Beiträge von Foxhound

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Um ehrlich zu sein nein, wobei ich zugeben muss, dass sich mein Konsumverhalten schon rapide geändert hat. Ich schaue keine Serien mit Pokémonbezug mehr, schaue mir hin und wieder aber meine Lieblingsfilme davon an, weil Nostalgie und so.

    Des Weiteren zocke ich nur noch die älteren Generationen, wenn es um die Spiele geht. "Mond" besitze ich schon lange nicht mehr, denn diese Gen. hat mir überhaupt nicht zugesagt, und da ich keine Switch habe wird auch niemals Schwert/Schild zu mir finden.

    Hin und wieder findet noch eine alte Pokémonkarte in meine Sammlung, und dann hüpft mein Herz vor Freude Saltos.

    Hier im Forum werde ich wohl noch lange aktiv bleiben, zwar nur noch sporadisch, aber es ist und bleibt einfach ein Teil von Pokémon... und davon kommt man nie ganz weg.

    Kennt ihr dass, wenn ihr was verleiht, und es am Ende beschädigt zurückerhaltet?

    Meinem Bruder leihe ich nie wieder was...


    Kennt ihr dass, wenn ihr von einer inneren Unruhe gepackt werdet und ihr faktisch gezwungen seid, euch zu bewegen, damit dieses Gefühl nachlässt?

    Ich sag mal so, ich habe an sich nichts gegen Portierungen und/oder Remakes, stören tut es mich nur, wenn ich merke, dass man ein Spiel nur deswegen auf jede neue Konsolengeneration überträgt, um es bis zum letzten Tropfen auszuschlachten. Irgendwo sollte auch eine Grenze sein, und ganz ehrlich, irgendwann ist der Drops gelutscht und die Kuh leergepumpt.

    Spiele, die in ein neues Gewand geworfen werden, wie zum Beispiel "Crash Bandicoot", sind dagegen völlig in Ordnung, denn die Ursprungsversionen sind mit der ersten PlayStation halt schon gefühlt asbach uralt, aber immer noch spieletauglich. Solch alten Charakteren wieder Leben einzuhauchen ist wundervoll, vor allem dann, wenn man mit ihnen aufgewachsen ist. Solange man es auch hier nicht übertreibt und sie tausendfach vervielfacht, um noch möglichst viel rauszuholen, habe ich nichts dagegen.

    Um aber mal kurz abzuschweifen: ich besitze einen netten Vorteil, den ich immer wieder nutzen kann, denn als Sammlerin stehen mir einige Konsolen und damit auch ein paar Titel zur Verfügung, die es auch auf neueren Konsolen gibt. Ich kaufe mir meist keine Portierungen, wenn ich die Originale habe. Es gibt nur wenige Ausnahmen. Selbst Remakes/Remaster finden sich kaum in meiner Sammlung. Der Grund ist einfach: oftmals sind mir die Originale lieber, selbst wenn die anderen Versionen "hübscher" ausschauen. Um es mal kurz noch auszuweiten: ich besitze sowohl die alten PS-Titel von "Crash Bandicoot " als auch das Remaster, bei "Spyro" nur die Ursprungsversionen. Kommt immer drauf an, wie es auch vermarktet wird, und bei "Spyro" wurde Mist gebaut. Egal, die alten Titel sind immer noch Weltklasse.

    Schwierig, als was ich mich betiteln könnte. Ich glaube aber, dass ich mich eher zum Runner entwickelt habe, da ich oftmals ungeduldig werde und eigentlich nur weiter möchte. Ich erkunde nicht mehr jede Ecke in der Videospielwelt, wenn ich weiß, dass es dort an sich nichts zu holen gibt (bei bereits gespielten Titeln) oder lasse absichtlich Orte aus, weil ich keine Lust habe dorthin zu laufen (dies bezieht aich auch auf Titel, die ich noch nicht gespielt habe).

    Oftmals liegt es aber am Spiel selbst, was ich mir gerade zu Gemüte führe. Nicht jedes Spiel regt mich an es komplett zu erkunden, weil der Fokus nicht so sehr darauf ausgelegt ist. Woran ich es letztlich ermesse, weiß ich nicht so genau, es kommt halt einfach, wenn ich loslege und im Laufe der Spielzeit merke ich, ob ich eigentlich nur noch fertig werden möchte oder ob ich mich dazu entscheide, es langsam angehen zu lassen.

    Kennt ihr das, ihr kommt nach Hause, entdeckt eure regelrecht reingestopfte Bestellung im Briefkasten und erahnt schon, dass der Inhalt in etwa dem Äußeren entsprechen wird, und dass ihr die- oder denjenigen, der dafür verantwortlich ist, am liebsten zusammenknüllen und im nächsten Abfalleimer entsorgen würdet?


    Mein neues PS3-Spiel beschädigt, und mein Herz blutet gerade:crying:

    Obwohl ich inzwischen tatsächlich ein Smartphone besitze, eher notgedrungen und aufgezwungen als tatsächlich gewollt und das Teil bei mir Zuhause nur rumliegt und kaum genutzt wird, ist das Interesse an kompatiblen Spielen ohenhin nicht vorhanden. Ich habe genug Konsolen und genügend Spiele dafür, um mich langfristig zu beschäftigen, weshalb ich nicht noch dazu übergehen muss, auf dem Smartphone zu spielen. Das einzige, was ich tatsächlich auf meinem Nokia Dual spiele ist das gute alte "Snake". Braucht keine Updates und funktioniert immer, egal ob an der Schlange zur Kasse oder während einer anderen Tätigkeit, die meine Aufmerksamkeit nur eingeschränkt benötigt.


    "The Witcher 3: Wild Hunt" (PS4) - abgeschlossen -


    Mit einem doppelten Durchlauf in einem vorweg beende ich dieses Projekt und bin wieder richtig... wie drücke ich es am besten auch... glücklich mit dem Erlebnis gewesen. Das ist bei mir keine Selbstverständlichkeit mehr und je älter ich werde, umso schlimmer wird es, mich auf Dauer auch zufrieden zu stellen, weil sich mein Konsumverhalten ändert. Unabhängig aber davon habe ich mich mit dem letzten Durchgang weniger um die Feinheiten gekümmert, soll meinen, dass ich diesmal keine Qwint-Karten gesammelt habe, weil ich diesmal kein Interesse daran hatte, mehr Zeit als nötig zu investieren. Vor allem dauert es gerade zu Beginn verdammt lange ehe man ein einigermaßen brauchbares Deck hat ehe man sich gegen höhergestellte Gegner wagen kann.

    Diesmal stand mehr die Hauptstory im Vordergrund und natürlich auch die Nebenquests mit den beiden DLCs. Zu Letzteren später mehr. Ich muss sagen, dass ich jetzt tatsächlich wieder Dinge entdeckt habe, die mir im nachhinein nicht aufgefallen sind, da ich auch mal versucht habe neue Wege zu wählen und andere Entscheidungen zu treffen. So werde ich, wenn ich das Spiel irgendwann mal wieder in einem fünften Durchgang bewältigen werde, einige Personen nicht töten, um die Geschichte mehr zu beeinflussen und um zu sehen, was geschieht und wie viel Schaden dies in der Folge verursacht, auch wenn ich dabei kein gutes Gefühl habe.

    Wie versprochen, hatte ich mich diesmal für Yennefer entschieden und nicht für Triss, was mir zwar nicht leicht fiel, mir aber mehr emotionale Einblicke bot. Yennefer kam mir früher immer viel zu kühl vor, je mehr man sich aber auf sie einlässt, umso mehr entdeckt man ihre feinen Seiten: ein kleines Lächeln hier, eine sanfte Geste dort und so mancherlei mehr, was so gar nicht zum Zug kommt, wenn man bestimmte Entscheidungen wählt, die richtiggehend in deren zwischenmenschliche Beziehung eingreifen. Für mich eine nette Abwechslung. Vielleicht überwinde ich mich beim nächsten Mal tatsächlich, dass der Hexer eine Beziehung sowohl mit Triss, als auch mit Yennefer eingeht. Man kann sagen was man will, er hat eine Schwäche für beide und die Mädels lieben in sowieso, warum also nicht versuchen ein bisschen Bigamie zu führen? Spannung gibt es so oder so, weil Einfersucht und Zickenkrieg ^^

    Ansonsten ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass man nur bis Level 100 aufsteigen kann, danach ist Ende. Da ich aber wieder ein New Game+ beim fünften Run anstrebe, hoffe ich, dass der Timer wieder auf Null fällt. Wenn kein NG+ mit diesem Spielstand funktioniert, dann auch gut, dann starte ich eben ein völlig neues, macht dann auch nichts. Die ganzen Fähigkeiten sammel ich dann ebenfalls neu an, was gar nicht so schlecht ist.

    Da ich für gewöhlich die Bärenhexerausrüstung gesammelt und für den Hexer hab anfertigen lassen, entschied ich mich diesmal für die Wolfsschulenrüstung und war mit dieser ebenfalls sehr glücklich, vor allem, weil die ausgeglichener ist in den Werten und sich die Ausdauer schneller regeneriert. Dies hat so manchen Kampf um einiges erleichtert. Rein optisch gefiel sie mir nur zu Beginn nicht so ganz wegen dieser komischen roten Färbung der Jacke. Dieses wurde aber mit der höchsten Stufe besser, da die Farbe dann etwas satter war und weniger knallig, was dem Hexer dann auch besser stand.

    Nun, alles im allem ein schönes Ende für dieses Projekt und freue mich auf einen baldigen Neuanfang.


    "The Witcher 3: Blood and Wine" (DLC, PS4) - abgeschlossen -


    Obwohl "Blood and Wine" eigentlich nach "Hearts of Stone" kam und die letzte Erweiterung war, habe ich hiermit begonnen, anstatt mit dem anderen. Lag wohl eher daran, dass ich einfach neugierig auf Toussaint war und die Landschaft und Monster dort kennenlernen wollte. Seit ich das Hauptspiel habe, habe ich die DLCs nie angespielt, warum weiß ich nicht, aber nun wollte ich einfach mal richtiggehend durchzocken mit allem drum und dran.

    Wie soll ich Toussaint am besten beschreiben? Eine Mischung aus Italien und Frankreich, viel Sonne, eine malerische Landschaft (wenn einem Monster und verwesende Leichen nicht stören), und Menschen, die noch im Rittertum festhängen mit all ihren Tugenden. Und genau das hat mir wohl am meisten zugesagt, weniger die Landschaft als viel mehr die Rittersache. Ich habe das Tunier geliebt, den Reitparcours mit dem Pferd, in welchem man auf Zeit Strohpuppen enthaupten und Zielscheiben mit der Armbrust treffen muss, um einen Zeitbonus zu erhalten, fand ich am besten und fand es schade, dass es nicht mehr solcher Rennen gab.

    Aber auch sonst strotzt Toussaint nicht nur mit viel Farbenpracht, sondern zeigt auch einige hässliche Fleckchen in der Landschaft. Ganz besonders schlimm fand ich ja die Arachnoiden, die in den Winzerhöhlen und auch teils in den Graslandschaften herumkraxelten. Ich habe nichts gegen Spinnen, im Gegenteil, ich liebe sie eigentlich, aber diese Viecher erinnerten mich viel zu sehr an riesige Zecken, die ich nicht leiden konnte (und wer jetzt klugscheißern will: ich weiß, dass Zecken auch Spinnentiere sind) und war jedes Mal froh, wenn ich diese widerliche Horde dahingerafft hatte. Egal wie, mit Feuer, Gift oder Sonstigen, hauptsache tot.

    Die wohl schönste und beste Überraschung war für mich der Auftritt von Regis. Zwar hatte ich mir den Vampir im Buch anders vorgestellt, also rein optisch etwas jünger aussehend, doch auch so war er mir sehr sympathisch und die Tatsache, dass die Entwickler es geschafft haben, seinen Tod vorzubeugen und eine Geschichte drum herum zu spinnen, die nicht nur logisch, sondern auch richtig gut funktioniert, hat mir gut gefallen. Vom gesamten Entwicklungsstand her gab es für mich keinen besseren Charakter in diesem DLC als ihn.

    Vom gesamten Storyablauf habe ich den Teil der Geschichte geliebt, in welchem man Wichtspeichel für einen Absud besorgen muss. Da Wichte anscheinend schon seit 100 Jahren als ausgestorben zählen, weil von den Hexern regelrecht ausgerottet, war es umso überraschender, das anscheinend ein Fleckenwicht überlebt hat und dieser sich in einem alten, verlassenen Anwesen befinden soll. Als man dort ankommt, wird sofort klar, dass ein Fluch auf dem Haus lastet und man, je mehr man sich umsieht, die tragischen Hintergründe aufdeckt. Überall hängen Löffel herum, menschliche Überreste liegen in einem Teil des Hauses und alles knarzt und knackt. Wenn man dem Fleckenwicht aufspürt, hat man die Möglichkeit ihn zu töten oder vom Fluch zu befreien. Da ersteres nicht für mich in Frage kam, versuchte ich ihn zu erlösen. Dies funktionierte auch, wobei Geralt sich bei dem Versuch sogar selbst so stark vergiften musste, das er dabei fast zu Boden gegangen wäre. Ich habe diesen Moment im Spiel nie gehabt, weil ich Tränke eher sparsam anwende und ich hab mich richtig gehend erschrocken, wie blass er war, die Adern im Gesicht und am Hals, sowie die Lippen tief violett und die Augenpartien dunkel verfärbt. Das sah schon ziemlich schlimm aus und wäre er ein normaler Mensch, wäre er an dieser Stelle tot gewesen.

    Nach diesem Erlebnis musste man den Fleckenwicht, der von seiner beginnenden Rückwandlung völlig verängstigt war, erstmal außerhalb des Hauses suchen, und entdeckt dabei eine ältere, extrem ausgemergelte Frau. Diese war der Fleckenwicht, und getreu Geralts noch menschlichen Zügen, nimmt er sie mit, um sie auf dem Weingut Corvo Bianco unterzubringen, wo sie fortan leben und wenn sie mag, mithelfen konnte. Für mich war das eine schöne Aufgabe und ein toller Teil dieses DLCs.

    Auch die Märchenwelt fand ich mehr als gelungen, allen voran, weil ich diese gern lese und so verdrehte Abwandlungen meist liebe. So entpuppt sich der böse Wolf bei Rotkäppchen als verkaterten Werwolf, der es nur noch völlig schrecklich findet, dass er diese Geschichte immer wieder durchspielen muss, nur um am Ende vom Jäger im Brunnen ertränkt zu werden. Kurz um, tötet er sowohl Rotkäppchen, als auch die Großmutter, um endlich Ruhe zu haben. Dann gibt es noch das Mädchen mit den Zündhölzern, das Drogen vertickt, die drei kleinen Bären, die sich als Berserker entpuppen oder auch Rapunzel, die es nicht mehr ertrug im Turm gefangen zu sein und sich mit ihrem goldenen Haar am Dachbalken erhangen hat. Kurz um, die Märchenwelt in diesem Spiel war so schön kaputt, dass ich darüber schmunzeln musste, auch wenn es im Falle von Rapunzel eigentlich traurig sein müsste.

    Alles in allem war das ein schönes DLC, auch wenn man sich an Toussaint relativ schnell satt gesehen hat, denn obwohl die landschaft wunderschön ist, die Sonne alles malerisch flutet, war dass auf Dauer zu viel und ich vermisste das verregnete, sumpfige Velen oder die schmuddelige Stadt Novigrad.


    "The Witcher 3: Hearts of Stone" - abgeschlossen -


    "Hearts of Stone" kam direkt im Anschluss und leider war ich zu diesem Zeitpunkt bedingt durch "Blood and Wine" völlig overpowert, weshalb die kämpfe viel zu leicht waren. Dennoch hatte ich mit diesem DLC eine Menge Spaß, sogar weit mehr als mit "Blood and Wine". Grund dafür war vermutlich die viel dichtere Story, die sich hier verwob und die Tatsache, dass man einen Charakter, den man im Hauptspiel nur kurz begegnet, wiedersieht und der sich als ein ziemlich mächtiges, fast schon dämonisches Wesen entpuppt, welches die Zeit kontrollieren kann und Geralt in ein "Spiel" verwickelt, in dem er ihn faktisch durch einen Pakt zum Mitspielen zwingt. Dieser Charakter heißt Gaunter O'Dim.

    Der Hexer soll drei Wünsche von einem Typen namens Olgierd von Everec erfüllen, denn dieser hat Schulden bei O'Dim, wobei die Details, um welche Art von Schulden es sich handelt außen vor gelassen wird. Zudem darf O'Dim die Wünsche nicht selbst erfüllen, sondern benötigt einen Stellvertreter, also Geralt, der diese Aufgabe übernehmen muss. Was im ersten Moment einfach klingt, entpuppt sich schnell als Klauselfalle. Zuerste soll er dem Bruder von Olgierd die Sause seines Lebens verpassen, dumm nur, dass dieser schon längst in der Familiengruft verrottet. Als zweiten Wunsch soll er ein ganz bestimmtes Haus zu ihm bringen, fraglich nur, wie man dieses bewegen soll. Im Laufe dieses DLCs wird man doch überrascht, wie interessant die Aufgaben gestaltet sind.

    Beim ersten Wunsch beschwört Geralt zum Beispiel den Geist von Olgierds Bruder und will diesen dann aus der Gruft führen und wahrscheinlich in die nächste Kneipe. Problem, als Geist kann dieser nichts anfassen oder sonst am aktiven Leben teilnehmen. Kurz um übernimmt er einfach Geralts Körper und macht so eine Hochzeitsfeier unsicher. Dort schlägt er Zeit tot, indem er einen Feuerschlucker vor einem Hofhund rettet, Schweine in den Pferch treibt, sich besäuft, beim Qwint verliert und auch die Mädels dort anmacht. Dabei sollte man beachten, dass Geralt leider alles, was dort passiert, mitbekommt, aber selbst nicht eingreifen kann. Am Ende will sich der Geist weigern, wieder in seine Gruft zu verschwinden, weshalb Gaunter O'Dim einschreitet und diesen bannt.

    Auch mit den anderen beiden Aufgaben war ich vollkommen gefixt und habe die Zwischenziele verschlungen und mit so viel Begeisterung abgearbeitet, dass ich es schade fand, als es zum Ende ging, wobei ich den Showdown richtig geil fand. Am Ende hat man die Wahl, ob Olgierd stirbt oder man ihm vom Pakt O'Dims befreit. Hab mich für das zweite entschieden und wurde mit einem Rätsel und einem bescheidenen Zeitlimit belohnt. Denn um ehrlich zu sein, je mehr man die Geschichte um Olgierd, den Pakt und auch Gaunter O'Dim erfährt, umso mehr versteht man die Hintergründe und je mehr sympathisiert man mit Olgierd auch. Daher auch mein Entschluss ihn aus O'Dims Fängen zu befreien.

    ich muss gestehen, dass ich echt Angst hatte zum Ende hin, denn das Zeitlimit ist ekelhaft und O'Dim versteht es, Geralt zu tricksen. Ich habe mich so gut es ging nicht um die Gegner gekümmert und bin eher nur von A nach B gerannt, um so schnell wie möglich die Pfade abzugrasen, um auf die Lösung zu kommen. Als die Zeit langsam knapper wurde, musste ich einfach nachschauen, was ich genau machen musste, denn ich wollte nicht, dass Geralt stirbt. Also kurz die genaue Route nachgesehen, versucht diese umzusetzen und dem lieben Gaunter O'Dim im eigenen Spiel geschlagen. Die abschließende Sequenz mit dem Hexer und Olgierd hat mir gezeigt, dass es richtig war, gegen O'Dim zu Felde zu ziehen.

    Ein richtig geiles DLC, das mir wahnsinnig viel Spaß gemacht hat und welches ich sogar zweimal gespielt habe. Für mich war das der perfekte Abschluss zur Haupstory.


    "The Last of Us Part II" (PS4) - abgeschlossen - Spoilerfrei


    Jetzt bin ich auch in den Genuss des Nachfolgers gekommen und nun verstehe ich auch die starken Kontroversen, die das Spiel in der Spielergemeinschaft ausgelöst hat, wobei ich an dieser Stelle allerdings gewisse Spielerreaktionen trotzallem nicht nachvollziehen möchte. Ich finde, dass Naughty Dog einen sehr mutigen Schritt gewagt hat und eine lebendige Spielwelt und eine doch gut inszenierte Story entwickelt hat, die durch Rückblenden und Verwebungen versucht, die Gedanken, das Handeln und auch den Sinn und Zweck jedes Charakters hervorzuheben. Das man nicht mit jedem Chara sympathisieren kann, ist auch mir klar, aber oft trifft der Hate eigentlich einen Punkt, der für mich einfach nur...schwierig ist und der eigentlich kein Problem darstellt. Es ist eher ein Problem der Spieler selbst, die sich nicht drauf einlassen können und das Spiel in allem so annehmen, wie es ist. Dabei steckt da so viel Liebe, so viele Details und Facetten drin, dass dieses Problem doch faktisch untergehen müsste.

    Ich selbst habe mich zu Beginn des Spiels sofort heimisch gefühlt. Das Umherschauen und Looten, das Pirschen und die Kämpfe. Alles fühlte sich wie im ersten Teil an, nur dynamischer und oftmals leider auch etwas hektisch. Manchmal bin ich nur deshalb draufgegangen, weil ich mich mit der Steuerung verzettelt habe und mich dann ein menschlicher oder parasitärer Gegner erwischt hat. Alles in allem aber macht es mehr Spaß sich herumzuschleichen und klammheimlich die Feinde aufs Korn zu nehmen und nacheinander auszumerzen. Das hat bei den menschlichen Gegnern zwar zur Folge, dass die ihren Posten verlassen und neue Routen wählen, ist aber meist kein großes Dilemma.

    Im gewissen Verlauf aber muss ich sagen, dass die Abschnitte mit den Infizierten teils echt... nervenaufreibend waren. Zwar konnte man immer wieder gut schleichen, aber manchmal waren offene Konfrontationen unvermeidbar und die Viecher können nach wie vor ordentlich austeilen. Dennoch gab es Momente, in denen es mir zu viel wurde und an dessen Ende ich froh war, wieder Himmel zu sehen und innerlich aufzuatmen. Auf einem höheren Schwierigkeistgrad als normal würde ich mir das Spiel nicht antun wollen. Im ersten Teil habe ich mir das noch gut meistern können, hier muss ich definitiv passen, weil ich weiß, dass ich das nicht bis zum Ende schaffen würde.

    Die Story fand ich interessant umgesetzt, wobei ich einige Entscheidungen als recht hart ansah und ich einiges gesehen habe, von dem ich mir wünschte, es wäre anders, aber das ist in vielen anderen Spielen auch so, in denen ich mir wünschte, ich könnte eingreifen und anders handeln. Doch Naughty Dog hat es in meinen Augen richtig gemacht, egal, was in der gesamten Zeit des Spiels passiert, für mich war es gut so.

    An dieser Stelle möchte ich die grafischen Ergüsse betonen. Naughty Dog hat in meinen Augen ein richtig schönes Händchen dafür entwickelt, Spiele zu gestalten und zu inszenieren. Ob mit Uncharted oder mit dem ersten The Last of Us, grafisch sind die Spiele umwerfend und mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Ich hoffe, dass dies so bleibt und in Zukunft noch mehr solch qualitativ hochwertige Spiele auf den Markt kommen.


    "Flower" (PS3) - abgeschlossen -


    Nach "The Last of Us Part II" brauchte ich ein Spiel zum Entspannen und so kramte ich meine PlayStation 3 hervor, die ich letztens auf Werkseinstellungen zurücksetzen musste, da sie anfing Blödsinn zu machen. Da sie nun wieder vernünftig läuft, kam "Flower" in den Slot aus der "Journey - Collectors Edition" und los ging die traumhafte Reise, die mit einfacher Grafik, aber wunderschöner Musik untermalt wird.

    Man ist zu Beginn ein einzelnen Blütenblatt, das getragen vom Wind andere Blumen zum Erblühen bringt und mit jeder ein neues Blütenblatt hinzugewinnt. Irgendwann ist man ein schillernder, bunter Haufen schwebender Blütenblätter, die bestimmte Punkte inmitten der Landschaft zum Erblühen udn Leuchten bringt. Die einst grauen Landmarken gewinnen an Farbe, das Gras wird wieder grün, Felsen wieder rötlichbraun, Häuser wieder strahlend. Alles, was vom Blütenregen berührt wird, gewinnt seine einstige Gestalt zurück. Dazu kommt die musikalische Untermalung, die die Atmosphäre gut einfängt und vorantreibt.

    Flower ist ein kurzweiliges Spiel, dass man innerhalb von zwei Stunden durchspielen kann. Ich habe mir Zeit gelassen und diese etwas gedehnt, habe so viele Blumen wie möglich zum Blühen gebracht und mit ein wenig umgeschaut. man kann ein paar Dinge aufsammeln, aber darin lag nicht mein Augenmerk. Ich brauchte eher neue Facetten fürs Auge und Ohr, um innerlich wieder ein bisschen runterzukommen. Flower hat mir gut getan und war ein schönes, kleines Erlebnis.


    "Ratchet & Clank: Nexus" (PS3)


    Mein aktuelles Projekt widme ich zwei meiner liebsten Charaktere. Ich habe Nexus schon sehr lange nicht mehr gespielt und mir damals sogar alle Trophäen geholt. Dies habe ich tatsächlich wieder zum Ziel gesetzt, auch wenn ich dafür zwei Durchgänge machen werde. Ich liebe die Optik des Spiels und dessen Mechanik, aber viel mehr macht die Suche nach versteckten Items und Schemata Spaß, die an den interessantesten Ecken zu finden sind. Das Spiel motiviert einen förmlich dazu und ich freue mich schon drauf, dies auch umzusetzen.

    Ich musste mich zwar kurz wieder einfinden, aber die Steuerung ist so in Fleisch und Blut übergegangen, dass das kein Problem war und ich direkt ohne Stolpersteinchen losziehen konnte.

    Derzeit befinde ich mich nach dem Raumschiffsegment zu Beginn auf Planet Yerek. Habe dort bereits mein erstes Gadget erhalten und kann den Planeten nun besser absuchen und Gebiete betreten, wo es vorher nicht ging. Auch wenn ich die Story schon kenne, macht es Spaß wieder mit dem Lombax unterwegs zu sein. Werde mich fröhlich durch die Gegner schießen und hin und wieder den Schrauebschlüssel verwenden, um ihnen eins über den Schädel zu ziehen ^^



    Obwohl es recht oft am Spiel selbst liegt, wo ich es mir kaufen mag, tendiere ich schon länger dazu in den Laden zu gehen und dort durch die Regale zu schlendern. Meist finde ich immer etwas, dass ich meiner Sammlung hinzufügen kann, unabhängig davon ob ich das Spiel direkt, später oder gar nicht zocken werde.

    Online kaufe ich mir eher selten Spiele. Die muss es sonst im Laden nicht geben. Ansonsten wird nur während meiner Urlaubsphasen bestellt, das erspart der einen oder anderen Partei auch noch Stress während der Zulieferung. Aber mal davon abgesehen ist echtes Shoppen und Stöbern nach einem guten Spiel im Laden immer noch ein wundervolles Erlebnis für mich, wo das Onlineshopping eher keine wirklichen Glücksgefühle hervorruft.

    ...

    Anyway, solch ein Argument ist in etwa so, als würdest du von Mario Kart eine ausgereifte Story und Charaktertiefgang verlangen.

    Mein zitierter Beitrag ist schon fünf Jahre her... mal so nebenbei.


    Nein, ich verlange gar nichts. Weder von diesem Spiel, noch von anderen. Du fügst hier etwas hinzu, was nicht stimmt.

    Ich spiele jedes Spiel so, wie es kommt, was nicht heißt, dass ich auch jedes Spiel spielen muss, das es gibt. Geschmäcker und der subjektive Eindruck sind ja verschieden. Erwartungen habe ich keine, bzw. schraube diese recht tief an, besitze zudem aber zumindest einen gewissen Erfahrungsschatz, der sich ebenfalls darin widerspiegelt.

    Ich sage nicht, dass ich Spiele, in denen geschossen wird, schlecht finde, einige spiele ich auch, filtere diese aber, denn nicht alles kann mir gefallen. Die von mir genannten Titel mögen andere Zocker halt gerne zocken, ich muss es allerdings nicht.

    Ich muss mal eben eine Frage loswerden. Es gab irgendwann mal, lange vor der Präsentation, die Anmerkung, dass mit der PlayStation 5 auch ein neuer Fernseher her muss aufgrund der Leistung. Ist dies denn eigentlich noch aktuell? Mein Fernseher ist jetzt ungefähr zehn Jahre alt und hat zum Glück noch Scart-Anschlüsse.

    Müsste ich mir jetzt tatsächlich einen neuen Fernseher kaufen, um an der PlayStation 5 spielen zu können? Also krisseligen Grafikmatsch werde ich wohl kaum erwarten können.

    Ich muss sagen, dass mir die PlayStation 5 rein optisch nicht zusagt. Dabei sind es weniger die Farben, denn die Formen. Sie erinnert mich an diverse überteuerte Tower oder Hotels, viel zu modern also, und gerade ich, die es eher schlicht mag, komme damit nicht wirklich klar. Zudem scheint man das Gerät nicht hinlegen zu können, was ich nicht so gut finde, denn eine Konsole im Stand mag ich noch weniger... siehe XBox 360 (meine hatte ich auch immer auf die Seite gelegt).

    Warte mal auf eine Slim-Version, da hab ich persönlich die besseren Erfahrungen mit gemacht, vor allem rein optisch.

    Was die Spiele angeht, so fällt mein Augenmerk nur auf Ratchet & Clank, da ich diese Reihe seit Bestehen verfolge, und Oddworld, welches ich auf der ersten PlayStation sehr gerne gespielt habe. Der Rest interessiert mich weniger.