Beiträge von #Akio

    Findet ihr diesen Planeten und seine Natur nicht schützenswert?

    Nein, eigentlich nicht.

    Ich denke, die Natur ist durchaus in der Lage, auf sich selbst aufzupassen und benötigt keinen Babysitter.

    Dieser Planet hat sich Millionen von Jahren ohne den Menschen gedreht und verändert, gewandelt und entwickelt und jetzt kommt der Mensch, stellt fest, dass es für ihn gerade ganz gut passt, und möchte am liebsten sämtliche Veränderungen an der Natur stoppen.

    Und das ist eine Sache, die wird nicht funktionieren, denn kein Mensch dieser Welt wird den Klimawandel AUFHALTEN, wovon ja gerne die Rede ist.

    Das Klima wird sich zwangsläufig verändern, ob mit oder ohne Mensch.


    Ich sehe wenig Sinn daran, mir das Leben, für etwas, was sich sowieso nicht ändern lässt, noch schwieriger zu machen, als es ohnehin schon ist.

    Zumal ich auch einfach nicht davon ausgehe, dass die Menschheit von heute auf Morgen den Bach runter geht.

    Ich gehe einfach davon aus, dass der Mensch anpassungsfähig genug ist, um auf das Kommende, wann und wie intensiv es auch immer sein wird, reagieren zu können, zumal es sowieso eher ein schleichender Prozess ist, auch wenn er vielleicht deutlich schneller schleicht, als das ohne uns der Fall wäre.

    Und wenn wir uns nicht auf natürlicher Ebene anpassen, dann werden wir auf technischer Ebene eine Lösung finden. (Und indem wir z.B. Strom produzierende Propeller in die Pampa stellen, tun wir eigentlich schon genau das.)

    Wie gesagt, ich bin einfach so optimistisch und gehe davon aus, in der Zukunft war ich nicht.


    Und selbst wenn dieser Optimismus in einer Enttäuschung endet, glaube ich nicht, dass gleich die Menschheit ausstirbt.

    Vielleicht werden in ferner Zukunft nur ein paar Tausend Menschen überleben, aber dann wäre wenigstens das Problem der Überbevölkerung gelöst.

    Und sollte der Mensch doch aussterben, der dritte Planet unseres Sonnensystems, der so freundlich ist, uns eine Heimat zu bieten, wird sich weiterdrehen.

    Denn: Die Natur benötigt unsere Hilfe nicht, die kommt alleine klar.


    OT

    Naja, Disentchantment ist auch eine Parodie, da stell ich auch ganz andere Anforderungen dran.

    Das sollte jetzt auch keine Kritik an Disentchantment sein.

    Ich habe nur einfach allgemein den Eindruck, US-Zeichentrick, der auch für älteres Publikum interessant sein kann, ist meistens irgendwas in Richtung Parodie oder Satire und erzählt eher selten eine, sich selbst ernstnehmende, Geschichte. Aber vielleicht täusche ich mich auch einfach.



    Was mir aber auch noch positiv aufgefallen ist, ist die total lockere und tatürlich wirkende Einbindung von Stummheit und Homosexualität.

    Dadurch, dass sie immer jemanden dabei hat, der übersetzt, lassen sich Szenen mit Amaya genauso entspannt schauen, als könnte sie reden, bzw. Anders herum gesehen, als könnte man Gebärdensprache verstehen.

    Gleiches gilt auch für die zweite Thematik, die gar nicht groß thematisiert wird, sondern... Naja, es ist halt einfach so.

    Lediglich eine Kuss-Szene wirkte auf mich irgendwie deplatziert und kam mir etwas gewollt vor, als ob man sicher gehen wollte, dass es auch der letzte Idiot kapiert.


    Hast du jetzt eigentlich die dritte Staffel gesehen und irgendwelche Ideen, was noch kommen könnte, bzw. Hoffnungen auf xyz?


    Danke Bastet für den ersten Beitrag, jetzt habe ich etwas zur Orientierung^^


    Aber vorab eine kleine Vorgeschichte, die ich jetzt loswerden muss.

    "Die rothaarige Schneeprinzessin" - Ja, ein durchaus schöner Anime. Für mein Empfinden jetzt nichts herausragendes, aber kann man sich durchaus anschauen. Was mich hier jedoch definitiv gestört hat, waren die Farben, denn für ein mittelalterliches Setting, welches wir bei diesem Anime nun mal haben, war mir alles irgendwie viel zu bunt, sauber und ordentlich gezeichnet. Da kam bei mir einfach nicht das Gefühl rüber, in eine Geschichte einzutauchen, sonder es bliebt immer dabei, ganz klar zu wissen, dass man nur der außenstehende Zuschauer ist.

    Darauf folgte dann mit Disenchantment eine Serie, die diese mittelalterliche Atmosphäre deutliche besser rüber bringen konnte.

    Nur stellte sich mir hier am Ende mal wieder die Frage: Warum fällt den Amis so schwer, gerade im Zeichentrickbereich, eine Geschichte zu erzählen, die sich ernst nimmt?

    Ein paar Tage später stolpere ich über "Der Prinz der Drachen".

    Ich muss sagen, ich habe schon des Öfteren Netflix einfach blind nach irgendwelchen Serien durchwühlt, die ich mir anschauen könnte, bin dabei allerdings noch nie auf "Der Prinz der Drachen" gestoßen. Ich wüsste es, wenn es so wäre, denn nachdem ich das Serienposter gesehen hatte, bin ich sofort hängen geblieben, um mir das Bewegtbild anzuschauen.

    Und nachdem ich beim Poster noch etwas skeptisch war, wusste ich spätestens nach dem Trailer: Wenn mein Bauch gerade recht hat, dann ist das doch genau die Art von Serie, von der ich mich seit Tagen frage, wo sie bleibt.

    Einen kleinen Vorteil hatte diese späte Entdeckung zum Glück: 3 Staffeln bzw. Bücher, auf die ich nicht warten musste. Und drei Abende später darf ich feststellen: Wie gewonnen, so zerronnen... Staffel vier wäre jetzt ganz nett...

    Und damit willkommen zu meinem absolut objektiven (NICHT) Meinungsbericht zu:


    Der Prinz der Drachen


    Ich fange mal mit dem an, was einem als erstes auffallen wird: Die Animation.

    Zumindest die der Charaktere, denn hierbei kommt Cel Shading zum Einsatz, was wie gewohnt, nach wie vor, ungewohnt ist.

    Auf dem Poster fand ich das Charakterdesign irgendwie noch nicht so überzeugend, während mich der Trailer dann doch auf Anhieb überzeugen konnte. Mir kommt es nach wie vor so vor, als wäre der Artstyle der Charaktere auf dem Poster minimal anders, als in der fertigen Serie, ungeachtet der Cel Shading Geschichte.

    Jedenfalls habe ich mir gleich gedacht, die Charaktere, wie sie im Bewegtbild sind, jetzt noch klassisch gezeichnet, wär's gewesen... Ist halt nicht.

    Ich finde die Cel Shading Animationen jetzt nicht allzu dramatisch, schlussendlich habe ich mich schnell daran gewöhnt, zumal es doch bei weitem nicht so schlimm aussieht, wie ich es aus dem ein oder anderen Anime kenne und ich auch den Eindruck habe, dass die Animationen in den späteren Episoden und Staffeln durchaus flüssiger sind.

    Klassisch gezeichnete Charaktere wären mir dennoch lieber gewesen.


    Trotzdem hat es die Serie direkt geschafft, mich zu fesseln, da ich die Welt und die ersten Geschehnisse durchaus interessant fand und auch der ein oder andere Charakter den Eindruck erweckte, dass hier ein gewisses Potential vorhanden ist.

    Vor allem Rayla fand ich von Anfang an interessant und wollte mehr sehen.

    Viren und Harrow konnte ich ebenfalls gleich zu Beginn etwas abgewinnen. Der Rest war halt da, wobei ich durchaus interessiert war, was sie aus den restlichen Charakteren machen.

    Callum konnte mich dann in der zweiten Staffel schon deutlich mehr überzeugen und Ezran hatte spätestens in der dritten Staffel seine Daseinsberechtigung, genau wie Claudia und Soren.


    Was mir von Anfang an leider nicht so gefallen hat, waren die "Witze".

    Ja, die stehen nicht ohne Grund in Anführungszeichen, denn lustig fand ich sie irgendwie nie.

    Bei "Avatar - Der Herr der Elemente", aus gewissen Gründen vergleiche ich das jetzt mal damit, bestand der Humor oftmals einfach nur aus dämlichen Kommentaren, die so für sich eigentlich gar nicht lustig waren, aber auf eine Art und Weise rüber gebracht wurden, dass es schlussendlich doch irgendwie zum Lachen war.

    "Der Prinz der Drachen" versucht hier eher tatsächlich Witze zu bringen, die lustig sein sollen, was aber aller höchstens bei den Jüngsten der Zielgruppe funktioniert und für den Rest leider nicht und damit einfach deplatziert wirkt.

    Ebenfalls versucht hier, vor allem zu Beginn der Serie, irgendwie jeder Charakter irgendwie lustig zu sein, was auch erwachsene Charaktere mit einbezieht, was dann aber schlussendlich nur noch deplatzierter rüber kommt.

    Zum Glück lässt das mit der dritten Staffel nach.


    Eine weitere Sache, die ich bemängeln möchte, ist das Erzähltempo.

    Ich habe insgesamt den Eindruck, dass die 27 bisher vorhandene Episoden für den erzählten Inhalt zu wenige sind.

    Gerade zu Beginn hätte ich mir eine etwas langsamere Einführung in die Welt gewünscht und auch den Charakteren hätte man damit gleich zu Beginn mehr Tiefe verleihen können.

    Aber auch im restlichen Verlauf der Geschichte wirkt alles etwas gehetzt und es fehlen mir irgendwie ein paar Feinheiten, wie man sie in, erneuter Vergleich, Avatar hatte, die vielleicht nicht unbedingt die Geschichte voran brachten, aber enorm bedeutsam für die Charakterentwicklung waren.

    Auch die Vertrauensfrage bezüglich der Tatsache, dass hier eigentlich verfeindete Menschen und Elfen gemeinsam unterwegs sind, hätte man mit mehr Episoden noch mal detaillierter angehen können. Ich finde es jetzt nicht schlecht gemacht, aber ich habe einfach die ganze Zeit über das Gefühl, da hätte noch mehr sein können.

    Und dann gibt es in der dritten Staffel noch

    Gleichen Wunsch, nach einer langsameren Erzählweise hätte ich mir auch für das Finale der dritten Staffel gewünscht, aber ich wiederhole mich.

    Schlussendlich ist die Serie bis zur jetzigen, dritten Staffel leider nicht ganz das, was sie sein könnte, da mir einfach gewissen Feinheiten fehlen.

    Dennoch finde ich die Welt und die Charaktere interessant genug, um darauf zu hoffen, dass die geplanten sieben Staffeln auch tatsächlich umgesetzt werden, denn Potential ist noch da und dieses würde ich echt gerne in Aktion sehen.


    Bei "Der Prinz der Drachen" handelt es sich um eine Zeichentrickserie von Aaron Ehasz, die seit dem 14. September 2018 auf Netflix veröffentlicht wird und bisher drei Staffeln umfasst.


    Die Serie spielt im fiktiven Land Xadia, welches jedoch in das "echte" Xadia, in dem Elfen und andere magische Geschöpfe leben, und in einen zweiten Teil aufgeteilt wurde, in dem die Menschen, auf fünf Königrieche aufgeteilt, zu Hause sind.

    Die Spaltung des Landes geschah vor langer Zeit, nachdem die Menschen begannen, dunkle Magie zu nutzen, da sie selbst eigentlich keine magischen Wesen sind und somit nicht auf die Ur-Magie zurück greifen können, wofür jedoch magische Wesen ihr Leben lassen müssen.


    Zu Beginn der Serie ist eine Einheit von Mondschatten-Elfen auf dem Weg nach Katolis, dem größten der fünf Königreiche der Menschen, um König Harrow und seinen Sohn Ezran zu töten, und um dadurch Rache für die Ermordung des Königs der Drachen und des Drachenprinzen zu nemen.

    Nachdem jedoch die Mondschatten-Elfe Rayla alleine loszieht, um König Harrow und Prinz Ezran zu töten und dabei Ezran und seinen Halbbruder Callum in einen geheimen Raum verfolgt, müssen sie dort feststellen, dass das, was sie über die Vergangenheit zu wissen glaubten, nicht der Wahrheit entspricht...


    Charaktere:

    Kronprinz Ezran


    Prinz Callum


    Rayla




    Diskussionsanregungen:


    - Was haltet ihr von der Story?

    - Was sagt ihr zu den Animationen?

    - Welcher ist euer Lieblingscharakter?

    - Wie findet ihr die Erzählgeschwindigkeit?

    - Bisherige Charakterentwicklung vorhanden/nicht vorhanden, bzw. Glaubwürdig/unglaubwürdig?

    - Was wollt ihr sonst noch loswerden?

    Ich für meinen Teil rege mich manchmal schon über Untertitel auf, zum Beispiel habe ich vor einiger Zeit sogar mal angefangen, eine Art Essay darüber zu schreiben, wie schlecht die Untertitel auf den offiziellen deutschen DVDs von Fate/Zero sind. Interessanterweise ist mir sowas bisher bei offiziellen englischen Unteriteln noch nicht untergekommen.

    Das sind dann wieder die Momente, wo ich mich frage, ob derjenige tatsächlich der deutschen, englischen UND japansichen Sprache auf einem Niveau mächtig ist, dass er die Untertitel wirklich objektiv inhaltlich miteinander verlgeichen kann, oder ob sich, in diesem Fall, die englische Version einfach nur subjektiv schöner liest.


    Aber was ich eigentlich loswerden wollte:


    So langsam nerven diese Diskussionen nur noch.

    Ich meine, als Fans einer Nische wie Anime sollten wir doch eigentlich am Besten wissen, wie dämlich es ist, wenn jemand mit irgendwelchen negativen Vorurteilen ankommt und einem sein Hobby schlechtreden will.

    Eigentlich sollte man meinen, wir würden daraus etwas lernen, aber nein, wir gehen lieber auch innerhalb der Community aufeinander los.

    Warum muss man gleich von einem schlechten oder schlechteren Dub reden, wenn einem PERSÖNLICH etwas nicht GEFALLEN hat?

    Wenn das von 100% der Leute kommen würde, könnte man durchaus das Wort "schlecht" in den Raum stellen. Solange es aber Leute gibt, denen der Dub gefällt, ist es nicht schlecht, es gefällt dir nur einfach nicht.

    Ich weiß nicht, was daran so schwer ist, einfach die Wahrheit zu (in diesem Fall) schreiben anstatt Behauptungen aufzustellen, die subjektives empfinden als objektive Gegebenheit darstellen.

    Und warum muss man mit provokanten Aussagen wie:" Warum leider? In den Kinos gehört eine Deutsche Synchronisation." kommen?

    Gleiches gilt auch für die Gegenseitige für entsprechende Aussagen.

    Was wäre denn so schlimm daran, die OmU-Schauer kommentarlos auf japanisch schauen zu lassen und die Dub-Schauer auf deutsch?

    Tut der Eine dem Anderen dadurch irgendwie weh?

    Nimmt man sich gegenseitig was weg?

    Eine solche Diskussion ist prinzipiell ja nichts schlechtes, aber können wir sie nicht im Stil von:

    Ich schaue lieber so, weil mir XXX wichtiger ist und mir YYY besser gefällt...

    Als im Stil von: Dub/OmU ist scheiße, weil XXX IST besser und YYY ist eine Zumutung...

    führen?


    Habt euch lieb und fresst euch nicht auf :)

    Arrior

    "Der Anime hat was mit Death zu tun" heißt ja nicht explizit, dass es um den Titel geht, könnte sich auch auf die Story oder einen Charakter beziehen.


    How do summon a demon lord... Ist es auch nicht.


    - Es handelt sich um einen Film

    Da anscheinend sonst keiner will:

    Ich fasse mal zusammen:


    Falsch:

    - Tokyo Ghoul

    - Detektiv Conan

    - Attack on Titan

    - Corpse Party

    - Death Parade


    Tipps:

    - Kannibalismus

    - Wahrheit oder Pflicht

    - Um die letzte Vermutung mal mit einzubeziehen:

    Mit "Death" hat der Anime durchaus was zu tun... Mit "Parade" eher weniger.

    Zum Schleifen kannst du auch Zahnpasta nutzen. Die CDs sehen zwar hinterher schlimmer aus als vorher, sind aber trotzdem besser lesbar.

    Ein extra Gerät würde ich an deiner Stelle nur kaufen, wenn es unbedingt sein muss, denn das benutzt du dann wahrscheinlich ein mal und steht es da rum... und steht da rum... und steht da rum...