Beiträge von Trainer Jonny

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    Mit einem schmerzvollen Aufschrei ging das Skorgla zu Boden. Auch die anderen Kämpfe waren beendet und die Rüpel beeilten sich davonzukommen. "Guter Kampf.", sagte Kai zu Shyreen, wandte sich dann jedoch zu dem Mädchen um, die der Auslöser für die Kämpfe gewesen war. Es war deutlich zu sehen, dass sie aus Fuchsania City stammte, ihre Ninjakleidung macht einiges her.
    Sie stellte sich als Kinami Hishami vor und hatte sich, ebenso wie die Gruppe, in der Safari-Zone verlaufen. Sie war in die Hände der Rüpel geraten, als sie zufällig gehört hatte, wie diese sich über eine Maschine in der Safari-Zone unterhalten hatten. Bei der Erwähnung der Maschine wurde Kai aufmerksam. Hatten die Anderen nicht erwähnt, dass sie in Lavandia auch auf eine merkwürdige Maschine gestoßen waren? Wie es aussah, hatte Team Terra auch in Fuchsania City eine solche Apperatur aufgestellt. Was haben dir hier vor?, fragte sich Kai, während er den anderen durch das hohe Gras folgte.


    Endlich waren sie den scharfen Grashalmen entkommen und stießen auf eine kleine Ebene mit einem Bächlein, dessen Wasser im Mondlicht glitzerte. Die Harmonie dieser Szene wurde jedoch durch eine lärmende Maschine gestört, die unweit des Baches stand. Ben war mal wieder als Erster vor Ort. "Nun gut, wie schrotten wir dieses verdammte Ding? Hat jemand zufällig ein Elektropokemon?", fragte er. Kai nickte und holte einen Pokeball hervor. "Komm raus, Lux!" Mit einem aggressiven Fauchen erschien das kleine Sheinux. Grimmig starrte es um sich. Als es keine potenziellen Gegner entdeckte, drehte es sich zu Kai um und erwartete die Anweisungen. Der Battler wartete jedoch noch. Er wollte erst einmal abwarten, was die anderen zu sagen hatten.

    Verdammt! Iken hätte schreien können! Der Gegner hatte ihn einfach ausgespielt, war jeder Attacke entkommen und hatte ihn, Tenkai, Damian und Thabea Schachmatt gesetzt. Feuerwände erhoben sich und als der Kerl auch noch einen Feuerstrahl auf sie richtete, war für Iken klar, dass sie verloren hatten. Thabea schien sich die Niederlage noch nicht einzugestehen und beschwor eine Tintenwand. Sie rief ihnen zu, dass sie verschwinden sollten, doch Iken wusste, dass sie nicht entkommen konnten.
    Dann endete das Inferno auf einmal. Ein Schwertkämpfer hatte sich dem Feuermagier von hinten genähert und ihn durchbohrt. Mit dem Tod des Doppelgängers erloschen auch die Flammen und es kehrte wieder Ruhe ein. Während die anderen verschnauften, sich versorgten oder den Neuankömmling, der sich als Felio, Gesandter des Königs, vorstellte, befragten, betrachtete Iken erschöpft seine zitternden Hände. War er wirklich so schwach? Er hatte doch all die Jahre trainiert! Die ganzen Reisen, die Kämpfe und Herausforderungen...waren sie etwa alle umsonst gewesen? Seufzend richtete er sich auf. Es hat keinen Sinn, darüber zu lamentieren. Ich muss akzeptieren, dass ich schwach bin. Und das ändern. Er blickte rüber zu Felio. Er ist stark. Er hat den Doppelgänger geschlagen, ohne auch nur ein bisschen Mana zu benutzen. Er sagt, dass er ein Gesandter des Königs von Tethe´alla ist... Weiter grübelnd betrachtete er den Schwertkämpfer. Schließlich fasste Iken einen Entschluss.


    Es kam gerade wieder die Frage auf, wer denn eigentlich der Anführer sein sollte. Sowohl Felio, als auch Estella sprachen sich für Thabea aus. Damian stimmte auf seine Weise zu. "Ich denke, dass das eine gute Wahl ist, Thabea.", sagte Iken, "Außerdem, besser du als beispielsweise Chazz." Die letzten Worte hatte er geflüstert, damit der Feuermagier nicht gleich wieder hochging. Dann wandte er sich an Felio. "Dein Umgang mit dem Schwert ist bewundernswert. Um einiges besser als unsere Kampfkünste, wie jeder hier wohl zugeben muss. Könntest du mich vielleicht trainieren. Natrülich nur, wenn du willst."

    Kai runzelte kurz verwirrt die Stirn, als in seinem Kopf sich plötzlich Bilder der Kämpfe der anderen breitmachten. Erst als Shyreens Zorbiris das Skorgla attackierte und kurz darauf seine Trainerin sich neben Kai stellte. „Lass dich von mir nicht stören. Wenn du deine Ansichten nicht
    verbirgst, kann ich sie spüren und mich so deinem Vorhaben
    anschließen.“, meinte ausdruckslos, „Mich komplett aus dem
    Kampf zurück ziehen kann ich nicht, dazu ist Zwar zu aufgedreht.“


    Kai nickte nur kurz, denn zu mehr hatte er keine Zeit. Das Skorgla hatte mit einer schnellen Drehung, das lästige Zorbiris abgeschüttelt und stürzte sich wieder auf Rio. "Rio, Kraftwellendauerfeuer!", rief Kai. Schnell ging das kleine Riolu in Stellung in schoss eine Kraftwelle nach der anderen auf den Gegner ab. Ich werde dir eine Chance zum Angriff eröffnen. Du musst aber schnell sein. Kai hatte keine große Erfahrung mit Mentalisten, weshalb er kurz zu Shyreen blickte um sich zu vergewissern, dass sie ihn verstanden hatte. Ein Nicken bestätigte ihn und der Battler wandte sich wieder dem Kampf zu.
    "Mach dich bereit, Rio!", rief er. Kai trainierte Riolu schon seit langem und sie hatten untereinander bestimmte Signale, welche für Außenstehende relativ unverständlich waren. Das Kampfpokemon nickte, zum Zeichen, dass es verstanden hatte, und wechselte das Standbein. Dabei rutschte es jedoch aus und fiel hin. Der Rüpel sah seine Chance. "Jetzt Skorgla! Schlitzer!" Befreit vom Dauerfeuer raste das Skorgla auf schutzlose Riolu zu und griff an. KLANG! Die Scheren krachten in den Boden. Auf einen lautlosen Befehl Shyreens hatte Zwar sich vor Riolu gestellt und die gegnerische Attacke mittels Scanner abgewehrt. Zu spät erkannte der Rüpel, dass er sein Pokemon in eine Falle hat laufen lassen. Mit einem hämischen Kichern weitete das Zorbiris seinen Schatten aus und warf das Skorgla mit einem Schattenstoß in die Luft. "Jetzt haben wir es. Ruckzuckhieb, Rio!" Riolu stand schnell wieder auf und raste auf das Skorgla zu, bereit diesem Kampf ein Ende zu bereiten.

    Nun ging es richtig los! Shyreen attackierte mit ihrem Zorbiris zwei der Rüpel, onhe sich um die Regeln des Parkes zu kümmern. Auch die Rüpel schienen jetzt aufs Ganze zu gehen und riefen ihre Pokemon. Shai und die anderen machten sich zum Kampf bereit. Der Koordinator schickte sein Fukano in den Kampf, während Ben ein Wablu rief. Er duellierte sich mit einem Noktuska und Shai kämpfte gegen ein Reptain. Der letzte Rüpel hatte ein Skorgla gerufen und war nun im Begriff in die bestehenden Kämpfe einzugreifen. Das lässt du schön bleiben, dachte sich Kai und stellte sich ihm in den Weg. "Auf gehts. Du bist dran, Rio!", rief er und das kleine Riolu erschien. Grimmig ging es in Kampfpostion. Das gegnerische Skorgla grinste unverschämt und griff mit einem Ruckzuckhieb an. "Rio, ebenfalls Ruckzuckhieb!", rief kai und das Kampfpokemon raste los. Beide Pokemon streiften sich, drehten rasch um und rasten wieder aufeinander los. Diesmal war das Skorgla schneller und riss Riolu mit sich. Doch darauf hatte Kai nur gewartet. "Jetzt, Konter!" Riolu packte das Skorgla an den Flügeln, nutzte die Kraft der vorherigen Attcke und den Schwung und warf es gekonnt auf den Boden. "Und eine Kraftwelle hinterher." Gesagt, getan. Staubig und angeschlagen rappelte sich das Skorgla auf und stieg in die Luft um Abstand zwischen sich und dem Kampfpokemon zu bringen. Es schien ein wenig angeschlagen, mehr aber auch nicht. Als Flugpokeom ist resistent gegen Kampfattacken. Riolu kann es aber schlagen!
    kai war zuversichtlich, dass er diesen Kampf gewinnen konnte. Er würde sich nur ungern von jemanden anderen reinreden lassen.

    Iken wollte schon erleichtert aufatmen. Der Bolzen und die Lichtpfeile hatten ihren Feind getroffen und offensichtlich besiegt. Doch dann wurde auf einmal ein Loch in der Erdmauer um die Priesterin gesprengt und heraus kam der Kerl mit Estella als Geisel. Was? Unmöglich!, schoss es Iken durch die Kopf. Ungläubig starrte er auf den Schwertkämpfer, der locker ein Liedchen pfiff, als wäre er gerade mal auf ein Spaziergang. " Ihr glaubt doch wohl nicht, dass ich mich mit euch abgebe? Bitte, ich habe bei weitem genug zu tun. Ihr seid es nicht wert, hierher zu kommen. Ich sitze in meiner kleinen Kammerund beobachte alles, was ihr seht sind lediglich Doppelgänger aus Feuer."
    Nun, das erklärte zumindest, warum er die Angriffe scheinbar überlebt hatte. Sie hatten nur einen Doppelgänger geschlagen. Der Zweite war unbemerkt heranggeschlichen und hatte sich die Priesterin geschnappt, als niemand darauf achtete. Und man hatte ihn nicht spüren können, weil er kein lebendiges Wesen ist., erkannte Iken nun. Anscheinend war dieser Fremde sehr bewandert in der Kunst des Manas.


    Nun hatte Thabea sich wieder erholt und sogleich eine geschickten Schachzug getätigt. Sie hatte den Gegner mit einer kurzen Rede beschäftigt und gleichzeitig denselben Trick wie er verwendet. Sie hatte einen Doppelgänger erschaffen, diesmal aus Schatten, der von hinten sich anschlich und dem Jungen die Priesterin entriss. Nun, ohne eine Geisel, war der Kerl wieder angreifbar. Während Thabea zum Angriff überging, machte sich auch Iken bereit. Er zog seine Schwerter eng an den Körper und stieß nach vorne. Nun zählte nur noch Geschwindigkeit. Sie durften dem Feuerkämpfer keine Zeit lassen, sich von dem Schrecken zu erholen. Rasend schnell näherte sich Iken und stieß mit beiden Schwertern zu.

    Überrascht sah Iken, wie der Fremde seinem Angriff auswich und ihm im Gegnzug die Beine wegzog. Krachend fiel der Halbelf auf den Rücken. Tenkai war es nicht besser ergangen. Der Kerl ist weitaus stärker als es den Anschein hat., dachte Iken und rappelte sie auf. Schon hatte der Fremde Thabea gepackt, welche nicht stark genug war sich zu wehren und gegen den Baum gepresst. Als er es beenden wollte, stellte sich ihm Nemo in den Weg. Wieder sah Iken eine Chance, war diesmal jedoch vorsichtiger. Ein weiteres Mal stürmte er auf den Gegner zu. Sei schnell wie der Wind., sprach sich Iken Mut zu und griff an.
    In der Gewissheit, dass er es hier mit einem erfahrenen Kämpe zu tun hatte, beschloss Iken auf einen Trick zurück zu greifen. Statt vorhersehbar von hinten zu attackieren, sprang er über den Kerl hinweg und schleudert ein weiteres Paar Windklingen auf ihn. Dann, wenn der Gegner dem Angriff abwehrte oder auswich, landete vor ihm und entfesselte seine bisher stärkste Attacke. Mit aller Kraft, die in seinen Armen war, schlug er in einer Reihe verdammt schneller Hiebe und Stich auf den Gegner ein. Ausfälle reihten sich an Paraden und Riposten, während Ikens Schwertsturm auf den Jungen einprasselte.

    Iken war froh, dass die anderen seiner Theorie zustimmten. Er war sich am Anfang nicht ganz sicher gewesen, doch jetzt, wo er darüber nachdachte, klang sie recht schlüssig. Schnell rollte er die Karte zusammen und packte sie ein. Ihr Ziel war der Tempel der Dunkelheit. Das liegt in nahe Meltokios. Vielleicht gar keine schlechte Idee dorthin zu reisen. da soll es ja auch eine Akademie geben., dachte er. Iken wollte schon sich reisefertig machen, als plötzlich ein Messer herangeflogen kam, Estella nur knapp verfehlte und in den Baum einschlug. Reflexartig zog er seine Schwerter und schaute sich nach dem Messerwerfer um. Es war ein Junge mit einem gewaltigen Breitschwert. Es war ihm anzusehen, dass er nicht in friedlicher Absicht kam. Seine Wort bestätigten das nur. Er schien sich seiner Sache sehr sicher und war in keinster Weise eingeschüchtert. Thabea schien nicht viel von ihm zu halten. Eine Haltung, die Iken für unklug hielt. Estella hatte wahnsinniges Glück, dass sie diesem Angriff entkommen ist. Keiner von uns hat ihn mitbekommen. Er hat sich an uns angschlichen, ohne dass wir es gemerkt haben. Nichtsdestotrotz ging Iken das arrogante Verhalten dieses Typen auf den Geist. Zudem hatte er es gewagt, ohne Vorwarnung anzugreifen. Eine Verahltensweise, die Iken als unehrenhaft ansah. Er schaute auf das Messer im Weltenbaum. Diese Kerl hatte nicht einmal gezögert, angesichts des Weltenbaumes anzugreifen. Wut erfüllte Iken.
    In wenigen Augenblicken hatte er die Distanz zwischen sich und dem Schwertkämpfer überbrückt. Er nutzte die Chance, die Tenkai ihm bot, sprang in die Luft und schleuderte zwei Windklingen auf den Kerl. Besser wir beenden das schnell, bevor er zurückschlägt.

    Es war einfach zu dunkel! Kai wusste nicht was ihn da geritten hatte, mit den anderen in die Nacht hinauszugehen. Das konnte doch nur schiefgehen. Als Shai ihn plötzlich ansprach zuckte der Battler heftig zusammen und konnte nur mit Mühe einen Aufschrei unterdrücken. Reiß dich endlich zusammen!, schalt er sich. Er atmete noch einmal tief durch und hörte dann dem Koordinator gespannt zu. Innerlich freute er sich, dass Shai sein Angebot mit dem gemeinsamen trainieren annahm und als Ivan dann auch noch eröffnete, dass er als Tutor den Pokemon auch neue Attacken beibringen konnte, jubelte Kai innerlich. In seinem Kopf bildeten sich schon Strategien und Pläne zum Training. Diese Ablenkung sorgte dafür, dass er wieder ein bisschen Mut schöpfte und den hässlichen Streit von vorhin vergaß.


    Dann ertönte wieder ein Schrei und holte Kai unsanft in die Realität zurück. Sie waren hier um herauszufinden, wer da schrie. So wie es sich anhörte, war es wohl eine Frau, welche da schrie. Kai schluckte hart. Er durfte jetzt nicht kneifen! Als die anderen erzählt hatten, was sie erlebt hatten, war ihm klar gewesen, dass sie zwangsläufig in Schwierigkeiten gelangen würden. Er hatte es in Kauf genommen. Außerdem...Vielleicht wusste dieses Team Terra wo ER war. Das gab für Kai den Ausschlag. Entschlossen folgte er Shai. Als sie den Schreien näher kamen, knipste er die Taschenlampe aus, um möglichen Gegnern keine Warnung zu geben. Dann erreichten sie ein kleine Lichtung. Was Kai das sah, ließ alle seine Befürchtungen wahr werden. Am Boden der Lichtung lag eine Frau, um ringt von mehreren Männern in grauen Uniformen. Das muss Team Terra sein., dachte Kai. Er wollte schon leise fragen, wie sie als nächstes vorgehen wollten, da trat Ben auf einmal aus dem hohen Gras und schrie die Gangster an. Kai unterdrückt mit Mühe ein Aufstöhnen. Soviel zum Überraschungseffekt!
    Da sich die Typen nun zu Ben umdrehten nutzte Kai die Chance, die sich ihm bot, und sprang ebenfalls aus dem Dickicht. Im Laufen zog seinen Spraydose. Sie mochte zwar eigentlich zum Vertreiben von Pokemon gedacht seien, doch konnte man sie auch sicherlich als provisorischen Knüppel verwenden. Ohne lange Nachzudenken sprang kai den hintersten der Männer an und schlug ihm mit aller Kraft mit der Spraydose auf den Hinterkopf.


    OT: Lasst den Kampf beginnen!!! :D

    Anscheinend war das Mädchen vor Iken zu sehr eingeschüchtert um ihm zu antworten. Jedenfalls fiel es wieder auf hin. Bevor Iken ihr jedoch wieder aufhelfen konnte, schien der Baum plötzlich ein gleißendem Licht. Martel erschien und eröffnete den Auserwählten ihre Aufgabe. Ratatosk, der Herr der Monster, war in einen tiefen Schlaf gefallen und mit ihnen seine Diener, die Centurios. Ohne sie spielten das Wetter und die Monster verrückt. Doch das war noch längst das Schlimmste. Ratatosk war auch noch der Wächter der Grenze zu Niflheim, dem Reich der Dämonen. Solange er schlief, konnten die Dämonen in die Welt eindringen. Das musste verhindert werden! Iken war bestürzt zu hören, das Triet, welches in der Wüste lag, bald unter einer Schneedecke verschwinden würde. Ihr würde zu gerne wissen, was diese Naturkatastrophen auslöst., dachte er Halbelf. Martel teilte den Helden eine Priesterin zu, welche ise führen sollte und zur Not mit den verbliebenen Centurios Pakts eingehen sollte. Schon berieten die Anderen darüber, wohin es überhaupt ging. Iken hatte, ehrlich gesagt, auch keinen blassen Schimmer wo sie mit ihrer Suche anfangen sollten und die Priesterin schien nur die ungefähre Richtung zu wissen. Chazz hatte sich derweil mit marius angelegt und schon sah es so aus, als würde sich eine handfeste Prügelei entwickeln. Thabea konnte den Konflikt aber entschärfen. Da haben wir unsere Anführerin., dachte Iken. Die Dunkelheitskämpferin schien die Gruppe gut im Griff zu haben.


    Dann fiel Iken etwas ein. Hatte Martel nicht gesagt, dass Centurios ähnlich wie Beschwörungssgeister sind? Das würde bedeuten, dass sie nur an Orten auftauchen könnten, an denen es große Konzentration von Mana gibt. Mit dieser Erkenntnis schritt er zu Estella. "Wenn ich es recht verstanden habe, müssten Centurios Beschwörungsgeistern ähneln. Das ist jetzt nur eine Theorie: Wenn sie in ihrem Kernzustand sind, müssten sie eigentlich nicht fähig sein ihre Gestalt eigenständig aufrechtzuerhalten. Das würde bedeuten, dass sie von außen Mana benötigen würden. Und daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Centurios sich an Orten mit hoher Manakonzentration aufhalten müssten. Und davon gibt es nicht so viele." Iken zog eine Karte aus seinem Rucksack. "Auf meiner Reise bin an viele Orte gekommen. Dabei sind vor allem die hier aufgefallen." Er kreuzte drei Punkte auf der Karte an. Er deutete auf das Kreuz in der Nähe Meltokios. "Hier ist der Tempel der Dunkelheit. Ich habe ihn zwar nicht betreten, aber ich weiß, dass die Helden der Welterneuerung dort den Beschwörungsgeist der Dunkelheit besiegt haben. Er käme in Frage, genauso wie dieser Ort hier." Er zeigte nun auf Triet. "Ich war dort, bevor Martel mich zu sich rief. Die Ruinen von Triet werden von Monstern bevölkert und enstanden durch das Auftauchen des Beschwörungsgeistes des Feuers. Und letztes käme noch dieser Ort in Frage." Sein Finger fuhr die Karte nach unten und blieb bei Asgard stehen. "Nahe meiner Heimat gibt es ein Steinpodium. Die Helden der Welterneuerung bekämpften an diesen Ort den Beschwörungsgeist des Windes. Auch dort kann man eine hohe Ansammlung von Mana spüren."Dass er in seiner Kindheit versucht hatte, das Podium zu besteigen, verschwieg Iken. In seiner Neugier hatte er jede Warnung in den Wind geschlagen und war hinauf geklettert. Ein plötzlicher Windstoß hatte ihn jedoch wieder nach unten befördert. Sein Vater war nicht begeistert gewesen. Iken schüttelte kurz den Kopf um die peinliche Erinnerung loszuwerden. "Was haltet ihr davon?", fragte er die anderen.


    OT: So, ich hab mal ein paar Hypothesen aufgestellt.

    Bestürzt sah Iken, wie das Mädchen auf seine Frage hin zusammenschreckte und zurück stolperte. Er kannte diese Reaktion, wenn auch nicht so heftig, von anderen Menschen, denen er auf der Reise begegnet war. Durch die Taten der Desians waren Halbelfen allerorts gefürchtet oder verachtet. Sobald die Menschen herausfanden, dass er ein Halbelf war, wichen sie vor Iken zurück und sprachen nicht mehr mit ihm. Es gab nur wenige denen es nichts ausmachte mit ihm in einem Raum zu sein. Viele seiner Artgenossen verbitterten angesichts dieser Ablehnung und Iken wusste, dass einige die Menschen dafür sogar hassten. Sie waren der Meinung, dass Die Halbelfen, aufgrund ihres elfischen Blutes, eigentlich über den Menschen standen und es nicht rechtens war, dass die Menschen über die Welt herrschten. Iken hielt das für ausgemachten Schwachsinn. Die Desians waren diejenigen gewesen, welche den Kampf begonnen hatten. Dass die Menschen die Halbelfen dafpr fürchteten war das Resultat dieser Taten.


    Umso mehr war Iken nun bemüht, dem Mädchen seine Angst zu nehmen. Als sie hinfiel, eilte er zu ihr und half ihr vorsichtig auf. "Alles in ordnung? Hast du dich verletzt? Tschuldige, wenn ich dir Angst gemacht habe." Er lächelte freundlich, hielt aber Abstand um sie nicht noch mehr zu verunsichern.

    Nun kamen immer mehr Neuankömmlinge und stellten sich vor. Der Mensch mit der Maske stellte sich als Tenkai vor und dass er das Element Gift beherrsche. Es freute Iken, dass Damian oofensichtlich auch aus Asgard stammte und wollte schon darauf antworten, als er Tenkai auf einmal noch etwas sagte. "Ich hoffe, ihr könnt es mir verzeihen, wenn ich in der ersten Zeit etwas ruppiger bin, aber ich habeschlechte Erfahrungen mit Halbelfen bzw. den Desians gemacht. Es mit euch aber genauso wie mit den Menschen: gebt mir keinen Grund euch zu hassen und ich tue es auch nicht."
    Diese Worte stimmten Iken ein wenig traurig. Er hatte von den Taten der Desians gehört und er hatte sich schon immer gefragt, warum man so etwas nur tuen konnte. Er beschloss Tenkais Rat zu beherzigen, auch wenn er sich sicher war, dass Damian noch öfters mit dem Kerl aneinander geraten würde. Ein plötzlicher Knall ließ Iken aufschauen. Mit einem dumpfen Aufprall fiel ein rothaariger Junge vom Himmel, der sich aber gleich wieder aufrappelte und seinen Absturz als gelungen Auftritt kaschierte. Iken schüttelte einfach nur den Kopf. Das konnte ja heiter mit dem Kerl werden! Damian schien sich schon auf ihn einzuschießen.


    Dann sah Iken ein schwarzhaariges Mädchen, dass ganz am Rand der Gruppe stand und sich offensichtlich nicht traute hinzu zutreten. Wahrscheinlich war sie schüchtern. Auf jeden Fall wollte Iken ihr die Vorstellung erleichtern und trat auf sie zu. Er reichte ihr die hand und lächelte freundlich. "Guten Tag, mein Name ist Iken. Ich bin hier auf Wunsch der Göttin Martel und vertrete das Element Luft in dieser Gruppe. Und keine Sorge, Damian mag zwar nicht sehr nett aussehen, aber er ist ungefährlich.", die letzten Worte flüsterte Iken dem Mädchen zu und zwinkerte schelmisch. "Und du bist?"

    Auf einmal kam jemand auf Iken zu. Es war ein Halbelf, der sogleich Iken als einen Rassenangehörigen begrüßte. Seine magentafarbenen Haare ließen ihn sehr ungewöhnlich aussehen, zumindest für Iken. Er hatte ins einem Leben nur sehr wenige Halbelfen getroffen, dementsprechend war er nicht ganz so freudig wie sein Gegenüber. Bevor er jedoch auf dessen Begrüßung eingehen konnte, tauchte noch jemand auf, diemal ein Mensch. Auch seine Haarfarbe war sehr ungewöhnlich, eisblau. Iken strich sich durch sein eigenes schwarz-weißes Haar. Was merkwürdige Haarfarben angeht, sollte er wohl lieber still sein.


    Bei dem folgenden verbalen Schlagabtausch bildete Iken sich rasch eine Meinung zu dem Halbelfen, oder Damian, wie er sich nannte. Anscheinend schien er sehr stolz auf seine Abstammung von den Elfen zu sein. Jedenfalls erwähnte er seine Mutter mit keinem Wort. Traurig dachte Iken daran, dass er seine Eltern nie kennengelernt hatte. Hinter ihm saß ein weißhaariger Kerl mit einer Maske. Sein rotes Auge funkelte und die Tatsache, dass man die Pupille nicht sehen konnte, jagte Iken einen eiskalten Schauer über den Rücken. So wie es aussah, waren das bis jetzt also die Auserwählten. Irgendwie hegte er Zweifel daran, dass man mit diesen Typen zusammenarbeiten konnte. Doch noch war nicht aller Tage Abend. Hatte Martel nicht von zwölf Auserwählten gesprochen? Dann müssten noch ein paar mehr Leute kommen. Vielleicht war mit denen besser Kirschen essen.
    Bis es soweit war, wandte Iken seine Aufmerksamkeit dem Gespräch zu. Rasch erkannte er, dass Damian nicht viel für Menschen übrig hatte. Um einen drohenden Streit zu verhindern, trat er zwischen die beiden. "Mein Name ist Iken Handogar. Leider kann ich nicht so einen stolzen Titel wie deinen auffahren. Ich stamme aus einer einfachen Familie aus Asgard. Könnt ihr mir vielleicht sagen, warum wir uns hier versammeln sollen?" Er kratzte sich verlegen am Kopf. "Ich war vor wenigen Minuten noch in Triet, dann hab ich von der Göttin Martel geträumt und bin hier gelandet."

    Heiß brannte die Sonne und die Luft flimmerte vor Hitze. Sandschleier wogten durch die Gegend, als Iken sich durch die Ruinen kämpfte. Die ehemalige Stadt Triet, einst ein Ort voller Leben, war vor zehn Jahren durch das Erscheinen des Beschwörungsgeistes des Feuers in Schutt und Asche gelegt worden. Dennoch bargen die Ruinen von Triet immer noch viele Geheimnisse, schließlich waren sie tausend Jahre alt. Erschöpft fuhr Iken mit der Hand durch sein schweißnasses, schwarz-weißes Haar. Seine Lederüstung knarrte trocken und seine metallenen Beinschienen waren unterträglich warm geworden in der Sonne. Es war wirklich unverschämt heiß! Dann richtete er seinen Blick wieder auf das Steinpodium vor sich, welches aus dem Wüstensand ragte.
    Zuvor war Iken in der neu errichteten Stadt Triet gewesen und hatte sich dort über die Ruinen erkundigt. Der Wirt war recht freundlich gewesen und hatte zahlreiche Auskünft gegeben. So hatte er zum Beispiel erzählt, dass bei Ruinen vor Kurzem ein Steinpodium vom Wind freigelegt worden war. Man hatte noch nicht die Möglichkeit gehabt es zu untersuchen, da Monster durch die Gegend streiften. Doch man war sich sicher, dass es einige brisante Informationen aus der alten Zeit beherbergen würde. Darum war Iken hier: Alte Legenden und Geschichten waren für ihn wie die Luft zum Atmen. Er hatte sich nach dem Gespräch mit dem Wirt sofort auf den Weg gemacht. Auf Monster war er nicht getroffen. Wahrscheinlich hatten sich die Büger Triets zu sehr von ihrem Aberglauben einschüchtern lassen.


    Mit Schwung nahm er die Treppe hinauf zum Podium. Der Stein war vom Zahn der Zeit verwittert und vom Sand abgeschleift worden. Dennoch sah Iken, dass die Ruinen einst mit großer Sorgfältigkeit errichtet worden waren. Überall waren Schriftzeichen in den Stein eingraviert. Hier und da las Iken das Wort "Ignis". Was das wohl heißt? Bevor er sich jedoch näher mit diesem Schriftzeichen auseinander setzen konnte, fiel ein weiteres Wort auf. "Gefahr". Abrupt bleib der Halbelf stehen. Er kannte das Schriftzeichen für Gefahr. In früherer Zeit hatte man es als Warnung gebraucht. Angespannt blickte er sich um. Auf dem Podium war nichts zu sehen. Iken war allein. Und doch hatte er auf einmal das Gefühl, das etwas nicht stimmte. Langsam wanderten sein Hände zu seinen Schwertern am Rücken. Sand wehte über das Podium. Sand! Jetzt wusste Iken, was hier nicht stimmte. Es herrschte absolute Windstille! Sofort zog er seine Schwerter. Ohne Wind konnte kein Sand über das Podium wehen. Also musste etwas hier sein, was den Sand in Aufruhr versetzte.
    Plötzlich spürte er eine Bewegung von rechts. Mit einem Sprung wich Iken dem Angriff aus. Mit einem wütenden Brüllen erschien ein Roter Oger vor ihm. Rasch rekapitulierte Iken alles, was er über diese Monsterart wusste. Rote Oger lebten an heißen Orten. Sie kämpften mit bloßen Fäusten und attackierten ihre Opfer bevorzugt von hinten, wobei sie sich ihre Fähigkeit bedienten, mittels aufgeheizter Luft unsichtbar zu werden. Den "Fata Morgana"-Effekt nannte man dies.
    Nun, da sein Hinterhalt fehlgeschlagen war, verlegte sich das Monster auf sturem Angriff. Auch Iken machte sich bereit. Dann gingen sie aufeinander los.


    Mit einem dumpfen Aufprall krachte der Körper des Roten Ogers in den Sand unterhalb des Podiums. Iken stand oben und steckte seine Schwerter wieder in die Scheiden. Leicht außer Atem, in der Wüstenhitze zu kämpfen war er nicht gewohnt, ging er zu Inschrift in der Mitte des Podiums. es war merkwürdig das ein Monster wie der Rote Oger sich hier oben aufhielt. Er konnte hier doch gar keine Beute machen! Fast schien es, als hätte der Oger etwas bewacht. Iken schob den Gedanken beiseite. Was sollte hier schon bewacht werden? Wahrscheinlich war das Monster ihm von Triet aus gefolgt und hatte erst hier die Chance zu einem Angriff gesehen.
    Zur Sicherheit blickte der halbelf sich noch einmal um und wandte sich dann den Inschriften zu. Die Stein war heiß geworden in der Wüstensonne, als Iken mit den Händen drüber fuhr. Als er die Schriftzeichen ansah, überkam ihn auf einmal der dringende Wunsch nach Schlaf. Die Sicht verschwamm Iken vor seinen Augen. Er war so müde. Der kampf mit dem Oger hatte ihn wahrscheinlich sehr erschöpft. Ein Nickerchen würde ihm guttun. Langsam sank auf den Boden. Dann fielen ihm die Augen zu.


    Als Iken die Augen aufschlug wusste er sofort, dass etwas nicht stimmte. Anstatt in einer Wüste, befand er sich auf einmal in dem Schatten eines Baumes. Gräser wogten im sanften Wind und der Geruch der Blüten stieg Iken in die Nase. Was für ein merkwürdiger Traum., dachte er sich. Dann sah er die Frau. Sie hielt einen goldenen Stab in den Händen und blickte auf Iken herab. "Sei gegrüßt, Iken.", sagte sie lächelnd. "Wer bist du?", fragte Iken und setzte sich auf. Erst jetzt fiel ihm das Ornament des Stabes auf. Er kannte diesen Stab. Er hatte schon einmal eine Zeichnung von ihm gesehen. Die Frau lachte hell. "Ich glaube, du weißt wer ich bin." Iken schluckte. Das war ein sehr merkwürdiger Traum. "Nun angesichts, dass ich offensichtlich einen Hitzschlag bekommen habe und ich öfters verrückte Träume habe, würde ich sagen, dass du die Göttin Martel bist." Die Göttin lachte über diese Antwort. "Ganz Recht, ich bin Martel. Und ich habe eine Aufgabe für dich." Nun wurde Iken hellhörig. Von Aufgaben hatte er noch nie geträumt. "Du und einige andere sind auserwählt die Welt vor einer Katastrophe zu retten. Ein Übel, welches selbt die Welterneuerung in den Schatten stellt." Das klang nicht gut. "Treffe dich mit den restlichen Auserwählten bei Palmacosta." Das klang gar nicht gut. "Ich befinde mich derzeit aber in Triet. Nach Palmacosta zu reisen, würde Wochen in Anspruch nehmen.", äußerte Iken seine Zweifel. Zu seiner Überraschung lächelte die Göttin nur. Sie streckte ihre Hand aus. Auf einmal erschien ein gleißendes Licht und Iken wurde einen Strudel gesogen.


    Immer schneller und schneller wurde er umhergewirbelt bis er mit einem dumpfen Auschlag auf den Boden prallte. Vor Schmerzen stöhnend richtete sich der Halbelf auf. Und blickte mitten in ein rotes Auge! Erschrocken sprang Iken auf. Vor ihm saß ein weißhaariger Kerl mit einer Maske auf dem Gesicht. Er lehnte an einem Baum. Verwundert blickte Iken sich um. Er war nicht mehr in Triet. Um ihn herum war eine Wiese und es standen vereinzelt Bäume da. Verwirrt fuhr er sich durchs Haar und erwischte dabei verwundert ein paar Blätter und Zweige. Dann blickte er nach oben. Abgebrochene Zweige und Äste markierten seinen Weg durch den Baum. Wie, zur Hölle, bin ich hier hergekommen?, fragte er sich. Dann bemerkte er die Stadt in der Ferne. Palmacosta! "Die Göttin hat mich hierhergebracht.", murmelte er vor sich hin. Den weißhaarigen kerl mit der Maske hatte er Iken in seiner Verwiirung vergessen.

    Name: Iken Hangodar


    Geschlecht: männlich


    Rasse: Halbelf


    Alter: 18 Jahre


    Herkunft: Sylvarant - Asgard


    Aussehen:


    Kaum jemand ist so auffällig wie Iken. Seine weiß-schwarze Kleidung ist schon von Weitem zu sehen und sein hoch aufgeschossener Körperbau, sowie seine Haare, welche rechts weiß und links schwarz sind, tragen auch nicht gerade dazu bei, dass Iken einfach durch eine Menschenmenge bewegen kann. Doch ist er keinesfalls als schlacksig zu betrachten. Viele, die meinten, es mit dem schwächlich aussehenden Halbelfen aufnehmen zu können, bereuten dies innerhalb weniger Augenblicke. Ikens Körper ist durchtrainiert und sehnig, auch wenn die Muskeln nicht so deutlich zu Tage treten.


    Seine smaragdgrünen Augen, verleihen dem Halbelf einen forschenden, neugierigen Blick. Seine Kleidung ist zweckmäßig, für den Kampf hergestellt und unter seinem Mantel verbirgt er seine Bewaffnung, um den Stadtwachen keinen Grund zu geben ihn einzusperren. Iken trägt eine Lederrüstung und metallene Beinschienen, darüber einen weißen Mantel.


    Charakter: Viele, die Iken begegnet sind, sagen von ihm, dass ein Schnüffler sei. In gewissem Sinne stimmt das. Iken ist unglaublich neugierig und steckt seine Nase in alle möglichen Dinge hinein. So erscheint er manchen sogar als lästig. Wenn er sich in Gefahrensituationen befindet, ändert sich seine jedoch Verhaltensweise völlig. Ohne zu Zögern stürzt er sich auf den Feind. Wie ein Sturm fegt er über die hinweg, die ihn wütend machen.
    Doch eigentlich ist Iken ein netter offener Kerl, der kein Probleme mit neuen Freundschaften hat. Sein Neugier bringt jedoch häufig in recht unangenehme Situationen. Seinen Freunden ist er treu wie Gold und er zögert nicht auch sein Leben für sie aufs Spiel zu setzen.


    Iken besitzt ein großes Allgemeinwissen über Sylavarant und Tethe´alla. Er beschäftigt sich in seiner Freizeit viel mit Büchern und ist eine absolute Leseratte. Vor allem aber ist er ein Kämpfer, der die Welt bereist um stärker zu werden.


    Element: Wind


    Geschichte: Iken wurde während eines Schneesturmes geboren. Seine Eltern waren Halbelfen, die während einer Reise von dem plötzlichen Wintereinbruch überrascht wurden. Sie suchten Zuflucht in Asgard. Doch Halbelfen waren nicht beliebt und man sperrte sie aus. In ihrer Not suchten sie Zuflucht in einer Felshöhle in der Nähe der Stadt. Dort erblickte Iken zum ersten Mal das Licht der Welt.
    Ohne guten Schutz vor dem eiskalten Winden und dem Schnee, versuchten Ikens Eltern ihren neugeborenen Sohn zwischen sich zu nehmen und zu wärmen. Die ganze Nacht wütete der Sturm. Als er sich endlich gelegt hatte, trauten sich die Bewohner Asgards wieder aus ihren Häusern. Einer von ihnen, William Hangodar, verließ die Stadt kurz um die Pässe zu inspirzieren, welche durch Schneesturm blockiert worden waren.
    Auf einmal hörte einen leisen Schrei. Das Geschrei eines Kindes. Er folgte den Geräuschen und entdeckte die Felshöhle. Dort fand er Ikens Eltern, erfroren. In ihrer Mitte das schreiende Baby, was wie durch eine Wunder überlebt hatte. William nahm das Neugeborene an sich, adoptierte es und nannte es Iken. Als man ihn später dazu befragte meinte er nur, dass man ein Wunder Martels nicht verschwenden sollte. So kam Iken zu seinen Namen.


    Die nächsten 16 Jahre verbrachte Iken bei den Handogars, einer alten Familie in Asgard. Schnell wurde ersichtlich, dass der Junge der Handogars nicht normal war. Schon im Alter von fünf Jahren konnte Iken lesen, er verschlang geradezu die wenigen Bücher, die es im Haushalt von William und seiner Frau gab und hungerte nach mehr. Sein Vater gab ihm Bücher über den Steinkreis oberhalb der Stadt und weckte damit Ikens Interesse nach alten Legenden.
    Als Iken acht Jahre alt wurde unterwies ihn sein Adoptivvater in der Kampfkunst. Rasch eignete sich Iken eine Fähigkeit nach der anderen an. Bald übertraf er sogar William.
    Im Alter von 16 Jahren packte Iken seine Sachen und zog aus, um Sylavarant zu bereisen und zu entdecken. Im Laufe seiner Reise untersuchte Iken einmal eine alte Runie, die sich unterhalb des Kontinentes befand und fand dort zwei alte Schwerter, unbekannten Ursprungs. Ohne zu Zögern nahm er sie an sich. Nach und nach übte er den Umgang mit ihnen, bis mit ihnen besser umgehen konnte, als mit jeder anderen Waffe. Dann kam er nach Triet, und versenkte sich dort in die alten Überlieferungen dieses Ortes. Als er alles erfahren hatte, was er brauchte, machte er sich auf den Weg nach Palmacosta um dort, die hiesigen Legenden und Geschichten zu studieren...


    Waffe: Iken besitzt zwei Schwerter. Eines besitzt eine weiße, das andere eine schwarze Klinge.


    Besonderheiten: Iken besitzt ein sehr großes Allgemeinwissen, wobei er besonders auf alte Legenden fokussiert ist. Er kann jedoch nicht gut untertauchen und fällt leicht auf. Zudem hat er ständig Albträume, die er sich nicht erklären kann.


    Spezialattacken: Schwertwirbel (elementlos): Iken wirbelt seine Schwerter schnell und geschickt um sich. Diese Attacke ist nicht sehr genau, durchbricht aber die Verteidung des Gegners. (leicht)


    Windklingen (Wind): Iken schleudert zwei messerscharfe Druckwellen auf den Feind. (leicht)


    Sturmmauer (Wind): Iken beschwört eine Sturmmauer herbei, welche Fernattacken zurückschleudert und Nahkampfattacken behindert. Das ist, bis jetzt, Ikens stärkste Defensivattacke. (mittel)


    Schwertsturm (elementlos): Ein wahrer Sturm aus Hieben und Stichen prasselt auf den Gegner ein, wenn Iken diese Attacke anwendet. Das ist, bis jetzt, Ikens stärkste Offensivattacke. (mittel)


    Charakterfarbe: Ich denke, dass passt.

    Kai war zu überrascht um auf Shyreens plötzlichen Ausbruch zu reagieren. Wie eine Puppe wurde er von ihr auf den Boden geschleudert. Die ist stärker, als angenommen, war alles was er noch denken konnte, bevor er auf den Boden prallte. Doch statt wütend aufzufahren, blieb der Battler still. Shyreen hatte Recht gehabt, auch wenn ihr Ausbruch ein bisschen heftig gewesen war. Kais Worte waren wirklich arrogant gewesen. Was erlaubte er sich ein Urteil über die Kampfkraft der Gruppe?
    Beschämt ließ Kai sich von Aeon aufhelfen, der natürlich auch noch was zu sagen hatte. Als er fertig war, und Kai sich den Staub abgeklopft hatte, wandte sich er an Shyreen. "Tut mir leid, ich hab wohl ziemlichen Mist von mir gegeben." Natürlich wusste er, dass es nur mit einer Entschuldigung nicht getan war, aber besser man tat es, als dass man es unterließ. Also schnappte sich er sich wieder die Taschenlampe, welche er fallen gelassen hatte, als Shyreen ihn gepackt hatte. Auch das Spray nahm er mit, schließlich war er kein Mentalist und konnte Pokemon nur mit Gedanken beruhigen. Da war dieses konventionelle Mittel doch lieber. Auch auf die Gefahr hin, sich das Missfallen der anderen auf sich zu ziehen.
    An Shai gewandt, sagte er: "Mein Angebot zum Training bleibt aber." Dann wandte er sich den anderen zu. "Sorry nochmal, wegen eben. Es kann losgehen."


    OT: Hier die offizielle Entschuldigung, dass der Post ein wenig kurz ausgefallen ist. Mir ist nicht mehr eingefallen und ich wollte nicht rumsülzen.

    "Ich verstehe.", sagte Kai. Für eine Weile saß still da und blickte ins Feuer. In seinem Kopf aber überschlugen sich die Gedanken. Nach einer Weile ergriff er wieder das Wort. "Ich fasse mal zusammen: Nur wenige von euch sind professionelle Battler. Eine Strategie habt ihr nicht und das Einzige was ihr habt, ist eine Arktosfeder." Kai sah nicht sehr zufrieden aus und er blickte mit konzentrierter Miene ins Feuer. "Du musst zugeben, dass das nicht sehr ermutigend klingt." Dann überlegte er kruz und blickte Shai an. "Aber zumindest könnt ihr kämpfen, wenn ihr es auch nicht professionell macht. Aber das ist unwichtig. Hhmmm...."
    Auf einmal ertönte ein Schrei. Kais Kopf ruckte nach oben und er blickte angestrengt in die Dunkelheit. Schon machten sich Shyreen, Ace und Ben bereit, dem Geräusch auf die Spur zu kommen. Kai schüttelte missbilligend den Kopf. "Ihr habt keine Ahnung was euch erwartet und geht trotzdem los, ohne Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.", murmelte er missmutig und stand auf. Rasch suchte er zusammen, was er für die Suche brauchen würde. Eine Taschenlampe, das Schutzspray und das frisch gefangene Stollunior. "Ich komme mit. Nur für den Fall, dass ihr Hilfe braucht.", sagte er. Bevor er sich zu den anderen gesellte, wandte er sich noch ein letztes mal an Shai. "Wenn wir aus der Safari-Zone raus sind, würde ich vorschlagen, dass du mit mir trainierst. Dann überlegen wir, wie wir gegen dieses Team Pyrit vorgehen und wie wir dich und deine Pokemon stärker machen."
    Dann schloss er sich Shyreen und Co. an.

    Endlich war er Eintopf fertig! Er roch schön würzig und eine kleine Kostprobe bestätigte, dass er genießbar war. Kai verteilte Teller und versuchte jedem eine , in etwa gleichgroße, Portion zu geben. "Greift zu, ehe es noch heiß ist.", sagte er. Stolz erfüllte ihn, als er sah, dass das Essen gut ankam. Einzig Shyreen schien nicht viel zu essen, worauf sie auch gleich von Ben in ein Gespräch verwickelt wurde. Kai heilt es für unhöflich, zu lauschen und setzte sich deshalb zu Shai.
    "Wir sollten das Feuer wohl über Nacht anlassen",
    riet Shai. "Nicht, dass wir noch wilde Pokémon anlocken ..." Kai nickte. Das klang vernünftig. "Sollten sie sich trotzdem nicht abschrecken lassen, müsste das hier zumindest helfen.", antwortete er und zog eine Sprühdose aus seinem Rucksack. Es war die Letzte von einer Reihe Pokemon-abweisender Duftsprays, die zwar fürchterlich stanken, aber aggressive, wilde Pokemon zuverlässig fernhielten. Der Battler stellte die Sprühdose in Reichweite auf den Boden und ließ seinen Blick über das Lager schweifen. Viele hatten sich schon in ihre Schlafsäcke gewickelt und einige waren schon eingeschlafen. Ben und Shyreen redeten noch miteinander. Kai wandte sich wieder an Shai. "Sag mal, wer von euch kann denn kämpfen. Ich meine ernsthaft. Denn wenn ihr gegen dieses Team Pyrit vorgehen wollt, solltet ihr schon einige gute Battler haben. Nach dem, was du erzählt hat, hattet ihr ernsthafte Schwierigkeiten gegen stärkere Trainer anzukommen." Kai schaute den Koordinator nun unverwandt an. "Habt ihr überhaupt eine Strategie?"

    Während dem Chaos wegen der Arktosfeder stand Kai meist abseits der Gruppe. Ehrlich gesagt, hatte er keine Ahnung warum wegen der Feder so ein Aufstand gemacht wurde. Erst als den beiden Neuen, sie stellten sich als Reika und Ivan vor, die ganze Geschichte erzählt wurde, erfuhr Kai warum sie so wichtig für die anderen war. Bei der Skrupellosigkeit glitt kurz ein Schatten über Kais Gesicht, zu kurz als dass die anderen ihn wahrnahmen. Als beschlossen wurde, die zwei mitzunehmen, sah Kai kurz zu Shyreen rüber. Die Mentalistin war offensichtlich nicht zufrieden mit der Entwicklung der Ereignisse, jedenfalls nach ihrem Gesicht nach. Kennt sie auch andere Gefühle, wie zum Beispiel lachen? Oder ist sie ständig so drauf, fragte sich kai, beschloss aber nicht darauf einzugehen. Wer wüsste schon, wie das Mädchen reagieren würde? Dann wanderten seine Gedanken zu Team Pyrit. So wies es aussah, steuerte die Gruppe auf eine Auseinandersetzung mit der kriminellen Organisation zu. Die Beweggründe verstand er nicht genau. Wahrscheinlich Gerechtigkeitssinn und Abenteuerlust. Vielleicht war ER auch ein Mitglied von Team Pyrit. Und wenn nicht, konnte er vielleicht etwas über IHN herausfinden. Kais Hände zitterten vor Erregung. Wenn alles gut lief, könnte er sie bald bekommen. Seine Rache....


    Bald wurde es abend und es stellte sich heraus, dass die Gruppe sich fachmännisch verlaufen hatte. Shyreen machte mal wieder ihren Unmut bekannt und Ben schien vor Enttäuschung in sich zusammenzufallen. Kai machte es nichts aus unter freien Himmel zu schlafen, schließlich hatte er das in letzter Zeit ständig getan. Was ihm mehr Sorgen bereitete waren seine Pokemon. Hoffentlich passen die in der Rezeption gut auf sie auf. Aber mehr als hoffen, konnte er nicht. Also machte er sich nützlich. "Was haltet ihr davon, wenn ich Essen mache?", fragte er die anderen. Ohne auf eine Antwort zu warten, lud er seinen Rucksack ab und holte einen kleinen handlichen Kochtopf heraus. Dazu noch ein verpackter Schinken, den er in der Stadt noch schnell gekauft hatte und Kräuterbrühe. "Am besten holt einer von euch Wasser, das kochen wir. Ich suche derweil Holz.", sagte er und stand auf.
    Kai suchte sich einen nahe Baumgruppe zum Suchen aus. Als er mit einem Stapel Äste auf dem Arm sich auf den Rückweg machte, bemerkte er Shyreen, welche an einem Baum stand. Was er sah, überraschte ihn. Shyreen sah entspannt aus, fast friedlich. So wie sie dastand, wirkte sie verletzlich, als hätte sie endlich mal ihren eisernen Schutzpanzer abgelegt, mit dem sie sich sonst umgab. Eine Weile beobachtete Kai sie, dann wandte er sich um und ging. Er wollte sie nicht stören.
    Wieder bei den anderen angekommen, legte den Stapel Äste hin und begann sie so aufzustellen, dass sie ein gutes Lagerfeuer hergaben. Drei starke Äste verband er mit Schnur so miteinander, dass sie den Kochtopf über das Feuer halten konnten. Shyreen war inzwischen auch wieder da und setzte sich, ganz wieder die Alte, am Rand der Gruppe. "Shai, schneidest du mal bitte den Schinken klein?", fragte Kai den Koordinator und reichte ihm Schinken und Messer. "Wo bleibt denn das Wasser?"

    Prustend und triefend ließ sich Kai von Shai aus dem Wasser helfen. Kaum aus dem See raus, schüttelte sich der Battler und das Wasser spritzte nach allen Seiten. "Nächstes Mal passt du aber besser auf, wo du kämpfst.", sagte Shai grinsend. Kai schüttelte abermals den Kopf und grinste schelmisch zurück. "Das war geplant. Dieses Stollunior war zäh und im See hatte ich eine reelle Chance es zu fangen. Da riskier auch mal nasse Klamotten." Auf Shais Frage hin, ob er das neue Pokemon mal zeigen könnte, schüttelte der Battler den Kopf. "Besser nicht. Es muss sich erst mal erholen. Zudem scheint es ein wenig fremdenfeindlich zu sein. Ich lasse es erst einmal an mich gewöhnen."


    Dann stieß Shyreen zu ihnen und gab ihre Einschätzung zu dem Kampf ab, dei natürlich nicht positiv ausfiel. Ben schien nun endgültig der Geduldsfaden zu reißen und griff Shy grob an. Kai hob beschwichtigend die Hände. "Hey, kein Grund sich aufzuregen!", sagte er zu Ben , bevor er sich an Shyreen wandte, "Ich bin leider kein Mentalist und kann mit den Pokemon über Gedanken nicht kommunizieren. Außerdem lassen manche Pokemon nicht mit sich reden, da sie uns Menschen sehr feindselig gegenüber stehen. Da hat man manchmal keine andere Wahl.", sagte er ernst. Dann lächelte er auf einmal. "Natürlich kann man sie auch auf friedliche Weise einfangen, aber in dem Fall ging das nun mal nicht. Außerdem ist doch auch niemand zu Schaden gekommen, also was soll´s?" Kai grinste schelmisch und zwinkerte Shyreen verschmitzt zu. Dann folgte er wieder Ben und den anderen.


    Jeder scheint hier unterschieldiche Meinungen zu haben. Wie haben die es nur geschafft, so lange miteinander auszukommen?, fragte er sich still