Beiträge von Amaroq

    Yo! Ich wollte eigentlich meine uralte, fotografisch nicht ansprechende Galerie mit ein paar Fotos updaten, die ich in der letzten Zeit gemacht habe, aber die ist leider schon geschlossen. Eine Galerie aktiv zu führen, würde ich aktuell leider nicht schaffen, deshalb hau ich einfach hier ein paar Fotos rein - weil ich grad Lust drauf habe!


    35mm • f2 • 1/60 • ISO 400 • Nachbearbeitung in Lightroom

    Foto, das während einer Gruppen-Übung in der Uni entstanden ist. Aufgabe war es, eine Serie an Fotos eines Gruppenmitgliedes zu machen. Pro Foto war genau eine Minute Zeit, dann wurde die Kamera an den nächsten weiter gegeben. Eine weitere Voraussetzung war, dass jeder Hintergrund bzw. jedes Element des Raumes, in dem wir uns befanden, nur ein Mal genutzt werden durfte - Kombinationen von verschiedenen Elementen waren allerdings erlaubt. Um den Serien-Charakter hervorzuheben, habe ich als roten Faden "Mülleimer" verwendet. Glücklicherweise waren wir während dieser Runde im Stockwerk der Uni, in dem alle analogen Zeichen- und Malkurse abgehalten wurde. Die Auswahl der Mülleimer war also groß. :'D
    Mich stört ein wenig, dass der Arm rechts angeschnitten ist, aber mit 60 Sekunden pro Foto ist es erheblich schwerer, auf solche Details zu achten. x)


    Ich habe leider die originale Datei nicht im Dateien-Chaos meiner Festplatte gefunden, deshalb keine genauen Specs.

    War aber 'ne lange Belichtungszeit von ein paar Sekunden - logischerweise vom Stativ geschossen. Bin mir beim Objektiv auch nicht mehr sicher - entweder ich hab das Kit-Objektiv genutzt (18-55) oder ein Tele-Zoom von Tamron (70-300mm).
    Das ist kein Studiofoto - der Kaktus stand auf meinem Sofa. Es war schon dunkel draußen und ich habe links neben den Kaktus mein angeschaltetes Handy mit geringstern Bildschirmhelligkeit hingehalten. So ist ein (bis auf einige Reflektionen von Staub auf dem Sofa) komplett schwarzer Hintergrund und Split Light auf natürliche Weise entstanden. In der Bearbeitung habe ich lediglich den Kontrast hochgezogen.


    Bye.

    Warframe [Switch]
    Freitag runtergeladen, weil mein Freund das nur 'n paar hundert Stunden gespielt hat und das schon super nice aussieht. Bin halt echt kein Controller-Kind was Shooter angeht, aber man wurschtelt sich so langsam rein. Bin aber echt positivst überrascht von der Performance auf der Switch. Viel hab ich allerdings noch nicht spielen können, das Osterwochenende hab ich nur in Let's Go Eevee investiert.


    Let's Go Eevee [Switch]

    Eigentlich wollte ich mir die Dex-Einträge für die Legis ertauschen, damit ich die Resetten kann - aber da ein Reset irgendwas mit 50 Sekunden dauert, hab ich noch mal kurz über diesen Plan nachgedacht und ihn getrost verworfen. Jetzt habe ich das Wochenende damit verbracht, die letzten 10 Pokémon für meinen Dex zusammen zu sammeln und hab dann ein wenig gechaint. Nach der vierten bei 25-29 Fängen abgebrochenen Ponita-Chain hab ich erstmal frustriert aufgegeben und Overwatch gespielt. Da ging es echt schneller, mir ein Shiny Muschas zu chainen, bevor ich den Schiller-Pin überhaupt hatte.


    Overwatch [PC]

    Wie das immer so ist, eskalieren Uni, Leben und Arbeit gerne mal alle zeitgleich und dauerhaft um einen herum, weshalb ich echt nur noch phasenweise dazu komme, Overwatch zu spielen - leider. Denn entgegen dem, was das Internet sagen mag: Overwatch kann gut Spaß machen. Das aktuelle Event ist natürlich wieder ein guter Anlass, wenigstens die neun Arcade-Wins pro Woche mitzunehmen - zu mehr komme ich leider auch nicht.
    Aber eingerankt bin ich diese Season zur Abwechslung mal wieder. Leider nur Gold, weil ich meine Einrankmatches nach zwei Monaten kompletter Spielpause an zwei Tagen solo durchgeknallt habe. War nicht die weiseste Entscheidung. Aber ich will so langsam mal meine Goldwaffe für Lucio.

    Ich studiere seit 10/17 Kommunikationsdesign, und finanziere mir mein Leben teilweise mit Illustrationsaufträgen (und das auch schön länger, als mein Studium bisher andauert).

    Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass in Phasen, in denen ich nicht gut drauf bin, es finanziell gerade schwierig ist, oder irgendwas anderes gerade wichtiger ist, das Zeichnen an Aufträgen von einer starken Demotivation begleitet wird. Ich muss mich phasenweise wirklich dazu zwingen, meine Deadlines einzuhalten und es ist teilweise echt kein Genuss.

    Aber so ist das leider mit der Arbeit. Mir macht Kunst Spaß und ich bin sehr froh darüber, dass ich jetzt doch eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen habe, allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass es nicht immer nur "ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht" ist. So schön diese tiefsinnigen Facebook-Bildchen auch klingen, die einem Vorgaukeln, wenn man das als Beruf macht, was man liebt, sei man immer glücklich, dem ist nach meiner Erfahrung und nach der Erfahrung derer, die schon länger im Beruf sind, nicht so.

    Irgendwas ist immer doof, seien es die Kunden, sei es der bürokratische Stuss, den man gerne mal an der Backe hat, da muss man einfach kämpfen.


    Ich empfehle niemandem eine Laufbahn in der Kunst/Design/ähnliches, der in der oben angesprochenen Facebook-Bildchen-Blase lebt. Man muss Kampfgeist haben, man muss Ambitionen haben und man muss sich selbst in den Arsch treten können. Tagtäglich.

    Tatsächlich ist das ein Thema, über das ich auch viel nachdenke.


    Ich bin inzwischen nur noch so semi-aktiv auf Instagram unterwegs, weshalb ich natürlich keine wirkliche Followerschaft und wenig Interaktion durch Leute habe, die ich nicht iRL kenne, und ansonsten poste ich meinen Kram eigentlich nur noch auf Telegram, da ich dort in einigen Zeichner-Gruppen bin, in denen man hin und wieder sogar ganz sinnvolle Kritik bekommt, sich aber sonst auch über allen möglichen kunstbezogenen Kram austauschen kann.

    Ich schildere jetzt einfach mal stichpunktartig meine Erfahrungen aus Instagram und Telegram separat, und ziehe danach ein paar Schlüsse daraus.


    Instagram:

    a) Fanart kommt immer besser an.

    b) Skizzen gehören in die Story, oder hinter ein fertiges Bild in so Mehrbilder-Posts

    c) Zeug, auf das ich stolz bin, weil es vielleicht ausnahmsweise mal technischen Anspruch hat, bekommt weniger Aufmerksamkeit, als ein 2h Speedpaint.

    d) Die Account-Insights zu analysieren und nach ihnen zu posten ist signifikant.

    e) Kommentare beschränken sich auf Lobeshymnen, aber damit ist bei schnelllebigem Social Media wie Instagram zu rechnen.


    Telegram:
    a) Feedback ist tageszeitabhängig.

    b) Viele Leute tippen am Handy, weshalb Sätze teils eher kurz und bündig gehalten werden - das kann manchmal harsch wirken.

    c) In aktiven Zeiten der Gruppen bekommt man manchmal auch gar kein Feedback ab, weil gerade bereits fünf andere Gespräche parallel am Laufen sind.

    d) Persönliche Abneigungen bestimmen viel stärker den Ton, in dem reagiert wird.


    Was entnehmen wir nun daraus? Nun, wer sein Ego pushen will, spammt Fanart auf Instagram und wird damit relativ sicher, relativ erfolgreich. Dafür muss man auch gar nicht einmal so viel können. So gerne ich eine große Followerschaft auf Instagram hätte, da sich das einfach ab einer bestimmten Größe auch als Referenz in Bewerbungen (zumindest in dem Berufsbereich, in den ich gehe) nutzen kann, sehe ich nicht ein, mich so zu verkaufen. Nur das zu machen, was andere sehen wollen, immer auf die neusten Trends aufzuspringen, das bin einfach nicht ich. So kommt es leider auch, dass ich in Phasen, in denen mein Kopf und ich uns gar nicht mal so sehr grün sind, sehr viel mehr Wert auf das Feedback lege, dass ich beispielsweise auf Instagram bekomme, da ich phasenweise einfach Bestätigung benötige. Kommt dann kein zufriedenstellendes Feedback, ist es einfach in eine Spirale abzurutschen - Bilder werden noch seltener gepostet, man geht mit weniger Elan ans Zeichnen und dementsprechend halbherziger sind die Ergebnisse (und gerade das sind meiner Erfahrung nach auch Laien in der Lage zu identifizieren), desto weniger Feedback bekommt man und desto frustrierter wird man.


    Daraus kann man schlussfolgern, dass es nicht nur die Reaktionen anderer auf die eigenen Bilder sind, die auf das Gesamtgefühl Thema Kunst/Feedback einen Effekt haben, sondern auch man selber und wie man mit den Reaktionen und dem Feedback umzugehen vermag. Hat man gerade einen schlechten Tag, nimmt man negatives Feedback auch gleich viel persönlicher ("man" entspricht natürlich "ich", aber ich denke, dass es nicht mir so geht), als wenn's einem gerade so richtig gut ist und man quasi in Euphorie baden gegangen ist.


    Ich weiß nicht, ob diese Ausführungen Sinn ergeben, tho.

    Bei der Unterstellung "zeugt von Arroganz" (oder wie auch immer es jetzt im Wortlaut formuliert wurde) möchte ich an dieser Stelle einfach mal reingrätschen.


    Gegeben ist erstens: Jemand postet ein Bild.

    Gegeben ist zweitens: Jemand schreibt einen ausführlichen, rein verbalen Kommentar zu diesem Bild, in dem die Highlights des Bildes gelobt und die Fehler ins Detail beschrieben und mit Verbesserungsvorschlägen versehen werden.

    Wir wissen: Niemand der Diskussionsteilnehmer hat damit ein Problem, niemand der Diskussionsteilnehmer würde zu dem Schluss kommen, ein Kritiker wäre auf Grund der Gegebenen arrogant, richtig?


    Gegenstand der Diskussion sind nun Redlines, die, wie Effi oben schon wunderbar ausgeführt hat, einfach nur eine nonverbale Ergänzung zu geschriebener Kritik, aber sehr viel eindeutiger und mit weniger Spielraum für Interpretation oder der Entwicklung weiterer Fehlerherde sind.

    Wo sind Redlines vom Mindset des Kritikers etwas anderes, als verbale Kritik? Inhaltlich sagen Redlines genau das gleiche wie verbale Kritik, bei der anderen auch nicht vorgeworfen wird, arrogant zu sein.


    Und nun … verschwinde ich wieder in die Versenkung. *tips fedora*

    Wenn ihr einem Pokémon eine Mega-Entwicklung geben könntet, welches wäre es und warum?


    Definitiv Sengo! Ich hab absolut keine Ahnung von CP, ich weiß nur, wie man Sengo mit Toxic Orb spielt und es ist einfach verdammt geil. Sengo ist generell verdammt geil und bekommt vom Spiel viel zu wenig Liebe und Zuwendung. Eine Megaentwicklung für Sengo (und Vipitis dann direkt auch) würde mit großer Sicherheit ziemlich cool aussehen und ich wäre endlich wieder motiviert, Pokémon Fanart zu zeichnen! Zu den Fähigkeiten und den Spielweisen dürfen sich dann kluge Köpfe Gedanken machen, ich will eigentlich nur, dass es cool aussieht!

    Ach du meine Güte, das ist ja schon wieder 3,75 Ewigkeiten her, seit ich hier was gepostet habe. Dann kommt jetzt mal das obligatorische Update!



    Und folgend ein paar neue Bilder, mal schauen, was ich da so nehme. :D






    Das ist jetzt natürlich bei Weitem nicht alles, was ich in den letzten Monaten produziert habe, nur eine kleine Auswahl, weil ich aktuell viel digital am iPad arbeite - ich bin im Dezember umgezogen und pendel jetzt jeden Tag zwischen zwei Städten. Da nutze ich die Zeit, die ich in der Bahn hocke, gerne mehr oder minder sinnvoll.
    Achso, und vielleicht relevant/interessant: Ich studier seit Oktober 2017 Kommunikationsdesign, bin jetzt im zweiten Semester und nicht mehr komplett gelangweilt. Nur noch die meiste Zeit.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn auf dem Laufenden bleiben will, folgt mir am besten auf Instagram!

    Ich weiß immer nicht mal mehr, was für Bilder ich alle gemalt habe. Ich glaube, dass ich sie verdränge ist ein Schutzmechanismus.



    Moin!
    Endlich mal die Zeit gefunden, wupwupwupwup.


    Ich werd' mich mit dem Reshiram-Bild beschäftigen.
    Als erstes fällt mir sehr positiv ins Auge, dass du auf die Verwendung von Outlines verzichtet hast. Das ist absolut nicht einfach, kann aber verdammt coole Wirkungen erzielen. Gleichzeitig musst du dabei noch stärker auf Licht und Schatten achten, da diese der einzige Weg sind, Objekte bzw. Körperteile voneinander zu trennen.


    Anatomisch ist das Reshiram im Großen und Ganzen schon sehr gut gelungen, ein paar Makel hat es dennoch. Ich habe mir mal erlaubt, Redlines anzufertigen.
    https://abload.de/img/unbenannt0wx9m.png
    Am Kopf habe ich einen anderen Schnauzenvorschlag gemacht, bei dem der Nasenbereich weiter überlappt, während die Schnauzenspitze nach unten hin weiter zurück geht. Das gibt der Kopfform etwas mehr Schnitt, was bei einem Pokémon wie Reshiram wohl ganz gut passt. Außerdem sieht es auf den Artworks nach einer eher spitz zulaufenden Schnauze aus.
    Ebenfalls angedeutet habe ich den Hinterkopf, den du komplett außen vor gelassen hast. Der Fellkranz um den Kopf herum geht dem Sugimori-Artwork auch unter der Schnauze noch weiter.
    Insgesamt finde ich, wirkt der Kopf, orientiert an den originalen Artworks etwas sehr groß, im Verhältnis zum Körper. Daher habe ich mir erlaubt, den Brustbereich und Hals etwas zu verlängern, um das Verhältnis ein wenig besser anzupassen.
    Was aber wohl am ehesten ins Auge sticht, was ich am Flügel gemacht habe - Textur. Ich hab auf die Schnelle keine Infos dazu gefunden, ob Reshiram nun Federn und/oder Fell und/oder Schuppen hat, aber die Artworks sehen nach irgendwas seltsamen zwischen Federn und Fell aus.
    Mich persönlich stört bei der Coloration etwas, dass der Flügel einfach nur eine weiße Fläche mit kaum Kontrast und Sturktur ist. Es könnte so alles sein. Was ich gemacht habe, ist den Flügeln etwas Struktur zu geben, indem ich Federn angedeutet habe. Wenn du nicht weißt, wie bestimmte Strukturen aussehen, schau dir einfach haufenweise Bilder bei zB. Fell von Tieren an, und probier herum, das bewirkt häufig echt Wunder! Das ist auch das Schöne am digitalen Painting, man kann einfach Rumschmieren, bis es irgendwie passt!


    Was ebenfalls etwas ins Auge sticht, ist, dass die Hand.. Teile an den Flügeln etwas aufgesetzt wirken. Unabhängig davon, ob Reshiram nun Fell, Schuppen oder Federn hat, ganz gerade sind solche Kanten nie. Kleine Federn, die etwas über die Ansätze der Krallen hinüber ragen, können ganz viel Leben ins Bild bringen.


    Was ich dir zusätzlich noch mit auf den Weg geben möchte, auch zum Thema Coloration, ist die Empfehlung, mit Farben zu experimentieren. Klar, Reshiram ist weiß, da sind graue Schatten naheliegend.
    ABER.
    Nimm mal einen weißen Gegenstand deiner Wahl, meinetwegen eine Tasse und schau sie dir zu verschiedenen Tageszeiten und von verschiedenen Lampen angestrahlt an. Mach vielleicht auch Fotos dazu, sodass du die genauen Farbwerte später am PC mit der Pipette abnehmen kannst. Dir wird auffallen, dass das Weiß der Tasse immer unterschiedlich aussehen wird, aber niemals nur weiß. Gleiches mit den schattigen Stellen.
    Licht ist unglaublich vielseitig, und hat ganz unterschiedliche Farben, die sich natürlich auch auf die Gegenstände auswirken.
    Ich hab selbst nicht besonders viel theoretische Ahnung davon, aber durchs reine Beobachten kann man unglaublich viel über verschiedene Belichtung lernen. man muss sich nur trauen, mit den Erkenntnissen in der Praxis rumzuspielen.


    Sou. Dat war's von meiner Seite auch erstmal, ich bin augenscheinlich total aus der Übung, was das Verfassen von Kommentaren angeht, ich hoffe allerdings, dass der dir trotzdem ein wenig weiterhilft. (:


    -Ama

    Gerade nachgesehen, Fahrt kostet von HH aus derzeit via Fernbus 35€ hin und zurück. Sind zwar zusammen über 10h Fahrt, aber zu der Zeit sollte es wohl nicht mehr ganz so heiß sein, im Zweifel wäre es machbar, super motiviert bin ich aber tbh auch nicht. Ich denke ich werde abwarten, wie sich die Preise halten/verändern oder ob es bis dahin ein gutes Angebot von blablacar oder womöglich sogar der Bahn gibt (neue 10€-Coupons vielleicht) - afaik muss ich bis September auch noch ne Freifahrt einlösen. Schätze die Wahrscheinlichkeit nicht als super hoch ein, weil ich zu der Zeit gerade erst umgezogen sein werde und vermutlich gerade erst einen neuen Job begonnen haben werde, aber wenn ich meine spontane Seite entdecke und das Wetter passt, schaue ich vielleicht vorbei.

    basically this.

    Ich muss auch immer üben, alles mögliche. Ich bekomme immer Hausaufgaben auf.

    (das ist ganz normal, das kennt hier vermutlich jeder von uns. c; Ich für meinen Teil mache Musik allerdings komplett freiwillig, das heißt, jede Stunde, die ich Skalen rauf und runter spiele, auswendig lerne und mir dabei Blasen an den Fingern hole, sind komplett aus eigenem Willen)
    Ohne Übung kann man noch so viel Potential in etwas haben, man wird einfach nie richtig gut darin.



    Okay. Ich mache es so, ich kann es überhören, also mir macht es nichts aus, wenn es nicht zu schlimm ist. Wobei ich schon so einiges gehört habe.

    Auf der anderen Seite sollte man es natürlich auch mal so betrachten: Kein Live-Auftritt funktioniert perfekt. Ich steh seit inzwischen 13 Jahren auf der Bühne und ich habe noch keinen Auftritt erlebt, wo alles reibungslos abgelaufen ist, selbst wenn es nur kleine Schönheitsfehler waren. Und das ist auch vollkommen ok. Den Anspruch zu haben, dass die Performance so gut wie irgendwie möglich wird, ist natürlich immer wichtig, aber Fehler sollten sowohl von Musiker/Performer-Seite, als auch von der Zuschauerschaft akzeptiert werden.

    Okay, ich muss nichts ausprobieren.

    Ja, das ist das Schöne am angeborenen absoluten Gehör. Hätte ich auch gerne, aber ich muss dafür üben. Das wird aber mit der Zeit auch.


    Deshalb verstehe ich nicht, was an meinem Gehör so besonders sein soll.

    Ein absolutes Gehör haben halt nicht viele Menschen. Hab irgendwann mal gelesen, dass jeder angeboren eines hat, es aber während der Kindheit wieder verliert. Mit gezieltem Training in der Kindheit kann man also eines haben. Ich weiß allerdings nicht, was da dran ist.


    Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe nur von jemanden gehört, sie kann nicht auf Konzerte gehen, da sie jeden Fehler sofort hört.

    Ich habe genug Kontakt zu nicht-Musikern, die regelmäßig auf Konzerte gehen, dass ich sicher sagen kann, dass der Durchschnittsmensch da Fehler dennoch hören kann. Mag nicht auf alle zutreffen, auf viele aber auf jeden Fall.


    Wobei "falsche" Töne ja immer Auslegungssache sind. Wenn du du ein live gespieltes Stück nicht kennst, dann können Töne, die du als harmonisch falsch wahrnimmst, durchaus für die Stimmung beabsichtigt sein. Damit arbeite ich selbst beim komponieren gerne, das kommt im Metal generell sehr gut.