Beiträge von Chelys

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    Es dauerte eine viel zu lange Weile, bis Bryce sich aus seiner Schockstarre befreien konnte. Er hatte zwar nicht sonderlich viel von seiner Umgebung mitbekommen, doch schienen sich die Personen, die er beim Betreten der Platzes gesehen hatte, nun in zwei Gruppen aufzuteilen: Die, denen geholfen war, und auch diejenigen, für die jede Hilfe wohl schon zu spät kam. Zumindest jede, die man als normaler Mensch ohne Erfahrung im Entsteinern geben konnte. Die langsam ansteigende Gehirnleistung brachte Bryce jedoch auf einen ganz anderen Gedanken: Auch wenn es ihm körperlich bestens ging, würde er alleine wohl nicht sonderlich lange in der Stadt zurechtkommen können. Doch wohin sonst sollte er gehen? Er war neu in Kalos und kannte sich nur in dieser einen Stadt aus. Eine Karte musste her. Nach kurzem überlegen entschied er sich, in Richtung eines Pokecenters zu gehen. Schließlich gab es in diesen traditionell Karten der Region, und auch wenn diese nicht sonderlich präzise waren, so würde er mit deren Hilfe zumindest ein neues Ziel auswählen können, in Form einer Stadt, die hoffentlich nicht über Nacht zur Geisterstadt werden würde...


    Außerhalb des zentralen Plazas war das Bild fast noch schlimmer als am Ort des Geschehens selbst. Das Ausmaß der Zerstörung konnte zwar in keiner Weise mithalten, doch so viele Menschen und Pokemon standen in dekorative Steinstatuen verwandelt überall herum, teils sogar mit abgebrochenen Gliedmaßen oder noch schlimmeren Schäden... Zum Glück war das nächste Pokécenter kaum außerhalb des Plazas und ersparte es Bryce, sich noch länger mit dem traurigen Schicksal der Opfer befassen zu müssen - dachte er zumindest. Selbst im Gebäude war kaum zu übersehen, was vorgefallen war. Das Center war verlassen und die Einrichtung zerstört. Selbst die Karte der Region war stark beschädigt, aber zumindest nicht komplett unlesbar. Wirklich weiterhelfen tat sie allerdings auch nur begrenzt, denn es schien als wäre der Weg in ausnahmslos jede Richtung ziemlich gleich lang. Aber vielleicht könnte man hier seine Familie anrufen, überlegte der Techniker. Ein Blick in den Kommunikationsraum erstickte seine Hoffnungen allerdings sofort wieder. Mit etwas Glück könnte man die Geräte noch anfassen, ohne einen ordentlichen Stromschlag abzubekommen, aber benutzbar war mit Sicherheit nichts mehr. Was aber sehr wohl noch zu gebrauchen war, war die Vorratskammer. Ein schneller Blick zeigte ihm, das anscheinend kein anderer vor ihm bis hierher vorgedrungen war, denn die Regale waren nahezu bis obenhin gefüllt mit Proviant für ihn und seine Pokémon - und da das alles sowieso für reisende Trainer bestimmt war, brauchte er auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er sich so gut ausstattete wie nur möglich. So schnell würde wohl kein anderer mehr auf das Zeug zugreifen müssen, da war es deutlich besser, wenn es zumindest ihn gut bis zur nächsten Stadt bringen würde.


    Auf dem Weg zum Stadtrand begleitete Bryce eine unheimliche Stille, wie wohl auch zu erwarten war, wenn so ungefähr alles Leben, das noch gestern in der Stadt war, nun unter einer soliden Felsschicht vergraben lag. Umso überraschender war es, als er plötzlich in der Ferne etwas hörte, was irgendwie klang wie... Stimmen. Menschliche Stimmen, und trotz allem nicht mal panisch oder verängstigt. Konnte das sein? In Mitten dieser Wüste der Vernichtung waren noch immer Menschen, die weder aus der Stadt geflohen noch mindestens schwer verletzt waren? Voller neu geschöpfter Hoffnung, doch nicht alleine durch die unbekannte Natur zwischen den Städten der Region umherwandern zu müssen, näherte er sich der Geräuschquelle, doch kaum begann er zu verstehen, wovon diese Menschen sprachen, sank seine Begeisterung noch tiefer, als sie vor der Entdeckung war. "Streng genommen ist hier alles umsonst" waren die Worte, die die unbekannte Frauenstimme da aussprach. 'Verdammt', dachte Bryce. 'Jetzt sind hier auch noch Plünderer unterwegs, die aus dieser Situation Kapital schlagen wollen!' Das waren wohl doch nicht unbedingt die Leute, mit denen er sich auf Reisen begeben wollte. Wobei... so ganz Unrecht hatten sie ja nicht. Kein Mensch würde unter seiner steinernen Rüstung irgendwas mit den Gütern anfangen können, die hier überall zurückgeblieben waren. Das einzige Problem war: Der Technikladen befand sich direkt hinter den Plünderern. Die einzige Möglichkeit, da ungesehen rein zu kommen, wäre ein Teleport mit Trasla, aber dann müsste er hoffen, einen Hinterausgang zu finden, wenn er nicht der Gruppe in die Arme laufen wollte, und ob das so einfach möglich wäre... Sein Pokémon war einfach noch nicht stark genug, um mehr als eine begleitete Teleportation zu schaffen, und selbst dazu war der Laden wohl das absolute Maximum, das er erreichen könnte. Aber er wollte nichts unversucht lassen, um sich so sicher wie möglich durch die Region manövrieren zu können.


    Wenige Sekunden später stand er also im Eingangsbereich des Ladens, grade so, dass er von außen nicht zu entdecken war, und schlich geduckt zwischen den Regalen umher. Sein eigenes Mobiltelefon hatte die Nacht nicht unbeschadet überstanden, also besorgte er sich hier Ersatz, zusammen mit ein paar Powerbanks und einer zusätzlichen Speicherkarte. Mehr war ihm zu unhandlich und zu schwer transportabel, vor allem angesichts der Menge an Proviant, den er aus dem verlassenen Pokécenter noch eingesteckt hatte. Doch viel wichtiger war, was er in diesem Moment noch von den vermeintlichen Plünderern aufschnappte. Offensichtlich war das eine Fehleinschätzung gewesen, zumindest klang es mehr danach, als hätten sie nur drüber nachgedacht und seien zu dem Konsens gelangt, dass sie es doch lieber lassen sollten. Voller Scham blickte der Techniker auf die frisch ausgepackten Geräte in seiner Hand. War er nun der einzige, der sich zu derartigen Taten verleiten lies? Zurücklegen konnte er es jedenfalls nicht mehr, ohne das jedem sofort auffallen würde, dass sich jemand zumindest an den Geräten bedienen wollte. Naja, jetzt war es sowieso zu spät, dachte Bryce, schluckte seine Scham herunter und beobachtete die Gruppe noch eine Weile aus dem Schatten heraus, ehe er sie als harmlos genug einstufte und langsam näher trat, als jemand, der verdächtig nach der Person aussah, die ihn kurz vor der Katatrophe angesprochen hatte und dann doch wieder geflohen war, begann, die Wunden einer blonden Frau zu begutachten - ohne ein Wort zu verlieren, aus Angst, den Hilfeleistenden damit so abzulenken, dass dieser einen Fehler machen könnte.


    So, endlich auch bei der Gruppe und wieder dabei. Ich hab mich mal unauffällig zur Gruppe gesellt, hat bestimmt keiner gemerkt~

    Nachdem ich gestern Abend mein erstes Smashturnier hier im Bisaboard anleiten durfte, nehm ich mir heute mal Zeit für ein kleines Fazit und die Verkündung der Platzierungen.

    Ein Turnier alleine leiten und dabei noch mitspielen, ist deutlich anstrengender, als ich erwartet hatte. Dabei haben sich leider wieder ein paar Fehler eingeschlichen, die am Ende der Gruppenphase auch bemerkbar waren, was mir sehr leid tut. Wir haben uns schon darüber ausgetauscht, damit sowas nicht mehr vorkommen wird, beim nächsten Mal wird das besser. Alles in allem hat es mir dennoch durchaus Spaß gemacht, gerne wieder.


    Diesmal waren es 12 Spieler, und wir haben uns im Plenum geeinigt, zwei Gruppen mit je 6 Spielern zu öffnen. Aus jeder Gruppe kamen 4 Spieler weiter, die da in den Finalrunden Double Elimination gespielt haben. Wieder musste ein Spieler wegen Internetproblemen aussteigen, diesmal konnte er allerdings in der Mitte des Turniers ersetzt werden, was zwar nicht wirklich fair ist, da der spielerische Unterschied schon recht groß war, aber zumindest auf das Weiterkommen in der Gruppe keine Auswirkungen mehr hatte. Danke dafür an Nasty Plot .


    Das Finale wurde dieses Mal von Mucks und Picollo , der den letzten Zweiten Jadama im Losers-Bracket bezwingen konnte, bestritten. Mucks konnte dieses mit 3:0 für sich entscheiden und damit den perfekten Turnierrun vervollständigen - nicht ein Spiel hat der erfolgreiche Titelverteidiger im gesamten Turnier verloren. Gratulation zum Turniersieg nach dieser beeindruckenden Leistung! Wie auch letztes Mal folgen die genauen Platzierungen im Spoiler:


    Ich danke allen für die Teilnahme und die Geduld, die ich euch abverlangt habe, und freue mich auf das nächste Turnier.

    Ich finds auch deutlich besser an nem Wochentag, weil man da einfach viel regelmäßiger planen kann. An Wochenenden liegen gerne mal zehntausend andere Dinge, die halt eher einmalig sind, während man sich an Wochentagen drauf freuen kann und da vermutlich auch eher seltener unregelmäßige Aktivitäten hat.

    Mit steigender Dunkelheit wurde Yanma immer nervöser. Eigentlich war das ungewöhnlich, im Normalfall sollte es langsam müde und damit immer ruhiger werden, aber angesichts der immer größer werdenden Menschenmasse konnte Bryce sein Pokemon in dem Punkt durchaus verstehen. Dennoch war es grade bei Yanma gefährlich, es noch mehr Stress auszusetzen - nicht unbedingt für Yanma, primär für die Umgebung, die von nervösen, unkontrollierten Schallangriffen getroffen werden könnte. Während er erfolglos versuchte, sein Pokémon zu beruhigen, hörte er eine Stimme irgendwo hinter sich, die offensichtlich Hilfe suchte. Nach einem weiteren Beruhigungsversuch drehte er sich i Richtung der Stimme um - und sah nur noch, wie eine Person an der nächsten Ecke verschwand. Im gleichen Moment nahm er aus den Augenwinkeln war, wie plötzlich die Lichter in der Umgebung zu flackern begannen. Merkwürdig... er hatte den Aufbauarbeiten doch zugesehen, und wenn da ein Fehler mit solchen Ausmaßen passiert wäre, hätte er diesen mit Sicherheit bemerkt. Selbst ein gezielter Angriff sollte kaum alle Lichter gleichzeitig ausschalten können...


    Kaum hatte er seinen Gedanken fertig gebracht, offenbarte sich der schuldige. Ein rieseiger Schatten schwebte am Himmel über dem Platz, und alles um ihn herum schien in eine unnatürliche, fast absolut wirkende Finsternis gehüllt zu sein. Bryce konnte nicht aufhören zu zittern, und sein Yanma war bereits hinter ihm gelandet und schien zu versuchen, sich vor dem großen, vogelartigen Wesen am Himmel zu verstecken. Der Anblick wirkte unglaublich bedrohlich, doch noch viel schlimmer waren die grauenvollen Schreie, die vom Himmel kamen und einem alles abverlangten, um überhaupt auf zwei Beinen stehen zu bleiben. Jeglicher Mobilität beraubt konnte Bryce nur zusehen, wie sich eine sonderbare, schwarze Masse fast schon wie dunkler Schnee langsam auf die Stadt niederlegte. Zu seinem Glück stand er etwas außerhalb der Menge, wohin die Partikel nicht mehr reichten, denn die unglücklichen, die von ihnen getroffen wurden, brachen entweder auf der Stelle leblos zusammen oder erstarrten zu Stein, beides Dinge, auf die ein normaler Mensch gut verzichten könnte. Selbst die Umwelt schien der schwarzen Masse zum Opfer zu fallen, Bäume verloren all ihre Blätter, Blumen verdorrten innerhalb weniger Sekunden und selbst die sonst so sauberen Gewässer der Stadt verwandelten sich in eine faule, sumpfige Brühe. Geschockt von diesem Anblick schnappte Bryce sein Yanma - es in seinen Ball zurückzurufen erforderte eine Geistesgegenwart, die er grade nicht aufbringen konnte - und rannte so schnell er konnte vom Ort des Geschehens weg bis hin zu den Toren der Stadt. Ein schneller Blick über die Schulter zeigte zwar, dass er zu einer winzigen Minderheit gehörte, die weit genug vom Ort des Geschehens entfernt stand, um nicht von irgendwelchen Trümmern auf dem Platz festgehalten zu werden, doch in diesem Moment war das für ihn auch mehr als genug. In dem Moment, in dem nach der Flucht eine warme, freundliche Aura in der Stadt erschien, löste sich die Anspannung des jungen Technikers und er sackte erschöpft am Stadtrand in sich zusammen.


    Das nächste, was Bryce sah, war ein menschenleeres Illumina City. Noch nie zuvor hatte er einen Teil der Stadt gesehen, in dem sich wirklich niemand außer ihm aufgehalten hatte. Natürlich erinnerte er sich sofort an die letzte Nacht, das Grauen, das ihn beim Anblick des Vogelmonsters gepackt hatte, und seine glückliche Flucht vom Ort des Geschehens. Er schluckte. Eine schnelle Kontrolle zeigte, dass es zumindest seinen Pokémon allen gut ging. Erleichtert rief er das Trio zurück in die jeweiligen Bälle, aus Angst vor dem, was ihnen vielleicht passieren könnte. Dann ging er langsam wieder tiefer in die Stadt, ohne wirkliches Ziel, einfach dorthin, wo seine Beine ihn hin tragen wollten. Erst beim Anblick des gestürzten Prismaturmes wurde ihm wirklich bewusst, welches Ausmaß die Katastrophe hatte und wie viel Glück er gehabt hatte, dieser Zerstörung entkommen zu sein. Langsam schritt er an den Trümern vorbei auf dem Platz, zu geschockt von dem Anblick, der sich ihm bot, um irgendetwas anderes wahrzunehmen. Massen an Menschen schienen noch immer versteinert auf dem Platz zu stehen, andere waren teils von Trümern begraben und schwer verletzt. Entsetzt stand Bryce einfach nur da und versuchte zu verstehen, was an diesem Platz nach seiner Flucht passiert war...



    Puh, endlich auch mal wieder was von mir. Sorry für die ewige Zeit ohne Meldung, ich gelobe Besserung.

    Bryce ist auf jeden Fall wieder in der Gegenwart angekommen und steht jetzt auf dem Platz, etwas überfordert, aber theoretisch fähig zu helfen. Wer glaubt in Hörweite zu sein und ihn für seine eigene Rettung (oder Rettungsmission) missbrauchen will, nur zu.

    Ich empfinde das als sogar noch einen Schritt schlimmer, dass der Preis im eshop so hoch liegt, bedenkt man, dass der Download eure SD-Karte zusätzlich verstopft und man dann irgendwann gezwungen ist, eine SD-Karte mit mehr Speicherplatz zu kaufen.


    Es ist also gleichzeitig in mehreren Punkten unsinnig, die Spiele für denselben Preis als Download zu erwerben.

    Das Argument ist an sich nicht sinnvoll. Sonst könnte man ja auch sagen, wenn ich ein Spiel im Laden kaufe müsste das billiger sein, weil es mir Platz im Regal/der Schublade/sonstwo wegnimmt und ich dann ja irgendwann mehr Platz kaufen muss, weil alles vollgestellt ist. Genau so ist es ja auch mit der SD-Karte, nur handelt es sich da eben um digitalen Speicher, nicht um realen. So oder so ist der jedoch irgendwann erschöpft.