Beiträge von Shiralya

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    Prinzipientreue

    Hier geht es also um andere Gedankenwelten. Andere Einstellungen und Blickwinkel. Ich finde es ziemlich cool, wie sich das Reimschema quasi umdreht - und gerade wenn man denken könnte, dass man dadurch ja doch nicht wirklich viel geändert hat, kommt der letzte Nebensatz, den man nun nicht wirklich mehr als Vers bezeichnen kann. Auf formaler Ebene finde ich das Gedicht sehr schön, aber inhaltlich holt es mich nicht wirklich ab. Das heißt nicht, dass es schlecht ist, aber es will mir halt nicht wirklich gefallen. Außerdem glaube ich, dass es generell nicht immer leicht ist, mit einem Gedicht gegen epische Texte zu bestehen. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass der Text es könnte. Nur nicht bei mir ...


    Die Welt, die wir nicht sehen

    Sorry, ich kann nicht. Diese Geschichte ist hochemotional und hat mich am Ende auch zum Weinen gebracht. Also weigere ich mich, sie gerade noch einmal zu lesen und bleibe bei meinem Vote eher oberflächlich. Die Ideen der Parallelwelten und/oder des Leben nach dem Tod sind nicht neu. Aber das ganze mit Demenz zu verbinden, gibt ihnen eine neue Nuance dazu. So als wären die Personen, die nicht mehr vollständig in unserer Welt leben anfälliger gegenüber dem, was von dort kommt. Was auch immer das ist. Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass Klaus kurz vor dem Tod steht. Tatsache ist, wir wissen es nicht. Und wir werden es auch nie wissen. Und das ist irgendwie traurig. Birgt aber auch eine gewisse Hoffnung.


    Wo sich zwei Welten treffen

    Ich verstehe diese Welt nicht. Ich glaube zwar, sie ist nicht zum Verstehen gemacht, aber trotzdem. Das mit der Zeit, die nicht vergangen ist, ist schon komisch. Ich meine, müsste in Silanas Welt nicht auch Zeit vergangen sein? Oder hat sie das Hier einfach in den paar Sekunden nicht verlassen. Und muss ihr Leben dann erst in ihrer Welt ohne Alicia weiterleben. Und wer ist das Lyrische Ich in dem Gedicht. Das Lyrische Du scheint ja Alicia zu meinen, aber das Lyrische Ich ja irgendwie auch. Oder? Unabhängig von dieser Frage gefällt mir das Gedicht. Und ich mag auch die Bezugnahme auf die "Zukunft" (die ich jetzt mal nicht hinterfrage), aber irgendwie fand ich diesen Anfang stärker als den Teil, der tatsächlich in der fremden Welt spielt.


    Das Thema war schwierig, es bedeutet alles und nichts (weshalb es so ein toller Titel für eine Sammlung ist) also ...

    Abgabe 01: 6/10.0

    Abgabe 02: 7/10.0

    Abgabe 03: 7/10.0

    Duell 1: Der Hobbit: Oder Hin und Zurück - J.R.R Tolkien
    Duell 4: Pipi Langstrumpf - Astrid Lindgren

    Duell 5: Der Besuch der alten Dame - Friedrich Dürrenmatt

    Duell 6: Momo - Michael Ende

    Duell 7: Sherlock Holmes, Der Hund von/der Baskerville/s - Arthur Conan Doyle

    Ich hab noch sieben Minuten, bis mein Kurs anfängt. Nie und nimmer werde ich in der Zeit einen Kommentar schaffen. Aber ich brauch was zu tun und vielleicht hilft es mir, mich kurz zu fassen.


    Erster Punkt: Ich bin am Handy, sehe also vielleicht die Zeilenumbrüche nicht so, wie sie sein sollten. Aber ich denke, dass die Zeilen so kurz sind, dass das keinen Unterschied macht.

    Punkt Zwei: Ich ignoriere deine Zeilenumbrüche meistens. Sorry ... Aber du machst so häufig welche an Stellen, an denen ich sie nicht nachvollziehen kann, dass ich angefangen habe, darüber hinwegzulesen, auch wenn ich sowas eigentlich total schrecklich finde, weil sie ja nunmal da sind und eine Funktion erfüllen sollen.


    Gut, mein Kurs ist inzwischen zuende und ich gehe mal auf das Gedicht (hab mal in Englisch gelernt, dass Texte mit vielen Zeilenumbrüchen Gedichte seien - hab bei dem Text damals absolut nicht zugestimmt, bei deinem allerdings total) im Speziellen ein.

    Du solltest dir definitiv eine konsequentere Aufteilung deiner Texte überlegen, denn nach den ersten beiden Tagen war ich kurz davon ausgegangen, dass da zuerst ein Haiku ist (wurde durch die Silbenanzahl der ersten Zeile enttäuscht) und es nicht zu der konkreten Poesie des Bildes gehört. So als kleine Kritik am Rande.

    Wir beginnen also mit einem Satz pro Zeile. Das passt zum Inhalt, so ein bisschen wie im Moment leben. Eines nach dem anderen.

    Dann kommt ganz konkret das Bild. Ich fand es ganz lustig, dass du und Creon beide für dieses Thema etwas Konkretes genutzt habt (fand dein Bild, Creon übrigens sehr hübsch, hab mich nur ab und zu gefragt, warum einzelne Wörter kleingeschrieben waren; nur so als Einschub, wenn ich sie schon erwähne). Das Bild so zu Betonen macht hier auch durchaus Sinn, da es zum Einen die Verbindung zum Thema "Buffet" darstellt und zum Anderen der wichtige Part für das Erinnern ist. Ich hab es übrigens noch nie gesehen, dass bildliche und nicht-bildliche Poesie so zusammen verwendet wurden, ich finde das sehr interessant und es stört auch nicht das Lesen. Viel mehr unterstreicht es, wie oft der Greis es wohl schon betrachtet haben muss, was im Folgenden zur Stille und Spannung passt.

    So, inzwischen ist mein ganzer Uni-Tag rum und ich muss auf den Zug warten. Verzeih also, wenn es ein bisschen unzusammenhängend wirken könnte.

    Im folgenden sind dann also die zwei Stellen, an denen wir einen ungewöhnlichen Zeilenumbruch haben. Und zunächst spielten Punkt eins und zwei zusammen, sodass ich ihn gar nicht richtig mitbekommen hatte beim ersten Lesen. Aber du hast ja darauf hingewiesen. Also trennst du das Fleisch vom Betrachtenden. Keine Ahnung, warum. Gleiches gilt für den zweiten Umbruch, der nicht an einem Satzende geschieht. Wobei, nein, da hab ich eine Idee: Du willst Spannung aufbauen, dadurch dass du "zu" und "lösen" und damit eine fest zusammenhängende Konstruktion trennst? Ist jetzt zwar nicht mein liebster Aufbau, aber wenn das die Intention war, ist es für mich in Ordnung. - Soll das erste dann den Schnitt symbolisieren? (Dass ich in den Zug steigen konnte, bringt mich wohl auf neue Ideen.)

    Also gut, ja, man kann die Zeilenumbrüche interpretieren, auf die Idee wäre ich aber nie gekommen, hättest du nicht speziell danach gefragt. Wie gesagt, ich lese da eigentlich meistens drüber hinweg, weil sie gerade bei dir oft an so Stellen sind, wo sie für mich beim einfachen Lesen einfach nicht passen. Und ich möchte eigentlich auch nicht damit anfangen, jedes Gedicht genauestens zu interpretieren. Sechs Stunden lang ergaben die Absätze keinen Sinn, bis ich mich genauer damit befasst habe. Also nein, das möchte ich nicht jedes Mal machen.

    Dann noch eine kleine formale Sache: Zwischen "Und?" und "Erinnerst du dich?" hätte ich den Teil irgendwie nicht mit Kommas abgetrennt, weil du ja einen Kommentar abgibst und nicht sagst, wer es sagt. Vielleicht wären Gedankenstriche besser gewesen ... Aber das ist nur ein Gefühl, ich weiß gerade keine Regel, die hier Anwendung finden würde.


    Ich mag das Thema. Ich hätte es niemals mit Buffet in Verbindung gebracht, aber du hast einen schönen Text geschaffen, der die Stimmung, die in der Situation herrscht, schön einfängt. Ich finde es übrigens interessant darüber nachzudenken, dass der letzte Satz nicht unbedingt die Wahrheit sein muss. Das macht alles noch ein wenig bedrückender. Aber es gefällt mir.


    Liebe Grüße Seelentau


    P.S. Das mit dem Formatieren kenne ich. Ich hasse es, wenn ich Fehler in den Texten finde, die mit meinem Turm in einem Post sind. Es würde mich aber wirklich interessieren, was du dir an Spielereien überlegt hattest, weil ich nämlich, so wie es ist, grundsätzlich nichts auszusetzen habe.

    Bevor ich es wieder verpasse:


    Duell 1: Sherlock Holmes, Der Hund von/der Baskerville/s - Arthur Conan Doyle

    Duell 2: /

    Duell 3: Faust, der Tragödie erster Teil - Goethe

    Duell 4: Der DaVinci Code Sakrileg - Dan Brown

    Duell 5: /

    Duell 6: Der Schatz im Silbersee - Karl May

    Duell 7: /

    Duell 8: Jurassic Park - Michael Crichton

    Duell 9-10: /

    Duell 11: Das Lied der Krähen - Leigh Bardugo

    Duell 12-16: /

    Duell 17: Der Glöckner von Notre-Dame - Victor Hugo

    Duell 18: Pipi Langstrumpf - Astrid Lindgren

    Duell 19-25: /

    Duell 26: Momo - Michael Ende

    Duell 27: Der Besuch der alten Dame - Friedrich Dürrenmatt

    Duell 28: Der Hobbit: Oder Hin und Zurück - J.R.R Tolkien

    Duell 29-30: /

    Duell 31: Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams

    Duell 32: /

    Ich hatte die Duelle durchgesehen, um zu gucken, ob zwei Harry-Potter-Teile gegeneinander antreten, weil ich das für wahrscheinlicher hielt. Zwei HdR hat mich sehr überrascht ^^


    Außerdem wollte ich meinen Ärger darüber ausdrücken, dass ich vergessen hab, zu voten und zwei meiner Nominierungen jetzt ohne Stimmen rausfliegen mussten ): (War übrigens sehr (positiv) überrascht, dass Das Lied der Krähen weiter kam, wenn auch das Duell gegen Der kleine Prinz nicht unbedingt fair scheint, so vom Bekanntheitsgrad)

    Okay, fine, ich bin noch zu wach, um schlafen zu gehen. Eigentlich schulde ich Silvers noch einen Kommentar, aber der ist zu lang und komplex für jetzt, deshalb ... wenn ich es jetzt nicht mache, mache ich es wohl nie.


    Hi Flocon :3

    Du hast gefragt, was man aus deinem neuesten Werk lesen kann, also sage ich es dir. Ich werde übrigens nicht selbst etwas dazu schreiben. Aber vielleicht schmeiß ich deine Liste irgendwann mal in den Zufallsgenerator, wenn mir mal wieder die Ideen fehlen^^


    Die Zeit.

    Jap, du hast recht, der Titel ist langweilig. Aber man weiß gleich, womit man es zu tun hat. Und nein, ich weiß keinen besseren. Ich kenne das Werk seit fünf Minuten und es ist kurz vor Mitternacht. Außerdem haben viele meiner Werke auch völlig unkreative Titel ...

    Die Zeit als Flammendes Feuer,

    Ich mag die Idee, Zeit als Feuer darzustellen. Es gab mal einen Vergleich der Zeit mit einem Ozean (ich glaube, er stammt aus einem ziemlich schlechten Film mit Geistern und Parallelwelten und anderen Seltsamkeiten, aus dem ich nur noch ungefähr drei Szenen weiß). Dort hieß es, Zeit sei nicht wie ein Gartenschlauch, immer kontinuierlich, sodass man nur vor und zurückreisen könne, sondern wie ein weites Meer mit vielen Möglichkeiten. Oder so ähnlich. Auch wenn das jetzt das Gegenteil ist, erinnerte mich diese Aussage irgendwie daran. Außerdem muss man sagen, wenn man länger darüber nachdenkt, dann haben Zeit und Feuer einige Gemeinsamkeiten. Sie leben nur im Jetzt. Und hinterlassen nichts. Nur Erinnerungen. Und je nachdem, wie man sie einsetzt, können sie helfen oder nicht. Hinterlassen Schönes oder Grausames. (Armes Australien ...) Also ja, der Vergleich ist schön.

    getragen vom Winde des Raums.

    Wind des Raumes. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Sowas mache ich auch gerne. Und ich lese es gerne. Bzw. viel lieber kommentiere ich es, weil ich mir dann so richtig Gedanken darüber machen kann. Also: Zeit ist, soweit ich mich erinnere, die vierte Dimension, also auf dieser Ebene (uh ... na ja, ich lasse es so) eng mit dem Raum verbunden. Vielleicht könnte man da die Parallele ziehen. Ansonsten muss ich an Palkia denken. Ich weiß, du hast keine Ahnung von Pokémon (sonst hätten meine SF-Abgaben vielleicht mehr Punkte bekommen :b), aber da sind Zeit und Raum durch Dialga und Palkia ja auch eng miteinander verknüpft. Dann könnte man das Feuer vielleicht als ihren Streit auslegen. Uh, diese beiden Zeilen und, wenn man will, auch das ganze Gedicht lassen sich ziemlich cool auf den Entstehungsmythos aus Sinnoh übertragen. Damit hättest du jetzt nicht gerechnet, was? xD

    Also, lass mich erklären: Der Gott der Pokémon Arceus erschuf zwei Eier, aus denen Dialga, der Meister der Zeit, und Palkia, der Meister des Raumes, schlüpften. Diese beiden sorgten dafür, dass die Zeit zu laufen begann und der Raum sich ausdehnte. Nachdem ihr Werk vollbracht war, zogen sie sich in ihre jeweiligen Dimensionen zurück. Im 10. Kinofilm käpften die beiden jedoch gegeneinander, weil sich ihre Welten überschnitten und sie dachten, der jeweils andere würde ihnen das Territorium streitig machen. Nur eine uralte Melodie (Oración - wunderschön übrigens) konnte ihren Streit schlichten. Was wäre aber, wenn dieser Streit schon am Anfang der Welt ausgebrochen wäre? Wenn diese beiden Gottheiten die Welt zerstört hätten, bevor sie richtig begonnen hatte, zu entstehen (siehe deine letzten Zeilen). Das ist eine wundervolle Lesart deines Gedichts. Tatsächlich würde ich sogar sagen, dass sie in sich viel stimmiger ist, als alles andere, mit dem ich sonst noch kommen könnte. "Winde des Raumes" klingt zwar irgendwie ein bisschen zu schwach für einen wirklichen Kampf, aber, sosehr ich Dialga auch liebe, vielleicht ging dieser Kampf hier auch nur von ihm aus und Palkia versucht nur, sich zu verteidigen. Aber es kämpft halt trotzdem, weshalb der Wind das Feuer trägt. Es tut nichts, um die Flammen zu stoppen.

    Ich bin jetzt ein absoluter Fan dieser Lesart und weiß gar nicht, was ich in der Nicht-Pokémon-Variante noch schreiben soll.^^"

    Erloschen noch nicht: doch bald schon.

    Okay, also die Flammen werden bald erlöschen. Entweder weil sie gelöscht werden oder weil sie alles zerstört hat. Für Letztgenanntes spricht die letzte Zeitform. Die Welt hat nicht die Chance, zu entstehen, weil sie vorher zerstört wurde. Wenn man jetzt nicht mit kämpfenden Legenden arbeiten will, kann man das auch auf aktuelle Konflikte, vielleicht sogar die Klimakrise anweden. Von der es auch langsam schwer wird, zu glauben, dass das Feuer gelöscht werden könnte ... Ich hasse es, darüber nachzudenken, dass wir eigentlich unsere Welt ziemlich verhunst haben. Also gehe ich noch auf etwas anderes ein, was mir gerade beim erneuten Lesen deines Hintergrundes aufgefallen ist: Tempus. Du schreibst vom Tempus. Dabei habe ich zwar so überhaupt keine Idee, wie ich den Raum - nein, stopp, mir fällt gerade etwas ein. Neuer Ansatz. Here we go:

    Tempi. Wir sehen sie jetzt als Feuer. Aus welchem Grund auch immer. Aber sie werden halt durch die Globalisierung verwaschen. Jede Sprache hat ihre eigenen Regeln und je mehr Sprachen man kann, desto eher nutzt man mal nur das eine oder nur das andere. Viel interessanter ist dabei aber dieser Vers. "Erloschen noch nicht: doch bald schon." Wir besitzen noch alle unsere Tempi im Deutschen. Futur I und II, Präteritum, Plusquamperfekt. All die Dinge, die kaum noch im normalen Sprachgebrauch vorkommen. In absteigender Reihenfolge. Wenn wir verstanden werden, indem wir nur temporale Adverbien oder andere Zeitangaben nutzen, um die Zukunft zu beschreiben, warum dann eine spezielle Zeitform bemühen. Man sehe sich DGS (Gebärdensprache) an, die fast komplett ohne zeitbezogene Konjunktion auskommt. Es funktioniert. Ich kann nicht sagen, inwieweit dieses Phänomen die gesamte Welt betrifft, aber so wäre dann die nächste Zeile zu lesen. Und die letzten bedeuten dann nur noch, dass dies nicht mehr möglich ist. Das jetzt noch auseinanderzuklamüsern wäre mir zu anstrengend.

    ergreift und umfasst sie die welt,

    Ich weiß, du schreibst Nomen in deinen Gedichten häufig klein, aber alle vorhergegangenen Nomen sind großgeschrieben. Man könnte das natürlich wieder als Verrohung der Sprache verstehen, weil ja viele andere Sprachen nicht wie das Deutsche zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, allerdings funktioniert das nicht wirklich in Kombination mit dem ersten Vers, in dem das Adjektiv großgeschrieben wurde. (Darüber habe ich hinweg gesehen, weil das das Thema darstellte und deshalb wichtig war.) Wenn wir jetzt aber wieder zurückgehen zu der Überlegung, dass die Flammen alles fressen, könnte man das, wenn man wollte, so interpretieren, dass die Welt bereits dabei ist, zu verbrennen, und deshalb nicht mehr ihr großes W hat. Dass das Feuer dieses bereits verbrannt hat. Ich bin ehrlich kein Fan davon, dass dieses eine Nomen nun kleingeschrieben ist, okay, ich bin nie ein Fan davon, wenn Nomen kleingeschrieben werden, aber es ist ganz nett, eine halbwegs logische Erklärung dafür zu finden. Und diese beiden Ansätze oben passen sogar in eine. ^-^

    die im begriff gewesen sein wird

    zu entstehen.

    Nein, ich weigere mich, diese beiden Verse getrennt zu betrachten. Das zerschneidet es zu sehr. Also tatsächlich ist dieser Abschnitt einer der wichtigsten im ganzen Gedicht. Er ist immer ausschlaggebend für meine Theorien. Ich glaube, ich habe verpasst, die Zeit weiter als Zeit zu analysieren. Ich denke, da lande ich dann bei der aktuellen Zeit und unserer Lage. Na ja, sehr deprimierend halt. Ansonsten kann man natürlich sagen, hier will er zeigen, was er kann. Und bevor du das jetzt falsch verstehst: Ich liebe solche kobstruktionen. Je mehr Hilfsverben, desto interessanter (ein Problem der hilfsverblosen DGS). [Einwurf: ich musste gerade einfach die Szene aus The Big Bang Theory über Zurück in die Zukunft gucken und die ist zwar ziemlich cool, aber auf einer grammatikalischen Ebene, vermutlich aufgrund der Beschränktheit durch das Original, ziemlich unvollständig. "Hatte wird abgeschlossen sein" ist zwar noch in Ordnung, aber "Hatten nie hätten gebracht gehabt [haben] können" ohne das von mir eingefügte "haben" klingt einfach falsch (ohne genauere Analyse). Und dann arbeitet Sheldon mit "Hatten nie hätten gehabt bringen können", was strukturell nicht mehr der vorherigen Aussage entspricht und irgendwie am falschesten klingt. (Wenn die etwas so falsch klingen lassen können, darf ich falsch steigern!). Hier das YT-Video, falls es jemanden interessiert. Aber diese Zeitformen wollte ich schon immer mal analysieren, entschuldige, dass ich abschweifte.]

    Was ich eigentlich noch sagen wollte, ist, dass diese Formulierung äußerst faszinierend ist, weil wir ja eigentlich wissen, dass die Welt bereits entstanden ist, sie aber laut dieser Aussage erst kurz davor war/ist(?). Und sie ist halt von den Flammen der Zeit umfasst. Das war übrigens meine erste Lesart dieser Aussage, dass das Feuer der Zeit einfach den Lauf der Welt so durcheinander gebracht hat, dass diese Aussage korrekt ist. Also halt wirklich das Gedicht wörtlich zu verstehen, wie ich es schon mit dem zweiten Ansatz zur Kleinschreibung von "welt" getan habe. Das ist halt auch keine schlechte Überlegung. Ansonsten habe ich ja schon einiges zu den einzelnen Möglichkeiten bezüglich der verschiedenen Theorien geschrieben, weshalb ich jetzt nicht noch einmal darauf eingehen werde. Ich möchte nur noch sagen, dass ich wohl ein Komma ans Ende des vorletzten Verses gesetzt hätte. Fühlt sich für mich richtiger an, auch wenn ich keinen verpflichtenden Grund sehe. Es unterstützte (Konjunktiv) nur die Pause, die zwischen den Versen ist. Und die ist irgendwie wichtig für mich. Vielleicht, um dem Entstehen mehr Macht zu verleihen; ich weiß auch nicht genau. Es ist halt eh schon eine mächtige Aussage. Das sieht man allein deshalb, weil ich immer wieder darauf zu sprechen kam.


    Gut, also, so viel dazu. Ein faszinierendes Gedicht (faszinierende genug, um mich mitten in der Nacht zum Kommentieren zu bringen). Zum Haiku möchte ich jetzt nicht mehr so viel sagen und es eigentlich auch nicht unbedingt in Bezug auf den Rest setzen. Nur so viel: Ich musste an die Hölle denken. Ja, klar, sagst du auch, aber es passt halt so gut damit, dass die Zeit uns dann wieder einholt. Passt mit dem aktuellen Bezug, aber auch mit dem Pokémonbezug, wenn man will (und, ganz ehrlich, ich will, denn so passt es super zu meinen SF Abgaben "Der Anfang" (dieses Jahr über Arceus, Dialga, Palkia und andere) und "Dieses Illa - Jener Tag" (2015 über den Tag des jüngsten Gerichts und Giratina, den dritten im Bunde, als "Helfer" in der Hölle)). Nur zum Tempus jetzt nicht so ganz. Ich hatte ja eben, als ich vergessen hatte, wie es ging, kurz gehofft, dass in dem Haiku gar keine Verben und damit keine Zeitformen vorkommen würden, wie im ersten Satz des Gedichts, aber der erste Vers ist im Präsens, also müsste ich mir in dieser Richtung etwas anderes überlegen. Mir fällt nur auf die Schnelle nichts ein. Also lass ich das weg. Es ist ja auch schon nach eins.


    Um also deine Frage zu beantworten: Nein, ich finde es nicht zu abstrakt. Ich finde, das ist genau das richtige Maß an Abstrakt. Kann natürlich sein, dass du an etwas ganz anderes gedacht hast (bzw. beim Pokémonansatz bin ich mir ziemlich sicher, dass du an etwas anderes gedacht hast), aber es war schön zu analysieren. Ich hätte viel mehr Probleme, dein erstes Werk zu analysieren und interpretieren, weshalb ich das erst recht sein lassen werde.

    Also, ja, ein wirklich schönes Projekt hast du hier. Mal sehen, wie lange es bestehen bleiben wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt und freue mich auf die folgenden Werke! :3

    ~Shira Seelentau

    XXIV

    Ja, das mit dem Nicht-an-Wettbewerben-teilnehmen hat ja nur so bedingt geklappt. Aber durch das Saisonfinale hatte ich die Möglichkeit auf alte Ideen einzugehen (weil mir keine neuen einfielen). Alte Dämonen war offensichtlich eine Fortführung von Selas Geschichte aus dem SF16 (die vielleicht irgendwann auch noch hier ausgestellt wird, wer weiß), Der Anfang war das Gegenteil von Dies Illa - Jener Tag (was übrigens auch zu einer etwas größeren Idee gehört, die ich hoffentlich irgendwann so weit fertig habe, dass ich sie hier ausstellen kann) und der nun hier ausgestellte Waldwächter ist quasi eine Erweiterung meines Wichtelgeschenkes von 2015 für Roque , die bestimmt vergessen hatte, dass ich zu ihrem Bild etwas schreiben wollte. Nun ja, ich nicht. Und so ist dieses Drama entstanden.

    Und weil es ja irgendwie um Wichtelgeschenke geht, hier eine kurze Auflistung, damit ich in Zukunft nicht mehr so viel suchen muss: 2011 - Das perfekte Foto | 2013 - Winterwunder [Ersatzwichtel] | 2014 - Das Wunder der Route 123 | 2015 - Die Erben des Wassers | 2016 - About Life and Death | 2019 - *unschuldig pfeif*



    Die Geister des Waldes



    Der Waldwächter von Roque


    1. Szene

    Nacht. Ein Wald im Winter. Es liegt Schnee. Auf einer Lichtung steht eine Gruppe Pokémon, die durcheinander reden. PUMPDJINN stimmt einen unheimlichen Gesang an.


    HYPNO. Muss das wirklich sein?

    GENGAR. So oft, wie es uns schon verflucht hat, kommt es auf einmal mehr auch nicht mehr an ...

    PUMPDJINN. (hört auf zu singen) Schön, dass ich jetzt eure volle Aufmerksamkeit habe.

    HYPNO. (nuschelnd) Was man ja auch nicht anders hätte schaffen können.

    PUMPDJINN. Es freut mich, dass ihr alle zu unserer monatlichen Vollversammlung erschienen seid. Als erster Punkt auf der Tagesordnung freut es mich, verkünden zu können, dass der Konflikt zwischen Zwirrklop und Gengar geschlichtet werden konnte. Dementsprechend wird Gengar seine Arbeit in Zukunft auf die Dörfer beschränken, während Zwirrklop nur verirrte Seelen in den Wäldern in sich aufnimmt. Nehmt diesen Konflikt als strahlendes Beispiel. Wenn ihr vernünftig miteinander sprecht, müssen Auseinandersetzungen nicht in Kämpfen oder gar Flüchen enden.

    HYPNO. (nuschelnd) Wir sind ja so schon genug verflucht.

    PUMPDJINN. Möchtest du etwas sagen, Hypno?


    Alle Augen richten sich auf HYPNO, das einzige Psychopokémon in der Gruppe der Geister.


    HYPNO. (leicht panisch) Nein, nein. Alles super. Es freut mich, dass sich Konflikte in dieser Gruppe so leicht lösen lassen!

    PUMPDJINN. Gut. Dann können wir jetzt mit den Berichten weitermachten. Drifzepeli, möchtest du beginnen?

    DRIFZEPELI. Sehr gerne. Ich habe in diesem Monat fünfzehn Menschen ins Jenseits transportiert. Das sind fünf mehr als durchschnittlich im letzten Jahr. Ich bin sehr zufrieden. Gerade Kinder sind oft so dumm, mich für einen Ballon zu halten ...


    Während die Pokémon berichten, steht TROMBORK etwas abseits.


    UNBEKANNTE STIMME. (singend) Ah ah ah ah ...

    TROMBORK. Was ist los?

    SKELABRA. Halt die Klappe, ich hab nichts gesagt.

    UNBEKANNTE STIMME. (singend) Ah ah ah ah ...

    TROMBORK. Aber da ist doch irgendwas!

    SKELABRA und ECHNATOLL. Sch!

    UNBEKANNTE STIMME. (singend) Ah ah ah ah ...

    TROMBORK. (lauter) Hört ihr das denn nicht?

    PUMPDJINN. Was ist da hinten los?

    SKELABRA. Trombork macht mal wieder Schwierigkeiten.

    GENGAR. (zu sich selbst) Wie immer ...

    PUMPDJINN. Trombork, du weißt, was mit denen passiert, die diese Arbeit nicht ernst nehmen.

    TROMBORK. Nein, ich, da war wirklich eine Stimme, sie singt.

    GENGAR. Ja klar ...

    SKELABRA. Ich hab nichts gehört.

    TROMBORK. Doch, wirklich. Sie hat gesungen!

    UNBEKANNTE STIMME. (singend) Ah ah ah ah ...

    TROMBORK. Da! Da war sie wieder!

    SKELABRA. Nope. Immer noch nichts.

    PUMPDJINN. Trombork, langsam gehen mir deine Geschichten auf die Nerven. Jeden Monat stehst du abseits und hast kaum entführte oder verfluchte Seelen vorzuweisen.

    TROMBORK. Ich sagte doch schon, ich verfluche niemanden, der dem Wald nicht schadet!

    ECHNATOLL. (TROMBORK nachäffend) Niemanden, der dem Wald nicht schadet!

    ZWIRRKLOP. Echnatoll hat recht, so jemand wie du ist erbärmlich!

    GENGAR. Genau, du gehörst hier einfach nicht her. Das versuche ich dir schon seit Ewigkeiten klar zu machen!

    SKELABRA. Also wirklich, Trombork. Du solltest wissen, dass es nicht um gut und böse geht. So ist das nun mal.

    PUMPDJINN. Ruhe! (die anderen Pokémon verstummen und schauen aufmerksam zu PUMPDJINN) Trombork, ich hatte Geduld mit dir, aber ich muss den anderen leider zustimmen, langsam gehst du wirklich zu weit.

    TROMBORK. Aber da war wirklich eine –

    PUMPDJINN. SCHWEIG! Ich denke, wir sind uns hier alle einig, dass es so nicht weitergehen kann. So leid es mir tut, ich muss dich aus der Gruppe verbannen.

    TROMBORK. (voller Angst) Nein! Nein, wirklich. Pumpdjinn. Ich bin doch auch einer von euch Geistern! Da war keine Stimme. Es tut mir leid. Ich werde mich bessern!

    PUMPDJINN. Es tut mir wirklich leid. Es ist immer hart, jemandem aus der eigenen Gruppe die Lebensenergie zu nehmen, aber du kennst die Regeln. Uns bleibt keine andere Wahl.

    TROMBORK. Nein, nein bitte. Bitte!


    Alle Pokémon sammeln sich um TROMBORK, da erscheint ein helles Licht. Als es wieder verlöscht, ist TROMBORK verschwunden.


    PUMPDJINN. Was -?

    HYPNO. Die letzten Male sah das aber anders aus ...

    PUMPDJINN. (wütend zu HYPNO) Willst du der nächste sein?

    HYPNO. (zurückrudernd) Nein, nein, ich hab nur sagen wollen, dass ich letzten Monat fast eine ganze Schulklasse hypnotisiert und weggeführt habe!



    2. Szene

    Dieselbe Waldlichtung im Sommer. Die Sonne scheint. TROMBORK steht alleine in ihrer Mitte.


    TROMBORK. Hallo? Pumpdjinn? Skelabra? Wo seid ihr? Bin ich schon tot?

    UNBEKANNTE STIMME. (singend) Ah ah ah ah ...

    TROMBORK. Du! Wer bist du? Wo bin ich hier? Antworte mir endlich!


    CELEBI taucht von TROMBORK auf der Lichtung auf.


    CELEBI. Hallo Trombork. Mein Name ist Celebi. Es freut mich, dich endlich persönlich zu treffen.

    TROMBORK. (verwirrt) Was – wie – wo kommst du her?

    CELEBI. Aus dem Wald. (kichert) Du musst wissen, ich bin die Stimme des Waldes. Und ich versuche schon so lange, dich zu erreichen. Es freut mich, dass du mir endlich zugehört hast.

    TROMBORK. Dann warst du das immer? Du hast gesungen? Ich dachte, das wären nur Schwalbini ...

    CELEBI. Nein, das war ich.

    TROMBORK. Aber warum ich? Warum konnten die anderen es nicht hören?

    CELEBI. Nun, du bist der Einzige, der die Stimme des Waldes hören konnte, weil du mir als einziger zugehört hast natürlich. Du bist der Einzige, dem der Wald wichtig genug war dafür. Deshalb hast du mich gehört. Und ich hatte es mir so gewünscht. Ich wollte dich schon so lange von diesen finsteren Gestalten wegholen.

    TROMBORK. Dann hast du das gemacht? Wohin hast du mich gebracht?

    CELEBI. Nicht wohin. (kichert) Die richtige Frage lautet. Wann?

    TROMBORK. Wann?

    CELEBI. Ja, genau. Das ist meine zweite Fähigkeit. Ich kann durch die Zeit reisen, um immer für den Wald da sein zu können. Also habe ich uns einfach ein bisschen weiter in der Zeit geführt. Nur ein paar Jahrzehnte. Gerade genug, um deine Peiniger über ihren Schock hinwegkommen zu lassen. (kichert wieder)

    TROMBORK. Meine Peiniger?

    CELEBI. Ja, die fiesen Pokémon, die dir deine Seele rauben wollten. Für dich ist das gerade erst geschehen, das kannst du doch noch nicht vergessen haben.

    TROMBORK. (verwirrt) Ja, ich meine nein, ich meine ... Weshalb hast du mich gerettet?

    CELEBI. Ach ja, das hab ich ja noch gar nicht gesagt! (lächelnd) Ich habe dich ausgewählt, um mein Waldwächter in dieser Zeit zu werden?

    TROMBORK. Ei-ein Waldwächter? Was ist das?

    CELEBI. Nun, ich hab ja gesagt, dass ich auf den Wald in verschiedenen Zeiten aufpasse, aber trotz des Zeitreisens kann ich nicht überall gleichzeitig sein. Also brauche ich jemanden, der für mich vor Ort ist, jemanden, der aufpasst, kurz. Jemanden wie dich.

    TROMBORK. Jemanden wie mich ... (plötzlich aufmerksam) Moment, du willst mir eine solch große Verantwortung übergeben? Wirklich?

    CELEBI. Ja, aber natürlich. Du erfüllst alle Voraussetzungen! Du achtest auf den Wald und seine Bewohner, bestrafst all jene, die ihm Leid zufügen und – was am allerwichtigsten ist – du hast mein Lied gehört. Dein Herz ist rein. Und du lässt es zu. Du bist perfekt!

    TROMBORK. Perfekt ... ich war noch nie perfekt für irgendwas. Ich war immer nur der Außenseiter. Immer haben sie mir gesagt, ich sei nicht gut genug, weil ich nicht genug Seelen fange.

    CELEBI. (stöhnt) Wie ich es hasse, dass mir die besten Kandidaten immer schlecht gemacht werden ... Du hast es in dir, glaub mir! Und was die anderen angeht, die dich immer niedergemacht haben ... da hab ich auch schon einen Plan. (zwinkert TROMBORK verschwörerisch zu)

    TROMBORK. (sieht CELEBI skeptisch an) Ich weiß nicht, ob mir das gefällt. Ich will eigentlich niemandem Schaden, der nichts Schlechtes getan hat ...

    CELEBI. ... der nichts Schlechtes getan hat? (starrt TROMBORK mit großen Augen an) Sie wollten dich UMBRINGEN! Nur wegen dieser Einstellung! Die haben eine Lektion verdient! Und jetzt, da sie glauben, du wärst wirklich tot, können wir ihnen einen wunderbaren Schrecken einjagen. (lächelt auffordernd)

    TROMBORK. Na gut. Vielleicht hast du recht ...

    CELEBI. Natürlich hab ich recht! Ich bin die Stimme des Waldes! Ich habe immer recht! Aber bevor wir uns an die Arbeit machen, musst du mir noch diese Frage beantworten. Möchtest du denn mein Wächter des Waldes werden? Du müsstest einfach so weitermachen wie bisher, nur mit dem Unterschied, dass du mich jederzeit rufen könntest, wenn du Hilfe brauchst.

    TROMBORK. (nach einem kurzen Moment voller Überzeugung) Ja. Ich will dem Wald helfen. Ich will ihn beschützen. Ich werde dein Waldwächter!

    CELEBI. (quietscht vor Glück) Yeay! Ich hatte so gehofft, dass du Ja sagst. (aufgeregter) Das wird wunderbar! Wir werden ein tolles Team. Ich zeig dir all die wichtigen Stellen, die du kennen musst und die Orte, auf die du besonders achten musst. Es gibt da zum Beispiel diese Dartiri-Familie, die immer wieder Probleme mit den lauten Autos der Menschen hat, und ... Ach, (bremst sich) alles zu seiner Zeit. Erst sag ich dir, wie wir die schrecklichsten Gestalten des Waldes mal so richtig erschrecken.



    3. Szene

    Die Waldlichtung in einer Sommernacht. Die Pokémon um PUMPDJINN versammeln sich. PUMPDJINN singt nur die ersten Töne seines Liedes und auf der Lichtung wird es mucksmäuschenstill.


    PUMPDJINN. Wie schön, dass sich in letzter Zeit so schnell die Ruhe einfindet. Das spart uns alle Zeit und Nerven.

    HYPNO. (fast unhörbar) Und Flüche ...

    PUMPDJINN. Wie jedes Jahr, ist auch dieser Sommer wieder eine sehr ergiebige Jahreszeit. Ich selbst habe bestimmt zwei duzend Menschen in der letzten Neumondnacht meinem Lied lauschen sehen. Ich bin äußerst zufrieden mit meiner Quote.

    GENGAR. Geht mir genauso. Zwar sind die Sommernächte kürzer, aber sie locken deutlich mehr Menschen auf die Straßen, mit denen ich meine Späße treiben kann.

    ZWIRRKLOP. Und erst der Wald! So voller Zelte war er noch nie! Und es gibt immer wieder Wanderer, die ihren Rastpunkt nicht mehr finden.

    SKELABRA. Ich stimme absolut zu. Dieser Sommer –


    Ein helles Licht blendet die Pokémon und TROMBORK erscheint in ihrer Mitte und wendet sich zu PUMPDJINN.


    TROMBORK. Guten Abend Pumpdjinn. Habt ihr mich vermisst?

    PUMPDJINN. Tr-Tro-Trombork? Ich dachte, du wärst tot?

    HYPNO. Ich wusste doch, dass das Lebensenergieaussaugen anders aussieht!

    SKELABRA. Wo warst du?

    GENGAR. Wo kommst du her?

    ECHNATOLL. Bist du überhaupt gealtert?

    TROMBORK. (mit unheimlicher Stimme) Ihr solltet so etwas doch kennen. Ich bin überall und nirgends. Ich erscheine aus dem Nichts und verschwinde genauso schnell. (flüstert) Und ich habe ungeheure Kräfte.


    Mit einer winzigen Bewegung von TROMBORK beginnen die Bäume am Rande der Lichtung zu zucken.


    SKELABRA. Was?

    ZWIRRKLOP. Wie?

    TROMBORK. Oh, ihr habt ja keine Ahnung, wozu ich fähig bin ...

    PUMPDJINN. Trombork ...

    TROMBORK. (hält inne und schaut PUMPDJINN prüfend an) Ich warte ...

    PUMPDJINN. (unterwürfig) Was verlangst du von uns?


    Die umstehen Pokémon atmen erschreckt ein.


    ZWIRRKLOP. Sowas hat er ja noch nie gemacht.

    ECHNATOLL. Er hat Angst?

    GENGAR. Pumpdjinn?

    PUMPDJINN. Trombork ist unserer gebündelten Macht entkommen. Jetzt liegt unser Schicksal in seiner Hand.

    TROMBORK. Ich wollte nicht, dass es so weit kommt. Aber es ist, wie es ist. Also verlasst diesen Wald!

    ZWIRRKLOP. Was???

    DRIFZEPELI. Auf keinen Fall! Dieser Wald ist die reinste Goldgrube!


    Dröhnend biegen sich die Äste einer Tanne und umklammern DRIFZEPELI.


    DRIFZEPELI. (röchelnd) Hilf- L-l-lass mich r-runter! I-ich k-krieg- kein-e Luft!

    PUMPDJINN. Bitte, Trombork! Lass ihn gehen! Wir tun, was du verlangst!

    GENGAR. Ja.

    ZWIRRKLOP. Absolut!

    HYPNO. Ich hatte eh keine Lust mehr auf diesen Wald ...

    ECHNATOLL. Ja, es wird Zeit für etwas Neues.

    TROMBORK. Na gut. (löst den Griff um DRIFZEPELI) Dieses Mal will ich die Gnade walten lassen, die mir versagt wurde.

    PUMPDJINN. Danke Trombork, vielen Dank.

    TROMBORK. Jetzt geht. Ich will euch hier nie wieder sehen.

    PUMPDJINN. Ja, Trombork, sofort.


    PUMPDJINN, ECHNATOLL, GENGAR, HYPNOPNO, DRIFZEPELI, ZWIRRKLOP und SKELABRA verschwinden im Wald. CELEBI erscheint.


    TROMBORK. War das gut so?

    CELEBI. Es war perfekt. (kichert) Sie haben es dir absolut abgekauft!

    TROMBORK. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffe, aber irgendwie hat es mir sogar Spaß gemacht. Zumindest ein ganz kleines bisschen ...

    CELEBI. Glaub mir, sie hatten es verdient. Sie haben dem Wald so viel Schaden zugefügt. Das hier war deine allererste Mission als Waldwächter. Und du hast sie mir Bravour gemeistert!

    TROMBORK. Danke Celebi. Danke für alles. Jetzt kann alles besser werden!

    CELEBI. Ich danke dir. Denn du bist es, der alles besser machen wird. Glaub mir. Ich war in der Zukunft. (kichert) Ich hab es gesehen.



    4. Szene

    Die Waldlichtung im Winter. Es liegt Schnee. Einige DARTIRI fliegen durch die Luft. TROMBORK kommt mit zwei jungen PARAGONI aus dem Wald. Die DARTIRI fliegen um sie herum.


    DARTIRI. (zwitschernd) Trombork! Trombork! Es ist perfekt! Danke, dass du unsere Nester hergebracht hast!

    TROMBORK. Das ist meine Aufgabe. Und die Lichtung brauchte sowieso eine neue Bestimmung.

    ERSTES PARAGONI. Das sind also die Dartiri, die du umgesiedelt hast?

    ZWEITES PARAGONI. War das schwer?

    TROMBORK. Überhaupt nicht. Wisst ihr, wenn euch der Wald wichtig genug ist, dann ist es ganz einfach auf ihn aufzupassen.

    ERSTES PARAGONI. Und woher wissen wir, dass wir so weit sind?

    TROMBORK. Schließt die Augen und lauscht. (schließt die Augen)


    Die PARAGONI schließen die Augen. Auch die DARTIRI werden still.


    CELEBI. (singend) Ah ah ah ah ...

    ZWEITES PARAGONI. (schreckt auf) Da war was!

    ERSTES PARAGONI. Was ist das?

    TROMBORK. (lächelnd) Das ist die Stimme des Waldes. Wenn ihr sie hört, dann seid ihr bereit.

    ERSTES PARAGONI. War das bei dir auch so?

    TROMBORK. Oh ja. Diese Stimme hat mir ein neues Leben geschenkt. Ihr verdanke ich, dass ich heute hier sein kann, um euch zu zeigen, wie man auf den Wald achten kann.

    ZWEITES PARAGONI. Und zeigst du uns noch mehr?

    ERSTES PARAGONI. Ja! Wir wollen alles wissen!

    TROMBORK. Schon gut, nicht so stürmisch. Ihr werdet schon alles lernen.

    ERSTES PARAGONI. Werden wir dann auch eines Tages Waldwächter?

    ZWEITES PARAGONI. Und lernen wir dann auch die Stimme des Waldes kennen?

    ERSTES PARAGONI. Und ...


    Weiterhin Fragen stellend verlassen TROMBORK und die PARAGONI die Lichtung. Zwischen den Bäumen hockt CELEBI und lächelt. Dann verschwindet es in einem hellen Licht.


    Hi,

    ich hab's versucht. Ich hab gerade eine ganze Weile damit verbracht, die FA-Gallerien zu durchwühlen und dabei zwar einige wundervolle Werke gefunden, aber keines, das vom Stil her meinem Geschenk gleicht. Dann hab ich nach Gallerien von denen gesucht, die in ihrer Anmeldung Zeichnen als Hobby angegeben haben, aber auch da nichts gefunden, mit dem ich mir sicher sein könnte, dass es von meinem Wichtel stammt. Bei vielen habe ich überhaupt nichts gefunden. Und der Text zu meinem Geschenk (so süß und wundervoll er auch ist) enthält leider auch absolut nichts, was mir weiterhelfen könnte. Ich hab sogar nach dem Smiley gesucht, weil mich das schon mal zu meinem Wichtel geführt hatte. Also, keine Ahnung, es könnte RoyalNonsense oder Adurna oder jemand ganz anderes sein. Ich hab echt keine Ideen mehr. (Und ich dachte nicht, dass ich so scheitern würde ...)


    ABER!

    Ich möchte dir ganz herzlich für dieses wunderschöne Bild danken! Es ziert aktuell meinen Desktop-Hintergrund und hat es mit einem Satz unter die Top3 meiner liebsten Wichtelgeschenke geschafft! Als ich die Benachrichtigung am 1.12. sah, hab ich mit allem gerechnet, nur nicht mit meinem Wichtelgeschenk. Du hast mich ganz schön unter Druck gesetzt, mit meinem anzufangen (auch wenn es nicht ganz funktioniert hat xD). Mein erster Gedanke, als ich es gesehen habe, war: "Ich will es allen zeigen. Es ist so toll!" Und auch jetzt noch bringt es mich jedes Mal zum Lächeln, wenn ich es ansehe. Also vielen, vielen Dank dafür! (Da übergehe ich auch, dass du mir absolut nichts zum Raten dagelassen hast. ;3)


    Fröhliche Weihnachten! ♥

    Gut, ich hab inzwischen eingesehen, dass ich nicht mehr nicht voten kann. Ich hab aber noch keine Ahnung, wie ich voten sollte (sonst hätte ich das womöglich schon vor Tagen gemacht) und viele andere Votes zum Abschreiben gibt es ja noch nicht wirklich ...


    Die Geister des Waldes

    Es kommen ein bisschen viele Pokémon vor, die eher Randerscheinungen, aber dennoch irgendwie in sich konsistent sind. Der Fokus liegt ganz klar auf Trombork und Celebi, dessen Gesang mich ein wenig an Frozen II erinnert. Insgesamt hat dieses Drama aber auch ein bisschen was von einem Kinderfilm/Kinderbuch (nicht falsch zu verstehen, mir gefällt es). Was halt wirklich auffällig ist, ist, dass es als einziges in diesem Wettbewerb mehr als eine Szene hat. Es wirkt aber auch nicht zu voll, sondern zeigt einfach Tromborks kompletten Neuanfang als Waldwächter von der Zeit vorher bis zur Zeit nachher. Auch wenn mich das überrascht, es gefällt mir.


    Alles Gute, Lena

    Auch dieses Drama gefällt mir. Neuanfang ist ein ziemlich dehnbarer Begriff, was die dazugehörige Zeitspanne angeht. Das hat man in der ersten Abgabe gesehen. Hier wird sich nur auf den Übergang bezogen. Lena lässt ihr altes Leben hinter sich, um neuzubeginnen. Und ich werde das in der nächsten Abgabe kritisieren, aber hier gefällt es mir. Ich glaube, es ist die Richtung, in die geschaut wird. Klar, sie gucken auch zurück und das Gespräch wirkt irgendwie natürlich, nicht als würden zu viele Informationen gegeben oder zurückgehalten werden, um eine bestimmte Stimmung zu generieren, sondern als wäre das wirklich einfach ein Lebewohl mit dem Schritt in ein neues Leben. Und dieser Schritt ist halt das Wichtige bei dieser Aufgabenstellung. Es ist nicht sehr lang, aber es gefällt mir sehr.


    Drama.

    Das ist traurig. Ich weiß nicht, wer von euch das geschrieben hat (ja, ich gebe damit zu, dass ich es nicht war), aber das ist einfach nur traurig. Denn es erinnert mich an mich selbst vor zwei Jahren. Und an diverse Gespräche, die ich mit "alten Hasen" des FF-Bereichs über das Forum geführt habe. Also ja, dieses Drama ist absolut nachvollziehbar, aber gerade dadurch grausam und traurig. Und, was ich bei Abgabe zwei schon angesprochen habe, ich muss es für seinen Themenbezug kritisieren. Ich sehe die Verbindung zum Thema, ich denke nicht, dass es verfehlt ist, aber es ist mehr das Loslassen des Alten. Ich sehe da nicht wirklich den Neuanfang. Außerdem hinterlässt es ein schlechtes Gefühl bei mir. Deshalb bin ich eher so zwiegespalten, was dieses Drama angeht.


    Warten

    Oh, der Themenbezug ... Ich hab keine Ahnung. Ich mag dieses Inside-out-Setting. Das gibt einen schönen Raum für interessante Dialoge. Und die Konversation zwischen Hoffnung und Ernüchterung klingt äußerst authentisch. Man will ja hoffen, aber man will nicht verletzt werden. Die Verknalltheit ist dann der "Sidekick" für die Lacher. Mir fehlt nur der Punkt, an dem sie aus dem Nebenraum zurückkommt. Kommen wir nun zum Neuanfang. Er wird ja sogar namentlich erwähnt, ist aber irgendwie dennoch nicht so ganz da. Er hat ja irgendwie einen Neuanfang gemacht, aber die Emotionen schaffen das nicht wirklich. Was ja durchaus auch irgendwie dem Thema entspricht, dass man zwar versucht, einen Neuanfang zu wagen, es aber nicht schafft. Also ja. Keine Ahnung. Ja.


    Gespräch bei Anblick des Mondes

    Der Titel ist vielversprechend, der Text ... ist irgendwie deprimierend. Er klingt ein bisschen, als hätteman eine Idee für ein Gedicht gehabt und sie dann in diesem Drama umgesetzt. Es wirkt nicht wirklich wie ein Gespräch. A geht zwar auf B ein, aber B stellt immer nur Aussagen in den Raum, die (abgesehen vom Tod) nicht wirklich aufeinander aufbauen. Die einzige Ausnahme bildet "Du?", was offensichtlich A direkt anspricht. Aber insgesamt, irgendwie, ich weiß auch nicht. Und ich hab noch mehr Probleme, hier den Neuanfang zu finden als in der dritten Abgabe, die ähnlich wenig Beschreibungen der Situation liefert. Ich glaube, mir ist dieses Drama zu abstrakt, um wirklich damit glücklich werden zu können ...


    Okay, ich bin immer noch nicht schlauer, wie ich euch bepunkten soll. Aber ihr habt schon mal Kommentare. Das ist doch auch schon was^^'

    Um Zeit zu schinden, in der ich eh keine magische Idee für die Punktevergabe kriege, nerve ich jetzt noch ein paar Leute mit Benachrichtigungen, ganz unabhängig von irgendwelchen Listen oder Wettbewerbsleitern, sodass sie sich fragen sollten, warum ich sie gerade hier markiere: Creon   éléphant   Feliciá   Ferdinand von Aegir   Keksdrache   *Miro*   Musicmelon   Raichu-chan   Sanguine   Tragosso   Abspeckmaus


    Abgabe 01: 8.0/10.0

    Abgabe 02: 8.5/10.0

    Abgabe 03: 7.0/10.0

    Abgabe 04: 7.5/10.0

    Abgabe 05: 5.0/10.0


    Ja, nee, keine Ahnnung. Ihr wisst, ich mag es nicht, mit diesem Votesystem zu voten. Und dieses Mal war es irgendwie besonders schwer (was auch überhaupt nicht aus dem Rest des Posts hervorgegangen war ...) Nehmt es hin oder lasst es sein. Die Kommentare waren mir eh das Wichtigste hieran.

    Ich mach das jetzt einfach mal Narime nach ...

    Merke grad wieder, wie unerträglich wenig ich doch gelesen habe, wobei ich nicht für alles, das ich gelesen habe, auch gevotet hab und sadly auch nicht alles, was ich gevotet hab, gelesen (aber zumindest genug Kenntnis vom Inhalt). Wollte aber trotzdem meine Nominierungen mal um eine Stimme bereichern


    Gruppe 1

    Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär - Walter Moers Momo - Michael Ende


    Gruppe 2

    Der Herr der Ringe: Die Gefährten - J.R.R. Tolkien

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone - Mark Haddon

    Alles Licht, das wir nicht sehen - Anthony Doerr


    Gruppe 3

    Der Hobbit: Oder Hin und Zurück - J.R.R Tolkien

    Rot wie das Meer - Maggie Stiefvater


    Gruppe 4

    Sherlock Holmes, Der Hund von/der Baskerville/s - Arthur Conan Doyle


    Gruppe 5

    Der kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry

    Die Schatzinsel - Robert Louis Stevenson

    Lady Trents Memoiren 1: Die Naturgeschichte der Drachen - Marie Brennan

    Das Lied der Krähen - Leigh Bardugo

    Dear Evan Hansen (The Novel) - Val Emmich


    Gruppe 6

    Percy Jackson - Der Fluch der Titanen - Rick Riordan

    Der Besuch der alten Dame - Friedrich Dürrenmatt

    Die Reise zum Mittelpunkt der Erde - Jules Verne


    Gruppe 7

    Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs - J.R.R. Tolkien

    Der Glöckner von Notre-Dame - Victor Hugo


    Gruppe 8

    Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams

    Pipi Langstrumpf - Astrid Lindgren

    Faust, der Tragödie erster Teil - Goethe

    5 Freunde - Und die Felseninsel - Enid Blyton


    Gruppe 9

    Rupien! Rupien! - Vikas Swarup

    Der Schatz im Silbersee - Karl May

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green


    Gruppe 10

    -

    Ach, was soll's. Ich bin (wie immer) spät dran, aber ich werd auch noch mal ein paar Bücher mit euch teilen. Keine Ahnung, ob es die besten sind, aber sie gehören zu meinen liebsten und wie Feuerdrache sagte: "Schlechter abschneiden als mit vielen anderen Nominierungen in der ersten Runde raus zu fliegen, können sie schließlich nicht."

    • Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater
      Ich hab die Werwölfe von Mercy Falls sehr genossen, dieses aber dann doch noch etwas mehr. Manchmal sind Bücher (wie Filme) einfach stärker, wenn sie alleine stehen. Ich meine, man muss nur den ersten Satz lesen: "Heute ist der erste November und das bedeutet, heute wird jemand sterben." Ist das nicht faszinierend? Ich weiß, dass es ein unbekanntes Buch mit wenig Chancen auf irgendwas ist, aber ich wollte es einfach nominieren.
      Heute ist der erste November und das bedeutet, heute wird jemand sterben. Selbst im hellen Sonnenschein schillert die eisige Herbstsee in allen Farben der Nacht: dunkelblau, schwarz und braun. Ich betrachte die sich stetig verändernden Muster im Sand, zerpflügt von unzähligen Hufen. Unten am Strand, in einem bleichen Streifen zwischen schwarzem Wasser und Kalkfelsen, wärmen sich die Pferde auf. Das ist niemals ungefährlich, aber die Gefahr ist auch niemals so groß wie heute, am Tag des Rennens.
    • Alles Licht, das wir nicht sehen von Anthony Doerr
      Normalerweise bin ich nicht so der Typ für Geschichten, die in "älteren Zeiten" spielen, aber diese Geschichte über den Zweiten Weltkrieg ist einfach unglaublich fesselnd geschrieben. Aus deutscher und französischer Seite, von einem jungen Soldaten und einem blinden Mädchen. Irgendwas hat diese Geschichte an sich. Und bei "Das beste Buch aller Zeiten" habe ich außerdem das Gefühl, etwas ein wenig Ernsteres vorschlagen zu müssen.
      Marie-Laure LeBlanc steht allein in ihrem Zimmer und riecht an dem Flugblatt, dass sie nicht lesen kann. Sirenen heulen. Sie schließt Fensterläden und Fenster. Mit jeder Sekunde kommen die Flugzeuge näher, jede Sekunde ist eine verlorene Sekunde. Sie sollte nach unten laufen. Sie sollte in die Küche laufen, in deren Ecke es durch eine Falltür in einen Keller mit von Mäusen angefressenen Teppichen und uralten, seit langer Zeit nicht geöffneten Truhen geht. Stattdessen kehrt sie zum Tisch zurück und kniet sich vor das Modell der Stadt.
    • Rupien! Rupien! von Vikas Swarup
      Das Buch zum Film Slumdog Millionaire. Ganz ehrlich, ich konnte mit dem Film nichts anfangen, aber ich hab das Buch im Englischunterricht gelesen und war fasziniert von Rams Geschichte. Zum Teil gerade weil sie nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern passend zu den Fragen erzählt wurde. Das machte es manchmal schwer, Dinge einzuordnen, es wurde dadurch aber auch nur noch interessanter. Zumindest für mich.
      Ich wurde verhaftet, weil ich in einer Quizshow gewonnen habe. Letzte Nacht hat man mich geholt, als selbst die streunenden Hunde schon schliefen. Sie haben die Tür aufgebrochen, mir Handschellen angelegt und mich zu einem wartenden Jeep mit Blitzendem Blaulicht geführt. Es gab keinen Protest. In den Hütten regte sich kein Mensch. Nur die alte Eule im Tamarindenbaum schrie.
    • Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon
      Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, wie das Buch im Original heißt: "The Curious Incedent of the Dog in the Night-Time". Mal unabhängig davon, dass das ein Zitat von Sherlock Holmes ist, klingt er für mich auch einfach anregender. Und mehr nach der Dedektivgeschichte, die Christopher versucht zu schreiben. Mich hat dabei aber mehr der Teil außerhalb der Geschichte beeindruckt, all diese Kapitel, die darum gehen, wie Autist Christopher die Welt sieht. Das ist einfach äußerst faszinierend.
      Es war 7 Minuten nach Mitternacht. Der Hund lag mitten auf dem Rasen vor Mrs. Shears' Haus, und seine Augen waren geschlossen. Obwohl er auf der Seite lag, sah es aus, als würde er rennen, so wie Hunde rennen, wenn sie im Traum einer Katze nachjagen. Aber dieser Hund rannte weder noch war er am Schlafen. Er war tot. Eine Mistgabel ragte aus dem Fell hervor. Die Zinken mussten sich ganz durch den Hund bis in den Boden gebohrt haben, denn die Gabel stand senkrecht.
    • Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo
      Die Bücher rund um die Grisha scheinen zumindest in Amerika eine große Fangemeinde zu haben, wie das hier ist, weiß ich nicht genau (bin da auch nicht so hinterher, ich lese ja eigentlich nur für mich). Die Krähen-Dilogie - ich glaube, das ist das schicke deutsche Wort für Zweiteiler (auf englisch heißt es Duology) - sind die einzigen, die ich bisher gelesen habe, aber ich verstehe den Hype. Sie sind super geschrieben in einer faszinierenden Fantasy-Welt, in die ich ziemlich ohne Erklärungen geworfen wurde, was das Ganze aber nur noch echter gemacht hat.
      Jesper ließ den Kopf gegen den Schiffsrumpf sinken und sah zum Himmel. "Fein. Aber wenn Pekka Rollins uns alle umbringt, werde ich Wylans Geist dazu bringen, meinem Geist beizubringen, wie man Flöte spielt, nur damit ich euren Geistern so richtig auf den Geist gehen kann." Bekkers Lippen zuckten. "Dann heuere ich Matthias' Geist an, um deinen Geist in den Arsch zu treten." "Mein Geist wird keinen Umgang mit deinem Geist haben", antwortete Matthias steif, und dann fragte er sich, ob die Seeluft sein Hirn langsam auflöste.
    • Dear Evan Hansen (The Novel) von Val Emmich
      Das dritte Buch auf dieser Liste, das ich auf englisch gelesen habe, aber das erste, bei dem das nicht für die Schule war. Tatsächlich bin ich froh, es auf englisch gelesen zu haben, weil einige Stellen (gerade meine Lieblingssstellen) in der deutschen Version irgendwie nicht so gut funktionieren. Z.B., wenn Connor nach Requiem sagt "I wouldn't call it a lullaby." Aber ich muss sagen, dass ich das Buch lieber mag als das, was ich vom Musical, auf dem es basiert, so gesehen habe. Und das muss etwas heißen. Und wer meinen Blog-Artikel dazu gelesen hat, weiß, dass es mich ewig nicht losgelassen hat. Es war einfach toll.
      Irgendwann ist das alles zu viel. Sogar für Sterne. An einem gewissen Punkt verpuffen sie oder explodieren. Hören auf zu existieren. Aber wenn du zum Himmel hochschaust, siehst du das nicht. Du glaubst, die Sterne seien noch da. Manche sind es aber nicht. Sie sind längst weg. Schon ewig. Ich jetzt vermutlich auch. Mein Name. Das war das Letzte, das ich geschrieben habe. Auf den Gips eines Jungen. Kein richtiger Abschiedsbrief. Aber was soll's, ich hab mein kleines Zeichen hinterlassen. Auf einer gebrochenen Gliedmaße. Passt doch eigentlich. Ist poetisch, wenn man mal drüber nachdenkt. Und nachdenken ist auch schon alles, was ich jetzt noch machen kann.

    Wie euch vermutlich aufgefallen ist, hab ich ein paar Zitate abgetippt, die vielleicht bei der Votephase helfen, das Buch zumindest ein wenig einschätzen zu können, falls man es nicht kennt. Ansonsten noch ein Shoutout an Die Stille meiner Worte von Ava Reed - ein anderes Buch, das mich nicht loslassen wollte und das nur knapp nicht hier dabei ist - sowie an die Wolkenreiter-Trilogie von Toby Bishop, die ich zwar als meine Lieblinge bezeichnen würde, aber zu lange nicht gelesen habe, um einen Favoriten aus der Reihe zu wählen.

    Man merkt, die Deadline ist schon abgelaufen. Das bedeutet, es ist spät. Und das bedeutet, ich bin müde und kann eure Gedichte nicht so würdigen, wie ich es sollte. Falls dieser Wettbewerb aber nicht noch ein zweites Mal verlängert werden soll, vergebe ich einfach mal auf gut Glück ein paar Punkte.

    Kurze Gedanken: Abgabe eins würde ich gerne am meisten würdigen, aber mir fehlt die Energie dazu. Aber sie erinnert mich an eine Drachengeschichte, die ich Anfang des Jahre geschrieben habe. Abgabe zwei ist eine super kreative Idee. Ich habs nicht immer geschafft, sie flüssig zu lesen, aber das kann auch an der späten Stunde liegen. Abgabe fünf gefällt mir von den ganzen Legenden her, wobei es doch sehr schade ist, dass ausgerechnet Giratina fehlt. Abgabe drei will sich mir nicht erschließen. Aber wie gesagt, ich bin nicht auf Höchstform (oder auch nur nah dran). Dennoch war sie äußerst interessant zu lesen, gerade wegen der ganzen Enjambements. Und schließlich Abgabe vier, welche einen kleinen Längenbonus bekommt, auf mich sonst aber einfach seltsam und nicht sehr fließend wirkt. Keine Ahnung, vielleicht ist der Clou daran, dass man high ist, aber mein müdes (und ich nehme an auch mein waches) Ich will damit einfach nicht warm werden.


    Abgabe 01: 9.0/10.0

    Abgabe 02: 8.0/10.0

    Abgabe 03: 6.0/10.0

    Abgabe 04: 5.0/10.0

    Abgabe 05: 7.0/10.0


    Ja, das ist eine langweilige Abstufung. Die DL ist eh vorbei. Was erwartet ihr?


    P.S. bitte löschen, falls er nicht gebraucht wird. Danke.

    Grade in der Basar-Abteilung ist das mega nervig, wenn man dann erst hoch scrollen und dann auf Seite 1 gehen muss... Generell frag ich mich, was dieses 'irgendwo mitten rein springen' soll. Selbst bei Threads, die ich nie gelesen habe, passiert das. Es kann also nicht der erste ungelesene Beitrag sein.

    Es ist der erste ungelesene Beitrag, das Forum zeigt nur nach zwei Wochen die Beiträge nicht mehr als ungelesen an. Wenn das also ein Topic ist, in das du noch nie geschaut hast, das aber vor zwei Jahren erstellt wurde, würde der Startpost trotzdem als gelesen markiert werden.

    Ich bin auch nicht immer zufrieden mit dem Vorgehen (gerade in der mobilen Version), aber man gewöhnt sich daran. Ansonsten möchte ich ergänzend zu Aurorios erwähnen: Wenn du nicht das ganze Forum als gelesen markieren möchtest (weil es manchmal auch durchaus praktisch ist, zum ersten ungelesen Beitrag zu springen, wenn man z.B. eine Diskussion verfolgt, wodurch man sich nicht jedes mal selbst merken muss, wo man stehen geblieben war), kannst du auch mit einem Doppelklick auf den Avatar links neben dem Titel nur diesen einen Thema als gelesen markieren.

    In kurz:

    Fetter Titel=ungelesenes Thema=beim Klicken auf den Titel landest du beim ersten ungelesenen Beitrag (max. 2 Wochen alt)

    Dünner Titel=gelesenes Thema=beim Klicken auf den Titel landest du beim Startpost
    Doppelklick auf das linke Bild -> Thema wird als gelesen markiert (Titel wird von fett zu dünn)

    Klick auf das rechte Bild -> (immer) Link zum letzten Beitrag des Themas

    Klick auf den Haken oben rechts in der Ecke -> alle Beiträge im Forum, in dem du gerade bist (oder im gesamten Forum, wenn du auf der Startseite bist) werden als gelesen markiert und du landest bei allen (dort) beim Startpost

    Dieses Vorgehen funktioniert allerdings nicht, wenn du direkt von der Startseite auf ein Thema klickst, dann landest du auch immer beim neuesten/ersten ungelesenen Post.


    P.S. Ich hoffe, das stimmt alles. Hab versucht, alles nachzuprüfen.

    Hi, ich versuche noch in Weihnachtsstimmung zu kommen und dachte, ein weihnachtlicher Avatar könnte da helfen. Wenn die Werkstatt hier noch offen ist.

    Ich hätte gerne für dieses Blitza von hier die mittlere Mütze in der linken Spalte, wenn das möglich ist.

    Vielen Dank schon mal im Voraus!


    (P.S. Ich würde mich auch über Schneeflocken freuen, sollte dir langweilig sein ...)

    Wo hier alle ihre Endergebnisse schreiben (Hut ab an Raichu-chan, die tatsächlich alle 50.000 Wörter geschrieben hat; für mich ist das ein Traum, der sich wohl nicht so schnell erfüllen wird), will ich das jetzt auch einmal tun: Ihr erinnert euch daran, wie ich im letzten Post davon berichtete, mein erstes Ziel geknackt zu haben, aber nicht wirklich in der Stimmung für meine zweite Geschichte zu sein? Ich weiß nicht, ob mich das abgehalten hat oder einfach eine tolle Ausrede war, aber mein Wordcount ist in den letzten neun Tagen um null Wörter gestiegen. Irgendwie war bei mir die Luft raus, aber ich war dann doch auch zu stur, um an einem anderen Projekt zu arbeiten. Es ärgert mich letztlich aber nur ein bisschen, weil 20.000 Wörter für mich immer noch eine tolle Errungenschaft darstellen. Ich weiß jetzt nur, dass ich mich beim nächsten Mal nicht so sehr auf bestimmte Projekte versteifen sollte. Und auch wenn ich die letzten Tage überhaupt nicht mehr genutzt habe, finde ich es wundervoll, zu lesen, was die anderen so erreicht haben. Insgesamt war das eine Aktion, die ich definitiv positiv in Erinnerung behalten werde. c:

    in für den Fall, dass es nicht bis einschließlich morgen heißt. Ich bin nur heute nicht in der Lage, das länger auszuführen und editiere den Rest dann morgen.


    So, dann jetzt also die ausführliche Anmeldung, nachdem ich meinem Muster treu bleibe, mich erst ziemlich spät anzumelden.


    • Wie lauten deine Lieblingspokémon?
      DratiniDragonirVulpixLatiasAlola-VulnonaTogeticMega-AbsolRioluTraunfugilIgelavarDialgaGlaziola und alle anderen XerneasTogekiss
      In Kurzform: Alles was Drache und/oder süß ist. Und Legendäre sind toll. Ich hab nur noch keine Ahnung von Galar.
    • In welchen Fangemeinden abseits von Pokémon bist du unterwegs? (Serien, Filme, Musik, Anime, Manga, Bücher etc.)
      Schwierig; nicht unbedingt etwas, was groß genug wäre, um was damit anzufangen. Eigentlich bin ich mit Pokémon meistens ganz gut bedient. Oder gerade bei Visuellem würde ich mich sehr über etwas Winter-/Weihnachtliches freuen. Wenn du, lieber Wichtel, aber dennoch noch etwas wissen möchtes, nenne ich noch Avatar - Herr der Elemente (nicht Korra), den frühen Spyro und Miraculous. Oh, und Disney.
    • Wer ist dein Lieblingscharakter bei und außerhalb von Pokémon?
      Ich liebe Misty (bin auch Pokéshipperin), N und Gladio. Bei Miraculous habe ich festgestellt, dass ich ein großer Fan von Tikki bin. Generell sind die Kwamis einfach cool^^
    • Welche Hobbys hast du?
      Musik.
    • Was sind deine Lieblingsfarben?
      Ich mag lila/violett sehr gerne. Vorher war lange orange meine Lieblingsfarbe. Hauptsache kein grelles Pink oder so^^"

    Und ebenfalls einem alten Muster folgend, verlinke ich hiermit meinen letzten Anmeldepost, von dem aus man sich bis 2012 durchklicken kann. Falls ich irgendwas vergessen haben sollte.