Beiträge von blue

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    Auch wenn es bei allen eine Abweichung von +-10% geben sollte ist das Ergebnis eindeutig. Wenn es die europaweite Volksabstimmung gibt, dann wird man sehen wie groß die Zustimmung ist.

    Öhm, diese Umfrage würde da nicht nur eine Abweichung von +/- 10 Prozent erhalten. Es ist und bleibt keine repräsentative Umfrage, es haben sich total wenig Europäer daran beteiligt. Es waren in Relation zur Abstimmung halt nur viele Deutsche - meine Schlussfolgerung: Die EU-Kommission orientiert sich an einer nicht repräsentativen Umfrage, in der überwiegend Deutsche abgestimmt haben = man hört eher auf deutsche Interessen, aber nicht auf das gesamteuropäische Interesse. Sehr undemokratisch. Dieses Motiv kommt mir so bekannt vor … aber nein, es ist ja nicht repräsentativ. In einem Punkt gebe ich dir meine volle Zustimmung: Es sollte eine europaweite Abstimmung geben - wird aber niemals passieren.
    Schade, dass es solche heftigen Diskussionen nicht bei anderen europäischen Belangen gibt.

    ~blue

    Unabhängig von den Diskussionen über mir erlaube ich mir mal, einfach dazwischen meinen eigenen Senf dahin zu klatschen.


    Ich bin mittlerweile für eine Legalisierung von Cannabis in der EU ab mindestens 21 Jahren (das liegt nicht daran, dass ich selbst so alt bin, diese Meinung hatte ich auch schon deutlich früher). Ich betone ausdrücklich: innerhalb der Europäischen Union. Es entkriminalisiert den europaweiten Cannabishandel, hat also eine weitaus bessere Wirkung meines Erachtens als wenn es jetzt nur innerhalb eines Flickenteppichs in Europa mal hier und mal dort erlaubt ist.

    Dennoch knüpfe ich das an Bedingungen:

    - 1. Die EU investiert ordentlich in die Förderung von Anti-Drogenkampagnen im Allgemeinen (man sollte da jetzt keine Droge außen vor lassen). Vor allem gehört in den Schulen ein gut strukturiertes Aufklärungskonzept an die Tagesordnung. Umso mehr Jugendliche darüber erfahren und abwägen, desto eher denke ich, kann man den unüberlegten Missbrauch unter Kontrolle bringen.

    - 2. Es muss europaweit strenge Kontrollen an Verkaufsstellen geben, gegebenenfalls auch Stichproben, wenn nicht sogar regelmäßige Kontrollen durch öffentliche Polizei-/Zollkontrollen bzw. -behörden. Wenn der Konsum schon erlaubt ist, dann sollten die Gesetze bewahrt werden, um keinen weiteren Spielraum zuzulassen.

    - 3. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten weiterhin mehr Zeit in die Forschung und Untersuchung von solchen Drogen investieren, gefördert durch die EU-Länder.


    Ich muss ja gestehen, dass ich Freunde habe, die Cannabis konsumieren. Und es gibt wirklich schon so viele Menschen, die es tun. Klar, Jugendlichen schadet es unglaublich, und bin da auch weiterhin ausdrücklich dagegen. Aber soweit ich das weiß (rügt mich, wenn es jetzt nicht stimmt, ich möchte keine Falschinformationen an den Tag legen) ist es für Erwachsene weitaus weniger gefährlich und schädlich, bzw. ist Alkohol im Vergleich dazu weitaus schädlicher für den Körper.


    Und ganz ehrlich: Es bringt nichts, den Menschen alles zu verbieten und ihre Freiheit auf Konsum jeglicher Art einzuschränken. Das erweitert nur den Raum von illegalem Handel. Man findet immer Wege, deswegen sollte man das kontrolliert legalisieren.

    Aber man muss zumindest versuchen, mit Aufklärung und auch mit höheren Preisen/Steuern die Hemmschwelle hoch zu halten. Ich finde das realistisch.


    So schlimm Drogen auch sind, und das will ich als Nichtraucher/-kiffer noch einmal betonen: Aber die Menschen finden nun mal immer einen Weg, da heran zu kommen. Wenn man es entkriminalisiert, dann kann man es wenigstens kontrollieren und aktiv daran arbeiten, entgegenzuwirken.


    ~blue

    Ich bin vor knapp zwei Monaten in meine erste eigene Wohnung gezogen. Die Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen, da es viele Faktoren gab, die meine Haltung dazu beeinflusst haben.

    Noch vor einem Jahr war es für mich unvorstellbar, 600km weit weg von meiner Mutter oder meinen besten Freunden wegzuziehen. Aber ich bin nun mal am Bodensee die ersten Jahre meines Lebens aufgewachsen, und es hat mir einfach keine Ruhe gelassen, dass ich mein Leben jetzt nicht einfach voranbringe und den Schritt wage, vom Ruhrpott wieder zurück an den Bodensee zu ziehen. Doch durch meinen Freiwilligendienst im vergangenen (Schul-)Jahr ist mir klar geworden, wie dringend ich diesen Tapetenwechsel brauche. Auch wenn es mir immer noch wehtut, meine engsten Freunde nicht mehr so nah bei mir zu haben, weiß ich, dass sie nicht aus der Welt sind. Außerdem ist mein Kater mit umgezogen, damit ich nicht ganz so allein bin. Eine Wohngemeinschaft kam für mich erstmal nicht in Frage, da ich für das Studium einfach meine Ruhe brauche, zumal ich ja auch nicht zwingend einen Kater mit in eine WG bringen kann. Eher selten der Fall.

    Ich freue mich sehr über meine Unabhängigkeit, mit all ihren Vor- und Nachteilen! Raus aus der Komfortzone - Neues wagen!


    ~blue

    Diese Umfrage war schon ziemlich lächerlich und wirklich nicht repräsentativ. Kurz vor der Europawahl '19 nochmal die Gemüter des einfachen unzufriedenen EU-Ottonormalbürgers beruhigen, damit die Stimme nicht bei Rechtspopulisten landet oder wie? Naja, wer weiß. Herr Juncker, retten Sie lieber mal die EU vor dem harten Brexit, als vor diesem ach so schlimmen Grauen der Zeitumstellung.

    Ich bin mit dem Vorhaben der EU-Kommission nicht einverstanden. Was bringt es uns, wenn wir die Zeitumstellung abschaffen, und dabei die einzelnen Nationalsatten der EU-Länder selbst entscheiden dürfen, ob sie die Sommer- oder Winterzeit behalten wollen? Ich meine, da kommt man ja genauso wieder durcheinander? Mal hier die Uhr wieder zurückdrehen, mal da wieder vorstellen... wozu wurde es dann abgeschafft, wenn wir uns in diesem Aspekt schon wieder voneinander entfremden? Deswegen müsste es wirklich auf europäischer Ebene eine einheitliche Einigung und Umstellung erfolgen. Entweder ganz, oder gar nicht. Dann muss das eine Land nun mal damit leben, dass die Sonne später auf- oder untergeht... es läuft nun mal auf der Erde nicht alles immer so chronologisch und optimal, wie es sich alle Menschen immer vorstellen. Aber es ist nicht Sinn der Sache, den Biorhythmus von Millionen von Lebewesen zu zermürben.
    Hoffen wir auf die Vernunft der... - obwohl, ach, vergesst es. x)

    ~blue

    Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal eines Tages sagen werde: Seit meinem FSJ an einer Grundschule im vergangenen Jahr wünsche ich mir nichts lieber als irgendwann einmal selbst Kinder zu haben.
    Es war für mich wirklich überraschend, da ich erst in diesem Jahr gemerkt habe, wie viel Kinder einem auch tatsächlich zurückgeben und man doch letzten Endes von ihnen lernen kann. Ich möchte gar nicht bestreiten, wie anstrengend, teuer und nervenaufreibend Kinder werden... aber für mich gehört das irgendwie zum Leben dazu, auch als Elternteil diesen Teil von Verantwortung und unbeschreiblicher, bedingungsloser Liebe zu erleben. Auch ich werde es sicherlich nicht perfekt machen - zumal es bei mir auch nicht so leicht wird, Kinder zu bekommen. Erst heiraten, dann adoptieren. Irgendwie frustrierend, da unbedingt von seinem Partner abhängig zu sein, aber gut, ein Kind soll ja in stabilen Verhältnissen aufwachsen. Aber klingt es egoistisch, wenn man als Homosexueller trotzdem leibliche Kinder haben möchte? Ich meine, natürlich verdient ein Kind, was im Heim als Waise aufwachsen wird, ein Zuhause mit einer liebevollen, fürsorglichen Familie... aber ist es verwerflich, trotzdem sich eher leibliche Kinder zu wünschen? Ich habe viele Freunde, die adoptiert worden sind, und ich weiß, dass es am Ende eigentlich von den Vatergefühlen her keine großen Unterschiede macht. Aber der Wunsch, zwei leibliche Kinder zu haben, die eine kleinere Version von einem selbst darstellen, ist einfach ne traumhafte Vorstellung. Leider ist es nicht so leicht, sich den Wunsch am Ende zu erfüllen, und das wäre jetzt wieder ein anderes Diskussionsthema.

    Fakt ist: Unvorstellbar, dass ich vor einigen Jahren noch gesagt habe, dass ich mir das eher nicht vorstellen könnte, bzw. erst sehr spät. Es ist faszinierend, wie sehr man sich als Mensch mit der Zeit verändert. Bin mal gespannt, wie viele hier im BB eines Tages ihren Beitrag lesen und darüber genauso schmunzeln.



    ~blue

    Da ich schon eine Switch seit Mai vergangene Jahres besitze, werde ich mir wohl deshalb keine neue Switch anlegen. So wirklich schön, muss ich ehrlich gestehen, ist sie ja meiner Meinung nach nicht. Eventuell könnte ich mich irgendwann für ein Animal Crossing-Bundle überzeugen lassen, da ich davon schon eher besessen bin, haha. Aber auch das hat ja eigentlich auch nicht wirklich Sinn. Aber natürlich kann ich den ein oder anderen Pokémon-Fan verstehen, wenn er sich ein solches Bundle nicht entgehen lassen möchte. Nur zu. Könnte ja schließlich bei Animal Crossing auch nicht garantieren, ob ich widerstehen könnte. x) Aber ist auch irgendwie sinnlos, weil die ganzen Speicherstände der anderen Spiele wäre ja für die Katz', gell? Also, meine Antwort: Nein.


    ~blue

    Ich habe beschlossen, mir in den nächsten Jahren ein Tattoo mit dem Gesicht meines Katers auf mein Handgelenk tattoowieren zu lassen. Klein, aber fein. Der Kleine hat in seinem eigentlich noch nicht so langen Leben dermaßen viel durchmachen müssen, dafür bewundere ich ihn unheimlich. Es soll einfach eine Erinnerung an ihn sein, wenn er eines Tages nicht mehr da ist. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein Tier so sehr ans Herz wachsen kann. Leo ist für mich wie ein kleiner Bruder, mit dem man durch Dick und Dünn geht. Für mich wäre dieses Tattoo einfach eine wunderbare Erinnerung, als wäre er nie weg gewesen. Ich habe mir das auch gut überlegt, und hoffe, dass sich das auch irgendwann realisieren lässt. Auch wenn es auf dem Handgelenk schmerzhafter sein soll... aber mein Kater hat auch schon genug gelitten durch seine ganzen Operationen, also werde ich mich für ihn zusammenreißen, haha.

    ~blue

    Guten Abend, ich schreibe unabhängig der vorangegangenen Diskussionen über mir mal meinen Senf dazu.

    Also es ist in meinem persönlichen Umfeld wirklich erschreckend, wie fremdenfeindlich und unsachlich alle geworden sind. Naja klar, durch den Spätsommer 2015 und dem großen Andrang an Geflüchteten durch die Balkonroute und dem Mittelmeer sind alle durchaus sensibler bei dem Thema. Die Medienpräsenz war ja groß genug. Aber dass ich von meinen eigenen Familienmitglieder hören muss, dass ,,dieses ganze Gesindel abgeschoben gehört'', musste ich erstmal verdauen. Ich habe das natürlich alles nicht so stehen lassen wollen und machte klar, dass man hier zunächst einmal differenzieren müsse. Es gibt nun mal verschiedene Arten von Flüchtlingen (Wirtschaftsflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge...). Doch sie lehnten jede Argumentation ab, es folgten die jämmerlichen Floskeln ,,Ich bin ja nicht ausländerfeindlich, aber …''. Man kann wirklich nicht alle unter einen Teppich kehren, es gibt Flüchtlinge, die aus guten Gründen flüchten. Nur wenn ich dann sowas höre wie ,,Die sind doch alle Volksverräter, weil sie ihrem Land im Krieg nicht dienen würden'', dann kriege ich zu viel. Ich kann gut verstehen, dass man nicht selbst zur Waffe greifen will, seine Mitmenschen nicht verlieren möchte und alles riskieren möchte.
    Und wenn Rechtsextreme u. a. mit solchen Argumenten kommen, vor allem aber auch immer mehr Zuspruch aus der Bevölkerung bekommen, macht mir der zunehmende Rechtsextremismus große Bauchschmerzen. Deutschland steckt in einer großen innenpolitischen Krise, und ich hoffe, unsere bzw. die darauffolgende Generation macht endlich mal den Mund auf und kämpft für ein solidarisches, proeuropäisches und friedliches Europa.
    ~blue

    Glückwunsch an alle Beförderten, besonders euch beide, Nikku und Maiköö. :3
    Ein großes Dankeschön auch an alle Gehenden, besonders an die liebe Shiba, hast nen tollen Job gemacht, warst eine Bereicherung für den Fanclub-Bereich!

    Aus unerklärlichen Gründen habe ich schon seit 4 Wochen keine Lust mehr, die Hauptgeschichte überhaupt weiter fortzusetzen. Bin gerade auf dem Weg zur Siegesstraße, aber irgendwie habe ich zurzeit mal so gar keine Lust da weiterzuspielen. Habe also ''Ich habe die Hauptgeschichte noch nicht abgeschlossen'' angekreuzt. Anfangs war ich von X/Y postitiv überrascht, habe es praktisch die ersten Tage gezockt bis zum Umfallen, aber ab der Siegesstraße wollte ich einfach nicht mehr. New Leaf war anscheinend interessanter. '-'

    Oje, das ging glaube ich in der 2, 3.Klasse los mit Blau, haben wir auf nem Flohmarkt gekauft. Müsste also schon 8,9 Jahre her sein. Danach kam die Rubin, was wohl eher Zufall war, weil ich meinem Vater ausdrücklich gesagt habe, dass ich mir die Feuerrote zum Geburtstag wünsche, aber der hat echt nur auf die Farbe geschaut und nicht auf den Namen. x) Daraufhin kam die Perl-Edition und erst dann ging es richtig los mit dem intensiven Spielen. Die Editionen vorher lagen schnell in der Ecke, was ich heute natürlich nicht mehr nachvollziehen kann. ._.

    Bis jetzt hatte ich es mal noch nie nötig gehabt mir eines anzuschaffen, wofür gibt es die ganzen Informationen auf Bisafans oder anderen Pokémonseiten? Leugnen kann ich aber nicht, dass ich schon eins hatte. Das habe ich mir zum Verkaufsstart von Schwarz/Weiß gekauft. :x Wirklich viel gebracht hat es mir nichts, wenn man sich gleich von Anfang an das ganze Lösungsbuch durchliest geht die Spielfreude irgendwie flöten. Man weiß alles im Voraus blabla, das Spiel wird einfach nur langweilig. Für die, die nach gewissen Items/Pokémon suchen und kein Internet haben, was heutzutage nahezu jeder hat, ist es natürlich noch brauchbar. Ansonsten würde ich sowas einfach nicht kaufen, Geldverschwendung.

    Aber vor allem will ich dass Pokemon bisschen schwieriger wird.. Na gut, man konnte bei XY immerhin den Ep-Teiler ausmachen. Aber es gab trotzdem zu viele Gegner, die dafür überhaupt nichts konnten, warum baut man nicht wenige, dafür intelligentere Gegner ein, die auch taktisch spielen können? Die gegnerischen Pokemon könnten z.B. alle ein Item tragen,gute EVs haben, auch Legis sein, usw.


    Die Hersteller wissen eigentlich, dass Pokémonspiele auch von relativ jungen Fans gespielt werden, man sollte da den Ball doch eher flach halten. Klar sind viele Trainer total überflüssig, aber man kann es auch nicht zu schwer machen. Es gibt viele die sich mit dem ganzen ''Strategiezeugs'' überhaupt nicht auskennen, da muss man wohl oder übel Rücksicht drauf nehmen. x)
    Meiner Meinung nach sollte es mit den ganzen neuen Generationen mal gut sein, es sind sowieso schon viel zu viele Pokémon, man verliert jetzt schon leicht den Überblick. Lieber auf Remakes konzentrieren, das macht die alten Pokémonspiele wieder interessanter. Irgendwann muss jedoch selbst für Pokémon mal Schluss sein. Und das wird es auch wenn die jetzt mit weiteren Generationen und Pokémon ankommen.

    Ich habe es anfangs genauso wenig gecheckt, dass das ab sofort total anders läuft. Mir ist später nur aufgefallen, wie schnell meine Pokémon einen neuen Level erreicht haben und erst dann hat es Klick gemacht. x) Naja, darüber beschweren sollte man sich eigentlich nicht, aber das erklärt für mich auch, warum die Arenaleiter und die Liga Pokémon mit so einem relativ hohen Level kämpfen. In den anderen Generationen waren sie normalerweise 10-15 Level niedriger. Gefällt mir, was das Ganze dann auch irgendwie wieder ausgleicht, sonst könnte man die Hauptgeschichte noch schneller durchspielen. Und da nun alle Pokémon von den Erfahrungspunkten des gerade eingesetzten Teammitglieds profitieren, muss ich mir keine Sorgen mehr darüber machen ob eines meiner Pokémon immer noch einen zu niedrigen Level hat, nicht mithalten kann und dann nutzlos in meiner Tasche vergammelt. Also ich kann echt nicht meckern. :>