Beiträge von Buxi

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    Ich kann mir echt nicht erklären wie man in einem Land wie Deutschland noch höhere Steuern will... In einem Land, wo man gut kurz 40 Prozent seines Einkommens abgeben muss (und Gutverdienende sogar noch mehr). Sogar unser aller sozialdemokratisches Vorbild Schweden hat eine Abgabenlast von nur rund 25 Prozent, die Schweiz rund 17%. Und beide Länder lassen sich nicht lumpen bei den Sozialwerken. Da scheint es an der Haushaltseffizienz ein wenig zu mangeln...

    Organspende, ja gerne! Wenn nur nicht alles so schrecklich kompliziert wäre... Wollte mir letztens einen Spenderausweis zulegen, habe 30 Minuten ein Formular etc etc ausgefüllt und zum Schluss hätte ich denen eine physische Passkopie schicken müssen - na ja, das hatte ich nicht zur Hand grad an der Uni und hab‘s daher gelassen. Stattdessen habe ich jetzt einen kleinen Zettel im Portemonnaie, der bescheinigt, dass ich Spender sein will und solange ich nicht komplett verbrenne, wird man diesen hoffentlich auch finden und danach handeln, sollte ich bald sterben (zum Glück eher unwahrscheinlich).


    Auch ich bin ein Verfechter der Widerspruchslösung, aber ich habe ein paar Probleme gesehen, insbesondere aus ethisch-juristischer Perspektive, die die Widerspruchslösung in einem nachvollziehbaren, schlechten Licht erscheinen lassen (Recht auf Selbstbestimmung, das teilweise auch über den Tod hinaus eine Wirkung hat). Insofern finde ich eine Lösung, die jeden Bürger zu einer konsequenten Entscheidung zwingt, fair. Momentan spenden zu wenige, weil sie nie eine Entscheidung treffen. Im Falle einer Widerspruchslösung würden wohl einige spenden, ohne je entschieden zu haben, womit das Recht auf Selbstbestimmung verletzt ist. Wenn jedoch jeder zwingend ja oder nein sagen muss, könnten all die (viel mehr) Leute, die spenden wollen, aber momentan zu faul / zu unwissend / was auch immer sind, spenden, ohne dass jemand ohne je seinen Willen zu bilden bzgl seines Körpers nach dem Tod fälschlicherweise spendet. Perfect solution.

    Zitat

    Und solange du oder jemand anders mir nicht begründen kann, warum eine Vergewaltigung sich qualititiv so stark von einer schweren Körperverletzung unterscheidet, dass ein im Vergleich deutlich höheres Strafmaß angemessen wäre, bleibe ich bei meiner Meinung, dass die Strafmaße im Sexualstrafrecht größtenteils der individuellen Schuld entsprechen.


    Ich habe das Gefühl, dass eine Vergewaltigung sich nur auf den ersten Blick von einer schweren Körperverletzung unterscheidet. Nach schweizerischem Strafrecht (das dem deutschen in den meisten Aspekten sehr ähnlich ist) zählt auch das Verursachen einer psychischen Krankheit als schwere Körperverletzung, wenn längerfristige Arbeitsunfähigkeit oder so was in der Art daraus entsteht. Dies kann durchaus auch durch eine Vergewaltigung hervorgerufen werden, indem das Trauma einen pathologischen Wert annimmt, der dem einer psychischen Krankheit im Sinne von schwerer Körperverletzung entspricht. Dass bei der Vergewaltigung die sexuelle Integrität, bei einer schweren Körperverletzung die körperliche Integrität verletzt wird, taugt nicht zu einer eindeutigen Hierarchisierung der Tatbestände, da die effektive Verletzung des geschützten Rechtsguts von Fall zu Fall unterschiedlich ist und auch unterschiedlich zu bewerten ist. In Anbetracht dessen finde ich ergibt es Sinn, dass Vergewaltigung und schwere Körperverletzung einen ähnlichen Strafrahmen aufweisen, innerhalb dessen der Richter dem Einzelfall gerecht werden kann.

    Es war mal ein Mann auf Ibiza


    Ein Limerick, formperfekt, die Reime gut (müssen imo gerade bei Limericks nicht rein sein). Auch inhaltlich ziemlich lustig, es ist ein wenig absurd und ich musste durchaus schmunzeln zum Schluss, womit das Ziel des Ganzen eigentlich schon erreicht ist.


    Das Beste ist ja, dass der Mann im Prinzip recht hat und der Vertrag wegen seiner (ich gehe mal davon aus) Urteilsunfähigkeit im Moment des Abschlusses in der Tat gar nicht zustandegekommen ist (abgesehen von mangelnder Formvorschrift beim Grundstückskauf, wobei ich da vom Schweizer Recht auf welches auch immer schliesse, das bei diesem Verkauf angewandt wird). Jedoch müsste er seine eigene Urteilsunfähigkeit beweisen, was schwierig ist, da seine Aussage ja gar nicht gewertet werden kann (könnte er beurteilen, ob er zu diesem Zeitpunkt urteilsunfähig war, wäre er ja urteilsfähig --> Widerspruch in sich selbst). Wenn er also medizinisch oder durch andere Zeugen irgendwie beweisen könnte, dass er zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses effektiv auf Koks war, dann würde zwar sein geschlossener Vertrag als "nie geschlossen" betrachtet und er erhält all sein Land zurück, er gerät jedoch mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt. Eine wahre juristische Zwickmühle, die in diesem Gedicht beschrieben wird.


    Danke für dieses Werk und happy writing!

    War nicht wirklich aktiv dieses Jahr, aber hatte vor, 2020 wieder ein wenig mitzumischen: Wenn man bedenkt, dass noch 2017 eine 20-Wettbewerbssaison mit doch anständigen Teilnehmerzahlen durchgeführt wurden, so muss man sich vielleicht fragen, was seither anders ist.


    Für mich war - ähnlich wie für Aprikose - der Wettbewerbsbereich, der den FF-Bereich zu dem gemacht hat, was er war. Es ist jener Bereich, wo sich die Community zusammenfand, man regelmässig gutes Feedback von verschiedensten Leuten bekam und alle einander kannten. Ich liebte die grosse Wettbewerbsintensität - alle 2 Wochen ein neues, aufregendes Thema. Und wenn's halt mal nicht passte, so be it, 2 Wochen warten, voten und aufs neue Thema hoffen. Viele Leute (mehr als fünf) voteten bei fast jedem Wettbewerb, was beweist, wie präsent das Ganze war. Irgendwie hat mich das neue Format dann nie wirklich angesprochen und mit der geringeren Anzahl Wettbewerbe ist auch die Community geschrumpft (Korrelation, nicht Kausalität). Es stellt sich aber natürlich die Frage: Schrumpft die aktive Userbasis, ist der (einzelne) Wettbewerb so wie wir ihn seit Jahren kennen, für die noch immer in genügender Anzahl vorhandenen User nicht mehr attraktiv, oder ist die Saison langweilig geworden (zu intensiv, zu wenig intensiv), so dass der Incentive nicht mehr da ist, mitzumachen oder die Leute zeitlich überlastet sind?


    Grundsätzlich haben immer alle Leute zu viel zu tun. Allerdings denke ich auch, dass durch das Zurückfahren der Saison und den so (von mir subjektiv wahrgenommenen) geringeren Stellenwert der Saison im Gefüge des FF-Bereichs die Priorität, an Wettbewerben teilzunehmen und zu voten, nach hinten geschoben wird. Zumindest ist das bei mir sicherlich so als eher extrinsisch motivierte und kompetitive Person. Ist ein Hochfahren somit die Lösung? Das kann ich nicht sagen, dazu kenne ich den momentanen Bereich zu wenig.


    Der letzte Punkt ist noch Marketing: So blöd es tönt, gerade in den Pokémonbereichen gibt es wahrscheinlich den grössten Influx an neuen Usern. Wenn man entsprechende Wettbewerbe im Forum geschickter bei dem Zielgruppen platziert, könnte man vielleicht auch noch den einen oder anderen anfixen. Und es braucht ja echt nicht viele aktive User für eine Saison, ich würde sagen ca. 25, die sich so zwsichen 50 und 66% der Wettbewerbe / Votingphasen beteiligen, reichen schon aus.

    Voten fürs Saisonfinale! Here we go. Ich mag es, wie sehr sich die Texte in der Herangehensweise unterscheiden. Politik, Beziehungen, Familie, Klimawandel - es lässt sich alles finden und die fremde Welt wurde in allen drei Abgaben völlig anders interpretiert. Es ist toll eine solche Vielfalt zu haben mit drei gewagten Abgaben. Ich werde mich nicht zurückhalten, es sind schliesslich die besten Autoren der Saison, denen muss auf den Zahn gefühlt werden. Über Rekommis würde ich mich sehr freuen!





    D.h. man kann jetzt auch für Signaturen und Bilder im Fliesstext direkt über Dateianhänge bzw. für Signaturen über die Galerie hosten? Gibt es da irgendwo eine Erklärung dazu oder muss man das einfach ein wenig ausprobieren?

    Nach längerer Zeit der Inaktivität sind alle meine Bildercodes kaputt, von der Signatur über mein FF-Topic etc etc. Ich wollte daher die Whitelist der möglichen Uploadseiten konsultieren, doch mir wurde über den Link im Einsteigerthread der Zugriff darauf verweigert (ich nehm' an, das Topic wurde archiviert oder gelöscht oder so). Wie sieht das jetzt aus mit Bilder hosten?

    Let's comment Logoi (zu faul für Sonderzeichen).


    Es ist ein etwas älteres Werk, aber beim Stöbern durch die verschiedenen Topics ist es das erste, das mich gepackt hat. Schon die ersten zwei Verse sind toll, ich habe noch nie eine Schneider-/Schöpfer-Analogie gesehen, sondern eher Erbauer, Architekt vielleicht, etc. Doch der Schneider, der macht halt nichts Substantielles, sondern halt nur Kleider, also Hüllen, und das unterscheidet ihn auch vom Erbauer. Genau das sehe ich als Thema deines Gedichts: Was macht die Welt lebendig? Und zwar nicht im Sinne von Natur, Physik, Biologie und so weiter, sondern im Sinne von Kultur unter Menschen. Dies ist tatsächlich eben nur ein Kleid, die Erde würde genauso ein Himmelskörper sein ohne den einzigen Hauch von Leben, doch es ist der grosse Unterschied zu all den anderen Sternen und Planeten (zumindest denjenigen, die wir kennen). Diese Kultur lebt von gemeinsamen Mythen, von Fantasie, von irren, unsinnigen Gedankenkonstrukten wie eben Izanagi bzw. Religion im Allgemeinen. Und all dies ist nur möglich, weil man Worte hat, die solche Konstrukte über Raum und Zeit hinweg greifbar machen. Eine Kultur kann somit auch ohne persönliche Bindung zwischen den einzelnen Individuen entstehen, was letztendlich der grösste Erfolg des Menschen ist in seiner zivilisatorischen Entwicklung. Damit sind wir auch beim Titel angekommen, den Wörtern, Sprachen oder wie auch immer man das genau übersetzen will - kommt auch nicht so drauf an, es funktioniert gerade mit den verschiedenen Bedeutungen und das ist schön.


    Kurz, ein hübsches Gedicht über den Beitrag des Menschen an die Welt und die einzigartige Zutat, die dies möglich gemacht hat: Sprache.

    War lange nicht mehr aktiv. Hatte viel Militär und sonst auch dies und das um die Ohren, und Pokémon ist wohl das Letzte, womit ich mich beschäftige. Trotzdem will ich wieder eine kleine Geschichte posten. Das Kreative ist in meinem Leben in letzter Zeit massiv zu kurz gekommen und ich merke, wie das an mir nagt. Wie auch immer, hier ist eine eher one-shot-artige Geschichte, die ich vor bald einem Jahr in Peking geschrieben habe.






    From Facebook with Love


    „Komm mal her, Schatz, ja?”

    Ihre Stimme klang hell durch das Kolosseum, oder das, was von ihm noch übrig war.

    „Schatz, stell dich dahin, so”, meinte sie und wies ihrem Freund wild gestikulierend seinen Platz neben einer Statue, die wohl seit hunderten von Jahren kopflos auf Rom niederschaute.

    „Weisst du, Schatz, ich finde solche Statuen wie diese hier so romantisch. Diese hier zum Beispiel, sie ist fast wie...”, sie hielt inne und suchte nach den passenden Worten, „fast wie Venus. Vielleicht ist es ja sogar Venus, wer weiss! Auf jeden Fall, ich fühle mich irgendwie mit ihr verbunden, auf Herzesebene sozusagen, von Frau zu Frau. Ich muss einfach ein Foto davon haben. He, nicht rühren, Schatz! Noch ein wenig nach links, noch ein wenig... ja, perfekt! Excuse me, excuse me! Could you take a picture, please?”

    Das angesprochene, ältere Ehepaar blieb überrascht stehen. Sie eilte sofort hin.

    „You press this button here”, sagte sie mit einem triefenden amerikanischen Akzent, dem man die übertriebene Artikulierung eines Nichtmuttersprachlers sofort anhörte, und zeigte dem Herrn den Abzug auf dem Screen ihres in Louis Vuitton gehüllten Smartphones.

    „Yes, here. I'll give you a sign when we are ready, okay?”, sagte sie und setzte ihr charmantestes Lächeln auf. Ohne ernsthaft eine Antwort abzuwarten, liess sie den leicht überforderten Rentner stehen und eilte zurück zu ihrem Freund.

    „Ach Schatz, du hast dich schon wieder bewegt! Nach links... noch ein wenig, excuse me, we are almost ready, noch ein wenig... ja, so ist gut, we are ready."

    Mit einem breiten Lächeln, das zwei schneeweisse Zahnreihen entblösste (selbstverständlich gebleicht), stellte sie sich neben ihren Freund. Im Hintergrund strahlte der abgewetzte Marmor der kopflosen Statue im Licht der italienischen Sommersonne, die aus dem stahlblauen Himmel gnadenlos auf Rom niederbrannte.

    Der Rentner machte einige langsame Schritte auf das Paar zu, während er, das Handy schon in Fotografierposition, mit unsicherer Miene den Bildschirm betrachtete. Dann tippte er einmal mit dem abgespreizten Zeigfinger und schaute noch unsicherer als zuvor auf das Gerät in seinen Händen.

    „Did it work?”, fragte sie mit aufgeregter Stimme und sprang neben den Fotografen. „Let me see!”

    Er reichte ihr das Telefon. Sie inspizierte das Foto, zoomte hinein und wieder hinaus und legte zur genaueren Betrachtung den Kopf schräg, während bei jeder Berührung die langen, aufwändig lackierten Nägel auf dem Glas klackten.

    „Could you take another one, please?”, fragte sie schliesslich und drückte dem Rentner das Gerät wieder in die Finger. Der Rentner seufzte und seine Frau warf einen kurzen Blick auf ihre Armbanduhr (nicht von Louis Vuitton), während ihr Fuss leise, aber hörbar auf dem antiken Stein auf und nieder tappte.

    „Schatz, du hast dich schon wieder bewegt! Nach links... noch ein wenig... perfekt.”

    Noch einmal strahlten ihre Zähne in der unerbittlichen Julisonne mit der kopflosen Statue um die Wette, der Rentner tippte noch einmal mit dem Finger, die Augen hinter den Brillengläsern zu Schlitzen zusammengekniffen, so dass er den „Button” auch sicher träfe.

    Diesmal genügte das Foto offenbar ihren Qualitätskriterien.

    „How kind of you, thank you so, so much!”, sülzte sie. Der Rentner winkte ab, nahm seine Frau an der Hand und ging eilig weiter. Dabei tupfte er sich mit einem zerknitterten Papiernastuch einige Schweissperlen von der Stirn. Roms Sonne war unnachgiebig.

    „Schau mal, Schatz! Ist es nicht umwerfend?”

    Er schaute nicht und nickte. Wieder klackten die Nägel auf dem Glas, als sie verschiedenste Apps sozialer Medien öffnete, um das Bild von ihr, der kopflosen Statue und ihrem Freund genug weit links mit der Welt zu teilen.


    Zwei Stunden später meinte sie mit konzentriertem Blick auf den Bildschirm: „Schatz, schau mal, wie viele Likes wir haben! Ist das nicht toll?”

    Er schaute nicht und nickte.

    #TeamAqua
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