Beiträge von Cassandra

    Das Brutale an der Sendung ist nicht, was die Leute durchstehen müssen. Wie öfters erwähnt, können sie jederzeit gehen und haben sich auch freiwillig darauf eingelassen. Ich würde sowas auch gerne mal probieren, nur mal um meine Grenzen zu testen.
    Was ich aber brutal daran finde, ist die Tatsache, dass es wieder mal gefilmt wird und zur "Unterhaltung" dient. Es ist schockierend, dass es wirklich Menschen gibt, die damit ihre Zeit verbringen anzusehen, wie andere leiden müssen. Egal ob dies nun auf freiwilliger Basis geschieht. Es geht halt wirklich nur um den Punkt, dass es die Zuschauer unterhält...
    Und dann lästert man ab, der ist so lasch, der hält das keine 10 Minuten durch, die ist doch so ne dumme Tussi, sobald ein Nagel abbricht heult die doch los usw.
    Und das meinen einige mit Verdummung. Man verbringt seine Zeit damit über Menschen zu urteilen,über die man eigentlich gar nichts weiß. Diese Sendung unterscheidet sich nun mal nicht von den anderen, die man als "Hartz4-Sendungen" bezeichnet. Das Konzept ist das gleiche. Man nimmt bekante Gesichter oder Menschen, die so leben wie du und ich, setzt diese in eine teilweise absurde Situation und der Zuschauer erfreut sich dann aus seiner Distanz über das Geschehen und urteilt.

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    Und warum bitte geht es hier nur um Staatsbeamte und/oder Polizisten? Du kamst nur allmählich auf das Verhör und hast dich danach daran festgebissen, während Leviator das Gesetz weiterhin unter Betrachtung aller Betroffenen diskutierte.
    Eben, was anderes hat doch niemand behauptet, du warst nur zu sehr auf das Verhör und dessen Zusammenhänge fokussiert.


    Weil die Diskussion um diesen paragraphen dadurch zu Stande kam, dass ich meinte, es ist ein unterschied ob man gewalt bei eienr Geiselnahme anwendet oder während eines Verhörs. Daraus ist das ganze Gespräch resultiert. Folglich geht es um Polizisten und Beamten.


    Ganz nebenbei darf man nicht vergessen, dass der Notstand-Paragraph nicht das einzige Gesetz in Deutschland ist... vor allem was Polizisten betrifft. Es gibt zig andere Regeln, Gesetze, Vorschriften an die man sich halten muss und die gehen alle ineinander über. Deswegen sind Gesetze ja nach dem Abstraktionsprinzip geformt. Damit man sie schön ausdehnen kann...

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    Bingo. Also wozu lebenslang auf meine Kosten leben lassen oder in eine Gummizelle stecken, wo der sich dann auf meine Kosten durchfuttert? Nein danke.


    Weil ich eifnach der meinung bin es gibt schlimmeres als den Tod.


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    Das ist keineswegs eine andere Situation, denn das Ziel ist das gleiche - die bedrohte Person retten.
    In Fall A ist es der kleine Junge, der vergraben wurde und wo der Täter im Verhör ist und in Fall B eben eine Geisel, wo der Täter im Visir der Einsatzkräfte ist. In beiden Fällen würde ich sagen: handeln.


    Ich werde dir was das Handeln angeht, nicht widersprechen. Der Fall wurde rauf und runter diskutiert im Fernseher und Zeitungen. Ich bin auch der Meinung, man hätte es einfach mit Gewalt rausfinden sollen.
    Jedoch ist es doch ein Unterschied. Polizeibeamte sind keine Engel und wenn es plötzlich erlaubt ist mit Gewalt Informationen zu bekommen, wird es ausgenutzt. zB. wenn der Polizist unbedingt einen Drogendealer festnageln will und einen seiner Kunden schnappt. Da bin ich strikt gegen Gewalt. Aber was einmal erlaubt ist, ist schwer zu kontrollieren. Darum geht es. Ich möchte bloß erklären, warum ich glaube, dass Gewalt in dieser Art nicht erlaubt ist. Nicht, dass ich dagegen bin, wenn es um ein Menschenleben geht.

    Das ist allerdings ein schwieriges Problem. Die exekutive wird da stark kritisiert. Ich hätte wohl auch gesagt foltert den Typen, bis er sagt wo der Junge steckt. Aber ich glaube, der grund, dass es gesetzlich von vornherein verboten ist, ist die Tatsache, dass in einem anderen Fall, dies ausgenutzt werden könnte. So ist der Mensch nun mal. Einmal handelt er wirklich im Namend er gerechtigkeit, aber beim nächsten mal nutzt er diese nur aus.

    Mir ist bewusst, dass wir uns durch die Strafe nicht als besser darstellen wollen. Das habe ich auch nicht behauptet.
    Abschreckung find ich aber ziemlich sinnlos. Erstens, wenn der Mord geplant ist, denkt man nicht daran, dass man erwischt wird. Dann passieren viele Morde im Affekt- da kann es noch so ne schreckliche Abschreckung geben. und bei Kinderschändern/vergewaltigern ist eh im Kopf etwas nicht in ordnung, ich denke nicht, dass da sowas auch hilft.
    Slbstjustiz... fabelhaft... Vogelfrei erklären, damit das Volk machen kann was es will? Das wäre der erste Schritt zur Anarchie.
    Betroffene Personen ist eine gute Idee. Aber dann die, die schon einige jahre nach dem geschehen sind. Denn in einer emotionalen Situation ist es klar, dass man den Tod wählt.


    @ Tyrant- du, lies erstmal meinen Beitrag vernünftig, bevor du widersprichst.

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    Die Todesstrafe sorgt dafür das der Mörder NIEWIEDER sowas tun kann. Ich wäre sogar dafür das es in Deutschland die Todesstrafe gibt. Weg mit den Mördern und Kinderschänder bzw Vergewaltiger. Die verdienen es nicht zu leben.


    Eine lebenslange Haftstrafe kann auch dafür sorgen. Und mit lebenslang meine ich (wie jemand schon vorher erwähnt hat), wirklich bis zum lebensende. "Die verdienen es nicht zu leben". Weißt du eigentlich, wie viele Menschen durch dieses "Argument" schon sterben mussten? Von Rassisten über Nationalsozialisten über Kirchenhäupter hat jeder dieses Argument schon mal verwendet. Meiner Meinung nach, verdient jeder, der so denkt mal ne richtige Tracht Prügel.
    Ich will keine Verbrecher in Schutz nehmen, aber diese Gedanken , haben sie erst einmal Wirzel geschlagen, breiten sich immer weiter aus. Zuerst sind es Mörder und Kidnerschänder. Danach Brandstifter und Totschläger und irgendwannmal einfache Einbrecher. Menschenrechte sind Menschenrechte und sie haben ihren Sinn. Wir können uns nicht eifnach etwas zurecht biegen, nur weil wir finden, dass in dieser Situation töten in Ordnung geht.


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    Genau meine Meinung.
    Menschen die töten haben es nicht verdient zu leben.
    Ebenso bei Menschen die andere vergewaltigen.
    Warum Menschen Menschen schützen wollen die-wenn das Schicksal anders gewesen wär-einen selbst vergewaltigt/ermordet haben könnte,kann ich nicht nachvollziehen


    "Menschen, die töten, haben es nicht verdient zu leben". Sollte mal (wie ireal das auch klingt) ein Volksentscheid über die Todesstrafe in Deutschland stattfinden und du kreuzt "Ja für die Todesstrafe" an, dann bist du ebenfalls ein Mörder. Genauso wie die leute im gefängnis, die das durchziehen. Wie der Staatsanwalt, der es schafft den Täter schuldig zu sprechen mit diesem Strafmaß.
    Noch einmal: ich will diese Menschen nicht schützen. Ich sehe die Todesstrafe als etwas zu unklares an, als das ich sie als die schlimmste Strafe ansehen kann. Ferner macht es uns nicht zu besseren Menschen. Nur weil wir glauben im Namend er gerechtigkeit zu handeln muss es nicht stimmen. Das haben schon viele Menschen vor uns geglaubt und mit diesem Argument gemordet.

    Ah- ich verstehe. Du willst eifnach, dass alle die irgendwannmal was schlechtes gegen Hikari gesagt haben sich hier melden und meinen:
    "Hikari ist toll! Für alles schlechte ist der produzent verantwortlich!"
    Tut mir leid- sowas zieht bei mir nicht.
    Du spulst immer nur den gleichen Satz ab ohne auf die Argumente anderer einzugehen.
    Was du willst, ist eifnach, dass die Autoren/Zeichner/Erschaffer usw. einen deiner Lieblingsfiguren toll dastehen lassen. Wenn sie es nicht tun, sind sie schuld... Wenn sie nach deiner pfeife tanzen magst du sie wieder?
    Hikari ist was sie ist. Ob sie nun aus nem Ei geschlüpft ist, von nem Menschen erschaffen oder vom Himmel gefallen. Entweder du findest sie gut oder nicht. Das hat nichts mit den Erschaffern zu tun. Wenn man sie hasst ist es eine subjektive Meinung. Wenn man sie liebt genauso. Im Grunde kannst du bei allem, wenn es dir nicht passt, dem Ursprung die Schuld geben.


    Honig schmeckt mir nicht! Diese Bienen sind echt bescheuert.
    Diese dumme Cassandra! echt ihre Eltern gehören abgeschlachtet!
    Dumme Hitze im Sommer! Wiesos chiesst keienr die Sonne ab?


    Wenn man Hikari nicht mag, dann ist es die Idee dieser Figur, die man nicht leiden kann. Es existiert keine Hikari ohne Erschaffer. Wenn man sie also kritisiert, dann kritisiert man die Idee, die sie verkörpert. Aber das heißt nicht, dass man die Erschaffer zum teufel jagen soll, weil diese noch andere Ideen haben.
    Ich verstehe ja, dass du deine geliebte Hikari in Schutz nehmen willst, aber wenn man einen Chara nicht mag, dann mag man ihn halt nicht. Ist doch umgekehrt genauso. Wenn du sie magst, dann sagst du ja nicht, dass du die Erschaffer vergötterst (ich wiederhole mich, aber da du ja nicht auf meine Argumente eingehst, muss ich das).


    Red ich so verquer oder versteht mich wenigstens jemand anderes?


    Verfasst am: 20. März 2009
    Beweggründe: Ich rede nicht darüber. Gefühle, Liebe, Schmerz, Chaos. Wer schon mal sowas fühlte, wird es verstehen.




    Mensch

    Oh, sieh die Blümchen blüh'n!

    In aller Farben Pracht.
    Kannst du das Glück erfühl'n?


    Mein Herz es schlägt so schnell.

    Macht Bum Bum Bum Bum Bum.
    Ein Schrei bricht leis aus meiner Kehl’.


    Die Brust zerspringt, sie kann nicht mehr!

    Die Luft heraus, ich brech' zusammen.
    Mein’ Kopf hältst du ganz unter Wasser.


    Wo ist geblieben mein Gewissen?

    Verwirrt, ertrunken die Moral.
    Die Standhaftigkeit im Meer verschwunden.


    Ein Blick von dir reicht völlig aus.

    Schon lieg' ich aufm Boden.
    Der Kopf dumpf gegen kalten Stein.


    Schon kommt der Schmerz von allen Seiten,

    doch lang dauert's nicht, ich tapp im Nebel,
    Der Schmerz wird grau, wird zur Betäubung.


    Jetzt glaub' ich gar ich fühle Liebe!

    Der Trug verschleiert dicht vom Nebel.
    Ich bin entzückt, ich glaub ich schwebe.


    Schon hat mich dieses Glück erfasst,

    So süßlich, bitter hältst mich fest!
    Gesogen werd' ich in den Strudel.


    Die Kraft sie reißt mich hin und her.

    Geschleudert werd' ich gegen die Momente.
    Ich merke nichts, mein Kopf ist wirr.


    Verblute an zärtlichen Wunden.

    Zerstörte Seele, zu stark erschüttert.
    Die Liebe ist es wert zu sterben (?)


    Oh Scham erfasst mich, welch Verleumdung!

    Die Liebe ist doch ganz unschuldig.
    Es ist der Mensch, der doch nie standhält.


    Man liebt, man hasst, man wird verzweifelt.

    Man hofft, man traut, man will verletzen.
    Ich glaube gar ich bin ein Mensch.


    Kaputt, verschandelt und missbraucht.

    Verletzt, geliebt und oft verzweifelt.
    Ein Häufchen Elend bin ich - Mensch.


    Ich bin ein Mensch, der liebt.



    Ich finde wer einen Menschen tötet oder ihn seelisch grasam hinrichtet (wie bei einer Vergewaltigung), verdient eine harte Strafe- eine sehr harte Strafe.
    Jedoch bin ich einfach dagegen, dass man sich anmaßt über das leben eines Menschen zu urteilen. Ja, der Mörder hat dies auch getan, aber inwiefern sind wir dann besser?
    Es ist gegen die Menschenrechte und wenn man einmal nachgibt, kann das fatale Folgen für die Zukunft haben.


    Ich bin eher dafür, dass man das Strafmaß überdenkt. Ich denke ein Mörder mit Motiv wie Rache, Eifersucht, Angst usw. wird weniger rückfällig als ein psychisch gestörter Mensch. Aber aus irgendeinem Grund werden diese oft nach einer "erfolgreichen" Therapie auf Bewährung freigelassen. Ein Vergewaltiger ist entweder psychisch gestört oder neigt dazu Macht auszuüben. Ich finde solche Personen sollten mit mehr Vorsicht behandelt werden. Raubkopierer 5 Jahre Haft, Vergewaltiger nach 2 Jahren auf Bewährung freigelassen... Ich sehe da keine richtige Logik.


    Nochmal zur Todesstrafe. Ich finde die Strafe auch in dem Sinne "dämlich", weil wir nicht wissen was nach dem Ende kommt. Vielleicht erlöst man den Täter, vielleicht kommt er in den Himmel und mit Glück in die Hölle? Vielelicht kommt nichts danach und nyo... Weg ist er, doch der Schmerz der Opfer bleibt. Ich bin da eher für Einzelhaft in einem engen Raum- nicht so Luxusgefängnisse... Irgendwas, was den Menschen zum Nachdenken bringt. Mit Psychologie arbeiten, aber nicht Therapie. Nicht foltern, aber trotzdem bis zu einem gewissen Punkt leiden lassen.


    Nur auf keinen Fall töten. Es ist und bleibt Mord, egal aus welchen Gründen es geschieht.

    Also, ich finde den Post über mir etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt...


    Ich denke, das ist wieder so ein Thema über das man sich ewig streiten kann. Wir werden niemals Beweise dafür haben- und nicht dagegen.
    Kann sein, dass wir mehrere Leben haben und unsere Seele immer neu geboren wird (wobei man sich wieder streiten kann, ob es denn eine "Seele" in dem Sinne überhaupt gibt).
    Hab die Sendung im übrigen nicht gesehen, vielleicht eine kurze Inhaltsangabe? oder wurde da nur dokumentiert, wie Menschen sich an ihr früheres Leben erinnern können?
    Ich glaube ja, dass manche sich an etwas erinnern. Aber wer weiß was das ist? Vielelicht hat man als Säugling nebenbei einen Indianerfilm mitgekriegt, weil Vater den in deienr Anwesenheit angeschaut hat, Gehirn hat das irgendwo abgespeichert, über jahre verfälscht und am Ende denkst du, du warst Häuptling in deinem früheren Leben... Erinnerungen sind eines der tükischsten Dinge auf dieser Welt.
    ich weiß, das Beispiel ist etwas absurd, aber ich hoffe man kann folgen, was ich damit meine. Menschen, die das erzählen müssen keine Betrüger sein. Wir haben vielelicht mehrere Leben usw. Bei diesem Thema kann man wohl nur seine Meinung posten- niemals etwas wie Wahrheit.


    Ganz nebenbei, nur ein kleienr Gedanke. Vielleicht leben Tiere nur deswegen nicht wie wir, weil sie ein besseres Gespür für das Gleichgewicht der Umwelt haben? Wir menschen zerstören ja unsere eigene Erde, durch das "so leben". Vielleicht sind Tiere dadurch intelligenter, dass sie nur Instinkten folgen, die ihnen ihr Überleben sichern. Nicht wie wir Menschen, die Luxus haben wolen und eigentlich unbedeutende Ziele haben, wenn man die Gesamtheit der Welt betrachtet.

    Okay, da ist jemand Hikari-Fan und möchte sich wohl anscheinend furchtbar aufregen. Um deiner Logik zu folgen: Du magst also Hikari eigentlich nicht, sndern die leute, die sie erschaffen haben? Denn die arme Hikari kannja nichts für ihre guten Seiten. Das waren ja- um es mit deinen Worten auszudrücken- die Produzenten. Dementsprechend ist nicht Absol mein Lieblingspokemon, sondern sein Erschaffer? Nicht Karpador etwas langweilig, sondern sein Erschaffer? Wo lande ich eigentlich wenn dier Erschaffer ein und die selbe Person sind von der mir meist verhassten und meist geliebten Figur?


    Wenn man einen Charakter nicht mag, dann liegt es an den Dingen und Eigenschaften, die dieser Charakter vetritt. Der eine ist ne Heulsuse, der nächste trägt zu viel pink und die da hat ein Pokemon, das ich gar nicht mag. Aber dann gibt es wiederrum Menschen, die genau das mögen, was du nicht magst. Natürlich haben Menschen ihr die Kleidung, Pokemon, Sätze auferlegt, aber trotzdem ist es der Charakter, den du nicht magst. Oder magst. Was auch immer.


    Ist ja so als ob sich ein Mensch hinstellt und sagt "Ich hasse Birnen- die schmecken ekelhaft" und dann kommt ein Gläubiger und meint "Was kann den die arme Birne dafür? Gott hat sie erschaffen- hasse ihn!"


    Das Thema ergibt für mich hinten und vorne keinen Sinn.

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    Die Verssammlung ohne Namen (hau halt noch nachträglich einen rein?)

    Ich ändere ungern irgendwas im nachhinein. Und der Titel eines Gedichts ist ja auch schon ein wichtiger Bestandteil. Ich würde das ganze verfälschen. In meinem Gedichtbuch steht das allerdings unter dem Titel „SMS“ (wie originell!)


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    Reinheit hat man sicher schon mit vielem assoziiert, aber den Wind find ich da exotisch... vielleicht erklärst Du's mir ja eines Tages mal, was den Wind rein macht, aber im Moment wirkt es nicht auf mich.

    Wirklich? Dabei ist es für mich fast schon eine Selbstverständlichkeit XD Also, folge mir bitte in meine Gedankenwelt. Du stehst also auf einer weiten Wiese, weit weg von irgendwelchen Städten und der Moderne. Du breitest die Arme aus und das einzige was du spürst, ist der Wind, der dich umweht und umarmt. Es ist als ob er alles von dir wegfegen würde. Jeden Schmutzpartikel, jede Sorge. Er wäscht/weht dich rein.
    Abgesehen davon ist der Wind frei. Keine Ketten, keine Pflichten, nichts hält ihn. Er ist frei von derartigen Einflüssen- für mich heißt es, der Wind ist rein.


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    Mir gefällt das "und" in der zweiten Zeile des Zitats hier nicht, würd's nur widerwillig damit lesen. (Ein Füllwort, das überhaupt nichts beiträgt außer den Rest der Zeile zu entschärfen halt, obwohl der eigentlich stark sein könnte/sollte/whatever.)

    Hmm.. in der Tat wirkt das fast schon störend. Ich hab mich aber so dran gewöhnt... Wie gesagt, ich ändere im nachhinein ungern etwas an meinen Gedichten. Dieses hier habe ich nun mal in aller Eile getippt. Musste in meiner pause ja auch noch was essen XD


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    (Aber ich hasse die Sonne bzw. hohe Temperaturen lal, mich plagt die Hitze und der Winter erfrischt mich.)


    Da haben wir ja was gemeinsam. Ich ertrage weder Hitze noch zu viel Licht. Im Winter fühl ich mich einfach wohl.




    Schlafen



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    Nochmal kurz, prägnant (oder schwanger) und gut erschließlich

    Da erinnerst du mich an was! Während meiner Abiturprüfung in Englisch, wollte ich schreiben „Dies ist sehr prägend“ und schreib tatsächlich hin „This is very pregnant“. Erst beim dritten Durchlesen ist es mir aufgefallen. Ich musste mir die Faust in den Mund stopfen um nicht loszulachen. Mich hat es vielleicht geschüttelt vor Lachen.



    Zu deiner Meinung zu dem Gedicht: Für mich waren die letzten 8-6 Jahre (du meine Güte, wie die Zeit verfliegt...) eine totale Katastrophe. Die Vorstellung, sich mal hinzulegen und einfach wirklich ewig schlafen können, ist unglaublich beruhigend. Allerdings bin ich Anti-„Scheiß-Leben-ich-schmeiß-es-hin“. Für mich gehört es zu den erbärmlichsten Dingen aufzugeben, egal wie schlimm es im Leben aussieht. Das Gedicht diente lediglich dazu diese „Erschöpftheit“ etwas auszudrücken.

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    Und epic flamm is epic. ;D Nichtsdestotrotz kenn ich leider des Rätsels Lösung: Kindheitsüberbleibsel. "Duuu, kuck ma, ich bin schon fünf Jahre alt [alt, jawoll alt haha] und kann schon bis zeehn zählen, siehst Duuu: eiins, zweii, viier, siieben, füüünf, zeehn..." Ach stopp, nix da Kindheitsüberbleibsel... Das SIND Kinder. So.

    Das klingt ja echt bescheuert :patsch: Da hab ich wiedermal einen Gedanken nicht zu Ende geführt, wie so oft XD Meine Aussage war eigentlich auf den Alkoholkonsum mit 15 gerichtet. In dem Sinne fand ich es echt amüsant, das alle schon sagen "ich trinke Alkohol und bin schon 15". In dem Alter ist es schließlich sogar gesetzlich untersagt.


    Verfasst am: Winter 2008
    Beweggründe: Zu dieser Geschichte wurde ich von einem russischen Lied inspiriert. Das Lied heißt übersetzt "Puppe Mascha weine nicht" (von "Ivanuschki"). Ich habe einige Zeilen frei übersetzt und sie mit in den Text eingebaut. Jedoch sind sie nicht als Teil des textes zu sehen, sondern eher als "Hintergrundmusik" der Geschichte. Besagte Textstellen sind in [...] geschrieben.




    .: Vergessen :.


    Ich hab jetzt mal die Kommentare der anderen nicht gelesen. Ich fürchte sie könnten mich in meiner Aussage beeinflussen.


    10 Worte
    Ich denke, ich habe dieses Gedicht jetzt 5-7 mal gelesen zu verschiedenen Zeitpunkten. Und bis jetzt ist mir jedes Mal immer der gleiche Spruch in den Sinn gekommen "Sterben müssen wir alle".Die Aussage für mich ist, dass diese Menschen Ziele im Leben hatten, die sie auch ehrgeizig verfolgten. Womöglich so ehrgeizig, dass sie daneben alles andere vergaßen.Es sind so ziemlich verschiedene Ziele: materielle, immanente, bedeutende... Und eigentlich auch immer in positiven Sinne gemeint. Ziele, die lobenswert sind.
    Die Frage am Ende ist wirklich interessant. Sicher kann man sie so interpretieren, ob man schon bereit für den Tod sei, obwohl man noch nicht am Ende seiner Ziele angekommen ist. Andererseits, sehe ich die Frage auch ein wenig "spöttisch". Soll sie diesem zielstrebigen Menschen klar machen, dass er seine Zeit verschwendet hat und jetzt ist es schon zu spät? Oder will das lyrische Ich wirklich nur wissen ob man Angst hat vor dem Ende.Für mich bleibt diese Frage offen und ich denke, dass muss man doch für sich selber beantworten.Ich finde die innere Ordnung, die in dem Gedicht herrscht, sehr schön. Die drei Strophen haben den gleichen Inhalt und erzählen doch von völlig verschiedenen Menschen. Deine Wortwahl ist nicht klischeehaltig, sondern originell, jedoch auch klar. Ich persönlich bevorzuge mehr groteske Metaphern, aber das ist Geschmackssache.Der Titel lässt alles offen, macht dadurch aber auch neugierig, da man sich fragt worum es jetzt geht. Und der Rahmen, der durch den Abschluss entsteht, finde ich wirklich gelungen! Während des Gedichtes, weiß man nicht wirklich wohin es führt. Willst du uns nur zeigen, dass trotz erstrebenswerten Zielen alles schief gehen kann und man sein Leben auch leben sollte? Oder kommt am Ende ein großes Happy End?Obwohl das Ende dauernd erwähnt wird während den ersten drei Strophen, trifft einen die Frage am Ende doch überraschend und regt dadurch zum Nachdenken an.
    Okay, mir lässt dieses "Was kein Mensch zu fragen wagte" einfach keine Ruhe XD Also spreche ich es noch an. Sind die Menschen blind was den Tod angeht? Streben sie nach Zielen ohne daran zu denken, dass es irgendwannmal zu Ende ist? Vergessen sie womöglich das Leben und verleugnen dadurch den Tod? Wieso wagte es bis jetzt keiner darüber zu reden?Kritisierst du damit diese absurden Zielsetzungen, die uns völlig einvernehmen, die kleinen Dinge des Lebens vergessen lassen und auch die Fristigkeit des Lebens?
    Während des Schreibens komme ich zu dem Schluss, dass ich die Frage am Ende als "Spott" auffasse. Als ein "Was hast du nun davon, so hohe Ziele gesetzt zu haben? Sterben musst du trotzdem". Und ich glaube diese Sichtweise gefällt einem Zyniker wie mir sehr gut.


    Der Fleisch gewordene Traum
    Oh, als ich den Titel las, erhoffte ich mir ein Gedicht a la Gottfried Benn. Bisschen enttäuscht, aber hab mich schnell eingekriegt.
    Ich muss sagen, dieses Gedicht spricht mich recht wenig an. Zum Teil wird mir schlecht, denn ich vertrage den Geruch beim Braten nicht. Vielleicht ist es auch einfach nicht mein Gebiet. Nichtsdestotrotz kann ich meinen sehr guten Senf ( :D ) ja zu der äußerlichen Form und dem Stil abgeben.Es ist wirklich amüsant, wie du einen verwirrst am Anfang. Ich war auf dem besten Weg zum Strand und zu einer Anti-UV-Strahlen-Interpretation XD Die Wortwahl ist einfach vorzüglich. Die metaphorischen Elemente so auszunutzen! Vielleicht ist gerade das, das bemerkenswerte am Gedicht. Nicht die inhaltliche Aussage, sondern die Warnung, nicht jedes Wort für bare Münze zu nehmen. Vor allem nicht in Gedichten.


    Carmen Fatale I: Damnatio
    Ich habe mich verliebt! Der Tod gehört zu meinen absoluten Lieblingssymbolen.Die Sense ist mir so vertraut.
    Der schwarze Fluss, das kleine Boot sind mir zu Hause.
    Die Pflicht, die dem Tode gleich ein Fluch,verehre und vergött're ich!Nein, ich bin kein Satanist, jedoch war ich immer schon begeistert von solchen Geschichten/Gedichten/Symbolen. Der Tod, der immer als so negativ angesehen wird und diese Pflicht zu enden...Aber zurück zu deinem Gedicht ^^"Ich finde die Atmosphäre, die Worte, die Beschreibungen richtig malerisch. Deine Wortwahl bleibt beim Thema, also eher dunkle Wörter, die eine gewisse Stille beschreiben, Grausamkeit und den Tod.Auch das Mädchen stört das Bild nicht. Es verschmilzt durch das schwache Licht (obwohl es ja antithetisch wirkt) mit dem Rest der Szene.Was mir sehr gefällt ist, dass abgesehen vom Licht, auch noch der Rosenhain erwähnt wird. Da es doch Pflanzen sind und für Leben stehen, ebenso der Garten.Es werden zwei Welten erzeugt, die gegensätzlich sind und sich doch berühren. Das Ende ist sehr überraschend. Man kann ja vieles erwarten, dass ein "Held" kommt, der sie beschützen will oder das Mädchen selber um ihr Leben fleht. Vom Tod selber erwartet man so was natürlich nicht.
    Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung! Bis jetzt gehört es zu meinen Lieblingsgedichten von dir.


    Ich werde natürlich auch noch zu deinen anderen Gedichten etwas schreiben. Aber ich krieg gleich Kopfschmerzen von so viele Gedanken (hab ja noch nebenbei meine eigenen gedanken rumschwirren XD)

    Ich finde es echt unfair ein Pokemon als "unnötig" zu bezeichnen. Vielelicht sehe ich sie zu sehr als lebewesen an, als als "Waffen" in einem Spiel, aber trotzdem...


    Weiß gar nicht was alle gegen Dummisel haben. Immer wenn ich es sehe, fühl ich mich so entspannt. Es hat halt einfach die Ruhe weg XD
    Jedes Pokemon ist wichtig. Karpador zeigt, wie aus einem hässlichen Entlein ein Schwan werde kann (bzw. aus einem schwachen Pokemon ein starkes). man sollte niemals ein Pokemon unterschätzen! Meinen Respekt für alle die sich die Mühe machen ein karpador weiterzuentwickeln, denn das zeugt wirklich von Geduld und Liebe zu dem Spiel.
    ich glaube jemand hat das vorher schon erwähnt, wenn Kleinstein und Zubat selten wären, würden sie nicht gleich alle als unnötig beschimpfen. Klar hat es mich genervt alle zwei Schritte in der Höhle auf Zubat zu treffen, aber da kann ja das arme Pokemon nichts dafür. Man trifft ja auch dauernd auf Taubsi und Rattfratz im Gras... nur weil die "sußer" sind, wird auf ihnen nicht so viel rumgehackt.


    Jedes Pokemon fängt halt bei einem anderen level an und dient dazu die Trainer verschiedenste Strategien auszuprobieren. Eines kann keine Attacken erlernen? Dann musst du lernen es richtig einzusetzen. Es fängt als total schwach an? Dann lerne es richtig zu trainieren usw.

    Wenn es um das Vervollständigen meines Pokedex geht, dann fang ich eifnach das erste was mir begegnet. Rest ist mir egal.
    Wenn es allerdings um mein Team geht, dann achte ich sogar auf die Natur!
    Ich hab halt gewisse Vorstellungen von dem Charakter meines teams. Mein Arkani muss männlich sein, weil ich einen beschützer an meienr Seite will, an den ich mich nachts kuschle und der ruhig ist und auch mal die Zickereien seines Trainers aushält. Da passt halt ein männliches besser. Ich hab außerdem immer ein Babypokemon im Team und das muss weibl. sein, weil ich finde,d ass ein Pii nunmal noch süßer wirkt, wenn es ein kleiens Mädchen ist, dass sich gerne Blumen ins Haar steckt XD


    Aber bei mir liegt das wohl eher daran, dass ich für mein team eine ganz persönliche Geschichte aufbaue. Jedes Mitglied hat sein leben und seine Rolle und deswegen ist das Geschlecht auch wichtig. Würd ich nur spielen, wäre es mir wohl egal.

    Als ich mit 8 Jahren Pokemonkarten sammelte, Sailormoon-Zeitschriften kaufte und Digimonsticker meinte meine Mutter, in ein paar Jahren bist du zu alt dafür und bereust das rausgeschmissene Geld.
    Heute bin ich 20 und werf ihr noch immer vor, dass sie meine Sailormoonzeitschriften weggeworfen hat <.< Jetzt mal ehrlich, solange man sich für etwas interessiert, hat das doch nichts mit dem Alter zu tun.


    Man kann niemals zu alt für etwas werden. Man kann körperlich nicht mehr in der Lage sein irgendeinen Sport zu betreiben, vom Tagesablauf her keine Zeit mehr haben für bestimmte Dinge, andere prioritäten haben, Interessensänderungen- aber man wird niemals zu alt.


    Gebt mir Bauklötzchen und ich bau ein hübschen riesigen Turm für euch und mach ihn am Ende auch kaputt. Weils halt Spaß macht.

    Okay, gut. Dann stell ich mir das ganze wirklich richtig vor.
    Teilweise werden von Politikern und medien solche Schauergeschichten erzählt, dass leute wie ich, die diese Spiele noch nie gesehen haben, anfangen zu glauben, sie könnten wirklich sowas auslösen.
    Aber ich sehe es auch an zwei Kumpels von mir. Die spielen dauernd irgendweche Spiele wo man menschen oder sonst was abknallt. Aber es sind nun mal Strategiespiele und darauf achten sie. Dass es Spaß macht, weil du was zu tun hast. Letztes mal haben sie was gespielt, wo man Russen abknallen musste, da bin ich nun auch nicht ausgeflippt und ich hab auch keine aggressivere Einstellung zu mir bemerkt XD
    es ist nun wohl wirklich wie immer: man sucht eins chwarzes Schaf. Irgendwas müssen die Politiker ja tun, sonst gibts Geschrei von allen Seiten. Und die Spiele können sich nun mal nicht wehren und sind am einfachsten zu handhaben. Versucht mal einen psycholigischen Test in allen Schulen einzugliedern oder ähnliches...


    Seien wir doch ehrlich, man hat uns doch auch nie verboten Indianer oder James Bond zu spielen... obwohl wir da auch zu "gewalttätigen" Mitteln griffen und das auch noch an unseren Spielkameraden. Man wird doch dadurch nicht zu einem potenziellen Amokläufer.