Beiträge von Kuschelrennreptil

    Je nach Spiel hast du oft Updates von mehreren GiB, was nach einigen Monaten auch einen spürbaren Leistungsabfall aufweisen wird, daher für die Masse an Spielen lieber eine Magnetspeicherfestplatte

    Du beziehst dich auf die maximale Schreibfähigkeit von SSD-Speicherzellen? Bis du die bei heutigen SSDs erreichst, tauschst du sie sowieso gegen ein neues Modell aus.

    Nein, es geht um den Leistungsabfall, nicht um die Schreibbeständigkeit. Die Flash-Zellen der SSD sind am Anfang extrem flott, jedoch nach einiger Zeit und Schreibzyklen verlieren sie - für den Anwender relativ unbemerkbar - an Geschwindigkeit.
    Und ich weiß nicht, wie oft du deine Festplatten-Inhalte von Datenträger zu Datenträger schiebst...der Ottonormalverbraucher nutzt die Festplatten bis zum Tod oder bis das System so legacy ist, dass es komplett neu aufgesetzt werden muss.


    Meine OS-SSD habe ich jetzt schon 4 Jahre und habe nicht vor diese auszutauschen. Diese wird idR auch nur noch bei Windows-Updates belastet, um die Lesegeschwindigkeit relativ konstant zu halten. Klar kann jederzeit der Speichercontroller ausfallen, was am wahrscheinlichsten als Defekt vorliegen wird. Wenn man schon so oft die Platten wechselt, dann möchte man die Daten auch immer mit weiter wandern lassen, um nicht alle 4 Jahre wieder 1,5+ TiB an Spielen (bei mir sind es gut 2,5 TiB) downloaden zu müssen, weil ein neueres Modell von dieser SSD auf dem Markt kommt. Aktuell wird diese Festplatte so weiterlaufen, bis sie stirbt oder ich mein Hardware-RAID zusammengebastelt habe und die Partition übertrage. Bis dahin muss kein neues Modell herhalten.

    Je nach Spiel hast du oft Updates von mehreren GiB, was nach einigen Monaten auch einen spürbaren Leistungsabfall aufweisen wird, daher für die Masse an Spielen lieber eine Magnetspeicherfestplatte. Ein Großteil der Spiele profitiert wirklich kaum davon. Eine Festplatte wird nur langsam, wenn sie zwei oder mehr verschiedene Aufgaben gleichzeitig hat. Zum Beispiel OS+Games. Wenn sie nur eine Aufgabe hat, nämlich Games, dann ist sie sogar relativ nahe dran.


    Bezüglich Kühlsystem würde ich das abhängig von RAM und Mainboard bestimmen. Wofür aber ein Low Profile-Kühler? Durch die Abwärmeabgabe nach oben ist das ausgewählte Gehäuse dafür ungeeignet, weil die Abluft durch das Sichtfenster entweichen müsste und dort nun mal die Scheibe sitzt, im Prinzip erwärmst du die Scheibe und ein Teil der Abluft wird ungewollt wiederverwendet. Das macht im gesamten nur geringfügig etwas aus, aber im Sommer unter Volllast kann es schon anders aussehen. Im Regelfall takten jedoch CPU und Grafikkarte runter, RAM empfehle ich mit Passivkühler-„Armor“, da das empfindlichste Bauteil sonst zeitweise Fehler zeigt, welche du nicht mitbekommst (soft ECC recovered). Privates Anwenderbeispiel „Golden Empire Black Dragon DDR3-1333“ im Normalbetrieb gab es kaum Komplikationen, jedoch in den Sommermonaten konnte man das Leiden spüren, Spiele wurden langsam und bei noch höherer Last auf den Arbeitsspeicher oder leichtem übertakten auf 1600 verabschiedete sich Windows mit einem Bluescreen. :)


    Der erhöhte Verschleiss war zurückzuführen auf unperformante Kühlung und daraus resultierender Überhitzung der Speichermodule, bis diese anfingen zu versagen.


    Die restlichen Komponenten sind komplett ok, bin jetzt kein AMD Ryzen-Fan, aber AMD ist nun mal das System, welches für deutlich weniger Geld die gleiche Leistung bringen kann. Jedoch sind die Sicherheitslücken, die aktuell rauskommen für Gamer komplett uninteressant, diese zielen fast ausschließlich auf Cloud-Anbieter, um virtuelle Maschinen, welche auf dem gleichen Kern laufen, ausspionieren zu können. Und der Regelfall, naja, im Normalfall wird fast keine dieser Lücken ausgenutzt, da diese für den Kriminellen zu unwirtschaftlich sind, wenn sie nicht wissen, dass auf der anderen VM zufällig Kundendaten verarbeitet werden oder wie es meistens ist, einfach nur ein Webserver mit einer statischen Webseite drauf läuft wo für den Kriminellen unnütze Metadaten nur abgefangen werden. Ich setze da weiterhin auf Intel, jedoch ein Umstieg auf Threadripper, zumindest einer der kleinsten wäre sehr sinnvoll für mein Vorhaben, aber das dauert noch etwas.

    SuperFetch hilft bei der Beschleunigung von Programmstarts, eher weniger des Bootvorgangs, im Gegenteil, es kann den Bootvorgang verlangsamen. Im Grundlegenden lädt er Sachen in den Cache, die *wahrscheinlich* benötigt werden, das heißt aber auch , dass Sachen geladen werden, die nicht benötigt werden, dadurch kann sich der Systemstart um einiges verzögern. Es ist also sinnvoll diesen für den Systemstart deaktiviert zu lassen.


    Ich hab mir mal die ganzen Beiträge genauer angesehen. Was sind die genauen S.M.A.R.T-Werte? Wie ist die Aufteilung auf die Festplatten vorhanden, oder ist nur eine SSD drin? Hier ist mal ein Beispiel von einer SSD aus meinem Server, sollte bis auf herstellerspezifisch andere Aufteilung zu zusätzliche SMART-Werte eigentlich relativ gleich sein.


    Auf weitere S.M.A.R.T-Werte will ich jetzt nicht noch eingehen, das würde nur alles in Länge ziehen und kann auch im WWW sehr gut nachrecherchiert werden, jedoch die aller wichtigsten habe ich hier mal zur Sicherheit aufgelistet, auch wenn von den Symptomen her ein Festplatten-Defekt eher unwahrscheinlich sein dürfte. Ich denke mal eher, dass eines der beiden Windows-Updates irgendwas in der Registry verändert haben und dadurch eine Verzögerung auslösen. Man müsste dort wirklich sehr tief in die Materie greifen und wichtig erstmal dort ist, kein Try'n'Error versuchen, die Registry von Windows ist hochempfindlicch und verzeiht keine Fehler.

    Das war ein Ding der unmöglichkeit und Mox:


    "Wenn ihr es schafft am 1. April bis auf 14.999 Aufrufe für dieses Thema zu kommen erhält jeder User, der mindestens ein Mal mitgezählt hat, einen..."

    Ist es nicht, wenn man richtig liest ;)

    14.999 Aufrufe kann eine einzelne Person in wenigen Stunden schaffen. Es sind ja nur Zugriffe gemeint, nicht das Zählen bis 14.999 ;)