Beiträge von Foxhound

    Eigentlich hatte ich in jeder Edition mein erstes Partner-Pokémon im Team und dort stets seinen festen Platz. Irgendwann hat sich diese Priorität aber verschoben und das erste Pokémon hatte keinen allzu hohen Stellenwert mehr.

    So tauschte ich in meinem ersten "X"-Run Fynx' Weiterentwicklung gegen Hunduster aus. Und auch in anderen Editionen werden die Starter kurz nach Erhalt inzwischen ausgewechselt. Ich möchte einfach immer wieder etwas anderes ausprobieren, und da stört der Starter einfach zu sehr.

    Außer Bisasam :blush:   :heart:

    Das darf immer im Team sein. :blush: :heart:


    "Immortals Fenyx Rising" (PlayStation 4) -abgeschlossen-


    Mein Abenteuer im Land der Götter ist nun leider vorbei, ich muss aber sagen, dass ich wirklich meinen Spaß an der Welt und ihrer Mechanik gefunden hatte. Generell macht "Fenyx Rising" vieles richtig und bietet abseits der natürlichen Wege viel zum entdecken. Die Rätsel sind immer fair, ganz gut durchdacht und in ihrer Gänze schön kurz gehalten. Zumindest die meisten außerhalb der kleinen Dungeons. Innerhalb der Tartaros-Gewölbe muss man ein bisschen mehr Hirnschmalz nutzen, allen voran ja wegen der normalen Truhen, die dort zu holen sind.

    Kann mich derweil an ein Gewölbe erinnern, in welchem man mehrere Abschnitte bewältgen musste, die wahlweise mit ausfahrenden Stachelböden bedeckt waren, die zum Ende hin immer mehr wurden und am Ende kein normal begehbares Fleckchen Boden mehr aufwiesen. Um zum Ende des Dungeons zu gelangen, musste man mit Holz- und Stahlkisten seinen Weg bauen. Der Clou dabei: Die Holzkisten wurden von den Stacheln direkt zerstört, nur die Stahlkisten blieben heile. So musste man also am besten alle Kisten aus Stahl nach und nach mitschleppen und ein paar wenige aus Holz draufstapeln, damit diese heil blieben. Wollte man die extra Truhe haben und auch das Ende vom Dungeon erreichen, musste man Türme stapeln. Ein falscher Tastendruck, und man verlor gleich die halbe Kistenladung im Abgrund oder durch Zerstörung.

    Ich fand den Dungeon etwas kompliziert und frustierend. Zum Glück hält sich Fenyx automatisch an den Kisten fest und kann diese erklettern. Alles andere wäre utopisch gewesen und weit ab von gut und böse. Hab es dennoch irgendwie geschafft, mir alles in diesem Gewölbe zu holen, was ich wollte.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich die meisten Gewölbe wirklich gut fand. Sie alle hatten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und wussten durch ihre Beschaffenheitzu begeistern. In einem gab es Rätsel mit Holzkugeln und Wind, in einen anderen musste man Kisten verschieben und auf Plattformen legen, um Türen zu öffnen, in wieder anderen gab es Laser, die man umgehen musste und in nochmals anderen konnte man in Arenen gegen mythologische Monster kämpfen. Hat auf jeden Fall immer Spaß gemacht, auch wenn man manchmal schon da stand und sich fragte, 'wie komme ich da hin?!'

    Wenn man die Götter befreite, kam man irgendwann zu einem Punkt, an welchem man in einen größeren Dungeon kam. Dort konnte man dann meist drei bis vier Abschnitte bewältigen, um zum Ziel zu kommen. Teils waren die zwar nicht ohne, aber immer komplett fair. Das muss man dem Spiel lassen. Es gibt kein Gefühl des Verlorenseins. Man kann alles eigentlich bis zum Ende schaffen. Backtracking kommt nur vor, wenn man zu schnell vorangreift. Ich empfehle daher, die Charonsmünzen zuerst in die Götterfähigkeiten zu investieren, da die primär wichtiger sind, um alles zu schaffen. Der Rest kann dann nach und nach folgen.

    Die Welt von "Fenyx Rising" empfand ich als wunderschön. Klar nerven mit Berge, die ich gefühlt minutenlang erklimmen muss, nach wie vor sehr (BotW lässt grüßen), aber man konnte auch genug oberhalb tiefer Schluchten entspannt auf seinem Reittier umherreiten und etwas entdecken. Die Welt hatte viel zu bieten. Es gab immer wieder zerstörte Tempelanlagen, halb verfallene Dörfer, intakte Pavillons etc. Gerade auch die verschiedenen Biotope brachten dann auch ihren eigenen Chrame mit hinein.

    Hab mir in der gesamten Spielzeit sogar die Mühe gemacht, alle reitbaren Tiere, also Pferde und Hirsche, zu finden und zu zähmen. Meine Lieblinge waren Indika und Prachtstück, wobei ich Ersteres fast zu neunzig Prozent genutzt hatte, während Letzteres tatsächlich erst in den letzten Zügen des Spiels zum Einsatz kam. Aber ich mochte beide sehr gerne.

    Die Story fand ich eigentlich auch sehr gut, selbst wenn diese ein bisschen bei mir gebraucht hat, um anzukommen. Das Problem war einfach, dass ich den Humor zu Beginn als erzwungen empfand, oder als krampfhaft gesetzt. Erst viel später konnte ich mich damit anfreunden, allerdings musste die Story da auch schon etwas weiter sein. So etwa ab dem Zeitpunkt, an welchem ich Aphrodite, die erste Götting befreit hatte.

    Im Großen und Ganzen ein gutes Spiel. Es hat mir mega viel Spaß gemacht. Hab nicht alles gemacht, aber genug, um meine Fähigkeiten auf Maximun zu haben. Den Rest konnte ich da getrost vernachlässigen.


    "Marsupilami: Hoobadventure" (PlayStation 4)


    Hab dieses kleine Jump'n'Run mal wieder rausgekramt und eine neue Runde gestartet. Das Spiel an sich ist ja recht kurz. Es gibt nur drei Welten, in denen in der ersten noch die meisten Level zu absolvieren gibt und in der dritten die wenigsten. Konnte gestern allerdings alle Welten abschließen inklusive dem Finden aller Federn und dem Abschluss der Dojo-Herausforderungen.

    Nun hatte ich mir noch in dem einen oder anderem Level vorgenommen, dort die Zeit-Herausforderung zu absolvieren. In der ersten Welt hab ich bisher alles geschafft, nur in der zweiten stoße ich bereits auf Widerstand, der mich verzweifeln lässt. Direkt das erste Level dort treibt mich zur Weißglut. Ich b in zu langsam, ich falle irgednwo runter oder ich verpasse den perfekten Start. Irgendwie ist da immer irgendetwas, das mich ausbremst. Und wenn ich irgendwo runterfalle, dann kann ich das Level ohnehin von vorne beginnen, weil der zeitliche Intervall schon am Ar&%/ ist. So also dümpel ich hin und her und pack es nicht, um auf eine Goldwertung zu kommen. Silber hab ich schon, ich will aber Gold haben, verdammich!

    Egal, ich musste nach einem kurzen Anfall von zertsreutem Gefühlen erstmal pausieren. Später werde ich das nochmals in Angriff nehmen. Wenn ichs nicht packe, dann hab ich halt Pech gehabt. Aber zumindest will ich es noch soweit wie möglich versuchen. Kostet ja nichts.



    Und auch wenn es böse ist

    Wenn man es genau betrachtet, ist Mewtu nicht böse, sondern eher fehlgeleitet und traumatisiert. Ihm wurde schon zu Beginn seines Lebens Leid zugefügt und suggeriert, dass es ausschließlich als Werkzeug fungieren darf. Dies hat in seiner Gefühlswelt den Abdruck hinterlassen, dass ein Pokémon in "Gefangenschaft" niemals auf einer Stufe mit einem Menschen stehen kann, und nichts anderes als ein willenloser Sklave sei. Und selbst Pokémon in Freiheit wären niemals wirklich frei oder sicher. Für Mewtu war damit entschieden, dass zum Wohl der Pokémon die Menschen aus der Welt verschwinden müssen, damit ein Leben in Harmonie erst möglich sei.

    Wenn jahrelang an dir herumexperimentiert wird, lernst du nur eine Seite der Medaille kennen. Mewtu musste aber auch begreifen, dass es nicht bloß Schmerz und Leid gibt, sondern auch Zuneigung, Respekt und Liebe. Dies zu erfahren, war etwas Unbekanntes. Und die Erkenntnis hat das Pokémon zum Innehalten gebracht. Seine Erfahrungen hatten ihm bis zu diesem Zeitpunkt etwas anderes gelehrt, und plötzlich musste es sich auf die neue, für ihn komplett unerfahrene, Situation einstellen.

    Von da an begriff es, wenn auch nur langsam, dass es einen Fehler begangen hätte, hätte es seinen Plan ausgeführt. Es war keine Bosheit, die es bis dahin zum diesem Schritt trug, sondern eben seine schlechten Erfahrungswerte. Das ist zwar keine Entschuldigung, odhc zumindest lässt sich sein Verhalten so besser nachvollziehen.

    Vielleicht ist das ein ähnliches Problem wie mit Pokémon in Votes: Man kennt nichts anderes und wählt deswegen die bekannten Nominierten. An Luigi hätte ich nun auch nichts auszusetzen gehabt, da ihn diese Ängstlichkeit immerhin etwas definiert.

    Aber wenn ich einen Charakter wähle, nur weil ich ihn mal gesehen habe, aber nicht, weil ich ihn kenne, dann ist ein Vote dahingehend doch schon unsinnig.

    Man sollte die Tiefe hinter dem Charakter schon irgendwie begreifen, ehe man mit dem Finger auf ihn zeigt und schon den Scheiterhaufen schichtet

    Es gibt ja auch recht anspruchslose Spieler und Spielerinnen. Vielleicht fehlt es einigen auch an Erfahrung, weil sonst noch nie ein Videospiel in der Hand gehabt, Pokémon halt omnipräsent ist oder was auch immer.

    Und die, die unzufrieden sind, werden jetzt nicht zu solch einem Vote kommen. Die, die voten, fanden das Spiel entweder gut, oder sie können eben nicht für etwas anderes voten, weil wie gesagt einfach auch ein passender Gegenwert fehlt (Sprich: Erfahrung). Oder im ganz extremen Fall will jemand auch nichts anderes als Pokémon auf Platz Eins haben, egal wie gut andere Spiele sein könnten.

    Es ist eben die gleiche Leier wie immer: das hier ist ein Pokémon-/Nintendo-Forum schlechthin, und daher sind Spiele wie Pokémon und Co. meist ganz vorne, selbst wenn sie teils im Grunde ziemlich schlecht entwickelt sind und so viel Spieltiefe besitzen wie eine Pfütze, die bei der nächsten Sonnenwelle verdampft.

    Zudem ist es meist immer rein subjektiv und was die eine Spielerin als mega geil empfindet, hinterlässt bei einer anderen meist nur ein müdes Lächeln. Von daher ist es egal, welches Spiel oder welcher Charakter auf dem Siegertreppchen landet, es wird immer Unzufriedenheit geben.


    Ich selbst empfinde es als sehr schade, dass Luigi immer noch dabei ist, dabei kommt er prägnant immer nur recht kurz in diversen Mario-Spielen vor. Ist es seine ängstliche Natur, oder warum ist er so schlecht dran?

    Ich persönlich mag ihn nämlich von allen Mario-Charakteren am liebsten leiden. Ist da wohl eher mein Favo.

    Hythlodaeus

    Gibt es bei dir im Betrieb eine Klausel, die sich mit dem Krankengeld und der Differenz zum Lohn befasst? Denn oft ist es so, dass der Arbeitgeber ein halbes Jahr dazu verpflichtet ist, die Differenz, die bei der Krankengeldzahlung entsteht, nämlich die verbliebenen 30 Prozent, auszugleichen, um einen finanziellen Schaden zu vermeiden. Das wird in der Arbeit meist nicht kommuniziert, weil es ja ums Geld geht.

    Wenn du einen Sacharbeiter hast, der sich um deine Lohnabrechnung kümmert, dann informiere dich bei ihm. Oder Ihr.

    Für gewöhnlich zähle ich zu den Morgenmuffeln. Ich war sonst immer mega schlecht drauf, wenn ich zur Arbeit in der Frühe musste, allein den klingelnden Wecker um 04:30 Uhr hätte ich tagtäglich liebend gern an die Wand geworfen. Entsprechend schwer kam ich aus dem Bett raus, schleppte mich irgendwie ins Bad und später zur Arbeit. Meine Laune war dann meist unterirdisch. Meine Kollegen, die mich bis dahin schon kannten, also die, die mich auch gut leiden konnten, konnten meine Stimmungslage dann auch daran ablesen, wie ich mich ausdrückte. Wenn ich viel redete (was selten vorkam), dann war ich gut drauf. Redete ich nur das Nötigste, dann ging es gerade noch, meine Stimmung war trotzdem im Keller. Sagte ich kein Wort, dann war Abstand und Vorsicht geboten, und man musste mich mindestens eine Stunde in Ruhe lassen ehe man mich ansprechen durfte.

    Das war vor etwa drei Jahren so, als ich meinen Job wechselte. Inzwischen hat sich das etwas gewandelt. Ich liebe es immer noch auszuschlafen und frühes Aufstehen verabscheue ich immer noch, doch meine Stimmungslage ist deutlich besser geworden. Ich rede mehr, bin wacher und psychisch aktuell stabiler. Es kommt nicht mehr so oft vor, dass ich schlecht gelaunt bin. Wortkarg ja, aber eben nicht mies drauf. Und dadurch geht es mir auch besser


    "The Medium" (PlayStation 5) -abgeschlossen-


    Hab mir mit "The Medium" nach langer Zeit mal wieder ein Horrorspiel gegönnt, wobei ich sagen muss, dass ich mir schon beim Kauf und anschließend zu Beginn des Spiels so meine Gedanken darum gemacht habe, wie gruselig es wird. Bin ja nicht so die versierte Horrorspielerin, von daher war ich doch minimal nervös, ob es mich am Ende nicht doch abschreckt.

    Allerdings wurde ich positiv überrascht und die Atmosphäre ist zwar sehr dicht und beklemmend, aber nicht wirklich umheimlich im eigentlichem Sinne. Es fühlte sich wie ein schön verpacktes Adventure mit Rätseleinlagen an. Nicht zu schwer und gerade richtig für jemanden wie mich, die mit Rätseln nicht immer gut bewandert ist.

    Wie gesagt ist die Atmosphäre in diesem Spiel schön gemacht und die grafische Darstellung und Musik inklusive der Soundkulisse (bei mir leider ein bisschen untergegangen, also am besten mit Kopfhörer zocken) harmonieren wirklich gut miteinander und geben so ein stimmiges Gesamtbild ab. Grafisch hat das Spiel ohnehin auch den Vorteil, dass es an bestimmten Stellen den Bildschirm abteilt und man im oberen Teil die materielle Welt hat und im unteren die "Geisterwelt".

    Das ist auch die Kernfunktion von "The Medium".

    Wie der Titel sagt, spielt man ein Medium, in diesem Falle die junge Protagonistin Marianne, die nach dem Tod ihres Adoptivvaters dessen Beerdigungsinstitut aufsucht, um ihn noch vor der Bestattung ein wenig herzurichten. Als dies geschehen ist, erhält sie in seinem Büro einen Anruf von einem gewissen Thomas. Dieser bittet um ein Treffen beim Niwa-Resort, einem ehemaligen Erholungsort mit Hotel, in welchem einst ein Massaker stattfand, das niemals aufgeklärt werden konnte.

    Man man sich also mit Marianne auf den Weg und es dauert nicht lange, ehe man merkt, dass nicht alles so scheint, wie es ist. Die Locations sind düster, traurig, verlassen und seit Menschengedenken nicht mehr betreten worden. Man hört zwar noch Vögel, aber sonstige Tiere findet man dort eher vergebens, zumindest lebend nicht.

    Man steuert Marianne also langsam von Abschnitt zu Abschnitt und löst kleinere Rätsel, um nach und nach die Geschichte und die Geheimnisse rund um diesen einen mysteriösen Anruf zu lösen. Und während man durch die verlassenen Gänge des Hotels stolpert und die festgesteckte Kamera alte Resi-Vibes ausstößt, wechselt situationsbedingt Mariannes Sicht auf die Dinge um sie herum. So spaltet sich entweder - wie oben erwähnt - der Bildschirm in zwei Hälften (siehe Bild) oder aber man taucht komplett in die Geisterwelt ein. Bei Ersterem steuert man Marianne gleichzeitig auf beiden Screens, wobei es auch in beiden Welten Unterschiede gibt. So kann Marianne, wenn sie in der materiellen Welt vor einer verschlossenen Tür steht, ihr Geister-Ich durch eben jene Barriere schicken, um eine Möglichkeit zu suchen, die Tür in der anderen zu öffnen. Dabei aber sollte man sich sputen, denn das Geister-Ich kann nur begrenzte Zeit von Mariannes Körper "abgetrennt" sein. Denn tatsächlich löst Marianne in diesem Falle ihren Geist vom Körper, um wandern zu können. Sind beide zu lange voneinander getrennt, dann kann ihr Geist nicht mehr zurückfinden, und ohne Geist kann der Körper nicht leben.

    Auch kann ihr Geister-Ich Stromschaltungen wieder funktionstüchtig machen, in dem es Energie von einer bestimmten Quelle aufnimmt und dann an entsprechender Stelle freilässt. Danach kann Mariannes materielles Ich Aufzüge nutzen oder elektrische Türen öffnen.

    Hin und wieder trifft man dann auch auf weniger erfreuliche Gestalten. So darf man sich über eine dämonische Gestalt freuen, die einem permanent folgt und noch anderen Gestalten, die nichts Gutes beabsichtigen. Gerade bei dem Verfolger-Dämon ist manchmal die Steuerung ein zentrales Problem, wenn sich plötzlich die festgesteckte Kameraperspektive ändert und man die Stickposition nicht kurz loslässt, um neu auszujustieren. Dann läuft die junge Dame nämlich etwas versteift weiter und lernt die Wände des Areals besser kennen ehe der Verfolger einem als Opfer auserkort. Abgesehen aber davon läuft es recht rund mit der Steuerung.

    Auch die Rätsel sind recht einfach und erfordern eigentlich nur etwas Konzentration ehe man auf die Lösung kommt. Der Spielablauf ist so gestaltet, dass man nicht wirklich hängen bleiben kann. Es entsteht kein Frust oder das Gefühl überfordert zu sein.

    Grafisch ist das Spiel vom polnischen Entwickler Bloober Team recht nett anzuschauen und muss sich nicht verstecken. Die Gestaltung beider Welten ist gelungen und die Interaktionen und Erkundungen machen Spaß.

    Was ich ein bisschen schade finde ist, dass das Geschehen in Polen spielt, fast alle Schriftzüge aber auf Englisch sind. Authentisch wäre es gewesen, hätte man diese einfach auf Polnisch gesetzt, um da einfach einen größeren Bezug zu finden. Aber gut, das ist halt nur eine Kleinigkeit, die ich anmerken wollte.

    Alles im allem war es ein schönes Fest für die Sinne. Zwar hab ich nicht alle Funktionen ausgenutzt, wie Vibration und Trigger, aber das hätte mich eher gestört als zur Freude am Geschehen beigetragen.


    "Immortals Fenyx Rising" (PlayStation 4)


    In Ermangelung weiterer PlayStation 5-Spiele hat meine geliebte 4 wieder ihren Platz neben dem Fernseher einnehmen dürfen. Und sie freut sich sehr darüber (und ich natürlich auch).

    Bei "Fenyx Rising" habe ich lange mit mir gehadert es zu kaufen. Nicht wegen irgendwelcher Ressonanz, sondern schlichtweg, weil es mir zu teuer war und irgendwie nicht so recht gefallen wollte, obwohl es einen guten Eindruck machte. Es kam immer wieder auf die Kaufliste, nur um später wieder runterzufliegen. So ging es seit dem Release und nachdem ich es dann für 'nen Zwanziger im Saturn herumliegen sah, hab ich dann auch endlich mal zugegriffen.

    Ab in den Slot und hoch damit. Zuerst wird man in den Character Creator geworfen. Man nehme eine weibliche oder männliche Person und statte sie mit allem aus, was dir gefällt inklusive Ruf-Stimme. Für mich hieß das in diesem Falle: Lass das Mädel so wie sie von Beginn an ist. Höchstens noch eine adrette Narbe im Gesicht darf es sein, ansonsten ist sie schon perfekt so. Also Spiel gestartet und los.

    Und ja, was man da so sieht, schaut eigentlich ganz nett aus. So ist der erste Abschnitt unserer Reise recht trist, verkohlt und tot. Verfolgt man erstmal ein bisschen die Story ohne sich allzu sehr von anderen Dingen ablenken zu lassen, kommt man mehr oder weniger recht flott in ein neues, wunderschönes Gebiet mit blühenden Feldern und Bäumen mit klaren Flüssen und Seen. Macht man dann noch ein bisschen weiter, lernt man recht schnell die anderen Gebiete kennen, davon eines mit rotem Sand bedeckt und felsig, das Zweite auch sehr bergig mit vielen toten Maschinen (Horizon lässt grüßen) und ganz oben im Norden hat man sogar starke Schneegefälle. Man merkt also, es werden verschiedene Biotope angeboten, um auch entsprechend ihren innewohnenden Göttern zu huldigen.

    Und von den Göttern gibt es ein paar kennenzulernen und auch ein bisschen Geschichte von allem, was das schöne Land der Götter (mhm... war da nicht irgendwas mit Galliern und Römern?) so zu bieten hat. Die Heldentaten von Adalante, Odysseus und Theseus. Die Legende der Medusa. Und die Höhen und Tiefen von Daedalus und dem Verlust seines Sohne Ikarus. Das sind nur einige Dinge, die angeritzt und bisweilen auch ein wenig mehr erzählt werden.

    Thematisch ist das Spiel eine Mischung aus "Assassin's Creed Odyssey" und "Breath of the Wild", ist aber eigenständig genug, um kein direktes Gefühl von Kopie aufsteigen zu lassen. Die kleinen Anlehnungen fallen gar nicht ins Gewicht, denn mal ehrlich: Wo wird heutzutage nicht kopiert? Solange es gut gemacht ist, ist es mir persönlich wurscht.

    In der stilisierten Open World kann man beim Herumstreuen allerhand kleinerer Herausforderungen und Rätsel entdecken, um Materialien für den Ausbau von Waffen und Rüstung zu verdienen, spezielle Ressourcen um seine Gesundheit, Ausdauer oder Fähigkeiten zu verbessern oder gar neue Rüstungsteile und Waffen. Letztere findet man aber häufig nur in besonderen Mini-Dungeons, die gespickt mit einer Rätselaufgabe auf euch warten. Für manche Truhe, die man erreichen will, benötigt man allerdings spezielle göttliche Kräfte und auch ein wenig Fingerspitzengefühl. Manchmal ist der direkte Weg nicht offensichtlich, sodass man auch mal anders denken muss. Aber machbar ist eigentlich alles.

    Die große offene Welt, die man spätestens ab der "Halle der Götter" in Ruhe erkunden kann, ist schön designt und lädt zum Erkunden ein. Und es gibt viel zu entdecken. Kleine Gewölbe (Mini-Dungeons), zerstörte Tempelanlagen, malerische Strände... und dazwischen jede Menge Monster, die aus der griechischen Mythologie inspieriert wurden: Gorgonen, Harpyen, Greife und Chimäeren, nur um ein paar zu nennen. Um dann auch nicht die ganze Zeit auf Schusters Rappen durch die Gegen zu laufen, kann man ab und an mit ein bisschen Glück ein Reittiert finden, welches sich dann auch zähmen lassen kann. Man kann sich wahlweise eine Art Hirsch oder ein Pferd aussuchen, die Farben und Formen ändern sich immer ein bisschen. Bei den Pferden deutlich mehr. Insgesamt gibt es im regulären Spiel fünfundzwanzig reitbare Tiere, die sich nicht nur rein optisch unterscheiden, sondern auch in ihrer Ausdauer. Mein Favorit ist 'Indika', ein Pferd mit wasserblauer Färbung in Fell, Mähne und Schweif. Beim Fell wird es zu den Beinen hin dunkler, was eine Anlehnung an das Meer ist.

    Von der Story her ist das Spiel recht einfach erklärt, macht aber Laune. Zu Beginn hat es etwas gebraucht, um bei mir in Fahrt zu kommen, aber ich bin inzwischen bei mehr als dreißig Stunden angekommen. Und jetzt hab ich doch Freude dran mich umzuschauen und ab und an eine Quest zu machen, um in der Geschichte vorwärts zu kommen. Mal sehen, wie lange ich noch brauchen werde, um es zu beenden. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.



    Gruppe A

    Luigi / Mario Bros.

    Professor Layton / Professor Layton-Reihe

    Ellie / The Last of Us

    Navi / The Legend of Zelda: Ocarina of Time

    Pikachu / Pokémon Dash

    Mario / Super Mario Odyssey


    Gruppe B

    Evan / Nino Kuni 2

    Rattfratz / Pokémon Rumble

    Baby Mario / Super Mario World 2: Yoshi's Island

    Naruto / Naruto Gaiden Series

    Protagonist / Pokémon-Reihe

    Arthas / Warcraft III: Reign of Chaos


    Gruppe C

    Link / The Legend of Zelda-Reihe

    Ashley / Resident Evil 4

    Sean Diaz / Life is Strange 2

    Reboot Dante / DmC: Devil May Cry

    Kiddy Kong / Donkey Kong Country 3: Dixie Kongs Double Trouble

    Gruppe A

    Professor Layton / Professor Layton-Reihe

    Kiddy Kong / Donkey Kong Country 3: Dixie Kongs Double Trouble

    Luigi / Mario Bros.

    Sorey / Tales of Zestiria

    Serah Farron / Final Fantasy XIII-2

    Frisk / Undertale

    Mario / Super Mario 3D World

    Byleth / Fire Emblem: Three Houses

    Link / The Legend of Zelda-Reihe



    Gruppe B

    Ashley / Resident Evil 4

    Raiden / Metal Gear Solid 2

    Sean Diaz / Life is Strange 2

    Arthas / Warcraft III: Reign of Chaos

    Teemo / League of Legends

    Protagonist / Rune Factory 4

    Protagonist / Pokémon-Reihe

    Kassandra / Assassin's Creed Odyssey

    Hero / Deagon Quest XI



    Gruppe C

    Navi / The Legend of Zelda: Ocarina of Time

    Reboot Dante / DmC: Devil May Cry

    Pikachu / Pokémon Dash

    Yoshi / Super Mario World 2: Yoshi's Island

    Squall Leonhart / Final Fantasy VIII

    Nora/Nate / Fallout 4

    Evan / Nino Kuni 2

    Max Caulfield / Life Is Strange


    Gruppe D

    Naruto / Naruto Gaiden Series

    Ellie / The Last of Us

    Connor / Assassin's Creed 3

    Mario / Super Mario Odyssey

    Melinda / Animal Crossing New Horizons

    Protagonist / Pokémon Mystery Dungeon Team Zeit/Dunkelheit/Himmel

    Baby Mario / Super Mario World 2: Yoshi's Island

    Rattfratz / Pokémon Rumble