Beiträge von Namine

    Äußerst lahme Argumentation, "ach ist ein Familienfilm, da interessiert eh keine Synchro", da allerhöchstens 2 Familien in dem Kinofilm waren

    Das habe ich auch überhaupt nicht behauptet, das wurde jetzt von dir dazu interpretiert ^^"

    Aber die Sache ist doch die: wenn ich kein Cineast bin, der um des Filmes selbst oder seiner Bestandteile wegen ins Kino geht oder mir einen ansehe, dann doch in erster Linie, weil ich gut unterhalten werden oder einfach eine schöne Zeit haben möchte. In letzterem Fall würde ich also eine ganz andere Ebene des Films betrachten, nämlich nicht die Kameraführung, den Kern der Dialoge an sich, die stimmliche Leistung, sondern ich würde mich größtenteils auf die Handlung konzentrieren, auf ihre Konsistenz, ob mir das Ende gefällt, ob ich mich mit Charakteren identifizieren kann. Im Falle von Kimi no na wa wahrscheinlich auch auf das Visuelle, weil das in Shinkai's Werken einfach besonders heraussticht. Aber im Gegensatz zum Cineasten habe ich dann einfach eine ganz andere Erwartungshaltung an einen Film, da würde ich mich nicht so an der Synchronisation festbeißen.


    Das sind für mich einfach alles nur Punkte um zu sagen "ja die japanische Synchro ist aber immer noch besser" und wie gesagt können 100pro mehr als 90% der deutschen Fans kein fließendes japanisch um das weitgehend zu beurteilen, ganz besonders viele die generell eh nur von dem Standpunkt "japanisch ist eh das beste" ausgehen, man ist doch wie gesagt schon voreingenommen.

    Ja, genauso wie hier offenbar davon ausgegangen wird, dass ALLE, die den japanischen Dub bevorzugen, sämtliche deutsche Dubs verteufeln. Ich habe vor ein paar Wochen einfach aus Spaß mal wieder ein paar Folgen Yugi-Oh geschaut, so nebenbei einfach, und das ist tatsächlich ein Beispiel für einen Anime, bei dem ich den deutschen Dub wirklich bevorzuge. Nicht der Nostalgie halber, sondern weil im Japanischen die Stimmen meiner Meinung nach zu überzogen klingen und gerade Pegasus war wirklich... also nein, da lieber die deutsche Version x=


    Und ja, diejenigen, die die japanischen Synchronsprecher besser finden, versuchen natürlich, ihre Meinung zu begründen und die Gegenseite zu überzeugen oder zumindest dazu zu bewegen, sich vielleicht doch mal etwas mehr darauf einzulassen. Aber nicht, um sich mit ihrer Meinung erhaben zu fühlen, sondern einfach, um es den anderen etwas verständlicher zu machen.

    Zum einen ist der "japanische Schauspieler" nichts anderes als ein Synchronsprecher, da er einer fiktiven Person seine Stimme leiht. Hierbei kann es dann auch vorkommen, dass dieser Schauspieler kein "Herzblut" in die Rolle steckt und das Ergebnis schlecht wird.

    Da ich in meinen vorherigen Posts sowohl von Filmen, als auch von Anime sprach, bezog sich der schauspielerische Teil mehr auf die Filme.

    Ja, natürlich kann es vorkommen, das stimmt, aber ich denke, die Grundeinstellung der Leute ist dort eine ganz andere; und wenn der Producer/das Studio dann merkt, dass er sich nicht so viel Mühe gibt, wird das wohl seine vorerst letzte Anstellung für ein solches Projekt gewesen sein. Und dafür soll man mehrere Jahre lang spezielle Akademien besucht haben und sich ausgebildet haben lassen?

    Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass ALLE Synchronsprecher in Japan wahre Talente und vollkommen perfekt sind. Es müssen zunächst selbstverständlich auch andere Faktoren gegeben sein, wie eben gewisse stimmliche Merkmale, die eben etwas aus der Masse herausstechen und Wiedererkennungswert haben. Den Kamiya beispielsweise - Levi (Attack on Titan), Akashi (Kuroko no basket) , Main aus Bakemonogatari, Itoshiki Nozomu (Sayounara Zetsubou-sensei) - würde man wohl in 99% der Fälle wiedererkennen.


    Nur weil der Ruf bzw. die Stellung von Synchronsprechern in Japan eine andere als in Deutschland ist, heißt das noch lange nicht, dass deutsche Synchronisationen Müll sind. Ich sehe da schlicht keinen kausalen Zusammenhang. Es gibt gute und schlechte Synchronsprecher und das sowohl in Japan als auch in Deutschland.

    Es hat hier auch keiner behauptet, dass diese Synchronisationen Müll seien, es ging lediglich darum, seine Präferenzen auszudrücken und Gründe zu nennen, die dafür sprechen. Dass es gute und schlechte Sprecher gibt, hat auch keiner bestritten.



    Was mich beim Thema Übersetzungen sehr amüsiert, ist, dass hier von einigen so getan wird, als seien nur die Übersetzungen der Synchronisationen schlecht, aber die Untertitel-Übersetzungen (die ihr euch bei OmU reinzieht) sind klasse. Wollt ihr mir das ernsthaft so "verkaufen"?

    Nein, natürlich können Untertitel auch sehr, sehr schlecht sein. Ich wage jedoch mal zu behaupten, dass man als Zuschauer mit der Zeit einfach ein Gefühl dafür bekommt, was einigermaßen richtig übersetzt wurde und was nicht.

    Azaril hat da ja bereits für das Fate-Fandom eine Reihe an Beispielen genannt. Ich meine, spätestens wenn man an den Punkt kommt, an dem man die Handlung nicht mehr versteht, sollte man darüber nachdenken, ob das mit der Übersetzung wirklich so richtig sein kann.


    Und ja, Your Name wurde hier auch als Beispiel aufgeführt. Den würde ich aber eher in eine Sparte mit den ganzen Ghibli Filmen packen; nicht degradierend, sondern schlichtweg, dass es Filme sind, die man sozusagen 'mit der ganzen Familie' schauen kann, die einfach schön sind, visuell und musikalisch, die eine schöne Atmosphäre haben und einen mit einem Wohlfühlgefühl zurücklassen. Natürlich wird sich da die deutsche Synchronisation im Kino besser verkaufen, weil es die Leute, die diesen Film als Wohlfühlfilm ansehen wollen, nicht kümmert, ob die Übersetzung gut oder schlecht ist oder die Synchronisation im Vergleich zum Original gelungen oder nicht. Die werden sich auch nicht daran aufhängen, dass diese Szene auf dem Dach mit dem 'Watashi - Boku - Ore' (alles steht für Ich, nur in anderen Kontexten) im Original eben eine gewisse Bedeutung hat, wohingegen Englisch oder Deutsch eben nur ein Pronomen dafür hat und dadurch der eigentliche Witz verloren geht; das hätte durch Subs wenigstens einigermaßen noch zum Ausdruck gebracht werden können.



    Kann der/die japanische Synchronsprecher/in denn die Intention des Autors/Regisseurs immer zu 100 % garantieren? Jeder Synchronsprecher liefert bewusst oder unbewusst beim Sprechen seiner Rolle eine eigene Interpretation ab. Dies muss sich nicht immer mit der Intention des Autors/Regisseurs decken.

    Nein, aber der Autor/Regisseur kann immer Anweisungen oder Tipps geben. Zumal die Synchronsprecher in Japan wie gesagt lange Zeit geschult werden und sicherlich im direkten Dialog mit dem Autor/Regisseur stehen.

    Und eine kleine Anekdote dazu: zumindest im filmischen Bereich gibt es Regisseure, die wirklich nichts dem Zufall überlassen. Ich muss meinen Freund nochmal fragen, welche Serie das war, die der Regisseur (ich weiß nicht mehr, ob es ein Japaner oder Koreaner war) da vor nicht allzu langer Zeit gedreht hat, aber er ist dafür bekannt, dass jede Szene, jedes Detail, jede Einstellung, jede Mimik und jedes Wort genau durchdacht ist und NICHTS dem Zufall überlassen wird.

    Soo, wollen wir den Thread hier mal etwas beleben ^-^

    Ich hatte einfach mal wieder Lust, ein paar Collagen zu machen und wäre ich nicht so müde von der Frühschicht, wären es vielleicht noch ein paar mehr v_v




    Ihr könnt ja am original bleiben aber sich zu wünschen das wirr hier alles Omu kriegen ist übertrieben.

    Nur, weil einige sich das aus verschiedenen Gründen wünschen, ist das noch lange keine allgemein geltende Forderung.

    Es ging doch in erster Linie viel mehr darum, zu verdeutlichen, aus welchen Gründen Übersetzungen NIE vollends an das Original herankommen KÖNNEN, weil es in dieser Materie nicht möglich ist, da die Synchronsprecher anderer Länder eben nicht die Originalsprecher/-schauspieler sind. Sowohl bei Filmen, als auch bei Animes. Bei Ersteren aufgrund der dazukommenen schauspielerischen und dementsprechend auch stimmlichen Leistung, bei Letzteren aufgrund der sprachlichen Unterschiede (und eben, das ist meine persönliche Meinung, dem Einsatz, den japanische Synchronsprecher eher zeigen als deutsche) .


    Die Synchro Sprecher geben alles um eine ordentliche Synchro zu machen und das auch sehr gut. Ich sage als gutes Beispiel Tommy Morgenstern.


    Keiner nimmt euch die Japanische Synchro weg.

    Ersteres ist letztendlich wohl einfach Ansichtssache, Letzteres hat auch keiner behauptet.


    Ding ist jedoch: wenn man einen Film oder einen Anime auf einer anderen Qualitätsebene als reine Unterhaltung betrachten möchte (das schließt auch Schnitt, Kameraeinstellungen oder bei Animes eben Stil, Story, Plot, sprachliche Feinheiten etc mit ein) , wird man, würde ich behaupten, um das Original einfach nicht drum herum kommen.

    Satoshi36


    Jaa,aber nur, weil man es gewohnt ist, heißt das noch lange nicht, dass es gut ist ^^`

    Du sagst es doch selbst, in Deutschland ist man es gewohnt, diese Synchro zu haben. Das kann im Umkehrschluss aber auch bedeuten, dass man einfach an das - vergleichsweise - Schlechtere gewohnt ist statt das Original, in das das ganze Herzblut des Schauspielers geflossen ist; das können Synchronisationen in anderen Sprachen nicht ausdrücken, weil es eben keine Schauspieler sind, sondern nur gewisse Stimmen,zumal viele Dinge sich nicht eins zu eins übersetzen lassen und man noch Einbußen auf der Sinnebene hat. Und man muss einfach akzeptieren, dass Synchronisationen von Animes in Japan allein deshalb eine andere Qualität haben, weil die Sprecher einen anderen Ruf haben als hier; generell haben Animes dort eine andere Stellung als in westlichen Ländern.

    Zitat

    Deutschland ist eben ein Synchro Land, wo die Leute es gewohnt sind eine Deutsche Umsetzung zu bekommen. Es gibt kein Land außer Deutschland wo soviel synchronisiert wird, als in anderen Ländern. Man erwartet es einfach.

    Das darf es natürlich auch weiterhin sein und ich fände es beispielsweise auch irritierend, ins Kino zu gehen und amerikanische Filme plötzlich im Original zu hören anstatt mit den gewohnten Synchronstimmen.

    Aber wie meine Vorposter bereits ausgeführt haben, sind die Japanischen Synchronsprecher auch meiner Meinung einfach besser; und gerade weil in besagtem Film zum Beispiel Mamoru Miyano und Jun Fukuyama Rollen sprechen, finde ich die deutsche Synchronfassung sehr schade, da zumindest Mamoru auch mit zu meinen Lieblingen gehört und ich ihn gerne hören würde/gehört hätte.


    Große Animes wie One Piece oder Detektiv Conan kenne ich nur auf deutsch, das kann ich mir mühelos anhören. Aber mit diesen Animes verbinde ich eben nicht mehr als Kindheit und Gewohnheit. Wenn ich ansonsten Anime schaue, generell immer im Original mit englischen Untertiteln :)


    Und auch nur, weil man es erwartet, heißt es ja nicht, dass es nicht auch Leute gibt, die eben das Original bevorzugen.

    Wenn ich mir meinen Post von damals so durchlese, hat sich da inzwischen echt einiges getan :assi:


    Inzwischen war ich abseits des Japantags mit meinem Freund bzw einer Arbeitskollegin schon auf einigen Conventions und zumindest für die letzte, die Connichi, hatte ich ein etwas improvisiertes Cosplay da. Eigentlich wollten wir als Rin und Makoto aus Free! gehen, aber es war schwierig, für unsere dort recht kurzfristige Entscheidung eine Perücke aufzutreiben, die in der kurzen Zeit rechtzeitig ankäme; zumindest für mich, sie hatte ihre schon da. Also hab ich an der Perücke von Kurisu etwas herumgewerkelt, die ich noch vom Japantag 2018 bei mir rumfliegen hatte, hab mir schnell einen schwarzen Rock bestellt und so bin ich mit ihr dann doch als Gou da hingefahren ^-^


    Letztens waren wir auch noch auf einem lokalen Cosplaytreffen, das auch bald wiederholt wird, und da war ich als Kanato aus Diabolik Lovers (don't judge me, der Anime ist mies, aber man darf die Charaktere ja trotzdem mögen. mah guilty pleasure) ; erstmal ohne Teddy, weil ich schon so viel Geld für die Kleidung und die Perücke ausgegeben hatte und dann da nicht noch mehr im selben Monat investieren wollte. Teddy ist aber inzwischen bestellt, genauso wie die verlängerten Eckzähne, und bald kann es dann richtig losgehen ^___^ Netterweise haben wir auch einige Leute dort getroffen, mit denen wir uns dann auf ein Gruppencosplay geeinigt haben x3

    Und ich muss sagen, dass ich auf mein Make-up von dem letzten Treffen doch etwas stolz bin. Dafür hatte ich mir ja auch Tipps von Ibaraki-dōji geholt und das hat wirklich gut funktioniert. Ein paar Tutorial Videos auf Youtube dazu und man sieht aus, als hätte man mehrere Nächte nicht geschlafen und noch dazu einen kalten Entzug hinter sich :D


    Kontaktlinsen hatte ich für Gou tatsächlich auch probiert, davor werde ich mich aber auch erst einmal hüten. Das erste Mal hat mir, auch aufgrund meiner Nervosität, enorme Kreislaufprobleme bereitet und eine leichte Panikattacke ausgelöst, das möchte ich erstmal nicht nochmal haben ^^" Ist aber mit dunklen Augen auch schwierig, wenn die farblich nicht richtig decken =/


    Als Nächstes würde ich gern Itsuki Shu aus Ensemble Stars cosplayen, wäre natürlich auch toll, wenn ich Leute fände, die Mika und Nazuna cosplayen, aber das bleibt wohl erstmal Wunschtraum x=

    Ding ist, mich nervst du damit nicht. Wenn die Leute dann ihr Kleingeld ausschütten, bin ich die Ruhe selbst. Wie du weißt, triggert mich nur das ständige Nachfragen nach diesen blöden Emoji Teilen :assi:


    Kennt ihr das, wenn ihr trotz kurzer Schicht einfach nur schlechte Laune habt und schlichtweg nach Hause in eure Einsamkeit wollt?

    ~ und euch deshalb so dumme Fehler unterlaufen, von denen ihr nur noch schlechtere Laune bekommt?

    ~ und an diesen Fehlern die Leute mit kurzsichtigem Verhalten teilweise Mitverantwortung tragen? :]

    Normalerweise bin ich auch eher diejenige, die gern in der Stadt ein bisschen bummeln geht und dann auch mal etwas kauft (weil man erfahrungsgemäß nie gute Sachen findet, wenn man gezielt danach sucht) und gerade bei Mangas stöbere ich einfach gern bei Thalia oder der Mayerschen, weil es für mich zu einem guten Stadtbesuch dazu gehört, ein bisschen in den Bänden zu blättern oder mir einfach einige davon anzusehen x3


    Allerdings hatte ich letztens wieder so eine Erfahrung, bei der ich denke, dass es sicherlich auch zu der großen Tendenz zum Onlineshopping beiträgt.

    Und zwar hatte ich mir eine Light Novel bei Thalia bestellt, das war so Ende Juni. Erscheinungstermin war dort auf Mitte Juli gesetzt und ich dachte, wenn ich dann in die Filiale gehe, um es abzuholen, könnte ich ja auch noch nach Mangas oder Büchern schauen (und Jeder, der mal im Einzelhandel gearbeitet hat, weiß, dass die Filialen genau das wollen); Bezahlung bei Abholung und weil ich dabei recht guter Dinge war, habe ich den zweiten Band, der im November erscheinen soll, dort auch vorbestellt.

    Und ab dann passierte quasi nichts mehr. Es wurde Ende Juli, ich ging in die Filiale und fragte nach, allerdings sei das Erscheinungsdatum offenbar nicht bekannt. Ich wartete also und es wurde Mitte August, auf erneutes Nachfragen wusste man immer noch nicht, wann meine Bestellung endlich ankommen würde.

    Mittlerweile ist Mitte Oktober (!) und es kam nichts mehr. Inzwischen habe ich mir beide Bände auf Amazon bestellt, der erste soll morgen/spätestens Montag ankommen und meine Bestellung ist vielleicht drei Tage her, aber bei Thalia werde ich bestimmt nichts mehr bestellen ^^"


    Auch ist in meinem Fall das Problem, dass lokale Bekleidungsgeschäfte einfach nicht das führen, was ich gerne anziehe. Die haben größtenteils eben nur so Standardzeug oder diese fürchterlichen Schlangen- und Leopardenmuster x= Da ich aber nun gern mal Cosplayangehauchtes trage, Rockabillykleider, Lolita oder halt neuerdings auch pastel goth Zeug, bleibt mir größtenteils nichts anderes Übrig, als das aus anderen Ländern anschiffen zu lassen.

    Ich ziehe das mal hier hin, weil sich das in dem anderen Thema ja doch schon stark mit diesem überlappt hat


    Aber allein dieser Gedanke, dass vor mir ein Mörder wäre, der jemanden bewusst ermordet hat...das erwidert mich total. Das ist kein Mensch für mich, sondern ein Mistvieh. Wenn jemand ein Mörder ist, der hat für mich das Menschsein verloren.


    Wie soll ich mich auch in einen Mörder hineinversetzen wenn es für mich komplett was Utopisches ist? Aus Hass Menschen zu ermorden kann man auch mit Hass nicht gerechtfertigen. Ich wiederhole es ungern, wenn man Menschen tötet, dann verliert man das eigene Mensch sein.

    Wenn du in den Menschen etwas siehst, was eben nur ihm zukommt und nicht etwa Tieren oder Pflanzen, was ist es denn? Was verliert man durch einen Mord, das man vorher offenbar hatte? Gewissermaßen die "Unschuld", indem man das Leben eines anderen seiner Art nimmt?

    In deinen Beiträgen zieht sich das so ein bisschen durch und ich frage mich beim Lesen die ganze Zeit über, was du damit meinst, denn im Grunde bleibt ein Mensch selbst nach so einem Delikt immer noch ein Mensch, zumindest nach biologischen Merkmalen. Wenn du damit allerdings einen gewissen Geisteszustand meinst oder so etwas in dieser Richtung, dann wüsste ich es gerne.


    Außerdem forderst du doch eigentlich dasselbe, was du bei Mördern ablehnst. 'Die Täter haben aus Hass/niederer Gesinnung gemordet, das ist unverzeihlich. Ich hasse den Täter und fordere, dass er ermordet wird.' Das... ja ^^"



    Dass die Todesstrafe umstritten ist, weil man nie sicher sein kann wer der Täter ist, das ist klar. Nun, das heißt aber nicht, dass ich das gerecht finde, dass Täter eine neue Chance bekommen für einen Mord, wo ein Mensch umgebracht wurde. Ist denen nicht bewusst, dass das echte Leben kein Spiel ist, wo man immer wieder wiederbelebt wird? Wer im echten Leben einmal tot ist, der ist auch immer tot. Deswegen ist für mich keine Strafe gerecht außer der eigene Tod. Wenn ein Mörder jemandem umbringt und danach sich selbst umbringt, dann ist das auch Mist, aber immer noch viel lieber als wenn man ihn ins Knast steckt und doch noch Hoffnung in ihn sehen würde. Ein Mörder, der kaltblütig und bei besten Gewissen Menschen ermordet verdient für mich keinerlei Reue. Das geht einfach nicht. Der Mensch ist ein emotionales Wesen, was nunmal Bestimmtes sehr aufgreift. Ich verstehe daher auch die Todesstrafen Gegner nicht, wieso man sich mit den Haftstrafen bei Mördern einfach zufrieden gibt.

    Ich denke schon, dass viele Leute sich bewusst sind, dass es nur ein Leben gibt, aber wie Alaiya und viele andere bereits geschrieben haben (es aber von dir offenbar immer ignoriert wird) , ist, dass solche Taten meistens aus Affekt geschehen. Weil es zum Beispiel eine Situation gab, mit der diese Leute nicht zurecht gekommen sind, und genau aus diesem Grund ist es wichtig, ihnen die Möglichkeit zu geben, damit fertig zu werden. Nicht, indem man sie umbringt, sondern indem man ihnen eine Therapie anbietet, damit sie nach ihrer Strafe ein einigermaßen normales Leben führen können.


    Im Übrigen geht es doch bei Haftstrafen überhaupt nicht um "zufrieden geben". Es geht nicht darum, dass irgendjemand, der durch einen Mord einen geliebten Menschen verloren hat, entschädigt wird, indem man ihm sagt 'schau, wir haben ihn soooo lange eingesperrt, ist das für dich genug?'. (Haft-)Strafen haben nicht den Zweck einer Genugtuung, sondern sollen einen gewissen Effekt erzielen; für den Täter, dass er einsieht, gegen das Gesetz verstoßen zu haben und deshalb mit vom Staat ausgesprochenen Konsequenzen leben muss; für die Bürger indirekt, dass sie sehen, was passiert, wenn man gegen das Gesetz verstößt, Ersteres hat dabei aber mehr Priorität. Es geht aber NICHT darum, den Täter wie im Mittelalter zum Scheiterhaufen zu führen und derjenige, der beteuert, dadurch am Meisten verletzt worden zu sein, dürfe das Feuer entzünden.

    Kennt ihr das,wen man schon früher Wach ist als man eigentlich aus dem Bett erst müsste? 5:45Uhr nicht meine zeit:verwirrt:

    Ich steh jeden Tag um 4:15 auf, obwohl das auch nicht meine Zeit ist, also hör auf zu heulen :winker:

    :achtung:

    :gutenmorgen:

    Viertel vor vier, wenn ich Frühschicht habe :ohno: (heute zum Glück nicht)


    Kennt ihr das, wenn sich alle auf die Vorweihnachtsstimmung freuen und ihr euch aufgrund persönlicher Erfahrungen nur denkt 'können wir nicht bis zum Januar vorspulen?'

    ~ und ihr euch am Liebsten deshalb nur verkriechen würdet, aber euch eure Arbeit unter genau diese Leute zwingt?

    Seit Anfang diesen Jahres hat es sich so entwickelt, dass ich eigentlich alle paar Monate und die letzten drei Monate jeden Monat auf einer Convention/Messe/Cosplay Meeting war ^___^


    Angefangen hat das alles mit der Epicon im Februar. Mein Freund hatte von seinem Vater irgendwie Karten dafür bekommen und das war abseits des Japantags meine erste Con. War zwar eher klein, hat mir aber super viel Spaß gemacht und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt x3 Er auch einigermaßen, aber wohl nicht so sehr wie ich ^^`


    Dann im Mai war der Japantag (hallo, niemand ), da war ich also auch. Und seitdem ich meine Arbeitskollegin und inzwischen gute Freundin kennengelernt habe, die sich für fast genau dieselben Sachen interessiert wie ich, sind wir da immer irgendwo unterwegs. Zur Animagic waren wir Anfang August in Mannheim, zur Connichi in Kassel im September (wobei uns Mannheim besser gefallen hat) und heute und nächsten Monat auf für uns recht lokalen Cosplaytreffen hier im Ruhrgebiet ^-^


    Spielemessen sind dafür nicht gaanz so unseres :)

    So, übliches Szenario. Zuhaue beim Freund, er schlägt ein paar Filme vor und aus einer Laune heraus sage ich bei diesem einen einfach mal ja. So habe ich letztens meinen ersten Kubrick Film gesehen :haha:


    ~ A Clockwork Orange

    Zum Inhalt werde ich jetzt ausnahmsweise mal nichts sagen, weil... es würde vermutlich in fast jedem Fall den Kern und den Stil dieses Films verfehlen. Aber ich muss gestehen, trotz der teilweise extremeren Szenen, bei denen ich so manches Mal wirklich weggesehen habe, hat mir A Clockwork Orange sehr, sehr gut gefallen.

    Es war stellenweise sehr amüsant, es war ehrlich, die Andeutungen auf die Welt, in der dieser Film spielen sollte, waren herrlich gesetzt, schön subtil, und schon die Anfangsszene mit der herausfahrenden Kamera war ein fesselnder Aspekt für sich. Es war ziemlich gruselig und man könnte allein bei dieser Szene meinen, es handele sich mehr um einen Horrorfilm als um das, was dieser Film wirklich ausdrückt. Und Alex war ... ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber wenn ich so darüber nachdenke, war er einfach das personifizierte Böse, nicht mehr und nicht weniger.

    Natürlich waren die Methoden, die an ihm ausprobiert wurden, auch nicht moralisch besser zu vertreten, da muss ich dem Priester schon Recht geben, aber auch wenn so gut wie alle Personen in diesem Film einer niederen Gesinnung zum Opfer gefallen sind, war Alex einfach noch der teuflischste von ihnen.


    Ich denke, diesen Film könnte ich mir ohne Bedauern auch noch zehnmal ansehen und mir würden immer wieder Dinge auffallen, die ich bisher noch nicht erkannt hätte, und auch wenn ich den Ausgang der Handlung kenne, wäre es immer noch ein sehr guter Film ^-^

    Ich schiebs immer auf, oder versuche mir das irgendwie planmäßig über die Zeit zu verteilen aber wenn ich dann einmal nicht dazu komme mich an den Plan zu halten, geht die ganze Planung kaputt und ich mache einfach gar nichts mehr dafür.

    Hast du schon einmal verschiedene Planungsmethoden versucht oder nur eine?

    Früher zum Beispiel habe ich mich auch sehr stark mit dem Lernen unter Druck gesetzt und selbst nach stundenlangem Lernen hatte ich das Gefühl, so gut wie nichts getan zu haben, bis mir das mal jemand vor Augen geführt und mir geraten hat, mir doch feste Zeiten zu setzen. Also kein themenbezogener Plan, sondern ein zeitlicher. So habe ich es mir angewöhnt, meistens so von zehn bis zwölf (plus minus Viertel- oder eine halbe Stunde, je nachdem, wie gut ich gerade dabei bin) zu lernen und eben von drei bis fünf Uhr.

    Für meine mündliche BA Prüfung hingegen habe ich mir mal einen themenbezogenen Zeitplan erstellt; allerdings so locker, dass ich meistens mit mehr fertig geworden bin, als ich für den Tag eigentlich vorgesehen hatte und das gibt einem auch eine gewisse Erleichterung :grin: Auch, wenn es noch gut vier Monate bis zur Prüfung sind und man die irgendwie herumbekommen musste x=

    Inzwischen habe ich auch mit Lernstress überhaupt keine Probleme mehr. Ich weiß, wie ich lerne, wie ich am Besten lerne und wie ich mir das am Geschicktesten einteile.


    Womit ich hingegen nicht so gut zurechtkomme, ist emotionaler Stress. Wenn ich einen Streit mit meinem Freund oder Freunden habe, nagt das nach spätestens zwei Tagen sehr stark an mir und ich möchte unbedingt etwas dagegen tun, was ja nicht immer möglich ist. Infolgedessen kann ich mich auch nicht mehr so gut auf andere Dinge konzentrieren und es wirkt sich auf meine Konzentration und Motivation für Dinge aus, bis besagter Disput eben geklärt ist.

    Für mich gibt es diese Season tatsächlich nicht soo viel zu schauen, ich muss auch erstmal die Sachen aus der letzten Season noch beenden xD Aber ich kann Azaril schon insoweit Recht geben, dass die Summer Season auch recht passabel war ^____^


    Für mich stehen auf der Liste dieses Mal


    ~ Stand my Heroes

    Ich hatte auf Twitter schon vor einem halben Jahr oder so gesehen, dass es einen Anime dazu geben wird; die PV's waren nicht so wirklich überzeugend und ja, es ist einem Otome Game nachempfunden, was kann man da schon erwarten? Ich zumindest nicht allzu viel, aber da werden ein paar schicke Kerle zu sehen sein, da kann man schon mal pro Woche ein paar Minuten opfern und vielleicht wird mir ja sogar die Protagonistin sympathisch...? :unsure:

    Wahrscheinlich aber eher nicht xD


    ~ Actors

    Ein paar Idol Jungs und ihr tägliches Leben an einer privaten Akademie, hat so ein bisschen die Vibes von Marginal#4 und/oder B-Project und ich denke, zur Entspannung nach der Arbeit oder einem anderweitig anstrengenden Tag kann man sich das schon mal geben. Keine große Story oder ernsthafte Themen, sondern einfach ein bisschen SoL mit fluffigen, wahrscheinlich sehr stereotypen Charakteren und ein bisschen Musik dabei, wieso also nicht x3



    Aus der letzten Season nehme ich noch Ensemble Stars mit, da muss ich auch noch einiges aufholen, aber jaa, dagegen habe ich auch nichts x3 Außerdem würde ich mal sehen, ob Hoshiai no Sora nicht was Schönes ist, bisschen Sport SoL x3

    Ich denke, Gucky wollte das überhaupt nicht so angreifend darstellen, sondern mehr auf diese Art der Doppelmoral aufmerksam machen, die teilweise dahinter steht?

    Es geht nicht darum, irgendetwas nur schwarz zu malen, aber sollte man sich - möglichst objektiv - nicht auch mal fragen 'Moment, passt mein Standpunkt des Klimas eigentlich mit meinem restlichen Verhalten/Lebensstil zusammen?' und wenn man auf der einen Seite dieser Aussage zustimmt, auf der anderen Seite aber eben umweltverschmutzende Konzerne unterstützt oder kleinste Wege mit dem Auto erledigt, passt das nicht ganz zusammen. Und die Rechtfertigung 'die Regierung muss zuerst etwas tun' halte ich für falsch, weil wir vor einigen Seiten noch festgehalten haben, dass Jeder etwas dazu beitragen kann, wenn auch nur im Geringen.

    Selbstverständlich muss auch die Politik einlenken, aber es funktioniert eben auch die bottom - up Methode, nicht nur top - down.

    Autoland Deutschland ist ja schon allein durch das überragende Nahverkehrsnetz nicht anders möglich

    Weil die Bahn aber auch immer weiter Strecken einstampft. Irgendwie zieht sich das immer weiter durch, die Politik verschlimmbessert irgendwas, damit dann erklärt werden kann, dass das ja die freie Wirtschaft viel besser könne.

    Davon abgesehen sind ja auch Großstädte verstopft von Autos und die Leute wehren sich gegen autofreie Zonen.

    Aber sobald man nur vorschlägt den Individualverkehr einzuschränken, leben 80 Mio Deutsche plötzlich auf dem abgelegenen Bergdorf, wo täglich nur ein Bus hin und ein Bus zurück fährt, und haben auch schwerkranke Familienmitglieder, die dringend versorgt werden müssen.

    Umgekehrt ist es leider auch so: wenn ein dichtes Netz besteht, steht alles still, sobald irgendwo was falsch läuft. Zumindest ist das hier im Ruhrgebiet so, wenn ein Kleiner Faktor streikt, läuft hier nichts mehr x=


    Und da sind die Meisten eben einfach mehr bei dem persönlichen Luxus der Einzelfahrt, was ich durchaus verstehen kann. Zwar nicht in den Innenstädten, da würde ich mein Auto auch stehen lassen, aber wenn man in umliegende Städte fahren muss, um zur Arbeit zu kommen, dabei noch länger schlafen kann, als wenn man zur Bahn müsste, sich nicht mit anderen Leuten im selben Zugabteil herumärgern muss... Ist vielleicht keine Rechtfertigung, aber zumindest eine Erklärung.