Beiträge von Hibari

    Okay, ich melde mich hier in dem Punkt noch einmal als Mod zu Wort, weil der Thread doch schon einige krasse Ausreißer hatte (ich werde auch gleich erst einmal das Thema kurz schließen und dann bestimmte Beiträge ausmüllen, sobald ich fertig bin wird das Thema wieder offen sein).


    Bitte, haltet euch beim Posten von Memes an die Nutzungsbestimmungen des Forums. Das betrifft insbesondere die Leute, die Hentai-bezogenen Inhalt hier posten, welches nicht nur gegen die Regeln verstößt, sondern hier in Deutschland je nach Inhalt auch strafrechtlich verfolgt werden kann. Dieser Thread hier generiert jetzt schon mehr Meldungen als man sie sonst in einem Jahr in diesem Bereich sieht, und auch wenn ich den Thread hier nicht sperren will, sollte trotzdem ein gewisses Niveau beibehalten werden. Will euch auch nicht zu stark einschränken, aber bitte, benutzt vor dem Posten erst einmal euren gesunden Menschenverstand, sonst muss der Thread doch stärker moderiert werden als wir, also Namine und ich, das eigentlich wollen.

    Bin momentan dabei, Persona Q 2: New Cinema Labyrinth auf dem 3DS zu spielen. Habe ja bereits den Vorgänger auf dem DS gespielt, und auch wenn der viel zu viele Macken hatte um von mir explizit als gut bezeichnet werden zu können, habe ich mir trotzdem Q2 angelegt, einfach als letztes Spiel für den 3DS und ich Spiele im Stil von Etrian Odyssey viel zu sehr mag um sie zu ignorieren (außerdem könnten sie ja die Makel vom Vorgänger behoben haben).


    Und ja, momentan gefällt es mir schon wesentlich besser als der erste Teil. Bin gerade im dritten Dungeon angekommen und habe den Persona 3-Cast freigespielt (minus den männlichen Hauptcharakter und Aigis), wodurch bei mir jetzt das größte Problem überhaupt ansteht - wer fliegt aus dem Team raus, damit Akihiko rein kann? Momentan spiele ich Joker und Kanji in der Front Row, und Yukiko, Goro und FeMC in der Back Row. Weiß da auch ganz ehrlich gesagt nicht wen ich droppen soll, da ich die Charaktere entweder sehr mag (FeMC, Kanji), sie zu nützlich sind (Goro, Yukiko) oder später OP werden (Joker).


    Ist ansonsten auch das erste Mal dass ich mit dem P5-Cast in Berührung komme, hab ja weder Persona 5 gespielt noch den Anime gesehen, bislang sind die Charaktere ganz nett. Futaba eindeutig von denen mein Favorit, aber auch Ryuji sagt mir zu. Bin ja mal gespannt was das Spiel noch so vor mich wirft, der erste Boss war ziemlich knallhart, der zweite schon wesentlich machbarer.

    Was ich bisher allerdings wirklich gut finde und da es von Anno mitproduziert wurde, hab ich bestimmte Erwartungen daran: His And Her Circumstances.

    Schau ich heute unbedingt weiter und werde dann genauer berichten. :haha:

    KareKano ist in der Tat großartig. Bereite dich nur mental ein klein wenig darauf vor, dass der letzte Teil schwächer wird - Anno war nur an den ersten 18 Folgen beteiligt (iirc gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen Anno und dem Mangaka), wodurch die letzten 8 Folgen doch irgendwo gelitten haben (leider). Trotzdem ein sehr guter Anime meiner Meinung nach, lohnt sich definitiv.


    Ansonsten, momentan schaue ich nicht so viel außerhalb von Seasonals, ein Projekt habe ich trotzdem am Laufen - nämlich The Big O. Hatte schon länger Interesse dran, und Anfang des Monats habe ich endlich angefangen, es zusammen mit einem Freund zu schauen. Momentan 15/26 Folgen gesehen (also in der zweiten Season, wenn man betrachtet dass zwischen Folge 13/14 ein paar Jahre Pause war), und mir gefällt es bislang sehr - ist bislang wirklich die Mecha-Version von Batman, und unterhält in der Richtung gut. S2 hatte jetzt schon ein paar interessante Ansätze und Mindscrews, also bin ich mal gespannt, was der Anime in der Richtung denn noch so zu bieten hat in den restlichen 11 Folgen.

    xLyfa ich finde das bis jetzt ganz Unterhaltsam hier aber Spermabilder find ich nen touch to much ganz ehrlich...

    Ich will ehrlich gesagt nicht zu sehr hier zensieren, weil Memes halt immer eh eine Geschichte für sich sind. Bei offensichtlichen Sachen die wirklich von schlechtem Geschmack sind wird natürlich eingegriffen. Hab die eine betroffene Meme zumindestens für's erste in einen Spoiler getan, damit man das auch nicht sofort sieht. Wäre auch so meine Empfehlung an andere Leute: Bei solchen grenzwertigen Fällen lieber in einen Spoiler packen und das eventuell mit NSFW markieren (not suitable for work).


    Wenn sich solche Sachen zu sehr häufen, wird vermutlich noch einmal eine klare Richtlinie entworfen (weil an die Forenregeln müssen wir uns ja logischerweise auch halten), aber Memes sind eine Spaß-Angelegenheit, also will ich da eher weniger als mehr eingreifen. Ansonsten, carry on. Ich hab schon coole Sachen durch die Posts hier gefunden.

    Gruppe 9

    Paper Mario: Die Legende vom Äonentor

    Super Mario World 2: Yoshi's Island


    Gruppe 10


    Gruppe 11

    Chrono Trigger


    Gruppe 12


    Gruppe 13

    Pokémon Goldene Edition


    Gruppe 14

    Metroid Fusion


    Gruppe 15

    Fire Emblem: Seisen no Keifu


    Gruppe 16

    The Legend of Zelda: The Minish Cap

    Kennt ihr sie, ist das euch ein Begriff? Mögt ihr sie? Würdet ihr sowas tragen? Was sind eure Lieblingsstilrichtungen? Ich habe nun noch wirklich etwas Spezielles in diesem Stil, aber einen ähnlichen Rock und Kleider, die etwas von diesem Stil haben, und ich hab ein paar Kleider im Blick und engerer Auswahl haha

    Erst einmal, erneut ein dankeschön, dass du mich da bei dem Beitrag getagged hast, sonst hätte ich das so gar nicht mitbekommen. Lolita-Mode / Lolita-Fashion (ich rede viel eher auf Englisch über sowas, daher ist mir der zweite Begriff geläufiger) habe ich zum ersten Mal so vor knapp 4~5 Jahren für mich entdeckt, ironischerweise erst einmal gar nicht so wirklich das reale Äquivalent, sondern einfach weil ich's in Spielen etc gesehen habe und das meistens vom Design her mochte. Später dann rausgefunden dass sich das halt vom Stil her Lolita nennt und man da durchaus Kleidung in dem Stil auch käuflich erwerben kann. Hab mich dann sehr schnell in die ganze Sache verliebt und kann mich auch heute nicht daran satt sehen.

    Bin da in der Hinsicht auch für viele verschiedene Stile zu begeistern - Sweet Lolita finde ich toll, selbes gilt für Gothic Lolita und Hime Lolita (bis zu gewissen Maßen auch Ouji Lolita). Nur halt selbst nichts in der Richtung getragen, weil... naja, zum einen ist sowas oftmals auf gewisse Körperbauten ausgelegt (bin für das meiste davon viel zu groß, leider), und zum anderen gibt es halt noch gewisse andere Gründe die mich davon bislang abgehalten haben, mal in der Richtung was zu probieren. Demzufolge läuft der größte Teil meines Kontakts mit Lolita-Fashion halt so ab, dass ich mir online die verschiedensten Bilder anschaue (gibt auch einige Twitter-Accounts die Sachen diesbezüglich posten, denen ich folge, einfach weil ich da sehr oft mal auf sehr niedliche Sachen stoße).


    Warum es mir im speziellen gefällt, darüber könnte ich ehrlich gesagt Absätze schreiben, aber eine Kurzfassung wäre in dieser Hinsicht wohl: Ich bin einfach bloß begeistert, wie feminin und elegant das ganze rüberkommt, weil mich das von der Ästhetik zu 100% anspricht.

    Und um selbst noch was "sinnvolles" beizutragen, ein Klassiker:


    Viel wird von mir in dem Topic denke ich mal nicht kommen (auch wenn ich natürlich trotzdem mitlesen werde), aber hey, ich habe schon einige sehr kreative Memes in der Community gesehen, also mal schauen, vielleicht überrascht mich hier ja etwas.

    Da ich seit dem letzten Jahr doch mal wieder ein paar Sachen in puncto Manga gesammelt habe, habe ich gedacht es würde sich mal lohnen, über die Neuzugänge seitdem zu posten. Da ich nebenbei gleich noch Bilder dazu poste, kommt das ganze in einen Spoiler, also viel Spaß beim durchschauen, schätze ich mal.


    Gruppe 1

    Earthbound



    Gruppe 2

    Secret of Mana



    Gruppe 3

    Final Fantasy VI

    The Legend of Zelda: A Link to the Past



    Gruppe 4

    The Legend of Zelda: Links Awakening

    Zero Escape: Virtue's Last Reward



    Gruppe 5

    Pokémon Smaragd Edition

    Shadow of the Colossus



    Gruppe 6

    Ori and the Blind Forest



    Gruppe 7

    Pokémon Silberne Edition: Soul Silver



    Gruppe 8

    Okami

    Pokémon Goldene Edition: Heart Gold

    Gruppe 9

    Pokémon Gold

    Street Fighter II



    Gruppe 10

    Pokémon Silberne Edition: Soul Silver

    Final Fantasy IX



    Gruppe 11

    The Legend of Zelda: A Link to the past



    Gruppe 12

    Okami

    Ori and the Blind Forest



    Gruppe 13



    Gruppe 14

    Bastion

    Etrian Odyssey 2 Untold: The Fafnir Knight

    Metroid Fusion



    Gruppe 15

    Advance Wars



    Gruppe 16

    Super Metroid

    In der Vergangenheit haben mir in solchen Momenten Anime geholfen, da sie zum einen ablenken und mich bzw. gewisse Stimmen
    nicht wieder ganz so schnell auf dumme Gedanken bringen - einfach um etwas den Kopf frei zu bekommen.
    Doch das ist das Problem, denn ich suche etwas 'ruhiges' mit einem Setting im 'Sommer' (wegen der Authentizität - ist ja aktuell warm),
    also Zikaden, Wellenrauschen etc. Das Thema soll irgendwie schon eine 'Message' versuchen zu übermitteln.
    Gerne in Richtung Slice of Life und noch lieber als Film - aber, alles was es potentiell in diesen Kriterien fällt,
    kenne ich schon und ich möchte etwas neues.

    Ist natürlich immer ein wenig schwer, weil ich keine Ahnung habe was du genau gesehen hast, und dieses 'alles was in diese Kriterien fällt kenne ich schon' ist auch nicht so aussagekräftig wie man eigentlich denkt. Keine Romanze schränkt das auch ein wenig ein. Das offensichtlichste wirst du dann wohl mit Amanchu schon kennen, nehme ich an. Aria ist jetzt nicht unbedingt sommerlich, dieser ganze Punkt in Richtung Wellenrauschen etc spielt da aber doch schon eine Rolle, wenn man schaut dass es ja in einer Nachbildung von Venedig spielt. Aber das könnte ebenfalls schon etwas sein, was du kennst (weil Aria nicht soo unbekannt ist). Die alten Yokohama Kaidashi Kikou OVAs wären eine Option, aber da würde dir vermutlich die Message fehlen. Tamayura ist was zum ablenken und entspannen, aber siehe Yokohama Kaidashi Kikou bezüglich der Tatsache, ob es deinen Ansprüchen genügen könnte.

    Ich habe bislang nur die ersten drei Folgen von dem nächsten Tipp gesehen, also kann ich auch nicht sagen ob es sich später zu etwas entwickeln würde was dir nicht gefallen könnte, aber vielleicht Zettai Shounen? Allerdings ist nur die erste Hälfte der Serie im Sommer, die zweite im Winter.

    Hat jemand einen (guten) Isekai für mich der nicht direkt in einem Harem endet und/oder einen weiblichen Prota hat, welcher nicht direkt ein Prinzesschen wird?

    Twelve Kingdoms ist sehr gut, wenn du ertragen kannst, dass die Protagonistin für die ersten 6~7 Folgen mitunter von manchen Leuten als schwierig betrachtet wird (ich hatte mir ihr kein Problem, kenne aber genügend Leute die erst mit Folge 7 mit ihr warm wurden und sie vorher nicht wirklich mochten). Hat aber kein eindeutiges Ende, weil die Novels damals noch am laufen waren, lohnt sich aber dennoch sehr.


    Darüber hinaus wird es schon schwerer. Kyousougiga ist definitiv etwas, was ich empfehlen kann. Zegapain spielt ein wenig mit der Idee, auch wenn es eher hier zwischen Realität und virtueller Welt wechselt. Wo wir bei düster sind: Now and Then, Here and There. Ich habe dich gewarnt. Und dann gibt es noch

    Magical Shopping Arcade Abenobashi, was auch eher auf der leichteren Seite ist. Das sollten wohl ein paar Beispiele sein, die du nicht so oft hören würdest (auch wenn Kyousougiga und Zegapain den Begriff vielleicht ein wenig strecken).

    Gruppe 1


    Earthbound

    Final Fantasy VI

    Grandia

    Zero Escape: Virtue's Last Reward



    Gruppe 2


    Chrono Trigger

    Pokémon Goldene Edition Heartgold



    Gruppe 3


    Super Mario World 2: Yoshi's Island



    Gruppe 4


    Castlevania: Symphony of the Night



    Gruppe 5


    Genso Suikoden II

    Shadow of the Colossus

    The Legend of Zelda: The Minish Cap

    Terranigma



    Gruppe 6


    Golden Sun: The Lost Age

    Hollow Knight



    Gruppe 7


    Fire Emblem: Seisen no Keifu

    Werfe auch mal meine Nominierungen in die Runde. Das was ich nominiere ist nicht unbedingt das, was ich persönlich als bestes empfinde (weil die Spiele hier wohl kaum eine Chance haben), sondern eher so Titel von denen ich der Meinung bin sie waren ziemlich einflussreich, sie haben mir gefallen und hätten hier zumindestens eine kleinere Chance.


    - Chrono Trigger (1995)

    - Super Metroid (1994)

    - Shadow of the Colossus (2006)

    - The Legend of Zelda: A Link to the Past (1992)

    - Bastion (2011)

    Wann hab ich eigentlich das letzte Mal über meine Favoriten geschrieben? Nach einmal kurz nachschauen anscheinend im August 2014, also lange, lange her. Seitdem hat sich doch einiges in meinen Favoriten getan (eine Menge, um ehrlich zu sein), also hab ich mir gedacht - hey, warum schreibe ich nicht einmal erneut über meine Favoriten? Normalerweise würde das eine Top 10 werden, da es aber auch einige Titel gibt die mir äußerst wichtig sind und die gerade so außerhalb der Top 10 liegen, kommen von mir auch ein paar ehrenwerte Nennungen. Wünsche schon einmal jetzt viel Spaß beim lesen!


    ~Ehrenwerte Nennungen~


    Als erste Ehrennennung kommt Lonely Alien, im Original auch als Hitoribocchi no Chikyuu Shinryaku bekannt, von Maiko Ogawa. Es ist in diesem gesamten Post der Manga, der für mich noch am frischsten ist (hab ihn vor etwas mehr als einer Woche gelesen), und wusste schon kurz nach dem Lesen, dass er für mich einen besonderen Platz in der Liste hat - zwar hat Lonely Alien es nur knapp verpasst, in die Top 10 zu springen, aber es ist trotzdem noch meine persönliche #11. Es geht um den Jungen Koichi Hirose (nein, JoJo-Fans, nicht DIESER Koichi Hirose), welcher eigentlich bloß in der Zukunft das Cafe seines Großvaters übernehmen möchte, aber am ersten Tag an seiner neuen Schule von einem merkwürdigen Mädchen angesprochen wird, welche mit ihm die Erde erobern will. Natürlich ist das ganze dann natürlich doch um eine Spur komplizierter als man am Anfang den Eindruck hat, und Koichi freundet sich irgendwie mit dem Mädchen an, welches behauptet ein Invasor zu sein und jetzt natürlich immer mehr Außerirdische ihren Weg zur Erde machen. Und um ehrlich zu sein, auch wenn man jetzt vielleicht denkt dass es ein Action-Manga ist bei der Beschreibung (ich würde es keinem verübeln), mag ich es einfach weil es sehr... menschlich ist. Koichi und Nozomi sind beides großartige und total liebenswürdige Charaktere, und es macht da schon alleine Spaß zuzuschauen, wie sich da diese etwas andere Freundschaft zwischen beiden entwickelt. Klar, es hat auch Höhepunkte was die Action betrifft, aber für mich ist der Manga einfach eine Menge mehr - eine gute Story um zwei Jugendliche beim Erwachsen werden, und die Leute die sie währenddessen treffen (alles während sie gleichzeitig dann doch irgendwo versuchen die Erde einzunehmen, um sie vor anderen Invasoren sicher zu halten). Ist ein eher unbekannterer Titel, aber ich weiß es sehr zu schätzen dass ich über ihn gestolpert bin (dank der Empfehlung eines Freundes).



    Die zweite Ehrennennung ist ein Titel, über den ich sogar schon einmal eine Manga-Empfehlung geschrieben habe, nämlich Hoshi no Samidare (auch bekannt als Lucifer and the Biscuit Hammer) von Satoshi Mizukami, meinem Lieblingsmangaka. Mizukami ist als Autor eine ziemlich interessante Person - er schreibt Dinge, die auf den ersten Blick extrem absurd und chaotisch wirken, und man muss gerade wenn man zum ersten Mal von ihm etwas liest die ganze Sache etwas auf sich wirken lassen. Man bekommt von Anfang an gute Sachen geboten, aber Mizukami braucht Zeit, um die wirklich tollen Sachen zu entfalten - am Anfang ist Samidare vielleicht einfach so eine Sache die man so liest und dann auch über die Comedy schmunzelt, bloß um sich dann gegen Ende rum auszuheulen weil einem die Charaktere irgendwann im Laufe des Manga einfach ans Herz gewachsen sind und man noch mehr von ihnen haben will, sobald sich das Ende abzeichnet. Und Hoshi no Samidare hat einfach bloß so einen großartigen Cast, wo wirklich jeder der zahlreichen Charaktere (gibt definitiv mindestens 15 Charaktere die mir spontan einfallen welche allesamt plotrelevant sind und auch alle irgendwo im Fokus bleiben) seine Momente im Rampenlicht hat und jeweils mit individueller Charakterentwicklung etc gezeigt wird. Kleinste Details von den ersten Kapiteln werden auch am Ende wieder wichtig, und wirklich nichts wird vergessen, und wenn ich ganz ehrlich bin, ich liebe sowas. Wie schon bei Lonely Alien ist es aber einfach bloß eine Geschichte darüber, wie die beiden Hauptcharaktere Yuuhi und Samidare einfach bloß erwachsen werden, und ich bin ganz ehrlich, ich will wirklich einfach noch mehr von beiden. Und mehr von Mikazuki. Und von Akane. Und von Hyou. Und von Yayoi. Und generell vom Rest des Casts. Es war für lange Zeit in meiner Top 10, und obwohl es mittlerweile rausgerutscht ist, mag ich den Titel einfach immens.



    Die dritte und letzte Ehrennennung ist Yokohama Kaidashi Kikou von Hitoshi Ashinano. Das ist vermutlich ein Titel, der eher für Leute ist welche schon einiges an Manga gelesen haben, oder eher ruhige Sachen haben wollen, weil es einfach bloß ein komfortabler Slice of Life-Manga ist (und daher vermutlich von vielen die eher bloß einen schnellen Action-Manga haben wollen eher als langweilig aufgefasst wird). Geht darum dass die Menschheit sich so langsam dem Ende entgegen neigt (weil globale Erwärmung, steigende Wasserpegel und so) und die Menschheit demzufolge irgendwo die letzten Jahrzehnte genießt bevor es zu Ende geht. Inmitten dieser ganzen Geschichte ist Alpha, ein Android welche das Cafe von ihrem Besitzer betreibt, während dieser verschwunden ist, und dabei mit den anderen Personen in Kontakt kommt die entweder in der Nähe leben oder die zufällig (oder bewusst) über das Cafe stolpern. Einfach bloß so ein Manga zum zurücklehnen und gut fühlen, auch wenn der Mangaka halt einfach wirklich versteht, wie man die ganze Sache so komfortable wie möglich macht. Alpha ist als Charakter super sympathisch, das Artwork ist wunderschön, und es wird irgendwo auch nie wirklich langweilig, weil wirklich eine breite Menge an unterschiedlichen Szenarien aufkommt in den Kapiteln, die zwar allesamt relativ trivial sind, aber doch irgendwo schön anzuschauen sind. Kriegt definitiv meine Empfehlung für die Leute, die schon Sachen wie Aria oder Non Non Biyori mochten, aber generell kann ich einfach nur sagen - schaut einmal herein, es könnte euch gefallen. Für mich ist es jedenfalls die #13 in der Liste, was bei der Menge die ich gelesen habe ja doch schon ein sehr hoher Rang ist, haha.


    ~Die Top 10~


    Satoshi Mizukami, die zweite - auf Platz 10 steht für mich Spirit Circle (über welches ich auch bereits hier im Bisaboard eine Empfehlung geschrieben habe). Ein Manga, bei dem es um Wiedergeburten und vergangene Leben geht - und das ganze auch noch frisch präsentiert wird. Ja, Wiedergeburten sind bei Anime und Manga als Thematik mehr oder weniger ausgelutscht heutzutage, aber Mizukami hat es doch mit Spirit Circle geschafft, dass sich das ganze frisch anfühlt. Es ist eine Geschichte über Fuuta und Kouko, welche sich beide in jedem ihrer vergangenen Leben immer und immer wieder treffen - egal ob das im antiken Ägypten, im Mittelalter, oder sogar in der Zukunft ist (ja, es gibt vergangene Leben in der Zukunft hier - es macht perfekten Sinn sobald man an dem Punkt im Manga angekommen ist). Und bei jedem dieser Treffen sind sie sich feindlich gegenüber gesinnt, wobei Fuuta eigentlich bloß wissen will - warum kommt es immer wieder zu Konflikt zwischen den beiden? Was ist damals, in dem ersten Leben von den beiden passiert, dass Kouko und ihre vergangenen Leben ihm nie dafür verzeihen können? Die einzelnen vergangenen Leben sind wie ihre eigenen Kurzgeschichten (wer Phoenix von Osamu Tezuka gelesen hat, sollte sich hier gleich zu Hause fühlen), welche zum größten Teil eigentlich schon für sich selbst stehen könnten, aber wie Mizukami die ganzen Leben miteinander verknüpft, und zeigt wie sie jeweils das nächste Leben beeinflussen und daraus eine übergreifende Story macht, ist einfach nur Meisterklasse. Wenn man ein Werk von Mizukami lesen will, und nur eins, wäre das wohl das Werk welches ich anderen am ehesten zu Herzen legen würde, denn es ist einfach nur eine wunderbare Geschichte, welche von Anfang bis Ende durchgeplant war und man das an Hand der Qualität sehr stark merkt.



    Hah, habt ihr gedacht, dass Spirit Circle nach dem Kommentar von eben gleichzeitig der höchste Satoshi Mizukami-Manga in meinen Favoriten sein würde? Dann habt ihr euch getäuscht, denn auf Platz 9 kommt gleich noch ein weiterer Titel von ihm, der letzte seiner drei großen Titel, Sengoku Youko. Man fragt sich jetzt sicherlich - so wie ich Spirit Circle vorher in den Himmel gehoben habe und es als beste Empfehlung von Mizukami beschrieben habe, warum ist dann Sengoku Youko auf einmal höher bei mir? Die Antwort wäre in erster Linie, das für mich Sengoku Youko als Titel noch einmal eine Spur persönlicher ist. Es ist im Gegensatz zu Samidare und Spirit Circle ein Shounen-Manga, was gleichzeitig bedeutet dass es eine Spur simpler ist und auch im Vergleich zu den anderen beiden Sachen actionlastiger ist, aber das soll einem nicht glaubhaft machen dass es dümmer wäre - Mizukami legt sehr großen Wert in Charakterentwicklung und Charakterinteraktionen, und ich finde gerade hier in Sengoku Youko scheint das am ehesten durch. Es ist zuerst die Geschichte von einem Menschen namens Jinka, der lieber ein Dämon wäre und Menschen hasst, und seiner (nicht blutsverwandten) Schwester, der Kitsune Tama, welche durch die Gegend zieht um ihren Glauben an Pazifismus zu verbreiten. Gefolgt werden sie von einem feigen Möchtegern-Samurai namens Shinsuke welcher eigentlich zu Beginn bloß Ruhm und Ehre will, bis die drei sich mit einer Priestergruppe anlegen, welche Experimente an Dämonen durchführen. Das entwickelt sich nach und nach in sehr persönliche Geschichten für alle drei dieser Charaktere - Jinka und seine Motivation, warum er denn eigentlich den Glauben an die Menschheit verloren hat, Tama und warum sie sich so sehr an Frieden und Zusammenleben klammert, und Shinsuke... um Gottes Willen, Shinsuke. Selbst nachdem der Manga nach dem ersten Drittel die Hauptcharaktere wechselt und die neuen Charaktere dann allesamt ebenfalls ihre eigenen Konflikte mitbringen, bleibt Shinsuke immer noch als Teil des Hauptcasts bestehen und geht so ziemlich durch die beste Charakterentwicklung durch, welche ich so bislang in einem Manga gesehen habe. Von einem feigen Samurai zu jemanden, der eine Person findet die er liebt, sie dann kurz danach wieder verliert und rachsüchtig wird, seine Rache erreicht, danach depressiv wird weil er merkt wie dumm er war, sich dem Alkohol zuwendet und seinen Kummer dort ertränkt, dann mit einem grottigen Selbstwertgefühl dann trotzdem zum Mentor für eine Person wird die es bitter notwendig hat, sich langsam wieder fängt und anfängt wieder produktiv zu werden, sich reinhängt, und am Ende trotz weiterer Rückschläge (aber auch Lichtblicken) mehr oder weniger zum weisesten Charakter im Manga wird welcher für mehr als nur eine Person zum Mentor und Respektsperson wird. Und sich die ganze Geschichte für den Leser auch sehr organisch anfühlt. Ich hab einen Riesenrespekt vor Mizukami dafür, wie er Shinsuke rübergebracht hat, und das ist für mich ein massiver Grund, warum Sengoku Youko am Ende von seinen Manga für mich am höchsten im Kurs steht. Es ist einfach zu gut.


    Nach der ganzen Mizukami-Welle kommt jetzt der einzige Manhwa aus meiner Top 10 - Kubera von Currygom, welches gleichzeitig ein sogenannter Webtoon auf Naver ist (soll heißen, die Kapitel kommen wöchentlich online raus und sind auch in Farbe). Kubera ist so für mich als Leserin interessant, weil es ein hervorragendes Worldbuilding hat. Während die Story gerade zu Beginn sehr langsam und für manche vielleicht sogar träge ist, weiß ich zu schätzen, dass der Manhwa sich die Zeit nimmt, gerade zu Beginn Schreitt für Schritt die ganze Welt zu etablieren - wie die Gesellschaft dort so funktioniert, was es für Rassen, Glaubensrichtungen etc in dieser Welt gibt, wie das ganze Magiesystem funktioniert, und so weiter. Und das nicht durch sture Exposition, sondern es wird direkt in den Plot mit eingebunden und hat durchaus Relevanz, wodurch es für irgendwo so ein Vorzeigebeispiel in puncto Weltenbau ist. Und auch wenn der Plot langsam ist, sobald er in Fahrt kommt und die ganzen Grundlagen dafür gelegt wurden, wird daraus eine sehr gute (wenn auch mitunter sehr deprimierende) Geschichte, welche auf einer viel größeren Skala passiert als man zuerst annimmt und dabei aber auch immer irgendwas passiert, was im Hinblick auf die Welt als gesamtes sehr faszinierend und interessant ist. Lässt sich vielleicht schwer beschreiben für jemanden der Kubera nicht liest, also tue ich mich da ein wenig schwer den Charme genau zu beschreiben, aber... es fühlt sich halt wirklich wie eine Welt an, die auch wirklich lebendig ist. Und sowas weiß ich immens zu schätzen.




    Trigun Maximum (und das Prequel Trigun, die beiden gehören ja schließlich zusammen) von Yasuhiro Nightow ist für mich so ein Stück persönliche Geschichte. Ich bin mehr oder weniger von klein auf ein Fan von Manga und Anime gewesen, und auch wenn ich Trigun nicht so früh für mich entdeckt habe wie Hunter x Hunter, ist das ein Titel, der schon damals einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, zunächst als Anime. Und als ich später herausgefunden habe dass es einen Manga gibt, der noch einmal wesentlich ausführlicher war als der Anime (gerade weil der Manga noch am laufen war als der Anime produziert wurde, und noch knappe 10 Jahre nach dem Ende vom Anime lief), wusste ist sofort dass ich den auch lesen will. Und der hat mich dann noch einmal eine Spur mehr beeindruckt als schon der Anime - die Geschichte um Vash the Stampede und Nicholas D. Wolfwood und ihren beiden individuellen Reisen war einfach zu gut und hat mir viele spannende Momente mitgebracht. Mir hat der Manga sogar so gefallen, dass ich die Bände irgendwann importiert hatte und es alle 1~2 Jahre erneut durchlese (man merkt das mittlerweile auch an den Bänden selbst), und ich habe es zu keinem Punkt bereut. Vash gehört mit zu den faszinierendsten Hauptcharakteren überhaupt, und Nicholas D. Wolfwood ist so ziemlich mein liebster männlicher Charakter im Medium Anime/Manga, und auch im Nebencast gibt es einige Charaktere, an die ich mich sehr gerne zurückerinnere (insbesondere Livio the Double Fang, ein Charakter welcher nur im Manga auftaucht). Viel will ich eigentlich auch gar nicht sonderlich sagen - Trigun ist einer der bekannteren Titel, also vermute ich mal das viele zumindestens eine etwaige Idee haben worum es geht, auch wenn sie es vielleicht nie selbst gesehen oder gelesen haben (weil es ja doch ein etwas älteres Werk ist mittlerweile). Es hat aber zu Recht Kultstatus, also auch hier erneut - meine uneingeschränkte Empfehlung. Lest nur vorher Trigun, weil Prequel und so.



    Wer mich kennt, weiß dass eines der Genres welches ich besonders mag das Sport-Genre ist. Sport in Anime und Manga ist leider oft mit Klischees beladen - ob das nun Werke sind wo Charaktere gerne mal so besonders talentiert sind dass man es fast schon als Superkräfte bezeichnen kann (Kuroko's Basketball, Prince of Tennis), Werke die eigentlich bloß da sind um Manservice und ähnliches an Fujoshi zu bringen, oder Werke wo irgendwann der Sport immer mehr in Hintergrund rückt und es viel öfter in Drama ausartet, es gibt doch schon einiges im Genre, was mich frustriert. Und je weniger wir darüber sprechen dass der Großteil des Genres zur Schulzeit spielt und professioneller Sport kaum thematisiert wird, desto besser. Giant Killing von Masaya Tsunatomo und Tsujitomo ist einer der Titel, welcher keinem dieser Trends folgt, und gleichzeitig für mich wohl mein Lieblingssport-Titel überhaupt ist. Es geht um einen professionellen Fußball-Club, welcher jedes Jahr auf's Neue gegen den Abstieg kämpft und nun einen ehemaligen Spieler des Vereins als Trainer verpflichtet, welcher den Club richten soll und endlich wieder Erfolgserlebnisse aus der Vergangenheit zurückholen soll. Es zeigt viele kleine Dinge um den Sport herum - wie Fußball aus der Perspektive des Trainers funktioniert, wer sonst außer dem Spieler und dem Trainer zum Club dazugehört und was deren Rollen ist, wie so ein Club finanziell funktioniert, wie Sponsoren- und Transferverhandlungen ablaufen, es geht auf die Fanszene ein, Hooligans, warum sich Fans mit dem Verein identifizieren, wie es zu Fankonflikten kommt, und und und. Es ist einfach bloß ein großes Gesamtpaket von einem Mangaka-Duo, dem man klar anmerkt dass sie den Sport einfach lieben, und das kommt dem Manga sehr zu Gute. Der Trainer Tatsumi ist wunderbar charismatisch und sympathisch, seine Spieler sind allesamt gute Charaktere, die Fans bekommen Charakterisierung, genauso wie die Manager, die Scouts, die Gegnerteams, es ist einfach nur so viel Liebe am Detail dabei. Und dabei keine Spur von overpowerten Fähigkeiten oder ähnlichem - es ist einfach bloß purer Sport, in der reinsten Form. Und demzufolge kann ich auch gar nicht anders, als den Manga auf jeder Ebene zu lieben. Die Übersetzungen mögen über 200 Kapitel hinterherhinken, aber das bedeutet für mich nur, dass ich noch lange meinen Spaß an Giant Killing haben werde.



    Auf Platz 5 kommt dann mal wieder ein Titel von einem größeren Namen in der Szene: 20th Century Boys von Naoki Urasawa (erneut gilt - habe in der Vergangenheit schon einmal eine Empfehlung dafür geschrieben im Bisaboard). Auch hier mache ich kein großes Geheimnis darum, dass ich Urasawa als Mangaka sehr mag - er hat seine Schwächen wenn es darum geht, Enden zu schreiben, aber das was er bis dahin liefert, begeistert mich immer wieder auf ganzer Linie. 20th Century Boys ist eine Story, in der Zeit eine wesentliche Rolle spielt, genauso wie Jugend - ist es doch eine Story, die ständig zwischen mehreren Zeitpunkten hin- und herspringt - zwischen der Kindheit und der Gegenwart der ersten Generation um Kenji Endo, und dann später der Gegenwart seiner Nichte Kanna Endo, nachdem sie schon ein wenig aufgewachsen ist. Es ist eine Story um eine Verschwörung die ihren Grundstein in Kenji's Kindheit hat, aber wie es halt bei Kindheitserinnerungen so ist, können sich weder er noch seine Freunde von damals daran erinnern, was es denn nun mit den aktuellen Ereignissen auf sich hat. Das ganze Rätsel um die Identität des Antagonisten, Freund, und seinen Plänen war daher für mich von Anfang bis Ende packend, gerade da der Manga auch an mehreren Stellen die Vorstellungen die bis dahin aufgebaut wurden komplett über den Haufen geworfen hat mit neuen Twists, die trotzdem Sinn gemacht haben und vieles wieder in eine neue Perspektive gerückt haben. Ja, das Ende von 20th Century Boys war am Ende wie für Urasawa üblich schwächer. Aber wenn ich so ehrlich sein darf, für mich hat das keine Rolle gespielt. 20th Century Boys hatte von Beginn an einen Plan, hat sich an den gehalten und beispiellos durchgeführt - schon alleine dies ist mir eine Würdigung in meinen Favoriten wert.



    Als nächstes steht in der Liste Hunter x Hunter von Yoshihiro Togashi, was mein erster Manga überhaupt war - schon seit November 2001, als damals in Deutschland die erste Ausgabe vom Banzai!-Magazin erschien, verfolge ich Hunter x Hunter mit, was bedeutet dass ich seit mittlerweile mehr als 17 Jahren (und damit knappen zwei Dritteln meines Lebens) Fan vom Manga bin. Und auch mit gutem Recht, denn was Togashi da so liefert, ist eine Meisterklasse für sich. Schon allein, wie breit der Manga schon thematisch gefächert ist - von eher lockereren Arcs wie Heaven's Arena und Greed Island zu düsteren Arcs wie York New und Chimera Ant, von abenteuerlichen Arcs wie dem Hunter Exam zu Arcs die sich voll um Politik, Mindgames und Plänen über Plänen drehen wie die Chairman Election Arc oder die Dark Continent Arc, es ist wirklich für jeden etwas dabei. Selbst heute bin ich noch der Meinung, dass die Chimera Ant Arc so ziemlich das beste ist, was ein Shounen Manga jemals hervorgebracht hat, und was auch in absehbarer Zeit in dieser Form nicht entthront wird, einfach weil das Material viel zu gut durchdacht ist. Gon und Killua haben einfach nur eine wunderbare Dynamik von der man mehr sehen will, Leorio und Kurapika sind gute Ergänzungen für den Hauptcast auch wenn sie weitaus seltener auftreten nach einer Weile. Die Nebencharaktere sind alle sehr einprägsam und bleiben noch lange in Erinnerung, die Antagonisten wie Hisoka, die Phantom Troupe, Meruem oder Pariston sind allesamt großartig. So ziemlich das einzige was es zu meckern gibt sind die Hiatus-Phasen und die Tatsache dass kurz vor dem Hiatus das Artwork immer ein wenig schwächelt (was aber für die Volumes immer aufgebessert wird), aber das stört mich nicht einmal, weil ich sehr wohl weiß dass Togashi Gesundheitsprobleme hat und ich froh bin, dass wir überhaupt mehr bekommen. Egal was noch auf dem Plan steht, ich freue mich über alles was er sich noch einfallen lässt - und auch wenn Hunter x Hunter seit 3~4 Jahren nicht mehr meine Nummer 1 ist, so ist es doch der Titel, der mich als Manga-Fan so ziemlich am meisten geprägt hat.



    Mit Hunter x Hunter hat man ja bereits gemerkt, dass die Liste für mich eine etwas persönlichere Note einnimmt, und das trifft auch vollstens auf Platz 3 zu, Sasameki Koto von Takashi Ikeda. Wie auch bei einigen anderen Titeln vorher, mal wieder der übliche Kommentar: Ich mache kein großes Geheimnis daraus, dass ich Yuri als Genre liebe. Das liegt zum Teil wohl auch daran dass ich gerne selbst eines Tages mal in so einem Yuri-Szenario wäre, aber ich hab halt einfach bloß eine Schwäche für das Genre im allgemeinen. Sasameki Koto ist dabei der Titel welcher es mir am meisten angetan hat, und das liegt vor allem daran, dass ich mich doch sehr in einem der beiden Hauptcharaktere des Manga, Sumika Murasame, wiedererkenne. Ich werde jetzt an dieser Stelle nicht auf die genauen Details eingehen (wer den Manga liest, kann sich vermutlich auch selbst ein Bild machen), aber ich muss doch schon sagen, dass mich durch eben diese Erkenntnis viele Ereignisse im Manga doch sehr stark getroffen haben (und ich gebe offen und ehrlich zu, dass dieser Manga einer der beiden Werke waren, die mich auch wirklich mehrmals zu Tränen gebracht haben), einfach weil manche Szenen so stark getroffen haben. Auch wenn gerade der Start viel mehr in die leichtherzige Richtung geht (mit einiger Comedy und auch visuellen Referenzen, gerade wenn sich der Artstyle für ein paar Witze mal auf den Style eines anderen Manga ändert), so war ich nach kurzer Zeit schon voll investiert und habe so ziemlich jedes Mitglied vom Cast liebgewonnen (auch wenn Sumika mit weitem Abstand mein Favorit war, gefolgt von Tomoe). Vor kurzem habe ich dann auch entdeckt, dass das englische Release vom Manga sogar relativ erschwinglich für mich ist - demzufolge werde ich da auch bald den kompletten Manga bei mir im Regal stehen haben. Ich freue mich schon drauf, und werde den Manga danach gleich noch einmal lesen, denn das ist es für mich wert.



    Auf Platz 2 ist Vagabond von Takehiko Inoue, und uff... über Vagabond lässt sich viel sagen, aber ich habe immer das Gefühl, egal was ich sage, es würde dem Manga nicht gerecht werden. Ich will so viel behaupten: Objektiv betrachtet ist Vagabond ein besserer Manga als meine Nummer 1. Vagabond ist ein Kunstwerk, sowohl im künstlerischen Bereich (insbesondere ab dem Zeitpunkt wo Inoue den Manga mit Pinsel zeichnet - das Artwork ist einfach wunderschön und muss wirklich direkt mal angeschaut werden) als auch im erzählerischen Bereich. Die Geschichte wie aus dem jugendlichen Shinmen Takezo wohl einer der berühmtesten Schwertkämpfer Japans wurde, Miyamoto Musashi (auch wenn es sich ein paar kleinere künstlerische Freiheiten nimmt). Sein Werdegang von einem rebellischen Jugendlichen, welcher bloß Ruhm auf dem Schlachtfeld erlangen will, zu jemandem der sich dem Schwert offen zuwendet und es meistern will, zu einem weisen Gelehrten der über mehr als nur das Schwert lernt. Zwischenzeitlich gibt es auch mehrere Bände, die sich auf Sasaki Kojiro konzentrieren, den Schwertkämpfer mit dem Musashi wohl sein später berühmtestes Duell hatte. Und ich wiederhole, es sieht einfach nur so wunderschön aus und scheut keine Mühen, das ganze so detailliert wie möglich darzustellen. Dadurch ist es mitunter auch ziemlich blutig, was bei der Thematik ja durchaus abzusehen ist, aber selbst das macht Inoue wieder zu einer Kunstform. Manga wie Vagabond erinnern mich auch heute noch daran, wieso ich überhaupt Fan vom Medium geworden bin, und ich hoffe insbeständig, dass der Manga eines Tages aus dem Hiatus zurückkehrt und ein richtiges Ende bekommt - das letzte Kapitel kam vor 4 Jahren, und es ist bekannt dass der Manga eigentlich kurz vor Ende stand (es fehlte wirklich nur noch das letzte Duell mit Sasaki Kojiro in der Story). Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.



    Letzten Endes ist meine Nummer 1 wohl die persönlichste Erfahrung, die ich jemals mit einem Manga hatte. Um es vorweg zu nehmen, die Spitze wird seit letztem Jahr von Hourou Musuko gehalten, auch bekannt als Wandering Son, welches von Takako Shimura erschaffen wurde. Hourou Musuko ist im Grunde genommen die Geschichte von Shuichi Nitori, besser bekannt als Nitorin, einem Transmädchen, welche im Laufe des Manga aufwächst und erst einmal realisiert, dass sie Trans ist (gleichzeitig ist der Manga auch über Yoshino Takatsuki, welcher ebenfalls wünscht ein Junge sein zu können), und den ganzen Herausforderungen durch die sie geht. Wie sie sich ihrer Familie über präsentiert, gerade ihrer großen Schwester gegenüber, die den Wunsch von Nitorin einfach nur seltsam findet. Wie sie sich den Kindern ihres Alters gegenüber präsentiert, welche im Regelfall kein Verständnis oder Fingerspitzengefühl für diese Angelegenheit haben. Wie sie selbst Erfahrungen mit einer Pubertät macht, die sie eigentlich gar nicht durchlaufen will, und wie sie trotzdem versucht eine Beziehung mit einem Mädchen zu starten. Nitorin's Story ist gerade für mich nicht immer leicht zu lesen gewesen, auch wenn es insgesamt eine hoffnungsvolle Note hat. Ich habe nicht nur geweint, sondern bei vielen Stellen regelrecht geheult, weil mir doch einige Sachen durchaus vertraut vorkamen. Und ich hab nach dem Beenden des Manga sofort gewusst, dass es meine Nummer 1 sein würde, und das sowohl Nitorin als auch Anna beide in meinen Charakterfavoriten landen würden (Anna ist im übrigen auch ein großartiger Charakter und ich könnte regelrecht Absätze über sie schreiben, aber das spare ich mir hier an der Stelle). Aber ich habe mich für lange Zeit schwer getan, den Manga zu lesen, weil ich befürchtet habe dass er mich zu sehr treffen würde. 2009 beispielsweise habe ich die ersten paar Bände schon einmal gelesen (hatte es aber nie bis zum ersten Timeskip geschafft), hab es dann aber pausiert und nie weitergemacht, weil es mir ein paar Dinge vorgeführt hat die ich mir damals vermutlich noch nicht eingestehen wollte. Nachdem ich irgendwann gemerkt hatte das ich selbst Trans bin habe ich erneut einen Versuch gestartet, bloß um es nach den ersten beiden Kapiteln doch wieder aufzugeben weil die mich schon zu hart getroffen haben. Und letztes Jahr hab ich es dann endlich doch geschafft, die ganze Sache in zwei Sitzungen komplett durchzulesen. Eine Menge Tränen sind gefloßen, aber ich habe keine einzige Sekunde davon bereut, weil Hourou Musuko als Manga einfach nur so wunderschön ist und mir selbst auch einige Lichtblicke gegeben hat. Ich will beim besten Willen nicht behaupten, dass es das perfekte Werk ist, weil es doch seine kleineren Mankos hat - die Story springt gelegentlich ein wenig zu sehr von einem Punkt zum nächsten, manche Charaktere sind auf Grund von ähnlichen Designs nicht immer leicht auseinander zu halten, und für manche verhalten sich die Kinder wohl ein wenig zu erwachsen für ihr Alter. Aber um ehrlich zu sein, keiner dieser Sachen fällt für mich persönlich auch nur im geringsten ins Gewicht. Für mich ist Hourou Musuko einfach nur ein richtig wichtiger Manga, und ich bin froh dass es ein Werk wie dieses geschafft hat, bis zum Ende veröffentlicht zu werden. Es ist mehr als nur schade, dass es nie komplett auf Englisch übersetzt wurde (die Übersetzungen gingen nur bis Band 8 von 15 und wurden dann eingestellt, auch wenn die Übersetzungsqualität selbst anscheinend auch nicht so gut war), und auf den deutschen Markt kommt so ein Titel wie dieser so oder so nicht, da mache ich mir erst gar keine Hoffnung (weil die Thematik doch eine ist die sich hierzulande vermutlich nicht wirklich verkauft, und der Manga auch schon seit einigen Jahren abgeschlossen ist), aber irgendwie hoffe ich doch darauf, dass ich eines Tages auch die komplette Reihe mal in meinem Regal stehen haben könnte. Ich glaube nicht daran, aber wer weiß? Vielleicht hat irgendwann einmal ein Publisher die Meinung, dass wir Hourou Musuko doch vollständig im Westen brauchen. Freuen würde es mich.