Beiträge von Impergator

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    Nein, es hat noch keine weitere Session gegeben.


    Können aber diese Woche gerne weitermachen. Potentiell könnte ich an den meisten Tagen je nach Uhrzeit was einrichten, unter der Woche aber nur 3-4 Stunden maximal da ich noch arbeiten muss.


    Gehe nicht davon aus dass wir inklusive Endkampf mit der Mission in dieser Zeit fertig werden. Am Wochenende hätte ich ggf aber auch Zeit für eine längere Session.


    Feuerdrache   Fenrir93   Gully Van Deckel   Jacqueline   Tragosso   Venelia   Perry

    Also ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine permanente Winterzeit wesentlich besser wäre als eine permanente Sommerzeit.


    a) Winterzeit ist der "Standard". Auch wenn Zeitrechnung generell nur ein menschliches Konstrukt ist, hat ein Standard bei internationaler Synchronisierung Vorteile (weshalb auch das metrische Einheitensystem so wichtig ist).


    b) Bei permanenter Sommerzeit wäre es im Winter morgens noch länger dunkel, und da sich die innere Uhr der meisten Menschen immer noch primär nach der Sonne richtet, sind wir dann unausgeschlafener. Sonnenlicht am Morgen ist durchaus hilfreich für die Leistung und Motivation.


    c) Auf der anderen Seite braucht man abends nicht unbedingt Sonne bis 21:00 Uhr. Ist zwar nice to have, aber die Mehrzahl der typischen abendlichen Freizeitaktivitäten funktioniert auch ohne Sonne. Wenn man dann früher müde wird kann man ja einfach schlafen gehen.

    Vielen ist das vielleicht gar nicht so bewusst und sie haben deshalb eher für Sommerzeit gestimmt. Daher bin ich auch nicht der Meinung dass man das mit einem Volksentscheid bestimmen sollte, sondern versuchen das rational abzuwägen, idealerweise mit Hilfe von wissenschaftlichen Studien.


    Wenn man Sommerzeit im Winter behält, sollte man auf jeden Fall für Schulen, Universitäten und die meisten Berufe (außer solche wie z. B. Bäcker wo es nicht anders geht) Termine vor 9 Uhr gesetzlich komplett verbieten, alles andere würde die ohnehin schon sehr ungesunde Tagesplanung in der Gesellschaft nur noch weiter verschlimmern. Den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schaden allein in Deutschland würde ich da mal vorsichtig im acht- bis-neunstelligen €-Bereich pro Winter schätzen. Da irgendwelche weiteren Regulierungen das ganz aber definitiv unnötig kompliziert machen würden, lieber einfach Winterzeit nehmen.

    Zusammenfassung Teil 9

    Nachdem die Helden aus ihrer Trance erwacht waren, tauschten sie sich kurz über das erlebte aus. Es dauerte allerdings nicht lange, bis das berüchtigte Krähen eines Hahnes das nächste Unheil einläutete. Scarlet ( Jacqueline ) konnte das Tier zwar auf sie zurennen hören, aber nirgendwo sehen, und wurde schon bald von einem schrillen Klingeln im Ohr überwältig. Sie sank zu Boden und verlor das Bewusstsein, bevor das gleiche auch mit Trinko ( Tragosso ) und Naraya ( Venelia ) geschah.


    Goldenar ( Feuerdrache ) versuchte noch erfolglos eine Diagnose zu stellen, schlug dann aber vor, die drei zurück zum sicheren Lagerplatz zu bringen. Doch wie auch Emilia ( Fenrir93 ) befürchtete, war es dafür zu spät. Sie, Goldenar und Tuan ( Gully Van Deckel ) wurden von einer Eule heimgesucht und konnten kurz darauf ihre Umgebung überhaupt nicht mehr wahrnehmen.


    Prüfung der Unruhe

    Scarlet, Trinko und Naraya wachten in ihrem Herbergszimmer in Bislingen auf, geweckt vom Hahnenschrei und eher unausgeschlafen. In der Stadt schien etwas vor sich zu gehen, die Wachen waren bereits in großer Mannschaftsstärke unterwegs und die Bürger tuschelten aufgeregt. Als Scarlet an die Rezeption kam, warteten zwei Wachmänner auf sie, die sie für ein paar Fragen mitnehmen wollten.


    Da Scarlet noch in Schlafkleidung war, konnte sie die Wachen überzeugen, sich erst anziehen zu dürfen. Inzwischen waren auch Trinko und Naraya auf den Beinen, doch Scarlet sah nur ganz kurz nach ihnen, bevor sie sich wieder nach unten begab und unter Vorbehalt den Wachen folgte. Trinko fragte die Herbergsmutter, was denn los sei, und die erzählte etwas von einem Großinquisitor, der in die Stadt kommen wollte, um Hexen zu jagen.


    Danach verließen auch Trinko und Naraya die Herberge und machten sich auf in Richtung Westen, doch auch sie mussten feststellen, dass sich ihnen Wachen näherten, die schließlich hinter der Wachstube zu ihnen aufschlossen. Scarlet wurde unterdessen in eben dieser Wachstube verhört, und die Gesetzeshüter zeigten zunächst großes Interesse an dem Vorfall mit Alara, der sich ihrer Aussage nach nicht mit dem deckte, was Scarlet in Erinnerung hatte.


    Inzwischen hatten sich auch Naraya und Trinko auf ein Verhör eingelassen, unter der Bedingung, dass sie zusammen bleiben dürfen. Während sie sich in die Wachstube bewegten, wurde Scarlet in einem anderen Verhörzimmer durchsucht, doch die Wachen wurden dabei nicht auf die Ringe mit den Steinen aufmerksam. Nachdem sie bei der Befragung nicht weiterkamen und das Thema in Richtung des kurzweiligen Begleiters Arrior abwich, begaben sich die Wachen kurz vor die Tür, um sich zu besprechen.


    Im anderen Raum erhärteten sich inzwischen die Vorwürfe gegen Naraya, welche den Wachleuten allerdings nur als Rose bekannt war. Auf Nachfrage von Trinko erklärten sie die Verdachtsmomente aus den vergangen Wochen.


    Scarlet machte danach bekanntschaft mit einem Kleriker in edlen Roben und seiner Leibgarde, die in voller Rüstung, die sich aber klar von denen der Stadtwache unterschied, auftrat. Er begrüßte die Rothaarige und sprach einen "Segen der Wahrheit" auf sie, der als eine Art magischer Lügendetektor wirkte. Da Scarlet nach ihrer eigenen Erinnerung im Bezug auf Alara wahrheitsgemäß antwortete und sich bei der Frage nach okkulten Artefakten gezielt drumrum redete, ließen die verhörende Wache und die Besucher der Inquisition sie schließlich gehen, woraufhin sie sich erstmal in der Kneipe einen Schnaps gönnte.


    Auch Naraya und Trinko bekamen es mit einem Geistlichen zu tun, doch Naraya verweigerte den "Segen der Wahrheit", weshalb sich das Verhör zunächst eher auf Trinko konzentrierte. Dieser weicht aber vor allem der Frage nach Narayas magischen Fähigkeiten auffällig aus. Die Befrager wussten zwar, dass er etwas verheimlichte, kamen aber nicht weiter.


    In der Zwischenzeit unterhielt sich Scarlet mit dem Barkeeper und bekam ein paar interessante Zusammenhänge erklärt, die von Alara, der Inquisition und einem damaligen Dämonenkrieg handelten.


    Zum Verhör wurde schließlich der Großinqusitor hinzugezogen – ein älterer Mann namens Lord Horace van der Filb. Er legte einen Wahrheitszauber auf Naraya und befragte sie anschließend selbst. Diese verweigerte allerdings von Anfang an die Antwort.


    [Fortsetzung folgt.]


    Prüfung der Finsternis

    Als Emilia, Goldenar und Tuan wieder den Boden unter sich spüren konnten, war es noch immer keinem von ihnen möglich, irgendetwas zu sehen. Goldenar war zunächst sehr vorsichtig, da er sich fast sicher war, sich erneut in einer Illusion zu befinden und Angst vor möglichen Abgründen oder ähnlichem hatte. Emilia prüfte unterdessen den Boden, der sich kalt und hart anfühlte, mehr nach Stein als nach Waldboden. Als Tuan über sich einen Stalaktiten erfühlen konnte, bestätigte das die Befürchtung, dass die drei sich in einer Art Höhle befanden. Zusätzlich waren sowohl bei Tuan als auch bei Emilia die Feuersteine aus den Taschen verschwunden.


    Etwas später wurde Tuan von einem Schwindelanfall überwältigt, doch Emilia konnte ihn lokalisieren, während es ihr und Goldenar auch gelang, sich anhand der Stimmen zu orientieren und sich gegenseitig zu nähern. Sie beschlossen, Tuan erstmal mitzuschleppen.


    Beide bemerkten auch, dass in einiger Entfernung etwas plätschert. Sie bewegten sich vorsichtig auf die Quelle des Geräusches zu und konnten es nun an mehreren Stellen stetig tropfen hören. Leider gab es dort anscheinend auch keinen erreichbaren Ausgang, aber zumindest schien es sich um normales Wasser zu handeln – das allerdings am Boden langsam anstieg.


    Langsam bewegten sich Goldenar und Emilia in die entgegengesetzte Richtung. Durch die Dunkelheit und den bewusstlosen Tuan auf ihren Armen kamen sie nur schwer voran, aber irgendwann spürte Emilia, dass der Boden unter ihr weicher wurde. Die Füße beider lagen immer noch bis zum Knöchel unter Wasser.


    Die beiden stießen auf eine Wand und Emilia tastete sich in beide Richtungen an dieser entlang, bis sie einen Luftzug spürte. Sie folgte diesem zusammen mit Goldenar, während das Wasser langsam weiter anstieg. Die Luft kam aus Richtung der Wand, allerdings relativ weit oben, so dass die mögliche Öffnung nicht ohne weiteres erreicht werden konnte.


    [Fortsetzung folgt.]

    Zusammenfassung Teil 8

    Endlich erreichte die Gruppe ihr Ziel – den Hain der Verzweiflung. Verdorrte Bäumer und Dornensträucher erstreckten sich in diesem Gebiet, und es wuchs kein Gras, sondern nur lila schimmernde Pilze und Moos. In der Mitte stand ein besonders großer und unheimlicher, aber ebenfalls abgestorben wirkender Baum. Ein violetter Nebel schirmte den trostlosen Bereich von der Sonne ab.


    Nachdem alle die Umgebung etwas untersucht hatten, näherte sich der altbekannte Schwan und benetzte Scarlet ( Jacqueline ), Emilia ( Fenrir93 ) und Cylara mit einem seltsamen Staub, der sie sofort erstarren ließ. Goldenar ( Feuerdrache ) konnte feststellen, dass sie sich in einer Art Trance befanden, bevor wenig später ein Rabe kam und auch die übrigen – nämlich Tuan ( Gully Van Deckel ), Trinko ( Tragosso ), Naraya ( Venelia ) und als letztes auch Goldenar selbst in eine ebensolche versetzte.


    Prüfung der Einsamkeit

    Scarlet fand sich in einem unbekannten Stück Wald wieder. Anhand des westlichen Sonnenstandes am späten Abend gelang es ihr, sich zu orientieren, und sie bewegte sich nach Süden. Die Schlange, die ihr unterwegs fast begegnete, konnte sie souverän verjagen, und schließlich gelangte sie an den Lagerplatz, der nicht weit vom Silbersee entfernt war. Dort wartete bereits der Schwan, und Scarlet ließ ihn furchtlos herankommen und sich auf seltsame Weise selbst zum Schwan verwandeln.


    Auch Emilia wurde irgendwo in den Wald versetzt, anhand der Fauna konnte sie aber erahnen, dass sie irgendwo in der Nähe des damaligen Spinnenangriffs sein musste. Nachdem sie eine Weile herumirrte, versuchte sie sich, an den Spuren von Rehen zu orientieren, und gelangte auf diese Weise schließlich auch auf einen richtigen Pfad. An einer Gabelung fand sie einen Wegweiser und beschloss, umzudrehen und sich in Richtung des Sees zu begeben. Endlich angekommen fand Emilia zwei Schwäne vor, von denen einer sich ungewöhnlich zutraulich zeigte. Erst nach kurzem Zögern akzeptierte Emilia eine Berührung und wurde dadurch ebenfalls verwandelt.


    Der Schwan erklärte den beiden Frauen, nun ebenfalls in der Gestalt von Schwänen, dass er vom Agenten der Verzweiflung versklavt wurde, aber noch einen Teil seiner Seele behalten konnte und die Prüfung der Einsamkeit daher möglichst einfach gestaltet hatte. Die beiden hätten bereits ihr Ziel erreicht und müssten nun nur noch auf Cylara warten.


    Prüfung der Alpträume

    Trinko stand auf dem Waldweg und sah sein Ross Pferdinand mit Naraya davonreiten. Er konnte ihnen zunächst folgen, bis ihn ein Eichhörchen mit einer Schleuder ablenkte. Da er allerdings die grobe Richtung wusste, machte er sich weiter auf die Suche und fand Pferdinand schließlich ohne Naraya vor einer kleinen Gruft.


    Naraya selbst glaubte unterdessen, an einem Fluss am Wald zu sein. Es schien auf den ersten Blick ganz idyllisch, bis das Wasser sich lila färbte und Käfer daraus hervorkrabbelten. Naraya versuchte zu fliehen, was ihr auch halbwegs gelang, obwohl sie zwischendurch von einer Ranke aufgehalten wurde. Dann sah sie Pfarrer Esarius, begleitet von den als Zombies wiedererweckten Wutbürgern. Sie verschmolz mit den Schatten um an ihnen vorbeizukommen, doch sie hatten etwas gewittert und jagten der "Hexe" hinterher. Naraya blieb nichts anderes übrig, als in einen Tunnel zu flüchten, doch eine seltsame Gestalt hielt sie auf und lähmte sie mit schwarzer Magie.


    Trinko stieg die Treppe des Grufteingangs herunter und betrat damit den selben Tunnel von der anderen Seite. Auch er traf auf die Gestalt, die ihn mehrfach verspottete und Naraya als Gefangene beanspruchte. Nachdem das Licht heller wurde, konnte Trinko erkennen, dass es sich um einen Untoten handelte, der eine schimmernde grüne Aura um sich hatte und mit einem Metallstab bewaffnet war.


    Es entbrannte ein Kampf zwischen dem Ritter und dem Untoten, in dessen Verlauf sich auch Naraya aus ihrer Lähmung befreien konnte. Obwohl er kaum Verletzungen davontrug, konnten die beiden ihn mit einer gemeinsamen Attacke überrumpeln und kurz zu Boden werfen, um anschließend zu fliehen, während aus der anderen Richtung bereits Esarius und die übrigen Verfolger nahten. Sie bekamen noch mit, wie die Gestalt Esarius mit Namen ansprach, bevor sie dann die Gruft verließen und so schnell wie möglich auf Pferdinand davonritten.


    Nachdem sich ihre Umgebung immer weiter verzerrte, sahen sie Bilder des Raben, wie er etwas Glitzerndes fand und mitnahm, dann aber von einem großen Schatten verfolgt und schließlich gerissen wurde. Ein lila Nebel senkte sich über ihn, dann endeten die Visionen und die beiden ritten noch eine Weile durch das nichts, während sie sich über ihre Erlebnisse austauschten.


    Tuan sah sich an einen Baum gefesselt und versuchte sich mehrfach vergeblich zu befreien, bis schließlich Scarlet auftauchte und ihm den Auftrag gab, einen Edelstein von einer Hexe namens Serena in Bislingen zu stehlen. Sie erzählte etwas davon, dass die anderen alle geflohen seien und bedrohte Tuan, damit er ihren Auftrag ausführte.


    Dem blieb nichts anderes übrig als nach Bislingen aufzubrechen, was von seinem Standort aus nicht allzu weit war. Zuerst sah er sich in der Taverne um, doch dort lagen nur bewusstlose Leute herum. Selbst der Wirt war nicht da, und als Tuan versuchte, sich selbst Bier zu zapfen, stellte er fest, dass das Gebräu lila verfärbt war. Er wollte sich dann noch etwas an den Kunden bereichern, doch einer von ihnen war wohl noch bei Bewusstsein und fasste ihn am Arm.


    Er erzählte Tuan auf Nachfrage von der Hexe, wusste aber nicht genau wo sie sich aufhält. Einer seiner Vorschläge war das Rathaus, indem Tuan schließlich auch fündig wurde. Serena stellte sich ihm als neue Bürgermeisterin vor und erzählte, dass Scarlet die eigentliche Hexe sei. Als sie von dem verfärbten Bier hörte, schlussfolgerte sie außerdem, dass Scarlet nun auch den Stein der Verzweiflung habe und nur noch ihrer fehlen würde.


    Tuan hielt an seinem Plan, den Stein an sich zu nehmen, fest, und nachdem weder Überredungsversuche noch Drohungen etwas halten, begab er sich hinter den Schreibtisch und suchte selbst danach. Er konnte zwar kurz eine Handtasche an sich reißen, unterlag aber im darauffolgenden Kampf und landete schließlich vor Serena auf dem Boden.


    Nach einem kurzen Wortwechsel tauchte dann auch Scarlet selbst im Rathaus auf. Sie verspottete Tuan und machte ihm klar, dass sie sehr wohl eine Hexe ist, bevor sie anfing, mit Serena über die Steine zu reden. Tuan versuchte die Gelegenheit zu nutzen und mit der Handtasche zu fliehen, wurde aber mehrfach von Serena aufgehalten. Als diese sich jedoch mehr und mehr in ein Gespräch mit Scarlet über die Kräfte der Steine vertiefte, gelang es Tuan, den Stein aus der Handtausche zu nehmen, sich unfällig auf ihn zu legen, ihn dann später einzustecken und sich davonzuschleichen.


    Neugierig belauschte er den weiteren Verlauf des Gesprächs der beiden Frauen. Als denen auffiel, dass Tuan weg war, suchte Scarlet nach ihm, wurde aber dann außerhalb des Rathauses von Zombies aufgehalten, woraufhin sie ins Büro zurückkehrte und dann im Obergeschoss weitersuchte. Tuan fand zwar im Nebenzimmer, wo er sich versteckt hatte, nichts nützliches, wurde aber durch ein aufschlussreiches Gespräch draußen darauf aufmerksam, dass direkt unter dem offenen Fenster Stroh lag. Beherzt sprang er in die Freiheit und rannte so schnell wie er konnte davon.


    Als einziger von allen ging Goldenar davon aus, am selben Platz geblieben zu sein. Allerdings stellte er schnell fest, dass seine Kameraden alle tot zu sein schienen. Auf der Suche nach Verstärkung kam er am Totengräber vorbei und redete ihn an. Der reagierte sehr seltsam und sprach größtenteils in Rätseln, auf die sich Goldenar keinen Reim machen konnte. Anscheinend bot er ihm aber an, die Toten zu begraben, wenn Goldenar es wünsche. So machte er sich auf, eine Leiche nach der anderen zu ihm zu bringen.


    Er war drauf und dran, die Leiche von Emilia – da diese wohl am leichtesten war – zu vergraben, als der Rabe in die Gedankenwelt des Schwans eindrang und dem sagte, dass er Emilia nun auch für sich beanspruchen möchte, weil einer ihrer Freunde gerade scheitert. Der Schwan versuchte sie zu verteidigen und gab ihr noch den Hinweis, dass sie ein Signal geben könnte, aber Emilia war etwas unschlüssig. Sie beschloss schließlich, den Raben in ein Gespräch zu verwickeln und ihn dazu zu bringen, eine weiße Feder von ihr mitzunehmen. Der lehnte dies natürlich ab, da er keinen Sinn darin sah, doch Emilia brachte ihn dazu, weiter zu diskutieren und damit die Verbindung zwischen den Welten aufrecht zu erhalten.


    Auf diese Weise konnte Goldenar als Zeichen eine Feder bei Emilia finden und entschloss sich daher, mit dem Vergraben erstmal zu warten. Er bewegte zwar weiterhin die Körper seiner Kameraden zum Totengräber, bemerkte aber mit der Zeit noch weitere Zeichen, wie ein "Honk" in der Nähe von Scarlet und ein Pferdewiehern bei Trinko. Immer mehr wurde er sich bewusst, dass die ganze Situation vielleicht eine Illusion war, und weitere Indizien wie fehlende Abdrücke an den Stellen, wo alle lagen, bestärkten seine Vermutung. Er wusste allerdings trotz eines weiteren Gesprächs mit dem Totengräber zunächst nicht, wie genau er weiter vorgehen sollte.


    Erst als der Totengräber ihn mit einem Vergleich darauf hinweist, was einen Krieger zur Verzweiflung bringen würde und dass es für ihn selbst als Heiler vielleicht etwas anderes ist, kam er auf die Idee, dass die wichtigste Illusion vielleicht der Tod seiner Kameraden selbst sein konnte. Er wandte seine Heilmagie auf Trinko an – mit Erfolg. Dieser öffnete die Augen und Goldenar sah ihn erleichtert an, in der Hoffnung, auch die anderen retten zu können, selbst wenn ihm die Bedeutung der Prüfung noch immer nicht ganz klar war.


    Es gelang ihm, Kommunikation mit Trinko und später auch Naraya aufzubauen, die Goldenar dann in ihrer Realität hören konnten. Auch zu Emilia konnte er sprechen, doch diese war nicht in der Lage, verbal zu antworten. Nach und nach machte er sich daran, den Rest der Gruppe zu heilen.


    Letztendlich wachten alle wieder im Hain der Verzweiflung auf, mit Erinnerungen an die Prüfungen der Einsamkeit und der Alpträume.

    Zusammenfassung Teil 7

    Nachdem die meisten eingeschlafen waren, blieb Scarlet ( Jacqueline ) noch eine Weile wach, das Ende der ersten Wache überließ sie aber schließlich Cylara ( Perry ). Diese hatte erfolglos ihre Wölfe auf die Jagd geschickt und wollte sich nach ihrer Rückkehr auch hinlegen. Die zweite Wache übernahm Goldenar ( Feuerdrache ) ohne Zwischenfälle. Der weckte dann später Emilia ( Fenrir93 ).


    Ihr fiel, wie auch den beiden Wachen vorher, eine Eule auf, die immer wieder in die ansonsten sehr stille Nacht hineinrief. Dann erwachte Tuan ( Gully Van Deckel ), der sich zuerst einmal am See erleichtern wollte. Törichterweise nahm er aber kein Licht mit, und so stolperte er beim Rückweg durch die stockdunkle Nacht über einen Ast. Prompt versuchten irgendwelche Krabbelviecher auf ihn zu klettern, aber er konnte sie erfolgreich rechtzeitig abschütteln.


    Als er dann auch noch hörte, dass die Eule dicht über ihm herflog, reagierte er gereizt und provozierte damit das Tier, bis es ihn angriff. Durch eine Mischung aus Glück und Geschick konnte er den Raubvogel allerdings mit der Hand schnappen und klatschte ihn ein paar mal auf den Boden. Als sich die Eule schließlich losreißen konnte, spürte Tuan ein kribbeln in seinem Gesicht und stellte kurze Zeit später, als er panisch ein Feuer entzündete, fest, dass er trotzdem nichts sehen konnte.


    Emilia begab sich schließlich auf die Suche nach ihn und führte ihn zurück ins Lager, wo langsam auch der Tag anbrach. Laut Goldenar schienen seine Augen in Ordnung zu sein, obwohl er die letzte Stunde nichts als Finsternis sehen konnte. Die Heilmagie des Wanderers schien zumindest ein wenig zu helfen, denn kurz darauf konnte Tuan wieder etwas sehen, wenn auch sehr verdunkelt.


    Die Gruppe beschloss, da weiter zu machen, wo sie gestern aufgehört hatte, und so begab sie sich zu der Schneise im Dickicht. Das erste Stück, welches damals Cylara freigezaubert hatte, war zwar wieder zugewachsen, aber der deutlich längere Rest, durch den Scarlet sich stundenlang schneiden musste, war zum Glück noch offen.


    Am vorigen Kampfplatz angekommen, machte sich Scarlet weiter ans Werk und häckselte sich mehrere Stunden lang durch, bis sie schließlich einen weniger dichten Bereich erreichte. Die Pflanzen hier waren allerdings nicht nur am schwächeln, sondern hatten teilweise auch ein lila Zeugs auf sich.


    Wenig später begegneten die Helden einem seltsamen Mann, der mit gesenktem Haupt auf einem Stein saß und - nachdem sich als erstes Trinko ( Tragosso ) ihm näherte - zunächst nur in Rätseln sprach. Mit der Zeit kam heraus, dass er der mysteriöse Totengräber (Special Credits an Picollo ) war, der als Geist die Geschehnisse in Bislingen immer wieder beobachtet hatte. Er bezeichnete sich als das erste Opfer des Agenten und gab den eilig entschlossenen Kämpfern noch ein paar Warnungen mit auf den Weg.

    Zusammenfassung Teil 6

    Die Gruppe schlug ihr Lager auf, aber Scarlet ( Jacqueline ) begab sich zuerst zum See um sich von dem lilanen Schleim zu aus dem Kampf zu waschen. Beim Ankleiden danach stellte sie allerdings fest, dass sie eine gefährlich aussehende Wunde am Bein hatte, und auch Goldenar ( Feuerdrache ) bestätigte ihr, dass sie sich wohl entzündet hatte.


    Außerdem war auf dem Silbersee ein Schwan aufgefallen, den Scarlet füttern wollte, während Trinko ( Tragosso ) die glorreiche Idee hatte, ihn für einen ordentlichen Braten zu jagen. Beide stiegen somit ins Wasser, während Tuan ( Gully Van Deckel ) sich seinem Tagebuch und seiner Kräuterpfeife widmet. Auch Cylara ( Perry ), Emilia ( Fenrir93 ) und Goldenar warten zunächst im Lager.


    Trotz der Drohgebährden des Schwans griff Trinko nach seinen Paddeln und konnte ihn so an der Wasseroberfläche fixieren. Seine Versuche, ihm den Hals umzudrehen, wurden jedoch mehrfach vom Schnappen des Schwans und auch von Scarlet, die Trinkos Vorhaben gar nicht so toll fand, vereitelt. Schließlich gelang es dem Tier, sich auf geisterhafte Weise von Trinko zu befreien und davonzuflattern.


    Der Schwan warf eine Art glitzernden Staub ab, der Scarlet für wenige Sekunden bruchstückartige Bilder in den Kopf setzte und Trinko auf eine andere Weise verzauberte. Er konnte plötzlich Scarlet, die er gerade zuvor noch vom Ertrinken bewahren wollte, nirgendwo mehr sehen. Tatsächlich war diese jedoch bereits auf dem Weg zurück zu den anderen und erzählte schockiert, was passiert war.


    Auch Trinko machte sich auf den Weg zurück zum Ufer und konnte Goldenar, der inzwischen zum See gekommen war um zu schauen was da passiert, weder sehen noch hören. Erst als dieser auf ihn zuschwamm, nahm Trinko ihn wieder war.


    Gemeinsam begaben sie sich zurück zum Lager, wo sie unterwegs auch Tuan begegneten. Scarlet hatte sich inzwischen an Emilia gekuschelt und saß zusammen mit dem Rest am Lagerfeuer, wo die Gruppe über die Geschehnisse am See diskutierte. Scarlet erzählte von ihren Visionen, die vor allem Tuan versuchte zu deuten, während Trinko berichtete, dass er sich einfach nur allein gefühlt hat nach der Begegnung.


    Wenig später gewann aber die Müdigkeit überhand und die meisten legten sich schlafen.

    Zusammenfassung Teil 5

    Nachdem Cylara die grobe Richtung vorgegeben und ein Stück des dichten Gestrüpps durch Naturmagie begehbar gemacht hat, schlug sich die Gruppe weiter nach vorne. Scarlet ( Jacqueline ) zerschnitt das Getrüpp mit ihrem Schwert, damit alle unbeschadet hindurch konnten. Die Gruppe kam auf diese allerdings nur sehr langsam voran.


    Tuan ( Gully Van Deckel ) sammelte unterdessen ein paar seiner Ansicht nach berauschenden Kräuter und auf Anweisung von Scarlet hin auch etwas vom zerschnetzelten Geäst. Dank seiner Fingerfertigkeit konnte er es weitgehend verhindern, sich dabei an den Dornen zu verletzen.


    Naraya ( Venelia ) erwachte inzwischen aus ihrer Bewusstlosigkeit und bemerkte, dass sie auf Pferdinand gesetzt wurde. Die Behandlung ihrer Verletzung durch Goldenar ( Feuerdrache ) schien somit doch etwas gebraucht zu haben, denn außer einem leichten Schwindelgefühl war Naraya im Besitz ihrer Kräfte, und auch die Wucherung an ihrem Arm hatte sich zumindest nicht weiter ausgebreitet.


    Der Rest der Gruppe bemerkte das Erwachen ihrer Mitstreiterin allerdings erst, als sie vor einer Schlange warnte, deren Zischen sie als einzige gehört hatte. Tatsächlich versteckte sich nur wenige Meter weiter unter einem Strauch, den Scarlet zerhackte, eine "Danger Noodle". Tuan versuchte sie mit Tiergeflüster zu beruhigen, doch die Schlange schnellte im Affekt auf Scarlet zu, als diese aggressiv herumschrie. Die Rothaarige konnte noch rechtzeitig ausweichen und holte zum Vergeltungsschlag aus, doch auch die Schlange war alles andere als ungeschickt und verschwand schließlich im Gebüsch.


    Trotz des Protestes von Goldenar und Tuan entschloss sich Scarlet, den Weg weiter zu beschreiten und das Geäst im Weg zu zerschneiden, und so gelangte die Gruppe nach ein paar Stunden unter ein dichteres Blätterdach. Nachdem sie noch weiter voran kamen, schienen die Pflanzen am Boden aber irgendwie welk und schwächer zu werden.


    Nur wenig später rührte sich etwas im Boden und drei lebendige Dornenranken schossen hervor. Scarlet und Emilia ( Fenrir93 ) wurden umschlungen, während Tuan noch rechtzeitig ausweichen konnte. Es entbrannte ein Kampf, bei dem auch vier bösartige Käfer auftauchten.


    Einer von ihnen biss auch Pferdinand, woraufhin Naraya vom Pferd fiel und zwei der Käfer mit ihrem Dolch bekämpfte. Auch Goldenar, der Emilia von ihrer Ranke freischnitt, bekam es mit einem Krabbelviech zu tun, und der letzte belagerte Tuan zusammen mit der Ranke.


    Im Laufe des Kampfes konnten die Helden mit akzeptablen Verletzungen die Gegner zurückschlagen, doch Emilia und vor allem Scarlet wurden von den Ranken kritisch getroffen und zogen sich Vergiftungen zu. Scarlet konnte sich zumindest mit einer absolut zerstörerischen Attacke an der Ranke rächen, nachdem sie diese in ihrer Raserei zuvor zweimal verfehlt hatte.


    Eine Untersuchung der getöteten Ranken und Käfer ergab, das aus beiden eine lilafarbene Flüssigkeit austrat, und es schien sich laut Goldenar um irgendwie verseuchten Pflanzensaft und verseuchtes Blut zu handeln. Die Käfer hatten außerdem Ähnlichkeiten mit dem, der Naraya zuvor gebissen hat, allerdings waren sie deutlich größer.


    Da es schon später Nachmittag war und einige aus der Gruppe sich sichtlich erschöpft zeigten, beschlossen sie, zurück zum letzten Lagerplatz zu gehen und zu rasten. Immerhin hatten sie den Weg nun so weit freigeschnitten und würden relativ schnell wieder an die Stelle kommen, wo sie waren.

    Zusammenfassung Teil 4

    Während Goldenar ( Feuerdrache ) das Lagerfeuer vorbereitete, brauchten Scarlet ( Jacqueline ) und Trinko ( Tragosso ) mit Drohungen ihr Misstrauen gegenüber dem Dieb Tuan ( Gully Van Deckel ) zum Ausdruck. Erst auf Protest von Cylara ( Perry ) und Iver ( Onel ) ließen sie ihn in Ruhe. Da niemand mit dem Feuerzeug der bewusstlosen Naraya umgehen konnte, nahmen sie Tuan sogar die Fesseln wieder ab, damit er das Lagerfeuer entfachen konnte.


    Ein Rabe sorgte später für etwas Unruhe, aber Tuan konnte ihn anscheinend mit Tiergeflüster verjagen. Langsam legten sich alle schlafen und Cylara erklärte sich bereit, Wache zu halten. Auch Emilia ( Fenrir93 ) war kaum müde und blieb daher erstmal wach. Tuan hatte einen Alptraum, in dem Scarlet ihn angriff, und als er aufwachte, bemerkte er den Raben auf seinem Kopf, der daraufhin sofort davonflatterte.


    Unterdessen wurde das Lagerfeuer schwächer, was Cylara jedoch nicht weiter störte. Stattdessen bemerkte sie ein schwaches, sich bewegendes Licht, und beschloss der Sache nachzugehen, während Emilia aufpasste und mit Hilfe vom wach gewordenen Tuan das Feuer wieder anfachte.


    Schnell hatte Cylara die Quelles des Lichtes gefunden – eine Frau mit Laterne und abgetragener Kleidung. Zuerst misstrauten sich beide aufgrund dieser seltsamen Begegnung, dann konnte Cylara von ihr aber ein paar Informationen über die Phänomene im Wald in Erfahrung bringen. Die Fremde nannte es die "Saat der Verzweiflung" und erklärte, dass sie Bürger aus der Stadt zu sich in den Tod rufen würde.


    Zurück im Nachtlager stellte Cylara fest, dass alle anderen schlafen, aber schon bald brach der Morgen an – seltsamerweise mit einem Schrei des berüchtigten Bislinger Hahns, der eigentlich kilometerweit entfernt sein sollte. Goldenar stellte bei einer Untersuchung von Naraya fest, dass sie zwar noch einen stabilen Puls hatte, aber nicht mehr ansprechbar war. Die Wunde an ihrem Arm hatte sich zu einer bedrohlichen violetten Wucherung ausgeweitet.


    Auf die Initiative von Cylara hin entschloss sich die Gruppe, in Richtung Südwesten zu gehen, da dort die Quelle des Übels vermutet wurde.