Beiträge von Shiralya


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


Alle Informationen zum neuen Spiel findet ihr bei uns auf Bisafans:

Zu den Karmesin und Purpur-Infoseiten | Pokédex | Neue Pokémon

    Ich hab die 10Mio mit einer ungewöhnlichen Kombination aus Emolga, Guardevoir, 5*-Celebi (schillernd) und Plinfa gemacht. Als ich festgestellt habe, dass die Kondensmilch erst recht spät kommt, habe ich mal probiert, Minun wegzulassen und es hat sich tatsächlich gelohnt (vor allem nachdem ich Guardevoir noch ein paar Torten gegeben habe, weil ich es die letzten Tage zwar trainieren wollte, aber es dann doch nicht bis 15 durchgezogen habe, weil ich ja leider so wenig Lust auf das Spiel hatte).


    Ich glaube aber, dass das mit den speziellen Tickets kein Aprilscherz ist. Die hab ich vor ein paar Tagen schon in irgendeiner Neuigkeitsnachricht im Spiel gesehen und gehofft, dass es nicht das wäre, was ich dachte. Leider doch.

    Also habe ich die drei Feelinara-Tickets sofort auf den Kopf gehauen und aus gelb-grün-grün drei Lieferpunkte bekommen.

    Flocon ich fordere einen Rücktritt oder eine Namensänderung - eine rote Flocke, das geht ja gar nicht!

    Spaß beiseite, ich wünsche dir, genau wie allen anderen Beförderten ganz viel Spaß und Erfolg in euren neuen Rollen. Lasst euch nicht einschüchtern, ihr packt das schon und bringt bestimmt nur Gutes ^-^

    Kurze Kommentare, weil ich gerade irgendwie nicht so viel weiß. Ich finde es aber interessant, dass keiner der Texte so wirklich "klassische" Magie mit Zauberstäben und -sprüchen genutzt hat. Hat sich das für die Aufgabe nicht angeboten? Wobei ja gerade bei Zaubersprüchen eigentlich schon. Dann war das wohl einfach nicht so der präferierte Stil. Hat mich aber tatsächlich etwas überrascht.


    Abgabe 1

    Sonette also. Interessante Wahl. Ich hab bei den Terzetten immer ein Problem im Reimzusammenhang. Nicht, dass das irgendwie negativ wäre, wollte ich nur erwähnen. Das erste Sonett ist übrigens gleichzeitig mein liebstes und das, was für mich in der Geschichte am wenigsten passt. Und zwar beides, weil es so hübsche Umgebungs- und Atmosphärenbeschreibung hat, was mir dann ein Problem darin gegeben hat, zu kapieren, dass es von dem Vogel selbst gesagt wurde. Also so, dass man es hören kann. Ich war übrigens bis zum Feuer der festen Überzeugung, dass es sich um einen Raben handelt. Hab beim Titel wohl nicht aufgepasst. Ich bin mir übrigens mit dem ... Stimmungswechsel des Phönix' nicht sicher. Ist er mit dem neuen Leben jetzt einfach freundlicher geworden? Das war ja vorher sicher nicht nur gespielt. Man hat ja vorher schon ein bisschen was von dem guten Herzen des Vogels gesehen, aber ich hätte mir beides vielleicht noch etwas mehr vermischt gewünscht. Dass also vielleicht etwas mehr von dem fast hochnäsigen Charakter auch im letzten Sonett durchscheint. Jetzt habe ich nicht wirklich irgendwas zum Epik-Teil gesagt, aber dass ich nichts zu sagen habe, ist erstmal was Gutes. Das heißt, es funktionierte. Genau wie der Wechsel gut umgesetzt wurde. Manchmal waren mir die Zeitsprünge etwas zu viel, aber alles in allem eine gute Abgabe, denn alles, was ich anfangs angesprochen habe, sind halt nur Kleinigkeiten.


    Abgabe 2

    Es hat länger gedauert, bis ich kapiert habe, dass die Gedichte auch die Geschichte (weiter)erzählen. Das ist etwas, auf das ich auch nicht so gekommen wäre. Tatsächlich habe ich zuerst gedacht, dass die Gedichte vielleicht aus der Sicht des Antagonisten geschrieben sind und sich über den Protagonisten lustig machen. Den Gedanken musste ich dann verwerfen. Ist aber so ja auch interessant geworden, nur leider nicht so konsistent, wenn es später ja nur Aussage der Schwester ist. Dennoch ist auch das gut umgesetzt. Insgesamt hat der Text in beiden Parts ein paar weniger gelungene Forumlierungen. Im Epikteil wäre das so etwas wie: "Sein Blick ruhte aufmerksam und doch wild umher". Wenn ein Blick ruht, dann kann er nicht wild umher fliegen, irren oder was auch immer. Er ruht ja dann. Bei der Lyrik war es das vierte Gedicht, weil es mit der Reihenfolge der Verse und den verwendeten Satzzeichen so klingt, als hätte entweder das Amulett oder das Wappen Abdrücke am Hals. Ich weiß, dass es so nicht gemeint ist, aber da ist eben die Formulierung unglücklich. Ich mag aber die Integration der Magie sehr gerne, weil sie sehr vordergründig ist und den Plot vorantreibt. Das ist sehr schön umgesetzt.


    Abgabe 3

    Tarot also. Hier haben wir zwei solide Parts, die unglücklicherweise zweimal dieselbe Geschichte erzählen. Ich mag das Gedicht wirklich sehr gerne und es würde wirklich gut als Zusammenfassung der Geschichte funktionieren, wenn der Epik-Teil nicht selbst schon eher zusammenfassend erzählen würde. Allein vom Aussehen wirkt es so, als hätte diese Abgabe noch etwas Luft bis zur Wortgrenze gehabt, warum also nicht die komplette Geschichte beschreiben? Welche Gefühle hatte der Narr? Welche Karten zog er? Wie waren die Lichtverhältnisse? Gab es ungewöhnliche Gefühle? Gerne auch ausgedehnt auf die Rettungsaktion. (Alternativ hätte man vielleicht auch die Geschichte als Gedicht umsetzen können.) Der ganze Text ist nicht schlecht geschrieben, es fehlt halt nur so ein bisschen was, gerade wenn das Gedicht hinterher dasselbe zusammenfasst. Ich hätte mir insgesamt einfach etwas mehr Details gewünscht, um wirklich in die Geschichte eintauchen zu können.


    Abgabe 4

    Erinnert mich ein klein wenig an PMD2 so von der Idee mit der Zeit her. Nur, dass sie hier nicht stehen bleibt. Insgesamt bleibt es aber etwas unklar, was genau das Problem ist. Dafür wird mehr Fokus auf die magische Lösung gelegt. Und auch wenn ich gerne mehr Hintergrundinfos hätte, passt die Unklarheit ja auch wieder zum Mystischen der Abgabe. Das Gedicht spielt einen recht wichtigen Part, gerade ja der erste Teil, der die Abgabe eröffnet, aber ich kriege fast das Gefühl, dass es dennoch etwas wenig ist. Vielleicht weil ich noch mehr Wechsel zwischen Epik und Lyrik erwartet hätte. Aber das übergeht die Abgabe ja durch die stärkere Interaktion zwischen den Inhalten. Lustig übrigens, welche Ähnlichkeit das Gedicht hier mit der drittletzten Strophe des Gedichts der letzten Abgabe hat. Scheint eine beliebte Thematik zu sein. Insgesamt gefällt mir die Abgabe durch das Mystisch-Mysteriöse, in die man (oder zumindest ich) sich gut reinfühlen konnte.


    Da sind die Kommentare zum Teil doch wieder länger geworden als erwartet. Aber keine Ahnung, ob es sie auch besser macht^^

    Jetzt kommt nur noch der blöde Teil, ich muss auch noch Punkte vergeben. Das mag ich seit dem Systemwechsel 2018 am wenigstens am Voten. Na ja, aber ich sollte das jetzt nicht weiter verzögern, sondern einfach machen:

    Abgabe 01: 8,5/10

    Abgabe 02: 6,5/10

    Abgabe 03: 7/10

    Abgabe 04: 8,5/10

    Heute gabs Eierkorb in der täglichen :ugly:

    Ach, was waren das noch Zeiten, als das das schlimmste Ergebnis der Lieferung war. Da werde ich ja ganz nostalgisch x3


    (Bevor man 150 Lieferungen getätigt hat, hatte man doch meist schon eine gute Wahrscheinlichkeit, das Ding eh zu kriegen. Ich meine, meist liegt das doch bei 1%, oder? Ich sehe da eigentlich keine große Besserung, nur einen weiteren Weg, Geld zu generieren ... Und ich hätte aktuell die Goldeicheln, aber ich werde mich hüten, die dafür auszugeben. Da bleibe ich eher bei einzelnen 11ern ...)

    Das kleine Objekt innerhalb der Kuhle stellte sich als kleine Geode heraus. Innerhalb dieses kleinem Mineralvorkommen dürfte sich etwas weiteres befinden, man müsste sie nur aufbrechen. Chrys wäre dafür wohl der beste Ansprechpartner in der Basis.


    Nachdenklich wiegte Sandrine den runden Gesteinsbrocken in ihrer Hand, während das Boot die Küste von Ula-Ula verließ. Für andere mochte der Stein sehr unspektakulär aussehen und obwohl sie wusste, dass sich in seinem Inneren noch irgendetwas verbarg, hätte sie ihn auch so mitgenommen. Einfach, weil er hübsch ist.

    Kaum waren sie abgefahren, passierte dasselbe, was schon nach ihrer Mission auf Akala geschehen war: Nach einem Schrei von irgendwo am Himmel fiel jedem von ihnen eine Aprikoko in den Schoß (oder in Aris Fall auf den Kopf). Aber der Schrei klang irgendwie anders und die Frucht selbst war rot und nicht gelb. Sandrine fragte sich kurz, was dieses Muster zu bedeuten hatte, aber bald schon ließ sie von den Gedanken ab, lehnte sich zurück und schloss die Augen. Die Missionen als vollwertige Guardian waren doch anstrengender, als sie erwartet hatte.


    Zurück in der Silvally Foundation folgte Sandrine dem Strom an Guardians, die ihre Pokémon bei Courtney abgeben wollten. Weil das Pokécenter-Team so viel zu tun hatte, beschränkte sie selbst sich darauf, die paralysierte Rosie abzugeben.

    Da ihr Sesokitz nicht schlimm getroffen war, sollte die Genesung nicht allzu lange dauern und Sandrine beschloss, im Pokémon-Center auf ihre Freundin zu warten. Währenddessen holte sie Niki aus seinem Ball und fütterte ihn mit ein paar Beeren aus ihrer Lunchbox. Dann betrachtete sie die Auslage im Markt. Hatte sie nicht heute morgen noch überlegt, eine Poképuppe für mögliche Kämpfe zu kaufen? Aber hätte sie in der Situation überhaupt daran gedacht, eine einzusetzen? Vielleicht hätte das einen Kampf eher verhindern können ... Aber wie schnell wäre Wolwerock mit der Poképuppe fertig gewesen? Immerhin war Johann ja eine ganze Weile mit seiner Ausgrabung beschäftigt gewesen.

    Der Gedanke an den Steinesammler ließ Sandrine das Gesicht verziehen. Sie hätte nie gedacht, durch eine Mission mit Steinen so negative Gefühle zu erhalten.

    Niki schien nichts von ihrer Gedankenspirale mitzubekommen, sondern schien besonders interessiert an den Pokébällen zu sein. Neugierig betrachtete Sandrine ihr Pokémon: "Was ist? Willst du, dass ich davon noch einen mitnehme?"

    "Nin, nin", antwortete Niki auf ihre Frage, was selbst ohne mentale Fähigkeiten eindeutig als "Ja" erkennbar war.

    "Okay, warum eigentlich nicht", meinte Sandrine und teilte Trixi mit, dass sie gerne zwei der Pokébälle kaufen wollte.


    Als Rosie schließlich von ihrer Paralyse geheilt war, musste Sandrine feststellen, dass sie inzwischen zu spät für das Mittagessen war. Auch hier schien sich ein Muster abzuzeichnen, hatte sie doch schon die Frühstückstzeit im Pokémon-Center verbracht. Doch eigentlich war Sandrine die Situation auch ganz recht. Erst die Konfrontation mit Malik und Ikai und dann heute die Rücksichtslosigkeit von Johann hatten sie ziemlich erschöpft, mehr noch als der Umgang mit den störrischen oder aggressiven Pokémon. Also kam es ihr ganz gelegen, nicht in der überfüllten Cafeteria sitzen zu müssen. Stattdessen machte sie sich auf den Weg in ihr Zimmer und ließ sich dort mit einem Stöhnen auf ihr Bett fallen.

    Dann holte sie auch Rosie aus ihrem Pokéball und kraulte ihre Freundin sanft hinter den Ohren. "Tut mir leid, meine Liebe, dass du getroffen wurdest."

    Rosie aber schien eher ein Problem damit zu haben, dass Sandrine sich entschuldigte und dementsprechend die Schuld auf sich nahm. Energisch stupste sie gegen den Arm ihrer Trainerin, bis diese sich ein Lachen nicht verkneifen konnte. "Schon gut. Ich weiß, dass du kämpfen kannst." Das gestrige Training musste Rosies Selbstbewusstsein durchaus gut getan haben. Sandrines hingegen hatte etwas an Johanns Gleichgültigkeit gelitten ...


    Sandrine kuschelte noch etwas mit ihren Pokémon und machte sich dann endlich über ihre Lunchbox her, als ihr Magen nicht mehr zu überhören war. Anschließend versuchte sie sich unter dem angenehm warmen Strahl der Dusche zu entspannen. Es gelang zumindest ein bisschen.

    Während sie hinterher Niki putzte, der aus irgendeinem Grund dreckiger schien als ihr Sesokitz, fiel Sandrines Blick auf die Geode, die sie vorhin auf ihrem Schreibtisch abgelegt hatte. Es würde ihr gut tun, sich mit dem Gestein zu beschäftigen. Für sie war es wie eine Meditation. Sie schob den Gedanken an gestern beiseite, als selbst die Steine ihre kreisenden Gedanken nicht beruhigt hatten.

    Als Niki schließlich vom Schmutz befreit war, nahm Sandrine die Geode und machte sich auf den Weg in die Werkstatt im zweiten Stock. Niki und Rosie hatten einstimmig entschieden, vorerst in ihrem Zimmer zu bleiben, aber Sandrine hatte versprochen, später noch mit ihnen auf die Dachterasse zu gehen. Vorher aber galt es, herauszufinden, was der Stein in ihrer Hand verbarg.


    OT: Der Cliffhanger war eine schlechte Idee, weil ich Probleme hatte, einen Ansatz für diesen Post zu finden. Deshalb habe ich ihn auch so vor mir her geschoben. Ich hoffe aber, dass ich ab jetzt wieder etwas aktiver werde. (Für die Übersicht: Sandrine hat in diesem Post zwei Pokébälle gekauft) Der kursive Absatz stammt von Marc27.

    Gruppe A

    An Eternal Prison | X & Y

    Episode opening | Conquest

    Kalos-Region | X & Y

    Schatzstadt | PMD: Erkundungsteam Himmel


    Die ersten drei waren quasi gesetzt, um den letzten Platz haben die beiden Mystery-Dungeon-Lieder gekämpft. Aber die Stadt hatte dann doch mehr Nostalgie. Und mich nervt das Stück auch nicht, mir macht es gute Laune :3


    Gruppe B

    Amalia (Encounter) | Omega Rubin & Alpha Saphir

    Azoth | Omega Rubin & Alpha Saphir

    Route 15 | X & Y

    Route 209 am Tag | Diamant, Perl & Platin


    Wenn Gruppe B "nur" Runde 2 repräsentiert, möchte ich gerne eine Petition starten, den Wettbewerb nicht durchzuziehen; es gibt einfach viel zu viele tolle Stücke!!!

    Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass ich nach drei Monaten ohne irgendein zeitlich begrenztes Lieferziel irgendeinen Ausgleich vom Spiel bekommen sollte. Hab sogar die "Glückstag"-Strategie angewendet und den 11er aus dem letzten Event losgeschickt, als ich mal keinen Lieferpunkt, sondern eine Relaxo-Outfiterhöhung bekommen habe. 11 wunderschöne Lieferpunkte, die ich meiner Sammlung hinzufügen konnte. Wenn man damit nur irgendwas anfangen könnte!!!!!! :<

    Ich bin auch während des Teamevents so viel weniger am Spielen als sonst. Weil Teamevent ist, mache ich nicht gar nichts, wie ich manchmal Lust habe, wenn der dämliche Vogel mal wieder nur Müll mitbringt. Wahrscheinlich ist es aber immer noch zu viel, wenn man nach der These "Gelegenheitsspieler kriegen mehr, damit sie dabei bleiben" geht. Oder ich bin zu gut. Aber selbst die 27 Mio. Punkte in der Schnellen Küche können mir keine Euphorie mehr entlocken. Ich will bitte zurück zu den Torten. Mit denen hab ich zwar auch nichts angefangen, aber die Lieferziele waren noch nicht zeitlich begrenzt und es war bei Weitem nicht so frustrierend eine Torten-Durststrecke zu haben wie eine mit Lieferpunkten.

    Die ständig ausweichenden Gummiblasen machen mich aggressiv.

    Oh ja, die stören mich inzwischen auch am meisten bzw. sind das, was ich als erstes mit dem Talent anvisiere. Und das obwohl ich am Ende meistens noch Oliven übrig habe, weil die zweimal gemacht werden müssen, ehe das offensichtlich punktreiche Öl rauskommt ...

    Ansonsten schön, dass du dabei bist und ein gutes Team gefunden hast. Ich hoffe, Pelipper ist netter zu dir als zu mir und du kriegst dein Alola-Vulpix. Aber ich hab Alola-Vulnona auch bekommen, als ich es unbedingt wollte. Hab dabei nur offensichtlich mein ganzes Glück aufgebraucht^^"


    (Sorry, dass ich hier so negativ genervt schreibe, aber das ist halt einfach meine Gefühlslage gegenüber diesem Spiel aktuell )= )

    Versteck

    Es ist so dunkel und eng. Alles, was ich mitbekomme, ist das stete Auf und Ab der Bewegung, auch wenn ich keine Ahnung habe, wo wir gerade sind. Schließlich halten wir an. Ich höre gedämpfte Stimmen, aber ich verstehe nicht, was sie sagen. Langsam wird es ungemütlich. Warum sollte ich nicht rausgehen und mich ein bisschen ausstrecken?

    Also schlüpfe ich ins Freie. Viel zu gerne bade ich im Licht, um immer eingesperrt zu sein. Das Licht ist ich, ich bin das Licht. Nur ganz kurz.

    Dann höre ich die altbekannten Worte: „Wölkchen, bitte, zurück in die Tasche mit dir!“

    Gruppe A

    Amalia | Omega Rubin & Alpha Saphir

    Antiqua & Futurus | Karmesin & Purpur

    Dialga's Fight to the Finish! | PMD: Erkundungsteam Himmel

    Johto-Arenaleiter | Heart Gold & Soul Silver


    Gruppe B

    Champ Lilia | Schwarz 2 & Weiß 2

    Deoxys | Feuerrot, Blattgrün & Smaragd

    N | Masters EX

    N (Finale) | Schwarz & Weiß


    Obwohl ich für einige in der ersten Runde gestimmt hatte, hat mich Gruppe B jetzt etwas weniger überzeugen können ... Und es gibt absolut keinen Grund, Lilia statt Troy zu nehmen, weil ich da letzte Runde in Gruppe D schon die Entscheidung andersherum gefällt hatte - das muss wohl tagesformabhängig sein, anders kann ich mir das nicht erklären.

    Teil 2: Need to go - Der südliche Ring

    (c) Nintendo - Szene aus Pokémon Schwert/Schild


    Kapitel 16


    Hop beschloss, noch am selben Abend Route 3 zu bereisen und dann dort irgendwo zu campen. Ich hingegen blieb noch eine Nacht in Engine City, um dem großen Ansturm an Trainern aus dem Weg zu gehen. Ich entschied mich sogar dafür, erst nach dem Mittag loszugehen. Denn das letzte, was ich wollte, war, von jemandem beobachtet zu werden, wie ich blind durch das hohe Gras stolperte, bis mich ein Pokémon angriff. Auf irgendwelche komischen Gerüchte, die Cosma etwas gegen mich in die Hand legten, hatte ich nun wirklich keine Lust.

    Als ich schließlich auf Route 3 ankam, musste ich allerdings feststellen, dass ich trotz allem nicht ganz alleine war. Ein Mann mittleren Alters stand dort und schien die Mittagssonne zu genießen. Ich straffte also die Schultern und versuchte, so ruhig wie möglich zu atmen, während sich meine Brillengläser pechschwarz verfärbten und ich nur noch im peripheren Sichtfeld erkennen konnte, ob ich vielleicht gegen einen Felsen laufen würde. Glücklicherweise hatte ich nun schon ein bisschen Erfahrung mit diesem Vorgehen und verhielt mich hoffentlich wenigstens einigermaßen normal. Zumindest zuckte ich nicht bei jedem Pokémon-Ruf, den ich hörte, zusammen.

    Obwohl ich nicht weit kam, dauerte es eine Weile, bis mich ein Pokémon angriff. Ich erkannte den Ruf nicht, aber als meine Brillengläser wieder durchsichtig wurden, erblickte ich ein Skunkapuh. Zum Glück machte mir die Kleine keine großen Schwierigkeiten und ließ sich gut einfangen.

    Zum ersten Mal, seit ich sie bekommen hatte, nutzte ich die Pokémon-Box und holte mein neues Pokémon ins Team. Da ich aber nur sechs Pokémon bei mir tragen konnte, beschloss ich, Merkur eine kleine Pause zu gönnen.

    Für den Rest des Tages ließ ich das Skunkapuh neben mir her laufen, um es etwas besser kennenzulernen. Dabei entschied ich mich irgendwann, der Stinktierdame den Namen Goldi zu geben.

    Ihren ersten Kampf bestritt sie gegen ein Keradar, das zwei Level über ihr war. Dessen Käfertrutz machte mir einige Sorgen und brachte sie ins Straucheln, doch Goldi schaffte es, ihren ersten Gegner zu besiegen, und ich bekam absolut das Gefühl, als würde ihr das Kämpfen Spaß machen.

    Vom späten Nachmittag an bis ich am Abend die Mine erreichte, von der Sania am Tag zuvor gesprochen hatte, ragte neben mir eines von Roses Kraftwerken auf. Es war schon irgendwie ein faszinierender Anblick. Trotz der Entfernung zum Weg, auf dem ich lief, ragten die Schornsteine hoch in den Himmel; es wirkte fast so, als wollten sie ihre Dominanz beweisen. Ich versuchte, es irgendwie zu ignorieren, aber dennoch huschte mein Blick immer wieder nach rechts. Als bräuchte ich noch einen weiteren Beweis für die Omnipräsenz dieser Firma.

    Goldi, die noch keine Ahnung hatte, was hier vor sich ging, schien meine Unsicherheit aufzunehmen und sah mich fragend an.

    Ich merkte, wie meine Augen feucht wurden, als ich sie aufnahm und ihr weiches Fell kraulte. „Alles gut“, flüsterte ich, mehr um mich selbst zu überzeugen. „Ich werde nicht zulassen, dass euch etwas passiert.“ Und ich hoffte so sehr, diese Worte wahr machen zu können.


    Am nächsten Morgen baute ich mein Zelt wieder ab. Goldi war still geworden, seit ich ihr am Abend von unserem Los erzählt hatte. Heute ließ ich sie in ihrem Pokéball. Ich war sowieso schon nervös genug wegen dem, was mich wohl in der Mine erwarten würde.

    Ich atmete mehrfach tief durch und betrat dann das dunkle Loch, das sich vor mir in den Berg fraß. Augenblicklich wurden meine Brillengläser pechschwarz. Ich fühlte mich so eingeschüchtert wie bei meinem nächtlichen Ausflug in die Naturzone, denn in der Finsternis der Mine konnte ich auch an den Rändern meines Sichtfeldes kaum etwas erkennen. Lediglich ab und zu leuchteten bunte Lichtpunkte auf, die ich nicht einordnen konnte. Ich hoffte nur, dass ich nicht unglücklich fiel und mir irgendetwas brach oder so.

    Ich rannte erstaunlich lange blind durch die Dunkelheit, bis mir ein Pokémon begegnete. Ich bemühte mich, immer in Kreisen zu gehen, um auf sicherem Grund zu bleiben und mich nicht irgendwo zu verlaufen, aber immer wieder rammte ich die Wände und konnte spüren, wie ich meine Arme mit blauen Flecken verzierte. Ich hoffte inständig, dass niemand mich so zu Gesicht bekam.

    Dann, endlich, spürte ich, wie Holz gegen meine Beine geschlagen wurde. Meine Brille wurde wieder durchsichtig und ich sah mich einem Praktibalk gegenüber, das mich kampflustig anstarrte. Ehe es ein weiteres Mal ausholen konnte, rief ich Goldi in den Kampf. Sie landete auch sogleich den ersten Treffer, während das Praktibalk seine Strategie wechselte und sich mit Energiefokus aufpumpte. Es wirkte nicht deutlich schwächer als Goldi, weshalb mir dies durchaus gefährlich werden konnte. Also befahl ich meinem Skunkapuh Rauchwolke, was tatsächlich einen Fußkick unseres Gegners ins Leere laufen ließ.

    Nachdem das Praktibalk beschlossen hatte, Goldis Verteidigung mit Silberblick zu senken, wurde es mir wirklich zu gefährlich und ich wechselte zu Perle, der einen Steinwurf abfing, ehe Goldi wieder zurück aufs Feld kam, um das Pokémon weiter zu schwächen.

    Glücklicherweise blieb das Praktibalk gleich im ersten Superball, den ich warf, ohne eines meiner Teammitglieder für immer in seinen Ball zu zwingen. Ich schickte das neugefangene Pokémon in die Box und hatte zum ersten Mal die Ruhe, mich wirklich in der Mine umzugucken.

    Die Galar-Mine wurde von einfachen Lampen erleuchtet, die ein orange schimmerndes Licht abgaben. Sie hingen immer in einigem Abstand zueinander, sodass die Zwischenräume gerade eben hell genug waren, um etwas sehen zu können. Ich befand mich in einer großen Halle, von der verschiedene Gänge abgingen. Dort waren Schienen für die Loren gelegt und Holzbalken stützten die Decken, fielen vor dem bräunlichen Gestein jedoch gar nicht auf.

    Die Lichtpunkte, die ich gesehen hatte, kamen von den sternförmigen Steinen, die hier offensichtlich abgebaut wurden. In einer Ecke entdeckte ich, abgegrenzt durch ein paar Seile, eine Lore mit ebendiesen Steinen darin. Neben ihr lag einiges Baumaterial; Kisten, Schaufeln, Spitzhaken, sogar ein Verkehrshütchen entdeckte ich. Ich fragte mich, ob die Arbeiter keine Angst vor Diebstahl hatten, wenn hier doch so viele Trainer durchliefen. In meiner Nähe schien zumindest niemand Wache zu schieben. Allerdings waren die ganzen Sachen auch alle noch da. Vielleicht gab es hier ja auch irgendwo Sicherheitskameras, die nun mein Irren durch die Dunkelheit aufgenommen hatten. Kein sehr beruhigender Gedanke.

    Wenn der Maßstab meiner Karte stimmte, war die Galar-Mine 1 nicht sonderlich lang. Also beschloss ich, den Vormittag für ein kleines Training von Goldi und meinem frisch gefangenen Praktibalk zu nutzen. Dafür ließ ich Flügel und Piano in der Box und holte Merkur zurück, damit sie Goldi im Training von Unlicht-Attacken unterstützen konnte.

    Es zeigte sich, dass zwar beide meiner neuen Teammitglieder sehr gerne ihre Kämpfe austrugen (auch wenn Goldi deutlich unsicherer wirkte als am Tag zuvor), sich gegenseitig allerdings nicht so gerne zu mögen schienen. Dennoch ergänzten sie sich gut. Goldi erledigte die Fleknoil und das Praktibalk die Klonklett. Lediglich die zwei Rotomurf, denen wir begegneten, machten meinen Pokémon Probleme. Aber auch aus diesen Kämpfen ging ich siegreich hervor.

    Währenddessen kam mir auch eine gute Idee für einen Namen und ich beschloss, mein Praktibalk von nun an Schmetterling zu nennen. Und hoffte, dass mir dieses kleine Wortspiel erlaubt war. Immerhin dachte man bei Schmetterlingen nicht als erstes an muskelbepackte Balkenschwinger.

    Gegen Mittag machte ich uns ein Curry, ehe ich weiter die Mine erkundete. Da ich nun recht viel Zeit in der ersten Halle verbracht hatte, entschied ich mich, auf dem Hauptweg zu bleiben und den Schienen auf die andere Seite der Höhle zu folgen. Dabei begegnete ich tatsächlich auch einem anderen Menschen, einer Arbeiterin namens Larissa, die mich zu einem Freundschaftskampf herausforderte. Natürlich musste ich annehmen, aber Glöckchen machte mit ihren drei Praktibalk kurzen Prozess. Doch dann fing er plötzlich an zu leuchten.

    Mit großen Augen beobachtete ich, wie sich der Körper der kleinen Eule veränderte. Ich hatte zwar schon Perles und Merkurs Entwicklung beobachten können, aber es wirkte auf mich immer noch wie ein Wunder.

    „Glöckchen!“, rief ich. „Unglaublich!“

    Das frisch entwickelte Noctu stieß einen zustimmenden Schrei aus, den ich mit einem Lachen kommentierte.

    „Mann, du bist echt gut“, meinte Larissa anerkennend. „Kein Wunder, dass du bei der Arena-Challenge mitmachst.“

    „Tja …“, meinte ich nur, weil ich noch immer nicht wusste, wie ich ohne große Lüge auf diese Aussage reagieren sollte.

    „Hier kommen aber auch viele Arena-Challenger vorbei“, sagte Larissa. „Gerade vorhin war da so ein unfreundlicher Typ, der hat mich nicht mal eines Blickes gewürdigt und schien ganz vertieft in die Suche nach irgendwas … Hätte er mich nur gefragt, ich hab gerade heute Morgen diese TM gefunden.“ Sie hielt eine graue Disk hoch. „Keine Ahnung wofür die gut ist. Vielleicht willst du sie ja haben.“

    „Danke“, sagte ich überrascht und nahm die Disk entgegen.

    „Keine Ursache. Es hat mich auf sehr gefreut, dich kennenzulernen, aber ich sollte wohl besser wieder an die Arbeit.“

    „Wiedersehen, Larissa. Und danke nochmal“, verabschiedete ich mich und setzte meinen Weg entlang der Schienen fort. An ihrem Ende erreichte ich eine etwas unsicher wirkende Brücke über eine Spalte in der Mine.

    Unsicher betrachtete ich die Konstruktion, aber dann hörte ich ein Rufen zu meiner Rechten: „Das ist völlig ungefährlich!“

    Ich sah mich um und entdeckte eine andere Arbeiterin, die gerade mit dem Abbau der leuchtenden Steine beschäftigt war. „Ach ja?“, fragte ich sie skeptisch.

    „Ja. Die Fleknoil, die hier leben, haben eine unsichtbare Barriere geschaffen, sodass wir kein Geländer brauchen. Ich weiß allerdings nicht, ob sie es taten, um uns zu beschützen oder weil sie die Nase voll von uns haben.“ Die Arbeiterin lachte und ich drang mich zu einem Lächeln durch. Dann machte sie sich wieder an ihre Arbeit und ich atmete tief durch, ehe ich mich wieder vorwärts bewegte.

    Immer noch skeptisch betrat ich die Brücke und hielt mich sicherheitshalber möglichst mittig. Die Brücke war länger, als mir lieb war, doch durch meine erzwungene Voraussetzung für das Pokémonfangen war ich gruselige Situationen inzwischen gewöhnt – was mein Herz allerdings nicht davor bewahrte, wie wild zu schlagen, sodass ich erst einen Moment verschnaufen musste, als ich die andere Seite erreicht hatte. Hoffentlich hatte die Galar-Mine 2, die ich auf dem Rückweg nach Engine City würde durchqueren müssen, keine solch gefährlich wirkenden Brückenkonstruktionen. Oder ich sollte vielleicht ein Zugticket in Erwägung ziehen …

    Als sich mein Herz schließlich wieder beruhigt hatte, folgte ich weiterhin den Schienen, welche auf dieser Seite des Abgrundes weitergeführt wurden und erkannte schon bald das helle Licht, das mir vom Ausgang der Mine entgegen strahlte. Je näher ich ihm kam, desto deutlicher zeichnete sich allerdings eine Silhouette vor dem blauen Himmel an. Die Konturen mit dem kurzen Haar und dem dicken Mantel kamen mir irgendwie bekannt vor, aber ich konnte die Gestalt noch nicht wirklich einordnen. Erst als ich näher kam und Farben im Gegenlicht erkennen konnte, wusste ich, wen ich vor mir hatte.

    „Du“, sagte ich abfällig, als ich mich daran erinnerte, wie er sich nicht mal die Mühe gemacht hatte, sich bei Hop zu entschuldigen, nachdem er ihn angerempelt hatte.

    Der Fremde musterte mich mit einem abschätzigen Blick. „Du bist doch diejenige, die vom Champ für die Arena-Challenge empfohlen wurde. Willst du etwa hier durch?“

    War das sein ernst? „Ja“, erwiderte ich, „irgendwie schon.“

    „Das würde ich mir an deiner Stelle noch einmal gut überlegen“, meinte er, als wäre er der Endboss in irgendeinem Videospiel. Obwohl … so wie es um meine Situation stand, konnte das eigentlich jeder sein.

    „Und was für ein Problem hast du mit mir?“, fragte ich genervt. Ich hatte schon genug Probleme, da wollte ich mich nicht auch noch mit einem arroganten Idioten rumschlagen müssen.

    „An mir kommt kein Trainer, der im Besitz eines Wunschsterns ist, ungeschoren vorbei“, erklärte er und mein Blick huschte zu meinem Dynamax-Band. Wollte er es mir etwa abnehmen. Ich hatte zwar an sich nichts dagegen, den Peilsender loszuwerden, aber was würde Cosma dann tun? Würde er merken, dass ich es nicht freiwillig weggab?

    Ein abfälliges Lachen entwich meiner Kehle. Warum dachte ich überhaupt darüber nach? Was schuldete ich diesem Idioten schon?

    Unbeirrt trat ich noch einen Schritt auf den Unbekannten zu und sein Gesicht verzog sich zu etwas, was mit viel Fantasie als ein Lächeln durchgehen könnte. Ein äußerst abwertendes. „Deine Empfehlung vom Champ juckt mich nicht. Der Liga-Präsident ist tausendmal wichtiger als der Champ. Kapiert? ICH hab eine Empfehlung vom Liga-Präsidenten. Das heißt, ich bin auch tausendmal wichtiger als du.“

    In mir zog sich alles zusammen, weil ich immer noch nicht wusste, welche Rolle Rose in diesem verdrehten Stück spielte. Was auch bedeutete, dass ich nicht wusste, auf welcher Seite mein Gegenüber stand. Wollte er mir zu verstehen geben, dass wir beide für die gleiche Sache, sprich Cosma arbeiteten? Ich biss die Zähne zusammen und starrte ihn böse an, weil ich echt nicht wusste, was ich hätte erwidern sollen.

    Nun erschien tatsächlich ein grausiges Lächeln auf seinem Gesicht und ließ seine Zähne aufblitzen. „Wenn dir das zu hoch war“, kommentierte er mein Schweigen, „demonstriere ich dir meine Überlegenheit jetzt im Kampf. Drei gegen Drei. Der Gewinner bekommt den Wunschstern.“

    Würde er gegen mich kämpfen, wenn er auch für Cosma arbeitete und wusste, dass er dadurch meine Chancen, ins Champ-Turnier zu kommen, schmälerte? War das Teil von Cosmas Plan oder es ihm egal? Oder war es doch ein Zeichen, dass der Fremde keine Ahnung hatte?

    Ich schob die Fragen beiseite, als er ein Monozyto aus dem Ball holte und bereits eine Konfusion anordnete, bevor ich Goldis Pokéball überhaupt geworfen hatte. Glücklicherweise war sie immun gegen solcherlei Attacken und konnte problemlos mit einem Gegenschlag kontern.

    „Ich muss deinen Pokémon ja auch eine Chance geben, ihr Können zu zeigen“, meinte mein Herausforderer, während er das besiegte Monozyto zurückrief.

    „Ja, klar“, erwiderte ich ironisch, ließ mir dadurch allerdings nicht die Konzentration nehmen.

    Als zweites schickte er ein Brimova in den Kampf.

    „Goldi, nochmal Gegenstoß!“, rief ich.

    „Ausweichen und Kanon“, konterte er.

    Das gegnerische Pokémon sprang behände zur Seite und entging so einem direkten Treffer. Unglücklicherweise breiteten sich die Schallwellen des Kanons so ungünstig aus, dass Goldi ihnen nicht ausweichen konnte.

    „Alles in Ordnung, Süße?“, fragte ich und erhielt ein aufmunterndes Rufen zur Antwort.

    „Erbärmlich“, kommentierte mein Gegner und ordnete direkt einen weiteren Kanon an.

    „Spring hoch und noch einmal Gegenstoß!“, befahl ich.

    Goldi tat, wie ihr geheißen, und das gegnerische Brimova ging besiegt zu Boden.

    „Argh, was hab ich mir dabei gedacht?“ Der Fremde verzog das Gesicht. „Lass uns die Sache schnell beenden.“

    „Das hab ich vor“, entgegnete ich. „Goldi, du weißt, was zu tun ist!“

    Das Skunkapuh nickte und kaum Stand das dritte Pokémon des Fremden, Mollimorba, kampfbereit vor ihr, ließ Goldi einen vierten Gegenstoß los. Das Mollimorba allerdings wich nicht aus, sondern rannte unbeirrt auf Goldi zu.

    „Klaps!“, befahl mein Gegner und Mollimorba schlug Goldi direkt ins Gesicht, um sich dann mit einem Rückwärtssalto aus dem Gefahrenbereich zurückzuziehen.

    „Nicht schlecht“, kommentierte ich und zog anerkennend die Augenbrauen hoch.

    Der Fremde machte einen abwertenden Laut, als wäre dieses Manöver nicht der Rede wert.

    Ich seufzte. Wenn er nicht mal ein Kompliment annehmen konnte … „Beende es einfach, Goldi“, befahl ich und sah zu, wie das kleine Psychopokémon von noch einem Gegenstoß getroffen zu Boden ging.

    Grimmig starrte der Fremde mir entgegen und rief sein Mollimorba zurück in den Ball. „Verstehe … Na, was soll’s. Ich habe auch nicht ernst gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass du überhaupt dazu fähig wärst, dich zu wehren.“

    Ich verdrehte die Augen, rief Goldi aber ebenfalls in ihren Pokéball zurück. „Darf ich jetzt vorbei?“, fragte ich leicht genervt.

    „Aber natürlich“, meinte er und dieses halbgare Lächeln erschien wieder auf seinem Gesicht. „Jetzt kenne ich deine Tricks und Strategien. Und ich vergesse nichts. Sollten wir uns je in einem offiziellen Kampf begegnen, hast du keine Chance gegen mich.“

    Ich unterließ es, ihn darauf hinzuweisen, dass ich noch gar keine Strategien besaß, weil ich gerade erst dabei war, mich und meine Pokémon besser kennenzulernen, und bewegte mich einfach weiter in Richtung Ausgang.

    „Geh ruhig“, rief er mir nach. „Ich habe eh alle Wunschsterne, die es hier drin gab, bereits eingesammelt. Höchste Zeit, dieses Loch zu verlassen.“

    Es war ziemlich unangenehm, wie er schräg hinter mir ebenfalls auf den Höhlenausgang zulief. Aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, streckte den Rücken durch und verließ so würdevoll, wie ich nur konnte, die Mine.

    Als das helle Licht des Nachmittags meine Augen traf, musste ich blinzelnd stehen bleiben, um meine Augen daran zu gewöhnen. Vor mir erstreckte sich eine hügelige Landschaft mit gold-gelbem Gras. In der Ferne konnte ich einige Felder erkennen – und mitten drin erhob sich das Arena-Stadion von Turffield.

    „Man sieht sich, Schwächling“, verabschiedete sich der Fremde, ohne mich anzusehen und verschwand um die nächste Ecke.

    „Hey! Ich hab dich besiegt!“, rief ich ihm hinterher, erhielt aber keine Antwort mehr.

    Ich beschloss, dass er meine Gedanken nicht wert war. Selbst wenn er nicht für Cosma arbeitete, würden wir wohl niemals Freunde werden. Ich sollte mich also wohl einfach damit abfinden, noch einen Rivalen zu haben, egal welche Rolle er in diesem Spiel spielte. Wenn ich aber vor Einbruch der Dunkelheit in Turffield ankommen wollte, sollte ich mich lieber bald auf den Weg machen.


    Da wir jetzt fast durch sind mit der ersten Runde, was sind eigentlich so eure persönlichen Favoriten für die beiden Kategorien? (Bitte sagt nicht Cynthia x3)

    Nachdem ich jetzt für alle gevotet habe und weil ich das eh für mich zusammenstellen wollte, habe ich eine Liste meiner persönlichen Favoriten für die jeweiligen Gruppen. Ich muss sagen, dass es bei den Kampfthemen deutlich schwieriger war, zum Teil den einen Favoriten zu finden, vielleicht weil ich mit vielen Stücken weniger Emotionen verbinde oder weil mich viele der Kampfstücke nicht so abholen konnten wie die Atmosphäre. Ich kann es nicht so genau sagen. Bin gespannt, was da gewinnen wird.

    Meinen Lieblingskampftrack habe ich übrigens erst nach Ende der Nominierung gefunden^^"

    Matière | Masters EX

    (Wobei ich durch diesen Wettbewerb gelernt habe, dass Masters grundsätzlich sehr viele gute Stücke hat. Da lohnt es sich absolut, sich mal ein bisschen durch die Arrangements durchzuklicken. Ich bin z.B. auch von Ho-Oh, Sinnohs Kampfkoryphähen oder Solgaleo und Lunala da sehr angetan.)