Beiträge von Feliciá

    Keine Sorge, mein Musikgeschmack ist jetzt refined im Vergleich zu 2012, jetzt höre ich nämlich K-Pop.


    Okay, aber realtalk, ich weiß nicht, wie es den meisten ehemaligen Emo bzw Alt Kids aus meiner Altersgruppe geht, wo man dachte, das alles, was auch nur ansatzweise Mainstream sein könnte, garbage ist, und man sich deswegen fast schon aus Prinzip nur als Metal/Alternative/Rock/Punk Hörer identifiziert hat, aber ich bin echt wahnsinnig froh, dass ich aus der Phase raus bin, und inzwischen wirklich "alles" höre. Bis auf Schlager.


    Lieblingsband oder Lieblingssänger/in: Ist eine ganz lange Liste, noch länger, als die, die jetzt wohl folgen wird, lol, aber wenn ich im Endeffekt danach gehe, wen ich am häufigsten höre, sind das vermutlich Doja Cat, Green Day, Eminem, Mamamoo, BTS (inzwischen aber mehr die Rap Line heavy Sachen, sorry boys), Queen, The Weeknd, Linkin Park, Harry Styles, Lady Gaga, Lil Nas X und Britney Spears. Ganz bunte Mischung, ich weiß schon, haha.


    Seit wann seid ihr Fan und wie seid ihr aufmerksam auf diese Band, diese/n Sänger/in geworden?: Tatsächlich kann ich das bei den Künstler*innen gar nicht wirklich zuordnen, eher in Lebensabschnitte. Die ältesten Lieblinge sind definitiv Linkin Park, Eminem, Queen, Lady Gaga und Britney Spears, weil ich damit schon als Kind/junge Teenagerin in Kontakt gekommen bin. Britney wird da wohl den Ehrenplatz halten, weil sie ungelogen die Obsession meiner Kindergartenphase war. Ich habe sie verehrt, haha. Als Teenagerin, so mit 13, 14 rum, bin ich dann viel mit Rock und Punk und Alternative in Kontakt gekommen, konnte meine Liebe zu Linkin Park vertiefen, habe Green Day für mich entdeckt und eine Weile auch gefühlt nichts anderes gehört. Später kam dann wieder Queen hinzu (und viel Pink Floyd, Bowie, Prince) und ich hatte ne richtige Nostalgiephase, musikalisch gesehen. Eine honorable mention in all der Zeit bleibt Lady Gaga. Als sie mit Poker Face ihren Durchbruch hatte, war ich noch ein Kind, und hab die Choreo aus dem Video auswendig gelernt, weil ich so fasziniert von ihrem Stil war. Sie hat mir irgendwie eine ähnliche Energy wie Britney gegeben, nur weniger girlie. Würde sowohl Lady Gaga als auch Britney als maßgeblichen Einfluss in meinem Leben, vor allem wenn es um meine Identität als Frau geht, einschätzen, so wirr das klingen mag für manche.

    Relativ "neu" sind dann Mamamoo, BTS, The Weeknd und Harry Styles. Ganz wild, aber ich mochte One Direction tatsächlich still und heimlich eine ganze Weile, und als er sein erstes Solo Album, "Harry Styles" veröffentlicht hat, war ich sehr in seiner Musik drin. "Woman" und "Sign of the Times" seit 4 Jahren immer in meiner jährlichen Spotify Topliste drin. Doja Cat habe ich auch schon eine Weile auf dem Radar gehabt, "Mooo!" war so ein Ohrwurm irgendwie, haha. Wirklicher Fan bin ich wirklich seit ihrem Hot Pink Album. Immer noch giga mad, dass The Weeknd mit "After Hours" nicht abgeräumt hat bei dem Grammies, selten so viel Unfähigkeit gesehen. Und dass Lil Nas schon vor seiner Zeit als Sänger und nur als twitter Memelord eine absolute Legende war, muss ich auch nicht sagen. Der Dude hat gefühlt das PR Game durchgespielt und vermarktet sich besser und authentischer, als die allermeisten anderen Künstler*innen. Wie könnte ich ihn nicht verehren.


    Warum mögt ihr diese Band, diese/n Sänger/in so sehr?: Primär natürlich wegen ihrer Musik und dem Gefühl, das ich damit assoziiere. Gewissermaßen auch die Phasen meines Lebens, in denen ich zu den verschiedenen Künstler*innen gefunden habe. Doja hatte leider schon den ein oder anderen Skandal (ich bin enttäuscht, keine Sorge), aber Britney, Lady Gaga, Green Day und viele andere von der Liste, mag ich auch einfach irgendwo für ihren Stagepersona. Klar, "persönlich" kann man hier schwer sagen, wer kennt Stars denn schon wirklich persönlich?


    Wart ihr schon auf Konzerten? Wenn ja, wie gefällt euch die Band, der/die Sänger/in live?: Noch nicht, aber kommt bestimmt. Am ehesten würde ich wohl gerne The Weeknd sehen, nachdem ich seinen Auftritt mit Ariana Grande bei den iHeart Radio Music Awards schon so insane fand. Okay, und Green Day, da habe ich auch schon so viele Konzertmitschnitte gesehen, dass ich langsam mal die echte Erfahrung brauche.


    Lieblingslieder - Was fasziniert euch so an diesem Song?: Uff, das ist so schwierig, wie legt man sich da auf einen Song fest? Glaube wenn ich von den oben genannten Künstlern wirklich einen raussuchen muss, wären das:

    Doja Cat - Juicy

    Gebe zu, viele ihrer Songs überschneiden sich thematisch, weil sie sich sehr mit weiblicher Sexualität auseinandersetzen. Klar klingt "Say So" anders als "Cybersex" und "Freak", muss aber trotzdem gestehen, dass sie im Endeffekt halt Bubble Gum Hoe Anthems macht, haha. Juicy mag ich einfach recht gerne, weil es irgendwie relativ empowering ist, als Frau, die auch keine kleine, zierliche Figur hat, eine Hymne über den weiblichen Körper zu hören.

    Green Day - Jesus of Suburbia

    Glaube der Song ist Green Days "Bohemian Rhapsody", nicht mal nur wegen der Länge und dass Jesus of Suburbia eine ganze Geschichte erzählt, sondern auch, weil sie verschiedene Richtungen, die Green Day bedient, abdeckt. Ich liebe die komplette Komposition einfach, ich kann gar nicht zählen, wie oft ich den Song wohl inzwischen gehört haben muss, und wie oft ich zu ihm zurück komme, weil er mich sofort 10 Jahre in die Vergangenheit versetzt.
    Eminem - der hat viel zu viele gute Tracks, ich kann mich legit nicht entscheiden, aktuell wieder viel die Slim Shady LP, weil die mich total nostalgisch werden lässt, und ich manchmal doch gerne ein Stück Kindheit zurück haben will. Wegen Tiktok hype ich aber auch Venom viel.

    Mamamoo - HIP

    Gott, ich liebe den Song so sehr, er thematisiert viel von dem, was Hater den vieren immer hinterherwerfen und an ihnen kritisieren, und im Song gehen sie sehr selbstbewusst damit um. Das ist sowieso etwas, das ich an Mamamoos Musik super gern habe, die Themen sind irgendwie immer greifbar und die Songs sind generell mehr down to earth, als vieles von dem Bubblegum Pink Pop, den andere Girlgroups machen. Was übrigens nichts schlechtes ist!

    Und Moonbyuls Rap ist so ein zentraler Teil von dem Song, das gefällt mir ohnehin super, weil ich von Moonbyul gar nicht genug hören kann.

    BTS - Ddaeng

    Ist halt einfach n Banger, jedes Mal, wenn ich das Lied höre, bessert sich meine Laune und ich kann nicht stillsitzen und einfach nur zuhören, haha. Der Vibe von dem Song ist einfach super und total bossy und selbstbewusst, genau was man manchmal an schlechten Tagen braucht. Ddaeng kenne ich tatsächlich auch schon relativ lange, war einer der ersten BTS Songs, die ich intensiver gehört habe, und wegen denen ich mich letztendlich in die Musik (und vor allem rm lol) verliebt habe.

    Queen - Good Old-Fashioned Lover Boy & Killerqueen

    Die beiden Songs gehören für mich einfach zusammen, ich will nicht wissen, wer in der Beziehung Rot und wer Blau ist, sondern wer die Killerqueen und wer der Good Old-Fashioned Lover Boy ist. Aber all jokes aside - Killerqueen hat für mich irgendwie eine wahnsinnig persönliche Bedeutung bekommen die letzten Jahre, für mich ist der Song das Bild einer unabhängigen, schönen, gefährlichen Frau, und Good Old-Fashioned Lover Boy ist einfach der Gegenpol, der Gentleman, den man aus schwarz-weiß Filmen kennt. So gerne man sich doch für die Killerqueen hält, so gerne will man vielleicht doch mal zum Essen ausgeführt werden.

    The Weeknd - hört euch einfach das ganze After Hours Album an, jeder einzelne Track davon ist gefühlt ein einziger Banger. Wenn ihr schon Blinding Lights und Save Your Tears mochtet, werdet ihr legit nicht enttäuscht sein, eher im Gegenteil.

    Linkin Park - Breaking The Habit

    Numb und Leave out all the Rest wollte ich jetzt ungerne verlinken, weil die wirklich jeder kennt, und nach dem Selbstmord von Chester Bennington vor vier Jahren, gehen mir die beiden noch näher als eh schon. Deswegen mal ein Song, der nicht ganz sooft erwähnt wird. Das ganze Meteora Album hat eine ganze Generation von Teenagern geprägt und für mich, egal wie cringe und edgy das jetzt für manche klingen mag, wird Linkin Park mit ihrer Musik, vor allem Chester Bennington, immer einen besonderen Platz in meinem Herzen behalten. In den Texten habe ich mich oft genug wiedererkannt, um mich nicht gänzlich alleine zu fühlen, und ich denke vielen anderen ging es genauso.

    Harry Styles - Woman

    Adore und Watermelon Sugar sind auch super, wollte aber auch hier mal einen Song erwähnen, der nicht sooo bekannt ist. Finde die Komposition super gelungen, und der "lala" Part ist gar nicht annoying, weil er für mich irgendwie so klingt, als würde Harry quasi vorgeben gar nicht wissen zu wollen, warum sie, die "Woman", mit jemand anderem als ihm zusammen ist.

    Lady Gaga - Shallow

    Auch wenn ich sie für viele, viele andere Songs liebe, im Prinzip ihr komplettes "The Fame Monster" Album, ist mir "A Star is Born" irgendwie extrem unter die Haut gegangen, und der Oscar, den sie für dieses Lied bekommen hat, war auch mehr als verdient. Und gerade in meinem aktuellen Lebensabschnitt berührt mich der Song anders, gibt mir das Gefühl, mit meinen Problemen nicht so alleine zu sein.

    Lil Nas X - Montero

    Als queeres Kind fühle ich den Song sehr, mal ganz abgesehen davon, dass er irre catchy ist. Ich freue mich sehr, dass Lil Nas X sich mehr und mehr nicht nur als "Künstler, der auch noch schwul ist" positioniert, sondern seine Ansichten und diesen enorm wichtigen Teil seines Lebens direkt nach Außen präsentiert und er sich nicht mehr verstecken muss. Das macht mir als Mitglied der Alphabet-Mafia nicht nur Hoffnung für meine Generation, sondern auch für die, die nach uns kommen.

    Britney Spears - Lucky

    Okay, dieser Song ist vielleicht gar nicht so besonders, aber ihr habt ja gar keine Ahnung, wie sehr ich obsessed war, als ich 3 Jahre alt war, und MTV und viva das Musikvideo rauf und runter gespielt haben. Ihr habt keine Ahnung, wie perfekt ich die Mimik und Gestik von Britney studiert und kopiert habe und immer mitgegrölt und getanzt habe. Ihr habt keine Ahnung, wie sehr ich diesen gottverdammten Morgenmantel, den sie da trägt, bis heute brauche. Und heute, da wir wissen wie es Britney wirklich geht, geht mir der Song auch zusätzlich noch einfach unter die Haut. Ich hoffe wirklich, dass es für sie einfach nur noch bergauf geht, hat sie verdient, diese absolute Ikone.


    Lieblingsalben

    Shrek 2 Soundtrack

    Melanie Martinez - Crybaby

    Green Day - 21st Century Breakdown; American Idiot

    My Chemical Romance - The Black Parade

    Lady Gaga - The Fame Monster

    Eminem - The Slim Shady LP

    The Weeknd - After Hours


    Lieblingsmusikrichtung: Alles. Bis auf Schlager.


    Bis in 10 Jahren oder so ^___^

    In dem Fall von Corona betriffts halt uns alle, weil es (k)ein Beitrag ist, um die Herdenimmunität voranzubringen.

    Klar, ich glaube gar nicht, dass der Punkt der Diskussion ist, Fenrir Honig ums Maul zu schmieren und zu sagen "du musst dich nicht impfen lassen, wenn du vor Spritzen Angst hast!". Nur ist eine Phobie halt nichts, wo man einfach mal "den Arsch zusammenkneifen" muss, lol. Man muss dann halt für sich selbst evaluieren, ob man weiterhin (vielleicht auch kostenpflichtig) ständig testen möchte, oder ob man daran professionell arbeitet und sich dann eben auch die Impfung geben lässt. Aber es ist nicht unsere Aufgabe zu evaluieren, welche Phobien "valide" sind und welche nicht.

    Bin kein Fan von solcher Argumentation. Phobien sind irrational. Ja, es ist eine Störung die man nicht steuern kann, aber man muss lernen damit (mehr oder weniger) umzugehen. Man kann sich durchaus selbst konditionieren. Und dazu gehört auch, sich solchen Situationen auszusetzen.

    Und dafür gibt es Therapeuten und andere Profis, an die sich jeder Betroffene, sobald sie sich bereit dazu fühlen, wenden können. Dass Fenrirs - und vieler anderer - Leben vielleicht langfristig einschränkt ist, wenn verschiedene Impfungen, Blutabnahmen und sonst was nicht erfolgen können, werden die Betroffenen dann halt früher oder später selbst für sich merken müssen.

    ich müsste schon sehr viel Pech als gesunder Mensch haben, um daran zu sterben.

    Das kann man aber noch viel eher auf die Impfung beziehen, wenn wir hier mal ganz ehrlich miteinander sind.


    That being said - eine Phobie ist nichts, wo man sich "mal nicht so anstellen" kann. Klar gibt es Phobien, die die Betroffenen so sehr einschränken, dass sie dafür professionelle Hilfe in Anspruch nehmen (sollten), aber letztendlich obliegt diese Verantwortung jedem Menschen selbst, ich wäre daher auch sehr dankbar, wenn man sich hier vielleicht nicht ganz so herablassend verhält. Phobien sind irrationale Ängste, das ist ja gerade das Problem. Man WEISS als Betroffener, dass es "eigentlich" Mist ist, sich auf so ne Spirale zu begeben. Und Kommentare wie die, die hier schon gepostet wurden, machen das nicht besser. Man fühlt sich dann eher noch unwohler.

    Es war ein sehr lustiger Abend, und wir haben viele canon facts diskutiert. Wie unter anderem, dass Gabi und Falcon Bisaboard-Chatmods werden wollen, Yelena einfach Lady D für Attack on Titan ist, weil sie 2,02m groß ist, Eren Jäger nur Fünfte bei GNTM geworden ist, und dass Marcel Gaillard auch Mario oder Manuel genannt wird.

    Auch die Ergebnisse des Chatquizzes stehen inzwischen fest ^__^

    1. Sweet Reptain: 24 Punkte

    2. Vany 15,5 Punkte

    3. ~AKINFENWA 8 Punkte

    4 Nui: 5,5 Punkte


    Herzlichen Glückwunsch an Sweet Reptain, die die Gewinnerin des heutigen Abends ist. Dein Wissen zur AoT Lore ist wirklich beeindruckend gewesen.

    Shabanuf und ich bedanken uns ganz herzlich bei allen Erschienenen ^__^

    oder ob es einfach schwarzer Humor ist.

    Nicht böse gemeint, weil ich dich eigentlich nicht politisch in diese Ecke stellen würde, aber gefühlt dass am häufigsten verwendete Buzzword von Alt Right Fraktionen, wenn es um unsensible Jokes geht, ist "schwarzer Humor" oder "dark humour", das idR dazu genutzt wird, um eben solche Grauzonen komplett zu überspielen.

    Rusalka

    Ein Kalos-Kappen-Pikachu bitte ^__^


    /done

    "Kann" man solche Witze erzählen? Nicht jeder Witz mit rassistischem/etc. Unterton ist jetzt strafrechtlich relevant. Aber wenn in meiner Gegenwart jemand so einen Witz macht, bin ich schon geneigt dazu gegenzuhalten und Bewusstsein zu schaffen. Zu fragen, ok warum ist das jetzt witzig für dich.

    Geht mir tatsächlich genauso, und generell menschenfeindliche Witze - und anders kann man rassistische, sexistische und sonst was "Jokes" halt einfach nicht nennen - zu machen, sorgt nicht unbedingt dafür, dass ich die Person als sonderlich empathisch wahrnehme. Guter Humor sollte eigentlich nach oben treten, und nicht nach unten. Ich glaube jeder von uns hatte freilich schon Momente, wo wir über Witze gelacht haben, die eigentlich irre unsensibel waren, aber wie du bereits gesagt hast, muss man sich halt fragen, warum man das witzig ist, und wo sich vielleicht auch schon ein gewisses Gedankengut entwickelt hat.

    Und diese Leute werden immer etwas finden, womit sie sich und andere runterziehen können, lassen sich aber auch über Jahre hinweg nicht helfen (oder nie), sie werden auch immer mit viel Gehirnakrobatik einen Grund finden, weshalb sie andauernd Opfer von gewissen Umständen, Personen und der Gesellschaft sehen können, damit sie sich nicht selbst reflektieren und an gewissen Dingen arbeiten müssen.

    Geht jetzt vielleicht schon ein wenig Richtung Off-Topic, aber diese Ansicht finde ich auch ganz schwierig, weil bei weitem nicht jeder Mensch, der frustriert ist und eigene Probleme mit sich und seinem Körper hat, "immer etwas finden" und sich "über Jahre hinweg nicht helfen lassen". Diese Kommentare sind oftmals auch Momentaufnahmen, so beschissen und unangemessen sie sind, sind die wenigsten, die mal Neid auf den Körper anderer empfinden, ständig damit beschäftigt, andere Leute herunterzuziehen. Deswegen möchte ich meinen Punkt, dass wir Leuten generell ein besseres Gefühl für ihren Körper und die Präsentation von sich selbst vermitteln sollten, nochmals betonen.

    und im August 2011 ging es dann auch schon los

    Mir ist nie aufgefallen, dass ich quasi zum BisaBoard gestoßen bin, als die Forenspiele geboren wurden, haha. Irgendwie hatte ich die Forenspiele über die Jahre als so einen elementaren Teil des BisaBoards gesehen, dass ich fast sicher war, dass es die quasi schon "immer" gegeben haben muss. Bin keine BB-Lore-Expertin, man merkt schon, lol.


    Jedenfalls - ich habe immer wieder an Forenspielen teilgenommen. Nie wirklich bewusst, ich war, was das anbelangt, wohl einfach nicht so committed wie andere Leute im Bereich, aber wenn ich einen Reiz am Spiel gesehen habe, habe ich mich mitreißen lassen, gar keine Frage. Das schöne an den Forenspielen ist, wie sehr sie die Community zusammenbringen (IWS, 4 Wahrheiten & 1 Lüge etc), weil man sich in vielen der Formate mit anderen austauschen muss, man muss andere BBler einschätzen, sich irgendwo Gedanken machen und man kommt häufig spielerisch mit anderen in Kontakt. Die Forenspiele tragen auf jeden Fall für das Klima im BB positiv bei, wenn man sie als kurzweiligen Zeitvertreib betrachtet. Ohne den Bereich und die Mühen von Macks und seinerzeit Guineapig, würde ein wichtiges Standbein des Forums auf jeden Fall fehlen, und ich finde, man kann euch für die Zeit, die ihr hineingesteckt habt/hineinsteckt, gar nicht genug danken.

    Auch ich bin durch die Suche nach Pokémon-Inhalten auf Bisafans gestoßen. Ich habe mir 2011 Second Hand Pokémon Mystery Dungeon: Red Rescue Team geholt, und war stellenweise ein wenig überfordert, haha. Bisafans hat dafür viele Guides und Hilfen geboten, und ich bin so regelmäßig auf Bisafans unterwegs gewesen. Durch Zufall bin ich schließlich auch auf das BisaBoard gestoßen, und in circa zwei Wochen begehe ich hier auch den 10. Jahrestag meines Benutzerkontos.


    Ich hatte, was ein Stück weit auch meinem Alter und meiner generellen Awkwardness in der Phase geschuldet sein mag, ein wenig Probleme mich einzufinden, ich war tbh auch einfach ein wenig mit dem echt großen Angebot des Forums überfordert. So viele Bereiche, die man unsicher machen konnte, so viele neue Menschen, tausend neue Strukturen ... Und trotzdem bin ich angekommen und fühle mich im BB gewissermaßen zuhause. Ich glaube wirklich, dass ich für die Community geblieben bin und sehe zumindest aktuell noch nicht den Zeitpunkt gegeben, das BisaBoard hinter mir lassen zu wollen.

    Feliciá : Du hast absolut Recht. Das Burger King Beispiel bezog sich auf eine Kollegin welche ich gut kannte. Und ehrlich gesagt bin ich ein Mensch, dem sowas egal ist. Soll jeder Essen wie er will und leben wie er will, mich betrifft es nicht und es ist okay. Aber dann finde ich es eben auch anmaßend zu mir zu kommen und sich dann hinter vorgehaltener Hand über schlankere Menschen auszukotzen welche schlicht etwas für ihre Fitness tun. Wenn man das selber nicht möchte dann ist das doch in Ordnung. Aber scheinbar war besagte Person ja doch sehr unzufrieden mit sich selbst, denn wäre es anders würde man nicht auf andere zeigen müssen.

    Gut, aber ist es nicht genauso anmaßend zu denken, dass diese Kollegin nur Probleme mit ihrem eigenen Körper hat, weil sie, und ich weiß natürlich selbst auch, wie sehr man bei solchen Beispielen immer generell zu Übertreibungen neigt, regelmäßig in Fastfood Restaurants gegessen hat? Ich will damit dumme Sprüche an deine Adresse ihrerseits keinesfalls rechtfertigen, aber Leute, die so sehr auf die Körper anderer schauen, nicht einfach als "eifersüchtig" abstempeln. Bodychecking ist generell eine relativ ungesunde Praktik. Bin ich dicker als die Person? Sieht mein Gesicht weniger rund aus? Wie viel die wohl wiegt? Das sind alles Gedanken, die man sich in dem Zusammenhang leider selbst viel zu oft macht. Das ist keinesfalls immer Eifersucht und Abwertung anderen Menschen gegenüber geschuldet, sondern hat sehr viel mit der eigenen Psyche zu tun.

    That being said - man kann in Fastfood Restaurants jeden Tag essen, solange du unter deiner TDEE (dein täglicher Kalorienverbrauch) bleibst, wirst du abnehmen oder dein Gewicht halten, damit hat das also auch wenig zu tun.

    Aber ich wiederum bin jemand der jahrelang extrem schlank war obwohl ich normal gegessen habe. Ich musste nix dafür tun, hab nie Sport gemacht. Wie oft ich mir blöde Sprüche anhören musste ist abnormal. Fand damals schon dass allgemein oft nur gesehen wird, wie übergewichtige angegangen werden. Es ist nicht in Ordnung! In kleinster Weise. Niemand sollte nur aufgrund seines Gewichtes angegangen werden. Aber dass auch schlanke sehr oft dieses Problem haben wird oft nicht gesehen. Klar kamen auch viele an und meinten ich hab so ein Glück mit meiner Figur. Aber zu 80 Prozent war ich für mein Umfeld als Magersüchtig und krank abgestempelt noch bevor ich mit ihnen sprechen konnte. Das ist ein Problem was beide Seiten betrifft.

    Siehst du, aber genau das ist doch das, wo manche Menschen sich dann eben selbst bemitleiden, weil es sie, ein Stück weit sicher auch zurecht, quält, dass manche Menschen, wie du beispielsweise, "nix dafür tun müssen, enorm schlang zu sein". Das hängt sehr damit zusammen, wie man sich selbst sieht, und freilich ist es für Leute, die an Übergewicht und den Folgen, vor allem gesellschaftlich leiden, schade, die enormen Aufwand (zeitlich, finanziell, emotional etc.) betreiben müssen, um Beziehungsprobleme mit Essen und andere Ursachen, die Übergewicht auslösen können, zu bewältigen. Wir sollten generell als Gesellschaft eher vermehrt darauf aufmerksam machen, wie sehr uns andere Menschen dabei beeinflussen, wie wir essen und wie wir zu Essen stehen. Fatshaming Kommentare waren nämlich nicht der Grund, warum ich 50 Kilo abgenommen habe, Fatshaming Kommentare waren nämlich eher noch der Grund, warum ich tiefer in die Chipstüte gegriffen habe, als ich eigentlich gewollt hätte. Ich sage damit auch nicht, dass wir es beschönigen müssen, aber mal real talk - denken die Leute ernsthaft, dass dicke Menschen nicht wissen, dass sie Probleme haben? Nur wenn man in dem Mindset ist, in dem man eben erfahrungsgemäß oft stuck ist, wenn man mit dem Gewicht und Essverhalten Probleme hat, hilft es nicht, Leute zu sehen, die quasi im Schlaf "normal" sind, während man sich selbst mit Fragen quält wie "warum fresse ich so viel", "was ist falsch mit mir" etc. Man bezieht das auf sich und vergleicht sich leider einfach, ob man es will oder nicht. Und solche Leute einfach in eine Schublade zu stecken, macht halt die Probleme auch nicht besser, auf keiner Seite.

    Davon abgesehen ist es einfach anstrengend und auslaugend, wenn immer dieselben Personen über Jahre(!) hinweg über dasselbe jammern, aber nie Ratschläge annehmen oder aktiv ihr Problem angehen. Das mag jetzt um den Körper gehen oder um jedes andere Thema und man muss halt dann damit leben, dass nichts rauskommt, wenn man keine Arbeit hineinsteckt.

    Klar, Bastet, aber hast du mal daran gedacht, dass es als außenstehende Person immer einfacher ist, als wenn man selbst in der Situation gefangen ist? Und damit meine ich nicht, ob man das Problem nachempfinden kann und empathisch ist. Jeder Mensch ist anders, und ein Problem, mit dem du fertig geworden bist, ist für andere vielleicht die Herausforderung ihres Lebens. Glaubst du nicht dass, wenn Abnehmen und "gesund werden" so einfach ist, wir dann keine Obesity-Epidemic hätten? Es muss in Betroffenen immer selbst klicken, da kannst du von außen drehen und ziehen und schieben wie du magst. Wie gesagt, es ist da eher förderlich generell daran mitzuarbeiten, dass Menschen überall eine gesunde Beziehung zu Essen bekommen und ihrem eigenen Körper. Und vor allem Menschen einen Space zu geben, in denen sie offen über Probleme reden können. "Friss weniger!", ja, gut, danke, soweit war ich auch schon. Das ändert daran, dass ich vielleicht aus Frust, Einsamkeit, Langeweile oder whatever esse, rein gar nichts und bringt mich auch nicht auf den Pfad, an dem ich selbst genug reflektieren kann, um das für mich zu realisieren.

    Und well, bin halt momentan angepisst, weil Leute, die ich kenne, sich über eine Frau das Maul zerreißen, sobald sie den Raum verlässt oder eben online da, wo es für sie nicht ersichtlich ist.

    Hab ihnen eben entgegnet, dass ich genau weiß, dass sie mindestens viermal wöchentlich für eine halbe Stunde bis Stunde Sport betreibt und sich relativ gesund ernährt.

    Mit solchen Leuten würde ich generell keine Zeit verbringen, egal ob wir jetzt über eine Frau reden, die 50, 70 oder 120 Kilo wiegt, außer das ist natürlich nicht möglich von deiner Seite aus. Manchmal lässt man sich von so geballter Negativität auch beeinflussen und übersieht, wie das im großen und ganzen ist. Und im großen und ganzen, und das ist einfach der Punkt meines Beitrages gewesen, ist es generell immer beschissen, sich über die Körper von anderen Leuten so ein Urteil zu bilden.

    Bastet - und es wird sicherlich auch dünne Frauen geben, die gerne den Bodytype von Doja Cat hätten und deswegen neidische Kommentare machen. Klar ist es nie okay, andere runterzuziehen, aber schau mal bitte auch genau darauf, wie du es formulierst, du lässt es fast so klingen, als wäre jeder, der nicht "dünn" ist, ungesund und faul, lol, und das stimmt halt nicht. Ich bin doch ein enorm aktiver Mensch und achte sehr genau auf meine Ernährung, weil ich echt lange gesundheitsschädlich übergewichtig war, und trotzdem bin ich gewichtstechnisch eher am höheren Ende von normalgewichtig, wenn man meine Körpergröße von nur 1,59 bedenkt. Ich habe lange genug Dysmorphia gehabt, weil ich ganz versessen darauf war, "kein Bauchfett zu haben als würde ich jeden Tag bei Burger King essen", um auf Elize Thorne zurück zu kommen. Und wenn mir irgendwer gekommen wäre, und gesagt hätte "ja beweg dich mal mehr wenn du shredded Abs willst!", hätte ich mehr als nur einen leichten emotionalen Koller bekommen.