Beiträge von Namine

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


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    Was mich zu diesem Thema ehrlich gesagt hier etwas verwundert hat auf den letzten Seiten, ist, dass sich der Kern der Diskussion von 'Wir geben LadyEndivie08 Ratschläge' rasch zu 'Eigentlich sind ihre Nachbarn gar nicht die Bösen, sondern ihr Freund und sie sind einfach nur empfindlich und sie sollte sich psychologische Hilfe suchen' gewandelt hat, was in ihrer Situation, wie ich finde, im Grunde das genaue Gegenteil von hilfreich ist und das fand ich doch etwas sehr schade; sie hat geschrieben, was sie zur Zeit sehr belastet, und auch wenn jemand eine Person ist, die negative Dinge schnell an ihre Grenzen bringen, sollte man das nicht einfach so abtun.


    Ich habe ein Jahr - dann sind die zum Glück ausgezogen - neben einem Paar mit zwei kleinen Kindern gewohnt, mit gefühlten Rigipswänden. Ich höre, wenn meine Nachbarn mit dem Besteck auf dem Teller kratzen; man kann sich vorstellen, ich wäre im selben Raum, zumindest, was Geräusche betrifft. Zwei kleine Kinder sind da noch eine ganz andere Hausordnung und ich hatte auch öfter wirklich leichte Zusammenbrüche, weil man sich da überhaupt nicht mehr wohlfühlt und die Lautstärke auch durch Ohrenstöpsel nicht sonderlich zu mindern ist. Meine jetzigen Nachbarn sind da zum Glück sehr ruhig, aber dennoch ist das eine große Belastung.

    Deshalb fand ich es doch etwas sehr verwunderlich, dass ihr Problem so dermaßen heruntergespielt wurde. Ja, Kinder spielen, aber das muss auch nicht in einer nicht mehr feierlichen Lautstärke sein, und es schadet Kindern nicht, wenn man ihnen sagt, sie sollen doch zumindest ein wenig leiser spielen. Wenn sie es nicht verstehen, erklärt man ihnen, dass noch andere Leute hier wohnen und man da etwas Rücksicht nehmen muss/sollte, was die Nachbarn von LadyEndivie08 ja offenbar nicht tun wollen.


    Ich meine, ja, vielleicht reagiert sie etwas sehr empfindlich darauf, auch wegen ihrer Tiere, aber darum ging es doch in erster Linie gar nicht. Und ich glaube, wenn ich mir meine Sorgen von der Seele schreibe und relativ schnell gesagt bekomme, dass ich mir professionelle Hilfe suchen solle, dann mag das unter Umständen zwar wirklich eine dauerhaft notwendige Lösung sein, ist im ersten Moment aber mehr ein Schlag ins Gesicht, weil man dadurch die Probleme entwertet.


    LadyEndivie08 , ich würde mich dem Vorschlag anschließen, objektive 'Beweise' anzuführen. Ein Lärmprotokoll, bei dem du aufschreibst, zu welcher Uhrzeit welcher Lärm besteht, und die Idee mit der Kamera war eigentlich auch sehr sinnvoll. Die Miete zu mindern, sollte eigentlich immer nur das ultima ratio sein, aber vielleicht fühlt sich der Vermieter ja dann dazu berufen, sich noch einmal damit auseinander zu setzen.


    Sorry, falls das hier etwas Off Topic ist, aber das konnte ich so nicht stehen lassen.

    Holmes


    Also Tinder ist da garantiert nicht seriöser, sondern eher das Gegenteil ^^` Ein guter Freund von mir - 39 Jahre alt - sucht dort schon seit gut einem Jahr und findet da nur ganz verkorkste Damen, um es mal nett auszudrücken ^^` Also nicht, weil sie schon so alt sind, sondern größtenteils Leute, die wirklich ernsthafte Psychische Probleme haben, die er dann zu spüren bekommt, davon würde ich dir wirklich abraten.



    Was mir ansonsten aufgefallen ist: du beziehst das Leben anderer offenbar sehr stark auf deines. Also dass du siehst, was andere haben und dass es dich umso mehr frustriert, das nicht zu haben, und das ist wirklich sehr ungesund. Nach dem Tod meiner Mutter hatte ich dasselbe Problem mit dieser Art von Neid und war innerlich so sauer auf Menschen, von denen ich glaubte, dass sie noch eine haben, und ich eben nicht, aber auf Dauer macht einen das nur kaputt. Man kann den Dingen - Partnerschaft, Kinder, etc - natürlich etwas auf die Sprünge helfen, aber erzwingen auf keinen Fall, das geht meistens nach hinten los. Es wäre auf jeden Fall wichtiger, dass du dir Hilfe suchst, um aus deinem Loch etwas rauszukommen und dann kannst du vielleicht auch die restlichen Dinge in einem anderen Licht betrachten. Ich wünsche dir auf jeden Fall Viel Erfolg dabei ^~^

    Zitat von Maneki-Neko

    Wenn jemand das zu mir sagt, find ich das... iwie eklig. Also generell Mensch, die den Wert der Existenz anderer anhand ihrer Leistung in der Gesellschaft nach be/verurteilen. Ist ein bisschen ... too nazi for me. xD

    Lustigerweise hat mir eine Freundin mal erzählt, dass sie auf einer Party war und dann war da so ein Typ, der... Keine Ahnung, irgendwie kam wohl dieses Thema auf und er meinte, er wolle auf jeden Fall seine wertvollen Gene weitergeben ^^`

    Aber ich glaube, du hast mich da etwas falsch verstanden. Ich hatte tatsächlich einen Roman von Bogdanow im Kopf dabei, 'Der rote Planet', in dem es auf dem Mars - ganz nach den Ansichten des Autors - eine perfekte sozialistische Gesellschaft gab. Arbeiten ist freiwillig und man konnte den Arbeitsplatz jederzeit wechseln, wenn einem danach war und noch weitere Dinge. Es ging nicht darum, möglichst viel zu verdienen oder jemanden anhand seiner Leistungen zu bewerten oder verurteilen oder generell jemanden zu bewerten, sondern rein um das System.

    Das hat sich aber mehr in meinem Kopf abgespielt, sorry ^^`

    Ich habe das Video jetzt nicht gesehen, möchte aber trotzdem im Nachhinein noch auf ein paar Passagen eingehen.


    Dann, dass es chornisches Leiden geben kann aber kein chronisches Glück.

    Meine erste Frage hierzu wäre: Wie definierst du Glück? Es gibt so viele verschiedene Ansätze, was das Glück ist, dass mich deine einfach auch interessiert. Nimmt man Aristoteles, ist ein glückliches Leben ein Leben gemäß den Tugenden und dass man, auch wenn man großes Leid erfährt, sich nicht darin verliert und seine Tugendhaftigkeit aufgibt. Oder ist es für dich einfach ein festes Einkommen und eine Beziehung?

    Weiterhin könnte man noch darüber diskutieren, ab wann etwas noch als Leid gilt und wann es in Glück überläuft. Ich lebe in einem Krisengebiet, habe aber einen gut bezahlten Job - vielleicht, weil ich für eine Militärorganisation arbeite oder so -, kann mir genug zu Essen kaufen und habe ansonsten wenige Probleme. Chronisches Leid oder doch Glück?


    Kein nicht-exestierendes Kind bitten um Zeugung, um "aus der nicht existenz" geholt zu werden"

    Weil es schlichtweg einfach nicht möglich ist ^^" Man könnte das erst als Argument hernehmen, wenn es eine rein theoretische Diskussion wäre, ohne die Faktoren der (Un-)Möglichkeit miteinzubeziehen.

    Ich würde insofern zustimmen, dass es ein recht egoistischer Akt des Menschen ist, ein Kind zu bekommen (dessen Gründe sich mir auch wahrlich nicht erschließen), aber kann man sich sicher sein, dass, wenn die Spermien sagen könnten, sie wollten nicht auf die Welt, die potenziellen Eltern sich diesem Bitten beugen würden? Andererseits, welche Gründe könnte eine Spermie, die nicht weiß, wie die Welt aussieht und dass diese durchaus auch Glück beinhaltet, vorweisen, um ihren Wunsch, in der 'Nicht-Existenz' zu verweilen, zu rechtfertigen? Hier wären wir wieder bei Maneki-Neko und ihrem Verweis darauf, dass viele Patienten Dankbarkeit dafür zeigen, gerettet worden zu sein.




    Wenn Kinder allein durch einen Akt reiner Vernunft auf die Welt gebracht würden, würde die Menschheit dann weiterhin existieren?

    Das Ding ist auch hier wieder: Was ist Vernunft und besitzen wir sie?

    Ich persönlich denke, dass Vernunft bei einem Kinderwunsch generell erst einmal ausgeschlossen ist. Niemand geht daher und sagt sich 'Ich möchte ein Kind in die Welt setzen, damit es sich in die Arbeitswelt einfügt und ein wertvoller Teil dieser Gesellschaft wird', das würde vielleicht in einem perfekt sozialistischen System funktionieren, rein theoretisch betrachtet. Aber in erster Linie ist es doch mehr der Fortpflanzungstrieb, vielleicht der Wunsch oder die Hoffnung, im Alter noch etwas Gesellschaft zu haben oder dass man sich um jemanden kümmern kann, solange er klein ist...?


    Ich habe schon oft genug betont, dass ich auch keine Kinder möchte und eine Schwangerschaft für mich einfach der Super GAU wäre. Aber das ist eine rein persönliche Einstellung und ich möchte mich da auch keiner speziellen Ausrichtung zuordnen, die versucht, stark klingende Gründe dafür zu finden.

    Was ich dafür aber umso mehr hasse und was mich jedes Mal echt auf die Palme bringt, ist, wenn man - gerade als Frau - auf dieses Thema angesprochen wird und daraufhin direkt bevormundet.

    'Du willst keine Kinder? Das ändert sich noch, habe ich in deinem Alter auch gesagt.'

    :))))))

    Zitat von Maneki-Neko

    Ansonsten schau ich heutzutage öfter in Tumblr und Twitter rein, einmal am Tag oder auch alle zwei, drei Tage mal. Twitter hat es nunmal so an sich, dass man sich selbst dann noch kurz hält, wenn man einen "Thread" erstellt und jedes Satzzeichen abwiegen muss. Und irgendwie scrollen mir auch die neuen Beiträge zu schnell nach unten, sodass ich wenig Motivation habe etwas zu schreiben.

    Ich bin seit sieben Jahren Twitter Nutzerin, aber inzwischen, eigentlich so seitdem diese ganze Corona Sache angefangen hat, habe ich überhaupt keine Lust mehr da reinzuschauen. Ich folge halt recht wenigen Leuten, die ich entweder aus der Uni oder von hier kenne und halt einigen japanischen Accounts, artists und so weiter. Und früher habe ich mir auch einfach mal gern die Deutschlandtrends angesehen, aber seitdem die Leute so viel Zuhause sind, ist es einfach nur furchtbar ^^` Eigentlich bestanden die Tweets da nur aus Kritik an der Politik oder an ihren Mitmenschen, weil sie keine Maske getragen oder keinen Abstand gehalten haben und das wochenlang - und generell findet man da eigentlich größtenteils, wenn man sich in den großen/aktuellen Hashtags bewegt, nur Gemecker. Und ich verstehe einfach nicht, wie man sich nur das geben kann ^^`

    Vor Allem dieses dauerhafte judging, ob man sich ja auch regelkonform verhält. Der trägt die Maske nicht richtig, da steht ein Haufen Leute beieinander, da war das Einkaufen furchtbar.. Da hätte ich noch lieber, für meine Klamotten oder so verurteilt zu werden oder dass ich mir meinen Ansatz noch nicht nachgefärbt habe x=


    Seit ein paar Tagen bin ich zusätzlich zu hier eben noch auf Instagram unterwegs und ja.. Wesentlich heilsamer als Twitter. Da kann man sich in Ruhe ganz viele Bilder Süßer Katzen und Corgis ansehen und einfach seine Seele etwas baumeln lassen x3


    Hab ich tatsächlich noch keine News nzw Tra zu Heaven Official's Blessing gebracht? Shame on me!

    Die Originalnovels sind von derselben Autorin wie Mo Dao Zu Shi, daher hab ich auch schon etwas reingeschnuppert und well... ich glaube, das könnte auch was werden, was mir sehr gefällt. ^^

    Das hatte ich auch schon im Blick :heart:


    Ich müsste bei Mo Dao die Novel auch mal wieder weiterlesen, bevor ich dann ENDLICH mal die zweite Staffel sehen kann ^^`

    Zitat

    Vllt. ist es aber auch genau das, was Frauen abschrecken tut, ich bin keiner der Frauen anschmachtet, bei mir ist irgendwie immer der Gedanke "wir lernen uns erst Mal nur rein freundschaftlich kennen", ist halt anders wie Männer die gezielt auf eine Patnerin aus sind

    Das ist eine ganz schöne Pauschalisierung irgendwie ^^'

    Ohne dir böse Absichten unterstellen zu wollen, das erinnert mich ein bisschen an diese Werbungen, die sagen "So bekommen Sie JEDE Frau!", weil wir ja offenbar alle nur Abspaltungen einer einzigen Entität mit Namen Frau sind, die eben auf gewisse Sätze/Gesten/Interessen/whatever abfahren und wenn man diese nicht ausreichend erfüllt, haben wir kein Interesse mehr - was einfach völliger Blödsinn ist. Genauso funktioniert das natürlich auch umgekehrt; so viele Websites und Zeitschriften, die suggerieren, man bekomme nur einen Kerl, wenn man sein Gesicht zuspachtelt, sich diesem und jenem Modetrend anschließt, bloß keine Speckröllchen hat und sich eben auf spezielle Weise verhält, um die... Ich nenne es mal 'Triebe' des Mannes anzuheizen, und jaa...

    Jeder Mensch ist anders, egal, welches Geschlecht er besitzt. Für Viele ist Freundschaft als Erstes eine Voraussetzung, für mich beispielsweise nicht, andere sind schon nach ein, zwei Treffen hin und weg, da gibt es dutzende Möglichkeiten.

    Das Pronomen "man" könnte indirekt ja er/sie/es/sier usw.. ersetzen. Direkt vielleicht "Diese Person oder die Person". Das Wort "Person" ist zumindest geschlechtsneutral. ber ansonsten gibt es kein they wie in Englischen für alles...

    Aber Alaiya hat doch wunderbar ausgeführt, welche Alternativen es auch im Deutschen gibt, nämlich beispielsweise sier, und hat sogar noch eine Liste verlinkt.

    Teilweise ist es wirklich erstaunlich, wie schwer man sich an einem neuen Wort tun kann. Anglizismen werden doch auch so schnell akzeptiert, warum artet es denn dann in so eine Diskussion aus, ein Pronomen zu etablieren? Ja, die Wenigsten, die sich nicht mit diesem Thema auseinandersetzen bzw eben selbst betroffen sind, kennen es, ich schließe mich als Nicht-Betroffene da ein, aber dann ist es doch umso gebotener, das in die alltägliche Sprache einzubeziehen.

    Cassandra

    Also zumindest bei Aldi brauchst du keinen Chip, weil die Einkaufswagen so verfügbar sind, damit eben das Desinfizieren und weitergeben der Wagen recht schnell von statten geht, und, wie du schon sagst, weil nicht jeder Mensch immer einen Chip oder ein Geldstück dabei hat; ich auch nicht, ich hab meistens ohnehin kein Bargeld und für solche Fälle dann ein paar Yen Münzen, damit klappt es auch wunderbar ^-^

    Das Ding ist : abends hat der Mensch, der normalerweise vor der Tür steht und aufpasst, auch irgendwann Feierabend. Und dann interessiert das mit den Einkaufswagen sowieso keinen mehr und alle laufen so herein, weil sie ja keiner dazu anhält, es nicht zu tun.


    Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, wieso man nicht einfach einen Kundenzähler einbaut. In vielen Kleidungsgeschäften gibt es das - um die Quote an verkauften Teilen zu kontrollieren, aber well -, wieso dann nicht auch bei Supermärkten?

    Danke, dass du die auch aufgelistet hast :heart:

    Auch wenn es mich zutiefst schmerzt, dass es auch die Idol Serien erwischt hat :( Aber so hab ich bei A3 wenigstens mehr Zeit zum Aufholen x3

    Da es kein spezielles Topic dafür gibt, frage ich einfach mal hier nach.


    ~ Was haltet ihr von - mehr inoffiziellen - Feiertagen wie Mutter- oder Vatertag?



    Ist jetzt mehr eine persönliche Angelegenheit, aber ich frage einfach aus dem simplen Grund, weil am Sonntag der Muttertag ansteht und das für mich beispielsweise, genau wie Weihnachten oder mein Geburtstag, eine der Phasen im Jahr ist, die mich an den Rand meiner Selbstbeherrschung bringen.

    Meine Mutter ist vor fast fünf Jahren gestorben und auch wenn es das restliche Jahr über gut funktioniert damit zurecht zu kommen, merke ich einfach, wie launisch, unzufrieden und angespannt ich zu solchen Tagen bin, weil ich, wenn ich auch nur ansatzweise versuche mich zu entspannen, merke, dass meine ganzen Gefühle, die Erinnerungen und die Trauer wieder hochkommen und ich eigentlich die ganze Zeit über nur heulen könnte. Das möchte man seinen Mitmenschen, in dem Fall meinem Freund, natürlich auch nicht pausenlos zumuten, was darin resultiert, dass ich fast zwanghaft versuche, irgendwas zu unternehmen, bei dem ich bloß nicht ins Nachdenken komme oder mich irgendetwas über seltsame Umwege an meine Mutter erinnern könnte und ja... Es ist einfach immer besonders auslaugend, diese Feiertage durch Werbung oder im Supermarkt angepriesen zelebriert zu sehen, wenn man selbst nicht die Möglichkeit hat, das zu tun. Deshalb bin ich immer sehr froh, wenn diese Feiertage schnell vorbei sind ^^'


    Habt ihr da vielleicht ähnliche Erfahrungen/Bezüge, sind das für euch richtige Feiertage, die ihr gemäß ihrer Sinnhaftigkeit begeht oder einfach nur Tage wie jeder andere auch?

    Da werden Leute von Aufsehern (sorry, anders kann ichs nicht bezeichnen) angemacht, weil sie ihre Masken nicht schnell genug auf- oder zu schnell wieder absetzen oder weil der Abstand nicht stimmt oder weil zuviele Menschen in einer Gruppe sind oder oder oder... Gib Menschen, die sonst nix zu sagen haben, etwas Macht und sie werden sie nutzen, hat früher schon nicht nur einmal funktioniert, warum soll das also heute anders sein?

    Meinst du so im Freien von Privatleuten oder von Ladenbesitzern/-mitarbeitern?


    Ich kann nur aus dem Lebensmitteleinzelhandel berichten, dass es gerade jetzt vor und nach dem Feiertag einfach furchtbar war, diese ganzen Auflagen umsetzen zu müssen. Feiertage sind generell immer sehr anstrengend, gerade, wenn der Laden sehr groß ist und Leute meinen, um zehn vor Schluss noch einen Großeinkauf tätigen zu müssen, aber da uns nur dieselbe Zahl an Mitarbeitern zur Verfügung steht , ab sieben oder spätestens acht Uhr aber die Security abhaut und infolgedessen kaum noch kontrolliert werden kann, dass auch ja jeder Kunde einen Mundschutz trägt oder einen Einkaufswagen nimmt, weil wir halt unsere normale Arbeit fertig bekommen müssen... ja. Man kann sich vorstellen, was dann da los war, das spricht sich ja auch herum.

    Wir ermahnen die Leute ja auch nicht gerne wegen solcher Nichtigkeiten, wenn sie uns ansonsten in keinerlei Weise blöd kommen. Es kostet uns halt nur ansonsten eine ganze Stange Geld, wenn wir die Auflagen nicht umsetzen.


    Ich persönlich habe kein Problem damit, während der Arbeit oder auch so eine Maske zu tragen, gerade auf der Arbeit finde ich es sogar recht vorteilhaft, dass man mein Gesicht nicht ganz sieht, weil ich dadurch nicht dauerhaft die Leute überfreundlich anlächeln muss.

    Das größere Problem bei der Sache ist nur, dass die Leute sich durch die Masken in einer Scheinsicherheit wiegen; sie tragen ja die Masken, also dürfen sie anderen Leuten auch wieder auf die Pelle rücken und denen an der Kasse in den Nacken atmen. Und gerade darauf musste ich in den letzten zwei Wochen die Leute öfter hinweisen als bevor die Maskenpflicht kam.

    Das Ding an Twitter ist - und das ist mir vor Allem in den letzten Wochen an den deutschen Trends aufgefallen -, dass es dort furchtbar einfach ist, Forderungen stellen, sich zu beschweren und sich dann gegenseitig hochzuwiegeln, was eben oftmals auch in solchen Theorien endet.


    Vor zwei Tagen war der Hashtag #coronaeltern in den Trends. Da hatte man also auf der einen Seite die Eltern, die völlig verzweifelt und am Ende waren, weil Kinder und Homeoffice sie irgendwie an den Rand eines Nervenzusammenbruchs getrieben haben und sie deshalb vom Staat zumindest ein Coronaelterngeld gefordert haben, um die finanziellen Sorgen aus der Welt zu haben.

    Auf der anderen Seite hatte man die Leute, die dagegen gewettert haben, wieso man denn dann überhaupt Kinder habe, wenn es in so einer Situation eine solche Belastung wäre, sie Zuhause zu haben, und dass man sie sonst ja nur in den Kindergarten/die Schule abschieben würde.


    Das Ding ist generell, dass Fordern ja immer sehr einfach ist und dadurch eine gewisse Erwartungshaltung an den Staat entsteht, die in Unzufriedenheit umschlägt, wenn sie nicht erfüllt wird. Obwohl man sich in seiner Forderung keine/kaum Gedanken darüber macht, wie das überhaupt so kurzfristig funktionieren soll. Oh, und was mich persönlich dabei immer am Meisten aufregt: am Wichtigsten ist natürlich die EIGENE Interessengruppe.

    Ich habe zwar nicht wirklich Langeweile, da ich in einem systemrelevanten Beruf arbeite - und die Läden ja sowieso wieder nach und nach öffnen -, aber ich habe trotzdem in den letzten Tagen Filme für mich wieder entdeckt :heart:


    Ich finde Plattformen wie Netflix und Co immer etwas überfordernd, weil die einem tausend Filme entgegen knallen, schon wenn man die Startseite ansieht, umso schlechter kann ich mich irgendwie für einen entscheiden. Aber da mein Freund in diesem Thema etwas bewanderter ist und mich auch schon an einiges herangeführt hat, habe ich einfach angefangen, selbst Filme von Regisseuren zu schauen, von denen er mir im Laufe der letzten Monate erzählt hat.


    Ein Genre, welches ich dabei für mich gefunden habe, ist Body Horror, und daher habe ich mir dahingehend fast alle Filme von Cronenberg angesehen. Im Grunde eigentlich nur das Prinzip wie bei Die Fliege - der übrigens auch von ihm ist -, es findet eine starke Körpertransformation statt, und das bei ihm auch meist ziemlich ekelhafte, aber auch sehr gute Weise, wenn man bedenkt, dass das alles Filme vor 2000 sind. Die Fliege war schon ziemlich gut, Die Brut mochte ich auch sehr ^~^

    Auch hat er viele Filme, die in die Philosophie driften und dabei ein bisschen Sci-Fi mitnehmen, wie etwa Existenz oder Videodrome.

    Seine Filme sind nicht überragend oder besonders hochwertig, haben aber doch ein gewisses Muster und ich mag einfach den Charme und den Zeitgeist, der darin eingrfangen wurde ^-^


    Wer etwas mehr Gesellschaftssatire haben möchte, sollte sich einmal mit Clockwork Orange von Kubrick auseinander setzen, übrigens auch ein Regisseur, dessen Filme ich mag. Bisher habe ich zwar erst drei gesehen - Clockwork Orange, Shining und 2001; Shining finde ich übrigens großartig, aber ich kenne das Buch auch nicht -, aber auch bei ihm sind einfach spezielle Elemente enthalten, bei denen man weiß, dass er mitgewirkt hat, wenn man sie sieht. Allein die erste Szene aus Clockwork Orange spricht da glaube ich schon ziemlich für sich und auch, was das Szenenbild angeht... Außerdem mag ich den Perfektionismus, der in seinen Filmen steckt x3


    Als Letzten - aber das ist wirklich für Leute mit Sitzfleisch gedacht, die es mögen, wenn das Gehirn beim Schauen einfach völlig zerfließt und man nachher nicht mehr weiß, was man eigentlich gerade gesehen hat - würde ich noch Tarkovsky empfehlen. Von ihm habe ich erst einen Film gesehen, Solaris, aber diese fast drei Stunden waren... Ich weiß nicht, man kann es irgendwie kaum beschreiben, weil sehr wenig Handlung, dafür viele Effekte, Stilmittel und auch viele philosophische Fragen zum Tragen kommen. Während man den Film schaut, kann man schon so viel erkennen, wenn man nur auf die Hintergründe achtet, es finden starke Dialoge statt und... Ja. Da ich mir habe sagen lassen, dass seine Filme alle in diese Richtung gehen, würde ich diesen Regisseur allerdings nur empfehlen, wenn man in diesee Richtung (schon) etwas abgehärtet ist ^^`


    Wer es hingegen etwas trashiger mag, kann sich auf Youtube bei Netzkino mal etwas umsehen. Da gibt es viele ältere Kung-Fu Filme, die auch gut als SchleFaZ durchgehen würden, viele davon vom Shaw Brothers Studio gedreht,oftmals sind die Bühnenbilder einfach haargenau dieselben, genau wie die Tatsache, dass dort immer dasselbe passiert und auch häufig dieselben Schauspieler zu sehen sind. Von diesen alle ähnlich heißenden Filmen gibt es da wirklich eine Menge und damit kann man sich auch gut die Zeit vertreiben ^~^


    Vielleicht kann sich ja der Eine oder Andere auch dafür begeistern oder ein wenig die Langeweile vertreiben x3

    Irgendwie hatte ich nach meiner Frühschicht auf so etwas Lust wie Cronenberg's 'Spider' und hab ein bisschen bei den Regisseuren gesucht. Die Sachen bei Lynch waren nicht so ganz mein Fall und der nächste Name, der mir eingefallen ist, war Tarkovsky, an dem ich letztendlich auch hängen geblieben bin und zwar bei


    ~ Solaris


    Zum Inhalt gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, weil im Grunde kaum etwas stattgefunden hat.

    Der Psychologe Dr. Kelvin wird ins Weltall zu einer Raumstation geschickt, die den Planeten Solaris untersucht, um herauszufinden, warum von anfänglich 85 Besatzungsmitgliedern nun nur noch drei übrig geblieben sind, die sich an Bord der Station aufhalten. Einer der Rückkehrer hatte berichtet, er habe einen seltsamen Nebel wahrgenommen, in dem sich mysteriöse Dinge zugetragen haben, doch auf den Kameras, die man von der Raumstation zu Rate zieht, ist nichts Außergewöhnliches zu erkennen. Als Kelvin auf der Raumstation ankommt, muss er allerdings feststellen, dass das, was sich dort abspielt, sein Verständnis der Welt und dem, wie sie funktioniert, bei Weitem übersteigt.




    Ich habe zuvor zur Orientierung eine kurze Inhaltsbeschreibung zu Solaris gelesen und hatte ein bestimmtes Bild im Kopf, was mich in diesem Film erwarten würde - und es war weit von dem entfernt, was ich letztendlich bekommen habe. Man erwartet ein bisschen Spannung, Thriller, vielleicht auch Horror, weil das Setting stark an diese Genres erinnert und viel Potential dafür hätte. Stattdessen bekommt man mehr stilistische Details - wie beispielsweise oftmals Büsten verschiedener Philosophen als Dekor -, Farbfilter über gewissen Szenen und starke Dialoge. Es ging weniger um die Handlung, als um die Frage, was die Spezies Mensch überhaupt ausmacht, wann man moralisch handelt und nach welcher Moral man handeln sollte/kann/darf.

    Aus persönlicher Sicht hat es mich zwischenzeitlich auch ein bisschen an Huis clos (Geschlossene Gesellschaft) von Jean-Paul Sartre erinnert. Drei Menschen, auf engem Raum eingesperrt, verschiedene Ansichten, Erinnerungen, Schuld und das Gezwungensein, sich mit dieser neuen und teilweise bizarren Situation arrangieren zu müssen.


    Das Einzige, was mich tatsächlich ein bisschen gestört hat, war, dass ich den Film mit Subs gesehen habe, die.. Vielleicht nicht ganz so dem Original entsprochen haben? Nur kann ich leider kein Russisch und ich möchte Filme, wenn es geht, immer gern im Original sehen, zumindest bei solchen Sachen ^^`


    Auch wenn mein Kopf nach diesen fast drei Stunden des Films ziemlich Matsch war und ich zuerst gar nicht wirklich etwas über den Film aussagen konnte - das kommt meistens immer erst im Nachhinein -, finde ich dennoch, dass es ein sehr gelungener Film ist, den man wahrscheinlich mehrmals sehen muss, um ihn komplett zu begreifen. Man sieht, auf welche Feinheiten Tarkovsky bei seinen Szenen achtet, er war für mich auch der erste Regisseur dieser Riege, der mit Farbfiltern gearbeitet hat - bisher kannte ich beispielsweise eher diese Montagen von Kubrick oder eben Cronenbergs Body Horror -, viel dialogloser Filmzeit und ja... Der Film ist wirklich viel und nicht für Jeden was, aber schon auf seine Weise einfach großartig ^-^

    Ich habe inzwischen auch in etwas reingeschaut ^o^


    Bungou to Alchemist ~

    Zwei Folgen bisher und ich mag es sehr. Ich kann gar nicht so genau sagen wieso, aber die Prämisse gefällt mir mehr als bei Touken Ranbu (also durch die Zeit reisen, um den Verlauf der Geschichte zu wahren vs. durch Bücher reisen, um ihre Zerstörung zu verhindern und sie für die Welt zu erhalten) und der Stil hat mich wirklich sehr positiv überrascht; nicht nur an sich, sondern dass er bisher so konsequent beibehalten wurde anstatt wie bei Occult Koumuin in der ersten Folge noch passabel zu sein, nur, um dann ab der zweiten Folge konstant an Qualität zu verlieren und dann ab der Hälfte etwa auf Senjuushi Niveau anzukommen lol.

    Auch wenn man zu Anfang der ersten Folge etwas hineingeworfen wurde, findet man sich schnell in die Handlung hinein und es wird auch schnell aufgeklärt, wieso die Dinge eben so sind, wie sie sind. In der zweiten Folge lernt man auch schon mehr Charaktere aka japanische Autoren kennen und ich muss zugeben, dass ich dahingehend von Bungou Stray Dogs etwas biased bin, gerade was Charaktere betrifft, die ich bisher nicht so sehr mochte. So wie Sakaguchi Ango, gawd, bei Stray Dogs war er mir so dermaßen unsympathisch und ich fände es einfach schade, wenn er bei Alchemist jetzt eigentlich ein passabler Charakter ist, ich ihn aber nur aufgrund des bisherigen Canons nicht/kaum mögen kann x=


    Wen ich bei Bungou to Alchemist aber bisher am Meisten mag: Akutagawa :heart:

    Nicht nur, dass er von Junichi Suwabe gesprochen wird, sondern sein Design, seine Art zu reden und generell... ich liebe ihn schon seit der ersten Sekunde und er wird vermutlich definitiv mein Lieblingscharakter bleiben :blush:


    Bisher hat mich der Anime einfach nur positiv überrascht, da ich im Grunde nicht so hohe Erwartungen an Videospieladaptionen habe, die hier gefällt mir bisher aber sehr gut ^-^

    An Yuri (sorry, ich bleib bei den japanischen Begriffen ^^") hab ich kein Interesse, und das liegt nicht daran, dass ich was gegen Homosexualität habe (jeder soll lieben, wen er/sie mag, solange er/sie niemanden dabei verletzt/belästigt)

    Ich hab nur immer das Gefühl, dass Yuri, ähnlich wie Ecchii, dafür gemacht ist, um die "simplen Gelüste" der Männer anzusprechen und so mit "wenig Aufwand" viel Geld zu machen

    Was daran liegt, dass Yuri, soweit ich weiß, der Begriff für die sexuell ausgerichteten Werke sind, so wie bei Boys Love Yaoi. Zwar steht Yaoi für 'Yama nashi, Ochi nashi, Imi nashi' (also keine Steigerung, kein Fall, kein Inhalt), aber bei Yuri dürfte es wohl meistens ähnlich sein (?) . Bin mehr in Boys Love Sachen bewandert ^^"


    Ich hab es damals schon Junjou Romantica echt nicht abkönnen. Das war einer der ersten Anime, die ich online gefunden habe. Neben DN.Angel und FMA 2003 und paar anderen. Und ich wollte unbedingt auch mal nicht-hetero Paare sehen, aber fast alles was ich fand, war ziemlicher Schrott. 😅

    Also Loveless wäre es nun nicht unbedingt, aber das mit Soubi war krass, wie sich dieser Pädo, ein Unistudent, da an den 12jährigen ranmacht. Ich mochte dafür die Prämisse und Ritsuka als Charakter.

    Gravitation war ganz okay. Nichts, was ich heute irgendwie bejubeln würde, aber damals mochte ich es, weil es im Vergleich zu anderen insgesamt recht süß war, es einige Ohrwürmer hatte ... und weil es mich nicht verstört hat wie Junjou Romantica lol. Das Ding ist halt, dass ... pink one fast durchgängig den Intellekt eines Zehnjährigen hatte. :rolleyes:

    Jaa, mit irgendwas hat man ja immer angefangen :'D

    Bei Junjou Romantica und Sekaiichi Hatsukoi hat mich damals - und das hat sich bis heute nicht geändert, nur, dass ich heute noch kaum etwas von der Handlung oder den Charakteren weiß und auch nicht mehr wissen will - schon immens gestört, dass die Charaktere einfach so schablonenhaft waren. Nicht nur, dass einfach sämtliche Tropes verwendet wurden, die man in diesem Genre nur finden kann, nein, es sahen einfach alle Charaktere gleich aus, nur, dass die Augen- und Haarfarben unterschiedlich waren. Aber ansonsten einfach nur Fujoshi-bait ^^"


    Bei Loveless.. die Idee war schon gut und ich muss den Manga ma wieder lesen, weil da kam ja im Gegensatz zum Anime noch was mit Seimei. Aber 12 war er nur im Anime, im Manga war Ritsuka 14 *hüstel* . Ich weiß, ist nicht unbedingt seeehr viel besser, aber es gab ja keine sexuellen Handlungen. Zumindest soweit ich gelesen habe.

    Und Gravitation hab ich nur wegen dir geschaut :assi:


    Ich hatte auf MAL mit jemandem eine Diskussion, der mir, und jedem anderen, lang und breit erklären wollte, dass Killing Stalking nicht romantisch ist. Yaah... no shit, Sherlock!? Das Ding ist als ein Psychothriller gedacht. Da kann die Mangaka nichts für ein paar quietschende Fangirls, die sadistische, schwer gestörte Serienmörder süß finden.

    Es ist dabei nichtmal ein so guter Psychothriller, hab ihn in der Mitte weggelegt, da ich dasselbe oft in Criminal Minds und co. gesehen habe, nur eben dort dann besser dargestellt. Imo.

    Waaaas? Ich finde Killing Stalking mega gut :O

    Bin schon am Anfang der zweiten Staffel, also beim zweiten Band da, und es wird einfach irgendwie immer besser, weil man sich gar nicht vorstellen kann, was noch kommt. Ich lese jeden Band immer direkt in einem Rutsch, weil es sich ohnehin immer anders entwickelt, als man denkt. Ich finde gerade Bum als Charakter wirklich wahnsinnig gut (pun not intended) und seine Beziehung zu Sangwoh ist sehr... sagen wir mal abwechslungsreich? Gut, spätestens am Ende der ersten Staffel ist ohnehin klar, dass es von dort, wo er jetzt steht, kein Zurück mehr gibt, dennoch finde ich es sehr interessant zu lesen, welche Ausmaße das noch annimmt ^-^

    Ich habe gestern auf Youtube mal wieder ein paar Ausschnitte von Animes angeschaut, die ich vor einiger Zeit/einigen Jahren so gesehen habe und eine Sache ist mir dabei aufgefallen, die leider gerade bei Boys Love in 90% der Fälle missachtet, aber sicherlich auch bei anderen Genres gerne mal an zweite Stelle geschoben wird: der Consent.


    Bei Boys Love ist es ja meistens nun so: Person A ist schwul, lebt diese Sexualität auch offen aus und weiß, was er will. Person B ist sich dessen nicht oder nur kaum bewusst, weiß noch nichts mit seinen Gefühlen anzufangen und bräuchte theoretisch einfach etwas Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen und zu arrangieren, doch dazu kommt es in den meisten Fällen überhaupt nicht, weil Person A ihn sofort zu sexuellen Handlungen drängt, nach dem Motto 'es wird dir schon gefallen, ist nur zu Anfang so. Du weißt nur noch nicht, dass du es auch willst' . Ich muss gestehen, mein damaliges Ich, das sich so in diesem Genre bewegt hat, konnte das noch nicht wirklich so verarbeiten oder verstehen, auch, weil ich vor zehn Jahren noch keinen so distanzierten Blick auf die Dinge hatte, aber in vielen Fällen muss ich retrospektiv sagen, dass die jeweilige Story einen klaren rape beinhaltete, und wenn so etwas dann noch an Jugendliche adressiert ist, die vielleicht das ganze Ausmaß noch nicht begreifen können, weil sie zu jung dazu sind... ehm ja x=


    Aber auch bei anderen Serien ist der Consent nicht unbedingt immer gegeben.

    Einmal war ich mit meiner Arbeitskollegin auf einem lokalen Cosplay Treffen. Und weil wir in entsprechendem Cosplay dort waren - don't judge pls - , kam irgendwann so ein vielleicht zwölfjähriges Mädchen an und schrie uns beinahe an, wie toll sie doch Diabolik Lovers fände und alles. Nicht nur, dass ich generell jüngerem Publikum diese Serie nicht empfehlen würde, aber nachdem ich mir dann einige Szenen noch einmal angesehen habe, ist es eigentlich doch nur 'Mädchen sagt klar Nein, Kerl ignoriert das geflissentlich und macht weiter wie zuvor', wobei die Kerle eben stereotype Kink-Auswüchse sind, die die Fantasie der Zuschauer etwas beflügeln soll ^^" was ich an und für sich erstmal nicht verurteile, aber der Umgang mit dem female protagonist... wäre sie von Anfang an so konzipiert gewesen, dass sie kein Problem damit hat/das genießt, wäre es wieder etwas anderes



    Inzwischen ist das aber wirklich so ein Faktor geworden, der mich enorm stört, wenn ich ihn bei Romance oder sonstigen Serien sehe, und ich achte beim Schauen auch aktiver darauf.

    Zitat

    Erhöht doch den Mindestlohn auf mindestens 15 Euro. Was ist daran so schwer?

    Nun, die Tatsache, dass die Unternehmen und Firmen nicht einfach mehr Geld aus der Tasche ziehen können, um so viel an Mindestlohn zu zahlen, dürfte in erster Linie so schwer daran sein. Natürlich ist es in vielen Branchen, denke ich, nur gerecht, wenn die Mitarbeiter mehr verdienen würden, allerdings muss man auch immer die Konsequenzen bedenken, die das nach sich zieht. Sprich


    Szenario 1: Firma X zahlt seinen Mitarbeitern mehr Gehalt, fährt aber nicht ausreichend Umsatz ein, um ALLE bisher eingestellten Mitarbeiter so zu bezahlen und Gewinn zu erwirtschaften. Mitarbeiter werden entlassen, an den übrigen bleibt die zusätzliche Arbeit hängen, worunter vermutlich mit der Zeit auch die Qualität der Arbeit leidet. Arbeitslosigkeit steigt.

    Szenario 2: Firma X zahlt all seinen Mitarbeitern mehr Gehalt, kann dadurch aber weniger Gewinn verbuchen; größere Anschaffungen/Reparaturen/Ausgaben sind nicht möglich, ebenso wenig wie Rücklagen für schlechtere Zeiten. Käme etwas wie Corona oder größere notwenige Reparaturen daher, wäre diese Firma innerhalb kürzester Zeit insolvent. Arbeitslosigkeit steigt, für kleinere Unternehmen bedeutet das den Ruin.


    Solche Forderungen sind immer gut und schön für die Arbeitnehmer, aber man muss auch immer die andere Seite betrachten. Das Geld wächst nunmal nicht auf Bäumen, leider.

    Ich ziehe das mal hierher, weil... Freiheit passte irgendwie nicht soo ganz und hier ist es vermutlich besser aufgehoben.

    Und bevor mir einer kommt: ja es ist was anderes, ob Konzerne deine Daten haben, was ich ebenfalls nicht befürworrte, oder eine staatliche App auf mein Bewegungsprofil dokumentiert und ich dann vielleicht auchmal in der Zukunft soziale Boni oder Mali, wie in China üblich, erhalte. :unsure:

    Google ist zwar nicht staatlich, aber dahingehend doch dein Freund. Zumindest, wenn du schon einmal die Standortfunktion bei Google Maps verwendet und dann vergessen hast, sie wieder auszuschalten und dir dann teils ähnliche Orte wie die, die du besucht/an denen du dich länger aufgehalten hast, angezeigt werden oder eben detailliertere Beschreibungen zu denen, die du bei irgendeiner Suche schon einmal angeklickt hast. Ich wüsste zum Beispiel nämlich sonst nicht, woher Google dieses 'Menschen verbringen hier von x Min. bis zu y Stunden' herhaben sollte.


    Generell versuche ich Apps, die zu viele Berechtigungen haben wollen, zu vermeiden und Alternativen zu finden. Ich meine, Spiele brauchen keinen Zugriff auf meine Kontakte oder so, das will ich dann doch lieber nicht und dann verzichte ich lieber ^^" Aber im Grunde kann man sich solchem Datensammeln schon kaum mehr Entziehen, es sei denn, man lebt wirklich ohne jegliche Kommunikationstechnologie.