Beiträge von Namine

    Bei dem Discounter, bei dem ich arbeite, kommt beispielsweise aber auch jeden Morgen die Tafel und nimmt eben einen Großteil dessen, was sonst im Müll gelandet wäre, mit. Also so ziemlich alles bis auf Fleisch und Kühlware, weil das halt wirklich gefährlich werden kann, wenn man da das Mindesthaltbarkeitsdatum zu weit streckt.


    Aber ja, ansonsten kann ich das eigentlich nur bestätigen,wobei ich sagen muss, dass zumindest bei mir in der Filiale teilweise auch großer Murks bei den Bestellungen gemacht wird. Ich hab da einfach das Gefühl, dass von manchen Personen willkürlich Fleisch oder Brot bestellt wird, weil teilweise die Sachen noch kistenweise hinten im Lager stehen und trotzdem Neues davon kommt und die Warenlieferung erfolgt auch jeden Tag. Wenn ich also als Mitarbeiter sehe, dass beispielsweise Grillfleisch zur Zeit eher schleppend geht, bestelle ich doch nichts mehr nach... Eigentlich ^^` Brot genauso, das leidet nämlich meistens ebenso darunter. Ich meine, ich selbst arbeite da noch nicht lange, aber von Leuten mit einer kaufmännischen Ausbildung, die da schon was weiß ich nicht wie viele Jahre sind, sollte man erwarten können, dass sie das ein wenig besser kalkulieren können.


    Und Supermärkte in Japan haben auch das System, dass, je später man einkaufen geht, es umso größere Rabatte gibt, zumindest einige Ketten. Viele, mit denen ich dort in Wgs gewohnt habe, sind erst spät abends, teilweise sogar erst nachts einkaufen gegangen, weil es die Sachen dann eben spottbillig gab (und in Japan will das was heißen).

    dass allen Behinderten Menschen die Fortpflanzung verbietet


    Mir ist es egal, wenn es zum Beispiel eine Sehbehinderung, oder eine leichte Hörbehinderung ist, wo das Kind eben ne Hilfestellung bekommt, wie Hörgerät oder Brille und gut ist. Aber muss man es wirklich willentlich zulassen, dass jemand mit zum Beispiel Organfehlern geboren wird, mit kompletter geistiger Unreife, fürs ganze Leben, oder ähnlichen Sachen.

    Hier das Zitat, das deine Aussage eigentlich schon entkräftet. Es ging nie um Alle, es ging nie um eine Generalisierung oder darum, behinderten Menschen komplett die Fortpflanzung zu verbieten. Es sollte lediglich ein Appell sein, darüber nachzudenken, was man seinem Kind zumuten möchte. Eventuell. Sollte eine hochgradige Behinderung vorliegen.

    Natürlich dürfen behinderte Menschen Kinder bekommen; in der Hinsicht ist vor dem Gesetz jeder frei zu tun und zu lassen, was er möchte. Letztendlich ist das ohnehin eine Sache, die man für sich selbst bzw mit seinem Partner klären muss und wenn du damit gut leben kannst, dann möchte ich dich auch von nichts abhalten. Ich sage nur für mich, dass ich es nicht könnte, ohne irgendeine Wertung.

    Ich lese da ehrlich gesagt in keinem Wort, dass es um den Wert eines Lebens oder irgendwelche Verurteilungen geht. Happily betont lediglich, dass man sich fragen sollte, ob man zugunsten des eigenen Kinderwunsches eben diesem eventuell - nicht einmal mit 100%er Wahrscheinlichkeit - eine Beeinträchtigung zumuten möchte, und das ist eine völlig legitime Sache. Ich zum Beispiel habe seit meinem 13. Lebensjahr Rheuma (also es ist zu dem Zeitpunkt aktiv geworden) ; meine Mutter hatte eine höhere Veranlagung dafür, dass sich im Körper Blutgerinnsel bilden. Natürlich würde ich mir, wenn ich Kinder wollen würde, darüber Gedanken machen. Auch wenn das Kind schon auf der Welt wäre, würde ich mit einer gewissen Sorge auf es sehen, ob ich ihm diese Veranlagung nicht weitervererbt haben könnte. Aber das hat NICHTS damit zu tun, dass Behinderte weniger wert sind.

    Das Ding ist, viele Leute wissen vermutlich auch gar nicht, dass man dort auch ankreuzen kann, nur bestimmte oder eben gar keine Organe spenden zu wollen, sondern glauben, ein solcher Ausweis verpflichte einen quasi dazu, nach dem Tod seine Organe abzugeben.

    Ich habe jetzt inzwischen einen, aber auch nur durch Zufall. Meine Krankenkasse, die Barmer, schickt mir ab und an immer so komische Zeitschriften mit was weiß ich nicht für Kram und Werbung. Und in der letzten waren gleich acht Ausweise mit dabei. Deshalb fände ich es auch keine schlechte Idee, wenn die Krankenkassen das, wie Duscario schon anmerkte, immer mal wieder einfach mitschicken würde.

    Ja, aber ich würde zunächst einmal hinterfragen: ist dein Uropa mit dem Auto gefahren, weil er bewusst das Klima schädigen wollte oder weil er vielleicht einfach aus körperlicher Hinsicht nicht mehr so gut laufen konnte? ^^"

    Im Übrigen ist es einfach nicht schlüssig, so mit einer Einzelperson zu argumentieren. Dein Uropa hat sicherlich nicht den letzten Rest Emissionen geliefert, damit der Klimawandel soweit voranschreitet. Es war einfach ein großes Gesamtpaket an Umständen, was dazu geführt hat. Natürlich hat man früher vor ~ 100/200 Jahren das Klima geschädigt, aber zum Einen, weil die Leute damals es nicht wussten und nicht wissen konnten mit ihrem Wissensstand und zum Anderen, weil sie eben keine andere Möglichkeit hatten. Damals gab es beispielsweise keine ICEs, sondern nur diese rauchenden Lokomotiven. Erst ab dem Zeitpunkt, an dem man es wissentlich ignoriert, könnte man anfangen, nach Verantwortung zu fragen.


    Ich denke aber auch, dass dieser Egoismusgedanke etwas vollkommen Menschliches ist (ohne es irgendwie als gut oder böse bewerten zu wollen) . Man hat eben nur seine begrenzte Zeit auf der Erde und die kostet man aus, ohne sich mit solchen Unbequemlichkeiten, die einen selbst wahrscheinlich nicht mehr betreffen werden, zu beschäftigen. Und ganz ehrlich , sollte ich jemals Klimaaktivistin werden, dann nur dem Planeten an sich zuliebe; der Menschheit an sich gegenüber empfinde ich einfach kaum Sympathie ^^"

    Kennt ihr das, wenn ihr zwei Frühschichten hintereinander habt (ergo max. Viereinhalb Stunden Schlaf, weil 3.45 Uhr der Wecker klingelt), den Tag danach bis halb acht schlaft und euch seit Langem mal wieder richtig ausgeschlafen fühlt?


    Kennt ihr das außerdem, dass ein Großteil der Kundschaft des Ladens, in dem ihr arbeitet, ideal für Verhaltensforscher und sonstige Beobachter geschaffen ist?

    ~ und ihr euch denkt 'Jetzt habe ich aber wirklich alles gesehen' und am nächsten Tag direkt jemand daherkommt und euch das Gegenteil beweist?

    ~ und ihr euch jedes Mal wünscht, diese Leute würden selbst mal nur eine Woche eure Arbeit verrichten und so von anderen behandelt werden, wie sie die Mitarbeiter behandeln?

    Der hauptsächliche Problemaspekt bei euch ist glaube ich, dass ihr von so starken Extremen ausgeht. Man kann auch als Einzelner seinen Beitrag (!!!!) zum Klimaschutz leisten, ohne sich gleich auf ein Minimum zu beschränken oder sich in seinem täglichen Leben so stark einzuschränken. Es sollte nicht verlangt werden, dass dieses Problem sofort im Handumdrehen gelöst wird, indem man sich auf das Niveau der Antike begibt, sondern von jedem jeden Tag eben ein Beitrag geleistet wird. Wenn sich nur ein größerer Teil der Menschen daran halten würde, wäre aufs Ganze betrachtet schon viel geschafft.


    Im Übrigen hab ich auch schon an anderer Stelle was zu diesem Schuldbegriff gesagt. Es wirkt insgesamt einfach immer so, als seien die, die gerade Leben, Schuld an oder auch nur verantwortlich für die ganze Klimamisere, obwohl sie ja nur in die Umstände hineingeboren wurden und es eben dauert, bis man alt genug ist, bewusst etwas dagegen zu machen. Und Schuld = Absicht. Nein, keiner von uns verpestet mit Freude die Umwelt und erfreut sich an der Zerstörung der Natur, es sind nur die Umstände, aus denen wir das Beste machen müssen.

    Meine Meinung zu Rauchern ist eigentlich relativ ... normal I guess? An sich finde ich ja eh, dass es jedem selbst überlassen ist, was er mit sich selbst, seinem Geld und seiner Gesundheit anstellt. Dass Rauchen nun mal Folgen hat ist inzwischen ja eigentlich jedem klar, insofern sehe ich das relativ locker. Was ich aber weniger locker sehe, sind Eltern die im selben Raum, in dem ihre Kinder sitzen, essen bzw generell viel Zeit verbringen, rauchen. Ja, Eltern sind auch Menschen und haben Rechte und Freiheiten, man muss aber keine Kinder als Passivraucher großziehen. Dafür gibt es Balkone, Gärten etc. Bei Freunden mag das durchaus ja nochmal was anderes sein, schließlich weiß man in der Regel ja, wenn man mit jemandem viel Zeit verbringt, welche Angewohnheiten er hat. Aber Kinder, die quasi jeden Tag mehrfach dem Qualm ausgesetzt sind tun mir einfach leid. Meine Eltern haben viel Mist in meiner Erziehung gebaut, aber Props an meinen Vater, der während meine Geschwister und ich im Kleinkinderalter waren ganz mit dem Rauchen aufgehört hat.

    Kann ich - als Kind von Eltern, die mit diesem 'Ich kann in meinem Haus machen, was ich will' - Geschwafel argumentiert haben - nur so bestätigen. Es ist furchtbar, wenn man ständig dabei Sitzen muss, die ganzen Klamotten nach Rauch stinken und man deshalb sogar in der Schule von den Lehrern angesprochen wird X= Srsly, da entwickelt man einen regelrechten Hass gegen Raucher, weil man einfach nur dieses Rücksichtslose, egoistische Verhalten kennenlernt und eben nicht die, die auch auf ihre Umgebung achten.


    Zum Glück muss ich mir darum aber inzwischen keine Gedanken mehr machen; bin eh von Zuhause ausgezogen vor einigen Jahren und werde da bestimmt nicht mehr hingehen. Zwar raucht mein Freund, aber das beschränkt sich so auf im Mittel 5, bei Stress so 10 Zigaretten am Tag. Und er raucht auch nicht in geschlossenen Räumen, weder seiner eigenen Wohnung, noch wenn er irgendwo zu Besuch ist, worüber ich auch wirklich sehr dankbar bin ^^`

    Aber was stört es denn, was DIE doof finden? Es ist doch dein Leben.

    Finanziell gibt es im Übrigen auch genügend Möglichkeiten, eben zur Not unabhängig von den Eltern zu studieren, eine Ausbildung zu machen oder Wofür du dich eben letztendlich entscheidest. Du musst nur den ersten Schritt wagen :)

    Die einzige Rechtfertigung, die mir da einfällt ist, die weiter oben Belegte Überbevölkerung von Tieren, welche wir ebenso, wie jedes andere Lebewesen in der Natur dezimieren sollten.

    Problem hierbei sehe ich - wenn man es mal rein argumentativ betrachtet - , dass man leicht in einen infiniten Regress kommt. Wenn du sagst, jedes Lebewesen, das zu einer Überbevölkerung gehört, sollte dezimiert werden, müsstest du das theoretisch auch auf den Menschen, da ein Lebewesen, anwenden. Sprich es müsste eine Spezies geben, die die Menschen wiederum dezimiert, dann wiederum eine andere Spezies, die die vorige im Zaum hält und so weiter. Nur mal so am Rande, wenn ich das richtig verstanden habe :D



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    Im Übrigen habe ich mir in den letzten Tagen, da hier so eine hitzige Diskussion stattgefunden hat, mal wirklich Gedanken darüber gemacht, ob mir ein stichfestes Argument einfällt, wieso es moralisch gut sein sollte, Fleisch zu essen, und auch wenn ich selbst gelegentlich (max. aber eigentlich so zweimal die Woche und dann auch nur ein Schnitzel oder mal was Gebratenes) Fleisch esse, ist mir keines eingefallen, das den Argumenten für eine fleischarme/fleischlose Ernährung standhalten würde. Zumindest keines, das nicht auf "Es war schon immer so" oder eben Geschmackssache hinauslaufen würde. Würden wir uns also alle streng nach moralisch-ethischen Maßstäben richten, wäre es schon geboten, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren, so, wie Vast Vision es vor was weiß ich wie vielen Seiten bereits aufgeführt hat.


    Argumentative Probleme, die ich hierbei sehe, sind die zahlreichen anderen Baustellen, die zwangsläufig damit verknüpft sind.

    Nicht nur, dass das Konsumverhalten seinen Teil dazu beiträgt (gerade im Sommer, weil das ja immer Hochsaison für Grillparties ist), dementsprechend auch die Massentierhaltung, sondern auch Politik, gesellschaftliche Normen/Traditionen, wirtschaftliche Faktoren. Bewusstsein für das, was man isst und anderes, sodass man dem Problem nicht Herr werden kann, solange man nicht das komplette System umkrempelt - was inzwischen zumindest eine große Herausforderung darstellen dürfte und viele Leute sich gegen solche Veränderungen einfach aus Prinzip wehren.


    Auch finde ich diesen Schuldbegriff, der immer wieder als Argument aufgebracht wird, recht problematisch. Schuld hat immer so einen intentionalen Aspekt, im Sinne von "Ich will, dass ein Tier qualvoll gehalten und getötet wird, deshalb konsumiere ich so viel Fleisch" und das ist es ja nicht; höchstens die Mitverantwortung, ein solches Verfahren indirekt (!!!) mit seinem Kaufverhalten zu unterstützen. Zumal Menschen generell dazu tendieren, jegliche Art von Schuld zu vermeiden und von sich zu schieben, anstatt ihre Existenz zu akzeptieren und einfach trotzdem damit zu leben.

    Weitaus besser wäre es, vernünftig darüber aufzuklären und argumentativ - denn es gibt meiner Meinung nach genug gute Argumente - darauf aufmerksam zu machen, was alles bewegt werden könnte, wenn man sein Essverhalten ein bisschen bewusster gestaltet - ohne Vorwürfe, ohne Drängen, da man als erste Reaktion ja direkt in die Verteidigung und den Gegenangriff wechselt und daraus eben diese Einstellung resultiert, wie sie von vielen Leuten gegenüber Vegetariern/Veganern eben gehegt wird.

    Soo, Halbzeit :'D

    Und ich muss sagen, ich bin immer noch sehr, sehr zufrieden mit dieser Season, obwohl ich nicht einmal alles gesehen habe, was ich schauen wollte x3



    ~ Bungou Stray Dogs S3 (5/12)

    Bungou Stray Dogs S3 (4 Folgen)

    ep4 war absolut klasse. ich mochte den Dazai/Chuuya-Arc, aber dieser Villain gefällt mir schon mal deutlich besser. das ganze Set-Up war wundervoll gemacht, kann kaum erwarten, wie die Protas damit umgehen werden, eigentlich sollte ich ep5 endlich mal schauen uuuuh mach ich gleich nach diesem Post! [8/10]

    Auch wenn sich Ep 5 ja leider wieder mit den Detektiven befasst hat und wieder nur so eine Art Filler war... die ersten vier Folgen waren einfach awesome *^*

    Im Nachhinein finde ich, dass man den gesamten Anime eigentlich besser umgemodelt hätte, und zwar im Hinblick auf die Port Mafia, die Gilde und in dieser Season jetzt auf die Organisation um Fyodor. Es war echt toll anzusehen, wie Chuuya und Dazai sich kennengelernt haben, wie Chuuya überhaupt zur Mafia gekommen ist (und was es nun mit ihm und Arahabaki auf sich hat, obwohl ich da ja schon ein paar Andeutungen gelesen habe) , die Anfänge der Port Mafia um Môri generell.. Dazai war damals schon ein echter Teufel und ist in dieser Hinsicht definitiv sehr nahe an Fyodor. Wobei Chuuyas Kumpanen da auch nicht gerade die loyalsten waren irgendwie...die hatten seinen Einsatz und seine Fürsorge gar nicht verdient x=

    Die Detektive sind da inzwischen für mich die uninteressantesten Charaktere geworden, können von mir aus gerne mehr in den Hintergrund rücken und dafür stellt man die anderen Organisationen in den Vordergrund *^*


    Und dann Folge 4. Gawd, es war eins zu eins wie im Manga und ich wusste dementsprechend genau, was passieren würde, aber Fyodor dann live in Aktion zu sehen... hrrr Gänsehaut. Gut, Ace war mehr oder minder ein introduced to die Charakter, mir selbst auch in keinerlei Weise sympathisch, aber um Fyodors Denkweise zu demonstrieren, hat er wunderbar ausgereicht . Ich bin soo gespannt, wie es um ihn herum weitergeht x3 :heart:




    Grundlegend kann man aber sagen, dass sich die dritte Staffel vor Allem mit den ersten vier Folgen deutlich von den anderen beiden Staffeln abhebt. Die Story ist wesentlich dichter und besser gepaced und auch die Kämpfe - beispielsweise der Kampf gegen Randou - abwechslungsreicher und länger; eben genannter hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen, es war ausgewogen, spannend und war nicht nach einem super Move sofort entschieden x3



    ~ Namu Amida Butsu (4/12)

    Jaa, eigentlich hat sich da nicht viel geändert. Es ist einfach lockerer Fluff mit Bishies doing Bishie things , mit angedeuteter Ernsthaftigkeit und einem wirklichen Konflikt und bisher gefällt es mir auch sehr gut. Es ist nichts Herausragendes, nichts, das man voller Spannung verfolgt, es ist schlichtweg gut zum Abschalten und wenn man ein bisschen Humor bei hübsch anzusehenden Charakteren mag x3

    Werde ich die Tage noch weiter anschauen, trägt aber auch dazu bei, dass mir die Season gut gefällt. Vor Allem, wenn mein Babu Shaka häufiger vorkommt, er ist so eine cinnamon roll, genau mein Typ :heart:



    Ansonsten steht noch das Occult Koumuin Ding mit den Yôkai auf meiner Liste, werde ich mir Beizeiten auch mal ansehen x3

    Definiere Grundlagen! Im Abi mussten wir den Fotosynthesekreislauf auswendig lernen... Grundwissen?

    Das Abitur zielt auch mehr auf erweiterte Kenntnisse ab als auf Grundlagen und darauf, das Wissen auch anzuwenden, wenn vielleicht ein paar mehr Faktoren dazukommen, anstatt einfach nur das Standardverfahren runter zu rattern.



    Das stimmt so nicht. Wahlfächer gibt es größtenteils nicht mehr und wenn dann nur ob du spanisch oder französisch lernen möchtest... klasse...

    Das kommt immer noch auf die Schulform an. Natürlich gibt es bestimmte Fächer und Module - Deutsch, Mathe, bei uns Englisch nicht mal in der Oberstufe - , die man belegen muss, aber oftmals hat man die Wahl zwischen verschiedenen Sprachen, Naturwissenschaften, Geschichte und SoWi oder so was wie Religion und Philosophie/Ethik.



    Klar, why not? Einstein hat auch nach der Grundschule aufgehört und sich den Formeln gewidmet ^^. Deswegen gibts in der Neuzeit ja au keine Genies mehr. Die gehen schlicht unter.

    Unser gesamtes System ist auf Gehorsam und Gleichmacherei ausgelegt, mehr nicht.

    Persönlichkeitsentwicklung und Wissen hab ich mir außerhalb der Schule geholt. Und ecke damit übrigens recht oft an, da ich halt denke im Gegensatz zu 80% meiner Umgebung.

    Das Ding ist, man kann nicht von einem einzelnen Menschen ausgehen und sagen "Wenn der es drauf hatte und nichts gemacht hat, muss ich ja auch nichts machen", das ist doch völlig absurd. Dann könnte jeder dahergehen und seine Faulheit/Unwillen zu lernen damit rechtfertigen und wenn man den Gedanken mal weiterspinnt, was für eine Gesellschaft hätten wir dann?

    Und entschuldigung, aber das Letzte klingt wirklich unheimlich arrogant ^^" Da bin ich doch lieber bei meiner Persönlichkeitsentwicklung in der Schule.



    Du kannst in genormten Ausbildungen deine Interessen nicht verfolgen, da diese garnicht zugelassen werden. "Wissen" zu hinterfragen (musste damals Freud lernen) ist schonmal ganz pöse...

    Das ist einfach Unsinn. Natürlich kannst du nicht jedes x-beliebige Hobby studieren oder eine Ausbildung dazu machen, aber an Hochschulen gibt es inzwischen so viele Studienfächer (bei Ausbildungen kenne ich mich nicht so aus ) , dass es wirklich schwer ist, etwas zu finden, das nicht irgendeine Art von Interesse oder Neugier abdeckt.


    Ich denke, in diesem Kontext wird aber auch häufig Hinterfragen mit Unzulänglichkeit verwechselt. Wenn ich mal Freud als Beispiel aufgreife; natürlich ist seine Auffassung nicht konsistent, natürlich enthält sie Fehler und natürlich könnte man sie mit dem heutigen Wissensstand leicht aushebeln, aber darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, einen möglichen Erklärungsansatz nach den Maßstäben der damaligen Zeit zu verstehen. KEINER sagt, das sei eine ultimative Lehre, sondern es stellt lediglich EINE Sichtweise dar, die eben jemand vertreten hat.

    Selbstverständlich haben wir heute ein größeres Wissen als die Leute aus der frühen Neuzeit, das ist doch völlig normal. Deshalb sollte man aber nicht jede Theorie, jeden Erklärungsansatz, der nach anderen Erkenntnissen stattgefunden hat, sofort verteufeln.

    Kann man wie gesagt auf Backwaren auch ähnlich übertragen. Im Supermarkt sind das, sofern da keine richtige Bäckerei integriert ist, meistens bloß massenproduzierte Aufbackwaren. Und das merkt man meines Erachtens schon deutlich. Eine richtige Bäckerei ist da um Welten überlegen. Auch hier gilt: Brot ist eben nicht gleich Brot.

    Das Ding ist nur: die aller, allerwenigsten Bäckereien haben wirklich Mitarbeiter, die hinten stehen und den Teig selbst kneten und auch aufbacken. Ich habe in Japan in einer Bäckerei gearbeitet, die genau das getan hat, das ist aber sowohl dort, als auch hier die große Ausnahme. Die meisten Bäckereien und Bäckereiketten hier bekommen ihre Ware tatsächlich tiefgekühlt angeliefert und schieben die eben nur noch in den Ofen und streuen Schokolade über die Schokocroissants.