Beiträge von Ranku

    Steht tatsächlich aber so im databook drin, das es mit dieser Waffe war.

    Vermutlich war die 4. Klinge dabei seitlich an Shankar Kopf vorbei.

    Das kann auch einfach ein Fehler des Anime sein, da im Manga schwer zu erkennen ist, wieviele Klingen Blackbeards Waffe hatte. Kann natürlich auch sein, dass, eine der Klingen im Verlauf des Kampfes abgebrochen ist oder, wie du sagst, der Angriff damals seitlich ausgeführt wurde, aber wozu sollte Oda ein so unwichtiges Detail einbauen? Denke schon, dass die erste Erklärung die Wahrscheinlichste ist.

    Bilder

    • Blackbeard_Klaue.jpg

    Bemerkenswert finde ich da ja, wie schlecht eigentlich USUM lief im Vergleich. Hoffentlich hat GameFreak es gecheckt, dass eine solche Art von Spezialedition nicht cool ist.

    Die Verkaufszahlen der Zusatzeditionen waren nie sonderlich hoch (siehe hier), weshalb ich nicht davon ausgehe, dass GF von den Zahlen sonderlich enttäuscht sein sollte. Ob derartige Spezialeditionen auch in Zukunft kommen werden, ist eher davon abhängig, ob sich ein paar gewisse Menschen die berechtigten Beschwerden der Fans zu Herzen nehmen oder lieber die Kommerzschiene fahren wollen. Wobei ich letzteres leider für wahrscheinlicher halte.


    // Ich seh erst jetzt, dass schon jemand quasi dasselbe geantwortet hatte, lol. Shit happens.

    Aktuell berichten mehrere Webseiten, dass die Piranha-Pflanze scheinbar verbuggt sei und unter Umständen Speicherdaten beschädigen kann. Scheinbar tritt dieses Problem nur auf, sofern man den All-Star-Modus spielt. Lasst also besser erstmal die Finger von dem Modus, bis Nintendo sich offiziell dazu gemeldet- bzw. nen Patch rausgebracht hat.

    Bei diesem Bankett, an dem Kaido und seine Bande teilnehmen, müssten nur O-Tamas Mehlknödel serviert werden und schon wäre sie vielleicht sogar in der Lage Kaido zu zähmen.

    Das wäre halt viel zu einfach und würde so gar nicht zu Odas Schreibstil passen. Ich hoffe halt eher darauf, dass Kaido und Big Mom sich erstmal gegenseitig angreifen werden und Ruffy, Kid und Law (bzw. der Rest der Allianz) den beiden den Rest geben wird. Das würde zum einen mit sich bringen, dass ENDLICH mal ein Kaiser gestürzt wird und würde gleichzeitig den nötigen Push für die Supernovas in der Welt geben.


    Außer, sie ist jetzt tatsächlich auf ewig im Ozean versunken.

    Ist sie nicht, lol


    Ansonsten müsste man ja eine weitere wichtige Insel einführen, wenn es keine random Insel sein soll. Aber das ist natürlich alles nur eine Theorie.

    Das letzte Road-Porneglyph kann sich halt gut auf Elban oder Raftel befinden. Elban, weil die Insel in der Vergangenheit schon mehrfach geteased wurde und Ruffy und Lysop ja selbst gesagt haben, dass sie dorthin möchten. Wenn man außerdem bedenkt, dass die Riesen zu den stärksten Kämpfern überhaupt gehören, wäre das Porneglyph dort sicher alles andere als schlecht bewacht. Und Raftel, weil's halt DIE letzte Insel der Grandline ist, die noch irgendeine wichtige Bedeutung für die Story bekommen MUSS. Wir wissen inzwischen, dass das One Piece nicht dort liegt, da wäre eine der Karten das Nächstliegende.

    Da 2018 ja jetzt offiziell vorbei ist, viel Spaß mit meiner Topliste für das Filmjahr. Yay.

    1. Avengers: Infinity War

    Davon wird Alaiya sicher absolut begeistert sein ;)


    Der Film war ein wahres Feuerwerk an verrückten Kämpfen, top CGI und abgedrehten Settings. Durch die gewaltige Anzahl an Charakteren merkt man zwar deutlich, dass ein gewisser Fokus fehlt und auch die Charakterentwicklung die meiste Zeit über auf der Strecke bleiben, aber was will man machen? Mir reicht es in dem Bezug völlig aus, dass jeder Chara irgendwo seinen Moment bekommen und das ganze einfach sehr ausbalanciert gewirkt hat. Außerdem hatThanos mir mit seiner verqueren Ideologie, die aus seiner Sicht ganz gut nachvollziehbar war, als Antagonist richtig gut gefallen.


    Mit Abstand der Film, der mich dieses Jahr am besten unterhalten hat und auch der einzige, in den ich sogar mehrfach gegangen bin. Ob und wie meine Meinung dazu bestehen bleibt, wird Endgame dann zeigen.



    2. Deadpool 2

    Nachdem ich den ersten Teil wirklich mochte, war Deadpool 2 einer der wenigen Filme, auf die ich dieses Jahr wirklich gehyped war. Ich hatte halt erwartet, genau die Art von pechschwarzem, respektlosen und durch und durch selbstironischen Humor in einem mehr oder weniger durchschnittlichen Actionfilm zu sehen, wie es schon in Teil 1 der Fall war. Und genau das hab ich bekommen. Nur mit dem Unterschied, dass dieses mal keine große Lovestory vorhanden war und der Film alles in allem sehr viel „freier“ gewirkt hat, als noch der erste. Dazu kommt, dass DP2 auch ohne richtigen Antagonisten super funktioniert hat und durch seinen sehr bunten Cast wirklich sehr, sehr viel Charme hat.


    Dazu kommt, dass der Humor – nicht zuletzt durch Reynolds – mal wieder vollkommen meinen Nerv getroffen hat.

    Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Würde mir schon reichen, wenn sie das Niveau halten würde. ^-^



    3. Black Panther

    Und schon wieder Marvel. Dabei bin ich im Grunde gar kein sonderlich großer Superheldenfan, aber durch die aktuell wirklich tolle Qualität der aktuellen MCU-Filme kann ich gar nicht anders, als die so weit oben zu platzieren.


    Was mir an Black Panther besonders gefallen hat, war die Darstellung von Wakanda (also sowohl dem Ort selbst, als auch den Einwohnern) und der Hauptkonflikt des Films; BP hatte einen tollen Antagonisten, dessen Motive sich weit vom simplen böse sein abgehoben haben und dessen Sichtweise man letztendlich gut verstehen konnte. Im Kontrast dazu hatte auch T'Challa eine definitiv glaubhafte Motivation und wurde alles in allem einfach sehr schön ausgearbeitet.



    4. Your Name. / Kimi no nawa.

    Ich musste selbst nachgucken, aber der kam in Deutschland tatsächlich erst Anfang 2018 raus. oo


    Im Grunde steht der Film aus zwei Gründen so weit oben: Er ist visuell der wahrscheinlich schönste Animationsfilm, den ich je gesehen habe und er ist voll mit philosophischen Ansätzen, mit denen ich mich selber gerne beschäftige.
    Außerdem wird auch der Stadt/Dorf Kontrast (bei dem ich beide Charaktere mehr als nachvollziehen kann) sehr gut dargestellt.


    Auf der anderen Seite, muss ich hier aber auch sagen, dass ich den Film dennoch ziemlich overrated finde. Denn es gibt einfach so ein paar Dinge, über die die meisten irgendwie hinwegsehen: Your Name. ist voller Plotholes, besonders die Nebencharaktere wirken einfach nicht wie richtige Menschen, sondern wie klischeehafte Animetropes und die letztendlich entstehende Beziehung zwischen Mitsuha und Taki ist wirklich in keinster Weise überzeugend. Ich meine, dass man in deren Situation irgendeine Art von Gefühlen füreinander entwickelt, kann ich ja verstehen, aber eine Romanze mit einer Person, die man nie persönlich getroffen hat? Nein. Kann ich nicht nachvollziehen.



    5. Mission Impossible: Fallout

    Da es der erste MI Film war, den ich je gesehen hab, bin ich ursprünglich davon ausgegangen, dass er nur einer der typischen Actionfilme sein wird, die zwar nicht sonderlich gut sind, aber eben das Glück haben, den Geschmack der Masse zu treffen und sich deshalb so lange halten können. Ich war dann völlig überrascht, dass Fallout alles in allem ein echt hochwertiger Film mit guten Dialogen und insgesamt einer herrlich kreativen Ausarbeitung war. o_o


    Auf jeden Fall will ich auch die anderen Teile bei Gelegenheit nachholen, da die wohl qualitativ alle ziemlich solide sein sollen. Und das, obwohl ich auf Agentenfilme seit einiger Zeit so gar keine Lust mehr hab.



    6. Love, Simon

    Ich bin kein sonderlicher Freund von Dramedys, aber die hier hat wirklich einen Weg gefunden, ein sehr sensibles Thema gleichzeitig humorvoll, aber auch sehr ernst und respektvoll rüberzubringen und gleichzeitig auf diverse Klischees zu scheißen und stattdessen einen sehr besonderen, sehr realistischen Film zu entwerfen. Insbesondere freut es mich, dass hier gezeigt wird, was für gewaltige Auswirkungen es haben kann, wenn man Menschen im Leben hat, die einen in schwierigen Situationen Rückendeckung geben. Und das eben nicht durch irgendwelche kitschigen Moralpredigten, sondern durch direkte Interaktion.


    Generell ein sehr wertvoller Film, dem man die Liebe, die in die Produktion eingeflossen ist, deutlich anmerkt und der eigentlich mehr Erfolg verdient hätte.



    7. Ant Man and the Wasp

    Allgemein ein Film, über den ich weder viel gutes, noch viel schlechtes sagen kann. Ich mag die Charaktere – insbesondere Scott – halt wirklich sehr und auch wenn ich mich wiederhole: Die Antagonisten haben mir richtig gut gefallen. Ich weiß zwar nicht, was mit Marvel los ist, dass sie in letzter Zeit so gute Kontrahenten schreiben, aber die sollen damit ruhig weitermachen. ^__^


    Letztendlich steht der Spaß am Film hier offensichtlich um einiges höher, als die reine Qualität, weshalb ich, wie auch in Teil 1, getrost über die teilweise echt dämlichen Troll-Physics hinwegsehen kann.



    8. Goodbye, Christopher Robin

    Fand ich für ne Filmbiographie, die leider sehr oft auf die tatsächliche Vorlage scheißen, um unnötige Dramaturgie einzubauen, sehr erfrischend. Dass hinter dem fröhlichen Bären eigentlich eine sehr düstere und auf menschlicher Ebene ziemlich traurige Geschichte steckt, fand ich ziemlich interessant, besonders in Bezug auf die unerwartet interessanten Charaktere.



    9. Bohemian Rhapsody

    Und gleich die nächste Filmbiographie. Was soll ich großartig dazu sagen, außer, dass es halt um Queen und ihren Werdegang geht und dass es eine ziemlich faszinierende Geschichte ist? Vielleicht, dass Bohemian Rhapsody auch in filmischer Hinsicht sehr viel richtig macht und mein einziger großer Kritikpunkt ist, dass Mercury zu stark in den Vordergrund gerückt wurde und ich gerne mehr vom Rest der Gruppe (besonders dem guten alten Brian May) gesehen hätte.



    10. Spiderman: A New Universe / Into the Spider-Verse

    Was hat man sich da eigentlich wieder beim deutschen Titel gedacht? War das echt nötig?


    Ich verstehe ja, warum der Film so gehyped wird. Ernsthaft. Aber ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass er mich nicht stellenweise unglaublich gelangweilt hätte. Wird wohl daran liegen, dass ich mich für Spiderman nie wirklich begeistern konnte, was aber nichts daran ändert, dass ich wirklich loben muss, wieviel Liebe, Ideenreichtum und Mut für Veränderungen in diesem Film stecken. Grundsätzlich mag ich die Charaktere hier auch um einiges mehr, als in den regulären Spiderman-Ablegern, aber trotzdem nicht genug, als dass mir der Film letztendlich besser als „gut“ gefallen hätte.



    Und hier noch ne kleine Liste mit all meinen diesjährigen Rankings, vielleicht stößt die ja noch die ein oder andere Diskussion an:

    Eher du bist es, der hier trollt, denn dies ist unsachlich und provoziert mich. Ja, ich ärgere mich gewaltig über diese Aussage.

    Ganz ehrlich? Das sollte es auch gewissermaßen. Ich habe in den letzten Monaten von keinem User derart viele Posts gelesen, die sich inhaltlich auf ein Mindestmaß beschränken (was mir ja im Grunde egal wäre) in denen sich aber gleichzeitig über die irrelevantesten Dinge beschwert und fragwürdiges Halbwissen verbreitet wird. Was mich letztendlich auch nicht stören würde, wenn du mal bereit wärst, auf die Antworten der User einzugehen oder zumindest im Ansatz irgendeine Art von Selbstrelexion zeigen würdest.


    Entsprechend darfst du mir meinen Umgangston verzeihen, auf andere Weise bist du nur scheinbar nicht zugänglich. Wenn du dazu noch etwas anmerken willst, schreib mir ruhig per Konversation, immerhin gehört das Thema nun wirklich nicht in eine öffentliche Diskussion.


    Dazu lese ich immer öfter anderes, etwa in besagter Chip-Ausgabe; so steigt Filmpiraterie wieder an, wohl da Nutzer bemerkt haben, dass man bei einem Streamingportal nicht alles an Inhalten bekommt; mehrere Abos sind für vollen Zugriff nötig, sodass manche sich gegängelt fühlen. Ich selbst gucke lieber werbefinanziert etwa im TV oder auf Youtube und dafür umsonst.

    Du meinst also, dass, wenn alle Streamingdienste wegfallen würden und jeder wieder auf DVD/Blu-Ray und das reguläre Fernesehen angewiesen wäre (oder anders formuliert: es viel weniger Chancen gäbe, preiswert an Filme zu kommen), die Piraterie zurückgehen würde? Dass man je nach Film unterschiedliche Abos braucht und das manchmal nerven kann ist klar, aber genauso sieht es beim klassischen Fernsehen - das übrigens alles andere als kostenlos ist - aus und auch materielle Filme müssen im Normalfall einzeln gekauft werden. Selbst wenn du für verschiedene Filme je ein Monatsabo bei einer der Streamingplattformen abschließen würdest, würdest du letztlich weniger ausgeben, als wenn du sie dir auf DVD kaufen würdest (wobei man das meiste nun wirklich mit Prime und Netflix abdecken kann, wenn man jetzt nicht explizit Nischenfilme sucht).


    Da ich auf Anhieb online keinen Artikel von Chip diesbezüglich finde, kann ich nicht sagen, ob diese fragwürdige Behauptung dort wirklich gemacht wurde oder ob du den Text nicht verstanden hast. Ich hab im Internet diesbezüglich zwar recherchiert, konnte aber nichts finden, das diese beiden Themen in so einer Form miteinander in Verbindung setzt.

    Aber selbst wenn wir mal davon ausgehen, dass Netflix und co. tatsächlich die Auslöser für die steigende Piracy sein sollten, ist deren eigentliche Schuld letztendlich nur, dass sie Filme zu so niedrigen Preisen zur Verfügung stellen, dass diverse viel zu verwöhnte Menschen die Ansicht bekommen, Filme sollten grundsätzlich kostenlos sein und sich einreden, dass selbst die minimalsten Kosten ungerechtfertigt seien. Aber das muss ich dir - und nein, das soll keine Anschuldigung für Piraterie sein - ja nicht erklären.

    Netflix ist verbreitet, ich gebe dem Dienst aber keine zehn Jahre, wenn sich am Geschäftstreiben nichts wesentlich verändert. Dass man abdrücken soll für Filme, widert mich an.

    Ich hab ja schon viel - sorry - Schwachsinn von dir gelesen, besonders in letzter Zeit, aber darf ich dich an der Stelle mal fragen, ob DAS dein verdammter Ernst ist? Netflix (bzw. Streamingdienste allgemein) ist preisleistungstechnisch um einiges praktikabler, als jede andere Art und Weise, Filme zu schauen, wenn man vom klassischen Fernsehen absieht, das einen dafür aber mit Werbung quasi überflutet.


    Ob die Aussage, dass es widerlich sei, dass Filme tatsächlich sowas wie Geld dafür verlangen, um geschaut zu werden, einfach nur Trolling sein soll, oder ob du wirklich nicht die geringste Ahnung von Marketing hast; keine Ahnung. Aber falls letzteres der Fall sein sollte, überleg einfach mal, ob Filme auf magische Art und Weise aus dem Nichts entstehen oder ob dahinter tatsächlich eine Gruppe von Menschen steckt, die für ihre Arbeit bezahlt werden möchte. Die auf teilweise äußerst teure Ressourcen, Zeitinvestition und Werbefeldzüge angewiesen ist, um diesen Film auch nur ohne finanzielle Verluste produzieren zu können.


    Als Endverbraucher allen ernstes darüber zu jammern, dass Filme welcher Art auch immer, nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ist absolut lächerlich. Wenn du kein Geld ausgeben möchstest, bzw. der Film dir einen gewissen Preis nicht wert ist, kein Problem. Es ist aber absolut legitim, zu welchen Preisen wir die Möglichkeit haben, auf Filme nahezu jeder Art zuzugreifen, erst recht durch Streamingplattformen, wie Netflix, die sie eben zu vergleichsweise minimalen Preisen zur Verfügung stellen. Und ob du's glaubst oder nicht: An den Netflix-Einnahmen verdienen natürlich auch die Filmcreator ihren Anteil. Das wüsste man, wenn man sich auch nur im Ansatz informieren würde.

    Pando Mich würde interessieren, was an dir an Black Panther so missfallen hat, dass du ihn mit 3/10 bewertet hast.


    (Mein Post kommt btw. auch noch, aber erst wenn ich die letzten Dezemberfilme gesehen habe, die noch geplant sind)

    UND dennoch tierische Züge enthalten. Kinder können auch das sehr gut differenzieren und wie gesagt find ich diese Aussage viel zu moralisierend. Man muss nicht auf alles mit dem Finger zeigen, srsly.

    Wie gesagt, das Ersetzen von Menschen durch Tiere kann, wie gesagt, dafür sorgen, dass gewisse Thematiken von Kindern anders aufgenommen werden und die Message nur sehr schleierhaft vermittelt wird. Es ist aber absolut naiv, anzunehmen, dass etwas absolut keinen Impact auf junge Zuschauer hat, weil die Charaktere eines Films ja "nur Tiere" sind.


    Was deiner Meinung nach zu moralisierend ist, ist dir selbst überlassen, aber du wirst wohl nachvollziehen können, warum ich einen Film mit einer für mich fragwürdigen Rahmenhandlung nicht als besten Animationsfilm ansehe.


    Zumal man einem Kind leicht verständlich machen kann, dass sie deshalb anders leben, weil sie keine Menschen sind, sondern bloß etwas vermenschlicht.

    Der Titel König der Savanne und König der Tiere klang halt besser als Rudelführer.

    Das kann man natürlich, aber welche Eltern machen das? Meine nicht (und sie haben den Film sehr, SEHR oft mit mir gesehen), die von ein paar Bekannten, vor denen ich vor kurzem mal über den Film geredet habe, auch nicht und ich behaupte einfach mal, dass es grundsätzlich die wenigsten getan haben werden. Und es wäre auch gar nicht nötig gewesen, wenn der Film selbst den Monarchie-Aspekt angesprochen und ihn auch nur minimal kritisch dargestellt hätte. Hat er aber nicht.

    Ja, jein, auch wenn es vermenschlichte Löwen sind, sind es immernoch Löwen.

    Die aber gleichzeitig symbolisch für Menschen stehen. Sie haben menschliche Eigenschaften, Hintergründe, Ziele und eben auch Rangordnungen. Nur weil die Geschichte anhand von Tieren dargestellt wird, heißt das nicht, dass man große Teile des Inhalts nicht auf unsere Gesellschaft übertragen kann. Nicht so effektiv, wie in einem Film, in dem der Fokus auf richtigen Menschen liegt, aber trotzdem zu großen Teilen. Und dazu sind auch Kinder durchaus in der Lage.


    An sich würde ich dir auch zustimmen, da der Film selbst Scar doch etwas unfair behandelt und Simba klar bevorzugt, aber dennoch finde ich es für ihn verständlich, dass er auf jeden Fall seinen "Thron" zurückhaben möchte.

    Mir geht es auch gar nicht darum, welche der beiden Parteien im Recht ist (wobei, wie du schon sagst, Scar und seine Ansichten wirklich alles andere als fair behandelt werden), sondern um den Konflikt als solches. Kämpfe um Thronfolgen, um Herrschaftsansprüche, die primär von der Abstammung abhängig sind, haben in unserem Zeitalter, wie ich finde, grundsätzlich nichts mehr zu suchen.


    Zumal, wenn man jeden Film so hinterfragt, bleibt am Ende kaum mehr was übrig^^

    Es gibt eindeutig Filme, deren Messages auch nach langem Hinterfragen vorbildlich bleiben, und die es entsprechend um einiges mehr verdient hätten, auf den oberen Plätzen dieses Votings vertreten zu sein (sie die Beispiele in meinem vorletzten Post), als eben ein König der Löwen.


    Besser wäre allerdings, man würde das Konzept der Monarchie allgemein hinterfragen.

    Genau darauf will ich hinaus.


    Ob man das in einem Kinderfilm umsetzen könnte? Sicherlich. Ob der Film dann immernoch so erfolgreich gewesen wäre? Wer weiß. Ich glaube, Kinder werden oft einfach unterschätzt. Sicher können Kinder sowas oft nicht benennen, das heißt jedoch nicht, dass sie deshalb sowas nicht wahrnehmen würden.

    Auf jeden Fall ein guter Gedankenansatz. Und ob der Film nun weniger erfolgreich gewesen wäre oder nicht: Es wäre der Film gewesen, den ich um einiges lieber gesehen hätte. Und vor allem einer, dessen Hintergründe ich um einiges besser akzeptieren könnte.

    Er ist als Prinz und in dem Glauben aufgewachsen, dass ihm der Thron zusteht. Da ist es nur absolut logisch, dass er darauf beharrt, und auch egal, was der Zuschauer davon hält, ob er das für gut oder schlecht befindet, wenn es für ihn nunmal nachvollziehbar ist.

    Ich würde dir da ja grundsätzlich zustimmen, aber problematischerweise handelt es sich beim König der Lowen eben um einen Kinderfilm. Mit einer Zielgruppe, die einfach noch nicht in der Lage ist, das Thema bewusst zu begreifen und der unterschwellig vermittelt wird, dass an biologischen Herrschern absolut nichts verwerflich ist.

    Natürlich klingt das erst einmal schlimmer, als es letztendlich ist. Kein Kind wird ein monarchistisches Weltbild entwickeln, nur weil es den König der Löwen gesehen hat. Trotzdem ist die Vermittlung des Themas alles andere als wünschenswert dargestellt und wird auch in keinem Punkt hinterfragt.