Beiträge von Cairne

    Ich habe das selbe Problem, Spielsynchro und GTS sind kein Problem, aber bei mir klappt es nur selten sich mit einem bestimmten Partner zu verbinden. Es hat sich raus gestellt, dass vermutlich meine Router-Firewall solche Verbindungen blockt, da sich nicht alles so einstellen lässt wie ich es bräuchte (laut Nintendo-Support). Du kannst versuchen auf deinem Router die Ports freizugeben und Firewall-Einträge zu erstellen, das wurde mir in etlichen Guides und vom Support jedenfalls geraten.

    Ich habe meine Lehre daraus gezogen, ich habe, wie du auch schon gemerkt hast festgestellt, dass ich damit nicht umgehen kann und habe einen Entschluss für mich gefasst, nämlich garnichts mehr zu trinken. Diese ganz krasse Phase ist übrigens schon 6 Jahre mindestens her. Deshalb finde ich diesen Teil deines Satzes hier:


    ziemlich beleidigend.


    Damit wollte ich nur ausdrücken, dass du gerne diejenigen mit einem Hang zur Übertreibung belehren kannst, aber doch bitte diejenigen in Ruhe lassen sollst, denen man nicht sagen braucht das Alkohol eine gefährliche Droge ist.
    Die Fernsehwerbungen von wegen "Trinke mit Verantwortung" etc. mögen zwar albern wirken, aber natürlich ist Alkohol auch gefährlich, keine Frage. Aber man kann Alkohol trinken ohne die Kontrolle zu verlieren.
    Dass du nun damit aufgehört hast ist vernünftig, und das ist keine Ironie.

    Nach meinem Abiball saß ich stockbesoffen in dem Auto von nem ebenfalls Stockbesoffenen, im Kreisel war das Auto gerade mal auf 2 Rädern. Zu dem Zeitpunkt fand ichs komisch... Was da hätte passieren können.
    In der Disco hat mir mal jemand was ins Bier gemischt. Ich war geistig nach gerade mal einem Bier total weg, hab nurnoch gekotzt und mein Bewusstsein war sonstwo.
    Ich bin morgens um 6 mal total fertig nach Hause gelaufen, ca 10 km und mir war scheiße kalt und weil ich noch total vertaumelt war hab ich mich selbst angepinkelt, zielen war da nicht mehr drin.
    Auf dem Geburtstag einer echt lieben Freundin, die das danach leider nicht mehr war, war ich total betrunken und alle haben mich komisch angeschaut.
    Wenn ich niemandem zum besaufen hatte habe ich abends WoW gezockt, mich mit Wein total betrunken und im Teamspeak einen Mist gelabert dass es nur so kracht.
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    Dass du den Alkohol völlig abgesetzt hast finde ich vernünftig, da du offensichtlich nicht damit umgehen kannst. Manche Leute wissen eben nicht wo ihre Grenzen sind und bringen damit sich und andere in Gefahr, was ein schlechtes Licht auf diejenigen wirft die wissen wann Schluss ist und sich auch noch betrunken benehmen können, wenn sie es wollen. Und gerade du solltest deshalb hier nicht die Moralapostel spielen, außer du redest mit deinesgleichen.


    "Ich nehm jetzt mal Drogen, hach, was bin ich doch für ein weltoffener Mensch. Ich trink mal diesen hochprozentigen Alk, weil ich so weltoffen bin und nebenbei will ich den suspektiven Typen dort länger kennenlernen." Ähm ... nein.
    Man muss immer von vorhinein wissen, wofür man offen sein will.


    Man kann offen für Neues sein, es ablehnen oder sein Hirn abschalten. Jemand der Drogen nimmt tut letzteres. Wenn jemand sich so verhält hat das aber auch in der Regel andere Gründe, da die meisten wohl um die gefährlichen Folgen wissen.

    Ich halte das für schlecht. Jeder Mensch braucht nicht nur eine gewisse Tiefe an Wissen auf einem Gebiet, sondern auch ein breites Sprektum und eine Bandbreite an Wissen.



    Es ist ja nicht nur das, sondern allein schon die Tatsache, dass man sich durch sowas doch schon ziemlich spezialisiert. Sowas geht natürlich immer auf Kosten der anderen Fächer. Und je mehr man sich spezialisiert umso eingeschränkter sind dann die Zukunftsmöglichkeiten. Und wenn man dann nach drei Jahren auf so einer auf Technik spezialisierten Schule war und man nach drei Jahren merkt, dass es doch nicht so ganz seins ist, dann steht man da. Denn in einem Studium die fehlenden Grundlagen nachzuholen ist verdammt schwer und ohne Grundlagen geht es gar nicht.


    So stark, dass man nirgends wo mehr Fuß fassen sollte wenn man doch nicht das zunächst gewählte Gebiet einschlägt ist die Spezialisierung nun auch nicht. Aber natürlich sollte man sich so einen Schritt vorher gut überlegen, denn wenn man sich dafür entscheidet auf so eine Schule zu gehen sollte klar sein, dass es ungünstig ist eine andere Richtung einzuschlagen, wenn auch nicht unmöglich.
    Und wenn man auf dem Gebiet bleibt, wird man in der Regel auch denjenigen, die ihr Abitur auf einer allgemeinbildenden Schule gemacht haben bevorzugt. Ganz zu schweigen von dem erworbenen Vorsprung bei einem Studium.

    Sind aber nicht weit verbreitet, oder? Sonst wären sie hier im Topic schon genannt worden. Hört sich für mich aber eher nach einem schlechten Kompromiss an. In welchem Ausmaß unterscheiden sich diese beruflichen Gymnasien denn von normalen?


    Sie sind ziemlich verbreitet, ich besuche selber eins und hätte in meiner näheren Umgebung auch noch einige andere zur Auswahl gehabt.
    Sie unterscheiden sich vorrangig durch die unterrichteten Fächer von den allgemeinbildenden Gymnasien. Ich besuche ein technisches Gymnasium und habe momentan 6 Stunden Technik pro Woche, dafür aber keine Fächer wie Musik, Kunst, Erdkunde etc. - eben was für den Zweig eher irrelevant ist. Außerdem gibt es auch praktischen Unterricht. Geschätzt 80-90% der Schüler dort kommen von Realschulen. Das erste Jahr nennt sich "Einführungsjahr" und dient dazu praktisch alle auf einen Stand zu bringen, es geht also bis zur 13. Klasse, statt bis zur 12. wie auf einem allgemeinbildendem Gymnasium. Da man fürs Abitur eine zweite Fremdsprache braucht kann man diese dort ab der 11. Klasse bis zum Abitur lernen, da viele Realschüler eben diese noch nicht haben. Auf den meisten WBGs wird Spanisch unterrichtet.
    Das Ziel bei der Sache die Vorbereitung auf einen technischen Beruf oder ein entsprechendes Studium. Ich halte das jedenfalls für besser als mir auf einem allgemeinbildenden Gymnasium Fächer reinzuziehen dich ich in meinem ganzen Leben nicht mehr brauchen werde.

    Natürlich ist es nie verkehrt, den höchstmöglichen Abschluß zu haben, die Frage ist halt, ob man dazu fähig ist. Sicherlich kann man mit Fleiß einiges rausholen, aber wie du auch shcon sagtest, es gibt Grenzen. Bringt ja auch nichts, mich da durchzuquälen und unter Umständen zu scheitern und das negativ zu verarbeiten. So in die Richtung "ich schaff kein Abi/Matura, also bin ich nichts".


    Jeder lernt anders, und dass nicht jetzt sein Abitur schafft und danach studiert ist auch gut so, weil sonst viele Berufe mangelhaft gedeckt wären. Außerdem ist ein Abitur auch kein Freifahrtschein. Wenn man danach eine Ausbildung sucht hat man natürlich wesentlich bessere Chancen als ein Haupt- oder Realschüler, aber auch die haben ihre Chancen, je nachdem wie gut sie sich verkaufen und ihr Zeugnis ist.
    Außerdem schafft auch nicht jeder, der sein Abitur hat dann sein Studium, weil die Anforderungen nochmal ziemlich erhöht werden. Selbst mit einem abgeschlossenem Studium stehen einem noch nicht alle Wege offen, zumindest bei manchen Studienfächern (ein gutes Beispiel dürfte wohl Jura sein).


    Eine gute Ausbildung ist leider nunmal auch eine Sache des Geldes.


    Was leider noch erschwerend hinzukommt. Besonders studieren ist extrem kostspielig, auch wenn es Förderungsprogramme gibt, denn irgendwann muss man das Geld eben trotzdem zurückzahlen.


    Während die Schulen in Deutschland quasi alle gleich sind, sich nur im Niveau unterscheiden, decken die Schulen in Österreich verschiedenste Interessensgebiete ab. Niemand wird in Österreich gezwungen sich vier Jahre mit langweiliger "Allgemeinbildung" (Gym/Realschule) rumzuplagen, jeder kann das lernen was ihn interessiert. Natürlich gibt es bei der HTL und der HAK eine gewisse Allgemeinbildung, aber in wesentlich geringerem Umfang (möglicherweise auch der Grund, weshalb Österreich bei den PISA-Studien schlecht abschneidet).


    Randbemerkung: Man kann in Deutschland während der Oberstufe bereits eine Richtung einschlagen, nämlich in den Weiterbildenden Beruflichen Gymnasien. Die gibt es in den Richtungen Technik, Wirtschaft und Gesundheit/Soziales. Man kriegt dort das vollwertige Abitur mit mehr auf das jeweilige Thema ausgerichteten Fächern und kann danach fast alles studieren. Das fast bezieht sich auch nur auf die Fächer, die man während der Zeit am WBG nicht hatte. Falls man schon weiß in welche Richtung man mal gehen will ist das eine gute Möglichkeit.