einer gegenüberliegenden Steinplattform, auf der sich eine funkelnde Schatztruhe befand. Rocko wollte hinübergehen, aber dann tauchten zwei Shnurrgarst auf und schleuderten den Arenaleiter mit Spukball ins Wasser. Der scheint unversehrt doch dann sprangen die zwei fetten Katzen hinterher und schleuderten ihn mit Nachtflut (lol, wusste gar nicht, dass die das lernen konnten) wieder auf die Brücke. Und so ging das dann weiter, bis irgendwann ein Felilou kam und die beiden Shnurrgarst mit einer einzigen Kratzfurie erlegte. Rocko wirft sich ihm dankbar vor die Füße und Felilou entwickelt sich vor Stolz weiter... Zu Shnurrgarst! xD


    Beim anderen Traum waren Luke Atmey (den kennt wohl nicht jeder, aus dem Spiel Ace Attorney) und Ash zusammen angeln. Luke nickte ein und Ash sagt dann so etwas zu ihm wie "Ey, Alter, wach auf!" Atmey beschwert sich daraufhin über die nicht ganz so höfliche Wortwahl Ashs und während sie streiten kommt ein Kyogre und jagt Team Rocket über ihnen mit Hyperstrahl in die Luft... Nach dem "Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen!" gesellt sich Rocko mit einem Shnurrgarst (!) zu ihnen und sagt mit blödmannhaftem Ton: "Das ist aber ein hübscher Stern!"


    Das komische an beiden Träumen war, dass ich sie in der selben Nacht hatte und gleich nach dem Aufstehen niedergeschrieben habe, deshalb die vielen Details... Manchmal frage ich mich, was ich eigentlich für einen Mist zusammenträume. x3

    ich weiß nicht ob dieses Thema schon einmal für den Neustart angesprochen wurde, aber anscheinend verwenden wir momentan keine Charakterfarben. Ich finde dies eigentlich schade, da man die Charaktere meiner Meinung nach dadurch besser unterscheiden kann.

    Shen nickte. "Ah, ich verstehe, sogar in deiner Welt bist du etwas besonderes..." In Gedanken malte er sich schon ein wenig aus wie ein Kampf gegen seine neue Bekanntschaft verlaufen könnte. Die mechanischen Teile sahen teilweise ziemlich robust aus. Auf die Frage hin was der Pfauenmann wohl sei antwortete er anschließend: "Nun ja... Ich bin ein Mensch mit den Merkmalen eines Pfaus. Auf 'gewöhnliche' Menschen...", das 'gewöhnlich sprach er sehr spottend aus und wandte sich dabei leicht zur Seite, "...mache ich wohl einen merkwürdigen Eindruck, wobei es von ihnen in unserer WElt keine gibt. Alle Personen haben die Merkmale von irgendeinem Tier, wobei eines bereits ausgestorben ist..." Bei seiner letzten Bemerkung machte der Rotäugige ein leicht zerknirschtes Gesicht und blickte zu Boden. Es war ihm ein Rätsel, wieso er ausgerechnet dieses Thema ansprach. Also wechselte er es lieber schnell: "Aber genug davon. Es wäre schön, wenn die ersten Kämpfe endlich beginnen würden. Ich bin zwar nicht heiß auf Blut, aber immerhin sind wir alle ja deswegen hier, nicht wahr?" Bei seinem letzten Satz begann Shen freundlich zu lächeln, aber im inneren wusste er, dass es am Ende nur einen Sieger geben konnte. Wieso ging er dann aber so freundschaftlich mit dem Jungen um?

    So, ich hab zwar noch nie ein Gedicht kommentiert und wir hatten die Gedichtanalyse auch noch nicht richtig in der Schule, aber ich versuche es mal trotzdem! :3 Es könnte aber sein, dass dieses Kommi nicht allzu hilfreich ist... Na ja, um den heißen Brei reden hilft auch nicht, ich fang einfach mal an. (Mit dem Gedicht über jenen besonderen Tag.^^)


    Vor noch nicht allzu langer Zeit,
    an diesem Tag musst‘ keiner Schlafen,
    denn jeder fühlte sich bereit,
    als wir uns dann in Zürich trafen.
    Hm, irgendwie entzieht sich der Sinn dieser Worte meinem ungeschulten Blick. Das erste, was ich gedacht habe war, dass du vor lauter Aufregung in der Nacht davor nicht schlafen konntest, allerdings schriebst du hier "Tag"... Vielleicht eine anduetung darauf, dass der Tag sehr schön gewesen ist und niemandem langweilig wurde. :3


    Der Treffpunkt war die große Uhr,
    da traf sich dann die ganze Meute,
    so gingen wir auf unsre‘ Tour,
    wir waren fast ein dutzend Leute:

    Zu diesem Teil kann ich nicht viel sagen, ich finde der Sinn ist eigentlich klar und bis auf die kleinen grünen Fehlerchen hab ich sonst nix gefunden. ;)


    Der eine mit dem reinen Herzen,
    zwei helle Mond uns geleitet,
    und auch dabei waren die Schmerzen,
    die Zeitung hat uns auch begleitet.
    Ah, eine metaphorische Aufzählung der User, die teilnahmen... Mit dem reinen Herzen hast du wahrscheinlich Pure Heart (inzwischen Pure.) gemeint, während die beiden Monde wohl Luna_Minaru und Lunas Nyctea sind. Die Schmerzen meinen wohl ~Pain~ (inzwischen Cloud) und die Zeitung ist dann wohl der Tagesanzeiger. x3 Für Leute, die nicht dabei waren klingt das wohl wie eine kleine, epische Reise. :3
    Sonst hab ich nichts gefunden.^^


    Zwei Raben sind auch mitgeflogen,
    gigantisch groß der eine war,
    ein Dussel ist auch mitgezogen,
    doch einer ja das ist uns klar,
    Wir hatten neben mir noch einen zweiten Raben? Wo? (Ich wieder und meine Ignoranz.) Mit dem Dussel meinst du wahrscheinlich Dusselurr.


    der hat uns gut zum Ziel buxiert,
    wir gingen jedoch viel umher,
    denn eines war nicht einkalkuliert:
    Die Nahrungssuche fiel uns schwer.
    Mit dem "buxieren" meinst du wohl Colonel Buxi. Ah ja, die schwierige Nahrungssuche... Daran kann ich mich noch gut erinnern. Mir wird richtig warm um mein erstarrtes Herz wenn ich diese Zeilen lese. Dein Gedicht weckt echt viele Erinnerungen.


    Danach gab es noch ein Turnier,
    es kämpften dabei nicht nur zwei,
    denn diesmal kämpften immer vier,
    danach rief uns dann noch ein Darkrei.
    Das "ei" in Darkrei hast du wohl aufgrund des Reimschemas geschrieben, aber ich glaube, dass es auch mit einem "ai" funktioniert hätte. Die Ausbesserung der Wortwahl in der letzten Zeile habe ich nur gemacht, weil es meiner Meinung nach besser klingt.


    Doch jetzt trennt sich die Gruppe auf,
    nachdem wir alle Kekse aßen.
    und fünf gingen nen‘ eignen Lauf,
    die Restlichen im Starbucks saßen.
    So, unter denen, die gegangen sind war wohl ich... Das habt ihr also danach noch gemacht. Die dritte Zeile klingt aufgrund des Apostroph ein wenig "abgehackt" aber ich weiß irgendwie auch nicht wie man das besser machen könnte...


    Ein paar Mal wurde noch gekämpft,
    doch unsre‘ Zeit war am verklingen,
    die Stimmung die war da wurde allmählich gedämpft,
    als alle dann nach Hause gingen.
    In der dritten Zeile war die Wortwahl leider wieder nicht ganz so gut gelungen und es beschreibt auch nicht so gut die triste Stimmung beim nach Hause gehen, aber ich weiß wie schwer es ist sich reimende Wörter zu finden und dabei noch beim Thema zu bleiben.^^


    So, zum Schluss noch: Dein Gedicht war wirklich wunderschön und hat bei mir viele Erinnerungen an den Treff geweckt.^^ Deshalb möchte ich dir noch einen Ratschlag geben: Die Kommazeichen am Ende werten das Gedicht irgendwie ein bisschen ab. Ich fände es besser, wenn du die Zeichen am Ende weglässt und am Anfang jeder Zeile groß schreibst, etwa so:


    Vor noch nicht allzu langer Zeit
    An diesem Tag musst‘ keiner Schlafen
    Denn jeder fühlte sich bereit
    Als wir uns dann in Zürich trafen


    Aber das ist nur meine bescheidene Meinung, da ich selbst Satzzeichen in einem Gedicht nicht sehr schön finde.
    Anmsonsten hoffe ich, dass das Kommi einer Laie ansatzweise hilfreich war. ^^
    LG LunettesRaven~

    Ich würde gerne den Startpost der Fanfiction "des Herzens Seele " von Kräme. vorschlagen. Ich kann irgendwie nicht viel dazu sagen... Er besitzt wunderschöne Bilder und hat eigentlich alles, was ein guter Startpost benötigt. Alle Punkte sind schön ausführlich aufgegriffen und er ist auch sehr übersichtlich. Leider kommt meiner Meinung nach die Warnung nicht ganz so gut hervor, aber dies ist glaube ich jedem Autor selbst überlassen.

    Da ich für den Rest der Woche verreise gebe ich hier meine Inaktivität vom 23. 2. 2012 bis zum 26. 2. 2012 bekannt. Dies betrifft folgende RPGs:


    Schatten der Zwietracht
    One Piece
    Kademes
    Johto


    Das von mir bald geleitete RPG, Licht der Schöpfer, wird vermutlich bald nach meiner Inaktivität starten. Also wäre das die letzte Möglichkeit für andere, die noch teilnehmen wollen, eine Anmeldung zu schreiben oder ihre zu überarbeiten.

    "Ah, dein Name lautet also Fynn..." Shen hob leicht seinen Blick und betrachtete den teils mechanisch gestalteten Menschen. Er hatte schon von so etwas gehört, aber die Technologie in seiner Heimat war nicht sehr weit fortgeschritten, als dass der Pfauenmann etwas über die Bedeutung der mechanischen Teile hätte sagen können. "Dein Körper ist ziemlich interessant gestaltet.", begann er wieder. "Kommt so etwas in deiner Welt häufiger vor?" Als er auf die Antwort seines Gesprächspartners wartete biss der Rotäugige in die Teigtasche und musste innerlich zugeben, dass sie doch ganz akzeptabel schmeckte.


    OT: No Problem, Tiela. Bei mir sieht's im Moment auch nicht besser aus. ^^"

    Ich würde die Fähigkeit Illusionen zu erschaffen eher einem Gegenstand in der materiellen Magie zuordnen. (Vielleicht ein Spiegel oder so...)
    Und die Mitglieder von Spirit dürfen tragen was sie wollen.

    Mit mulmigen Gefühlen hatte Valaria beschlossen in Teak City zu bleiben um dem Fest des Lebens beizuwohnen. Als sie klein war hatten ihre Eltern ihr und ihren Geschwistern schon so oft versprochen mit ihnen zu diesem Fest zu gehen, allerdings hatten sie nie Zeit dafür gefunden. Nun war sie alleine hierhergekommen und befürchtete, dass auch ihre Geschwister hier sein würden, allerdings blieben ihre Befürchtungen unbegründet. "Klar, nicht alle von uns haben den Tod unserer Eltern so gut verkraftet wie ich, wahrscheinlich wäre es zu schmerzhaft für sie gewesen an ein Fest wie dieses zu gehen."


    Wie einige andere Leute auch hatte sich die Magierin einen Kimono geliehen. Er war hellgelb mit einer weißen Linie am Rande der Ärmel, was dem Aberglauben Valarias zu verschulden war. Schon von klein auf hatte sie gemeint, dass gelb ihre Glücksfarbe wäre. Ihren rosa Stab hatte sie im Pokémon-Center gelassen.
    Nach einem kleinen Marsch durch die Menge setzte sie sich schließlich auf eine Holzbank in der Nähe der Bühne und holte ihre Spielkarten hervor. Es war ein ganz gewöhnliches Set wie man es etwa beim Pokern verwendete und ihre Rückseiten waren mit einem rotweißen Rautenmuster bedruckt. Aus langeweile begann sie zu mischen und suchte sich das erste Opfer, dem sie ihren Trick aufzwingewn würde. Eine Frau wie sie, die für das Rampenlicht gemacht war, brauchte eben etwas Aufmerksamkeit. Jedenfalls dachte sie das.
    Schon bald kam ein junger Mann mit seiner Freundin vorbei, die beide etwas gelangweilt aussahen. "Hol mir etwas zu essen.", war der kalte Befehl der Freundin an ihren Gefährten, welcher sogleich mit einem etwas verwirrten Gesicht losspurtete. "Beziehungsprobleme?", fragte Valaria schließlich neugierig die junge Frau, nachdem sie aufgestanden und zu ihr hingelaufen war. Die Frau seufzte. "Na ja, mein Freund ist ein Tollpatsch. Er schafft es noch nicht einmal unbeschadet durch die Menschenmenge zu laufen. Wahrscheinlich wird er auch das Essen auf dem Weg hierher verlieren."
    Aus irgendeinem Grund musste die Magierin anfangen zu kichern und hielt der Frau schließlich ihre Karten entgegen. "Ziehen sie eine. Das bringt sie bestimmt auf andere Gedanken.", bat sie mit einem tückischen Lächeln. Die Augen der Frau weiteten sich und sie hob eine Augenbraue. "Kartentricks? Na gut." Leicht verwirrt zog sie eine aus dem leicht entfächerten Stapel und betrachtete sie. "So.", sprach Valaria weiter. "Behalten sie die für's erste und ich gehe zu ihrem Freund."


    Mit einem leicht arroganten Gang wandte sie sich von der immer noch verwirrten Frau ab und fand ihren Freund an einem der Essensstände, wo er gerade für zwei Pirsifbeerspieße bezahlt hatte und anscheinend auf dem Rückweg war. Gerade als die Magierin ihn ansprechen wollte stolperte er über einen Stein und war im Begriff hinzufallen. Die Schwarzhaarige reagierte aber noch rechtzeitung und riss ihm die Spieße aus der Hand als er neben ihr zu Boden fiel. "Aua... Danke.", war die Antwort des jungen Mannes als er wieder aufstand um die Spieße in Empfang zu nehmen. "Keine Ursache.", war die Antwort der Braunäugigen. "Ich habe vorhin mit ihrer Freundin geredet. Sie schein sie zu vermissen." "Ach, im Ernst?" Dem Mann schien das ziemlich ungewöhnlich vorzukommen, man konnte es an seinem überraschten Gesichtsausdruck sehen. Anscheinend war das nicht gerade typisch für seine Freundin.
    "Ja, klar!", war Valarias Antwort. Sie hatte immer noch dieses tückische Lächeln. Ihr machte es nichts aus zu Lügen, auch wenn sie dadurch die Beziehung der beiden gefärdete. Aber so weit würde es garantiert nicht kommen, dafür hatte sie gesorgt. "Mein Name lautet übrigens Valaria, freut mich, sie kennenzulernen."
    "Ich bin Kai.", war die schüchterne Antwort des Jungen. Man sah tatsächlich schon an seiner Ausstrahlung, das er zu nichts zu gebrauchen war. Aber das war kein Problem für eine Magierin wie Valaria, man brauchte nur ein paar Tricks um jemanden wie ihn ins rechte Licht zu rücken. Sie begleitete ihn auf dem Weg zurück zu seiner Freundin und schob ihm heimlich eine Karte in seinen Kimono, deren Rückseite mit einem blauweißen Muster bedruckt war.


    "Oh, wow, du hast das Essen nicht fallen gelassen!", war die sarkastische Reaktion von Kais Freundin, woraufhin dieser errötete. "Und was ist mit ihnen?", wandte sie sich wieder an Valaria. Sie drehte dem Paar anschließend den Rücken zu und sprach mit einem leicht arroganten Tonfall: "Keine Sorge, ich bin nur ein junger Geist auf der Suche nach Leuten, deren es meiner Hilfe bedarf. Ihre gezogene Karte befindet sich im Kimono ihres Freundes und ich denke, dass sie beiden wie füreinande geschafffen sind." Danach ging sie einfach fort.
    Nachdem Valaria gegangen war prüfte die junge Frau den Kimono ihres Freundes und fand dort die Herz zehn, die selbe Karte, die sie aus Valarias Stapel gezogen hatte. Daraufhin errötetet beide leicht.


    Die Magierin hingegen hatte sich bereits in der Nähe der Bühne eingefunden um der Vorstellung der Kimono-Girls beizuwohnen. Sie erzählten die Legende der beiden Türme von Teak City. "Wunderschön.", murmelte die Schwarzhaarige daraufhin. "Es wäre schön, wenn ich auch bald auf einer Bühne wie dieser auftreten könnte." Nach der Vorstellung sollte eigentlich ein großes Feuerwerk stattfinden, doch es gab kein Anzeichen bunter Explosionen am Himmel.
    Stattdessen wurden verschiedene Sockel auf der Bühne aufgestellt und die Schwarzhaarige fragte sich, was dies zu bedeuten hatte. Der Arenaleiter der Stadt, Jens, kündigte schließlich eine Änderung im Programm an, woraufhin ein älteres Ehepaar mit einem ziemlich beladenen Camerupt auf die Bühne trat und mithlife einiger Helfer etwas auf den Sockeln platzierte, das sich als bunt bemalte Eier herausstellte.
    Das Ehepaar forderte nun junge Menschen dazu auf sich diesen Eiern anzunehmen, da sich in ihnen Pokémon befanden. Valarias Herz begann schneller zu schlagen. "Oh mein Gott.", murmelte sie. "Das sind tatsächlich Pokémon. Bekomme ich nun die Chance auf ein eigenes Pokémon?" Ohne zu zögern schritt sie stolz auf die Bühne zu. Sie beachtete erst gar nicht die anderen Personen, die ebenfalls eines der Eier holen wollten. Es war ein wunderbares Gefühl endlich im Rampenlicht zu stehen. Zwar war es in ihren Augen ein wenig unhöflich die Bühne eines Volksfestes mit der einer Show zu vergleichen doch das war ihr egal. Sie stand hier zusammen mit - na ja, ein paar anderen Leuten - im Mittelpunkt und das war es jetzt was für sie zählte. Aufmerksamkeit.
    Überglücklich stellte sie sich zu dem Ei, das schwarz mit einigen violettblauen Flammen bemalt worden war in der Hoffnung, dass dies kein Giftpokémon sei und strahle übers ganze Gesicht.


    OT: Oh mein Gott, dieser Post wurde lang. ^^" Wie dem auch sei, auf ein gutes RPG! :D

    Teil 1: auferstandener Wandel
    http://media.tumblr.com/tumblr_la6i1wTtng1qb7z4u.jpg
    Quelle


    Kapitel 1: Tod und Verzweiflung


    Es war immer so, wenn ich schlief. Ich wusste, dass ich träume, aber aus irgendeinem Grund konnte ich nicht aufwachen. Deswegen waren Albträume für mich eine so große Qual. Im Moment wusste ich noch nicht einmal mehr, wo ich war. Alles, was ich sehen konnte, war ein unendlich langer Gang, der in eine leichte düsternis getaucht war. In meinem Blickfeld waren einzig und allein die kahlen, weißen Wände und der Boden aus beigen Fliesen. Jeder meiner Schritte hallte wieder, obwohl die Sohlen meines Mask DeMasque-Kostüm extra weich waren, um in meiner damaligen Profession als Dieb ungehört an anderen vorbeischleichen zu können. Auch aus diesem Grund machte sich ein unbehagen in meiner Brust breit, dass auch allmählich meine Sicht verschwimmen ließ. Doch dann schob sich ein Lichtstrahl in meinen Blickwinkel. Er kam von der rechten Seite, an der tatsächlich eine Tür zu sehen war, die einen Spalt weit offen stand. Sie sah massiv aus und war aus dunkelbraunem Holz gefertigt. Ich beschleunugte meinen Schritt leicht und blieb an der Tür stehen. Alles in mir sträubte sich bei dem Gedanken sie zu öffnen und ich wusste, dass dies nichts gutes verheißen konnte. Mein Herz rast und ich versuchte, mich zu beruhigen. Ich wusste nicht, warum ich mich plötzlich so unwohl fühlte. Es war dieses Gefühl einer nehenden Gefahr und es war seltsam vertraut.
    Da hörte ich plötzlich die Stimme eines Mannes, sie war sehr tief und kräftig und jagte mir einen regelrechten Schauer über den Rücken: "Sie sind also tatsächlich gekommen. Haben sie das Geld dabei? Sie wissen ja immerhin, was auf dem Spiel steht, nicht wahr...?" Der letzte Satz klang tückisch und selbstsicher, schließlich folgte ihm ein hohles Lachen. Es war nicht das Lachen der tiefen Stimme, da sie heller klang mit einem leichten Hauch von Arroganz. Aus irgendeinem Grund kam mir dieses Lachen bekannt vor. Es war fast so, als hätte es sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt. Das Lachen einer bestimmten Person, dieses unverwechselbare Lachen... Das Lachen, das einem das Gefühl gab, man solle jetzt wegrennen.
    Schließlich ging mir ein Licht auf und mit einem Ruck hatte sich mein Körper bewegt. Eigentlich wollte ich das gar nicht, doch nun war die Tür offen. Nun sah ich einen Mann, schwarz gekleidet mit goldblonden Haaren. Vor seinen Füßen lag ein Mann, der sich nicht mehr rührte. Ich konnte ihm nicht genauer identifizieren, da die Beine des anderen Mannes mir die Sicht auf ihn versperrten. Dieser begann nun wieder zu lachen, allerdings konnte man es nicht mehr wirklich Lachen nennen. Es war nun mehr ein hohles Kichern, das in die Seele von einem eindrang und sie zerriss. Im Moment war ich wie gelähmt, in diesem Raum gab es nur die beigen Fliesen, der Rest war von einer schwarzen Aura verschluckt. Dennoch gab es hier mehr Licht als im Flur.
    Mein Körper war vor Angst wie gelähmt. Ich konnte einfach nur stehen und den Mann vor mir ansehen, obwohl ich wusste, dass dies ein Traum war. 'Wach auf, Ron!', dachte ich verzweifelt. 'Wach auf! Wach auf!' Doch ich konnte nicht. Es war wie ein verzweifelter Hilferuf in der dunklen Nacht. Man rief, doch man wusste, dass niemand einen hören würde. Schließlich drehte sich die Person in Schwarz zu mir um und ich blickte in ein vertrautes Gesicht. Das Gesicht eines Mannes, der gerade die dreißiger Jahre seines Lebens überschritten hatte. Besonders stach sein lupenähnliches Monokel an seinem rechten Auge hervor. "Herr... Herr Atmey...", stotterte ich schließlich. Aber meine Stimme versagte und so konnte ich nicht fragen, was hier eigentlich geschehen war. Luke lächelte mit einem freundlichen Ausdruck. So hatte ich ihn damals nie lächeln sehen und es passte auch gar nicht zu ihm. Die Fachleute würden an diesem Punkt wahrscheinlich sagen: "Das ist Out of Character."
    "Herr DeLite.", begann der ehemalige Meisterdetektiv schließlich. "Wie schön, dass sie meiner kleinen Darbietung beigewohnt haben. Ich hoffe, dass es sie nicht allzu sehr erschreckt hat." In dem Moment konnte ich nur einen erschrockenen Laut hervorbringen, als er mich mit seiner rechten Hand an meiner linken Schulter berührte. Gebannt starrte ich auf seinen weißen Handschuh um im nächsten Moment festzustellen, dass er mit seinem Kopf ganz nah an mein rechtes Ohr gekommen war und mir zuflüsterte: "Kane Bullard ist jetzt tot. Und nun folgen sie..."


    Das laute elektronische dröhnen eines Gerätes neben meinem Bett riss mich aus meinem furchtbaren Traum. Mein Unterhemd klebte wegen des kalten Schweißes fürchterlich an meinem Körper und ich zog ein wenig daran um dieses widerliche Gefühl loszuwerden. Das Schlafzimmer war durch die heruntergelassenen Rolläden der Fenster neben mir in eine gräulich-blaue Atmosphäre getaucht, die jedoch von den Lichtstrahlen, die aus den Lücken der Fensterverdeckung kamen zerrissen wurde. Überhaupt gab es hier wenig zu sehen, der Boden war mit blauem Teppichboden bedeckt und vor mir stand ein schwarzer, massiver Schrank, in dem ich und meine Frau Desirée unsere Kleidung aufbewahrten.
    In dem Moment fiel sie mir wieder ein und ich wandte mich zu der anderen Seite unseres Doppelbettes um festzustellen, dass sie bereits aufgestanden war. Ihre rote Decke lag allerdings völlig zusammengeknüllt neben mir was wohl dem Umstand verschuldet war, dass sie mich nicht aufwecken wollte. Mit einem Seufzer stemmte ich mich schließlich hoch, saß nun am Rande des Bettes und fuhr mir mit gespreizten Fingern durch die Haare. Tief im Inneren wusste ich, dass dieser Traum keinesfalls ein gutes Omen war.
    Fortsetzung folgt...
    Wieso habe ich das Gefühl, dass dieses Kapitel vielmehr ein Prolog war? Na ja, auch egal...