Beiträge von Fiara-chan

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    "Zigzachs fehlt also noch..." Nachdenklich sah Rafe zu dem kleinen Donnerpokémon. Dieses nickte zuversichtlich und ging langsam auf den Jungen zu. Bei ihm angekommen schmiegte es sich an dessen bein um ihn zu beruhigen.
    Auch Rafe ging noch ein Stück auf die beiden Menschen zu und lächelte dem Jungen zu:
    "Mach dir keine Sorgen, wir werden dein Pokémon schon finden."


    Rafe und Kairi trennten sich also direkt nach dem Wiedersehen schon. Aber das machte Rafe nicht zu viel aus. Er war viel lieber nur mit seinen Pokémon unterwegs.
    Thunder machte ihn ziemlich stolz. Normal war es abweisend gegenüber von Fremden, wenn es aber darum ging kleine Kinder aufzuheitern, konnte man immer auf das grüne Pokémon zählen.
    "Donnerwelle!" Kurz sammelte sich Energie im Körper des Elektropokémon, dann verließ sie als blaue Welle das wundersame Wesen und flog direkt auf einen Ast zu. Auf Pirsifbeeren genauer gesagt. Die gut geziehlte Welle trennte die feinen Äste der weichen Beere und brachte sie zum Fallen. Rafe fing die Beeren auf, ließ aber auch ein paar für das fleißige Pokémon über. Mit den anderen Beeren wollten sie das ausgerissene Pokémon suchen - Ziggzachs liebten doch diese süßen Beeren.
    Immer häufiger musste Rafe gähnen. Es musste spät geworden sein. Angestrengt suchte er mit seinen Augen die dunkle Umgebung ab. Doch er fand nichts - Zumindest nichts was er suchte. Über irgendetwas stolperte er und legte sich der Länge nach ins Gras. Fluchend richtete er sich auf und sah sich im Sitzen um. Ein Notizblock schien der Übeltäter zu sein.
    "Der muss doch jemandem gehören..." Weniger begeistert von dem Fund verstaute der junge Trainer den Block in seinem Rucksack. Dabei fiel ihm etwas interessanteres auf.
    Fußabdrücke. Oder eher Pfoten. 4 Zehen, drei oben, einer unten. Ziggzachs? Jedenfalls führten sie direkt auf einen größeren Baum zu. Ein Pirsifbeerbaum, wenn Rafe es in der Dunkelheit erkannte.
    Leise und mit bedachten Schritten - um nicht wieder über etwas zu stolpern - folgte er den Fußspuren bis zum Baumstamm des riesigen ... riesigen, ja was? Viele Pokémon ruhten auf den Ästen des Baumes. Kleinere Pokémon fanden Schutz zwischen den ganzen Wurzeln, die überall zu sehen waren. Man konnte es gut als 'Pokemonnest' bezeichnen.
    "Lass gut sein Thunder." Das Pokémon sah Rafe verdutzt an - Was wollte sein Trainer? "Mich anstubsten, du stubst mich von hinten- ... nein, du bist nicht hinter mir..."
    Skeptisch drehte sich der Trainer um. Das Pokémon schreckte zurück und versteckte sich hinter einer kleineren Wurzel. Erleichtert kniete sich Rafe und kramte die Beeren hervor:
    "Du hast nur Hunger, oder? Komm her, wir tun dir nichts. Du hast uns nur erschreckt." Um von dem Pokémon nicht zu erwarten zu nahe zu kommen warf er zuerst eine Beere in die Mitte des Weges. Eine weitere folgte, nicht ganz so weit weg. Endlich kam das Pokémon zum Vorschein. Ein wildes Pokémon hätte sich nie so schnell gezeigt, was sich Rafe auch schnell bestätigte. Es war das vermisste Pokémon. Langsam aber vertrauenswürdig streckte Rafe seine Hand aus und überließ dem Pokémone ine dritte Beere. Thunder schien die Möglichkeit zu nutzen und dem braunen Freund die Situation zu schildern. Anschließend fasste es Ziggzachs Handlung für Rafe zusammen:
    "Etwas hat es erschreckt. Etwas furchtbar hektisches. Es ist weggelaufen, dann hat es den Weg zurück nicht mehr gefunden. Es vermisst seinen Trainer."
    Rafe lächelte - Dem konnte Abhilfe geschaffen werden. Mit den beiden Pokémon im Schlepptau und mit Hilfe des Pokénavs gelangten sie zurück nach Blütenburg.


    Nun hieß es zurück zum Pokémoncenter zu kommen, Kairi finden, Hydro und Thunder eine Pause gönnen, den Besitzer des Notizblocks zu finden und heraufzufinden, wie er in der Arena antreten konnte. Und das am Besten bevor die Gruppe weiterreisen wollte. Die Legende und die Forschung interessierte ihn immer noch. Mehr als Orden. Aber er wollte beweisen, dass er auch ein guter Trainer ist. Dass man nicht nur Forschung brauchte, um Pokémon-Gene zu verstärken. Dass man nicht nur so handeln musste, wie 'Er'...



    OT: Zuerst mal: Tut mir Leid, dass der Post jetzt erst kommt. Zuerst kam der Umzug dazwischen, dann die letzten Klausuren vor den Abbi-Probeklausuren, die ziemlich viel Zeit geschluckt haben... wie auch immer, jetzt ist der Post da.

    Professor Lind bittete die neuen Trainer also darum bei der Suche von vermissten Kindern zu helfen. Die meisten der Freiwilligen verschwanden relativ schnell im Wald. Einer von Rafes Freunden befand sich allerdings noch im Pokémoncenter - Thunder. Bevor es also für den braunhaarigen Trainer ebenfalls losging, stattete er dem nett eingerichteten Häusschen noch einen kleinen Besuch ab. Über die Nachricht der Schwester, dass dem Donnerpokémon nichts fehle, freute Rafe sich. Seit er es damals gefunden hatte, war er etwas zu besorgt um die Gesundheit des kleinen Rackers. Für seinen Kampfstil übernahm sich das grüne Pokémon viel zu schnell.
    Mit seinen Begleitern konnte er sich nun auch endlich in den Wald aufmachen.
    Man hätte zwar meinen können die bewachsene Fläche sei von außen recht klein, aber von innen die Übersicht zu behalten war schwer - zu schwer. Es vergingen keine zwei Stunden und Rafe musste sich eingestehen, dass er sich verlaufen hatte. Hier und dort liefen wilde Pokémon umher, aber keines davon wurde gesucht. Eher schienen sie recht aufgebracht darüber zu sein, dass so viele Trainer den Wald durchstreiften, denn einige von ihnen griffen an. Zugegeben, Rafe lehnte das Training für Hydro nicht wirklich ab - immerhin wollte er ja irgendwann in einer Arena antreten. Irgendwann wurde es dem jungen Pokémon allerdings zu viel. Nur leider wollte es unter keinen Umständen seinen Trainer alleine lassen, bis Thunder dem Wasserpokémon - wie Rafe verstand unter Androhung einiger elektrischer Schläge - versprach auf Rafe aufzupassen. Räuspernd kratzte sich Rafe am Hinterkopf. In solchen Situationen war er ziemlich froh, dass niemand außer ihm seine Pokémon verstehen konnte. Sie waren eine lebhafte Bande, aber einigen Trainern wohl zu lebhaft.
    Naja, immerhin verschrecken sie die angriffslustigen Pokémon mit ihrer Art und wir haben unsere Ruhe.


    "Man hätte meinen können mit der Nacht kommt die Ruhe, aber hier gibt es Nachts mehr Geräusche als tagsüber? Muss ich mir wohl einbilden..."
    Ein kühler Wind brachte die Grashalme dazu sich zu biegen. Hier und dort schienen Pokémon ruhige Plätze für die Nacht zu suchen. Die Situation hatte sich scheinbar beruhigt, denn keines der Pokémon schien mehr aufgebracht zu sein. Es war praktisch schnell urteilen zu können, aber manchmal wünschte sich Rafe schon solche Gefühle nicht indirekt zu spüren. Nachdenklich blickte er sich um. Er war an einer Stelle, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Thunder schien seine Aufregung zu spüren, denn - so unglaublich es für dessen Charakter auch schien - es schmiegte sich aufmunternd an dessen Bein.
    "Willst mit deinem Fell und meiner Hose wohl elektrische Ladung erzeugen, hm?", fragte der Trainer seinen Begleiter neckisch.
    Thunder ging darauf nur nicht ein. Etwas anderes hatte seine Aufmerksamkeit geweckt... Etwas in den Büschen. Etwas, dass nach Thunders Worten "nicht nach Pokémon roch".
    Vorsichtig und mit bedachten Schritten näherten die Beiden sich der Reihe von Bäumen und Büschen. Thunder stellte relativ schnell fest, dass dahinter eine Lichtung lag. Eine Lichtung auf der sich der Übeltäter' befand, der "nicht nach Pokémon roch." Kampfbereit sprang Thunder durch das Unterholz und kam neben einer Art Hütte wieder auf. Während s Blätter und Äste von sich abschüttelte schloss auch Rafe zu ihm auf und erblickte eine alte Bekannte. Es war das Mädchen aus Wurzelheim. Scheinbar hatte sie eins der Kinder gefunden. Schnell schenkte er ihr und dem Jungen ein begrüßendes Lächeln, ehe er sich neben Thunder kniete und seie grünfunkelnde Mähne kraulte. Dann rief er zurück in den Pokéball und ging zu den Beiden:
    "Ist alles in Ordnung bei euch?"



    OT: Tut mir Leid, dass ich relativ lange inaktiv war, hoffe ich hab euch nicht zu sehr aufgehalten.
    Jedenfalls hab ich Akiras Angebot mal angenommen, um wieder einzusteigen ;)

    Die Gruppe von Trainern, die letztendlich in Wurzelheim verblieben war, schien sich langsam aber sicher nach Blütenburg auf zu machen. Zumindest war es das, was sich Rafe dachte. Er überlegte kurz, entschloss sich aber relativ schnell, sich der Gruppe anzuschließen. Zwar konnte Hydro ohne Probleme Wasser durchqueren, allerdings war es dem kleinen Pokémon nicht möglich Rafe dabei über Wasser zu halten und von Rosalstadt nach Faustauhaven war es etwas zu weit um zu schwimmen. Also bestand das beste Ziel aus Blütenburg, der Großstadt mit der ersten Arena. Fritzelbliz blickte kampfbereit zu seinem Trainer als würde es dessen Überlegung verstehen. Rafe hingegen spekulierte noch mit dem Gedanken den Arenaleiter heraus zu fordern. Norman sollte zu den vier Besten der Region zu gehören und bisher hatte Rafe noch keine Erfahrung in Arenakämpfen. Aber vielleicht würde ja einer aus der Gruppe den Leiter herausfordern, sodass Rafe dessen Kampfstil analysieren könnte. Egal von welcher Seite er es beleuchtete, es war gut der Gruppe zu folgen - Solange keiner sich zu sehr für Rafe interessierte. Aber war da nicht noch jemand, der mit Rafe reisen wollte? Irgendetwas vor der ganzen Aufregung?
    Wie auch immer, die Trainer schienen gut gelaunt zu sein, unterhielten sich miteinander und bemerkten Rafe, der etwas hinter der Gruppe lief und die Pokémon in der Umgebung beobachtete, scheinbar nicht. Das junge Donnerpokémon machte sich einen Spaß daraus Zickzacks und Fiffyen mit Donnerwollen aufzuschrecken und mit ihnen Fangen zu spielen, nachdem die Attacke 'ausversehen' ihr Ziel verfehlte. Es dauerte nicht lange, da war nach Rosalstadt auch Blütenburg erreicht. Einige Trainer schienen sich zur Arena aufzumachen, weswegen Rafe sich ihnen anschloss, nachdem er Fritzelbliz zum durchchecken ins Pokémoncenter gebracht hatte.
    Arena? Nein, die Gruppe schien sich auf dem Hauptplatz in der Nähe der Arena zu versammeln. Wie erwartet befand sich Norman in der Mitte des Auflaufs:
    “ Wartet ich wollte euch noch um zwei Dinge bitten. Das eine ist, dass hier jemand ist, der sehr gerne mit euch kommen möchte. Leider war sie zu spät dran um dem Vortrag teilzunehmen. Ich habe sie gebeten hier zu warten, bis ihr kommt und es wäre nett, wenn ihr Sie aufnehmen könntet." Er machte eine kurze Pause. Dann fuhr er fort:" Bei dem anderen benötige ich eure Hilfe. Ich hoffe ich kann dabei auf euch zählen?" Seine dunklen Augen ruhten fragend auf der Gruppe.
    Rafe nickte, während er mit seiner rechten Hand Hydro aus seinem Pokéball befreite. Das freche Pokémon hasste es in seinem Pokéball zu sein und außerdem fand Rafe es wichtig, dass es auch das Wichtigste mitbekam. Ein rotes Licht breitete sich um den Pokéball aus und neben Rafes Bein erschien die kleine Schildkröte, die sofort auf dessen Kopf kletterte. Neugierig sah sich das Pokémon um, ob es denn jemanden fand, den es kannte. Auch Rafe versuchte einen Überblick über die Gruppe zu gewinnen.


    OT: Sorry, dass es so lange gedauert hat. Schulstress lässt grüßen. Jedenfalls ist Rafe jetzt auch da ;)

    Als Rafe endlich wieder durchatmen konnte und auch der Schock von ihm abfiel, bemerkte er erst, dass seine Hände zitterten und wie schnell doch sein Herz schlug. Tief Luft holend bedankte er sich gedanklich bei dem Adrenalinschub, dass er so ruhig bleiben konnte. Aber auch wenn er bedroht wurde... nichts hätte den Trainer daran gehindert ihn an einer empfindlicheren Stelle zu treffen oder seinen Warnungen Ausdruck zu verleihen. Er konnte also kein rücksichtsloser Mensch sein. Viel mehr schien es jetzt so, dass er sich von Rafe anfangs so bedroht fühlen musste, wie Rafe schlussendlich von ihm. Oder lag das nur daran, dass Rafe meinte irgendetwas in seinem Blick gesehen zu haben außer Kälte und Brutalität. Aber Rafe musste sich selbst eingestehen, dass er sich oft etwas zusammenreimte oder einbildete, wenn seine Gedanken sich um Forscher drehten. Deswegen bemerkte er wohl auch jetzt erst das Offensichtlichste: Er hatte - wahrscheinlich zu seinem großen Glück - nicht drüber nachgedacht den Trainer nach seinem Namen zu fragen.
    Dann schien offensichtlich doch jemand etwas mitbekommen zu haben. Ein Mädchen, vielleicht etwas jünger als Rafe mit schwarzen Haaren, kam auf ihn zugerannt:
    „Was ist denn hier passiert? Hat der Typ dir wehgetan?“, fragte sie ohne zu zögern. Machte sich da wirklich jemand außer seiner Mutter Sorgen um den Jungen? Oder war sie in irgendeiner Weise verdächtig? Verwirrt musterte Rafe das Mädchen. Das waren ihm viel zu viele Begegnungen für einen Tag. Zu viele Fragen wegen diesem 'Kittelträger' und zu viele fremde Menschen, die etwas von ihm wissen wollten um einen klaren Gedanken fassen zu können.
    Dann tat sich plötzlich etwas an Rafes Gürtel und eine pelzige Kugel kam heraus. Das Seemops stellte sich vor Rafe, als wäre es durch dessen Schreck genauso aufgekratzt und vorsichtig. Richtig, denn das Band basierte auf Beiden, nicht nur auf Rafes Fähigkeit.
    "Rafe, ist alles in Ordnung?", fragte das Seemops während es die Pokémon des Mädchens musterte. Die Pokémon? Die hatte Rafe ja noch nicht bemerkt. Ein Hydropi und ein Vulpix wenn er denn richtig lag.
    Immer noch wortlos sah Rafe zwischen den drei Pokémon hin und her. Den Pokémon schien es gut zu gehen und ihre Trainerin schien ihnen viel zu bedeuten. Dazu brauchte man nicht einmal besondere Fähigkeiten, das erkannte man schon an deren Körperhaltung.
    Schließlich fiel die Aufregung von dem Jungen ab und er schüttelte lächelnd seinen Kopf:
    "Alles in Ordnung. Entschuldige meine Reaktion, ich muss ziemlich verwirrt gewirkt haben. Scheinbar habe ich diesen Trainer genauso unvorbereitet angesprochen, wie er mich erwischt hat, sonst wäre es niemals zu einem Missverständniss gekommen." Dann rückte er seine Weste zurecht und sah zu Nini. Dieses Pokémon schaffte es doch immer wieder einfach aus dem Pokéball auszubüchsen, um dann noch größeren Mist anzustellen wie Schiggy.
    "Ich bin übrigens Rafe.", meinte er schließlich und reichte der anderen Trainerin seine Hand.
    "Wie wäre es mit einem kleinen Pokémonkampf um die Situation aufzulockern? Nini scheint genauso Feuer und Flamme zu sein wie deine Pokémon."


    OT: Hoffe es ist so in Ordnung :) [wenn auch kurz]

    Nachdem Rafe endlich wieder alleine war und seine Gedanken unsortiert sortieren konnte, holte er den Pokénav hervor. Bediehnungsanleitung? Rückte der Professor wohl keine heraus. Oder es gab keine. Oder das Gerät konnte nur telefonieren. Nein, unwahrscheinlich, wenn es von der Devon entwickelt wurde. Zumindest sah es recht kompliziert aus. Es hatte eine gelbe Färbung und war aufklappbar. Unter der zentralen Taste, die wohl das Gerät öffnen sollte fand sich ein größerer beweglicher Bildschirm wieder. Wie von irgendwem schonmal erwähnt fand man eine Karte von Hoenn und ein Telefonregister als Hauptfunktion. Aber scheinbar konnte man auch den Zustand der Pokémon überprüfen. Nungut, das hieß verstärke Fähigkeiten hinsichtlich von Wettbewerben. Ein Radio oder ein Radar konnte Rafe aber beim besten Willen nicht finden. Schade, er hätte es praktisch gefunden. Aber er konnte ja auch nicht alles haben. Es wäre zu viel verlangt ein Gerät zu entwickeln, dass sich den Bedürfnissen des Trainers anpasst.
    Und genauso wenig passte sich der Weg an Rafe an. Gerade, als er das Gerät weggesteckt hatte und die ersten Schritte aus dem Labor tat, bemerkte er die Laterne, die vor ihm stand - Und gegen die er mit einem Schritt mehr gelaufen wäre.
    Etwas schreckhaft blieb Rafe also abrupt stehen und stellte sich auf seine Umgebung ein, um die Orientierung zurück zu gewinnen.
    Scheinbar war das Wetter nicht, was man einen Knüller nennen konnte. Vielleicht waren deswegen so wenig Leute zu sehen? Nein, von weiter weg war doch etwas zuhören. Das Reißen eines Papieres? Verwirrt wandte sich Rafe in die Rchtung des Geräuschs, konnte aber die Quelle nicht mehr ausmachen. Stattdessen erblickte er den gleichaltrigen Jungen aus dem Labor - Mit dem er bei Gelegenheit doch noch reden wollte. Er schien gerade auch nichts besseres zu tun zu haben. Er lehnte gelassen an einer Wand. Rafe wollte gerade zu ihm rüber gehen, als er seine Pokémon hinter sich bemerkte. Während das kugelrunde Wasserpokémon mit dem seidigen, kurzen Fell verlegen das Schildkrötenpokémon musterte, blickte das Hundeähnliche Donnerpokémon mit der grüngelben 'Mähne' verwirrt zwischen Rafe und dem Trainer hin und her. Hydro schien sich aber am meisten für die Laterne zu interessieren, zumindest fand das Pokémon es lustig, dass sein Trainer fast mit dieser zusammen gestoßen wäre.
    "Richtig, ihr solltet wohl zurück in eure Pokébälle. Ich habe zwar nichts dagegen, wenn ihr mich begleitet, aber ich bin mir nicht sicher, ob drei Pokémon außerhalb ihrer Pokébälle so gern gesehen sind. Mal abgesehen davon, dass wir doch nicht auffallen wollen, oder?" Seufzend kniete sich der Trainer neben die zustimmenden Pokémon und streichelte dankbar über Ninis weiches Fell sowie Thunders nicht elektrisierte und deswegen ebenfalls weiche Mähne. Dann holte er die Pokébälle hervor und verstaute seine Pokémon wieder. Als letztes folgte, wenn auch etwas verstimmt, Rafes Schiggy.
    Dann blickte Rafe kurz zum Labor.
    Was bringt mich eigentlich dazu das zu tun? Es könnte mir doch egal sein, was sie über das Wetter forschen... das Wetter war über die Jahrhunderte genau so, wie es die Natur brauchte... Aber irgendwie will ich auch nicht, dass die falschen Hand an Rayquaza anlegen... und ich will herausfinden, was der Professor eigentlich vor hat. Ich kann es mir nicht erklären... es kann an meinem Misstrauen gegenüber Kittelträgern liegen... aber ich habe das Gefühl er sagt uns nicht, was er weiß oder vorhat. Vielleicht ist das der selbe Grund, wieso ich mehr über diesen Trainer wissen will. Okay, es kommt sicherlich dumm, wenn ich einfach so jemanden von der Seite anspreche... aber ich will es lieber versucht haben, als am Ende zu sehen, dass irgendjemand wie Rayquaza durch eine von mir nicht genutzte Chance leidet.Mikael atmete flach, und schnell, es war eine beinahe übermenschliche Leistung die Muskeln nicht anzuspannen, und ruhig zu bleiben. "Bleib ruhig, alles ist in Ordnung", flüsterte er sich selber zu um seinen Körper zu beruhigen und möglichst natürlich gelassen auszusehen. Offensichtlich war der Trainer, zu sehr mit seinem Pokénav beschäftigt, so dass er beinahe eine ungewollte, ziemlich schmerzhafte Bekanntschaft mit einem Laternenpfahl gemacht hätte. Glücklicherweise merkte er es selber noch früh genug, so das er anhalten konnte. Offenbar hatte er Mikael erst jetzt entdeckt, dennoch wollte er offensichtlich etwas von ihm, so machte er bereits einen Schritt auf ihn zu, bevor ihn irgendetwas davon abhielt: "Hat er etwas bemerkt, bin ich aufgeflogen, nein das kann nicht sein, warum hällt er dann an? Ruhig, ganz ruhig, nur nichts überstürzen, lass dir Zeit, nur keine voreiligen Entscheidungen fällen, bewahre die Ruhe", Für Mikael war es eine gefühlte Ewigkeit, bis der Andere, seine Pokémon zurückgerufen hatte," Warum macht er dass, wäre es nicht intelligenter sie bei sich zu behalten? Hat er vieleicht doch nichts bemerkt, nur nicht die Muskeln anspannen", so langsam wurde er aus dem Jungen nicht mehr schlau, wenn er etwas bemerkt hätte, hätte er seine Pokémon drausen gelassen, und trotzdem versuchte er, wennauch er kläglich versagte, ein freundliches Lächeln aufzusetzen, er konnte also Schauspielen, da hiess es vorsichtig sein. Langsam kam er näher, was würde er machen wenn er nahe genug war, sollte Mikael ihm einen Preventivschlag verpassen, oder sollt er sich erst einmal anhören, was er zu sagen hatte, und ihn dann angreiffen, wenn er der Wahrheit zu nahe kam? Oder sollte er ihn unbeschadet ziehen lassen? Wie er solche Entscheidungen hasste, am liebsten hätte er ihm eine verpasst, und der wäre so schnell nicht mehr aufgestanden, was ihm genug Zeit gegeben hätte, in Ruhe abzuhauen. Dennoch wäre zuhören, so sehr er es auch hasste, der bessere Weg, auch wenn ihm keine konkreten Gründe dafür einfielen. Also meldete sich die Stimme, in seinem Kopf zu Worte "Was denkst du so lange darüber nach, hör zu und wenn es dir nicht gefällt, verpasst du ihm eine Abreibung, die sich gewaschen hat, dann hast du Zeit zu verschwinden.
    Also atmete Rafe tief durch, richtete sich wieder auf und ging auf den noch unbekannten Trainer zu. Er versuchte - Auch wenn er es nach solchen Gedanken nicht wirklich konnte, musste er doch immer an Ai denken - zumindest freundlich zu lächeln und sich gleich zu erklären: "Wegen dem Professor und seiner seltsamen Argumentation..."


    Also Mikales Vorgenen war ihm jetzt klar, das war immer so, wenn er sich nicht entscheiden konnte, zwischen dem Weg, den er nehmen wollte, und dem vernünftigen, hörte er immer auf die Stimme tief in seinem Körper und macht was sie sagt, dann war der Weg immer klar vor ihm und er musst ihn nur noch befolgen. Unterdessen war auch der andere Junge in die Nähe gekommen: "Wegen dem Professor und seiner seltsamen Argumentation..." Das war definitiv eines der Themen, das er gerade nicht ansprechen wollt, ehrlich gesagt, wollte er gerade gar nicht reden, höchstens darüber, warum er auf ihn zugekommen war, und sich nicht wie die anderen Vollidioten drinnen das bisschen Hirn, dass sie noch besassen, verdampften. Dazu wäre lediglich eine einfache nett formulierte Frage nötig gewesen, aber damit hatte er schon vor längerer Zeit aufgehört, wenn er etwas wissen wollte, bekam er die Infos früher oder später so wie so, also war es egal, welche Methoden er anwendete, denn schlussendlich zählte das Resultat.


    Noch bevor der andere ein weiteres Wort sagen konnte, tratt Mikael einen Schritt nach vorne, und verpasste ihm einen Schlag in die Magengegend, nicht mit voller Kraft, aber doch genug, um einer Person normalerweise genug stark aus der Fassung zu bringen, das er einige Sekunden Zeit hatte, bevor sich sein Opfer von dem Schock erholt hatte. In diesen Sekunden, packte er den Jungen und drückte ihn gegen die Wand. "Kein Wort, sei froh, das ich dich nicht härter getroffen habe, sonst würdest du jetzt am Boden liegen und für einige Stunden schlafen, also hör mir gut zu, ich stell dir drei Fragen, und von den Antworten hängt unser weiteres Verhältnis ab, und denk nicht einmal dran deine Pokémon zu rufen. Ich habe euch vorhin gesehen, es wäre echt schade um sie oder dich, soweit alles verstanden?" Zur Unterstützung, seiner Drohung, packte er nochmals ein wenig härter zu, dem Jungen würden zwar keine bleibende Schäden bleiben, aber angenehm war der Treffer vorhin sicher nicht. Er hoffte nur der Junge würde nicht versuchen irgendetwas Dummes zu versuchen, denn der Schlag vorhin war lediglich eine Warnung gewesen und keine Technik, die dazu bestimmt war den Gegner zu verletzen, und er mochte es nicht kleinen Jungen, die gerade erst vom Rockzipfel ihrer Mutter frei gekommen waren, unschädlich zu machen. "Also, erste Frage, Wer bist du?" , er gab dem Jungen eine kurze bedenkpause, und wartete auf eine Antwort: "Zweite Frage wer schickt dich?" , auch hier gab er ihm ein wenig Bedenkzeit: "Und letzte Frage, was willst du von mir? Von dieser Antwort hängt es ab, ob du heute Abend mit deinen Pokémon glücklich sein kannst und deines Weges gehen kannst, oder ob du es eben nicht kannst."


    "Yamamoto Rafe aus der Trainerschule in Metarost. Ein Neuling unter den Trainern wie so ziemlich jeder hier.", antwortete Rafe etwas verschrocken. Nicht wegen dem Schlag zuvor, er war härteres aus seiner Taekwondozeit gewohnt, sondern wegen der brutalen Reaktion des Jungen. Insgeheim hoffte er, dass der Name Yamamoto unter den Forschern nicht all zu bekannt war. Aber viel wichtiger: Wieso wurde sein Gegenüber handgreiflich? Gehörte er zu den Forschern und hatte von Rafes Vater erfahren? Oder war er nur genauso vorsichtig, weil er ebenfalls Anzeichen eines Spions meinte zu sehen?
    "Schicken? Ich habe den Fleyer gelesen, falls du das meinst...", erklärte Rafe anschließend schluckend und sah kurz zum Labor. Er machte keine Anzeichen seine Pokémon zu rufen. Zumindest solange nicht, bis der andere Trainer diesen explizit drohen würde. "Den Fleyer wegen der Forschung. Deswegen wollte ich auch mit dir sprechen.", fügte er noch schnell hinzu. "Du scheinst der rosaroten Brille des Professors gegenüber..."
    Rafe stoppte kurz. Wenn er wirklich zu diesem gehören würde, würde er sich mächtig verraten. Aber dafür war es ja jetzt sowieso zu spät. Zumindest mit Kontakten nach Sinnoh wäre der Name bekannt. Der Vorfall stand dort immerhin in der Zeitung. Deswegen wurde er ja auch von seiner Mutter nach Hoenn geschickt. Angespannt versuchte Rai die Körperhaltung und den Blick seines Gegenübers zu deuten. Würde dieser nicht viel vorsichtiger vorgehen, wenn er wirklich zu einer großen Organisation gehören würde?
    Und wieso wollte Rafes Körper verdammt noch mal nicht ruhig bleiben? Ok, der Griff war nciht gerade sehr bequem, er wurde bedroht, überrascht nachdem seine Gedanken bereits wegen der Forschungsgeschichte abgelenkt waren. Dann drängte sich dieser Junge auf, willigte sogar ein Rafe alleine zu lassen, als wüsste er was passieren könnte. War er schon wieder zu leichtsinnig?
    "Gegenüber auch sehr skeptisch zu sein, auch wenn du korrekter Weise meiner extremen Meinung nicht zugestimmt hast. Was würdest du wegen Rayquaza tun? Die Jüngeren scheinen ja ziemlich aus dem Häusschen zu sein und sich auf das Abenteuer zu freuen, welches der Professor ihnen so einfach serviert hat."


    OT: Gemeinschaftspost mit zeev

    "Herr Dr. Sommer, wenn Sie erlauben möchte ich auch mal eine Frage in den Raum werfen. Was lässt sie denken, das diese hier anwesenden Personen dazu fähig sein sollten, diese Aufgabe zu bewältigen, ich meine sehen sie sich mal die Truppe an die sie da mobilisieren wollen. Die meisten hier, haben vermutlich noch nie in einem Kampf gekämpft, und würden beim ersten Kontakt in Selbstmitleid versinken. Von dem was sie in einer Schlacht machen würden, möchte ich gar nicht reden, und das ist nicht untertrieben, denn genau das wird es werden, oder denken sie, das die "Bösen" ", als der Junge das Wort aussprach, machte er in der Luft mit den Fingern Gänsefüsschen, " sie sich einzeln nach einander schnappen werden, damit sie eine faire Chance haben eins gegen eins zu kämpfen? Und glauben sie wirklich, die "Bösen" ", auch hier machte er die Gänsefüsschen erneut. "Würden sie in Ruhe nach einem legendären Pokémon suchen lassen?"
    Neugierig begutachtete das Schiggy den neuen Teilnehmer an dieser Konversation. Dann blickte es zurück zu seinem Trainer:
    "Auch wenn er scheinbar-" "Scheinbar auch gegen meine Argumentation - zu Recht, weil ich bei Forschern nicht rational bin - ist? Das selbe dachte ich auch grade. Aber er hat Recht. Sein Einwand ist viel besser als meiner. Ich sollte mal lernen meine paranoiden, temperamentvollen Kommentare sein zu lassen.", wisperte der braunhaarige Junge seinem Pokémon zu. Dann konzentrierte er sich wieder auf das Gespräch.
    "Ja es geht auf eine gemeinsame Erkundungs - und Forschungsreise. Diese ist freiwillig. Ihr könnt jederzeit aussteigen, wenn ihr das Gefühl habt, dass es einfach nicht mehr geht. Das Ziel dieser Reise ist es mehr über das noch unbekannte Legendäre Pokémon Rayquaza zu erfahren. Nicht mehr und auch nicht weniger. Nebenbei könnt ihr Arenakämpfe bestreiten, bei Wettbewerben auftreten und so weiter." Rafe blickte kurz durch die Runde. Er fand die verschiedenen Reaktionen der Trainer auf die 'Diskussion' zuvor interessant. Aber am ehsten ärgerte es ihn, dass er das Gefühl hatte, sich blamiert zu haben.
    "...Die meiste Zeit schätze ich mal, dass ihr unbehelligt eures Weges gehen werdet. Nun was die Sache mit den Bösewichtern angeht, die werden vermutlich einen Weg suchen um sich Rayquaza zuerst zu schnappen, aber bis dahin wird noch einige Zeit verstreichen und ihr seid dann auch in der Lage euch dementsprechend zu wehren. Vorausgesetzt es kommt wirklich soweit.“
    "Vorrausgesetzt sie kämpfen mit fairen Mitteln... was der Sammelbegriff wiederum bereits ausschließt.", kommentierte Rafe unhörbar zu seinem Pokémon.
    "Ich werde dich beschützen! An mir kommt keiner vorbei!", antwortete das kleine Pokémon jedoch motiviert und richtete sich auf dem Kopf des neuen Trainers auf, wobei es fast herunter rutschte.
    “ Ich wünsche euch auf jeden viel Glück auf eurem Weg, wo auch immer dieser euch hinführt und dass ihr euer Ziel erreicht. Nun denn ich warte draußen falls sonst noch Fragen sind. Aber ich kann nicht mehr allzu lange warten, denn meine Kollegen vom Institut warten schon auf meine Rückkehr.“ Dann verließen beide Professoren den Raum und ließen die Trainer – und Trainerrinnen alleine dort zurück.
    Nachdenklich blieb Rafe zurück und sah kurz zu dem schwarzhaarigen Jungen mit dem weißen Hemd und der schwarzen Weste. Für Rafe schien es weniger so, als wäre der Trainer ein Neuling. Oder unwissend. Oder naiv. Rafe mochte seine Weise zu argumentieren, aber der gleichaltrige Junge schien nicht so, als würde er freudig auf neue Kontakte zuspazieren.
    "Raaaafe?", durchdrang Hydros Stimme den nachdenklichen Jungen. "Die da drüben gehen essen. Ich hab auch hunger.", erklärte das junge Pokémon und deutete auf einen anderen Trainer.
    "Uhm...", etwas verwirrt sah Rafe nur noch dem Trasla und dem Sheinux hinterher. Dann holte er selbst zwei Pokébälle hervor und grinste:
    "Gute Idee, Thunder und Nini müssen ebenfalls Hunger haben. Dann vertrau ich dir einfach mal, dass du weißt, wo es zum Pokémoncenter - oder wohin auch immer sie gehen - geht?"
    Hydro nickte nur und sprang über einen Stuhl zurück auf den Boden, um dem Trasla und dem Sheinux zu folgen: "Da lang! Wir folgen ihnen einfach! Und vergiss das Paket nicht!"
    "Ich doch nicht. Hydro du kennst mich doch, ich vergesse 'nie' etwas.", gab Rafe leiser zurück, um nicht so augenscheinlich aufzufallen.
    Also tat es Rafe dem anderen Trainern gleich, griff nach einem Paket und folgte seinem Pokémon - oder besser gesagt dem anderen Trainer.

    Schiggy und Takahashi wurden Zeugen eines wilden Kampfes, als sie das riesige Labor verließen. Bei genauerem Hinsehen konnte man auf dem improvisierten Kampffeld, welches auf der Route 1 - am Nordrand von Avenitia - lag, zwei Trainer kämpfen sehen.
    Die Kontrahenten nutzten die verkehrslose Umgebung, um Bäume und Gras in ihre Deckung mit einzubeziehen. Das Rauschen des Flusses sowie die kühle Brise blendeten sie dabei vollständig aus.
    Als Taiki mit Blick auf den Kampf zu seinem Pokémon aufgeschlossen hatte, musterte er die Beteiligten genauer. Nach wenigen Sekunden war ihm klar, welches Pokémon zu welchem Trainer gehörte. Ein rötliches Echsen-artiges Pokémon mit einer gelblich schimmernden Flamme an seiner Schwanzspitze und scheinbar ziemlich scharfen Klauen gehorchte den Befehlen des blonden Trainers, welcher ein blaues Oberteil und darüber eine schwarze Jacke trug. Den Gegner bildete ein fast völlig in schwarz gekleideter Mann mit einer abgedunkelten Brille und einem kleinen schwarzen Emblem an einer silbernen Jacke. Zu ihm gehörte ein kleines blaues Pokémon mit einem steinernen Kopf, kurzen Armen sowie Beinen und einem gelblichen Bauch. Der kurze Schwanz könnte - so dachte sich Taiki - auf ein Drachenpokémon hinweisen oder zumindest auf die Vorstufe eines Drachen, die der junge Trainer schon immer wegen ihrer Stärke und Seltenheit bewundert hatte.
    Neugierig richtete er jetzt seinen Pokédex auf das blaue Pokémon:
    "Kindwurm hegt einen unerfüllten Traum. Es möchte einmal hoch über den Wolken fliegen. Um seinen Frust über seine Flugunfähigkeit zu vertreiben, rammt es seinen harten Kopf gegen riesige Felsen und macht Kiesel aus ihnen."
    Und genau das tat es gerade wieder. Mit Anlauf rannte es auf seinen Gegner zu, um diesen mit einer Kopfnuss zu treffen.


    "Lizardon, weich aus!", befahl der blonde Trainer sofort. Taiki richtete gespannt seinen Dex auf das ausweichende Pokémon:
    "Gnadenlos besiegt Glutexo seine Gegner mit seinen scharfen Klauen. Wenn es auf starke Gegner trifft, wird es wütend und die Flamme auf seiner Schweifspitze flackert in einem bläulichen Ton.", teilte Taiki seinem Pokémon mit, welches fasziniert den Kampfstil des älteren Trainers beobachtete - Den Mann in schwarz beachtete es nicht. Dafür tat Taiki das umso mehr, während das Kindwurm mit einem lauten Geräusch gegen einen Stein krachte, da Glutexo ausgewichen war und nichts das kleine Pokémon abbremsen konnte.
    "Das muss also das laute Geräusch gewesen sein....", bemerkte der neue Trainer, während er seine Fliegerbrille zurecht rückte.
    "Jetzt sind wir am Zug, Lizardon, Schlitzer!"
    Mit großer Geschwindigkeit rannte nun das rote Pokémon auf Kindwurm zu, drängte dieses näher an den eben gesprengten Stein und feuerte auf ein Kommando hin eine weitere Attacke ab:
    "Los, Lizardon! Benutz' Drachenwut!", rief der geheimnisvolle Trainer seinem mutig kämpfenden Pokémon zu. Dieses atmete tief Luft ein bis das Fassungsvermögen seiner Lunge an der Grenze war. Während das Kindwurm angriffslustig auf Lizardon zustürmte, entließ dieses die grünlich brennende Luft aus seinem Maul.
    Die losgelassene Flamme war groß genug, um Kindwurms gesamten kleinen Körper zu umhüllen, und auch wenn die Verteidigung sehr stark war, so war der bläuliche Drache doch gezwungen, seine schmerzenden Augen fest zuzukneifen.
    Der nächste Schritt überraschte Schiggy, welches immer noch mit fieberte, ein wenig. "Komm zurück, Kindwurm!"
    Zornig richtete der Mann in Schwarz seinen Pokéball auf das in Flammen gehüllte Pokémon. Krampfhaft unterdrückte dieser anschließend das Bedürfnis seine Hände zu Fäusten zu ballen und sah zu seinem Feind:
    "Na warte! Ich werde wieder kommen!"


    "Ich würde niemals so einfach aufgeben...", merkte das Wasser-Pokémon mit schiefgelegtem Blick an und fixierte Taiki.
    Unbeeindruckt rief der blonde Trainer sein Pokémon zurück und machte sich auf den Weg zum Pokémonlabor. Im Gegensatz dazu sehr motiviert und ohne Schiggy weiter zu beachten, schloss Taiki zu diesem auf:
    "Hallo! Der Kampf war nicht schlecht!", begann der jüngere von den Beiden sofort, bekam aber nur einen musternden Blick zur Antwort. "Ich bin Taiki.", fuhr Taiki also fort und lies sich nicht verunsichern. Noch immer folgte keine Antwort.
    "Also... Wenn du auf dem Weg zur Professorin bist, aber schon dein erstes Pokémon hast, dann hilfst du ihr sicherlich auch mit dem Pokédex, oder? Wenn du mir sagst, wie du heißt, könnten wir vielleicht zusammenarbeiten.", schlug er anschließend lächelnd vor und verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf. Auch Schiggy schloss nun zu den beiden Jungs auf, wusste aber nicht so recht, was es von dem Älteren halten solle.
    "Mein Name ist Katsuya." Zu Taikis Freude blieb der Trainer endlich stehen.
    "Katsuya, wie? Ich bin mir sicher wir-"
    "Aber ich verzichte darauf mit irgendjemandem zusammen zu arbeiten. Ich bin stark genug, um so einen lächerlichen Auftrag alleine auszuführen.", fügte Angesprochener schnell hinzu und unterbrach den verwunderten Taiki. Letzterer blinzelte ein paar Mal und beobachtete wie der selbsternannte 'starke' Trainer auf das große Labor zuging, aus dem gerade Professor Esche schritt.
    "Oh, Professor! Das Geräusch kam von einem kämpfenden Kindwurm.", rief Taiki berichtend, blieb auf halben Weg aber stehen, um sie in Ruhe mit Katsuya sprechen zu lassen.
    Gereizt sah Schiggy dem blonden Jugendlichen hinterher und streckte ihm die Zunge aus.


    Was denkt der eigentlich, wer er ist? Stark? Nur weil er einen Pokémonkampf gewonnen hat? Hätte er seinem Pokémon keinen Spitznamen gegeben würde ich denken, er nutze sie nur als ein Mittel zum Zweck... Aber sein Blick...
    "Taiki?", vorsichtig stubste Schiggy seinen Trainer an. "Oh ja richtig, tut mir Leid. Wir sollten aufbrechen. Wenn er uns nicht helfen will, suchen wir die Einall-Pokémon alleine."
    Nachdenklich hob Taiki sein Pokémon auf und setzte es auf seinen Kopf, damit das junge Schildkröten-Pokémon nicht selbst laufen muss.
    Und wer zum Teufel war dieser Mann in schwarz? 'Er würde wiederkommen' ... allzu freundlich schien er ja nicht gewesen zu sein, auch wenn er sich ergeben hat, um seinem Pokémon nicht zu schaden. Ach ja, ich würde zu gerne mehr über diesen Katsuya erfahren, aber er ist wohl niemand, der gerne redet.


    "Was hältst du eigentlich von diesem Trainer?", neugierig sah Taiki nach oben zu seinem Pokémon. Nachdenklich erwiderte Hydro den Blick: "Er ist seltsam. Und gemein! Außerdem hat er sein Pokémon nur zum Angriff gebraucht. Kein Danke, kein Garnichts, als er es zurück gerufen hat.", warf Schiggy nun ein und lächelte einmal, um Taiki zu zeigen, dass er es richtig machte. "Vielleicht hast du Recht, aber ich glaube, dass er nicht so herzlos ist, wie er rüberkommt. Ihn hat irgendetwas bedrückt und ich will herausfinden was." Blinzelnd legte Schiggy seinen Kopf schief: "Ich habe nichts gemerkt, aber wenn du es sagst, wird etwas Wahres dran sein." Jetzt lächelte auch Taiki. Er war mehr als froh, dass sein Pokémon im vertraute. Er hatte schon oft genug in Büchern gelesen, dass Pokémon nichts von ihren Trainern halten, sich ihren Befehlen wiedersetzen oder diese manchmal sogar angreifen. Aber das schien wohl nur ein Ausnahmefall zu sein.
    Während der junge Trainer mit seinem Pokémon Avenitia nach Norden verließ, ließ er noch einmal seinen Blick über die kleine Stadt schweifen. An dem Haus seiner Mutter blieb dieser hängen. "Du wirst sie vermissen, oder? Deine Eltern?", meldete sich jetzt das kleine Pokémon besorgt zu Wort. Taiki jedoch schüttelte seinen Kopf und versuchte zu lächeln:
    "Meine Mutter. Natürlich werde ich sie vermissen, so wie sie mich auch, aber... wir wissen beide, dass diese Reise nicht umsonst sein wird. Das Problem betrifft die ganze Einall-Region. Und wenn mich Professor Esche schon um Hilfe bittet, kann ich ihr diese doch nicht abschlagen... Ich habe viel über die Legenden dieser Region gelesen. Wenn Reshiram und Zekrom über uns wachen... wieso helfen sie den Pokémon dann nicht auch?"
    Nachdenklich sprang Schiggy vor seinen Trainer, drehte sich dann aber um und lächelte seinen Trainer an:
    "Ich weiß es auch nicht, aber zusammen werden wir es sicher heraus finden. Taiki, wir sind nicht einmal in Gavina. Wieso machst du dir jetzt schon Sorgen? Dieses traurige Gesicht steht dir nicht!", argumentierte es währenddessen und nahm anschließend tief Luft. Verwirrt musterte Taiki sein Pokémon, wusste aber nicht, was er hätte antworten können. Als Strafe für diese Unwissenheit bekam er nun einen kleinen Wasserstrahl ins Gesicht.
    Als würde der Junge endlich argumentieren, hob er seinen Zeigefinger und sah ermahnend zu seinem Pokémon. Wenige Sekunden später, brach er allerdings in Gelächter aus, kniete sich und schnippte Schiggy einen Kieselstein entgegen. Das Pokémon wurde nun ebenfalls am Kopf getroffen und sah genauso desorientiert aus wie Taiki zuvor. Skeptisch wollte es seinen Trainer mustern, erkannte dann allerdings, dass Taiki bereits in Richtung Gavina gerannt war und jetzt "Fang mich doch!", rief.


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    Langweiliger Titel, kurzer Sinn, etwas slashen ;)  
    Wie vorher schon angemerkt bin ich immer noch heiß auf Reviews :P

    „Meinst du nicht, dass du die Sache etwas zu ernst nimmst? Immerhin ist das Klimainstitut doch dazu da, das Klima zu erforschen... Oder täusche ich mich da?“ Ohne etwas zu antworten grenzte sich Rafe wieder aus dem Gespräch aus. Schiggy hingegen beobachtete den jungen Trainer und den Professor genau, ehe es sich von einem Vulpix ablenken ließ. "Immerhin scheinen die Reaktionen auf meine Frage unterschiedlich... Und wenn ich sie nur etwas dazu gebracht habe, vorsichtiger und genauer zuzuhören bin ich schon zufirden. Vielleicht bin ich wirklich zu weit gegangen... aber er erinnert mich so sehr an...", während Rafe den Fragen mit halben Ohr zuhörte, dachte er weiter nach. Dann fiel seine Aufmerksamkeit auf die Stellungsname des Professors.
    "Es ist schon gut. Ja leider gibt es immer wieder Menschen die Pokémon für ihre bösen Zwecke missbrauchen. So unangenehm das Thema auch ist, wir können uns dem leider nicht entziehen. Solche Leute sind mir genauso unangenehm wie jeder der Pokémon als Freunde und Partner schätzt. Hmm. Ob es für das Institut gefährlich werden könnte? Vielleicht. Aber wie schon gesagt, es gibt leider genug Wahnsinnige auf der Welt. Wir im Institut wollen ja nicht die Legendäre persönlich untersuchen, sondern uns interessiert ob Rayquaza wirklich in der Lage ist das Wetter bzw das Klima zu verändern. Bisher hatten wir ja angenommen, dass es die Natur von selber regelt ohne dass ein Pokémon dabei eine Rolle spielt. Wir sind nun mal Forscher und wir wollen die Welt um uns herum viel besser verstehen lernen. Natürlich bemühen wir uns, dass die Unterlagen nicht in falsche Hände geraten. Aber es gibt leider keine Garantie."
    "Na immerhin versucht er sich nicht heraus zu reden... Das macht ihn vertrauenswürdiger." Während der Professor etwas trank, suchte Rai den Saal nach seinem Pokémon ab. "Hydro? Wenn du wieder weggerannt bist..."
    "Hier bin ich doch.", machte das Schildkrötenähnliche Pokémon auf sich aufmerksam und arbeitete sich zurück zu seinem Trainer. Rafe lehnte mitler Weile gegen einer Wand und sah nachdenklich zu Boden.
    "Wir können auch gehen, wenn dich dieser Professor zu sehr aufregt...", schlug das kleine Pokémon nun fürsorglich vor. Kopfschüttelnd nahm Rafe wieder eine gerade Haltung ein und ging ein paar Schritte auf das Gespräch zu:
    "Angenommen er sagt wirklich die Wahrheit. Dann sollten wir ihm doch vielleicht helfen. Wenn wir die Informationen finden, bevor es jemandem gelingt, der sie für sich selbst nutzen will, schützen wir das legendäre Pokémon doch. Oder?" Lächelnd stimmte Schiggy seinem Trainer zu und kletterte auf einen der Stühle, um von dort auf den wuscheligen Kopf zu springen. Rafe, der diesen Lieblingsplatz von Hydro schon kannte wartete geduldig ab bis sich das pPokémon festhalten konnte und wandte sich anschließend wieder der Menge zu.
    "Jeder von euch bekommt eines und ihr dürft ihn auf jeden Fall behalten. In dem Telefonregister ist sowohl die Nummer eingespeichert unter der ich meistens zu erreichen bin und die Nummer des Instituts eingespeichert. So könnt ihr mit uns Kontakt aufnehmen." Rafe gab sich alle Mühe, um paranoide Gedanken zu unterdrücken. Damit könne man sie sicher auch überwachen. Was ist denn schon geschenkt? Aber er würde es nie heraus finden, wenn er es von anfang an ablehnen würde. Er wollte trainieren, Abenteuer erleben und den Pokémon helfen. Wann würde sich noch einmal so eine Chance bieten?
    Dann mischte sich jedoch noch ein Trainer ein:
    "Allen voran erstmal was genau springt für uns dabei eigentlich zusätzlich herraus, wenn einer von uns die Antworten herrausfindet die sie benötigen? Immerhin dürften diese Infos ja sehr wertvoll sein, so wertvoll das sie bereit sind ein brandneues High-tech Gerät an Trainer zu verschenken. Und Zweitens würde ich gern wissen warum gerade junge beziehungsweise gerade anfangende Trainer gesucht wurden für diesen vortrag und nicht explizit Trainer die schonmal in der Liga gekämpft oder einige Arenaorden haben? Immerhin gab es ja den einwand von dem Schiggytrainer das üble Personen wohl selbst gern die Informationen haben wollen. Die werden ja wohl bestimmt nicht Neulinge sein was Pokemonkämpfe angeht nehm ich mal an."
    Musernd sah Rafe zwischen dem Professor und dem Trainer hin und her. Schließlich stellte er sich neben den Trainer und legte ihm seine Hand auf die Schulter. Er hoffte, dass dieser nicht zu sehr zusammen zucken würde. Immerhin wollte er ihm nur zu verstehen geben, dass man mitspielen könnte, um mehr zu erfahren.
    "Ich glaube wir haben doch alle etwas davon, wenn die Forschung sich weiterentwickelt, oder? Außerdem bekommen wir dieses... Wie-heißt-es-gleich-Gerät?" "Pokénav", warf Schiggy von oben nun ein.
    "Pokénav, genau.", bestätigte Rafe rreflexhaft, bevor er fürchtete, dass er sich verraten könnte. "Das ist ja auch schon eine Art Belohnung.", lenkte er das Thema schnell weiter.
    "Und stärker werden wir auf dieser Reise doch sicherlich auch...", fügte er nach einer kurzen Pause leise hinzu.

    „Rai Spiritdigitation zuuuu Aegisdramon!“
    „Hiko Spiritdigitation zuuuu Taomon!“
    „Der Kampf beginnt! Gebt euer Bestes!“


    Ein letztes Mal schoss Ikakumon eine Harpune ab, die im Licht des Sonnenunterganges explodierte. Das ganze Kampffeld war in ein warmes rot getaucht und alles, was viele Meter entfernt war begann in der Dämmerung zu verschwimmen. Ein frischer Windhauch wehte vom Fluss an durch das kleine Kampffeld und gespannt beobachteten die kleinen Wasserdigimon die Kämpfer.


    Chiyo setzte sich zu Akari und Kenji hinter Seadramon und versuchte Kenji zu mustern, der konzentriert zu Seadramon blickte: „Über was denkst du nach?“, flüsterte er schließlich.
    „Was Seadramon vor hat… was es für Lanamon und Arbormon erledigen muss… Wie es das anstellen will… Wie wir es schaffen die Tickets zu bekommen, sollte Seadramon das Turnier manipuliert haben.“, flüsterte Kenji leise zurück.
    „Kenji?“, fragte jetzt auch Akari leise.
    „Hm?“
    „Tut mir Leid, dass ich so laut war… Seadramon sollte es nicht hören…“
    „Schon okay…“
    „Das sagtest du vorher schon. Aber ich sehe doch, dass dich irgendetwas belastet.“
    „ICH möchte euch nicht belasten, wenn Seadramon mich ins Visier nimmt, weil ich angeschlagen bin.“, erklärte der Junge nun seine Laune und sah ernst zu Chiyo und Akari.

    „Blitzgeschosse!“
    „Zauberkarten!“
    „Gewittersturm!“
    „Energieschild!“


    Es war ein richtiger Sturm als Attacken, als Taomon mit seinen Karten die kleinen Geschosse abwehrte und Aegisdramon mit seinem Sturm nachsetzte, den Taomon mit seinem Schild blockte. Es herrschte kurz eine Kampfpause bis der Sturm abklang. Dann griff Taomon mit seinem Schriftzeichen an.
    „Gewitterklinge!“ Schriftzeichen und Klinge trafen aufeinander und explodierten.
    „Blitzgeschosse!“
    „Magische Klinge!“ Taomons Klingengeschoss neutralisierte alle kleineren Geschosse und sauste dann auf Aegisdramon zu, das nach links auswich und dann die Distanz verkürzte.
    „Donnerpeitsche!“ Taomon wich mit seiner rasanten Geschwindigkeit aus und schoss Aegisdramon Karten entgegen, die dieses abbekam.
    „Donnerpeitsche!“ Wieder versuchte Aegisdramon Taomon zu treffen, doch wehrte sich dieses immer noch mit seinem Energieschild.
    „Zauberschrift!“ Das 'Ke' prallte auf Aegisdramons Rüstung und beschädigte diese durch die entstehende Explosion. „Gewittersturm!“, Aegisdramon riskierte allerdings den Treffer um einen Gegenangriff zu starten - alles natürlich mit halber Kraft. Wieder war Taomon gezwungen auszuweichen. Jubelnd folgten die Gomamon dem Finale. Seadramon verhielt sich ruhig und beobachtete die Kämpfer genau.


    „Aber wir sind Freunde. Wir sind froh, wenn wir dir helfen können…“, wiedersprach Akari etwas lauter.
    „Sind wir das…?“, versicherte sich Kenji nachdenklich.
    Chiyo war der Erste, der Seadramons Bewegung wahrnahm.
    „Kenji… Akari…“, machte er auf sich aufmerksam und deutete auf Seadramon.
    „Der einzige Grund, dass ich euch eure Spirits noch nicht abgenommen habe besteht darin, dass ihr euch gegenseitig vernichten solltet! Ikakumon! Kümmert euch um die bereits digitierten! Ich übernehme diese drei! Sie stellen keine Herausforderung dar!“
    „Keine Herausforderung?“, rief Akari mit einem wiedersprechenden Ton.
    „Ja. Du bist ein kleines Mädchen, er hier ist so unsicher, dass er alles nur mit seinem Bruder machen kann und die einzige richtige Herausforderung ist angeschlagen, wie ihr so schon sagtet. Wenn er gegen Grumblemon gekämpft hat, wie es erzählte und anschließend so lange gegen Lanamon, kann ich mir das sogar vorstellen. Zum Glück habe ich sie nicht als Feinde.“
    Blinzelnd musterte Chiyo Seadramon.
    "Wann hat es das alles rausbekommen? Nur durch beobachten?", fragte er sich in Gedanken.


    Sauer griff Akari nach ihren D-Tector:
    „Das lassen wir uns doch nicht gefallen! Zeigen wir ihm wie stark wir sind! Akari Spiritdigitation zuuuu Kazemon!“
    „G- gut.“, nickte Chiyo und digitierte ebenfalls: „Chiyo Spiritdigitation zuuuu Grademon!“
    Während die beiden digitierten, zögerte Kenji kurz und musterte Umgebung sowie Seadramon.
    Dann digitierte auch er: „Kenji Spiritdigitation zuuuu Lobomon!“
    „Sturmfinger!“, Kazemon schloss für einen Sekundenbruchteil ihre Augen und lenkte die Kraft des Windes in ihre Finger. Ein kleiner Tornado umgab jeden von ihnen, bevor sie schließlich auf die Reise zu Seadramon geschickt wurden.
    „Goldene Klinge!“, das Schwert des Digikriegers wurde hoch in den Himmel gehalten. Immer heller begann es zu leuchten, bevor die gesammelte goldene Energie ebenfalls in Seadramons Richtung geschleudert wurde. Während Kazemons Sturmfinger Grademons Attacke beschleunigte zückte Lobomon seine Lichtschwerter. Es wollte die Distanz für einen Nahkampf verkürzen, knickte allerdings dann ein.


    „Ha! Er kann nicht mal rennen!“, stieß Seadramon lachend aus und wehrte die anderen Attacken mit dem roten Blatt an seinem Schweif ab. Danach spie es einen eiskalten Schneesturm:
    „Eisschleuder!“ Grademon sprang vor Kazemon und Lobomon, um sie mit seinem stählernen, mit Gold überzogenem Schild zu schützen.
    „Eisspule!“, ein weißes Gebilde entsnad in dem Maul von Seadramon. Es wurde immer größer, bis es schließlich seinen Entstehungsort verließ und in Richtung der Digikrieger geschossen wurde. Dem riesigen Eisklumpen konnten die drei nur mit Ausweichen entkommen.


    „Energieschild!“ Während sich Aegisdramon mit dem Gewittersturm und der Gewitterklinge um den Angriff auf die Ikakumon kümmerte, sorgte Taomon für die Verteidigung. Sie konnten von Glück sagen, dass nur die Ikakumon angriffen, während sich die anderen Wasserdigimon in Sicherheit flüchteten.
    Während Lobomon ungeschickt und wackelig wieder aufkam, wurde es bereits von Seadramons Schwanz umwickelt und in die Luft gehoben.


    „Kenji!“, rief Akari besorgt als der Digikrieger zurück digitierte. Verzweifelt unterdrückte eben Gerufener einen Schrei.
    „Was ist? Wollt ihr nicht mehr angreifen? Dann bin dran: Cold Breath!“
    Während Kazemon und Grademon nach einem Weg suchten, dem Angriff zu entkommen, wurden sie von hinten mit einer Harpune überrascht. Beide kamen schmerzgeplagt auf dem Boden auf und wurden von Seadramon nach und nach vereist.
    „Verdammt… ich kann mich nicht mehr bewegen… Kenji…“, presste Grademon hervor. Sein ganzer Körper zitterte und schmerzte. Das gefrorene Eis verhinderte, dass er sich in der Rüstung nur einen Millimeter bewegen konnte. Bei Kazemon sah es allerdings nicht besser aus, denn ihr ganzer Körper begann durch die Kälte taub zu werden.
    „Niemand tut meinem Bruder oder meinen Freunden so etwas an! Gewitterklinge!“ Ein Blitz in Aegisdramons krallenartigen Hand wurde Elektrizität zu einer Klinge geformt. Schnell drehte sich der Digikrieger um sich selbst und ließ genau so los, dass die Gewitterklinge genau Seadramons Kopf traf, zerschellte und dieses kurzzeitig unter Strom stand. Während Aegisdramon den eisigen Atem mit seiner Attacke stoppte und Seadramon dazu brachte loszulassen, fing Taomon Kenji auf.


    „Alles okay?“, versicherte sich Taomon und setzte Kenji behutsam auf dem Boden ab. Dann kümmerte sich Taomon um Kazemon und Grademon, in dem es das Eis mit einer kleineren Flamme schmolz, die es aus einem 'Ha' bildete. Aegisdramon lenkte in der Zwischenzeit Seadramon ab, war aber sichtbar damit überfordert. Zusammen mit Kenji wurde er von Seadramons Schweif in den Fluss gezerrt und digitierte zurück. Während Kenji sich verbissen an Seadramons Flossen festklammerte wurde Rai von dessen Schweif gewürgt.


    „Rai! Kenji!“, schrie Grademon und sprang hinter Seadramon her.
    „Hey!“, rief nun auch Taomon, das damit beschäftigt war Kazemon aus dem Eis zu holen.
    „Folgen wir ihnen!“, rief Kazemon als es gerade den Rest des Eises von sich klopfte. Taomon nickte nur und folgte Kazemon. Endlich ließ Seadramon Rai los, um sich von Kenji zu entledigen. Rai schaffte es gerade aus eigener Kraft aufzutauchen, da sah er wie Kenji in seine Richtung geschleudert wurde. Schnell tauchte er hinterher, um den bewusstlosen Jungen nach oben zu ziehen.


    Endlich hatte Grademon die beiden eingeholt - mit seiner goldenen Rüstung rannte es über das Wasser und sprang auf Seadramons Rücken.
    "Chiyo, pass auf!", wurde er von seinem Bruder gewarnt. Um Grademons Griff zu entgehen tauchte die riesige Wasserschlange unter. Hinter Rai und Kenji kam sie wieder hoch - ohne Chiyo im Gepäck - und griff diese an.
    Während die Strömung die drei weiter fort trug, war Rai damit beschäftigt Kenji über Wasser zu halten, da dieser zu wenig Kraft hatte, sich Seadramons Strudeln zu entziehen. Scheinbar war Seadramon nicht am letzten Schlag interessiert, sondert hielt sie davon ab aus dem Wasser zu kommen - wieso auch immer. Kurz nachdem Kenji wieder zu Bewusstsein kam und sich hektisch umsah zeigte sich die Antwort. Seadramon verschwand wieder im Wasser und tauchte kurze Zeit später mit Chiyo wieder auf, den es ebenfalls zu den Jungs schleuderte. Nach Luft schnappend kam der zurückdigitierte Junge neben Rai und Kenji auf.
    "Ist alles okay?", erkundigte sich Kenji flüchtig. Chiyo nickte, hatte aber keine Zeit zu antworten.


    „Wassernadel!“, scheinbar war auch Lanamon in der Nähe, denn plötzlich türmte sich das Wasser unter der Gruppe auf und sie wurden einige Meter in die Luft geschleudert wo sie gerade Wegs auf einen Felsvorsprung zuflogen. Während Rai schlecht auf dem Boden aufkam, bewerkstelligte es Kenji irgendwie auf einem Fuß und einem Knie aufzukommen.
    „Lanamon!“, stellte er sofort fest und wurde von Rai davon abgehalten auf dieses loszugehen.
    Kenji nickte nur – kämpfen konnte er vergessen.
    Auch Kazemon und Taomon fanden endlich die Anderen und als die Fünf versammelt waren, kamen auch noch weitere Digimon zum Vorschein…


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    Und nun möchte ich eure Meinung hören. Was bekommt ein Autor denn auch als Belohnung? Nichts außer Reviews. Ich sehe immer nur, dass Aufrufe dazu kommen. Aber ließt überhaupt jemand die Story auch, statt sie nur aufzurufen? ;)
    Ich würde es gerne mal wissen. Genauso gerne würde ich wissen, ob ihr etwas an meinem Schreibstil auszusetzen habt. Welchen der Charaktere ihr am meisten mögt, wen am wenigsten, ob ihr die Kämpfe in Ordnung findet und ob euch der Plot an sich auch interessiert. Bevorzugt ihr irgendwelche Shippings und seid ihr frh, wenn ich euch sage, dass ich in Zukunft wieder mehr Zeit für die FF habe? Ohne Stammleser macht es nämlich irgendwie nicht so großen Spaß zu schreiben ;)

    Takahashi, ein 15-Jähriger Junge aus Avenitia, träumte gerade vom seinem ersten Kampf. Ein riesiger blauer Drache mit roten Flügeln und spitzen Zähnen, die aus seinem Mund ragten, flog durch die Lüfte und wich einem Strahl aus Flammen aus. Ursprung dieser Attacke war ein anderes Drachenähnliches Pokémon mit einer orangenen Färbung und einer Flamme an seiner Schwanzspitze. Angriffslustig schlug es mit den Flügeln und machte sich dazu aus, ebenfalls abzuheben, als Takahashi eine Stimme weckt:
    "Takahashi, aufstehen!" Alarmiert schreckte der braunhaarige Junge auf und sah sich perplex um, ehe er realisierte, dass er in seinem Zimmer war und auf seinem, mit Pokémonbettwäsche bezogenen, Bett saß. Die beiden legendären Pokémon - Reshiram und Zekrom - zierten auch die weißen Wände mit vielen Postern. Auf seiner Bettdecke bildeten der schwarze und weiße Drache jedoch ein Yin und Yang-Zeichen. Als Takahashis Blick auf das Regal mit den ganzen Pokémonhandbüchern fiel, erinnerte er sich wieder.


    Was war das für ein seltsamer Traum? Alles war dunkel und wo man nur hinsah, kämpften Pokémon miteinander... Reshiram, ja, das weiße Pokémon, um welches sich so viele Legenden rankten, flog über das Kampffeld hinweg und hatte versucht mit seinem schwarzen Gegenpart Zekrom die Kämpfer zu beruhigen. Der heftigste Kampf entbrannte zwischen Drachenpokémon... Oder war das orangene ein Feuerpokémon? Ich bin mir sicher, dass die beiden nicht aus Einall waren... sonst hätte ich sie doch erkannt!


    "Taiki! Wo bleibst du denn?", ertönte wieder die zarte, aber energievolle Stimme seiner Mutter. Motiviert stand der junge Trainer auf: "Richtig, Professor Esche hat mich gebeten, ihr bei ihren Studien zu helfen.", erinnerte er sich, während er seine Sachen zusammensuchte. Aus dem Schrank zog er eine blaue Umhängetasche hervor, die er auf sein Bett legte. Dann schlüpfte er aus seinem Schlafanzug, warf diesen ebenfalls aufs Bett und suchte sich in seinem Schrank seine Kleider zurecht. Ein weißes T-Shirt und eine schwarze Jeans waren schnell gefunden. Eilig schlüpfte Taiki in seine weißen Chucks. Seine blaue Jacke folgte, ebenso ein blaues Schweißband und eine blaue Fliegerbrille, die sein Vater ihm vererbt hatte. Der Junge hielt kurz inne und schwor sich so stark zu werden, wie es sein Vater einmal gewesen war, ehe er weitere Sachen in seinem Zimmer suchte. Nachdem die wichtigsten Gegenstände - eine Karte der Einallregion, ein Pokémonhandbuch über die Legenden der Region - und einige weitere Sachen verstaut waren, zog Taiki sich noch weiße, fingerlose Handschuhe an.


    "Bereit.", teilte er dem Felilou mit, welches soeben durch die Zimmertüre geschlichen kam. "Versprich mir, dass du weiter auf Mum aufpasst, wenn ich Professor Esche helfe, okay?" "Liloouuuu", gähnte das lilafarbene Katzenpokémon nur, streckte sich genüsslich und sprang dann elegant auf die Schulter des angehenden Trainers.
    "Ich bin soweit, Mum.", teilte Taiki dann auch seiner Mutter mit, während er die Treppe nach unten eilte, beinahe über das zweite Pokémon seiner Mutter stolperte und anschließend in die Küche rannte. Das braune Hundepokémon Yorkleff, welches dauerhaft so aussah, als hätte es Kuchen im Gesicht hängen, folgte Taiki aufgeregt und legte seinen Kopf schief, um von diesem gekrault zu werden.
    "Und du pass mir gut auf das Haus auf, ja?" Winselnd schmiegte sich Yorkleff an Taikis Bein.
    "Ich bin ja bald wieder da. Und außerdem bist du nicht alleine, Felilou ist doch auch noch hier." Letzteres sprang nun von Taikis Schulter und schlich skeptisch zum Küchenfenster. Verwirrt sah Takahashi dem Pokémon nach, bemerkte aber auch, dass seine Mutter gerade fertig wurde mit Was-auch-immer-sie-eigentlich-getan-hatte.
    "Nimm diese Brotbox mit, Schatz. Darin ist etwas Proviant enthalten. Und wenn du gehst, vergiss mir ja nicht immer aufmerksam zu sein, wenn du über die Straße gehst.", ermahnte sie ihren Sohn und drückte ihm die Plastikbox in die Hand, welche zügig in der Tasche verstaut wurde.
    "Mach dir keine Sorgen, ich komme schon zurecht. Und wenn alles schief läuft habe ich ja immer noch den Viso-Caster."
    Erleichtert, aber immer noch schweren Mutes, nickte Takahashis Mutter. Dabei fiel ihr eine blonde Haarsträhne in ihre schmales und junges Gesicht, welche sie hastig wieder mit einer schwarzen Haarspange festklemmte. Ihr Sohn hingegen streckte nur lächelnd seine Hand aus und mit ihr den Daumen nach oben.


    Dann verließ Taiki das Haus. Durch das Dorf Avenitia wehte eine kühle Meeresbrise. Die Sonne war bereits ziemlich hoch am Horizont zu sehen. Nicht weit von ihr flogen ein paar kleine und flauschig aussehende weiße Wölkchen und Flugpokémon, die den Frühlingstag nutzten, um ihre Runden zu drehen. Das schöne Wetter genießend, schlenderte Taiki langsam zu Professor Esches Pokémonlabor, welches nicht weit von den anderen Häusern entfernt war. Als größtes Gebäude in Avenitia, welches zusätzlich weiß in den Himmel ragte, war es auch nicht leicht zu übersehen.
    "Professor? Sind sie da?", neugierig sah der junge Trainer sich im Garten um, in dem viele Beeren und Blumen wuchsen. Professor Esche war ziemlich fleißig, aber sie hatte auch viele Pokémon, die ihr dabei halfen, während sie auf ihre Trainer warteten.


    "Oh, Takahashi, du bist schon da? Komm doch rein.", vernahm er schließlich eine ältere Stimme. Also wandte er sich um und erblickte Professorin Esche, die an ihrem Fenster stand und in ihren Garten hinaussah. Lächelnd deutete sie auf die Türe des Labors, zu der auch sie sich mit vorsichtigen und langsamen Schritten begab. Die ältere Dame in ihren weißen Kittel und ihren schon grauen längeren Haaren führte den angehenden Pokémontrainer zu einer mittelgroßen Kuppel, in der sich drei Pokébälle befanden:
    "Ich möchte, dass du mir bei einem ernsten Problem hilfst. Seit hier Pokémon aus den anderen Regionen leben sind die Zahlen der einheimischen Pokémon mehr und mehr zurückgegangen. Das ist auch der Grund, wieso Professor Eichs Enkel uns Pokémon für neue Trainer geschickt hat. Floink, Ottaro und Serpifeu, die eigentlichen Starter, sind viel zu selten geworden und die wenigen, die bekannt sind, haben Probleme mit ihrem Territorium und können nicht in Ruhe brüten. Deine Aufgabe hierbei wird sein, mit Hilfe des neuen Pokédex-Prototypen, welcher alle Pokémon sämtlicher Regionen beinhaltet, nach den Einall-Pokémon zu suchen und diese hierin zu verzeichnen. Da wir noch frühere Aufzeichnungen von vor 50 Jahren haben musst du sie nicht fangen, es reicht, wenn du den Dex auf sie richtest, damit sie in die Liste aufgenommen werden."
    Nickend ging Taiki auf die Kuppel mit den Pokébällen zu.
    "Richtig, für dieses Abenteuer brauchst du dein eigenes Pokémon. Du kannst zwischen diesen drei wählen. Da hätten wir das Schildkröten-Pokémon Schiggy, das Echsen-Pokémon Glumanda und das Samen-Pokémon Bisasam.", stellte sie dem jungen Trainer die in den Pokébällen enthaltenen Pokémon vor, welcher die Bälle sorgfältig musterte. Zögerlich griff er nach Glumanda, überdachte die Entscheidung aber und schnappte sich Schiggys Pokéball: "Meine Wahl fällt auf das Wasser-Pokémon Schiggy.", gab er bekannt und begutachtete seinen ersten Pokéball lächelnd. Zustimmend nickte Professor Esche: "Na los, willst du deinen Partner nicht kennen lernen?"


    Entschlossen hielt Taiki den Pokéball vor sich ausgestreckt und betätigte den kleinen weißen Knopf: "Schiggy komm raus!"
    Ein rotes Glühen kam aus dem runden Behältnis geschossen und manifestierte sich zu einer blauen Schildkröte, die sich verwirrt umsah. Als sie dann jedoch ihren Trainer erblickte tapste sie glücklich auf diesen zu: "Du bist mein Trainer? Ich habe lange auf dich gewartet!"
    Perplex sah Taiki zu der Professorin - Hatte sie das eben auch gehört? Hat das Schiggy tatsächlich gesprochen?
    "Takahashi, was ist? Gefällt dir das Pokémon etwa nicht?"
    Verwirrt verneinte Taiki die Frage und sah dann wieder zu dem Wasserpokémon, welches gerade auf ihn zusprang. Der Junge fing es auf und musterte das grinsende Pokémon.
    "Takahashi heißt du also? Freut mich dich kennen zu lernen! Ich bin Hydro!", stellte es sich schließlich vor.
    "Hydro?", versicherte sich Taiki und gab dem Pokémon so zu verstehen, dass er es hören konnte. Jetzt war es an dem Schiggy verwundert zu schauen. "Übrigens kannst du mich - wie jeder andere auch, dem mein Name zu lang ist - einfach Taiki nennen.", fügte er noch lächelnd hinzu. Professor Esche hingegen schien langsam zu verstehen, was geschah und mischte sich ein: "Taiki - Wenn ich fragen darf... woher stammt deine Familie?"
    "Aus Kanto, wieso?", antwortete der Braunhaarige noch verwirrter als zuvor.
    "Dort existiert eine alte Legende über Vertania-City. Ihr zufolge soll es Menschen mit der Fähigkeit, Pokémon verstehen zu können, geben. Manche haben diese so stark ausgeprägt, dass sie die Gedanken und Gefühle der Pokémon genau wahrnehmen und sie in seltenen Fällen sogar heilen können."
    Nachdenklich sah Taiki zu seinem Pokémon, welches freudig auf dessen Kopf kletterte: "Das ist großartig! Wir werden sicherlich ein tolles Team! Niemand uns besiegen können!", jubelte es dabei.
    Die Freude war allerdings schnell vorüber, als draußen ein lauter Knall ertönte.
    "Was war das?" Fragend sah Professor Esche zu Taiki, der nur ahnungslos seinen Kopf schüttelte.
    "Lass uns nachsehen!" Flink sprang Schiggy von Taikis Kopf und rannte nach draußen. "Jetzt warte doch mal!" Nun setzte sich auch der Junge in Bewegung, um seinem Pokémon zu folgen.


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    Nicht von der Länge abschrecken lassen. Es ist 'nur' ein Prolog. Normale Kapitel werden ausführlicher in der Länge sein ;)
    Aber vor Allem interessiert mich jetzt eure Meinung. Was bekommt ein Schreiben denn auch sonst als Belohnung? Nichts außer Reviews :P
    Habt ihr etwas an meinem Schreibstil auszusetzen? Interessiert euch die Grundidee der Story?
    Habt ihr irgendwelche Wünsche oder Erwartungen in den weiteren Verlauf? Oder vielleicht Charaktere, die ihr unbedingt in der Story sehen wollt?

    http://www.pokewiki.de/images/…g/350px-Artwork_Isshu.png
    50 Jahre nach dem Erscheinen und Verschwinden von Reshiram und Zekrom leben bereits Pokémon aus Kanto, Johto, Hoenn und Sinnoh in der wundervollen Einall-Region. Sie alle entwickeln sich prächtig, doch die Freude scheint zu früh, als Professor Esche bemerkt, dass der Bestand der Einall-Pokémon nach und nach zurückgeht. In der Hoffnung, die Ursache dafür zu finden, bittet sie den besten potentiellen Trainer aus Avenitia und den besten potenziellen Trainer aus Gavina um Hilfe.


    [tabmenu][tab=Wilkommen] Dass ich gerade Einall ausgewählt habe - Ich als Kanto-Kind - liegt daran, dass ich mich mit der Region anfreunden will und auch möchte, dass man sie nicht schlecht macht, nur weil sie neu ist. Nunja, gut, einige Pokémon sehen einfallslos aus, aber war das denn nicht schon öfters so? Die Region und der Soundtrack an sich ist dafür jedoch einfach nur schön und bietet Potenzial für mehr.
    Die Idee für die Story setzt sich aus mehren Dingen zusammen. Mich interessierte vor Allem mal, wie wohl die Pokémon dieser isolierten Region regieren würden, wenn sie auf die restlichen Pokémon treffen würden und von diesen vielleicht sogar vertrieben würden.
    Würden sie sich bekriegen?
    Würden sie in Frieden versuchen miteinander zu leben?
    Würden sie sich trennen und abgegrenzt leben?
    Oder würden sogar Menschen eingreiffen, die Gegebenheiten verändern und diese Vorlage ausnutzen, um einen Vorteil daraus zu bekommen?
    Wir werden es ja sehen. [tab=Genre / Anmerkungen / Warnung!]
    Reise, Adventure, Fantasy
    Wer absolut gegen Slash oder brutalere Feinde ist, kann jetzt schonmal aufhören zu lesen.
    Ich werde weder davor zurück schrecken zu slashen, noch werde ich übertrieben viel Brutalität nutzen.
    Dennoch werden keine Friede-Freude-Eierkuchen-Themen behandelt.
    Wer Kritik an der richtigen Gesellschaft herauszulesen meint, soll sich bitte erst per PN bei mir davon überzeugen.
    Auf Grund von Themen wie Tod und die von den Feinden genutzten Methoden ist die FF auf P16 eingestuft.
    Also keine Sorge ;) [tab=Kurze Einleitung in die Story]
    Der Bestand der Pokémon aus Einall nimmt stetig ab und so kommt das Gleichgewicht der Natur ziemlich auseinander. Einige Pokémon sind wegen Territorienstreits ziemlich agressiv. Das nutzt ein Team Namens Darksoul aus, welches auch politisch angagiert ist, um sich weiter nach oben zu arbeiten. So hat es den Anschein, aber haben sie nicht vielleicht doch andere Motive? Bisher waren sie ja nicht auffällig. Bisher haben sie die Menschen wirklich vor den Pokémon beschützt... Aber zu welchem Preis? Die Politik hat sich für den Geschmack des momentanen Champs die letzten Jahre zu sehr verändert. Und da wäre da noch eine weitere Sache... Der Glaube an die Pokémon und die Legenden von Einall.[/tabmenu]


    Wofür lohnt es sich überhaupt zu kämpfen, wenn alles verloren scheint? Verfolgt dabei nicht jeder in einem gewissen Grad eigene Ziele? Oder gibt es wirklich Menschen und Pokémon, die für die Freiheit und die Hoffnung in ihren Grundbestandteilen kämpfen?
    Für den Weiterbestand von Freundschaft und sämtliches Leben auf der Welt? Und sollten genau diese vom Schicksal dazu auserwählt werden, der Welt zu helfen?
    Man sagt, dass zwei alte Pokémon über Einall wachen und genau auf solche Trainer warten. Doch wenn sie niemand sieht, existieren sie dann vielleicht nur in ihren Herzen?


    [tabmenu][tab=Taiki]Wie man unschwer bereits in den ersten Sätzen erkennen wird, ist Takahashi der eigentliche Protagonist der Fanfiction. Er selbst hasst seinen eigenen Namen und kürzt ihn normaler Weise mit Taiki ab. Diese Abkürzung stammt von seinem lieblings Basketballer, welcher wiederum in Johto spielt und bisher keine wirkliche Bedeutung für die Story hat. Taiki verlor seinen Vater recht früh und lebt seither mit seiner Mutter alleine in Avenitia. Über den Hergang des Unfalls spricht er nicht gerne. Er erinnert sich auch nicht gerne an seine Zeit in Kanto. Der Verlust seines Vaters und seines besten Freundes war einfach zu groß für ihn. Zum Teil wegen seinen Schuldgefühlen, schwor er sich, niemanden mehr im Stich zu lassen. Er würde keine Sekunde mehr zögern, wenn er das Gefühl hat, dass jemand seine Hilfe braucht. Von diesem Tag an, versucht er alles über Pokémon und vor allem über Einall zu lernen, was es zu wissen gibt. Mit diesem Wissen, will er gegen den Champ antreten.
    [tab=Katsuya]Anders als Taiki geht es diesem Trainer nicht nur darum zu helfen. Nein, Kin möchte der stärkste aller Trainer werden und ist bereit, alles dafür zu tun. Doch sein ungebrochener Wille, sein Ziel zu erreichen, muss doch einen Ursprung haben, oder? Zumindest ist das Taikis erster Gedanke. Niemand kämpft ohne einen Grund zu haben. Doch gibt es auch nur die kleinste Chance, diesen zu erfahren? Und haben die beiden Trainer vielleicht doch mehr gemeinsam, als auf den ersten Blick wahrgenommen?
    [tab=Rai]Der Schüler des momentanen Champs lässt es sich nicht nehmen, ebenfalls seinen Teil zu der aktuellen Situation beizusteuern. Er gehört zu den wenigsen Personen, die Team Darksoul nicht ganz über den Weg trauen. Mit seiner Gabe, Zusammenhänge recht schnell zu erfassen und seinem durchdachten auftreten, ist er bei der eben genannten Gruppe relativ unbeliebt. Man beschimpft ihn sogar, nur das Sprachrohr des Champs zu sein, der sich zu der Politik nicht äußern darf, was ein schlechtes Licht auf diesen wirft. Rai hingegen bleibt vor seinen Widersachern immer ruhig, obwohl er es nicht immer innerlich ist. Schwächen zu zeigen, lässt er nicht zu. [/tabmenu]


    Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage. [c by Karl Jaspers]
    Das wertvollste Geschenk für eine solche Reise sind also Menschen und Pokémon, die einem Hoffnung spenden.
    Eins ist dabei sicher: Alleine wird Taiki dem Geheimnis nicht auf die Spur kommen können.


    [tabmenu][tab=Benachrichtigungen]Wenn ihr bei Änderungen oder neuen Kapiteln einen Gästebucheintrag haben wollt, sagt mir bitte Bescheid[tab=Kapitelübersicht]Prolog: Der Beginn einer neuen Reise
    Der Trainer aus Gavina - Ein Rivale?


    [/tabmenu]


    Copyright
    Die Idee "Pokémon" gehört ihrem rechtmäßigen Besitzer.
    Storyline und Caraktere wurden von mir ausgedacht und niedergeschrieben.
    Die Bilder werden hier nur für anschauliche Zwecke benutzt. Weder habe ich sie entworfen noch habe ich sie gezeichnet.

    Rai konnte über die Reaktion der Anderen nur mit dem Kopf schütteln. Ein Pokémon ab zu lehnen, welches verletzt war, nur weil es seltsam roch, hielt er einfach für idiotisch. Noch dazu den Trainer deswegen seltsam an zu schauen, nur weil er dem Pokémon half - was ja sonst niemand tun wollte. Ohne dich noch weiter in die Ideen einzumischen folgte er der Diskussion und dem Entschluss ins Pokémonhaus zu gehen, um dort etwas zu trainieren. Es erklärte sich ja niemand dazu bereit auf ihn ein zu gehen. Weder auf der Fahrt hier her noch eben am Tisch. Würde es auffallen, wenn er nicht folgen würde? Würde sich überhaupt jemand dafür interessieren?
    Rai verstand nur zu gut, dass die Gruppe sich schon länger kannte. Aber immerhin bot er ihnen seine Hilfe an. Immerhin schien die Gruppe ja so viel von Teamwork zu halten. Er wusste auch, dass er sich selbst nicht fair verhielt, weil er nicht gerne Kontakt mit Menschen hatte, aber er fühlte sich einfach, als wollte die Gruppe ihn nicht dabei haben. Sie hatten doch den 'Neulingen' erklärt, was vorgefallen war. Er selbst hatte niemals nachgefragt - Er hätte auch so im Kampf gegen zwiellichtige Personen geholfen.
    Seufzend folgte Rai den Trainern nach draußen und machte sich das erste Mal einen Überblick über die Größe der Gruppe.
    Trotzdem, so unscheinbar, dass man mich übersieht, bin ich ja nun auch nicht... ob ich einfach den Anschein mache, dass ich es hasse mit Menschen zu reden? Sicherlich nicht absichtlich.
    Während er zuschaute, wie sich alle nach und nach vom Pokémoncenter entfehrnten, suchte Rai die Umgebung nach dem Jungen ab, der das Duflor ins Pokémoncenter brachte.
    Nanu? Will er der Gruppe etwa folgen? Oder einfach auch nur trainieren? Was auch immer. Avalon sollte ich noch etwas schonen. Aber Hydro und Jelly hatten lange kein Training mehr.
    Während er dabei zusah, wie die meisten ihr Training begannen oder in das Pokémonhaus verschwanden rief er ein Glumanda und ein Schiggy aus seinem Pokéball. "Na? Daran interessiert in dieser Bruchbude - ähm, ich meine in diesem merkwürdigen Haus, welches vielleicht Schätze enthält - zu trainieren?", fragte er seine Pokémon grinsend. Während Jelly das Haus skeptisch musterte stimmte das Wasserpokémon direkt zu. Ermutigend kniete sich Rai neben das Glumanda:
    "Keine Angst, Hydro und ich sind ja bei dir. Jetzt komm, wir wollen die Gruppe ja nicht aus den Augen verlieren. ... Huh? Wo ist denn Hydro schon wieder abgeblieben?" Besorgt deutete das Feuerpokémon auf die Eingangstüre, die einen Spalt offen stand. Seufzend richtete sich der Trainer wieder auf:
    "Na warte, wenn du dir irgendwelchen Ärger einhandelst... komm Jelly, wir müssen es schnell finden. Ich hab keine Ahnung, was darin alles lauert." Immer noch ägnstlich folgte Glumanda ihrem Trainer. Wenige Räume später fanden sie auch schon den Ausreißer, der gerade ein Rattfratz in seine Schranken verwies. Das einzige Problem dabei war nur: Sie wurden von der Gruppe getrennt - schon wieder.

    Nachdenklich lag Rafe am Strand. Er hatte seine Arme hinter seinem Kopf verschränkt und beobachtete das junge Fritzeblitz, welches dösend auf Rafes Bauch lag. Seemops und Schiggy tollten zusammen durchs Wasser und schienen dabei unglaublichen Spaß zu haben. Neugierig hob Rafe seinen Kopf und ließ seinen Blick zu der Arena von Blütenburg schweifen, die sich über die Bäume erhob, die Blütenburg begrenzten. Irgendwann würde Rafe in dieser Arena antreten und einen Orden ergattern. Aber bis dahin wollte er noch trainieren. Motiviert richtete sich Rafe auf und kraulte das Fritzelblitz, um es sanft zu wecken. Dann klopfte er den Sand von seinen Kleidern und rief seine Wasserpokémon zusammen. Die Sonne fühlte sich wirklich angenehm auf der Haut an und auch der Wind schien perfekt zu dem Tag zu passen.
    Noch bevor Rafe aber den Anpfiff für das Training geben konnte, fiel sein Blick auf einen Fleyer, der im Sand lag. Neugierig zog er ihn heraus und schüttelte den Sand herunter, um ihn lesen zu können:
    "Das Klimainstitut braucht euch. Wer neugierig ist und mehr über das Klima und das Wetter von Hoenn erfahren will und was oder besser gesagt wer dahintersteckt, der sollte sich so rasch wie nur möglich nach Wurzelheim begegeben. Professor Birk wird euch dann alles nähere erklären. Nur keine Scheu."
    "Klingt, als steckt da mehr dahinter... Professor Birk, ja? Ich würde ihn zu gerne mal kennen lernen.", murmelte Rafe während er aufstand und zu Schiggy und Seemops ging. "Was haltet ihr davon, wenn wir nach Wurzelheim gehen? Da scheint etwas Interessantes vor sich zu gehen." Freudig stimmten die drei Pokémon zu und tollten um Rafes Füße. "Okay, bis dahin muss ich euch aber in die Pokébälle zurück rufen. Drei Pokémon in einer Stadt würden nur zu Chaos führen, wenn jeder sie draußen lassen würde."
    Verständnisvoll nickten die drei. Wenig später war Rafe bereits in Blütenburg und blieb vor der Arena stehen. Er atmete tief durch und ballte seine Hände zu Fäusten:
    Warte es nur ab, den Orden dieser Arena werde ich schon bald in meinen Händen halten.
    Plötzlich klickte etwas an Rafes Gürtel und aus einem roten Licht materialisierte sich Schiggy.
    "Hydro, ich hab dir doch gesagt, du sollst in dem Pokéball bleiben.", ermahnte er das ungezogene Pokémon. Hydro hingegen deutete nur in die Richtung von Wurzelheim. Zumindest nach außen hin. Rafe verstand, was sein Pokémon sagte.
    "Wir kommen noch zu spät. Los. Wir müssen da unbedingt hin!"
    "Du bist doch sonst nicht so hibbelig... in Ordnung. Muss wohl der 6. Sinn der Pokémon sein. Es ist nicht weit, wenn wir zügig gehen sind wir in einer halben Stunde dort."
    Gesagt getan. Rafe nahm sein Pokémon hoch und kümmerte sich dann darum auf schnellstem Wege nach Wurzelheim zu kommen. Die beiden waren gerade am Labor angekommen, als man auch schon Stimmen hören konnte:
    "...Robert Sommer und mein Partner Formeo. Wir beide kommen vom noch relativ jungen Klimainstitut hier in Hoenn. Es befindet sich in der Nähe von Baumhausen City. Normalerweise hätte der geplante Vortrag durchaus dort stattfinden können, aber ich hielt Wurzelheim für den besseren Standort. Hier ist der Ort an dem die meisten Trainier ihre Reise beginnen und so sollte es auch hier sein. Bevor ich euch mit einem stundenlangen Vortrag langweile, erzähle ich euch einfach den Grund. Nun ich nein wir brauchen eure Hilfe." Er machte eine Pause und fuhr fort:" Also gut. Ich will euch erstmal erzählen, dass das Wetter und das Klima nur zum kleinen Teil natürlichen Ursprungs sind. Die größten Anteile sind in den Mythen Hoenns zu finden. Es gibt so sagt man drei legendäre Götter die in das Klima und das Wetter kontrollieren. Von zweien nämlich Kyogre, der Herrscher des Wasser und Groudon, der Herr der Kontinente weiß man schon einiges."
    "Die alte Legende über die Entstehung von Hoenn... wir haben sie in der Trainerschule nur ganz kurz behandelt...", flüsterte Rafe seinem Pokémon zu, während er möglichst unhörbar die Türe öffnete, um herein schauen zu können. Viele Trainer saßen - ähnlich einer Klasse - zusammen mit Professor Birk in dem Raum und lauschten den Worten des Vortragenden.
    Rafe, der noch von keinem gesehen wurde, beäugte den Forscher und sein Pokémon neugierig. Aber irgendetwas störte ihn an den beiden.
    "Seine Körperhaltung und sein Auftreten sind viel zu perfekt. Er ist eingebildet und hält sich für den besten.", warf Hydro leise ein. Ermahnend hielt Rafe seinen Zeigefinger vor seine Lippen. Zwar konnten alle ihm bekannten Personen keine Pokémon verstehen, ein 'Schiggy' allerdings doch hören.
    Stimmt, er ist sicherlich nicht nur repräsentierend für das Labor hier... Forscher... ich kann nicht sagen, dass ich die besten Erfahrungen mit ihnen habe.. Liegt vielleicht an Jun, aber ich bin ihnen gegenüber nun mal paranoid!"
    Dass Rai dabei den Vortrag völlig ausgeblendet hatte, viel ihm dabei gar nicht auf.
    "...Nun fragt ihr euch sicherlich wieso das Klimainstitut so erpicht ist mehr über ein Wesen zu erfahren, wobei es eigentlich das Klima erforschen soll. Nun ja beides steht im direkten Zusammenhang. Die ältere Generation behauptet, dass Rayquaza in der Lage ist das Wetter zu erschaffen bzw zu kontrollieren. Aber ihr wisst ja wie so was ist. Behaupten kann man viel, aber wenn das wahr sein sollte, dann wäre das einfach unfassbar. Man könnte so viel mehr über das Wetter und seine Entstehungsgeschichte erfahren. Zugleich erweitert man das Wissen um eines der seltensten Pokémon in Hoenn. Natürlich könnten wir selber das Geheimnis ergründen, aber ihr wisst ja wie so was ist. Leider reicht unser Budget nicht aus um eine Expedition zu starten. Zudem fehlt uns die Zeit. Nun da war guter Rat teuer. Bis die Idee aufkam junge neugierige Trainer zu bitten uns zu helfen. Diese Bitte sieht folgendermaßen aus. Helft uns, indem ihr mehr über Rayquaza herausfindet. Es kommt nicht nur uns zu gute sondern auch dem Wohle aller. Also auch euch. Selbstverständlich habt ihr bei der Reise freie Hand und könnt tun was ihr Trainer so tut. Falls ihr noch Fragen haben solltet, dann stellt sie bitte."
    [i]Nein, ich frage mich nicht, wieso ihr mehr über ein legendäres Pokémon wissen wollt. Das Wetter interessiert euch dabei wahrscheinlich weniger. Es haben nicht selten Leute versucht, legendäre Pokémon für ihre Zwecke zu ...

    "Rafe, das geht zu weit, schalte deine Paraneuer aus.", unterbrach Schiggy seinen Trainer und hüpfte von dessen Kopf. "Ich gehe dem auf den Grund. Wenn er etwas zu verbergen hat, werde ich dich beschützen, Rafe!", fügte Hydro anschließend hinzu und rannte in den Raum hinein.
    Genervt aber alarmiert sah Rafe seinem Pokémon hinter her. "Großartig. Von wem hat es das nur? Muss Hydro sich wohl von mir abgeschaut haben...", seufzte er dabei und folgte seinem Pokémon. Genau vor 'Professor Robert Sommer' blieb es stehen und sah neugierig nach oben. Wenig später wurde es auch schon von Rafe gegriffen und wieder auf dessen Kopf gesetzt:
    "Ich will solche Alleingänge nie mehr, hast du mich verstanden?", flüsterte er dabei angespannt. Dann hieß es eine Frage zu improvisieren. Ja, wieso eigentlich nicht die Gelegenheit nutzen, um etwas in Erfahrung zu bringen? Er könnte wenigstens die Reaktion Sommers auf die direkte Frage analysieren. Würde er immer noch so gespielt freundlich und durchgeplant antworten, hatte er sich wirklich Gedanken gemacht. Andererseits kam Rafe so auch nicht weiter. Entweder das Institut hatte richtige Pläne oder er hätte sich als 'Schurke' eine Ausrede überlegt. Vielleicht sollte Rafe doch lieber hinten herum fragen. Während seinen viel zu chaotischen Gedankengängen, die sich sofort wieder verwarfen, entschuldigte er sich für sein Pokémon und stellte sich vor, um etwas Zeit zu schinden.
    "Also sucht ihr dieses legendäre Pokémon, um besser über das Wetter forschen zu können, ja?" Den Namen zu nennen vermied er dabei - Man wollte ja nicht zu gebildet wirken. "Was ist aber, wenn sich auch Menschen dafür interessieren, die Pokémon grundsätzlich für böse Zwecke missbrauchen? Ihr habt die Sache öffentlich gemacht. Meint ihr nicht, das wird gefährlich für das Institut, wenn ihr genug über das Pokémon in Erfahrung gebracht habt?"
    Skeptisch musterte der junge Trainer seinen Gegenüber. Ein Lächeln? Ein Lächeln würde Rafe in seiner Vermutung bestärken. Eine nicht direkt und perfekt gegebene Antwort würde seinen Verdacht jedoch widerlegen.
    "Ich hab dir doch gesagt, das ist ein normaler Forscher. Kein Grund jeden, der etwas mit Forschung zu tun hat gleich zu verdächtigen.", kommentierte Schiggy die Sache von oben. Eine Antwort verkniff Rafe sich allerdings. Denn wer konnte schon Pokémon verstehen? Mit größter Wahrscheinlichkeit keiner der Anwesenden.


    OT: Danke, dass ich nachträglich noch einsteigen durfte :)  
    Ignoriert Rafes Paraneuer einfach, ich will - sollte er doch Recht haben - keinen Storyplot in Gefahr bringen.
    Ich fand es nur eine gute Gelegenheit seine Vergangenheit im Ansatz anzureißen^^
    Edit: Rafes Charakterfarbe ist #009999