Beiträge von Foxhound

    Ja, aber wo setzt man die Grenze? Die Sachen müssen auch von Leuten bezahlt werden. Aber aller Liebe aber im Leben muss man mit Rückschlägen umgehen können.

    Ich bin mir dessen bewusst, dass man im schlimmsten Fall verzichten muss, dies sollte aber die allerletzte Möglichkeit sein. Ich finde gerade, wenn es um Haus- und Nutztiere geht, wie zum Beispiel mit dem Pferd, sollte dies niemals der Besitzerin bzw. dem Besitzer untersagt werden, dieses weiter zu behalten und diese gezwungen sein es abgeben zu müssen. Tiere sind nicht bloß "finanzieller Ballast", sondern Seelentröster, Gefährten, Freunde. Den Menschen das Tier zu nehmen, würde eine Lücke in dessen Leben reißen, die Folgen wären berechenbar und ließen sich vermeiden. Von psychischer Belastung bis hin zu physischen Problemen kann so ziemlich alles aufkommen und gerade dies sollte beachtet und nach Möglichkeit bewusst ausgebremst werden.

    Andere Hobbys lassen sich durchaus von sich selbst aus reduzieren, indem man mit dem, was man hat vorerst vorlieb nimmt und nicht weiter ergänzt (z.B. Konsolen/Videospiele), oder man spricht mit dem Verein, in welchem man Mitglied ist und verhandelt ein gutes Maß aus, mit dem alle Seiten zufrieden sind, solange man bereit ist sich selbst auch ein bisschen einzuschränken.

    Wenn die Mitgliedschaften so um die 1000 Euro im Monat kosten.

    Gerade bei Mitgliedschaften lässt sich doch mit dem Verein oder Sonstigem durchaus die Lage klären und ein reduziertes Maß anstreben. Dann geht man nicht dreimal die Woche in den Verein, sondern nur einmal uns lässt sich das finanziell, sofern möglich, angleichen. Klar gibt es auch Hobbys, wie zum Beispiel das Reiten, was ziemlich kostspielig sein kann, weil man Futter und Unterbringung und Stallnutzung bezahlen, sowie das Pferd pflegen muss, aber ich weiß auch nicht, ob das Amt verlangen kann, dass man das geliebte Tier abgeben muss, nur um das finanziell nicht noch zusätzlich stämmen zu müssen.

    Inzwischen habe auch ich mir etwas mehr Gedanken über mein Ernährungsverhalten und meine Gewohnheiten gemacht. Meinen Fleischkonsum, der ohnehin nicht wirklich groß ist, habe ich nun noch weiter reduziert. Fleisch so an der Theke oder gar verpackt aus der Kühle habe ich nie wirklich gerne gekauft, kam halt echt selten vor und aktuell wüsste ich nicht mehr, wann ich zuletzt frisches Fleisch bei mir auf dem Teller hatte. Für gewöhnlich kommt mal ein Päckchen Wurst in mein Haus, aber auch dies nicht viel. Bin eher die Käse-Liebhaberin geworden oder esse mein Toast auch nur pur.

    Ansonsten weiter gerne Nudeln oder Reis, dazu kommt dann immer unterschiedlich was dazu. Mal Pesto, mal Gemüse oder Sonstiges. Kartoffeln kommen mir gar nicht ins Haus.

    Des Weiteren esse ich seit gut vier Wochen nur noch zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr. Ich hatte sonst nämlich immer die Angewohnheit immer alles in mich reinzustopfen, was ich fand, und das nicht weil ich Hunger hatte, sondern teils auch aus Langeweile. Ich habe mich gerne mit einer Kuh verglichen, weil meine Kauleiste halt immer in Bewegung war ^^

    Zwar habe ich ein gutes Gewicht von 63 Kilo gehabt, war also nicht übergewichtig mit meinen 1,68 Körpergröße, dennoch wollte ich mir etwas Gutes tun. Inzwischen habe ich mich einigermaßen dran gewöhnt, zumindest kopfmäßig klappt das besser als vorher erwartet, nur mein Magen ist noch nicht komplett umgestellt und macht sich zeitweise noch mit Knurren und einem sanften Leeregefühl bemerkbar. Dies aber nur vereinzelt. Aktuell habe ich als netten Nebeneffekt schon 1,5 Kilo abgenommen, aber dies ist nicht mein Hauptaugenmerk. Mir geht es um einen festen Rhythmus ohne mir um 23:00 Uhr nochmals was zwischen die Kiemen zu hauen.

    Das übertriebene Beispiel habe ich deswegen hergenommen weil ich wissen wollte wo man die Grenzen setzen sollte wenn die Person ein teueres Hobby gewöhnt ist und dies seit 20 Jahren macht

    An sich ist es doch egal, ob das Hobby kostspielig ist oder nicht, denn man verzichtet dann für gewöhnlich an anderer Stelle, sodass sich das irgendwo auch wieder ausgleicht. :unsure:


    "Death Stranding" (PS4)


    Ich brauchte aktuell ein wenig Abwechslung, oder besser gesagt, ich wollte gerne etwas Neues ausprobieren. Und dieses Spiel liegt schon solange bei mir im Spieleschrank, dass sich schon eine leichte Staubschicht darauf gebildet hat. Also wurde "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" gegen "Death Stranding" eingetauscht und mit der Eröffnungssequenz und auch direkt kurz danach war ich erstmal wieder völligst überfordert mit den Funktionen im Spiel. Eigentlich ist die Story schnell erzählt, oder anders ausgedrückt, der Zweck des Protagonisten Sam Porter darin, doch die Details machen die ganze Komplexität aus und am Ende ist das nicht mehr so einfach erklärbar.

    Die Eröffnungssequenz hat in mir erstmal die Vermutung geschürt, dass es sich bei diesem Spiel um eines mit starken Horrorelementen handelt, weil... keine Ahnung, man sieht erstmal nichts, man hört nur ein tierisches Knurren und kurzerhand tauchen Handabdrücke auf dem Boden auf, die sich fortbewegen, als würde dort ein Mensch im Handstand seine Runden ziehen. Zudem füllen sich die tiefen Abdrücke mit einem schwarzen Zeug, das wie Öl ausschaut und - zumindest später ingame - bei jedem Schritt nach oben schießt.

    Habe jetzt seit einigen Stunden schon mein Leben in dieses Spiel investiert und kann nun sagen: Es ist kein Horrorspiel. Es ist aber wie oben schon erwähnt zu einem gewissen Teil komplex und die Story möchte schon, dass man ein bisschen Hirnmasse freigibt. Spielerisch ist es an sich wahrscheinlich eher auf das gemeinsame Interagieren mit Online-Spielern gedacht, ich selbst muss aber darauf verzichten und zocke nur offline. Das macht es etwas schwieriger, aber nicht unbedingt so, dass man ohne Hilfe nicht gut voran kommt. Ich kann auf diesem Wege dann halt nicht so viele Materialien zusammentragen, als wenn andere mir damit aushelfen. Ist halt so, dann werden eben keine Straßen gebaut. Stört mich nicht, ich laufe sowieso lieber.

    Im Grunde macht man in diesem Spiel vorrangig nichts anderes, als mit Sam Lieferungen verschiedenster Fracht von A nach B zu bringen. Man ist ein Bote, zuerst freiberuflich, später indirekt zwanghaft verpflichtet. Unterwegs ist man zuerst auch nur auf Schusters Rappen, später hat man auch die Möglichkeit auf fahrbares Vehikel zurückzugreifen, dies ist aber nur eingeschränkt möglich. Und während man auch zu Beginn nur wenig Last mit sich rumschleppen kann, wird das Sortiment an helfenden Möglichkeiten nach und nach erweitert. Wie vorhin erwähnt sind die fahrbaren Vehikels nur bis zu einem gewissen Grad nutzbar. In einem GD-Bereich sind sie unbrauchbar (zumindest nach meinem aktuellen Stand) und ein Umfahren ist aufgrund der Bandbreite nicht möglich. Da läuft und schleicht man eher durch, als sich zum Beispiel mit dem Threewheeler durchzuquälen. Denn das Teil ist weder schnell, noch leise. Die GDs reagieren sofort darauf und stürzen sich dann auch mit Vorfreude auf Sam und versuchen ihn in den Tod zu ziehen. Auf solche Eskapaden verzichte ich und laufe dann eben.

    Auch die MULEs, menschliche "Gegner", die früher auch Boten waren, jetzt aber darauf aus sind mir die Fracht zu klauen, wenn ich in deren Gebiet lande, werden von mir großflächig umlaufen, auch wenn mittendurch der kürzere Weg wäre. So habe ich mit Sam schon meine festen Routen eingestampft und laufe diese immer ab. Ich mache so gut wie keine Abzweigungen und ein Abkommen vom Weg ist bei mir auch sehr unbeliebt. Das mache ich nur, wenn ich irgendwo ein verlorenes Paket sehe, dass ich unbedingt mitnehmen möchte, um es abzuliefern.

    Inzwischen sind mir schon so einige interessante Details am Spiel aufgefallen, bei denen sich Kojima aus seinen anderen Spielen bedient hat. So bindet sich Sam immer die Haare zu einem kurzen Zopf zusammen, wenn er sich auf den Weg mit neuen Lieferungen macht. Dies ist für mich ganz klar ein kleiner Wink in Richtung "Metal Gear Solid V", denn auch dort hat "Venom" Snake alias Big Boss auch immer einen kurzen Zopf getragen. Und da Norman Reedus für beide Protagonisten (Sam und "Venom" Snake) Pate stand, ist dies halt ein ganz netter Querverweis.

    Ein weiteres Detail sind die Kraftskelette, die man im Laufe der Zeit erhält. Diese fungieren als Exoskelette, welche man sich um die Beine schnallt, um die Last, die man tragen kann, deutlich zu reduzieren. Nun haben diese Kraftskelette eine extrem hohe Ähnlichkeit zu den Beinen der Gekkos aus "Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots", zweibeinigen Kampfrobotern, die in kriegsversehrten Ländern und Schlachtfeldern eingesetzt werden.... Ja ja, Kojima ^^

    Ansonsten habe ich, als ich das Spiel begonnen hatte, die deutsche Synchro angelassen, weil wann bekommt man ein Spiel mit deutscher Sprachausgabe... aber, um ehrlich zu sein, konnte ich mir diese nicht wirklich lange geben. Es lag so ein bisschen an allem, vielleicht auch nur Kleinigkeiten, aber diese haben mit ziemlich gestört. Kurzerhand das Spiel abgespeichert, zum Start-Bildschirm zurückgegkehrt, in den Options die Sprachausgabe auf Englisch umgestellt und ab dann war es erträglich. Ich hätte mir das nicht geben können. Jetzt aber genieße ich das.

    Und ja, und auch wenn ich eigentlich nur einen animierten Norman Reedus durch die Gegend hetze oder auch mal zum Ausruhen in seine privaten Räume schicke, betrachte ich Sam als eigenständigen Charakter und nicht als Spiegelbild des oben erwähnten Schauspielers. Dennoch glaube ich, dass ein bisschen Fanservice mit eingeflossen ist, denn wer hat schon das Glück Reedus beim Duschen zuzuschauen? Manch einer würde für so etwas freiwillig sein Haus verkaufen. Im Spiel ist das zwar nett anzusehen, aber eher Mittel zum Zweck. Denn während des Duschvorgangs wird das Wasser im Abfluss aufgefangen, gefiltert und als kleinste Menge in eines oder mehrere Reagenzglas-ähnliche Behälter umgefüllt, die dann tatsächlich als kleine Granaten gegen GDs wirksam sind. Diese Granaten werden auch dann produziert, wenn Sam mal das stille Örtchen aufsucht, abhängig davon, ob er halt sein Geschäft im Stehen oder im Sitzen verrichtet. Klingt jetzt echt seltsam, ist es im Endeffekt auch, auch so funktioniert nunmal das Spiel.

    Wenn es euch aber an Seltsamkeit noch nicht reicht, kann ich euch zumindest noch sagen, dass Sam nicht alleine unterwegs ist. Er hat tatsächlich immer einen Behälter vor der Brust hängen. Dieser Behälter ist dank eines separat anzuschließenden Schlauchs mit Sam verbunden, denn er hat im Gegenzug eine Kanüle in der Haut stecken. Innerhalb dieses Behälters befindet sich ein Fötus. Ein kleines, schon fast entwickeltes Baby, mit Nabelschnur und Fruchtwasser-ähnlichem Zeug um es herum. Dank diesem kleinen Kerl, BB genannt, ist Sam in der Lage die GDs zu sehen, ansonsten spürt er ihre Anwesenheit nur. GDs sind Wesen, die aus Antimaterie bestehen. Sie schweben in der Luft, wirken schemenhaft fast wie Menschen und sind mit einer Art Schnur, vergleichbar mit einer Nabelschnur, mit der Erde verbunden. Wenn sie Sam entdecken, wechseln sie ihre Form und man erkennt diese Handabdrücke, die sich langsam über den Boden bewegen. Sofern diese Hände Sam zu Packen bekommen, entsteht um Sam herum eine schwarzer See aus dem mehrere menschenähnliche Gestalten auftauchen und versuchen, Sam in die Masse zu ziehen. Passiert das, ist Sam tot.

    Und ja, den ersten Bosskampf habe ich auch schon hinter mir. Er traf mich so unvorbereitet, dass ich nach kurzer Zeit, weil die Bedingungen sind ja mehr als ekelhaft gewesen, einfach meinen letzten Spielstand geladen habe. Hab mich vorbereitet und den Boss so richtig Saures gegeben. Habe mich mit fünf Blutgranaten eingedeckt und dem Boss innerhalb von einer Minute niedergestreckt. Okay, es waren eine Minute und sieben Sekunden, aber hey, ich habe dafür eine S-Wertung erhalten. ^^

    So, ich denke, das reicht für den ersten Report. Ich bin auf jeden Fall schon richtig gespannt auf den weiteren Werdegang der Story.



    So, es gibt wieder Input meinerseits.


    Das fünfte Element

    Ein Film meiner Kindheit schlechthin. Neben "Waterworld", "Demolition Men" und den "Teenage Mutant Ninja Turtles" wurde dieser Film rauf und runter geschaut und es wurde niemals langweilig. Jetzt nach einigen Jahren an Abstinenz habe ich ihn mir mal wieder gegönnt, und was soll ich sagen? Der Film sieht nach fast einem Viertel Jahrhundert immer noch verdammt gut aus, weiß sich zu präsentieren und hat eine recht angenehme Erzählstruktur, bei der man nicht viel verpasst, selbst wenn man mal kurz nicht hinschaut.

    Interessanterweise war ich als Kind von den Mangaloren im Film ziemlich fasziniert gewesen, auch wenn man denen wohl vorhält einen extrem strengen Körpergeruch aufzuweisen. Rein optisch aber fand ich die echt super, vor allem deren Augen, die schwarzen Brillengläsern ähneln.

    Ach ja, es war wieder schön diesen Sci-Fi-Film zu schauen. Wer ihn nicht kennt, darf sich den ruhig mal anschauen.


    Don't Breath

    War schon immer mal ein bisschen neugierig auf den Film und muss sagen, man kann ihn sich durchaus geben. Was den Film wohl in diesem Sinne auszeichnet ist die Erzählstruktur. Es gibt kein klares Gut und Böse, jeder hat seine eigene Motivation, und ob man dies nun entsprechend befürwortet oder nicht, liegt hierbei natürlich im eigenen Ermessen, aber die einzelnen Strukturen tragen halt den Film und ergeben ein gutes Ganzes. Auch der Farbwechsel im Keller bzw. das Ausschalten des Lichts dort ergibt eine ganz andere Form des Grauens. Als sehender Mensch eine furchtbare Erfahrung, wenn man nicht weiß, wo man hinläuft, während man sich einem blinden Gegner gegenüber gestellt "sieht", der in dieser Dunkelheit König ist.

    Eine interessante Filmerfahrung, die ich mir zumindest schon zweimal in den letzten Tagen gegönnt habe. Kommt bei Gelegenheit mal wieder in den Blu-Ray-Slot.


    Shutter Island

    Hab mir mal so einige Rezensionen zu diesem Film angeschaut und einige beschwerten sich über die etwas zu extremen... ich sag mal jetzt "Traumsequenzen", die alle so ihre eigene Physik aufwiesen und die einige Zuschauer wohl zu sehr verwirrt haben. Habe mir den Film nun angeschaut, und ja, die entsprechenden Szenen sind anfangs verwirrend, ergeben aber später immer mehr Sinn. Sie tragen auch die Struktur vom Film, nicht komplett, denn auch alles andere, was in der Irrenanstalt passiert, trägt seinen Teil dazu bei. Im Laufe der zwei Stunden dauernden Filmlänge fragt man sich als Zuschauer automatisch, ob das, was man da gerade sieht, echt ist oder nur der Fantasie entspringt.


    Train to Busan

    Vorher noch nie was vom Film gehört und ganz ehrlich weiß ich nicht mal warum. Mit "The Host" hatte ich schon einmal einen koreanischen Fiilm gesehen, dieser hier ist mein zweiter, wenn auch mit einer völlig anderen Thematik. Dennoch kann ich sagen, dass ich schon länger nicht mehr einen so gut gemachten Zombie-Film gesehen habe. Das Make-Up von denen sah teils zum Fürchten aus und auch appeliere ich an die Darsteller, weil die das echt gut geschauspielert haben.

    Storytechnisch kann ich nicht viel sagen, außer, dass es mich sehr angesprochen hat. Hab mir den sogar ein zweites Mal mit meiner Mom gegeben und selbst die, die mit solchen Filmen überhaupt nichts anfangen kann, weil das für sie "Quatsch" ist, war von dem Film angetan.


    47 Ronin

    Schwierig... sehr schwierig. Im Grunde ist der Film nicht grottenschlecht, aber auch nicht wirklich gut. Animationstechnisch sauber und auch auf hohem Niveau, aber so das Ganze drum herum ist nicht so meins gewesen. Der Oberbösewicht ist ein Witz und nicht mal ansatzweise wenigstens ein bisschen ertragbar. Keanu Reeves wirkte etwas deplaziert zwischen all den Asiaten und irgendwie fühlte sich das während des gesamten Films etwas komisch an. Von der Story okay, aber eben nichts Herausragendes. War zudem auch etwas enttäuscht, dass der Typ mit den ganzen Tättowierungen (weiß nicht, wie der heißt) keine größere Aufmerksamkeit bekommen hat, weil... weil halt ^^


    Prometheus - Dunkle Zeichen

    Der fünfte Alien-Film, der eigentlich keiner ist, weil keine Aliens und keine Facehuggers... ähm... nee, warte, da war doch was. Aber im Ernst, es kommen halt keine Aliens vor, weil das hier alles vor dem ersten Alien-Film spielt und damit eine ganz andere Erzählstruktur besitzt. Aber abgesehen davon hat mir der Film gefallen. Es ist halt irgendwo immer das Gleiche, aber wenn man weiß, wie man das verpackt, kann man es sich trotzdem anschauen. War gut, Punkt.


    I Want To Eat Your Pancreas

    Ja, der Titel ist seltsam, ergibt aber im Laufe des Films einen Sinn. Von den Animationen her sehr schön anzusehen, die Kirschblütenallee ist ein Traum, aber auch sonst ist der Film etwas fürs Auge. Subjektiv betrachtet hat mir die Story gefallen, den Ausgang als solchen so aber nicht. Hat mich doch etwas erwischt. Ich wusste ja was kommt, aber wie es dann gekommen ist, hat mich doch überrascht.


    König der Löwen 2: Simbas Königreich

    Jup, habe mir den zweiten Teil nach Jahren auch mal wieder anschauen wollen und schwupp, lag die CD schon im Blu-Ray-Slot. Generell mag ich den Film, die Songs sind auch okay und kann man sich gut anhören (alles rein subjektiv, ihr versteht mich schon). Mir ist aber aufgefallen, dass man die Schnitte des Films ein bisschen verändert hat. Hatte den Film damals auf VHS gesehen und kenne den faktisch noch auswendig, von daher sind mir kleinste Veränderungen direkt aufgefallen. Hat mich jetzt nicht gestört, hab es halt nur bemerkt ^^


    So weit die Füße tragen (2001)

    Ich denke, über den gleichnamigen Roman von Josef Martin Bauer muss ich nun nichts erzählen. Habe das Buch zweimal gelesen und kenne damit den Inhalt komplett. Das ein Film diese Menge an Roman nicht in knapp über zwei Stunden reinquetschen kann, sollte an dieser Stelle klar sein. Ich hatte dennoch das Problem, dass ich ständig das Buch vor Augen hatte und damit den Film nicht ansatzweise genießen konnte. Wenn ich mir den irgendwann nochmals anschauen sollte, muss ich versuchen meinen Kopf dahingehend abzuschalten.


    Sweeney Todd - Der teuflischen Babier aus der Fleet Street

    Ich mag die Filme von Tim Burton sehr. Liegt wohl an der Kombination mit Jonny Depp, düsterem Flair und erdbeerrotem Kunstblut. Zuerst einmal war ich ziemlich überrascht, dass in dem Film gesungen wird. Wenig wird gesprochen, die Handlung wird im Gesang getragen. Akustisch waren diese auch gut zu hören. Die Charaktere kann man mögen, man kann es aber auch lassen. Den Richter und seinen Büttel habe ich direkt von Beginn an nicht leiden können, alleine schon wegen ihrer schmierigen Art. Ansonsten aber ist der Film von der Story her sehr düster, hier existieren keine guten Seiten, kein happy End an sich. Die Tragik ist greifbar und das bisschen Fünkchen Hoffnung geht regelrecht darin unter. Das ist gewiss so gewollt. Das Sterben geht in dem Film Hand in Hand, ist eher Mittel zum Zweck als wirklich von Bedeutung. Nur zum Ende des Films hin hat es ein bisschen an Zweckmäßigkeit zurückbekommen und einen Sinn erhalten.

    Ich empfehle ihn nur bedingt. Wer zum Beispiel "Sleepy Hollow" nicht mag, sollte hier von vielleicht lieber die Finger lassen.


    Herby Fully Loaded

    Der süße Käfer mit der Nummer 53 :heart::heart::blush::blush:

    Ach ja, ich liebe die alten Klassiker rund um Herby. Diesen Film hatte ich mir damals im Kino angeschaut und nun noch einmal nach den ganzen Jahren auf DVD. An sich ist der Film typisch Disney eben familientauglich, storytechnisch kein Wunderwerk, abber solid, wenn auch ausbaufähig und... argh mit einem "Bösewicht", den ich nicht mal geschenkt haben möchte, so billig und naiv und von sich selbst überzeugt und klischeehaft und.... okay, ich belasse das mal so, ich könnte die Liste aber durchaus noch weiter führen.

    Die Effekte sind nach aktuellen Maßstäben ziemlich veraltet, das haben die deutlich älteren Filme merklich besser hinbekommen, aber das Budget war wohl knapp.... :pflaster:

    Nun... ich habe meine Zeit schon mit anderen Dingen im Leben verschwendet, die kurzen anderthalb Stunden mit diesem Film haben mir nicht mehr geschadet wie sonst.

    Sowohl Filme, als auch Bücher kaufe ich mir im Laden oder online, je nachdem, was wo verfügbar ist. Bücher sind oft kostenstabil, Filme nicht, dennoch schaue ich immer, wo es sich lohnt zuzuschlagen.

    Filme schaue ich öfters, sie werden nie langweilig, selbst wenn ich die Textpassagen mitsprechen kann. Bücher, wenn die mich einmal richtig gepackt haben, werden ebenfalls mehrmals gelesen. Nicht hintereinander, sondern immer wahlweise gestaffelt, damit diese ihren Reiz nicht verlieren.

    Mir diese Sachen zu leihen, darauf käme ich gar nicht. Zwar habe ich mir auch schon gebrauchte Bücher gekauft, aber so ganz wohl habe ich mich dabei nie gefühlt, da ich nie weiß, wer die schon in Händen hatte. Das gleiche Gefühl beschleicht mich auch bei Ausleihware, weshalb ich da eher Abstand nehme.

    Videospiele, wenn ich mir diese gebraucht kaufen muss, weil neu übertrieben teuer oder nicht mehr anders verfügbar, werden von mir ihres Covers entledigt und gereinigt und desinfiziert. Anschließend kommen Cover und Spiel wieder rein.


    "Ghost of Tsushima" (PS4) -abgeschlossen-


    Seit dem Release bei mir rumliegen gehabt, seit dem Release zweimal begonnen und direkt nach wenigen Augenblicken abgebrochen. Und nun, mit dem dritten Zug, endlich bis zum Ende gespielt und sogar alle Trophäen des Hauptspiels eingesammelt. Ich muss sagen, dass das Spiel ziemlich lange, sogar sehr, sehr lange gebraucht hat, um bei mir in Fahrt zu kommen und mich zu begeistern. Doch je mehr ich in diesem Spiel unterwegs war, je mehr Orte ich besuchen und befreien konnte, je mehr Charaktere ich kennenlernen durfte und je mehr mir auch die Geschichte von Protagonist Jin Sakai weitere Möglichkeiten eröffnete mich einzufinden, umso mehr hat mir das Spiel gefallen.

    Ganz zu Beginn habe ich mich für das grau gescheckte Pferd entschieden und ihm den Namen Nobu (Vertrauen) gegeben. Man hat zwar nur die Wahl zwischen drei Namen und kann nicht selbst irgendetwas wählen, aber das hat mich nicht gestört. Ich wollte nur kein rein weißes oder schwarzes Pferd, also blieb mir das hübsche graue. Zu Anfang fiel mir das Spiel noch ein wenig schwer, vor allem in der Steuerung und den Hauptstory-Strängen, wobei man immer wieder fremde Menschen begegnet, die einem auch Sidequest anbieten, wodurch der Umfang erweitert wurde.

    Sobald man anfängt alles abzuarbeiten, lernt man auch ein bisschen was über die Sitten und Gebräuche dieser japanischen Welt. Mit ihren Samurais, Ronin, den Tempeln und anderen Dingen. Dies herauszufinden macht Spaß und man möchte mehr daraus lernen. Die Sammelobjekte tun ihr übriges und zeigen dabei auch die Dinge auf, die bei den Mongolen üblich waren und die auch von kulturellen Erbe anderer Nationen und Religionen bestimmt und geprägt wurden.

    Der größte Feind in diesem Spiel waren aber weder der Kahn und seine Mongolenarmee, sondern die Steuerung und die technische Herausforderung, weil irgendwie broken. Permanent wurden mir die Symbole des Touchpads des Controllers auf dem Bildschrim angezeigt, hin und wieder haben sich diese Funktionen selbst ausgelöst. Und dies im gesamten Spiel. Nach einer Zwischensequenz hielt sich das in Grenzen, nach kurzer Zeit spielte dies wieder verrückt. Ein Reset des Controllers hat nichts geholfen und auch mit einem neuen hat das keine Linderung gebracht. Sei es drum, ich habe es ja irgendwie bis zum Ende geschafft, auch wenn meine Geduld hin und wieder auf eine harte Probe gestellt wurde.

    Geschichtsträchtig und von der Inzsenierung her top, ich mochte die Charaktere allesamt, wobei ich mit Jins Onkel nicht ganz warm wurde und ansonsten habe ich mein Pferdchen Nobu geliebt. Es ruhe in Frieden.


    "This War of Mine: The Little Ones" (PS4) -angeschlossen-


    This War of Mine ist lange an mir vorbeigegangen. Einerseits wohl daran, das ich Spiele mit Kriegsthematik nicht so gerne mag, einerseits auch daran, dass ich mich darin nicht einfinden konnte. damals kurz als Let's Play gesehen, aber nicht groß verfolgt und nun doch selbst gespielt. Und ich bin von der simplen, aber gut durchdachten Aufmachung sehr angetan gewesen. Der Sepia-Stil mit Bleistift und die Side-Scrolling-Elemente machen dieses Spiel zu einem kleinen Fest.

    Ingesamt habe ich das Spiel dreimal gespielt. Zu Beginn den festgelegten Pfad, später zwei von mir angepasste Szenerien. Unabhängig aber davon beginnt man das Spiel in einem Haus, das man im Querschnitt vor sich sieht wie ein Puppenhaus. Die Räume sind mit Treppen und Leitern miteinander verbunden, Trümmer liegen herum und verschlossene Türen versperren den Weg. Ich durfte mit drei Charakteren anfangen: Bruno, Marko und Pavle (<= Ja, so wird der wirklich geschrieben, bevor es hier zur Verwirrung kommt).
    Jeden dieser Charaktere kann man durch Switchen steuern und nun dazu ermuntern die Trümmer zu beseitigen, Schränke nach Verwertbaren zu plündern und die Türen mit Hilfe einer Querstange, die man in der Werkbank herstellen muss, aufzubrechen, um an die dahinter liegenden Räume und Fundsachen zu gelangen. Mit Ende des Tages geht einer von ihnen auf Plündertour zu einem von mehreren Orten, die alle zu unterschiedlicher Zeit freigeschaltet werden und auch spezielle Anforderungen anbieten. So kann man im Supermarkt entweder auf andere Plünderer treffen, die einem wohlgesinnt sind und den Charakter in Ruhe lassen, sofern dieser keine Waffe zückt und versucht einen von ihnen zu töten, oder man trifft dort einen betrunkenen Soldaten, der versucht eine Frau zu vergewaltigen. Man kann der Frau helfen, in dem man den Soldaten ablenkt, sodass sie fliehen kann, man kann es aber auch lassen. Letzteres wirkt sich allerdings negativ auf die Stimmung der Gruppe aus. Und ehrlich, ich habe den Soldaten abgelenkt und später mit einem Messer niedergestochen. Hätte ich nicht machen müssen, aber das fühlte sich besser an.

    Im Grunde ist das Spiel eine Mischung aus Überleben und dem Fällen diverser Entscheidungen. man geht Plündern, sucht nach Material und Nahrung und versucht nebenher entweder heimlich an ein paar Dinge zu kommen die man braucht, oder man wendet Gewalt an. Hierbei muss man aber bedenken, dass jeder Mord auch seine Konsequenzen für die Gruppe hat.

    Im trauten Heim lassen sich mit den gefundenen Dingen und Materialien verschiedenste Items bauen, die das Wohlbefinden steigern und adfür sorgen, dass man auch ein Bett hat und nicht gezwungen ist auf dem Fußboden zu schlafen.

    Ich habe mit dem Spiel auf jeden Fall meine Freude gehabt und auch gleich alle Trophäen geholt. War recht angenehm und nicht zu schwer, von daher ^^


    "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" (PS4)


    Zum dritten Mal bin ich mit Venom Snake unterwegs und habe inzwischen achtzehn Missionen hinter mir inklusive diverser Nebenmissionen und dem vollen Beziehungsstatus bei meinen Buddies. D-Horse und D-Dog wurden rein optisch wieder angepasst, das sie mir eher zusagen und auch bei Quiet läuft es derzeit gut. Eine ihrer Waffen muss ich allerdings noch aufrüsten und auch die Ausrüstung meiner tierischen Gefährten sind noch nicht komplett, dafür fehlen noch einige Anforderungen, die aber erst im späteren Verlauf freigeschaltet werden.

    Aktuell vertreibe ich mir die Zeit mit dem Finden von passenden Soldaten für meine Mother Base und dem Finden diverser Tiere in Afghanistan und Afrika. Das ist leichter gesagt als getan, denn einige der Tierchen sind ziemlich selten und das Fangen per Kleintierkäfigen nicht immer vom Erfolg gekrönt. Dennoch lasse ich mich immer wieder gerne überrschanen und hoffe einfach, das ich mit dem nächsten Abflug ein neues Tier mit dabei ist.

    Ansonsten aber bin ich einfach nur gerne unterwegs und wiederhole einige der alten Hauptmissionen, um diese auf eine bessere Abschlussklasse zu bekommen. Klappt nicht immer, aber sie machen Spaß, also warum nicht einfach nochmals machen und einen passenden Begleiter mitnehmen, der mich tatkräftig unterstützt. Von meinen ganzen Gefährten ist mir wohl D-Dog der liebste, wenn auch Quiet sehr gut aufräumen kann und in manchen Situationen besser agieren mag als der Hund Fuchs. Zumindest weiß ich deren Stärken gerne zu nutzen, wenn es auch nicht immer von der Szenerie her passt. Doch wenn ich einen Fehler mache, kann Quiet mich zumindest aus Eigeninitiative heraus aus der Situation befreien, sodass der Feind sich nicht mehr mit mir, sondern mit einem Scharfschützen herumärgert, den sie nicht direkt sehen können.

    Nun, mal sehen, wie lange ich das Spiel genießen werde. Werde noch die wichtigsten Waffen nach und nach upgraden (ist halt alles recht teuer) und dann immer weiter die Missionen abarbeiten.