Beiträge von Rixx


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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    Lanaia hatte kaum bemerkt wie oder wer sie geweckt hatte. Wie in Trance folgte sie den Anderen, wohnte der Beisetzung der Toten bei und marschierte etwas abseits hinter den Anderen her, zu einem Fischerdorf wie sich später für sie heraustellen würde. Als die Tür hinter ihr als letzte zuschlug erhob der Kapuzenträger, der diese nun abnahm, die Stimme: „Mein Name ist Solas Antegro.“ und dieser Satz beförderte sie endlich zurück ins Jenseits. Mit leicht ungläubigem Blick und einem schiefen Lächeln starrte sie den alten Mann an. Das ist Grossvaters alter Mitstreiter? dachte sie erstaunt.
    „Tut mir Leid, dass ich euch das erst jetzt sage. Aber ich wollte verhindern, dass ihr allein meinetwegen hierher kommt.“ Lanaia hob die Augenbraue, das Lächeln verschwand. Der alte führte sie durch das Haus in den grössten Raum und bot ihnen Stühle zum setzten an. Lanaia lehnte sich neben der Tür, im Schatten, an die Wand und beobachtete die anderen.
    „Gitta scheint besiegt. Dennoch lebt in euch der Wille weiter Setos zu stürzen. Nur das zählt. Und ich will auch keine alten Geschichten über mein Scheitern ausgraben, oder sonst irgendwas. Ich will mich auf das Wichtigste beschränken. Das, was damals wirklich geschehen ist, ist von äußerster Wichtigkeit.“ Ich weiss bereits was passiert ist. dachte Lanaia abermals. Sie mochte den Alten aus irgendeinem Grund nicht. Dieser seufzte.



    „Vor 54 Jahren scheiterten meine…Freunde und ich dabei Setos zu töten. Aber es war nicht so, wie euch alle immer erzählt haben. Arian hat uns nicht verraten. Sein Vater übernahm seinen Körper, um länger zu leben. Keinen anderen Zweck hatte er für seinen eigenen Sohn erdacht, und die Fülle seiner Magie steigerte sich dadurch nur. Überwältigt von seiner neuen Macht scheiterten wir, einige überlebten, und das nur, weilein Teil der Güte und der Freundschaft Arian’s in seinem Körper fortlebte. Deeran – so lautet der Vorname des Tyrannen – lebt in Arian’sKörper fort. Und das ist etwas, was ihn zu einem schier unbezwingbaren Gegner macht. Seine Ideologie, sein Denken bestimmt ganz Kinsula. Und deswegen müsst ihr ein Zeichen setzen. Ein Zeichen, dass Univa befreien wird und auf die anderen Inseln übergreifen wird.“ Das hatte Ihr ihr Grossvater verschwiegen, sie dachte, dass Arian lediglich die Seiten gewechselt hatte. Solas erhob sich und ging einige Schritte durch den Raum.
    „Für’s Erste… ruht euch aus und bereitet euch vor. Wenn die Zeitreif ist, werde ich euch Bescheid geben. Hier in Fegror seid ihr sicher. Ihr könnt euch frei bewegen und hier in diesem Haus unterkommen.“


    In den letzten zwei Wochen hatte sich Lanaia hauptsächlich damit beschäftigt, das erlebte zu verarbeiten. Sie hatte kaum gegessen, meist auf Bäumen oder dem Hausdach in der Kälte des Winters geschlafen und die anderen beobachtet. Gesprochen hatte sie mit garniemandem, wollte sie auch nicht... Oder doch? Und wennschon es hatte sie niemand gesehn oder hatte sie zumindest nicht angesprochen. Es war nicht nur schlecht, die Kälte härtete sie umso mehr ab, auch wenn sie sich die kühlen Temperaturen bereits gewohnt war. Zudem schaffte sie es ihre Gedanken und Gefühle wieder zu ordnen. Ebenfalls trainierte sie heimlich Nachts im Wald um ihre Magie und Nahkampfkünste zu steigern. Schlussendlich wurde sie an einem Morgen von Solas ausgegraben. Sie war an einem Baum eingeschlafen und wohl ein wenig eingeschneit worden: "Lass mich in Ruhe ich erfrier schon nicht, hab genug Kleidung an und bin die Kälte gewohnt." giftete sie den Alten an. Sie hasste es unsanft geweckt zu werden. Anscheinend hatte er alle gerufen denn die meisten waren bereits versammelt und als er mit Raven als letztes ins Haus gekommen war begann er zu sprechen. Lanaia hatte sich wieder an die Wand gestellt und beobachtete die Anderen.


    „Hisoka befindet sich ganz in der Nähe von Kephalos. Dort beobachtet er die Truppenbewegungen der Imperialisten. Ihre Stärke hat sich in den letzen Tagen drastisch gesenkt. Kephalos ist quasi ungeschützt, wie schon vor zwei Wochen. Ich habe einen Plan, einen simplen Plan:
    Dringt in das Ratsgebäude von Kephalos ein und nehmt die vier Ratsmitglieder fest. Es sind Marionetten Setos‘, die es zu beseitigen gilt. Wenn ihr das geschafft habt, steht einem freien Univa nichts im Wege. Ihr müsst auf dem Ratsgebäude die imperiale Flagge von Kinsula verbrennen, denn das ist das Zeichen für diejenigen der Stadt, die klaren Kopfes sind und Setos als ihren Feind ansehen. Sie werden das Übrige tun, und unter der Führung eines neuen Rates werden sich die Bürger gegen die wenigen Soldaten auflehnen, die dann noch zu Setos stehen. Einige von den Soldaten folgen ohnehin nur seinem Befehl, nicht seiner Ideologie.“

    Lanaia zog die Augenbrauen hoch und ihr nun doch ziemlich abgemagerte Körper erzitterte als sie sich an den Kampf mit den vier Supersoldaten von Setos erinnerte.
    „Und was dann? Was machen wir dann?“ erwiderte Raven und ein Lächeln huschte über Solas Gesicht.
    „Wenn das erledigt ist, steht für euch eine Überfahrt nach Sekaru bereit. Dort werdet ihr auf einen alten Freund von mir treffen. Dieser wird euch alles Weitere erklären.“
    Lanaia wurde hellhörig, konnte es sein...


    Nachdenklich überprüfte Lanaia den Inhalt ihres Reisebeutels und den Zustand ihrer Klingen als sich Raven an die Gruppe wandte: „Bereit für die Jagd?!" er wirkte nachdenklich. "Ich… würde gerne jemand anderem von euch das Kommando über diese kleine Gruppe geben. Der Grund sollte klar sein. Als Anführer habe ich versagt und euch in Gefahr gebracht. Es sollte uns jemand Fähigeres führen. Wenn niemand Einwände dagegen hat, so wählt untereinander denjenigen, den ihr für den Vertrauenswürdigsten und Geeignetsten haltet.“ Anschliessend lehnte sich der Schwarzhaarige an die Wand und senkte den Kopf.
    Doug meldete sich als Erstes zu Wort: "Ich bin für Lanaia, Ihr würde ich die Leitung noch am ehesten anvertrauen. Ich meine, sie hat sie von uns allen noch am besten beisammen." Lanaia hob die Augenbraue und wollte grade etwas sagen als Ravens Klette sich zu Wort meldete und ihn wohl mit ihrer üppigen Brust versuchte zu ersticken: „Also ich für meinen Teil, werde meinem Liebsten bis in alle Ewigkeit folgen. Wenn es jedoch dein Wunsch ist, ist es mir egal, wer den Posten übernimmt. Wir kämpfen doch eh alle für das Gleiche!“
    "Nein... Ich möchte den Posten nicht übernehmen. Jeder der hier noch klar bei Verstand ist merkt, dass ich dafür nicht qualifiziert bin. Erstens zähle ich erst 17 Winter und zweitens bin ich eine Assassinin, eine Einzelkämpferin. Ich habe noch nie eine Gruppe angeführt und habe es eigentlich auch nicht vor. Das endet nur in einer Katastrophe... sie sah missmutig und etwas unbeholfen zu Boden, krallte sich an ihrem linken Arm fest und versuchte Raven in die Augen zu sehen, sobald er wieder aus der Brust von Minerva auftauchen würde: "Meiner Meinung nach hast du nichts falsch gemacht und ich würde dir weiterhin folgen..." sie wollte noch etwas anhängen, schwieg dann aber und warf ihm lediglich noch einen unsicheren Blick zu und richtete diesen dann starr zu Boden und lehnte schlussendlich wieder an die Wand zurück.


    OT: Wiedermal was längeres. Hoffe man kann es lesen, ich find den Post schlecht. Aber was besseres bring ich nicht zustande.

    "Hey, pass doch auf wo du hinläufst!"fuhr ihn die junge Frau an die er angerempelt hatte. "Entschuldige, aber wenn du einfach stehen bleibst passiert sowas nunmal." antwortete er ruhig und wandte sich kopfschüttelnd ab. Gemütlich schritt er voran, behielt aber nun den Weg im Auge. Ärger konnte er nicht gebrauchen. Vor dem Schiff angekommen, er hatte das Mittlere gewählt, wurde er angehalten. "Rauchen ist hier verboten, Idiot." blaffte ihn der Wachmann an. Genervt spickte NATO die Zigarette zu Boden und schob sich an dem Wachmann vorbei. Im Schiff blieb er kurz stehen und spähte durch den Raum und erblickte zumindest ein bekanntes Gesicht. Makayla. Er schob sich an einem Mädchen mit Falkenaugen vorbei, ebenso wie er an Makayla vorbeischritt und ihr ihm Vorbeigehen zuraunte: "Wirst mich wohl doch nicht los." Dann lehnte er sich an die nächste Ecke, die ihm am dunkelsten erschien und begann wieder in die Runde zu spähen.

    Die Chimäre schien Lanaia ziemlich verwirrt, oder aufgewühlt war wohl das passendere Wort. Irgendwie passte sie nicht zu einer Rebellengruppe, sie schien viel zu schüchtern und zurückhaltend und die Tatsache, dass sie wohl der Anblick nochmehr verstörte als Lanaia selbst schien das ganze zu bestätigen. Doch für Lanaia war das Leben als Rebell ebenfalls nichts, doch es gab kein Zurück.
    "L-lass und reingehen" - "Du hast recht... Schöner Name übrigens, es wäre schade ihn durch einen Kosenamen zu ersetzten." Lanaia versuchte zu lächeln doch das was zustande kam, war mehr schlecht als recht. Sie war einfach zu fertig. Sie beschloss vorraus zu gehen und versuchte einfach nicht auf den Boden zu achten. "Die anderen befinden sich da hinten, ich möchte einen Moment allein sein." sprach die junge Assassinin als das Zimmer des Anführers in Sicht kam. Dann bog sie in den Gang neben ihr ab und machte sich auf in ihr und Ravens Zimmer, das noch halbwegs intakt war. Tränen rannen bereits wieder als sie sich ans Kopfende ihres Bettes setzte und dort die Beine anzog... Sie begann wieder leise zu schluchzen, sie vermisste ihren Vater und Grossvater... Aber sie wollte bleiben und helfen... Langsam fielen ihr die Augen zu und sie döste in dieser ungemütlichen Position ein, geplagt von Alpträumen, von riesigen Schwarzen Pantherchimären, wahnsinnig lachenden Mädchen und sehr, sehr vielen Leichen.


    OT: Wieder nur ein kurzer Post, hab grad Prüfungsstress... Wenns weitergeht oder jemand mit Lanaia reden möchte, bitte wecken. Danke :)

    „Wie versprochen werden nach der ersten Runde nun 1000 von euch weiterkommen.“, Fettie hatte das Wort ergriffen als Richard soeben die Tür hinter sich zugeknallt hatte. Er hatte keine grosse Lust gehabt als einer der Ersten rauszustürmen, sein Zigarettenvorrat war sowieso zu Neige gegangen und drum musste Nachschub her. Er stellte sich etwas wieder an den Selben Platz wie vor der "Prüfung" und konzentrierte sich auf Fettie der am Bildschirm flackerte.
    „Diejenigen von euch, die unter die besten 1000 gehören, werden noch heute Abend auf zehn Schiffe verladen, die sie auf eine andere Insel bringen werden. Dort findet morgen die zweite Runde statt, die bedeutend anspruchsvoller sein wird. Instruktionen werdet ihr dort erhalten, weswegen ich jetzt sofort zur Ergebnisverkündung komme.“
    "Und mit "bedeutend" meinst du wohl, dass wir nun ohne Waffen gegen Missgeburten kämpfen müssen und nebenbei noch sterben können..." dachte Richard gelangweilt während der Direktor kurz nach unten glotzte und sich räusperte.
    „Nun, ich werde natürlich nicht alle Namen vorlesen. Ich habe mich entschieden die ersten 50 Personen vorzulesen, also die 50 mit dem besten Ergebnis. Alle anderen, die weiterkamen, werden dann nach und nach auf diesem Monitor zu lesen sein, also gebt gut Acht. Die 1000 finden sich dann sofort im Hafen ein.“ Richard zog die Augenbraue hoch und hustete kurz, da er einen schlechten Zug von seiner Zigarette genommen hatte. "Ein Wettbewerb wars also auchnoch."
    Er lauschte gelangweilt den Namen doch seiner befand sich nicht darunter, also beschloss er sich die Liste weiterhin anzuglotzen bis seiner vielleicht auftauchen würde und er fand ihn auf Rang 106. "Für ein bisschen rumgeballer? Schwachköpfe..."


    Auf den Weg zu den Docks begann er ein wenig nachzudenken. Das grössten zwei Probleme wären wenn entweder alle Häftlinge aufeinander gehetzt werden oder er gezwungen würde mit Anderen zusammenzuarbeiten... Oder im allerschlimmsten Fall wenn beide Fälle eintreten würden. Als Einzelgänger ohne Beziehungen oder Kontakte zu den Insassen würde er nicht lange überleben, es sei denn man würde ihn mit seinem Gewehr ausrüsten, was er aber schwer bezweifelte.
    Gedankenlos steckte er sich bereits die nächste Zigarette in den Mund und wollte sie gerade anzünden als in jemanden hineinprallte... "Ich sollte besser aufpassen wo ich hinlaufe..."


    OT: Etwas kurz geraten aber ich weiss im Moment nicht was ich schreiben soll. Wer will kann gerne den oder die Angerempelte/n spielen... :)

    Richard ging nicht auf diesen Kommentar ein sondern zog weiterhin an seiner Zigarette und versuchte die nun eingekehrte Stille zu geniessen doch eine eklige, mädchenhafte Stimme zeriss diese Stille abermals.
    "Na, na!" Die neue grinste Ihn und Makayla mit einem Lächeln an, das Richard die Galle hochkommen liess. "Das ist kein Knast, das ist ein verficktes Irrenhaus." dachte er sich und überlegte wie er sich am besten aus dem Staub machen konnte. "Wir wollen doch nicht gleich streiten, nicht wahr?" fuhr die Kleine fort, während sie etwas an ihrem Pullover herum und lächelte abermals so Strahlend als wolle sie mit der Sonne konkurrieren: "Das wäre doch zu schade! Ich für meinen Teil bin nicht sehr gewalttätig. Lauter Streit liegt mir nicht so." Wenn sie weiterhin so lügen würde, würde die Sonne wohl als Bestrafung auf sie herniederstürzen. Ein verdammter Verbrecher der weder Streit noch Gewalt mochte? Bullshit. Konnte die Kleine nicht einfach verschwinden?
    Richard verdrehte die Augen und warf ein Stossgebet gen Himmel... Er blickte wieder zu der Neuen, die den Kopf schieflegte und den Zeigefinger langsam über ihre Unterlippe zog, das machten Mädchen um süss zu erscheinen, glaubte Richard jedenfalls. "Meine Name ist Raissa Evangeline Wasiljew. Sehr erfreut, eure Bekanntschaft zu machen." sie betonte das Sehr und nun zog Richard die Augenbraue hoch. Er beschloss zu schweigen, auch wenn er dieser Raissa am liebsten sagen wollte, dass sie sich gefälligst ausser Hörnähe begeben sollte. Ihre Stimme bereitete ihm Kopfschmerzen.
    "Ich bezweifel, dass man das als erfreulich bezeichnen kann. Aber gut - Hi." erwiderte Makayla und ein böses Grinsen schlich sich auf Richards Lippen. Die Antwort war genau perfekt nach seinem Geschmack. Raissa legte den Kopf schief, grinste dann aber nur und schien dann in Gedanken zu sinken. Und das gefiel Richard garnicht, er bekam das ungute Gefühl, dass das ganze Getue von Vorhin wieder der Informationsbeschaffung diente. Suchte das Mädchen nach billigen Sklaven?
    Richard schnaubte und warf dann die abgebrannte Kippe zu Boden. "Also dann!", die nervtötende Stimme der Kleinen ertönte wieder. "Ich denke, es wäre angebracht, nun ebenfalls weiterzumachen, nicht wahr?" sie machte einen Knicks und verschwand dann endlich.


    Richard wandte den Kopf zu Makayla, suchte kurz ihren Blick: "Wenigstens verhältst du dich Normal. Viel Glück." er wandte sich von Ihr ab und war nach einigen Schritten bereits bei der Tür zu seinem Trakt. Er beschloss vor der Zelle mit der kürzesten Schlange anzustehen und es dauerte wirklich nicht lange. "Name, Block, Waffe." brüllte der hässliche, ältere Wachman mit Schnauzer und Halbglatze und sprenkelte den Tisch zwischen ihm und Richard mit einer Ladung Speichel. Richard hob lediglich die Augenbraue und erwiderte dann monoton: "Richard Eggenberger, D, eine M249 Baujahr 2012, mit Zerfallgurt 400 Schuss und einem ACOG 4x Vergrösserung." - "Was fürne Waffe willste?" blaffte der Wachmann. "Öffne dein Internet Arschloch und google das Ganze! Und wehe es fehlt was." fauchte Richard zurück und machte auf dem Absatz kehrt und liess das "Arschloch" verdattert in seiner Zelle stehen.


    Die Wartezeit vertrieb sich NATO mit Rauchen. Einige Häftlinge in seiner Nähe hatten einen stinkenden Joint angezündet und ihm ebenfalls einen Zug angeboten. Kopfschüttelnd hatte sich Richard entfernt, er hasste diesen Gestank und brauchte alle Sinne für diese scheiss Prüfung. "Richard Eggenberger." Richard trat an den Mann heran der gerufen hatte. Ein jüngerer Wachmann mit einer Narbe auf der linken Wange. Wohl ein Hundebiss schätze er. "Kurz nachdem du den Raum betreten hast, wird ein Countdown vor deinen Augen und deine Waffen vor deinen Füssen erscheinen. Töte so viele Gegner wie möglich innerhalb der vorgegebenen Zeit."


    Im Raum war es dunkel, doch schon gleich erschien der Countdown und die Waffe, welche zu seiner Freude alles besass was er verlangt hatte. Vierhundert Schuss lagen neben der Waffe in einer Munitionskiste bereit, was bedeutete, dass er an Ort und Stelle bleiben müsste. Schnell legte Richard den Zerfallgurt in die Waffe, lud durch und schon kamen die ersten Gegner. Gesichtslose Schattenwesen mit Klingen oder Äxten statt Armen. Richard grinste und begann mit dem Dauerfeuer. Die Gegner gingen zerstückelt und gesiebt Reihenweise zu Boden und explodierten schlussendlich in kleinen Blutfontänen. Mit dieser Waffe war alles viel zu einfach. Nicht ein Gegner hatte auch nur den Hauch einer Chance Richard zu Nahe zu kommen, der wie ein Wahnsinniger lachend im Raum stand und die Gegner abschlachtete. Rückstoss verspürte er dank seinem Upgrade keinen, denn seine Muskeln hatten sich so angespannt, dass nichteinmal ein Bergochse es vermochte seinen sicheren Stand zu zerrütteln.


    Plötzlich wurde es Hell und eine Stimme verkündete das Ende der Prüfung. Richards Lachen erstarb als die Waffe aus seiner Hand verschwand. Es hatte doch so Spass gemacht... Er verrollte die Augen und verliess mürrisch murmelnd den Raum...

    Die Chimäre schien ängstlich und musterte Lanaia wohl, nachdem sie sich ein paar Tränen weggewischt hatte. Es schien als versuchte sie sich zu erinnern ob sie Lanaia bereits gesehen hatte? Lanaia legte den Kopf leicht schief, sagte aber nichts. Dann glitt ihr Blick in ihren... Natürlich ihre dämlichen Vogelaugen. Nun schien es als ob die Chimäre überlegte was sie wohl am besten sagen sollte...
    "Es... Geht schon" war die zögerliche Antwort. Dann fuhr sie mit fast vorwurfsvollem Blick auf ihren Unterarm fort: "Die Frage ist vielleicht eher: Kann ich Ihnen vielleicht helfen?" Lanaia blinzelte ein paar mal... "Ähm nein nicht wirklich... Ich hab eine Salbe auf die Wunde geschmiert, das sollte reichen." Sie seufzte und deutete auf den Eingang: "Gehörst du auch zu Gitta? Wir sollten reingehen, der Anführer ist mit den Überlebenden dort drin und es sieht nicht ganz so hässlich aus wie hier draussen. Ich bin übrigens Lanaia."


    OT: Sorry für den kurzen Post und das du so lange warten musstest Feunard, ich habe bald Lehrabschlussprüfung und bin in letzter Zeit viel am lernen :S

    Richard hob die Augenbraue und musste grinsen. Abermals musterte er Shi, "Klingelt wieder nichts...", und zog zweimal an seiner Zigarette bevor er Antwort gab. Er sprach ruhig, leicht belustigt, doch er konnte die Kälte nicht aus seiner Stimme nicht verbannen, da ihn die Rotzgöre doch beleidigt hatte.
    "Mag sein, Shi, ich bin es einfach nicht gewohnt neben...", das Wort Abschaum lag ihm bereits auf der Zunge, doch fuhr er etwas bedachter fort: "wohl bekannteren Schwerverbrechern zu stehen." er neigte den Kopf leicht nach vorn und blickte Shi unheilvoll in die Augen und strich kurz abwesend über seine Strichliste am linken Unterarm: "Ich bevorzuge es euresgleichen mit dem Zielfernrohr auszumachen und dann eine schöne Sauerei mit euren Organen und eurer Gehirnmasse herbeizuzaubern." Er hatte den Verdacht, dass die junge Frau auf Informationen aus war, also gab er genug damit sie zumindest erahnen konnte was ihn gefährlich machte oder wer er war.
    Er richtete sich wieder etwas gerader auf und das grinsend verschwand nach dem nächsten Zug vom Glimmstängel. "Frage beantwortete?"

    "Kippe is runtergefallen. Hat deinen Schuh getroffen." gab er kühl zurück. Dann wanderte sein Blick zu der zweiten Frau die kurz vor ihm herangeschritten war. Die Brünette entfernte sich ein paar Schritte von Richard, der lediglich die Augenbraue hochzog und an seiner Zigarette zog. "Makayla... Hmm... Klingelt nichts." dachte er und musterte kurz die Neue. Ob es sich um eine Frau oder noch ein Mädchen handelte, konnte er nicht abschätzen. Auch sie kannte er nicht, was ihn nicht verwunderte. Die letzten sechs Jahre hatte er Medien wie Fernsehen oder Zeitungen gemieden.
    "Und mit wem habe ich das Vergnügen?" ertönte es und seine graublauen Augen trafen auf die kalten, smaragdenen Makayla's und er erwiderte ihren kalten Blick ebenfalls mit bissiger Kälte die sich zu seinem sonstigen Ausdruck mischte. Dann glitt ihr Blick zu der jungen Frau und er blickte nachdenklich an den beiden Frauen vorbei.
    "Ich bezweifle, dass mein Name euch beide etwas angeht doch höre ich auf den Namen Richard." der Vorname sollte reichen. Wer schon von ihm gehört hatte, und das bezweifelte er, denn waren es lediglich Terroristen und Mafiamitglieder die ihm seinen Spitznamen gaben, kannte auch Diesen.
    Er zog ein weiteres Mal an seiner Zigarette und stiess eine Rauchsäule gen Himmel. Es gefiel ihm nicht bei diesen Verbrechern zu stehen, sicher er war auch einer, aber sie schienen gegen aussen hin bedrohlicher. Beide Frauen hatten eine unangenehme Kälte in ihrem Blick... Doch entschied er sich zu bleiben, vielleicht könnte sich ein interessantes Gespräch entwickeln...

    Müde sass Lanaia an einen Baum gelehnt... Die Tränen waren nun endlich versiegt und die Wunden schmerzten zumglück nichtmehr so stark, da sie diese mit schmerzlindernden Kräutersäften beträufelt hatten. Den Kopf hatte sie in ihren Schoss versenkt und so war sie im Schnee kaum sichtbar durch ihre weisse Kleidung. Nach einiger Zeit hob sie den Kopf, Schritte näherten sich. Ein Mann gehüllt in einen schwarzen Mantel zog an ihr vorbei in Richtung Haupteingang. Sie blinzelte noch ein zwei mal und erhob sich dann leise. Sie wartete einige Zeit und humpelte dann langsam in Richtung eingang blieb aber sogleich stehen. Eine Frau in weissem Mantel näherte sich dem Haupteingang und machte zögerliche Schritte zu einer der Leichen. Lanaia kam ein wenig näher... Auch wenn sie verletzt war gelang es ihr immernoch sehr leise zu gehen und so vernahm sie die Worte die die Frau aussprach. Dann begann sie leise zu schluchzen.
    "Setos... Sein Name ist Setos und ja er ist Schuld." sprach Lanaia leise, immernoch mit zittriger Stimme. "Kann ich dir helfen?" sprach sie und blickte die Frau mit ihren Falkenaugen an.

    "Was glotzt du so?" fragte Richard seinen Zellengenossen der ihn schon seit etwa 5 Minuten anstarrte. Richard lag auf seiner Koje und las ein Buch. Da ihm sowieso immer zu warm gewesen war hatte er sich einfach die beiden Ärmel seiner Knastjacke abgerissen. "Ich find dasda so faszinierend." murmelte sein Zimmergenosse. Ein unterbelichteter junger Mann, etwa 20 Jahre alt. Richard nannte ihn Joke... Witz zu deutsch was aber dieser nicht wusste. Richard blickte an seiner rechten Seite entlang bis er begriff was er meinte. Sein Tatoo, der Walhai. Er hatte die typischen Punkte die den Rücken des Tieres zieren mit einer speziellen Farbe stechen lassen, die zu leuchten und schimmern begannen wenn sie vom Licht beschienen werden. Es verlieh dem Tier etwas natürliches, da es sich auch mit den Bewegungen die er machte wenn er eine Seite umblätterte etwas veränderte. Und das hatte seinen unterbelichteten Genossen so fasziniert. Wesshalb dieser sass wusste er nicht, was er wusste war, dass er schnarchte wie ein Sägewerk, zu viel lachte und zu viel redete. Und wenn er all dies mal nicht tat, nervte er so wie jetzt.
    "Man nennt es Tatoo, Joke." antwortete Richard genervt und wollte sich gerade wieder in sein Buch vertiefen als sich die Tür öffnete. "Richard Eggenberger, Samuel Stern?" fragte der Wachmann. Richard bog den Kopf nach hinten und blickte Kopfüber zu dem Mann in der Tür. "Was?" fragte er immernoch genervt, während Joke mit einem "Anwesend!" antwortete.
    "Mitkommen." erwiderte der Wachmann und klapperte mit zwei Paaren Handschellen. Joke ging vorraus und liess sich die Hände auf dem Rücken festbinden. Richard stand langsam auf, platzierte das Buch auf seinem Nachttisch und trat an den Wachmann. "Bitte nicht hinter dem Rücken, ich würde gerne eine rauchen wenns recht ist." sprach Richard bittend als ihm bereits der erste Arm nach hinten gebogen wurde. "Wenn du versprichst niemanden zu erschiessen NATO." - "Ich bevorzuge immernoch Kugeln, Zigaretten eignen sich nicht gut zum töten." antwortete Richard grinsend. Der zweite Wachmann der für ihn zuständig war, war ein ehemaligen Söldnerkollege und "erleichterte" ihm das Leben ein wenig. Er hatte immerhin veranlasst, dass Richard das kaufen von Zigaretten erlaubt worden war.


    Ein ohrenbetäubender Lärm empfing Richard als die Tür hinter ihm zugeschlagen worden war. Der Gefängnishof war voll mit Häftlingen, sie mussten wohl aus allem Blocks zusammen kommen. Er entdeckte einige bekannte Gesichter aus seinem Block und ein paar Schwerverbrecher die sich sowieso schon einen Namen gemacht hatten. Richard zündete sich genervt eine Zigarette an, sog das Gift genüsslich in seine Lungen und lehnte sich an die nächste Wand als plötzlich eine Stimme ertönte.
    „Ich wünsche allen Insassen von Welfare einen guten Tag. Mein Name ist Alfred Cuervos." "Der Fettsack erniedrigt sich mal mit seinen Sklaven zu sprechen." dachte er genervt, lauschte aber trotzdem aufmerksam zu und beoabchtete gleichzeitig die Scharfschützen die mit ihren Möchtegerngewehern patroullierten.
    „Heute ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der Menschheit. Noch nie hat es ein Event wie dieses gegeben. Ich freue michdie Grand Welfare Games zu eröffnen, ein Turnier, um manchen von euch eine zweite Chance zu geben. Lasst mich nun kurz erklären, wie die Spiele ablaufen werden.“ "Grand Walfare Games... Einen blöderen Namen hättest du dir nicht aussuchen können Fettsack." dachte er abermals und liess nun seinen Blick in den Reihen der Insassen schweifen, während er an seiner Zigarette zog.
    „Die Spiele werden in mehreren Runden erfolgen. Jede Runde werden alle Teilnehmer knallhart reduziert. Schon in der ersten, heute erfolgenden Runde, werden nur die besten 1000 von euch weiterkommen.“
    Gebrülle der Entrüstung, Angst und Übermut ging durch die Reihen, Richard hob lediglich die rechte Augenbraue. Es klang doch recht interessant.
    „Berrrrrruuuuuuuhigt euch!“, sagte Fettie. „Ich komme gleich zu den Regeln der ersten Runde. Diese findet noch hier, in Welfare, statt. Alle anderen Runden werden auf anderen Inseln stattfinden, lasst euch also überraschen.
    So. Es ist ganz einfach. Die erste Runde ist ein bloßer Test eurer körperlichen Überlebensfähigkeiten, um gewährleisten zu können, dass ihr im Verlauf des Turnieres nicht sterbt. Jeder wird dabei einzeln in eine umgebaute Zelle geführt, und wird sich in einer virtuellen Welt mit einer Horde von aggressiven Wesen konfrontiert sehen. Es bleiben zwei Minuten Zeit, um so viele dieser Wesen wie möglich zu… töten.“
    Richard grinste.
    „Dafür erhaltet ihr natürlich eine virtuelle Waffe eurer Wahl. Zuvor jedoch werdet ihr euch anmelden müssen.“ Ein kurzer, tiefer Blick des Präsidenten in die Kamera erfolgte. Richard grinste noch breiter.
    „Lasst mich euch eines sagen. Riskiert nicht euer Leben. Wer nur noch wenig Zeit hier sitzen muss, oder alt und gebrechlich ist, sollte nicht an den Spielen teilnehmen. Nur die Besten und die Stärksten werden die Spiele einigermaßen heil überstehen. Für euer Leben kann ich nicht garantieren.“ "Wie süss, Fettie hat ein herz." dachte Richard weiterhin grinsend und zog abermals an seinem Glimmstängel.


    „Die Anmeldung ist simpel: Ihr folgt den Beschilderungen bis zu einer der Virtualzellen. Dort sind Mitarbeiter vor Ort, die eure Personalien prüfen, und euch ein wenig Papierkram aushändigen, den ihr unterschreiben müsst. Danach teilt man euch eine Nummer zu, die euren Zeitpunkt der Teilnahme an der ersten Runde festlegt. Die Virtualzelle ist dabei nicht zwangsweise dieselbe, bei der ihr euch angemeldet habt. Es sind aber genug Mitarbeiter und Zellen verfügbar, sodass wir heute recht zügig fertig werden sollten. Für Fragen stehen euch die Mitarbeiter dort zur Verfügung. Viel Erfolg.“


    Sofort leerte sich der Platz, die meisten wollten sich wohl anmelden. Richard aber blickte weiterhin lächelnd umher, löschte seine Zigarette und entdeckte dann etwas interessantes. Eine tätowierte Brünette hatte gerade zwei Typen eingeschüchtert die wohl hinter ihrem Rücken über sie gesprochen hatte. Er vernahm die Amerikanische Sprache. Er schüttelte den Kopf, das Lächeln verschwand und er wollte sich zurück in seinen Trakt aufmachen um sich anzumelden. Eine neue Kippe musste her, denn er war aufgeregt doch das blöde Ding fiel ihm aus der Hand und landete auf dem Schuh der Brünette die nun auf seiner höhe stand. Langsam rollte die Zigarette vom Schuh in seine Richtung und er hob sie auf. Sicherlich hatte die frau es nicht bemerkt doch sprach er ein kurzes: "Sorry." und zündete sich die Kippe an. Er musterte die Frau kurz, vor allem das Tatoo das ihren Hals zierte vermied es aber ihr ins Gesicht zu sehen, oder zu glotzen...


    OT: Hallöchen... Schreib ich auchma mit.
    Il Dottore Wenn du willst kannst du auf Richard reagieren. Ansonsten wird er sie ignorieren und an ihr vorbei gehen ;)

    True Words. Rumia kein Problem, waren doch keine dämlichen Fragen ;). Und ich persönlich fand deinen ersten Post super :). Also verkopf dich nicht, man kann es nur besser machen auch wenn es bei dir meiner Meinung nach nicht nötig ist.


    Noch ne Frage an dich Raven. Wie sieht das aus mit den Handschellen und Zellen. Ist man im D-Block gezwungen in einer Gruppenzelle zu wohnen und Handschellen zu tragen wenn man Auslauf bekommt?

    Mein Char ist im Block D als Beispiel. Und ich behaupte jetzt mal, dass mein Char garnichtmal so schwach ist. Es war einfach seine erste, ernstere oder dümmste Straftat diesen Diplo zu erschiessen.

    Wenn ich bedenke das bei uns in der Schweiz die Knackis in grösseren "Zimmern", und damit mein ich wirklich Zimmer, wohnen als ic,h wäre es doch denkbar wenn zumindest die E-Häftlinge mehr Luxus hätten XD.

    Name: Richard, Rics, Eggenberger


    Beiname: NATO


    Alter: 32


    Geschlecht: männlich


    Aussehen:


    Richard ist ein junger Mann von etwa 1.88 Metern Grösse, ist schlank und nicht besonders kräftig gebaut. Seine Haut wird im Sommer schnell braun, und er scheint auch im Winter eher gebräunt. Richard trägt eine dunkelbraune Langhaarfrisur die er zurückkämmt, wobei ihm eine Strähne trotzdem stets ins Gesicht hängt. Seine Pupillen werden von einem hell-grün-bläulichen Stern umfasst, der gegen aussen hin in eine grau-blaue Farbe verläuft. Sein Blick wirkt stets traurig, auch wenn er lächelt und zeugt von dem Schmerz den er erlebt hat. Nebst seiner speziellen Augenfarbe besitzt er einen eher auffälligen Kinnbart und zwei grössere Tatoos auf seiner rechten Schulter und dem linken Unterarm. Das Tatoo auf seiner Schulter verläuft von seinem Schulterblatt bis zur Mitte des Unterarms. Es zeigt einen Walhai in Seitenansicht der sich durch die im Wasser einfallenden Sonnenstrahlen schlängelt. Das zweite Tatoo ist eine Liste von Namen mit Daten und Zählstriche bei denen jeder fünfte als Querstrich über die ersten Vier gezeigt ist. Von diesen besitzt er etwa 66. Sie sind am Oberen Teil seines Unterarms gestochen. Die Namen befinden Sich in Handnähe.
    Richard legt grossen Wert auf gutes Aussehen, er versucht seine Kleider stehts farblich passend anzuziehen, darum hat er sich auf Schwarz, Weiss oder Violett als Farben festgelegt. Als man ihn festgenommen hatte trug er eine schwarze Jeans, ein weisses, schlichtes Hemd, schwarz-weisse Sneaker und einen langen, schwarzen Mantel mit einer Spezialbefestigung für sein Präzisionsgewehr. In seinen Hosentaschen sind meist ein Schlüsselanhänger, ein Zippo, ein Taschenmesser und Zigaretten zu finden.


    Herkunft: Richard ist Halb Schweizer, halb Deutscher. Kommt allerdings aus der Schweiz.

    Ausbildung:
    Richard schloss die normale Schule in der Schweiz mit überdurchschnittlichen Noten ab, nahm eine Lehre als Waffenbauer an. Er arbeitete noch einige Jahre auf diesem Beruf und nahm schlussendlich den Beruf als Söldner an. Er arbeitet nebenbei als DJ. Zusätzlich hat er neben den regulären Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch, Kurse für Japanisch und Koreanisch besucht und fliesst all die Sprachen fliessend.


    Geschichte: Richard wuchs in der Ostschweiz als Sohn eines Schweizer Bänker und einer Deutschen Buchhalterin auf. Er hatte eine jüngere Schwester und hatte eine recht normale Kindheit, da seine Familie immer genug Geld besass. Er schloss die Schule mit überdurchschnittlichen Noten ab und machte danach die Lehre als Waffenbauer, spezialisiert auf historische Waffen. Er war bereits als 7-8 Jähriger Knabe fasziniert von Schusswaffen und es erfüllte sich mit diesem Beruf ein Traum. Im Teenageralter trat er zudem einem Schützenverein bei und kannte praktisch jede Waffe die im Handel erhältlich war. Seine Liebsten Waffen kamen aber aus den USA und der Schweiz was sich auf auch die spätere Auswahl seiner Waffe als Söldner auswirkte. Er lernte nach der Lehre noch weitere Fremdsprachen (Japanisch und Koreanisch) und verbesserte sein Englisch und Französisch.


    Nach der Lehre blieb er in diesem Beruf, der Recht gut bezahlt war, und sparte sich eine schöne Summe zusammen. Es fehlte ihm an wenig, eine Eigene Wohnung, ein Auto, immer genug zu Essen und mit 22 Jahren hatte er endlich genug zusammengespart um mit seiner schwangeren Freundin in ein grösseres Haus zu zuziehen. Richard führte vier Jahre lang ein glückliches Leben, hatte alles was er sich wünschen konnte. Seinen Traumjob, eine Familie, ein gutes Einkommen und ein schönes Haus bis zu dem 24. Dezember als sie zu seinen Eltern wollten um Weihnachten zu feiern. Ein schwarzer SUV eines französischen Diplomaten erwischte seinen Wagen auf der Beifahrerseite, da der Fahrer des Diplomaten das Rotsignal übersehen hatte, und schleuderte diesen von der Strasse. Seine Frau und sein Sohn starben direkt durch den Treffer des SUVs, Richard überlebte schwer verletzt. Kurz nach dem Unfall verstarb seine Schwester und seine Eltern bei einem Flugzeugunglück und liessen Richard nun vollkommen alleine zurück.
    Schlussendlich verlor er seinen Job, sein Haus, sein Geld, aufgrund der tiefen Depression die ihn als Folge der ganzen Verluste erfasste. Er begann mit dem Rauchen und nun verbittert, tieftraurig, voller Hass und Wut nahm er einen Job als Söldner an, der ihm aufgrund seiner immensen Waffenkenntnisse angeboten worden war, an und erhielt dort eine militärische Ausbildung durch einen Ex-Marine der USA. Früh schon erkannten sie, dass er als sehr guter Schütze hervorstach und gaben ihm meistens Attentatsaufträge die er stets ohne grosse Probleme ausführte. Entdeckt wurde er nie.
    Von seinen Kollegen bekam er mit der Zeit den Spitznamen NATO Siggi, da er als Hauptwaffe die bereits extrem veraltete SIG 550, ehemalige Standartwaffe der schweizer Armee, die noch mit 5.56 x 45 mm NATO Munition schoss, verwendete. Da er immer öfters in Krisengebiete geschickt wurde um Anführer von Rebellen oder Terrorgruppen zu töten gaben ihm seine Feinde den Spitznamen NATO, aus dem gleichen Grund wie seine Kollegen.
    Sein letztes Attentat bestand darin einen französischen Bodyguard zu erledigen der als Schläfer entlarvt wurde. Als Richard sich vor dem Haus des Auftraggebers des Bodyguards positioniert hatte und diesen erledigt hatte, erkannte er den Diplomaten wieder. Es war der gleiche der vor sechs Jahren in dem SUV gesessen hatte, der seiner Familie das Leben gekostet hatte. Nun brannten ihm alle Sicherungen durch und er entleerte sein Magazin im Körper des Diplomaten, was natürlich den Sicherheitsleuten ermöglichte seine Position zu bestimmen. Er liess sich widerstandslos festnehmen und wurde nach Welfare gebracht...



    Persönlichkeit: Früher war Richard ein augestellter, fröhlicher und hilfsbereiter junger Mann. Er spielte zwar gerne Egoshooterspiele, hielt aber nicht viel von Gewalt und löste Probleme stets mit Worten. Nach dem Verlust seiner Familie verbitterte er, fiel in eine tiefe Depression und verlor das Vertrauen zu dieser Welt. Er begann alles und jeden zu hassen, auch sich selbst, und wurde darum von den meisten Söldnern zu beginn gemieden, da es durchaus hätte sein können, dass einer von ihnen seinen Kugeln zum Opfer fiel. Er tötete ohne mit der Wimper zu zucken, erledigte alle Aufträge ohne Widerspruch und wurde nach und nach von praktisch jedem respektiert. Nach etwa zwei Jahren begann Richard aufzutauen, sass öfters mit seinen Kollegen zusammen, lauschte ihren Geschichten, lachte mit ihnen...
    Heute gibt er sich gegen Aussen hin fröhlich, hilfsbereits, gesellig. Versucht die Stimmung stets zu heben. Im Inneren bleibt er aber traurig und verbittert, verdrängt diese Gefühle aber so gut wie es geht. Einzig seine Augen wiederspiegeln das ganze wesshalb er Blickkontakt vermeidet. Sollte seine Stimmung aber fallen verkriecht er sich, wird still und nachdenklich, abwesend.
    Er beobachtet seine Umgebung stets genau, versucht die Menschen in seiner Umgebung zu analysieren ohne gleichzeitig viel von sich preiszugeben. Er lässt sich nicht von anderen Manipulieren, da er sowieso ziemlich misstrauisch und vorsichtig ist wenn andere Leute in der Nähe sind. Er lässt sich von niemandem herumkommandieren der seinen Respekt nicht verdient hat, wesshalb er auch stets alleine arbeitet. Im Kampf geht er durchdacht und niemals unachtsam vor, es sei denn jemandem gelingt es ihn aus der Fassung zu bringen.
    Da er nun alles verloren hat und sowieso bereits im Knast gelandet ist, kümmert es ihn wenig wer ihn für was anstellen will. Er erledigt es wenn die Bezahlung stimmt.


    Kampfstatistik: Richard ist ein Scharfschütze, kann aber mit jeder leichteren Waffe umgehen, von Pistole bis Präzisionsgewehr. Auch wurde er von einem Ex-Marine im Nahkampf geschult, lernte in jüngeren Jahren die Kunst des Judo und weiss wie er mit dem Messer umzugehen hat. Er ist nicht besonders schnell oder stark aber besitzt einen scharfen Blick. Einen blitzschnellen Verstand und die Fähigkeit überall unerkannt auf und abzutauchen. Er liebt es alleine zu arbeiten, andere würden ihn nur behindern. Er geht stets überlegt und nie planlos an ein Attentat, analysiert die Lage stets bis ins kleinste Detail und agiert schlussendlich.
    Allerdings schwört er auf historische Waffen die Hülsen auswerfen und Patronen hinterlassen. Ein grosses Risiko entdeckt zu werden wenn er mal nicht aufpasst. Seine Hauptwaffen sind eine SIG 550 und eine SIG Sauer P226.


    Upgrade: Nach einiger Zeit des Söldnerdaseins, hatte er genug Geld zusammengespart um sich ein Körperkontrollmodul zu beschaffen. Das heisst, dass das anvisieren eines Zieles nichtmehr durch die Bewegungen des menschlichen Körpers, zum Beispiel beim Atmen in liegender Position oder das Zielen im Stand, gestört wird. Gesteuert wird es automatisch durch das Gehirn wenn er auf jemanden zielt. Es wurde ihm als Mikrochip ins Gehirn gepflanzt und ist darum gegen Aussen hin nicht sichtbar.


    Als zukünftiges Upgrade wird er sich eine Pistole in den rechten Unterarm einbauen lassen, die mit mehreren Munitionstypen funktioniert.

    Lanaia war den Anderen wie in Trance gefolgt. Vernahm was Raven über die Steingräber erzählte und half mit die passenden Steine zu finden. Immernoch stillschweigend lauschte sie Ravens Rede und blickte stur auf ihre Füsse.
    Als sonst niemand etwas sagte und die Gruppe wieder aufbrach folgte sie ihnen, oder schleppte sich eher den Hügel hinunter, bis plötzlich Raven voranstürmte. Sie blieb stehen und spähte erschöpft umher und entdecke was ihren Anführer so geschockt haben musste. Ein Zug Soldaten entfernte sich vom Versteck und ebenfalls konnte sie am fernen Ausgang die verstümmelten Körper, blutenden Menschen und Leichen erkennen. Wieder begannen Tränen ihre Wangen hinabzulaufen, doch sie hetze ihm nicht nach. Das würde ihr die letzten Kräfte nehmen. Sie schleppte sich weiterhin bis zum Eingang...


    Nochmehr Leichen, Blut... Ein Schleier legte sich um ihre Augen, sie humpelte abwesend an dem Grauen vorbei, ins Hinterzimmer wo Raven und die Anderen bereits warteten, nur um gerade die letzten und wichtigsten Fetzen des Gespräches aufzuschnappen. „Keine Ahnung, wie die das geschafft haben. Wir waren hoffnungslos unterlegen.“
    "Dann war es das also." sprach sie leise, flüsterte fast. Mehr brachte sie sowieso nicht hervor. Die junge Assassinin machte auf dem Absatz kehrt und humpelte wieder in Richtung Ausgang... Kinui hatte sich soviel von Gitta erhofft und jetzt... Alles war zerstört. Der Plan, der Traum von Freiheit, der Traum von Verbündeten, der Wunsch endlich nichtmehr die Einzigen zu sein, die sich noch gegen Setos wehren. Als sie draussen angekommen war, begann sie wieder zu schluchzen... "Es tut mir so leid Grossvater... Ich hab versagt..." flüsterte sie heiser... Schleppte sich langsam weiter...