Beiträge von Dunames

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    Ich erinnere mich bis heute überraschend schmerzhaft an mein Lieblingsglas, das mir vor einigen Jahren mal kaputt gegangen ist, haha.

    Deine Gedanken dazu sind echt hilfreich (muss dazu später echt mal bisschen brainstormen :D). Gerade alltägliche Sachen, die man lieb gewonnen hat vermisst man vor allem, wenn sie nicht mehr da sind (sowas wie Zerbrechlichkeit, was der übergeordneten Thematik sehr Nahe kommt bzw. formt man ja auch eine Zuneigung zu bestimmten Gegenständen, die ja dazu beitragen, das alltägliche Leben ein Stück weit zu romantisieren.

    eh ja an alle hier, die noch nicht wissen, was sie schreiben wollen, Lieblingscharaktere sind ein tolles und ertragreiches Thema :p

    Haha, musste dabei schon schmunzeln - ist tatsächlich eine interessante Idee. :D

    Heyhey 😊


    Ich finde, dass du einen sehr schönen und malerischen Schreibstil hast, den man bereits beim Lesen des Klappentextes merkt; dieser verrät relativ wenig und fokussiert sich stattdessen auf einige wenige Schlagwörter. Irgendwie musste ich aufgrund des Storysettings an die Buchreihe „Emilys Geheimnis“ denken, die ich als Kind gelesen habe und bin echt nostalgisch geworden. Der Prolog beinhaltet auch einen mythologischen Hauch durch die Erwähnung von Titanen; interessant finde ich vor allem, da hier durchaus inhaltsrelevante Informationen erwähnt werden, diese aber durch die detaillierten Beschreibungen aber schon fast mystifiziert werden. Generell sind deine Beschreibungen fließend – wie ein klarer Fluss – und ich finde, dass das einen sehr schönen Kontrast zum Geschehen des ersten Kapitels bildet, wo wir das Dreiergespann Neri, Leth und Roe kennenlernen. (Und bitte verzeih mir diese Anmerkung, aber Roe erinnert mich an das Supreme Court Urteil Roe v. Wade, lol). Neri scheint ein sehr liebenswürdiger Protagonist zu sein und als jemand, der eher selten Pokémon-zentrierte Geschichten liest, wollte ich mich nochmals anhand der Pokédex-Einträge von Mantirps ein bisschen einlesen und finde auch, dass du die hier vorliegende Information über das Pokémon sehr gelungen eingebaut hast. Die Integration verschiedenster Pokémon gestalten das Ganze zudem lebendiger.


    Neris Lüge gegen Ende wirkt sehr … man möchte schon sagen out of character. Denn obwohl man einen relativ kurzen Eindruck von Neri gewinnt, merkt man doch, dass er normalerweise jemand ist, der seine Gefühle offen zur Schau stellt (ich mein, wortwörtlich :D). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergehen wird! Mantirps

    Diese Bedürftigkeit ist leider eine self-fulfilling prophecy. Angst vor Einsamkeit, emotionales investment, Herzschmerz und Leere, wenn vom Gegenüber keine Reziprozität kommt. Das wird auf Dauer nie gut gehen. Es sagt ja auch ein bisschen was über das eigene Innenleben aus und wird bewusst oder unbewusst nach außen projiziert. Bleib entspannt Brudi. Je weniger du es erzwingst, desto eher passiert es. :)

    Ähh ich stimme dir teilweise zu, denke aber auch, dass man Gefühlen - wie damit verbundene Unsicherheiten - (wenn eben vom Gegenüber nichts mehr kommt) Raum geben muss und nicht immer unterdrücken sollte. Dieses projizieren was du meinst ist btw nicht immer so ersichtlich, wie man vielleicht hinterher denkt; zumindest finde ich es gerade in solchen Situationen nicht sonderlich hilfreich, sowas zu äußern, weil Gefühle unmittelbar sind (sie vergehen aber auch wieder).

    Raging Wolf ich hatte im Sommer eine ähnliche Situation durchgemacht, weil ich nach einem von meiner MB mehr oder weniger initiierenden Treffen mit dem Bruder ihrer Freundin ignoriert wurde. Tbh obwohl ich nicht mal so krass emotional involviert war und wir zwei Wochen eher freundschaftlich geschrieben haben (er schien btw auch eher interessiert zu sein und hat oftmals Gespräche begonnen), habe ich mich hinterher auch gewundert und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es mich nicht ein bisschen gestört hat. Ich möchte selbst die Situation nicht klein reden, aber mir hat es zumindest geholfen, zu wissen, dass mich Arbeit und das damalige Vorbereiten meiner mündlichen Prüfung ziemlich beschäftigen werden/haben.

    Hey 😊


    Ich fand, dass du Lucario und Roselia sehr gut in das Kampfgeschehen mit eingebunden hast; sowas stelle ich mir immer schwierig vor, gerade, weil, dass das Storytelling öfters verkompliziert, aber ich fand deren Auftritte sehr gelungen. Das Kapitel, wo du dich auf Mike fokussiert hast, fand ich ebenfalls als „Pause“ zwischen dem ganzen Geschehen sehr gut; vor allem, weil Mike ja anders als Ian nicht (immer) nach Abenteuern sucht und du dadurch den Kontrast zwischen den unterschiedlichen Persönlichkeiten der beiden sehr gut hervorgehoben hast. Ians Kampf gegen die Verbrecherorganisation liest sich fast wie ein Horrorfilm tbh; der französische Akzent der Antagonisten legt eine Verbindung zu Kalos und dem Mädchen, das aus dieser Region stammt und in einem früheren Kapitel erwähnt wurde, nahe. Wobei ich dahingehend auch auf die Rolle von Team Beta gespannt zugleich aber auch verwirrt bin, als sich abrupt herausstellte, dass Cornelius (und auch Boyd?) zu Team Beta gehört. Hier kam mir der Gedanke auf, ob sie mit den Antagonisten zu tun hatten – und sie eventuell eine Abspaltung dieser Gruppierung sind. Auf jeden Fall fand ich die Szene zwischen Boyd und Ian, als jener im Krankenhaus aufwacht, sehr gut beschrieben. Man merkt deutlich, dass Boyd zwischen Pflicht- und Mitgefühl schwankt und dass er Ians Zustand sehr bedauert; ich muss gestehen, dass ich ihn seit diesem Kapitel deutlich sympathischer finde als davor. Ians Machtlosigkeit in dieser Situation ist deutlich spürbar und er deutet die Lage, in der er sich nun befindet, richtigerweise als Gefängnis. Cornelius hingegen wirkt überraschenderweise deutlich strenger als Boyd und ist weniger zurückhaltender gegenüber Ian, sieht aber dessen Potential; auch wenn dieser Umstand wohl vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass Ian als (bislang einziger?) Überlebender des ihm zugefügten „Experiments“ zur Schlüsselfigur wurde.


    Du hast dich in den letzten Kapitel sehr auf Ians gesundheitlichen Zustand fokussiert, was teilweise einen repetitiven Eindruck erweckte; ich habe mich ehrlichweise dabei ertappt, wie ich manche Beschreibungen eher überflogen habe, weil ich das Gefühl hatte, nicht viel Inhaltliches da zu verpassen. Ich bin ansonsten sehr gespannt, wie es weitergehen wird, da die Handlung nun eine etwas „konkrete Form“ angenommen hat, die lustigerweise durch Ians teilweise selbst initiierten Aktionen entstanden ist. Ich finde es insgesamt sehr gelungen, wie du gerade Ians Tatendrang als Katalysator für den Plot dargestellt hast. :)

    Dunames

    Viel Erfolg dabei!

    Dein Projekt interessiert mich sehr. Postest du es also hier im Zuge der Aktion? ^^


    Die Frauenzeitschrift unterscheidet sich in ihrer Aufmachung auch kaum von Heutigen. xD

    Danke! Ich werde vielleicht demnächst was zum Projekt posten (sofern meine Projektpartnerin damit einverstanden ist natürlich), aber um auf meinen Teil zu kommen: Mein Teil der Story behandelt unter anderem auch persönliche Erlebnisse. Ähnlich wie Träume (weswegen ich es echt passend fand, als du das erwähntest; wobei ich immer Probleme hatte, Traumsequenzen in Stories einzubauen und irgendwann habe ich mir versucht anzugewöhnen, ein Traumtagebuch zu führen x)).

    Ich bin mir bei meiner Protagonistin bislang immer noch nicht sicher, in welche Richtung sie gehen wird/soll; und obwohl das Genre (Urban-)Fantasy ist, soll sie ein normaler Mensch sein und bleiben. Sie selbst wird von einem Inkubus "geplagt" (der mehr als Manifestation von Traumata gesehen werden soll), den sie versucht zu bekämpfen - bis merkt, dass ihre negativen Gefühle diesen Inkubus erst mit hervorgerufen haben. Dazu kommt noch das wordbuilding und die Protagonistin meiner Schreibpartnerin. Wir haben auch neulich ein bisschen Ideen ausgetauscht und auch ein mögliches Aufeinandertreffen unserer beiden Protas geschrieben, was doch ziemlich lustig war. :D

    Ich merke auch, gerade beim schreiben dieses Posts selbst, wie viel ich noch an meiner Idee (meine Schreibpartnerin hat so gut wie alles fertig lol) arbeiten muss. Die Grundidee ist vorhanden, aber ich merke immer, dass mir Wortbegrenzungen bzw. KGs eine gewisse Sicherheit geben (und mir zumindest etwas helfen, mich auf das Schreiben zu fokussieren und den Plot im Auge zu behalten).


    Oh und zu den Frauenzeitschriften: Ja, ich stimme dir da echt zu! Ich muss aber sagen, dass mir die Leserbriefe sehr gefallen haben und ich mich davon inspiriert haben lasse, als ich meinen Text zur Zeitkapsel-Aktion geschrieben habe. Irgendwie fand ich es süß und wehmütig zugleich, Texte von Leserinnen zu lesen und zu verfassen, die ein Stück über deren Lebensrealitäten preisgeben (wie z. B., dass man nie Nähen gelernt hatte usw., was zumindest impliziert, dass die Leserin diesen Skill gerne früher gelernt hätte).

    Meine letzte Idee hat für mich als Kurzgeschichte gar nicht geklappt. Da fehlt mir zu viel.

    Es ging um eine junge Frau, die von dem Geist ihrer Urgroßmutter heimgesucht wird. Dieser möchte ihren Verlobten vetreiben, da bisher alle Frauen in der Familie in missbräuchlichen Beziehungen gelandet sind. Anstatt den Geist "auszutreiben", entscheidet sich der Verlobte dazu sich ihr zu beweisen.

    Ich bin ziemlich unzufrieden damit all dies in 12(?) k abgehandelt zu haben.

    Die Idee der Geschichte finde ich ziemlich spannend und ich kann mir vorstellen, dass das im begrenzten Rahmen einer KG weniger passt. Für mich klingt das tbh eher nach einem Prozess, der eben innerhalb einer längeren Geschichte thematisiert wird.


    Wenn du damit unzufrieden bist, wäre es dann nicht möglich, es irgendwann neu zu schreiben, zu verbessern und es so darzustellen, dass du damit zufrieden sein kannst?

    Ich hab in der Vergangenheit hin und wieder alte Ideen neu aufgegriffen und neu geschrieben.

    Tatsächlich mache ich das derzeit mit meiner ersten Fanfiction, mit der ich damals 2015 angefangen habe. Feurige Leidenschaft lag jetzt die letzten Jahre still und nachdem ich letztes Jahr mich endlich dazu entschlossen habe, weiterzuschreiben, habe ich erstmal mich wieder eingelesen und war damit total unzufrieden. Das Ergebnis davon ist jetzt, dass ich FL komplett neu schreibe und Details anpasse. Der Grundkern der Story bleibt erhalten, aber mein Schreiben hat sich zu damals verändert/verbessert, sodass ein Neuanfang mir sinnvoller erschien.

    Ich finde das total interessant, weil ich hin und wieder auch mit dem Gedanken gespielt habe, alte Werke von mir irgendwie neu aufzulegen oder komplett neu zu schreiben, bislang aber irgendwie doch weniger Motivation aufbringen konnte, als ich wollte. Darf ich fragen, wie es voran geht bzw. wie weit du bis jetzt gekommen bist? :)

    Dachte, dass ich etwas zur Zeitkapsel-Aktion schreibe, weil ich es doch ganz spannend fand, zu beobachten, wie hilfreich und auch wichtig eine fundierte Recherche sein kann, wenn man seine Handlung in einer anderen Zeit verorten will. Meine Inspirationen für meine Texte (falls sich jemand dafür interessieren sollte :D) waren zum einen Frauenzeitschriften von 1950 und ein doch ganz witziger Spiegel-Artikel. Mein Text zum Jahre 2050 war so ziemlich von Cyberpunk inspiriert (ich habe versucht, die Schnelllebigkeit dieser Welt einzufangen; ob mir das gelungen ist, sei mal dahingestellt ;v;).


    Ansonsten habe ich angefangen mit einer Freundin zusammen an einem Schreibprojekt zu arbeiten und beim worldbuilding (und am Schreibstil natürlich) merkt man, wie unterschiedlich man doch vorgeht. Bin tbh gespannt, wie sich das entwickeln wird, besonders, weil meine Vorstellungen doch noch recht simpel und ein wenig klischeebehaftet geprägt sind. Vor allem merke ich selbst, wie ich, abseits von wissenschaftlichen Arbeiten, meinen Fokus mehr auf Kurzgeschichten und allgemeinen kürzeren Werken gelegt habe; daher erscheint das Schreiben an einer längeren Geschichte doch eine Challenge für mich zu sein.

    Geht's anderen auch so? :)

    Ich habe jetzt den ersten Teil der Doku nicht angeschaut, es war aber trotzdem spannend die geschichtlichen und weltlichen Zusammenhänge zu sehen. Irgendwie hätte ich jetzt Lust, die Geschichte des spanischen Bürgerkriegs für mich nochmals zu vertiefen. (Vor zwei Jahren habe ich diesen zeitgeschichtlichen Roman gelesen, der die Folgen des spanischen Bürgerkriegs anhand einer Familiengeschichte aufgreift).

    Danke auch an den Austausch mit allen Beteiligten und jetzt weiß ich, wer Thomas Müntzer ist.

    Irgendwann im Jahre 2050

    Der Tag hatte noch nicht einmal angefangen und ich war schon wach. Obwohl ich wusste, dass auch dieser Tag der Eintönigkeit des vorherigen folgen wird, hielt mich die Unruhe vom Schlafen ab. Ich wachte immer wieder auf, warf einen Blick auf mein billiges Smartphone und drehte mich wieder um in der Hoffnung, dass ich wieder einschlafen würde. Die Nacht schien nicht enden zu wollen und obwohl ich wusste, dass ich den kurzen Schlaf bereuen würde, stand ich auf und ging Richtung Fenster. Der Boden unter meinen Füßen fühlte sich kalt an, als ich mich durch mein schäbiges Apartment bewegte. Aus dem Fenster schauend blickte mir die große Neontafel entgegen. Alle ihre Träume werden wahr – versuchen Sie es auch! Wie ironisch es doch war; während hier großkotzig Hoffnung suggeriert wurde, bekämpften sich unter genau dieser Werbetafel Menschen. Unbeeindruckt sah ich zu, wie der Verlierer zu Boden sackte und die anderen halb lachend halb panisch die Szene verließen. Das war Alltag. Es war nichts Neues; und obwohl man in dieser kaputten Stadt sowas wie eine fragmentierte Form der Infrastruktur hatte, war es normal, dass man nicht ohne Waffen das Haus verließ. Langsam erhob sich die Sonne empor; sie warf ihre Schatten auf die ramponierten Gebäudekomplexe um sie herum. Inmitten des ganzen Elends stach der Wolkenkratzer der hiesigen Firma Mesla besonders hervor. Früher hätte mich der Anblick mit Wurt erfüllt; die Tatsache, dass diese Firma die ganze Stadt – wenn nicht sogar den ganzen Staat – unterjocht hatte und sich die wenigen und raren Ressourcen, wie Lithium, zu Nutze machte, spielte kaum eine Rolle mehr. Wie ich empfanden wohl auch all die anderen Menschen und Institutionen eine tiefe Taubheit und Müdigkeit, die sich in einer gleichgültigen Akzeptanz gegenüber diesen Umständen äußerte.


    Irgendwo im Jahre 2050

    „Hast du an die Back-Up Patronen gedacht?“ Sam schaute mich erwartungsvoll an.

    „Ja, diesmal wird mir auf jeden Fall nicht der gleiche Fehler passieren.“ Sam verdrehte die Augen. „Das hoffe ich, denn diesmal werde ich nicht aus der Scheiße ziehen.“

    „Wann musstest du das denn?“ Sie warf mir einen genervten Blick zu, der mich warnte, mein nicht Glück weiter auszureizen. Sam war genauso schön wie gefährlich und ich konnte mich glücklich schätzen, dass sie mich vor paar Jahren in ihr Team aufgenommen hat, als ich ziellos durch die Straßen zog. Sie meinte damals, dass sie mein Talent, auf den verfluchten Straße zu überleben schätzte. Ich werde für immer in Sams Schuld stehen.

    „Bereit?“ Ich nickte, auch wenn Sam mir schon den Rücken zugewandt hatte. In weniger als einer Stunde würden wir hoffentlich unser Ziel erreicht haben und diese verdammte Firma dem Erdboden gleich machen.

    Luftschloss


    1.1.2000


    Mehr als drei Millionen Menschen feierten ausgelassen auf der alljährigen Berliner-Silvesterparty. Unter den bekannten Gesichtern befand sich auch Politiker Pascalé-Joseph Maier-Müller, der sich wegen Steuerbetrug Mitte Januar vor Gericht verantworten muss. Dies merkte man ihm aber nicht an; stattdessen strahlte er in einem glitzernden Diskokugelanzug und tanzte ausgelassen Arm in Arm mit seiner 20 Jahre jüngeren Freundin. Unter den zahlreichen Musikern befand sich auch der amerikanische Popsänger Skyler Ryan, der aufgrund gewisser Skandale* wohl Asyl in Berlin ersucht hat, nachdem er aus der New Yorker-Silversterparty verbannt wurde.

    Die von der Queen eröffnete Londoner Feier verlief nach Angaben der Polizei friedlich ab. Ein Sprecher der Royal Family führte dies auf die zivilisatorischen Errungenschaften der britischen Gesellschaft zurück.


    In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Millennium. Wir blicken gespannt auf ein neues Jahrtausend mit hoffentlich vielen modernen Erneuerungen!



    *Die Redaktion möchte hier gerne darauf hinweisen, dass die vermeintlichen und mutmaßlichen Handlungen des Popsängers in einem früheren Beitrag vom 19.11.1999 ausführlich behandelt wurden.

    Weiß ehrlich auch nicht wohin damit, aber ich fühle mich weder an der Schule noch am Seminar angekommen. Ich überlege, ob ich vielleicht mein Ref entweder abbrechen oder um einen Wechsel bitten soll. Bin ehrlich gesagt über… die letzten Tage doch sehr enttäuscht und traurig. :/

              12.Aug.1950


    Frauenwoche


    So denken unsere Leserinnen

    über unsere Kleidermodelle


    (Auszüge aus Briefen zu den Bildveröffentlichen)


    Frau M. aus B.: „Ich habe nie schneidern gelernt. Mutter hat es versäumt, mir das beizubringen. Umso mehr freut es mich, dass ich das durch Sie lernen konnte. Am liebsten würde ich alle abgebildeten Kleider nähen, weil alles so schön und nett ist. Hier sieht man mich mit meinem ersten selbst genähten Kleid – wie man anhand der leicht zu entdeckenden Fehler unschwer erkennen kann. Ich trage es aber immer wieder gerne aus gegebenem Anlass und besonders, weil es mich an meine Anfänge erinnert.“

    Ich erwische mich, mal wieder, dabei, dass ich mir fast Geroge W. Bush zurückwünsche. Der bzw. die Leute hinter ihm haben zumindest noch versucht den Irakkrieg irgendwie so halb glaubwürdig zu begründen. Hier hingegen bekam man dann z.B. als Tanker festgesetzt wurden die Begründung, dass der Ölhandel Venezuelas den Drogenhandel finanzieren würde. Egal wie inkompetent das Maduro-Regime wirtschaftlich auch ist, würde es staatlichen Drogenhandel geben, dann müsste der nicht querfinanziert werden. Come on, der einzige Grund warum es Drogenhandel überhaupt gibt ist, dass es sich finanziell lohnt.

    Ich dachte, ich schiebe das Ganze hier in das passende Topic, da mein Beitrag nicht nur aktuelle News behandeln wird.

    Also grundsätzlich verstehe ich den Gedanken bei deinem Beitrag, aber sind gerade solche vermeintlichen "demokratiefördernden" (im Sinne davon, andere Länder zu demokratisieren) Anstriche von Kriegshandlungen fast schon gefährlicher, weil sie versuchen, kriegsinitiierende Handlungen eher zu normalisieren. Das betrifft hier in dem Fall nicht nur Bush (oder auch Trump bzgl. Iran unter anderem, oder auch Reagan, dessen Verständnis von Menschenrechten durchaus sehr selektiv war), sondern auch frühere Präsidenten. Normalerweise (und man sollte sich hier bewusst normativ artikulieren), sollten gerade solche Handlungen immer in Übereinstimmung mit dem Kongress getroffen werden; dass dies (trotz der War Power Resolution von 1973) nicht wirklich eingehalten wird, ist leider auch dem Kongress geschuldet, der seiner eigentlichen Kompetenz als Kontrollinstanz oftmals nicht gerecht wird (und im aktuellen politischen Klima, wo der Kongress in republikanischer Hand ist, wird sowieso nichts passieren).

    Dass Trump hier diese Handlungen überhaupt (und höchstwahrscheinlich) ohne nennenswerten Gegenwind tätigen kann bzw. konnte, ist auch einem dysfunktionalen US- (und in weiten Teilen leider auch globalen-) System geschuldet, der den Präsident ins Zentrum politischen Wirkens gestellt hat.

    Wenn er euch öfter kontaktiert, kann man eventuell auch übers Gericht Kontaktverbot beantragen? Kenne mich hier aber wenig aus.

    Da eine Bekannte von mir Anfang des Jahres ein Kontaktverbot erwirken konnte, paar Dinge dazu Fuso 扶桑: Es ist immer ratsam sowas zur Anzeige zu bringen, weil jegliche Kontaktaufnahme - gerade mit dieser Hintergrundgeschichte - zur ausreichenden juristischen Begründung für ein Kontaktverbot essentiell ist. Hier muss eine reale Bedrohung vorliegen, (so war es bei meiner Bekannten) wie z. B. häufiges und bedrohlich wirkendes kontaktieren.

    Zur Vorgeschichte: Dass er vorbestraft ist, muss nicht (kann aber) zum Kontaktverbot führen; hier ist es wichtig, die Kontaktaufnahmen zu dokumentieren und eventuell mit einem Anwalt Rücksprache zu halten.

    Ansonsten kann man den Weißen Ring kontaktieren, die auch Anwälte vermitteln können und hierbei finanzielle Unterstützung leisten.

    Ulti :heart:


    Ich muss dir wirklich zustimmen; das war mit Abstand wirklich das beste Kapitel, wobei das bei deinem herausragenden Schreibstil schon was heißen muss. Ich muss immer wieder staunen, wie du Dinge so präzise beschreiben kannst. Du schaffst es sehr genau alles zu fassen und doch eine gewisse Abwechslung zu pflegen, die das Lesen deiner Kapitel immer sehr angenehm gestaltet. Jedenfalls hatte ich immer mal wieder das Gefühl, die möglichen Cliffhanger zu erkennen und finde, dass du sehr sinnvolle Sinnabschnitte hattest. Die Szene, wo Ondu mit Valerian und dem absolut nicht merkwürdigen Hund Bär den Saal betritt, hat mich irgendwie an ein Krimi-Dinner erinnert… also an Partys, wo man versucht den Mörder in der Runde zu ermitteln. An dieser Stelle meine Frage: Hast du Knives Out und Glass Onion gesehen? Falls nicht wird das an der Zeit, denn abgesehen davon, dass ich mir fast schon sicher bin, dass dir die Filmreihe gefallen wird, wird bald der dritte Teil dieses Detektivmeisterwerks rauskommen (und ich suche verzweifelt nach Menschen, mit denen ich darüber sprechen kann :c). Der – sowohl verbale als auch physische – Schlagabtausch zwischen Orpehlia und Ondu war sehr amüsant zu lesen, wobei ich gestehen muss, dass ich mich dabei ertappt habe, Mitleid mit Orphelia zu entwickeln. Und obwohl Ondu ihre Ermittlerfähigkeit immer wieder zur Schau stellt, stelle ich mir die Frage, ob das ein von Orphelia bewusst inszeniertes Schauspiel war oder ob sie wirklich die fundamentalistische „Götternärrin“ ist, die sie da abgegeben hat. So oder so scheint Ondu durchaus an der einen oder anderen Stelle an ihrer eigenen Arroganz zu scheitern bzw. gescheitert zu sein; nicht zuletzt wird dies durch die von ihr am Ende des Kapitels gemachte Bemerkung, die „Peinlichkeit zu verhindern“, sondern besonders daran deutlich, Orphelia einfach gehen zu lassen.


    Bin wirklich auf die abschließenden Kapitel gespannt (und habe irgendwie das Bedürfnis Bär zu knuddeln)!