Beiträge von Cassandra

    Ich starte mal mit den Fragen, die ihr gezielt stellt. Falls was nicht abgedeckt ist, das mir persönlich wichtig war, häng ich das dran.


    Allgemeine Fragen:

    • Wie gefällt euch das Konzept, dass jede:r für sein/ihr Team überall teilnehmen und Punkte sammeln kann?
    • Was haltet ihr von den genutzen Forenbereichen und ihrer Umsetzung in der Aktion?
      • Welche Kategorien sollte man in Zukunft weglassen oder hinzufügen?
    • Wie steht ihr zur Bepunktung der Kategorien? Wo war sie zu hoch/zu niedrig? Oder war sie komplett richtig?
    • Seid ihr grundsätzlich mit dem System der Punkteverteilung zufrieden oder würdet ihr ein anderes vorschlagen wollen?

    Dass alle mitmachen können, definitiv beibehalten. Nicht nur, dass man wirklich immer was beitragen kann, es wird auch weniger Druck auf Einzelpersonen ausgeübt und man muss niemanden benachteiligen. Ich fand es auch schwierig, wenn man sich zwischen mehreren super Abgaben entscheiden musste bei der BBO, weil man nie weiß, wohin der Vote einen führen kann. Es ist im Häuserkampf ein wunderbares Konzept und genau das sollte beibehalten werden, selbst wenn man anderes verändert.


    Für mich waren die vertretenen Bereiche und Aktionen insgesamt okay, man kann sicher einzelne Disziplinen hin und wieder rotieren, wenn man gute Ideen für bestimmte Bereiche hat. Es muss gerade bei offenen Aktionen nicht bei jedem Häuserkampf das gleiche dran kommen und gerade die bieten ja keine schlechte Möglichkeit, dass man ein wenig experimentiert. Gerne auch Disziplinen, die so vielleicht gar nicht im BisaBoard vertreten sind, aber eben die Teilnehmenden herausfordern und was neues entdecken lassen.


    Ich fand, tbh den Unterschied zwischen RPG und PnP völlig in Ordnung und nachvollziehbar. Weiß ja nicht, wie andere da vorgegangen sind, aber PnP hat mehr Vorbereitung und Recherche gebraucht, RPG konnte man ohne große Hemmschwelle einsteigen. RPG konnte man außerdem auch recht schnell spontan mal tippen. Vielleicht lag es auch an mir, dass ich zu viel Zeit in PnP gesteckt habe, um das einigermaßen sinnvoll zu gestalten, aber ich sehe die beiden Disziplinen definitiv nicht gleich auf. Wenn, dann müsste man halt daran ein wenig schrauben und vielleicht bestimmte Mindestanforderungen setzen, sodass man es entweder gleich werten kann oder eine Aktion strenger als die andere handhabt, dafür aber eben mit mehr Punkten. Allerdings missfällt mir die erreichbare Punkteanzahl insgesamt. Ich finde es ziemlich demotivierend, dass die Treppchenplätze in Fanwork und teilweise auf Turnieren weniger Punkte erhalten als jemand, der zehn Abgaben in den offenen Aktionen tätigt. Die offenen Aktionen sind stressfreier, interaktiver und flexibler (sogar die Regelungen), da sollte das Gegenteil davon einen schon etwas mehr belohnen.


    Ein sehr wichtiger Punkt für mich: Vote-Punkte. Ich finde es nicht gut, wenn man die (zu sehr) erhöht. Dafür sollte es niemals signifikant Punkte geben. Man votet nicht, um seinem Team Punkte ins Haus zu bringen. Wer es nur dafür macht, soll es gleich bleiben lassen. Ich sehe hier die Punkte lediglich als nettes Dankeschön, was eventuell bei knappen Endresultaten ausschlaggebend kann, weil man hier fleißig war, aber niemals "groß was ausmacht". Das wäre für mich die absolut falsche Motivation hinter Votes. Bewertungen gehören für mich bei solchen Aktionen immer zum gesamten Community-Gefühl. Also nicht team-intern, sondern es ist eine Aktivität, die man beiträgt, weil nur so die Großaktion überhaupt funktionieren kann. So wirkt jeder einzelne einfach mit und kann zum Erfolg beitragen.


    Fragen zu einzelnen Kategorien:

    • Habt ihr einen Wunsch von Turniersystemen (Single Elimination, Double Elimination) für zukünftige Events dieser Art?
    • Seid ihr mit der Ausführung der Chatquizzes zufrieden?
    • Wie steht ihr zum genutzen Votesystem?
      • Seid ihr mit dem zu vergebenen Punktesystem zufrieden?
      • Wie steht ihr zu der Variante mit den hausinternen Vote-Topics?
    • Waren die Aufgaben für die Fanwork-Wettbewerbe und Offenen Aktionen gut gewählt?

    Mit Turnier-Systemen kenne ich mich nicht aus, aber ich fand es schön, dass man bei den Minispielen nach einer Niederlage nicht schon raus war. Habe mitbekommen, dass man auch mit anderen Turniersystemen dann zumindest 1-2 Chancen mehr hat und das wäre echt toll, weil gerade bei TCG hatte ich z.B. keine schlechte Chancen, aber meine erste Runde verlief nicht siegreich und plötzlich war es vorbei :c


    Die Organisation vom Chatquiz war wunderbar. Mich als ständig Anwesende hat die Wiederholung der Regeln etwas ungeduldig gemacht, aber muss halt sein, wenn immer wer anderes mitmacht lol Ansonsten lief alles sauber ab, das System war super (liebe es, wie man im Minutentakt vorging), dass man bei Spin-Off die Spiele angab, fand ich auch sehr gut. Uhrzeiten waren manchmal schwierig, aber bei so vielen Personen und vier Teams kommt man kaum drumrum. Trotzdem muss ich sagen, als jemand, der sehr im Häuserkampf drin war, fand ich es sehr störend, dass man wegen anderen Veranstaltungen Termine nicht auswählen konnte. Ja, ich verstehe es absolut, weil wir nicht die einzigen Menschen im BB sind und außerhalb vom Häuserkampf geht das Leben weiter und Teilnehmende wollen hier und da mitmachen. Aber es waren manchmal halt echt gute Termine … Plus, ich habe z.B. den Disney-Abend übersprungen, weil das einfach für mich persönlich zu viel wurde :( Ist natürlich nicht immer möglich, aber vielleicht gerade bei selteneren Events eventuell mal was verschieben oder so.


    Ich finde das Vote-System nach wie vor am angenehmsten von dem, was ich in Fanwork kenne. Weder verzerre ich damit meine eigenen Votes (was in FF früher der Fall war. Schrecklichstes System ever), noch bin ich gezwungen mich nach bestimmten Kriterien zu richten, die es für mich eventuell schwer machen, zu bewerten. Man hat es ja gesehen; wer wollte, hat das gesamte Spektrum ausgenutzt, andere haben individuell verglichen, die nächsten Hybridformen davon genutzt. Das System ist recht flexibel und man kann das zwar auch als Nachteil sehen, da jeder anders bewertet, aber auch als Vorteil, da wir gerade im Häuserkampf die Hemmschwellen senken wollen. Hausinterne Votes fand ich so völlig in Ordnung. Ich habe die genutzt, um immer wieder an meinem Vote zu arbeiten, falls der nicht fertig geworden wäre, wäre es halt hausintern mit weniger Begründungen gewesen. Aber es war super praktisch, dass ich den eben schon vorbereitet posten konnte und nicht woanders schreiben musste. Ansonsten stört es mich nicht, dass man nicht alle Votes sofort sieht. Hat sich eh in Grenzen gehalten und solang jedes Haus auch ein wenig extern votet, kann beides beibehalten werden.


    Zu den Aufgaben von Fanwork äußere ich mich separat. Offene Aktionen fand ich so völlig in Ordnung. Nur die Tatsache, dass Fanfiction und PnP das BisaBoard als Thema hatten, war für mich einschränkend. Man kann halt sehr gut eine Lore für PnP entwickeln, die man auch als FF umsetzen kann oder umgekehrt. Aber wegen der Anonymität konnte man das gar nicht verbinden und war gezwungen separat zu denken. Entweder bei so überschneidenden Themen nicht zeitgleich stattfinden lassen oder dann eben nicht so ähnliche Themen nehmen. Gerade bei Fanfiction hätte es ruhig etwas nicht BB-gebundenes sein dürfen, während ich bei offenen Aktionen den Bezug eigentlich sehr witzig finde und man kann sich gut austoben.


    Fragen zur Durchführung:

    • Was haltet ihr von der Vorgehensweise, mit der die Teams eingeteilt wurden?
    • Wie bewertet ihr den zeitlichen Ablauf? War die Aktion zu kurz/zu lang?
    • Sollte die Reihenfolge der Aktionen verändert werden?
    • Was ist euer Feedback für die Leitung? ( andre  Feliciá  Reena  Trikeyyy )

    Die Einteilung der Teams war eine Katastrophe und unbalanciert. Ich finde es in Ordnung, wenn man für eine bestimmte Anzahl den Test nutzt, weil der witzig war, aber maximal ein Drittel oder halt so viele, wie das Pokémon mit den wenigsten hohen Ergebnissen hergibt. Der Rest sollte vom Team aufgefüllt werden. Ich kenne die Community im BisaBoard, lese in allen Bereichen mit, schau mir fast alle Beiträge durch und weiß so ungefähr, welche Leute wie harmonieren und welche Leute offen gegenüber Neuem sind, welche spezielle Talente haben, welche super Motivatoren sind etc. Das kann man dann ausbalancieren und gerade beim Häuserkampf, wo auch Quantität wichtig ist, schauen, dass man ein gut durchgemischtes Team hat. Hätte ich gewusst, dass die Angaben bei der Anmeldung, die als freiwillig und gar nicht so wichtig, weil nicht BBO, angepriesen wurden, dann auch doch noch reinspielen können, hätte ich nichts angegeben, weil meine Angaben im Grunde völlig unbrauchbar waren. Einzige relevante Angaben wären so Sachen wie Konsolen/Spiele, um bestimmte Turniere überhaupt angehen zu können. Am Ende ist das Team immer am besten geeignet, sich das eigene Team zusammenzustellen. Personen-Konstellationen sind enorm wichtig, weil schon Einzelpersonen die Dynamik völlig ändern können.


    Dauer der Aktion war für mich in Ordnung, nicht zu lang und nicht zu kurz. Weniger würde ich nicht wollen, weil dann entweder Disziplinen rausfallen und mehr gehetzt wird. Bei mehr … 1-2 Wochen eventuell, um bestimmte Votings und Turniere länger zu gestalten und so mehr Luft zum Atmen zu lassen. Aber eben nicht viel länger.


    Es kann immer anders laufen nächstes mal, aber ich würde zumindest wohl Fotografie und Fanfiction nicht zeitgleich starten. Ich denke, das bleiben nach wie vor recht starke Disziplinen, weil die Hemmschwelle anders ist. Da vielleicht dann noch sowas wie GFX, Mapping oder Spriting zum Start setzen. Aber FF oder Foto auch nicht zu spät ansetzen, weil die Luft gegen Ende raus ist und ich kann mir nicht vorstellen, wie ich jetzt in den letzten zwei Wochen noch für eins von beidem gevotet hätte lol Also nacheinander, gerne auch mit kleiner Überschneidung, aber etwas versetzt und mit weniger gut besuchten Kategorien vermischt. RPG und PnP + Fanfiction war mir alles insgesamt zu textlastig und auf einen Haufen. Bin vor allem nicht sicher, ob PnP und RPG wirklich beide jedes Mal dran kommen müssen. Ich fand es insgesamt zu viel, was Disziplinen, wo ich etwas schreiben muss, angeht.


    Fragen zum Magazin:

    • Habt ihr das Magazin "Der Redliche Ritter" verfolgt?
    • Welche Teile haben euch am besten/am wenigsten gefallen?
    • War der Veröffentlichungszeitraum gut gewählt?
    • Hattet ihr überlegt, einen Artikel einzureichen(, es aber nicht getan)?
      • Warum nicht?

    Habe das Magazin jedes Mal angeschaut und kurzweilige Texte, Interviews und Memes gelesen. Interviews, wie am Anfang, wo random alle möglichen Teilnehmenden was beigetragen haben, fand ich unterhaltsamer als die längeren mit nur 1-2 Personen. Ist wohl einfacher zu organisieren, aber mich sprechen kurze Meinungsäußerungen von vielen Personen eher an. Zumal manche Interviews dann auch etwas den roten Faden verloren haben und somit mich lol Anderen gefällt das womöglich, also geht das klar. Ansonsten habe ich nichts zu beanstanden. Umfragen waren super, Aufmachung richtig süß und toll, dass sich da Mühe gemacht wurde auch sowas wie ein Maskottchen zu machen.


    Abseits der gestellten Fragen:


    Die Anfängerfreundlichkeit der ungesagten Regeln

    Ich finde die Fanwork-Disziplinen wurden recht intransparent geleitet, was daran liegt, dass sie trotz allem nicht auf Anfänger ausgelegt sind, sondern an die Bereichs-Internen Wettbewerbe angelehnt. Ich werde das anhand eines Beispiels erläutern, aber vorher möchte ich ganz fest betonen, dass ich hier niemandem Vorwürfe mache. Weder der Organisation, noch den Teilnehmenden, deren Abgaben als Beispiel dienen. Solche Dinge fallen oft im Nachhinein auf bzw. nicht mal jedem, je nachdem, wie tief man im Thema ist.


    In Spriting existiert eine Abgabe (21), die viele Sprites mit vielen unterschiedlichen Gegensätzen darstellt. Die Sprites sind auch verschiedene Spriting-Arten (sowas wie Fusionen, selbst gemacht, dann Retro-Zeug etc.). In den Regeln stand, dass mehrere Gegensätze und mehrere Sprites erlaubt sind. Ich verstehe darunter, dass man mehrere Sprites machen kann, wenn das Werk es verlangt. Sowas wie eine Entwicklungsreihe oder wenn es eine thematische Verbindung gibt (z.B. die Fusionen der Evoli-Entwicklungen). Unter "mehrere Gegensätze" verstehe ich auch eher, dass es in Ordnung ist, wenn man Gegensätze kombiniert, z.B. hat meine Maske Feuer/Wasser gehabt, aber eben auch einen Gemütszustand. Es wäre ja auch wirklich einschränkend, wenn das nicht erlaubt wäre. Was ich nicht darunter verstehe ist, dass man völlig unabhängige Sprites einfach auf einen gemeinsamen Hintergrund packt und abgibt. Das sind für mich mehrere Abgaben.

    Die Gewinner-Map hatte zusätzliche Regionen der Safari-Zone, die theoretisch in die Map einsetzbar wären + auch noch einzelne Items, die man nutzen könnte. Nochmal: Grandiose Idee, aber das nicht mein Punkt, bitte beachten lol - aber ich kenne das maximal so, dass man einen vorhandenen(!) Ort auf der Map zusätzlich größer macht, weil die Map halt so groß ist, dass Details nicht immer möglich sind. Ich kenne es aber nicht so, dass man den Inhalt der Map auswechseln kann. Auch das geht für mich schon Richtung "mehrere Abgaben".


    Nichts davon möchte ich verbieten, aber ich finde es wichtig, dass solche nicht typischen Dinge (und in anderen Fanwork-Bereichen ist das nicht typisch) viel klarer in den Regeln stehen. Letztendlich frage ich mich nämlich, ob ich bei Fanfiction eine Geschichte mit vier Alternativen Enden hätte einreichen dürfen? Oder fünf Fabelgeschichten, solang ich in der Wortgrenze bleibe? Oder bei Fanart dann eben vier verschiedene Habitate/Bilder, solang die nochmal extra auf einen gemeinsamen Hintergrund drauf gepackt werden. Analog ging das ja in Mapping und Spriting. Wobei ich mehrere Motive, die keinen roten Faden verfolgen, problematisch für den Vote finde (das trifft jetzt eher auf die Spriting-Abgabe zu, weil Mapping war ja dennoch einheitlich, auch die Extras). Stemme mich zwar nicht dagegen, aber ich finde es nicht empfehlenswert. In den Bereichen war ich Anfänger, da ist mir das im Nachhinein halt extrem aufgefallen. Aber anscheinend muss man auch in anderen Bereichen aufpassen; z.B. eben in Fanart nochmal genauer darauf eingehen, was genutzt werden darf, da auch hier jemand Naturmaterialien einbauen wollte und leider dann abgelehnt wurde. Letzteres ginge ja eher Richtung KuH, aber das ist bereichsfremden Mitgliedern nicht immer klar (seien wir mal ehrlich, als KuH gegründet wurde, musste ich mit Fanart auch einiges klären, weil die Grenzen nicht für alle gleich waren). Insgesamt muss hier wohl nochmal genauer reflektiert werden, wie genau man das für Anfänger erklärt und wenn man im Laufe der Aktion merkt, da ist eine "nicht so typische" Abgabe reingekommen, dass man das einfach für alle erwähnt "btw. Leute, sowas ginge auch". Also insgesamt flexibler ist.


    Der andere Punkt hat mich etwas hart getroffen, weil ich Unmenge an Zeit reingesteckt habe: Spriting. Es tut mir Leid, aber die verlinkten Guides waren nicht hilfreich. Ich habe während des Votings nochmal tiefer recherchiert und das erste Mal wirklich verstanden, was die Motivation dieser Kunstrichtung ist. Habe so Entstehungsgeschichten mit Retro-Gams gelesen und wie eben die Herausforderung darin liegt, dass man mit Farben, eventuell Größen etc. eingeschränkt ist. Finde ich auch echt toll, aber das war nichts, was für mich in den Guides rübergekommen ist. Da ich auch gehört habe, dass andere mit GFX Probleme hatten, komme ich zum Schluss, dass eine kleine Geschichte zu den Disziplinen wohl nicht schadet und im Info-Thema immer stehen sollte. Man möchte ja Anfänger auch locken und die brauchen erstmal wohl die Basis, um zu erfassen, was das überhaupt für eine Disziplin ist. Außerdem kann das auch für die Profis eine kleine Erinnerung sein, dass man eigene Gewohnheiten nochmal reflektiert oder in den Kommentaren etwas präziser ausdrückt, was man meint. Jeder hat halt einen gemeinsamen Startpunkt. Ich finde, diese Arbeit sollte reingesteckt werden, nicht einfach nur Guides verlinken, die nicht darauf ausgelegt sind, wen zu informieren, der sich komplett neu in einen Wettbewerb stürzt.


    Extra Informationen bei Fanwork

    Es wird Zeit, dass man in anderen Fanwork-Disziplinen erlaubt, dass man was dazu schreibt und Credits gibt. Gerade beim Häuserkampf, wo viele Anfänger sind, die nicht für alles einen Blick haben.

    • Fotografie kann Informationen beinhalten wie Bearbeitungsgrad und Zeitpunkt der Aufnahme
    • GFX braucht dringend Credits, damit man besser beurteilen kann, was Fremdarbeit und Eigenaufwand sind. Dabei muss nicht unbedingt der "Hersteller" genannt werden (nicht immer möglich), sondern zumindest angegeben, was genutzt wurde.
    • Spriting eventuell sowas wie die verwendeten Pokémon oder was halt bei Spriting möglich ist - kenne mich nicht aus
    • Fanart die verwendeten Materialien, eventuell auch Vorgehensweise oder Techniken
    • Alle Disziplinen sollten Fandoms angeben, wenn es Referenzen zu diesen gibt
    • Kleiner Text, wenn man noch was sagen möchte

    Abgesehen von Credits und Fandoms darf der Rest natürlich freiwillig sein. Wer nicht will, der will halt nicht. Aber Fremdeinflüsse sollten definitiv festgehalten werden.


    Rechte für die Teamleitung

    Ich habe tatsächlich nicht verstanden, wozu der Häuser-Vorstand gut sein sollte, weil andre hat sich hervorragend gut um Deadline-Erinnerungen gekümmert und Alexandra und ich vielleicht maximal mal bei Fanwork. Und wir haben Themen erstellt. Aber dafür muss ich kein Häuservorstand sein, um Brainstorming zu betreiben/starten. Was mir gefehlt hat, waren Rechte im Unterforum. Themen pinnen/entpinnen, anpassen, wenn sie nicht von mir waren etc. Letztendlich fand ich das Unterforum irgendwann nicht mal wirklich brauchbar. Achja, passt nicht ganz zum Punkt, aber möchte nicht extra erwähnen: Schmeißt die allgemeinen gepinnten Themen RAUS aus den Unterforen. Kein Mensch braucht die nach der ersten Woche noch drin, weil die im Oberforum eh schon gut erreichbar sind. Die waren absolut störend, haben wichtige Themen runtergedrückt und irritierten, weil man zwei mal hinschauen musste, ob man im richtigen Forum ist. Das einzig praktische wäre dieser Beitrag hier RE: Willkommen im Olympiaschloss, aber weil vorher ein Startpost mit ein Haufen Text kam, den man nach einmal Lesen nie wieder anschaut, habe ich auch das nie als Wegweiser genutzt. Gepinnte Themen sollten immer sparsam verwendet werden, wo es geht. Hier war das leider nicht der Fall und hat das Unterforum für mich als Organisations-Freak unattraktiv gemacht.


    Organisator oder Teamleitung?

    Also ich kenne euch, weswegen ich keine Hemmungen hatte jeden anzuschreiben, den ich gerade als richtig empfand. Aber wenn ich ehrlich bin, fand ich es unangenehm, dass sich die Orgas plötzlich mit den Häuserwappen oder -pokémon geschmückt haben. Aus Erfahrung weiß ich, dass mich sowas als Neuling/jemand, der wenig mit euch zu tun hat, abschrecken würde (bzw. würde ich denken, dass ich euch nichts fragen kann) und bei negativen Entscheidungen kann es potentiell einen faden Beigeschmack haben. Verstehe nicht, wieso das nötig war, dass man als Orga ein bestimmtes Team auf diese Weise "unterstützt". Ist mir wirklich jedes einzelne Mal negativ aufgefallen, wenn ihr ein Thema gestartet oder einen offiziellen Beitrag geschrieben habt. Man muss sich halt schon entscheiden, ob man wirklich "nur" die Organisation ist oder lieber Teil der Teams, um am Teamfeeling teilzuhaben. Es ist kein schwerwiegender Punkt, ja, aber es ist halt einer, der sich so unglaublich einfach vermeiden lässt und eigentlich selbstverständlich sein sollte.


    Kategorisierung bei Votes

    Ich verstehe den Gedanken, dass man Habitate und Elemente vorgegeben hat (wobei ich das etwas einschränken fand, vor allem sowas wie Wind lol). Hier kann man sich streiten, ob das jetzt anfängerfreundlich ist oder nicht. Aber mir ist das nicht ganz so wichtig und ich denke, beide Seiten haben Argumente für sich. Was ich allerdings nicht verstehe ist, wieso man die Abgaben bei den Votes tatsächlich in Gruppen eingeteilt hat. Die Angabe, was für ein Habitat/Element ist schon richtig, aber wieso nicht zufällig anreihen? Gruppierungen machen Sinn, wenn genug Abgaben überall sind und es sich gleichmäßig aufteilt, aber so können Vor- und Nachteile entstehen, wenn eine Kategorie irgendwie so 2-4 Abgaben hat und viel direkter verglichen wird. Ich war sowohl bei Foto als auch Fanart in den wenig vertretenen Gruppen und fand das sehr unangenehm. Sehe hier auch keinen Vorteil für die Gruppierung, weil wer danach voten möchte, kann das ja eh.


    Allgemein würde ich aber überlegen, ob man solche Vorgaben nicht sein lässt und nur als Beispiele aufführt, aber Abweichungen erlaubt. So empfand ich den Fokus "auf nur ein Element" bei Foto und den Verbot, von den vorgegebenen Habitaten abzuweichen in Fanart, eher anfängerunfreundlich. Sie sind eventuell eine gute Hilfe, deswegen fand ich den Gedanken super, dass man das hinschreibt und erwähnt, wie man das Thema umsetzen könnte. Aber dass man nicht abweichen konnte, war dann wieder weniger gut und hat sich auch von anderen Fanwork-Disziplinen unterschieden, wo man irgendwie wieder alles durfte. Es kann halt vielseitiger und kreativer werden und bei den Votes zu weniger Frust führen, wenn man etwas freier in seinen Angaben sein kann.


    Dauer der offenen Aktionen

    Extra Liebe geht raus für Audio und Video. Obwohl es aufwändig ist, war es so entspannend, weil es einen einfach komplett durchbegleitet hat und man jederzeit eine Idee umsetzen konnte ohne Zeitdruck. Vielen Dank dafür. Gerade bei AuV empfinde ich das als ideal, weil es manchmal doch ewig Vorbereitungszeit braucht. Hätte grundsätzlich nichts dagegen, wenn alle offenen Aktionen dauerhaft laufen und die Teilnehmenden sich flexibler einteilen können, wann sie dafür Zeit investieren. Das hebelt dann auch meine Kritik mit "PnP und RPG zu nah beieinander als textlastige Aktionen" aus. Denke, dann sind auch unterschiedliche Punkte nicht so ärgerlich, weil man eben die ganze Zeit ohne Druck entscheiden kann, welcher Aufgabe man sich widmet.


    Dauer der Votes

    Keine Ahnung, ob das zeitlich möglich ist, aber drei Wochen wären mir bei allen Votes lieber und nicht alle Deadlines an einem Tag. Muss nicht mal eine Woche später sein, aber alleine schon 1-2 Tage Unterschied würden oft entlasten. Also mich zumindest.


    Bänder und Medaillen

    Für die Zukunft wünsche ich mir, dass man sich an die Typen des Bereiches hält und nicht selber einschränkt, was es für Bänder gibt. GFX macht mich als Ex-Mod einfach noch immer so traurig. Fanwork-Treff erlaubt es, dass man sich das aussucht und wenn man sich nicht aus Gründen an den ursprünglichen Typen halten möchte, dann soll eben die Vorgehensweise des aktuellen Bereichs beibehalten werden. Alternativ kann man ja mit Fanwork absprechen, ob nicht einfach sämtliche Fanwork-Typen zur Verfügung stehen sollten, da es ja ein seltenes Event ist und so vielleicht mehr lockt. Aber das sollte halt mit den Bereichen geklärt werden.


    Ansonsten fand ich es gut, dass die Medaillen sich größtenteils an die Bereichs-Vorgaben hielten und nur dort, wo es Sinn machte, abwichen. So ist halt die Teilnahme an einem Turnier eh schon beschränkt, weil man nach einem mal rausflog und gleichzeitig hat man genug Zeit investiert, um sich ohne Sieg die Medaille zu verdienen (Medaillen sind sowieso Aktivitäts-Entlohnungen, keine Sieg-Entlohnungen). Davon abgesehen kann man hier immer davon ausgehen, dass die Teilnehmenden sich Mühe geben für ihr Team und keine Kämpfe halbherzig angehen. Danke somit für diese Möglichkeit speziell.


    Die Votes

    Das geht nicht an die Orga, sondern die Allgemeinheit: Unterm Strich empfand ich die Laien-Votes als hilfreicher als die Profi-Votes. Sache ist die, dass die Profis immer so tief in ihrem Fachgebiet stecken, dass sie oft Dinge ansprechen, die vielleicht stimmen, aber dem Anfänger zu weit gehen oder eventuell nicht interessieren. Laien erzählen dir hingegen oft Auffälligkeiten in der Wahrnehmung, was super interessant ist, weil man so ein Gefühl dafür bekommt, wie das eigene Werk wirkt. Man kann z.B. technisch nicht so gut gearbeitet haben, aber es gefällt am Ende den Leuten trotzdem. Das ist etwas, dass ich persönlich viel spannender finde. Sicher haben Laien dann auch manchmal Ansagen, wo man sich denkt, dass das ja gar nicht umsetzbar ist. Und Profis können genauso gut Wahrnehmung und praktische Tipps geben. Allgemein war es für mich dann aber in den digitalen Disziplinen wie GFX, Mapping und Spriting wirklich auffällig, dass Profi-Feedback an meiner Realität vorbeiging. Das ändert nichts daran, dass es wahrscheinlich sehr gutes Feedback war lol Möchte aber an die Leute, die jeden Beitrag mit "Ich weiß nichts, bitte steinigt mich nicht" starten, weitergeben, dass eure Votes auch toll waren und man für sich was daraus ziehen kann.


    Gleichzeitig Buh-Rufe an jeden, der anfängt gezielt einzelne Teilnehmende für Votes zu kritisieren. Natürlich ärgert man sich und kann sich auch öffentlich Luft machen und ansprechen, welche Art von Kriterien/Bewertungen man nicht gut findet. Aber ich finde es unmöglich, wenn man - vor allem während des Votes - einzelne Zitate/Personen rausfischt und sie zur Rede stellt. Das ist so abschreckend. Diese Großaktionen leben davon, dass irgendwelche Laien, die nichts mit den typischen Bewertungen der Bereiche am Hut haben, ihre Meinung dalassen und neue Herausforderungen bieten. Ich weiß aus Gesprächen, dass diese Aktionen mit "hey du, wieso votest du so" Personen verschreckt haben - auch ich habe mich oft genug unwohl mit meinen Votes deswegen gefühlt. Ich bin den Blödsinn nur so gewohnt, dass ich mir immer denke "solang ich höflich bin, kann mir keiner was. Ich behaupte ja nicht, dass ich objektiv recht habe". Aber das ist auch jahrelange Aktivität in Fanwork, die mir diese Sicherheit gibt. Häuserkampf beinhaltet viele Menschen, die dieses Selbstvertrauen nicht haben.


    Anmaßende Sonderwünsche

    Ich fand die Häuser-Tafel toll, aber die Aufzählungen so nichtsaussagend, weil nicht bei jeder Person das Haus dabeistand :x Steinigt mich nicht dafür, wenn ich anrege, dass man überall bei Punkteangaben (und Turnieren) auch das Haus dabei stehen haben sollte.


    So, ich glaube, das waren die relevanten Punkte.


    Feedback zur Organisation

    Ich wollte das nicht so untergehen lassen zwischen dem anderen Feedback. Wichtig ist, alles, das ich kritisiere war eventuell etwas, dass mich wenig bis sehr verärgert oder beschäftigt hat, ich aber nicht als böse Intention sehe oder "Versagen". Viel mehr empfinde ich so Großaktionen als Lernprozess, wo vieles erst mit der Zeit bewusst wird und manches erst danach überhaupt umsetzbar ist. Insgesamt empfand ich die Organisation als sehr strukturiert, bei der Vielseitigkeit der Aktionen als sehr gut durchgeplant und euch selber als flexibel. Das Chatquiz ist da ein hervorragendes Beispiel, wo einfach sehr schnell eine Lösung gefunden wurde, obwohl es für euch so viel mehr Zeitaufwand war. Aber auch Dinge wie die Verlängerung einer Deadline bleiben positiv hängen. Ich empfand euch auch als sehr kommunikativ; ihr habt nicht einfach nur euer Ding durchgezogen, sondern gehorcht, was die Teilnehmenden im Prozess zu sagen haben. Man kann es bekanntlich nicht jedem Recht machen, aber man kann jedem zuhören und das wurde in meinen Augen erreicht. Am meisten hatte ich natürlich mit andre zu tun und da wurde mir das sichere Gefühl vermittelt, dass man ständig reflektiert und sich auch zum nächsten Mal Gedanken macht. Gleichzeitig hat man halt nicht gleich jeden Wunsch erfüllt, sondern sich eben an Pläne und Entscheidungen gehalten.

    Informationen wurden sehr gut verteilt, auch wenn es hier und da mal Lücken gab, wurden die schnell geschlossen/ausgebessert. Hatte nie das Gefühl, dass ich nicht weiß, was ich tun soll - na gut, einmal vielleicht, als anscheinend noch nicht klar war, wie viele Abgaben pro Person bei offenen Aktionen erlaubt sind. Wurde dann doch nichts mit meinen 50 Charakter-Sheets :^) Für den großen Aufwand, der hinter dem ganzen steckt, war ich mit der Geschwindigkeit insgesamt zufrieden.

    Kleine Fehler tauchten auf, auch bei Regelumsetzungen, aber auch hier gilt für mich, dass eben bei der Anzahl an Dingen, die zu organisieren und umzusetzen waren, das nicht signifikant ist, sondern eine normale Fehlerquote. Votethemen kamen für mich als Teilnehmende natürlich absolut immer viel zu spät, aber aus objektiver Sicht betrachtet, wart ihr echt schnell (ich mein, bei der Menge an Abgaben, die man erstmal einarbeiten muss und nochmal durchgehen …).

    Zu andre direkt kann ich sagen, dass der halt meine Arbeit gemacht hat lol Turniere und diverse Anmeldungen wurden mega pünktlich angemeldet, an Deadlines erinnert und schnell auf Fragen eingegangen. Hausintern empfand ich ihn ansonsten als wirklich angenehm neutral, selbst bei Anmerkungen zu Abgaben waren es einfach nette Aussagen, die aber nicht in den Entstehungsprozess eingriffen.


    Also vielen Dank für die Organisation, es war wirklich angenehm, stressfreier als die BBO und einfach insgesamt inklusiver. Die Ideen, Themen und eure Vorgehensweise empfand ich insgesamt auch als transparent. Riesiges Lob auch dafür, was ihr hier auf die Beine gestellt habt und den Einsatz, den ihr geleistet habt. Nicht nur für den Häuserkampf, da eure Leistungen einfach weit darüber hinaus auf andere Bereiche übergeschwappt sind. Da habt ihr auch einfach was fürs gesamte BisaBoard geleistet.


    .: Cassandra :.

    Ich habe es nicht gezoomt, ich habe es nur verkleinert, weil es so groß war und mir das nicht gefiel. Und auch hier war mir als Anfänger völlig unklar, dass man so genau hinschaut und die sogar unter die Lupe nimmt. Solche Infos habe ich erst durch den Vote erhalten. Deswegen war das für mich nicht mal ein Grdanke, als ich es verkleinerte und dadurch auch bei Feuer die klaren Linien etwas verloren gingen.

    weil ich finde, dass speziell dieses Handling gegen das geht, was die Ästhetik von Pixelart ausmacht

    Das ist auch eine interessante Perspektive, an sowas hätte ich gar nicht gedacht, dass das relevant ist. Habe das immer so gesehen, dass man bei so Werken "zwanghaft", weil es nicht anders geht (oder manch einer nicht kann), auf die Shading-Stile für Spriting zurückgreift. Und das eben in dem Kunstbereich auch akzeptiert ist. Aber wäre durchaus interessant, die eigene Abgabe in dem Stil zu betrachten. Hatte schon bei Feuer überlegt, aber wegen Zeitmangel dann doch nichts gemacht. Eventuell färbe ich das irgendwann mal bei ausreichender Motivation wieder einheitlich im und versuche das echt pixelartig zu machen.

    Auch die schwarzen Tränen deuten auf mehr Make-Up als die Gegenseite, was wiederum leider Klischees entspricht und Richtung Slut-Shaming gehen kann.

    :grin: Hallo Cassandra , ich wollte hierzu nochmal etwas schreiben. Der Kontrast war ja "hell und dunkel". Die dunkle Seite soll nicht mehr Make-up zeigen, auf der anderen Seite sind die Tränen nämlich vom hellblauen Make-up gefärbt (sie sollen also nicht "natürlich farbliche" Tränen sein, siehe Lidstrich=hellblau, links ist er dunkler). Das es trotzdem klischeehaft wirkt, kann gut sein. Es sollte also niemals "slut-shaming" darstellen! :flinch:

    Ich habe tatsächlich die andere Seite nicht als Make-Up-Gefärbte Tränen erkannt und dann hat es so sehr diese Assoziation hervorgerufen, dass die "dunkle" Seite (und dunkel wird ja oft negativ gesehen) viel Make-Up hat, die Helle nicht. Hatte zu keinem Moment den Gedanken, dass di:er Künstler:in diese Aussage treffen wollte. Aber die verwendeten Metaphern haben mich so stark an diese Klischees erinnert, je länger ich mich mit dem Werk beschäftigt hatte. Sorry, falls das vorwurfsvoll rüberkam, war eher als Präsentation meiner Gedanken gemeint.

    Uff, anstrengendes Voting :x


    Vorgehensweise

    Alle Linien, auch die "Schattierungen" sind tatsächlich eigenhändig gepixelt. Was ich dann beim Wasser gemacht habe, war es, teilweise mit einem 3x3 Pinsel zu füllen und dann mit dem Verschmieren-Tool gearbeitet, um die weichen Wassereffekte zu erzielen. Das habe ich auch mit den Augen gemacht (die sind ja im Original innen leicht grau), sowie mit der Maskenverzierung in der Mitte. Ich habe vorher recherchiert, ob das auch geht und das Internet hat mir gesagt, ja - es gibt zwar zwei Lager, nämlich eines, dass sagt, es muss wirklich Retro-Game-mäßig Pixel für Pixel gesetzt werden (das ist wohl auch, was hier unter den Spritern gilt), und eines, dass die Nutzung erweiterter Tools ebenfalls erlaubt, sofern es nicht komplett automatisch ist, sondern man noch Handarbeit leistet (und wahrscheinlich etwas in Fanart übergeht). Dass im BB ersteres streng gilt, ist für mich durch die verlinkten Guides nicht hervorgekommen. Habe im Nachhinein auch noch das Wörterbuch im Bereich angeschaut und lediglich da steht das mit dem "Pixel für Pixel" tatsächlich. Also tut mir Leid, dass hier für die Spriting/Pixelart-nahen Mitglieder das komplett am Sinn der Sache vorbeigeht. Da habe ich mir wohl zu viel vorgenommen und verbleibe wohl nächstes Mal eher bei Pokémonsprites :x


    Motiv

    Witziger Kommentar war für mich immer, wenn Leute angemerkt haben, dass sie hier eher den Gegensatz Wasser-Feuer erkennen. Ich hatte dann immer richtige Flashbacks zur Serie Full House und Michelles "Duh"

    Ist keinesfalls böse gemeint, aber ich fand das einfach so witzig, weil es natürlich auch Feuer-Wasser ist, aber das war halt der offensichtliche Gegensatz, den eh jeder erkennt, weswegen ich den weniger offensichtlichen angegeben habe. Ich ging auch davon aus, dass man nur einen "Hauptgegensatz" angeben soll, der Rest ergibt sich dann. Es ist nämlich noch ein Gegensatz in meinem Bild versteckt, nämlich "hoch" und "runter". Das Wasser und Feuer sind bewusst nicht in alle Richtungen gesetzt, was ja auch möglich gewesen wäre, sondern das Feuer züngelt mehrheitlich nach oben, während das Wasser nach unten fließt.


    Zum Thema "Wasser als Resignation", weil es auch hier welche gab, die das anders assoziieren. Erstmal: Eure Assoziation geht natürlich absolut klar. Ich widerspreche ihr nicht, kann sie nachvollziehen. Ich möchte hier lediglich meine Gedanken zu dem Thema bzw. der Verbindung erklären. Eis (weil das als Alternative genannt wurde) assoziiere ich zu positiv, um das tatsächlich hier als Gegensatz zu nutzen. Ich habe einfach zum Winter, zur Kälte und Schnee und Eis eine viel zu positive Bindung und sehe hier mehr Schönheit, vielleicht etwas Arroganz, aber sonst Reinheit, natürliche Kreativität und Vielfalt.

    Der erste Gedanke war eigentlich, dass ich Motivation vs. Depression wähle. Aber letzteres war mir als Zustand zu komplex, um es direkt als Gegensatz zu nehmen und das Thema allgemein zu schwierig, um das bei so einem Wettbewerb als Motiv zu instrumentalisieren. Also habe ich etwas rausgepickt, was für mich mit eigenen depressiven Zuständen zusammenhängt, gleichzeitig ein klarer Gegensatz zu meiner Motivation ist. Und das ist eben Resignation. Warum Wasser? Weil für mich Resignation nicht Starre bedeutet, kein Stillstand. Resignation bedeutet für mich, dass ich mich schwer tue, die Handlungen - im Gegenteil zur Motivation - zielgerichtet und entschlossen anzugehen. Oder gar zu Ende zu führen. Es ist die Umgebung dumpf wahrzunehmen, als ob der Schall sich in Wasser verliert, während man beim Feuer jedes Knistern hört und die Sinne scharf sind. Resignation ist für mich, als ob ich mich durch Wasser bewegen muss, während Motivation schnell wie Feuerzüngeln ist. Wenn eine Nachricht am Handy kommt, dann liege ich nicht starr da, sondern nehme das Handy und lese die Nachricht und will antworten, aber alles geht langsam und kurz vorm Abschicken der Antwort lasse ich es meist bleiben. Oder ich nehme mir vor, spazieren zu gehen, ziehe mich um, mach mich fertig, aber bleibe vor der Tür dann doch stehen und lege die Hand mehrmals auf den Henkel, aber lass es am Ende doch bleiben. Resignation ist, wenn alle um dich rum auf Land zum Ziel laufen und du durch Wasser musst und mit jedem Schritt mehr vergisst, warum du überhaupt läufst, da alles und jeder unerreichbar scheint. Deswegen züngelt das Feuer eher hoch, während das Wasser fällt.


    Bin persönlich sehr zufrieden mit dem Werk und hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich die Idee tatsächlich so umsetzen kann. Mit dem Voting habe ich jetzt zumindest mehr von unserer Spriting-Community kennen gelernt und weiß, worauf ich bei Wettbewerben zu achten habe und nach welche Richtlinien man sich zu richten hat, wenn man nicht auf die Schnauze fallen möchte lol Danke für die Kommentare und Eindrücke ^__^


    .: Cassandra :.

    Aber ich bin so müde x__x Drabble incoming - Inspiration waren die Pokédex-Einträge und ein paar Eigenschaften vom Sternzeichen selber. Natürlich war der Mond wichtig, weil Schutzplanet und sowas hat für mich als Sailormoon-Fan nochmal extra Bedeutung :D


    Robust

    Wenn der Mond aufgeht und sein Licht die Welt in ein zartes Silber spült, findest du mich in Mitte des dunkelsten Flecks. Dort, wo die Schatten sich verstecken, an den Orten, die selbst der Mond übersieht und andere Lebewesen meiden. Nachdem der Mensch mich meiner Heimat entrissen hat und als Spielzeug überdrüssig wurde, habe ich, Krebscorps, für mich eine Nische gefunden. Ich bin mein eigenes Licht, ich habe den Willen, es zu bleiben. Ich vergehe nicht, ich heile mit jeder Wunde. Niemand sonst schnappt und hält sein eigenes Glück so fest und erlaubt, jedem Ort zur Heimat zu werden.


    .: Cassandra :.

    Im Sommer 2019 (wisst ihr noch, damals, als alles anders war lol) habe ich auf dem Flohmarkt unserer Stadt ein paar Sachen verkauft, unter anderem Bücher. Unser Bürgermeister war da auch unterwegs und wir kamen ins Gespräch, eben auch über die Bücher und dann dazu, dass ich die auch lieber spenden würde, aber die städtische Bücherei nimmt keine mehr an (Platzmangel). Und ich schlug halt vor, dass eine Leseecke in der Stadt (also diese kleinen Häuschen/Haltestellen, wo man einfach so beim Spazieren ein Buch lesen kann oder mitnehmen) sich voll gut in unserer Stadt machen würde. Habe ihm dann auf Wunsch nochmal per Mail Bilder von sowas zugeschickt. Und nun fast zwei Jahre später steht nun tatsächlich ein hübscher Glas-Pavillon mit Büchern am Marktplatz ^__^ Das ist so richtig cool, dass die Stadt das jetzt echt gemacht hat und auch noch so ordentlich an einem echt belebten Ort mit Bushaltestelle und Café.


    Ich bin auch echt dankbar für die Kreativität, mit der andere Menschen einen echt inspirieren können. Einer meiner Coachees bei der Arbeit ist da einfach so unglaublich kreativ und handwerklich begabt, dass der dauernd aus alten Sachen irgendwas nützliches baut. Vor allem an seinem Fahrrad macht er echt viel und individualisiert das mit richtig praktischen Sachen. Als ich letztes Mal zum Coaching da war, hat er mir wieder was neues gezeigt, was ich so unglaublich stylisch finde, dass ich gefragt habe, ob ich ein Photo davon machen und zeigen darf. Ihm ist nämlich seine Scheibe bei der Kurbelgarnitur (keine Ahnung wie genau das heißt) - gerade gegoogelt, das Ding heißt "Kettenblatt", was ist das bitte für ein toller Name - kaputt gegangen und dann hat er einfach die Scheibe einer alten Uhr verwendet. Schaut mal wie unglaublich toll das aussieht:


    Okay, alle guten Dinge sind drei, also noch was: Ich bin dankbar, dass :: Nadeshiko :: so glücklich ist. Das erhellt einen innerlich jedes Mal, wenn man deine Beiträge liest ♥


    .: Cassandra :.

    Natur, die sogar noch mit einer Kamera mit Film geknipst wurde lol Eine kleine Landschaft in Kasachstan ^__^


    Ich wünsche mir mal das Gegenteil oder so. Irgendein Gerät zu Hause.

    Hey Rusalka ^__^


    Yay, so schnell Gedanken zu dieser recht spontanen Idee. Ich pack die mal in Spoiler, falls wer weiter Eindrücke selber sammeln möchte.

    .: Cassandra :.

    Zeit der Aufklärung!

    • Natürlich sind auf meiner Map Driftlon lol
    • Das Folipurba wurde nur für Evo Lee eingebaut
    • Die Bidiza wurden als Referenz zu Sweet Reptain und ihrer Fanart-Abgabe eingebaut
    • Das Krabby war für Jadama
    • Das Felino für TimWolla . Es lacht das Karpador aus.
    • Das kreative Versteck von Parasek entstand durch burst
    • Das Enton wurde für Akatsuki gesetzt
    • Alle Bisasam ebenfalls
    • Das verpeilte Karpador für Jiang
    • Libelldra wurde mit Gedanken an Explorerkid John genommen
    • Ein Plinfa kommt nicht vor, weil andre Plinfa nicht mag
    • Ja, das Taubsi sitzt auf Tauboga lol
    • Das Hippo-Pokémon wurde für Mandelev eingesetzt
    • Das Pokémon, dessen Namen ich immer vergesse, weil es für mich Frechdachs heißt, ist für Frechdachs
    • Die Wablu-Familie ist für blueberry und Moxie
    • Das Hydropi ist für das Internet
    • Waumpel ist für Cloudstripe , der Party-Hut ist unterm Tannenbaum stecken geblieben, sorry
    • Es tut mir Leid, dass das Wasser dunkel ist, aber ich mappe nicht und hatte Schwierigkeiten das richtige mit Felsen zu finden, weswegen ich dann das genommen habe. Als ich Tage später Felsen mit hellem Wasser entdeckte, war ich nervlich nicht bereit, den gesamten Fluss wieder umzuarbeiten :x
    • Die zwei Griffel, die man von der Seite sieht, wollen sich prügeln und die anderen beiden feuern sie an.
    • Gehweiher, Snubbull, Absol, Driftlon und die Geister waren meine persönliche Belohnung. Allgemein liebe ich eben die ganzen Pokémon an solche Maps, auch wenn andere die weniger beachten. Aber ich brauche einfach das Leben in einer Map und Pokémon sind für mich ideal, um die Natur zu unterstreichen. Ich fand auch Abgaben, wo auf den Häuserkampf verwiesen wurde, deswegen auch super süß ♥
    • Ponita und Gallopa stecken gleich das trockene Gras in Brand

    Ansonsten vielen Dank für die Kommentare ^__^ Ich mappe irgendwie alle paar Jahre mal für eine Großaktion, wenn es sonst keiner im Team tut lol (das ist meine dritte oder vierte Map überhaupt), da ist es irgendwie schön, wenn man langsam ein Blick dafür hat. Auch wenn ich sagen muss, dass die Einarbeitung ins Programm und der Durchblick, um zu sehen, was es für Tile-Sets gibt, womit man was machen kann etc. super anstrengend ist. Großen Respekt an jeden, der wirklich erst für den Häuserkampf angefangen hat. Danke geht hier auch an Trikeyyy, der sich die Zeit nahm und mir nochmal die ersten Schritte in Tiled erklärte, weil ich da zu doof war :x


    .: Cassandra :.

    Abgabe (1) - 9,0/10

    Abgabe (2) - 8,0/10

    Abgabe (3) - 7,0/10

    Abgabe (4) - 7,5/10

    Abgabe (5) - 7,5/10

    Abgabe (6) - 7,0/10

    Abgabe (7) - 8,5/10

    Abgabe (8) - 6,5/10


    Keine Luft mehr für Begründungen (Häuserkampf macht mich fertig), aber ich bin so positiv überrascht von allen Abgaben. Der Fokus, die Motive und alle so unterschiedlich. Abgabe 1 ist richtig originell mal, lol. Hühner können halt furchteinflößend sein, wenn man sie nur lang genug anstarrt. Abgabe 2 hat einen tollen Vogel, gute Perspektive und die Federn sind halt alle so hübsch ausgespreizt. Die dritte Abgabe finde ich von der Umgebung etwas zu alltäglich, aber du meine Güte, der Blick. Wenn ich wirklich nach "Quietsch-Grad" bewertet hätte, wäre das mein höchstes Quietschen gewesen. Abgabe 4 musste ich googeln, aber erkenne das tatsächlich als Otter-Baby und das ist so besonders und auch der eingefangene Moment (+Titel) ♥ Der Maikäfer ist so toll detailliert, auch wenn der Hintergrund leicht ablenkt. Sechste Abgabe hat eine tolle Metapher mit dem Titel und auch sonst gefallen mir der gewählte Bildausschnitt und die Details. Abgabe sieben wird Aka glücklich machen und verdient dadurch schon Punkte. Aber im Ernst, die eingefangene Szene ist so gut. Hintergrund auch sehr schön. Bei der letzten Abgabe ist das eine Insekt zwar im Fokus, aber Blume und unfokussiertes Insekt fallen auch sehr auf. Trotzdem finde ich es toll, woran man sich getraut hat, da das echt kein einfaches Motiv ist. Hintergrund wurde hier super gemacht.


    Nein, das ist keine richtige Begründung, weil es eher "leicht kommentiert" ist mit dem, was mir spontan so kam. Danke für die hübschen Abgaben und an maaax. für die Motivation zum Voten.


    .: Cassandra :.

    Ich habe mir vor kurzem Mal wieder ein neues Buch geholt, auch wenn viele Ungelesene noch auf mich warten. Aber das hat mich dann doch interessiert, da es sich um eine etwas lockere Herangehensweise an Sprachen dreht:


    "Die seltsamsten Sprachen der Welt - Von Klicklauten und hundert Arten, ich zu sagen" von Harald Haarmann. Ich muss sagen, der Titel hat mich erstmal leicht getriggert, weil ich mir dachte, dass es inhaltlich wertend sein könnte. Habe dann aber paar Interviews dazu gehört und feststellen müssen, dass der Titel zwar locken soll und der leicht wertende Ton das Ganze zugänglicher für Sprach-Muffel gestalten sollte. Die Inhalte sind aber tatsächlich nicht wertend. Das Buch ist leichte Kost, man kann hier keine wissenschaftliche Abhandlung erwarten, ist aber zumindest gut recherchiert (Ich lege meine Hand aber nicht für Details ins Feuer). Was das Buch definitiv macht ist, aufzuzeigen, wie unterschiedlich Kommunikation ablaufen kann und wie enorm die Kultur und Welteinstellungen Einfluss darauf nehmen und eben das Denken beeinflussen können. Außerdem ein super erster Blick über den Tellerrand, wo auch vertraute Sprachen von einer anderen Perspektive beleuchtet werden. Selbst Deutsch.


    Habe tatsächlich einiges neues gelesen, was mir vorher nicht bekannt war und hatte an der lockeren Art, wie der Autor erzählt, auch durchaus Spaß. Die Herangehensweisen sind sehr unterschiedlich und mal geht es um einzelne Wörter, mal um Grammatik und Satzstellung, dann um Laute und dann um irgendwelche Akzente und Betonungen. Das führt einem auch recht schnell vor Augen, was für ein faszinierendes, komplexes Gebilde die Sprache eigentlich ist. Wer ein wenig Spaß an Wörtern und Sprache hat, der wird sicherlich wie ich auch Spaß an dem Buch haben können ^__^ Kann das aber auch allen empfehlen, die das Thema sonst zu trocken finden, weil es eben interessante Beispiele präsentiert und vom Text her leicht zu folgen ist.

    Haus: Terrakium Terrakium

    Abgabe 1 - 10,0/10

    Abgabe 2 - 7,0/10

    Abgabe 3 - 7,0/10

    Abgabe 4 - 9,5/10

    Abgabe 5 - 8,0/10

    Abgabe 6 - 9,0/10

    Abgabe 7 - 6,5/10

    Abgabe 8 - 6,0/10

    Abgabe 9 - 7,5/10

    Abgabe 10 - 5,0/10

    Abgabe 11 - 7,0/10

    Abgabe 12 - 8,0/10

    Abgabe 13 - 8,5/10

    Abgabe 14 - 8,0/10

    Abgabe 15 - 10,0/10

    Abgabe 16 - 6,5/10

    Abgabe 17 - 8,5/10

    Abgabe 18 - 7,0/10

    Abgabe 19 - 6,5/10

    Abgabe 20 - 5,0/10

    Abgabe 21 - 6,5/10

    Abgabe 22 - 9,0/10

    Abgabe 23 - 8,5/10


    Kriterien:

    • Ideen + Umsetzung - Wie interessant bzw. kreativ wurde die Idee umgesetzt? Hier gibt es Punkte für eine solide Darstellung der Gegensätze, aber auch Extrapunkte, wenn diese besonders kreativ oder interessanter dargestellt werden.
    • Detailarbeit - Ich bin hier auch Laie, beurteile so gut es geht, wie sauber mir die Arbeit scheint. Übergänge, Linien, Farbgestaltung etc.
    • Subjektives Empfinden fließt hier auch stärker ein, da ich Spriting kaum an was anderem festmachen kann.

    Wieder wie bei Mapping ohne genaue Punkte, wobei ich ungefähr ein Gleichgewicht zwischen den ersten beiden Kriterien halte und mehr ins letzte einfließen lasse.

    Achja, eine dennoch nicht zu unterschätzende Hürde bei der Digitalisierung des eigenen Impfpasses: Das Geschmiere der Ärzte von vor 20 Jahren aufwärts entziffern.

    Und richtig witzig wird es, wenn man die ersten Jahre seines Lebens im Ausland geimpft wurde. Nicht mal die Ärzte blicken da immer durch lol

    Hattest du etwa schon direkt nach der Impfung Schmerzen? Normalerweise kommen die ja erst viel später. ^^"

    Den schweren Arm hatte ich auch fast sofort nach beiden Impfungen. Also schon bei der Heimfahrt, so 30-60 Minuten drauf. Beim ersten Mal extremer, beim zweiten Mal eher leicht. Andere Symptome, die hatte ich zumindest beim zweiten Mal, kamen viel später (nächster Tag) und das wurde so auch angekündigt von der Ärztin. Denke mal, er meint dann die Schmerzen am Arm?


    Andere Nebenwirkungen, die sofort auftreten, sollten dann gegebenenfalls lieber gemeldet werden. Für den Fall der Fälle und weil man damit der Statistik wohl auch was Gutes tut.

    Wie steht ihr zu diesem Thema?

    Neugierig und offen. Ich habe immer wieder über das letzte Jahr mitbekommen, was für Vorteile das gerade für kleinere, unbekanntere Künstler bietet, wie das auch mehr zur Inklusion beitragen kann und Umsatzverlust reduziert, wenn sich wegen äußeren Umständen etwas nicht ergibt. Gleichzeitig sehe ich Online-Events auch nicht als DIE Zukunft, sondern eben als eine weitere Möglichkeit je nach Situation. Da bin ich auch skeptisch, dass aufgrund der Vorteile nicht zu viel virtuell umgesetzt wird, was auch anders ginge.


    Kommen für euch auch nach Corona digitale Events infrage?

    Definitiv - digitale Events haben auch ihre Vorteile. Zwar möchte ich nach wie vor lieber unterwegs sein. Bastet erwähnt es schon; das Reisen, mal wo eine Nacht verbringen und planen, gehört auch für mich zu den schönen Erlebnissen. Das möchte ich nicht komplett missen - freue mich auch riesig, wenn unsere Weiterbildungen wieder in Präsenz stattfinden. Aber da es eben nicht immer möglich ist und digitale Events und auch sowas wie Weiterbildungsmaßnahmen mehr Menschen Möglichkeiten eröffnen, bin ich dem gegenüber offen. Die Technik entwickelt sich weiter und warum sollte man vor allem in schwierigen Lagen und irgendwelchen Nischen nicht daraus als Künstler:innen seinen Vorteil ziehen? Oder auch als Privatperson, die etwas flexibler sein muss und sich nicht immer aus finanziellen oder zeitlichen Gründen die Reisen und Unternehmungen leisten kann.


    Wärt ihr sogar bereit, in ein Ticket für eine digitale Teilnahme zu investieren?

    Natürlich, da steckt ja trotzdem Arbeit dahinter. Es sollte halt ausgebaut und präsentier-fertig sein. Während Corona habe ich gerne mal Fehler durchgehen lassen, weil es alle kalt erwischt hat. Aber wenn digitale Events eine Zukunft haben sollen, dann natürlich auch mit allem Drum und Dran. Das bedeutet in Ländern wie Deutschland auch, dass das Internet ausgebaut gehört. Es kann auch bedeuten, dass man nicht unbedingt nur zu Hause sitzt, sondern Hybride geplant werden. Sowas wie alle zusammen Fußball im Café schauen, geht ja auch mit anderen Veranstaltungen. Auch Ideen Richtung gemeinsame Filmabende, gemeinsame Verkostungen etc. Habe z.B. mitbekommen, dass unsere lokalen Anbieter für Weinverkostung dann einfach Pakete mit den Proben sendeten und dann jeder Teilnehmende von zu Hause aus mitmachen konnte. Klar, es ist nicht das Gleiche, aber wenn man keine anderen Möglichkeiten hat und so Anbieter:innen nicht pleite gehen, während Privatpersonen trotzdem ein Erlebnis haben können? Der Vorteil hier wahr anscheinend, dass der Hersteller des Weins sogar dabei sein konnte, was er nie bei jedem Event kann, weil die Anreise sich so nie rentiert. Wieso sollte ich also nicht investieren, wenn ich bei guter Planung trotzdem ein schönes Erlebnis haben kann und auch noch Gutes damit tue. Die Alternative dazu wäre ja, dass es gar nicht stattfindet oder ich nicht kann.


    Glaubt ihr, dass Digitale Events auch nach Corona Bestand haben werden und in welchen Bereichen wäre das sogar wünschenswert?

    Ja, habe das mehrfach bei Interview mit unbekannteren Künstler:innen und auch Bands gehört. Gerade der Brexit wurde da auch genannt, weil es anscheinend für kleine Band wegen dem Zoll aktuell schwierig bis unmöglich ist, eine Tour in England oder vice versa zu planen und zu finanzieren. YouTuber haben es ja auch vorgemacht. Es gibt einige tolle Sänger:innen oder Comedy-Chanels von Menschen, die sonst einfach nie bekannt geworden wären. Warum sollte man das nicht professionell machen können und so die Reichweite vergrößern. Ich hoffe eben, dass Corona hier die Kreativität angekurbelt hat und dort, wo es Menschen zum Wohle kommt, auch neue Wege eröffnet.


    Ansonsten bin ich halt jemand mit Familie im Ausland. Die Vorstellung, dass man eine Live-Vorstellung so gemeinsam erleben kann, egal wo diese stattfindet, lässt mir schon ein wenig das Herz aufblühen. Wenn ich das damit vergleiche, wie es noch vor 15 Jahren war, ist es einfach wundervoll, wie viele Möglichkeiten sich mittlerweile bieten, um Distanz zu verringern. Das sollte ausgebaut werden und eben dort zum Einsatz kommen, wo es sonst schwierig wird. Sei es eben bei solchen Geschichten wie Familien, die weiter weg voneinander leben, Inklusion für Menschen, die keine Reisemöglichkeiten haben, ausgelastete Menschen, die einfach nicht weg können oder eben finanziell gerade sonst auf etwas verzichten müssen. Es darf halt nur nicht normale Veranstaltungen ersetzen, sondern sollte diese erweitern und wachsen lassen.