Beiträge von Stan The Man

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


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    Juhu auf eigenen Thread antworten


    Ich hatte im Startpost ja erwähnt, dass sich die Vorlieben auch ändern können oder eben konstant bleiben und das ist bei mir beides der Fall.


    Insgesamt ist Fanart immer noch an der Spitze, aber das Fandom an sich ändert sich immer wieder gerne. Pokémon ist tatsächlich mittlerweile sehr in den Hintergrund gerückt, wahrscheinlich war das einfach zu lange mein Hauptinteresse beim Kritzeln lol.

    Momentan dafür sehr gerne Fanarts zu South Park, schätze weil die Charaktere sowohl in Design als auch Charakter ziemlich flexibel sind.

    Dabei sind es weniger einzelne aufwendige Zeichnungen als diverse kleine Comics. Wobei ich ebenso zwei längere Projekte im Sinn habe, weil ich das Comiczeichnen wirklich für mich entdeckt habe. Hab das Gefühl mein Stil eignet sich dazu auch am besten.

    Portraits hingegen sind sehr selten geworden, egal ob Tier oder diese komischen felllosen Tiere auf zwei Beinen, beim Realismus(versuch) fehlt mir irgendwie gerade das Überzogene. Beim Comic sind Emotionen oft in ya face durch den Stil und bei einem Portrait kannst du natürlich auch Emotionen darstellen, Realismus generell, aber mir fehlt das Übertriebene halt. Vielleicht spricht da ja mein "wenn ich irgendwas fühle, dann aber richtig" Borderline durch. :'D


    Und joa, das ist es so im Prinzip. Vielleicht sollte ich noch meinem 2010er Charakter nachgehen und...


    LG RAINBOW :pika:

    Ja hi dude :D

    Will erstmal anmerken, dass ich das richtig cool finde, wie sehr man schon eine Verbesserung zwischen den alten und neuen Bildern sieht. In der Hinsicht richtig toll, dass du die älteren Bilder auch zeigst. Mir sind oft meine Zeichnungen von vor ein oder zwei Jahren mit sehr wenigen Ausnahmen bereits viel zu peinlich für die Öffentlichkeit, hahaha.

    Wie dem auch sei, du hast ja um Kritik gebeten und mir ist tatsächlich eine Sache aufgefallen, die ich dir gerne anmerken würde.

    Und zwar finde ich allgemein deine Schattierungen richtig super, kann voll und ganz bestätigen, dass dir das liegt, aber was mich ein kleines bisschen aus der Bahn wirft sind die Farben. Du hast nämlich im Prinzip immer bestimmte Farbflächen, zum Beispiel die Haut und das Hemd bei Suga, die dann sehr schön und detailreich schattiert sind, durch die Nutzung einer einzigen Farbe aber sehr übersättigt wirken. Ich schätze bei Chris fällt das weniger auf, weil das Bild viel Schwarz beinhaltet und beim Weihnachtsbild hast du das rötliche Licht, das für mehr Harmonie zwischen den einzelnen Farben sorgt.

    Und das ist genau mein Punkt: Ich empfehle dir, jeden benutzten Farbton auf dem ganzen Bild zu verwenden. Das muss auch nicht viel sein oder exakt die selbe Farbe, aber wenn du einen größeren Bereich im Bild grün haben willst, nutzt du dann auch Grün in einem anderen Bereich, aber nicht zwingend das selbe Grün, sondern zum Beispiel ein ungesättigteres zur Schatgierung. Das lässt sich besonders einfach digital bewältigen, ist aber auch auf Papier super möglich. Digital hast du halt die freie Farbwahl, traditionell musst du erst richtig mischen und hoffen, dass die Farbe ausreicht oder du suchst drei Stunden nach nem Stift und dann geht der nicht oder ist doch der falsche lol.

    Na ja, whatever. Eine andere hilfreiche Info ist vielleicht, dass du mit nem Blaustich in dem Schattierungsgrau eigentlich nie was falsch machst.

    Würde dir eigentlich eine Beispielskizze machen, damit ich nochmal visualisieren kann, wie der Unterschied zwischen "farbiger" und monochromer Schattierung aussieht, aber das hätte ich mir wohl überlegen sollen bevor ich nen Beitrag aufm Handy schreibe. xP


    In Sachen Hintergründe kann ich dich übrigens voll verstehen, ich bin da oft richtig faul was die angeht und rotz die einfach irgendwie hin. :'D


    Mehr hab ich nicht zu sagen, also, äh, hi!

    (Handy ist zu unfähig zu zitieren bzw villeicht bim auch einfach ich es, also mach ichs anders lol)



    skz "Und ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn man zu seinen lieblings-Charakteren eigene Comics macht, machen ja viele und viele entwickeln dafür auch so ihren eigenen Stil."


    Jup, genauso seh ich das auch. Es wird sich zwar gerne mal beschwert, dass Fanarts "nicht so viel wert" sein sollen, weil es nicht zu 100% meins ist, aber mal ganz ehrlich: Die Charaktere werden verschieden interpretiert, es gibt eventuell kleine extra Details im Design, man packt oft Headcanons dazu, die Situationen in denen sie dargestellt werden sind nicht zwangsläufig von wem anders vorgegeben und vieles mehr. Ich würde behaupten, der einzige nennenswerte Unterschied ist, dass man mit Fanarts vielerorts kein Geld verdienen darf und prinzipiell aufwendige Gratiswerbung für den Urheber der Charaktere macht.

    Bei Fanarts zu Bands ist das mit dem Copyright vielleicht etwas lockerer, da die dargestellten Personen ja niemandem "gehören", aber da kenn ich mich nicht so aus, haha.


    Find's aber richtig super, dass du so deine "Fangemeinde" gefunden hast, die wirklich speziell deine Werke und nicht allein das Franchise, für das sie sind, mögen. Besonders weil ihnen gefällt, was dir auch gefällt. Weil wie im anderen Beitrag erwähnt, fühlt es sich auch einfach viel richtiger an, wenn man Anerkennung für etwas bekommt, was man gerne macht.

    Seit meinem letzten Post hier ist jetzt schon mehr als ein Jahr vergangen und tatsächlich habe ich mit der Zeit neue Erfahrungen gesammelt, die meine Antwort zu diesem Thema etwas ändern würden.

    Ich kritzel immer noch besonders gerne Fanarts und die bekommen weiterhin mehr Liebe von Leuten auf Insta (wo ich vorwiegend mein Zeugs hochlade), aber vorher hatte mich das immer etwas geärgert. Ich war immer davon ausgegangen, dass ich eigentlich deswegen überwiegend Fanarts raushaue, weil sie bei anderen besser ankommen. In Wirklichkeit ist mein vielleicht eher unterbewusster Beweggrund, dass sie bei mir besser ankommen. Jedes dieser Fanarts ist prinzipiell ein gezeichneter Liebesbrief von mir an diese Charaktere. Was erstmal etwas cringy klingt - ich meine damit nur, dass ich die jeweiligen Charaktere und Konzepte so interessant finde, dass ich gerne mehr mit ihnen "erleben" möchte.

    ...ich kann es nicht weniger komisch ausdrücken lol

    Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich gerne dämliche kleine Comics mit denen zeichne. Vielleicht kommen diese Comics deswegen auch so gut an. Ich glaube es war Toki, die hier erwähnt hatte, dass Doodles besser ankommen weil sie weniger polished sind. Mein Comicstuff erfreut sich zwar an quirligen kleinen Details, aber die einzelnen Bilder und die Story oder Pointe simpel und wie oft in einem Comic eher, hm, emotional.


    Das soll jetzt nicht heißen, dass jeder Portraitzeichner seinen Realismus hinschmeißen und dumme kleine Comics zeichnen soll. Ich will damit eher ausdrücken, dass bei Künstlern oft der Konsens besteht, woran sie Spaß haben, dafür interessiert sich keiner und um Erfolg zu haben, muss man sich für andere Menschen aushuren.

    Vielleicht ist das auch einfach eine bittere Einstellung, weil ich glaube sehr viele Künstler fühlen sich unverstanden und neigen dazu sich zu fragen "Warum wird der so sehr geliebt, obwohl er prinzipiell dasselbe zeichnet wie ich?" Und ich würde behaupten, die Frage lässt sich leicht beantworten mit "er hat mit Glück zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Nerv getroffen". So ist das leider oft mit der Reizüberflutung gerade im Internet.

    Aber letzten Endes ist es viel öfter als erwartet so, dass das, was du am liebsten zeichnest und was du vielleicht durch viel Übung und Hingabe mittlerweile auch echt gut hinbekommst, tatsächlich seine eigene Nische mit der Zeit findet. Und das wird dich persönlich auch viel glücklicher machen als etwas, das nicht deiner eigentlichen Leidenschaft entspricht. Klingt zwar vielleicht offensichtlich, aber ich wollte es trotzdem nochmal erwähnen.

    Einmal jährlich oder so bekomme ich immer das Bedürfnis, doch noch mal Lebenszeichen im BB zu geben, auch wenn das dann leider immer wieder nach einer Weile untergeht lol. Ist dann immer etwas komisch, weil sich zwischen zwei Posts so viel verändert hat und ich nicht mal gescheit benennen kann, wie die Veränderung genau aussieht. Vielleicht kann das wer anders besser, haha.

    Wie dem auch sei, ich packe hier jetzt mal nur einen Teil rein von eher neuerem Stuff. Sollte wohl auch erwähnen, dass ich mein Laptopladekabel vor einigen Monaten erfolgreich in Marseille verschlampt habe, entsprechend poste ich vom Handy aus (was nervig ist) und entsprechend ist das alles hier auf Papier entstanden. Mit irgendwelchen billigen Finelinern entstanden, weil der Gang zu den Buntstiften und/oder Wasserfarben zu viel Arbeit ist, ahaha.

    Außerdem fast nur South Park, weil Baum.



    Ja, das war's. Hab momentan tatsächlich um einiges mehr Freude am Zeichnen als zum Zeitpunkt meines letzten Beitrags. Vielleicht widerspiegelt sich das sogar in meinen Bildern, haha.

    Hab grade random ins BB geschaut und diesen Thread entdeckt und muss gleich mal etwas beitragen. Vor einigen Monaten hatte ich nämlich aus Jux ein Fakemon designed (und eine Entwicklungsform dafür nachdem danach gefragt wurde) und es ist mein Baby.

    Ich poste gerade vom Handy aus, also sorry falls ich irgendwie die Einbindung der Bilder verkacke. Hab schon lange nicht mehr im BB gepostet. :'D



    Also wie man erkennt, basiert es auf Meerschweinchen. Da die Beschreibungen auf Englisch sind (hab beide ursprünglich auf Instagram gepostet lol), übersetze ich mal:


    Splashpi [splash + (guinea) pi]

    Typ: Wasser/Boden

    "Splashpi leben in der Regel in kleinen Gruppen mit einem Männchen und mehreren Weibchen. Sie sind sehr beliebte Haustiere." (<- Hierzu sei gesagt, dass Meerschweinchen tatsächlich so im Freien leben. Außerdem hatte ich einen Vorschlag übernommen, dass das Fellmuster Unterschiede von Splashpi zu Splashpi aufweisen, was im Bild jetzt nicht zu sehen ist.)


    Perivea

    Typ: Wasser/Geist

    Fähigkeit: Ausdauer

    [Splashpi entwickelt sich zu Perivea, wenn ein weiteres Splashpi in deinem Team im Kampf besiegt wird.] (<- Die Entwicklungsidee kommt daher, dass Meerschweinchen damit unter Umständen sehr schlecht klarkommen, wenn ihre Artgenossen mit denen sie zusammen gelebt haben sterben.)

    "Perivea sind Splashpi, die um den Verlust ihrer Freunde trauern. Es heißt sie sind sehr abhängig von ihrem Besitzer und weichen niemals von dessen Seite. Nachts kann man oft ihr einsames Weinen hören."


    Tja, dezent traurige Entwicklung, haha. A-Aber Splashpi ist süß o-okay.

    Oh, ich weiß weder ob ich Housing noch ob ich Geld habe tbh hahaha
    Glaub das Thema Housing hatten wir schon, aber ich hab das Treffen, um ehrlich zu sein, komplett vergessen. :'D
    Jedenfalls, yaman, Leipzig. Flashbacks zur LBM letztes Jahr. Die Bahn war außer bei der Hinfahrt zum Housingspot eine absolute Katastrophe.


    Aber der Weg zur LBM, mitten im Schneesturm, mit glaub drei Stunden oder mehr Wartezeit in Halle. Dann aus Zeitmangel und trotzdem existenten Hunger überteuerte Pommes. Rückfahrt nach Magdeburg verlief tatsächlich gut!
    Rückfahrt nach Marburg hingegen habe ich es geschafft versehentlich einen Zug eine Stunde früher zu nehmen, was mich fast zusätzliche 60€ gekostet hätte, wäre denn ein Schaffner gekommen. Und trotzdem war das gut! Weil mein eigentlicher Zug ausgefallen war.


    Fazit: Man braucht keine Erlebnisparks oder Reisen in andere Länder. Man braucht einfach nur die Deutsche Bahn.

    Da muss ich dir vollkommen recht geben, Maneki-Neko. Bin selbst kein Fan von der Schleimerei, die man während des Pride Month ertragen muss.

    Obwohl ich aus Partygründen auch immer auf den CSD gehe, stört es mich doch sehr, wie viele Leute plötzlich Toleranz vorgaukeln. Und wie diese Toleranz einen Tag später völlig vergessen ist.


    Ich mein dude, es geht darum, LGBT+ als Norm zu akzeptieren. Ich persönlich möchte nichts Anderes.

    Aber nein, die Mehrheit will lieber die Extreme verfolgen und entweder das Ganze an die große Glocke hängen oder totschweigen.

    Hi da bin ich wieder. :blush:

    Kapitel 1 - Katze in der Nacht

    Wie ein Polizeiwart wanderte Stan vor dem Gitter hin und her. Die Hände hinter dem Rücken, das Schwert stets griffbereit. Trotz seiner leichten Nervosität wollte er so bedrohlich wie möglich erscheinen. Der Gefangene sollte wissen, dass mit ihm nicht zu spaßen sei. Zusätzlich warf er ihm einen abwertenden Blick entgegen, obwohl er dem Gegenüber noch immer nicht direkt in die Augen schauen wollte und konnte.

    "Nun denn. Wer zur Hölle bist du und was willst du hier?", begann Stan energisch.
    Feldspar schwieg, seine Mimik veränderte sich nicht. Seine Augen glänzten wie die einer widerspenstigen Katze im flackernden Licht.

    Irritiert wiederholte Stan seine Frage, bekam aber weiterhin keine Antwort. Nur den giftigen Blick, der sich an ihm festsetzte.
    Noch war Stan nicht aus der Fassung. Er wusste, er würde einen Weg finden, den anderen zu Wort zu zwingen. Und er hatte auch schon eine mögliche Maßnahme. Mit einem Wink zu sich und ohne ihn anzusehen, verlangte er einen der Wachen nach dessen Schlüssel. Der Wache zögerte, was Stan dazu brachte, ihm einen bösen Seitenblick entgegen zu werfen.

    Darauf reagierte der viel größere und stämmigere Wache unweigerlich und gab ihm den Schlüssel, schaute jedoch kurz danach besorgt den anderen Wachen an, der seine Sorge erwiderte.

    Die andern beiden ignorierend, öffnete Stan die Gittertür. Sie war kalt und feucht und lies sich nur mit einem Ruck tatsächlich öffnen.

    Er stampfte auf Feldspar zu, der ihn stillschweigend mit seinen Augen verfolgte. Ohne Hemmungen packte er den Gefesselten unsanft an den Wangen mit einer Hand, blickte ihn nun trotz seines eigenen Unwohlseins direkt in die Augen und kommandierte erneut: "Sag mir, wer du bist!"
    Als Antwort spuckte der Gepackte ihm direkt ins Gesicht.
    Stan reagierte schnell. Verärgert von der respektlosen Reaktion des anderen kickte er ihn mit dem Knie fest in die Rippen, was gerade durch die schweren Stiefel deutliche Schmerzen verursachte, als Feldspar sich krümmte und zu husten begann.
    Um seine Dominanz zu zeigen, nutze Stan genau das aus und trat mit dem Stiefel auf den Rücken des Gefangenen, neigte sich zu ihm herab und frage erneut: "Wer. Bist. Du?"

    "Süß", antwortete der Gekrümmte letzendlich. Seine Stimme war rau und schwach. Das leichte Lächeln auf seinen Lippen war dem Krieger dennoch nicht entgangen. Er fühlte sich angegriffen. Niedergemacht. Und das, obwohl er hier eindeutig der Überlegene in einer viel weniger präkeren Situation war. Allerdings fühlte er auch seine eigene Nervosität steigern. Ihm war bewusst, dass er für diese Aufgabe nicht geeignet war. Obwohl er diese Person überhaupt nicht kannte, spürte er sein schlechtes Gewissen, sie derart zu dominieren. Natürlich war das seine Aufgabe als zweithöchste Führungskraft des Königreiches, aber genau diese Person zeigte ihm, wie wenig er ihr eigentlich gewachsen war.

    Er setzte seinen Fuß wieder ab und richtete sich auf. Er musste anders an diese Situation herangehen. "Bitte, ich möchte nur wissen, wer du bist und warum du hier bist." Seine Stimme klang bereits verzweifelt.

    Feldspar schaute zu ihm auf und lächelte zufrieden. "Geht doch", sagte er. "Warum nicht gleich so, Kleiner?"
    Die irritierte Reaktion auf die Benutzung des Wortes "Kleiner" beachtete er nicht und fuhr fort: "Mein Name ist Craig Tucker, der Dieb. Ich entfloh dem Reich des Zaubererkönigs, da er mir nicht die Freiheit gab, die ich brauchte. Auf der Suche nach einem Ort, der mir Freiheit und Sicherheit bieten könne, kam ich hierher, in der Hoffnung, meinen Platz in dieser grausamen Welt zu finden."
    Die gelb leuchtenden Augen verfolgten Stan weiterhin, nun allerdings auf eine deutlich sanftere Art und Weise. Es brachte Stan dazu, Mitleid zu empfinden. War es die Wahrheit? War dies wirklich nur eine gequälte Seele auf der Suche nach Schutz? Er glaubte ihm, sanft wie seine eigentliche Art war, konnte dies aber unter keinen Umständen zeigen.
    Er hockte sich vor Craig und blickte ihn erneut abwertend an. "Warum sollte ich dir glauben?"
    Der Angesprochene lachte nur. "Du hast wunderschöne blaue Augen. Sie erinnern mich an das Meer."
    Das war definitiv nicht das, was Stan hören wollte. Und erstrecht nicht das, was er als Antwort erwartet hatte. So schaute er ihn nur verwirrt an und stand auf, drehte sich um und erinnerte Craig noch daran, dass er wieder kommen würde, bevor er schließlich den Raum und den Kerker verließ.
    "Gerne", entgegnete dieser, mehr für sich selbst.


    "Du hast dich bemüht", sagte der Elfenkönig zu seinem Untergebenen, der zurückgekehrt war, um ihm die wenigen Informationen, die er herausfinden konnte, zu überbringen. "Ich würde dich darum bitten, dran zu bleiben. Besuche den Gefangenen so oft du möchtest, aber regelmäßig. Er soll sich an dich gewöhnen, dir vertrauen."
    Stan nickte. "In Ordnung." Ihn quälte ein schlechtes Gewissen, weil er nicht alles erzählt hatte. Er verschwieg seine eigenen Zweifel, sein Unwohlsein in der Gegenwart des Gefangenen. Dessen letzte Aussage erwähnte er erstrecht nicht.

    Nichts desto trotz akzeptierte er den Wunsch seines Königs. Ihm blieb keine andere Wahl, so sehr er sich eine andere Wahl wünschte.


    Abgesegnet von Kyle, begab der junge Krieger sich erst einmal aus dem Schloss auf dessen Hof, wo ihn sein treuer Begleiter, Sparky, bereits erwartete. Der große Hund wedelte freudig mit dem Schwanz, blieb jedoch trotz der Freunde über das Erscheinen seines Besitzers still sitzen. Stan ging auf ihn zu und hockte sich vor das Tier, um es mit einer Streicheleinheit zu begrüßen. Die eiserne Kette um Sparkys Hals nahm er dabei ab. Erst als Stan selbst aufstand und dem Hund ein Handzeichen gab, stand dieser gehorsam auf, den Blick stets erwartungsvoll auf seinen Besitzer gerichtet.
    Sparky war für Stan etwas ganz Besonders. Er konnte dem Tier blind vertrauen, es würde ihn nie verraten. Und egal wie schlecht es ihm ging, Sparky war immer da. So war er es auch jetzt und der Junge war ihm sehr dankbar dafür.
    Gemeinsam gingen sie in die Stadt, denn Stan beschloss, dass er langsam mal etwas essen sollte. Der Hund folgte ihm dabei ohne einen Ton von sich zu geben und musterte still die Umgebung beim Gehen. Nicht einmal zum Schnüffeln verließ er seinen Meister. Dieser genoss die natürliche Umgebung. Die letzten warmen Sonnenstrahlen des späten Herbsts ließen die bunten Blätter der Bäume wie lodernde Flammen erscheinen. Im Kontrast dazu wehte die kühle Brise des Nordens, welche deutlich machte, dass der Winter nicht mehr fern war. Und somit auch die härteste Zeit des Jahres.
    Der Wind wehte ein welkes Ahornblatt in seine Richtung und Stan fing es auf. Die Verletzlichkeit des Blattes erinnerte ihn unweigerlich an Craig und er wusste nicht warum. Er hielt das Blatt in seiner Hand und fragte sich, warum er nicht aufhören konnte, an den Gefangenen und seine letzten Worte zu denken. Stan hatte noch nie das Meer gesehen, nur davon gehört. Es sollte eine unendliche Masse an Wasser sein. Ein Symbol der Gefahr, der Ungezähmtheit. Und gleichzeitig ein Zeichen grenzenloser Freiheit. Etwas, was ihm selbst so sehr fehlte.


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    Sparky so ein Traumhund. Ich wünschte Injy würde so gut hören. xD

    Leider ist das Kapitel doch kürzer als erwartet, aber wat soll's. Solange es das erfüllt, was es erfüllen soll, haha.


    Creon Dankeschön für das Feedback. uwu

    Freut mich, dass dir mein Geschreibsel gefällt!

    Das mit den Schweißbändern kann ich nachvollziehen. Blöderweise gehört das einfach zum Design des Charakters dazu und während die jetzt nicht so wichtig sind, war ich mir unsicher, ob ich die jetzt behalte oder nicht. (In Canon trägt er eigentlich auch eine Jeans, aber da habe ich dann zur Stoffhose gewechselt.)

    Zum Rest, uhmm.... weiß nicht, was ich dazu sagen soll. :'D Auf jeden Fall kann ich sagen, dass du mit deinen Vermutungen hier und da ganz gut liegst. Halte mich halt etwas zurück, damit ich nicht versehentlich meine eigene Fanfic spoilere, haha.

    Muss auch noch Shoutouts rausbringen, weil ich alle sehr homosexuell cool gewesen seid.

    Jedenfalls erst mein SBF, milchschnitte, dieser Random den keiner kennt. Ich verurteile dich zwar, weil du keine Himbeeren magst, aber das soll unsere Freundschaft nicht stürzen!

    Wenn du nicht zum Japantag kommst, gibt es übrigens Schläge.


    Frechdachs war cooler als erwartet. Dachte erst du wärst so ein langweiliger Typ, aber hey. Bist du gar nicht! :D

    Ne, war echt angenehm, gerne wieder. Und das Buch wird ein Erfolg.


    Germignon hat für mich brav das Treffen abgesagt. So war das eigentlich geplant, weil ich in Wirklich nur wollte, dass ihr stundenlang umsonst in mein Kaff fährt.

    Ansonsten schade, dass wir so wenig geredet haben. Aber hey, zumindest etwas Geplapper kam bei raus!


    pxmusic Dachte du wärst voll der Arsch, aber bist doch nur ein halber Arsch, den wir gar nicht versucht haben loszuwerden.

    For real tho, bist echt voll in Ordnung.


    Raichu-chan und Chelys Werden im Doppelpack erwähnt, weil sie sich wie ein Paar verhalten haben. Und das, weil sie auch noch eins sind! Voll eklig.

    Jk ihr seid cool ily guys no homo.


    Creon Du hast etwas bunte Haare, das macht dich direkt sympathischer! Aber ja, eine kleiiine Verspätung, aber am Ende kamst du ja noch an und wir haben alle erstmal party hard gemacht. Nicht. Aber war nice! Nächstes Treffen kommt die Decke wieder mit.


    Ansonsten noch sexy in Hashtags niedergeschrieben, was das Treffen so für mich bedeutete:

    #nohomo #misgendering!!!!1#himbeere #weihnachtsmarkt2k19 #detektivpikachu #bisadystopie #spielplatz #banntpxmusic


    Glaub das war's. War cool!