Beiträge von Ryoga

    Und wieder einer fürs Uber:



    Bin schon etwas überrascht (nicht das es gebannt wurde sondern das es so lange dedauert hat),
    der allgemeine konsens war das es einen ungesunden Einfluss aufs metagame hatte.

    Ich hoffe wirklich inständig dass sie es dieses Mal schaffen die Spiele etwas interessanter zu gestalten, nicht in Bezug auf die grundlegenden Spielmechaniken sondern mehr in Bezug auf die Story und die Charaktere. Gerade in RPGs lege ich mehr Wert auf solche Dinge und Pokémon ist hierbei leider eine der wenigen Serien die sich selbst zurückzuhalten scheint nach dem Motto "ja keine Experimente". Ernsthaft, so wie es momentan aussieht kann denke ich mal fast jeder hier schon ziemlich genau erraten wie die Grundstruktur der Geschichte im groben und Ganzen aufgebaut sein wird und das ist bei diesem Genre keine wirklich gute Sache.


    Dinge wie die Pokémon Liga hätte man eigentlich schon nach der 2ten Generation aus der Haupt Story heraushalten sollen um der eigentlichen Story mehr Luft zu geben denn gerade diese wirkt oft ziemlich abgehackt da sie versuchen episch zu wirken jedoch schlussendlich aber von der viel zu kurzen Länge der Spiele ausgebremst werden und nein das heißt nicht das man die Liga nun ganz aus den Spielen entfernen müsste nur wäre ein optionales Sidequest hierbei angebrachter. Ein anderes Problem sind die Charaktere welche oftmals ziemlich flachgehalten sind, die Ausrede "aber das sind doch Spiele die vorrangig für Kinder gemacht werden" würde ich hier auch niemanden abkaufen da viele andere Spiele dieses Genres schon eindrucksvoll bewiesen haben das Kinderfreundlichkeit und gut ausgearbeitete Charaktere sich nicht gegenseitig ausschließen müssen zumal die Entwickler damals in einem Interview zu B&W ja selber gesagt haben das sie mit ihren Spielen auch ältere Zielgruppen ansprechen wollen und sich teilweise sogar noch wundern warum Spieler ab einen gewissen Alter eher dazu neigen andere Spiele zu spielen dann aber selber noch zugeben das die spiele absichtlich so flach wie möglich gehalten werden damit sichergestellt ist das auch ja jeder casual-gamer sie während seiner "Ferienzeit" mal so nebenbei noch problemlos durchspielen kann.


    Holen werde ich mir die Spiele (zumindest eins davon) wahrscheinlich trotzdem jedoch würde ich es zur Abwechslung auch einmal begrüßen etwas mehr geboten zu bekommen als den derzeitigen Standard.

    Was diese Terroristen vom IS nicht zu begreifen scheinen ist das sie mit ihren Aktionen das Gegenteil von dem erreichen was sie eigentlich erreichen wollen. Rache für durch Bombardierung ums Leben gekommene Familienangehörige? Nicht wirklich, diejenigen die für die Angriffe verantwortlich sind werden in der Regel nicht von den Anschlägen getötet. Bekämpfung derer die für den Angriff verantwortlich sind? Auch nicht wirklich, die normale Bevölkerung(also die die von den Anschlägen dann am Ende getroffen werden) ist in der Regel gegen eine weitere Kriegsbeteiligung im Nahen Osten, wenn überhaupt macht man es so für diejenigen die sich für Bombardierungen und angriffe mit Dornen aussprechen leichter sich politisch durchzusetzen.



    Wie stark denkt ihr, steht Religion mit aktuellem Terrorismus tatäschlich in Verbindung?


    Im Bezug auf die jüngsten geschehnisse in Paris ist der Islam ist natürlich nicht im Alleingang für die terroristischen Handlungen verantwortlich da sich viele Leute hauptsächlich erst durch den Einfluss der westlichen Politik / Wirtschaft radikalisierten, jedoch liefert er gerade diesen Personen eine Möglichkeit ihre Taten moralisch zu rechtfertigen und trägt somit selbstverständlich eine Mitverantwortung für die daraus resultierenden Geschehnisse.

    Sag doch lieber sunnitisch anstelle von islamistisch, sonst ist es mir viel zu pauschal, da denkt man ja gleich, dass der Islam grundsätzlich negativ ist!

    Der Islam(wie viele andere Religionen auch) ist etwas negatives, du scheinst hier Religion mit Religionsverständnis zu verwechseln. Das Christentum ist beispielsweise in der Hinsicht auch nicht viel besser, der Grund weshalb es jedoch hierbei(zumindest hier in Europa) kaum noch Probleme gibt liegt ganz einfach daran weil sich die Leute die Stellen der Texte rauspicken die ihnen gefallen und den Rest ignorieren / sich zurechtbiegen um ihn sich mit ihren persönlichen Wertvorstellungen in Einklang zu bringen. Das ändert aber trotzdem nichts daran das die heiligen Schriften an manchen Stellen problemlos als Hassrede und Volksverhetzung angesehen werden können und dasselbe kann man auch über den Koran sagen. Also ja, der Islam an sich ist etwas negatives jedoch trifft das nicht zwangsläufig auch auf die Religionsauslegung des einzelnen zu.

    Nichts hat mehr Zerstörung und Verzweiflung über die Menschheit gebracht als Religion

    Nicht ganz, ich würde menschlichen Eigennutz in Kombination mit Maßlosigkeit hierbei noch eine Stufe höher ansetzen. Religionen dienen in vielen Fällen nur als "Sprit" für die "Dampfwalze" mit der sich die Menschen gegenseitig plattmachen. Sicherlich würde die Menschheit ohne Religion in mancherlei Hinsicht besser dran sein aber am Ende finden die Leute immer irgendeinen Grund sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

    Das bedeutet aber keineswegs, dass sich agnostische und (a)theistische Sichtweisen gegenseitig ausschliessen.

    Das hat soweit ich weiß hier auch niemand behauptet. Liest man sich jedoch nur ihren TL;DR durch kann man nicht wirklich sagen ob sie nun an Gott glaubt oder nicht, glücklicherweise hatte sie Sache ja schon weiter oben geklärt gehabt aber es gibt hier so viele Leute die einfach nur sagen "ich bin Agnostiker" bei denen es unmöglich festzustellen ist ob sie nun an Gott glauben oder nicht.

    Ich glaube daran, dass sowas wie ein Gott existiert, aber ebenfalls denke ich, dass wir bzw die Erde nicht sonderlich interessant für ihn ist, da ich denke dass viele Gott einfach zu viele menschliche Züge geben, aufgrund der Tatsache, dass die Menschheit dazu tendiert, sich selbst als ein Abbild von Gott zu sehen bzw als die Krone der Schöpfung, was einfach nicht richtig ist. Ich vermute jedes Geschöpf würde irgendwie sich selbst als den Mittelpunkt der Schöpfung sehen, wenn es dazu in der Lage ist, weshalb ich einfach denke, dass die Menschheit Gott höchstwahrscheinlich eher egal wäre. Im Endeffekt ist die Erde nur einer von endlos vielen Planeten. Ich könnte jetzt nen ziemlich langen Post darüber schreiben, aber ich denke, das lass ich lieber erstmal sein, da ich sowieso Probleme hätte, es genau zu erklären.


    Ich denke, Gott ist eher was, was wir nicht begreifen können. Ähnlich wie in dieser einen Futurama Folge, die fasst mein Bild von Gott ziemlich gut zusammen.


    TL;DR: Ich bin Agnostiker.
    Allerdings empfinde ich persönlich Religion als was ziemlich wichtiges für einen Menschen, ich persönlich wäre gerne gläubig, weil ich denke, dass viele gläubige Menschen möglicherweise glücklicher sind durch ihrem Glauben.

    Wenn du daran glaubst dass so was wie ein Gott existiert bist du ein Theist. Die Definition eines Gnostikers/Agnostikers hat nichts mit der Frage "Glaubst du an Gott?" zu tun, stattdessen bezieht sie sich auf die Frage "Weißt du ob Gott existiert?". Wissen und glauben sind 2 unterschiedliche Dinge.

    Du sprichst von einer Abtreibung als wäre es das normalste auf der Welt.

    Ich sagte dass die Möglichkeit zur Abtreibung normal ist, mehr nicht. Jede Frau hat sofern keine Sonderfälle vorliegen die Möglichkeit sich für/gegen eine Abtreibung zu entscheiden ergo handelt es sich in dieserlei Hinsicht um den Normallfall. Jetzt aber zu sagen "eine Abtreibung genauso gewöhnlich und unkompliziert wie eine Behandlung beim Zahnarzt ist" würde voraussetzen das eine ungewollte Schwangerschaft etwas genauso gewöhnliches ist wie Zahnprobleme was soweit ich weiß hier nie jemand behauptet hat.



    Außerdem räumst du dem Mann nur eine Mitschuld bei der Schwangerschaft, aber nicht bei der Geburt ein. Warum?

    Weil der Mann im Gegensatz zur Frau nicht in der Position ist diese Entscheidung zu treffen. Hätte er die Möglichkeit in der Hinsicht mitbestimmen zu können(oder hätten Beide diese Option nicht zur Verfügung) wäre er auch für die Geburt des Kindes mitverantwortlich.

    Ich empfinde es nur als verstörend, wenn man versucht Abtreibung als eine Art Verhütung darzustellen oder dem Mann exakt die gleichen Rechte zuzusprechen.

    Soweit ich weiß hat hier bis jetzt noch niemand versucht dem Mann und der Frau in jederlei Hinsicht die exakt selben Rechte zusprechen zu wollen, des Weiteren habe ich gesagt das eine Frau die sich nun unbedingt ihres Kindes entledigen will eine Abtreibung durchführen kann da es bis auf die Abtreibungsfist(+Sonderfälle) nichts gibt was sie daran hindert die nötigen Vorbereitungen dazu zu treffen. Ob es jetzt nun moralisch richtig ist das System auf diese Weise zu nutzen ist hierbei jedoch wieder eine andere Frage.



    @Ryoga
    Mit dem Thema Abtreibung scheinst du dich noch nicht ernsthaft auseinandergesetzt zu haben.
    1. Eine Abtreibung darf nicht einfach so vorgenommen werden, auch nicht bis zum Ende der 12. Woche. Es ist Pflicht ein Beratungsgespräch bei einer entsprechenden Stelle (u.a. Pro Familia, Donum Vitae u.ä.) zu absolvieren. Das wäre schon einmal die erste psychische Belastung, denn neben dem Frauenarzt und dem Arzt, der die Abtreibung durchführt, muss sie mit mindestens noch einer Person über die Schwangerschaft sprechen. Meinst du es wird leichter eine Abtreibung durchführen zu lassen, wenn man laufend über das kleine Wunder spricht?!?
    2. Eine Abtreibung kann ernste physische Konsequenzen nach sich ziehen. Auch wenn die Medizin bereits sehr weit ist, besteht immer das Risiko einer Verletzung der Gebärmutter, die eine erneute Schwangerschaft unmöglich macht!!! Wenn die Frau dann den richtigen Mann trifft und eine Familie gründen will, kann sie das nicht mehr. Meinst du nicht, dass das eine enorme psychische Belastung ist?!?

    Und der Punkt ist? Ich habe all das was du hier sagst nie abgestritten, lies:

    Wie bereits erwähnt trägt er hierbei die Mitverantwortung für die Schwangerschaft der Frau d.h. für alle Eventuellen gesundheitlichen Risiken(Körperlich wie Psychisch) die sie dadurch in Kauf nehmen muss

    Welcher Teil meines Postes erweckt für dich den Eindruck das ich der Meinung bin das der Mann der für die Situation der Frau mitverantwortlich ist hierbei keine Mitverantwortung übernehmen muss / das die Frau Körperlich wie Psychisch keinerlei Belastung ausgesetzt ist?

    Bitte was. Die Möglichkeit abzutreiben ist eine Ausnahme. Standard ist, dass eine Schwangerschaft zu einen Kind führt.

    Wenn jede Frau die Möglichkeit hat nach einer Beratung eine Abtreibung durchzuführen kann man wohl kaum noch von einer Ausnahme sprechen, Ausnahmen sind hierbei wohl eher die Frauen die aus speziellen Gründen keine Abtreibung durchführen können.



    Abtreibung ist eine Notlösung, der letzte Ausweg, wenn andere Alternativen aus bestimmten Gründen für die Betroffenen nicht in Frage kommen. Setzte mal bitte nicht Abtreibung mit Verhütung gleich, denn genau das tust du mit solchen Aussagen. "Ist doch egal, dass du schwanger bist. Man kann ja immer noch abtreiben".

    So ist das System aber nun mal nicht aufgebaut, andernfalls sollte eine Abtreibung für die Frau ja nur dann in Frage kommen können wenn durch das Austragen schwerwiegende gesundheitliche Schäden zu erwarten wären(wofür hier ja offensichtlich niemand so wirklich zu Argumentiren scheint).



    Eine Abtreibung hat zu heftige physische und psychische mögliche Konsequenzen, als das man das so einfach als Lösung sehen kann. Wenn die Frau sich dafür entscheidet, dann muss sie sich (wenn es zumindest nach Regeln läuft) vorher damit auseinander gesetzt haben, um den Schaden, den sie davon trägt, minimal zu halten. Es ist kein Kondom und keine Pille danach, die man halt mal nutzt, wenn man nicht will, dass man ein Kind bekommt. Selbst wenn es keine moralischen Konflikte gibt (was kaum der Fall ist, da Hormone schon anfangen zu spinnen), bleibt noch immer das Risiko des physischen Schadens (der wiederum zu psychischen Problemen führen kann).

    Das Selbe kann man auch vom austragen des Kindes behaupten, des Weiteren wissen hierbei Beide schon vor dem Sex das eine derartige Situation als Mögliche Konsequenz ihrer Handlung anstehen kann weswegen man ja wohl auch davon ausgehen kann das sich genauso wie der Mann auch die Frau der möglichen Folgen ihrer Handlung bewusst zu sein hat. Die Frau ist hierbei kein unschuldiges Opfer das nun von Mann in diese "fürchterliche" Situation gezwungen wurde(Vergewaltigung mal ausgenommen).



    Das ist aber ein gewaltiger Eingriff in die Privatsphäre. Und was wenn der Mann mehrere Frauen hat? Muss er dann nach jedem Date die Kontaktdaten aktualisieren? Was für ein Schwachsinn xD

    Hast du dir meine Beiträge überhaupt einmal durchgelesen? Offensichtlich nicht sonst wäre dir aufgefallen das deine Antworten mit der von mir bescheidenen Situation nicht mehr viel zu tun haben…



    Ich gehe überhaupt nicht davon aus, dass diese Dinge dasselbe sind.

    So stellst du es aber da(Schwangerschaft = Kind).



    Allerdings führt eine Schwangerschaft nun mal in den meisten Fällen zu einer Geburt. Und daran ist dann auch der Mann schuld. Mein Gott.

    Gut, dann erklär mir doch einmal bitte warum man bei einem Auftragsmord den Auftraggeber nicht des Mordes anklagen kann, der Mord wäre hierbei ja wohl eindeutig die abzusehende Folge seiner Entscheidung den Auftragsmörder anzuheuern.



    Und du hast mir immer noch nicht beantwortet, wieso sich der Mann nicht einfach einer Vasektomie unterzieht, wenn er keine Kinder haben will.

    Natürlich nicht, das ist einerseits nicht Thema des Threads und andererseits hat das mit meinen Argumentationspunkten auch überhaupt nichts zu tun.

    ist es dann auch fahrlässig, wenn ich nicht nach jedem Sex zum Arzt gehe?

    Da ich darauf weiter oben schon einmal eingegangen bin werde ich das hierbei nicht noch einmal wiederholen.



    Nein, aber er ist für die Schwangerschaft mit verantwortlich.

    Das hat hier ja auch niemand bestritten.



    Du hast gefragt, wieso die Frau sich dafür entscheiden kann, sich auf ihre Karriere zu konzentrieren.

    Ich habe nicht gefragt wieso die Frau das kann sondern wieso der Mann das nicht können sollte, die Verpflichtung zu Unterhaltszahlungen kann die Kariere eines Mannes ebenfalls negativ beeinflussen, zwar nicht in dem Umfang wie es bei einer Frau der Fall ist jedoch gibt es dafür ja wiederum die Mutterschutzgesetzte.



    Die Frau hat mehr Pflichten, dementsprechend auch mehr Rechte.

    Und deswegen auch mehr Verantwortung zu tragen.



    Dann ein Beispiel dazu: Ein Mann hinterlässt die von dir vorgeschlagene Notiz. Dann geht er zu seiner Frau und sagt ihr, dass er Kinder mit ihr haben will. Die Frau wird schwanger, trägt das Kind aus und plötzlich sagt der Mann, dass er von Anfang an keins wollte. Was macht die Frau nun? Vor Gericht kann sie sich nicht durchsetzen, weil der Mann eine Notiz hinterlassen hat. Sie hat das Kind nur bekommen, weil sie dachte, ihr Mann kümmert sich auch drum. Was wird in diesem Fall gemacht? Die Frau zieht den Kürzeren und sitzt alleine mit dem Kind da? Großartig!

    Tu doch nicht so als ob das jetzt ein unlösbares Problem wäre…: wenn der Mann die Notiz hinterlässt hat er dabei auch die Aktuelle Kontaktadresse(Telefonnummer, E-Mail etc.) der Frau zu hinterlegen so dass diese über seine Entscheidung noch einmal von offizieller Seite her benachrichtigt werden kann.


    Davon abgesehen sind das keine Fragen mehr ob sondern wie eine Lösung nun umgesetzt werden könnte worauf hierbei am Ende noch Ewigkeiten rumgekaut werden kann, aber wie ich es schon einmal sagte würde das am Ende nur dazu führen dass das Ganze hier zu weit ins OT abdriftet.



    Das heißt aber nicht, dass man sich jeglicher Verantwortung einfach entziehen kann. Der Mann hat die Entscheidungsfreiheit.

    Und noch einmal:

    Wie bereits erwähnt trägt er hierbei die Mitverantwortung für die Schwangerschaft der Frau d.h. für alle Eventuellen gesundheitlichen Risiken(Körperlich wie Psychisch) die sie dadurch in Kauf nehmen muss, mehr nicht.



    Entweder er hat Sex und dabei entsteht eventuell ein Kind. Oder er hat keinen Sex und dann entsteht auch kein Kind. So schwierig ist das doch nicht.

    Dieses Argument hätte Gültigkeit wenn eine Schwangerschaft zwangsweise auch zu einem Kind führen würde, das tut sie aber nun einmal nicht da die Frau die Möglichkeit hat abzutreiben. Du machst hierbei den Fehler davon auszugehen das Schwangerschaft und Geburt ein und dasselbe sind, sind sie aber nun einmal nicht.



    Doch hast du:

    Lies:

    Wenn man jetzt aber "es war ja die Folge von" als gültiges Argument annehmen würde

    Mein Argument hierbei war von Anfang an dass das eben kein gültiges Argument ist… v.v

    Darum sagte ich ja auch über einen längeren Zeitraum, natürlich würde ich mich nicht sofort auf einen Gehirntumor untersuchen lassen wenn ich Kopfschmerzen habe aber ich würde mich trotzdem an einen Arzt wenden wenn die Schmerzen nach längerer Zeit immer noch nicht weggegangen sind. Wenn die Frau jetzt natürlich nachweisen kann das sie noch an anderen Störungen leidet die ähnliche Symptome aufweisen können würde man ihr in diesem Falle selbstverständlich auch keine Fahrlässigkeit mehr unterstellen können.

    Sie riskiert also wirklich, ihren Beruf zu verlieren oder bestimmte Dinge nicht mehr ausüben zu können. Deswegen gibt es ja auch den Mutterschutz.

    Du sagst es, deswegen gibt es Mutterschutzgesetzte die das Regeln von daher ist das Ganze jetzt schon wieder ein anderes Thema.


    Hat der Mann körperlich unter einer Schwangerschaft zu leiden? Nein? Wieso sollte er sich dann des Kindes entledigen dürfen, er kann doch weiterhin arbeiten und all das tun, was er vorher getan hat.

    Ist es die Schuld des Mannes dass die Frau während einer Schwangerschaft mehr Unannehmlichkeiten über sich ergehen lassen muss als er? Nein? Warum sollte man ihm das jetzt also in irgendeiner Form ankreiden?


    Es ist generell unmöglich, vor Gericht das Gegenteil zu beweisen

    Der Mann könnte bei einer offiziellen stelle eine Notiz hinterlassen und schon hätte er später vor Gericht einen Nachweis dafür das er von Anfang an dagegen war…


    Die Frau hat die Geburt des Kindes zu verantworten? Das, was du da sagst, ist doch Schwachsinn.

    Die Frau(und nicht der Mann) trifft die Entscheidung ob sie austragen oder abtreiben will und soweit ich weiß ist immer noch jeder für die Folgen seiner Entscheidungen selbst verantwortlich oder willst du die Frau hierbei für unzurechnungsfähig erklären? Wenn Person A jetzt einen Auftragsmörder organisiert um Person B umbringen zu lassen wird sie sich vor Gericht auch nicht des Mordes sondern "nur" dessen Anstiftung verantworten müssen und warum ist das so? Weil jeder nur für den Handlungsbereich verantwortlich ist in dem er auch Entscheidungsgewalt hat, Verantwortung setzt Entscheidungsfreiheit voraus das ist überall so, warum sollte es jetzt hier also auf einmal anders sein(Sonderfälle ausgenommen)?


    Du kannst keinen anderen dafür verantwortlich machen, dass ein Mann und eine Frau sich dafür entschieden haben, miteinander zu schlafen.

    Habe ich auch nie getan.


    Soll das heißen, eine Frau soll jedes mal nachdem sie Sex hatte einen Schwangerschaftstest machen? Und wer bezahlt das? Wieso ist das fahrlässig? Es ist überhaupt nicht ihre Pflicht, einen Schwangerschaftstest zu machen.

    Du vergisst hierbei dass es mehrere Anzeichen für eine Schwangerschaft gibt und der Zeitraum den sie zur Verfügung hat hierbei weit größer ist als nur der einer Periode, alle Anzeichen über einen längeren Zeitraum zu ignorieren und eine Schwangerschaft kategorisch auszuschließen ist fahrlässig da sie genau weiß das Schwangerschaft hierbei eine Ursache für die Symptome sein kann.

    Kann deinen Punkt nicht wirklich nachvollziehen. Beide sind dafür verantwortlich, dass es zu einer Schwangerschaft kommt

    Hat hier auch nie jemand bestritten nur sind Schwangerschaft und Geburt 2 verschiedene Dinge.


    Schwangerschaftsabbruch ist in erster Linie in den ersten Monaten straffrei, um Frauen das Recht zuzugestehen, frei über ihren Körper entscheiden zu können, gesundheitliche als auch psychische Risiken einschränken zu können und Schulabschluss, Studium oder Beruf nicht gefährden zu müssen.

    Und genau um so etwas geht es mir, warum sollte nur der Frau die Möglichkeit gegeben werden sich für die hervorgehobenen Dinge entscheiden zu können?


    Der Mann sagt zuerst zu, sich um das Kind zu kümmern, hat später aber keine Lust mehr drauf und behauptet, er habe von Anfang an klargestellt, dass er das Kind nicht will. Cool, wem wird jetzt Recht gegeben und weshalb? Willst du, dass Mutter und Vater anfangen Verträge zu schließen?

    Die Beiden bauchen hierfür keine Verträge zu schießen, wenn der man wie in deinem Beispiel von Anfang an zusagt wäre es ihm demzufolge später unmöglich vor Gericht das Gegenteil zu beweisen ergo würde die Frau recht bekommen.


    Kann ich jetzt die Firma verklagen, die die Erkältungsmedikamente hergestellt hat, die die Wirkung der Pille ausgehebelt haben und wegen denen ich in diese Welt geboren wurde? Immerhin wäre ich ohne deren Einwirkung nicht hier ... :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :| :|  

    Du scheinst meinen Punkt nicht ganz verstanden zu haben, die Frau hat die Geburt des Kindes zu verantworten da sie das letzte Glied in der Entscheidungskette ist. Das Argument war das der Mann genauso mitverantwortlich ist da die Geburt die Folge einer vorhergehenden Entscheidungen von ihm war. Wenn man jetzt aber "es war ja die Folge von" als gültiges Argument annehmen würde könnte man genauso gut auch die Firma, die Freunde oder wer auch immer etwas getan hat das zur Folge beigetragen hat heranziehen und dafür verantwortlich machen. Kann man aber natürlich nicht da die Verantwortlichkeit am Ende immer bei dem zu liegen hat der auch die Entscheidungsgewalt im jeweiligen Kettenglied hatte welches immer dann aufhört wenn eine andere Person eine neue Entscheidung getroffen hat.


    Was soll daran Fahrlässigkeit sein, wenn die Periode bei Pilleneinnahme kein Zeichen für eine Schwangerschaft ist?

    Es ist fahrlässig von ihr eine Schwangerschaft auszuschließen und deshalb keinen Test zu machen obwohl ihr bewusst ist das sie im entsprechenden Zeitraum Sex hatte.


    bzw. will man vermeiden und beratend tätigen sein, dass die Frau etwa zu dieser Entscheidung gedrängt wird, wenn etwa der Mann ihr von vornherein Unterhalt vorenthalten will.
    Und wenn der Mann das gemäß deiner Lösung sowieso tut, wäre deine Lösung genau das, was man jetzt vermeiden will.

    Und warum sollte man den Willen einer Person jetzt über den einer anderen stellen? Die Frau hätte hierbei immer noch die freie Wahl ob sie das Kind nun Austragen möchte welche ihr ja auch niemand nehmen will. Der Grund warum Männer hierbei überhaupt erst versuchen auf die Entscheidung der Frau Einwirkung zu nehmen liegt darin das sie von vornherein kein Mitspracherecht haben(was hier ja nicht das Problem ist) aber gezwungen sind die darauf folgenden Verpflichtungen zu übernehmen. Wenn der Mann aber nun von vornherein diese Entscheidung für sich Treffen könnte hätte er überhaupt keinen Grund mehr die Frau noch zu irgendetwas drängen zu wollen (es sei denn er will ein Kind haben aber dabei hätte er dann halt Pech gehabt).


    Ich habe es dir ein paar Beiträge vorher erklärt - dann erklär mir doch bitte, wieso das deiner Meinung nach in dieser Konstelltation funtionieren soll, es aber eben aktuell beim Unterhalt gegenüber der Eltern z.B. im Alter nicht tut.

    Weil es generell ein Problem mit der Verteilung der Gelder gibt(an wichtigen Stellen fehlt es und an anderen wird es wieder zum Fenster herausgeschmissen), das Ganze hat aber jetzt weniger etwas mit der Möglichkeit sondern mehr mit der Umsetzung einer eventuellen Lösung zu tun. Die Verteilung unserer Steuergelder wäre allerdings wohl eher ein Thema für einen neuen Thread da das Ganze hierbei viel zu stark ins OT abdriften würde.


    Nicht verhüten, seinen Schwengel sonst wo reinzustecken und dann keine Verantwortung haben? Für sein eigenes Handeln und damit verbundenene Konsequenzen trägt sehr wohl jeder seine eigene Verantwortung.

    Wie bereits erwähnt trägt er hierbei die Mitverantwortung für die Schwangerschaft der Frau d.h. für alle Eventuellen gesundheitlichen Risiken(Körperlich wie Psychisch) die sie dadurch in Kauf nehmen muss, mehr nicht. Die Frage ob das Kind nun ausgetragen werden soll wäre dann aber schon wieder der nächste Schritt bei dem den Mann jedoch keine Verantwortung mehr zugestanden werden kann da er hierbei keine Entscheidungsgewallt mehr hat.


    Bzw. wieso sollte der Staat für einen vollen Satz aufkommen,wenn das auch der Vater nicht müsste?

    Wo hat das hier irgendjemand gefordert? Ich sagte der Staat sollte die notwendigen Lebenshaltungskosten für das Kind übernehmen mehr nicht, Beispiel: die Mutter kann nachweislich nur 70% der benötigten Ressourcen für das Kind aufbringen, in diesem Fall würde der Staat die Restlichen 30% übernehmen. Wenn die Mutter jetzt aber finanziell stabil genug wäre das Kind allein zu tragen würde der Staat natürlich keine Leistungen zahlen.


    Und wenn du selber sagst, dass eine vollkommen faire Lösung nicht möglich ist, naja, wozu diskutieren wir dann?
    Um die bisschen vorhandene Fairness anders zu verteilen?

    Ich sagte dass man insgesamt keine vollkommen faire Lage für beide schaffen kann da es einfach rein vom biologischen her nicht möglich ist, für einzelne Situation ist das allerdings schon wieder eine andere Sache. Es geht mir hierbei auch nicht darum die Gesamtlage in eine bestimmte Richtung zu verschieben sondern lediglich um die Situationen in den es theoretisch möglich wäre eine faire Lösung zu finden, wem diese Lösung nun am Ende zugutekommt ist mir hierbei jedoch gleich.

    Inwiefern sollte denn sonst noch jemand dazu beigetragen haben, dass die Frau schwanger wurde, außer sie selbst und der Mann, mit dem sie geschlafen hat?

    Die Beiden können z.B. durch gemeinsame Freunde zusammengekommen sein d.h. ohne deren Einwirkung hätten sie sich in diesem Falle nie getroffen und es wäre auch nicht zur Schwangerschaft gekommen. Natürlich würde hierbei niemanden diesen Freunden jetzt einen Vorwurf machen da die Handlungen der Beiden hierbei ja nicht mehr in ihren Entscheidungsbereich fallen, das würde aber nichts an der Tatsache ändern das die daraus resultierende Schwangerschaft eine Folge ihrer Entscheidung war die Beiden zusammen zu führen.


    womit er eine genauso hohe Verantwortung trägt, wie die Frau

    Wie bereits erwähnt trägt er hierbei die Mitverantwortung für die Schwangerschaft der Frau d.h. für alle Eventuellen gesundheitlichen Risiken(Körperlich wie Psychisch) die sie dadurch in Kauf nehmen muss, mehr nicht. Die Frage ob das Kind nun ausgetragen werden soll wäre dann aber schon wieder der nächste Schritt bei dem den Mann jedoch keine Verantwortung mehr zugestanden werden kann da er hierbei keine Entscheidungsgewallt mehr hat.


    Findest es dann aber nicht schlimm, dass die Frau bei dieser Geschichte immer den Kürzeren zieht, weil mit einer Abtreibung auch Risiken verbunden sind und begründest das mit "Das Leben ist nun mal nicht immer fair".

    Nur weil ich der Meinung bin das der Mann ein Mitbestimmungsrecht den für ihn verbindlichen Verpflichtungen haben sollte heißt das solch noch lange nicht das es mir komplett egal ist das Frauen hierbei diverse gesundheitliche Risiken zu tragen haben. v.v Jedoch ist das aber nicht das Verschulden des Mannes, er kann nichts dafür das die Frau hierbei nun mehr Risiken zu tragen hat und ändern lässt sich das auch nicht von daher ist es in Hinblick auf die gesundheitlichen Risiken der Frau nun einmal leider nicht möglich eine faire Lösung für beide zu schaffen, wenn du dich dafür bei jemanden bedanken willst bedank dich bei der Natur die das so eingerichtet hat.


    Schwangerschaftsabbruch ist aber eben nicht straffrei.

    Ich weiß zwar nicht woher du kommst aber zumindest in Deutschland ist es das:


    Ein Ausbleiben der Periode ist weder ein Anzeichen für eine Schwangerschaft

    Das nicht, jedoch weiß sie aber das sie vorher Sex gehabt hatte von daher von daher könnte man ihr in diesem Falle fahrlässiges Handeln vorwerfen.


    Beantwortet aber im übrigen nach wie vor nicht meine Frage, wie du so etwas im Streitfall nachweisen willst

    Wenn die Frau wirklich versucht hat den Mann zu erreichen wird sie das sicherlich auch beweisen können Mittel dazu(E-Mails, Telefonrechnungen etc.) gibt es mehr als genug.


    Dass das aber schwer bis gar nicht möglich ist, wenn frau von Gesetzteswegen her mindestens 3 Monate ausfällt, wenn nicht länger, erklärt sich aber fast von selbst.


    Und nach wie vor bleibt die Frage, woher der zweite Teil kommen soll.

    Laut dem Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend heißt es "Werdende Mütter, die hilfebedürftig sind, können Sozialhilfein Form von Sach- und Geldleistungen erhalten.".


    In vielen Diskussionspunkten, die du ansprichst, ist aber eben keine faire Lösung enthalten - es ist nicht fair, einen Vertrag zulasten Dritter zu schließen, das passiert aber, wenn der Mann sich einseitig von seiner Unterhaltspflicht lossagen darf.
    Oder fändest du es fair, wenn ich mit Mima jetzt vereinbare, dass du jedem von uns Betrag X zahlen müsstest? Ich auch nicht und jedes ungeborene Kind genauso wenig und dass die Allgemeinheit in Form von Sozialleistung dafür aufkommen soll, noch viel weniger.

    So tickt der Sozialstaat aber nun einmal nicht, die Allgemeinheit muss jetzt schon dafür aufkommen wenn Eltern ein Kind in die Welt gesetzt haben bei dem im Vorfeld schon abzusehen war das sie es nicht tragen konnen. Das System ist aber dazu da um denen zu helfen die Hilfe brauchen und nicht um Leute abzublocken die sich die Sache ja selber eingebrockt haben. Außerdem würde der Staat hierbei nicht für den Vater sondern für das Kind zahlen und somit der Mutter ihrer Last abnehmen. Und ja 100tig faire Lösungen sind nun mal nicht immer möglich aber der Unterschied zwischen dem Vater und dem Sozialsystem ist nun mal der dass das System Steuergelder bekommt um soziale Aufgaben übernehmen zu können von daher ist es seine Pflicht hilfsbedürftigen auch zu helfen. Der Vater hingegen hat keinen derartigen Hintergrund weswegen er auch keine spezielle Verpflichtungen für Dinge haben sollte für die er keine Verantwortung trägt.


    Wenn sich eine ungewollte Schwangerschaft so leicht lösen ließe - so stellst du das in meinen Augen hin - frag ich mich aber, wozu es Verhütungsmittel gibt.

    Weil es einerseits nicht so gelöst ist(und auch nie sein wird) und man schließlich andererseits auch diverse Gesundheitliche Risiken minimieren sollte.

    Du trennst hier aber Sachen, die zusammengehören und das tun Schwangerschaft und Geburt nun mal, weil letzteres die Folge von ersterem ist.

    Nach dieser Logik könne man so gut wie jeden der irgendeiner Form dazu beigetragen hat das es zur Schwangerschaft kam zum Unterhalt des Kindes verpflichten.


    wieso man hier ein zusätzliches Entscheidungsmoment schaffen muss, in dem das nicht mehr der Fall ist, erschließt sich mir nach wie vor nicht

    Es muss nicht geschaffen werden da es aufgrund der Straffreiheit in den ersten Monaten bereits da ist oder willst du das der Staat mit allen Mitteln dagegen vorgeht?


    Dass es hier Ausnahmeregelungen für die Frau gibt, hat schon seinen Sinn - denn während der Mann nr entscheiden muss, möchte ich Vater werden oder nicht, ist die Entscheidung der Frau weitreichender. Dass Ihr hier per Ausnahmeregelung mehr Rechte gegeben werden, ist ergo völlig richtig, weil sie andere Grundvorraussetzungen hat, als der Mann, der nur eine finanzielle Entscheidung zu treffen hat.

    Ja, deswegen hat sie ja auch die Möglichkeit zu entscheiden ob sie das Kind nun austrägt oder nicht. Die Sache ist nur die das ihr diese Möglichkeit nicht gegeben wurde um sich der Verantwortung der Mutterschafft entziehen zu können, da das ihr aber nun einmal dadurch möglich ist sollte das der Fairness halber auch für den Mann möglich sein.


    Und wie sollte es umgekehrt sein - wie würdest du es etwa einer Frau nachweisen wollen, dass diese dem Mann die Schwangerschaft bewusst bis nach dem entscheidenden Zeitpunkt vorenthalten hat? Zu behaupten, Sie habe erst nach der 11. Woche von der Schwangerschaft erfahren, ist einfach. Wann ein SS-Test gemacht wurde, lässt sich nicht feststellen und erst nach dem entscheidenen Zeitpunkt mit einem Verdacht einen Arzt aufzusuchen, ebenso.

    Dann wäre es Trotzdem ihr verschulden da ihr das Ausbleiben ihrer Periode ja hätte auffallen müssen vor allem da sie ja wusste dass sie vorher mit einem Mann Sex hatte.


    Welche Wege hat Sie denn? Auf Sex verzichten? Die hat der Mann wie mehrfach gesagt genauso.

    Das Kind auszutragen oder es abzutreiben, die Entscheidung liegt bei ihr.


    Außerdem geht es nicht um "Wege verbauen", sondern passives Entscheidungsrecht über das körperliche Bestimmungsrecht der Frau

    Das körperliche Bestimmungsrecht der Frau würde durch das nein des Mannes in kleinster Weise verletzt werden, anderenfalls würde man dann ja auch sagen können das der Lärm einer Baustelle einem das Recht zur Bewegungsfreiheit einschränkt da der Krach einem den Weg madig macht…


    Und, sorry wenn ich deinen Kommentar überlesen habe, aber es steht nach wie vor im Raum, dass der Mann gegenüber dem Kind unterhaltspflichtig ist und nicht gegenüber der Frau.

    Und genau das ist das Problem da, wie ich es schon mehrmals gesagt habe, es dem Kind egal sein kann woher nun das Geld für seine Verpflegung kommt. Wenn die Frau sich gegen den Willen des Mannes dazu entschließt das Kind auszutragen sollte sie dann auch seinen Teil des Unterhaltes mit zu übernehmen haben. Eventuelle Hilfeleistungen sollten hierbei nur dann zu beantragen sein wenn sie nachweisen kann dass sie das Kind finanziell alleine nicht tragen könnte welche dann am Ende aber wieder zurückzuzahlen wären.


    Die Frau kann sich ohne Risiken nicht davon lossagen, der Mann schon.

    Das ist aber nicht die Schuld des Mannes, er hat das System nicht eingerichtet von daher würde das Ganze hierbei eher in die Kategorie Pech gehabt fallen(dafür gibt es wiederum andere Bereiche in denen Frauen besser dran sind als Männer z.B. sind sie aufgrund ihrer zwei X-Chromosomen generell weniger anfällig für diverse Krankheiten). Wie du schon sagtest, es kann halt nicht immer für alle in jederlei Hinsicht fair zugehen was jetzt aber trotzdem kein Grund sein sollte die Bereiche zu ignorieren in denen es denn theoretisch möglich wäre eine faire Lösung zu finden.